Gewerkschaftschronik
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13.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Hauslieferdienst
Volltext
Lieferservice Amigos. Migros muss ihre „Freunde“ anstellen. Seit eineinhalb Jahren lässt die Migros mit der Plattform „Amigos“ scheinselbständige „Bringe“ Einkäufe ausliefern. Nun hält die AHV-Ausgleichskasse des Kantons Zürich fest: Die „Bringer“ sind Angestellte der Migros. Die Unia fordert die Migros auf, unverzüglich alle Amigos-Lieferant/innen ordentlich anzustellen und zu versichern. Zudem muss die Migros auch die Löhne, Versicherungsbeiträge und Berufsauflagen rückwirkend bezahlen. Wie die SonntagsZeitung berichtet, hat die AHV-Ausgleichskasse des Kantons Zürich in einem wegweisenden Entscheid einen „Bringer“ als unselbständig, also als Angestellten der Migros eingestuft. Diese Entscheidung klärt die Rechtsunsicherheit über den Status dieser Lieferant/innen. Illegale Scheinselbständigkeit. Die Migros wollte die „Bringer“ bisher nicht anstellen, sondern liess sie als Scheinselbständige arbeiten. Das heisst, die Lieferant/innen arbeiteten ohne fixen Lohn, ohne Unfall-, Arbeitslosen- und Krankentaggeldversicherung sowie ohne Altersvorsorge. Die Unia hat dieses Modell vehement kritisiert und die Uberisierung von Dienstleistungen bei der Migros denunziert. Jetzt gibt die Ausgleichskasse der Gewerkschaft Recht. Migros in der Pflicht. Die Unia fordert die Migros auf, unverzüglich alle Amigos-Lieferant/innen ordentlich anzustellen und zu versichern. Für die vergangenen eineinhalb Jahre muss die Migros den „Bringer/innen“ zudem Löhne, Sozialversicherungsbeiträge und Auslageersatz etwa für den Einsatz von privaten (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.10.2019.
Unia Schweiz > Hauslieferdienst. Unia Schweiz, 2019-10-13.
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10.10.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Rollmaterial
Volltext
Überfüllte Züge: Auch das Personal ist empört. Immer wieder sorgen überfüllte Züge auf der Gotthardachse für Schlagzeilen in den Medien. Einen Sitzplatz zu finden ist zu bestimmten Zeiten schwierig, wenn nicht unmöglich, und das nicht nur an Wochenenden. Darunter leiden nicht nur die Reisenden, sondern auch das Zugpersonal, das die schwierigen Situationen, die sich daraus ergeben, irgendwie „handeln” muss. Trotz deutlicher Rückmeldungen des Personals an die Leitung scheint sich die Situation nicht zu bessern. Erst letzten Donnerstag machten Tessiner Zugbegleiter bei einem Treffen mit Verantwortlichen in Luzern aus ihrem wachsenden Frust keinen Hehl. Trotzdem kam es letztes Wochenende wieder zum Chaos. Als Gründe dafür nannte die SBB das schlechte Wetter nördlich der Alpen und das schöne Wetter im Süden, den Herbstferienbeginn in der Deutschschweiz und – von sich aus – den Umstand, dass kein einziger zusätzlicher Zug geplant worden war. Dies ist inakzeptabel: Kundschaft und Personal werden nicht ernst genommen. Die überfüllten Züge stellen die Nerven von Kund/innen und Personal auf eine harte Probe. Letzteres sieht sich oft in der Rolle des Blitzableiters, wenn sich erstere berechtigterweise darüber beklagen, dass sie ihre Fahrt zwar bezahlt haben, aber keinen Sitzplatz finden. Neben den vielen legitimen Beschwerden der Kundschaft hat die SBB-Leitung auch vom Personal schon unzählige Meldungen über die unerträgliche Situation erhalten. Letzten Donnerstag traf sich die Tessiner Sektion des (…).
SEV, 10.10.2019.
SEV > Passagiere. SBB. SEV, 2019-10-10.
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09.10.2019 Schweiz
20 Minuten Radio
Syndicom
Tamedia

20 Minuten Radio
Konzession
Volltext
Gewerkschaftliche Kritik an der geplanten Konzessionsübertragung. von Radio Planet 105 auf die Tamedia AG. Als Interessensvertretung der Medienschaffenden lassen sich Syndicom und SSM gegenüber der verschachtelten Übertragung kritisch vernehmen. Massgebende Fragen sind im Gesuch der beteiligten Unternehmen nicht beantwortet. Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia.Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia. Ungenügend abgesichert sind: Die Arbeitsbedingungen und das Betreuungsverhältnis der zahlreichen PraktikantInnen. Gibt es auf der Redaktion von 20 Minuten Radio genügend ausgebildete Berufsleute, die das Heer von Praktikantinnen und Praktikanten professionell begleiten kann? Wie lange dauert ein (…).
SEV, 9.10.2019.
SEV > 20 Minuten Radio. Konzession. SEV, 2019-10-09.
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09.10.2019 Schweiz
20 Minuten Radio
Syndicom
Tamedia

20 Minuten Radio
Konzession
Volltext
Gewerkschaftliche Kritik an der geplanten Konzessionsübertragung von Radio Planet 105 auf die Tamedia AG. Als Interessensvertretung der Medienschaffenden lassen sich Syndicom und SSM gegenüber der verschachtelten Übertragung kritisch vernehmen. Massgebende Fragen sind im Gesuch der beteiligten Unternehmen nicht beantwortet. Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia.Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia. Ungenügend abgesichert sind: Die Arbeitsbedingungen und das Betreuungsverhältnis der zahlreichen PraktikantInnen. Gibt es auf der Redaktion von 20 Minuten Radio genügend ausgebildete Berufsleute, die das Heer von Praktikantinnen und Praktikanten professionell begleiten kann? Wie lange dauert ein (…).
