Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 216

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09.06.2020 Schweiz
Notime AG
Post
Syndicom

GAV
Notime AG
Volltext
Die Mitarbeitenden von Notime Schweiz AG erhalten einen eigenen GAV. Verbesserte Arbeitsbedingungen.
Das Kurier- und Technologieunternehmen Notime, die Schweizerische Post als Hauptaktionärin, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband transfair haben sich auf einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt. Die rund 580 Mitarbeitenden der Notime (Schweiz) AG erhalten per 1. Oktober 2020 einen eigenen GAV. Die involvierten Partner verständigten sich auf Arbeitsbedingungen, die deutlich über den Mindeststandards liegen. Der neue GAV berücksichtigt insbesondere die Interessen der Teilzeitmitarbeitenden, da er ihnen ein regelmässiges Einkommen sichert. Ab 1. Oktober 2020 sind die Mitarbeitenden von Notime in einem GAV angestellt. Die GAV-Verhandlungen zwischen Notime, der Schweizerischen Post als Hauptaktionärin, Syndicom und Transfair waren geprägt von einer partnerschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit. Die Verhandlungspartner einigten sich auf einen GAV. Dieser schafft für die rund 580 Mitarbeitenden von Notime, die grossmehrheitlich in der same-day-delivery für Food- und E-Commerce-Produkte arbeiten, verbesserte Arbeitsbedingungen. So wird für regelmässige Sonntagsarbeit ein Lohnzuschlag von 5 Prozent ausbezahlt und die Mitarbeitenden im Monatslohn haben Anrecht auf neun bezahlte Feiertage pro Jahr (bisher sechs Feiertage). Der vereinbarte Mindestlohn liegt über dem branchenüblichen Durchschnittslohn und die Wochenarbeitszeit beträgt 42 Stunden. (…). 
Syndicom, 9.6.2020.
Syndicom > Notime Schweiz AG. GAV. Syndicom, 2020-06-09.
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08.06.2020 Schweiz
Personen
Post
Syndicom
Corrado Pardini
Post
Verwaltungsrat
Volltext
Syndicom begrüsst die Wahl von Corrado Pardini in den Verwaltungsrat der Post. Die Generalversammlung des Post-Konzerns hat den Berner Gewerkschafter Corrado Pardini als neuen Arbeitnehmervertreter in den Verwaltungsrat (VR) der Post gewählt. Syndicom ist erfreut, dass die Post-Angestellten mit dieser Wahl von einer kompetenten Persönlichkeit und ihrem Wunschkandidaten im VR des Postkonzerns vertreten wird. Mit der Wahl von alt Nationalrat Corrado Pardini folgte die Generalversammlung der Post dem Wahlvorschlag von Syndicom. Der Wahlvorschlag erfolgte auf Antrag der Präsidien der Syndicom-Firmenvorstände der Post, welche Corrado Pardini als geeignetsten Kandidaten aus einer Shortlist nominiert hatten. Corrado Pardini ist ein langjähriges Mitglied von Syndicom und Präsident des Berner Gewerkschaftsbundes. Er erfüllt alle Voraussetzungen, die es für dieses anspruchsvolle Mandat braucht: ausgewiesene politische und gewerkschaftliche Erfahrung auf höchster Ebene. Dabei hat er seine gewerkschaftliche Haltung immer wieder unter Beweis gestellt. Als alt Nationalrat verfügt er zusätzlich über das notwendige Gespür für die politischen Prozesse in Bundesbern, wo er sich als Verfechter eines starken Service public einen Namen gemacht hat. Ebenso ist seine Unabhängigkeit durch den angekündigten Rücktritt aus der Geschäftsleitung der Unia gegeben. Syndicom ist erfreut über die Wahl von Corrado Pardini und überzeugt, dass mit ihm eine kompetente Persönlichkeit und ein echter Arbeitnehmervertreter die Interessen der Mitarbeitenden dienmitteilung,
Syndicom, 8.6.2020.
Personen > Pardini Corrado. Verwaltungsrat. Post. Syndicom, 2020-06-08.
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29.05.2020 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Post
Volltext
Die Briefträgerin und der Motor. Die neue Strategie der Post ist eine „Wachstumsstrategie“, in welcher der Service public gebührend berücksichtigt werden soll. Habe doch grad die Corona-Krise gezeigt, wie wichtig die Rolle der Post als Grundversorgerin sei und wie gut sie diesen Auftrag erfülle. Sagte der CEO an einer Online-Veranstaltung, zu der die Mitarbeitenden am Vorabend der Pressekonferenz eingeladen waren. Zwei Stunden „Live-Arena“, die auf Vertrauensbasis als Arbeitszeit angerechnet wurden. Auch das ist neu. Bisher musste das Zustellpersonal bei obligatorischen „Strategieanlässen“ meist die halbe Zeit als Freizeit drangeben. Die Briefträgerin loggte sich ein und erhielt Zugang zum Live-Stream. Zusammen mit zuletzt scheint’s siebentausend ¬anderen Mitarbeitenden, von denen viele sich mit Fragen und Bemerkungen aktiv beteiligten. Die ganze Konzernleitung war da, mehr oder weniger gemäss Corona-Abstand aufgereiht. Der Personalchefin, dem einzigen weiblichen Konzernleitungsmitglied, war als Geschlechtsgenossin die Leiterin des Funk¬tionsbereichs „Entwicklung und Innovation“ beigesellt. Nur der Konzernleiter trug Krawatte.
Die Folien sind in der Firmenfarbe eines Motorenölunternehmens gehalten. MIit System. Die Vision „Wir sind der Motor für eine moderne Schweiz“ löst die Parole „Einfach mit System“ ab. Lustig, dachte die Briefträgerin, dass die den Live-Gesprächen beigefügten Präsentationsfolien in der Firmenfarbe eines Motorenölunternehmens gehalten sind („Motorex – Oil of Switzerland“). (…). Katrin Bärtschi.
