Gewerkschaftschronik
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17.01.2020 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Betriebsschliessung
Petri Holding AG
Volltext
Handeln nach dem Prinzip Hoffnung, zu Lasten der Angestellten. „Die Medienmacher AG“ hat ihre Bilanz deponiert. Rund 60 Angestellte verlieren ihren Job und befürchten Lohnausfälle. Syndicom sichert den Betroffenen die volle Unterstützung zu. Wie der Konzern der Petri Holding AG am 15. Januar bekannt gab, hat „Die Medienmacher AG“ ihren Betrieb eingestellt. Die Bilanz wurde am selben Tag hinterlegt. Der Niedergang des Unternehmens der Medienmacher AG (die Presseabteilung der Petri Holding AG-Gruppe) begann mit der Namensänderung Anfang 2019. Damals wurde aus der Schwabe AG die „Die Medienmacher AG“. Diese Neuausrichtung hatte nicht den erhofften Erfolg. Schon im September desselben Jahres kündigte Petri Holding eine Umstrukturierung des Konzerns an. Dieser Restrukturierung fielen 30 Arbeitsplätze zum Opfer. Etwa die Hälfte davon wurden bei der Medienmacher AG abgebaut. Damals wurde ein Sozialplan ausgehandelt. Nur vier Monate später und bevor diese neuerliche Reorganisation abgeschlossen ist, hat „Die Medienmacher AG“ am 15. Januar 2020 Insolvenz angemeldet. Syndicom unterstützt die Belegschaft. Dass die Petri Holding so lange ohne erkennbare Strategie handelte, hat gravierende Folgen für die Beschäftigten: Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Als wäre dies nicht schlimm genug, müssen sie um ihre Löhne fürchten. Zurzeit ist unklar, ob aus der Konkursmasse genügend Geld für die geschuldeten Löhne zur Verfügung steht. Davon betroffen sind langjährige Mitarbeitende - (…).
Symdicom, 17.1.2020.
Syndicom > Petri Holding AG. Betriebsschliessung. Syndicom, 2020-01-17.
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17.01.2020 Schweiz
Unia Schweiz
WEF

Demonstration
Klimawandel
Volltext
WEF
World Economic Forum in Davos. Die Unia unterstützt WEF-Protestwanderung im Zeichen der Klimagerechtigkeit. Die Gewerkschaft Unia unterstützt die eindringlichen Appelle der Klimajugend an die Regierungschefs, die sich nächste Woche am WEF in Davos treffen. Die Unia kritisiert das Stelldichein der Privilegierten hinter verschlossenen Türen und ruft zur Beteiligung an der WEF-Protestwanderung auf. Wie jedes Jahr treffen sich nächste Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Wirtschaftseliten dieser Welt am WEF in Davos. Sie besprechen Themen, die weitreichende Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft haben; Themen, von denen Arbeitnehmende speziell betroffen sind. Diese dürfen aber weder mitdiskutieren, noch werden sie angehört. Stelldichein der Privilegierten. Das WEF ist Teil einer neoliberalen (Wirtschafts-)Politik, die Arbeitnehmende schamlos ausbeutet: Statt reale Massnahmen zu treffen, um Abzockerlöhnen den Riegel zu schieben, Lohndiskriminierung zu bekämpfen oder neue Technologien zum Nutzen aller einzuführen, kolportieren die Regierungschef hinter verschlossenen Türen ein von Profit getriebenes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, das geradewegs in die Umwelt- und soziale Katastrophe führt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.1.2020.
Unia Schweiz > WEF. Klimawandel. Unia Schweiz, 2020-01-17.
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17.01.2020 Iran
USA
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Klimawandel
Krieg
Volltext
Buschbrände und Brandstifter. Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: In Australien brennt das Buschland. Seit letztem Oktober frassen die Flammen in Down Under zweieinhalb Mal die Fläche der Schweiz. Und immer noch ist Australiens reaktionärer Premier Scott Morrison Klimaleugner. In bester Gesellschaft übrigens. Auch Bauer Marcel Dettling, der im Rennen ums SVP-Präsidium als Favorit gilt, nimmt das Wetter, wie es kommt: „Egal, ob es zu viel regnet oder zu wenig Schnee hat – immer soll gleich der Klimawandel verantwortlich sein!“ So mault einer (in der NZZ), der schon vor zwei Jahren für Klima-Schlagzeilen sorgte. Weil er sagte, für die Klimaerwärmung sei „eine höhere Macht“ verantwortlich. Glauben versetzt halt Berge. Blöd nur, dass sich diese tatsächlich bewegen: Obenabä! Denn schon droht im Aostatal am Mont-Blanc ein Gletscherabbruch. Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Blondes Gift. Nur einem brennt’s und bröckelt’s auf diesem Planeten noch nicht genug. Dem blonden Gift im Weissen Haus. Deshalb liess Donald Trump schnell einen iranischen General liquidieren. Das ist einmalig in der ganzen gewalttätigen Geschichte der Menschheit. Eine Kriegserklärung ohne Krieg. Die uns an den Rand eines Krieges bringt, wie work-Autor Oliver Fahrni analysiert. Denn: „Soleimanis Liquidierung ist nur die bisher letzte einer langen Reihe von katastrophalen westlichen Interventionen, die ungezählte Kriege und einen scharf radikalisierten politischen Islam hervorgebracht haben.“ Wer aber stoppt Brandstifter Trump? (…).  Work online, 17.1.2020.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Iran. USA. Work online, 2020-01-17.
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01.01.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband

