Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 414

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26.06.2020 Schweiz
Personen
Temporärarbeit
Work
Christian Egg
Entlassungen
Temporärarbeit
Volltext
Temporärbüros: Keine andere Branche schasst Mitarbeitende so eiskalt. Sozialamt einfach! Chauffeur Adil Nejem* gehört zur Corona-Risikogruppe. Er hat Anrecht, zu Hause zu bleiben und auf seinen Durchschnittslohn. Doch das Temporärbüro bezahlt nicht. Und er ist kein Einzelfall. Das Büro ist klein, höchstens acht Quadratmeter. Vier Leute arbeiten darin. Mehrmals pro Tag müssen Lastwagenchauffeure des Coop-Verteilzen¬trums im aargauischen Schafisheim dort vorbei. Dann wird es richtig eng. Chauffeur Adil Nejem sagt: „Manchmal sind wir vier Fahrer gleichzeitig, also acht Leute total. Dann stehen wir Schulter an Schulter.“ Auch Ende März war es so, auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie. Nejem erinnert sich: „Auf der Post musste ich einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten, bei den Behörden konnte man nur noch anrufen, ihre Schalter waren geschlossen. Aber bei uns gab es nicht einmal Schutz¬masken.“
Für Nejem eine unhaltbare Situation. Denn nach zwei Herzinfarkten gehört der 57jährige zur Corona-Risikogruppe. Er schildert seinem Arzt die ¬Zustände. Der weist ihn an, zu Hause zu bleiben, und stellt ihm ein Arztzeugnis aus. Doch damit fangen die Probleme erst an. (…).
Christian Egg.
Work online, 26.6.2020.
Personen > Egg Christian. Temporaerarbeit. Entlassungen. Work online, 2020-06-26.
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09.06.2020 Nyon
Unia VD Kanton
Weight Watchers SA

Entlassungen
Volltext
Weight Watchers SA
Umstrukturierung bei Weight Watchers Schweiz. Weight Watchers-Personal kämpft für Jobs. Obwohl Weight Watchers mit allen Mitteln ein ordentliches Konsultationsverfahren zu verhindern suchte, haben die betroffenen Mitarbeitenden Vorschläge eingereicht, wie die von der Geschäftsleitung geplante Massenentlassung verhindert werden kann. An ihrer gestrigen Personalversammlung haben sie zudem beschlossen, sich mit allen nötigen Mitteln für ihre Arbeitsplätze einzusetzen. Die PersonalvertrerInnen von Weight Watchers haben ihrer Geschäftsleitung fast vierzig Vorschläge eingereicht, wie die 110 bedrohten Arbeitsplätze gerettet werden können. Unterstützt wurden sie dabei von der Gewerkschaft Unia. Gemeinsam schlagen sie vor, dass Weight Watchers in Zukunft stärker auf persönliche Workshops setzen soll. Damit, so zeigen sie sich überzeugt, können insbesondere die Führung und das Angebot der Unternehmung deutlich verbessert, die Kosten wie gefordert reduziert und dennoch 4/5 der Aussendienst-Mitarbeitenden weiterbeschäftigt werden. Insbesondere kann mit dieser Massnahme aber auch die Stärke von Weight Watchers – der persönliche Kontakt mit den KundInnnen – in die Zukunft überführt werden.
Dass überhaupt ein Plan auf dem Tisch liegt, ist jedoch nur der Entschlossenheit des Personals zu verdanken. Während dem ganzen Prozess hat die Geschäftsleitung alles versucht, um die Arbeit der  (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 9.6.2020.
Unia Schweiz > Weight Watchers SA. Entlassungen. Unia Schweiz, 2020-06-09.
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29.05.2020 Nyon
Unia Schweiz
Weight Watchers SA

Entlassungen
Volltext
Weight Watchers SA
Massenentlassung bei Weight Watchers. Weight Watchers muss die Rechte der Arbeitnehmenden wahren!
Weight Watchers (WW) Schweiz mit Sitz in Nyon hat den Abbau von rund zwei Drittel der Stellen des in der Schweiz beschäftigten Personals bekannt gegeben. Das multinationale Unternehmen für Gewichtsreduktion hat die im Konsultationsverfahren die Rechte der betroffenen Arbeitnehmerinnen mit Füssen getreten und verweigert Verhandlungen. Die Unia verlangt eine erneute Intervention der Waadtländer Behörden und ruft die Kundschaft dazu auf, das Personal zu unterstützen. Die Gewerkschaft Unia verlangt eine Verlängerung der Konsultationsfrist. Die Gewerkschaft Unia verurteilt die inakzeptablen Verstösse gegen die Mitwirkungsrechte und die gewerkschaftlichen Rechte der WW-Angestellten im Rahmen der Massenentlassung. Betroffen sind 110 Stellen von Coaches und Guides, das sind rund zwei Drittel der Angestellten in der Schweiz. WW Schweiz hat die Angestellten am 8. Mai 2020 per Zoom über ihr Vorhaben informiert. WW plant, die Tätigkeiten stärker auf die Online-Beratung auszurichten.
Strategie der vollendeten Tatsachen. Die Unia, die von der WW-Personalkommission und dem Personal mandatiert wurde, stellt fest, dass das US-amerikanische Unternehmen eine radikale Umstrukturierung plant. (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.5.2‘2020.
Unia Schweiz > Weight Watchers SA. Entlassungen. Uia Schweiz, 2020-05-29.