Work online, 29.5.2020.
Personen > Baertschi Katrin. Post. Work online, 2020-05-29.
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15.05.2020 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Coronavirus
Volltext
Die Briefträgerin & die Risikoprämie. Am Anfang war die Petition vom 25. März, von der Gewerkschaft Syndicom lanciert und „von Tausenden von euch“ unterzeichnet: „Alle, die an der Front arbeiten, sollen eine Corona- Risikoprämie erhalten.“ Es folgten zwei Informationsschreiben. In einem teilte die Gewerkschaft freudig mit: „Euer Engagement hat sich gelohnt. All jene, die in der Zustellung, der Sortierung oder am Schalter gearbeitet haben, erhalten einen Bonus von 500 Franken respektive 250 bei einem Beschäftigungsgrad von weniger als 50 Prozent. Syndicom hat diese Prämie für alle Postangestellten gefordert (…). Die monetäre Entschädigung ist in dieser Zeit ein Zeichen.“„Der Presto-Kollege erhält keine Prämie.“Vergessen. Im Brief von der Post vom 20. April – im vertraulichen Du gehalten – wird die Gewerkschaft mit keinem Wort erwähnt. Die Post erscheint als Urheberin der Wohltat, und so wird es auch vom Teamchef kommuniziert. Als die Briefträgerin spöttisch nachfragt, gibt er aber ohne Zögern zu: „Ja, die Gewerkschaft steckt dahinter.“ So als wäre diese Nebensächlichkeit kaum der Rede wert. Die Post und die Gewerkschaft … „Man merkt dem Postsektor von Syndicom halt an, dass er früher ein Personalverband gewesen ist“, bemerkte einmal eine kämpferische Gewerkschafterin. Während Thomas Baur, Konzernleitungsmitglied, vor ein paar Jahren froh in der Personalzeitung verkündete, einer seiner grössten Erfolge als ehemaliger Leiter PostMail sei gewesen, dass heute nicht mehr für jede Entscheidung die Gewerkschaft konsultiert werden müsse. Das Vertrauen der Belegschaft in(…). Katrin Bärtschi.
Work online, 15.5.2020.
Personen > Baertschi Katrin. Coronavirus. Praemie. Work online, 2020-05-15.
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14.05.2020 Schweiz
Post
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Post
Volltext
Post von morgen – mit Arbeitsbedingungen von heute. Wie die Post mitgeteilt hat, plant sie den nächsten grossen Umbauschritt. Syndicom erwartet, dass dem Umbau enge Leitplanken gesetzt werden. Der Einbezug der Angestellten ist sicherzustellen - die Arbeitsbedingungen der Angestellten sind nicht verhandelbar. Die Vergangenheit hat gezeigt: Nur auf Versprechungen sollten sich weder Angestellte noch die Politik verlassen. Mit der Umstrukturierung von PostNetz sollen die Filialen aus der Konzerngesellschaft Post CH AG herausgelöst werden. In der Vergangenheit wurden diesem Konzernbereich gezielt Verluste angeheftet, um den Abbau zu legitimieren. Die Umwandlung in eine eigene Aktiengesellschaft bedarf deshalb entsprechender Korrekturen. Die Konzernbereiche PostMail und PostLogistics werden enger verknüpft. Die Verknüpfung der Logistikdienstleistungen Brief und Paket ermöglicht Synergiegewinne, birgt aber die Gefahr, dass geltende Arbeitsbedingungen zur Diskussion gestellt werden. Syndicom sieht das Potenzial, welches dieser Umbauschritt mit sich bringt. Trotzdem äussert sich der zuständige Sektorleiter Matteo Antonini besorgt: „Versprechen werden nicht ausreichen. Wir werden auf Verpflichtungen beharren und auch die Politik ist gut beraten, die Ansprüche der Bevölkerung gesetzlich abzusichern. Ansonsten kann aus dem Umbau rasch ein Abbau werden.“Dem Umbau enge Leitplanken setzen (…).
Syndicom, 14.5.2020.
Syndicom > Post. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2020-05-14.
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07.05.2020 Schweiz
Post
Postauto Schweiz AG
SEV Schweiz

Anstellungsbedingungen
Post
Volltext
Post-Mitarbeitende erhalten modernere und familienfreundlichere Anstellungsbedingungen. Die Post, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband transfair haben die Verhandlungen zum neuen Dach-Gesamtarbeitsvertrag sowie zum Firmen-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Post CH AG erfolgreich abgeschlossen. Die Verhandlungsdelegationen einigten sich auf einen GAV mit modernen und familienfreundlichen Anstellungsbedingungen. Dieser tritt per 1. Januar 2021 in Kraft. PostAuto und PostFinance erhalten auf der Grundlage der neuen Vereinbarung „Dach-GAV“ separate Gesamtarbeitsverträge. Die Verhandlungen zwischen der Post, Syndicom und Transfair waren geprägt von unterschiedlichen Interessen, aber einer konstruktiven Zusammenarbeit. Die drei Sozialpartner verhandelten zum einen die neue Vereinbarung Dach-GAV, welche die Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern regelt. Diese Vereinbarung gilt für etwa 70 Prozent der Belegschaft – das sind rund 32 000 Mitarbeitende der Post CH AG, der PostAuto AG und der PostFinance AG. Zum anderen verhandelten die Parteien den neuen Firmen-GAV für die Post CH AG, welcher die Anstellungsbedingungen für die Mitarbeitenden der Post CH AG definiert. Die Verhandlungsdelegationen einigten sich dabei auf ein Gesamtpaket mit modernen und familienfreundlichen Anstellungsbedingungen, die in Zeiten der Veränderung Stabilität bringen. Lohngleichheit, Schutz vor Diskriminierung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. (…).
SEV, Medienmitteilung, 7.5.2020.
SEV > Post. Anstellungsbedingungen. SEV, 2020-05-07.
