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Anzahl gefundene Artikel: 185

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03.04.2020 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
SBB-Cargo
Volltext
WEKO genehmigt Beteiligung an SBB Cargo. SBB-Cargo muss Personal einstellen. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV muss die Zustimmung der Wettbewerbskommission zum Zusammenschluss der vier Strassentransporteure bei SBB Cargo zu einem Fortschritt führen. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Wir erwarten zudem, dass SBB Cargo die Arbeitsplätze erhalten oder sogar ausbauen wird. Die Coronavirus-Krise darf nicht als Vorwand für den Abbau von Arbeitsplätzen benutzt werden“. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“Gute Sozialpartnerschaft ist notwendig. „«So erwarten wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SEV > SBB-Cargo. Gesundheitsschutz. SEV, 2020-04-03.
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03.04.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Die Zeit drängt: Noch immer keine Lösung für besonders gefährdete Arbeitnehmende. Die Situation für durch den Coronavirus besonders gefährdete Arbeitnehmende ist unhaltbar – sie können je nach Umständen zur Arbeit gezwungen werden. Dies obwohl der Bundesrat gerade für solche Risiko-Personen sonst die absolute Selbstisolation verordnet: Menschen, die laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) weder einkaufen noch ihre Enkelkinder, Familie oder Freunde sehen dürfen, müssen nun plötzlich wieder arbeiten gehen. Der Bundesrat untergräbt mit seiner widersprüchlichen Revision vom 20. März seine gesamte Strategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wie kann es sein, dass einerseits 15jährige, die in einem Park mit mehr als vier Personen Fussball spielen, mit einer Geldstrafe belegt werden, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu garantieren – während andererseits der Bundesrat gleichzeitig Regeln erlässt, dass 60jährige, die z. B. an Krebs erkrankt oder von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen sind ohne jegliche Kontrolle der Arbeitsbedingungen zur Arbeit gezwungen werden können? (…).
SGB, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-04-03.
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27.03.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Schutz der besonders gefährdeten Arbeitnehmenden muss gewährleistet werden! Besorgniserregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt – Kurzarbeit auf Höchststand, mehr Flexibilität für die Kantone. Der Bundesrat schafft wichtige Klarheit, ob und wie die Kantone weiterführende Massnahmen ergreifen dürfen, um die Corona-Krise eindämmen zu können („Krisen-Fenster“). Dringend intensiviert werden muss der Vollzug der bezüglich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz getroffenen Massnahmen. Dabei stehen nun auch die Kantone und die Arbeitgeberverbände in der Pflicht. Störend ist weiterhin, dass besonders gefährdete Arbeitnehmende wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren sollen. Die Lage für die Arbeitnehmenden spitzt sich von Tag zu Tag zu, bereits 656`000 sind von Kurzarbeit betroffen. Der Bundesrat anerkennt nun, dass einige Kantone Massnahmen ergreifen müssen, um ihrer besonderen Situation Rechnung tragen zu können. Der SGB begrüsst diese neue Möglichkeit, die den Kantonen nun aber auch eine echte Verantwortung auferlegt: Sie müssen die Probleme in den Branchen erfassen und schnell wirksame Kontrollstrukturen aufbauen. Das Kriterium des Ausbleibens der Grenzgänger ist für den SGB aber sachfremd und nicht nachvollziehbar. (…).
SGB,, Medienmitteilung, 27.3.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
COVID-19-Verordnung: Krisenfenster für Kantone – Gesundheit muss Priorität haben. Der Bundesrat hat die Covid-19-Verordnung heute erneut angepasst. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist die Einführung eines Krisenfensters für die Kantone richtig. Der Bundesrat berücksichtigt damit die spezifische Situation im Kanton Tessin und vermeidet einen unnötigen Konflikt. Leider hat er die temporären Verschlechterungen des Arbeitsgesetzes für Angestellte in den Spitälern nicht rückgängig gemacht, aber immerhin hat er präzisiert, dass zeitliche und finanzielle Kompensationen weiterhin geschuldet werden. Travail.Suisse fordert die Kantone nachdrücklich dazu auf, mehr Personal für die Kontrolle des Gesundheitsschutzes in den Betrieben einzusetzen. Der Staatsrat des Kantons Tessin hat mit Unterstützung der Tessiner Sozialpartner die Wirtschaft im Grundsatz gestoppt. Der Corona-Virus ist im Tessin bereits stärker verbreitet und die Behörden vor Ort sahen sich gezwungen zu handeln. Travail.Suisse steht in engem Kontakt mit seiner Mitgliedsorganisation OCST, der Gewerkschaftsorganisation Organizzazione Cristiano Sociale ticinese, und begrüsst, dass in dieser Situation eine pragmatische Lösung gefunden werden konnte und die Tessiner Unternehmen mit dem heutigen Entscheid des Bundesrates für ihre Mitarbeitenden Kurzarbeitsentschädigung beantragen können. „Der Bundesrat hat mit dem Krisenfenster ein Instrument geschaffen, um den spezifischen Situationen in den Kantonen begegnen zu können“ sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 27.3.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Travail.Suisse, 2020-03-27.
