Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 77

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18.11.2017 Schweiz
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Lohnerhöhungen
Medien-Mitteilung
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Bauarbeiter beschliessen nächste Schritte. Es braucht mehr Lohn auf dem Bau! Die 160 delegierten Bauarbeiter haben heute an der Unia-Berufskonferenz die aktuelle Lohnrunde bilanziert. Sie sind enttäuscht und wütend. Die Baumeister wollen nach drei Jahren Stillstand beim Lohn auch dieses Jahr keine Lohnerhöhung garantieren – trotz ausgezeichneter Baukonjunktur. Die Bauarbeiter erwarten, dass der Baumeisterverband an den Verhandlungstisch zurückkehrt und fordern eine substanzielle Lohnerhöhung für alle. Die Bauarbeiter waren an ihrer heutigen Berufskonferenz in Bern enttäuscht und wütend. Denn auch diesen Herbst verweigert der Schweizerische Baumeisterverband eine angemessene Lohnerhöhung. Dabei wäre diese absolut nötig, um die Kaufkraft der Bauarbeiter mindestens zu halten. Insbesondere die Krankenkassenprämien explodieren regelrecht und belasten das Familienbudget der Bauarbeiter massiv. Nachdem es seit drei Jahren keine Lohnerhöhung für alle mehr gegeben hat und gleichzeitig die Bauwirtschaft boomt, erwarten sie dieses Jahr endlich einen substanziellen Beitrag an ihre steigenden Kosten. Bauarbeiter fordern Weiterführung der Verhandlungen. Die Bauarbeiter fordern den Baumeisterverband auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Verhandlungen über die Lohnerhöhung für 2018 fortzusetzen. Die delegierten Bauarbeiter halten an ihrer Forderung fest: (…).
Unia Schweiz, 18.11.2017.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 2017-11-18.
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16.10.2017 Biel
GBLS Biel

Budget Stadt Biel
Medien-Mitteilung
Volltext
Annehmbare Budgetvorlage des Gemeinderats. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland kann mit der Vorlage des Gemeinderats für das Budget 2018 der Stadt Biel leben. Es bewahrt wichtige Leistungen für Biel und seine Bevölkerung, für die sich die Gewerkschaften mit dem Komitee „Biel für alle“ anlässlich des umkämpften Budgets 2016 eingesetzt hatten. Mit dem schliesslich klaren Ja zum definitiven Budget hatte die Bevölkerung gezeigt, dass es hinter den vielfältigen und wertvollen sozialen und kulturellen Institutionen Biels steht und den Abbau bei den Schulen und bei den übrigen wichtigen Leistungen der Stadt ablehnt. Dieses Ergebnis ist das Verdienst einer beispiellosen Bewegung von Menschen, die sich unermüdlich und solidarisch für eine vielfältige und lebenswerte Stadt engagiert und sich weiterhin dafür einsetzen wird. Die Vorlage des Gemeinderats für das Budget 2018 schreibt die Budgets 2016 und 2017 fort und verzichtet auf weitere schmerzhafte Abbaumassnahmen. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) kann daher mit dem Budgetentwurf leben. Dennoch erachtet er das Budget als einen Kompromiss, den es in den kommenden Jahren zu erhalten gilt. Die angekündigten Steuersenkungen für Unternehmen und das Abbauprogramm des Kantons werden die künftigen Budgets der Stadt massiv unter Druck setzen. Der GBLS unterstützt daher den Gemeinderat bei seinem Einsatz gegen die unverantwortliche Finanzpolitik des Kantons.
GBLS Biel, Medienmitteilung, 16.10.2017.
GBLS > Budget Stadt Biel. GBLS Biel, 2017-10-16.
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22.09.2017 Schweiz
Garanto
Publica

Medien-Mitteilung
Publica
Rente
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Garanto/Publica.%20Renten.%20Garanto,%202017-09-22.pdfWeniger Rente und weniger Lohn: Nein! Der Bundesrat ist in der Pflicht für eine Zusatzfinanzierung der 2. Säule zu sorgen. Die PUBLICA will den technischen Zins der angeschlossenen Vorsorgewerke per 2019 auf 2% senken. Das betrifft auch die Bundesangestellten, deren Guthaben in der 2. Säule ohne Gegenfinanzierung der Arbeitgeberin massiv gekürzt würde. Der Bundesrat will 160 Millionen Franken einschiessen und seine jährlichen Beiträge erhöhen. Das reicht bei weitem nicht aus, um das Leistungsniveau zu halten. Bundesangestellte müssen trotz dieses Beitrages mit durchschnittlich 4,5% Renteneinbusse rechnen. Gleichzeitig will der Bundesrat dem Personal in den kommenden Jahren nicht mal mehr die Teuerung ausgleichen. Die Personalverbände sagen dazu geschlossen Nein! Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) besteht darauf, dass der Bundesrat in der Pflicht ist, die Zusatzfinanzierung für die 2. Säule aufzubringen. Das Bundespersonal musste bereits für 2016 und 2017 bei den Löhnen eine Nullrunde hinnehmen und dieses Jahr dürfte es wieder eine positive Teuerung geben. Deshalb hat der Bundesrat im Voranschlag für 2018 etwas mehr bei den Personalkosten budgetiert. Diese 0,6% will er nun einfach für die 2. Säule verwenden. Dem Personal würde damit nicht mal mehr die Teuerung ausgeglichen. Und es muss trotzdem auch noch einen (...).
Garanto, Medienmitteilung, 22.9.2017.
Garanto > Publica. Renten. Garanto, 2017-09-22.
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25.05.2016 Airolo
Tunnelbau
Unia Schweiz

