Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 57

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05.11.2018 VD Kanton
Unia VD Kanton

Bauarbeiter
Streik
Volltext
Bau steht still: Mehr als 4000 Bauarbeiter protestieren in Lausanne. Heute und morgen legen die Waadtländer Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. In Lausanne versammelten sich heute mehr als 4000 Bauarbeiter. Sie setzen damit ein starkes Zeichen gegen die massiven Angriffe der Baumeister auf den Landesmantelvertrag (LMV) und die Rente mit 60. Mehr als 4000 Bauarbeiter haben heute in der Waadt ihre Arbeit niedergelegt. Die Waadtländer Bauarbeiter sind wütend über die Angriffe des Baumeisterverbandes. Insbesondere die Forderung nach 300 zusätzlichen flexiblen Arbeitsstunden stösst den Bauarbeitern sauer auf: „Der Druck auf dem Bau ist bereits heute immens. Nun wollen die Baumeister die Bauarbeiter noch länger schuften lassen. Das ist inakzeptabel“, stellt Pietro Carobbio, Bau-Verantwortlicher der Unia Waadt, fest. Am Nachmittag folgt eine Demonstration durch Lausanne. Zweiter Protesttag angekündigt. Bereits im Oktober haben mehr als 1300 Waadtländer Bauarbeiter beschlossen, den Protest auf zwei Tage auszuweiten. Eine Delegation wird morgen ihre Kollegen in Zürich in ihrem Protest unterstützen. Die Bauarbeiter wollen die Sicherung der Rente mit 60. Um das zu erreichen, nehmen sie eine Beitragserhöhung in Kauf. Im Gegenzug verlangen sie eine anständige Lohnerhöhung. Doch der Baumeisterverband erpresst die Bauarbeiter: So ist er zu dieser Lösung nur bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Abbau im LMV in Kauf nehmen. „Wir wollen möglichst rasch eine schnelle Lösung. Doch die Gewerkschaften werden keiner Verschlechterung des Landesmantelvertrages (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 5.11.2018.
Unia VD Kanton > Bauarbeiter. Streik. Unia VD Kanton, 2018-11-05.
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02.11.2018 Schweiz
Personen
Vorwaerts
Nico Lutz
Bauarbeiter
Protestversammlung
Volltext
Unsere Geduld ist zu Ende! Für die BauarbeiterInnen geht es dieses Jahr um sehr viel: Ende Jahr läuft der Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe, der Branchen-Gesamtarbeitsvertrag, aus. Die Bosse wollen die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Die BauarbeiterInnen treten deshalb in den Ausstand. Der Baubranche geht es derzeit ausgezeichnet. Die Erträge der Firmen sind in den letzten Jahren gestiegen, es stehen so viele Kräne wie nie zu vor, die BauarbeiterInnen machen eine riesige Arbeit. In der Schweiz wurde in den letzten 10 Jahren mit weniger festangestellten BauarbeiterInnen über 20 Prozent mehr Umsatz erzielt. Das heisst auch: Der Druck auf den Baustellen in der Schweiz ist brutal gestiegen: Nach wie vor verunfallt jeder fünfte Bauarbeiter pro Jahr. In den letzten fünf Jahren liessen über 100 BauarbeiterInnen ihr Leben auf den Baustellen der Schweiz. Auch darum verlangen die BauarbeiterInnen einen Gesamtarbeitsvertrag mit mehr Schutz. Vertragsbruch des Baumeisterverbandes. Es gibt noch einen zweiten Gesamtarbeitsvertrag für die BauarbeiterInnen: den GAV FAR (flexibler Altersrücktritt), also die Rente mit 60 für die BauarbeiterInnen. Dieser GAV ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Hier geht das darum, dass wir vorübergehend die Finanzierung verstärken müssen. Bis 2024 steigt die Zahl der RentnerInnen an: Erstens weil die BabyboomerInnen der (…).
Nico Lutz.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Lutz Nico. Bauarbeiter. Protestaktion. Vorwäerts, 2018-11-02.
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02.11.2018 Zürich
Unia Zürich

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Kampf um Landesmantelvertrag, Frühpensionierung und Lohn. Einladung: Höhepunkt der Protesttage der Bauarbeiter in Zürich. Sehr geehrte Medienschaffende. Es wird die wohl grösste Bauarbeiter-Mobilisierung seit mehr als zehn Jahren sein, die am Dienstag, den 6. November, mit einem Protesttag in Zürich ihren vorläufigen Höhepunkt findet. Tausende von Bauarbeitern haben in den letzten Tagen in der ganzen Schweiz die Arbeit niedergelegt und werden sie am Dienstag in Zürich noch niederlegen. Sie wehren sich für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag (siehe Kasten). Wir laden Sie ein, am Protesttag der Bauarbeiter dabei zu sein: Protesttag der Bauarbeiter in Zürich, Dienstag, 6. November, 13.00 Uhr, Rudolf-Brun-Brücke, Zürich. An einem Point de Presse während der Demonstration der Bauarbeiter, informieren die Gewerkschaften Unia und Syna über die aktuelle Situation, die Hintergründe und die Aktivitäten der Bauarbeiter. Es informieren: Nico Lutz, Sektorleiter Bau, Mitglied der Geschäftsleitung Unia, Guido Schluep, Branchenleiter Bau Syna, Lorenz Keller, Regioleiter Unia Zürich, Michele Aversa, Regionalsekretär Syna Zürich. (…).
Unia Zürich, Medieneinladung, 2.11.2018.
Unia Zürich > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Zürich, 2018-11-02.