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20.05.2020 Schweiz
L'Illustré
Ringier AG
Syndicom

Entlassungen
L'Illustré
Volltext
Acht Entlassungen bei L'Illustré: Die Coronakrise darf kein Vorwand für einen Stellenabbau sein
Das Medienunternehmen Ringier Axel-Springer Schweiz AG (RASCH) gab gestern bekannt, dass bei der Zeitschrift L'Illustré 8 Mitarbeiter entlassen werden sollen, von denen 4 eine Vorpensionierungsregelung in Anspruch nehmen werden. Eine Entscheidung, die im aktuellen Medienkontext dramatisch anmutet und unverständlich ist, da seit Beginn der Coronakrise die Möglichkeit, auf Kurzarbeit zurückzugreifen, erweitert wurde und RASCH diese auch genutzt hat. Seit mehreren Wochen schon befinden sich die Redaktionen des Ringier Axel-Springer-Verlags in Kurzarbeit, um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern. Dabei handelt es sich um eine in der Schweiz verstärkte und erweiterte Bestimmung zum Schutz von Arbeitsplätzen. Der Bundesrat hat wiederholt zum Einsatz von Kurzarbeit anstelle von Stellenabbau aufgerufen. Es ist daher nicht hinnehmbar, dass einer der grössten Verlage unseres Landes, der unbestreitbar über eine solide finanzielle Grundlage verfügt, Mitarbeiter entlässt, nachdem er in den Genuss dieser staatlichen Unterstützung zur Sicherung von Arbeitsplätzen gekommen ist. (…).

Syndicom, 20.5.2020.
Syndicom > L’Illustré. Entlassungen. Syndicom, 2020-05-20.
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07.05.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Personen
SGB
Daniel Lampart
Arbeitslosigkeit
Entlassungen
Volltext
Angesichts der Stützungsmassnahmen des Bundes sind Corona-Entlassungen nicht akzeptabel, Appell des SGB angesichts des erschreckenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit explodiert: Innerhalb von nur wenigen Wochen steigt sie um 40%.Ein solcher Anstieg ist beispiellos. Während der Bund den Unternehmen unter die Arme greift, werden massenweise Arbeitsplätze vernichtet: 50'000 Corona-Entlassungen sind zu viel. Die Arbeitgeber müssen jetzt Solidarität zeigen und Jobs erhalten: das fordert der SGB mit einem Appell. Die heutigen Arbeitslosenzahlen zeigen, wie hart die Corona-Krise für viele Arbeitnehmende ist. In nur acht Wochen stieg die Zahl der Arbeitslosen um über 40 Prozent oder fast 50'000 Personen (saisonbereinigt). So etwas gab es noch nie. Dabei hat der Bundesrat umfassende Massnahmen ergriffen, um gerade das zu verhindern. Er hat den Zugang zur Kurzarbeit maximal erleichtert, einen Elternurlaub für Arbeitnehmende mit Betreuungspflichten eingeführt sowie weitere Hilfemassnahmen und Kreditgarantien beschlossen. Wenn die Firmen nun in grosser Zahl Personal entlassen, ist das nicht akzeptabel. Besonders erschreckend ist, dass die Arbeitslosigkeit auch in Branchen stark zugenommen hat, welche von den behördlichen Schliessungsentscheiden nicht betroffen waren. So beispielsweise in der Maschinen- und in der Uhrenindustrie, im Baugewerbe und in den Banken. (…).
SGB, Medienmitteilung, 7.5.2020.
Personen > Lampart Daniel. Entlassungen. Coronavirus. SGB, 2020-05-07.
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30.04.2020 Domat/Ems
Ems-Chemie
Personen
Work
Ralph Hug
Coronavirus
Ems-Chemie
Entlassungen
Volltext
Ems-Chemie: Chefin Martullo-Blocher will partout keine Kurzarbeit. Entlassungen und Dividenden. Bei Martullo-Blochers Ems-Chemie gibt’s keine Kurzarbeit. Dafür Entlassungen für die Angestellten und Dividenden für die Aktionäre. Die Corona-Krise bremst auch die Ems-Chemie AG. Der Umsatz des Unternehmens ist seit Jahresbeginn um 18 Prozent eingebrochen, es winkt weniger Gewinn. Autoritär steuert Martullo den Laden durch die Krise. Oberstes Prinzip: teure Arbeitsausfälle durch Corona-Kranke verhindern. Bereits im März liess sie in der Werkskantine rote Linien markieren, verordnete Schutzmasken und zwang die Mitarbeitenden, bei Ferienanträgen auch das Land anzugeben, wo sie den Urlaub verbringen. Das ist Rabiat. Um jeden Preis will Martullo Anträge für Kurzarbeit vermeiden. Stattdessen müssen Jahresarbeitszeitmodelle zur Bewältigung der Flaute herhalten. Und Entlassungen. So liess Martullo langjährige und ältere Mitarbeitende in der Ems-Tochter Eftec in Romanshorn auf die Strasse setzen. Dies enthüllte die WOZ. Ein Betroffener war in Thailand in den Ferien gewesen und hätte bei der Rückkehr für zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Diese wären ihm als Minusstunden angerechnet worden. Doch noch während der Quarantäne wurde er per sofort freigestellt. Aus „wirtschaftlichen Gründen“ Anscheinend mussten in Ems auch Temporäre gehen. (…).
Ralph Hug.
Work online, 30.4.2020.
Personen > Hug Ralph. Ems-Chemie AG. Coronavirus. Work online, 30. April 2020.
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21.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Entlassungen
Volltext
Arbeitnehmerrechte in der Pandemie: Chinas Gerichte stellen sich gegen willkürliche Entlassungen. Entlassungen von Angestellten unter Berufung auf die Corona-Epidemie sind nach einer am Montag veröffentlichten Richtlinie des Obersten Volksgerichtshofes illegal. Neben anderen Leitlinien zur Behandlung von zivilrechtlichen Fällen im Zusammenhang mit Epidemien heisst es in dem Urteil, dass Infektionen mit COVID-19 oder Verdachtsfälle, Quarantänemassnahmen oder die Herkunft aus der Provinz Hubei oder anderen vom Virus besonders betroffenen Regionen keine gültigen Gründe sind, Arbeitnehmern zu kündigen. Das Gericht forderte einen besseren Schutz der Rechte und Interessen von Verbrauchern und forderte die untergeordneten Gerichte dazu auf, in Fällen von gefälschten oder minderwertigen Gesichtsmasken, Schutzbrillen, Schutzanzügen, Desinfektionsmitteln, Lebensmitteln oder Medikamenten auf das Prinzip der Bestrafung zu setzen. Gegen kleinste, kleine und mittlere Unternehmen, die schwer von der Epidemie betroffen sind, können Gerichte dem Entscheid zufolge flexible Massnahmen ergreifen, um ihnen bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu helfen.
