Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 45

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22.02.2019 BS Kanton
Initiativen Basel
Unia Nordwestschweiz

Initiativen
Mindestlohn
Volltext
23 Franken mindestens! Basler Mindestlohn-Initiative eingereicht. Als erster Deutschschweizer Kanton stimmt Basel-Stadt über einen kantonalen Mindestlohn ab. Innert kurzer Zeit kamen weit mehr Unterschriften zusammen als benötigt. Die Initiative wurde am 21. Februar eingereicht. Die Initiative fordert einen minimalen Lohn von 23 Franken pro Stunde für alle Arbeitnehmenden im Kanton. Dazu hat ein Komitee unter der Leitung der Unia eine Gesetzesinitiative ausgearbeitet. Eine Vollzeitstelle muss zum Leben reichen! Mit dem kantonalen Mindestlohn soll dieser Grundsatz erfüllt und unwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen ein Ende gesetzt werden. Es darf auch nicht sein, dass die Allgemeinheit Tiefstlöhne subventioniert. Basler/innen stimmen über Mindestlohn ab. Basler Gewerkschaften und Parteien haben in wenigen Wochen über 4500 Unterschriften – und damit weit mehr als die benötigten 3‘000 – für die Initiative gesammelt. Damit stimmen die Baslerinnen und Basler als erste in der Deutschschweiz über einen kantonalen Mindestlohn ab. Die Abstimmung findet frühestens Ende Jahr statt. Mindestlöhne in anderen Kantonen. Die Unia ist Teil des Vereins kantonaler Mindestlohn Basel, dem zahlreiche Parteien und Gewerkschaften angehören und der die Mindestlohn-Initiative im letzten September lanciert hatte. Mindestlöhne kennen bereits die Kantone Neuenburg, Jura und Tessin.
Unia Nordwestschweiz, 21.2.2019.
Unia Nordwestschweiz > Mindestlohn. Initiative. Unia, 2019-02-22.
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08.10.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Bauarbeiter
Mindestlohn
Volltext
12-Stundentag und Abschaffung der Mindestlöhne für ausländische Firmen: Geduld der Bauarbeiter am Ende! Es steht auf den Baustellen ein heisser Herbst bevor. Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) läuft Ende Jahr aus und für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es Massnahmen. Eigentlich liegen die Lösungen auf dem Tisch. Doch der Baumeisterverband verhindert mit Maximalforderungen einen Vertragsabschluss. Die Bauarbeiter haben genug: Sie werden für ihre Rechte kämpfen – mit Protestaktionen in der ganzen Schweiz ab Mitte Oktober. Zuerst hat sich der Schweizerische Baumeisterverband neun Monate lang geweigert, mit den Sozialpartnern über die Sicherung der Rente mit 60 zu verhandeln. Das Problem sei im Stiftungsrat FAR zu lösen, das Rentenalter auf 62 zu erhöhen oder die Rente um 30 Prozent zu senken. Bauarbeiter lassen sich nicht erpressen. 18‘000 Bauarbeiter an der grossen Bau-Demo im Juni 2018 und eine Klage der Gewerkschaften wegen Vertragsverletzung haben den Baumeisterverband zum Umdenken gebracht: Seit August 2018 wird über die Sicherung der Rente mit 60 verhandelt. Eine Lösung liegt auf dem Tisch: Die Rente mit 60 bleibt, die Bauarbeiter übernehmen die Kosten der Sanierung, wenn im Gegenzug der Baumeisterverband eine anständige Lohnerhöhung zahlt. Aber: Der Baumeisterverband ist nur bereit, diese Lösung umzusetzen, wenn die Gewerkschaften einem Kahlschlag im Landesmantelvertrag zustimmen. (…).
Unia Schweiz, 8.10.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Rentenalter. Streik. Unia Schweiz, 2018-10-08.
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06.06.2018 TI Kanton
Löhne
Tankstellenshops
Unia Tessin