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01.11.2018 Bern
Unia Berner Oberland

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 700 Bauarbeiter versammeln sich auf der Berner Bahnhofbaustelle. Nach dem Tessin und der Romandie findet heute die erste Protestaktion in der Deutschschweiz statt. 700 Bauarbeiter aus dem Kanton Bern versammeln sich auf der zentralen Bahnhofbaustelle in Bern. Sie wehren sich für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag (siehe unten). Seit heute Morgen steht Bern still: 700 Bauarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und versammeln sich auf der zentralen Baustelle am Berner Bahnhof. Dies ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Schweiz. Die Bauarbeiter protestieren gegen den massiven Angriff des Baumeisterverbandes auf ihren Gesamtarbeitsvertrag und die Rente mit 60. «Die Baumeister wollen den 12-Stundentag zur Norm machen. Das ist ein direkter Angriff auf die Gesundheit der Bauarbeiter», hält Stefan Wüthrich, Leiter der Unia Einheit Bern/Oberaargau-Emmental, fest. Am Mittag werden die Bauarbeiter in einem Demonstrationszug durch die Stadt Bern ziehen. Eine Lösung ist zum Greifen nah. Für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es eine moderate Beitragserhöhung. Die Bauarbeiter sind bereit diese zu übernehmen, wenn sie dafür eine anständige Lohnerhöhung von 100 bis 150 Franken erhalten. Nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen ist diese überfällig. Die Baumeister sind aber nur zu dieser Lösung bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Einschnitt beim Landesmantelvertrag akzeptieren. Dies ist reine Erpressung. «Die Gewerkschaften wollen eine (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Unia Berner Oberland > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia, 2018-11-01.
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30.10.2018 FR Kanton
NE Kanton
VS Kanton
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Streik
Volltext
Bau steht still: Über 1500 Bauarbeiter protestieren in der Westschweiz. Der Protest der Bauarbeiter geht weiter. Nach den Protesttagen im Tessin und in Genf wehren sich heute über 1500 Bauarbeiter in mehreren Westschweizer Kantonen. Sie legten die Arbeit nieder, um für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag zu kämpfen (siehe unten). Seit heute Morgen stehen die Baustellen in mehreren Kantonen in der Romandie still. Über 1500 Bauarbeiter aus Freiburg, Neuenburg, Wallis und Jura haben ihre Arbeit niedergelegt. Die Bauarbeiter machen damit ihrer Wut über die Abbau-Forderungen des Baumeisterverbandes Luft. „Mit der Forderung nach 300 flexiblen Arbeitsstunden gefährden die Baumeister die Gesundheit der Bauarbeiter. Es braucht weniger, nicht mehr Flexibilität“, sagt Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia. Im Kanton Wallis ist es das erste Mal, dass die Bauarbeiter protestieren. Das ist ein weiterer Beweis dafür, wie absurd die Forderungen des Baumeisterverbandes sind. Eine Lösung liegt auf dem Tisch. Die Bauarbeiter sind bereit, die Kosten für die Sicherung der Rente mit 60 zu übernehmen. Im Gegenzug sollen sie nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen eine anständige Lohnerhöhung von 150 Franken erhalten. Aber die Baumeister versuchen die Bauarbeiter zu erpressen. So sind die Arbeitgeber nur zu dieser Lösung bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Einschnitt beim Landesmantelvertrag akzeptieren. „Die Bauarbeiter sind wütend über die Forderungen der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.10.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Schweiz, 2018-10-30.
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19.10.2018 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bauarbeiter
Volltext
Der Stolz der Bauarbeiter. Sie bauen die Schweiz, und sie bauen Brücken: die Bauarbeiter. Zum Beispiel haben sie jetzt grad die Berner Kirchenfeldbrücke saniert. Sieben Monate lang haben sie dort gerüstet, gebohrt, gespritzt, gehämmert und asphaltiert. Und die müden von den 250’000 Nieten ersetzt, die den Stahl zusammenhalten. Dicht verfolgt vom Berner Fotografen Alexander Egger. Er ist ihnen mit seiner Kamera auf die Kelle gerückt. Das Resultat, das Work auf den Seiten 8-9 präsentiert, sind hautnahe Bilder vom Schweiss der Arbeit. Bilder, auf denen es pflotscht, stinkt und spritzt. Und bei deren Anblick es uns schwindelt: 30 Meter über der Aare hängt einer am Seil, ganz orange und ganz klein, steht auf einem schmalen Steg im Eisenmonster: es ist der Gerüstbauer. Wow! Immer wenn er auf eine Baustelle komme, erzählt Egger, wollten sofort drei, vier Büezer aufs Bild: „Die sind stolz auf ihre Arbeit“, sagt der Fotograf. Kein Wunder, ihre Leistung ist lebenswichtig, über ihre Arbeit können wir fahren, in ihrer Arbeit können wir wohnen. Kein Wunder, sind sie wütend! Dicker Hund. Ihr kaputter Rücken ist die Kehrseite ihres Stolzes: Bauarbeiter leben gefährlich und ¬sterben früh. Im Schnitt erleidet ein Bauarbeiter alle fünf Jahre einen Unfall. 40 Prozent der Bauarbeiter im Alter von 40 bis 65 Jahren werden invalid. Nur zwanzig Prozent erreichen das Rentenalter 65 gesund. Dass die Baubüezer seit 2003 mit 60 in die Frühpension gehen können, ist denn auch die grosse soziale Errungenschaft der letzten Jahrzehnte. Erkämpft haben sie sich die Bauarbeiter zusammen mit den Gewerkschaften. Dass die Baumeister diese (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 19.10.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bauarbeiter. Work online, 2018-10-19.
