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03.12.1915Schweiz
Arbeiterbewegung
AUST
Patriotismus
Strassenbahner-Verband

Kapitalismus
Militarismus
Nationalismus
Volltext

Patriotismus und Arbeiterbewegung. is. Würde man vor dem Kriege dieses Thema zum Gegenstand einer Besprechung in unserer Presse  genommen  haben, so wäre das gewiss etwas merkwürdig erschienen. Nun hat aber der Krieg innerhalb  der Arbeiterbewegung Ereignisse gezeitigt, die es geradezu zur Pflicht machen, sich über diesen Gegenstand  auszusprechen. Allerdings scheint man vielerorts der Auffassung zu huldigen, das beste sei, über das Vorgekommene zu schweigen, in der irrigen Auffassung, damit bleibe dann alles wieder beim alten. Nichts scheint uns verfehlter als das;  wir müssen im Gegenteil den Mut haben, den Ursachen auf den Grund zu gehen, um so eine Wiederholung in der Zukunft zu verhüten. Wie war es möglich, dass innerhalb unserer Bewegung der Patriotismus sich stärker erwies als der Internationalismus, (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 3.12.1915.

Strassenbahnerverband. Patriotismus. 3.12.pdf

03.12.1915Schweiz
Strassenbahner-Verband

AIK Alters- und Invalidenkasse
Verbandsvorstand
Volltext

Schweiz. Straßenbahner-Verband. AVIS. Werte Verbandskollegen! Da nun erfreulicherweise die Diskussion über den Entwurf des Reglementes für eine Alters- und Invalidenzuschusskasse eingesetzt hat und bereits einige Abänderungsvorschläge gemacht wurden, so sehen wir voraus, dass vorgängig der Delegiertenversammlung zur Bereinigung der Vorschläge eine Besprechung stattfinden muss, sei es durch die Präsidenten oder durch eigens dafür bestimmte Delegierte.  Das Nähere wird dann vom Verbandsvorstand festgesetzt werden. Damit es aber möglich wird, diese Vorarbeiten in der verfügbaren Zeit so zu fördern, dass die Delegiertenversammlung die Angelegenheit endgültig erledigen kann, so möchten wir die Sektionen ersuchen, wenn möglich noch bis Neujahr zum Entwurf Stellung zu nehmen und das Resultat in der Verbandspresse  bekannt zu geben. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 3.12.1915.

 

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04.09.2010Schweiz
Personen
SP Schweiz
Helmut Hubacher
Simonetta Sommaruga
Bundesratswahl
Programm
"Die Sozialdemokratische Partei sollte ihre Tabus überdenken". Der frühere SP-Präsident Helmut Hubacher freut sich über die Nominierung von Simonetta Sommaruga und kritisiert die Defizite seiner Partei. (...). Interview. Mit Foto von Helmut Hubacher. Jean-Martin Büttner. Bund. Samstag, 4.9.2010
06.11.1915Biel
Personen
Strassenbahner Biel
Johann Weber
Ausschluss
Austritte
Volltext

Strassenbahner Biel. Am 28. Oktober hatten die Vorstandsmitglieder eine Zusammenkunft, an welcher sie über ein Schreiben orientiert wurden, das als Einladung an die der Organisation fernstehenden Angestellten unseres Betriebes abgesandt werden sollte. Am 6. November 1915 fand dann bei mässiger Beteiligung unsere ordentliche Versammlung statt, wo den Hauptverhandlungsgegenstand der Wiedereintritt dieser Unorganisierten bildete. Der Präsident Johann Weber stellte aber fest, dass keiner der sechs Eingeladenen unserem Rufe gefolgt war. (Hilfskontrolleur Plüss wurde grundsätzlich nicht eingeladen, ebenso Armand Gerber, Billeteur, letzterer wegen Dienstentlassung auf 10. November. Es scheint, dass die sechs auf der „Schwarzen Liste" bleiben wollen. Diese zeigt jetzt folgende „Kollegen": (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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06.11.1915Winterthur
Strassenbahner

