Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 158

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14.06.2019 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Work
Clemens Studer
Pensionskassen
Rente
Rechte Politiker wollen laufende Renten kürzen: Doch der Nationalrat stoppt (vorerst) die Wackelrenten. Der erste Angriff auf laufende Pensionskassenrenten scheiterte im Nationalrat. Wegen der bevorstehenden Wahlen. Doch der nächste läuft bereits. Wenn rechte Politikerinnen und Politiker von Flexibilisierung reden. meinen sie eigentlich immer den Abbau von Regulierungen zulasten der Lohnabhängigen und Pensionierten. Ihr neuster Plan: Sie wollen die laufenden BVG-Renten kürzen, wenn die Börse crasht oder sich die Pensionskasse anderweitig im Finanzcasino verspekuliert hat. Aus unseren Renten sollen also Wackelrenten werden. Eingebracht hat einen entsprechenden Vorstoss Thomas Weibel. Er ist Mitbegründer der GLP und sitzt seit 12 Jahren im Nationalrat. Und genauso lange profiliert er sich als Sozialabbauer. Mitunterzeichnet hat die ganze GLP-Prominenz. In der zuständigen Kommission wurde das Vorhaben nur ganz knapp abgelehnt. Wegen der rechten Mehrheit im Nationalrat hätte es gute Chancen gehabt, Allerdings verschob sich die Behandlung im Rat immer wieder. Als der Wackelrenten-Vorstoss dann in der laufenden Sommersession zur Debatte stand, verliess viele in der Ratsrechten der Mut. So kurz vor den Wahlen wollte man die Maske nicht fallen lassen. Und: unterdessen sammelt ein ehemaliger Pensionskassenmanager Unterschriften für eine Volksinitiative mit der gleichen Forderung. Fast alle betroffen. Die neue Regelung soll ausschliesslieh für den sogenannten (…). Clemens Studer.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Studer Clemens. Pensionskassen. Renten. Work online, 2019-06-14.
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14.05.2019 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Gabriela Medici
Pensionskassen
Rente
Volltext
Kapitaldeckungsverfahren in der Krise. Jahresbericht OAK zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2018. Der Jahresbericht der Oberaufsicht über die 2. Säule bestätigt die Analyse des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds und zeigt die schwierige Situation der beruflichen Vorsorge klar auf: Immer mehr Versicherte mussten immer mehr in die 2. Säule einzahlen, während gleichzeitig die in Aussicht gestellte Rente sank. Das zukünftige Rentenniveau hat sich laut OAK in den letzten vier Jahren um durchschnittlich rund 11% verschlechtert. Die Ursache für die ständig schlechteren Renten der zweiten Säule sind die Probleme des Kapitaldeckungsverfahrens bei tiefen Zinsen auf den Kapitalmärkten. Dies wirkt sich negativ auf das Alterskapital aus und trägt bei zu sinkenden Neurenten. Die versicherten Erwerbstätigen zahlen somit einen hohen Preis für die Spätfolgen der Finanzkrise. Auffällig ist auch, dass die Anzahl Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung massiv zugenommen und sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht hat. Die Unterdeckungen betreffen nicht nur rund 10 % des gesamten Vorsorgekapitals der 2. Säule sondern vor allem auch ca. 15 % aller Versicherten - welche potenziell über Sanierungsmassnahmen noch einmal zur Kasse gebeten werden könnten. Die Verfassung setzt in Sachen Vorsorge klare Ziele. An diesen muss sich die Schweizer Politik orientieren: die Renten aus AHV und zweiter Säule sollen die "Fortsetzung des gewohnten Lebens in angemessener Weise" ermöglichen. Für den SGB ist klar: wenn kein Gegensteuer gegeben wird und die Rentenhöhe für künftige RentnerInnen (…). Gabriela Medici.
SGB, 14.5.2019.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Medici%20Gabriela/Medici%20Gabriela.%20Pensionskasse.%20Renten.%20SGB,%202019-05-14.pdf
02.04.2019 Schweiz
Pensionskasse
SGB

Pensionskassen
Rente
Volltext
Wackelrenten: verantwortungsloses Initiativprojekt. Falsches Signal im Umgang mit den Versicherten. Der SGB stellt sich vehement gegen das neu unter dem irreführenden Namen „Für eine generationengerechte Altersvorsorge" lancierte Initiativprojekt zur Einführung von Wackelrenten in der 2. Säule. Eine Rente besteht in einem verlässlichen regelmässigen Einkommen. Sonst verlieren die Arbeitnehmenden jegliches Vertrauen in die 2. Säule. Dies hat auch das Bundesgericht Ende 2017 bestätigt. Laufende Renten geniessen „betragsmässig absoluten Schutz" und dies muss auch so bleiben. Das Fundament und der wichtigste Vorteil einer Pensionskasse ist, die Schwankungen der Kapitalmärkte über längere Zeiträume kollektiv zu tragen und die Arbeitnehmenden davor zu schützen, in einem schlechten Anlagejahr in Pension zu gehen. Wer dieses Prinzip mit Wackelrenten angreift, stellt die Berechtigung der zweiten Säule in Frage. Mit Wackelrenten würden nicht nur die Anlagerisiken noch stärker auf die Versicherten überwälzt. Die Arbeitgeber würden dadurch auch von ihrer Sanierungslast befreit. Variable Renten sind deshalb in erster Linie Kostenoptimierungsmassnahmen für Firmen. Die Einführung variabler Renten ist auch schlicht verfassungswidrig: Bereits heute reichen die sinkenden PK-Renten zusammen mit jener der AHV, für weite Teile der Bevölkerung kaum, um im Alter davon anständig leben zu können, so wie es die Verfassung vorschreibt. (…).
SGB, 2.4.2019.
SGB > Pensionskassen. Renten. SGB, 2019-04-02.
