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Anzahl gefundene Artikel: 106

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06.11.2018 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
Personen
SEV Schweiz
Gianni Frizzo
Industriewerk Bellinzona
Stellenabbau
Volltext
Officine Bellinzona. Arbeitsplätze verteidigen. Die Mitarbeitenden der Officine fordern mit einer Resolution den Erhalt der Arbeitsplätze und Arbeitsvolumen. Und sprechen ihrer Personalkommission volles Vertrauen aus. In der Malerei der Officine ist der Platz eng: Über 300 Personen sind der Einladung der Personalkommission gefolgt. Peko-Präsident Ivan Cozzaglio erklärt einleitend den Zweck der Versammlung: Das Personal der Officine soll über deren Zukunft mitreden können und eine Resolution verabschieden, die der erweiterten Personalkommission ein Mandat für das weitere Vorgehen erteilt. Die Position der Peko umreisst Cozzaglio so: „Niemand von uns ist gegen die Bereitstellung von 120 Millionen für den Umzug der Officine, wie euch einige Vorgesetzte glauben machen wollen. Doch unser Hauptziel bleibt der Erhalt der Arbeitsplätze. Ein Projekt, das mehr als die Hälfte der Stellen streichen will, können wir nicht akzeptieren. Heute entscheiden wir nicht über die Zukunft der Officine, aber wir wollen mit euch diskutieren, welche Linie wir fahren wollen.“ Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Gianni Frizzo, Präsident des Vereins „Giù le mani dall’Officina“, hält einleitend zu seiner Präsentation der acht Resolutionspunkte fest, dass die Resolution den bisherigen Kampf für die Zukunft der Officine weiterführe und die Haltung des Personals aufzeige. Kernforderung der Resolution sei die Sicherung der Arbeitsplätze. „Der geplante Stellenabbau resultiert aus der Streichung des Geschäftsbereichs Güterverkehr. Das haben nicht wir erfunden, sondern das hat die SBB selber gesagt“, stellt Frizzo klar. (…). Pascal Fiscalini, Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > Industriewerke Bellinzona. Stellenabbau. SEV, 2018-11-06.
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02.11.2018 Biel
Personen
Stadtrat Biel
Vorwaerts
Peter Heiniger
Stadtrat Biel
Stellenabbau
Volltext
Keine Stellen streichen. Im Rahmen der Budgetdebatte im Bieler Stadtrat wurde Mitte Oktober die Stellenschaffung in der Sozialbehörde diskutiert. Die Stadtregierung machte den Vorschlag, 14,5 neue Stellen zu schaffen. Dies wurde von der Ratslinken nicht bestritten. Die Bürgerlichen stemmten sich gegen den gemeinderätlichen Vorschlag. Mit völlig absurden Begründungen wollte die SVP den Stellenausbau verhindern. Wieder mal wurde das SVP-typische Vokabular zur Anwendung gebracht. Von Schmarotzerinnen, Betrügerinnen und unnötigen Ausgaben - für eben diese - wurde gesprochen. Die FDP wiederum brachte wirtschaftliche Aspekte ins Spiel und bestritt den Ausbau an Hand der allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Biel. In dem Sinne sollten in der aktuellen Aufschwungsphase das Eigenkapital vergrössert und Rückstellungen getätigt werden. Die Wirtschaftsliberalen haben offenbar noch nicht begriffen, dass es sich bei einer Kommune nicht um ein „Profit-Center“ handelt. Um Gegensteuer zu geben, brachte ich folgendes Argumentarium ein: Ich präsentierte dem Rat das Beispiel von Winterthur. Im Wortlaut: „Winterthur hat bei der bei der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften eine Studie in Auftrag gegeben. Im Anschluss hat die Stadt Winterthur beschlossen, den Sozialdienst personell auszubauen. Während der Kanton Bern den Grundbedarf von Sozialhilfebezügern um acht Prozent kürzt, geht Winterthur den entgegengesetzten Weg. Durch den Ausbau sollen (…). Peter Heiniger.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Heiniger Peter. Stellenabbau. Stadtrat. Vorwaerts, 2018-11-02.
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16.07.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Philipp Hadorn
Interview
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
„Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden“. Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. Kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt. Kontakt.sev: Welche Infos hat SBB Cargo dem Begleitausschuss vom letzten Freitag zum Abbau gegeben? Haben schon Mitarbeitende die Stelle verloren oder sind über den Verlust ihrer Stelle orientiert worden? Philipp Hadorn: Das Reorganisationsprogramm Struko (Reduktion der Strukturkosten) ist aus Sicht von SBB Cargo auf Kurs. Von 674,5 Vollzeitstellen (FTE) 2015 sind Ende April 2018 noch 474,6 ordentlich besetzt. Bis Ende Jahr folge noch der Abbau von weiteren knapp 23 FTE. Ebenfalls für 23 Mitarbeitende konnte keine geeignete Lösung gefunden werden. Sie wurden ans Arbeitsmarktcenter (AMC) übergeben. Auch Frühpensionierungslösungen mussten erarbeitet werden. Die Überprüfung der Bedienpunkte im Hinblick auf erste Schliessungen auf den Fahrplanwechsel 2018/2019 ist in voller „Talfahrt“, was wohl der „Rückzugs- und Optimierungspolitik“ von SBB Cargo entspricht. (…). Fragen: Markus Fischer
SEV, 16.7.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-08-16.