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24.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Covid-19: Gefährliche Aufweichung des Arbeitsgesetzes. Corona-Krise darf nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gehen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige Entscheide zugunsten der Beschäftigten getroffen. Doch er hat auch in verschiedenen Bereichen den Schutz der Arbeitnehmenden gelockert. Die Gewerkschaft Unia hält klar fest, dass die gegenwärtige Pandemie nicht missbraucht werden darf, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Der Bundesrat hat insbesondere in der Logistik- und Transportbranche sowie bei Kurierdienstleistungen massgebliche Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes ausser Kraft gesetzt. Das ist problematisch, zumal die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in keinem Fall konsultiert wurden. Deregulierungen sind nicht zulässig, ausser es gibt eine nachweisbare Notwendigkeit in absolut essenziellen Bereichen (Grundversorgung), die Sozialpartner werden einbezogen, stimmen geschlossen zu (Ausnahmebewilligung) und es gibt klare kompensatorische Massnahmen für die Arbeitnehmenden. Ausnahmen müssen zeitlich sehr beschränkt sein und sofort aufgehoben werden, sobald die Situation sich entschärft. Transport: Chauffeur/innen am Limit. Für Chauffeur/innen wurden die Ruhezeitbestimmungen massiv gelockert: Innert zwei aufeinanderfolgenden Wochen sollen sie künftig bis zu 112 Stunden (statt 90) fahren, die vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten werden von 45 auf 36 Stunden reduziert. Diese Massnahmen entstammen direkt dem Wunschzettel der grossen Detailhändler (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 23.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus.. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-23.
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24.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Syndicom fordert die Schliessung von Baustellen. in der Netzinfrastruktur-Branche. Auf vielen Baustellen der Netzinfrastruktur-Branche können die nötigen Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass alle Netzinfrastruktur-Arbeiten eingestellt werden, ausser jene, die dem Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktur dienen. Dies zum Schutz der Arbeitnehmenden und zur Eindämmung des Coronavirus. Die neuen Erkenntnisse u.a. aus dem Tessin zeigen, dass für die Eindämmung des Coronavirus eine strenge Einhaltung der Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) notwendig ist. Die Abstandsregelungen können jedoch auf vielen Baustellen kaum eingehalten werden. Unabhängige Arbeitsinspektorate der Kantone können die Umsetzung dieser Massnahmen gemäss SECO-Checkliste nicht flächendeckend gewährleisten, ebenso wenig die Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen. Damit wird nicht nur der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen aufs Spiel gesetzt, sondern gleichzeitig eine weitere Ausbreitung der Pandemie in Kauf genommen. Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktu. (…).
Syndico, 24.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Syndicom, 2020.03-24.
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20.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Arbeiten in nicht-essentiellen Bereichen einstellen – Schutz in exponierten Branchen durchsetzen! Die Massnahmen des Bundes sollen die Verbreitung des Covid-19 Virus verlangsamen. In den letzten Tagen wurde aber klar: Sie werden in vielen Betrieben nicht eingehalten – und die Behörden setzen die Massnahmen nicht durch. Das ist inakzeptabel und inkohärent. Jetzt gilt es die Konsequenzen zu ziehen und die Arbeiten in nicht-essentiellen Bereichen einzustellen. Unternehmen sollen nachweisen müssen, dass sie die Tätigkeit im Rahmen der behördlichen Schutzvorgaben weiterführen können. Der Bundesrat hat Verhaltensregeln und weitgehende Einschränkungen des Alltagslebens beschlossen, um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Ziel: Menschenleben retten und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern. Diese Regeln gelten auch für die Arbeitswelt. Viele Unternehmen mussten bereits schliessen. Alle anderen müssen jetzt mit ausserordentlichen Massnahmen zum Schutze ihrer Beschäftigten ebenfalls ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Verweigerungshaltung auf Arbeitgeberseite – Vollzugsnotstand bei den Behörden. Die Unia wird von Anfragen besorgter, verzweifelter und empörter Arbeitnehmenden überschwemmt. (…).
Unia Schweiz, 20.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-20.
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25.02.2020 Schweiz
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Volltext
Termin- und Zeitdruck sind eine wachsende Gefahr – Bauarbeiter sagen Stopp! Der steigende Termindruck auf den Baustellen ist eine Gefahr. Die Gesundheit der Bauarbeiter leidet unter dem zunehmenden Stress, die Qualität der Arbeit nimmt ab, die Arbeitssicherheit kommt zu kurz. Das zeigen die Ergebnisse einer grossen Umfrage, welche die Unia letzten Herbst bei über 12'000 Bauarbeitern durchgeführt und heute an einer Medienkonferenz vorgestellt hat. Zusammen mit der Unia wollen die Bauarbeiter daraus nun konkrete Forderungen entwickeln. Der schweizerischen Bauwirtschaft geht es ausgezeichnet. Es wird gebaut wie nie zuvor, und die Auftragsbücher sind auch prall gefüllt. Die Firmen machen rekordhohe Umsätze. „Doch das ist nur ein Teil der Realität im Bauhauptgewerbe“, so Nico Lutz, Bau-Verantwortlicher bei der Gewerkschaft Unia: „Es gibt ein wesentliches Problem: Die Zahl der Beschäftigten ist in den letzten Jahren tendenziell gesunken, insbesondere bei den festangestellten Bauarbeitern, die Arbeit dafür ist gestiegen.“Die Arbeit auf dem Bau wird gefährlicher. Die Arbeit auf dem Bau ist heute schon gefährlich. Jeder sechste Bauarbeiter verunfallt pro Jahr und mehr als 120 Bauarbeiter sind in den letzten zehn Jahren bei der Arbeit gestorben. Zwar haben die Unfälle auf dem Bau insgesamt erfreulicherweise abgenommen, doch die Zahl der schweren und Schwerstunfälle ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Im Bauhauptgewerbe sind die Unfallzahlen dreimal höher als der Durchschnitt, und Todesfälle bei der Arbeit kommen mehr als sechsmal so häufig vor, Tendenz steigend. Doch trotz der Risiken verlangen immer mehr Bauherren immer knappere Termine. Chris Kelley, Co-Sektorleiter Bau bei der Unia sagt: (…).  Unia Schweiz, 25.2.2020.