Peking Rundschau, 21.4.2020.
Peking Rundchau > Coronavirus. Entlassungen. Peking Rundschau, 2020-04-21.
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29.01.2020 Schweiz
Philip Morris SA
Unia VD Kanton

Entlassungen
Philip Morris
Volltext
Entlassungen bei Philip Morris. Die Unia berichtigt die Aussagen der Geschäftsleitung . Die Geschäftsleitung von Philip Morris hat Entlassungen in Neuchâtel und Lausanne angekündigt. Ihr Sprecher behauptet in den Medien, die Gewerkschaften seien informiert worden. Diese Behauptung ist falsch. Die Unia wird die Angestellten über ihre Rechte informieren und fordert eine dringende Sitzung mit der Geschäftsleitung.Die Unia wehrt sich gegen den Entscheid von Philip Morris, einen Teil seiner Aktivitäten nach Polen, Portugal und Grossbritannien auszulagern. 265 Stellen sollen bedroht sein. Am Montag erklärte Tommaso Di Giovanni, Kommunikationschef von Philip Morris, in der Sendung Forum des Westschweizer Senders RTS, die Geschäftsleitung habe "mit allen Parteien (…) einschliesslich der Gewerkschaften“ gesprochen. Die Unia widerspricht entschieden der Aussage, von der Geschäftsleitung des Tabakkonzerns in Neuchâtel oder Lausanne kontaktiert worden zu sein. Schlechter Start. Durch Verbreitung dieser Falschmeldung gibt die Geschäftsleitung zu verstehen, die Unia sei am Entscheidungsprozess beteiligt gewesen, was nicht stimmt. Dieser schlechte Start gibt Anlass zur Besorgnis in Hinblick auf das bevorstehende Mitwirkungsverfahren. Die Rechte der Angestellten müssen im Verfahren unbedingt gewahrt werden. Insbesondere müssen sie Zugang zu allen Informationen haben, die erforderlich sind, um Alternativen zu den Entlassungen und Verlagerungen zu finden. Eine weitere Falschmeldung. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 29.1.2020.
Unia VD Kanton > Philip Morris. Entlassungen. Unia VD Kanton, 2020-01-29.
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10.12.2019 Ecublens
Streik
Symetis SA
Unia VD Kanton

Entlassungen
Streik
Symetis SA
Volltext
Streik der Angestellten bei Symetis. Das Personal von Symetis in Ecublens (VD) hat gestern an einer Versammlung beschlossen, in den Streik zu treten, um gegen den angekündigten Abbau von 125 Stellen zu protestieren. Die Unia ist mit der Interessenvertretung der Arbeitnehmenden beauftragt worden, sie wird jedoch von der Firmenleitung nicht als Ansprechpartnerin akzeptiert. Das Unternehmen weigert sich, das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren einzuleiten. Symetis ist eine Tochterfirma des Medizinaltechnik-Konzerns Boston Scientific. Am 20. November gab die Symetis-Direktion ihre Pläne zur Auslagerung der Geschäftstätigkeit von Ecublens nach Irland bekannt. Die Direktion weigert sich jedoch, das gesetzlich geforderte Konsultationsverfahren einzuleiten. Verstoss gegen gesetzliche Bestimmungen. Über 60 Arbeitnehmer/innen beauftragten an einer Personalversammlung kurz nach Bekanntwerden der Auslagerungspläne die Unia mit der Vertretung ihrer Interessen. Die Direktion anerkennt die Gewerkschaft jedoch nicht als Gesprächspartnerin. Indem sie den Arbeitnehmer/innen das Recht auf eine Vertretung verweigert, verstösst sie klar gegen die gesetzlichen Bestimmungen. (…).
Unia VD Kanton, 10.12.2019.
Unia VD Kanton > Symetis SA. Sreik. Unia VD, 2018-12-10.
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15.11.2019 Schweiz
Personen
SRI AG
Work
Jonas Komposch
Entlassungen
SRI AG
Volltext
Wirre Kampfansage gegen die Unia hat fatale Folgen: Ein Big Boss fliegt auf. Erst gab’s keine Löhne mehr, dann kündigte die SRI Baumanagement AG der ganzen Belegschaft. Der Verantwortliche führt ein Leben in Saus und Braus. Und versteckt sich hinter einem höchst obskuren Firmengeflecht. Es war ein sehr sonderbares Mail, das am 9. Oktober bei der Unia-Zentrale in Bern eintraf. Da war die Rede vom St. Galler Unia-Sekretär Lukas Auer, der angeblich in „feindlicher“ Art und mit „auffallender Ausdrucksweise“ eine Gruppe „Querulanten aufhetzen“ wolle. Und zwar gegen einen namentlich nicht erwähnten Aktionär der SRI Baumanagement AG. Gegen ihn habe Auer nicht nur eine mediale Hetzkampagne geplant, sondern auch einen „Aufmarsch mit Kameras und Schildern“, direkt vor seinem Haus. Was ist los im wilden Osten? Der Unia-Bausektor klärte sofort ab. Und kam zum Fazit: Nichts von dem stimmte. Doch das Interesse war geweckt. Umso mehr, weil das Mail mit einem dreisten Ultimatum endete: Die angebliche Kampagne sei „sofort zu stoppen“. Und falls die Gewerkschaftszentrale dies nicht bis 14 Uhr bestätige, werde die Polizei gerufen. So polterte ein bis dato unbekannter Thurgauer Treuhänder, der einen heiklen Auftrag gefasst hatte. Der Treuhänder bereitet nämlich die Nachlassstundung für die SRI vor. Eine Firma, die noch bis vor einem Jahr gutes Geld mit Renovationen und Totalsanierungen verdient und schweizweit rund 30 Mitarbeitende beschäftigt hatte. Doch am 27. August wandte sich die Geschäftsleitung per Mail an die Mitarbeitenden: Man müsse die Firma leider „herunterfahren“ und sich von (…).  Jonas Komposch.