Mindestlohn
Volltext
Angestellte in Tessiner Tankstellenshops fordern Mindestlohn wie in der restlichen Schweiz. Die Unia und Angestellte aus Tankstellenshops machen Druck. Gestern hat eine Delegation von Angestellten in Tessiner Tankstellenshops die Tessiner Bundesparlamentarier/innen getroffen. Sie kämpfen dafür, dass der Mindestlohn, wie er im GAV Tankstellenshops festgelegt ist, auch für das Tessin gilt. Im November 2015 haben die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften einen Gesamtarbeitsvertrag für die Tankstellenshops unterzeichnet. Der Bundesrat erklärte im Dezember 2017 den GAV für die ganze Schweiz allgemeinverbindlich. Eine Ausnahme bilden jedoch die Mindestlöhne im Kanton Tessin: Die Tessiner Angestellten, die vom Lohndumping besonders betroffen sind, kommen leider nicht in den Genuss von Mindestlöhnen. Petition für fairen Mindestlohn. Seit den letzten Wochen sammeln Angestellte Tessiner Tankstellenshops gemeinsam mit der Unia für eine Petition, die einen Mindestlohn in den Tankstellenshops auch im Tessin fordern. Angestellte machen Druck im Parlament. Gestern hat eine Delegation von Angestellten in Tankstellenshops gemeinsam mit der Unia Flyer vor dem Parlament verteilt, um die Politiker/innen zu diesem Thema zu sensibilisieren. Die Delegation traf anschliessend Tessiner Parlamentarier/innen, um über mögliche Lösungen zu diskutieren. (…).
Unia Tessin, 6.6.2018.
Unia Tessin > Tankstellenshops. Mindestlohn. Unia Tessin, 2018-06-06.
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03.05.2018 Genf
Initiative
Unia Genf

Initiative
Mindestlohn
Volltext
Kommt in Genf ein Mindestlohn von 23 Franken? Mindestlöhne schützen vor Lohndumping. Die Unia und weitere Gewerkschaften in Genf können ihre Initiative für einen Mindestlohn von 23 Franken einreichen. In nur drei Wochen haben sie die notwendigen Unterschriften für die Initiative gesammelt. Der Erfolg der Unterschriftensammlung zeigt, dass Armutslöhne und Lohndumping in Genf ein Problem darstellen. Die Genfer Arbeitnehmenden wollen einen Mindestlohn zum Schutz ihrer Löhne. 7'000 Unterschriften in drei Wochen. In nur drei Wochen haben die Gewerkschaften mehr als 7‘000 Unterschriften gesammelt. Dabei sind die Unterschriften der letzten Tagen, insbesondere jene vom 1. Mai, noch nicht eingerechnet. Das übertrifft die geforderten 5‘227 Unterschriften bei weitem. Die Initiant/innen werden die Initiative in den nächsten Tagen einreichen. Kampf gegen Niedriglöhne. Mindestlöhne sind zentral, um Lohndumping zu bekämpfen. Und Lohndumping führt zu Unsicherheit und sozialer Spaltung. Alessandro Pelizzari, Regionalsekretär der Unia Genf, weiss aus Erfahrung: „Die Mitarbeitenden glauben nicht mehr an den beruhigenden Arbeitgeberdiskurs zur Sozialpartnerschaft. Sie haben auch verstanden, dass die Verantwortung für niedrige Löhne nicht bei ausländischen Arbeitnehmenden und Grenzgänger/innen liegt, sondern bei den Missbräuchen der Arbeitgeber. Darauf gibt die Initiative eine echte Antwort.”
Unia Genf, 3.5.2018.
Unia Genf > Mindestlohn. Initiative. Unia Genf, 2018-05-03.
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13.12.2017 Arbon
Frauenfeld
St. Gallen
Unia Schweiz
Zalando