Gotthard-Tunnel
Medien-Mitteilung
Veranstaltung
Volltext
Internationales Gewerkschaftstreffen mit Podiumsdiskussion. Menschen bauten den Gotthardtunnel, nicht Maschinen. Samstag, 28. Mai 2016, 13.30 bis 15.30 Uhr, Casa Patriziale, via Olimpia 31, Airolo. Sehr geehrte Medienschaffende. Bald wird der neue Gotthard-Basistunnel eröffnet – der längste Bahntunnel der Welt. Gemeinsam mit europäischen Gästen will die Unia die Eröffnung des Gotthardbasistunnels und die Arbeit der Mineure feiern und den Opfern des Tunnelbaus gedenken. Zeitweise arbeiteten über 2500 Arbeiter aus über 10 Ländern auf der Baustelle. Der Tunnel mitten durch die Schweiz ist das Resultat der Zusammenarbeit von Arbeitnehmenden aus ganz Europa. Tief im Berg, leisteten die Mineure eine harte und gefährliche Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Bauarbeitern aus vielen Ländern, mit verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Kulturen war für die Gewerkschaften gleichzeitig eine Herausforderung sowie eine Bereicherung. Auf einem Podium sollen die Schwierigkeiten beim Bau aus Sicht der Arbeiter und Gewerkschaften diskutiert werden. Am Podium teilnehmen werden: (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 25.5.2016.
Unia Schweiz > Gotthard-Tunnel. Veranstaltung. Unia Schweiz, 2016-05-25.
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19.05.2016 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Fahrdienstpersonal
Gotthard-Tunnel
Medien-Mitteilung
Volltext
Die Gotthard-Bergstrecke verdient volle Aufmerksamkeit. Bergstrecke braucht Züge mit Begleitpersonal. Die Absicht der SBB ist klar: Ab Fahrplanwechsel 2016 sollen Züge auf der Gotthard-Bergstrecke ohne Zugbegleitung verkehren. Damit nimmt sie weder auf die Sicherheit der Reisenden noch auf deren Service-Bedürfnisse Rücksicht. Zudem wirkt sich der Entscheid negativ auf die Situation des Zugpersonals im Tessin aus. Darauf haben heute in Faido in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Politik die vom SEV vertretenen Zugbegleiter und Lokomotivführer aufmerksam gemacht. Bis zum Auslaufen der bestehenden Konzession Ende 2017 hat die SBB den Auftrag, die Gotthard-Bergstrecke als Linie des Fernverkehres zu betreiben. Im Gegensatz zu Regionalzügen werden Fernverkehrszüge von Zugpersonal begleitet. Die SBB beabsichtigt jedoch, mit dem Fahrplanwechsel in Dezember 2016 auf der Bergstrecke Regionalzugsmaterial einzusetzen, ohne Zugbegleitung. Die Absicht, unbegleitete Züge über die Bergstrecke zu führen, wird sowohl vom Zugpersonal als auch vom Lokpersonal kritisiert, das im SEV organisiert ist. Auf einer über hundertjährigen Stecke muss den Reisenden optimale Sicherheit gewährleistet werden. Das Zugpersonal bietet neben dem Service auch die nötige Sicherheit bei Zwischenfällen, für die es speziell ausgebildet ist. Falls eine Rettung aus Tunneln und bei Bränden nötig wird, kann nur das Zugpersonal den Reisenden die nötige Unterstützung und Information bieten. Die Lokführer sind zwangsläufig vollständig damit beschäftigt, das Fahrzeug zu sichern und wieder betriebsfähig zu machen und können sich nicht um die Fahrgäste kümmern. (…).
SEV, Medienmitteilung, 19.5.2016.
SEV > SBB. Gotthardtunnel. Begleitung. SEV, 2016-05-19.
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29.03.2016 Schweiz
AHV
Unia Schweiz