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13.03.2020 Biel
Personen
Post
Vorwärts
Peter Heiniger
Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Post CH AG vs.PdA. Die PdA setzt sich gegen die Schliessungen von Poststellen in der Schweiz ein. Dieser Einsatz ist offenbar unserem ehemaligen Staatsbetrieb zu Ohren oder auch zu Augen gekommen. Nach unserer Intervention im Bieler Stadtrat, mit vorgängiger Aktion und diversen Medienberichten, meldete sich Frau Antoinette Feh, Medienverantwortliche der Post CH AG für die Deutschschweiz, bei mir. Mein Erstaunen war doch recht gross. Hat da die PdA einen wunden Punkt getroffen? Auf jeden Fall fand am 24. Februar ein Trefffen mit Frau Feh und mir statt. Vorgängig muss ich erwähnen, dass dieses Gespräch grundsätzlich sehr angenehm – von Seiten der menschlichen Ebene betrachtet - war. Frau Feh ist natürlich eine ausgewiesene Kommunikationsspezialistin. Nun, das Gespräch drehte sich um die von der PdA aufgegriffenen Punkte. Die Dienstleistungen, die in den zu Agenturen umgewandelten Poststellen reduziert sind. Da ist vor allem eine dieser Dienstleistungen hervorzuheben: Die Ein- und Auszahlungen bar sind in diesen Agenturen aufgrund des schweizerischen Geldwäschegesetzes nicht möglich. Geldtransfer ins Ausland werden nicht verarbeitet. Frau Feh sagte, 97 Prozent der ursprünglichen Dienstleistungen seien gewährleistet. Ganz scnwerwlegende und schliesslich auch wichtigste Gründe für unseren Protest sind die Anstellungsbedingungen der MitarbeiterInnen in den Agenturen. (…).
Peter Heiniger.
Vorwaerts, 13.3.2020.
Personen > Heiniger Peter. Post. Poststellen. Vorwaerts, 2020-03-13.
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12.03.2020 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Post und Politik müssen die Weichen richtig stellen. Das heute präsentierte Jahresergebnis zeigt: Die Post ist nach wie vor ein solides Unternehmen, das seine Investitionen aus dem Gewinn finanzieren kann. Aber es ist jetzt höchste Zeit, das Unternehmen neu aufzustellen und die kurzfristige Renditelogik aus der Ruoff-Ära abzustreifen. Die Post muss wieder in einen Service public-Modus zurück finden. Dafür muss aber auch die Politik die notwendigen Grundlagen schaffen. In den letzten Jahren begründete die Post den Gewinnrückgang stets mit der rückläufigen Entwicklung bei PostFinance. Das Ergebnis 2019 zeigt aber, dass die Weichen grundlegend neu gestellt werden müssen. Denn obwohl PostFinance ein besseres Ergebnis aufweist, muss die Post wiederum einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Gesamtertrag bleibt aber stabil und das ist angesichts der ständigen Umschichtungen von Verlusten und Gewinnen innerhalb des Konzerns die verlässlichste Zahl. Der Gewinnrückgang birgt aber mittelfristig grosse Risiken für die Zugänglichkeit der Dienstleistungen der Post für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Kundenorientierte Investitionen statt Spielzeuge. Die erfolglosen Experimente der letzten Jahre müssen Innovationen und Investitionen in einen kundennahen Service public mit den vollen Dienstleistungen weichen. Das Management der Post muss im Kern der Logistik innovativ werden, statt sich mit Spielzeugen wie Drohnen und Paketroboter zu beschäftigen. Denn die Schweiz braucht einen hochwertigen Service public. (…).
Syndicom, 12.3.2020.
Syndicom > Post. Syndicom. Syndicom, 2020-03-12.
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28.02.2020 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Postautobetriebe
Volltext
Das Personal von PostAuto will das ganze Paket. Die bei Syndicom organisierten PostAuto FahrerInnen, haben an ihrer Delegiertenversammlung vom 28. Februar gewichtige Entscheidungen getroffen. Sie haben unter anderem über die Verhandlungsstrategie bei den laufenden Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag, der zukünftigen Zusammensetzung des Firmenvorstands und die ausgehandelte Lohnerhöhung bestimmt. GAV – Wir haben alles verdient!. Die Stimmung war kämpferisch und entschlossen. Die PostAuto-FahrerInnen sind der Meinung, dass sie bei den laufenden Gesamtarbeitsverhandlungen keine Konzessionen machen wollen. Noch bestünden offene Punkte aus der Vergangenheit, die mit der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages gelöst werden müssen. Darunter sind wichtige Punkte wie die Entschädigung der Wegzeiten, bezahlte Kurzpausen oder die Zuschläge bei Nacht- oder Sonntagsarbeit. Das alles muss eingefordert werden, auch wenn die Verhandlungen länger dauern sollten. Die Delegierten sagen JA zu 0,6% mehr Lohn. Die Verhandlungsdelegation präsentierte das Verhandlungsresultat von 0.6% der Lohnsumme. Sie strich heraus, dass der Pflichtanteil auch im obersten Quartil gewährt wird. Der Pflichtanteil, den alle erhalten, beträgt 70% der Lohnsumme. Nur über 30% der Lohnsumme kann der Vorgesetzte verfügen und individuell verteilen. Die Delegierten stimmen diesem Resultat zu. Ab dem XX.03.2020 kann man unter syndicom.ch/lohnrechner seine voraussichtliche Lohnerhöhung berechnen und so vorbereitet in die Lohngespräche gehen. (…).
Syndicom, 28.2.2020.
Syndicom > Postauto. GAV. Syndicom, 2020-02-28.
