Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 32

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06.11.2018 Schweiz
Migranten
Personen
SEV Schweiz
Karin Taglang
Rassismus
Tagung
Volltext
„Ich bin kein Rassist, aber…“. „Ich bin nicht rassistisch, aber…“. Wir alle haben schon solche Sätze gehört. Vielleicht haben wir sie sogar selbst gesagt. An der diesjährigen SEV-Migrationstagung, die am 26. Oktober in Olten stattfand, befassten sich die Teilnehmer/innen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Nach mehreren Inputreferaten zum Thema wurde man im Rahmen eines Workshops mit den eigenen Vorurteilen und Privilegien konfrontiert. Rückblick auf eine erfolgreiche und anregende Tagung. Zehn Frauen und Männer stehen mitten im Raum nebeneinander auf einer Linie. Am einen Ende der Reihe hängt ein Blatt Papier mit einem roten Plus, auf der anderen Seite prangert ein Minus – es handelt sich um die sogenannte „Schweizer/innenskala“. Rechts stehen diejenigen Teilnehmenden, die sich am schweizerischsten fühlen, links jene mit dem geringsten Anteil „Swissness“. Kriterien gibt es keine, die Teilnehmenden haben sich dem eigenen Gefühl nach aufgestellt. „Warum stehst du in der Mitte der Skala?“, fragt Lelia Hunziker von Integration Aargau, die den Workshop leitet. Die junge Teilnehmerin erklärt: „Meine Eltern kommen zwar beide aus der Schweiz, aber ich bin trotzdem nicht die typische Schweizerin.“ Ein Teilnehmer stellt sich zuerst ans schweizerischste Ende der Skala, verschiebt sich dann jedoch zurück in Richtung Mitte. „Ich selbst fühle mich zu 100% als Schweizer“, sagt er, „aber andere sehen mich wegen meiner Hautfarbe vielleicht nicht so“. (K)ein Alltagsproblem? Wer fremd ist und wer nicht – diese (…). Karin Taglang.
SEV, 6.11.2018.
SEV > Rassismus. Tagung. SEV, 2018-11-06.
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09.04.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Berufsbildung
Tagung
Volltext
Unia-Fachtagung zu Berufsbildung und Digitalisierung. Berufsbildung 4.0: Die Zukunft der Aus- und Weiterbildung in der Industrie. Fachtagung: Freitag, 13. April 2018, 9.00 bis 16.30 Uhr, Kongresszentrum BERNEXPO, Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Digitalisierung ist in aller Munde. Bei der Gestaltung des digitalen Wandels ist die berufliche Aus- und Weiterbildung zentral. An der Fachtagung vom 13. April diskutieren Expert/innen verschiedene Lösungsansätze, darunter den Vorschlag der Gewerkschaft Unia für eine "Berufspasserelle 4.0" zur Stärkung der Weiterbildung. In Referaten und Workshops legen Berufsbildungsexperten, Kantonsvertreter/innen, internationale Gäste (u.a. ein Vertreter der chinesischen Botschaft) und Gewerkschafter ihre Sicht auf die Zukunft der Aus- und Weiterbildung in der Schweizer Industrie dar. Wir laden Sie herzlich ein, an der Tagung teilzunehmen. Anmeldung bis 11. April unter www.unia.ch/berufsbildung-industrie. (…).
Unia Schweiz, 9.4.2018.
Unia Schweiz > Berufsbildung. Tagung. Unia Schweiz, 2018-04-09.
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01.04.2018 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Pensionierte
Tagung
Volltext
Verbandskonferenz Pensionierte in Olten. Späte Liebe. Wenn sich die VPOD-Pensionierten treffen, mischen sich Politik, Lebenshilfe und Geselligkeit. An der von 80 Mitgliedern besuchten Verbandskonferenz im März in Olten war das nicht anders. Gegen Ende der Konferenz brach es mit Urgewalt aus einem der Teilnehmer heraus: „Wir sind doch hier in Olten, wo vor 100 Jahren das Oltener Komitee getagt und den Generalstreik beschlossen hat“. Der Kollege konnte insofern etwas beruhigt werden, als VPOD und SGB des Jubiläums sehr wohl gedenken und zahlreiche Aktivitäten vorgesehen haben. Die Intervention zeigte indes, dass namentlich bei den Kolleginnen und Kollegen aus der Westschweiz ein kämpferischer Geist herrscht, der auch im Ruhestand keine Ruhe geben will. Persönliche Risiken. Dem entsprach ein anklagendes Referat zur Flüchtlingspolitik von Claude Calame, Direktor der Ecole des Hautes Etudes en Seiences Sociales Paris. Der Kollege möchte nicht nur den Diskurs verschieben - indem er von Exilierten statt von Flüchtlingen spricht. Er will zugleich die Rolle der Schweiz ins Visier nehmen, die als Hort für unfairen Handel viel zum weltweiten Ungleichgewicht beiträgt. Calames Rede war zugleich ein Plädoyer für eine humanere Asylpolitik. In der Diskussion war zu erfahren, dass einzelne Kollegen persönliche Risiken auf sich nehmen, um Flüchtlingen in prekärer Lage zu helfen. Der Vormittag (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, April 2018.
Personen > Schlatter Christoph. Pensionierte VPOD. VPOD-Magazin, 2018-04-01.
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21.11.2017 Schweiz
Bundesverwaltung
Unia Schweiz

