Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 468

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03.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Elektrizitätsversorgung
GAV
Volltext
Keine Öffnung des Strommarktes ohne flankierende Massnahmen für das Personal der Elektrizitätswirtschaft. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden bedauert die Absicht des Bundesrates, den Strommarkt vollständig zu öffnen, ohne gleichzeitig flankierende Massnahmen für die Beschäftigten der Elektrizitätswirtschaft vorzusehen. Travail.Suisse wird bei den zuständigen parlamentarischen Kommissionen darauf hinwirken, dass die Stimme der Beschäftigten der Elektrizitätswirtschaft gehört wird; andernfalls wird sich Travail.Suisse der vollständigen Marktöffnung widersetzen. Für Travail.Suisse ist der derzeitige Strommarkt gut reguliert und bietet ein hohes Mass an Versorgungssicherheit. Eine vollständige Öffnung des Marktes wäre daher nur im Hinblick auf ein Stromabkommen mit der EU sinnvoll, ein solches ist indes nicht in Sicht. Zudem können Travail.Suisse und die angeschlossenen Berufsverbände (der Schweizerische Verband der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft VPE und die Gewerkschaft Syna), die zusammen die Mehrheit der Beschäftigten in der Branche vertreten, nicht akzeptieren, dass die heute in Aussicht gestellte Änderung des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) immer noch keine flankierenden Massnahmen für das Personal vorsieht. Denn eine vollständige Öffnung des Marktes wird starken Druck auf die Arbeitsbedingungen und Löhne ausüben. (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > Energieversorgung. GAV. Travail.Suisse, 2020-04-03.
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13.03.2020 Schweiz
Coiffeurgeschäfte-Verband
Personen
Vorwärts
Florian Sieber
Coiffeure/Coiffeusen
GAV
Volltext
CoiffeurInnen-GAV in Gefahr. Damit der neu verhandelte Generalarbeitsvertrag Im ColtfeurIlnnengewerbe rechtskräftig werden kann,. muss, es bis Im FrOhling zu einer Einigung kommen. Nun warf ein GerIchtsurteIl die Verhandlungen zurück. Durch den Beschluss droht der vertragslose Zustand In der bereits schon sehr prekären Branche. Am 14. Februar waren es gerade noch fünf Tage, bevor die nächste Verhandlungsrunde zwischen Unia, Syna und Coiffure Suisse losgehen sollte. Doch aus der Runde wurde nichts - ein eingeschriebener Brief informierte die beteiligten Parteien, dass die Verhandlungen bei Strafandrohung .von 10‘000 Franken verboten wurden. Verantwortlich für den Entscheid war die Zürcher SVP- Bezirksrichterin Erika Stoffel. Da der Vertrag bis Ende Jahr für allgemeingültig erklärt werden muss, damit es nicht zu einem vertragslosen Zustand kommt (letztes Mal hatte man bei der Regierung für die Anerkennung des GAV acht Monate gebraucht), könnte das Gerichtsurteil dafür sorgen, dass der sowieso schon ungenügende Schutz der CoiffeuI=innen weiter ausgehöhlt wird. Anlass zu der Verfügung: die Vereinigung Schweizer Coiffeur-Unternehmen (VSCU) will mitverhandeln. „Mir Ist nichts Vergleichbares bekannt. Die VCSU, die seit erst einem Jahr existiert, hatte sich auf Dringlichkeit berufen. Auf die Gewerkschaften offiziell zugegangen sei die Gruppe hingegen laut einem Artikel in der Zeitung „Work“ hingegen nicht. Einzig einen Anruf drei Tage vor Gerichtsverfügung habe es gegeben. Dafür hätte die VSCU mit der Unternehmerseite Verbindung aufgenommen. Für den emeritierten HSG-Arbeitsrechtprofessor Thomas Geiser ist dies ein „weltfremder“ Entscheid, wie er im Interview gegenüber Work sagt: (…). Florian Sieber. Vorwärts, 13.3.2020.
Personen > Sieber Florian. Coiffeure. GAV. Vorwaerts, 2020-03-13.
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09.03.2020 Schweiz
SRI AG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