Unia Schweiz > Meinungsumfrage. Gesundheit. Unia Schweiz, 2020-02-25.
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30.08.2019 Schweiz
Bundesamt für Statistik
Personen
Work
Jonas Komposch
Bundesamt für Statistik
Gesundheitsschutz
Volltext
Ungesunde Arbeit: Neue Zahlen und alarmierende Tendenzen. Pas bon pour la santé: Nichts zu lachen im Job. Die Arbeitsbedingungen in der Schweiz gehören zu den stressigsten Europas. Und der Druck am Arbeitsplatz hat erneut zugenommen. Es war am Tag der Kranken im Jahr 2016, als der damalige Bundesrat Johann Schneider-Ammann sein bestes Français fédéral auspackte und in einer legendär gewordenen Fernsehansprache ins Mikrophon schnaufte: „Rire c’est bon pour la santé“ – Lachen sei gut für die Gesundheit. Die Rede verfehlte ihre Wirkung nicht – tagelang amüsierte sich die Welt über den putzigen Schweizer Magistraten und seine grossväterlichen Ratschläge. Was Schneider-Ammann leider nicht erwähnte, sind jene Faktoren, die für die Gesundheit nicht gut sind. Darunter zuvorderst die miesen Arbeitsbedingungen, unter denen hierzulande viele ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Sie ¬haben nichts zu lachen, je länger, desto weniger: das zeigen die neusten Zahlen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung des Bundesamts für Statistik (BfS). Arbeit wird zunehmend mit digitalen Mitteln getaktet und kontrollier- und messbarer. Chrampfen in der Freizeit. Mehr als jede fünfte Person steht während der Arbeit „meistens oder immer“ unter Stress. Noch 2012 waren es erst 18 Prozent. Sogar für 27,1 Prozent ist der Stress bereits im „kritischen Bereich“ angelangt. Auch dies ein Wert, der jedes Jahr ansteigt und Unternehmen heute 6,5 Milliarden Franken Ausfallkosten beschert. So viel wie noch nie, schätzt die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. (…). Jonas Komposch.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Komposch Jonas. Gesundheitsschutz. BfS. Work online, 2019-08-30.
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20.08.2019 Schweiz
Ständerat
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das Bundesam für Statistik BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen. Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Befunde der Unia bestätigt. Die Analyse der schweizerischen Gesundheitsbefragung stützt Ergebnisse von Unia-Umfragen, die zu einem ähnlichen Schluss kamen. Schon 2016 hat die Unia eine Online-Befragung bei büronahen, unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen durchgeführt und dringenden Handlungsbedarf verortet, denn arbeitsbedingter Stress kommt gerade in büronahen Dienstleistungsberufen sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten (…).
Unia Schweiz, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Staenderat. Unia Schweiz, 2019-08-20.
Ganzer Text
16.08.2019 Schweiz
Personen
Work
Christian Egg
Gesundheitsschutz
Hitzewelle
Volltext
Hitzewellen nehmen zu: Die Arbeiter kommen ans Limit. „Man denkt nur noch: Schatten, trinken, heim“. Auf der Baustelle und im Gartenbau ist Hitze nicht nur lästig, sondern gefährlich. Die Unia fordert die Firmen zum Handeln auf. Der Gärtner Simon Steinmann sagt es deutlich: „Bei Temperaturen gegen 35 Grad kann man keine Leistung mehr erbringen.“ Der Kreislauf mache nicht mehr mit, der Kopf schmerze, in Gedanken sei man nicht mehr bei der Arbeit, so das 45jährige Unia-Mitglied: „Wenn du drei, vier Stunden an der prallen Sonne gearbeitet hast, denkst du irgendwann nur noch: Wo gibt’s Schatten, wo kann ich was trinken, wann kann ich heim?“ 43 Grad Körpertemperatur. Gleich zwei Hitzewellen überrollten diesen Sommer die Schweiz: In der letzten Juniwoche und gegen Ende Juli. Zweimal sieben Tage lang kletterten die Temperaturen jeweils über 30 Grad. An zahlreichen Orten gab es neue Temperaturrekorde. Und vor allem: Solche Hitzewellen ¬nehmen zu. François Clément von der Unia sagt es so: „Der Klimawandel schafft neue Arbeitsbedingungen.“ Für Bauarbeiter, Gärtner oder Dachdecker, die im Freien arbeiten, ist das lebensgefährlich. Das zeigte sich Ende Juli im Kanton Freiburg dramatisch. Ein 40jähriger portugiesischer Gartenbauer brach bei der Arbeit in brütender Hitze zusammen. Kurz darauf starb er im Spital. Unia-Mann Clément hat mit der Familie des Opfers gesprochen: „Er starb an den Folgen eines Hitzschlags. Als er im Spital ankam, hatte er eine Körpertemperatur von 43 Grad.“(…). Christian Egg.
