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Anzahl gefundene Artikel: 60

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17.06.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
Beijing verstärkt COVID-19-Notfallmassnahmen. Chinas Hauptstadt Beijing hat seine Notfallreaktion auf COVID-19 am Dienstag von Stufe III auf Stufe II erhöht, teilte eine örtliche Beamtin mit. Die Stadt verzeichnet seit dem 11. Juni ein tägliches zweistelliges Wachstum lokal übertragener COVID-19-Fälle, nachdem zuvor 57 Tage keine derartigen neuen Fälle aufgetreten waren. Der Unterricht für Grund- und Mittelschüler werde ab sofort wieder online stattfinden und die Wiederaufnahme der Vorlesungen für Studierende werde ausgesetzt, kündigte Chen Bei, stellvertretende Generalsekretärin der Stadtregierung, auf einer Pressekonferenz an. Laut Chen seien neun Distrikte und 28 Wohngemeinden von dem neuen Cluster-Ausbruch betroffen. Die Stadt habe 27 Wohngemeinden als Zonen mit mittlerem Risiko und ein Viertel als Zone mit hohem Risiko eingestuft. Chen sagte, dass Personen aus den Stadtteilen mit mittlerem und hohem Risiko und relevante Personen, die den Xinfadi-Markt besucht hatten, mit dem die meisten neuen bestätigten Fälle zusammenhängen, Beijing nicht verlassen dürfen. Alle anderen Bewohner Beijings müssen negative Ergebnisse eines aktuellen Nukleinsäuretests vorweisen, um die Stadt verlassen zu dürfen. (…).
Beijing Rundschau, 17.6.2020.
Beijing Rundschau > Coronavirus. Beijing Rundschau, 2020-06-17.
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15.06.2020 China
Granma

Coronavirus
Volltext
In Peking zirkuliert neuartiger Sars-VoC-2-Stamm. Chinesische Epidemiologen erklärten am 14. Juni, vorläufige Analysen des aktuellen Ausbruchs des Sars-CoV-2-Coronavirus in Peking hätten ergeben, dass ein anderer Stamm des Erregers zirkuliert als der, der seit Ende 2019 im Land verbreitet war
Chinesische Epidemiologen erklärten am 14. Juni, vorläufige Analysen des aktuellen Ausbruchs des Sars-CoV-2-Coronavirus in Peking hätten ergeben, dass ein anderer Stamm des Erregers zirkuliert als der, der seit Ende 2019 im Land verbreitet war. Laut Zeng Guang, Leiter dieser Fachrichtung am Nationalen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten, zeigten die ersten Ergebnisse von zwei Proben, dass die genetische Sequenz des Virus andere Merkmale aufweist, obwohl er die Notwendigkeit anerkannte, sich tiefgreifender mit der Angelegenheit zu befassen, bevor man Schlüsse ziehen könne. In diesem Zusammenhang schlug Universitätsprofessor Chen Xi vor, den Stamm mit denen in anderen Ländern zu vergleichen, insbesondere mit denen, aus denen China Lachs importiert, d.h. Chile, Norwegen, die Färöer Inseln, Australien und Kanada. von Sars-CoV-2, der Ursache der Covid-19-Lungenkrankheit, auf der Oberfläche eines Brettes, auf dem diese Fischmasse auf dem Xinfadi-Grosshandelsmarkt geschnitten wurde, der Quelle der 43 in Peking gemeldeten Ansteckungen. (…).

Granma, 15.6.2020.
Granma > China. Coronavirus. Granma, 2020-06-16.
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10.06.2020 China
Kuba
Granma

Aussenpolitik
Volltext
Aussenminister von China und Kuba führen Telefongespräch. Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla führte ein Telefongespräch mit dem Aussenminister Chinas, Staatsrat Wang Yi
Während des Gesprächs am Montag lobte Rodríguez Parrilla laut Xinhua Chinas Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit gegen die durch das neue Coronavirus verursachte Krankheit und dankte dem asiatischen Land für seine grosse Unterstützung sowohl für die karibische Nation als auch für Lateinamerika. Im Jahr 2020 wird der 60. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und China sowie zwischen Lateinamerika und China gefeiert, sagte der kubanische Aussenminister und erklärte, dass beide Parteien sich zusammenschliessen werden, um an ein so wichtiges Jubiläum zu erinnern.
Der Aussenminister der Insel teilte Wang Yi auch die Position seines Landes im Friedensprozess in Kolumbien sowie seine Ablehnung der Entscheidung der Vereinigten Staaten vom 13. Mai mit, Kuba auf die Liste aus Ländern zu setzen, denen mangelnde Zusammenarbeit im Kampf Washingtons gegen den Terrorismus vorgeworfen wird. Der Aussenminister Chinas sagte seinerseits, dass die Solidarität, die China und Kuba im Kampf gegen die Pandemie gezeigt haben, ein gutes Gedenken an den 60. Jahrestag ihrer diplomatischen Beziehungen sei. (…).