Mindestlohn
Petition
Volltext
Zalando
Online-Versandhandel. Unia lanciert Petition für anständige Arbeitsbedingungen bei Zalando. Angestellte, die in der Schweiz für Zalando arbeiten, leiden unter miserablen Arbeitsbedingungen: Ein tiefer Stundenlohn, Arbeit auf Abruf, befristete Verträge und massiver Zeitdruck gehören leider zum Alltag. Deshalb lanciert die Unia heute eine Petition und fordert, dass Zalando Schweiz bei seinen Zulieferfirmen anständige Arbeitsbedingungen und einen Lohn von mindestens 22 Franken in der Stunde garantiert! Zalando ist der zweitgrösste Onlinehändler der Schweiz. Er erwirtschaftet in der Schweiz jährlich 534 Millionen Franken. Die Pakete kommen zwar aus Deutschland, für den Onlineriesen arbeiten aber auch Arbeitnehmende in der Schweiz. Angestellt sind sie z.B. bei MS Direct oder Ingram Micro. Mitarbeitende für Zalando arbeiten unter skandalösen Arbeitsbedingungen: Ein mieser Stundenlohn, Arbeit auf Abruf, befristete Verträge und massiver Zeitdruck (Computersystem misst Arbeitstempo) gehören leider zum Arbeitsalltag der Mitarbeiter/innen im Retouren-Dienst. Lohndumping bei Zalando. Die Angestellten in der Schweiz sortieren, reinigen und verschicken die Zalando-Päckli. In den orangen Päckli stecken Dumping-Arbeitsbedingungen. So arbeiteten in St. Gallen 120 Mitarbeitende bei Kälte und unter teuflischem Druck zu Hungerlöhnen, um Retouren für Zalando zu bearbeiten. Weitere Standorte sind in Arbon (TG), Frauenfeld und Rothrist (AG) bekannt. Petition fordert mind. Fr. 22.-/Stunde. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.12.2017.
Unia Schweiz > Zalando. Petition. Unia Schweiz, 2017-12-13.
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22.11.2017 JU Kanton
Unia Transjurane

Mindestlohn
Volltext
Jura: Zweiter kantonaler Mindestlohn wird eingeführt. Nach vierjährigen Debatten ist das Gesetz für einen Mindestlohn im Kanton Jura unter Dach und Fach. Eine Mehrheit des Parlaments hat heute dem neuen Gesetz zugestimmt. Der Mindestlohn beträgt 20 Franken pro Stunde. Die Unia begrüsst die Einführung des zweiten kantonalen Mindestlohnes in der Schweiz. Das Gesetz über einen verbindlichen Mindestlohn ist Resultat einer 2009 eingereichten Volksinitiative, die auch von der Unia unterstützt wurde. Sie verlangte die Einführung eines Mindestlohnes für Firmen, die keinem GAV unterstellt sind. Das heute angenommene Gesetz geht weiter. Lohnanpassung in den nächsten 2 Jahren. Die Arbeitgeber haben nun 2 Jahre Zeit, die Löhne anzupassen. Der Mindestlohn gilt nicht für Arbeitgeber und ihre Familien, Menschen in Ausbildung sowie Personen, die an einer arbeitsmarktlichen Massnahme teilnehmen. Kampf gegen Lohndumping. Im August dieses Jahres hatte das Bundesgericht Beschwerden von Arbeitgeberverbänden gegen einen kantonalen Mindestlohn in Neuenburg abgewiesen. Die Unia hofft nun, dass weitere Kantone den Beispielen von Neuenburg und Jura folgen und kantonale Regelungen einführen. Mindestlöhne sind ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Lohndumping. (…).
Unia JU Kanton, 22.11.2017.
Unia JU Kanton > Mindestlohn. Unia JU Kanton, 22.11.2017.
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03.01.2017 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Hauswirtschaft
Mindestlohn
Volltext
+ 1,9% Mindestlohn für Hauswirtschaftsangestellte und Seniorenbetreuer/innen. 2017 gilt ein höherer Mindestlohn für Hauswirtschaftsangestellte und private Seniorenbetreuer/innen. Dank dem Einsatz der Unia und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes wird der NAV Hauswirtschaft des Bundes um weitere drei Jahre verlängert. Dabei steigt der Mindestlohn für Hauswirtschaftsangestellte und direkt im Privathaushalt angestellte Seniorenbetreuer/innen ab dem 1.1.2017 um 1,9%. Gemäss Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) verdienen gelernte Hausangestellte neu einen Stundenlohn von mindestens 22.85 Franken (bisher 22.40 Franken). Für Ungelernte mit Berufserfahrung beträgt der Mindestlohn neu 20.75 Franken (bisher 20.35 Franken) und für jene ohne Berufserfahrung 18.90 Franken pro Stunde (bisher 18.55 Franken). Weitere Anpassungen dringend nötig. Die Unia begrüssten die Anpassung als wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ohne den NAV würde Lohndumping Tür und Tor geöffnet. Ziel bleibt jedoch ein würdiger Lohn für alle Hauswirtschaftsangestellten von mindestens 22 Franken pro Stunde sowie die Einführung eines 13. Monatslohnes, wie es in vergleichbaren Branchen längst der Fall ist.
Unia Schweiz, 3.1.2017.
Unia Schweiz > Hauswirtschaft. Löhne. Unia Schweiz, 2017-01-03.
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19.11.2015 Schweiz
Fenaco
Unia Schweiz