Work online, 16.8.2019.
Personen > Egg Christian. Hitzewelle. Gesundheitsschutz. Work online, 2019-08-16.
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27.06.2019 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Hitzewelle
Volltext
Hitze auf dem Bau. Gesundheit vor Abgabetermin: Arbeitgeber und Bauherren müssen jetzt handeln! Die aktuelle Hitzewelle gefährdet die Gesundheit der Arbeitnehmende auf dem Bau. Die Unia fordert die Arbeitgeber und Bauherren dazu auf, jetzt zu handeln, Baustellen zu schliessen und die Arbeitszeiten anzupassen. Termin- und Zeitdruck darf nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden, auch wenn das einzelnen Bauherren nicht passt. Die Unia unterstützt die Arbeitnehmenden auf den Baustellen bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Die Hitzewelle hält an. Besonders gefährlich ist sie für Arbeitnehmende, die draussen arbeiten und zusätzlich zur Hitze auch der Sonne direkt ausgesetzt sind. Die Unia fordert deshalb Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen. Nun müssen die Arbeitgeber und die Bauherren handeln. Gesundheit geht vor Abgabetermin. Die Unia fordert, dass die Arbeitszeiten angepasst und besonders exponierte Baustellen geschlossen werden. Viele Firmen schliessen ihre Baustellen jedoch nicht, da sie unter Termindruck stehen. Die Gesundheit der Arbeitnehmenden muss jedoch klar an erster Stelle kommen – vor der Einhaltung der sowieso oft zu knapp berechneten Terminen. Insbesondere die öffentlichen Bauherren, wie das ASTRA, die SBB oder Kantone, Städte und Gemeinden müssen nun ihre Abgabetermine verschieben. Mit der Unia zu ihrem Recht. Die Unia unterstützt die Arbeitnehmenden auf den Baustellen dabei, ihre Rechte wahrzunehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Auch dann, (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Hitzewelle. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2019-06-27.
Ganzer Text
25.06.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Unia startet Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Die Unia lanciert eine Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Laut der Umfrage der Unia vom letzten Winter sehen sich 47 Prozent der Angestellten in der Langzeitpflege nicht bis zur Pensionierung im Beruf. Die Gründe: die Arbeitsbedingungen und die eigene Gesundheit. Diese Situation ist besorgniserregend. Die Unia will den Ursachen der Probleme auf den Grund gehen und führt deshalb eine Umfrage mit dem Fokus Stress und Gesundheit in der Pflege durch. Bei der letzten Pflege-Umfrage, mit über 2‘800 Beteiligten, wurde klar: Die Gründe für die fehlende berufliche Perspektive in der Pflege sind eine zu hohe Belastung durch schwierige Arbeitsbedingungen sowie eigene gesundheitliche Probleme infolge der Arbeitsbelastung. Mehr als 60 Prozent der Befragten waren unter 30 Jahre alt und fast die Hälfte hatte weniger als sechs Jahre in der Pflege gearbeitet. Das sind dramatische Aussichten, gerade für eine Branche, in der es an Personal mangelt. Teufelskreis. 70 Prozent der Befragten gaben an, während der Arbeit unter Stress zu stehen, 86 Prozent fühlen sich müde und ausgebrannt und 72 Prozent haben körperliche Beschwerden. Dies führt zu einem Teufelskreis: Krankheitsbedingte Ausfälle verstärken den Personalmangel, das führt zu unfairen Dienstplänen, einer unausgeglichenen Work-Life-Balance, mehr Stress und schliesslich zu noch mehr Krankheitsfällen. Und wegen des fehlenden Personals leidet auch die Pflegequalität insgesamt. Dies bestätigten 92 Prozent in der letzten Pflege-Umfrage. (…). Unia Schweiz, 25.6.2019.
Unia Schweiz > Meinungsumfrage. Stress. Unia Schweiz, 2019-06-25.
Ganzer Text
24.06.2019 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Hitzewelle
Volltext
Gefährliche Hitze: Arbeitgeber und Bauherren stehen in der Pflicht. Der Sommer schlägt diese Woche mit voller Kraft zu: es werden Temperaturen von bis zu 40°C erwartet. Die Hitze ist für Arbeitnehmende auf den Baustellen gefährlich. Die Arbeitgeber haben die Verantwortung für die Gesundheit und müssen deshalb besondere Schutzmassnahmen ergreifen: bis hin zur Schliessung von Baustellen. Die Unia fordert die Bauherren dazu auf, bei Verzug kulant zu sein, damit die Schutzmassnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Termin- und Zeitdruck darf nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden! Endlich ist es soweit, der Sommer ist da, die Temperaturen steigen diese Woche auf bis zu 40 Grad. Was viele während der Ferienzeit freut, stellt eine grosse Gefahr für die Gesundheit der Arbeitnehmenden auf den Baustellen dar. Dehydrierung, ein Sonnenstich oder Hitzeschlag können schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben und gar zum Tod führen. Jedes Jahr erkranken etwa 1’000 Arbeitnehmende an Hautkrebs, weil sie bei der Arbeit der brennenden Sonne direkt ausgesetzt sind. In Hitzeperioden mehren sich auch Unfälle, es sind 7 Prozent mehr als sonst. Arbeitgeber haben die Verantwortung. Die Arbeitgeber sind für den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden verantwortlich. Bei grosser Hitze müssen sie deshalb besondere Massnahmen ergreifen. „Auf den Baustellen muss Sonnenschutz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen. Die Arbeitszeiten müssen auch so angepasst werden, dass während der heissesten Zeit nicht  (…).
