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Anzahl gefundene Artikel: 204

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06.04.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Volltext
Folgende sechs Massnahmen könnten die USA angesichts Covid-19 zum Wohle der Menschheit ergreifen. Die Vereinigten Staaten sollten unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Die Vereinigten Staaten sollten anstatt ihrer Versuche, die Pandemie zu politisieren und einen wenig kooperativen und ausgesprochen unilateralen Ansatz beizubehalten, unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Mindestens sechs Aktionen würden heute ihre Verpflichtung gegenüber der Charta der Vereinten Nationen, dem Völkerrecht, den Menschenrechten und den Völkern der Welt demonstrieren. 1. Alle einseitigen Sanktionen gegen Kuba, Venezuela, Iran, Syrien und andere Staaten vollständig, bedingungslos und endgültig beseitigen. Heutzutage kommen diese Massnahmen doppelt einem Genozid gleich, da sie den Kauf von Medikamenten, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern, die zur Vorbeugung und Bekämpfung der Krankheit erforderlich sind, durch diese Länder verhindern, einschränken oder verteuern. Es zeigt sich erneut, dass die Sanktionen der USA nicht gegen Regierungen, sondern gegen Völker gerichtet sind. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. USA. Granma, 2020-04-06.
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03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Kooperation, Frieden und Stabilität in der Welt: Aufruf von 230 politischen Parteien angesichts der Pandemie. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Der Text, der von 230 politischen Parteien aus über hundert Ländern paraphiert wurde, erkennt an, dass COVID-19 uns vor die dringlichste und schlimmste Herausforderung für die menschliche Gesundheit und die friedliche Entwicklung in der Welt stellt. Die Unterzeichner, die dem Gemeinwohl, der nationalen Entwicklung, dem Frieden und der Stabilität in der Welt verpflichtet sind, bestehen angesichts dieser nie da gewesenen Situation auf der Notwendigkeit, durchschlagende Massnahmen zu ergreifen, bei denen Leben und Gesundheit der höchste Rang eingeräumt wird, um entschlossen der Ausbreitung der Epidemie entgegenzutreten. In dem Bewusstsein, dass das Virus keine Grenzen kennt, gehen die Unterzeichner davon aus, dass kein Land in der Lage ist, die Krankheit allein zu bekämpfen; deswegen rufen sie dazu auf, die Ressourcen und Kräfte weltweit durch internationale Zusammenarbeit, integrierte politische Massnahmen und koordinierte Aktionen zusammenzufügen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-04-03.
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03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
AEO arbeitet bei Bekämpfung des neuen Coronavirus mit Kuba zusammen. Die Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme. Die Internationale Atomenergie-Organisation( IAEO) wird Kuba bei der Bekämpfung von COVID-19 durch die Spenden von Diagnose Kits, Ausrüstung und Schulung von Fachpersonal unterstützen. Wie Granma über Quellen der Agentur für Nuklearenergie und Fortschrittliche Technologie (Aenta) des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt erfuhr, gehören zu der Spende auch die sogenannte Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR), dank der man mit grosser Präzision die Präsenz des Virus feststellen und identifizieren kann, das die ansteckende Krankheit im Menschen sowie in Tieren, die als Wirt dienen können, verursacht. Der Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme, die auf die friedliche Anwendung der Nukleartechnologie in verschiedenen Bereichen ausgerichtet sind, wozu auch die Gesundheit von Mensch und Tier gehören.
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. IAEO. Granma, 2020-04-03.
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03.04.2020 Ecuador
Kuba
Granma

