Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 61

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02.11.2018 Schweiz
Personen
Vorwaerts
Nico Lutz
Bauarbeiter
Protestversammlung
Volltext
Unsere Geduld ist zu Ende! Für die BauarbeiterInnen geht es dieses Jahr um sehr viel: Ende Jahr läuft der Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe, der Branchen-Gesamtarbeitsvertrag, aus. Die Bosse wollen die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Die BauarbeiterInnen treten deshalb in den Ausstand. Der Baubranche geht es derzeit ausgezeichnet. Die Erträge der Firmen sind in den letzten Jahren gestiegen, es stehen so viele Kräne wie nie zu vor, die BauarbeiterInnen machen eine riesige Arbeit. In der Schweiz wurde in den letzten 10 Jahren mit weniger festangestellten BauarbeiterInnen über 20 Prozent mehr Umsatz erzielt. Das heisst auch: Der Druck auf den Baustellen in der Schweiz ist brutal gestiegen: Nach wie vor verunfallt jeder fünfte Bauarbeiter pro Jahr. In den letzten fünf Jahren liessen über 100 BauarbeiterInnen ihr Leben auf den Baustellen der Schweiz. Auch darum verlangen die BauarbeiterInnen einen Gesamtarbeitsvertrag mit mehr Schutz. Vertragsbruch des Baumeisterverbandes. Es gibt noch einen zweiten Gesamtarbeitsvertrag für die BauarbeiterInnen: den GAV FAR (flexibler Altersrücktritt), also die Rente mit 60 für die BauarbeiterInnen. Dieser GAV ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Hier geht das darum, dass wir vorübergehend die Finanzierung verstärken müssen. Bis 2024 steigt die Zahl der RentnerInnen an: Erstens weil die BabyboomerInnen der (…).
Nico Lutz.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Lutz Nico. Bauarbeiter. Protestaktion. Vorwäerts, 2018-11-02.
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02.07.2018 Schweiz
OVS
Unia Schweiz

OVS
Protest-Kundgebung
Protestversammlung
Volltext
OVS-Debakel: Unia verlangt Sozialplan. Rund 50 OVS-Verkäuferinnen aus der Schweiz protestieren vor dem Sitz in Venedig. Eine Delegation von rund fünfzig Verkäuferinnen von OVS Schweiz hat sich nach Venedig Mestre begeben, um CEO Stefano Beraldo an seine Verantwortung als Industriekapitän zu erinnern. Wenn ein Unternehmen Schiffbruch erleidet, rettet man vorher die Passagiere, bevor man das sinkende Schiff verlässt. Die Passagiere respektive das Verkaufspersonal fordern von der internationalen Gruppe einen Sozialplan. Nur wenige Monate nach der Niederlassung in der Schweiz hat OVS Ende Juni seine 1180 Angestellten entlassen. Die Läden sind in Liquidation und der Konkurs steht bevor. Es ist dies die grösste Massenentlassung, welche die Schweiz im Detailhandel jemals erlebt hat. Dieses zweite Debakel der OVS-Gruppe in der Schweiz ist weitgehend der Inkompetenz und den strategischen Fehlern von Stefan Beraldo zuzuschreiben. Die Gewerkschaft Unia hat wiederholt auf die Missstände hingewiesen, aber die Schweizer Franchisenehmerin Sempione Fashion mit der OVS als Aktionärin hat sich stets einem Gespräch verweigert. Jetzt, da das Unternehmen Schiffbruch erlitten hat, verlassen Kapitän Beraldo und seine Crew das sinkende Schiff und überlassen die Angestellten dem Untergang, ohne den geringsten Sozialplan. Seit der Übernahme von Charles Vögele durch OVS im letzten Dezember haben sich die Probleme gehäuft: Ansammlung von Überstunden, viele Burn-outs, fehlende Klarheit bei den Direktiven (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 2.7.2018.
Unia Schweiz > OVS. Protest-Kundgebung. Unia Schweiz, 2018-07-02.
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25.04.2018 Zug
Glencore
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Glencore
Protestversammlung
Volltext
Minengewerkschafter demonstrieren in Zug. gegen Missachtung ihrer Rechte. Internationaler Gewerkschaftsprotest an Glencore-Jahresversammlung. Dienstag, 2. Mai, 10 bis 11 Uhr, Theater Casino Zug, Artherstrasse 2-4, 6300 Zug. Sehr geehrte Medienschaffende. An der Jahreshauptversammlung von Glencore in Zug werden Minen-GewerkschafterInnen aus verschiedenen Ländern gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und die Missachtung von Gewerkschaftsrechten durch den Bergbaumulti protestieren. Die Aktionäre sollen damit auch auf die Investitionsrisiken hingewiesen werden, die sich aus dem Verhalten des Konzerns ergeben. An der Aktion vor dem Casino Zug werden unter anderem Vertreter folgender Gewerkschaften teilnehmen: (…).
Medieneinladung der IndustriALL Global Union und der Gewerkschaft Unia, 20.4.2018
Unia Schweiz < Glencore. Arbeitsbedingungen, Unia Schweiz, 2018-04-24.
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07.09.2017 Bern
Berner Zeitung
Bund, Der
Syndicom