Granma, 20.6.2020.
Granma > China. Aussenpolitik. Granma 2020-06-10.
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28.05.2020 China
Kuba
Granma
KP China
KP Kuba

KP China
KP Kuba
Volltext
Kuba und China: Ein militantes Band gegenseitiger Solidarität. Die historischen Beziehungen zwischen den kommunistischen Parteien, Regierungen und Völkern Kubas und Chinas, deren diplomatische Beziehungen in diesem Jahr den 60. Jahrestag ihrer Gründung feiern, gehen über die Zeit hinaus, basierend auf der tiefen freundschaftlichen Basis, die sie unterstützt. Davon zeugen die Beweise der gegenseitigen Solidarität während der gegenwärtigen Pandemie, die im Gespräch zwischen Präsident Miguel Díaz-Canel und seinem Amtskollegen Xi Jinping im vergangenen Februar anerkannt wurden, während dessen sie Kriterien zu diesem Thema austauschten und erörterten, wie die bilateralen Beziehungen weiter gefördert werden können. Während dieses Dialogs stellte Xi fest, dass Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Díaz-Canel sofort nach dem Ausbruch der Krankheit ihre Solidarität zum Ausdruck gebracht hatten. Das Staatsoberhaupt stattete auch einen besonderen Besuch in der chinesischen Botschaft auf der Insel ab, um seine Unterstützung für den asiatischen Riesen zu bestätigen. In jüngerer Zeit sandte die Schwesternation Spenden an das Gesundheitswesen, während Kuba seine positiven Erfahrungen im Kampf gegen die Krankheit übermittelte. Auf dem Wege der Bestätigung dieser Beziehungen hat ein Treffen zwischen dem kubanischen Botschafter in China, Carlos Miguel Pereira, und den Behörden des Zentralkomitees der Kommunistischen (...).
Granma, 28.5.2020.
Granma > China. KP Dhina. Granma, 2020-05-28.
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24.05.2020 China
Bejing Rundschau

Volltext
Wanderarbeiter
Veränderungen bei der Wanderarbeit in China. Wanderarbeiter sind eine wichtige Kraft zur Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas. Mit der raschen Industrialisierung und Urbanisierung haben sich auch die Wanderarbeiter verändert. Laut einem vor kurzem vom chinesischen staatlichen Statistikamt veröffentlichten Bericht über den Stand der Wanderarbeiter 2019 waren im vergangenen Jahr 29,07 Millionen Arbeitskräfte auf Wanderschaft. Das entspricht einem Wachstum von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wo aber arbeiteten die Wanderarbeiter? Dem Bericht nach ist die Zahl der Wanderarbeiter, die in östlichen Gebieten Chinas arbeiteten, gegenüber dem Vorjahr um 1,08 Millionen zurückgegangen. In die zentralen und westlichen Gebiete Chinas hingegen strömten 3,52 Millionen mehr Menschen. „Mit der industriellen Umstrukturierung ist die Zahl der arbeitsintensiven Unternehmen in östlichen Gebieten Chinas in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen“, erklärte Li Zuojun vom Entwicklungsforschungszentrum des chinesischen Staatsrats. „Im Gegensatz dazu verlagern sich arbeitsintensive Industrien beschleunigt von östlichen Gebieten in mittlere und westliche Gebiete, wodurch eine große Anzahl von Arbeitsplätzen dort geschaffen wurde“. (…).