Initiativen Schweiz
Mietzinse
Volltext
Wohnungsmieten
Häufig gestellte Fragen zur Initiative. Wieso braucht es die Initiative - gibt es nicht eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt? Leider nein. Aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen: Seit 2005 sind die Mieten gemäss Mietpreisindex um fast 19 Prozent angestiegen, während sich die allgemeine Teuerung in der gleichen Zeit bei unter 5 Prozent bewegte. Auch bei der Verfügbarkeit von Wohnraum kann nicht von einer Entspannung gesprochen werden. Es gibt zwar in gewissen Gebieten leerstehende Neubauten. Sie sind jedoch oft zu teuer und befinden sich nicht dort, wo die Menschen wohnen wollen. Besonders in städtischen Gebieten ist freier Wohnraum nach wie vor Mangelware und die Mieten sind hoch. Die Initiative fordert bei den Neubauten einen Anteil von 10 Prozent gemeinnützige Wohnungen. Ist das realistisch? Bei einer Annahme der Initiative müssen Bund und Kantone sicherstellen, dass vor allem dort gemeinnützige Wohnungen entstehen, wo es an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Also vor allem in Städten und Agglomerationen. Dort muss der Anteil deutlich über 10 Prozent liegen. In Regionen mit genügend bezahlbaren Wohnungen dagegen können es auch weniger als 10 Prozent sein. Führt die Initiative nicht zu viel mehr Bürokratie, wenn die Behörde bei jeder Baubewilligung die Umsetzung der Initiative prüfen muss? (…).
M+W, 1.1.2020.
Mieterverband > Wohnungsmieten. Initiative. M+W, 2020-01-01.
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16.01.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Einbürgerung
initiative
SVP
Volltext
Mit Entrechtung gegen Entrechtung? Soeben hat der Bundesrat die Abstimmung über die SVP-Begrenzungsinitiative auf den 17. Mai festgesetzt. Anscheinend will eine Mehrheit seiner Mitglieder diese Abstimmung unter anderem dadurch gewinnen, dass Menschen aus sogenannten „Drittstaaten“ (ohne Schweizer oder EU-Staatsbürgerschaft) weiter entrechtet werden. Auf Antrag Karin Keller-Sutters hat der Bundesrat beschlossen, Änderungen des „Ausländergesetzes“ in Angriff zu nehmen, die das Ziel haben, Ausländern aus Drittstaaten, die Sozialhilfe beziehen, leichter die Niederlassungsbewilligung C entziehen zu können, den Zugang zur Aufenthaltsbewilligung B zu erschweren und die Sozialhilfe für Ausländer mit B-Ausweis zu senken. Nur durch ein beherztes Intervenieren von Viola Amherd (CVP) und den beiden SP-Bundesräten Alan Berset und Simonetta Sommaruga konnte eine „Sippenhaft für Ausländerkinde“» (Tagesanzeiger) verhindert werden: Keller-Sutter plante auch, Kinder, deren Eltern Sozialhilfe beziehen, von der Möglichkeit zur Einbürgerung auszuschliessen. Diese Vorstösse zeigen, dass die Schweizer Migrationspolitik weniger vom Ziel der „Integration“» von Migrant*innen als der Repression geprägt ist. Solche Angriffe auf die Rechte von ohnehin schon unterprivilegierten Menschen sind ein Armutszeugnis. Wer glaubt, durch eine xenophobe Politik Mehrheiten gegen eine xenophobe Volksinitiative erlangen zu können, täuscht sich. Fremdenfeindlichkeit lässt sich nicht gezielt auf eine Gruppe (…).  Johannes Gruber.
VPOD Schweiz, 16.1.2020.
Personen > Gruber Johannes.. Einbuergerungen. Initiative. VPOD Schweiz, 2020-01-16.
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09.01.2020 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Patrick Kummer
Immobilien
Liegenschaften
SBB
Volltext
SBB Immobilien. Auf Anstoss des SEV plant SBB Immobilien mehr Zeit für Reorganisation „Silhouette“ein. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV erachtete den Zeitplan von „Silhouette“ als zu ambitioniert und forderte von SBB Immobilien genügend Zeit, um Mitarbeitende und Führungskräfte einzubeziehen, anzuhören und ernst zu nehmen. Die Leitung von SBB Immobilien hat sich die Vorschläge des SEV zu Herzen genommen und mehr Zeit eingeräumt. Um die Zusammenarbeit, die Wirkung und die Leistung der Bereiche Bewirtschaftung (BW), Facility Management (FM) und Portfolio Management (PF) bei SBB Immobilien zu verbessern, wird durch die Reorganisation «Silhouette» bei SBB Immobilien eine ganzheitliche Prozesslandschaft angestrebt. Die interne Zusammenarbeit soll vereinfacht und ein durchgängiges und transparentes Laufbahnmodell eingeführt werden. Der SEV hat zur Reorganisation Stellung bezogen. Als Resultat wurde der Go-live Termin verschoben, es steht mehr Zeit für Information und Einbezug der Betroffenen zur Verfügung und GAV-Verträge können behalten werden, auch wenn eine Stelle mit einem OR-Vertrag ausgeschrieben sein sollte.. Das Personal soll aus Sicht des SEV nicht nur frühzeitig auf die anstehenden Veränderungen durch umfassende und angemessene Information vorbereitet, sondern auch in die Gestaltung der Veränderungen mit einbezogen werden. Das forderte der SEV von SBB Immobilien. (…).
SEV, 9.1.2020.
Personen > Kummer Patrick. SBB. Immobilien. SEV, 2020-01-09.
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15.01.2020 Frankreich
Gewerkschaften
SEV Schweiz
Streik