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29.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnerhöhungen
Post
Volltext
Syndicom fordert Transparenz und faire Lohnerhöhungen bei Swiss Post Solutions. Wie der Blick in der heutigen Ausgabe offenlegt, herrscht bei Swiss Post Solutions (SPS) mindestens eine Zweiklassengesellschaft. Während das Kader regelmässig an kostspieligen Ausflügen opulent verwöhnt wird, wird beim Personal die Sparschraube angesetzt. Mit diesem Verhalten beschädigt die SPS-Führung um Jörg Vollmer das Ansehen der Schweizerischen Post und verliert gegenüber dem Personal jegliche Glaubwürdigkeit. Die Post muss nun die Kosten offenlegen und bei ihrer Tochterfirma für eine neue Firmenkultur sorgen. Unter den enthüllten Kaderfeiern bei SPS, die dieses Jahr in Vietnam stattgefunden haben, leidet das Personal doppelt. Das Personal ist es, das im Kontakt mit den Kunden Häme über das Verhalten der Vorgesetzten über sich ergehen lassen muss und weit schlimmer: bei SwissPostSolutions finanziert es mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen die Feiern der Chefs. Schlechtere Arbeitsbedingungen bei SwissPostSolutions nicht akzeptabel. Die Angestellten von SwissPostSolutions haben deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen als jene des Post-Stammhauses. Dies, obwohl die Post Alleinaktionärin bei SPS ist. Die Unterschiede sind zahlreich: Löhne, Zulagen und Rentenleistungen sind alle tiefer als bei den Angestellten im Stammhaus. Zudem haben sie keinen Schutz durch einen Sozialplan und keine geregelte Frühpensionierung. Post muss für Transparenz sorgen und Reisekosten offen legen. (…).
Syndicom, 29.1.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-01-29.
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28.11.2019 Schweiz
Frauen
Post
Syndicom

Lohngleichheit
Post
Volltext
Ein guter Schritt, aber noch lange nicht am Ziel. Syndicom begrüsst die Bemühungen der Post, durch die Einrichtung einer Meldestelle Lohngleichheit zwischen Frau und Mann herzustellen. Diese Prüfstelle geht auf eine langjährige Forderung der Arbeitnehmervertretungen zurück. Im Jahr des Frauenstreiks muss es Ziel aller Betriebe sein, unerklärbare Lohndifferenzen vollständig zu beseitigen, so, wie es das Gesetz vorschreibt. Dass die Post die bestehenden Lohndifferenzen weiter reduzieren will, ist ein logischer Schritt für einen bundesnahen Betrieb. Der Post als drittgrösste Arbeitgeberin der Schweiz kommt dabei eine besondere Vorbildfunktion zu. Mit der Unterzeichnung der Charta „Lohngleichheit im öffentlichen Sektor“ macht sie einen wichtigen Schritt vorwärts. Am Ziel ist sie aber erst, wenn die 2,2 Prozent unerklärbare Lohndifferenzen nicht mehr vorhanden sind. Matteo Antonini, Leiter Sektor Logistik von Syndicom beurteilt die Situation wie folgt: „Es ist wichtig zu verstehen, dass die 2,2 Prozent ein Durchschnittswert sind. Im Postkonzern finden sich weiterhin Personengruppen und Konzernteile wo grössere Unterschiede bestehen. Dort muss die Post dringend handeln und weitere Massnahmen ergreifen.“Transparentes Lohnsystem ist entscheidend. Auch dank der Entwicklung und Einführung eines neuen Lohnsystems in gewissen Konzernbereichen gelang es der Post, in den letzten drei Jahren die unerklärbaren Lohndifferenzen um 1,5 Prozent zu verringern. Das ist lobenswert. (…).
Syndicom, 28.11.2019.
Syndicom > Post. Lohngleichheit. Syndicom, 2019-11-28.
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15.11.2019 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Briefträgerin
Informatik
Volltext
Die Briefträgerin & die Systembefriedigung. Es gibt solche Fehler und solche. Neulich war hier von Zustellfehlern die Rede. Diesmal ist die Angelegenheit komplexer, um nicht zu sagen unüberschaubar. Unabdingbar gewordenes Attribut der Zustellenden ist der Scanner. Ein tönender Schuss¬apparat. Der Scanner piepst. Oder schreit. Je nach Hörart. Schon wieder ein Fehlerpunkt für die Teamstatistik. Der Scanner enthält alle eingeschriebenen Sendungen eines Arbeitstages. Wenn nicht schon von den Sortiermaschinen in den grossen Sortierzentren, durch die jede „maschinenfähige“ Sendung läuft, werden die Barcodesendungen von den Briefträgerinnen und -trägern eingescannt. Mit dem Scanner wird jeder -Zustellschritt bestätigt und quittiert. Der Scanner weiss fast ¬alles. Er weiss vieles, was die Briefträgerin nicht weiss, nicht wissen kann, weil es hinter Algorithmen in der virtuellen Unsichtbarkeit versteckt ist. Der Scanner registriert und rapportiert. Vorausgesetzt, er funktioniert. Er liefert auch die Grundlagen für die regelmässig vom System ausgespuckten Fehlerlisten: falsch gescannte Sendungen, ungenügend eingescannte Nachsendungen und so weiter. Die Fehler lassen sich den Touren zuordnen und diese wiederum der Person, die sie am betreffenden Tag lief. Ein kurioser Schwank aus dem Alltag: Im Adressmanagement Post (AMP) sind alle Zustelladressen der Schweiz erfasst. Mittels Scanner sind sie à jour zu halten. Nun weiss die Briefträgerin: Herr Müller ist weggezogen, ohne Hinterlassen einer Nachsendeadresse. Der Briefkasten trägt nicht mehr seinen Namen, sondern einen (…).  Katrin Bärtschi.
Work online, 15.11.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Brieftraegerin. Datenverarbeitung. Work online, 2019-11-15.