Syndicom, 9.10.2019.
Syndicom > 20 Minuten Radio. Konzession. Syndicom, 2019-10-09.
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09.10.2019 Freiburg
Bundesgericht
Unia Freiburg

Bundesgericht
Feiertage
Volltext
Die Unia gewinnt vor Bundesgericht: keine Arbeit an Feiertagen. Das Bundesgericht bestätigt, dass Feiertage den Sonntagen gleichgestellt sind. Das Bundesgericht gibt der Gewerkschaft Unia Recht und bekräftigt damit die bisherige Rechtsprechung: Gemäss Arbeitsgesetz ist es dem Verkaufspersonal nicht gestattet, an Feiertagen zu arbeiten. Die Unia Fribourg musste bis vor Bundesgericht gehen, um die Einhaltung des Arbeitsrechts und des Verbots der Sonntagsarbeit im Verkauf sicherzustellen. Das kantonale Arbeitsinspektorat hatte den Freiburger Detailhändlern die Bewilligung erteilt, am 8. Dezember 2018, einem kantonalen Feiertag (unbefleckte Empfängnis), Personal am Rande eines Weihnachtsmarkts einzusetzen. Die Beschwerde der Unia wurde vom kantonalen Gericht abgelehnt. Feiertage sind wie Sonntage. Das Bundesgericht hingegen hat nun in seinem Urteil festgehalten, dass Feiertage den gleichen Schutz verdienen wie Sonntage. Damit sind die Ausnahmen vom Sonntagsarbeitsverbot sehr begrenzt. Gesetzlich dürfen die Kantone maximal 4 Sonntagsverkäufe pro Jahr explizit definieren. Ansonsten dürfen die Läden ausnahmsweise nur bei einem dringenden Bedarf und gut etablierten Grossveranstaltungen an Sonn- und Feiertagen geöffnet werden. Dass eine Veranstaltung primär einen kommerziellen Zweck verfolgt, reicht hingegen nicht, um eine Abweichung vom Verbot der Sonntagsarbeit zu rechtfertigen. Bundesgerichtsurteil wichtig für ganze Schweiz. (…).
Unia Schweiz, 9.10.2019.
Unia Schweiz > Feiertage. Bundesgericht. Unia Schweiz, 2019-10-09.
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08.10.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Post
Volltext
Zur besten Post der Welt gehören die besten Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Syndicom gratuliert der Post für ihren Hattrick als „beste Post der Welt“ und zeigt sich erfreut, dass die Postleitung den massgeblichen Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anerkennt, die täglich dafür sorgen, dass der postalische Service public in der Schweiz herausragend ist. Zurzeit laufen die Verhandlungen über die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages Post CH, der die minimalen Arbeitsbedingungen für rund 33‘000 Postangestellte regelt. Der Post bietet sich somit die Chance ihren Worten Taten folgen zu lassen. Jegliche Forderungen nach Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen würden den Aussagen der Postleitung diametral widersprechen. In einer breit angelegten Umfrage und in regionalen Versammlungen haben die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder die Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des GAV definiert. Dabei ist zu Ausdruck gekommen, dass sie ihren Arbeitgeber insgesamt schätzen, hingegen durchaus Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen besteht. Folgende Handlungsfelder haben die Postmitarbeitenden definiert. Verbesserter Gesundheitsschutz. Dazu gehört der Schutz der Frei- bzw. Erholungszeit. Keine Verschlechterungen bei den heute vergleichsweise attraktiven Arbeitsbedingungen. Mehr Wertschätzung und Einbezug des Personals. Die Handlungsfelder und Forderungen sind im Detail einzusehen unter www.syndicom.ch/gavpost. (…).
Syndicom, 8.10.2019.
Syndicom > Post. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2019-10-08.
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08.10.2019 Genf
Japan Tobbaco
Unia Genf

Entlassungen
Japan Tobbaco
Volltext
Abbau von 268 Stellen in Genf. Das Personal von Japan Tobacco International fordert Respekt ein. Am 2. September eröffnete der Tabakmulti Japan Tobacco International mit Sitz in Genf seinem Personal einen Restrukturierungsplan, der den Abbau von 268 der rund 1‘100 festen Stellen vorsieht. Zuversichtlich, dass das mehrfach als „Arbeitgeber des Jahres“ ausgezeichnete Unternehmen seinen Verpflichtungen im Kündigungsverfahren und gegenüber den betroffenen Angestellten nachkommen wird, organisierten sich die Arbeitnehmenden rasch. Während der Konsultation zur Rettung möglichst vieler Stellen in Genf mussten sie jedoch feststellen, dass das Konsultationsverfahren in aller Eile in wenigen Wochen durchgedrückt werden sollte, obwohl die Firma die Umstrukturierung während anderthalb Jahren geplant hatte. Angesichts der unversöhnlichen Haltung der Genfer Direktion und des Scheiterns eines Mediationsversuchs bekräftigen die Angestellten ihre Forderung, die Zahl der Entlassungen zu reduzieren und einen fairen Sozialplan auszuarbeiten. Mit der im Rahmen einer weltweiten Reorganisation der Gruppe erfolgten Ankündigung von CEO Eddy Pirard begann am 2. September die Konsultationsfrist für das Personal in Genf. Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz sind die Angestellten berechtigt, bei der Erarbeitung von alternativen Massnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen mitzuwirken. Hervorragende wirtschaftliche Lage.(…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 8.10.2019
Unia Genf > Japan Tobbaco. Entlassungen. Unia Genf, 2019-10-08.