AHV-Renten
Medien-Mitteilung
Volltext
Stärkung der AHV sichert die Renten am besten. Das Ergebnis der AHV ist erstmals seit Jahren negativ. Doch Grund zur Panik besteht nicht. Die AHV ist nach wie vor der stabilste Pfeiler der Altersvorsorge. Mit einer intelligenten Zusatzfinanzierung kann die Integration der „Baby Boomer“ in die AHV gelingen. Die Zahlen dürfen nicht täuschen: Die AHV ist nach wie vor die stabilste und sicherste Säule unserer Altersvorsorge. Ihre Reserven belaufen sich auf über 44 Milliarden Franken. Die Entwicklung der AHV ist zudem berechenbar: Dank des solidarischen Umlageverfahrens wird der Grossteil der Renten direkt aus den laufenden Beiträgen gezahlt. Im Gegensatz dazu sind die Pensionskassen noch viel mehr den Spekulanten und Finanzmärkten ausgeliefert. Die aktuelle Zinssituation, welche auch das Anlageergebnis der AHV beeinträchtigt hat, gefährdet deshalb vor allem die zweite Säule. „Baby Boomer“ stellen kein Problem dar. Das negative Umlageergebnis weist darauf hin, dass bis 2030 in der AHV durch die Pensionierung der „Baby Boomer“ ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht. Dieser lässt sich aber problemlos ausgleichen – etwa durch ein zusätzliches Mehrwertsteuerprozent. Werden ab 2017 die auslaufenden 0,3 Mehrwertsteuerprozente für die IV in die AHV überführt, wird die nötige Erhöhung noch geringer ausfallen. Stabiles Finanzierungsmodell. Für die Unia ist klar: Um die Renten langfristig zu sichern, muss die AHV gestärkt werden. Dank ihres Finanzierungssystems ist die AHV am ehesten in der Lage, (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.3.2016.
Unia Schweiz > AHV. AHV-Renten. Unia Schweiz, 2016-03-29.
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11.03.2016 Winterthur
Sulzer AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Betriebsschliessung
Medien-Mitteilung
Sulzer AG
Volltext
Werkschliessung bei Sulzer - 90 Jobs gehen verloren. Starker Franken hinterlässt Spur der Verwüstung. Die Gewerkschaft Unia ist empört über die Ankündigung von Sulzer, die Produktion in Winterthur zu schliessen. Der Konzern stellt Profitgier über alles andere. Der Fall zeigt aber auch die verheerenden Folgen der Nationalbankpolitik. Der Industriekonzern Sulzer will sein Werk in Winterthur schliessen und 90 Leute auf die Strasse stellen. Als Begründung nennt Sulzer den überbewerteten Franken. Doch es geht auch um Profitmaximierung. Empörendes Verhalten von Sulzer. Sulzer versucht, seine Profite auf Kosten der Beschäftigten maximieren. Es ist kaum zwei Wochen her, dass Sulzer die Ausschüttung einer Sonderdividende an die Aktionäre angekündigt hat. Der neue Sulzer-CEO kassiert zusätzlich eine Antrittsprämie von fast 3 Millionen Franken. Dass jetzt 90 Menschen mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes dafür zahlen müssen, ist eine Frechheit. Die Unia fordert den Konzern auf, die Stellen in Winterthur zu erhalten. Spur der Verwüstung in der Industrie. Es ist wichtig, diesen Fall im Kontext zu sehen: Die Währungspolitik der Nationalbank hinterlässt gegenwärtig eine Spur der Verwüstung in der Industrie. Tausende Stellen wurden dieses Jahr bereits abgebaut. Der Hauptgrund ist der aufgeblähte Schweizer Franken, ein Resultat der desaströsen und mutlosen Politik der Nationalbankspitze. Die SNB macht sich zur Totengräberin des Werkplatzes Schweiz. Es braucht jetzt sofort einen neuen Mindestkurs, wie (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.3.2016.
Unia Schweiz > Sulzer AG. Betriebsschliessung. Unia Medienmitteilung, 2016-03-11.
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07.03.2016 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauentag
Medien-Mitteilung
Rentenalter
Volltext
Unia-Aktionstag in der ganzen Schweiz. Internationaler Frauentag: gegen Rentenabbau und für eine starke AHV. Zum Internationalen Frauentag führt die Unia morgen in der ganzen Schweiz vielfältige Aktionen durch. Im Zentrum steht das Nein zur Rentenaltererhöhung und die Stärkung der AHV, wie sie die Initiative AHVplus der Gewerkschaften verlangt. Denn Frauen profitieren besonders von diesem Sozialwerk - und sie sind im Alter stärker als die Männer auf dieses angewiesen. In rund einem Dutzend Städten von Genf bis Chur gehen Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia am Internationalen Frauentag auf die Strasse. Mit vielfältigen Aktionen machen sie darauf aufmerksam, dass Frauen besonders auf gute AHV-Renten angewiesen sind, und werben für die Volksinitiative AHVplus. Die Initiative der Gewerkschaften, die im Herbst zur Abstimmung kommt, verlangt eine Aufstockung der AHV-Renten um 10 Prozent. Fast 40 Prozent der Frauen leben im Alter nur von der AHV-Rente - bei den Männern sind es 19 Prozent. Weil Frauen oft schlecht(er) verdienen oder Teilzeit arbeiten, ist ihre Rente aus der zweiten Säule im Schnitt nur halb so gross wie jene der Männer. Schliesslich verfügt nur eine von fünf Frauen über eine dritte Säule. Gegen die Erhöhung des Rentenalters. Frauen sind aber auch speziell von drohenden Verschlechterungen im Rahmen des Reformpakets Altersvorsorge 2020 betroffen. Dort steht insbesondere eine Erhöhung des Frauenrentenalters zur Diskussion, was einen empfindlichen Rentenabbau bedeutet, würden damit doch auf dem Buckel (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.3.2016.
Unia Schweiz > Frauentag, Rentenalter. Unia Schweiz, 2016-03-07.
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03.03.2016 Schweiz
Einbürgerung
Emigranten
Unia Schweiz

Medien-Mitteilung
Saisonnierstatut
Volltext
Bundesrat ignoriert Probleme - dürftige Vorschläge zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative und den flankierenden Massnahmen. Probleme endlich lösen - Schutz der Löhne und der Arbeitsbedingungen muss dringend verstärkt werden. Die Gewerkschaft Unia lehnt den Vorschlag des Bundesrates zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative (Art. 121a BV) ab. Kontingente führen zu neuen Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt und stellen die Personenfreizügigkeit radikal in Frage. Die Unia befürwortet diese als wichtiges Recht der Arbeitnehmenden und Voraussetzung für die bilateralen Verträge mit der EU. Gleichzeitig muss aber der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz verstärkt werden. Der Vorschlag des Bundesrates ist nicht akzeptabel. Kontingente führen zu Diskriminierungen. Die präsentierte Lösung führt zu einer Zunahme von Kürzest-Aufenthaltsbewilligungen und zu prekären Verhältnissen. Die Erfahrung zeigt, dass Kontingente die Abhängigkeit der betroffenen Arbeitnehmenden von ihrem Arbeitgeber vergrössern. Sie können sich kaum gegen gesetzes- und GAV-widrige Arbeitsbedingungen wehren. Das öffnet dem Lohndruck Tür und Tor. So zeigte sich dies beim Saisonnierstatut. Flankierende Massnahmen zwingend verstärken. Das Ja zur Zuwanderungsinitiative war ein Resultat der Angst vieler Menschen um ihre Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Um diesen Ängsten Rechnung zu tragen, braucht es nicht Kontingente, sondern bessere flankierende Massnahmen (FlaM) zum Schutz aller. Für (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.3.2016.
Unia Schweiz > Saisonnierstatut. Einwanderung. Unia Schweiz, 2016-03-03.
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13.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Medien-Mitteilung
Stellenabbau
Volltext
Massiver Stellenabbau bei General Electric. Unia fordert Massnahmen zum Erhalt der Stellen bei GE. Die Unia verurteilt die Ankündigung von General Electric (GE), über 1300 Arbeitsplätze in der Schweiz abzubauen, aufs Schärfste. Der Konzern setzt ausschliesslich auf Gewinnmaximierung. Es braucht Sofortmassnahmen, damit Stellen erhalten werden können. Auch die Politik ist gefordert, endlich für den Werkplatz Schweiz aktiv zu werden. Der Entscheid von GE, bei ihrer Tochterfirma Alstom einen Kahlschlag durchzuführen, ist ein schwerer Schlag für die Schweizer Industrie und insbesondere den Kanton Aargau. Die Unia hatte bereits vor der Übernahme von Alstom durch GE vor einem Stellenabbau gewarnt. Leider zeigt sich nun, dass GE wie schon öfter Gewinnoptimierungen und Aktionärsinteressen über alles andere stellt. Die Firma ist nun dringend aufgefordert, alles zu tun, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Stellen zu erhalten. Versagen der Politik. Der Kahlschlag macht auch das Versagen der Politik deutlich. Es braucht jetzt endlich konkrete Massnahmen zur Sicherung und Stärkung der Industrie in der Schweiz, wie sie die Unia seit langem fordert. Nur eine entschlossene Industriepolitik kann eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindern. Sie muss alle Akteure einbeziehen, auf Innovation und gut ausgebildete Beschäftigte setzen und sich zum Werkplatz Schweiz bekennen. Unia unterstützt Pekos. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.1.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 13.1.2016.
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26.11.2015 Schweiz
Ausbaugewerbe
Unia Schweiz