Fenaco
Mindestlohn
Volltext
Erfolgreicher Lohnabschluss für 2016. 100 Franken mehr Mindestlohn bei Fenaco. Der Mindestlohn für die Fenaco-Angestellten wird ab dem nächsten Jahr um 100 Franken angehoben. Das haben die Sozialpartner - die Genossenschaft Fenaco sowie die Gewerkschaften Syna und Unia - ausgehandelt. Zudem haben sie sich auf eine Lohnerhöhung von 0,5% individuell geeinigt. Die Sozialpartner haben den Mindestlohn für die Mitarbeitenden der Agrargenossenschaft Fenaco um 100 Franken angehoben. Er beträgt für ungelernte Angestellte neu 3800 Franken pro Monat (x13). Die Erhöhung des Mindestlohnes ist wichtig, denn gerade für Mitarbeitende mit tiefen Einkommen stellen die stets steigenden Gesundheitskosten und Mieten eine grosse Belastung dar. Für generelle Lohnerhöhungen.
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 19.11.2015.
Unia Schweiz > Fenaco. Lohnerhöhung. Unia Schweiz, 19.11.2015.
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22.03.2013 NE Kanton
Neuenburg
Gewerkschaftsbund
Partei der Arbeit
Parti Socialiste
Personen
Unia Neuenburg
Marianne Ebel
Catherine Laubscher
Silvia Locatelli
David Taillard
Mindestlohn
Volltext

Ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde ist realistisch und wirtschaftlich verkraftbar. Im November 2011 haben die Neuenburger Stimmbürger/innen die Einführung eines kantonalen Mindestlohns klar befürwortet. Doch das Dossier wird seither in der zuständigen Kommission von den Vertretern der Arbeitgeber und der Rechten blockiert. Wenn der Staatsrat nicht vorwärts macht, um den Volkswillen umzusetzen, werden die Linke und die Gewerkschaften ihr Projekt für ein Ausführungsgesetz direkt im Grossen Rat einbringen. (...).

Unia Neuenburg, 22.3.2013.
Unia Neuenburg > Mindestlohn. Aktionskomitee Unia. 2013-03-22.