Unia Schweiz, 24.6.2019.
Unia Schweiz > Hitzewelle. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2019-06-24.
Ganzer Text
03.05.2019 Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Attacke auf das Arbeitsgesetz. Ständeratskommission steht endlich auf die Bremse. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) steht bei den von ihr geplanten Verschlechterungen des Arbeitnehmerschutzes auf die Bremse: Nachdem die kantonalen Arbeitsinspektorate, die ArbeitsmedizinerInnen, die Kirchen sowie die Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Organisationen ihren starken Widerstand gegen die in einer Revision des Arbeitsgesetzes geplante Einführung der Sonntagsarbeit sowie der 80-Stunden-Arbeits-Woche deutlich gemacht haben, sistiert die WAK-S nun auch dieses Vorhaben und krebst zurück. Bereits früher hat die Kommission das Vorhaben sistiert, die Arbeitszeiterfassung für mindestens 30 Prozent der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Für die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit sind beide Vorlagen schlicht unnötig. In der Schweiz wird bereits heute viel zu viel gearbeitet und das Schweizer Arbeitsrecht ist extrem flexibel und arbeitgeberfreundlich. Immerhin will die Kommission nun endlich Anhörungen durchführen und Studien abwarten. Das hätte die WAK schon viel früher tun sollen. Dann hätte sie gemerkt, dass ihre Vorhaben auf derart vehementen Widerstand bei den Gewerkschaften, den Kantonen, den MedizinerInnen und in kirchlichen Kreisen stossen, dass sie zum Scheitern verurteilt sind. Die Kommission muss nun insbesondere klären, wie hoch die Gesundheitskosten für die faktische Abschaffung der Höchstarbeitszeit sowie für die Abschaffung der Arbeitszeiterfassung in der Schweiz ausfallen würden. (…). 
Syndicom, 3.5.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2019-05-03
11.04.2019 Schweiz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitszeit
Gesundheitsschutz
Volltext
Krank wegen langer Arbeitswoche: Betroffen sind vor allem Frauen und Eltern!. Studienergebnisse klar: Mehr als 40-Stunden pro Woche können fatal sein. Wer regelmässig mehr als 40-Stunden pro Woche arbeitet, wird schneller krank. Dies gilt besonders für Frauen. Dass nun das Parlament die 80-Stunden-Arbeitswoche einführen und die Arbeitszeiterfassung abschaffen will, könnte sich für viele Arbeitnehmende als fatal erweisen. Dagegen kämpft die Allianz gegen Burnout und Gratisarbeit! Zwei jüngst publizierte Studien[1] zeigen, dass jede zusätzliche Stunde, die über ein Pensum von 40 Stunden hinaus gearbeitet wird, schädlich für die Gesundheit ist. Und dies gilt besonders für Frauen mit Mehrfachbelastungen wie Care-Arbeit! Für die Untersuchung wurden 7‘065 Kanadier und Kanadierinnen in einem Zeitraum von 12 Jahren beobachtet. Das erschreckende Ergebnis: Das Risiko an Diabetes zu erkranken, lag bei den Teilnehmerinnen mit einer regelmässigen 45-Stunden-Arbeitswoche oder mehr bei satten 63 Prozent! Sie wurden mit Probandinnen, die 35 bis 40 Stunden arbeiten, verglichen - diese wiesen ein solches Risiko nicht auf. Schon geringfügige Verlängerungen der Arbeitszeit wirken sich auf die Gesundheit aus. Stieg die wöchentliche Arbeitszeit um eine Stunde, stieg die Zahl der Arztbesuche um 13 Prozent, stellte die Studie fest. Der selbst eingeschätzte Gesundheitszustand habe sich durch die Arbeitszeiterhöhung um 2 Prozent verschlechtert. Dass der „Killer-Faktor“ in den (zusätzlichen) Arbeitszeiten zu finden ist, wurde von den ForscherInnen auch bewiesen: andere schädliche Gesundheitsfaktoren wurden (…). Luca Cirigliano.
SGB, 11.4.2019.
Personen > Cirigliano Luca. Arbeitszeit. Gesundheitsschutz. SGB, 2019-04-11.
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03.03.2019 Schweiz
SEV Schweiz

Chauffeure
Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Volltext
Umfrage zur Gesundheit von Buschauffeuren. Mehr Schlafstörungen und weniger Appetit. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) läutet die Alarmglocke zum Gesundheitszustand des fahrenden Personals im öffentlichen Verkehr. Beim Vergleich der Umfragewerte von 2010 und 2018 ist eine markante Zunahme von Schlafstörungen und Beschwerden bei Appetit und Verdauung festzustellen. Zudem bezeichnen sich 50% der befragten Personen als gestresst. Das ist doppelt so viel wie im Schweizer Durchschnitt. „Die Umfrage, an der gegen 500 Fahrerinnen und Fahrer aus der Schweiz teilgenommen haben, gibt ns wertvolle Aussagen zur Gesundheit am Arbeitsplatz“, hält Christian Fankhauser fest, als Gewerkschaftssekretär SEV zuständig für die Branche Bus. Gewisse Resultate, etwa dass die Nachtarbeit 2018 als weniger belastend beurteilt wird als 2010, weisen darauf hin, dass die Beeinträchtigungen andernorts sichtbar geworden sind, etwa durch die Verinnerlichung von Stress, die sich in wesentlichen Zunahmen von Beschwerden bei Appetit und Verdauung in allen Altersgruppen sowie bei Schlafstörungen äussern. Stressfaktoren wie die Aggressivität der Passagiere und anderer Verkehrsteilnehmer sind wesentlich bei der Arbeit als Busfahrerin und Busfahrer. Das erklärt eindeutig die Zunahme der Schlafstörungen. Ein weiterer interessanter Punkt, das weitgehende Fehlen (...). 