Digitalisierung
Tagung
Volltext
„Nationaler Digitaltag“. Für eine Soziale Digitalisierung, die allen nützt. Am heutigen „Nationalen Digitaltag“ führen Bund, Hochschulen und zahlreiche Unternehmen dem Publikum die Vorzüge der Digitalisierung vor. Dass die Digitalisierung breit thematisiert wird, ist wichtig. Die Menschen dürfen aber nicht auf ihr Konsumentendasein reduziert werden. Die Gewerkschaft Unia fordert eine Soziale Digitalisierung, die allen zugutekommt. Die umfassende Thematisierung der Digitalisierung durch Politik, Unternehmen und Medien am „Nationalen Digitaltag“ ist an sich begrüssenswert. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden: Zuallererst betrifft die Digitalisierung die meisten Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Arbeitnehmende ins Zentrum stellen. Berufsbilder und Tätigkeiten verändern sich, ganze Branchen erleben einen tiefgreifenden Wandel. Deshalb ist es zentral, dass die Arbeitnehmenden im Zentrum der politischen Gestaltung der Digitalisierung stehen. Die höhere Produktivität muss in Form von Lohnerhöhungen oder Arbeitszeitreduktion an die Beschäftigten weitergegeben werden. Zudem braucht es ein Recht auf Weiterbildung und Umschulung für Angestellte, damit sie mit dem technologischen Wandel Schritt halten können. Eine klare Regelung der Arbeitszeiten ist wichtig, um im Zeitalter ständiger elektronischer Erreichbarkeit das Privatleben und die Freizeit der Menschen zu schützen. Die Unia wird Versuche, unter dem Vorwand der Digitalisierung Sozialdumping zu betreiben und prekäre Arbeitsverhältnisse durchzusetzen („Uberisierung“), entschieden bekämpfen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.11.2017.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Tagung. Unia Schweiz, 2017-11-21.
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15.11.2017 Schweiz
Generalstreik
SGB

Generalstreik
Tagung
Volltext
Landesstreik als Programm des Fortschritts im 20. Jahrhundert. SGB-HistorikerInnentagung: Auftakt zum Jubiläumsjahr 100 Jahre Landesstreik. Der Landesstreik vom 12.-14. November 1918 gilt als schwerste innenpolitische Krise der Schweiz seit der Gründung des Bundesstaats von 1848. Trotz Streikabbruch und ohne sofortige Erfüllung des Forderungskatalogs, ist der Landesstreik dennoch die entscheidende Weichenstellung in der Geschichte der modernen Schweiz: Die Streikforderungen, darunter die 48-Stunden-Woche, eine Alters- und Invalidenversicherung und das Frauenstimmrecht, wurden zum Programm des Fortschritts im 20. Jahrhundert, wie SGB-Präsident Paul Rechsteiner zum Auftakt der wissenschaftlichen Tagung zum 100. Jahrestag des Landesstreiks erklärte. An der von 260 Interessierten aus allen Landesteilen besuchten Tagung erörteten Historikerinnen und Historiker die zentralen Fragen rund um den Landesstreik. Sie beleuchteten aus verschiedenen Perspektiven die Ursachen, z.B. die katastrophale Ernährungslage breitester Bevölkerungskreise am Ende des 1. Weltkriegs. Sie gaben spannende Einblicke in den unterschiedlichen Verlauf der Streikbewegung in den verschiedenen Landesteilen. Sie zeigten die Konfliktlinien auf und diskutierten die mittel- und langfristigen Folgen des Streiks. Die Liste der Referentinnen und Referenten, alles ausgewiesene SpezialistInnen für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert, finden Sie hier auf der Landesstreik-Website. Die vom Schweizerischen (…).
SGB, 15.11.2017.
SGB > Generalstreik. Tagung. SGB, 2017-11-15.
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26.10.2017 Schweiz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Freihandelsabkommen
Tagung
Volltext
Freihandel aus Sicht der Gewerkschaften. Ein Tagungshinweis. TiSA, TTIP, CETA: jedem wachen Kopf in den Gewerkschaften sind diese Begriffe bekannt. Genügend? Sicher dann, wenn er (oder sie) an der gewerkschaftlichen Tagung zum Freihandel teilgenommen hat. Die Linke und damit auch die Gewerkschaften diskutieren die Freihandelspolitik seit langem kritisch und oft auch kontrovers. Verwunderlich ist das nicht, denn die neue Generation der Freihandelsüberzeugten fordert immer ausgeprägter einen umfassenden privaten Zugang für möglichst viele, auch staatlich erbrachte, Dienstleistungen. Nationalstaatlicher politischer Regelung und dem Service public droht damit die Rolle der zweiten Geige. Private Handels- und neu auch Investitionsschutzgerichte bedeuten eine Gefahr für die staatliche Zuständigkeit - und auch für die fundamentalen Sozialrechte. Zugegeben: Trump bremst zurzeit bei einer Ausweitung des Freihandels; die Diskussion hat sich abgekühlt. Kommt dazu, dass der Protektionismus auch in anderen Staaten an Bedeutung gewinnt. Im Moment herrscht also Blockade vor. Die aktuelle Freihandelspolitik ist von Unübersichtlichkeit gekennzeichnet. Das aber kann sich rasch wieder ändern. Die neue Unübersichtlichkeit in Sachen Freihandelspolitik steht im Zentrum einer Tagung (Deutsch/Französisch), die der SGB am 24. November in Bern organisiert. Dabei wollen wir uns vor allem folgende Fragen stellen: (…). Luca Cirigliano.
SGB, 26.10.2017.
Personen > Cirigliano Lica. Freihandelsabkommen. Tagung. SGB, 2017-10-26.
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29.09.2017 Schweiz
Bankpersonalverband