Journalismus
Protestversammlung
Volltext
Heute Morgen früh verteilten die Redaktorinnen und Redaktoren von „Bund“ und „Berner Zeitung“ eine Sonderzeitung, in der die Journalisten „aufdecken, was der Tamedia-Konzern verschweigt“. In ihrer selbst produzierten „Monopol-Zeitung“ kämpfen sie um den Erhalt der publizistischen Identität Ihrer Titel. Das vom Tamedia-Konzern beschlossene Projekt „Tamedia2020“ bedroht die Medienvielfalt nicht nur in Bern, sondern in der ganzen Schweiz. Die Gewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum unterstützen den Protest der Redaktionen und ihren Kampf für den Erhalt der vielfältigen lokalen, regionalen und nationalen Presse. Journalistinnen und Journalisten der Redaktionen von „Berner Zeitung“ und „Der Bund“ haben am Donnerstagmorgen 7. September die von ihnen selbst produzierte „Monopol-Zeitung“ am Berner Bahnhof an Pendler verteilt. Auch die Mitglieder des Berner Grossen Rats wurden von den Journalistinnen und Journalisten mit der „Monopol-Zeitung“ zu ihrer Sitzung begrüsst. Mit ihrer Protestaktion wollen die Redaktionen die Berner Öffentlichkeit auf die drohende Verarmung der Medienvielfalt in Stadt und Kanton Bern aufmerksam machen. Neben Beiträgen der Journalistinnen und Journalisten selbst enthält die Zeitung Analysen des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich und Beiträge prominenter Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport in der Region Bern. Zwar hatte Tamedia am 23. August verkündet, die neue Organisation solle zu besserem Journalismus führen (…).
Syndicom, Presse und elektronische Medien, 7.9.2017.
Syndicom > Berner Zeitung. Journalismus. Syndicom, 2017-09-07.
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03.06.2017 Deutschland
Junge Welt
Mietwesen

Mietzinse
Protestversammlung
Volltext
Mietrebellen gegen Immobilienkonzern. Berlin: Proteste bei Aktionärstagung der „Deutsche Wohnen“. Neue Studie zu sozialem Wohnungsbau. Der Berliner Wohnungsmarkt erzeugt immer krassere Widersprüche. Während der Vorstandschef Michael Zahn und dessen Stab beim Aktionärsmeeting des Immobilienkonzerns „Deutsche Wohnen“ am Freitag neue Renditeziele und die Umwandlung der Firma in eine „Societas Europea“ (SE) verkündeten, hatten sich 170 Mieter des Wohnungsverwerters draussen vor der Tür versammelt. Aus neun Siedlungen der Deutsche Wohnen AG waren Bewohner und Vertreter von Ini¬tiativen gekommen, um ihren Unmut über Mieterhöhungen, Verdrängung und Schikanen auszusprechen – in der Mehrzahl ältere Leute. Kampfeinheiten der Berliner Polizei aus drei Mannschaftswagen postierten sich auf dem Vorplatz der Berliner Firmenvilla. „Der Eigentumsbegriff bekommt wieder feudalistische Züge“, sagte Barbara von Boroviczeny, Sprecherin der Initiative Mieterinnen-Südwest, die selbst in der privatisierten Sozialbausiedlung „Onkel Tom“ am Rande Berlins wohnt. Seitdem die „Deutsche Wohnen“ ihre Siedlung in Besitz genommen habe, leide man unter Mieterhöhungen, sinnlosen Baustellen und Kündigungen – „und der Staat tut nichts dagegen“. Die Mietpreisbremse, ein Gesetz der Koalition aus Union und SPD im Bund, das Mietsteigerungen teilweise abfedern sollte, sei „ein Witz“. Zudem sei das Gesetz zur energetischen Sanierung „ein Geschenk an die Konzerne“. Julia Dück von der der Berliner Mieterinitiative „Bündnis (...).
Junge Welt, 3.6.2017.
Junge Welt > Mietwesen. Mietzinse. Junge Welt, 2017-06-03.
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12.04.2017 Rapperswil SG
Geberit AG
Personen
Work
Ralph Hug
Geberit AG
Protestversammlung
Volltext
Asterix und Obelix bei Geberit. Der St. Galler WC-Konzern will in Frankreich Jobs killen. Jetzt protestieren die Angestellten. Erstmals verlief eine Aktionärsversammlung des Sanitärkonzerns Geberit nicht nach Drehbuch: Asterix und Obelix standen vor der Tür. Da kommen sie daher, die Geberit-Aktionäre: Ältere in Trevira-Hosen, Junge mit Gel im Haar. Damen im Deux-pièces, Herren mit Krawatte, andere wieder im Schlabberlook. Einer sogar in Langhaartracht. Gratis-Pendlerbusse bringen sie vom Bahnhof Rapperswil-Jona SG zur Sporthalle Grünfeld. Dort hat es Platz für 1500 Leute. Doch diesmal ist etwas anders. Die Aktionärinnen und Aktionäre müssen Spiessruten laufen. Vorbei an protestierenden Büezerinnen, Büezern und Gewerkschaftern aus Frankreich. Sechs Stunden lang sind diese aus dem Burgund an den Zürichsee gefahren, um laut zu sagen: „Wir wollen unsere Jobs behalten! Wir haben keine anderen.“ Geberit will zwei Keramikwerke im Burgund und in der Champagne schliessen. Die Produktion soll nach Portugal und Polen verlagert werden. Dort sind die Löhne halb so hoch. Auch im deutschen Oberbayern soll ein Standort weg. Ein Klacks für einen Milliardenkonzern mit 30 Werken in 50 Ländern und 12 000 Mitarbeitenden. Doch für die französischen Büezer und ihre Familien sind die Jobs überlebensnotwendig. Die Region, in der sie leben, hat wenig Industrie, Arbeitsplätze sind Mangelware. Eigentlich sollten die Fabriken bereits zu sein. Doch die Betroffenen wehren sich, zusammen mit den Bürgermeistern und der „Intersyndicale“, (…). Ralph Hug.
Work online, 12.4.2017.
Personen > Hug Ralph. Geberit. Protestaktion. Work, 2017-04-12-2017.
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04.04.2017 Schweiz
SBB
Uber
Unia Schweiz