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08.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Migros
Volltext
Ungenügende Lohnerhöhungen bei Migros. Die bei der Migros ausgehandelte Spanne der Lohnerhöhungen reicht in vielen Fällen nicht, um die Lebenshaltungskosten der Angestellten zu decken. Die verschiedenen Unternehmenseinheiten müssen jetzt den Ausgleich der Teuerung für die tiefsten Einkommen sicherstellen und dafür sorgen, dass die Lohnerhöhungen die Kaufkraftverluste der letzten Jahre ausgleichen. Die Unia verlangt auch wirksame und transparente Massnahmen zur Kontrolle der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2017 wurde der mickrige Anstieg der Reallöhne (0,1%) durch die wachsenden Krankenkassenprämien zunichte gemacht. 2018 sanken die Reallöhne um 0,2%. Im laufenden Jahr führen die nur individuellen Erhöhungen dazu, dass viele Mitarbeitende weiter an Kaufkraft verlieren. Die für 2020 geplanten Erhöhungen betragen für die 36 dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellen Unternehmenseinheiten zwischen 0,5 und 0,9%. Sie werden wiederum nur individuell gewährt und werden in vielen Fällen die steigenden Lebenshaltungskosten der Angestellten nicht ausgleichen und auch die in den letzten Jahren verursachten Kaufkraftverluste nicht kompensieren. Die Unia und ihre Mitglieder verlangen, dass die verschiedenen Einheiten der Migros generelle Lohnerhöhungen beschliessen, die zumindest die Teuerung für die tieferen Einkommen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre ausgleichen. Eigentor. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.10.2013.
Unia Schweiz > Migros. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-10-08.
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07.10.2019 Lytry VD
Domotic&Services
Unia VD Kanton

Domotic&Services
Streik
Volltext
Streik auf einer Baustelle in Lutry (VD). Nichteinhaltung des GAV des Ausbaugewerbes Westschweiz, verspätete Auszahlung der Löhne, Gefährdung der Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmenden: 12 Angestellte haben deshalb heute Morgen auf einer Baustelle in Lutry die Arbeit niedergelegt und die Achtung ihrer Rechte eingefordert. Zwölf Arbeitnehmende auf einer Baustelle einer Villa in Lutry, sind heute Morgen in den Streik getreten. Sie fordern insbesondere die Zahlung der Lohnrückstände und Zulagen. Die Unia wurde vor etwa zehn Tagen von den Mitarbeitenden über die Missstände informiert. Daraufhin wurde eine paritätische Kontrolle der Baustelle durchgeführt. Heute Morgen beschlossen die Arbeitnehmenden vor Ort, welche Maler-, Maurer- oder Zimmerarbeiten durchführten, ihre Arbeit niederzulegen, bis ihre Rechte respektiert werden. Betrügerische Konkurse. Sie arbeiten für Domotic & Services, ein Unternehmen aus Vevey, das 2012 Konkurs ging. Der Geschäftsführer Ivan Drobjnak gründete anschliessend ein Einzelunternehmen, welches 2016 erneut Konkurs anmeldete. Trotzdem lässt Ivan Drobinak noch immer Bauarbeiten durchführen. Die Beschwerden gegen den Arbeitgeber sind zahlreich: zu spät bezahlte Löhne, nicht erfasste Reisespesen, nicht bezahlte Verpflegungskosten, keine Arbeitsverträge für die einen und Teilzeitverträge für die andern, obwohl sie Vollzeit arbeiten sowie nicht ausbezahlte Suva-Beiträge. Asbestprobleme. Darüber hinaus wurde die Baustelle diesen Sommer wegen Asbestproblemen für (…).
Unia VD, 7.10.2019.
Unia VD Kanton > Domotic & Services. Streik. Unia VD, 2019-10-07.
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04.10.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Mehr zum Leben! Aufruf des SGB zum 1. Mai 2019. Wenn wir Arbeitnehmende zusammenstehen und unsere Interessen gemeinsam vertreten, können wir viel erreichen. Zum Beispiel im Betrieb: Mit einem Streik hat die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA die Direktion gezwungen, die Kündigungen aller über 60jährigen RedaktorInnen rückgängig zu machen. Zusammenstehen lohnt sich auch in einer ganzen Branche: Mit einer vorbildlichen Mobilisierung und Warnstreiks gelang es den Bauarbeitern nicht nur, ihr Rentenalter 60 zu retten und abzusichern, sondern gleichzeitig auch noch eine seit langem verdiente Lohnerhöhung zu erkämpfen. Auch in der Politik können wir Arbeitnehmende viel bewegen, wenn wir solidarisch für unsere gemeinsamen Interessen einstehen: Nur dank dem harten Auftreten der Gewerkschaften steht in der Debatte über das Rahmenabkommen Schweiz-EU endlich die Sicherung des Lohnschutzes, die Sicherung der Flankierenden Massnahmen im Zentrum. Angriffe auf den Lohnschutz. Doch wir wissen genau: Vielen aus Arbeitgeberkreisen, der Wirtschaft und der Politik war Lohnschutz schon immer ein Dorn im Auge. Sie stellen sich heute auf die Seite der süddeutschen Gewerbler und der Ideologen in der EU-Kommission, die unseren Lohnschutz abbauen und die schwachen EU-Regeln durchsetzen wollen. Wir Gewerkschaften stehen ein für die Personenfreizügigkeit. Sie ist eine Errungenschaft und schützt die Arbeitnehmenden, woher auch immer sie kommen vor Diskriminierung. Aber nur, wenn sie an einen starken Lohnschutz gekoppelt ist. Wir wollen Löhne statt Grenzen (…).
SGB, 10.4.2019.
SGB > 1. Mai Schweiz. Aufruf. SGB, 2019-04-10.