Work online, 15.11.2019.
Personen > Komposch Jonas. SRI Baumanagement AG. Loehne. Work online, 2019-11-15.
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01.11.2019 Genf
Japan Tobbaco
Personen
Work
Jonas Komposch
Entlassungen
Japan Tobbaco
Volltext
Japan Tobacco International ist angeblich „bester Arbeitgeber“ in Genf. Aber: Jetzt schasst der Multi massig und billig. Japan Tobacco International glaubt, in Genf 268 Stellen abbauen und c:Ue Entlassenen mit einem lausigen Sozialplan abspeisen zu können. Doch der Konzern hat die Rechnung ohne seine Belegschaft gemacht. Gut 80 wütende Mitarbeitende von Japan Tobacco International (JTI) versammelten sich am Dienstag, 22. Oktober, vor dem Firmenhauptsitz in Genf. Ihr Zorn galt dem Zigarettenmulti, der jede vierte seiner rund 1‘100 Genfer BürostelIen streichen und nach Polen, Russland oder in die Philippinen auslagern will. Angekündigt hatte JTI diese „Transformation“, wie die Massenentlassung intern genannt wird, am 2. September. Sofort organisierten sich Hunderte der Mitarbeitenden, um mit einem Konsultationsverfahren möglichst viele Stellen zu retten. Auf dem Fuss folgte allerdings auch eine herbe Enttäuschung. Denn der florierende Konzern, den Schweizer Wirtschaftsmagazine schon mehrfach zum „Arbeitgeber des Jahres gekürt hatten, wollte der Belegschaft nur gerade zwei Wochen Bedenkzeit einräumen. Mickriger Sozialplan. Zudem hielt er bis 6 Tage vor dem Ablauf der Konsultationsfrist wichtige Dokumente zurück und verschwieg der Unia als zuständige Gewerkschaft die Namen der Entlassenen. Daher rief das Personal mit der Unia die kantonale Einigungsstelle an und erwirkte ein Schlichtungsverfahren. Doch am 8. Oktober scheiterte selbst dieses. Der Ball liegt deshalb wieder bei der Belegschaft. Sie fordert von JTI einen Sozialplan. der diesen Namen auch verdient. (…). Jonas Komposch.
Work online, 1.11.2019.
Personen > Komposch Jonas. Japan Tobacco. Entlassungen. Work online, 2019-11-‚01.
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08.10.2019 Genf
Japan Tobbaco
Unia Genf

Entlassungen
Japan Tobbaco
Volltext
Abbau von 268 Stellen in Genf. Das Personal von Japan Tobacco International fordert Respekt ein. Am 2. September eröffnete der Tabakmulti Japan Tobacco International mit Sitz in Genf seinem Personal einen Restrukturierungsplan, der den Abbau von 268 der rund 1‘100 festen Stellen vorsieht. Zuversichtlich, dass das mehrfach als „Arbeitgeber des Jahres“ ausgezeichnete Unternehmen seinen Verpflichtungen im Kündigungsverfahren und gegenüber den betroffenen Angestellten nachkommen wird, organisierten sich die Arbeitnehmenden rasch. Während der Konsultation zur Rettung möglichst vieler Stellen in Genf mussten sie jedoch feststellen, dass das Konsultationsverfahren in aller Eile in wenigen Wochen durchgedrückt werden sollte, obwohl die Firma die Umstrukturierung während anderthalb Jahren geplant hatte. Angesichts der unversöhnlichen Haltung der Genfer Direktion und des Scheiterns eines Mediationsversuchs bekräftigen die Angestellten ihre Forderung, die Zahl der Entlassungen zu reduzieren und einen fairen Sozialplan auszuarbeiten. Mit der im Rahmen einer weltweiten Reorganisation der Gruppe erfolgten Ankündigung von CEO Eddy Pirard begann am 2. September die Konsultationsfrist für das Personal in Genf. Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz sind die Angestellten berechtigt, bei der Erarbeitung von alternativen Massnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen mitzuwirken. Hervorragende wirtschaftliche Lage.(…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 8.10.2019
Unia Genf > Japan Tobbaco. Entlassungen. Unia Genf, 2019-10-08.
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27.09.2019 Schweiz
Manor
Migros
Personen
Work
Patricia D Incau
Entlassungen
Manor
Migros
Volltext
Fast 800 Stellen weg bei Migros und Manor: Heftiges Erdbeben erschüttert Schweizer Detailhandel. Manor und Migros setzen Hunderte Mitarbeitende vor die Tür. Mit fadenscheinigen Begründungen. 480 Stellen bei. Manor, 300 Stellen bei der Migros Aare: Innerhalb von nur einer Woche haben zwei der grössten Detailhändler der Schweiz einen Mega-Kahlschlag verkündet. Manor schliesst im Januar die Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse. nach einem jahrelangen Streit mit der Vermieterin, der Versicherung Swiss Iife. Die Migros Aare wiederum spricht von „sinkender Rentabilität“ und einer neuen Unternehmensstrategie. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, sagt Anne Rubin (50) im Gespräch mit Work. Sie ist bei der Unia verantwortlich für den Detailhandel. Work: Zwei Massenentlassungen erschüttern den Schweizer Detailhandel. Was ist da los? Anne Rubin: In den letzten 10 Jahren wurden rund 23‘000 Stellen gestrichen. Im Detailhandel läuft ein grosser Strukturwandel. Die Arbeit wird verdichtet, und durch die Digitalisierung werden einerseits bestimmte Arbeiten immer mehr automatisiert. Andererseits ist die Konkurrenz durch Onlinehändler wie Zalando und Amazon grösser geworden. Die Unternehmen in der Schweiz haben die Entwicklung des Onlinehandels aber teilweise verschlafen. Manor zum Beispiel wollte noch vor 12 Jahren kein Wort vom Onlinehandel hören. Die Folgen spüren jetzt die Angestellten. Geht es Mjgros und Manor denn finanziell schlecht? Nein, die Migros ist finanziell solid aufgestellt, auch  (…).  Patricia D’Incau.