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19.10.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Ralph Hug
Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Die Protestwelle rollt an. Baubüezer haben die Nase voll. Angriff auf die Rente 60, Angriff auf die Mindestlöhne, Angriff auf den Gesundheitsschutz: Der Baumeisterverband ist ausser Rand und Band. Jetzt haben die Bauleute genug. Bellinzona und Genf machten den Anfang. Dort gingen in den letzten Tagen insgesamt 5‘500 Bauarbeiter auf die Strasse. Aus Protest gegen den Starrsinn der Funktionäre vom Baumeisterverband SBV. Die Deutschschweiz wird folgen ab dem 1. November. Denn die Büezer sind wütend. An einer Versammlung der Mitarbeitenden des Baukonzerns Marti in Zürich sagte einer: „Ohne Streik läuft sowieso nichts.“ Er bekam viel Applaus. Keine Lohnerhöhung, aber noch länger arbeiten – das ärgert die Bauleute masslos. Ähnlich war die Stimmung auch an Versammlungen der Implenia-Mitarbeitenden sowie auf der Grossbaustelle The Circle beim Flughafen Kloten. Polemik statt Sachkunde. Die Büezer haben die Nase voll von den Attacken der Baumeister auf ihre wohlverdiente Frühpensionierung mit 60, auf ihre Löhne und auf ihre Gesundheit. Und auch von der Hinhaltetaktik des SBV. Am Verhandlungstisch um die Vertragserneuerung zaubern die Baumeistervertreter ständig neue und immer absurdere Forderungen aus dem Hut. Polemik scheint wichtiger als Sachkunde. Der neueste Blindgänger: Chef Gian-Luca Lardi und Direktor Benedikt Koch werfen den Gewerkschaften in einem offenen Brief –„Sozialmissbrauch“ vor. Das machte ¬sofort Schlagzeilen. Dabei hatte die Unia lediglich auf die Möglichkeit der Schlechtwetterentschädigung hingewiesen. Denn der LMV sieht (…). Ralph Hug.
Work online, 19.10.2018.
Personen > Hug Ralph. Bauarbeiter. Protestaktionen. Work online, 2018-10-1919.
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17.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Zwei erfolgreiche Protesttage in Genf mit 2500 Bauarbeitern – Protestaktionen gehen in anderen Regionen weiter. Gestern und heute gingen 2500 Bauarbeiter in Genf auf die Strasse, um für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 zu kämpfen. Nach zwei Protesttagen in Genf gehen die Proteste in anderen Regionen weiter. Die Gewerkschaften erwarten endlich eine Bereitschaft des Baumeisterverbandes, die dringenden Probleme auf dem Bau zu lösen. An den lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben gestern und heute 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (den Hintergrund des Konfliktes sowie die Forderungen der Bauarbeiter finden Sie im untenstehenden Kasten). Mit einer Versammlung gingen heute die Protesttage in Genf vorläufig zu Ende. „Die grosse Beteiligung zeigt, dass die Genfer Bauarbeiter bereit sind, für ihre Rechte und ihre Würde zu kämpfen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, haben sie bereits beschlossen, den Kampf wieder aufzunehmen“, kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. „Die Bauarbeiter wehren sich für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage und für eine faire Lohnerhöhung“, ergänzt Guido Schluep, Bauverantwortlicher der Gewerkschaft Syna. Die Proteste der Bauarbeiter werden in den kommenden Wochen in weiteren Kantonen weitergehen. Übernächste Woche werden die Bauarbeiter in mehreren weiteren französischsprachigen Kantonen und im Kanton Bern auf den Strasse gehen. Anfangs November folgen dann die Bauarbeiter des Kantons Waadt sowie der meisten Kantone der Deutschschweiz. Am 9. November findet die nächste (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 17.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktionen. Unia Genf, 2018-10-17.
16.10.2018 Genf
Bauhauptgewerbe
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 1800 Bauarbeiter protestieren in Genf. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf 1800 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). 1800 Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: „Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.“ Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen „Praktikanten“ ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. „Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen“, führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich!. Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden – mit Protesttagen in der ganzen Schweiz. „Die Forderungen der Baumeister (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
Ganzer Text
16.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: Protesttag in Genf. Update: Demonstration mit rund 2500 Bauarbeitern. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf rund 2500 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). Die Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: «Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.» Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen «Praktikanten» ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. «Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen», führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich! Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping (…).
Unia Genf, Medienmitteilung 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
Ganzer Text
16.10.2018 Genf
Bauwirtschaft
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Protest der Bauarbeiter in Genf geht weiter. Nachdem heute rund 2500 Bauarbeiter in Genf für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 auf die Strasse gingen, haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwoch weiterzuführen. An einer lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben rund 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (siehe Kasten). An einer Versammlung heute Nachmittag haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwochabend zu verlängern. «Die Stimmung an der Versammlung war sehr engagiert. Die Bauarbeiter haben entschieden, ihre Arbeit noch nicht wiederaufzunehmen. Dies zeigt die Wichtigkeit des Landesmantelvertrags und der Rente mit 60 für den Bau», kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. Weitere Protestkundgebung geplant. Die Genfer Bauarbeiter werden ihren Kampf weiter auf die Strasse tragen. So ist für morgen Mittwoch eine weitere Demonstration in der Innenstadt geplant. Nachdem im Vorfeld schon die Bauarbeiter aus dem Kanton Waadt beschlossen hatten, ihren Protest auf zwei Tage auszuweiten, folgt nun auch Genf. «Der Baumeisterverband muss endlich verstehen, dass sich die Bauarbeiter nicht erpressen lassen. Deswegen kann auch die Syna diesen Entscheid nachvollziehen», sagt Guido Schluep, Branchenleiter Bau der Gewerkschaft Syna. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Genf, 16.10.2018.