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04.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Schalterdienste
Sexuelle Belästigung
Volltext
Post zwingt Personal, sexistische Flyer zu verteilen – Syndicom fordert sofortigen Stopp. Das Schalterpersonal der Post ist derzeit gezwungen, anzügliche Flyer zu verteilen. Der doppeldeutige Satz „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“, soll als Werbung für eine PostFinance-App dienen. Syndicom fordert einen sofortigen Stopp der Verteilaktion. Der Spruch „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“ sollte eigentlich ein Relikt aus früheren Zeiten sein. Solch ein sexistischer Werbesatz hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und ist im Jahr des Frauenstreiks ein Hohn für all jene, welche gegen solche Strukturen ankämpfen. Ausgerechnet das vorwiegend weibliche Schalterpersonal wird gezwungen, diesen Flyer den Kund*innen abzugeben. Entsprechend empörte Reaktionen der Betroffenen haben Syndicom bereits kurz nach Schalteröffnung erreicht. „Dass man am Post-Hauptsitz blindlings sexistische Werbung durchwinkt, ist durch nichts zu erklären,“ meint David Roth, Zentralsekretär von Syndicom. Wir fordern die Post auf, bis heute Montagmittag die Verteilung dieses Flyers einzustellen.“Syndicom betrachtet dies andernfalls als riesigen Rückschritt in einem sonst sehr konstruktiven Gleichstellungsdialog mit der Post.
Syndicom, 4.11.2019.
Syndicom > Sexuelle Belaestigung. Syndicom, 2019-11-04.
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08.10.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Post
Volltext
Zur besten Post der Welt gehören die besten Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Syndicom gratuliert der Post für ihren Hattrick als „beste Post der Welt“ und zeigt sich erfreut, dass die Postleitung den massgeblichen Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anerkennt, die täglich dafür sorgen, dass der postalische Service public in der Schweiz herausragend ist. Zurzeit laufen die Verhandlungen über die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages Post CH, der die minimalen Arbeitsbedingungen für rund 33‘000 Postangestellte regelt. Der Post bietet sich somit die Chance ihren Worten Taten folgen zu lassen. Jegliche Forderungen nach Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen würden den Aussagen der Postleitung diametral widersprechen. In einer breit angelegten Umfrage und in regionalen Versammlungen haben die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder die Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des GAV definiert. Dabei ist zu Ausdruck gekommen, dass sie ihren Arbeitgeber insgesamt schätzen, hingegen durchaus Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen besteht. Folgende Handlungsfelder haben die Postmitarbeitenden definiert. Verbesserter Gesundheitsschutz. Dazu gehört der Schutz der Frei- bzw. Erholungszeit. Keine Verschlechterungen bei den heute vergleichsweise attraktiven Arbeitsbedingungen. Mehr Wertschätzung und Einbezug des Personals. Die Handlungsfelder und Forderungen sind im Detail einzusehen unter www.syndicom.ch/gavpost. (…).
Syndicom, 8.10.2019.
Syndicom > Post. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2019-10-08.
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27.09.2019 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Post
Volltext
Auftakt zum GAV Post 2021. Nach intensiven Vorbereitungen geht es nun los. Die Verhandlungen haben begonnen. Im Zweiwochenrhythmus werden die beiden Verhandlungsdelegationen der Post und von Syndicom aufeinandertreffen und versuchen ihren jeweiligen Auftrag zu erfüllen. Die Post wird versuchen, davon ist auszugehen, die Kosten tief zu halten. Sie wird die schwierige Marktsituation und die Herausforderungen der Digitalisierung beklagen und betonen, dass eben diese Herausforderungen grosszügige Zugeständnisse an das Personal verunmöglichen. Die Syndicom-Verhandlungsdelegation wird ihrerseits versuchen, möglichst viele Verbesserungen für die Gewerkschaftsmitglieder und das Personal zu erreichen. Dass Verbesserungsbedarf besteht, haben die Vorbereitungen zu den GAV-Verhandlungen gezeigt. Durch die Umfrage bei den Mitgliedern und in den Work-Shops in den Regionen haben sich drei Themenfelder herauskristallisiert: Verbesserter Gesundheitsschutz, Attraktivere Arbeitsbedingungen, Mehr Wertschätzung der Mitarbeitenden
Syndicom, 27.9.2019.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2019-09-27.
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26.09.2019 Schweiz
DMC Direct Mail Company
Post
Syndicom

Arbeitszeitverkürzung
DMC Direct Mail Company
Volltext
DMC: GAV-Verhandlungen werden noch dieses Jahr aufgenommen. Nach der Ankündigung der Post, die Mitarbeitenden der Distriba AG in die DMC (Direct Mail Company) zu integrieren und den über 3‘000 WerbeverträgerInnen die Arbeitszeiten zu kürzen, forderte Syndicom den Einbezug der Mitarbeitenden, einen grosszügigen Sozialplan und Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Nach dem Abschluss des Konsultationsverfahrens kann Syndicom feststellen, dass die Forderungen weitgehend erreicht wurden. Besonders erfreut zeigt sich Syndicom-Zentralsekretärin Sheila Winkler über die vereinbarte Aufnahme von GAV-Verhandlungen: „Die Arbeitsplätze und Löhne der VerträgerInnen sind durch die abnehmenden Mengen im klassischen Werbemarkt bedroht. In einem solchen Umfeld bietet ein GAV mit Sozialplanpflicht, Mindeststandards und jährlichen Lohnverhandlungen besonderen Schutz für die Mitarbeitenden.“ Nachdem Syndicom den Einbezug der Mitarbeitenden gefordert und in allen betroffenen Regionen Informationsanlässe durchgeführt hatte, zeigte sich die DMC bereit, eine Verhandlungsdelegation von Syndicom zu den Sozialplangesprächen zuzulassen. Die Verhandlungsdelegation von Syndicom und die DMC haben nun einen Sozialplan ausgehandelt, der eine Entschädigung vorsieht. Dabei werden das Dienstalter und der Beschäftigungsgrad berücksichtigt. (…).
Syndicom, 26.9.2019.
Syndicom > DMC. Werbevertrieb. Syndicom, 20-09-26.