GAV
SRG
Volltext
GAV-Verhandlungen: dritte Runde. Am 4. März 2020 fand der dritte GAV-Verhandlungstag (GAV SRG 21+) in Bern statt. Nach den ersten beiden Verhandlungsrunden, bei denen die Präsentation und Klärung der jeweiligen Forderungen im Zentrum standen, standen am 4. März personalpolitische Themen im Vordergrund. Dabei wurden insbesondere die Themen rund um den Geltungsbereich des GAV (Ausweitung auf alle SRG-Mitarbeitende, Kader und auch Lernende sowie einen besseren Schutz von externem Personal) und die Zukunft der Aus- und Weiterbildung sowie des mobilen-flexiblen Arbeitens diskutiert. Beide Seiten haben dabei die Anliegen der Sozialpartner anerkannt und die Bereitschaft signalisiert, in diesen Bereichen nach Lösungen zu suchen. Inakzeptabel ist, dass die SRG, trotz ihrer Bekundungen, die Attraktivität der SRG als Arbeitgeber mit guten Arbeitsbedingungen zu erhalten, im Bereich der Spesen und Entschädigungen einen „kleinen Spareffort“ vom Personal erwartet. Diese materiellen Forderungen der SRG werden an den nächsten beiden Verhandlungsrunden vom 30./31. März diskutiert. Zusammen mit den Forderungen des SSM nach einer nachhaltigen Lohnentwicklung, werden diese beiden Verhandlungsrunden sicherlich um einiges kontroverser ablaufen. Das Personal der SRG will keinen Abbau!. (…).
SSM, 9.3.2020.
SSM > SRG. GAV. SSM, 2020-03-09.
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28.02.2020 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Postautobetriebe
Volltext
Das Personal von PostAuto will das ganze Paket. Die bei Syndicom organisierten PostAuto FahrerInnen, haben an ihrer Delegiertenversammlung vom 28. Februar gewichtige Entscheidungen getroffen. Sie haben unter anderem über die Verhandlungsstrategie bei den laufenden Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag, der zukünftigen Zusammensetzung des Firmenvorstands und die ausgehandelte Lohnerhöhung bestimmt. GAV – Wir haben alles verdient!. Die Stimmung war kämpferisch und entschlossen. Die PostAuto-FahrerInnen sind der Meinung, dass sie bei den laufenden Gesamtarbeitsverhandlungen keine Konzessionen machen wollen. Noch bestünden offene Punkte aus der Vergangenheit, die mit der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages gelöst werden müssen. Darunter sind wichtige Punkte wie die Entschädigung der Wegzeiten, bezahlte Kurzpausen oder die Zuschläge bei Nacht- oder Sonntagsarbeit. Das alles muss eingefordert werden, auch wenn die Verhandlungen länger dauern sollten. Die Delegierten sagen JA zu 0,6% mehr Lohn. Die Verhandlungsdelegation präsentierte das Verhandlungsresultat von 0.6% der Lohnsumme. Sie strich heraus, dass der Pflichtanteil auch im obersten Quartil gewährt wird. Der Pflichtanteil, den alle erhalten, beträgt 70% der Lohnsumme. Nur über 30% der Lohnsumme kann der Vorgesetzte verfügen und individuell verteilen. Die Delegierten stimmen diesem Resultat zu. Ab dem XX.03.2020 kann man unter syndicom.ch/lohnrechner seine voraussichtliche Lohnerhöhung berechnen und so vorbereitet in die Lohngespräche gehen. (…).
Syndicom, 28.2.2020.
Syndicom > Postauto. GAV. Syndicom, 2020-02-28.
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20.02.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Freischaffende
GAV
Volltext
Freie und Urheberrecht. Freie Journalistinnen und Journalisten tragen zur Medienvielfalt bei – auch bei der SRG. Sie arbeiten für Print und Rundfunk, sie schreiben und fotografieren Reportagen, sie machen Features, Podcasts, Videos, Hintergrundbeiträge und Interviews. Ihre Beiträge sind im Radio zu hören, im Fernsehen zu sehen, sie sind online und im Print zu lesen. Ein grosser Teil arbeitet allein. Viele sind bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) als Selbständige gemeldet, viele rechnen aber auch als Unselbständige ab, viele sind bei der SVA als Selbständige gemeldet und rechnen doch grösstenteils als Unselbständige ab. Das heisst, das Medienunternehmen, welches das Honorar bezahlt, rechnet auch die Sozialversicherungsbeiträge ab. Einige Freischaffende haben auch eine Einzelfirma gegründet. Ob selbständig, unselbständig oder als Firma organisiert: Freie müssen nicht nur kreativ, sondern auch fit sein, denn sie müssen sich in einem herausfordernden Umfeld bewähren. Sie müssen ihre Beiträge anbieten, ihre Honorare verhandeln, machen Administration, Buchhaltung und schlagen sich mit den Steuerbehörden herum – und vergessen dabei im alltäglichen Trubel oft, dass sie auch Urheberin und Urheber sind. Festangestellte profitieren vom Kreativitätsfonds. (…).
SSM, 20.2.2020.
SSM > Freischaffende. GAV. SSM, 2020-02-20.
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10.01.2020 BE Kanton
Personen
VPOD BE Kanton
Angela Ziehler
GAV
Pflegeheim
Spitex
Volltext
GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex in Bern. Der VPOD fordert, dass der Kanton Bern seine Steuerungsmöglichkeiten ausschöpft und besserer Arbeitsbedingungen über eine GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex-Betriebe sicherstellt. So äussert sich der VPOD in der Konsultation zur kantonalen Gesundheitsstrategie 2020-2030. Bei den Zielen und Massnahmen der kantonalen Gesundheitsstrategie wird kaum auf Handlungsmöglichkeiten seitens Kanton hingewiesen, um die Berufsverweildauer und die Abwanderung der Fachkräfte in andere Kantone und Branchen zu stoppen. Unserer Meinung nach muss der Kanton als Eigner der Spitäler und Kliniken sowie bei der Vergabe von Subventionen und dem Abschluss von Leistungsverträgen seine Verantwortung wahrnehmen und für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Zudem sind die Löhne im Gesundheitswesen, gerade auch in den Alters- und Pflegeheimen, vergleichsweise tief. Hier wäre ein konkretes Handeln des Kantons dringend nötig. Das Spitalversorgungsgesetz verpflichtet die Spitäler und Kliniken auf einen Gesamtarbeitsvertrag, bzw. gleichwertige Arbeitsbedingungen. Für die über 300 Alters- und Pflegeheime sowie die über 100 Spitex-Betriebe besteht keine solche Regelung. Eine entsprechende Vorgabe seitens Kanton sowie die Bereitstellung der entsprechenden finanziellen Mittel würde das Risiko der Abwanderung in anderer Kantone und Berufe wirksam mindern.(…).
Angela Zihler.
Personen > Zihler Angela. Pflegeberufe. GAV. VPOD BE Kanton, 2020-01-10.
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07.01.2020 BS Kanton
BLT
Personen
SEV
Susanne Oehler
BLT
GAV
Volltext
Genug ist genug. BLT: Mitarbeitende hängen Plakate mit GAV-Forderungen an die Bushaltestellen. Nachdem die Geschäftsleitung ohne Mandat zu Verhandlungsterminen erschienen ist und nun einseitig den GAV geändert hat, reicht es: „Die BLT hat offenbar nicht begriffen, was Sozialpartnerschaft bedeutet“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretärin Susanne Oehler. Nach 10 Jahren ist der GAV der BLT veraltet und muss dringend überarbeitet werden. Deshalb hat der SEV bereits im Frühjahr bei der BLT deponiert, den GAV neu zu verhandeln. Zudem hat das Personal wiederholt die Forderung geäussert, dass es verbindlichere Regelungen im Bereich der Arbeitszeit braucht. „Die BLT hält sich gerne den ganzen Spielraum offen, den das Arbeitszeitgesetz bietet – und zwar nicht immer im Interesse der Mitarbeitenden“, erklärt Susanne Oehler. Die Forderungen des Personals sind allesamt zeitgemäss und gut umsetzbar. Dennoch musste der SEV mit Bedauern feststellen, dass die Geschäftsleitung kein Verhandlungsmandat vom Verwaltungsrat erhalten hat. Deshalb kamen bislang keine GAV-Verhandlungen zustande.Anstatt mit den Sozialpartnern in Verhandlungen einzutreten, hat die BLT nun sogar einseitige Änderungen am GAV vorgenommen. Der SEV bedauert, dass die BLT die Anliegen des Personals offenbar so wenig ernst nimmt. (…).
SEV. Medienmitteilung, 7.1.2020.
SEV > BLT. GAV. SEV, 2020-01-07.
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19.12.2019 Schweiz
ISAB
Unia Schweiz