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15.03.2019 Kleindöttingen
Pensionskasse
Personen
Stiftung Phoenix
Work
Ralph Hug
Konkurs
Stiftung Phoenix
Volltext
Die Aargauer Sammelstiftung Phoenix steht am Abgrund. Im Aargau platzt ein Pensionskassen-Skandal: Die Renten sind in Gefahr. Die Pensionskasse Phoenix aus Kleindöttingen AG steht vor dem Aus. Betroffen sind Arbeitnehmende aus der Industrie, aber auch aus dem Taxigewerbe. Die Sammelstiftung wurde 2012 vom Geschäftsmann Serge Aerne gegründet. Dabei scharte er Leute aus der Treuhandszene um sich. Mit Hilfe von Brokern und flotter Werbung akquirierte die Stiftung Firmen mit über dreitausend Versicherten. Im Prospekt heisst es: „Phoenix bringt Schwung in die berufliche Vorsorge.“ Aerne & Co. versprachen „angepasste Anlagestrategien“ sowie ein Vollversicherungsmodell „mit hundertprozentiger Zins- und Kapitalgarantie“. Doch schon im ersten Jahr gab es fragwürdige Geschäfte. Die Stiftung kaufte eine Liegenschaft im sanktgallischen Toggenburg von einer Firma, an der der Phoenix-Gründer selber beteiligt war. Das ist zwar nicht verboten. Aber bald musste der Immobilienwert nach unten korrigiert werden. Dasselbe geschah bei weiteren Immobiliendeals in Salez SG und Menziken AG. Phoenix hat eine Witwenrente um mehr als die Hälfte gestrichen. Krumme Geschäfte. Es folgten Verträge mit Beratungs- und Verwaltungsfirmen, an denen der Gründer ebenfalls beteiligt war. So flossen Gelder aus der Sammelstiftung ab, und es gab hohe Verwaltungskosten. Zu etlichen Geschäften existierten weder schriftliche Beschlüsse, ordentliche Protokolle noch Konkurrenzofferten, wie vom Gesetz gefordert. Interessenbindungen waren auch nicht offengelegt, und dem Grundbuchamt wurden Kaufverträge verschwiegen. (…). Ralph Hug.
Work onine, 15.3.2019.
Personen > Hug Ralph. Pensionskassen. Stiftung Phoenix. Work online, 2019-03-15.
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21.02.2019 Freiburg
Pensionskasse
VPOD Freiburg

Pensionskasse
Rentenkürzung
Volltext
Streik in der Stadt Freiburg bringt Erfolg. Erfolgreiche Mobilisierung in der Stadt Freiburg: Ein Streik bringt das Stadtparlament zum Einlenken in der Pensionskassenfrage - gegen den sturen SP-Stadtpräsidenten. Gegen Verschlechterungen bei der Pensionskasse der Stadt Freiburg wurde am Montag in der Stadt Freiburg gestreikt. Mit 200 Teilnehmenden war ein Drittel der gesamten städtischen Belegschaft auf der Strasse. Der VPOD konstatiert eine „historische Mobilisierung“ – es war der erste Streik in der Geschichte der Stadt Freiburg – und einen Erfolg: Das Stadtparlament (in Freiburg Generalrat genannt) begrenzte in der abendlichen Sitzung die maximalen Renteneinbussen von 18 auf 10 Prozent. Zu diesem Zweck wurde die Übergangsfinanzierung von den ursprünglich vorgesehenen 8 auf 12 Millionen Franken ausgebaut. Am Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat wird aber festgehalten. Stadtpräsident Thierry Steiert (SP) war trotzdem verärgert über die „Hauruck“-Übung. Der VPOD freut sich über die Verbesserung; die Verärgerung über die harte Haltung des SP-Stapis war an der Demo aber überdeutlich.
VPOD Freiburg, 21.2.2019.
VPOD Freiburg > Streik. Renten. Pensionskasse. VPOD Freiburg, 2019-02-21.
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01.02.2019 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Work
Daniel Lampart
Pensionskassen
Rente
Volltext
BVG-Renten sinken: Jetzt müssen AHV-Renten rauf. Die Pensionskassenrenten in der Schweiz sinken. Seit 2005 gingen sie real um fast 9 Prozent zurück. Besonders stark war dies in den letzten drei, vier Jahren. Einerseits haben fast alle Kassen ihre Umwandlungssätze gesenkt. Weil die Zinsen infolge der Finanzkrise auf null gesunken sind. Andererseits haben die heutigen Neurentnerinnen wegen tieferen Zinsen oft geringere Altersguthaben. Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise müssen die Neurentner in der Schweiz feststellen: Die Krise hat nicht nur bei Privathaushalten in Italien und Spanien zu sinkenden Einkommen geführt, sondern auch bei uns. Obwohl die Schweiz so reich ist wie noch nie und die Wirtschaft wächst. In der Politik ist diese sozial besorgniserregende Entwicklung noch nicht angekommen. Im Gegenteil: Für die Schweizer Wirtschaftselite hat die zweite Säule nur ein Problem: Sie behauptet, die Jungen müssten heute für die Älteren zahlen. Deshalb müssten die Renten weiter sinken. Diese Ignoranz erinnert irgendwie an den «Weltwoche»-Artikel mit dem Titel „La crise n’existe pas“, den der damalige Economiesuisse-Präsident und FDP-Politiker Gerold Bührer ausgerechnet am 16. Oktober 2008 veröffentlichte. Das war jener Tag, als der Staat die UBS mit Milliarden retten musste. Falsche Optik. Die Behauptung, dass eigentlich die Jungen und nicht die Älteren unter der aktuellen Entwicklung bei den Pensionskassen ¬litten, ist aus verschiedenen Gründen falsch. Die Jungen zahlen viel weniger in die zweite Säule ein als Berufstätige im Alter von 50 oder 55 Jahren. Weil die Beitragspflicht für einen ¬grossen Teil von ihnen erst (…). Daniel Lampart.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Renten. Work online, 2019-02-01.