Beijing Rundschau, 24.5.2020.
Beijing Rundschau > Wanderarbeit. Beijing Rundschau, 2020-05-24.
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21.05.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
China übergibt Kuba weitere Spende mit medizinischem Verbrauchsmaterial. Eine weitere Spende von medizinischem Verbrauchsmaterial zur Bekämpfung von COVID-19 wurde dem kubanischen Volk von der Regierung der Volksrepublik China, dem Omnibusunternehmen Yutong und dem chinesischen Roten Kreuz übergeben Eine weitere Spende von medizinischem Verbrauchsmaterial zur Bekämpfung von COVID-19 wurde dem kubanischen Volk von der Regierung der Volksrepublik China, dem Omnibusunternehmen Yutong und dem chinesischen Roten Kreuz übergeben. Die Fracht, die sich bereits auf kubanischem Boden befindet, ist ein weiterer Beweis für die Solidarität und Brüderlichkeit zwischen beiden Ländern im 60. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, wie die stellvertretende Ministerin Kubas für Aussenhandel und Auslandsinvestition Ana Teresita González auf ihrem offiziellen Twitter Konto schrieb. Am 24. April traf ein Flugzeug mit in China erworbenen Produkten in Havanna ein, um die Kapazitäten des kubanischen Gesundheitssystems bei der Bekämpfung von COVID-19 zu verstärken. Besagte Fracht kam aus Shanghai und war mit der gesamten notwendigen Logistik versehen, wozu auch eine Kühlkette gehörte, damit die Fracht Havanna in optimalem Zustand erreichen konnte. (…).
Granma, 21.5.2020.
Granma > China. Coronavirus. Granma, 2020-05-21.
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14.05.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Forschung
Volltext
Kuba und China arbeiten am ersten gemeinsamen Biotech-Park. China und Kuba beschlossen, ein Projekt zu beschleunigen, das zum ersten gemeinsamen Biotech-Park führen wird, in dem auf den Grossen Antillen gewonnene Arzneimittel von nachgewiesener Wirksamkeit und weltweiter Anerkennung erforscht, entwickelt, hergestellt und vermarktet werden. Bei der Besprechung dieses Themas waren sich Carlos Miguel Pereira, der Botschafter der Insel in China, und Huang Liansheng, Präsident des Unternehmens Guangxi Fukang Medical Investment & Management Co. Ltd., darüber einig, dass dies eine wichtige und vorrangige Arbeit der bilateralen Zusammenarbeit ist, berichtet PL. Huang sagte, das Projekt gehöre zu den Hauptprojekten in der autonomen Region Zhuang in Guangxi (Süd), deren Regierung Präferenzmassnahmen und volle Unterstützung versprochen und bereits 33 Hektar Land für die ersten Einrichtungen übergeben habe. Der Biotech-Park beruht auf einer Vereinbarung zwischen der Unternehmensgruppe BioCubaFarma und dem Unternehmen Guangxi Fukang und wird in der Entwicklungszone von Fangchenggang installiert, die Aussichten hat, ein experimentelles Industriezentrum für Arzneimittelforschung und -herstellung für China und den Verband Südostasiatischer Nationen zu werden. Zu den ersten Arzneimitteln, die es produzieren wird, gehören Melangenin, Heberferon, Proctokinase und der therapeutische Impfstoff gegen Hepatitis B, alle mit nachgewiesenen …).
Granma, 14.5.2020.
Granma > Pharmaindustrie. China. Granma, 2020-05-14.
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07.05.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Eine weitere solidarische Geste aus China. Die Kommunistische Partei Chinas spendete Kuba Schutzausrüstung zur Bekämpfung von COVID-19. Eine weitere Geste der Solidarität, die die engen Bindungen zwischen den Kommunistischen Parteien Chinas und Kubas deutlich macht, zeigt sich in einer Spende von Schutzausrüstungen zur Bekämpfung von COVID-19 auf der Insel, die der Parteichef Chinas seinem kubanischen Kollegen am Mittwoch in Havanna zukommen liess. Etwa 70‘000 chirurgische Gesichtsmasken des Typs n-95 (sie filtern bis zu 95% der Luftpartikel) sind Teil der humanitären Spende im Wert von über 420500 Dollar, die dem nationalen Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt wird Der Botschafter Chinas in Kuba Chen Xi sprach Staat und Volk Kubas seine Anerkennung für ihren Kampf gegen die Pandemie aus und bekräftigte die gegenseitige Solidarität, die sechs Jahrzehnte lang kennzeichnend für die bilateralen Beziehungen gewesen ist. „Dieser neue Coronavirus kennt keine Grenzen und Nationalitäten. Nur durch gegenseitige Unterstützung können wir uns untereinander schützen. Aus diesem Grund sind sowohl Kuba als auch China gegen die Politisierung und Stigmatisierung der Pandemie, die schon so viele Leben gefordert hat. Unsere Nation hat allmählich COVID-19 besiegt und wir gehen davon aus, dass Kuba, dank der Aktionen der Regierung und der Disziplin seines Volkes, dies auch tun wird“, betonte er. Der stellvertretende Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Ángel Arzuaga Reyes bedankte sich für die solidarische Geste (…).
Granma, 7.5.2020.
Granma > Coronavirus. China. Granma, 2020-05-07.
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21.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Entlassungen
Volltext
Arbeitnehmerrechte in der Pandemie: Chinas Gerichte stellen sich gegen willkürliche Entlassungen. Entlassungen von Angestellten unter Berufung auf die Corona-Epidemie sind nach einer am Montag veröffentlichten Richtlinie des Obersten Volksgerichtshofes illegal. Neben anderen Leitlinien zur Behandlung von zivilrechtlichen Fällen im Zusammenhang mit Epidemien heisst es in dem Urteil, dass Infektionen mit COVID-19 oder Verdachtsfälle, Quarantänemassnahmen oder die Herkunft aus der Provinz Hubei oder anderen vom Virus besonders betroffenen Regionen keine gültigen Gründe sind, Arbeitnehmern zu kündigen. Das Gericht forderte einen besseren Schutz der Rechte und Interessen von Verbrauchern und forderte die untergeordneten Gerichte dazu auf, in Fällen von gefälschten oder minderwertigen Gesichtsmasken, Schutzbrillen, Schutzanzügen, Desinfektionsmitteln, Lebensmitteln oder Medikamenten auf das Prinzip der Bestrafung zu setzen. Gegen kleinste, kleine und mittlere Unternehmen, die schwer von der Epidemie betroffen sind, können Gerichte dem Entscheid zufolge flexible Massnahmen ergreifen, um ihnen bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu helfen.
Peking Rundschau, 21.4.2020.
Peking Rundchau > Coronavirus. Entlassungen. Peking Rundschau, 2020-04-21.
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16.04.2020 China
Armut
Bejing Rundschau