Ausbaugewerbe
Lohnerhöhungen
Medien-Mitteilung
Volltext
Lohnerhöhung im Ausbaugewerbe der Westschweiz. Trotz Negativteuerung 1,.3% mehr Lohn. Die Sozialpartner des Ausbaugewerbes der Westschweiz (Gipser und Maler, Holz- sowie weiteres Baunebengewerbe) haben für die gesamte Branche in der Westschweiz eine Lohnvereinbarung abgeschlossen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten ab Januar 2016 eine Lohnerhöhung von 1% generell sowie eine leistungsbezogene individuelle Erhöhung von 0,3%. Das ist ein starkes Signal zugunsten des Binnenkonsums und der Kaufkrafterhaltung. Trotz der Negativteuerung und der Frankenstärke mit ihren schädlichen Auswirkungen auf die Exporte, konnten die Sozialpartner des Gesamtarbeitsvertrags für das Ausbaugewerbe der Romandie dieses Jahr eine Lohnvereinbarung abschliessen. Rund 17'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere in den Berufen des Holz- und Malergewerbes beschäftigt sind, erhalten eine Lohnerhöhung. Der Bundesrat wird die Vereinbarung als allgemeinverbindlich erklären, so dass sie für alle in diesen Berufen tätigen Betriebe der Westschweiz gelten wird. Von Vorteil für den Konsum. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 26.11.2015.
Unia Schweiz > Ausbaugewerbe. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 26.11.2015.
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23.11.2015 BS Kanton
Erklärung von Bern
Tally Weijl AG
Unia Nordwestschweiz

Euro
Löhne
Medien-Mitteilung
Tally Weijl AG
Volltext
Schweizer Modekette zahlt Euro-Löhne. Unfaires Lohn- und Geschäftsmodell bei Tally Weijl. Tally Weijl will seinen Mitarbeitenden im Basler Hauptsitz künftig Euro-Löhne bezahlen. Das Modeunternehmen wälzt damit die Währungsrisiken direkt auf seine Angestellten ab. Auch international ist Tally Weijl in der Kritik, u.a. wegen Löhnen unter dem Existenzminimum und mangelnder Transparenz. Dieses national und international unfaire Geschäftsmodell ist für die Unia und die Erklärung von Bern inakzeptabel. In einem gemeinsamen Schreiben an CEO Beat Grüring fordern sie Tally Weijl zu unverzüglichen Verbesserungen auf. Tally Weijl-Mitarbeitende am Basler Hauptsitz erhalten ihre Löhne künftig in Euro ausbezahlt. Für die Gewerkschaft Unia und die entwicklungspolitische Erklärung von Bern (EvB) ist dies äussert problematisch. Tally Weijl propagiert damit ein Geschäftsmodell, welches die Währungsrisiken direkt auf die Mitarbeitenden abwälzt. Die angebliche teilweise „Freiwilligkeit“ der Massnahme ist zynisch und verkennt den Druck, der auf die Betroffenen ausgeübt wird. Tally Weijl muss Verantwortung wahrnehmen. Bereits in der Vergangenheit hat sich Tally Weijl geweigert, seiner Verantwortung als grosses Schweizer Unternehmen nachzukommen: Die Clean Clothes Campaign der EvB fordert Tally Weijl seit Jahren zu mehr Transparenz und konkreten Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der eigenen Lieferkette auf. Tally Weijl ignoriert die Verantwortung für die Bezahlung von Existenzlöhnen und verweist lediglich auf die gesetzlichen Mindestlöhne. Diese liegen jedoch in allen Produktionsländern weit unter dem Existenzminimum. (…).
Unia Nordwestschweiz > Tally Wejl AG. Eurolöhne. Unia Nordwestschweiz, 23.11.2015.
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17.11.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Entlassungen
Medien-Mitteilung
Sozialplan
Volltext
Trotz Konsultationsverfahren: Abbau von 250 Stellen in der SRG und dem tpc - SSM ist schwer enttäuscht. Das SSM ist enttäuscht, dass sich die SRG nicht bereit erklärt, bis zur Einführung des neuen Gebührensystems auf Entlassungen zu verzichten. Trotz den über 400 Vorschlägen beharrt die SRG auf dem maximalen Abbau von 250 Stellen. Unverständlich ist für die Gewerkschaft insbesondere, dass die SRG nicht auf den SSM-Vorschlag eingetreten ist, für die Deckung allfälliger Verluste vorübergehend auch eine Verkleinerung des Eigenkapitals oder eine Erhöhung der Fremdverschuldung in Betracht zu ziehen. Dass solche Vorschläge in Verbindung mit den 400 Alternativvorschlägen der Mitarbeitenden im Konsultationsverfahren nicht zur Reduktion des angekündigten Stellenabbaus geführt haben ist nicht nachvollziehbar und gibt allen denen Recht, welche das aufwändige Konsultationsverfahren als Alibiübung bezeichnet haben. Mit dem nun beschlossenen Programm- und Personalabbau schwächt die SRG zudem ihre Position in der kommenden Diskussion um den Service public. Fairer Sozialplan. (…).
SSM. Medienmitteilung, 17.11.2015.
SSM > Sozialplan. Entlassungen. SSM, Medienmitteilung, 17.11.2015.
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04.11.2015 Schweiz
Arbeitszeit
Unia Schweiz