Fotos
Solidarität
Streik
Volltext
Streik in Frankreich. „Euer Kampf, unsere Solidarität“. Euer Kampf, unsere Solidarität: Das ist die Solidaritätsbekundung der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV gegenüber den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern in Frankreich, welche seit dem 5. Dezember gegen die Rentenreform streiken.
SEV, 15.1.2010.
SEV > Frankreich. Streik. SEV, 2020-01-15.
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20.03.1997 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesgericht
Löhne

Lehrkräfte
Löhne
Volltext
Bundesgericht gegen Logopädin. Schulisch, nicht medizinisch. Der Kanton Bern darf Sprachheil-Lehrkräften ohne Lehrerinnenpatent zehn Prozent weniger Lohn bezahlen als jenen mit Seminarabschluss. Die schlechtere Besoldung für Logpädlnnen mit Matura verstösst laut Bundesgericht nicht gegen das Gebot der Gleichbehandlung. Die Lohndifferenz begründete das bernische Verwaltungsgericht damit, logopädische Lehrkräfte mit Primarlehrerlnnenpatent hätten ein breiteres Wissen für die übrigen schulischen Angelegenheiten. Dank ihrer methodischen, didaktischen und pädagogischen Kennmisse sei von ihnen auch im Spezialgebiet ein besserer Erfolg und eine optimale Zusammenarbeit im Lehrkörper zu erwarten. Zudem dauere der Weg zum Seminarabschluss länger als der zur Matura. Das Bundesgericht kann die bernischen Überlegungen nachvollziehen. Es sei sachlich haltbar, die Lehrerlnnenausbildung als nützlich für den Logopädlnnenberuf zu betrachten. Das höchste Gericht liess sich von der Ansicht logopädischer Fachkreise nicht überzeugen, wonach der Unterschied zwischen Matura und LehrerInnenpatent für die Sprachheil-Kennmisse keine massgebende Rolle spielt. Der Kanton Bem betrachte die Logopädie als schulische und nicht als medizinische Tätigkeit. Sie sei als Spezialunterricht ins Schulsystem integriert, Deshalb dürfe ein Kanton auf die schulbezogene Vorbildung abstellen. (…).
Berner Tagwacht, 20.3.97.
Berner Tagwacht > Loehne. Lehrkraefte. TW, 1993-03-20.
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15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
Volltext
Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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14.06.1997 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung
Löhne

Bundespersonal
Lohnkürzungen
Volltext
Zulagen und Vergütungen unter der Sparlupe. Lohnkürzungen bei Bundespersonal? 60 Millionen. Das nächste Lohnmassnahmenpaket für das Bundespersonal könnte auch Kürzungen bei Zulagen und Vergütungen umfassen. Das Eidgenössische Personalamt hat bei der Überprüfung dieses Bereichs ein Sparpotential von maximal 60 Millionen Franken ausgemacht. 1996 wurden in der allgemeinen Bundesverwaltung, den SBB und der PTT rund 700 Millionen Franken an Zulagen und Vergütungen (ohne Spesen) ausgerichtet. Bei Lohnausgaben von 14 Milliarden Franken für die rund 140'000 Beschäftigten entspricht das rund 5 Prozent. Davon entfallen rund 330 Millionen auf Sozialzulagen, die nicht zur Diskussion gestellt werden, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) gestern mitteilte. Durchaus zur Debatte stehen indes andere Bereiche: Vergütungen für unregelmässige Schichtung der Arbeitszeit, für Nacht- und Sonntagsdienst. für Stellvertretungen und Überzeit sowie die Auslandzulagen für Diplomaten und die Flugzulagen im EMD und EVED. Das Personalamt zeigt in seinem Zwischenbericht an das EFD Einsparmöglichkeiten von 60 Millionen Franken auf. (…).
Berner Tagwacht, 14.6.1997.
Berner Tagwacht > Bundespersonal. Lohnkuerzungen. TW, 1997-06-14.
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18.01.1997 Schweiz
Berner Tagwacht
Lehrkräfte

Lehrkräfte
Löhne
Volltext
Lehrerlnnenbesoldungen. Umverteilung. Lastenausgleich. Die bernischen Gemeinden sollen ab 1998 mehr an die Gehälter der Lehrkräfte an der Volksschule und im Kindergarten bezahlen. Der Kanton übernimmt dafür vollständig die Besoldungskosten an den Gymnasien und Fachhochschulen. Für die Gesamtheit der Gemeinden ist dieser Wechsel kostenneutral. Mit der auf Anfang 1998 vorgesehenen Kantonalisierung der Gymnasien und der Schaffung der neuen Fachhochschulen übernimmt der Kanton zusätzliche finanzielle Lasten. Er will sie durch die Änderung des Lastenverteilungsschlüssels bei den LehrerInnenbesoldungen des Kindergartens und der Volksschule teilweise wieder ausgleichen. Bisher haben die Gemeinden zwei Drittel dieser Besoldungskosten getragen, ab 1998 sollen sie 72 Prozent übernehmen. Dafür entfallen die bisherigen Standort- und Wohnsitzbeiträge an die Gymnasien und Ingenieurschulen in der Grössenordnung von 17,4 Millionen Franken. Die Lastenverschiebung zwischen Kanton und Gemeinden beträgt insgesamt rund 52 Millionen Franken. (…).
Berner Tagwacht, 18.1.1997.
Berner Tagwacht > Loehne. Lehrkraefte. TW, 1997-01-18.
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09.12.1993 Schweiz
Berner Tagwacht
IBM Schweiz
Löhne