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18.06.2018 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
GE will rund 1‘200 Stellen in der Schweiz abbauen. Debakel für Werkplatz Schweiz – Politik muss endlich Lehren ziehen. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens hat General Electric (GE) heute den Abbau von rund 1‘200 Stellen in der Schweiz bestätigt. Die Gewerkschaft Unia kritisiert den Stellenabbau. Jetzt sind Bundesrat und Parlament in der Pflicht, für eine nachhaltige Industriepolitik zu sorgen. Die angekündigte Zerstörung von Hunderten Arbeitsplätzen und von industriellem Know-How bei General Electric ist in erster Linie durch kurzfristige Profitinteressen des Aktionariats getrieben. Dafür bezahlen müssen die Angestellten und ihre Familien: In der Schweiz sollen laut GE etwa 1‘200 Stellen an den Standorten Baden (920), Birr (230) und Oberentfelden (50) verschwinden. Der Konzern spricht von gegen 700 Entlassungen, baut über „freiwillige“ Abgänge, die nicht ersetzt werden, aber deutlich mehr Arbeitsplätze ab. Rund 200 Stellen gerettet. Heute endete das lokale Konsultationsverfahren bei GE Schweiz. Die vielen konstruktiven Vorschläge der Arbeitnehmervertretungen auf europäischer und schweizerischer Ebene, wie sich der Abbau verhindern liesse, stiessen beim Management mehrheitlich auf taube Ohren. Die Gewerkschaft Unia hat im Konsultationsverfahren die Personalvertretung von GE unterstützt und sich auch im Rahmen der vom Aargauer Regierungsrat einberufenen Taskforce für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt. Im Laufe des Verfahrens konnten immerhin die ursprünglichen (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.6.2018
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2018-06-18.
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05.06.2018 Schweiz
Postfinance
Syndicom

Postfinance
Stellenabbau
Volltext
Managementfehler in der Geschäftsleitung. PostFinance hat es verpasst, die Transformation hin zum Digital Powerhouse frühzeitig anzugehen. Die Leidtragenden sind nun die Mitarbeitenden, welche ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Zukunftsaussichten von PostFinance werden von der Geschäftsleitung offensichtlich als unsicher taxiert und der Verzicht auf den Retailvertrieb lässt ein weiteres Zusammenschrumpfen von PostFinance befürchten. Syndicom verurteilt den Abbau in aller Schärfe und fordert PostFinance auf, in den Verhandlungen zu den begleitenden Massnahmen ihre soziale Verantwortung zu übernehmen. Automatisierungschancen nicht antizipiert. Mit dem Argument, dass mit der Vereinfachung der Prozesse und dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln weniger Personal gebraucht wird, hat PostFinance bereits im 2017 über 40 Vollzeitstellen gestrichen. Nun entlässt PostFinance weitere Angestellte. Diese Salamitaktik beim Personalabbau ist störend und zeigt auf, dass Chancen der Automatisierung nicht antizipiert wurden. Syndicom verlangt einen finanziellen Effort von PostFinance für die Umschulung und Weiterbildung der betroffenen Mitarbeitenden. Völlige Intransparenz. Statt umfassend zu kommunizieren, spielt PostFinance mit den Gewerkschaften ein Katz-und-Maus-Spiel und speist die Mitarbeitenden mit Halbinformationen ab. PostFinance lässt offen, welche Bereiche konkret betroffen sind und schürt so beim betroffenen Personal Unsicherheit. Für einen staatseigenen Betrieb, der sich (…).
Syndikcom, 5.6.2018.
Syndicom > PostFinance. Stellenabbau. Syndicom, 2018-06-05.
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24.02.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-CEO probt Cargo-Kahlschlag, bevor er das VR-Präsidium abgeben muss. SBB Cargo: Gegen 750 Stellen und 100 Bedienpunkte opfern? Mitten in den Debatten zur Weiterentwicklung von SBB Cargo in den Verkehrskommissionen der eidgenössischen Räte plant die SBB den Kahlschlag: Am 28. Februar soll der Verwaltungsrat grünes Licht geben für die Reduktion von 2'115 auf 1'790 Stellen (-325 FTE) bis ins Jahr 2020 und auf 1’400 Stellen (-390 FTE) bis 2023. In gleichen Zeittranchen soll die Hälfte der 350 Bedienpunkte überprüft werden mit der Absicht, vorerst 50 und später weitere 25 bis 50 zu schliessen. Für die Gewerkschaften SEV, transfair, VSLF und KVöV ist dieses Sparprogramm ein „No go“. Eine weitere Verunsicherung für die Mitarbeitenden von SBB Cargo ist inakzeptabel. Die gewerkschaftliche Verhandlungsgemeinschaft fordert, dass der Verwaltungsrat SBB dieses Projekt sofort stoppt. „Während die beiden Parlamentskommissionen den Bundesratsvorschlag unterstützen, dass dem SBB CEO das Verwaltungsratspräsidium von SBB Cargo zu entziehen sei, schlägt der CEO dem Verwaltungsrat SBB noch schnell einen Abbau um einen Drittel des Personals und mehr als einen Fünftel der Bedienpunkte von SBB Cargo vor: Das ist inakzeptabel“, stellt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn im Namen der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft SBB Cargo klar. Diese ruft den Verwaltungsrat SBB, der das Geschäft am 28. Februar beraten soll, eindringlich dazu auf, das Abbauprojekt sofort (…). Philipp Hadorn .
SEV, 24.2.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-02-24.