Work, 27.9.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Migros. Entlassungen. Work, 2019-09-27.
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23.09.2019 Zürich
Manor
Unia Schweiz

Entlassungen
Manor
Volltext
Stellenabbau Manor Bahnhofstrasse in Zürich. Die Unia akzeptiert keine Massenentlassung. Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz hat heute die Schliessung des Standorts Zürich Bahnhofstrasse kommuniziert. Es droht eine Massenentlassung im grossen Ausmass: betroffen sind 480 Mitarbeiter/innen. Die Unia verlangt, dass Manor ihre Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrnimmt und Lösungen für ihre Weiterbeschäftigung findet. Die Situation an der Bahnhofstrasse ist nicht neu; die Warenhauskette hätte genug Zeit gehabt, um Alternativen für das Personal zu finden. Wie das Unternehmen heute kommuniziert, plant Manor die Filiale Zürich Bahnhofstrasse per Ende Januar 2020 zu schliessen. Der Streit um das Gebäude ist seit langem bekannt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Manor nun erwägt das Personal zu entlassen. Manor hätte die Situation besser einschätzen müssen, um die androhende Massenentlassung zu verhindern. Die Unia verlangt, dass Manor eine genügend lange Konsultationsfrist vorsieht, damit die Angestellten angehört und ihre Vorschläge berücksichtigt werden können. Gleichzeitig wird sich die Unia dafür einsetzen, dass so viele Stellen wie möglich erhalten bleiben: Die Unia verlangt interne Lösungen für die Weiterbeschäftigung der Angestellten, damit Manor auf die Entlassungen verzichten kann. Straucheln des Unternehmens seit Jahren bekannt. (…).
Unia Schweiz, 23.9.2019.
Unia Schweiz > Manor. Entlassungen. Unia Schweiz, 2019-09-23.
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28.06.2019 BS Kanton
Frauenstreik
Kunstmuseum
Personen
Work
Jonas Komposch
Entlassungen
Frauenstreik
Museum
Volltext
Kunstmuseum muss Frauenstreikerinnen wieder einstellen. Sieg der Frauen-Solidarität. Das Kunstmuseum Basel stellte zwei Frauenstreik-Teilnehmerinnen fristlos auf die Strasse. Doch dieser Schuss ging nach hinten los. Damit haben die Herren aus der Chefetage des Basler Kunstmuseums wohl nicht gerechnet: Als sie nach dem Frauenstreik zwei Aufseherinnen fristlos entliessen, schlug ihnen die geballte Macht der Solidarität entgegen. Zunächst entlud sich im Internet ein regelrechter Shitstorm über die „völlig verstaubte“ Museumsleitung unter Josef Helfenstein und seinem Marketingchef Wolfgang Giese. Dieser hatte den Rausschmiss äusserst unbeholfen verteidigt: Die beiden Mitarbeiterinnen hätten ihre Streikteilnahme einfach zu spät angekündigt und seien halt noch in der Probezeit gewesen, weshalb man „das Vertrauen in sie verloren“ habe. Die Kündigungen waren nach fünf Tagen vom Tisch. Boykott. Solche Aussagen liess sich die Basler Frauenstreikbewegung nicht bieten. Stattdessen forderte sie die sofortige Wiedereinstellung der rausgeworfenen Aufseherinnen. Verschiedene Stimmen verlangten auch den Rücktritt der Museumsleitung und riefen zum Boykott der berühmten Kulturinstitution auf. Das Basler Frauenstreikkollektiv demonstrierte vor dem Museum. Und innert zweier Tage unterschrieben fast 4‘000 Leute eine Onlinepetition für die Rücknahme der Kündigungen. Unter dem Druck der Öffentlichkeit schaltete sich zu guter Letzt auch noch Elisabeth Ackermann ein. Die (…). Jonas Komposch.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Kunstmuseum Basel. Frauenstreik. Work, 2019-06-28.
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25.06.2019 Gossau
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Entlassungen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Volltext
Stellenabbau bei der Migros Ostschweiz. Entlassungen stoppen – Verkaufspersonal stärken! Die Migros schraubt wieder am Personal. Ein Jahr nach dem Migros-Genossenschafts-Bund, ist nun die Betriebszentrale in Gossau (SG) mit 90 Stellen betroffen. Die Unia erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, dass er auf Entlassungen verzichtet und interne Lösungen für das Personal findet. Die Migros muss u.a. in den Stellenausbau beim bereits jetzt ausgelasteten Verkaufspersonal investieren. Wie die Migros Ostschweiz Genossenschaft gestern berichtete, plant sie in der Betriebszentrale in Gossau (SG) den Abbau von 90 Stellen. Dies, obwohl sie finanziell stabil ist: 2018 betrug ihr Gewinn 41,1 Millionen Franken und die Margen waren stabil. Die Unia kann diese Entscheidung daher nicht nachvollziehen. Sie erwartet nun vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, der sich ausserdem als besonders sozialverantwortlich bezeichnet, interne Lösungen für die Betroffenen Angestellten zu finden, um Entlassungen zu vermeiden. Investitionen ins Verkaufspersonal vonnöten. Die Arbeitsproduktivität ist bei Migros in den letzten Jahren ständig gestiegen. Dies hat sich allerdings kaum auf die Löhne des Personals ausgewirkt. Vielmehr stagnieren die Löhne seit Jahren auf zu tiefem Niveau. Die Unia befürchtet bei einem weiteren Stellenabbau eine zunehmende Verdichtung der Arbeit für das bleibende Personal. Das heisst auch: Mehr Stress für die bereits jetzt ausgelasteten Angestellten. Der strenge Arbeitsrhythmus wird gerade in der laufenden Umfrage der Unia bei Migros Mitarbeitenden („Sorgenbarometer“) besonders hervorgehoben. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 25.6.2019.