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04.10.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Mehr zum Leben! Aufruf des SGB zum 1. Mai 2019. Wenn wir Arbeitnehmende zusammenstehen und unsere Interessen gemeinsam vertreten, können wir viel erreichen. Zum Beispiel im Betrieb: Mit einem Streik hat die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA die Direktion gezwungen, die Kündigungen aller über 60jährigen RedaktorInnen rückgängig zu machen. Zusammenstehen lohnt sich auch in einer ganzen Branche: Mit einer vorbildlichen Mobilisierung und Warnstreiks gelang es den Bauarbeitern nicht nur, ihr Rentenalter 60 zu retten und abzusichern, sondern gleichzeitig auch noch eine seit langem verdiente Lohnerhöhung zu erkämpfen. Auch in der Politik können wir Arbeitnehmende viel bewegen, wenn wir solidarisch für unsere gemeinsamen Interessen einstehen: Nur dank dem harten Auftreten der Gewerkschaften steht in der Debatte über das Rahmenabkommen Schweiz-EU endlich die Sicherung des Lohnschutzes, die Sicherung der Flankierenden Massnahmen im Zentrum. Angriffe auf den Lohnschutz. Doch wir wissen genau: Vielen aus Arbeitgeberkreisen, der Wirtschaft und der Politik war Lohnschutz schon immer ein Dorn im Auge. Sie stellen sich heute auf die Seite der süddeutschen Gewerbler und der Ideologen in der EU-Kommission, die unseren Lohnschutz abbauen und die schwachen EU-Regeln durchsetzen wollen. Wir Gewerkschaften stehen ein für die Personenfreizügigkeit. Sie ist eine Errungenschaft und schützt die Arbeitnehmenden, woher auch immer sie kommen vor Diskriminierung. Aber nur, wenn sie an einen starken Lohnschutz gekoppelt ist. Wir wollen Löhne statt Grenzen (…).
SGB, 10.4.2019.
SGB > 1. Mai Schweiz. Aufruf. SGB, 2019-04-10.
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04.10.2019 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Barbara Gysi
1. Mai Zürich
Referate
Volltext
Barbara Gysi ist Hauptrednerin an 1. Mai. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat für den 1. Mai 2019 das Motto #Frauenstreik2019 gewählt. Als eine von zwei Hauptrednerinnen wird an der Schlusskundgebung die PVB-Präsidentin und SP-Vizepräsidentin Barbara Gysi sprechen. Auch in diesem Jahr startet die 1. Mai Demonstration ab 10:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz. „Die ökonomische Ungleichheit der Frauen ist gravierend. Ihr Erwerbseinkommen ist um 108 Milliarden Franken tiefer als dasjenige der Männer. Zudem leisten sie zwei Drittel der unbezahlten Carearbeit im Umfang von 400 Milliarden Franken“, erläutert Barbara Gysi das Motto des Umzugs. Auch die gewerkschaftlichen Forderungen hinter dem für den 14. Juni 2019 geplanten Frauenstreik bringt sie auf den Punkt: „Die Lohngleichheit muss endlich umgesetzt werden. Die Löhne in den typischen Frauenberufen müssen erhöht und die oftmals prekären Arbeitsbedingungen verbessert werden“. Für das Zürcher 1.-Mai-Komitee spricht an der Schlusskundgebung Annie Raja von der Indischen Nationalen Frauenvereinigung. Das Komitee mobilisiert zum diesjährigen 1. Mai unter dem Slogan „Frauen kämpfen radikal – hier und überall“. Zur Person: Die in Zürich geborene Gewerkschafterin Barbara Gysi präsidiert seit November 2016 den Personalverband des Bundes (PVB). Im vergangenen Jahr kandidierte sie für das SGB-Präsidium, unterlag jedoch Pierre-Yves Maillard. Die SP-Vizepräsidentin politisiert seit Dezember 2011 für ihre Partei im Nationalrat.
GBKZ, 10.4.2019.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Barbara Gysin. Referat. GBKZ, 2019-04-10.
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03.10.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SEV Schweiz

Demonstrationen Bern
Klimawandel
Volltext
Historische Demo in Bern. An die 100‘000 Menschen fordern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Noch nie gingen in der Schweiz so viele fürs Klima auf die Strasse: An die 100'000 Menschen forderten am Samstag, 28. September, an der nationalen Klimademo in Bern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die „Klima-Allianz“, ein Bündnis von über 80 Organisationen, zu welchem auch der SEV gehört. Bunt, laut und friedlich forderte die „Klimademo des Wandels“ eine konsequente Klimapolitik, den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas - auch auf dem Schweizer Finanzplatz - sowie Klimagerechtigkeit. Nur mit griffigen Massnahmen kann das Pariser Klimaschutzabkommen umgesetzt und die globale Erwärmung um 1.5 Grad eingehalten werden. Während einem Sit-In wurde eine Schweigeminute fürs Klima eingelegt. Verschiedene Rednerinnen und Redner zeigten auf, warum es einen grundlegenden Wandel in der Politik und der ganzen Gesellschaft braucht. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zeigten ihre Bereitschaft für diesen Wandel. „Die Klimakrise ist eine Machtkrise und wir werden gewinnen, wenn wir unübersehbar und bestimmt für gerechte Lösungen einstehen. Die Wissenschaft steht hinter uns, mit einer klimaklugen Wahl sorgen wir dafür, dass dies in Zukunft auch die Politik tut“, erklärte Georg Klingler, Mitglied des Geschäftsleitenden Ausschusses der Klima-Allianz und Klima-Campaigner bei Greenpeace Schweiz. Vania Alleva, Präsidentin Gewerkschaft Unia, betonte (…).
SEV, 3.10.2019.