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07.11.2018 Schweiz
Pensionskasse
Travail.Suisse

Mindestzinssatz
Pensionskasse
Volltext
BVG Mindestzins: Entscheid für Stabilität. Heute hat der Bundesrat beschlossen, den Mindestzins in der beruflichen Vorsorge im nächsten Jahr bei 1 Prozent zu belassen. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist dieser Entscheid nachvollziehbar, obschon es auch gute Gründe für eine Erhöhung gegeben hätte. Es ist ein Entscheid für Stabilität. Der Mindestzinssatz ist für die Arbeitnehmenden eine sehr wichtige Grösse. Er gibt den Versicherten eine gewisse Sicherheit, dass neben Beiträgen der Arbeitnehmenden und Arbeitgebern auch der sogenannt dritte Beitragszahler einen Beitrag ans Alterssparen leistet. Gerade die gewinnorientierten Versicherungsgesellschaften schreiben ihren Versicherten strikt nur den vorgeschriebenen Mindestzinssatz gut. Andere Vorsorgeeinrichtungen beteiligen die Versicherten darüber hinaus, wenn es die Ergebnisse zulassen. Grundsätzlich begrüsst Travail.Suisse die neue Formel als Indikator zur Herleitung des Mindestzinssatzes. Sie bildet das Anlageverhalten der Vorsorgeeinrichtungen etwas besser ab. Beim Entscheid sollen zudem auch die weiteren Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Diese sind momentan ermutigender als auch schon. So hat sich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen letztes Jahr dank guter Renditen weiter verbessert. Dies würde für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes sprechen. Vor dem Hintergrund der bescheidenen Renditen im laufenden Jahr und den stärkeren Schwankungen ist der Entscheid des Bundesrates für Stabilität beim BVG-Mindestzinssatz aber nachvollziehbar. (…).
Travail.Suisse, 7.11.2018.
Travail.Suisse > Pensionskassen. Mindestzinssatz. Travail.Suisse, 2018-11-07.
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07.11.2018 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext
Probleme der zweiten Säule bleiben – es braucht Rentenverbesserungen. SGB bewertet Entscheid des Bundesrates zum BVG-Mindestzins. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst, dass der Bundesrat den Mindestzins in der obligatorischen beruflichen Vorsorge bei 1 Prozent belässt. Er ist dabei zwar unter der Forderung der Gewerkschaften von 1,25 Prozent geblieben hat aber dem Druck des Schweizerischen Versicherungsverbandes und der Arbeitgeber für eine weitere Senkung nicht nachgegeben. Die Probleme der zweiten Säule bleiben aber gross. Denn die durchschnittlichen Pensionskassenrenten sinken seit einigen Jahren. Obwohl die Schweiz reicher wird und die Wirtschaft wächst. Wer in den nächsten Jahren in Rente geht, kann wegen der seit Jahren sinkenden Verzinsung der Vorsorgeguthaben und sinkenden Umwandlungssätzen unter Umständen bis zu einem Drittel weniger Rente haben. Gleichzeitig zahlen die Arbeitnehmenden immer mehr ein. Lebensversicherungen, Banken und Berater kassieren derweil Milliarden an Verwaltungskosten und Gebühren in der 2. Säule. Dieser Entwicklung bei der Altersvorsorge muss nun entschieden entgegengetreten werden. Denn mit dem sinkenden Rentenniveau rückt das in der Bundesverfassung festgelegte Leistungsziel der Altersvorsorge in noch weitere Ferne, wonach erste und zweite Säule zusammen nach der Pension die Haltung des Lebensstandards in angemessener Weise ermöglichen soll. Es braucht höhere statt tiefere Renten. Dazu muss auch die AHV erhöht werden. Denn die Leistungsfähigkeit der auf dem Kapitaldeckungsverfahren aufgebauten (…). Daniel Lampart.
SGB, 7.11.2018.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Mindestzinssatz. SGB, 2018-11-07.
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29.10.2018 Schweiz
Pensionskasse
Unia Schweiz

Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext
Der Rentenklau geht weiter. Der Bundesrat entscheidet in den nächsten Tagen darüber, zu welchem Mindestzinssatz die Guthaben der 2. Säule im Jahr 2019 verzinst werden sollen. Eine Senkung des Zinssatzes würde nicht nur das Vertrauen in die 2. Säule erschüttern, sondern hätte längerfristig auch tiefere Renten zur Folge. Das kommt für die Unia nicht in Frage. Bei der Höhe der Leistungen soll das Volk das letzte Wort haben. Die Mehrheit der Eidgenössischen Kommission für die berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den BVG-Mindestzinssatz auf 0,75 Prozent zu senken (für 2018 beträgt der Zinssatz 1%). Während die Versicherungsgesellschaften der BVG-Kommission vorschlugen, den Zinssatz auf 0,25 Prozent zu senken, empfahlen die Gewerkschaften eine Erhöhung auf 1,25 Prozent, um durch einen Teuerungsausgleich zumindest die Werterhaltung des Kapitals der Versicherten zu garantieren. Rückkehr der Inflation und Rentensenkung. Falls der Bundesrat der Empfehlung der Kommission folgen sollte, spricht viel dafür, dass die Renten der Versicherten längerfristig noch mehr schrumpfen werden. Den Schätzungen des Seco und der KOF zufolge dürfte die Inflation im nächsten Jahr mindestens 1 Prozent betragen. Eine Senkung auf 0,75 Prozent würde bedeuten, dass das von den Versicherten in der 2. Säule angesparte Kapital an Wert verliert. Dazu kommt, dass die Pensionskassen ihren Umwandlungssatz weiterhin massiv senken. Die Versicherten werden somit doppelt bestraft: durch einen Wertverlust ihres Kapitals und (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung,  29.10.2018.
Unia Schweiz > Pensionskassen. Mindestzinssatz. Unia Schweiz, 2018-10-29.