Unia Schweiz > Migros. Entlassungen. Unia Schweiz, 2019-06-25.
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05.06.2019 Schaffhausen
Hirslanden AG
VPOD Schaffhausen
Kurt Altenburger
Entlassungen
Hirslanden AG
Volltext
Hirslandenklinik Belair vor dem Aus – 120 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Hirslandenklinik Belair soll geschlossen werden. Dies gab die Unternehmensleitung am 4. Juni überraschend bekannt. Diese Nachricht ist ein harter Schlag für die rund 120 Angestellten. Der VPOD fordert das Ausarbeiten eines grosszügigen Sozialplanes seitens der Hirslandenklinik und bietet den Angestellten seine volle Unterstützung an. Auch der Kanton, zuständig für die Gesundheitsversorgung, ist in der Pflicht. Er soll dafür besorgt sein, dass das gut qualifizierte Personal gute Anschlusslösungen findet bzw. dass die Schaffhauser Gesundheitsinstitutionen nun in einem ersten Schritt konsequent sämtliche offenen Stellen besetzen. Der VPOD Schaffhausen wird am 20. Juni in einer Medienkonferenz vertieft Stellung nehmen zur Gesundheitsversorgung und -politik im Kanton Schaffhausen. Mehr Informationen: Kurt Altenburger.
Altenburger Kurt.
VPOD Schaffhausen, 5.6.2019.
VPOD Schaffhausen > Hirslanden AG. Entlassungen. VPOD Schaffhausen, 2019-06-05.
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31.05.2019 Bern
Hirslanden AG
Personen
Work
Christian Egg
Entlassungen
Hirslanden AG
Volltext
Hirslanden stellt Reinigungsfachfrauen auf die Strasse. Null Verständnis bei den Chefs. In der Hirslanden-Klinik Permanence in Bern soll das Putzpersonal fast rund um die Uhr einsatzbereit sein. Wer das nicht will, wird geschasst. Seit 13 Jahren putzt Dragana T. (41) in der Hirslanden-Klinik Permanence in Bern die Zimmer. Sie arbeitet 70 Prozent, immer montags und mittwochs schaut sie zu ihren zwei Teenagern und der zweijährigen Tochter. Null Verständnis. Doch im Januar teilte Hirslanden allen Teilzeit-Putzkräften mit: Man könne keine Rücksicht mehr nehmen auf Betreuungspflichten. Fixe Tage oder andere Sonderwünsche seien nicht mehr möglich. Für Dragana T. ein Problem: Zwar hat sie für die Kinder eine Tagesmutter organisiert, wenn sie arbeitet. Aber die hat am Montag und Mittwoch eine andere Verpflichtung. T. geht es deshalb wie vielen Eltern: „Rund um die Uhr flexibel, das geht mit Kindern nicht.“ Doch die Chefin habe dafür „null Verständnis“ gehabt, sagt T. Sondern den sieben Teilzeit-Putzkräften eine Änderungskündigung ausgesprochen: Sie können einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, laut dem sie für jeden Dienst zur Verfügung stehen müssen. Oder sie können gehen. „Ich hätte nur geben müssen und nichts bekommen.“ Auch Kathrin Grünig (62) bekam eine Änderungskündigung. Nach mehreren Operationen ist sie gesundheitlich angeschlagen, bekommt eine Teilrente der IV. Trotzdem hat sie 50 Prozent in der Permanence-Klinik geputzt, jeden Tag von 6 bis kurz nach 10 Uhr. Das habe die Chefin nicht mehr akzeptieren wollen, sagt Grünig. Neu hätte sie auch die Abend-Putzschicht im (…). Christian Egg.
Work online. 31.5.2019.
Personen > Egg Christian. Hirslanden. Entlassungen. Work online, 2019-05-31.
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09.05.2019 BS Kanton
Nestlé
Unia Nordwestschweiz

Entlassungen
Nestlé
Volltext
Nestlé will in Basel 100 Stellen streichen. Nestlé: Keine Massenentlassung für den Profit der Aktionäre! Nestlé will in Basel rund 100 Beschäftigte entlassen. Das ist weit über die Hälfte der Mitarbeitenden an diesem Standort. Die Gewerkschaft Unia weist die Pläne energisch zurück. Denn sie haben keine produktionsbezogene Grundlage, sondern sind allein durch Profitmaximierung und die Aussicht auf Gewinne für die Aktionäre motiviert. Die angekündigte Massenentlassung würde rund 100 der 177 Kolleg/innen am Nestlé-Standort Basel betreffen. Dort werden Mayonnaise, Senf und andere Produkte wie Saucen, Dips und Kaffee hergestellt. Mit Ausnahme der Thomy-Produkte (Mayonnaise, Senf) sollen laut Nestlé die Produktionslinien ins Ausland ausgelagert oder verkauft werden. Entlassungen sind nicht akzeptabel. Die Gewerkschaft Unia weist die Pläne von Nestlé energisch zurück. Die Entlassung von über der Hälfte der Mitarbeitenden lässt sich nicht durch wirtschaftliche Argumente rechtfertigen, da es sich um rentable Produktionslinien handelt. Grossaktionäre geben den Takt vor. Vielmehr dürften überrissene Profitforderungen von Aktionären eine Rolle spielen: So übt der Hedgefonds „Third Point“ des US-Milliardärs Dan Loeb seit längerem Druck auf Nestlé aus, die Konzernmarge zu erhöhen und weniger profitable Produkte abzuspalten. Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider will so die operative Konzernmarge auf 18,5 Prozent erhöhen. Die geplante Auslagerung und der Verkauf eines Teils der Produktion in Basel ist Folge dieser zerstörerischen Strategie. Profitieren würden vor allem Grossaktionäre, denn mit dem (…).