Anstellungsbedingungen
Protestversammlung
Uber
Volltext
Gewerkschafts-Protest bei SBB und Post. SBB und Post machen sich zu Mittätern beim Uber-Gesetzesbruch. Die Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom haben heute vor den Hauptsitzen von SBB und Post protestiert. Sie kritisieren, dass die bundesnahen Betriebe in ihren Mobilitäts-Apps mit dem Dumping-Fahrdienst Uber kooperieren. Der US-Konzern verletzt systematisch Schweizer Gesetze. Das Uber-Geschäftsmodell beruht auf der Umgehung von Gesetzen. So erkennt der Konzern seine Angestellten nicht als solche an, verwehrt ihnen sämtliche Arbeitnehmerrechte und verweigert die Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge. Dies obwohl Institutionen wie die SUVA und die Zürcher Sozialversicherungsanstalt Uber eindeutig als Arbeitgeber einstufen. Zudem umgeht Uber mit einem Konstrukt, das Fahrer/innen in die Scheinselbständigkeit zwingt, die Zahlung der Mehrwertsteuer. Wegen Verstössen gegen die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) und die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV 2) wurden zudem schon etliche Uber-Fahrer/innen von der Polizei angezeigt und verurteilt. Komplizen des Gesetzesbruchs. Dass bundesnahe Betriebe mit ihren Apps Uber Aufträge vermitteln, ist angesichts dieser Tatsachen skandalös. „SBB und Post machen sich zu Komplizen des Gesetzesbruchs“, sagt Unia-Präsidentin Vania Alleva. Mit dem Uber-Modell würden Staat, Angestellte und Kund/innen gleichermassen betrogen. Daniel Münger, Leiter des Sektors Logistik bei der Syndicom, weist auf (…).
Unia, Syndicom, SEV, Medienmitteilung, 4.4.2017.
Unia Schweiz > Uber. SBB. Protestaktion. Unia, 2017-04-04.
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04.04.2017 Schweiz
SBB
SEV Schweiz
Uber

Anstellungsbedingungen
Protestversammlung
Uber
Volltext
Gewerkschafts-Protest bei SBB und Post. SBB und Post machen sich zu Mittätern beim Uber-Gesetzesbruch. Die Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom haben heute vor den Hauptsitzen von SBB und Post protestiert. Sie kritisieren, dass die bundesnahen Betriebe in ihren Mobilitäts-Apps mit dem Dumping-Fahrdienst Uber kooperieren. Der US-Konzern verletzt systematisch Schweizer Gesetze. Das Uber-Geschäftsmodell beruht auf der Umgehung von Gesetzen. So erkennt der Konzern seine Angestellten nicht als solche an, verwehrt ihnen sämtliche Arbeitnehmerrechte und verweigert die Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge. Dies obwohl Institutionen wie die SUVA und die Zürcher Sozialversicherungsanstalt Uber eindeutig als Arbeitgeber einstufen. Zudem umgeht Uber mit einem Konstrukt, das Fahrer/innen in die Scheinselbständigkeit zwingt, die Zahlung der Mehrwertsteuer. Wegen Verstössen gegen die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) und die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV 2) wurden zudem schon etliche Uber-Fahrer/innen von der Polizei angezeigt und verurteilt. Komplizen des Gesetzesbruchs. Dass bundesnahe Betriebe mit ihren Apps Uber Aufträge vermitteln, ist angesichts dieser Tatsachen skandalös. „SBB und Post machen sich zu Komplizen des Gesetzesbruchs“, sagt Unia-Präsidentin Vania Alleva. Mit dem Uber-Modell würden Staat, Angestellte und Kund/innen gleichermassen betrogen. Daniel Münger, Leiter des Sektors Logistik bei der Syndicom, weist auf (…).
SEV, Medienmitteilung, 4.4.2017.
SEV > Uber. SBB. Anstellungsbedingungen. SEV, 2017-04-04.
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03.04.2017 Schweiz
Post
Syndicom
Uber