SEV > Klimawandel. Demo Bern. SEV, 2019-10-03
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02.10.2019 Schweiz
Travail.Suisse

Vaterschaftsurlaub
Volltext
Die Schweiz hat einen Vaterschaftsurlaub! Heute hat das Initiativkomitee der Vaterschaftsurlaubs-Initiative die Initiative bedingt zurückgezogen. Wird kein Referendum ergriffen, so hat die Schweiz in absehbarer Zeit einen Vaterschaftsurlaub. Dieser Erfolg ist unter anderem der über 10-jährigen Arbeit von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, und seiner Verbände zu verdanken. Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind nicht viel. Es ist der Kompromiss zwischen dem heutigen einen Sondertag und den vier Wochen, die von der Vaterschaftsurlaubs-Initiative gefordert wurden. Doch es ist ein erster Schritt in Richtung einer modernen Familienpolitik. Und dafür setzen sich Travail.Suisse und seine Verbände ein. Ursprung in der Sozialpartnerschaft. Die Verbände von Travail.Suisse arbeiten seit knapp zehn Jahren daran, über die Gesamtarbeitsverträge den Vätern mehr als den einen Tag Vaterschaftsurlaub zu bieten. Doch wer heute keinem GAV untersteht, hat meist nur den einen Tag „Sonderurlaub“. Arno Kerst, der die Initiative eng begleitet hat, sagt heute: „Für unsere Mitglieder und Mitarbeitenden war es eine grosse Motivation, für die Vaterschaftsurlaubs-Initiative Unterschriften zu sammeln. Denn ein Tag Vaterschaftsurlaub ist schlicht zu wenig“. Kerst ist Präsident der zweitgrössten Schweizer Gewerkschaft Syna, die insgesamt ein gutes Drittel der Unterschriften gesammelt hat. „Wir haben lieber jetzt einen Vaterschaftsurlaub auf sicher, als zu pokern. Das Risiko, dass Väter noch jahrelang mit einem (...).
Travail.Suisse, 2.10.2019.
Travail.Suisse > Vaterschaftsurlaub. Travail.Suisse, 2019-10-01.
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02.10.2019 Schweiz
Initiativen Schweiz
Travail.Suisse

Vaterschaftsurlaub
Volltext
Vaterschaftsurlaubs-Initiative wird bedingt zurückgezogen. Heute hat das Initiativkomitee der Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“ das Volksbegehren bedingt zurückgezogen. Sofern kein Referendum gegen den indirekten Gegenvorschlag zustande kommt, erhalten Väter künftig zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Der Verein „Vaterschaftsurlaub jetzt!“ hat ein wichtiges Ziel erreicht: Die Schweiz hat endlich einen Vaterschaftsurlaub. Der Weg dorthin war lang. Ein langer Weg, ein kleiner Schritt. Nachdem das Parlament im April 2016 eine parlamentarische Initiative für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub abgeschmettert hatte, entschied eine zivilgesellschaftliche Allianz, die Vaterschaftsurlaubs-Initiative zu lancieren. Mit Erfolg: Unter dem Dach des Vereins „Vaterschaftsurlaub jetzt!“ konnten nur ein Jahr später über 120’000 Unterschriften eingereicht werden. Nachdem der Bundesrat erst die Vaterschaftsurlaubs-Initiative ohne Gegenentwurf ablehnte, erarbeitete das Parlament einen Gegenentwurf für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Am vergangenen Freitag, 27. September 2019, hat es diesem Gegenentwurf definitiv zugestimmt. Der Bundesrat hingegen lehnt bis heute eine gesetzliche Lösung ab, die über einen Tag „Sonderurlaub“ für frisch gebackene Väter hinausgeht. Er verkennt dadurch die neuen gesellschaftlichen Realitäten. Mit einem Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen wird diese gesellschaftliche Veränderung nicht mehr gänzlich ignoriert. Fruchtbare gesellschaftliche Diskussion (…).
Travail.Suisse 2.10.2019.
Travail.Suisse > Vaterschaftsurlaub. Initiative. Travail.Suisse, 2019-10-01.
Ganzer Text
02.10.2019 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Travail.Suisse

Abstimmung
Vaterschaftsurlaub
Volltext
Die vereinigte Bundesversammlung spricht sich für einen Vaterschaftsurlaub aus. National- und der Ständerat haben sich heute anlässlich der Schlussabstimmung klar für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Am Mittwoch, 2. Oktober 2019 trifft sich das Initiativkomitee der Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“, um über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Initiative zu entscheiden. Nach langen Verhandlungen erst im Stände- und anschliessend im Nationalrat hat sich heute die vereinigte Bundesversammlung klar für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Damit beginnt auch die 10-tägige Rückzugsfrist der Volksinitiative. Von vier auf zwei Wochen halbiert. Obschon der Verein „Vaterschaftsurlaub jetzt!“ der festen Überzeugung ist, dass vier Wochen Vaterschaftsurlaub notwendig, zeitgemäss und bezahl- sowie organisierbar sind, ist er erfreut, dass die nationalen Parlamentarier/-innen mindestens das grundlegende Bedürfnis eines Vaterschaftsurlaubs anerkennen. Dasselbe Parlament, das den Vorschlag eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs im April 2016 noch klar abgelehnt hatte, scheint jetzt – auch dank dem Druck der Initiative - zur Vernunft gekommen zu sein. Ein solch minimaler Vaterschaftsurlaub ist ein erster, aber längst fälliger Schritt in Richtung einer moderneren Familienpolitik. So geht es weiter. Nach der heutigen Schlussabstimmung hat das Initiativkomitee der Volksinitiative für einen vierwöchigen  (…).
Travail.Suiisse, 2.10.2019.
Travail.Suisse > Vaterschaftsurlaub. Abstimmung. Travail.Suisse, 2010-10-02.