GAV
ISAB
Volltext
Informationssystem Allianz Bau (ISAB) . Decken- und Innenausbaubranche neu auch auf ISAB . Mit dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Schweizerische Gewerbe für Decken- und Innenausbausysteme wird eine weitere Branche des Ausbaugewerbes Teil des Bau-Kontrollsystems. Weitere Branchen werden im 1. Quartal 2020 folgen. ISAB stellt für das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe national einheitliche Daten betreffend GAV-Vollzug zentral und unter Einhaltung der geltenden Normen in Sachen Datenschutz zur Verfügung. Hinter ISAB stehen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes, welche gemeinsam den Paritätischen Verein Informationssystem Allianz Bau (ISAB) gegründet haben. Neun Monate nach dem Start können bereits über 10'000 GAV-unterstellte Firmen das Bau-Kontrollsystem nutzen. Das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) verbessert und modernisiert den Vollzug von allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen in der ganzen Baubranche. Kernstücke des neuen Instrumentes für die bessere Durchsetzung der Gesamtarbeitsverträge sind das ISAB-Portal, die ISAB GAV-Bescheinigung und die ISAB Card. Das neue ISAB-System ist in seiner Grösse und Komplexität einmalig für die Schweizer Vollzugslandschaft. Bisher haben das Bauhauptgewerbe, der Holzbau sowie Mitte Dezember die Decken- und Innenausbaubranche ihre Daten auf ISAB eingespeist. Weitere Branchen werden im 1. Quartal 2020 folgen. (…).
Unia Schweiz,19.12.2019.
Unia Schweiz > ISAB. GAV. Unia Schweiz, 2019-12-19.
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19.12.2019 Schweiz
Ständerat
Travail.Suisse

Allgemeinverbindlicherklärung
GAV
Volltext
Wichtiger Sieg für die Sozialpartnerschaft. Der Ständerat hat heute die irreführende Motion Baumann (18.3934) abgelehnt. Somit werden nicht allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge gegen sozialpolitisch motivierte kantonale Mindestlöhne ausgespielt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst, dass negative Folgen für das föderalistische Handeln der Kantone, für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger und die betroffenen Arbeitnehmenden verhindert werden konnten.. Überraschend hatte die vorberatende Kommission des Ständerates (WAK-S) der irreführenden Motion Baumann (18.3934) zugestimmt. Diese Motion sah vor, dass in den Kantonen von der Bevölkerung demokratisch beschlossene Mindestlöhne durch eine Bundesratsverordnung – nämlich der Allgemeinverbindlicherklärung eines Gesamtarbeitsvertrages mit tieferen Mindestlöhnen – übersteuert werden können. Für Travail.Suisse ist es inakzeptabel, dass die föderalistische Souveränität der Kantone unterlaufen und der demokratische Willen der Stimmbevölkerung umgangen werden soll. Die Motion hätte jede kantonale sozialpolitische Massnahme in Frage gestellt und die Schutzfunktion der Gesamtarbeitsverträge geschwächt. „Dass mit Gesamtarbeitsverträgen sozialpolitische Mindestlöhne unterschritten werden können, um dann mit Sozialhilfe die betreffenden Arbeitnehmenden zu unterstützen, ist sozialpolitisch fragwürdig und arbeitsmarktpolitisch hoch gefährlich“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Travail.Suisse nimmt deshalb erfreut zur Kenntnis, dass das (...). 
Travail.Suisse, 19.12.2019.
Travail.Suisse > GAV. Allgemeinverbindlicherklaerung. Travail.Sisse, 2019-12-19.
17.12.2019 Schweiz
Gerüstbau
Unia Schweiz