IBM Scchweiz
Löhne
Volltext
Zehn Prozent weniger Grundlohn. Die IBM Schweiz führt per 1. Januar 1994 ein neues Salärsystem ein. Künftig werden die Gehälter der 1‘950 Angestellten des Unternehmens in ein Basis-Salär und Prämien aufgeteilt. Die Prämien sind abhängig vom geschäftlichen Erfolg und von der individuellen Leistung der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die IBM Schweiz am Mittwoch bekanntgab. Künftig werden die IBM-Angestellten ein Basis-Salär von 90 Prozent des bisherigen Gehaltes ausbezahlt bekommen. Rund 10 Prozent des Gehaltes sind abhängig von der individuellen Leistung und vom geschäftlichen Erfolg, gemessen an der Kundenzufriedenheit. dem Umsatz und dem Kosten/Umsatzverhältnis. Bei sehr gutem Geschäftsgang können diese Prämien bis zum Doppelten ausmachen. Rund die Hälfte der Beschäftigten erhalte für 1994 eine Lohnerhöhung von rund 3 Prozent. Zwischen 10 und 20 Prozent der Angestellten müssen eine Lohnkürzung in Kauf nehmen, die in Einzelfällen bis zu 20 Prozent betrage. Betroffen davon seien vor allem Jahresgehälter über 100'000 Franken.
Berner Tagwacht, 9.12.1993.
Berner Tagwacht > IBM Schweiz. Loehne. TW, 1993-12-09.
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20.09.1993 Schweiz
Berner Tagwacht
Nationalrat

Lohndumping
Volltext
Nationalrat lehnt erstmals Eurogesetz ab. Gegen Lohndumping . Erstmals seit der Eurolexdebatte der eidgenössischen Räte ist eine Gesetzvorlage durchgefallen. Mit knappen 69 zu 65 Stimmen hat der Nationalrat Anpassungen im Arbeitsvermittlungsgesetz abgelehnt. Gegen den Willen des Bundesrates überwies der Rat Motionen für den Schutz der Arbeitnehmerinnen gegen Lohndumping. Mit der vom Ständerat bereits genehmigten Änderung des Bundesgesetzes über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih sollte erreicht werden, dass Vermittler und Personalverleiher mit Sitz in einem EWR-Staat künftig ihre Dienstleistung in der Schweiz unter den gleichen Bedingungen anbieten können wie Schweizer. Der Nationalrat folgte dem Ständerat und führte das Gegenrecht für Schweizer Unternehmen ein. In der Gesamtabstimmung wurde jedoch die ganze Gesetzesänderung von der Linken mit Hilfe der EWR-Gegner knapp abgelehnt. Die Vorlage geht damit zurück an den Ständerat und die grosse Kammer erhält noch einmal Gelegenheit darüber abzustimmen. Falls sie wieder ablehnt, ist dieser Beschluss endgültig. Sieg der Linken. Die linken und grünen Fraktionen wollten anhand von Arbeitnehmerschutzbestimrnungen im Obligationenrecht für die vom Ausland in die Schweiz vermittelten Arbeitnehrnerlnnen „minimale soziale Leitplanken“ setzen. (…).
Berner Tagwacht, 25.9.1993.
Berner Tagwacht > Lohndumping. Eurolex. TW, 1993-09-25.
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06.02.1993 Solothurn
Delta-Spag AG
Löhne
Solothurner AZ

Delta-Spag AG
Lohnzahlung
Volltext
Aufatmen bei Delta-Sbag in Solothurn. Löhne ausbezahlt. Erleichterung für die Angestellten der Delta-Sbag Präzisionstechnik AG in Solothurn: Gestern nachmitttag bekamen sie ihre Januarlöhne , ausbezahlt. Nach dem spurlosen Verschwinden des Verwaltungsratsdelegierten und Geschäftsführers Jacques Gremaud zu Beginn der Woche läuft Produktion und Auslieferung des Betriebs normal. Nach wie vor steht Verwaltungsratspräsident Hans-Peter Unger, der die Geschäftsführung der Delta-Shag kurzfristig übernommen hat, vor einem Rätsel, was das Verschwinden Gremauds betrifft. Das Geschäft steckt nicht in einer Krise, die einen solchen Schritt erklären könnte. Die Firma habe zwar wie andere Unternehmen auch mit der schwierigen Wirtschaftslage zu kämpfen, sagte er gegenüber dieser Zeitung. Sie verfüge aber über einen tollen Maschinenbestand, gute Mitarbeiter und einen guten Auftragsbestand. Hinweise darauf, dass Gremaud Geld aus dem Unternehmen veruntreut habe, gebe es bis jetzt keine, sagte Unger. Die Banken haben denn auch grünes Licht für die Auszahlung der Januarlöhne an die 140 Angestellten gegeben. Unger ist bestrebt, mit aller Intensität darauf hinzuarbeiten, dass das Geschäft in eine gute Zukunft geführt werden kann. Die neue Struktur der Unternehmungsführung steht noch nicht fest. (…).
SoAZ. 6.2.1993.
SoAZ > Delta-Spag AG. Loehne. SoAZ, 1993-02-06.
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12.11.1993 BE Kanton
Berner Tagwacht
Grosser Rat BE Kanton
Löhne