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01.03.2013 Heerbrugg
Löhne
Personen
Swissoptic AG
Unia Ostschweiz-Graubünden
Work
Ralph Hug
Arbeit auf Abruf
Mindestlohn
Swissoptic AG
Volltext

Swissoptic Heerbrugg SG: Die Ostschweiz wird Billigproduktionszone. Hightech mit 17.20 Franken Tieflohn. In der Produktion Spitze, aber mies heim Lohn: Die Hightechindustrie mag für Hilfsarbeiten nicht auf Lohndumping verzichten. Asma Höber war auf Jobsuche, als sie vor zwei Jahren bei Swissoptic in Heerbrugg anheuerte. Zuerst erhielt sie einen befristeten Vertrag. Dann wurde er verlängert, weil man mit ihrer Arbeit zufrieden war. Und weil sie wenig kostete: Magere 17 Franken 20 pro Stunde. Und erst noch ohne garantiertes Pensum:.“Ich arbeitete auf Abruf als Springerin in verschiedenen Abteilungen“, erzählt Asma Höber Work. (...). Ralph Hug.

Work, 1.3.2013.
Unia Ostschweiz > Swissoptic AG Heerbrugg. Löhne. Unia. 2013-03-01.

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09.08.2012 Genf
Merck Serono AG
Personen
Temporärarbeit
Unia Genf
Alessandro Pelizzari
Manuel Wyss
Merck Serono AG
Mindestlohn
Rentenalter
Sozialplan
Volltext
Ende des Konflikts um den Sozialplan bei Merck Serono. Die Personalversammlung von Merck Serono hat heute mit grosser Mehrheit der Abschlussvereinbarung zugestimmt, welche von der Personalvertretung, der Gewerkschaft Unia und der Direktion des Konzerns unter der Leitung des Genfer Regierungsrates ausgehandelt wurde. Die Vereinbarung beinhaltet bedeutende Verbesserungen im Sozialplan von Merck Serono und beendet damit einen der grössten Mobilisierungen in der jüngeren Geschichte der Schweizer Industrie. Der Kampf der Belegschaft von Merck Serono kann dennoch die Schliessung des Standortes Genf nicht verhindern. (...).

Kommunikation Unia, 9.8.2012.
Unia Genf > Merck Serono AG. Sozialplan. 2012-08-09.doc.

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19.04.2012 Schweiz
Initiativen Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Lotta Suter
Rolf Zimmermann
Grundeinkommen
Mindestlohn
Volltext

Grundeinkommen und Gewerkschaften. „Vollbeschäftigung bleibt das Ziel“. Rolf Zimmermann, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, warnt, ein bedingungsloses Grundeinkommen gefährde die sozialpolitischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. (...). Interview Lotta Suter.

WOZ. Donnerstag, 19.4.2012.
SGB > Grundeinkommen. 2012-04-19.doc.

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16.03.2012 Schweiz
Personenfreizügigkeit
SGB
Unia Schweiz
Work

Mindestlohn
Personenfreizügigkeit
Solidarhaftung
Volltext

Bund soll die Flankierenden anpassen. Der Bundesrat will die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit mit der EU verschärfen. In seiner Anfang März vorgestellten Botschaft erfüllt er gewerkschaftliche Forderungen: Der Bundesrat verspricht wirksamere Massnahmen zur Bekämpfung der Scheinselbständigkeit und schärfere Sanktionen bei Verstössen gegen Gesamt- und Normalarbeitsverträge. (...).

Work. Freitag, 2012-03-16.
Unia Schweiz > Personenfreizügigkeit. 2012-03-16.doc.

Personenfreizügigkeit. 2012-03-16.doc

23.01.2012 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Hans Hartmann
Mindestlohn
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Schutz und Würde für alle Arbeitnehmenden. Medienmitteilung Unia Schweiz, 23.1.2012. Die Unia hat heute zusammen mit den anderen SGB-Gewerkschaften die Volksini­tiative „Für den Schutz fairer Löhne“ eingereicht. Die Initiative, welche einen gesetz­lichen Mindestlohn von 4000 Franken fordert, löste während der Unterschriften­sammlung in der breiten Bevölkerung ein ausserordentlich positives Echo aus. (...).