Unia Nordwestschweiz, Medienmitteilung, 9.5.2019.
Unia Nordwestschweiz > Nestle, Entlassungen. Unia Schweiz, 2019-05-09.
Ganzer Text
27.03.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

CH Media
Entlassungen
Volltext
CH Media schnürt sein Abbaupaket weiter. Nachdem der fusionierte Grossverlag CH Media erst letzte Woche die Massenentlassung auf den Redaktionen seiner Sonntagstitel eingeleitet hatte, folgt nun der nächste Personalabbau: Der Konzern entlässt mehrere Mitarbeitende im Radio- und Fernsehbereich. Ein publizistisches Ziel dieser Umstrukturierungen ist nicht ersichtlich. Syndicom fordert CH Media dazu auf, zu zeigen, dass der Konzern eine Strategie für die Zukunft hat. CH Media baut beinahe wöchentlich in verschiedenen Abteilungen Personal ab. Weder diese Salamitaktik noch der wohlklingende Projekttitel „Kolumbus“ für die Umstrukturierung können verschleiern, was CH Media im Moment durchführt: eine gigantische Abbauübung, bislang ohne ersichtliches publizistisches Konzept. 200 von 2'000 Stellen will das Unternehmen streichen. Wie das gehen soll, ohne die Qualität und lokale Verankerung zu beeinträchtigen, konnte CH Media bislang nicht aufzeigen. Spannend und aktuell berichten, nah bei den Menschen und Themen in der jeweiligen Region: Das geht nur mit motivierten und kompetenten Mitarbeitenden. Sie sind es, die CH Media ausmachen. Die Konzernleitung muss den Angestellten jene Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen. Diese Menschen haben ein Recht, zu wissen, wohin die Reise mit „Kolumbus“ gehen soll. CH Media steht hier in der Verantwortung, offen zu kommunizieren. (…).
Syndicom, 27.3.2019.
Syndicom > CH Media. Entlassungen. Syndicom, 2019-03-27.
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07.03.2019 Zürich
Personen
Spitäler
Mattia Mandaglio
Entlassungen
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Waid-Spital
Massenentlassung im Waidspital. Das Gesundheitsdepartement der Stadt Zürich plant im Waidspital den Abbau von 70 Vollzeitstellen bis Ende 2019. Heute Morgen hat das Gesundheitsdepartement der Stadt Zürich die neue Angebotsstrategie für das Stadtspital Waid und Triemli vorgestellt. Im Rahmen dieser Strategie ist ein Stellenabbau im Stadtspital Waid geplant: 70 Vollzeitstellen (wir rechnen mit mindestens 100 betroffenen Menschen) sollen bis Ende 2019 gestrichen werden. Einmal mehr müssen die Mitarbeitenden der Spitäler der Stadt Zürich die Folgen von Fehlinvestitionen, strategischen Fehlern, Gärtlidenken, etc. tragen. Die heutige Situation des Waidspitals ist zahlenmässig dramatisch. Man muss sich fragen, was davon verwaltungsspezifische Ursachen sind und warum, im Gegensatz zum Triemlispital, die bereits durchgeführten Massnahmen keinerlei Wirkung erzeugen. Die Spitalleitung hat zum Ziel und wird versuchen, keine Entlassungen auszusprechen und den Stellenabbau durch natürliche Fluktuationen, restriktiven Wiederbesetzungen, Versetzungen und Frühpensionierungen durchzuführen. Angesichts der grossen Menge des geplanten Kahlschlags und der gesetzten Frist (31.12.2019) bezweifeln wir die Erreichung des Ziels. Leider wurden uns bis jetzt keine Details zu den Stellen und Tätigkeiten, welche gestrichen werden, mitgeteilt, was zu einem noch grösseren Misstrauen führt.
Mattia Mandaglio.
VPOD Zürich, 7.3.2019.
VPOD Zürich > Waidspital. Entlassungen. VPOD Zürich, 2019-03-07.
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14.02.2019 Schweiz
BLS
SEV Schweiz

Entlassungen
SEV
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BLS-Sparprojekt „Best Way“. Der SEV verurteilt den Personalabbau bei der BLS. Der SEV steht den heute von der BLS konkretisierten Sparmassnahmen sehr kritisch gegenüber. Insbesondere verurteilt er massiv, dass trotz eines Zeithorizonts von fünf Jahren 45 Mitarbeitende vor die Türe gestellt werden sollen. Für Betroffene besteht immerhin ein hart verhandelter Sozialplan. Mit den Sparmassnahmen im Rahmen des Projekts „Best Way“ stellt die BLS die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung in den Vordergrund und vergisst dabei das Personal. „Dass trotz des langen Zeithorizonts von 5 Jahren über 40 Kündigungen ausgesprochen werden sollen, ist nicht nachvollziehbar“, kritisiert SEV-Gewerkschaftssekretär Michael Buletti. „In diesem Zeitrahmen muss ein sozialverträglicher Abbau möglich sein“. „Wir verlangen von der BLS weiterhin, dass sie ihre soziale Verantwortung wahrnimmt und alles daransetzt, den von einer Kündigung betroffenen Mitarbeitenden eine Perspektive innerhalb der Unternehmung anzubieten“. Da Kündigungen aber gemäss BLS unausweichlich sind, haben sich der SEV und die BLS nach langen zähen Verhandlungen auf einen akzeptablen Sozialplan geeinigt. „Mit den darin vorgesehenen Massnahmen werden insbesondere ältere und langjährige Mitarbeitende der BLS geschützt“, so Buletti weiter. Der SEV wird den Abbau und allfällige Entlassungen eng begleiten und in Härtefällen konsequent eingreifen. Durch den geplanten Abbau von insgesamt 170 Stellen wird sich der Druck auf das restliche BLS-Personal weiter verstärken. (…). SEV, 14.2.2019.
SEV > BLS. Entlassungen. SEV, 2019-02-14.