Armut
Volltext
Hainan: Trotz Epidemie aus der Armut. Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat den Kampf Hainans gegen die Armut vor neue Herausforderungen gestellt. Die südchinesische Inselprovinz reagiert mit Investitionen in die Ausbildung und Fähigkeiten der Landwirte in den ärmeren Regionen, um trotz der COVID-19-Epidemie bei der Armutsbekämpfung erfolgreich zu bleiben. Im vergangenen Monat stand He Dexin, ein Bewohner von Ruilian in Chengmai, einem Kreis in der südchinesischen Provinz Hainan, jeden Morgen noch vor Sonnenaufgang auf, um das Gemüse zu ernten und zu verkaufen, das er im vergangenen Winter gepflanzt hatte – darunter vor allem Kohl, Paprika und Bohnen. Chengmai ist ein Verteilungszentrum für Obst und Gemüse. Der Anbau von Gemüse im Winter ist eine wichtige Möglichkeit für die lokalen Bauern, ihr Einkommen zu steigern. Hes Familie war bei den Behörden früher als verarmt registriert. Die finanzielle Situation Hes war aufgrund des Mangels an fortschrittlichen ländlichen Techniken und der hohen Ausgaben für die Versorgung eines schulpflichtigen Kindes angespannt. Dank eines von der lokalen Regierung organisierten Ausbildungsprogramms haben sich He Dexins ländliche Fähigkeiten und sein Einkommen verbessert. Im Jahr 2016 lag das Pro-Kopf-Einkommen der Familie He bei nur 2‘000 Yuan (258 Euro). Im Jahr 2019 stieg diese Zahl auf 12‘000 Yuan (1‘553 Euro). „Mein Einkommen wird sich in diesem Jahr weiter erhöhen, wenn ich den Anbau meiner Feldfrüchte ausweiten und eine Stelle als Baggerführer finden kann“, sagte He. (…).
Bejing Rundschau, 16.4.2020.
Bejing Rundschau > Armut. Bejing Rundschau, 2020-04-16.
Ganzer Text
15.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Lokale chinesische Regierungen wollen mit 2,5-Tage-Wochenende Konsum stimulieren. Die lokalen Regierungen in China haben ihre Pläne vorgestellt, ein 2,5-Tage-Wochenende einzurichten, um den Konsum im durch den COVID-19-Ausbruch verursachten wirtschaftlichen Abschwung zu stimulieren. Die lokalen Regierungen in China haben ihre Pläne vorgestellt, ein 2,5-Tage-Wochenende einzurichten, um den Konsum im durch den COVID-19-Ausbruch verursachten wirtschaftlichen Abschwung zu stimulieren. Am 19. März übernahm die ostchinesische Provinz Jiangxi die Führung bei der Erprobung dieses flexiblen Arbeitsplans im zweiten Quartal und ermutigte Regierungsbeamte und normale Arbeitnehmer, an den Wochenenden Urlaub zu machen. Die Behörden in der ostchinesischen Provinz Zhejiang, in der nordchinesischen Provinz Hebei und in der Stadt Longnan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu folgten diesem Beispiel und schlugen vor, ein 2,5-Tage-Wochenende auszuprobieren.Diese Schritte haben heftige Diskussionen in den chinesischen sozialen Medien ausgelöst. Experten merkten an, dass der 2,5-Tage-Wochenendplan eine besondere Politik für die Kommunalverwaltungen darstelle, um die wirtschaftliche Erholung zu fördern, insbesondere für die Tourismusbranche. Eine Schätzung der Chinesischen Akademie für Tourismus zeigt, dass die Ankünfte von Inlandstouristen im ersten Quartal und im Gesamtjahr 2020 voraussichtlich um 56 Prozent beziehungsweise 15,5 Prozent sinken, während die Einnahmen durch Inlandstouristen um 69 Prozent beziehungsweise 20,6 Prozent sinken. (..:).
Bejing Rundschau, 15.4.2020.
Bejing Rundschau > Ladenoeffnungszeiten. Coronavirus. Bejing Rundschsu, 2020-04-15.
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13.04.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Spenden
Volltext
Verteilung der Spende Chinas auf Krankenhäuser Kubas. Die Spende, die am 5. April in Havanna eintraf, besteht aus 2‘000 Atemschutzmasken, 10‘000 chirurgischen Masken und 2‘000 Schutzanzügen zum einmaligen Gebrauch, 500 Infrarotthermometer, 2‘000 Schutzbrillen und die gleiche Anzahl an Paaren von Schutzhandschuhen und Isolationsschuhen. Am 9. April habe man mit der Verteilung der Materialien begonnen, die Kuba von China gespendet worden waren, sagte der Direktor des Unternehmens für Medizinische Versorgung Dr. Rolando Rederos, der diesen Prozess leitet. Von einem Lager in Havanna aus wird die Fracht gleichzeitig mit einer aus 10.000 Schutzanzügen und 100‘000 Atemschutzmasken bestehenden Spende des Unternehmens Yutong, einer der grössten chinesischen Herstellerfirmen für Busse, an alle Provinzen verteilt. „Wir sind dabei, eine zweite Spende von Atemschutzmasken und andere medizinische Verbrauchsgüter vorzubereiten“, gab der für Amerika zuständige Generaldirektor des Unternehmens Yutong, Zhang Yaowu, bekannt. Er führte aus, dass man am Sitz des Unternehmens in der Provinz Henan fünf Unterdruck-Krankenwagen vorbereite, mit denen der Transport und die Behandlung von infektiösen Patienten auf sichere Weise erfolgen könnten. Diese Ambulanzen würden Kuba gespendet, wo sie in den nächsten Wochen einträfen, um die Arbeit zur Kontrolle der Pandemie zu unterstützen. Die Botschaft Chinas in Havanna spendete außerdem 200‘000 Dollar zur Bekämpfung von Covid-19. Diesen Scheck übergab der chinesische Botschafter Chen Xi am 6. April dem stellvertretenden …).
Granma, 13.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-13.
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07.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Globalisierung
Volltext
Quo vadis, Welt? – Eine Pandemie wirft wichtige Fragen auf. Eine Pandemie, die eine ganze Ära definieren wird. Was ist denn nun mit der Globalisierung? Da sich ein Grossteil der Welt teilweise oder vollständig unter Quarantäne befindet, wird die COVID-19-Pandemie ein Ereignis sein, das eine ganze Ära definiert – ähnlich wie die globale Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Eine der grossen Fragen betrifft die Folgen für das seit den 1990er Jahren entstandene, vernetzte globale Wirtschaftssystem. Die Globalisierung hat den Lebensstandard vieler Menschen weltweit verbessert und insbesondere in China hunderte Millionen von Menschen aus der Armut befreit. Doch in den letzten Jahren gab es in vielen westlichen Ländern eine populistische Gegenreaktion, vor allem bei den Arbeitern in den ehemaligen industriellen Kernländern, von denen viele arbeitslos wurden oder zumindest seit vielen Jahren keine echten Lohnerhöhungen mehr erhalten haben. Andere wiederum haben einfach das Gefühl, nicht von der Globalisierung profitiert zu haben. Schon vor dem Ausbruch der Pandemie hatte sich der weltweite Handel deutlich verlangsamt. In den 30 Jahren vor der Finanzkrise (2008) war er durchweg doppelt so schnell gewachsen wie das globale BIP, aber seit 2012 konnte er mit der früheren Entwicklung kaum noch Schritt halten. Führende Persönlichkeiten wie der französische Präsident Emmanuel Macron haben eingeräumt, dass die Globalisierung vor einer grossen Krise stehe. (…).
Bejing Rundschau, 7.4.2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Globalisierung. Bejing Rundschau, 2020-04-07.
Ganzer Text
06.04.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Spenden
Volltext
Spende der Regierung der Volksrepublik China an Kuba eingetroffen. „Unsere Regierung und unser Volk sind dafür dankbar. Es ist dies ein Beweis der tiefen Freundschaft, die uns verbindet. In Zeiten der Pandemie retten die Solidarität und die Zusammenarbeit Leben“, schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter Konto. Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla bestätigte auf seinem offiziellen Konto des sozialen Netzes Twitter, dass eine von der Regierung der Volksrepublik China versandte Spende zur Bekämpfung von COVID-19 eingetroffen sei. „Unsere Regierung und unser Volk sind dafür dankbar. Es ist dies ein Beweis der tiefen Freundschaft, die uns verbindet. In Zeiten der Pandemie retten die Solidarität und die Zusammenarbeit Leben“, schrieb der kubanische Aussenminister. Zuvor hatte Bruno Rodríguez im Namen Kubas seine Solidarität mit Volk und Regierung Chinas bekräftigt und die vorbildlichen Anstrengungen anerkannt, die sie zur Bekämpfung des Coronavirus unternehmen. „Dank der bilateralen biotechnologischen Zusammenarbeit gehört das kubanische antivirale rekombinante Interferon alfa 2 b zu den Medikamenten, die zur Bekämpfung der Epidemie benutzt werden“, betonte er. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. China. Granma, 22020-04-06.
Ganzer Text
27.03.2020 China
Work