Unia Schweiz > Mindestlohn. 2012-01-23.doc.

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31.12.2011 Biel
Lengnau
1. Mai Biel
GBLS Biel
Personen
Daniel Hügli
Emilie Moeschler
Corrado Pardini
1. Mai Biel
Arbeitslosenversicherung
Mindestlohn
Rechtsberatung
Volltext

Jahresbericht 2011 Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland. Nach dem politisch intensiven Jahr 2010, begann auch das 2011 für die Gewerkschaften und den Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland mit einer Kampagne, die uns alle schliesslich das ganze Jahr über beschäftigte: Der Schweizerische Gewerkschaftsbund lancierte im Januar 2011 eine Volksinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn von Fr. 4'000.- für alle. Der Sammelstart (...).

GBLS. Jahresbericht 2011.
GBLS > Jahresbericht GBLS 2011.doc.

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04.11.2011 Eclépens
Siggenthal
Untervaz
Holcim AG
Personen
Unia
Work
Zementindustrie
Matthias Preisser
Lohnerhöhung
Mindestlohn
Volltext

Guter Lohnabschluss 2012 bei Holcim. Zwei Prozent für alle. Die Lohnrunde 2012 beginnt mit einem erfreulichen Signal. Holcim erhöht die Lohnsumme 2012 um 2,5 Prozent. Darauf haben sich der Zementriese und die Gewerkschaften geeinigt. Besonders erfreulich ist, dass der grösste Teil der Lohnerhöhung generell ausbezahlt wird. Alle Beschäftigten erhalten 2 Prozent mehr Lohn. Die übrigen 0,5 Prozent werden individuell gewährt. Auch die Mindestlöhne steigen um 2 Prozent. Je nach Lohnkategorie und Alter werden sie zwischen 89 und 110 Franken pro Monat angehoben. Konjunkturstütze. Für die Unia zeigt das gute Ergebnis, „dass für weite Teile der Wirtschaft für das kommende Jahr anständige  Lohnerhöhungen möglich und sinnvoll sind, wie Unia-Mann Matthias Hartwich sagt. Solche Erhöhungen würden die Binnennachfrage stärken und damit die Konjunktur stützen. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 2011-11-04.
Unia > Holcim. Löhne. 2011-11-04.doc.

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21.06.2011 Genf
Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Alessandro Pelizzari
Meinungsumfrage
Mindestlohn
Volltext

85 Prozent wollen einen Mindestlohn. Die Idee eines flächendeckenden Mindestlohns stösst auf breite Zustimmung. Das belegt eine vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund und der Unia beim Meinungsforschungsinstitut Link in Auftrag gegebene repräsentative Befragung: Danach befürworten 85 Prozent der Bevölkerung einen gesetzlichen Mindestlohn als Mittel gegen die Tieflohnproblematik.
Als fairer Mindestlohn für einen Vollzeitjob wird im Durchschnitt ein solcher von 4487 Franken genannt. Das sind fast 500 Franken mehr als in der SGB-Mindestlohn-Initiative gefordert. Dieses eindrückliche Resultat überrascht nicht, denn fast 70 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass in der Schweiz «viele oder sehr viele» Menschen nicht vom Lohn ihres Vollzeitjobs leben können. (...). Mit Foto.

 

Unia Schweiz, 20.6.2011.
SGB > Mindestlohn. 21.6.2011.doc.