GAV
Gerüstbauer
Volltext
Zeitgemässer Gesamtarbeitsvertrag für den Gerüstbau. Die Sozialpartner haben einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für den schweizerischen Gerüstbau ausgehandelt. Dieser anerkennt die eingetragene Partnerschaft, sieht einen Vaterschaftsurlaub vor, schiebt dem Lohndumping einen Riegel und fördert die Berufsbildung, Der GAV, auf den sich die Gewerkschaften Unia und Syna mit dem Schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer-Verband (SGUV) geeinigt haben, tritt Anfang April 2020 in Kraft. Innovativ in Sachen Gleichstellung. Der neue Vertrag ist in gendergerechter Sprache redigiert, um die in der Branche arbeitenden Frauen einzubeziehen. Ausserdem gewährt er gleichgeschlechtlichen Paaren mit eingetragener Partnerschaft im Todesfall die gleiche Anzahl Urlaubstage. Die Sozialpartner haben auch beschlossen, einen Vaterschaftsurlaub von fünf Tagen einzuführen. Dieser gilt ab 1. April 2020 - unabhängig von einem Referendums beziehungsweise bis zum Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes. Anerkennung der Berufserfahrung. Um die Berufserfahrung besser anzuerkennen, sieht der GAV vor, dass Angestellte nach drei Jahren Branchentätigkeit und Abschluss einer von den Sozialpartnern angebotenen Ausbildung zwingend von der Lohnkategorie C in die Kategorie B2 hochgestuft werden. Damit will man nicht nur die Sicherheit auf den Baustellen verbessern, sondern auch Lohndumping einen Riegel schieben. GAV-Vollzug verbessert. (…).
Unia Schweiz, 17.12.2019
Unia Schweiz > Geruestbau. GAV. Unia Schweiz, 2019-12-17.
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16.12.2019 Deutschland
Syndicom
T-Systems Schweiz

GAV
T-Systems Schweiz
Volltext
T-Systems Schweiz neu mit Gesamtarbeitsvertrag. Die Gewerkschaft Syndicom hat mit dem Digitaldienstleister T-Systems Schweiz, einem Tochterunternehmen der Deutschen T-Systems, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abgeschlossen. Dieser GAV tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Mit dem Abschluss des Vertragswerks bekennt sich T-Systems Schweiz zur Sozialpartnerschaft und nimmt als eines der führenden IT-Unternehmen in der Schweiz seine soziale Verantwortung wahr. Keine Branche wandelt sich so rasant wie die IT-Branche. Innovation bedarf jedoch passender Arbeitsumgebungen und Arbeitsbedingungen. Umso wichtiger sind daher gute Gesamtarbeitsverträge wie jener bei T-Systems, damit auch die Mitarbeitenden von den positiven Aspekten der technologischen Transformation profitieren können. Hans-Jürg Schürch, HR-Chef und Mitglied der Geschäftsleitung bei T-Systems Schweiz unterstreicht: „Mit dem Abschluss des Gesamtarbeitsvertrags wollen wir vor allem auch unsere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen. Sie sind das Herzstück des Unternehmens und können jederzeit innerhalb des harten Wettbewerbes den Unterschied ausmachen“. Neue Möglichkeiten mit GAV. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) stärkt T-Systems Schweiz das partnerschaftliche Miteinander und die Weiterentwicklung der Anforderungen der Arbeitswelt von morgen. „Der GAV ermöglicht den Mitarbeitenden, auch in der Schweiz tatsächlich mitzubestimmen und ihre Arbeitsbedingungen mitzugestalten“, betont Giorgio Pardini, Leiter Sektor ICT und Mitglied der  (…).
Syndicom, 16.12.2019.
Syndicom > T-Systems Schweiz. GAV. Syndicom, 2019-12-16.
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27.11.2019 Genf
Lausanne
Zürich
Smood AG
Syndicom