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01.10.2018 St. Gallen
Links.ch
Pensionskasse

Pensionskassen
Volltext
Waffenexport
Nicht mit meinem Spargeld! Auch St. Galler Pensionskassen investieren ins schmutzige Geschäft mit der Rüstung. Das zeigt eine Umfrage. „Geld für Waffen tötetl“: Mit diesem Slogan schaffte es GSoA-Aktivistin Louise Schneider im April 2017 zu nationaler Berühmtheit und sogar zu Schlagzeilen in der Weltpresse. Das „Sprayer-Crosi“ („Blick“) schrieb ihre Anklage direkt auf eine Bauabschrankung vor der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Bern. Sie prangerte damit die Investitionen in Rüstungsfirmen (darunter sogar Atomwaffenproduzenten!) an. Gleichzeitig machte sie beste Werbung für die gleichentags von der GSoA und rund 40 unterstützenden Organisationen lancierte Initiative „Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten“ „Das machen die nicht!“ Die Erfahrungen beim Unterschriftensammeln zeigten: Die meisten Leute können gar nicht glauben, dass die Nationalbank oder die Pensionskassen in Rüstungsunternehmen investieren. „Das machen die sicher nicht! Das dürfen die doch gar nicht!“ Dies die beiden häufigsten Missverständnisse auf der Strasse. Wenn man dann die Leute mit konkreten Beispielen und Fakten über die massive Verstrickung der Schweizer Finanzindustrie in den globalen Waffenhandel aufklärte, wich die erste Verblüffung einer grossen Empörung. Wie aber steht es bei den grössten Pensionskassen der öffentlichen Hand im Kanton St. Gallen? Diese haben auch deshalb eine besondere Verantwortung, weil die Arbeitgeberbeiträge aus Steuergeldern stammen. „links“ stellte die Frage schriftlich den Geschäftsführern der wichtigsten Pensionskassen der (…). Felix Birchler.
Links St. Gallen, Nr. 5, 2018-10-01
Links > Pensionskassen. Waffen-Exporte. Links, 2018-10-01.
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04.09.2018 Schweiz
Pensionskasse
Travail.Suisse

Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext
BVG-Kommission gefährdet mit Mindestzins-Senkung auf 0,75 Prozent das Vertrauen in die 2. Säule. Heute hat die BVG-Kommission beschlossen, dem Bundesrat für 2019 den Mindestzins in der beruflichen Vorsorge auf 0,75 Prozent zu senken. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist dieser Entscheid nicht nachvollziehbar. Die Kommission hätte gemäss Unterlagen gute Gründe gehabt, den Mindestzins bei 1 Prozent zu belassen. Umso mehr als dass die Pensionskassen gute Renditen erzielen. Der Entscheid wird das Vertrauen der Versicherten in die 2. Säule nicht stärken. Für Travail.Suisse ist der heutige Entscheid der BVG-Kommission unverständlich. Die Pensionskassen erzielten letztes Jahr Renditen zwischen 6 und 8 Prozent. Sie konnten ihre Deckungsgrade stark erhöhen und Wertschwankungsreserven anhäufen. In dieser wirtschaftlich sehr guten Zeit den Mindestzinssatz um 0,25 Prozent zu senken, wird von den Versicherten nicht verstanden. Für Travail.Suisse ist klar, dass die Versicherten stärker an den Erfolgen zu beteiligen wären. Grundsätzlich begrüsst Travail.Suisse, dass die BVG-Kommission eine weitere, neue Formel zur Herleitung des Mindestzinses entwickelt hat. Sie bildet das Anlageverhalten der Vorsorgeeinrichtungen etwas besser ab. Sie ist aber immer noch sehr vorsichtig, da die für die Rendite gegenwärtig entscheidenden Anlagekategorien Aktien und Immobilien weiterhin zurückhaltend berücksichtigt werden. Für Travail.Suisse ist deshalb klar, dass auch die neue Formel nur als ein Indikator verwendet werden kann und die weiteren Rahmenbedingungen mitentscheidend sind. (…).
Travail.Suisse, 4.9.2018.
Travail.Suisse > Pensionskassen. Mindestzinssatz. Travail.Suisse, 2018-09-04.
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10.02.2018 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Pensionskassen
Rendite
Volltext
Renditeerwartungen der Pensionskassen dürften wohl bald steigen. In den USA sind Teuerungserwartungen gestiegen. Das hat die Finanzmärkte in den letzten Tagen etwas durchgeschüttelt. Die Langfristzinsen sind aber nach wie vor tief. Die 10-jährige Bundesobligation Deutschlands wird mit knapp 0.75 Prozent verzinst. Obwohl beispielsweise die IG Metall bemerkenswerte Lohnabschlüsse erreicht hat. In nächster Zeit dürfte die Teuerung anziehen und die Langfristzinsen werden wohl steigen. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist die Kapazitätsauslastung in den Firmen. Die Preise steigen, wenn die Firmen höhere Preise durchsetzen können. Das wiederum hängt u.a. von der Marktanspannung und den Lieferfristen ab. Je knapper ein Gut wird, desto eher steigt sein Preis. Sind die Kapazitäten stark ausgelastet, so können die Firmen eher höhere Preise durchsetzen. Und sie können höhere Kosten – z.B. steigende Löhne – einfacher auf die Kunden überwälzen. In den letzten Monaten ist die Kapazitätsauslastung in der Eurozone deutlich gestiegen. Nachdem sie in der Finanz- bzw. in der Eurokrise auf sehr tiefe Werte gesunken ist. Mittlerweile sind die Statistiken auf den relativ hohen Werten von vor der Finanzkrise angelangt. Auch die Erwerbslosigkeit ist gesunken. Wenn auch die tieferen Erwerbslosenquoten vor 2008 noch relativ weit entfernt sind. Für die Schweiz präsentiert sich die Situation etwas anders. Der Franken ist nach wie vor deutlich überbewertet. In der vergangenen Woche wertete er sich sogar leicht auf. Teuerungsdruck ist daher in (...). Daniel Lampart.
SGB, 10.2.2018.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Rendite. SGB, 2018-02-10.