Resultate der Umfrage:
SEV, Medienmitteilung, 3.3.2019.
SEV > Chauffeure. Gesundheitsschutz. Meinungsumfrage. SEV, 2019-03-03.
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19.02.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Samuel Burri
Gesundheitsschutz
Pflegepersonal
Volltext
Pflege gefährdet die Gesundheit. Ein Grossteil der Befragten der Umfrage sieht keine Zukunft in der Pflege. Die stationäre Langzeitpflege ist im Wandel, zum Nachteil der Pflegenden. Stress, Personalmangel, gesundheitliche Beschwerden, sind nur einige Punkte. Viele Pflegende distanzieren sich von ihrem Beruf und wollen ihn verlassen. Dabei gibt es Lösungen – und die braucht es jetzt. „Pflegeberufe werden nicht geschätzt. Wer im Büro arbeitet kann niemanden aufgrund eines falsch verabreichten Medikamentes umbringen, verdient aber mehr als Pflegende. Wir haben wenig Freizeit und gehen psychisch und physisch kaputt.“ Das sind die Worte einer Fachfrau Gesundheit. Auf die Frage, ob sie bis zur Pensionierung in der Pflege arbeiten möchte, antwortet sie: „Nein“. Klingt resigniert? Es kommt noch dicker; die Frau ist erst 20 Jahre alt. Die zitierte Frau hat an unserer Umfrage teilgenommen. Wie über 2800 Pflegende auch – davon 1194 Personen aus der Langzeitpflege, also Angestellte in Alters- und Pflegeheimen. Ihre Antworten auf unsere Fragen rund um ihren Arbeitsalltag verbildlichen, wie schwierig die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind. Pflege im Wandel. Mit 87 Prozent ergreifen mehrheitlich Frauen einen Pflegeberuf in Alters- und Pflegeheimen. Meist aus idealistischen Gründen. Sie sind mit Herzblut dahinter und wollen für andere da sein. Oft machen ihnen die Arbeitsbedingungen einen Strich durch die Rechnung. Doch wie kommt es zu derart schlechten Bedingungen? Seit Jahren wandelt sich die stationäre (…). Samuel Burri.
Unia Schweiz, 19.2.2019.
Personen > Burri Samuel. Pflegepersonal. Gesundheitsschutz. Unia, 2019-02-19.
Ganzer Text
18.02.2019 Schweiz
Ständerat
Syndicom

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Arbeitnehmerschutz: Abbau sofort stoppen! Trotz negativer Vernehmlassungs-Bilanz zeigt sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) unbelehrbar: Sie hält an ihrem Frontalangriff auf den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden fest. Das ist unverständlich - und unverantwortlich. Denn es wäre nun Zeit, die Übung für längere Arbeitszeiten und weniger Arbeitszeiterfassung abzubrechen. Zur Erinnerung: Mit der auf die Vorstösse von Karin Keller-Sutter und Konrad Graber zurückgehenden Revision des Arbeitsgesetzes will die Ständeratskommission die wöchentliche Höchstarbeitszeit, die maximale tägliche Überzeitarbeit und für einen grossen Teil der Arbeitnehmenden die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung abschaffen. Gleichzeitig will sie das Sonntagsarbeitsverbot aufweichen und für leitende Angestellte sowie FachspezialistInnen Sonntagsarbeit einführen. Gemäss den neusten Beschlüssen der WAK werden zwar die Arbeiten rund um die Frage der Arbeitszeiterfassung sistiert. Diese können aber jederzeit wieder aufgenommen werden. Damit ist dieser Entscheid blosse Verzögerungs- und Verschleierungstaktik. Das Festhalten an den anderen Deregulierungsplänen zeigt, dass die WAK die scharfe Kritik und den breiten Widerstand aus der Vernehmlassung in den Wind schlägt. Das ist inakzeptabel, denn ein Grossteil der Kantone, die Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen, Verbände im Gesundheitswesen sowie (…).
Syndicom, 18.2.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Staenderat. Syndicom, 2019-02-18.