Ganzer Text
01.10.2019 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

Geldtransport
Volltext
Konferenz der Sicherheitsbranche verlangt Regulierungen. Die Sicherheitsangestellten fordern einen rechtlichen Rahmen für ihre Ausbildung und ihre Sicherheit. Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche hat die Bundesbehörden aufgerufen, einen Rahmen für die Branche zu schaffen. Die jüngsten Angriffe auf Geldtransporter in der Romandie und im Tessin erfordern eine Reaktion. Die Arbeitgeber und die Behörden müssen dringende Massnahmen auf gesamtschweizerischer Ebene ergreifen. In einer Resolution fordern die Delegierten von den Bundesbehörden, dass die Beschäftigten in die Diskussion um ein Bundesgesetz über die Sicherheitsunternehmen einbezogen werden. Die Sicherheit der Angestellten und ihre Ausbildung müssen thematisiert werden, und es braucht diesbezügliche Kontrollen. Transporteure besser schützen. Die Unia verlangt zudem die Schaffung einer spezifischen Rechtsgrundlage für Geldtransporte, um die Sicherheit der Arbeitnehmenden zu verbessern. Sie unterstützt die Motion von Nationalrat Nicolas Rochat Fernandez, die während der Herbstsession eingereicht wurde. Eine Unia-Umfrage bei den Geldtransporteuren zeigt, dass am meisten die Kontrolle der Massnahmen der Unternehmen für mehr Sicherheit und für die Qualität der Dienstleistungen gefordert wird.
Unia Schweiz, 1.10.2019.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. Geldtransport. Unia Schweiz, 2019-10-01.
Ganzer Text
01.10.2019 Schweiz
Glencore
Personen
Syngenta
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Konzernverantwortungs-Initiative
Syngenta
Volltext
Jetzt Farbe bekennen für die Menschenrechte! Die Migrationskommission des VPOD unterstützt die Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative und kritisiert die Entscheidung des Ständerats vom 26.9.2019, die Entscheidung über einen indirekten Gegenentwurf auf die Zeit nach den Wahlen zu verschieben. Die Manager grosser Konzerne wissen genau, wo ihre Geschäfte mit den Menschenrechten im Konflikt stehen. Doch manche von ihnen gewichten den Unternehmensgewinn höher als den Schutz von Menschen und Umwelt. Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft auf anderen Kontinenten tödliche Pestizide, die bei uns in der Schweiz schon lange verboten sind. Und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold, das mithilfe von Kinderarbeit geschürft wurde. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte in Ländern des Südens und ignorieren dort minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative (KOVI) verpflichtet alle Konzerne, zukünftig die Menschenrechte und Umweltstandards bei ihren Geschäften zu achten und für Menschenrechtsverletzungen zu haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen. Die Haftung ist auf Gesellschaften beschränkt, über die ein Konzern tatsächlich die Kontrolle ausübt. Wer verantwortlich wirtschaftet, hat nichts zu befürchten. Viele Länder haben bereits ähnliche Gesetze verabschiedet, beispielsweise gegen Kinderarbeit oder den illegalen Handel mit (…). Johannes Gruber.
VPOD Schweiz, 1.10.2019.
Personen > Gruber Johannes. Konzernverantwortungs-Initiative. VPOD Schweiz, 2019-10-01.
Ganzer Text
01.10.2019 Schweiz
VPOD Schweiz
VPOD-Magazin

Kongress
Volltext
Der 48. VPOD-Kongress findet am 8. und 9. November in St. Gallen statt. Marschhalt mit Bratwurst. Drei Positionspapiere, mehrere Gastbeiträge, allerhand Kleinarbeit an den Statuten sowie die obligaten . Wahlen: Das ist das Programm des VPOD-Kongresses Nummer 48, zu dem Anfang November gegen 400 Delegierte und Gäste in St. Gallen erwartet werden. Alle 4 Jahre treffen sich die Kongressdelegierten des VPOD, um die vergangene Periode Revue passieren zu lassen und Pflöcke und Leitplanken für die kommende zu setzen. 2011 in Bern stand beispielsweise das Bekenntnis im Mittelpunkt, dass die Gewerkschaft eben mehr ist als eine Versicherung: Der VPOD will in erster Linie in kollektiven Auseinandersetzungen für bessere Arbeits-bedingungen und einen guten Service public für alle streiten. Vor 4 Jahren, 2015 im Lausanner Beaulieu, verpflichtete sich der VPOD auf die Menschenrechte als „Kompass für gewerkschaftliches Handeln“. Temperatur genommen Mit einer Umfrage – „Kollegin, Kollege, wie geht es dir?“ - hat der VPOD in diesem Frühling und Sommer seiner Mitgliedschaft die Temperatur und den Puls genommen. Wie zufrieden sind die Leute mit ihrer Arbeitssituation? Wie gestresst, wie belastet, wie gesund? Wie flexibel müssen sie sein? Wie müde sind sie abends? Über 3‘000 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt; die Ergebnisse und Erkenntnisse werden ebenfalls in St. Gallen präsentiert werden. Sie werden, so viel lässt sich jetzt schon sagen, gut zum Gastbeitrag der Soziologin (…).
VPOD Schweiz, 1.10.2019.
VPOD–Magazin > Kongress 2019. VPOD-Magazin, 2019-10-01.