Coronavirus
Volltext
Grüsse aus Yi-Feng. „Wir haben in Wuhan zum ersten Mal gar keine neuen Infektionen mehr!“ Diese gute Nachricht schrieb mir meine chinesische Bekannte Lin am 19. März erleichtert per WeChat. China zeigt: Es ist möglich, eine hochansteckende Seuche ohne Medikamente in kurzer Zeit einzudämmen und ihre weitere Ausbreitung fast zum Stillstand zu bringen. Zumindest im eigenen Land. Und jetzt hebt China die Abriegelung der Provinz Hubei schrittweise auf. Dort nahm die Corona-Pandemie im letzten Dezember ihren Anfang. Schnell gelernt. Natürlich war auch China am Anfang nicht von Fehlern gefeit - der neue Virus ist von den lokalen Behörden etwa drei Wochen heruntergespielt worden. Lin schrieb: „Ich hörte etwa Mitte Januar zum ersten Mal etwas, aber wir haben gedacht, es sei nicht so schwerwiegend.“ Wichtiger ist aber, dass gleich ganz zu Beginn ein Lernprozess in die Gänge kam: Der Virus wurde in kürzester Zeit identifiziert und kommuniziert, die internationalen Organisationen umgehend informiert - mustergültig, offen und transparent. Revolutionskomitees. China hat pragmatisch, ohne ordnungspolitische Scheuklappen reagiert und die möglichen Massnahmen im Sinne der Bevölkerung eingeleitet. Lin erzählte: „Sogar ein kleines Dorf wie Yi-Feng, in dem ich unter Quarantäne bin, kann eine wirksame Organisation zur Unterbrechung der Ansteckungskette aufbauen“ Sie meint damit die nachbarschaftlichen Komitees, die sich in der chinesischen Revolution und mit dem Sieg der Kommunisten herausgebildet hatten. Auf diese Strukturen kann China nun zurückgreifen. (…).
Work online, 27.3.2020.
Work > Coronavirus. China. Work online, 2020-03-27.
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12.02.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
Coronavirus ein globales Problem – kein chinesisches. „In diesem Moment, in dieser Krise sind wir alle gleich, sind wir alle China! #Iam China!“ So lautet die Botschaft des deutschen Ingenieurs und Vloggers Tobias „Tobi“ Dominiczak aus Stuttgart. Am letzten Freitag hat Tobi sein Video auf verschiedenen Social Media-Plattformen gepostet, in dem er einerseits rassistische Bemerkungen über Chinesen und negative Äußerungen über China wegen des Coronavirus-Ausbruchs kritisiert und anderseits von den Anstrengungen der Auslandschinesen im Kampf gegen die Epidemie erzählt. Er fordert Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, angesichts des Coronavirus zusammenzustehen und die Epidemie ohne Diskriminierungen zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung wurde das Video schnell zu einem Hit und rückte ins Zentrum einer Internetdiskussion. Viele Internetnutzer hinterließen Kommentare und Unterstützung für Tobi. Was war der Anlass für Tobis Video? Ihm sei nach dem Ausbruch der Epidemie eine große Ungerechtigkeit übel aufgestoßen. „Kein Chinese sollte sich dafür rechtfertigen müssen, dass er kein „Virus“ ist! Die Chinesen tun inzwischen alles nur Denkbare dafür, um einen globalen Ausbruch des Coronavirus zu verhindern – und als Dank werden sie ausgegrenzt und benachteiligt? Dabei konnte ich nicht länger zusehen. Das ist mein Beitrag, den ich leisten kann.“ „China hat mein Leben grundlegend verändert“ Vor einem Jahr fing Tobi gemeinsam mit seiner Frau und einem Freund damit an, in der Freizeit Videos zu machen. Ihr Ziel: (…).
Bejing Rundschau, 12.2. 2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Bejing Rundschau, 2020-02-12.
Ganzer Text
02.05.2019 China
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom
WOZ