Arbeitsbedingungen
Kleiderreglement
Lohnerhöhungen
Volltext

Strassenbahner Winterthur. Die vollzählig besuchte  Monats Versammlung vom 6. November 1915 hatte eine vollbesetzte Traktandenliste zu erledigen. Neben den ordentlichen Geschäften gab die Antwort der Direktion auf unsere letzte Eingabe viel zu reden. Während wir uns betreffend die Abschaffung der Depotarbeit des Fahr-personals vorläufig als befriedigt erklärten, konnten wir das nicht bezüglich der Kleiderangelegenheit.  Wir halten die Abgabe eines zweiten Uniformrockes an das neue Personal nach wie vor als gerechtfertigt und als äusserst notwendig, wie wir überhaupt verlangen müssen, dass der Bekleidungsfrage in Zukunft wieder bessere Aufmerk-samkeit gewidmet werde. In diesem Sinne ist denn auch beschlossen worden, die Direktion  neuerdings  auf  die bestehenden Missstände aufmerksam zu machen. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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04.12.1915Zürich
Strassenbahner-Männerchor

Konzert
Volltext
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Strassenbahner-Männerchor Zürich. Nach zirka 1 1/2-jähriger Pause tritt der Männerchor wieder einmal mit einer Aufführung an die Öffentlichkeit und zwar im Interesse unserer Passivmitgliedschaft mit einer Abendunterhaltung.  Sie findet statt am  4. Dezember 1915 im „Kasino" Aussersihl.  Diese Unterhaltung wird der gegenwärtigen Zeit entsprechend in einfachem Rahmen abgehalten. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

Konzert 4.12.pdf

04.11.1915Bern
AUST
Strassenbahner Bern
Strassenbahner-Männerchor

Arbeitersekretariat
Stadtratswahlen
Sterbekasse
Volltext

Strassenbahner Bern. Donnerstag  den 4. November hielt unsere Sektion eine ausserordentliche GV ab, die von 150 Mitgliedern besucht war. Mit markigen Worten begrüsste Präsident Hartmann unsere aus  dem  Militärdienste zurückgekehrten Kollegen, und zur Feier des Tages traten die Sänger zusammen und erfreuten uns  mit  einigen gediegenen Vorträgen. Den „Männerchörlern" auch an dieser Stelle den besten Dank. In den Verein wurden zwei Hilfskondukteure und ein Bahnarbeiter aufgenommen.  Dagegen mussten infolge Verlassens des Dienstes sieben Hilfskondukteure von der Mitgliederliste gestrichen werden. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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02.09.2010BE Kanton
Personen
SP BE Kanton
Roland Näf
Präsidium
Näf will für die SP krampfen. Der Berner SP-Präsident Roland Näf will, dass die Genossen sich mehr für die Partei engagieren und sich unter das Volk mischen. (...). Interview. Mit Foto von Roland Näf. Urs Egli. Bieler Tagblatt. Donnnerstag, 2.9.2010
02.09.2010Schweiz
Regierung Schweiz

Aussenpolitik
Osthilfe
Bundesrat will Osthilfe um 290 Millionen aufstocken. Der Bundesrat möchte die Osthilfe weiterführen. Er beantragt, den vom Parlament im Juni 2007 bewilligten Rahmenkredit im Umfang von 730 MillionenFranken um 290 Millionen zu erhöhen. Damit soll die Fortsetzung der Osthilfe bis Ende 2012 sichergestellt werden. Die bisher beschlossenen Mittel werden bis Mitte 2011 vollständig in Entwicklungsprojekte investiert worden sein, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. sda. Bund. Donnerstag, 2.9.2010
02.09.2010BE Kanton
Personen
SP BE Kanton
Irène Marti
Roland Näf
Simonetta Sommaruga
Präsidium
Näf gewählt - mit leisen Nebengeräuschen. "Superparteitag" der SP Kanton Bern: Die Genossen wählen Roland Näf trotz ein paar Juso-Protesten zum neuen Präsidenten, sie verabschieden herzlich die abtretende Präsidentin Irène Marti - und küren Simonetta Sommaruga zur Bundesratskandidatin. Zittern musste Roland Näf nicht, obwohl sich drei der vier Redner zum Thema Präsidentenwahl gegen Näf aussprachen, war die Stimmung im Saal des Hotels Kreuz in Bern klar. (...). Mit Foto von Iréne Marti und Roland Näf. Stefan Wyler. Bund. Donnerstag, 2.9.2010    
02.09.2010Bern
Demonstrationen Bern
Reitschule