Post
Protestversammlung
Uber
Volltext
SBB und Post machen sich zu Mittätern beim Uber-Gesetzesbruch. Die Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom haben heute vor den Hauptsitzen von SBB und Post protestiert. Sie kritisieren, dass die bundesnahen Betriebe in ihren Mobilitäts-Apps mit dem Dumping-Fahrdienst Uber kooperieren. Der US-Konzern verletzt systematisch Schweizer Gesetze. Das Uber-Geschäftsmodell beruht auf der Umgehung von Gesetzen. So erkennt der Konzern seine Angestellten nicht als solche an, verwehrt ihnen sämtliche Arbeitnehmerrechte und verweigert die Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge. Dies obwohl Institutionen wie die SUVA und die Zürcher Sozialversicherungsanstalt Uber eindeutig als Arbeitgeber einstufen. Zudem umgeht Uber mit einem Konstrukt, das Fahrer/innen in die Scheinselbständigkeit zwingt, die Zahlung der Mehrwertsteuer. Wegen Verstössen gegen die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) und die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV 2) wurden zudem schon etliche Uber-Fahrer/innen von der Polizei angezeigt und verurteilt. Komplizen des Gesetzesbruchs. Dass bundesnahe Betriebe mit ihren Apps Uber Aufträge vermitteln, ist angesichts dieser Tatsachen skandalös. „SBB und Post machen sich zu Komplizen des Gesetzesbruchs“, sagt Unia-Präsidentin Vania Alleva. Mit dem Uber-Modell würden Staat, Angestellte und Kund/innen gleichermassen betrogen. Daniel Münger, Leiter des Sektors Logistik bei der Syndicom, weist auf die Gefahren hin, sollte sich das Uber-Modell durchsetzen: „Uber schöpft den Profit ab und (…).
Syndicom, Post, Medienmitteilung, 3.4.2017.
Syndicom > Uber. Post. Anstellungsbedingungen. Syndicom,2017-04-03.
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22.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Zentralschweiz

Entlassungen
Protestversammlung
Schindler Aufzüge AG
Volltext

Unia-Protest: Schindler-Aktionäre sollen auf Dividenden verzichten. „750 Millionen für Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“: Die Unia liess an der Generalversammlung ihrem Ärger freien Lauf. Die Unia nahm die ordentliche Generalversammlung der Schindler Holding AG im Luzerner KKL zum Anlass, gegen die Abbaupläne des Liftbauers zu protestieren und ihre Forderungen zu präsentieren. Vor drei Wochen hatte Schindler angekündigt, in der Abteilung Ebi Works in Ebikon (LU) rund 120 Stellen zu streichen – trotz grossem Jahresgewinn. Grund für die Unia als Schindler-Aktionärin an der Generalversammlung ihren Unmut freien Lauf zu lassen. „750 Millionen für die Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“ – mit Transparenten und Flugblättern protestierte die Gewerkschaft vor den KKL Luzern gegen die Abbaupläne des Unternehmens. Die Hauptforderung: Keine Dividenden für die Schindler-Aktionäre! Alternativen bieten – Entlassungen verhindern. (…).
Unia Zentralschweiz, 22.3.2016.
Unia Zentralschweiz > Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Unia Zentralschweiz, 2016-03-22.
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20.11.2015 Schweiz
Personen
Vorwärts
Patricia D'Incau
Bauarbeiter
Protestversammlung
Rentenalter
Volltext
Kampfzone Bau. Tausende BauarbeiterInnen im Ausstand: Mit „Protesttagen“ ging der Kampf um den Landesmantelvertrag (LMV) in die nächste Runde. Hauptforderung ist der Erhalt des Rentenalters 60. Der Baumeisterverband blockiert weiter. Die BauarbeiterInnen sind wütend. Und zwar gehörig. Nach wie vor verweigert sich der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) jeder Diskussion um eine Anpassung des Landesmantelvertrags (LMV), des Gesamtarbeitsvertrags für die Baubranche, der Ende Jahr ausläuft. Deshalb riefen die Gewerkschaften in der zweiten Novemberwoche zum Protest. Hunderte Baustellen in der ganzen Schweiz standen still. Insgesamt 10‘000 ArbeiterInnen nahmen gemäss der Unia an den dreitägigen Aktionen im Tessin, in der Deutschschweiz und in der Westschweiz teil, bei denen in erster Linie mehr Sicherheit gefordert wurde. So verlangen die ArbeiterInnen etwa, dass im LMV griffige Massnahmen gegen Lohndumping festgehalten werden. Weiter brauche es Regelungen zum Gesundheitsschutz, so die Unia. Jährlich würde jede fünfte BauarbeiterIn verunfallen; hundert ArbeiterInnen hätten in den vergangenen fünf Jahren auf der Baustelle ihr Leben verloren. Für den SBV ist dies indes kein Grund, um zu verhandeln. Angriff aufs Rentenalter 60. Geht es nach den UnternehmerInnen, soll der LMV verlängert werden, wie er ist. So wäre auch die Regelung zur Frühpensionierung auf dem Bau, die sich die ArbeiterInnen im Jahr 2002 erkämpft haben, weiterhin in einer gesonderten Vereinbarung festgehalten. (…). Patricia D‘Incau.
Vorwärts online, 20.11.2015.
Vorwärts > Bauarbeiter. Rentenalter. Protestage. Vorwärts online, 2015-11-20.
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06.11.2015 Cadenazzo
Post
Syndicom

Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Eine weitere erfolgreiche Protestpause im Post-Logistikzentrum in Cadenazzo. Heute Morgen früh haben sich über 50 LKW-Chauffeure und Angestellte der Post an einer Protestpause im Logistikzentrum in Cadenazzo (TI) beteiligt. Während zwei Stunden war der Betrieb des Zentrums eingeschränkt. Zur Aktion hatte die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen, die sich zusammen mit den betroffenen Chauffeuren gegen die Auslagerung der Camion-Flotte der Post wehrt. Die Chauffeure kritisieren, dass die Post die Alternativen zur Auslagerung nicht ernsthaft geprüft hat. Zudem riskiert sie den Verlust von Know-How und Dienstleistungs-Qualität. Die Post ist auch nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen und die Löhne in den 250 Subunternehmen zu kontrollieren. Lohndumping und prekäre Anstellungsverhältnisse sind die Folge. (…).
Syndicom, 6.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestaktion. Syndicom, 6.11.2015.
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05.11.2015 Ostermundigen
Post
Syndicom

Ausgliederung
Protestversammlung
Transport
Volltext
„Stopp Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Protestpause im regionalen Logistikzentrum in Ostermundigen. Heute hat die Post bekannt gegeben, dass sie den internen Postsachen-Transport und damit ihre LKW-Flotte definitiv vollständig auslagern wird. Von dieser Massnahme sind 187 Angestellte der Post betroffen, welche als sogenannte „Wagenführer“ mit den gelben Lastwagen unterwegs sind. Die Vorschläge der Angestellten und der Gewerkschaft Syndicom, die im Rahmen des Konsultationsverfahrens gemacht wurden, hätten keine „strategiekonformen und wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten“ aufgezeigt, um die Chauffeure in ihrer bisherigen Funktion weiterzubeschäftigen, teilt die Post heute mit. Die betroffenen Chauffeure haben schon im September ihren Widerstand gegen die geplante Auslagerung angekündigt. Als erste Reaktion nehmen heute die Wagenführer des Logistikzentrums in Ostermundigen (BE) um 11.00 Uhr an einer Protestpause teil, zu welcher die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen hat. Die Wagenführer kritisieren den Entscheid der Postleitung in vier Punkten: (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 5.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestversammlung. Syndicom 5.11.2015.
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04.11.2015 Bern
Bundespersonalverband
Löhne
VPOD Schweiz

Bundespersonal
Lohnkürzungen
Protestversammlung
Volltext
Bundespersonal protestiert gegen Lohn- und Stellenabbau. Die Bundesangestellten haben heute in Bern mit einem Protestmarsch und einer Petition für die Anerkennung ihrer Arbeit und gegen das bundesrätliche Sparprogramm protestiert. Die Petition wurde von über 6600 Mitarbeitenden unterschrieben. Das Bundespersonal wehrt sich mit der heutigen Protestaktion und einer Petition, die über 6600 Mitarbeitende unterschrieben haben, gegen Lohn- und Stellenabbau. In der Petition fordern sie eine verantwortungsbewusste Personalpolitik, die Rückbesinnung auf die Grundsätze der Sozialpartnerschaft und den Stopp des Abbaus bei Löhnen und Arbeitsbedingungen. Das Bundespersonal arbeite gut und sei hoch motiviert, optimale Dienstleistungen für Bevölkerung und Privatwirtschaft zu bieten. Um die zukünftigen aussen- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen bewältigen zu können, brauche die Bundesverwaltung genügend Ressourcen. Mit der Petition und Protestaktion reagiert das Bundespersonal auf den immer grösseren Druck, dem die Mitarbeitenden ausgesetzt sind. Die Verwaltung wird als ineffizient und überflüssig diffamiert: Jede zusätzliche Stelle bedeute mehr Regulierung und lege damit der Privatwirtschaft Steine in den Weg, so das Credo der Deregulierer. Zahlreiche Parlamentsvorstösse fordern radikale Kürzungen und Stellenabbau. Und das bundesrätliche Sparprogramm trifft junge Angestellte und solche in tiefen Lohnklassen besonders hart: (…). SGB.
VPOD Schweiz, 4.11.2015.
VPOD Schweiz > Bundespersonal. Protestversammlung. VPOD Schweiz, 4.11.2015.
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02.11.2015 Schweiz
Personen
SGB
Dore Heim
Bundespersonal
Protestversammlung
Volltext
Protestaktion gegen Sparprogramm und Diffamierungen. Bundespersonal wehrt sich. Am 4. November werden Bundesangestellte mit einem Marsch zum Bundeshaus eine Petition für den Bundesrat einreichen, die von gut 6‘500 Mitarbeitenden unterschrieben worden ist. Das Bundespersonal fordert darin Anerkennung für die Arbeit und einen Stopp der Spar- und Abbaupläne des Bundesrats. Die Protestaktion ist von allen Personalverbänden gemeinsam lanciert worden. Der Druck ist enorm und er nimmt weiter zu. Seit einem Jahr hagelt es Vorstösse von rechtsbürgerlichen ParlamentarierInnen, die radikale Kürzungen bei Stellen und Löhnen fordern und ganze Bundesämter halbieren wollen. Bundesangestellte werden als Regulierungsfanatiker beschimpft, die der Privatwirtschaft das Leben schwer machen. Der Bundesrat gibt kein Gegensteuer, sondern bemüht sich unter dem Eindruck der pessimistischen Finanzprognosen, die Vorstösse zu erfüllen, bevor sie überhaupt in den Räten behandelt worden sind. Das Sparprogramm für 2016 beinhaltet eine Kürzung von 140 Millionen Franken beim Personal: Nullrunde bei den Löhnen, Halbierung des Lohnanstiegs und Streichen der Treueprämie im 5. Dienstjahr (eine zusätzliche Ferienwoche). Diese Kürzungen treffen junge Mitarbeitende, solche in tiefen Lohnklassen und NeueinsteigerInnen besonders hart. Der gebremste Lohnanstieg wird sich massiv auf die interne Lohnungleichheit auswirken, denn neue Mitarbeitende werden das Lohnniveau ihrer Kolleginnen und Kollegen (…). Dore Heim. SGB, 2.11.2015.
Personen > Heim Dore. Bundespersonal. Protestaktion. SGB, 2.11.2015.
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02.11.2015 Genf
Post
Syndicom