Offener Brief
Pressefreiheit
Volltext
Zum Tag der Pressefreiheit: Offener Brief an den Bundesrat. Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte. Soeben ist Bundespräsident Ueli Maurer von einem Staatsbesuch in China in die Schweiz zurückgekehrt. Auf seiner China-Reise hat er gemeinsam mit Robin Li, CEO von Baidu, eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit zwischen Baidu und der Schweizer Botschaft unterzeichnet. Das Unternehmen Baidu, das den chinesischen Markt für Suchmaschinen dominiert, arbeitet, so die Feststellung von Reporter ohne Grenzen (ROG), mit der staatlichen Zensur und Propaganda zusammen. Wer die Baidu-Suchfunktion nutzt, wird also keine Informationsfreiheit geniessen, die Informationen werden durch Zensur massiv eingeschränkt. China liegt auf der aktuellen „Rangliste der Pressefreiheit“ von ROG auf Rang 177 von 180 Staaten. Die Schweiz liegt auf Platz sechs. Eine gute Rangierung – und sie verpflichtet, auch über die Landesgrenzen hinaus. Zum Beispiel auch in China. Dieser Ansicht sind neben ROG Schweiz auch die Schweizer Journalistenorganisationen Impressum, SSM und Syndicom. Bereits Anfang März hat die Schweiz keine Anstalten gemacht, dieser Verpflichtung für das Menschenrecht Informationsfreiheit nachzukommen. Im Gegenteil: Sie hat sich im UNO-Menschenrechtsrat nicht einer Erklärung zu Saudiarabien und zum Fall Khashoggi angeschlossen. (…).
Syndicom, 2.5.2019.
Syndicom > China. Pressefreiheit. Offenere Brief Bundesrat. Syndicom, 2019-05-02.
Ganzer Text
07.12.2017 China
Apple
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Apple
Arbeitsbedingungen
Lohndumping
Volltext
Zwangsarbeit für Apple. In chinesischen Apple-Zulieferbetrieben werden die Rechte der ArbeiterInnen massiv verletzt. Studierende von Fachhochschulen werden unter dem Vorwand von „Praktika“ als Billig-Arbeitskräfte missbraucht. Der Apple-Konzern, das „wertvollste“ Unternehmen der Welt, lässt seine elektronischen Geräte grösstenteils in Taiwan und China herstellen. Seit 2010 hat der Konzern begonnen, seine Fabriken in Gegenden mit tieferen Arbeitskosten zu versetzen. Foxconn, das grösste Subunternehmen von Apple, verlegte beispielsweise seine Hauptproduktionsstätte von Shenzhen in die weniger entwickelte Stadt Zhengzhou. Manchmal werden die Fabriken auch in ärmere asiatische Länder wie Vietnam oder Malaysia ausgelagert. Dieser Wechsel hat sich in den letzten Jahren verstärkt, da sich die Arbeitsbedingungen im küstennahen China verbessert haben. Das Herstellungszentrum für die Apple Watch, die Apple-Uhr, befand sich in einer Stadt an der Küste bei Shanghai. 2016 wurde die Produktion in die Binnenstadt Chongqing verlegt. Die Arbeitsrechte sind im Innern Chinas schlechter im Vergleich zu den Küstenregionen, entsprechend sind die Löhne tiefer und die ArbeiterInnen weniger gut geschützt. “Nichts gelernt”. Ein Bericht der Studierendenorganisation Sacom aus Hongkong deckte vor Kurzem auf, wie Quanta Computer, der exklusiv die Apple Watch herstellt, studentische PraktikantInnen ausbeutet - mit 12-Stundentagen und SchülerInnen ab 16 Jahren. Die StudentInnen berichten, dass sie ohne (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 7.12.2017.
Personen > Idri Tarek, China. Apple. Dumpinglöhne. Vorwärts, 2017-12-07.
Ganzer Text
19.10.2017 China
Granma
Sozialismus

Kongress
KP China
Sozialismus
Volltext
Die neue Ära des Sozialismus chinesischer Prägung. Bei der Eröffnung des XIX. Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas, machte ihr Generalsekretär Xi Jinping eine Bilanz der letzten fünf Jahre. „Der Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten ist in eine neue Epoche eingetreten“, sagte Xi Jinping bei der Eröffnung des Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH), dem grössten politischen Ereignis des asiatischen Riesenlandes, das alle fünf Jahre stattfindet. Der Generalsekretär der Organisation legte den über 2‘200 Delegierten den Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der letzten fünf Jahre unter seiner Leitung vor, in dem bekräftigt wird, dass die Partei für das Volk als Herr des Landes stehe. Die PCCH versicherte, dass sie an dem System der wesentlichen sozialistischen Werte festhalte und das Land dahin führe, dass bis zum Jahr 2035 die sozialistische Modernisierung im Grundsatz umgesetzt worden ist. „Wir werden geleitet vom Marxismus-Leninismus, vom Denken Mao Zedongs, der Theorie Deng Xiaopings, dem wichtigen Gedankengut der dreifachen Repräsentativität und der wissenschaftlichen Konzeption der Entwicklung“, sagte er. „Wir werden das chinesische Volk mit allen seinen ethnischen Gruppen vereinen und es zu einem entscheidenden Sieg bei dem ganzheitlichen Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand führen und bei der Kampagne anführen, die den Erfolg des Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten für eine neue Epoche sichert“, sagte Xi im Grossen Palast des Volkes in (…).
Granma, 19.10.2017.
Granma > China. KP. Kongress. Granma, 2017-10-19.
Ganzer Text
16.10.2017 China
IWF
Junge Welt