Tagung
Volltext
Zürich Versicherungen
An die Mitarbeitenden der Zürich Versicherungen. Der Schweizerische Bankpersonalverband vertritt die Interessen der Angestellten der Finanzdienstleistungsbranche in der Schweiz und somit auch die Ihren. Bei Zürich stehen wieder Restrukturierungen an. Leider ist unklar, wer davon betroffen ist und wie die direkt und indirekt betroffenen Mitarbeitenden unterstützt werden. Wir laden Sie deshalb gerne an ein Informations- und Austauschtreffen in Zürich ein - Dienstag, 3. Oktober 2017, 18.00-20.00 Uhr, in der Pädagogischen Hochschule PHZH Lagerstr. 2, in Zürich (gegenüber vom HB). Wir wissen, dass bei den letzten Restrukturierungen der Zürich Versicherung das Personal einen grossen Preis bezahlt hat. Nun stehen bei Zürich wieder Restrukturierungen an. Leider ist unklar, wer davon betroffen ist und wie die direkt und indirekt betroffenen Mitarbeitende unterstützt werden. Denise Chervet, Geschäftsführerin des SBPV und Rebekka Theiler, Regionalleiterin SBPV Zürich haben grosse Erfahrung mit den Folgen von Restrukturierungen und wissen, welche Rechte den Mitarbeitenden dabei zustehen. Sie beantworten gerne Ihre Fragen: (…).
Bankpersonalverband, 29.9.2017.
Bankpersonalverband > Zürich Versicherung. SBPV, 2017-09-29.
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17.07.2017 Schweiz
Bankpersonalverband

Digitalisierung
Tagung
Volltext
Tagung Digitalisierung. Wie wird sich die Finanzbranche im Zuge der Digitalisierung verändern? Werden Roboter die Banker ersetzen? Gibt es noch eine Zukunft für Banker? Mit Verantwortlichen aus dem Finanzsektor, Arbeitnehmern und Arbeitgebervertretern wollen wir anlässlich der Tagung vom 25. Oktober 2017 Wege finden, damit die Digitalisierung eine Chance für Sie und alle anderen Mitarbeitenden des Finanzsektors wird. Nehmen Sie an der spannenden Podiumsdiskussion mit unseren hochkarätigen Gästen teil und stellen Sie die Fragen, die Sie schon immer interessiert haben. Melden Sie sich deshalb an bis zum 15. Oktober 2017 mit einem Mail mit Ihrem Vor- und Nachnamen an info@sbpv.ch. Eintritt: Der Eintritt ist kostenlos für alle interessierten Teilnehmenden. Mitglieder des SBPV als auch Nicht-Mitglieder sind alle herzlich willkommen. Wo: Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich, beim Hauptbahnhof Zürich. Programm: (…).
Bankpersonalverband, 17.7.2017.
Bankpersonalverband > Digitalisierung. Tagung. SBPV, 2017-07-17.
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29.06.2017 Deutschland
Junge Welt

Armut
Tagung
Volltext
Klare Kante gegen Armut. Sozialverbände und Gewerkschaften wollen sich verstärkt in Bundestagswahlkampf einmischen. Am Mittwoch endete in Berlin der diesjährige Armutskongress, der massgeblich vom Paritätischen Gesamtverband organisiert und von mehr als einem Dutzend weiterer Sozial-, Selbsthilfe- und Fachverbände sowie den Gewerkschaften unterstützt worden war. Nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt war der Hörsaal im Berliner Langenbeck-Virchow-Haus bei der Eröffnung des sich über zwei Tage erstreckenden Kongresses. Über 500 von Armut betroffene Menschen, Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik waren zu dem nunmehr zweiten Armutskongress zusammengekommen, um unter dem Motto „Umsteuern: Armut stoppen, Zukunft schaffen“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Eröffnet wurde die Tagung am Dienstag von drei Menschen, die unterschiedlich von Armut betroffen sind. Sie stammten aus den Reihen des Verdi-Bundeserwerbslosenausschusses, der AG Vernetzung von Betroffenen der Nationalen Armutskonferenz und dem Forum Kinderarmut Uslar. Alle drei schilderten, teils sehr persönlich, wie sie über Jahre hinweg in prekären Arbeitsverhältnissen lebten. Immer wieder drehten sich die Erfahrungsberichte auch um Erwerbslosigkeit, damit einhergehende Ausgrenzung und Stigmatisierung: Probleme mit den zuständigen Jobcentern, Erfahrungen mit Zwangsverrentung und andauernde finanzielle Schwierigkeiten. Es war den Schilderungen der Betroffenen zu verdanken, (…).
Junge Welt, 29.6.2017.
Junge Welt > Armut. Junge Welt, 2017-06-29.
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22.05.2017 Schweiz
SGB