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13.09.2019 Genf
Post
Unia Genf

Lohnerhöhungen
Volltext
Zeitungszustellung
Zeitungsverträger/innen erkämpfen Verbesserungen: Erfolgreicher Arbeitskampf bei der Genfer Post-Tochter Epsilon. Anpassung der Löhne an die geltenden Mindestlöhne, Lohnrückzahlungen von rund 600'000 Franken sowie Einführung von Nachtarbeitszuschlägen und eines Zeiterfassungssystems: Wie gestern in einen Beitrag in der SRF-Sendung „10vor10“ berichtet wurde, ist der über ein Jahr andauernde Arbeitskampf der Genfer Zeitungsverträger/innen mit der Post-Tochter Epsilon mit einer einvernehmlichen Lösung erfolgreich zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Unia, die die rund 60 Angestellten organisiert und in den Verhandlungen begleitet hat, verlangt nun, dass die Post die Lohnrückzahlungen auch für die ehemaligen Arbeiter/innen garantiert. Vor rund einem Jahr begannen rund 60 Zeitungsverträger/innen der Post-Tochter Epsilon in Genf für eine Verbesserung ihrer prekären Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Die Angestellten, die jeden Morgen zwischen 4 und 7 Uhr und bei jedem Wetter im ganzen Kanton die Zeitungen ausliefern, verlangten die Einhaltung der geltenden Mindestlöhne und der Nachtarbeitszuschläge. Ebenso forderten sie die Einführung eines Zeiterfassungssystems, welches ihnen eine gerechte Entlöhnung für ihre harte Arbeit garantieren sollte. Nach langen Auseinandersetzungen kam es in diesem Sommer endlich zum Durchbruch. Wie gestern in der Sendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehens berichtet wurde, vereinbarten die Angestellten, ihre Gewerkschaft Unia und die Post, (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 13.9.2019.
Unia Genf > Post. Loehne. Unia Genf, 2019-09-13.
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13.09.2019 Muotathal
Personen
Post
Work
Patricia D Incau
Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Elsy Föhn (89) und Luise Bürgler (78) kämpfen für ihre Post: „Der Bundesrat muss endlich handeln!“. Zwei Seniorinnen gehen in Muotathal gegen die Poststellenschliessung auf die Barrikaden: Im Nu haben sie 500 Unterschriften gesammelt. Und Post-Ministerin Simonetta Sommaruga eingeschaltet. „Es ist eine Frechheit“, sagt Luise Bürgler (78), und Schwägerin Elsy Föhn (89) doppelt nach: „Vier Poststellen gab es früher hier in der Gegend. Und jetzt wollen sie uns die letzte auch noch nehmen!“ Die beiden Frauen sitzen in der Stube von Elsy Föhns altem Bauernhaus. Es gibt Kaffee, Kuchen und Ärger. Viel Ärger. Über die Post-Spitze, die landauf landab Filialen zumacht und den Service public ausdünnt. Bis 2020 soll jede dritte Poststelle von der Schweizer Karte verschwinden. Jene in Muotathal steht ganz oben auf der „Todesliste“. Dabei sei die Filiale immer gut besucht, erzählt Luise Bürgler. „Zu jeder Uhrzeit ist da eine Schlange.“ Aber die Post-Chefs, „die wollen ja nur noch die Filetstücke“: die Geschäftsbereiche, die Millionen einbringen. Deshalb sollen die 3600 Muotathalerinnen und Muotathaler ihre Briefe und Päckli künftig im kleinen Volg-Laden im Dorf abgeben. Starttermin: Januar 2021. So haben es Gemeinderat und Post abgemacht. Aber wie das dann genau funktioniert, wissen offenbar noch nicht einmal die Verantwortlichen. Bürgler erzählt: „Ich habe einen Gemeinderat gefragt: Du, wo soll da denn noch die Post hin? Da hat es jetzt schon kaum Platz. Und der meinte: ‚Das weiss ich auch nicht.“ Sauer auf Schwaller. (…). Patricia D'Incau.
Work online, 13.9.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Poststellen. Betriebsschliessung. Work online, 2019-09-13
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30.08.2019 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Arbeitsbedingungen
Briefträgerin
Volltext
Die Briefträgerin & das Dolce far niente. Kürzlich war die Briefträgerin auf der Post. In der Hand das gelbe Büchlein. Am Leib noch die Uniform. Sie war auf dem Heimweg von der Arbeit. Die Kollegin am Schalter duzte sie bei der Begrüssung. „Wir gehören ja zum gleichen Betrieb.“ Diese Meinung teilt die Briefträgerin. Erst recht, seit die Aufsplitterung des Konzerns in verschiedene rivalisierende Bereiche die Konkurrenz betont: Die von Postmail sticheln gegen Postlogistics und umgekehrt und alle beide gegen Poststellen und Verkauf, unlängst in „Postnetz“ umgetauft… – Postfinance ist ein Fall für sich. Ein Akt zur Selbstabschaffung zahlt sich aus. Die beiden duzten also einander. Die Kollegin vom Schalter klagte. Sie arbeitet Teilzeit, würde jedoch ihr Pensum gern aufstocken: „Das geht leider nicht. Es gab hier im Gegenteil Entlassungen.“ Und neuerdings dürften die Kolleginnen und Kollegen hinter den Schaltern nicht mehr miteinander reden, sollten einander aber vermehrt kontrollieren. Und der Verkaufsdruck sei gross. „Falls du mich unterstützen willst, dann lass mich einen Termin für dich bei Postfinance vereinbaren. Der wird mir gutgeschrieben“, sagte die Schalterkollegin. Die Briefträgerin wollte die Kollegin unterstützen. Doch sie wollte nicht zu Postfinance. Nicht zuletzt, weil sie das gelbe Büchlein behalten will, was ja auch den Kolleginnen und Kollegen auf den Poststellen zugute kommt. Postfinance würde ihr das Büchlein ausreden wollen. E-Finance ist angesagt. Für die Vermittlung eines solchen Termins  (…).  Katrin Bärtschi.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Grundeinkommen. Work online, 2019-08-30.