Petition
Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Krasse Fälle von Lohndumping bei externen Subunternehmen der Post. Die LKW-Chauffeure der Post wehren sich zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom gegen die geplante Auslagerung des Postsachen-Transportes. Heute hat Syndicom in Genf mit konkreten Beispielen aufgezeigt, welche verheerenden Folgen diese Massnahme auf die Arbeitsbedingungen der Chauffeure hat. Die Protestaktion in Genf ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, welche in den kommenden Tagen in der ganzen Schweiz stattfinden werden. Vor der Poststelle Montbrillant (Cornavin Dépôt) in Genf fand heute von 11 bis 15 Uhr eine erste Protestaktion der Wagenführer der Post statt. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Syndicom leisten die Chauffeure so Widerstand gegen die geplante Ausgliederung der gelben LKW-Flotte. Zur Erinnerung: Am 4. September hatte die Post bekanntgegeben, dass sie ab Ende 2016 keine eigene Lastwagen-Flotte mehr betreiben will. Als Folge davon sollen 187 Stellen gestrichen und der Postsachen-Transport vollständig durch externe Unternehmen übernommen werden. Syndicom hat an der Pressekonferenz in Genf eine Reihe von krassen Dumping-Fällen bei externen Subunternehmen der Post aufgedeckt. Diese Fälle zeigen exemplarisch, dass die Post nicht in der Lage ist, die Arbeitsbedingungen bei den rund 250 Subunternehmen, welche für Post unterwegs sind, zu kontrollieren. (…).
Syndicom, 2.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2.11.2015.
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20.10.2015 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
SEV Schweiz

Industriewerke Bellinzona
Protestversammlung
Volltext
Industriewerkpersonal „besetzt“ Parlamentssaal. Politik will mitkämpfen gegen „programmierten Niedergang“. Die Mitarbeitenden des Industriewerks Bellinzona sind über die sinkenden SBB-Aufträge sehr besorgt. Darum zogen sie letzten Dienstag über Mittag zum Parlamentsgebäude, um Behörden und Politiker/innen um Unterstützung zu bitten. Die Stimmung im Demonstrationszug und im vollbesetzten Grossratssaal ist dieselbe wie 2008 während dem Streik. „Kaum zu glauben, dass seither sieben Jahre vergangen sind“, meint ein Journalist. Vom Auftragseinbruch betroffen ist heute der Wagenunterhalt, den die SBB 2008 in Bellinzona belassen wollte. Die Lokabteilung dagegen, die damals nach Yverdon verlegt werden sollte, scheint noch ein besser gefülltes Auftragsbuch zu haben, obwohl es zu ihrer Zukunft ebenfalls offene Fragen gibt. Insgesamt aber nehmen die im IW Bellinzona geleisteten Arbeitsstunden spürbar ab, und die SBB scheint die Strukturen an die gesunkene Nachfrage anpassen zu wollen. Der Wille, bei anderen Kunden neue Aufträge hereinzuholen, scheint ermattet zu sein. Hinzu kommen weitere ungünstige Faktoren wie der starke Franken und der immer härtere internationale Wettbewerb. Basis legen für den Turn-around. (…).
SEV, 20.10.2015.
SEV > Industriewerke Bellinzona. Protestaktion. SEV, 20.10.2015.
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30.09.2015 BS Kanton
Taxibranche
Unia Nordwestschweiz

Monopole
Protestversammlung
Taxibranche
Volltext
80 Minuten standen die Taxis am Bahnhof SBB still. Taxifahrer protestieren in Basel gegen Uber. Der Widerstand gegen die illegale Taxikonkurrenz von Uber weitet sich aus. Die Basler Taxifahrerinnen und -fahrer haben heute Mittag mit einer Protestaktion am Bahnhof SBB farbig und lebendig - aber auch laut und wütend - klar gemacht, dass sie nicht bereit sind, die neue, illegale Konkurrenz durch Uber zu schlucken. Das vor einer Woche durch aktive Taxifahrerinnen und -fahrer gegründeten Komitee „Uber verbieten“ kann heute schon auf mehr als 100 Taxifahrerinnen und -fahrer als Mitglieder zählen. Es lancierte eine Petition an die Basler Regierung und den Grossen Rat, damit sich die Politik endlich bewegt. Sie muss sofort Massnahmen beschliessen und durchsetzen, damit die lokale Taxibranche vor diesem unlauteren und illegalen Anbieter geschützt wird und für alle Anbieter die gleichen Spielregeln gelten. Mit einer farbigen Aktion am Bahnhof SBB in Basel haben rund 100 wütende und zum Widerstand entschlossene Taxifahrerinnen und -fahrer ihren Kunden und der Bevölkerung klar gemacht, dass sie nicht bereit sind, die Uber-Konkurrenz in Basel gewähren zu lassen. Mit Parolen und Transparenten wie «Wieso steht Uber über dem Gesetz», „Uber blüht, wir verhungern“, „Gleich lange Spiesse für alle“ und „Nein zu Uber, nein zum Taxigesetz“ zeigten sie mit wenigen Worten, worum es geht. In zahlreichen Wortmeldungen wurden die ungleichen Spiesse für die Anbieter der gleichen Dienstleistung klar hervorgehoben. (…).
Unia Nordwestschweiz. Medienmitteilung, 30.9.2015.
Unia Nordwestschweiz > Taxigewerbe BS. Monopol. Unia, 30.9.2015.
Ganzer Text
25.09.2015 Bütschwil
Bauhauptgewerbe
Unia SG