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15.11.2018 Schweiz
CH Media
Syndicom

CH Media
Entlassungen
Volltext
CH Media plant gigantisches Sparprogramm - Syndicom fordert den Einbezug der Personalinteressen. Erst vor sechs Wochen ist CH Media gestartet und schon heute macht das fusionierte Medienunternehmen mit schlechten Nachrichten Schlagzeilen: Es plant einen Stellenabbau von 200 Vollzeitstellen, also 10 Prozent des gesamten Stellenetats, und strebt innert 24 Monaten ein Sparprogramm von 45 Millionen Franken an. Syndicom fordert CH Media auf: dass die Personalinteressen unter Einbezug von Peko und Gewerkschaft respektiert werden, dass der Umfang des Abbaus revidiert und ernsthafte Alternativen gesucht werden, dass der angekündigte Zeitraum von 2 Jahren auch wirklich eingehalten und nicht unterschritten wird. Zu oft haben andere Medienunternehmen anfänglich einen längeren Zeitraum für Sparmassnahmen in Aussicht gestellt und damit versucht, dem schockierten Personal eine Beruhigungspille zu geben. So geschehen Anfang Jahr bei der SDA, die ebenfalls einen Zeitplan von zwei Jahren versprach – und dann drei Wochen später gut 80% der geplanten Entlassungen bereits ausgesprochen hatte. Auch Tamedia löste die Zusicherung, den Abbau im Zusammenhang mit dem Einheitsmantel und den zentralisierten Redaktionen über Fluktuationen abzufedern, nach wenigen Monaten in Schall und Rauch auf. Gebrochene Zusicherungen, Brutalität im Vorgehen, versuchte Verhandlungsverweigerung und unfaire Sozialplanentwürfe haben zu den bekannten kollektiven Arbeitskonflikten in diesem Jahr geführt. (…).
Syndicom, 15.11.2018.
Syndicom > CH Media. Entlassungen. Syndicom, 2018-11-15.
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16.10.2018 Thun
Meyer Burger AG
Unia Berner Oberland

Entlassungen
Meyer Burger AG
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Meyer Burger kündigt neue Entlassungen an. Berner Regierungsrat muss Task Force zu Meyer Burger reaktivieren. Meyer Burger hat die erneute Streichung von 100 Stellen angekündigt. In Thun würde nur ein Bruchteil der ursprünglichen Arbeitsplätze übrig bleiben. Die Gewerkschaft Unia fordert einen Verzicht auf den Stellenabbau und die langfristige Sicherung des Standorts Thun-Gwatt. Der Regierungsrat des Kantons Bern muss die bisherige Task Force zu Meyer Burger reaktivieren und Garantien für die Beschäftigten einfordern. Meyer Burger will knapp ein Jahr nach der Ankündigung der letzten Massenentlassung erneut rund 100 Stellen abbauen. Dies würde abermals einen grossen Schaden für den Werkplatz bedeuten. Die Unia fordert Meyer Burger auf, auf den Stellenabbau zu verzichten und endlich Massnahmen zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze und des Standorts Thun zu treffen. Affront gegenüber Angestellten. Entgegen jeglicher sozialpartnerschaftlicher Gepflogenheiten wurden die Arbeitnehmervertretung im Vorfeld der heutigen Bekanntgabe der Pläne im besten Fall ungenügend und die Gewerkschaften gar nicht informiert. Die Angestellten mussten heute Morgen sogar aus den Medien von den Abbauplänen erfahren. Dies ist eine Frechheit sondergleichen und ein Zeichen dafür, dass sich die Firma offenbar um die gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Mitwirkungs- und Konsultationsrechte foutiert. Regierungsrat muss Task Force reaktivieren. Die Unia fordert von Regierungsrat Christoph Ammann, die Task Force zu Meyer Burger zu reaktivieren, die bereits nach der letzten (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Berner Oberland > Meyer Burger. Entlassungen. Unia, 2018-10-16.
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04.10.2018 BS Kanton
Novartis
Personen
Vorwaerts
Tarek Idri
Entlassungen
Novartis
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Katzbuckeln nützt nichts. Basel macht den Grossunternehmen ein Steuergeschenk nach dem anderen, um sie bei Laune zu hal-ten. Diese kümmert das offenbar nicht: Novartis wird übel' 2000 Arbeitsplätze in Basel und der Schweiz vernichten. Der Pharmariese Novartis will in der Schweiz über 2100 Stellen vernichten. Dabei sollen 1400 Stellen in der Produktion und 700 Stellen im Dienstleistungsbereich gestrichen werden. Der Abbau soll gestaffelt über vier Jahre erfolgen, wie der Pharmakonzern mitteilte. Der Stellenabbau kommt nicht völlig überraschend. Novartis- Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt hatte bereits anfangs September entsprechende Andeutungen gegenüber der „NZZ am Sonntag“ gemacht. Reinhardt kündigte im Interview Rationalisierungen in Produktion und Verwaltung an. Als Vorwand dafür dienen die sinkenden Nettopreise in den USA. Der tatsächliche Grund wurde vom CEO Vas Narasimhan gegenüber der „AZ“ verraten: „Gegenüber unseren Konkurrenten hinken wir hinterher. Einige von ihnen haben eine deutlich höhere operative Gewinnmarge als wir.“ In geheimen Gesprächen wurden die Kantonsbehörden sowie der Bundesrat schon im Vorfeld vom Kahlschlag bei Novartis informiert. Beat Käser, Gemeindeammann von Stein, zeigt sich allerdings vom Umfang des Abbaus überrumpelt. „Mit so vielen Stellen habe ich nicht gerechnet“, gibt er offen zu. Insgesamt werden in Stein 700 Stellen bis 2022 abgebaut. Dass Novartis Umschulungen anbietet und in Stein neue Stellen schaffen will, erinnere ihn an die Redewendung vom „Zuckerbrot und der Peitsche“. Kein gutes Timing? (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 4.10.2018.
Vorwaerts > Novartis. Entlassungen. Vorwaerts, 2018-10-01.
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