Banken
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
„Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten“. Der IWF will die Profite der Banken sichern und die Verschuldung der Lohnabhängigen vergrössern. Ein Gespräch mit Michael Hudson. Michael Hudson lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und ist Präsident des Instituts für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York City. Der Internationale Währungsfonds gibt Entwarnung: In den meisten Industrieländern erholen sich die Banken. Ist alles in Ordnung auf der Welt? Für die Banken ist alles in Ordnung, in der Hinsicht, dass die Korruption ein sehr hohes Level erreicht hat. Die Zentralbanken stellen den Privathäusern so viel Kredit zur Verfügung, wie jene brauchen, um jeglichen Betrug begehen zu können. Die Intention des IWF ist es, die Ansprüche der Banken aufrechtzuerhalten und die übrige Wirtschaft mit Schulden zu belasten. Dafür steht der IWF: Er ist eine Lobbyorganisation der Banken und Spekulanten. IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor Risiken für den Finanzmarkt. Besonders im Nichtbankensektor lauern Gefahren, sagt sie. Was halten Sie davon? Die Risiken von Lagardes Kunden, den Banken, liegen darin, dass sie ihre Marktmacht an andere Gläubiger verlieren könnten. Lagarde will das Monopoly-Spiel am Laufen halten, damit die Banken weiter ohne Konkurrenz wachsen können. Der IWF konstatiert, es gebe ein Kreditproblem in China. Schwelt dort die nächste Krise? Viele Leute haben sich in China viel Geld von den sogenannten Nichtbanken geliehen. In anderen Worten: Die Zentralbanken (...). Junge Welt, 16.10.2017.
Junge Welt > IWF. Banken. Junge Welt, 2017-10-16.
Ganzer Text
30.08.2017 China
Armut
Granma

Armut
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Chinas Plan die Armut bis 2020 auszurotten. China plant bis 2020 die Armut im Land vollständig auszurotten und den Traum „ einer gemässigt wohlhabenden Gesellschaft“ zu erreichen. Dass dies möglich ist, dafür bürgt, dass das asiatische Riesenland, auf die Heldentat zurückblicken kann, in weniger als 40 Jahren fast 700 Millionen Menschen der Armut entrissen zu haben, eine Leistung , der sich kein Land der Welt rühmen kann. Damit würde China zum ersten Land, das das von der UNO gesetzte Entwicklungsziel des Jahrtausends erreicht hätte, in dem gefordert wird, die arme Bevölkerung um die Hälfte zu reduzieren. Um diese Sehnsucht zu erfüllen, die impliziert, die Lebensbedingungen von fast 50 Millionen Menschen zu verbessern (das ist mehr als die gesamte Bevölkerung Spaniens oder Südafrikas) optimiert China seine Strategien und deswegen nimmt die Ausrottung der Armut eine der ersten Stellen seiner Politik ein. Die Reduzierung der Armut stellt einen der stichhaltigsten Beweise für den Fortschritt Chinas als Weltmacht dar, aber sie ist auch eine seiner grössten Herausforderungen. Peking ist sich bewusst, dass der Aufbau einer „gemässigt wohlhabenden Gesellschaft und die Verjüngung des Landes“ Ziele, die 2012 beim XVIII. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH) aufgestellt wurden, nicht Wirklichkeit werden können, wenn Millionen von Bürgern in Not leben. Der Direktor der Abteilung für Internationale Entwicklung der Stiftung zur Linderung der Armut, Wu Peng, ist der Auffassung, dass das Ziel diesen Ballast bis (…).
Granma, 30.8.2017.
Granma > China. Armut. Granma, 2017-08-30.
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28.07.2017 China
Kapitalismus
Neues Deutschland