Arbeitszeiterfassung
Medien-Mitteilung
Volltext
Bundesrat lockert Stempelpflicht. Schutzbestimmungen bei der Arbeitszeiterfassung müssen rigoros eingehalten werden. Die Erfassung der Arbeitszeit ist wichtig, um Arbeitnehmende vor Gratisarbeit, Stress und Burnout zu schützen. Die Unia bedauert deshalb, dass die heute vom Bundesrat verabschiedete revidierte Verordnung zum Arbeitsgesetz die Pflicht zur Arbeitszeiter¬fassung lockert. Sie begrüsst aber, dass er die Lockerung an klare Bedingungen knüpft. Die Unia wird Betroffene und Personalkommissionen mit ihrer neuen Dienst¬leistung „Service Arbeitszeit“ unterstützen, damit diese Bedingungen auch tatsächlich eingehalten werden. Die heute vom Bundesrat verabschiedete revidierte Verordnung weicht die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für bestimmte Arbeitnehmergruppen ab dem 1. Januar 2016 auf. Die Aufhebung der Erfassungspflicht wird dabei an klare Bedingungen geknüpft: ein Jahressalär von mindestens 120‘000 Franken, eine hohe Zeitautonomie der Betroffenen und der Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrags mit repräsentativen Gewerkschaften, der auch spezielle Massnahmen zum Schutz der psychischen Gesundheit enthalten muss. Die Unia wird darauf beharren, dass diese Bedingungen strikte eingehalten werden. Arbeitgeber sowie Bund und Kantone stehen jetzt in der Pflicht, für eine korrekte Umsetzung zu sorgen und die rigorose Einhaltung der Bestimmungen zu kontrollieren. Arbeitszeiterfassung wird wichtiger. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 4.11.2015.
Unia Schweiz > Arbeitszeiterfassung. Unia Schweiz, 4.11.2015.
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24.10.2015 Schweiz
AHV
Frauen
Unia Schweiz

Frauenkonferenz
Medien-Mitteilung
Rentenalter
Volltext
Unia Frauenkommission gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters. Keine Reform der Altersvorsorge auf Kosten der Frauen! Für die Delegierten der Unia-Frauenkommission, die sich heute in Bern versammelten, ist klar: Es darf nicht schon wieder auf dem Rücken der Frauen gespart werden. Sie lehnen die geplante Erhöhung des Frauenrentenalters sowie die Senkung des Umwandlungssatzes entschieden ab. Was es stattdessen braucht, ist eine deutliche Stärkung der AHV, wie sie die Initiative AHVplus vorsieht. Schliesslich bekräftigten die Unia-Frauen ihre Forderung nach einer raschen und griffigen Umsetzung der Lohngleichheit. Im Rahmen der Rentenreform 2020 sollen das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht und der Umwandlungssatz der Pensionskasse auf 6% gesenkt werden - massive Einschnitte in die Altersvorsorge der Frauen. Für die Delegierten der Unia Frauenkommission ist das inakzeptabel. In ihrer Resolution fordern sie ein finanzierbares und flexibles Rentenalter. Bessere AHV-Renten für alle! Die AHV, wichtigste Säule der Schweizer Altersvorsorge, muss gestärkt werden. Denn die Frauenrenten reichen heute nicht für ein Leben in Würde. Mit der Initiative AHVplus fordert die Unia 10% höhere Renten für alle. Die Senkung des Umwandlungssatzes in der Pensionskasse lehnen die Delegierten entschieden ab. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 24.10.2015.
Unia Schweiz > Frauen. Rentenalter. Unia Schweiz, 24.10.2015.
Ganzer Text
14.09.2015 Schweiz
Garanto
PVB
VPOD Schweiz