Ganzer Text
27.09.2019 Schweiz
Manor
Migros
Personen
Work
Patricia D Incau
Entlassungen
Manor
Migros
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Fast 800 Stellen weg bei Migros und Manor: Heftiges Erdbeben erschüttert Schweizer Detailhandel. Manor und Migros setzen Hunderte Mitarbeitende vor die Tür. Mit fadenscheinigen Begründungen. 480 Stellen bei. Manor, 300 Stellen bei der Migros Aare: Innerhalb von nur einer Woche haben zwei der grössten Detailhändler der Schweiz einen Mega-Kahlschlag verkündet. Manor schliesst im Januar die Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse. nach einem jahrelangen Streit mit der Vermieterin, der Versicherung Swiss Iife. Die Migros Aare wiederum spricht von „sinkender Rentabilität“ und einer neuen Unternehmensstrategie. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, sagt Anne Rubin (50) im Gespräch mit Work. Sie ist bei der Unia verantwortlich für den Detailhandel. Work: Zwei Massenentlassungen erschüttern den Schweizer Detailhandel. Was ist da los? Anne Rubin: In den letzten 10 Jahren wurden rund 23‘000 Stellen gestrichen. Im Detailhandel läuft ein grosser Strukturwandel. Die Arbeit wird verdichtet, und durch die Digitalisierung werden einerseits bestimmte Arbeiten immer mehr automatisiert. Andererseits ist die Konkurrenz durch Onlinehändler wie Zalando und Amazon grösser geworden. Die Unternehmen in der Schweiz haben die Entwicklung des Onlinehandels aber teilweise verschlafen. Manor zum Beispiel wollte noch vor 12 Jahren kein Wort vom Onlinehandel hören. Die Folgen spüren jetzt die Angestellten. Geht es Mjgros und Manor denn finanziell schlecht? Nein, die Migros ist finanziell solid aufgestellt, auch  (…).  Patricia D’Incau.
Work, 27.9.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Migros. Entlassungen. Work, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
FDP
Personen
Work
Clemens Studer
Arbeitszeitverlängerung
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Arbeitszeiterfassung & Arbeitnehmendenschutz: FDP-Angriff abgewehrt. Der Ständerat beerdigt einen Vorstoss, der die Arbeitszeiterfassung radikal aufweichen wollte. Doch der nächste Angriff auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden rollt bereits. Die neuste Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik zeigt Erschreckendes: Mehr als jede fünfte Person steht während der Arbeit „meistens oder immer» unter Stress. Noch 2012 waren es erst 18 Prozent. Sogar für 27,1 Prozent ist der Stress bereits im „kritischen Bereich“ angelangt (Work berichtete www.rebrand.lyjworkstress). Trotzdem wollen rechte Parteien und Wirtschaftsverbände den Arbeitnehmendenschutz weiter aufweichen. Jetzt ist immerhin der erste der beiden aktuellsten Angriffe am Widerstand von Gewerkschaften und von Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern gescheitert. Eine parlamentarische Initiative der früheren FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter - heute Justizministerin - wollte für weitere Teile der Arbeitnehmenden die Arbeitszeiterfassung abschaffen. Dieses Geschäft hat der Ständerat in der laufenden, Session endlich beerdigt, 67-Stunden-Woche. Weiter auf der Traktandenliste steht allerdings ein gesundheitsgefährdender Vorstoss des abtretenden Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber. In der aktuellsten Formulierung will dieser für einen Drittel der Arbeitnehmenden die wöchentliche Höchstarbeitszeit abschaffen. 67-Stunden-Arbeitstage erlauben, das Sonntags-Arbeitsverbot noch mehr aufweichen und die 67-Stunden-Woche einführen. (…).
Clemens Studer.
Work, 27.9.2019.
Personen > Studer Clemens. Arbeitszeiterfassung. Work, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Klimawandel
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Klima, wir kommen! „Wie könnt ihr es wagen?“ Das ist die Gretchenfrage in der Zornesrede von Greta Thunberg. Am Klimagipfel in New York hat sie sie vor der ganzen Welt wieder und wieder gestellt: „Wie könnt ihr es wagen, zu uns jungen Menschen zu kommen, damit wir euch Hoffnung geben?“ Aus¬gerechnet! „Wo ihr mit euren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen habt?“ So erbittert scharf hat die Jeanne d’Arc der Klimastreikenden noch nie geredet. Work dokumentiert ihre Rede als ein Element des 7-Seiten-Klima-Schwerpunkts. Greta kämpft für Windmühlen – und gegen die eigenen Tränen. Gegen die Verzweiflung. Und erntet den Hohn der Mächtigen. Des mächtigsten Klimaleugners Donald Trump zum Beispiel. Der 73jährige Geld- und Hasssack kotzte auf Twitter mal schnell über die 16jährige Schülerin runter, die das Aspergersyndrom hat: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“ Das System schlägt zurück, wenn man es in Frage stellt. Gnadenlos. Das erleben auch die Klimaaktivistinnen und -aktivisten der Umweltschutzorganisation Extinction Rebellion (XR), die kürzlich die Limmat in Zürich giftgrün gefärbt haben. Auf ihrer Website präsentieren die Rebels Videos, die Festnahmen von fried¬lichen Klimademonstrierenden zeigen. Ist das nicht abschreckend? Wollte Work von Myriam (37) und Silvio (27) im Interview wissen. Nein, sagt Silvio, denn sie zeigen, „wie gewalttätig (…).  Marie-Josée Kuhn.