GAV
Smood AG
Velokurier
Volltext
Wildwuchs stoppen durch GAV Kurier*innen. Der Kassensturz berichtete gestern Abend über unzufriedene Foodkurier*innen bei der SMOOD AG. Diese sind auf Syndicom zugekommen, um ihre Interessen gegenüber der Firma zu vertreten. Die Differenzen sind symptomatisch für eine schnell wachsende und weitgehend unregulierte Branche. Syndicom hofft nun auf eine sozialpartnerschaftliche Lösung und ist erfreut, dass die SMOOD AG dem Dialog zustimmt. Langfristig braucht es ein allgemeinverbindliches Vertragswerk. Dafür haben sich bereits rund ein Dutzend Kurierfirmen dem Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen (GAV Kurier*innen) angeschlossen. Die Kurierbranche ist in den vergangenen Monaten und Jahren aufgrund des Online-Booms schnell gewachsen. Die Nachfrage nach rasch einsetzbarem Personal ist hoch, die Konkurrenz ebenso. Dabei droht der Schutz der Arbeitnehmenden auf der Strecke zu bleiben. So hat diese Branche dringend Regulierung nötig, bevor sich dieser Wildwuchs etabliert. Kurierdienste, die Essen ausliefern, fallen unter das Postgesetz, welches „adressierte Sendungen“ regelt. Sie müssen sich daher mindestens an die vom Gesetzgeber festgelegten Konditionen halten. Bereitschaft zum Dialog. Die SMOOD AG hat Bereitschaft signalisiert, einen sozialpartnerschaftlichen Dialog aufzunehmen. David Roth, zuständiger Zentralsekretär bei Syndicom, fordert auch die anderen Kurierdienste zur Kooperation auf: „Es ist im Interesse der Arbeitgebenden, ihren Angestellten korrekte Löhne zu bezahlen. Ihr Reputationsrisiko hängt davon ab.“ So könnte sich die SMOOD AG dem GAV Kurier*innen anschliessen. (…). Syndicom, 27.11.2019.
Syndicom > Smood AG. GAV. Syndicom, 2019-11-27.
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24.10.2019 Schweiz
GAV
ISAB
Unia Schweiz

GAV
ISAB
Volltext
Informationssystem Allianz Bau (ISAB). Erfolgreicher Ausbau des Bau-Kontrollsystems: Holzbau in ISAB integriert – Geschäftsstelle aufgebaut. Sechs Monate nach dem Start des Informationssystems Allianz Bau (ISAB) können bereits über 10'000 GAV-unterstellte Firmen das Bau-Kontrollsystem nutzen. Ende August 2019 konnte mit der Holzbaubranche die erste Branche aus dem Bereich des Ausbaugewerbes auf ISAB begrüsst werden. Der Betrieb von ISAB wird neu von einer eigenen Geschäftsstelle in Zürich sichergestellt, die von Sascha Haltinner geführt wird. ISAB stellt für das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe national einheitliche Daten betreffend GAV-Vollzug zentral und unter Einhaltung der geltenden Normen in Sachen Datenschutz zur Verfügung. Hinter ISAB stehen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes, welche gemeinsam den Paritätischen Verein Informationssystem Allianz Bau (ISAB) gegründet haben. Das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) verbessert und modernisiert den Vollzug von allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen in der ganzen Baubranche. Kernstücke des neuen Instrumentes für die bessere Durchsetzung der Gesamtarbeitsverträge sind das ISAB-Portal, die ISAB GAV-Bescheinigung und die ISAB Card. Das neue ISAB-System ist in seiner Grösse und Komplexität einmalig für die Schweizer Vollzugslandschaft. Ende August 2019 konnte mit der Holzbaubranche die erste Branche aus dem Bereich des Ausbaugewerbes auf ISAB begrüsst werden. Damit können weitere rund 1200 Betriebe die ISAB-Module nutzen. Insgesamt sind bereits Daten von über 10'000 (…).
Unia Schweiz, 24.10.2019.
Unia Schweiz > ISAB. GAV-Vollzug. Unia Schweiz, 2019-10-24.
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19.10.2019 Schweiz
Maler-Gipser
Unia Schweiz