Bundespersonal
Medien-Mitteilung
Sozialpartnerschaft
Volltext
Bundesrat verletzt Sozialpartnerschaft. Im Wahljahr 2015 hat sich der Bundesrat aus der Sozialpartnerschaft verabschiedet. Er ist im Wahlkampf. Zu spüren bekommen dies die Bundesangestellten und ihre Personalverbände: Statt mit den Personalverbänden über strittige Geschäfte zu verhandeln, hat der Bundesrat einseitig Verschlechterungen bei den Anstellungsbedingungen verfügt. Am 12. August beschloss der Bundesrat ein Sparpaket, welches im Personalbereich jährlich wiederkehrende Einsparungen von 30 Millionen Franken vorsieht, obwohl die Rechnung des Bundes 2015 voraussichtlich mit einem Überschuss von 900 Mio. Fr. abschliesst. Er verfügte unter anderem eine Nullrunde bei den Löhnen für 2016 eine massive Senkung bei der Lohnentwicklung und die Streichung der Treueprämien im 5. Dienstjahr. Am 11. September 2015 hat er nun nachgedoppelt und seine Beschlüsse vom 12. August 2015 verschärft. So wird nicht einfach die Treueprämie im 5. Anstellungsjahr gestrichen, sondern auch die Treueprämie ab dem 10. Dienstjahr halbiert. Bereits im Frühjahr zeichnete sich eine Veränderung in der Sozialpartnerschaft ab: Die Chefin des EFD sistierte den zwischen den Sozialpartnern in langwierigen Verhandlungen ausgehandelten Sozialplan der Bundesverwaltung. (…).
Medienmitteilung der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal VGB, 14.9.2015.
Garanto > Sozialpartnerschaft. Bundespersonal. Garanto, 14.9.2015.
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01.07.2015 Schweiz
Frauen
Personen
SGB-Frauenkommission
Regula Bühlmann
Jubiläum
Medien-Mitteilung
Mutterschaftsurlaub
Volltext
10 Jahre Mutterschaftsurlaub. Jetzt ist Zeit für weitere bedürfnisgerechte Schritte. Seit 1945 hatte die Schweizerische Bundesverfassung die Einführung eines Mutterschaftsurlaubs gefordert. Obwohl sich Frauenorganisationen und Gewerkschaften unermüdlich für eine Konkretisierung im Gesetz einsetzten, hatte das Stimmvolk diese in drei Abstimmungen abgelehnt: 1984, 1987 und 1999. Erst im 21. Jahrhundert, nämlich am 26. September 2004, sagte es JA zu einer entsprechenden Änderung in der Erwerbsersatzordnung (EO). Seit heute 10 Jahren ist der Mutterschaftsurlaub in der Schweiz nun obligatorisch. Entgegen vielfältiger Befürchtungen, die vor der Abstimmung geäussert wurden, verlief die Einführung des Mutterschaftsurlaubs problemlos. Er hat sich bewährt, heute schätzen ihn Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen. Nichtsdestotrotz wird diese Errungenschaft immer wieder angegriffen. Aktuell mit einer beabsichtigen Senkung der EO-Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden von 0.5% auf 0.4%. Der SGB wehrt sich dagegen, dass die EO ausgeblutet wird. Die Reserve, wie wir sie heute haben, ist keine Einladung zur Beitragskürzung, sondern viel mehr ein wichtiges Mittel auf dem Weg zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Fortschritte auf diesem Weg dürfen nicht vorzeitig technokratisch abgeklemmt werden. Denn am Ziel sind wir auch mit dem Mutterschaftsurlaub, wie wir ihn seit zehn Jahren haben, noch nicht. Der SGB stellt deshalb zu diesem Jubiläum drei Hauptforderungen: (…).
Regula Bühlmann, Zentralsekretärin SGB.
SGB > Frauenkommission. Mutterschaftsurlaub. Medienmitteilung., SGB,1.7.2015.
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27.06.2015 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Syna
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Demonstration
Medien-Mitteilung
Volltext
Bauarbeiter-Grossdemonstration in der Innenstadt von Zürich. 15‘000 Bauarbeiter fordern einen besseren Vertrag und die Beibehaltung der Rente mit 60. Heute Samstag demonstrierten in Zürich über 15‘000 Bauarbeiter aus der ganzen Schweiz für einen besseren Landesmantelvertrag (LMV) und die Rente mit 60. Der bestehende Landesmantelvertrag läuft Ende 2015 aus. Gleichzeitig muss dringend eine Lösung für die Sicherung der Rente ab 60 gefunden werden, wie sie heute im Bauhauptgewerbe möglich ist. Die kämpferische Demo ist ein Warnschuss an den Schweizerischen Baumeisterverband, der bis heute Verhandlungen verweigert, um die anstehenden Probleme zu lösen. Ohne neuen Vertrag droht im Baugewerbe ein heisser Herbst. Dieses Jahr geht es für die Bauarbeiter in der Schweiz um viel: Der Landesmantelvertrag (LMV), der Gesamtarbeitsvertrag für das Bauhauptgewerbe mit rund 80‘000 Unterstellten, läuft Ende 2015 aus. Die Bauarbeiter verlangen insbesondere Verbesserungen beim Schutz bei Schlechtwetter und vor Lohndumping. Zudem muss die Frühpensionierung mit 60 weiterhin garantiert sein. Ohne Lösung der bestehenden Probleme droht ein vertragsloser Zustand ab Ende Jahr mit weitreichenden Konsequenzen für die Baubranche und die gesamte Schweiz. Keine Verschlechterung des Rentenalters. (…).
Unia Schweiz, Syna. Medienmitteilung, 27.6.2015
Unia Schweiz > Demonstration Zürich. Rentenalter. Medienmitteilung. Unia, 27.6.2015.
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14.04.2015 Schweiz
Protectas SA
Unia Schweiz