Lehrkräfte
Löhne
Volltext
Wer zahlt künftig den LehrerInnen den Lohn? Neuordnung bei der Finanzierung der Löhne für Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern: Der Staat übernimmt die Lohnkosten für die Mittel- und Berufsschulen ganz. Dafür belastet er die Gemeinden bei den Volksschulen stärker. Der Grosse Rat stimmte dem Dekret zur Besoldung der Lehrerinnen und Lehrer mit 110 zu 13 Stimmen zu. Beim Verteilschlüssel unter den Gemeinden folgte das Parlament nicht dem Antrag der Regierung. Diese hatte vorgeschlagen, zu 52 Prozent auf die ausgeglichene absolute Steuerkraft, zu 40 Prozent auf die Anzahl Schülerinnen und Schüler und neu zu acht Prozent auf die Klassenzahl in der jeweiligen Gemeinde abzustellen. Der heute geltende Verteiler lautet 55 Prozent Steuerkraft und 45 Prozent Schülerzahlen. Die Ratsmehrheit zog den Antrag der SVP mit 84 zu 74 Stimmen demjenigen der Regierung vor. SVP-Grossrat Rudolf Zesiger hatte zum Schutz der finanzschwachen Landgemeinden den Teiler 55 (Steuerkraft), 37 (Schülerzahl), 8 (Klassenzahl) vorgeschlagen. Die Gemeinden werden künftig 67 Prozent der Löhne (vorher 57 Proozent) der Volksschullehrer bezahlen, der Kanton noch 33 Prozent (vorher 43 Prozent). (…).
Berner Tagwacht, 12.11.1993.
Berner Tagwacht > Loehne. Lehrkraefte. TW, 1993-11-12.
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05.01.1993 Europa
Solothurner AZ
Weltbank

Löhne
Statistik
Volltext
Weltbank-Statistik 1991 vergleicht 200 Länder. Schweizer haben höchstes Pro-Kopf-Einkommen. Die höchsten Gehälter werden der jüngsten Statistik der Weltbank zufolge in der Schweiz gezahlt. In dem zum Jahreswechsel veröffentlichten Bericht für 1991 heisst es, die Eidgenossen verdienten durchschnittlich umgerechnet 48‘590 Franken pro Jahr. Auf die Schweiz folgten Luxemburg, Japan, die skandinavischen Länder, auf Platz acht Deutschland, auf Platz neun Island und erst an zehnter Stelle die Vereinigten Staaten. Berechnet hat die Bank den Durchschnittsverdienst, indem sie das Bruttosozialprodukt eines jeden Landes durch die Zahl der Einwohner teilte. Die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Weltbank hat 172 Mitgliedstaaten, und ihre Statistiken erfassen 200 Länder. Die ärmsten davon liegen in Afrika, wo das Durchschnittseinkommen 1991 umgerechnet etwa 70 Dollar pro Jahr betrug. In Tansania waren es 100 und in Äthiopien 120 Dollar. Analog dazu ist das Analphabetentum in Afrika unter Männern und Frauen jeden Alters am höchsten. In Tschad erreicht es 70, in Liberia 61 Prozent. Fast die Hälfte der Armen der Welt leben dem Bericht zufolge im dicht besiedelten Südostasien, ein Grossteil davon in Indien, wo der Verdienst von 360 Dollar 1990 auf 330 Dollar im Jahr 1991 fiel. Insgesamt gesehen, zählt der Bericht 56 Staaten von Argentinien bis Sambia auf, in denen das Einkommen zwischen 1990 und 1991 zurückgegangen ist. (…).
SoAZ, 5.1.1993.
Solothurner AZ > Einkommen. Statistik. SoAZ, 1993-01-05.
Ganzer Text
31.10.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Regierung Schweiz
SBB

Bundesrat
Lohnkürzungen
SBB
Volltext
Dringlicher Bundesbeschluss. Doch möglich. Der Bundesrat hat darauf verzichtet, einen dringlichen Bundesbeschluss mit SBB-Lohnsenkungen aufzulegen. Dies vor allem aus politischen Gründen: Der Widerstand aus gewerkschaftlichen Kreisen war sehr hoch, die SBB-Übung war eines der Hauptthemen der Grossdemo des öffentlichen Personals vom vergangenen Samstag. Zudem - so schätzte man auch beim Bundesrat ein - hätte der Bundesbeschluss im Parlament hohe Hürden. Mitgespielt hat beim Regierungsbeschluss auch ein Gutachten des Zürcher Rechtswissenschafters Tomas Poledna, der sowohl die Verfassungsmässigkeit einer einseitigen Lohnkürzung bei den SBB, als auch die Dringlichkeit Gründen bezweifelt. Aus diesen Gründen hatte der Bundesrat vor 14 Tagen das Bundesamt für Justiz (BJ) gebeten, die Fragen vor einem Entscheid nochmals abzuklären. Innerhalb von vier Tagen legte das BJ im Schnellverfahren ein entsprechendes 7seitiges Papier vor (die BJ-Stellungnahme liegt der Redaktion vor). Fazit der Bundesjuristen: Die Argumentation Polednas lasse sich zwar politisch vertreten, nicht jedoch verfassungsrechtlich. Die Praxis bei der Lohnausgestaltung der SBB lasse im Vergleich zum gesamten Bundespersonal generell eine andere Behandlung zu. Angesichts der finanziellen Lage des Regiebetriebes sei im Lichte anderer Bundesbeschlüsse auch eine Dringlichkeit durchaus gerechtfertigt. (…).
Berner Tagwacht, 31.10.1996.
Berner Tagwacht > SBB. Bundesrat. Bundesbeschluss. TW, 1996-10-31.
Ganzer Text
31.10.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Löhne
SBB