Unia Genf > Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Protestaktion. Bauwirtschaft. Unia Genf, 2018-10-16.
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08.10.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Bauarbeiter
Mindestlohn
Volltext
12-Stundentag und Abschaffung der Mindestlöhne für ausländische Firmen: Geduld der Bauarbeiter am Ende! Es steht auf den Baustellen ein heisser Herbst bevor. Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) läuft Ende Jahr aus und für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es Massnahmen. Eigentlich liegen die Lösungen auf dem Tisch. Doch der Baumeisterverband verhindert mit Maximalforderungen einen Vertragsabschluss. Die Bauarbeiter haben genug: Sie werden für ihre Rechte kämpfen – mit Protestaktionen in der ganzen Schweiz ab Mitte Oktober. Zuerst hat sich der Schweizerische Baumeisterverband neun Monate lang geweigert, mit den Sozialpartnern über die Sicherung der Rente mit 60 zu verhandeln. Das Problem sei im Stiftungsrat FAR zu lösen, das Rentenalter auf 62 zu erhöhen oder die Rente um 30 Prozent zu senken. Bauarbeiter lassen sich nicht erpressen. 18‘000 Bauarbeiter an der grossen Bau-Demo im Juni 2018 und eine Klage der Gewerkschaften wegen Vertragsverletzung haben den Baumeisterverband zum Umdenken gebracht: Seit August 2018 wird über die Sicherung der Rente mit 60 verhandelt. Eine Lösung liegt auf dem Tisch: Die Rente mit 60 bleibt, die Bauarbeiter übernehmen die Kosten der Sanierung, wenn im Gegenzug der Baumeisterverband eine anständige Lohnerhöhung zahlt. Aber: Der Baumeisterverband ist nur bereit, diese Lösung umzusetzen, wenn die Gewerkschaften einem Kahlschlag im Landesmantelvertrag zustimmen. (…).
Unia Schweiz, 8.10.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Rentenalter. Streik. Unia Schweiz, 2018-10-08.
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29.06.2018 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bauarbeiter
Rentenalter
Volltext
Die Stimme der Bauarbeiter. 18’000 Bauarbeiter gehen auf die Strasse. Für die Pensionierung mit 60 und gegen die Rentenabbaupläne der Baumeister. Es ist die grösste Arbeiterdemonstration in der Schweiz seit hundert Jahren. Und was bringt die „Sonntagszeitung“ am Tag danach? Ein ganzseitiges Interview mit Baumeisterchef Gian-Luca Lardi, in dem dieser die Frührente „als untragbar“ bezeichnet. Plus 10 Zeilen und ein kleines Bild zur Demo. Eine klare Positionierung des Tamedia-Blattes: die Stimme der Meister. Bern. Dabei ertönt die Stimme der Bauarbeiter laut und klar. Sie geben ihre Rente 60 nicht her. Warum nicht? Christian, Stefanie, Bruno und Klara aus dem Berner Oberland haben es mir im Extrazug an die Demo nach Zürich erzählt. Christian ist 69, er hat 45 Jahre Bau auf dem Buckel. Sein Gesicht, ein Albert Anker. Neben ihm Stefanie (26), sie hat grad ihre Lehre als Montage-Elektrikerin abgeschlossen. Vis-à-vis Bauarbeiter Bruno (54) und Frau Klara (50). Jetzt Christian: „Wisst ihr eigentlich, was das Schönste in meinen ganzen 45 Jahren auf dem Bau war?“ Kopfschütteln. „Dass ich mit 60 gehen konnte. Ich wär’ sonst gar nicht mehr hier.“ Nicken und: „Ja, Chrigel, noch ein wenig geniessen, gell?“ Bruno zeigt auf sein Handy: „Und ich sage euch, mit diesem Knochen da ist alles noch strenger geworden. Früher, da hat man mir am Morgen gesagt, was ob ist. Jetzt rufen sie ständig an von der Bude: Mach doch noch dies, Brünu. Mach doch noch das!“ Klara lacht: „Wir sollten 35 Jahre lang 30 sein – und dann, Chlapf und (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bauarbeiter. Work online, 2018-06-29.
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29.06.2018 Zürich
Demonstrationen Zürich
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bauarbeiter
Demonstration Unia
Volltext
Bau: Grösste Arbeiter-Demonstration seit 100 Jahren. 18'000 für Rente 60. Der Baumeisterverband greift die Rente 60 frontal an. Das lassen sich die Bauarbeiter nicht gefallen. Einen solchen Protest hat die Schweiz noch selten gesehen. 10’000 hat Unia-Bauchef Nico Lutz schon erwartet, doch es kommen 18’000 Bauarbeiter mit ihren Familien, Kollegen, Freundinnen und Freunden. Wie ein Tatzelwurm schlängelt sich der wartende Demonstrationszug vom Zürcher Bahnhof übers Central bis auf die Rudolf-Brun-Brücke. Im tiefblau-weisswolkigen Himmel schwebt die magische Zahl 60. Auf einem riesigen roten Ballon. 18’000 aus der ganzen Schweiz sind gekommen, um sich den Rentenabbauplänen der Baumeister entgegenzustellen. Diese greifen die Frühpensionierung auf dem Bau frontal an und fordern: Rentenalter rauf oder Rente runter. Ein dicker Affront auf eine wohlverdiente Errungenschaft. Denn Bauarbeiter leben gefährlich und sterben früher. Deshalb ist auch Maurer Wanja Jakob (27) aus Bern da, „weil Klassenkampf nie endet“. Und Rentner Christian Bringold (69) aus Lenk BE erzählt: „Hätte ich nicht mit 60 gehen können, gäbe es mich heute vermutlich gar nicht mehr.“ Starkes Zeichen. An vorderster Front, mit dem grossen Transparent, protestiert Maurer Pasquale Miele (55) aus Zürich: „Miele wie die Abwaschmaschine!“ Als einziger trägt er kein rotes 60-T-Shirt, sondern Hemd und Krawatte. Immer wenn er an einen wichtigen Anlass gehe, trage er Krawatte, sagt er. Und: Wenn er Unia-Chef wäre, würde er für die Demos rote Krawatten (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bauarbeiter. Demonstration. Work online, 2018-06-29.