Lohndumping
Medien-Mitteilung
Protectas SA
Volltext
Lohndumping beim Protectas-Subunternehmen Safe Power. Subunternehmen: Protectas muss seine Verantwortung wahrnehmen. Safe Power ist ein wichtiges Subunternehmen der Protectas und verstösst massiv gegen Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags. Generell sind dort die Arbeits¬bedingungen schlechter als in der Branche üblich. Die Gewerkschaft Unia fordert Protectas auf, ihre Verantwortung als Auftraggeberin wahrzunehmen und sicher zu stellen, dass ihre Subunternehmen die Bestimmungen des GAV einhalten. Die Gewerkschaft Unia hat beim Protectas-Subunternehmen Safe Power inakzeptable Arbeitsbedingungen festgestellt. Safe Power bezahlt nicht nur Löhne, die unter den GAV-Mindestlöhnen liegen. Auch die Leistungen bei der Weiterbildung und der Rückzahlung von berufsbedingten Ausgaben sind mangelhaft und entsprechen nicht den GAV-Vorgaben. Zudem hat das Unternehmen Mitarbeitende verpflichtet, ihren Status als Angestellte eines Sub-unternehmens zu vertuschen. Das zeigt den eklatanten Mangel an Berufsethos dieser Firma. Safe Power verfolgt eine bewusste Strategie zur Umgehung des GAV der privaten Sicherheitsbranche. Sie schuf zahlreiche kleine Parallelunternehmen, die insgesamt einige Dutzend Mitarbeitende beschäftigen. (…).
Unia Schweiz. Protectas. Medienmitteilung. 14.4.2015.
Unia Schweiz > Protectas. Lohndumping. Unia Schweiz. 2015-04-14.
Ganzer Text
13.04.2015 Schweiz
Holcim AG
Unia Schweiz

Fusion
Holcim AG
Medien-Mitteilung
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Arbeitnehmervertretungen protestieren an Generalversammlung der Holcim-Aktionäre. Holcim und Lafarge: Keine Fusion ohne Arbeitnehmerrechte! Vertreterinnen und Vertreter der Beschäftigten von Holcim und Lafarge aus Europa und darüber hinaus protestierten heute anlässlich der Generalversammlung der Holcim-Aktionäre. Der friedliche Protest erfolgte zusammen mit Vertretungen der internationalen Gewerkschaften und der Unia. Sie haben die Aktionäre an deren soziale Verantwortung erinnert und ganz konkret Garantien zu sozialen Standards und einen Ausbau der Arbeitnehmerrechte im neuen Megakonzern verlangt. Die Fusion von Holcim und Lafarge ist ein Projekt, das vor allem wirtschaftliche Ziele verfolgt: Das neue Unternehmen soll mehr Marktmacht erlangen und den Aktionären Kursgewinne und hohe Dividenden bringen. Auf der anderen Seite stehen weltweit rund 130‘000 bei beiden Konzernen Beschäftigte, die in eine ungewisse Zukunft blicken. Die Beschäftigten dürfen für den Megadeal nicht mit Angst und Jobverlust bezahlen. Sie verlangen anständige Garantien zu sozialen Standards und Arbeitsplätzen. Deshalb haben sie zusammen mit ihren nationalen und internationalen Gewerkschaftsorganisationen anlässlich der Holcim-Generalversammlung Präsenz gezeigt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 13.4.2015.
Unia Schweiz > Holcim. Fusion. Unia Schweiz. 2015-04-13.
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28.03.2015 Schweiz
Unia Schweiz

Maler und Gipser
Medien-Mitteilung
Rentenalter
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Berufskonferenz Maler- und Gipsergewerbe kämpft für frühzeitigen Altersrücktritt. Arbeitgeber sollen die Verhandlungen wieder aufnehmen! Im Zentrum der heutigen Berufskonferenz standen die GAV-Verhandlungen im Maler- und Gipsergewerbe Deutschschweiz und Tessin. Die Delegierten wollen sich mit aller Kraft für die Einführung des wohl verdienten flexiblen Altersrücktritts einsetzen und verurteilen die Blockade der Arbeitgeber. Die Maler/innen und Gipser verrichten täglich einen Knochenjob. Sie verdienen deshalb die Möglichkeit der Frühpensionierung mit 62 Jahren, auch in der ganzen Deutschschweiz und im Tessin. Andere Regionen bzw. Branchen kennen bereits einen frühzeitigen Altersrücktritt, etwa das Bauhauptgewerbe, die Maler/innen- und Gipser der ganzen Westschweiz, der Kantone Basel-Land, Basel-Stadt sowie die Gipser im Tessin. GAV-Forderungen bekräftigt. Unter dem fadenscheinigen Vorwand, die „Fachstelle Risikoanalyse“ der Unia Zürich-Schaffhausen gefährde die Sozialpartnerschaft, hat der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SGMV) jedoch die Verhandlungen Ende 2014 einseitig sistiert. Für die Delegierten ist es absolut unverständlich, dass der SGMV nicht mehr verhandeln will. Es ist völlig unverhältnismässig, wegen eines Vertrags zwischen der Unia Zürich-Schaffhausen und dem Generalunternehmen Allreal die nationalen Verhandlungen abzubrechen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.3.2015.
Unia Schweiz > Maler und Gipser. Rentenalter. Unia Schweiz, 2015-03-28.
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27.03.2015 Rapperswil SG
Arbeitszeit
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Medien-Mitteilung
Migros
Sonntagsarbeit
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Sonntagsarbeit bei M-Express in Rapperswil. Unia verzeichnet weiteren Sieg gegen die illegale Sonntagsarbeit. Die Unia bekommt im Streit um die Sonntagsarbeit im Detailhandel ein weiteres Mal Recht: Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen bestätigt heute, dass M-Express in Rapperswil, umbenannt in „Migros Rapperswil Bahnhof“, die spezifischen Bedürfnisse von Touristen nicht erfüllt und somit am Sonntag kein Personal beschäftigen darf. Die Gewerkschaft Unia freut sich, dass die Sonntagsruhe endlich eingehalten wird und ruft die kantonalen Arbeitsinspektoren auf, ihre Kontrollen zu intensivieren. Der Entscheid vom 24. März bestätigt die ständige Rechtsprechung der Verwaltungs- und Justizbehörden. Heutzutage, da die Sonntagsruhe von der Arbeitgeberlobby im Detailhandel unaufhörlich in Frage gestellt wird, ist dies ein erfreuliches Signal. Nachdem das Verkaufspersonal ohnehin schon an 6 von 7 Tagen arbeiten muss, kämpft die Unia dafür, dass ihre Mitglieder und die Verkäuferinnen und Verkäufer wenigstens einen freien Tag pro Woche geniessen dürfen, so wie es der grossen Mehrheit der Beschäftigten in unseren Land vergönnt ist. Migros-Filiale erfüllt Tourismus-Kriterien nicht. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen stellt in seinem Entscheid fest, dass sich die Migros zwar in der Nähe eines Tourismusgebiets befindet, die Filiale mit ihrem Sortiment aber nicht den spezifischen Bedürfnissen der Touristen entspreche. (…).
Unia Graubünden > Sonntagsarbeit. Migros. Unia. 2015-03-27.
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27.01.2015 Schweiz
Unia Schweiz