Ganzer Text
23.08.2019 Schweiz
Personen
Post
SGB
Dore Heim
Petition
Post
Service public
Volltext
Die Post zum Service public zwingen! Jetzt unterschreiben auf www.meinepoststelle.ch. Der Gewerkschaft Syndicom reicht’s. Und zwar zu Recht. Sie hat gemeinsam mit dem Muotathaler Komitee eine Petition zur Rettung der Poststellen lanciert, nachdem das Komitee vergeblich gegen die Schliessung der letzten Poststelle im Dorf gekämpft hat. Auch für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund ist klar: Der Abbau bei den Poststellen muss jetzt gestoppt werden, sonst kommen alle gesetzlichen Vorgaben zur Rettung des postalischen Netzes zu spät! Deshalb: Jetzt die Petition unterschreiben auf www.meinepoststelle.ch. Die Post arbeitet in einem schwierigen Umfeld, das bestreitet niemand. Das Briefvolumen nimmt ab. Und sie hat den verhängnisvollen Auftrag, den ihr der Bundesrat in die strategischen Ziele diktiert hat, ein rentables Wachstum und eine branchenübliche Rendite bei PostMail zu erreichen. Was sie in diesem Bereich mit einem Betriebsergebnis von 388 Mio. Franken auch 2018 erneut geschafft hat. Ein ausreichendes Polster, sagen Gewerkschaft, Bevölkerung und das Gewerbe, um in den Service public investieren zu können. Aber das sieht die Postführung ganz anders. Sie ist auf Abbaukurs und versucht alles, um den Service public Auftrag an andere auszulagern, die ihn billiger, aber nicht besser erfüllen (können). Denn wie soll ein Kioskbetreiber eine Massensendung abwickeln, wenn er sich selbst inmitten der Produkte kaum bewegen kann? Wenn der Laden oder die Apotheke keinen Parkplatz vor dem Haus haben? Wie Kunden helfen, wenn die Agenturen keine Bareinzahlungen entgegennehmen können und keinen (…).  Dore Heim.
SGB. 23.8.2019.
Personen > Heim Dore. Post. Service public. Petition. SGB, 2019-08-23.
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02.07.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
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Erneut kein Entscheid auf Bundesebene zur Erhaltung der Poststellen. In ihrer heutigen Sitzung sollte die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KFV-S) gemeinsam mit dem Bundesrat eine Entscheidung bezüglich des Poststellennetzes treffen. Diese blieb erneut aus. Damit lässt das Parlament die Bevölkerung weiter im Unklaren, ob die Anliegen überhaupt ernst genommen werden. Damit das Parlament seine Verantwortung endlich wahrnimmt, hat syndicom deshalb gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die nationale Petition www.meinepoststelle.ch lanciert. Der ausbleibende Entscheid der Kommission ist sinnbildlich für das Versäumnis der Politik in den letzten Jahren. Knapp die Hälfte der Poststellen wurde seit 2010 bereits geschlossen. Dies, obschon die Bevölkerung in vielen Gemeinden klarmachte, dass sie Poststellen gegenüber Agenturen deutlich bevorzugt. Die Abbaupläne der Post bis 2020 sind bekannt. Schiebt das Parlament und der Bundesrat die Entscheidung noch weiter hinaus, dann geht dies auf Kosten des Angebots und der Mitarbeitenden. Eine solche Strategie ist einem starken Service public nicht würdig und wird daher von der Gewerkschaft Syndicom bekämpft. Syndicom fordert daher das Parlament auf, seine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und dem von ihr geforderten Service public wahrzunehmen.
Syndicom, Medienmitteilungen Post, 2.7.2019.
Syndicom > Poststellen. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2019-07-02.
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21.03.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Privatisierung
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Service public ausbauen statt Post verkaufen. Die Forderung nach der Privatisierung der postalischen Grundversorgung durch Avenir Suisse ist altbekannt und fantasielos. Ein ausgebauter und starker Service public stellt sicher, dass die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft sozial gestaltet werden können. Der Service public ist das Rückgrat der Schweiz. Die heute von Avenir Suisse veröffentlichte Studie „Postalische Grundversorgung im digitalen Zeitalter“ ist eine Kampfansage an einen starken Service public. Wie zu erwarten, verfolgt die liberale Denkanstalt nur das eine Ziel: die Privatisierung der postalischen Grundversorgung in der Schweiz. Die Filetstücke des Konzerns (bspw. PostFinance), welche regelmässige Gewinne garantieren, sollen verhökert werden. Gewinne werden privatisiert, der Steuerzahler darf höchstens noch das Verlustgeschäft tragen. Doch die selbsternannten Denker antizipieren falsch, sagt David Roth, Zentralsekretär im Sektor Logistik: „Kommunikationswege, Finanzinfrastruktur und Logistiknetze sind zentral für das Funktionieren einer Wirtschaft und für eine selbstbestimmte Bevölkerung. Wer es aus seinen Händen gibt, überlässt es internationalen profitorientierten Unternehmen und begibt sich in eine unerwünschte Abhängigkeit. Genau deshalb spricht man vom Service public als Gemeinwohl, der ein Rückgrat der Schweiz bildet.“ Bevölkerung will starken Service public. Der Service public muss nicht redimensioniert werden, wie es Avenir Suisse formuliert. Die öffentliche Grundversorgung muss endlich konsequent umgesetzt und in ihrer Relevanz erkannt werden. (…).
Syndicom, 21.3.2019.
Syndicom > Post. Privatisierung. Syndicom, 2019-03-21.