Antifaschismus
Antifaschistischer Abendspaziergang
Antifa-Demo eine Woche nach Abstimmung. Negativschlagzeilen aus dem Umfeld der Reitschule sind selten geworden. Hat sich die Sicherheitssituation tatsächlich entschärft oder herrscht bloss Ruhe vor dem Sturm wegen der Abstimmung vom 26. September? Das grosse schwarze Transparent über dem Eingangstor zur Reitschule ist nicht zu übersehen. Es ruft zur Teilnahme am Antifaschistischen Abendspaziergang vom 2. Oktober auf. Die 10. Ausgabe der alljährlichen Demonstration gegen Faschismus und Kapitalismus findet also just eine Woche nach der Abstimmunng über den Verkauf der Reitschule statt - so spät im Jahr wie noch nie zuvor. Ein Zufall? (...). Mit Foto von Reitschule. Christian Brönnimann. Bund. Donnerstag, 2.9.2010
02.09.2010Bern
Personen
Terre des hommes
Kosovare Rustemi
Leitung
Terre des Hommes. Neue Geschäftsführerin. Kosovare Rustemi hat gestern die Führung der Geschäftsstelle der Menschenrechtsorganisation Terre des Hommes in Bern übernommen. Laut Mitteilung übernimmt sie auch die Freiwilligengruppe mit über 100 Mitgliedern. Rustemi ersetzt Verena Lüthi. Bund. Donnerstag, 2.9.2010
31.08.2010BS Kanton
BaZ
Personen
Christoph Blocher
Redaktion
"Entsetzt" über den neuen BaZ-Chef. Markus Somm, der Mann des Vertrauens von Christoph Blocher und Tito Tettamanti, übernimmt die "Basler Zeitung". Die Reaktionen der Basler Linken sind harsch. Martin Wagner, Verleger der "Basler Zeitung" macht gern klare Aussagen. "Für alle in der Redaktion Anwesenden obligatorisch", lud Wagner zur "wichtigen Informationsveranstaltung". (...). Mit Foto von Markus Somm. Maurice Thiriet. Bund. Dienstag, 31.8.2010
31.08.2010Bern
Abstimmungen Bern
Partei der Arbeit

Arbeitslosenversicherungsgesetz
Ausländerstimmrecht
Reitschule
Die Partei der Arbeit des Kantons Bern (PdA) hat ihrer Parolen für die Abstimmungen vom 26. September bekannt gegeben. Sie empfiehlt ein Ja zur Initiative "zäme läbe, zäme schtimme" und sagt Nein zu der Initiative zum Verkauf der Reitschule und zur Krediaufstockung Wankdorf City. Auch die nationale Abstimmung zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes lehnt die Partei der Arbeit ab. Bund. Dienstag, 31.8.2010
30.10.1915Oerlikon
Strassenbahner

AIK Alters- und Invalidenkasse
Sterbekasse
Volltext

Strassenbahner Oerlikon. Unsere Monatsversammlung vom 30. Oktober 1915 im Lokal zum Haldengarten war leider nur schwach besucht, worüber der Obmann sein Bedauern aussprach. Es ist höchste Zeit, dass die Kollegen mit ihrer Gleichgültigkeit abfahren. Wenigstens so viel Solidarität dürften sie dem Vorstande beweisen, dass sie ihn durch Teilnahme an den Versammlungen unterstützen. In den Verein wurde Karl Haus, Wagenführer, einstimmig aufgenommen. Infolge Ablebens schied aus unserer Reihe Edwin Vaterlaus, dessen der Obmann in ehrenden Worten gedachte und dem die Mitglieder die übliche Ehre erwiesen. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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19.11.1915Zürich
Personen
SP Zürich
Stadtrat Zürich
Strassenbahner-Zeitung

Nekrolog
Volltext

F. Erismann gestorben. Dr. F, Erismann, ein warmer Freund der Arbeiter, ist Ende letzter Woche, 73 Jahre alt, in Zürich gestorben.  Als Mitglied des engeren Stadtrates hatten insbesondere die städtischen Angestellten und Arbeiter an ihm einen wirkenden Förderer ihrer Interessen.  Unvergessen bleibt, mit welcher Liebe und Energie der Verstorbene nach dem Generalstreik von 1912 für jene Genossen eingetreten ist, die auf Vorschlag der Werkdirektoren in schärfster Weise bestraft und gemassregelt werden sollten. Ihm war es in erster Linie zu danken, wenn schliesslich die Liste der Gemassregelten auf ein Minimum zusammenschmolz.  Das Andenken des Menschenfreundes Erismann wird bei den Arbeitern in Ehren bleiben.