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22.06.2018 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Demonstration
Rentenalter
Volltext
Bauarbeiter kämpfen für die Rente mit 60, gegen einen Kahlschlag im LMV und für mehr Lohn. Der Landesmantelvertrag (LMV) läuft Ende 2018 aus. Die Bauarbeiter brauchen einen guten LMV, die Rente mit 60 und endlich wieder eine anständige Lohnerhöhung. Doch der Baumeisterverband hat einen frontalen Angriff gestartet. Die Bauarbeiter sind bereit, für ihre Rechte zu kämpfen und gehen morgen Samstag, 23. Juni, in Zürich gemeinsam auf die Strasse. Auf dem Bau stehen heisse Monate bevor. Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) läuft Ende Jahr aus. In der Schweiz wurde in den letzten Jahren mit weniger festangestellten Bauarbeitern 30 Prozent mehr Umsatz erzielt. Dadurch ist der Druck auf dem Bau enorm gestiegen. Für die Gewerkschaften ist deshalb klar: Die Bauarbeiter brauchen und verdienen einen LMV mit mehr Schutz. Mehr Schutz statt Kahlschlag. Insbesondere müssen die Temporärarbeit eingeschränkt und ältere Bauarbeiter besser geschützt werden. Zwischen 2015 und 2016 hat der Anteil der Temporärarbeit bei den über 50-Jährigen um 20 Prozent zugenommen. Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Unia: „Es werden immer mehr ältere Bauarbeiter, die Jahrzehnte für ihre Firmen gearbeitet haben, entlassen und müssen dann im Alter zum Teil unter hoch prekären Bedingungen arbeiten. Das ist respektlos gegenüber den hart arbeitenden, langjährigen Bauarbeitern.“ Der Baumeisterverband fordert hingegen einen eigentlichen Kahlschlag: tiefere Löhne und kürzere Kündigungsfristen für (…).
Unia Schweiz, 22.6.2018
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-06-22.
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02.03.2018 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Ralph Hug
Bauarbeiter
Lohnkürzungen
Volltext
Bauvertrag: Chefs wollen für mehr Arbeitsstunden weniger bezahlen. Dieses Jahr wird noch ganz heiss. 50-Stunden-Woche und auch noch Lohnkürzungen? Nein – sagen die Bauarbeiter. Sie wollen mehr Lohn und einen guten Landesmantelvertrag. Und rüsten sich für Protestaktionen. Der Unmut ist gross. An der Konferenz der Unia-Bauarbeiter in Olten ist er klar spürbar. 300 Delegierte sind da. Die Verhandlungen für einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) stehen bevor. Am 13. März startet die erste Verhandlungsrunde. Unia-Bauchef Nico Lutz sagt es klar: „Kollegen, es geht um alles!“ Und legt dar, weshalb. Lutz bekommt Applaus. Viel Applaus. Kranführer Pashk Marku aus Sirnach TG bekräftigt: „Jetzt müssen wir kämpfen.“ Alle engagierten Bauleute sehen das genau gleich. Am Ende der Versammlung ist klar: kein neuer Landesmantelvertrag ohne mehr Lohn und eine sichere Rente mit 60. Drei Punkte haben die Bauleute besonders sauer gemacht: Lohn: Seit 2014 stiegen die Löhne nicht mehr. Keine andere Branche war so dreist. Überall gab es Lohnerhöhungen, wenn auch minime von 1 bis 1,5 Prozent. Nur im Bau – niente di niente. Bei den letzten Lohnverhandlungen im Herbst hörten die Arbeitnehmervertreter nichts als ¬Klagelieder über hohe Kosten. Dabei brummt das Geschäft gewaltig. Es herrscht Hochkonjunktur. Sowohl im Hoch- wie im Tiefbau verzeichnen die Umsätze und Erträge Spitzenwerte (siehe Box unten). Doch die Büezer haben nichts davon. Im Gegenteil: Ihr verfügbares Einkommen sinkt, vor allem (…). Ralph Hug.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Hug Ralph. Bauarbeiter. Löhne. Work online, 2018-03-02.