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01.02.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Vorwärts

Interview
Sda
Stellenabbau
Volltext
Auf Kosten der Qualität. Die vom Stellenabbau bedrohten Mitarbeitenden der Nachrichtenagentur SDA leisten Widerstand. Gespräch mit Theodora Peter, langjährige MItarbeiterIn bei der SDA und frühere BlattmacherIn bel der Tageszeitung „Der Bund“. Wie haben Sie die Fusion zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) und der Bildagentur Keystone erlebt? Theodora Peter: An sich ist die Idee recht verführerisch: Gleichzeitig journalistische und fotografische Sachkenntnisse in derselben Agentur zu haben, könnte den Service verbessern, den wir den Medien und Behörden liefern. Aber in der Realität hat uns dies unter noch mehr Druck gesetzt als zuvor. Der gewaltsame Einstieg der österreichischen APA mit der neuen Körperschaft hatte zur Folge, dass man bei uns nicht mehr nur Kostendeckung verlangte, sondern wirtschaftliche Rentabilität auf Kosten der Qualität der Arbeit. Haben die Beschlüsse, die die Geschäftsführung der SDA Anfang Januar kommuniziert hat, Sie überrascht? Wir haben schon gespürt, dass eine Restrukturierung in der Luft liegt, aber wir haben nicht einen derartigen Schlag erwartet gegen diejenigen, die den Kern unserer Arbeit leisten. Der Gedanke, dass wir die gleiche Qualität mit einer um 25 Prozent kleineren Belegschaft erbringen könnten, ist lächerlich. Zusätzlich wird es das Tessin und die Westschweiz schlechter stellen, die für ihre Verhältnisse die grösseren Mühen haben, sich zu finanzieren.Die Redaktion würde gern mit der Direktion in Verhandlungen treten, um das gegenwärtige (…). Bernard Borel.
Vorwärts, 1.2.2018.
Vorwärts > sda. Stellenabbau. Vorwärts, 2018-02-01.
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26.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Stellenabbau
Volltext
sda: Nur der Verwaltungsrat kann Eskalation aufhalten. Die SDA-Direktion um CEO Markus Schwab schaltet weiter auf stur und verweigert den eigenen Redaktorinnen und Redaktoren jeglichen Kompromiss. Die Direktion lehnt die in einer Resolution festgehaltenen Forderungen der Mitarbeitenden am Donnerstagabend ab – einen Tag nach der Antwortfrist. Diese Resolution hatte die Redaktion während des ersten Streiks in der über 123-jährigen Geschichte der SDA am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Leitung will am übertriebenen Stellenabbau festhalten. Der Grossteil des Abbaus von 35,6 Vollzeitstellen soll weiterhin bis Ende Januar vollzogen werden. Die Einzelgespräche mit den Mitarbeitenden wurden nicht gestoppt. Die Direktion will die Kündigungen, nicht vorteilhaften Frühpensionierungen und Pensumsreduktionen unbeeindruckt fortsetzen. In der Redaktion führt dieses brutale und übereilte Vorgehen zu grossem Druck und bringt einzelne Personen in eine kritische Situation. Auch an den Abbauzahlen soll nichts geändert werden, zudem wird an der Neuorganisation festgehalten. Dies hat zur Folge, dass die Ausland-, die Kultur-, und die Wirtschaftsredaktion (ausgelagert an die AWP) verschwinden sollen. Empörung ist weiterhin gross. Die Redaktionskommission der SDA zeigt sich von der am Donnerstagabend erhaltenen Antwort enttäuscht und empört. Nicht nur von der Direktion der SDA, sondern auch vom Verwaltungsrat, der offenbar kein Interesse zu haben scheint, eine weitere Eskalation zu verhindern. Auch die Nationalräte Gerhard (…).
Syndicom, 26.1.2018.
Syndicom > sda. Stellenabbau. Syndicom 2018-01-26.
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09.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Stellenabbau
Volltext
Drastischer Stellenabbau bei der Nachrichtenagentur SDA. Der Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) ist am Montag ein Abbau von 35 bis 40 Vollzeitstellen angekündigt worden. Dieser betrifft ausschliesslich Journalistinnen und Journalisten. Auf sämtlichen Ressorts in drei Landessprachen soll abgebaut werden. Dies wird die journalistische Leistung der traditionsreichen Schweizer Nachrichtenagentur auf Dauer massiv beschneiden und hat gravierende Folgen für die Informationsversorgung der Schweizer Bevölkerung und die Demokratie. Die schlechte Nachricht zum Jahresbeginn wird rasch umgesetzt: Bereits Ende Januar sollen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche über Frühpensionierungen, Pensumsreduktionen und Entlassungen aufgenommen werden. Die Nachrichtenagentur, die bisher in Inland-, Ausland- und Wirtschaftsressorts aufgeteilt war, wird zudem umgebaut. Das Wirtschaftsressort wird aufgelöst und die Leistungen zukünftig beim Tochterunternehmen AWP eingekauft. Einzig die Regionalbüros der sda sollen weiterhin Wirtschaftsmeldungen verfassen. Diese werden dann über die AWP publiziert. In der SDA-Zentrale in Bern werden das Inland- und das Auslandressort zusammengelegt. Die Regionalbüros werden vorerst beibehalten, wie auch die Korrespondentenstellen in der französischsprachigen, der deutschsprachigen und der italienischsprachigen Schweiz sowie bei der UNO in Genf und der EU in Brüssel. Der nach Sydney verlagerte Nachtdienst wird derzeit übergeprüft. Auch der Sport ist betroffen, dort (…).
Syndicom, 9.1.2018.
Syndicom > sda. Stellenabbau. Syndicom, 2018-01-09.