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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14.11.1915Zürich
Personen
Strassenbahner Zürich
Strassenbahner-Männerchor
Strassenbahner-Musik

Volltext

Strassenbahner Zürich. Sektion Badenerstrasse. Nicht wie üblich am ersten Samstag im Monat, sondern erst den 14. November konnte unsere Versammlung abgehalten werden, weil unsere löbliche Musik am 6. November ihre Abendunterhaltung  hatte. Angesichts dessen wäre eine gleichzeitige Einberufung der Depotversammlung nicht von gutem gewesen. Der Obmann eröffnete 9 3/4 Uhr die Versammlung, nachdem zuvor Mitglieder unserer löblichen Gesangssektion die Anwesenden mit einigen Liedern erfreuten. Die Traktandenliste war sehr reichhaltig, so dass der Obmann schon zum vornherein um eine rasche Abwicklung bat. Unter Mitteilungen vom Betriebsbureau sei erwähnt, dass uns demnächst eine andere Diensteinteilung verabfolgt wird. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

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13.11.1915Zürich
Personen
Strassenbahner Zürich
P. Baumeister
August Sacher
Lebensmitteleinkauf
Rösslitram
Volltext

Strassenbahner Zürich. Sektion Seefeld. Depotversammlung vom 13. November im Kasino Tiefenbrunnen.  Es war wirklich wieder einmal eine Freude, zu sehen, wie die Mitglieder so zahlreich den Weg ins Kasino fanden, glaubte man doch bald, wir seien am Aussterben. Da unser übliches Versammlungslokal leider schon besetzt war, ging's wohl oder übel in die Kegelbahn, wo wir uns ebenso heimelig fühlten. Mit freundlichem Willkommens-gruss eröffnete der Obmann, August Sacher, die Versammlung, und speziell begrüsste er Genosse P. Baumeister in unserer Mitte.  Die Traktanden waren, weil nicht sehr zahlreich, bald erledigt. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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13.11.1915Zürich
Strassenbahner Zürich

Arbeitsbedingungen
Kleiderreglement
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Zürich. Sektion Hard. Unsere Sektion hielt am 13. November eine für die jetzigen Verhältnisse ziemlich gut besuchte Versammlung ab. Das Protokoll wurde unter Verdankung genehmigt. Zwei Kollegen wurden einstimmig in die Organisation aufgenommen. Ausgetreten aus unserer Sektion ist das Mitglied H., mit der Begründung, die bekannte Peter-Gisin-Affäre ekle ihn an. Ob dies der wirkliche Austrittsgrand ist, bleibe dahingestellt. Unterstützungen wurden wieder mehrere ausgerichtet, eine mit 50 Fr., eine andere mit 100 Fr. und bei einem dritten Gesuche sind 50 Fr. beantragt. Über das Bekleidungsreglement, respektive über die Verlängerung der Tragzeit unserer  Uniformstücke, sind  wir nicht gleicher Meinung wie unsere Direktion. Diesbezüglich werden Schritte unternommen. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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19.11.1915Zürich
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Personen
SP Zürich
Stadtrat Zürich

Generalstreik
Todesfall
Volltext

F. Erismann gestorben. Dr. F, Erismann, ein warmer Freund der Arbeiter, ist Ende letzter Woche, 73 Jahre alt, in Zürich gestorben. Als Mitglied des engeren Stadtrates hatten insbesondere die städtischen Angestellten und Arbeiter an ihm einen wirkenden Förderer ihrer Interessen. Unvergessen bleibt, mit welcher Liebe und Energie der Verstorbene nach dem Generalstreik von 1912 für jene Genossen eingetreten ist, die auf Vorschlag der Werkdirektoren in schärfster Weise bestraft und gemassregelt werden sollten. Ihm war es in erster Linie zu danken, wenn schliesslich die Liste der Gemassregelten auf ein Minimum zusammenschmolz.  Das Andenken des Menschenfreundes Erismann wird bei den Arbeitern in Ehren bleiben. Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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02.09.2010BS Kanton
BaZ
WOZ

Redaktion
Rechtsbürgerlicher Mainstream. "Basler Zeitung". Wird der neue Chefredaktor Markus Somm mit einem anderen Kurs Erfolg haben? Markus Somm, der neue Chefredaktor der "Basler Zeitung" ("BaZ"), ist ein leidenschaftlicher Journalist. Er schreibt flüssig, recherchiert gründlich, analysiert scharfsinnig und er hat sich eine gewisse Unvoreingenommenheit erarbeitet. Das weiss, wer seinen Weg etwas verfolgt und schon mit ihm diskutiert oder gar gestritten hat. (...). Hanspeter Spörri, ehem. Chefredaktor "Bund". WOZ. Donnerstag, 2.9.2010
02.09.2010Südafrika
Personen
SAH
Carlos Hanimann