Ganzer Text
01.03.2018 BS Kanton
Unia Nordwestschweiz

Aktionskomitee
Bauarbeiter
Landesmantelvertrag
Volltext
Kampfkomitee für einen starken LMV gegründet. Die Bauarbeiter aus der Region Nordwestschweiz haben gestern ein Kampfkomitee für die Verhandlungen des Landesmantelvertrages (LMV) in der Baubranche gegründet. Sie fordern eine Lohnerhöhung und wehren sich gegen jegliche Verschlechterung des LMV. Die Bauarbeiter aus den Kantonen Baselland und Basel-Stadt haben am Donnerstag im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Restaurants Union in Basel deutlich gemacht, dass sie bereit sind, für einen besseren LMV zu kämpfen. Die anwesenden rund 300 Bauarbeiter formulierten ihre Forderungen und sprachen sich einstimmig dafür aus, den erneuten Angriff des Baumeisterverbandes auf die Arbeitsbedingungen mit allen Mitteln abzuwehren. Die Bauarbeiter fordern nach den Nullrunden der letzten Jahren endlich wieder eine Lohnerhöhung um 150 Franken. Während der Umsatz in der Baubranche seit zehn Jahren steigt, nimmt die Zahl der Arbeitnehmenden ab (vgl. Bauindex Schweiz). Das bedeutet, dass ein einzelner Bauarbeiter einen immer grösseren Umsatz erwirtschaftet. Dies muss ich auch im Lohn der Bauarbeiter widerspiegeln und nicht nur im Gewinn der Arbeitgeber. Ebenfalls sind die Bauarbeiter nicht bereit, eine Verschlechterung beim Rentenalter 60 zu akzeptieren. Bereits bei den letzten Verhandlungen wurde der Beitrag der Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhöht, um die Finanzierung des Flexiblen Altersrücktritts (FAR) zu sichern. Ein weiterer Angriff auf die Rente entspricht keiner Notwendigkeit, sondern kommt nur dem Profit der Bauunternehmer (…).
Unia Nordwestschweiz, 1.3.2018.
Unia Nordwestschweiz > Bauarbeiter. LMV. Unia Nordwestschweiz, 2018-03-01.
Ganzer Text
24.02.2018 Schweiz
Arbeitszeit
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Bauarbeiter
Volltext
Bauarbeiter gegen Frontalangriff! Mit einer durchschnittlichen Rente von ca. 3‘000 Franken könnte sich kaum ein Bauarbeiter die Frühpensionierung leisten. Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) läuft Ende Jahr aus und wird neu verhandelt. Doch statt die Probleme anzugehen, wollen die Baumeister tiefere Löhne, längere Arbeitszeiten und ein höheres Rentenalter. An ihrer Berufskonferenz in Olten haben die 300 delegierten Bauarbeiter beschlossen, sich gegen die radikalen Abbau-Pläne der Baumeister zu wehren und für ihre Rechte zu kämpfen. Vertrag verbessern statt abbauen. Statt für die realen Probleme auf den Baustellen Lösungen zu entwickeln, hat der Baumeisterverband seine Abbauziele in den letzten Monaten wiederholt in den Medien angekündigt: tiefere Löhne für ausgelernte Maurer, Lohnkürzungen für ältere Bauarbeiter aufgrund «sinkender Leistung», 50-Stundenwoche für alle. Hände weg von der Rente mit 60! Zudem attackieren die Baumeister erneut die Renten mit 60 und fordern Rentenalter 62 oder 30 Prozent weniger Rente pro Monat. Mit einer durchschnittlichen Rente von ca. 3‘000 Franken könnte sich aber kaum mehr ein Bauarbeiter die Frühpensionierung leisten. Die Frührente auf dem Bau gehört zu den wichtigsten Errungenschaften und ermöglicht den Bauarbeitern eine Rente in Würde. Für eine faire Lohnerhöhung! Während die Bautätigkeit in den letzten zehn Jahren um fast 30 Prozent gestiegen ist, ist die Zahl der Bauarbeiter zurückgegangen. Zudem wird immer mehr Arbeit an fragwürdige Subunternehmer im (…).
Unia Schweiz, 24.2.2018.
Unia Schweiz > Arbeitszeit. Bauarbeiter. Unia Schweiz, 2018-02-24.
Ganzer Text
18.11.2017 Schweiz
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Lohnerhöhungen
Medien-Mitteilung
Volltext
Bauarbeiter beschliessen nächste Schritte. Es braucht mehr Lohn auf dem Bau! Die 160 delegierten Bauarbeiter haben heute an der Unia-Berufskonferenz die aktuelle Lohnrunde bilanziert. Sie sind enttäuscht und wütend. Die Baumeister wollen nach drei Jahren Stillstand beim Lohn auch dieses Jahr keine Lohnerhöhung garantieren – trotz ausgezeichneter Baukonjunktur. Die Bauarbeiter erwarten, dass der Baumeisterverband an den Verhandlungstisch zurückkehrt und fordern eine substanzielle Lohnerhöhung für alle. Die Bauarbeiter waren an ihrer heutigen Berufskonferenz in Bern enttäuscht und wütend. Denn auch diesen Herbst verweigert der Schweizerische Baumeisterverband eine angemessene Lohnerhöhung. Dabei wäre diese absolut nötig, um die Kaufkraft der Bauarbeiter mindestens zu halten. Insbesondere die Krankenkassenprämien explodieren regelrecht und belasten das Familienbudget der Bauarbeiter massiv. Nachdem es seit drei Jahren keine Lohnerhöhung für alle mehr gegeben hat und gleichzeitig die Bauwirtschaft boomt, erwarten sie dieses Jahr endlich einen substanziellen Beitrag an ihre steigenden Kosten. Bauarbeiter fordern Weiterführung der Verhandlungen. Die Bauarbeiter fordern den Baumeisterverband auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Verhandlungen über die Lohnerhöhung für 2018 fortzusetzen. Die delegierten Bauarbeiter halten an ihrer Forderung fest: (…).
Unia Schweiz, 18.11.2017.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 2017-11-18.