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15.12.2017 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Sabine Reber
General Electric
Stellenabbau
Volltext
„Der Abbau ist finanzgetrieben“. Kahlschlag bei General Electric: Ein Insider berichtet. 1400 Stellen will General Electric (GE) im Aargau streichen. Thomas Bauer, Chef der GE-Personalkommission, weiss, was dahintersteckt. Baden, Brown-Boweri-Platz 1, 7. Dezember, 11 Uhr morgens: Der gläserne Koloss ragt kalt in den Winterhimmel. Am Hauptsitz von General Electric Schweiz fällt der Blick durch die Glastüren auf einen Tannenbaum mit silbrigem und blauem Lametta. Vor dem Eingang hängt schlaff eine Amerikafahne. Daneben, ebenso schlaff, eine Schweizer Fahne. Drinnen erfahren die Mitarbeitenden des Standorts Baden, was der oberste GE-Chef John Flannery mit ihnen vorhat. Auf dem grossen Bildschirm flackert das Wort „Marktanalyse“ auf. Versteinerte Gesichter. Angespanntes Warten. Um 11.15 Uhr die Gewissheit: 1400 Stellen werden gestrichen. Work: Thomas Bauer, wie nehmen die Mitarbeitenden die Hiobsbotschaft aus den USA auf? Thomas Bauer: Die Auswirkung des Abbauplanes wurde den Mitarbeitenden von den jeweiligen Businessleadern per Videostream in englischer Sprache mitgeteilt. Dazu kam eine deutschsprachige Präsentation. Der Schock ist riesig, hier in Baden sollen rund 1100 Stellen gestrichen werden! In Birr kommen weitere 250 Stellen weg, in Oberentfelden 50. An allen drei Standorten herrschen Wut und Ungewissheit. Und das drei Wochen vor Weihnachten! GE stellt im Aargau Gasturbinen her und beschäftigt Fachleute aus hundert verschiedenen Ländern: Ingenieure, Forscher, Techniker usw. (...). Sabine Reber.
Work online, 14.12.2017.
Personen > Reber Sabine. General Electric. Stellenabbau. Work online, 2017-12-14.
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08.12.2017 Deutschland
General Electric
Junge Welt

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Der nächste Kahlschlag. Nach Siemens und Thyssen-Krupp will nun auch General Electric Tausende Arbeitsplätze vernichten. Mit den Worten „“schmerzhaft, aber notwendig“ kündigte der Chef der Kraftwerkssparte von General Electric, Russel Stokes, am Donnerstag eine umfassende Arbeitsplatzvernichtung an. Das US-Konglomerat General Electric (GE) will weltweit rund 12.000 Stellen abbauen. Rund 1‘600 Arbeitsplätze sollen dabei in der Bundesrepublik entfallen. Wie Siemens schiebt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung vor. In der BRD sind die Werke in Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach, und Kassel betroffen. Die Fertigungen von „GE Power Conversion“ in Berlin und von „GE Grid Solutions“ in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden. Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen. Angesichts der Milliardengewinne in allen Geschäftsfeldern sei der geplante Abbau nicht nachvollziehbar, so Marco Sprengler, Vizeaufsichtsratsvorsitzender der GE Deutschland Holding GmbH und Geschäftsführer der IG Metall Freiburg. Und weiter: „Der vom Personalabbau am stärksten betroffene Geschäftsbereich ‚Power‘ trägt weltweit mit 2,11 Milliarden Euro und einer operativen Marge in Höhe von 9,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2017 deutlich zum Konzernergebnis bei.“ General Electric beschäftigt in Deutschland nach (…).
Junge Welt, 8.12.2017.
Junge Welt > General Electric. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-12-08.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Kahlschlag bei GE: Bundesrat in der Pflicht. General Electric (GE) hat den Abbau von 1'400 Stellen an den Aargauer Standorten Baden, Birr und Oberentfelden angekündigt. Die Unia fordert den Bundesrat auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. GE will erneut Arbeitsplätze im Aargau zerstören. Die Angestellten sollen dafür bezahlen, dass der Konzern den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Verweigerung des Bundesrates. Doch auch politische Versäumnisse führten zur heutigen Situation: Schon bei der Übernahme von Alstom durch GE warnte die Unia davor, dass ohne industriepolitische Vorgaben Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet sind. Der Bundesrat verweigerte aber jegliche Auflagen. Zum Vergleich: Frankreich verpflichtete GE bei der Übernahme dazu, 1‘000 zusätzliche Stellen zu schaffen. Sistierung der Abbaupläne. Der Bundesrat muss gegenüber GE die sofortige Sistierung der Abbaupläne in der Schweiz durchsetzen. Zudem braucht es eine Taskforce, an der Bund, Kanton, Sozialpartner und Personalvertretung beteiligt werden. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge zum Umbau der Schweizer GE-Niederlassungen in Richtung erneuerbare Energien und Energiespeicherung müssen jetzt vorangetrieben werden. Es braucht Industriepolitik. (…).
Unia AG Kanton, 7.12.2017.
Unia AG Kanton > General Electric. Stellenabbau. Unia AG Kanton, 2017-12-07.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Riesiger Kahlschlag bei General Electric. Der Bundesrat muss jetzt Verantwortung übernehmen! General Electric (GE) hat heute den Abbau von 1400 Stellen an den Schweizer Standorten im Aargau angekündigt. Der US-Konzern stellt einmal mehr das Interesse von profitgierigen Aktionären über dasjenige der Arbeitnehmenden. Der Bundesrat, allen voran Johann Schneider-Ammann, muss nun Verantwortung übernehmen und vergangene Versäumnisse korrigieren. Die Gewerkschaft Unia fordert ihn auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Der US-Konzern General Electric zerstört – getrieben durch sein allein am Profit interessiertes Aktionariat, das zu einem guten Teil aus grossen Investmentfunds besteht – erneut Tausende Arbeitsplätze, davon 1400 im Aargau an den Standorten Baden (1100), Birr (250) und Oberentfelden (50). Betroffen sind vom allem die Weisskragen. Zur Profitgier kommen schwere Managementfehler, durch die das Unternehmen den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Nun will die Konzernleitung, die Angestellten dafür bezahlen lassen, mit einem unausgegorenen Top-down-Projekt ohne jegliche industrielle Logik. Sie gefährdet damit mittelfristig auch den Bestand der drei Aargauer Standorte. Unhaltbare Verweigerung des Bundesrates. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2017-12-07.