Die WM war ein Fehlschlag. Südafrika. Grosse Versprechungen, falsche Schätzungen und wachsende soziale Ungleichheit - in einem Bericht über die Folgen der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 zieht das Schweizerische Arbeiterhilfswerk eine ernüchternde Bilanz. Wenn der Weltfussballverband Fifa dieses Wochenende die Fairplay-Tage ausruft, dann spricht er damit vor allem die Spieler und die ZuschauerInnen auf den Rängen an. (...). Mit Foto. Carlos Hanimann. WOZ. Donnerstag, 2.9.2010
02.09.2010Lichtenstein
Faschismus
Personen
Robert Best
Armin Öhri
Zensur
Die "roten Herren" und ihr Tabu. Lichtenstein und Nationalsozialismus. Ein neuer Krimi stochert in der antisemitischen Geschichte des Fürstentums. Bürgerlich-konservative Kreise wollten die Veröffentlichung behindern. Vaduz, Lichtenstein: Ein Autor spricht von Zensur und Boykott. Davon, dass eine ganze Gesellschaft Probleme habe mit der Verarbeitung der eigenen Geschichte. Von mächtigen Männern, die heikle Themen abwürgen, statt sie zu diskutieren. Armin Öhri hat ein Buch geschrieben über ein Kapitel der lichtensteinischen Geschichte, an das sich nicht alle gerne erinnern lassen. (...). Robert Best. WOZ. Donnerstag 2.9.2010.
02.09.2010Arbon
Chur
Rorschach
St. Gallen
Anarchismus
Gewerkschaftsbund
Grütliverein
SP
August Bebel
Howard Eugster-Züst
Andreas Fagetti
Willhelm Liebknecht
Louis Specker
Heimarbeit
Kinderarbeit
Sozialismus
Streik
Volltext

„Links aufmarschieren“. Die erste Gesamtdarstellung zur Geschichte der Ostschweizer Arbeiterbewegung erzählt von Massenarmut und Kinderarbeit, vom zähen Aufstieg der Linken und ihrem Kampf gegen Willkür. Die schwierige neue Freiheit. In den Anfängen der Industrialisierung lebte ein Grossteil der Landbevölkerung in elenden Verhältnissen. Die Kindersterblichkeit war hoch, die Lebenserwartung tief. Ein Fünftel der Neugeborenen überlebte das erste Lebensjahr nicht, bloss etwa zehn Prozent der Menschen erreichten das 60. Lebensjahr, wie eine Studie über die Innerschweiz belegt. Die Industrialisierung sprengte die alten Gesellschaftsordnungen, entwurzelte Menschen und senkte die Einkünfte mancher Arbeiterinnen. Die Fabrikanten beuteten Kinder aus und schädigten sie in ihrer Entwicklung, sie mussten zwölf Stunden und mehr arbeiten, aber auch familiäre Kleinstbetriebe der Heimsticker setzten auf sie als Billigarbeitskräfte. (...). Andreas Fagetti. WOZ. Donnerstag, 2.9.2010.

Ostschweiz. Geschichte. WOZ 2.9.2010.pdf

05.11.1915BS Kanton
Strassenbahner Basel
Wohnbaugenossenschaften
Wohnungsbau

Baugenossenschaft
Volltext
Wohnsitz

Strassenbahner Basel. Staatlicher oder genossenschaftlicher Wohnungsbau. -is. Da diese Frage innerhalb der Basler Strassenbahnerschaft durch den Bau eines neuen Depots auf dem Dreispitz – ein Stadtteil, in welchem verhältnismässig wenige  unsern Verhältnissen entsprechende Wohnungen vorhanden sind - aktuell geworden und auch schon in diesem Blatt erörtert worden ist, wobei mehr die ideelle Seite in den Vordergrund gestellt wurde, so erlauben wir uns, vom praktischen Standpunkte aus einige Worte darüber zu verlieren, was uns um so notwendiger scheint, da über die Tragweite dieser Frage nicht überall das nötige Verständnis vorhanden ist. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 5.11.1915.

 

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