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17.11.2017 Kuba
Gewerkschaft Bauarbeiter
Granma
Wirtschaft

Bauarbeiter
Gewerkschaft Bauarbeiter
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Bauarbeiter – ökonomische Wurzel der Revolution. Am Sitz der CTC in Havanna fand der zweite Arbeitstag der 1. Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft statt. Der Vormarsch wichtiger Aufgaben und die Anregung von Projektionen, die zum Ziel ihrer effizienten Umsetzung beitragen werden, prägten die Debatte am zweiten Tag der Ersten Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft, die am Sitz der CTC in Havanna stattfindet. Unter den debattierten Themen waren Teilnahme und Wirken der Arbeitskräfte im Kampf um Effizienz und Qualität, die Einführung neuer Technologien, die Organisationssysteme, die Wartung von Konstruktionen und die Effektivität einer integralen und nachhaltigen Wasserwirtschaft. In Anwesenheit von Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär der CTC, Bauminister René Mesa Villafaña, Inés María Chapman, Präsidentin des Nationalen Instituts für hydraulische Ressourcen und Carlos de Dios Oquendo, Generalsekretär der Baugewerkschaft, beschloss man, einen Evaluationsprozess und eine Diskussion über die genannten Themen in der großen Versammlung der Basiorganisationen in Gang zu setzen, den Blick auf Problemlösungen gerichtet. In gleicher Weise sprachen sich die Delegierten für eine stärkere Einflussnahme der Gewerkschaft auf Bauarbeiten aus, in die verschiedene Manager involviert seien, bei Verwendung eines effizienten Kommunikationssystems zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber. Man betonte einhellig, dass die Qualität der Arbeiten auch eine Frage (…).
Granma, 17.11.2017.
Granma > Gewerkschaft der Bauarbeiter. Granma, 2017-11-17.
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16.11.2017 Kuba
Bauwirtschaft
Gewerkschaft Bauarbeiter
Granma

Bauarbeiter
Gewerkschaft Bauarbeiter
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Debatte um höhere Standards im Bauwesen. Eine Debatte um die Angleichung der Gewerkschaftsstrukturen in den einzelnen Gebieten und Vorschläge zur notwendigen Angleichung, um eine effizientere Arbeit zu garantieren, fand am ersten Tag der Ersten Nationalen Konferenz der Gewerkschaft der Bauarbeiter (SNTC) statt. Eine Debatte um die Angleichung der Gewerkschaftsstrukturen in den einzelnen Gebieten und Vorschläge zur notwendigen Angleichung um eine effizientere Arbeit zu garantieren, fand am ersten Tag der Ersten Nationalen Konferenz der Gewerkschaft der Bauarbeiter (SNTC) statt, die gestern im Kongresspalast der Hauptstadt eröffnet wurde. Die Analyse umfasste auch Aspekte der Qualitätsprobleme in diesem Sektor, die Forderung nach einer mittleren Führungsebene, Qualitätspläne und Kenntnisse, die Beherrschung und Nutzung der technischen Normen und die Selbstverwaltung der Techniker und Arbeiter sowie der schlechte technologische Zustand der Industrieanlagen. Dies alles ergab sich aus dem Vortrag der Vertreter der Unternehmensgruppe Bau und Montage (Cubacons), in dem eine Bilanz ihres dreijährigen Bestehens abgegeben wurde. Bárbaro Alonso Arroyo, die Direktorin für menschliche Ressourcen bei Cubacons, in dem über 50 Unternehmen im ganzen Land zusammengefasst sind, erklärte, dass es das Ziel sei, konstruktive Dienste zum Nutzen der Wirtschaft und der kubanischen Gesellschaft zu leisten, sowie den Erwerb neuer Technologien und die Entwicklung von Kompetenzen zu fördern, die hohe Qualitätsstandards im (…).
Granma, 16.11.2017.
Granma > Gewerkschaft der Bauarbeiter. Granma, 2017-11-16.
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02.11.2017 Lausanne
Olten
Demonstration
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Demonstration
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Bauarbeiter demonstrieren in Olten und Lausanne für mehr Lohn. Was für ein gschämiges Angebot, Baumeister. Nach drei Jahren ohne generelle Lohnerhöhung machen die Bauarbeiter Druck. Die Mini-Offerte der Baumeister reicht bei weitem nicht aus. Fünfeinhalbtausend Bauarbeiter in Olten und Lausanne auf der Strasse, weitere Aktionen im Tessin und in Genf. Die Bauleute fordern 150 Franken mehr Lohn für alle in diesem und dem nächsten Jahr. Nach dem Protest legten die Chefs erstmals ein Angebot auf den Tisch. Dies, nachdem sie in den beiden vorangegangenen Runden knallhart geblieben waren und nichts von einer Lohnerhöhung wissen wollten. 13 Franken. Aber von einem valablen Angebot kann nicht die Rede sein: Die Baumeister bieten lediglich eine individuelle Lohnerhöhung von 0,5 Prozent an. Weiterhin verweigern sie eine Lohnanpassung für alle. Und die Mindestlöhne sollen gar nur um 0,3 Prozent steigen. Das sind bei den tiefsten Löhnen gerade einmal 13 Franken pro Monat. Unia-Bauchef Nico Lutz sagt klipp und klar: „Das ist inakzeptabel“ Es sei eigentlich gar kein Angebot. 0,5 Prozent müssten die Patrons ohnehin für fällige Beförderungen aufwenden. Und der minime Zustupf bei den Mindestlöhnen werde folgenlos bleiben. Lutz: „Nur wenige Bauarbeiter erhalten exakt den Mindestlohn.“ Daher wollen die Gewerkschaften den Druck aufrechterhalten. Am 18. November treffen sich die Unia-Bauleute zur Berufskonferenz. Schon jetzt ist klar, dass nun Nägel mit Köpfen fällig sind. Ralph Hug.