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12.05.2017 Schweiz
Pensionskasse
Personen
PK-Netz
Work
Ralph Hug
Interview
Pensionskasse
Volltext
Ritter der Renten. BVG-Experte Urban Hodel kämpft gegen Abbauer und Abzocker in der 2. Säule. Die Pensionskassen kürzen heute die Renten zu stark. Das sagt der Geschäftsführer des PK-Netzes, Urban Hodel. Aber es gebe auch vernünftige Kassen. Urban Hodel ist Geschäftsführer des PK-Netzes 2. Säule. Er lernte Zimmermann und studierte danach Betriebswirtschaft. Er ist seit der Lehre Unia-Mitglied. Das im Jahr 2010 gegründete PK-Netz ist die BVG-Plattform der Arbeitnehmenden. Work: Urban Hodel, die Pensionskassen senken die Renten, weil die Zinsen tief sind. Manche senken den Umwandlungssatz, der die Jahresrente bestimmt, sogar massiv. Ist das angemessen? Urban Hodel: Ein grosser Teil ist Schwarzmalerei. Man handelt nach der Devise „Gürtel enger schnallen auf Vorrat“. Gewisse Probleme sind real. Das Zinsniveau ist tief. Es braucht zweifellos Anpassungen. In diesem Ausmass? Noch vor kurzem lag der Umwandlungssatz bei 6,5 Prozent und mehr. Man muss sehen, dass schon kleine Zinsänderungen wegen des Zinseszinseffekts starke Auswirkungen auf die Rente haben. Rund ein Drittel der Rente wird aus den Zinsen erwirtschaftet. Im Kapitaldeckungsverfahren, das wir in der zweiten Säule haben, ist die Abhängigkeit von Zinsen sehr stark. Aber die Reaktionen auf die Tiefzinssituation sind definitiv zu heftig. Deshalb fordern wir unsere Stiftungsräte auf, dieser Panikmache nicht zu folgen. Die Pensionskasse des Bundes-Rüstungsbetriebs Ruag oder die Zürcher Staatskasse BVK gehen (…). Interview. Ralph Hug.
Work, 12.5.2017.
Personen > Hug Ralph. Pensionskasse. PK-Netz. Work, 2017-05-12.
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31.10.2016 Schweiz
Pensionskasse
SBB
SEV Schweiz

Pensionskasse
SBB
Stiftungsrat
Volltext
Wahlfälschungen
Pensionskasse SBB: Stiftungsratswahlen müssen wiederholt werden. Stiftungsrat nimmt SEV-Rekurs gegen unerlaubte Wahlwerbung an. Der SEV hat gegen die Wahlen rekurriert, weil die Kandidaten der Liste 3 „Wahlvorschlag für eine generationsgerechte PK“ Insider-Wissen für unerlaubte Wahlwerbung genutzt haben. Diesen Rekurs hat nun der Stiftungsrat gutgeheissen. Dies bedeutet, dass die Wahlen nochmals durchgeführt werden müssen. Die Wahlen hatten ein denkbar knappes Resultat ergeben. Dies, die Qualität des Rekurses und die Überzeugungsarbeit der SEV-Vertreter im Stiftungsrat haben sicher den Ausschlag gegeben dafür, dass der Stiftungsrat die Position des SEV teilt und stützt. Ausschliesslich elektronische Wahl fördert Teilnahme nicht. Ein Kritikpunkt des SEV betraf auch die elektronische Wahl und die angebliche Ausnahme für 500 Personen. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass diese Personen nur die Zugangsdaten für die Wahl brieflich erhalten haben, aber ebenfalls elektronisch wählen mussten. Das Reglement für die Stiftungsratswahlen sieht „auch“ die Möglichkeit der elektronischen Wahl vor. Nach Meinung des SEV benachteiligt der Zwang zur elektronischen Wahl diejenigen Berufsgruppen, die weniger „internet-affin“ sind oder nicht den ganzen Tag am Computer sitzen. Er dürfte zur tiefen Wahlbeteiligung beigetragen haben. Möglicherweise haben sich viele Wahlberechtigte zudem in der falschen Sicherheit gewiegt, dass schon die Richtigen gewählt würden. Sicher ist: Eine Wahlbeteiligung von nur 15,58% (…).
SEV kontakt.sev, 31.10.2016.
SEV Schweiz > SBB. Pensionskasse. Wahlen. SEV Schweiz, 2016-10-31.
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15.07.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Kapitalanlage
Pensionskassen
Volltext
Pensionskassen: Gelder fliessen vor allem in die Finanzzentren - Randregionen profitieren wenig von Anlagen und Vermögensverwaltungseinnahmen. Eine Studie der Uni Neuenburg hat die Anlage- und Vermögensverwaltungsaktivität der 2. Säule in der Schweiz unter regionalen Gesichtspunkten analysiert. Der Befund: Alle Regionen zahlen in die 2. Säule ein. Doch die Sparguthaben fliessen vor allem in die Finanzzentren wie Zürich oder Genf. Dort werden die Vermögen vor allem verwaltet. Und dort wird das Kapital in weit grösserem Masse investiert als den peripheren Regionen. Ergänzend dazu muss man noch anmerken, dass rund ein Viertel der Pensionskassengelder in ausländischen Aktien, Obligationen und Immobilien angelegt werden. Die durchschnittliche Pensionskasse investiert rund 25 Prozent in Franken-Obligationen, 10 Prozent in Fremdwährungs-Obligationen, rund 17 Prozent in ausländischen und 13 Prozent in inländischen Aktien. Dazu kommen rund 20 Prozent inländische Immobilien. Ausländische Immobilien spielen fast keine Rolle. Rund 5 Prozent sind „alternative Anlagen“ (Private equity; Hedge-funds etc.). Die Verwaltung dieser Anlagen kostet rund 5 Mrd. Fr. Das sind Erträge, welche vor allem die Finanzzentren einkassieren. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 15.7.2016.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Aktien. SGB, 2016-07-15.
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01.07.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
VPOD-Magazin
Jorge Serra
Bundesamt für Sozialversicherungen
Rentenalter
Volltext
Der VPOD erklärt die Altersvorsorge - 10. und letzter Teil der Serie: Frühestmöglicher Altersrücktritt. Die Falschen bestraft. Das Bundesamt für Sozialversicherungen will ohne Not die Grenze für den frühestmöglichen Altersrücktritt erhöhen. Diese Massnahme träfe die Falschen. Pensionskassen können heute in ihren Reglementen den frühestmöglichen Altersrücktritt auf 58 Jahre festlegen. Vor noch nicht allzu langer Zeit lag diese Grenze bei 55. Jetzt soll sie auf 62 erhöht werden - ein unnötiger Schritt, der vor allem auch die Angestellten im öffentlichen Dienst trifft. Sowohl die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände als auch der Pensionskassenverband ASIP wären als Kompromiss mit einem frühestmöglichen Rücktrittsalter 60 einverstanden. Das gibt es wohl selten, dass sich die Sozialpartner und der Branchenverband auf einen Kompromiss einigen, die Verwaltung, der Bundesrat und das Parlament diesem aber nicht folgen! Gut gemeint... Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) beharrt bisher erfolgreich auf dem Alter 62. Grund? Die tiefere Grenze schaffe zu grosszügige Einkaufsmöglichkeiten für Grossverdiener, die sich steuerlich begünstigt bei ihrer Pensionskasse in höhere Leistungen einkaufen können. Dabei wird aber das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Unterbindung von Steueroptimierungsmöglichkeiten ist zwar gut gemeint, schiesst aber weit über das Ziel hinaus. Bestraft werden nämlich auch Normalverdienende, beispielsweise im öffentlichen Dienst, die heute - dank vom Arbeitgeber mitfinanzierten Überbrückungsrenten - mit 60 oder 61 in Rente gehen können. (…). Jorge Serra, VPOD-Zentralsekretär.