GAV
Maler-Gipser
Volltext
Landsgemeinde Maler-Gipser. Für eine farbige Zukunft: Über 1'500 Maler-Gipser fordern von den Arbeitgebern Verbesserungen im GAV. Heute trafen sich in Zürich um die 100 Unia-Delegierte an der Landsgemeinde Maler-Gipser. Im Rahmen der laufenden Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) fordern sie gemeinsam mit über 1'500 Unterzeichnenden einer Petition für bessere Arbeitsbedingungen die Arbeitgeber dazu auf, die Zukunft der Branche besser zu schützen und für fortschrittliche und für würdige Arbeits- und Lohnbedingungen einzustehen: „Den Schutz der Maler-Gipser aus- statt abbauen!“ lautet ihre klare Botschaft an den Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV). Aktuell wird der GAV Maler- und Gipsergewerbe für die Deutschschweiz, den Kanton Jura und die Maler/innen im Kanton Tessin neu verhandelt. Im Rahmen dieser Verhandlungen will der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV) nun die Arbeits- und Lohnbedingungen in der Branche verschlechtern. Er fordert unter anderem einen Lohnstopp. Das heisst konkret: mehrere Jahre keine Reallohnerhöhung. Zudem will er die Arbeitszeiten ohne Entschädigung verlängern. Nein zu Verschlechterungen im GAV. An der heutigen Landsgemeinde Maler-Gipser der Unia machten die Anwesenden in aller Deutlichkeit klar: Das ist ein absolutes No-Go! (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. Unia Schweiz, 19.10.2019.
Unia Schweiz > Maler und Gipser. GAV. Unia Schweiz, 2019-10-19.
Ganzer Text
27.09.2019 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Post
Volltext
Auftakt zum GAV Post 2021. Nach intensiven Vorbereitungen geht es nun los. Die Verhandlungen haben begonnen. Im Zweiwochenrhythmus werden die beiden Verhandlungsdelegationen der Post und von Syndicom aufeinandertreffen und versuchen ihren jeweiligen Auftrag zu erfüllen. Die Post wird versuchen, davon ist auszugehen, die Kosten tief zu halten. Sie wird die schwierige Marktsituation und die Herausforderungen der Digitalisierung beklagen und betonen, dass eben diese Herausforderungen grosszügige Zugeständnisse an das Personal verunmöglichen. Die Syndicom-Verhandlungsdelegation wird ihrerseits versuchen, möglichst viele Verbesserungen für die Gewerkschaftsmitglieder und das Personal zu erreichen. Dass Verbesserungsbedarf besteht, haben die Vorbereitungen zu den GAV-Verhandlungen gezeigt. Durch die Umfrage bei den Mitgliedern und in den Work-Shops in den Regionen haben sich drei Themenfelder herauskristallisiert: Verbesserter Gesundheitsschutz, Attraktivere Arbeitsbedingungen, Mehr Wertschätzung der Mitarbeitenden
Syndicom, 27.9.2019.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Gastgewerbe
Personen
Work
Christian Egg
Gastgewerbe
GAV
Volltext
Gastrosuisse trickst bei den Verhandlungen zum neuen GAV: Wirte wollen kantonale Mindestlöhne aushebeln. Mehr und mehr Kantone haben neu einen gesetzlichen Mindestlohn. Den Chefs ist das ein Dom im Auge. Der Verband der Wirte verweigert jetzt deswegen sogar. die GAV-Verhandlungen. Es war ein Durchbruch für Löhne, von denen es sich knapp leben lässt: 2017 gab das Bundesgericht grünes Licht für einen gesetzlichen Mindestlohn von 20 Franken pro Stunde im Kanton Neuenburg. Kurz darauf setzte auch der Kanton Jura dieselbe Marke im Gesetz fest. Und es geht weiter: In Basel und Genf sind Volksinitiativen der Gewerkschaften hängig, die im Minimum 23 Franken pro Stunde für alle fordern. Und im Tessin haben die Stimmenden bereits Ja gesagt zu einem Mindestlohn - gestritten wird noch um seine Höhe. Zwar würden die Gewerkschaften gerne gute Arbeitsbedingungen in Gesamtarbeitsverträgen festlegen. Aber in einigen Bereichen, zum Beispiel im Detailhandel, sträuben sich die Arbeitgeber gegen GAV. Also beschritten die Gewerkschaften den politischen Weg. Im Gastrogewerbe mit seinem allgemeinverbindlichen GAV bezeichnet dies der Wirteverband Gastrosuisse gegenüber Work als „nicht faire Doppelstrategie“. Den Chefs und rechten Politikern sind die kantonalen Mindestlöhne ein Dorn im Auge. Deshalb blasen sie jetzt zum Angriff. Mit einer Motion will zum Beispiel der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann die kantonalen Mindestlöhne aushebeln - ausgerechnet mit den Gesamtarbeitsverträgen. (…).  Christian Egg.
Work, 27.9.2019.
Personen > Egg Christian. Gastrosuisse. GAV. Work, 2019-09-27.
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16.09.2019 Schweiz
Syndicom

GAV
Medienschaffende
Mindestlöhne
Volltext
Syndicom-Umfrage zum GAV: Ohne Mindestlöhne und Sozialpläne geht gar nichts! Die meisten Medienschaffenden lehnen das aktuelle Verhandlungsergebnis zum neuen Medien-GAV für die Deutschschweiz und das Tessin ab. Das zeigt eine Umfrage von Syndicom. Über 400 Journalistinnen und Journalisten nahmen daran teil. Ihr Verdikt ist klar: 82 Prozent der Teilnehmenden genügt der jetzige GAV-Entwurf nicht. Medien-GAV muss Lösungen liefern. Was fehlt? Auch darauf geben die befragten Journalist*innen, Fotograf*innen, Produzent*innen, Korrektor*innen, etc. eine eindeutige Antwort: Mindestlöhne und -honorare sind ihnen mit Abstand am wichtigsten. Je nach Region sollen Journalist*innen mindestens 5'200 bis 5'900 Franken monatlich verdienen. An zweiter Stelle folgt die Lohnentwicklung nach Berufsjahren (bei den Festangestellten) und der Geltungsbereich (bei den Freien). Auf Platz drei setzen die Befragten klare Regeln für Sozialpläne: eine Verhandlungspflicht unter Beteiligung der Gewerkschaften und eine Mindestfinanzierung pro abgebauter Stelle. Die vierte Forderung nach Verbriefung der redaktionellen Unabhängigkeit im GAV spaltet die Meinungen: die eine Hälfte der Teilnehmenden fand diese wichtig, die andere nicht. Und an fünfter Stelle kam eine im GAV zu definierende Wochenarbeitszeit von 40 oder 42 Stunden. Gerade junge Medienschaffende haben mit tiefen Einstiegslöhnen und fehlender Lohnentwicklung zu kämpfen. Zudem erhalten Frauen in der Branche weniger Geld für dieselbe Arbeit. Stetiger Stellenabbau verunsichert die Medienschaffenden. Angesichts dessen überraschen die Resultate der (…).
Syndicom, 16.9.2019.
Syndicom > Medienschaffende. GAV. Syndicom, 2019-09-16.
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29.08.2019 Schweiz
MS Direct AG
Syndicom