Work, 2.11.2017.
Personen > Hug Ralph. Bauarbeiter. Demonstration. Work, 2917-11-02.
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21.10.2017 Olten
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
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Bauarbeiterprotest für mehr Lohn. Nach drei Jahren Lohnstillstand: Jetzt muss endlich Zahltag sein! Rund 5500 Bauarbeiter haben heute ihre Wut zum Ausdruck gebracht: Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss für die hart arbeitenden Bauarbeiter endlich Zahltag sein! In Olten und Lausanne fanden Protestkundgebungen statt. Auch im Tessin und in Genf gab es in den vergangenen Tagen Aktionen. Sie wollen nicht länger warten. Rund 5500 Bauarbeiter versammelten sich in Olten und Lausanne, um für eine Lohnerhöhung zu demonstrieren: 150 Franken mehr Lohn dieses und nächstes Jahr, einen Beitrag an die Krankenkassenprämien sowie eine Anpassung der Mittagszulagen. Kämpferische Stimmung. Nach einem Umzug durch die Oltner Innenstadt mit rund 2500 Bauarbeitern versammelten sich die Teilnehmenden auf der Schützenmatte zur Schlusskundgebung mit Reden und Musik. In ihrer Ansprache unterstützte Unia-Präsidentin Vania Alleva die Bauarbeiter: „Es ist unfair: Der Baubranche geht es ausgezeichnet und die Bauarbeiter gingen drei Jahre lang leer aus. Das muss sich jetzt ändern!“ Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia, hielt in Lausanne vor über 3000 Bauarbeitern fest: „Es darf nicht sein, dass die Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter draussen gute, harte Arbeit leisten, wegen der steigenden Kosten. Syna-Präsident Arno Kerst erklärte in Olten: „Der Bau boomt, seit Jahren! Das ist auch das Verdienst der Bauarbeiter. Mit immer weniger Leuten wird auf den Baustellen immer mehr (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.10.2017.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Kundgebung. Unia Schweiz, 2017-10-21.
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19.11.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Temporärarbeit
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Unia-Bauarbeiterparlament zutiefst besorgt über den Zustand der Bau-Branche. Bauarbeiter fordern Beschränkung der Temporärarbeit. Bauarbeiter aus der ganzen Schweiz haben heute in Bern über dringende Probleme ihrer Branche diskutiert. Ein halbes Jahr nach der Lancierung ihres Manifests „Faires Bauen“ sind sie insbesondere besorgt über die fortschreitende Prekarisierung der Arbeitsbedingungen in der Branche. Die Bauarbeiter erklärten sich zudem bereit, ihre Kollegen des Westschweizer Ausbaugewerbes im Kampf für einen neuen GAV zu unterstützen. Vor einem halben Jahr hat die Berufskonferenz Bau, das Bauarbeiterparlament der Unia, ein wegweisendes Manifest „Faires Bauen“ als Startschuss für die gleichnamige Kampagne lanciert. Die Bauarbeiter möchten sich damit für einen grundlegenden Wandel in der Baubranche einsetzen. An der heutigen Berufskonferenz haben die Delegierten das schockierende Ausmass der heutigen Probleme bilanziert.Immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse. Die in Bern versammelten Bauarbeiter zeigten sich besonders besorgt über die prekären Arbeitsverhältnisse, welche die Baubranche immer mehr dominieren: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 19.11.2016
Unia Schweiz > Temporärarbeit. Bauarbeiter. Unia, 2016-11-19.
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29.04.2016 Schweiz
Tunnelbau
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Eröffnung
Gotthard-Tunnel
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Gotthardbasistunnel: Internationales Bauarbeitertreffen. Ehre wem Ehre gebührt. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier lädt die Unia am 28. Mai 2016 alle am Bau beteiligten Arbeiter ein: 28.5.2016, 11.30 Uhr, Airolo. Bald wird der neue Gotthard-Basistunnel eröffnet – der längste Bahntunnel der Welt. Das wollen wir zusammen . mit allen Beteiligten gebührend feiern. Die Zusammenarbeit mit Bauarbeitern aus vielen Ländern, mit verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Kulturen war für die Gewerkschaften gleichzeitig eine Herausforderung sowie eine Bereicherung. Gemeinsam mit europäischen Gästen will die Unia nun die Eröffnung des Gotthardbasistunnels und die Arbeit der Mineure feiern. Arbeitsbedingungen verbessert – auch dank Ihnen. Gebaut wurde der Gotthard-Basistunnel von bis zu 2000 Bauarbeitern aus über 10 Ländern. Der Tunnel mitten durch die Schweiz ist das Resultat der Zusammenarbeit von Arbeitnehmern aus ganz Europa. Es ist eine harte und gefährliche Arbeit, die die Mineure tief im Berg leisten. Das ist vielleicht einer der Gründe, warum die Bauarbeiter so kämpferisch sind. Im Oktober 2007 haben sie während 24 Stunden gegen die Kündigung des Landesmantelvertrages durch den Baumeisterverband gestreikt. Mit Erfolg. Die Mineure des Gotthard-Basistunnels haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um die Arbeitsbedingungen in der Schweiz zu verteidigen. Eingeladen sind alle, die am Bau des Tunnels beteiligt waren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Programm: (…).
Unia Schweiz, 29.4.2016.
Unia Schweiz > Gotthard-Tunnel. Bauarbeiter. Unia Schweiz, 2016-04-29.
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