VPOD Schweiz > Rentenalter. Pensionskassen. BSV. VPOD Schweiz, 1.7.2016.
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02.06.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Pensionskassen
Rentenkürzung
Volltext
Überlegene AHV in Tiefzinsumfeld: Krasse Leistungssenkungen in den Pensionskassen erfordern Stärkung der AHV. Die Leistungen der Pensionskassen sinken. Es vergeht kaum eine Woche ohne dass eine grosse Kasse ankündigt, künftig weniger Rente zu zahlen. Diese Leistungssenkungen werden grösstenteils mit tieferen Kapitalerträgen begründet. Die tiefen Zinsen gäben nicht mehr her. Expertinnen und Experten sprechen vom so genannten technischen Zinssatz. Das ist der Zins mit dem die verbleibenden Altersguthaben der Rentnerinnen und Rentner künftig verzinst werden. Je tiefer dieser Zins, desto tiefer die Renten. Die Zins- oder Renditeerwartungen sind im Keller. Die BVK und die Credit Suisse rechnen mit 2 Prozent. Ruag sogar mit 1,5 Prozent. Mit weiteren Senkungen ist zu rechnen. Die ausgesprochen konservative Empfehlung der so genannten Pensionskassen-Experten liegt momentan bei 2,75 Prozent. Die meisten Pensionskassen orientieren sich daran. Es ist damit zu rechnen, dass die „Experten“ im Oktober ihre Empfehlung weiter senken - gemäss bisheriger Entwicklung auf den Finanzmärkten auf 2,25 Prozent. Diese Empfehlungen sind fragwürdig. Sie sollen für eine Dauer von rund 20 Jahren gültig sein, nämlich so lange wie ein Rentner oder eine Rentnerin im Mittel noch lebt. Doch bereits eine Abwertung des Frankens oder ein höherer Ölpreis führt zu einer Teuerung, was höhere Zinsen nach sich ziehen würde. Die Empfehlungen würden innert Kürze wieder nach oben korrigiert. (…). Daniel Lampart.
SGB, 2.6.2016.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Rentenkürzungen. SGB, 2016-06-02.
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27.05.2016 Schweiz
Pensionskasse
SGB

Pensionskassen
Rentenkürzung
Volltext
Delegiertenversammlung des SGB vom 27.5.016. Rentenabbau in der zweiten Säule stoppen. Gesunkene und weiter sinkende Rentensprüche in der zweiten Säule. Wer heute seinen Versicherungsausweis der Pensionskasse mit seinem Versicherungsausweis aus dem Jahre 2006 vergleicht, muss feststellen, dass seine Rentenansprüche Jahr für Jahr nach unten korrigiert werden. Zusammen mit der AHV-Rente, die immer stärker der Lohnentwicklung hinterher hinkt und seit rund 40 Jahren nicht mehr substantiell erhöht worden ist, kann im Alter die gewohnte Lebenshaltung nicht mehr angemessen finanziert werden. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmenden hat heute eine berufliche Vorsorge, deren Leistungen über den gesetzlichen Mindestvorschriften liegen. Vorsorgeeinrichtungen mit solchen überobligatorischen Leistungsplänen haben Spielraum für die Festlegung der Verzinsung und der Umwandlungssätze. Die Pensionskassen nutzen diesen Spielraum stark aus. Wir erleben heute eine flächendeckende Senkung der Umwandlungssätze. Der durchschnittliche Umwandlungssatz der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie liegt bei 5,83%. Eine tiefe Verzinsung und gesunkene Umwandlungssätze schmälern das künftige Renteneinkommen. Höhere Pensionskassen-Beiträge oder zusätzliche Einkäufe vergrössern zwar das Altersguthaben und gleichen so die Rentenverluste aus, aber das Potential für ein noch stärkeres Ansparen ist langsam aber sicher ausgeschöpft. (…).
SGB, 27.5.2016.
SGB > Pensionskassen. Rentenkürzungen. SGB DV, 27.5.2016. SGB, 2016-05-07.
Ganzer Text
01.05.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
VPOD-Magazin
Jorge Serra
Pensionskassen
Subvention
Volltext
Der VPOD erklärt die Altersvorsorge - Teil 8: Senkung des Mindestumwandlungssatzes. Subventionen an die Privatassekuranz? Bei der - notwendigen - Senkung des Mindestumwandlungssatzes braucht es eine Übergangsregelung. Was der Bundesrat und der Ständerat vorschlagen, käme aber einer Unterstützung der Privatversicherungen gleich. Der Bundesrat will den Mindestumwandlungssatz von 6,8 auf 6,0 Prozent und somit um 11,8 Prozent reduzieren. Das bedeutet, dass die spätere Rente, wenn nichts kompensiert wird, um ebendiese 11,8 Prozent sinkt. Ein Zahlenbeispiel: Bei einem Altersguthaben im Zeitpunkt der Pensionierung von 250‘000 Franken beträgt die Rente je nach Mindestumwandlungssatz 17‘000 oder nur noch 15‘000 Franken im Jahr. Im Monat sind das 167 Franken Unterschied. Durch die gleichzeitig geplante Erhöhung der Sparbeiträge wird diese Senkung über die Jahre hinweg aufgefangen. Für die Generation aber, die kurz vor der Pensionierung steht und nichts mehr aufholen kann, braucht es zusätzlichen Ausgleich, sonst drohen empfindliche Einbussen. Es ist deshalb richtig, für diese Jahrgänge eine Übergangsbestimmung vorzusehen. Und es ist ebenfalls richtig, für die notwendig werdenden Ausgleichszahlungen eine Lösung mit der Stiftung Sicherheitsfonds BVG, dem sogenannten Sifo, ins Auge zu fassen. Altersstruktur ist entscheidend. Der Sifo wird bereits heute durch sämtliche dem Freizügigkeitsgesetz unterstellten Vorsorgeeinrichtungen finanziert. Einen Zuschuss aus dem Sifo erhalten Kassen mit ungünstiger Altersstruktur. Es wäre nun naheliegend, die Beiträge und die Zuschüsse für eine Übergangszeit von ungefähr 10 Jahren zu erhöhen. (…). Jorge Serra.