Lohnkürzungen
SBB
Volltext
Bundesrätliches SBB-Budget: Auf den Lohnabrechnnungen des Personals fehlen 50 Millionen Franken. SBB-Budget mit 153 Millionen Defizit und 50-Millionen-Lohnopfer. Lohnkürzungen weiterhin als Generalrezept. In letzter Minute hat der Bundesrat das SBB-Budget zuhanden des Parlaments bereinigt. Dabei hat er das Modell der SBB- Generaldirektion grundsätzlich übernommen. Definitiv wird auf den dringlichen Bundesbeschluss zu einer Lohnsenkung verzichtet. Trotzdem: Auch so macht das Lohnopfer rund 50 Millionen Franken aus. Die mit der Botschaft zum SBB- Budget verabschiedete Lösung gilt für 1997. Für die folgenden Jahre sollen in Zusammenarbeit mit den Sozialtpartnern definitive Lösungen erarbeitet werden. Diese würden dann nicht nur für das SBB-Personal, sondern nach Möglichkeit für das gesamte Bundespersonal gelten. Ursprünglich wollten die SBB ihre Löhne linear um 1,5 Prozent senken. Für diese Massnahme wäre ein dringlicher Bundesbeschluss notwendig gewesen. Aus diesem Grund hatte der Bundesrat die SBB aufgefordert, neue Vorschläge zu erarbeiten. Diese bringen wie die lineare Lohnkürzung Einsparungen von 50 Millionen Franken. Es ist in der Grössenordnung dieselbe Summe, welche auch der dringliche Beschluss gebracht hätte. Der Unterschied zwischen der Lohnsenkung um 1,5 Prozent und der jetzt vorgeschlagenen Einsparung besteht einerseits darin, dass dieses Lohnopfer nur für 1997 gilt und dass andererseits Lohnerhöhungen und Orts- und Familienzulagen nicht gewährt werden. Unakzeptabel . (…).  Berner Tagwacht, 31.10.1996.
Berner Tagwacht > SBB. Lohnabbau. TW, 1996-10-31.
Ganzer Text
03.09.1993 Schweiz
Bundesverwaltung
Löhne
Öffentlicher Dienst, Der

Bundespersonal
Lohnabbau
Volltext
Der SGB zu den Sanierungsmassnahmen 1993 des Bundes. Lohnabbau nicht gerechtfertigt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) kann den vom Bundesrat vorgeschlagenen Sanierungsmassnahmen 1993 für den Bundeshaushalt nur teilweise zustimmen. Insbesondere lehnt es der SGB ab, dass die finanzpolitischen Fehler der letzten Jahre nun auf Kosten des Bundespersonals korrigiert werden sollen. Der SGB will sich entschieden gegen eine allfällige Abschaffung des Teuerungsausgleichs wenden. Nach seiner Auffassung ist Lohnabbau heute weder in der Privatwirtschaft noch im öffentlichen Dienst gerechtfertigt. Er dient lediglich dazu, die Kaufkraft der Lohnbezüger weiter zu schwächen und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu verlängern. Öffentlichen Verkehr nicht ausbluten. Der SGB lehnt aber auch die vorgeschlagenen Sparmassnahmen im Bereich des öffentlichen Verkehrs ab. Durch ein solches finanzielles Ausbluten des öffentlichen Verkehrs wird die Erschliessung der Regionen gefährdet. Damit wird aber auch das ganze Konzept Bahn 2000 in Frage gestellt, da viele der von den Einsparungen bedrohten Linien wichtige Zubringerfunktionen für die Hauptverkehrsachse erfüllen. Darüber hinaus werden zusätzliche regional-politische Probleme geschaffen, da die Verkehrserschliessung der Regionen für ihre wirtschaftliche Entwicklung bedeutend ist. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Reduktion der Beiträge an die konzessionierten Transportunternehmungen die Monopolbetriebe zu einer restriktiven (…).
Der öffentliche Dienst, 3.9.1993.
Öffentlicher Dienst, Der > Bundesverwaltung. Lohnabbau. OeD, 1993-09-03.
Ganzer Text
15.10.1993 Zürich
Öffentlicher Dienst, Der
VPOD Zürich