Protestversammlung
Rentenalter
Volltext
Protestaktion auf dem Bau: Bauarbeiter protestieren in Bütschwil. Zum Abschluss der Protestwoche in der Ostschweiz haben rund 60 Bauarbeiter in Bütschwil eine Protestpause abgehalten. Die Forderung: ein besserer Landesmantelvertrag und eine sichere Rente mit 60. Vor rund 30 Minuten ging auf der Kantonsbaustelle der Umfahrung Bütschwil die Protestpause erfolgreich zu Ende. Damit ging auch von dort ein starkes Signal an die Baumeister aus. Der Protest richtet sich gegen die monatelange Verweigerungshaltung der Baumeister. Jetzt muss verhandelt werden, so die Forderung der Bauleute. Bekanntlich weigert sich der Baumeisterverband, über einen neuen, verbesserten Landesmantelvertrag zu verhandeln. Die Bauleute fordern bessere Regelungen bei Schlechtwetter sowie griffige Massnahmen gegen das gerade in der Ostschweiz grassierende Lohndumping. Rente mit 60 muss gesichert werden. Ganz wichtig ist die Sicherung der Rente mit 60 zu den heutigen Bedingungen. Die Frühpensionierung, von der schon über 13'000 Bauleute profitieren konnten, ist ein sozialpolitisches Pionierwerk. Die Stiftung FAR braucht aber wegen der kommenden geburtenstarken Jahrgänge vorübergehend mehr Geld. Auch hier wird bis jetzt eine soziale Lösung verweigert. Dadurch ist das Sozialwerk in seiner jetzigen Form gefährdet. (…).
Unia St. Gallen. Medienmitteilung, 25.9.2015.
Unia St. Gallen > Rentenalter. Protestaktion Bütschwil. Unia St. Gallen, 25.9.2015.
Ganzer Text
28.05.2015 Monthey
Syngenta
Unia Wallis

Protestversammlung
Syngenta
Volltext
Grosse Solidarität mit Syngenta-Angestellten. Über 600 Personen sind dem Aufruf der Syngenta-Personalkommission gefolgt und haben ihre Entrüstung über die angekündigten 116 Entlassungen ausgedrückt und den Betroffenen in eindrücklicher Weise ihre Solidarität gezeigt. Neben Syngenta-Angestellten haben sich auch Mitarbeitende von BASF, Cimo, Huntsman, Tamoil sowie zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region vor dem Werk in Monthey (VS) versammelt, um die betroffenen Syngenta-Mitarbeitenden zu unterstützen. Anfang Mai hatte der Agrarchemiekonzern angekündigt, dass im Rahmen eines Restrukturierungs- bzw. Profitoptimierungsprogramms auch in Monthey 116 Stellen gestrichen werden sollen. Chemie als wichtiger Industriebereich. (…).
Unia Wallis, 28.5.2015.
Unia Wallis > Syngenta. Protestversammlung. Unia Wallis, 28.5.2015.
Ganzer Text
01.12.2014 AG Kanton
VPOD Aargau

Protestversammlung
Psychiatrische Dienste
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Der VPOD unterstützt die Pflegenden der PDAG. Die Pflege muss ein eigenständiger Bereich bleiben. Die Leitung der Psychiatrischen Dienste Aargau PDAG beabsichtigt, die Pflege dem ärztlichen Dienst zu unterstellen. Die Pflegenden der PDAG lehnen diese Reorganisation ab. Der VPOD hat die Pflegenden der PDAG an ihrer Protestaktion vom 2. Dezember auf dem Areal der PDAG unterstützt. Die Stationsleitungen der PDAG wehren sich gegen die von der Leitung geplante Reorganisation, welche die Pflege dem ärztlichen Dienst unterstellt und haben heute Nachmittag mit einer stillen Protestaktion ihren Forderungen Ausdruck verliehen, nachdem sie ihren Standpunkt der Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli letzte Woche in einem Schreiben dargelegt haben. Der VPOD stellt sich vorbehaltslos hinter die Forderung der Stationsleitungen und der Pflege. (…).
VPOD AG Kanton, 1.12.2014.
VPOD AG Kanton > Psychiatrische Dienste. Protestaktion. VPOD AG Kanton, 2014-12-01.
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23.10.2014 Bern
Arbeitszeit
Orell Füssli
Syndicom
Thalia AG