Ganzer Text
15.02.2019 Schweiz
SGB
Ständerat

Gesundheitsschutz
Volltext
Arbeitnehmerschutz: Abbau sofort stoppen! Unbelehrbare Ständeratskommission. greift Gesundheitsschutz Arbeitnehmender weiter an. Trotz negativer Vernehmlassungs-Bilanz zeigt sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) unbelehrbar: Sie hält an ihrem Frontalangriff auf den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden fest. Das ist unverständlich - und unverantwortlich. Denn es wäre nun Zeit, die Übung für längere Arbeitszeiten und weniger Arbeitszeiterfassung abzubrechen. Zur Erinnerung: Mit der auf die Vorstösse von Karin Keller-Sutter und Konrad Graber zurückgehenden Revision des Arbeitsgesetzes will die Ständeratskommission die wöchentliche Höchstarbeitszeit, die maximale tägliche Überzeitarbeit und für einen grossen Teil der Arbeitnehmenden die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung abschaffen. Gleichzeitig will sie das Sonntagsarbeitsverbot aufweichen und für leitende Angestellte sowie FachspezialistInnen Sonntagsarbeit einführen. Gemäss den neusten Beschlüssen der WAK werden zwar die Arbeiten rund um die Frage der Arbeitszeiterfassung sistiert. Diese können aber jederzeit wieder aufgenommen werden. Damit ist dieser Entscheid blosse Verzögerungs- und Verschleierungstaktik. Das Festhalten an den anderen Deregulierungsplänen zeigt, dass die WAK die scharfe Kritik und den breiten Widerstand aus der Vernehmlassung in den Wind schlägt. Das ist inakzeptabel, denn ein Grossteil der Kantone, die Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen, Verbände im (…).
SGB, 15.2.2019.
SGB > Gesundheitsschutz. Staenderat. SGB, 2019-02-15.
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15.02.2019 Schweiz
Ständerat
Unia Schweiz

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
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Nein zu den Angriffen aufs Arbeitsgesetz! Im März 2018 fordern rund 1'300 Arbeitnehmende mit einer Petition den Schutz der Arbeitnehmenden. Die Wirtschaftskommission des Ständerates hält an ihrem Frontalangriff auf die Gesundheit und die Arbeitszeiten der Arbeitnehmenden fest. Die Unia verlangt, dass die Angriffe auf das Arbeitsgesetz gestoppt werden! Obwohl die Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen, die Mehrheit der Kantone, Verbände des Gesundheitswesens und Kirchen sich massiv gegen die Angriffe aufs Arbeitsgesetz gewehrt haben, zeigt sich die Politik weiterhin fest entschlossen, den Schutz der Arbeitnehmenden aufzuweichen. Die Wirtschaftskommission (WAK-S) des Ständerates hat einen Gesetzesentwurf, der den Gesundheitsschutz weiter aushöhlt, angenommen und dem Bundesrat zur Stellungnahme unterbreitet. Angriffe aufs Arbeitsgesetz sind inakzeptabel. eregelte Arbeitszeiten und die Erfassung der Arbeitszeiten sind das wirksamste Mittel gegen Überlastung am Arbeitsplatz. Diesen Schutz auszuhebeln, macht die Menschen krank. Gemeinsam mit der Allianz gegen Stress und Gratisarbeit wird die Unia die Änderungen des Arbeitsgesetzes vehement bekämpfen.
Unia Schweiz, 15.2.2019.
Unia Schweiz > Arbeitsgesetz. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2019-02-15.
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15.02.2019 Schweiz
Work

Gesundheitsschutz
Nachtarbeit
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Nachtarbeit schadet der Gesundheit – dennoch wird sie immer häufiger bewilligt. Immer mehr müssen in der Nacht arbeiten. Nachtarbeit ist ungesund. Trotzdem will sie die rechte Mehrheit im Parlament ausweiten. In der Schweiz arbeiten 573’000 Menschen regelmässig oder zumindest manchmal nach Mitternacht. Ein Teil davon arbeiten in Spitälern, Bars oder Bäckereien: Diese brauchen für Nacht­arbeit nicht einmal eine Bewilligung. Darüber hinaus erteilen die Behörden immer mehr Betrieben grünes Licht für Nachtarbeit. Die Bewilligungen des Seco für dauernde Nacht- und Sonntagsarbeit sind seit 2008 von 1700 auf 2400 angestiegen. Noch höher sind die Zahlen bei den kantonalen Bewilligungen. Die braucht’s für vorübergehende Nacht- und Sonntagsarbeit. Und sie haben sich mehr als verdoppelt, von 5500 auf fast 13’000. Nachtarbeit kann Krebs verursachen. Dabei ist schon längst klar: Nachtarbeit schadet der Gesundheit. Betroffene leiden oft an Schlafpro­blemen, Magen-Darm-Krankheiten oder Übergewicht. Zudem steigt ihr Risiko für Depressionen. Studien zeigen sogar, dass Frauen, die jahrelang nachts arbeiten, häufiger an Brustkrebs erkranken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Nachtarbeit deshalb als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Trotzdem will die rechte Mehrheit im Parlament den Schutz vor Nachtarbeit weiter abschwächen. Firmen sollen den Beginn des Arbeitstags neu auf 4 Uhr morgens festlegen dürfen. Und die minimale gesetzliche Ruhezeit soll mehrmals pro Woche nur noch neun (…).
Work online, 15.2.2019.
Work > Nachtarbeit. Gesundheitsschutz. Work online, 2019-02-15.