Generalstreik
Programm
Tagung
Volltext
100 Jahre Landesstreik: Die Tagung. 100 Jahre Landesstreik: Ursachen, Konfliktfelder, Folgen. Eine historische Tagung für alle Interessierten. Mittwoch, 15. November 2017, 9.15-17 Uhr, Hotel National, Hirschengraben 24, 3011 Bern. Was waren die Ursachen für den Landesstreik und wie ist er in das internationale Geschehen eingebettet? Welche Konfliktfelder akzentuierten sich im Vorfeld und welche Folgen hatte der Streik? Gibt es Auswirkungen bis in die jüngere Geschichte der Schweiz? Welches ist das «Erbe» des Streiks und wie gehen wir damit um? Ein Jahr vor dem 100-jährigen Jubiläum zeigt die Tagung vom 15. November 2017 den aktuellen Forschungsstand zum Landesstreik auf und bietet eine Plattform für alle Interessierten, sich mit HistorikerInnen darüber auszutauschen. Die Tagung wird simultan übersetzt (dt. / frz.). Tagungsgebühr Fr. 150.–, Ermässigung für Studierende und Lernende. Programm: Tagungsleitung: Dore Heim, SGB. 9.15 Begrüssung und Eröffnung. Paul Rechsteiner, Präsident SGB und Ständerat SP/SG. (…).
SGB, 22.5.2017.
SGB > Generalstreik 1917. Tagung. SGB, 2017-05-22.
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13.03.2017 Schweiz
Unia Schweiz

Pflegepersonal
Tagung
Volltext
Junge Pflegende gegen Spardruck! Die Erfahrungen der jungen Pflegenden zeigen, dass sich der Spardruck im Gesundheits- und Sozialwesen immer weiter verschärft. Die Teilnehmenden des 3. Pflege- und Betreuungsjugendgipfel der Unia wehren sich gegen den zunehmenden Spardruck: Sie fordern Investitionen in das Gesundheitswesen, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und allgemeingültige Gesamtarbeitsverträge (GAV). Am Samstag, 11. März 2017, fand der 3. nationale Pflege-und Betreuungsjugendgipfel in Zürich statt. Die jungen Berufsleute diskutierten das Thema der Ökonomisierung im Gesundheits- und Sozialwesen. Denn gewinnorientiertes Denken in der Pflege- und Betreuungsbranche führt zu Rationalisierungen und Sparübungen auf dem Buckel des Personals. Dies gilt es zu stoppen! Spardruck verschärft sich. Die Erfahrungen der jungen Pflegenden zeigen, dass sich der Spardruck im Gesundheits- und Sozialwesen immer weiter verschärft. Die Forderungen nach Investitionen statt Sparrunden, besseren Arbeitsbedingungen, mehr Personal und allgemeingültigen Gesamtarbeitsverträgen (GAV) ist aktueller denn je! Gewerkschaftliche Organisierung als Antwort. Es ist unabdingbar, dass sich die Angestellten in Pflege- und Betreuungsinstitutionen gewerkschaftlich organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen stark machen. Am 3. Pflege- und Betreuungsjugendgipfel diskutierten die Anwesenden deshalb Methoden und erarbeiteten Strategien, wie sich junge Berufsleute in ihren Betrieben und an ihren Schulen wirksam organisieren können.
Unia Schweiz, 13.3.2017.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Tagung. Unia Schweiz, 2017-03-13.
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30.12.2016 Schweiz
Unia Schweiz

Digitalisierung
Tagung
Volltext
Digitalisierung der Arbeitswelt. 11.2.2017. Die Oltener Tagung 2017 widmet sich dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt. Im Zentrum stehen die Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation und gewerkschaftliche Forderungen. An der jährlichen Diskussionstagung der Unia-Vertrauensleute werden Handlungsempfehlungen diskutiert und überarbeitet. Hadrian, Uber, Hobbit, KI, Internet der Dinge – nur einige von vielen neuen Namen und Begriffen für Firmen und neue Technologien, die die Arbeitswelt und die Arbeitsorganisation massiv verändern. Was bedeuten sie für die Arbeitsbedingungen und damit die Forderungen der Gewerkschaften? Was können wir tun? An der diesjährigen Oltner Tagung stehen die Veränderungen in unseren Branchen im Zentrum. Vertrauensleute informieren über konkrete Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag. In Arbeitsgruppen werden die Handlungsempfehlungen des Arbeitssoziologen Martin Kuhlmann diskutiert. Mit einem Input von Constanze Kurz, Sprecherin des „Chaos Computer Clubs“, öffnen wir die Diskussion über unseren Branchen hinaus. Programm. Anmeldung: Bist du Unia-Mitglied und selbst betroffen oder einfach am Thema interessiert? Dann melde dich bis 1. Februar 2017 via E-Mail für die Oltener Tagung 2017 an bei ariane.chevalier[at]unia.ch.
Unbia Schweiz, 30.12.2016.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Tagung. Unia Schweiz, 2016-12-30.
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09.09.2016 Schweiz
Syndicom

Digitalisierung
Tagung
Volltext
Alle Menschen sollen von den Chancen der Digitalisierung profitieren können. Die Gewerkschaft Syndicom hat am Freitag an einer Digitalisierungstagung die Diskussion über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und Gesellschaft lanciert. Zentrale Forderung von Syndicom ist, dass auch in Zukunft genügend Arbeit für alle vorhanden sein muss. Und dass die Arbeitsbedingungen und Entlöhnungen nicht schlechter werden, sondern besser. Internet-Unternehmer Leo Keller schilderte die Treiber und Technologien, die hinter der digitalen Revolution stehen. „Alles wird digitalisiert, was digitalisiert werden kann", ist Keller überzeugt. Computer könnten Texte bereits verstehen wie ein 10-jähriges Kind, was zu enormen Möglichkeiten führe bei der Auswertung von Daten. Eine der nächsten grossen Entwicklungen sei das Internet der Dinge, für das die Swisscom das Netz bereitstellen werde. Es sei damit zu rechnen, dass innerhalb von wenigen Jahren weltweit Milliarden von Geräten miteinander verbunden sein werden. Ganze Branchen würden umgewälzt durch die Plattform- und Sharing-Ökonomie, durch digitale Zahlungsformen wie Bitcoin, Automatisierungen und den zunehmenden Einsatz von Robotern. Die arbeitspolitische Herausforderung der Digitalisierung erläuterte Arbeitssoziologe Dr. Martin Kuhlmann vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen. So seien es weniger die Technologien, die die Arbeit verändern, sondern vielmehr die Management- und Organisationskonzepte. (…).
Syndicom, 9.9.2016.
Syndicom > Digitalisierung. Syndicom 2016-09-09.
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08.04.2016 Kiental
Vorwärts