Arbeitszeitverlängerung
Protestversammlung
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Protestaktion: Jedes Jahr 2 Wochen Gratisarbeit bei Orell Füssli Thalia? Die BuchhändlerInnen von Orell Füssli Thalia machen ihre Kundinnen und Kunden auf ihre Arbeitssituation aufmerksam. Sie verteilen Flugblätter und stehen für Gespräche zur Verfügung. Jedes Jahr 2 Wochen Gratisarbeit bei Orell Füssli Thalia? Die Mitarbeitenden meinen: „Nein danke, dafür sind unsere Löhne zu tief!“ Am 25. September übergaben die Mitarbeitenden von Orell Füssli Thalia (OFT) ihrer Geschäftsleitung eine Petition: Über 500 Beschäftigte bezeugten mit ihrer Unterschrift, dass sie nicht damit einverstanden sind, ab 2015 jährlich fast zwei Wochen Gratisarbeit zu leisten, wie es die Geschäftsleitung von ihnen fordert. Sie zählten darauf, dass die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat diese grosse Unmutsäusserung ernst nehmen und sich mit der MitarbeiterInnen-Vertretung (MAV) an einen Tisch setzen würden, um eine für alle akzeptable Lösung zu finden. Doch ein Monat nach der Abgabe der Petition liegt immer noch kein Angebot der Geschäftsleitung für einen Ausgleich der Mehrarbeit vor. Deshalb: Erste Protestaktion am Standort Bern. (…).
Syndicom, Buchhandel, 23.10.2014.
Syndicom > Thalia AG. Arbeitszeit. Protestaktion. Syndicom, 2014-10-23.
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08.09.2014 Lausanne
SEV Schweiz
Verkehrsbetriebe

GAV
Protestversammlung
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Verkehrsbetriebe der Region Lausanne (TL). 300 Mitarbeitende setzen ein starkes Zeichen. Rund 300 Kollegen und Kolleginnen der TL sind am Montag zwischen 11 und 14 Uhr dem Ruf des SEV auf den Lausanner Platz Saint-François gefolgt. Zurzeit verhandeln SEV und TL über die Weiterentwicklung des TL-GAV und dessen Harmonisierung mit dem GAV der Bahn Lausanne–Echallens– Bercher (LEB), deren Betrieb und operative Führung die TL im Dezember übernommen haben. Dabei verlangt der SEV die 40-Stunden-Woche für alle, einen 63. Ruhetag und mehr Lohn. Um ihre Forderungen publik zu machen und zu unterstreichen, riefen die SEV-VPT-Sektionen TL und LEB die Mitarbeitenden am Montag dazu auf, sich über den Mittag auf dem Platz Saint-François einzufinden und dort auf den „Präsenzlisten“ ihre Namen einzutragen. So kamen 300 Unterschriften zusammen: ein toller Erfolg! SEV Schweiz, 8.9.2014.
SEV Schweiz > Verkehrsbetriebe Lausanne. Protest. SEV, 8.9.2014.
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07.07.2014 BS Kanton
Hofmann-La Roche
Unia Nordwestschweiz

Protestversammlung
Roche-Turm
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Rekordlohndumping am Roche-Turm - Immer noch keine Lösung. Der Lohndumpingfall am „Roche Turm Bau 1“ ist seit Montag bekannt. Roche musste gestern auch einräumen, dass auf ihrer Baustelle dank der Unia ein schwerer Fall von Lohndumping aufgedeckt werden konnte. Doch nach den Worten müssen jetzt konkrete Taten folgen. Die Betroffenen verlangen von Roche, dass sie jetzt hinsteht und gemeinsam mit der Unia regelt, wie alle Betroffenen zu ihren korrekten Löhnen kommen. Deshalb werden die betroffenen Fassadenbauer heute Nachmittag zum Roche Hauptsitz gehen und dort den Standortverantwortlichen der Roche in Basel, Jürg Erismann, auffordern Nägel mit Köpfen zu machen. Der Lohndumping-Fall am Roche-Turm ist seit fünf Tagen der Öffentlichkeit bekannt. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: (…).
Unia Nordwestschweiz, 7.7.2014.
Unia Nordwestschweiz > Lohndumping. Roche-Turm. Unia. 2014-07-07.
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04.07.2014 BS Kanton
Hofmann-La Roche
Unia Nordwestschweiz

Lohndumping
Protestversammlung
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Rekordlohndumping am Roche-Turm. Immer noch keine Lösung - Roche muss jetzt hinstehen! Der Lohndumpingfall am „Roche Turm Bau 1“ ist seit Montag bekannt. Roche musste gestern auch einräumen, dass auf ihrer Baustelle dank der Unia ein schwerer Fall von Lohndumping aufgedeckt werden konnte. Doch nach den Worten müssen jetzt konkrete Taten folgen. Die Betroffenen verlangen von Roche, dass sie jetzt hinsteht und gemeinsam mit der Unia regelt, wie alle Betroffenen zu ihren korrekten Löhnen kommen. Deshalb werden die betroffenen Fassadenbauer heute Nachmittag zum Roche Hauptsitz gehen und dort den Standortverantwortlichen der Roche in Basel, Jürg Erismann, auffordern Nägel mit Köpfen zu machen. Der Lohndumping-Fall am Roche-Turm ist seit fünf Tagen der Öffentlichkeit bekannt. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: (…).
Unia Nordwestschweiz, 4.7.2014.
Unia Nordwestschweiz > Lohndumping. Roche-Turm. Protest. Unia, 2014-07-04.
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