Besoldungsordnung
Gemeinderat
Volltext
Strukturelle Besoldungsrevision auf Eis „Einmal-Zulage“ in Zürich. Die Lohnklassen 35 bis 18 in der Stadtzürcher Verwaltung sowie das gesamte Pflegepersonal erhalten erneut eine “einmalige Zulage“ von 1‘035 Franken. Dies beschloss der Zürcher Gemeinderat mit 56 gegen 48 Stimmen. Zur Diskussion stand eine Motion von Christa Suter (AL). Damit sollten die grössten Ungerechtigkeiten im städtischen Lohngefüge korrigiert werden, da die strukturelle Besoldungsrevision vorerst zurückgestellt ist. Sie sei sich bewusst, so Suter, dass auch so nicht alle Ungerechtigkeiten beseitigt seien. Aber diejenigen, die den grössten Aufholbedarf hätten, würden profitieren. Im übrigen änderte sie ihren Vorstoss leicht ab: War in der ursprünglichen Version die Rede von dem „gesamten Pflegepersonal“ , schränkte sie dies nun ein. „Oberschwestern zum Beispiel haben das Geld nicht nötig.“ VPOD-Sekretär und SP-Gemeinderat Heinz Jacobi gab die Zustimmung seiner Fraktion bekannt. Das Argument des Stadtrates, mit dieser Zulage würden die Lohngefüge zu stark nivelliert, stimme nicht.. 1970 bestand zwischen den höchsten und den tiefsten Gehältern in der städtischen Verwaltung ein Faktor von 4,2. 1990 betrug dieser Faktor immerhin 5,7, und auch wenn die Zulage nun gesprochen wird, so verkleinert er sich lediglich auf 5,2. Es sei somit eine vertretbare Korrektur, auch wenn der VPOD grundsätzlich solchen Zulagen eher negativ gegenüberstehe. (…).
Der ölffentliche Dienst, 15.10.1993.
Öffentliche Dienst, Der > Besoldungsrevision Zürich. Loehne. OeD, 1993-10-15.
Ganzer Text
10.12.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung
Löhne

Bundespersonal
Lohnabbau
Volltext
Weniger Lohn: Angestellte des Bundes sollen nächstes Jahr beim Sparen helfen. Bundesrat entscheidet über Lohnmassnahmen. Der Bundesrat fordert Opfer. Die rund 140'000 Bediensteten des Bundes müssen nächstes Jahr auf den Teuerungsausgleich verzichten. Individuelle Lohnerhöhungen werden eingeschränkt. Zulagen teilweise abgebaut. Insgesamt steuert das Personal des Bundes und seiner Regiebetriebe 309 Millionen Franken an die Haushaltentlastung bei. Der Bundesrat hat am Montag über die Lohnmassnahmen 1997 entschieden. Das vor den Räten liegende Bundesbudget plafoniert die Personalausgaben auf dem Stand des Voranschlages 1996. Es sieht darüber hinaus eine zweiprozentige Kreditsperre vor, der auch das Personal unterliegt. Unter allen Titeln verlangt dies von den 47'000 Bediensteten der allgemeinen Bundesverwaltung einen Sparbeitrag von gut 121 Millionen. Die 59'000 Bediensteten der PTT steuern 104 Millionen bei, die 34'000 der SBB knapp 84 Millionen. Insgesamt 151,2 Millionen lassen sich damit einsparen, dass die Jahresteuerung von 0,8 Prozent generell nicht ausgeglichen wird. Diese Massnahme spart bei der Bundesverwaltung 56,8 Millionen, bei den PTT 61,6 Millionen und bei den SBB 32,8 Millionen. Nicht berücksichtigt sind dabei die Rentnerinnen und Rentner, die ebenfalls keinen Teuerungsausgleich erhalten. (…).
Berner Tagwacht,10.12.1996.
Berner Tagwacht > Bundespersonal. Lohnabbau. TW, 1996-12-10.
Ganzer Text
14.10.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Löhne
SBB