Kientaler-Konferenz
Tagung
Volltext
100 Jahre Kientaler Konferenz. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) veranstaltet am 30. April eine internationale Tagung in Erinnerung an die Kientaler Konferenz vor hundert Jahren. An dieser Konferenz wurde damals, im Jahr 1916, scharf mit den SozialistInnen abgerechnet, die der Kriegsführung ihrer Regierungen zustimmten. Seit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde immer absehbarer, dass die Spannungen zwischen den imperialistischen Grossmächten auf eine gewaltige kriegerische Eskalation hinauslaufen würden, Bereits 1893 warnte Friedrich Engels, der auch ein ausgezeichneter Kenner des Militärwesens war, in einem Interview mit einer englischen Zeitung, dass „im Vergleich mit dem nächsten Krieg alle vorhergegangenen Kriege ein Kinderspiel waren“, Der Kampf gegen den drohenden Krieg wurde zu einer der wichtigsten und populärsten Forderungen der 1889 gegründeten Zweiten Internationalen, dem Zusammenschluss der sozialistischen Arbeiterparteien aus allen Ländern. Die Lüge der Vaterlandsverteidigung. (…). Die Redaktion.
Vorwärts online, 8.4.2016.
Vorwärts > Kientaler-Konferenz. Tagung. Vorwärts online, 2016-04-08.
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20.02.2016 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Pflegepersonal
Tagung
Volltext
Auszubildende pflegen und betreuen bis zum Umfallen. Schlechte Arbeitsbedingungen und Pflegen bis zum Umfallen: Diese Missstände gehören bei Auszubildenden, Berufseinsteigenden und Praktikant/innen im Gesundheits- und Sozialwesen zum Alltag. Junge Pflege- und Betreuungskräfte wollen dies gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia ändern. Am ersten Nationalen Pflegejugendgipfel fordern sie mehr Personal, fairere Löhne und Massnahmen gegen die Ausnutzung von Praktikant/innen und Auszubildenden. Sie setzten mit einem Flashmob in Bern ein Zeichen. Mehrere Dutzend Auszubildende aus Pflege und Betreuung haben am ersten Nationalen Pflegejugendgipfel der Gewerkschaft Unia teilgenommen. Eine Umfrage der Unia ergab letztes Jahr, dass sich über 50% der Auszubildenden in zehn Jahren nicht mehr in ihrem Beruf sehen. Dieser alarmierenden Entwicklung wollen die jungen Berufsleute Einhalt gebieten. Für den langfristigen Berufsverbleib muss sichergestellt werden, dass Auszubildende und Praktikant/innen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Oft werden Lernende kaum betreut und müssen die gleiche Arbeit leisten wie ausgebildete Fachkräfte. Die tiefen Ausbildungslöhne halten zudem viele Fachpersonen Gesundheit davon ab, sich zu Pflegefachpersonen HF weiterbilden zu lassen. Bessere Arbeitsbedingungen sind nötig. (…).
Unia Schweiz, 20.2.2016.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2016-02-20.
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01.02.2016 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Dore Heim
Service public
Tagung
Volltext
Gewerkschaftliche Tagung: Service public stärken - jetzt erst recht! „Bemerkenswerte Qualität“. Der SGB und die Gewerkschaften des öffentlichen Bereichs haben im Januar in Bern wieder eine sehr stark besuchte Tagung abgehalten. Fazit: Das Niveau des Service public ist gut - und soll es bleiben. Unter dem Titel „Den Service public stärken. Jetzt erst recht!“ wurden aktuelle Entwicklungen diskutiert. SEV, Syndicom, PVB, Garanto und der VPOD hatten neben dem SGB zur Tagung geladen. Gleich eingangs stellte Daniel Lampart eine Analyse des SGB vor, die viel zu reden gab: Die Finanzpolitik von Bund, Kantonen und Gemeinden stütze sich seit Jahren konsequent auf viel zu pessimistische Budgets und legitimiere so ihre Sparlogik. Folge: Der Druck auf die öffentlichen Dienstleistungen wächst massiv, die Arbeitsbedingungen werden laufend verschlechtert. Franz Schultheis, Soziologieprofessor in St. Gallen, stellte eine länderübergreifende Studie vor. Das befragte Personal von Post, Spitälern und öffentlichen Verwaltungen konstatiert einen dauernden Kosten- und Effizienzdruck. Verkaufsmentalität soll zunehmend das Verständnis, gemeinnützig tätig zu sein, ersetzen. Die Ökonom in Anna Sax zeigte auf, dass im Gesundheitswesen Haushalte mit Kindern und mittleren Einkommen die höchste Prämienlast zu tragen haben. Gemeinden und Krankenkassen versuchen, die Kosten auf den Einzelnen abzuwälzen. Der Wettbewerb unter Spitälern, auch denen der öffentlichen Hand, ist enorm und führt keinesfalls zu mehr Qualität in der Versorgung. (…). Dore Heim.
SGB, 1.2.2016.
VPOD-Magazin > Service public. Tagung. VPOD-Magazin, 2016-02-01.
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29.01.2016 Schweiz
Medien
Personen
Syndicom-Zeitung
Stephanie Vonarburg
GAV
Medien
Tagung
Volltext
D-A-CH: Gipfeltreffen der Mediengewerkschaften. Im Februar diskutieren Medienschaffende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland über GAV und Tarifverträge in den Medien. Am 11. und 12. Februar organisieren die Syndicom-Branche Presse und elektronische Medien und der Journalistenverband Impressum einen Tarifgipfel: ein Treffen mit VertreterInnen von Mediengewerkschaften und -verbänden aus Deutschland und Österreich zum Thema GAV und Tarifverträge in den Medien. Wie sieht die Situation der freien Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus? Was können wir von den Nachbarn lernen? Welche Ideen und Strategien haben sich in den Tarifverhandlungen bewährt? Für den 12. Februar sind interessierte Mitglieder herzlich eingeladen. Nebst Referaten zu den Anliegen der JournalistInnen wird die GAV-Kampagne „Gute Arbeitsverhältnisse - Medien-GAV jetzt!“ vorgestellt. Es wird diskutiert, wie die Medienschaffenden in Print und Online nach über 12 Jahren wieder zu ihrem GAV kommen. „Schweizer Medien“ hat vor ein paar Monaten die Türe zu den Vertragsverhandlungen einen Spalt geöffnet. Damit nun ein GAV resultiert, der verlässliche Standards setzt, braucht es den Einsatz aller JournalistInnen und Fotografen. (…). Stephanie Vonarburg, Zentralsekretärin Presse und elektronische Medien.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Personen > Vonarburg Stephanie. Medientagung. GAV. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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29.01.2016 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Dore Heim
Service public
Tagung
Volltext
Die herrschende Sparlogik legitimiert sich mit viel zu pessimistischen Zahlen. Der Gewerkschaftsbund hat eine gut besuchte Tagung zum Thema „Den Service public stärken. Jetzt erst recht!“ durchgeführt. Die Teilnehmenden aus mehreren Gewerkschaften waren sich einig: Der Service Public in der Schweiz befindet sich trotz Kostendruck auf einem qualitativ guten Niveau. Alle sind deshalb gefordert, dass dies so bleibt. Gleich eingangs stellte Daniel Lampart eine Analyse des SGB vor, die zu reden gab: Die Finanzpolitik von Bund, Kantonen und Gemeinden stütze seit Jahren konsequent auf viel zu pessimistische Budgets ab und legitimiere so ihre Sparlogik. Folge: Der Druck auf die öffentlichen Dienstleistungen wächst massiv, die Arbeitsbedingungen werden laufend verschlechtert. Beispiel Post. Inputs aus Post, Bundesverwaltung, Bahnverkehr und Sozialbereich zeigten die gewerkschaftlichen Anliegen auf: Daniel Münger von Syndicom konstatierte einen Kostendruck bei der Post, den der Bundesrat mit seinen strategischen Zielen mitverantwortet. Syndicom werde das Restmonopol im Briefverkehr der Post verteidigen und im Gegenzug darauf bestehen, dass die Digitalisierung nicht auf dem Buckel der Beschäftigten realisiert und die ältere Bevölkerung nicht abgehängt wird. Beispiel Bund. René-Simon Meyer, Präsident des Personalverbands des Bundes, prangerte die Haltung rechtsbürgerlicher Parlamentarier an, die die Bundesverwaltung als „Kostentreiber“ diffamieren. Tatsächlich erbringe die Bundesverwaltung unverzichtbare Leistungen für die Bevölkerung, die Kantone und Gemeinden, aber eben auch für die Privatwirtschaft. (…). Dore Heim, SGB.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Personen > Heim Dore. Service public. SGB-Tagung. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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20.01.2016 Schweiz
Personen
Service public
SGB
Dore Heim
Service public
Tagung
Volltext
Den Service public stärken. Jetzt erst recht! Ein Tagungsbericht. Der SGB und die Gewerkschaften SEV, VPOD, Syndicom, PVB und Garanto haben am 15. Januar in Bern wieder eine sehr gut besuchte Tagung zum Service public durchgeführt. Unter dem Titel „Den Service public stärken. Jetzt erst recht!" wurden aktuelle Entwicklungen diskutiert. Gleich eingangs stellte Daniel Lampart eine Analyse des SGB vor, die viel zu reden gab: Die Finanzpolitik von Bund, Kantonen und Gemeinden stütze seit Jahren konsequent auf viel zu pessimistische Budgets ab und legitimiere so ihre Sparlogik. Folge: Der Druck auf die öffentlichen Dienstleistungen wächst massiv, die Arbeitsbedingungen werden laufend verschlechtert. Professor Franz Schultheis stellte eine länderübergreifende Studie vor. Das dabei befragte Personal der Post, Spitäler und öffentlichen Verwaltungen konstatiert einen dauernden Kosten- und Effizienzdruck. Verkaufsmentalität soll zunehmend das Verständnis, gemeinnützig tätig zu sein, ersetzen. Die Ökonomin Anna Sax zeigte auf, dass im Gesundheitswesen Haushalte mit Kindern und mittleren Einkommen die höchste Prämienlast zu tragen haben. Gemeinden und Krankenkassen versuchen, die Kosten auf den Einzelnen abzuwälzen. Der Wettbewerb unter Spitälern, auch denen der öffentlichen Hand, ist enorm und führt keinesfalls zu mehr Qualität in der Versorgung. Aus Sicht der einzelnen Gewerkschaften. (…). Dore Heim.
SGB, 20.1.2016.
Personen > Heim Dora. Service public. Tagung. SGB, 20.1.2016.
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15.01.2016 Schweiz
Initiativen Schweiz
Service public
SGB