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01.12.2017 Deutschland
Junge Welt
Siemens

Siemens
Stellenabbau
Volltext
Bloss nicht verhandeln. Auf Abbau bei Siemens reagierte die IG Metall bisher mit Protesten. Nun deuten sich Gespräche an. Im Kampf um den Erhalt der Stellen beim deutschen Technologiekonzern Siemens gibt es offenbar Bewegung. In München haben am Donnerstag der Gesamtbetriebsrat des Konzerns und die IG Metall mit der Siemens-Führung die „Möglichkeit eines ergebnisoffenen Dialogs“ sondiert. Das sagte Hagen Reimer von der IG-Metall Bayern am Donnerstagnachmittag zu „Junge Welt“. Die eigentlichen Gespräche könnten schon in der kommenden Woche beginnen, hiess es laut der Nachrichtenagentur „dpa“ aus Unternehmenskreisen. Vor zwei Wochen hatte der Konzern angekündigt, in den Kraftwerks- und Antriebssparten weltweit 6‘900 Arbeitsplätze zu vernichten, davon 3‘300 in Deutschland. Die Standorte Leipzig und Görlitz sollen ganz geschlossen werden, Offenbach steht auf der Kippe. Gegen die Pläne protestierten bundesweit Tausende Siemensianer. Erst am Mittwoch waren etwa in Görlitz etwa 2‘500 Menschen auf die Strasse gegangen. Bei einer Kundgebung in Berlin am Donnerstag vor einer Woche hatten Siemens-Betriebsräte, darunter auch die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn, zum Kampf gegen die Einschnitte aufgerufen. Explizit wurden dabei auch Verhandlungen über die Schliessung von Standorten ausgeschlossen. (…).
Junge Welt, 1.12.2017.
Junge Welt > Siemens. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-12-01.
Ganzer Text
24.11.2017 Deutschland
IG Metall
Junge Welt
Thyssen-Krupp

Stellenabbau
Thyssen-Krupp
Volltext
Hauptsache Profit. Thyssen-Krupp-Konzern hält an Fusion mit Tata Steel fest. Obwohl Stahlsparte Gewinne abwirft, sollen Arbeitsplätze vernichtet werden. Die Bosse wollen ihr Tafelsilber verscherbeln. Der Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp, Heinrich Hiesinger, hat angekündigt, die Stahlsparte des Konzerns im kommenden Jahr in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Konkurrenten Tata Steel abschieben zu wollen – obwohl die Branche Profite einbringt. Das erklärte er am Donnerstag auf der Jahresvollversammlung des Konzerns in Essen. Schon jetzt sollen 2‘000 Arbeitsplätze gestrichen werden, nach der Fusion könnten zahlreiche dazukommen. Die Beschäftigten befürchten, dass die Konzernzentrale künftig in die Niederlande verlegt werden könnte. Die Mitbestimmung der Gewerkschaften in Deutschland wäre dahin. Hiesinger sagte, natürlich freue er sich über das derzeit „positive Marktumfeld“ für die Stahlbranche von Thyssen-Krupp, deren Gewinne im laufenden Geschäftsjahr um ein Drittel auf 500 Millionen Euro gestiegen seien, „aber davon lassen wir uns nicht blenden“. Durch den Zusammenschluss mit Tata wollen die Konzernchefs weitere 400 bis 600 Millionen Euro sparen. Er sei „zuversichtlich, dass wir im Dialog mit den Arbeitnehmervertretern eine gute Lösung finden werden“. Die Gewerkschaft hielt dagegen. Am Morgen stellte die IG Metall in Duisburg einen Zehnpunkteplan vor, in dem unter anderem eine Standortgarantie für alle Thyssen-Krupp-Stahlwerke in Deutschland gefordert wird, mit einer (…).
Junge Welt, 24.11.2017.
Junge Welt > Thyssen-Krupp. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-11-24.
Ganzer Text
23.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf
Vorwärts

ABB
Konsultationsverfahren
Stellenabbau
Volltext
„Das ist doch nicht normal!“. Mit einem kurzen Streik erzwangen die Arbeitertnnen des ABB-Betriebs In Genf vom Management, Klarheit über Ihre Zukunft zu bekommen: Rund 150 Stellen werden gestrichen. Es laufen noch Gespräche. Am 31. Oktober habe alle 130 anwesenden Arbeiterinnen von ABB Sécheron SA in Genf während zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Es gingen die Gerüchte um, dass 130 bis 180 Arbeitsplätze gefährdet seien, weil der Konzern einen Teil der Produktion auslagern will. Das Personal forderte Erklärungen und Arbeitsplatzgarantien. Die Arbeitsniederlegung war laut der Gewerkschaft Unia als Warnung und als Protest gegen die intransparente Kommunikation zu verstehen. Angesichts der Gefahr einer Schliessung des Standorts und des nicht erklärten sofortigen Abgangs des Direktors von ABB Sécheron SA in der Woche zuvor forderten die Angestellten Klarheit. Das Gerücht stellte sich als Wirklichkeit heraus. Eine Woche später liess der ABB-Konzern verkünden, dass 100 fixe und 43 temporäre Arbeitsstellen am Standort Genf gestrichen würden. Ein Teil der Produktion, die Produktion der Traktions-Transformatoren für Eisenbahnen, soll bis Mitte 2019 nach Polen ausgelagert werden. Die Genfer Niederlassung der ABB ist jedoch sehr profitabel, der CEO der ABB verdient 9,4 Millionen Franken im Jahr. Volle Auftragsbücher. Laurent, der seit dreissig Jahren bei der ABB arbeitet, sagte der Gewerkschaftszeitung „Work“: „Das ist doch nicht normal, dass alles nach Polen verlagert wird! Wir haben gute Geschäftszahlen (…). Die Redaktion.
Vorwärts, 23.11.2017.