VPOD-Magazin, 1.5.2016.
Personen > Serra Jorge. Pensionskassen. Subventionen. VPOD-Magazin, 2016-05-01.
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22.04.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Work
Ralph Hug
Pensionskassen
Rentenkürzung
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Rentenversprechungen lösen sich in Luft auf. Auf die zweite Säule ist kein Verlass mehr. Innert sechs Jahren haben die Pensionskassen ihre Renten um zehn Prozent gesenkt. Der Gewerkschaftsbund hat es nachgerechnet: Zehn der grössten Pensionskassen mit insgesamt über 900‘000 Versicherten haben seit 2010 ihren Umwandlungssatz gesenkt. Dieser legt fest, wie viel Rente man im Jahr erhält. Für die Versicherten heisst diese Senkung: kleinere Renten. Am härtesten traf es die Bähnler: Die kriselnde SBB-Pensionskasse senkte den Umwandlungssatz von 6,52 auf 5,22 Prozent. Die Folge: 20 Prozent weniger Rente. Auch die Pöstler hat es kalt erwischt, sie bekommen 17 Prozent weniger Rente. Ähnlich gekürzt hat der Industriekonzern Bühler in Uzwil SG die Renten seiner Angestellten. Umwandlungssatz im freien Fall. Was wir seit einigen Jahren erleben, sei ein richtiger „Renteneinbruch“ und alarmierend, sagt die Altersvorsorgeexpertin Doris Bianchi vom Gewerkschaftsbund. Die Umwandlungssätze seien überall im Sinkflug. Schuld daran sind die Wirtschaftsflaute und die anhaltende Tiefzinsphase. Heute haben die Pensionskassen Mühe, mit ihren Anlagen die nötigen Erträge zu erwirtschaften. Daher kürzen sie die Renten, und zwar via Senkung der Umwandlungssätze. Lagen diese noch vor kurzem bei 6 bis 7 Prozent, visieren einzelne Kassen bereits Sätze von unter 5 Prozent an. Zum Beispiel die Pensionskasse des Kantons Zürich: Als erste wird sie ab 2017 nur noch einen Umwandlungssatz von 4,8 Prozent anwenden. (…). Ralph Hug.
Work, 22.4.2016.
Personen > Hug Ralph. Pensionskassen. Renten. Work, 2016-04-22.
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01.04.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
VPOD-Magazin
Stefan Giger
Pensionskassen
Rente
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Der VPOD-Generalsekretär erklärt die Altersvorsorge - Teil 7 Kapitalbezug oder Rente? Geld oder Leben? Leben! Kapital oder Rente? Diese Frage stellen sich viele, die sich auf ihre Pensionierung vorbereiten. Der Bundesrat beabsichtigt, die Möglichkeiten zum Kapitalbezug einzuschränken. Zu Recht, findet der VPOD. Es hört sich verlockend an: bei der Pensionierung auf einen Schlag sein Alterskapital ausgehändigt bekommen. Oftmals sind das mehrere Hunderttausend Franken. Ein so prall gefülltes Bankkonto hat man vorher sein Leben lang nicht gehabt. Aber dieses gute Gefühl reicht als Argument für den Kapitalbezug natürlich nicht aus. Aktien - aber welche? Danach kommt nämlich zuerst einmal eine Steuerrechnung. Und die ist umso saftiger, je mehr Kapital ausbezahlt wird. Das zweite Problem ist das grössere: Was mache ich jetzt mit dem vielen Geld? Auf einem gewöhnlichen Bankkonto gibt's heutzutage kaum noch einen nennenswerten Zins. Zudem: Wie sicher bin ich denn, dass meine Bank nicht pleite geht - wie seinerzeit beispielsweise die Spar- und Leihkasse Thun? Also Aktien kaufen? Welche denn? Wer sich vor Jahren für vermeintlich todsichere Aktien der nationalen Fluggesellschaft entschieden hatte („Swissair wird es immer geben“), wurde bitter enttäuscht. Wer Kapital bezieht, kommt in die Rolle des Kapitalverwalters. Kann ich das wirklich besser als meine Pensionskasse? Selbst wenn es gelingt, das Geld renditeträchtig anzulegen, bleibt doch die Frage: Was, wenn ich einen Hirnschlag erleide? Wenn ich an Alzheimer erkranke Mit Foto. (…). Stefan Giger. VPOD-Magazin, April 2016.
Personen > Giger Stefan. Pensionskassen. Rentenbezug. VPOD-Magazin, 2016-04-01.
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28.10.2015 Schweiz
Pensionskasse
SGB

Pensionskassen
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Bundesrat verteilt Geschenke an die Versicherungen. SGB-Kommentar zum Mindestzins-Entscheid. Mit seinem Entscheid, den Mindestzins der beruflichen Vorsorge auf den historischen Tiefststand von 1,25% zu senken, hat der Bundesrat einmal mehr den Klagen der Versicherungswirtschaft nachgegeben und die Versicherten bestraft. Unter den heutigen Bedingungen wäre ein höherer - wenn auch immer noch bescheidener - Satz von 1,75% möglich. Denn die Vergangenheit zeigt: der Bundesrat hat in den letzten Jahren den Mindestzinssatz fast immer rund ein Prozent tiefer angesetzt als es die tatsächlich erzielten Anlagerenditen erlaubt hätten. Grosse Profiteure sind dabei die Lebensversicherer, die so ihre Gewinnmarge erhöhten. Alleine im 2014 strichen die Versicherungen so Gewinne von rund 700 Millionen Franken ein. Aus Sicht der Arbeitnehmenden ist diese Entwicklung verheerend. Das Altersguthaben wird immer schlechter verzinst und so sinken auch die künftigen Rentenleistungen. Kein Wunder wird das Vertrauen in die zweite Säule immer stärker untergraben. Der SGB fordert deshalb einen Systemwechsel bei der Festlegung des Mindestzinses. Statt für das Folgejahr soll der Bundesrat künftig den Zins für das laufende Jahr festlegen. (…).