 

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25.03.2011 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Jacqueline Fehr
Christian Levrat
Atomenergie
Mindestlohn
Nationalratswahlen
Personenfreizügigkeit
SP präsentiert 10-Punkte-Programm. "Für alle statt für wenige". So lautet der Wahl-Slogan der Sozialdemokraten. Er wird auch die Plakate zieren, in weisser Schrift vor rotem Hintergrund, ohne Bild. (...). Mit Fotos von Jacqueline Fehr und Christian Levrat. sda. Bieler Tagblatt. Freitag, 25.3.2011.
21.02.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Eva Geel
Judith Stofer
Frauentag
Lohngleichheit
Mindestlohn
Volltext

«Wer Vollzeit arbeitet, soll davon, leben können!“. Delegierte des Tertiärsektors für Mindestlohn und Lohngleichheit. Die Delegierten des Sektors Tertiär haben die Ziele für 2011 verabschiedet. Vertrauensleute erhalten mehr Gewicht. Die Forderung nach existenzsichernden Mindestlöhnen und Lohngleichheit steht im Zentrum des nationalen Frauenaktionstags vom 14. Juni 2011. An der Delegiertenversammlung des Sektors Tertiär vom 21. Februar wurde die Verbindung von Mindestlöhnen und Lohngleichheit von allen Arbeitsgruppen unterstützt. Ein Delegierter brachte es auf den Punkt: „Wer voll arbeitet, soll davon leben können. Dies gilt für Männer und Frauen.“ Einige Teilnehmende strichen hervor, dass alle von der Verknüpfung der beiden Themen profitierten. Eine Delegierte dazu: „Der Lohn steht wieder im Zentrum der Diskussionen.“ Ein anderer Delegierter machte auf eine mögliche Gefahr von Mindestlöhnen aufmerksam. Er befürchte, dass höhere Löhne mit der Zeit nach unten angepasst werden könnten. Darum sei es essentiell, dass die Unia den Einsatz für starke Gesamtarbeitsverträge nicht vermindere. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde dafür gute Voraussetzungen. (...). Mit Foto von Eva Geel. Judith Stofer.

-Work. Freitag, 4.3.2011.
Unia > Mindestlohn. 4.3.2011.doc.

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01.12.2010 Schweiz
Links
Personen
SGB
SP Schweiz
André Daguet
Coiffeure/Coiffeusen
Links
Mindestlohn
Volltext

Mindestlohninitiative startet im Januar. Die Kampagne „Keine Löhne unter 3000 Franken“ - lanciert vom SGB-Kongress im Herbst 1998 - war bekanntlich ein grosser Erfolg. Die tiefen Mindestlöhne - die vor allem Frauen treffen - sind seither in vielen Branchen teilweise massiv angestiegen, so etwa im Gastgewerbe von 2350 auf 3400 Franken. Und seither hat die Zahl der Beschäftigten unter einem GAV stark zugenommen. Doch das reicht noch nicht, denn der Schutz der Löhne über Mindestlöhne ist in der Schweiz immer noch sehr lückenhaft: 60 Prozent der Lohnabhängigen sind nicht über Mindestlöhne abgesichert. Nach wie vor arbeiten rund 400‘000 oder 10 Prozent der Beschäftigten in der Schweiz zu einem „Tieflohn“, das heisst für weniger als 22 Franken pro Stunde.(...).

 

André Daguet, SP-Nationalrat Bern.

Links, Nr. 114, 1. Dezember 2010.

Daguet André. Mindestlohn. 1.12.2010.pdf

19.11.2010 Schweiz
Migros
Unia Schweiz
Work

Löhne
Mindestlohn
Teuerungsausgleich
Volltext

Viele Angestellte gehen leer aus. Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es bei der Migros auch in diesem Jahr nur individuelle Lohnerhöhungen. Die Mindestlöhne werden damit nicht angehoben. Viele der 80‘000 Angestellten erhalten nicht einmal den Teuerungsausgleich. Gemäss der Migros sollen die geplanten individuellen Lohnerhöhungen je nach Betriebseinheit 1,25 bis 1,75 Prozent der Lohnsumme ausmachen. Die Unia war an der Aushandlung dieses ungenügenden Lohnabschlusses nicht beteiligt. Obwohl die Unia am meisten Migros-Angestellte vertritt, wird die Gewerkschaft seit der Fusion 2005 von der Sozialpartnerschaft ausgeschlossen.