Vorwärts > ABB. Stellenabbau. Vorwärts, 2017-11-23.
Ganzer Text
23.11.2017 Schweiz
Bankpersonalverband
Six

Six
Stellenabbau
Volltext
Stellenabbau bei Six – Appell an die Mitarbeitenden: Organisieren Sie sich, damit Sie mitreden können! Das Gesetz sieht vor, dass im Fall von angekündigtem Stellenabbau, wie diese Woche bei Six, die Arbeitnehmenden das Recht haben, sich zu organisieren, um kollektiv ihre Rechte wahrzunehmen. Dies gilt sowohl in der Konsultationsphase, als auch bei der obligatorischen Ausarbeitung des Sozialplans. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Mitarbeitenden ohne professionelle Unterstützung in solchen Situationen geringe Chancen haben, etwas zu erreichen. Wenn Sie alleine sind, wird Ihre Stimme wenig Wirkung haben. Und im Alleingang können Sie keinen Sozialplan verhandeln, der für das ganze betroffene Personal gelten soll. Der Schweizerische Bankpersonalverband kann Sie unterstützen, organisieren und beraten. Wir haben daher der Six-Direktion angeboten, intern Personalversammlungen zu organisieren. Six hat dies jedoch abgelehnt, da bereits eine Mitarbeitervertretung eingesetzt worden sei. Wie aber wurde diese zusammengestellt, wer hat sie gewählt, über welche Erfahrung verfügt sie und wie unabhängig von der Direktion ist sie? Es ist wichtig, dass Sie Ihre Mitwirkungsrechte nur an kompetente und unabhängige Kollegen oder Personen delegieren, denen Sie vertrauen. Es steht für Sie alle viel auf dem Spiel, denn es wird nicht der letzte Stellenabbau bei Six sein! Es geht um Ihre Arbeit und um Ihre Zukunft. Der (…).
Bankpersonalverband, 23.11.2017.
Bankpersonalverband > Six. Stellenabbau. SBPV, 2017-11-23..
Ganzer Text
11.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Siemens

Siemens
Stellenabbau
Volltext
Im Namen des Profits. Siemens will Tausende Arbeitsplätze vernichten. Widerstand an mehreren Standorten. Die Ankündigung von Stellenstreichungen bei Siemens schlägt weiter hohe Wellen. Sollten Werke geschlossen oder Teile der Produktion verlagert werden, werde es energischen Widerstand geben, kündigten Berliner Siemens-Betriebsräte nach einem Treffen am Freitag an. „Siemens muss sich auf eine Auseinandersetzung einstellen“, so der Bevollmächtigte der Berliner IG Metall, Klaus Abel. Konzernchef Josef „Joe“ Käser hatte am Donnerstag „schmerzhafte Einschnitte“ vor allem in der Kraftwerksparte angekündigt. Laut Medienberichten stehen bis zu 4‘000 Jobs zur Disposition. Zudem sollen beim Tochterunternehmen Siemens Gamesa, das Windturbinen herstellt, bis zu 6‘000 Arbeitsplätze vernichtet werden. An verschiedenen Standorten des Siemens-Konzerns mit seinen hierzulande rund 114‘000 Beschäftigten machen Belegschaften gegen die Kürzungspläne mobil. In Görlitz demonstrierten am Donnerstagnachmittag fast 2‘000 Siemens-Arbeiter gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des städtischen Klinikums sowie Schülern und Studierenden. „Die Hinhaltetaktik von Siemens ist unerträglich“, kritisierte der Betriebsratsvorsitzende der Siemens Turbinenbau und Kraftwerkstechnik Görlitz, Christian Hainke, auf der Kundgebung. „Wir wollen Klarheit und wir lassen uns nicht spalten. Deshalb wollen wir Klarheit auch für die Werke in Berlin, Leipzig, Erfurt und Offenbach.“ Er betonte, das Geschäft mit (…).
Junge Welt, 11.11.2017.
Junge Welt > Siemens. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-11-11.
Ganzer Text
08.11.2017 Adligenswil
Ringier AG
Syndicom

Ringier AG
Stellenabbau
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Ringier Zeitungsdruckerei Adligenswil: 172 Arbeitsplätze werden geopfert. Heute hat Ringier kommuniziert, ihre Zeitungsdruckerei in Adligenswil per Ende 2018 schliessen zu wollen. 172 Stellen sollen ersatzlos gestrichen werden. Drei Jahre nach der NZZ schliesst also auch Ringier die Tore ihrer Zeitungsdruckerei. Ein weiteres traditionsreiches rentables Druck- und Medienunternehmen verabschiedet sich vom einstigen Kerngeschäft, weil der Druck bei Tamedia billiger zu haben ist. Syndicom kritisiert diesen Entscheid zutiefst und unterstützt die Belegschaft und die Personalkommission im Konsultationsverfahren mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Vor der Schliessung der Druckerei in Adligenswil müssen - seriös und unter Offenlegung aller Zahlen und Fakten gegenüber den Gewerkschaften und der Personalkommission - die Möglichkeiten für eine Weiterführung des Betriebs geprüft werden. Alternativ muss die Weiterbeschäftigung möglichst vieler Mitarbeitenden im Ringier-Werk in Zofingen und bei Tamedia garantiert werden. Syndicom kritisiert den fehlenden Willen der grossen Medienhäuser, ihre Druckereien auch unter den sich verändernden Marktbedingungen führen zu wollen. Ob Tamedia auch in Zukunft so günstig offerieren wird, wenn die ganze Konkurrenz verschwunden sein wird, wird sich zeigen. Gleichzeitig fordert Syndicom, dass sich Tamedia, inzwischen quasi Monopolzeitungsdruckerei, jetzt diskussionslos wieder dem Gesamtarbeitsvertrag der grafischen Industrie unterstellt. Mit ihrer Dumpingpreisstrategie reisst (…).