Löhne
Verfassung
Volltext
SBB-Lohnabbau. Verfassungswidrig. Rechtsgutachten. Der Föderativverband des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe kämpft neuerdings mit einem Rechtsgutachten gegen Lohnkürzungen bei den SBB. Das Gutachten zeige, dass der geplante Lohnabbau verfassungswidrig wäre, hielt der Verband gestern in einer Mitteilung fest. Die Lohnkürzungen würden das Gebot der Rechtsgleichheit verletzen. SBB-Beamte dürften in Sachen Lohn nicht anders behandelt werden als die Beamten der zentralen Bundesverwaltung. Der Verband fordere den Bundesrat daher erneut auf, von einem Lohnabbau Abstand zu nehmen. Dieser wäre rechtlich, personalpolitisch und volkswirtschaftlich absolut verfehlt. Gemäss Gutachten seien die SBB-Beamten, insbesondere in Sachen Lohnfestsetzung, mit den Beamten der zentralen Bundesverwaltung gleichgestellt, schreibt der Verband. Die SBB seien lediglich ermächtigt, einzelne Bereiche des Dienstverhältnisses ihrer Beamten zu regeln. Die Grundregeln dürften jedoch ebensowenig verletzt werden wie die einheitliche Personalpolitik des Bundes.
Berner Tagwacht, 14.10.1996.
Berner Tagwacht > SBB. Loehne. Verfassung. TW, 1996-10-14.
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10.01.2020 BE Kanton
Personen
VPOD BE Kanton
Angela Ziehler
GAV
Pflegeheim
Spitex
Volltext
GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex in Bern. Der VPOD fordert, dass der Kanton Bern seine Steuerungsmöglichkeiten ausschöpft und besserer Arbeitsbedingungen über eine GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex-Betriebe sicherstellt. So äussert sich der VPOD in der Konsultation zur kantonalen Gesundheitsstrategie 2020-2030. Bei den Zielen und Massnahmen der kantonalen Gesundheitsstrategie wird kaum auf Handlungsmöglichkeiten seitens Kanton hingewiesen, um die Berufsverweildauer und die Abwanderung der Fachkräfte in andere Kantone und Branchen zu stoppen. Unserer Meinung nach muss der Kanton als Eigner der Spitäler und Kliniken sowie bei der Vergabe von Subventionen und dem Abschluss von Leistungsverträgen seine Verantwortung wahrnehmen und für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Zudem sind die Löhne im Gesundheitswesen, gerade auch in den Alters- und Pflegeheimen, vergleichsweise tief. Hier wäre ein konkretes Handeln des Kantons dringend nötig. Das Spitalversorgungsgesetz verpflichtet die Spitäler und Kliniken auf einen Gesamtarbeitsvertrag, bzw. gleichwertige Arbeitsbedingungen. Für die über 300 Alters- und Pflegeheime sowie die über 100 Spitex-Betriebe besteht keine solche Regelung. Eine entsprechende Vorgabe seitens Kanton sowie die Bereitstellung der entsprechenden finanziellen Mittel würde das Risiko der Abwanderung in anderer Kantone und Berufe wirksam mindern.(…).
Angela Zihler.
Personen > Zihler Angela. Pflegeberufe. GAV. VPOD BE Kanton, 2020-01-10.
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10.01.2020 ZH Kanton
Personen
Uber
Unia ZH Kanton
Roman Künzler
Schwarzarbeit
Uber
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Causa Uber: Trauerspiel im Kanton Zürich. Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Uber ist Arbeitgeberin. Das sagt nicht nur das Gesetz, sondern das bestätigen auch Behörden und Gerichte. Den Konzern kümmert das nicht: Er hat den Chauffeurinnen und Chauffeuren in der Schweiz, die zur Scheinselbständigkeit verdammt sind, bisher unglaubliche 500 Millionen Franken aus der Tasche gezogen. Doch damit nicht genug: Unseren Sozialversicherungen fehlen dadurch bereits 100 Millionen! Was macht der Kanton Zürich? Statt den horrenden Lohnbschiss zu bekämpfen, bezeichnet die Volkswirtschafsdirektorin Carmen Walker Späh den Schwarzarbeitgeber als „Innovation“. Die Zürcher Regierung stellt sich mit dieser Haltung an die Seite des Milliardenkonzerns und fördert eine Kultur des Gesetzesbruchs und der totalen Ausbeutung der Arbeitnehmenden. Der Kanton Genf hingegen, hat bereits reagiert und konsequent gehandelt. Denn Uber untersteht – wie jeder Arbeitgeber – dem Arbeitsgesetz. Ergo: Genf schiebt Uber den Riegel und verbietet den Dumping-Fahrdienst, bis dieser sich an die Schweizer Gesetzgebung hält. Lex Uber: Arbeitsgesetz unter Druck. Inzwischen findet das Uber-Modell im Windschatten der passiven Behörden unrühmliche Nachahmer/innen in den verschiedensten Branchen. Und auch in Bundesbern formieren sich seit einiger Zeit die arbeitnehmerfeindlichen Kräfte: Lex Uber hier – Lex Uber da. So will etwa die FDP einen dritten arbeitsrechtlichen Status (…). Roman Künzler.
GBKZ, 10.1.2020.
Personen > Kuenzler Roman. Uber. Taxigesetz. GBKZ, 2020-01-10.
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10.01.2020 Schweiz
Travail.Suisse
Wirtschaft

Arbeitsmarkt
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Situation am Arbeitsmarkt erfreulich – eniger für ältere Arbeitnehmende. Travail.Suisse ist erfreut über die heute von der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft präsentierten positiven Zahlen vom Arbeitsmarkt. Mehr Menschen haben eine Arbeit gefunden. Allerdings zeigt sich bei einer genaueren Betrachtung, dass Arbeitnehmende ab 55 Jahren mehr Mühe haben. Der Aufschwung hat die Anzahl an registrierten Stellensuchenden zwischen 55 und 64 Jahren nicht verringert, im Gegenteil. Dies zeigt erneut, dass die Überbrückungsleistung gerechtfertigt und notwendig ist. Das Solidaritätsprozent, welches dank der guten Finanzsituation der Arbeitslosenversicherung 2021 wegfallen wird, soll zudem zur Sanierung der Sozialwerke weiterhin erhoben werden. Die Zahl der 2019 durchschnittlich bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen sank um rund 11‘000 Personen auf 107‘000. Im Sommer 2019 fiel die Zahl gar unter 100‘000 und stieg nun gegen Ende Jahr wieder auf den Jahresendwert von 2018 an. „Die tiefe Zahl an Arbeitslosen ist erfreulich. Allerdings hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gegen Ende Jahr wieder etwas verschlechtert“, kommentiert Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. Aus den Seco-Zahlen wird bei einem genaueren Blick deutlich, dass die Situation der älteren Arbeitnehmenden schwieriger ist. Die absolute Arbeitslosenzahl sank von Dezember 2018 zu Dezember 2019 um 2 Prozent, während die Zahl der 50-64jährigen Arbeitslosen um 0,2 Prozent gestiegen ist. (…).
Travail.Suisse, 10.1.2020.
Travail.Suisse > Arbeitsmarkt. Travail.Suisse, 2020-01-10.
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