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18.01.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Work
Mirjam Brunner
Gesundheitsschutz
Nachtarbeit
Ratgeber
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Schwierigkeiten mit Nachtarbeit: Soll ich zum Arzt? In unserem Betrieb laufen die Maschinen Tag und Nacht, und wir arbeiten Schicht. Deshalb arbeite ich regelmässig in der Nacht. In letzter Zeit bereitet mir die Nachtarbeit immer mehr Mühe. Ich schlafe schlecht und habe Verdauungsprobleme. Zudem habe ich das Gefühl, an den andern vorbeizuleben: Wenn sie Feierabend haben, gehe ich zur Arbeit, und wenn sie aufstehen gehe ich schlafen. Soll ich mich von einer Fachperson beraten lassen? Mirjam Brunner: Ja, eine medizinische Untersuchung und Beratung ergibt in Ihrem Fall Sinn. Es gibt zahlreiche Studien zu den körperlichen und sozialen Belastungen bei Nachtarbeit. Regelmässige Nachtarbeit ist mit Risiken verbunden, da der Mensch aus biologischen Gründen auf Aktivität am Tag und Ruhe in der Nacht programmiert ist. Eine Umstellung dieses Rhythmus ist nur begrenzt möglich. Was Sie erleben, ist unter Nachtarbeitenden weit verbreitet. Deshalb sieht das Arbeitsgesetz eine regelmässige Untersuchung des Gesundheitszustandes von Nachtarbeitenden bei einem spezialisierten Arzt vor. Dazu gehört auch, dass der Einfluss auf die Wohn- und Familiensituation, auf die Freizeit und die Ernährung besprochen wird. Weiter können Sie sich von dieser Fachperson beraten lassen, wie die mit der Arbeit verbundenen Probleme vermindert werden können. Ihre Firma muss die Möglichkeit einer solchen Untersuchung und Beratung in regelmässigen Abständen anbieten, und der Arzttermin muss während der Arbeitszeit (...). Mirjam Brunner vom Service Arbeitszeit beantwortet Fragen zu Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung.
Work online, 18.1.2019.
Personen > Brunner Mirjam. Nachtarbeit. Gesundheitsschutz. Ratgeber. Work online, 2019-01-18.
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18.12.2018 Italien
Nahrungsmittel
Personen
SEV Schweiz
Françoise Gehring
Betriebsunfälle
Gesundheitsschutz
Nahrungsmittel
Todesfall
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Der bittere Preis der Tomaten. Wie die italienische Wochenzeitung L’Espresso schreibt, sind in den letzten sechs Jahren über 1500 Erntehelfer ums Leben gekommen. In der allgemeinen Gleichgültigkeit. Die Werbung für Tomaten und Tomatensaucen ist schmeichelhaft und überzeugend; sie zeigt idyllische Bilder von glücklichen Familien, die um einen Tisch sitzen, während nebenan in der Küche der süssrote Sugo spritzig blubbert. Die warme Frucht der Erde, die an lange Sommerabende erinnert, hat aber eine brutale Kehrseite: Es sind die Menschen – ausländische wie italienische –, die an der Ausbeutung zugrunde gehen. Die Tomatenernte, aber auch jene der Clementinen, rechnet sich in Toten. Personen, getötet von der Hitze, der Erschöpfung, der Verzweiflung. Aber auch von jenen, die es nicht zulassen, dass die Erntehelfer sich für sich selbst und andere einsetzen. Der malische Gewerkschafter Soumayla Sacko wurde am 2. Juni 2018 in Kalabrien umgebracht, weil er für die Rechte dieser Arbeiter kämpfte. Derweil der Kameruner Jean Pierre Yvan Sagnet – diplomiert am Politechnikum Turin und 2017 von Staatspräsident Sergio Mattarella mit dem Verdienstzeichen geehrt – eine Bewegung gegen die illegale Anwerbung von Landarbeitern im Umfeld des Gutshofs Boncuri angeführt hat, die zur Festnahme von 16 Personen führte. Sie gehörten einer kriminellen Organisation an, die in der Gegend von Rosarno, Nardò und andern Orten in Apulien aktiv war. Der Fernsehsender „Arte“ hat seiner Geschichte einen Dokumentarfilm gewidmet: (…). 
SEV, 18.12.2018.
SEV > Betriebsunfälle. Gesundheitsschutz. SEV, 2018-12-18.
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28.08.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Françoise Gehring
Gesundheitsschutz
Interview
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Interview mit der Psychologin Liala Cattaneo, Spezialistin für psychosoziale Beschwerden am Arbeitsplatz. Wenn die Arbeit zum Leiden wird. Zahlreiche nationale und europäische Studien bestätigen es: Am Arbeitsplatz kommt es zu immer schwereren gesundheitlichen Beschwerden, als Folge von Stress, Burnout, Konflikten und psychologischen Belastungen. Eine Studie des Seco, die am 21. Juni erschienen ist, bestätigt die Ernsthaftigkeit von psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz. Was sehen Sie in Ihrem beruflichen Alltag? Aufgrund der Studie des Seco und anderer Untersuchungen, die in den letzten Jahren in der Schweiz und ganz Europa durchgeführt wurden, kann ich nur bestätigen, dass sich auch in unseren Breitengraden immer stärker psychosomatische Beschwerden zeigen, die auf Stress, Burnout, Konflikte und psychologische Belastungen zurückzuführen sind. Die psychische und physische Gesundheit hängt von vielen persönlichen und sozialen Kriterien ab. Die Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags hinsichtlich der persönlichen Entwicklung, der Selbstverwirklichung und der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Allerdings hat eine Reihe von wichtigen Veränderungen im sozio-ökonomischen Bereich in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass gewisse Arbeitsumstände unser Wohlbefinden und die Gesundheit belasten. Übertriebene Arbeitsbelastung, hoher Rhythmus, Arbeitsplatzunsicherheit, variable Einsatzzeiten, wenig persönlicher Spielraum und Konflikte sind nur einige der Faktoren, denen (…). Françoise Gehring
SEV, 28.8.2018.
Personen > Gehring Françoise. Gesundheitsschutz. SEV, 2018-08-28.
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