Kapitalismus
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Marx in Peking. Felix Wemheuer über den „Staatskapitalismus“ der Volksrepublik China und den dortigen Klassenkampf von unten. Es gibt viele Gründe, warum sich Linke in Deutschland für China interessieren sollten. Der wichtigste sind die autonomen ArbeiterInnenkämpfe, die seit Jahren stattfinden. Die interaktive Streikkarte der Nichtregierungsorganisation „China Labor Bulletin“ verzeichnet allein für das zweite Halbjahr 2016 insgesamt 1378 Einträge von Arbeitskämpfen. Unter der Rubrik von 100 bis 1000 TeilnehmerInnen gibt es allerdings nur 164 Einträge. Die meisten Streiks sind auf einzelne Fabriken beschränkt und werden mit Hilfe sozialer Medien organisiert. Die chinesische Regierung unterdrückt alle Versuche einer überregionalen Organisierung mit eiserner Faust. Selbst Nichtregierungsorganisationen für WanderarbeiterInnen, die sich auf Rechtsberatung spezialisiert haben, sind von Verhaftungen betroffen. Die staatlich-kontrollierten Gewerkschaften stehen in den seltensten Fällen auf Seiten der Beschäftigten. Die zunehmende Kampfbereitschaft muss im Zusammenhang mit der grossen sozialen Transformation der chinesischen Gesellschaft gesehen werden. In den letzten 20 Jahren ist eine neue ArbeiterInnenklasse von über 200 Millionen Menschen entstanden. Immanuel Wallerstein argumentierte, dass Karl Marx Unrecht hatte, dass mit der Entwicklung des Kapitalismus die grosse Mehrheit der Bevölkerung in freie LohnarbeiterInnen verwandelt werden würde. Im globalen Süden landen Millionen Menschen nur in der informellen (…).
Neues Deutschland, 28.7.2017.
Neues Deutschland > China. Kapitalismus. Neues Deutschland, 2017-07-28.
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15.06.2017 China
Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
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Wirtschaftspolitik
China auf Einkaufstour in der Schweiz. Die Angst vor der „Gelben Gefahr“. Seit einiger Zeit geht die Angst um, dass China die Schweiz aufkauft - ausgelöst durch Übernahmen von Firmen wie Swissmetal, Gate Gourmet oder Syngenta, oft genährt durch eine Portion Fremdenfeindlichkeit und Kommunistenphobie, die seit jeher Hand in Hand gehen. Dabei macht die Schweiz das Gleiche: Der Zwergstaat hält etwa gleich hohe Direktinvestitionen im Ausland wie die asiatische Grossmacht: gut eine Billion US-Dollar. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Industriestaaten Schranken für den zwischenstaatlichen Kapitalverkehr. In den achtziger Jahren begannen sie, diese jedoch wieder abzubauen. Zuvorderst dabei: die Schweiz. Seither sind die Anlagen, die Investoren - Personen, Firmen und Staaten - in anderen Ländern halten, explodiert. Das gilt nicht nur für den einfachen Besitz von Wertpapieren, sondern auch für Direktinvestitionen, grosse Beteiligungen, die meist von Firmen zur Kontrolle von Tochterunternehmen gehalten werden. Diese sind seit 1990 weltweit von 2 auf 26 Billionen US-Dollar geklettert. 20 Billionen werden vom Westen gehalten, davon 1,1 Billionen von Investoren in der Schweiz. Damit ist die Schweiz der neuntgrösste Investor der Welt. Zentral für diesen Spitzenplatz sind die Dumpingsteuern, mit denen das Land Tausende internationale Firmen angelockt hat, die ausländische Tochterfirmen halten. Darunter Chemiekonzerne, Banken und Rohstoffhändler wie Glencore. China stand bis vor kurzem nirgends in den (…). Yves Wegelin.
WOZ, 15.6.2017.
Personen > Wegelin Yves. China. Wirtschaftspolitik. WOZ, 2017-06-15.
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19.02.2016 Arbon
China
Personen
Saurer AG
Work
Ralph Hug
Arbeitsbedingungen
Besitzverhältnisse
Saurer AG
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Jinsheng übernahm Saurer in Arbon TG: „Wir haben nichts zu befürchten“. Die meisten Stickmaschinen kommen aus Asien. Aber die Jinsheng-Gruppe betreibt Saurer im Thurgau erfolgreich weiter. Herr Pan ist in Arbon unbekannt. Nur einmal liess er sich am Bodensee blicken: als er im November 2012 Saurer übernahm. Und dafür 650 Millionen Franken auf den Tisch legte. Seither ist der chinesische Investor Xuepeng Pan der neue Chef des weltbesten Textilmaschinenherstellers. Ein Chef, der 8000 Kilometer weiter östlich residiert. Dort, in der Provinz Jintan bei Schanghai, leitet er einen Mischkonzern, der Spinnereien, Werkzeugmaschinen und medizinische Analysegeräte herstellt sowie ein Bau- und Immobilienimperium unterhält. Der 53jährige Investor war einst Parteisekretär und will mit seiner Jinsheng-Gruppe einen Umsatz von 30 Milliarden Franken erreichen. Während Saurer in der Schweiz noch 160 Personen beschäftigt, sind es bei der Jinsheng laut eigenen Angaben zehntausend. Viele Ängste. Köbi Auer, Präsident der Saurer-Betriebskommission, sagt: „Es hat sich im Betrieb seit der Übernahme durch die Chinesen nicht viel geändert.“ Und Auer ist zuversichtlich, dass dies in Zukunft so bleiben wird. Auch wenn sich der Schwerpunkt des Stickmaschinenmarkts längst nach Asien verschoben hat. Da Herr Pan selbst aus der Textilindustrie stamme, habe er in seiner Heimat ein gutes Netzwerk und könne dort mit eigenen (…). Ralph Hug.
Work, 19.2.2016.
Personen > Hug Ralph. Saurer AG. Besitzverhältnisse. Work, 2016-02-19.
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05.02.2016 BS Kanton
China
Personen
Syngenta
Work
Michael Stötzel
Besitzverhältnisse
Syngenta
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43 Milliarden Franken für die Aktionäre - Unsicherheit für 3300 Angestellte. Syngenta: Chinesen schlagen in Basel zu. Der Agrochemiekonzern Syngenta wird chinesisch. Die Unia fordert von den neuen Chefs eine echte Garantie der Schweizer Jobs. Am Mittwoch stimmte der Verwaltungsrat der Syngenta der Übernahme durch die China National Chemical Corporation (Chem-China) zu. Dem chinesischen Staatskonzern ist das Basler Unternehmen 43 Milliarden Franken wert. Der Verkauf lag in der Luft. Kurz vor Weihnachten hatte der Syngenta-Verwaltungsratspräsident Michel Demare erklärt, dass ein weiterer Alleingang des Unternehmens angesichts der Erwartungen der Aktionäre „kaum möglich“ sei. Mit anderen Worten: Enttäuscht vorn schleppenden Geschäft, wollten die Aktionäre Kasse machen. Mit 480 Franken pro Aktie erhalten sie jetzt deutlich mehr als bei einer Übernahme durch Monsanto. Der US-Konkurrent wollte letztes Jahr die Syngenta für 449 Franken pro Aktie schlucken. Das hatte der Verwaltungsrat zur Enttäuschung der Aktionäre im August abgelehnt. Seine Begründung: Ein Zusammenschluss der beiden Riesen werde am Nein der nationalen Wettbewerbshüter scheitern. Die Billigung des Deals durch das US-amerikanische „Komitee für ausländische Investitionen“ ist auch jetzt noch die entscheidende Hürde, die Chinas Regierung nehmen muss. Sie wird dabei auf die Geschäftsinteressen der US-Landwirtschaft setzen, die 20 Prozent ihrer Exporte in China absetzt. Nach Einschätzung der regierungsnahen Hongkonger „South China Morning (...). Michael Stötzel.
Work, 5.2.2016.
Personen > Stötzel Michael. China. Syngenta. Work, 2016-02-04.
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