SGB, 28.10.2015.
SGB > Pensionskassen. Kapitalverzinsung. SGB, 28.10.2015.
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19.02.2015 Schweiz
Pensionskasse
Work

Freizügigkeitskonto
Ratgeber
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Pensionskassengeld: Können wir damit eine Wohnung kaufen? Meine Frau und ich sind beide Mitte vierzig und berufstätig. Wir überlegen uns zurzeit, ob wir das Pensionskassengeld meiner Frau für den Kauf einer Eigentumswohnung oder einer Ferienwohnung verwenden sollen. Unter welchen Bedingungen ist das möglich? Philip Thomas: Eine ganz wichtige Bedingung für den Vorbezug von Freizügigkeitsleistungen, also dem Pensionskassengeld, ist das Alleineigentum oder Miteigentum einer Liegenschaft. Das Haus oder die Eigentumswohnung muss ausserdem der versicherten Person und ihrer Familie als Wohnsitz dienen. Zweitwohnungen und Ferienhäuser können Sie also nicht mit Pensionskassengeldern finanzieren. Auch der Kauf eines Objekts, das Sie weitervermieten wollen, ist damit nicht möglich. Einen Vorbezug können Sie alle fünf Jahre geltend machen. Der Mindestbezug liegt jeweils bei 20‘000 Franken. Ausserdem gibt es eine Begrenzung für über 50jährige: Versicherte, die das 50. Altersjahr überschritten haben, dürfen höchstens die Freizügigkeitsleistung, auf die sie im 50. Altersjahr Anspruch gehabt hätten in Anspruch nehmen. (…).
Philip Thomas.
Work online, 19.2.2015.
Work > Pensionskasse. Freizügigkeit. Ratgeber. Work, 19.2.2015.
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10.10.2014 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Swisscom
Syndicom-Zeitung
Franz Schori
Pensionskassen
Stiftungsrat
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Jetzt wählen! Noch bis zum 28. Oktober können die Swisscom-Mitarbeitenden ihre Vertretung im Stiftungsrat der Pensionskasse comPlan wählen. Syndicom tritt mit einer Liste an, die aus vier Bisherigen und drei neu Antretenden aus der Romandie besteht. Vor vier Jahren konnte Syndicom den Anteil WählerInnen von 56,7 auf 61,3% steigern und gewann damit die Wahlen klar. Fünf Syndicom-Mitglieder vertraten in der ablaufenden Legislaturperiode die Interessen der Versicherten im Stiftungsrat. Giorgio Pardini, Alfred Wyler, Dolkar Hofmann und Hans Peter Sutter treten erneut zur Wahl an. Laurent Nebel verzichtet altershalber auf eine Wiederwahl und scheidet nach 12 Jahren aus dem Stiftungsrat aus. Syndicom will, dass die Romandie weiterhin im Stiftungsrat vertreten ist, und schlägt neben den Bisherigen drei Neue aus der Romandie zur Wahl vor: Chiara Rizzelli lebt in Boudry und arbeitet in Neuchâtel, der Lebensmittelpunkt von Angel Melchior liegt in Sion, und Pierre-Yves Sprunger pendelt täglich von Fontaines (NE) nach Ittigen (BE). Höhere Wahlbeteiligung erhofft. Giorgio Pardini, Leiter Sektor Telecom bei Syndicom und comPlan-Stiftungsrat seit 2011, hofft heuer auf eine höhere Wahlbeteiligung. „Die Pensionskasse ist ebenso wichtig wie der Gesamtarbeitsvertrag, es sollten sich schon mehr Leute als nur jede und jeder Siebte für diese Wahl interessieren.“ (…). Franz Schori.
Syndicom-Zeitung, 10.10.2014.
Syndicom-Zeitung > Pensionskasse. Stiftungsratswahlen. Syndicom-Zeitung, 2014-10-10.
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29.08.2014 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Swisscom
Syndicom-Zeitung
Giorgio Pardini
Franz Schori
Personalkommission
Stiftungsrat
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Erneut ein starkes Ensemble. Die Swisscom-MitarbeiterInnen wählen bald die Angestelltenvertretung ihrer Pensionskasse Complan. Im Stiftungsrat wachen die Syndicom-Mitglieder darüber, dass Complan keine unsozialen Experimente wagt. Complan mit ihren rund 18‘000 Versicherten gehört zu den gesündesten Pensionskassen der Schweiz: Ende 2013 hatte die Pensionskasse der Swisscom-Mitarbeitenden einen Deckungsgrad von 106,5 Prozent. Die Wertschwankungsreserve konnte auf 246 Millionen Franken ausgebaut werden. „Die Stabilität von Complan hat auch mit deren Geschichte zu tun“, erläutert Giorgio Pardini, Complan-Stiftungsrat und Leiter Sektor Telecom/IT bei Syndicom: Bei der Gründung der Swisscom sei gleichzeitig die Pensionskasse Complan ins Leben gerufen worden. Nur die aktiven Beschäftigten der jungen Swisscom seien bei Complan versichert worden, die Pensionierten blieben bei Publica. „Bei der Gründung von Complan konnten die Sozialpartner mitbestimmen“, führt Pardini weiter aus. So konnten sie sicherstellen, dass Gesamtarbeitsvertrag, Sozialplan und Pensionskasse zusammen harmonieren. „Deshalb kann man Complan nicht losgelöst betrachten, sondern muss die Philosophie dieses Zusammenspiels im Auge behalten“, so Pardini. (…). Franz Schori.
Syndicom-Zeitung, 29.8.2014.
Syndicom-Zeitung > Swisscom. Pensionskasse. Syndicom-Zeitung, 29.8.2014.
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