Syndicom, 8.11.2017.
Syndicom > Ringier AG. Stellenabbau. Syndicom, 2017-11-08.
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07.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Stellenabbau
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ABB-Personal organisiert sich. Widerstand gegen Auslagerung von Arbeitsplätzen bei ABB in Genf. Die Mitarbeitenden von ABB Sécheron SA haben an einer Personalversammlung ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in Genf zu kämpfen. Sie fordern die Rücknahme des Umstrukturierungsplans der Konzernleitung. Ende Woche werden sie an einer neuen Versammlung über weitere Massnahmen beschliessen. Rund 150 Mitarbeitende nahmen an der heutigen Personalversammlung von ABB Sécheron SA in Genf teil, um den vom Management vorgelegten Umstrukturierungsplan zu diskutieren. Die Belegschaft ist empört über den geplanten Personalabbau von 100 festangestellten und 43 temporär Arbeitenden bis Mitte 2019, obwohl der Standort Genf seit vielen Jahren profitabel ist. Die Angestellten fordern in einer Resolution, dass die Unternehmensleitung bis Freitag um 12:00 Uhr ihren Umstrukturierungsplan zurückzieht. Für Freitag um 13:00 Uhr wurde eine weitere Personalversammlung angesetzt, an der die Beschäftigten über das weitere Vorgehen diskutieren werden. Die Gewerkschaft Unia unterstützt die Angestellten in ihrem Engagement. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 7.11.2010.
Unia Genf > ABB. Stellenabbau. Unia Genf, 2017-11-07.
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06.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Stellenabbau
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Auslagerung bei ABB Sécheron SA. ABB-Beschäftigte verurteilen Abbaupläne in Genf. Der ABB-Konzern hat angekündigt, fast 150 Stellen bei der ABB Sécheron SA in Meyrin (GE) abzubauen. Die Angestellten haben ihre Wut mit einer spontanen Protestaktion zum Ausdruck gebracht. Morgen entscheiden sie an einer Personalversammlung über das weitere Vorgehen. Die ABB-Konzernleitung hat heute den Abbau von 100 fixen und 43 temporären Stellen am Standort Genf angekündigt. Ein Teil der Produktion soll bis Mitte 2019 nach Polen ausgelagert werden. Angestellte sind wütend. Die Beschäftigten, die bereits vergangene Woche mit einer zweistündigen Arbeitsniederlegung ihren Unmut über die Pläne ausdrückten, sind empört. Heute haben sie mit einer spontanen Protestaktion auf die Ankündigung reagiert. Die Genfer Niederlassung der ABB ist seit langer Zeit profitabel. Der Auslagerungs-Entscheid soll auf Kosten von fast 150 hochqualifizierten Arbeitsplätzen und der Zerstörung eines modernen Produktionsstandorts in Genf kurzfristig die Profite in die Höhe treiben. Personalversammlung am Dienstag. Die ABB-Angestellten und die Gewerkschaft Unia verurteilen diesen unverantwortlichen Beschluss einer Firma, deren CEO immerhin 9,4 Millionen Franken im Jahr verdient. An einer Personalversammlung am Dienstagnachmittag werden die Beschäftigten über weitere Schritte entscheiden. Sie sind entschlossen, ihre Arbeitsplätze zu verteidigen. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 6.11.2017
Unia Genf > ABB. Stellenabbau. Unia Genf, 2017-11-06.
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02.11.2017 AG Kanton
Nyon
General Electric
Personen
Work
Sabine Reber
General Electric
Stellenabbau
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General Electric Schweiz : Zweiter Kahlschlag angekündigt. Schneider-Ammann schweigt, Deiss bleibt auf Tauchstation. Bei General Electric stehen weitere 1300 Stellen auf dem Spiel. Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann sagt einmal mehr nichts. Wie schon sein Vorvorgänger Joseph Deiss. Der Us-Konzern General Electric (GE) plant einen erneuten Job-Kahlschlag. Weitere 1300 Stellen sollen gestrichen werden. Weder die Schweizer Personalvertretungen noch der Europäische Betriebsrat noch die Sozialpartner wurden bisher offiziell informiert. Das aber sieht der Gesamtarbeitsvertrag der MEM-Industrie vor. Manuel Wyss, Branchenleiter MEM-Industrie bei der Unia, sagt: „Wir haben die GE-Konzernleitung deshalb schriftlich aufgefordert, unverzüglich Klarheit zu schaffen.“ Wyss rechnet mit der möglichen Ankündigung eines konkreten Abbauprogramms auf Mitte November. Denn am 13. November wird John Flannery, der neue CEO bei General Electric, an einem Investorentag in den USA die Ergebnisse seiner „strategischen Überprüfung“ vorstellen. Aufwachen, Herr Bundesrat! Die Unia fordert Bund, Kantone und betroffene Gemeinden auf, sich aktiv um die Rettung der Schweizer Jobs zu bemühen. Insbesondere von Wirtschaftsminister Schneider-Ammann sei man einmal mehr sehr enttäuscht, sagt Unia-Mann Wyss. Im Sommer 2014 übernahm die GE die Alstom. Manuel Wyss: „Bereits damals haben wir vom Bundesrat verlangt, dass er sich im Rahmen einer aktiven Industriepolitik Garantien für den (…). Sabine Reber.
Work, 2.11.2017.
Personen > Reber Sabine. General Electric. Stellenabbau. Work, 2017-11-02.