Work online, 27.9.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Klimawandel. Work online, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Gastgewerbe
Personen
Work
Christian Egg
Gastgewerbe
GAV
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Gastrosuisse trickst bei den Verhandlungen zum neuen GAV: Wirte wollen kantonale Mindestlöhne aushebeln. Mehr und mehr Kantone haben neu einen gesetzlichen Mindestlohn. Den Chefs ist das ein Dom im Auge. Der Verband der Wirte verweigert jetzt deswegen sogar. die GAV-Verhandlungen. Es war ein Durchbruch für Löhne, von denen es sich knapp leben lässt: 2017 gab das Bundesgericht grünes Licht für einen gesetzlichen Mindestlohn von 20 Franken pro Stunde im Kanton Neuenburg. Kurz darauf setzte auch der Kanton Jura dieselbe Marke im Gesetz fest. Und es geht weiter: In Basel und Genf sind Volksinitiativen der Gewerkschaften hängig, die im Minimum 23 Franken pro Stunde für alle fordern. Und im Tessin haben die Stimmenden bereits Ja gesagt zu einem Mindestlohn - gestritten wird noch um seine Höhe. Zwar würden die Gewerkschaften gerne gute Arbeitsbedingungen in Gesamtarbeitsverträgen festlegen. Aber in einigen Bereichen, zum Beispiel im Detailhandel, sträuben sich die Arbeitgeber gegen GAV. Also beschritten die Gewerkschaften den politischen Weg. Im Gastrogewerbe mit seinem allgemeinverbindlichen GAV bezeichnet dies der Wirteverband Gastrosuisse gegenüber Work als „nicht faire Doppelstrategie“. Den Chefs und rechten Politikern sind die kantonalen Mindestlöhne ein Dorn im Auge. Deshalb blasen sie jetzt zum Angriff. Mit einer Motion will zum Beispiel der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann die kantonalen Mindestlöhne aushebeln - ausgerechnet mit den Gesamtarbeitsverträgen. (…).  Christian Egg.
Work, 27.9.2019.
Personen > Egg Christian. Gastrosuisse. GAV. Work, 2019-09-27.
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27.09.2019 Brasilien
Arbeiterpartei
Personen
Work
Jonas Komposch
Arbeiterpartei
Glücksspiele
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Linker Lotto-Sechser mit Folgen. Mitarbeitende der brasilianischen Arbeiterpartei gewannen umgerechnet 28,5 Millionen Franken. Das brachte das ganze Parlament zum Stillstand. Die Abgeordneten steckten inmitten einer langwierigen Debatte um eine Wahlreform, als in den Rängen des brasilianischen Parlaments plötzlich heftiges Getuschel entstand. Es folgten grelle Jauchzer, Freudensprunge und eine Party-Polonaise bis auf die Strasse hinaus. Was zur Hölle eigentlich los sei, fragte ein ahnungsloser Politiker. Ein Abgeordneter klärte auf: Gerade eben hätten 49 Mitarbeitende der Parlamentsfraktion der Arbeiterpartei (PT) von ihrem Lottosechser erfahren. Die Glücklichen, darunter Reinigungsmitarbeitende, Chauffeure und Sekretärinnen, hätten sich in einer Tippgemeinschaft zusammengetan. Und ihnen winkt nun der dritthöchste Lottogewinn in der Geschichte Brasiliens – umgerechnet 26,5 Millionen Franken. Der Megatreffer vom 19. September warf manche PT-Mitarbeitenden komplett aus der Bahn. So fiel mindestens eine Reinigungsarbeiterin in Ohnmacht und musste von ihrem Genossen, dem ehemaligen Gesundheitsminister Alexandre Padilha, betreut werden. An eine Weiterführung der Reformdebatte war jedenfalls nicht zu denken. Zumal nun Vertreter von Präsident Jair Bolsonaros rechts extremer Partei den Neider gaben und hämische Voten vortrugen. Ob die PT nun immer noch für die Besteuerung hoher Vermögen sei, fragte einer. Und ein anderer Rechtsextremist verlangte von der linken Opposition, die Millionen sofort zu vergesellschaften. Doch die billige Polemik zielte ins Leere. (…).  Jonas Komposch.
Work, 27.9.2019.
Personen > Komposch Jonas. Brasilien. Arbeiterpartei. Lotto. Work, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Epsilon
Personen
Work
Christian Egg
Epsilon
Lohnnachzahlung
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Zeitungszustellung
Post-Tochter muss Zeitungsverträgern 600'000 Franken Lohn nachzahlen. „Die Chefs waren richtige Diktatoren“. Illegale Lohndrückerei und Schikanen, das war Alltag bei der Firma Epsilon in Genf. War! Dank dem Mut von Andrès Arciniegas und José Serantes ist jetzt alles besser. Postausträger Andrès Arciniegas (43) lacht und sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal dem Personalchef der Post in seinem Büro in Bern gegenübersitzen und auf Augenhöhe mit ihm sprechen würde.“ Aber so war es. Arciniegas war Teil einer Delegation, die mit der Post über die Arbeitsbedingungen bei der Genfer Zustellfirma und Post-Tochter Epsilon verhandelte. Überaus erfolgreich: Alle Zustellerinnen und Zusteller haben jetzt einen Vertrag bekommen, der die kantonalen Mindestlöhne plus Nachtzuschläge einhält. Das war nicht immer so. Vogel friss oder stirb! Arciniegas und sein Kollege José Serantes (45) sind sogenannte Frühzusteller. Mit der Vespa liefern sie jeden Morgen die Zeitungen in die Briefkästen. Um vier Uhr früh fangen sie an, bei schlechtem Wetter früher. Damit sie spätestens um sechs fertig sind. Sie arbeiten zusammen mit rund 80 Kolleginnen und Kollegen. Die beiden berichten von unhaltbaren und gesetzeswidrigen Zuständen, die bei Epsilon geherrscht hatten. So wurde ihre Arbeitszeit nicht erfasst. Dabei sei diese stark vom Wetter abhängig. Im Winter, wenn Schnee liegt, kann eine Tour mehr als doppelt so lange dauern. Doch José Serantes Verdienst war immer der gleiche, nämlich gerade einmal 39 Franken pro Tag, plus 9 Franken f…).
Christian Egg.  Work online, 27.9.2019.
Personen > Egg Christian. Zeitungsvertraeger. Lohnnachzahlung. Work online, 2019-09-27.
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