Medien-Mitteilung
Mitgliederbewegung
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Auch 2014 erfolgreich auf Kurs. Die Gewerkschaft Unia gewinnt auch 2014 an Mitgliedern. Die Gewerkschaft Unia konnte 2014 erneut einen kleinen Mitgliederzuwachs verbuchen. Ende Jahr zählte sie 199‘828 Mitglieder, das sind 375 oder 0,2% mehr als im Jahr zuvor. Immer wieder wird behauptet, Gewerkschaften litten unter Mitgliederschwund. Die Gewerkschaft Unia zeigt erneut, dass diese Aussage nicht stimmt. Nach 2011, 2012 und 2013 gelang es ihr auch 2014, ihre Mitgliederzahl zu erhöhen, und sie hat die 200‘000er-Grenze nur haarscharf verpasst. Wachsen konnte die Unia insbesondere in den Sektoren Gewerbe (+1,4%) und Dienstleistungen (+1,3%), während die Mitgliederzahl im Baugewerbe stabil und in der Industrie leicht rückläufig war (-2,2%). Erneut angewachsen ist auch der Anteil der Frauen (+0,5% auf rund 23.5%) und der aktiven erwerbstätigen Mitglieder (+0,8% auf rund 82.5%). Der erneute Mitgliederzuwachs zeigt, dass die Unia mit ihrem konsequenten Einsatz für faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und mehr soziale Gerechtigkeit auf dem richtigen Kurs ist und ihren Mitgliedern gute Leistungen bietet. Das zeigte auch die repräsentative Mitgliederbefragung, welche die Unia im letzten Jahr durchführte. Als positiv wurden insbesondere die kompetente Rechtsberatung, der gute Informationsservice zu Gesamtarbeitsverträgen sowie die interne Weiterbildung bewertet. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.1.2015.
Unia Schweiz > Mitgliederbewegung Unia Schweiz 2015-01-27.
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10.12.2014 Schweiz
Gartenbau
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Gartenbau
Medien-Mitteilung
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Dumpingzustände im Gartenbau für weitere 4 Jahre festzementiert. Ungenügender Vertrag erneut hinter dem Rücken der Gärtnerinnen und Gärtner ausgehandelt. Der nicht-allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen dem Arbeitgeberverband JardinSuisse und dem Berufsverband Grüne Berufe Schweiz ist für 4 weitere Jahre verlängert worden. Die Gewerkschaft Unia kritisiert das nach wie vor ungenügende Niveau dieses Vertrages. Nur ein allgemeinverbindlicher GAV auf anständigem Niveau, an dem alle Sozialpartner beteiligt sind, kann die Missstände im Gartenbau beheben. Der Gartenbau gilt seit Jahren als Tieflohnbranche mit miesen Arbeitsbedingungen. Nicht nur die Unia, sondern auch Bund und Kantone haben die gravierende Situation mit Sorge verfolgt. Obwohl im Gartenbau gleich hart und fachlich nah zum Bauhauptgewerbe gearbeitet wird, sind die Löhne um bis zu 1‘000 Franken tiefer. So überrascht es nicht, dass kaum eine andere Branche eine so hohe Quote von Auszubildenden hat, welche die Branche während oder nach der Ausbildung verlassen. Zudem können Bauarbeiter mit 60 in die wohlverdiente Frühpension gehen, wovon die Gartenbauerinnen und -bauer heute nur träumen können. (…).
Unia Schweiz. Gartenbau. Arbeitsbedingungen. Medienmitteilung. Unia, 10-121-2014
Unia Schweiz > Gartenbau. Arbeitsbedingungen. Medienmitteilung. Unia, 2014-12-10.
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02.12.2014 AG Kanton
VPOD AG Kanton

Medien-Mitteilung
Psychiatrische Dienste
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Psychiatrische Dienste Aargau PDAG: Der VPOD unterstützt die Pflegenden der PDAG. Die Pflege muss ein eigenständiger Bereich bleiben. Die Leitung der Psychiatrischen Dienste Aargau PDAG beabsichtigt, die Pflege dem ärztlichen Dienst zu unterstellen. Die Pflegenden der PDAG lehnen diese Reorganisation ab. Der VPOD hat die Pflegenden der PDAG an ihrer Protestaktion von heute Nachmittag auf dem Areal der PDAG unterstützt. Die Stationsleitungen der PDAG wehren sich gegen die von der Leitung geplante Reorganisation, welche die Pflege dem ärztlichen Dienst unterstellt und haben heute Nachmittag mit einer stillen Protestaktion ihren Forderungen Ausdruck verliehen, nachdem sie ihren Standpunkt der Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli letzte Woche in einem Schreiben dargelegt haben. Der VPOD stellt sich vorbehaltslos hinter die Forderung der Stationsleitungen und der Pflege. (…).
VPOD AG Kanton, Medienmitteilung, 2.12.2014.
VPOD AG Kanton > Psychiatrische Dienste. Medienmitteilung. VPOD AG Kanton, 2014-12-02.
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