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27.02.2019 Schweiz
IMS Post Immobilien
Post
Syndicom

IMSb Post Immobilien
Lohnerhöhungen
Post
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IMS - Bis zu 1,2 Prozent mehr Lohn. Die Lohnverhandlungen mit der Post Immobilien Management und Services AG verliefen erfolgreich. Über 90 Prozent der Angestellten von IMS erhalten in diesem Jahr eine wiederkehrende Lohnerhöhung. Bei IMS Clean wird die Gesamtlohnsumme um 0,6 Prozent erhöht und für die restlichen Angestellten um 1,2 Prozent. Syndicom wertet die wiederkehrende Lohnerhöhung für 90 Prozent der Mitarbeitenden als erfreuliches Resultat. Die übrigen 10 Prozent der Personen, die sich im obersten Lohnbereich ihrer Funktionsstufe befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 500 Franken. Zu Beginn der Verhandlungen hat Syndicom klargemacht, dass wegen der hohen Jahresteuerung eine substanzielle und wiederkehrende Lohnerhöhung nötig ist - auch bei den höheren Löhnen. Besonders aber profitieren in diesem Jahr Angestellte mit tieferen Löhnen. David Roth, der zuständige Zentralsekretär, beurteilt das Ergebnis: „Die Ausgestaltung der Lohnmassnahmen ist gelungen, weil niemand leer ausgeht. Das gibt Raum für individuelle Lohnerhöhungen. Gleichzeitig konnten wir uns auf generelle Massnahmen einigen, von denen alle profitieren. Alles in allem ein ausgewogenes Lohnresultat.“ Wiederkehrende Lohnerhöhung für 9 von 10 Angestellten. Für die rund 1‘200 Angestellten bei der IMS AG beträgt die Lohnerhöhung 1,2 Prozent der Gesamtlohnsumme. Von den 1,2 Prozent werdn e60 Prozent über einen vereinbarten Verteilmechanismus ausbezahlt. Je tiefer jemand eingestuft ist, desto höher wird die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.2.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-27.
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01.02.2019 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Briefträger
Direktion
Post
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Die Briefträgerin & McKinsey. Der Post-Verwaltungsrat hat einen neuen Chef gewählt. Nicht den Mann, auf den sich die „NZZ am Sonntag“ bereits kurz nach dem Abgang der Chefin so freute: „Aufräumer Thomas Baur wird schon als künftiger Post-Chef gehandelt.“ Nein, es ist ein gewisser Roberto ¬Cirillo. Ein Mann, dessen Namen die Briefträgerin nie zuvor gehört hatte. Er lebt in London, vorher in Paris. Derzeit leitet er einen britischen Chemieriesen, vorher einen internationalen Spitalkonzern. Bald wird er sich also einen Schweizer Service-public-Betrieb vornehmen. Der „Sonntagsblick“ kommentiert: „Einer, der einmal für die ultrakapitalistische Unternehmensberatungsfirma McKinsey tätig war.“ McKinsey löst im Kopf der Briefträgerin Wortketten aus: „eiserner Besen“, „stählerner Kamm“, „verschlanken“, „sanieren“, „gesundschrumpfen“. Ist da eigentlich jemand krank, fragt sich die Briefträgerin, und wenn ja, wer? Die Briefträgerin fürchtet die Zukunft. Ihr Spielraum, die Arbeit eigenständig zu gestalten, ist in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden. Die Sortiermaschine in Härkingen gibt viel vor und stiehlt den Zustellerinnen und Zustellern die Büez. Rationalisierungstechniken nehmen dem Arbeitsalltag Lebendigkeit und Farbe. Wie wird es weitergehen? Die Chefwahl des Post-Verwaltungsrates löste nirgendwo grosse Aufregung aus. Und es blieb sonderbar still seither. Auch betriebsintern. Jedenfalls in dem Teil des Betriebs, den die Briefträgerin mitbekommt. Kein Thema im Pausenraum. Die Briefträgerin hat es noch nie verstanden: Die Schlagzeilen zur Post mögen noch so fett sein, wir reden über Sport, (…). Katrin Bärtschi.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Post. Brieftraegerin. Work, 2019-02-01.
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23.01.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnerhöhungen
Post
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Sozialpartner einigen sich auf Lohnmassnahmen von 1,4 Prozent. Die Post CH AG hat sich mit ihren Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom sowie dem Personalverband transfair, auf die Lohnmassnahmen 2019 geeinigt. Ein fairer Verteilmechanismus gewährleistet, dass Mitarbeitende in tieferen Lagen des jeweiligen Lohnbandes bei guter Leistung überdurchschnittlich profitieren. Die verhandelten Massnahmen betreffen die rund 26‘000 Mitarbeitenden im Gesamtarbeitsvertrag der Post CH AG. Die Verhandlungen zwischen der Post CH AG, der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair verliefen konstruktiv. Die Delegationen verständigten sich in der zweiten Verhandlungsrunde auf die Lohnmassnahmen für das Jahr 2019. Als Verhandlungsgrundlage diente die wirtschaftliche Situation der Post CH AG, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Vergleiche mit Konkurrenzunternehmen sowie die Entwicklung der Teuerung. Für nachhaltige, individuelle Lohnmassnahmen stehen 1,4 Prozent der anspruchsberechtigten Lohnsumme zur Verfügung. Eine Lohnerhöhung ist grundsätzlich abhängig von der Lage im Lohnband, der Personalbeurteilung und der persönlichen Leistung. Zusätzlich werden die Lohnbänder nach der Umsetzung der Lohnmassnahmen um 1 Prozent angehoben. Bei der Zuteilung der individuellen Lohnmassnahmen hat sich die 2018 eingeführte Systematik bewährt, die einen Pflichtanteil beinhaltet. Sie ist ein geeignetes Mittel, um faire Lohnmassnahmen vorzunehmen. Vor allem Mitarbeitende mit Löhnen in tieferen Lagen des Lohnbandes der jeweiligen Funktion erhalten so die Chance, bei (…).
Syndicom, 23.1.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-01-23.
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