Initiativen Schweiz
Service public
Tagung
Volltext
Ein klares Nein zur schädlichen „pro Service public-Initiative“. Jetzt den Service public stärken: Resolution der SGB-Tagung. Das unnötige und volkswirtschaftlich schädliche Spardiktat bei der öffentlichen Hand muss gestoppt werden. Dies ist die Kernforderung einer Resolution, die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Service public-Tagung des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds und der Gewerkschaften VPOD, PVB, SEV, Syndicom und Garanto am 15. Januar einstimmig verabschiedet haben. Die Sparapostel unterschätzen die grosse Bedeutung einer gut funktionierenden Verwaltung, von ausgezeichneten Infrastrukturen und öffentlichen Dienstleistungen für die Gesamtwirtschaft. Die Exzellenz der öffentlichen Dienste trägt wesentlich dazu bei, dass die Schweiz in internationalen Vergleichen der Wettbewerbsfähigkeit an der Spitze steht. Weiter haben die Teilnehmenden der sogenannten „pro Service public-Initiative" eine deutliche Absage erteilt. Die Initiative mit dem irreführenden Titel, die mit grosser Wahrscheinlichkeit im Juni zur Abstimmung kommt, bedroht die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Sie will den Infrastrukturunternehmen SBB, Swisscom und Post verbieten, Gewinn zu erwirtschaften. Der Bund ist als Besitzerin der Post und Mehrheitsaktionärin der Swisscom an deren Gewinn beteiligt und finanziert damit andere Service public-Leistungen. Auch dies wäre künftig verboten. (…).
SGB, 15.1.2016.
SGB > Service public. Tagung. Resolution. SGB, 15.1.2016.
Ganzer Text
15.01.2016 Schweiz
Initiativen Schweiz
Service public
VPOD Schweiz