GAV
MS Direct AG
Volltext
MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Meilenstein für die Regulierung der Fulfillment-Branche – Fullservice-Dienstleiter MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Heute hat die Gewerkschaft Syndicom gemeinsam mit der MS Direct AG einen Pionier-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichnet. Dieser sichert gute Arbeitsbedingungen sowie einen Mindestlohn von über 20 Franken ab sechs Monaten für mehr als 400 Arbeitnehmende. Der GAV ist ein bedeutender Meilenstein für eine stark wachsende Branche im Umfeld des E-Commerce. Syndicom erarbeitete in den vergangenen drei Jahren mit MS Direct, welche als führende Schweizer Fullservice-Anbieterin für über 300 in- und ausländische Unternehmen tätig ist, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Basis und Anspruch ist es, die guten Arbeitsbedingungen des Unternehmens zu sichern und diese dank dem Pionier-GAV als Standard in der Fulfillment-Branche sozialpartnerschaftlich verankern zu können. Ein Zeichen in einer unterschätzten Branche setzen. Die Arbeitsbedingungen in der Fulfillment-Branche sind anspruchsvoll. Es bedarf einer raschen und präzisen Arbeitsweise, wobei das Auftragsvolumen stark schwanken kann. Die Branche hatte bisher nicht das beste Image. Zu Unrecht, denn sie bietet vor allem auch weniger gut Qualifizierten und Wiedereinsteiger*innen ein geregeltes Einkommen. Zudem haben Beschäftigte bei MS Direct die Möglichkeit, durch Weiterbildung ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern. Ein Mindestlohn über den vom Bundesrat festgelegten Fr. 18.25 pro Stunde, eine automatische  (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 29.8.2019.
Syndicom > MS Direct AG. GAV. Syndicom, 2019-08-29.
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24.07.2019 Schweiz
Syndicom
Uber

GAV
Uber
Volltext
Unappetitliches Lohndumping von Genf bis Zürich. McDonald’s hat die Zusammenarbeit mit UberEats von Genf nach Zürich ausgeweitet. Rund 50 weitere Restaurant-Ketten sind mit dabei. KurierfahrerInnen arbeiten nun auch in Zürich als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Das Geschäftsmodell von Uber missachtet branchenübliche Arbeitsbedingungen und fördert damit die Prekarisierung in der gesamten Branche. Die Gewerkschaft Syndicom fordert Uber, Geschäftspartner und die Politik auf, endlich Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden zu ergreifen: Eine GAV-Pflicht für Kurierfahrende von Uber muss her. Die wachsende Kurierbranche ist bekannt dafür, dass die Arbeitsbedingungen aufgrund fehlender Gesamtarbeitsverträge in der Regel schlecht sind. Für David Roth, Zentralsekretär der Gewerkschaft Syndicom kann die Zusammenarbeit zwischen McDonald´s und UberEats zusätzliche weitreichende Folgen für die Branche haben: „Der Konkurrenzdruck und die aufkommenden Plattformen bedrohen die Arbeitsbedingungen in der Branche, weil sie das Risiko auf die FahrerInnen abwälzen. Mit dem GAV „Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen“, der seit dem 1. Mai 2019 in Kraft ist, steht nun aber ein Gesamtarbeitsvertrag zur Verfügung, der auf die Branche angewendet werden kann.“ Syndicom fordert UberEats daher erneut auf, den Kurier-GAV auf seine Angestellten anzuwenden und den sozialpartnerschaftlichen Dialog mit Syndicom zu suchen. Schnell, flexibel, illegal. (…).  Syndicun, 24.7.2019.
Syndicom > Uber. GAV. Syndicom, 2019-07-24.
Ganzer Text
05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
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05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
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01.07.2019 Freiburg
Abstimmung
Unia Freiburg

Abstimmung
GAV
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Fribourg sagt Nein zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten ohne GAV für die Angestellten. Nach Basel im vergangenen Oktober lehnt auch der Kanton Fribourg eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen klar ab. 54,6% der Fribourger/innen lehnten eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten am Samstag von 16 auf 17 Uhr ab. Bereits zum vierten Mal teilen sie einem solchen Vorschlag der Grossverteiler eine Abfuhr. Keine Verlängerung der Öffnungszeiten ohne Schutz. Die Bevölkerung zeigt einmal mehr, dass die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten nicht ihrem Bedürfnis entspricht. Sie sendet auch eine klare Botschaft an die Arbeitgeber im Detailhandel: Ohne die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrags (GAV) zum Schutz der Arbeitnehmenden wird keine Verlängerung der Arbeitszeit akzeptiert. Ein GAV ist unerlässlich, um angemessene Löhne zu gewährleisten, die Arbeitszeiten so zu regeln, dass endlose Tage vermieden werden und damit die Abende und Wochenenden für das Verkaufspersonal frei bleiben. Ein Signal für andere Kantone. Nicht nur die Arbeitgeber des Fribourger Detailhandels wollen die Ladenöffnungszeiten ohne Arbeitnehmerschutz verlängern. In den französischsprachigen Kantonen laufen mehrere Bestrebungen, die Ladenöffnungszeiten zu verlängern (z.B. in Genf und Nyon). (…).
Unia Freiburg, 1.7.2019.
Unia Freiburg > Ladenoeffnungszeiten. GAV. Unia Freiburg, 2019-07-01.
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27.06.2019 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Die Unia verteidigt Sicherheitsmitarbeitende. Sicherheitsbranche: Verlängerung und Verbesserungen im GAV. Die Mobilisierung und die Entschlossenheit der Sicherheitsmitarbeitenden zahlen sich aus: Der allgemeinverbindliche GAV wurde verlängert und tritt am 1.1.2020 in verbesserter Form in Kraft. Parallel dazu finden Ende 2019/anfangs 2020 Lohnverhandlungen statt. Der Bundesrat hat der Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrages für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen zugestimmt. Damit wird eine Lücke der AVE, welche die Arbeitsbedingungen in dieser Branche ernsthaft beeinträchtigt hätte, vermieden. Die Verhandlungen mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungsunternehmen (VSSU) war in den letzten Jahren schwierig. Und die Unia-Branchenkonferenz der Sicherheitsmitarbeitenden hatte den Vorschlag des VSSU vom letzten Jahr abgelehnt. Dies alles führte zu Verzögerungen. Verbesserter GAV ab 1.1.2020. Die Unia hat mit dem VSSU eine Vereinbarung zur Verbesserung des GAV ab 1.1.2020 abgeschlossen. Die Verbesserungen betreffen im Wesentlichen die folgenden Punkte: Gezielte Erhöhung der Einstiegslöhne: Je nach Kategorie zwischen 0,5% und 1% (leichte Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen den Kategorien). Arbeitszeitbegrenzung durch eine Zulage bei Wiederholung langer Arbeitswochen und Kontrolle der Arbeits- und Ruhezeit pro Tag. Zuschlag für das Tragen von Schusswaffen (2 Fr./Stunde bis max. 150 Fr./Monat). Unia Schweiz, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-27.
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26.06.2019 Schweiz
Uhrenindustrie
Unia Schweiz