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24.10.2017 AG Kanton
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
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Medienberichte zu einem neuerlichen Kahlschlag bei General Electric. Unia fordert sofortige Transparenz und eine aktive Industriepolitik des Bundesrats. Gemäss Medienberichten soll der US-Konzern General Electric den Abbau von 1‘300 Stellen im Aargau planen. Weder die Schweizer Personalvertretungen, noch der Europäische Betriebsrat, noch die Sozialpartner wurden bis dato informiert, wie dies der Gesamtarbeitsvertrag der MEM-Industrie vorsieht. Die Gewerkschaft Unia hat die GE-Konzernleitung deshalb schriftlich aufgefordert, unverzüglich Klarheit zu schaffen. Gleichzeitig fordert sie vom Bundesrat, endlich eine aktive Industriepolitik zur Erhaltung des Industriestandorts Schweiz zu ergreifen. Gemäss Medienberichten soll General Electric (GE) den Abbau von 1‘300 Arbeitsplätzen an drei Aargauer Standorten planen. Weil weder die Personalvertretung, noch der Europäische Betriebsrat, noch die Gewerkschaft Unia, wie im MEM-Gesamtarbeitsvertrag vorgeschrieben, vorgängig über solche Pläne in Kenntnis gesetzt wurden, ist die Unia heute sofort mit einem Schreiben an die Firma gelangt. Darin fordert sie die Firma zu einem sofortigen Treffen auf und verlangt Informationen über die Situation sowie die kurz-, mittel- und langfristigen Strategien und Pläne des Unternehmens. Bundesrat Schneider-Ammann in der Verantwortung. Bereits bei der Übernahme von Alstom durch GE hatte die Gewerkschaft Unia von Bundesrat Schneider-Ammat, sich im Rahmen einer aktiven Industriepolitik Garantien für den Standort Schweiz und warnt, dass ein (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.10.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabba. Unia Schweiz, 2017-10-24.
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24.10.2017 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
SEV Schweiz

Industriewerk Bellinzona
Stellenabbau
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Personal und Gewerkschaften machen Druck auf die Politik. Officine: Taten statt Worte! Personalvertreter des SBB-Werks Bellinzona übergaben dem Präsidenten des Kantonsparlaments am 17. Oktober eine Petition und sprachen anschliessend bei der Tessiner Regierung vor. Beide Male forderten sie die Politiker auf, bei der SBB energischer als bisher darauf zu pochen, dass sie ihre Versprechen einhält. Bei beiden Treffen stellten die Personalvertreter die Arbeitsplätze ins Zentrum. „Diesbezügliche Sorgen sind mehr als berechtigt, denn seit 2013 hat das SBB-Werk 130 Stellen und 90‘000 Stunden an Arbeitsvolumen verloren“, sagt Gewerkschaftssekretär Pascal Fiscalini, der in der Personaldelegation den SEV vertrat. „Bei der ganzen Diskussion über die Zukunft der Officine ist der Erhalt der Arbeitsplätze der entscheidende Punkt, nicht die Standortfrage. Das Personal erwartet von der Regierung, dass sie sich für seine Interessen und die des ganzen Kantons einsetzt. Leider hat sie am 18. Oktober bei ihrem Treffen mit der SBB noch nicht die Garantien erhalten, die das Personal und die Gewerkschaften beruhigen könnten: nämlich dass die SBB die Verträge einhält, die sie bei der Gründung des Kompetenzzentrums für Bahntechnologie abgeschlossen hat. Und dass sie explizite Garantien zum Arbeitsvolumen in den Officine bis 2026 abgibt.“ Vor dem Treffen mit der Regierung überreichten die Personalvertreter dem Präsidenten des Tessiner Grossen Rats, Walter Gianora, die Petition mit dem Titel „Die SBB muss die Verträge einhalten“, unterschrieben von 347 (…).
SEV, kontakt.sev, 24.10.2017.
SEV > Industriewerke Bellinzona. Stellenabbau. SEV, 2017-10-24.
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23.09.2017 Deutschland
IG Metall
Junge Welt
Thyssen-Krupp

Stellenabbau
Thyssen-Krupp
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Wut kocht über. Tausende Stahlarbeiter demonstrieren in Bochum gegen drohenden Arbeitsplatzverlust durch Fusion von Thyssen-Krupp und Tata Steel. Die Stahlarbeiter im Ruhrgebiet sind sauer. Mehr als 7‘000 von ihnen sind am Freitag in Bochum aus Angst um ihre Arbeitsplätze auf die Strasse gegangen. Damit wollten sie gegen die geplante Fusion der Stahlsparte von Thyssen-Krupp mit dem in London ansässigen Konkurrenten Tata Steel Europe protestieren. Über 4‘000 Arbeitsplätze sind aufgrund der Fusionspläne in Gefahr. Betroffen davon wären beide Unternehmen zu gleichen Teilen. Die Zukunftsängste der Stahlarbeiter sind gross. Das Ruhrgebiet ist bereits in weiten Teilen deindustrialisiert, mittlerweile gilt es als eine der Hauptarmutsregionen in der Bundesrepublik. Die Demonstranten forderten auf Transparenten: »Kein ThyTata« oder »Kein Dieb-Stahl«. Günter Back, Betriebsratschef von Thyssen-Krupp, rief seinen Kollegen auf der Kundgebung zu: „Nichts ist gut an dem Deal. Und deshalb müssen wir ihn ablehnen.“ Die IG Metall, die zu den Protesten aufgerufen hatte, hatte auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und den nordrhein-westfälischen Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) eingeladen, dort zu sprechen. Die Rede Laumanns wurde jedoch von vielen Anwesenden mit Buhrufen und Pfiffen begleitet, da sich die Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nicht gegen die Fusionspläne gestellt hatte. „Wir haben mit der möglichen Fusion mit Tata die Chance, mit einem starken Partner in Europa  (...).
Junge Welt, 23.9.2013.
Junge Welt > IG Metall. Thyssen-Krupp. Junge Welt, 2017-09-23.
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