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv

19.11.2010 GE Kanton
JU Kanton
VD Kanton
Baunebengewerbe
Personen
Unia
Work
Judith Stofer
Maler und Gipser
Mindestlohn
Rente
Vaterschaftsurlaub
Volltext

100 Franken mehr für alle. Einheitlicher Mindestlohn für die Arbeitnehmenden des Baunebengewerbes der Romandie. Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Second Oeuvre in der Westschweiz bringt höhere Mindestlöhne und Renten. Und die Kautionspflicht für Arbeitgeber. Die 50 Delegierten der Unia und der Syna haben am 6. November 2010 einen neuen GAV für rund 15‘000 Gipser, Schreinerinnen, Maler, Möbelschreiner, Plattenlegerinnen, Innendekorateurinnen und Glasereiangestellte in der Westschweiz verabschiedet. Der Vertrag bringt auf kommendes Jahr eine Lohnerhöhung um 100 Franken monatlich für alle. Zudem werden die Löhne neu jährlich der Teuerung angepasst. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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05.11.2010 Schweiz
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Work
Judith Stofer
Mindestlohn
Mindestlohn-Rechner
Volltext

Mit wenigen Klicks zum Mindestlohn. Der Mindestlohnrechner der Unia ist ein wichtiges Mittel gegen Lohndumping. Die Unia bietet eine neue Dienstleistung an: den Mindestlohnrechner auf www.gav-service.ch.

Rund 40 Prozent aller Angestellten in der Schweiz arbeiten in einer Branche, in der allgemeinverbindliche Mindestlöhne gelten. Diese sind ein zentrales Mittel im Kampf gegen Lohndumping. Guter Service. Aber nicht alle Arbeitnehmenden kennen die geltenden Mindestlöhne. Gewisse Arbeitgeber nutzen diese Unkenntnis aus, um zu tiefe Löhne zu bezahlen. Die Unia schaltet ab Montag, 8. November, einen neuen Mindestlohnrechner online. Um damit Lohndrückerei zu verhindern. (...). Judith Stofer. Work. Freitag, 5.11.2010.

 

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21.05.2010 GE Kanton
VD Kanton
Gewerkschaftsbund
Kantonsgericht

Mindestlohn
Waadtländer Lohninitiative gültig. In der Waadt wird nun doch über die Volksinitiative der extremen Linken und der Gewerkschaften für einen Mindestlohn abgestimmt. Das Kantonsgericht hat den Entscheid des Parlamentes umgestossen, das die Initiative für ungültig erklärt hatte. die Richter folgten einem kürzlich gefällten Urteil des Bundesgerichts über ein ähnlich lautendes Volksbegehren aus dem Kanton Genf. Es sei zwar unklar, ob die Waadtländer Initiative nicht doch Bundesrecht verletze,. Dies sei jedoch nicht automatisch ein ausreichender Grund, die Initiative für ungültig zu erklären. NZZ. Freitag, 21.5.2010
29.04.2010 Genf
Bundesgericht
Personen
Solidarité
Helen Brügger
Initiative
Mindestlohn

Die Mindestlohn-Initiative ist gültig. Das Bundesgericht korrigiert einen Parlamentsentscheid. Die Genfer Initiative für einen gesetzlichen Mindestlohn, eingereicht von der Partei Solidarité, ist gültig. Das entschied vor einer Woche das Bundesgericht. Es erteilt damit dem  Genfer Kantonsparlament eine Abfuhr, das die Initiative als verfassungswidrig bezeichnet und behauptet hatte, übergeordnetes Recht verbiete die Einführung eines Mindestlohnes auf kantonaler Ebene. (...). Mit Foto. Helen Brügger. WOZ. Donnerstag, 29.4.2010

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