GAV
Uhrenindustrie
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Nach dem Frauen*streik. Forderungskatalog für die Uhrenindustrie: Respekt – mehr Lohn – mehr Zeit! Ein im Rahmen des Frauenstreiks vom 14. Juni erarbeiteter Forderungskatalog wurde beim Arbeitgeberverband der schweizerischen Uhrenindustrie offiziell eingereicht. Dieser Katalog hat eine Gruppe von Frauen der Uhrenindustrie, die Mitglieder der Unia sind, erarbeitet und erstmals im Vallée de Joux präsentiert. Er verlangt Lohnerhöhungen, eine bessere Arbeitszeitgestaltung und mehr Respekt. Die Kommission der Uhrenindustrie der Unia hat die Forderungen verabschiedet und beschlossen, sie gemeinsam zu unterstützen. In den Monaten vor dem Frauenstreik unterstützte die Unia die Erarbeitung von konkreten Forderungen um die Situation der Frauen in der Uhrenindustrie (wo rund 25’000 Frauen arbeiten) zu verbessern und noch immer bestehende Ungleichheiten zu beseitigen. Die Mitglieder der Kommission der Uhrenindustrie der Unia haben an ihrer Sitzung vom vergangenen Donnerstag in Neuenburg beschlossen, die im Vallée de Joux vorgestellten Forderungen zu unterstützen. Die Löhne müssen erhöht werden. 2019 reichen die Mindestlöhne für ungelernte Personen, darunter viele Frauen, nicht aus, um mit einem oder mehreren unterhaltsbedürften Kindern ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Bruttolohngefälle zwischen Frauen und Männern beträgt in der Uhrenindustrie 24,8 Prozent. Das ist noch mehr als in der Privatwirtschaft im Allgemeinen! Zusammen mit der Unia fordern die Angestellten der Uhrenbranche deshalb eine unabhängige Kontrolle, um die Lohnungleichheiten zu ermitteln und zu (…).
e Gnos, Leiter Kommunikation und Kampagnen Unia Schweiz 26.6.2019.
Unia Schweiz > Uhrenindustrie. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-26.
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18.06.2019 Schweiz
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
Unia Schweiz

GAV
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
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Maler-Gipser: Gemeinsam für eine Zukunft mit einem besseren GAV! Maler/innen und Gipser/innen fordern faire Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen für den neuen GAV im Maler- und Gipsergewerbe Deutschschweiz und Tessin sind voll im Gange. Die Maler/innen und Gipser/innen verdienen Wertschätzung und fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Dazu läuft ab heute eine Petition mit den Hauptforderungen der Maler/innen und Gipser/innen. Der neue GAV betrifft die Maler/innen und Gipser/innen in der Deutschschweiz und im Jura, sowie die Maler/innen im Tessin. Die Forderungen an die Arbeitgeber haben die Maler/innen und Gipser/innen bereits an ihrer grossen Berufskonferenz vom November 2018 festgelegt: Mehr Lohn für alle, 300 Franken pro Monat Mittagspauschale für alle, Besserer Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende, Reisezeit muss bezahlte Arbeitszeit sein – für alle, Lernende: Attraktiver Mindestlohn und 13. Monatslohn für alle. Die Petition dazu kann auch online unterzeichnet werden. Sie läuft bis Ende September und wird anschliessend den Arbeitgebern übergeben. Mehr Arbeit für weniger Geld? Die Maler/innen und Gipser/innen widersetzen sich vehement den Angriffen der Arbeitgeber. Diese haben ein inakzeptables Abbaupaket geschnürt: Keine Reallohnerhöhungen über mehrere Jahre und keinen Lohnzuschlag für die ersten 120 Überstunden Ende Jahr (bisher 25%). Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. (…).
Unia Schweiz, 18.6.2019.
Unia Schweiz > Maler-Gipser. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-18.
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