Resolution
Service public
Tagung
Volltext
Jetzt den Service public stärken: Resolution der SGB-Tagung. Das unnötige und volkswirtschaftlich schädliche Spardiktat bei der öffentlichen Hand muss gestoppt werden. Dies ist die Kernforderung einer Resolution, die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Service public-Tagung des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds und der Gewerkschaften VPOD, PVB, SEV, Syndicom und Garanto am 15. Januar einstimmig verabschiedet haben. Die Sparapostel unterschätzen die grosse Bedeutung einer gut funktionierenden Verwaltung, von ausgezeichneten Infrastrukturen und öffentlichen Dienstleistungen für die Gesamtwirtschaft. Die Exzellenz der öffentlichen Dienste trägt wesentlich dazu bei, dass die Schweiz in internationalen Vergleichen der Wettbewerbsfähigkeit an der Spitze steht. Weiter haben die Teilnehmenden der sogenannten „Pro-Service-public-Initiative" eine deutliche Absage erteilt. Die Initiative mit dem irreführenden Titel, die mit grosser Wahrscheinlichkeit im Juni zur Abstimmung kommt, bedroht die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Sie will den Infrastrukturunternehmen SBB, Swisscom und Post verbieten, Gewinn zu erwirtschaften. Der Bund ist als Besitzerin der Post und Mehrheitsaktionärin der Swisscom an deren Gewinn beteiligt und finanziert damit andere Service public-Leistungen. Auch dies wäre künftig verboten. (…). Dore Heim.
VPOD Schweiz, 15.1.2016.
VPOD Schweiz > Service public. Tagung. Resolution. VPOD Schweiz, 15.1.2016.
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13.01.2016 ZH Kanton
VPOD Lehrberufe

Bildung
Sparmassnahmen
Tagung
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Tag der Bildung Kanton Zürich: Kein Abbau auf Kosten der Jugend. Bund, Kantone und Gemeinden schnüren Sparpakete über Sparpakete, weil mit einer unsolidarischen Steuerpolitik zugunsten der Reichsten und der Grossunternehmen Löcher in die öffentlichen Kassen gerissen wurden. Allein der Bund baut in den nächsten 3 Jahren eine halbe Milliarde bei der Bildung ab. Gleichzeitig beschliesst der Kanton Zürich, eine der finanzkräftigsten Regionen der Welt, einen (weiteren) massiven Leistungsabbau an einem der wichtigsten Bildungsplätze der Schweiz wie zum Beispiel die Streichung von Freifächern, Fremdsprachen und integrativer Förderung sowie grössere Klassen. Wird das Budget gekürzt, geht die Rechnung nur schon für den Status quo nicht auf - geschweige denn mit zunehmenden Bildungsaufgaben und steigenden Schüler- und Studierendenzahlen. Der heutigen und künftigen Jugend wird die Chance auf individuell bestmögliche Ausbildung, dem Schweizer Wirtschafts- und Forschungsstandort der dringend nötige Nachwuchs entzogen. Es zeigt sich, dass noch immer das Portemonnaie der Eltern massgeblich über den Bildungsabschluss der Jugendlichen entscheidet. „Eine Einführung von Schuldgeldern, wie dies Regierungsrätin Silvia Steiner gegenüber den Medien in Erwägung gezogen hat, kommt für den VPOD nicht in Frage“, sagt Katrin Meier, Präsidentin VPOD Zürich Lehrberufe. Im Gegenteil: Bildung soll auf allen Stufen unentgeltlich sein. Dafür setzt sich der VPOD mit der Bildungsinitiative ein, über die am 28. Februar 2016 (…). Fabio Höhener.
VPOD Lehrberufe, 13.1.2016.
VPOD Lehrberufe > Bildung. Sparmassnahmen. Tagung. VPOD Lehrberufe, 13.1.2016.
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03.12.2015 Schweiz
Frauen
Personen
SEV Schweiz
Peter Anliker
Markus Fischer
Henriette Schaffter
Frauen
Tagung
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Frauenbildungstagung 2015. Wie mit Beruf und Familie jonglieren? Eine Spezialistin für Gendermedizin, Elisabeth Zemp-Stutz, bestritt den ersten Teil der Frauentagung am 20. November im Hotel Bern. Darauf folgten verschiedene Workshops mit nützlichen Hinweisen für Frauen, die Berufsarbeit und Familie vereinbaren müssen. Die Frauenbildungstagung war schon seit mehreren Wochen ausgebucht. Sie ist im SEV ein echter Renner. Am Morgen referierte Professorin Elisabeth Zemp-Stutz, die wir in kontakt.sev Nummer 11/2015 vom 11. Juni bereits interviewt haben. Sie ging auf medizinische Unterschiede zwischen Mann und Frau ein, etwa beim Tabakgenuss, dem die beiden Geschlechter nicht aus den gleichen Gründen und nicht gleich häufig frönen: In Schweden rauchen mehr Frauen als Männer, in Norwegen und Dänemark ist der Anteil der Raucher/innen bei Frauen und Männern etwa gleich hoch und sonst überall bei den Männern höher. Weil Männer und Frauen nicht aus den selben Gründen rauchen, müssen Präventionsmassnahmen auf die Geschlechter zugeschnitten sein, um zu wirken. Ein sehr empfindliches Thema ist für die Frauen das Gewicht: Sie sehen sich selber dicker, als sie es wirklich sind, und bei den Männern ist es gerade umgekehrt! Dabei sind sie von Übergewicht und den damit einhergehenden gesundheitlichen Problemen häufiger betroffen als die Frauen. Frauen werden anders behandelt. (…). Henriette Schaffter, Markus Fischer, Peter Anliker
SEV, 3.12.2015
SEV > Frauen. Tagung. SEV, 3.12.2015.
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02.12.2015 Schweiz
Unia Schweiz

Digitalisierung
Tagung
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Digitalisierung der Arbeitswelt. Interessen der Beschäftigten ins Zentrum stellen. Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Gesellschaft und die Arbeitswelt. Die Gewerkschaften sind gefordert, die neuesten Entwicklungen zu verstehen und darauf zu reagieren. An der gut besuchten Tagung „Digitalisierung der Arbeitswelt - Chance oder Gefahr für die Arbeitnehmenden?“ widmete sich die Gewerkschaft Unia heute in umfassender Weise den Herausforderungen und Handlungsansätzen. Die Digitalisierung schreitet voran und verändert die gesamte Arbeitswelt grundlegend. Maschinen und Computer übernehmen Arbeiten, die bisher von Menschen ausgeführt wurden: Selfscanning-Kassen im Verkauf werden immer häufiger, im Gesundheitswesen halten Pflegeroboter Einzug und in der „smart factory“ fertigen 3-D-Drucker Gebäudeteile. Herausforderung für die Gewerkschaften. Diese Veränderungen stellen für die Gesellschaft, insbesondere aber für die Angestellten und ihre Gewerkschaften eine grosse Herausforderung dar. „Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter müssen wir insbesondere gut hinschauen, was mit den Arbeitsstellen passiert“, so Unia-Präsidentin Vania Alleva in ihrer Eröffnungsrede. Werden sie ersatzlos wegrationalisiert oder durch neue, bessere ersetzt? Profitieren nur die Unternehmen von den Produktivitätsfortschritten oder auch die Arbeitnehmenden? In einer digitalisierten Arbeitswelt braucht es nicht nur faire Löhne und sozialen Schutz. (…). Unia Schweiz. Medienmitteilung, 2.12.2015.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Tagung. Unia Schweiz, 2.12.2015.
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16.11.2015 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Service public
Tagung
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Service-public-Tagung: Immer mehr Arbeit, immer weniger Geld? Im Service public kollidiert ein steigender Bedarf an Versorgungsleistungen mit Steuersenkungen und Sparprogrammen. Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich in allen Bereichen des Service public. Neoliberale Politikerinnen und Politiker skandalisieren die Kosten der öffentlichen Dienstleistungen und Infrastrukturen. Unterschlagen wird dabei die grosse Bedeutung des Service public für den Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz. Wie sieht es an der Arbeitsfront aus? Wird die Finanzlage der öffentlichen Hand systematisch schwarz gemalt? Welche Fehlentwicklungen müssen dringend korrigiert werden? Wie gross ist die volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public? Wie sehen Barbara Egger, Regierungsrätin Kanton Bern, und Pierre-Yves Maillard, Staatsrat Kanton Waadt, die Zukunft des Service public? (…).
Christoph Schlatter
VPOD Schweiz, 16.11.2015.
VPOD Schweiz > Service public. Tagung. VPOD Schweiz, 16.11.2015.
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