Coronavirus
Neoliberalismus
Volltext
Neoliberalismus: und was nun? In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Der Neoliberalismus war schon lange gescheitert, bevor COVID-19 auftrat. Äusserst schmerzhaft ist jedoch, dass es erst zig tausend Tote aufgrund einer Pandemie geben musste, ohne dass die Regierungen, die für dieses gescheiterte Modell optierten, die geeigneten Massnahmen ergriffen hätten, um zumindest die Ansteckung zu kontrollieren. Damit wäre der Verlust von Menschenleben geringer ausgefallen und es wäre nicht zu so dramatischen Szenen gekommen, wie denen in Guayaquil, Ecuador. In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Das ist der Fall in Ecuador unter der Ägide von Lenin Moreno, auch wenn ein anderes Land der Region, das Argentinien unter Macri, der authentischste Vertreter für die Übel war, die ein System unter dem Befehl des IWF hervorruft. Moreno brach mit dem, was in den Zeiten von Rafael Correa aufgebaut wurde - einer Epoche, in der er Vizepräsident war- und er liess, nach zehn Jahren ohne Beziehungen mit dem IWF diesen im November 2019 erneut ins Land kommen, was zu schweren Protesten führte, die aber mit Gewalt unterdrückt wurden. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Neoliberalismus. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Verteidigungsrat der Provinz Havanna beschliesst Abriegelung des Volksrates El Carmelo. Die Schliessung des Zugangs zum Volksrat wurde für diesen Freitag, den 3. April, ab 20.00 Uhr festgelegt. Dieses Gebiet, das von Calle 6 bis Calle 28 und von Avenida 21 bis zur Avenida Malecón reicht, hat die höchste Anzahl von Menschen, die sich durch Kontakte mit Ausländern und Kubanern, die aus dem Ausland in die Provinz Havanna kamen, infiziert haben. Insgesamt gibt es hier 8 positiv getestete Patienten für die durch das SARS-CoV-2-Coronavirus verursachte Krankheit. Der Provinzverteidigungsrat von Havanna hat an diesem Donnerstag auf seiner Versammlung unter der Leitung seines Präsidenten Luis Antonio Torres Iríbar und seines Vizepräsidenten Reinaldo García Zapata „die Strategie zur Erhöhung der sozialen Isolationsmassnahmen des Volksrates El Carmelo, Stadtteil Vedado, Stadtbezirk Plaza de la Revolución“ beschlossen. Die Versorgung der Bevölkerung des isolierten Gebiets mit den erforderlichen Ressourcen wird garantiert. Darüber hinaus werden schutzbedürftige Menschen durch Sozialarbeiter betreut, die aus Lehrern und Fachpersonal des Gebiets ausgewählt werden. Gemäss den Anweisungen werden das Gebiet nur einige Bewohner verlassen können, deren Anwesenheit ausserhalb dieses Volksrates von wesentlicher Bedeutung ist und die sich einem COVID-19-Test unterziehen müssen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Havanna. Granma, 2020-04-03.
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03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Todesfall
Volltext
Dilan, das erste Kind in Kuba mit Covid-19. Über die Hingabe und Liebe, mit der er betreut wird, spricht die Mutter des kleinen Jungen mit Granma. Bayamo, Granma - Die Stimme am Telefon klingt ruhig. „Hallo. Ja, ich bin Liliana Fajardo Bárzaga“, bestätigt ohne zu zögern die Mutter des kleinen Dilan, der mit nur 18 Monaten am 22. März das erste Kind in Kuba mit positivem Covid-19-Befund war. Aus einem der Säle des Isolationszentrums im Militärkrankenhaus Joaquín Castillo Duany in Santiago de Cuba erklärte sich das 19jährige Mädchen, ebenfalls Trägerin des neuen Coronavirus, bereit, kurz telefonisch mit Granma über die Diagnose, die Behandlung und diesen „Hurrikan der Liebe“ der Ärzte zu sprechen, die ihr und ihrem Baby das Leben gerettet haben. „Als der Test des Kindes positiv ausfiel, weinte ich als erstes viel und hatte Angst. Fast sofort erfuhr ich, dass ich auch das Virus hatte“, erzählt Liliana, jetzt ruhiger nach zehn Tagen Behandlung mit zufriedenstellender Entwicklung für beide, während sie sich daran erinnert, wie diese unerwartete Erfahrung begann. „Wir waren am 17. März von Madrid zum Flughafen Santiago de Cuba gereist, um meine Familie in der Gemeinde Guisa zu besuchen. Da wir beim Durchlaufen der Flughafenkontrollen keine Symptome zeigten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich an der Krankheit litt. Ich kam in meinem Heimatort an, machte Einkäufe, hatte Kontakt mit einigen Freunden und meiner Familie. Deshalb war es umso schwieriger, als ich die Nachricht erhielt, weil ich wusste, was es bedeutete. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Todesfall. Granma, 2020-04-03.
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02.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Kommunikation
Volltext
Die Stabilität der Dienste ist heute die vorrangige Aufgabe des Kommunikationssektors. Bei einem erheblichen Anstieg des Datenverkehrs im Mobilfunknetz bemüht sich das MINCOM um Stabilität der Dienste. Es werden Anstrengungen unternommen, um dem 30%igen Anstieg des Verkehrs im Mobilfunknetz mit größtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Photo: Anabel Díaz Mit einer noch immer begrenzten Infrastruktur und unter den spürbaren Auswirkungen der Blockade begegnen die Telekommunikationsdienste Kubas dem komplexen Szenario, das durch das Auftreten von Covid-19 im Land gekennzeichnet ist. Abgesehen von den enormen Anstrengungen der Insel, ihren Prozess der Computerisierung der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, ist es nicht zu leugnen, dass die Eskalation der sechzig Jahre alten Verfolgung der kubanischen Wirtschaft durch die US-Regierung ihren Tribut an dieses wesentliche Ziel der Entwicklung der Nation fordert. Laut Jorge Luis Perdomo Di-Lella, Minister für Kommunikation (MINCOM), bei seinem Auftritt in der Fernsehsendung Mesa Redonda, werden Anstrengungen unternommen, um der Zunahme des Verkehrs im Mobilfunknetz um 30% mit grssßtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Ebenso steigt die Zahl der Zuschauer und Radiohörer von Programmen, die Informationen über das neue Coronavirus und dessen Konfrontation im Land anbieten, und die Besuche auf den offiziellen Websites wie der Seite des Gesundheitsministeriums nehmen zu.(…)..
Granma, 2.4.2020.
Granma > Coronavirus. Kommunikation. Granma, 2020-04-02.
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02.04.2020 Italien
Kuba
Granma
Kapitalismus

Coronavirus
Kapitalismus
Volltext
Der Kapitalismus liefert das Überflüssige. und der Sozialismus gibt das Notwendige. In den letzten Zeilen der Botschaft erklären sie sich noch mehr vereint beim Aufbau einer Welt des Friedens und der sozialen Gleichheit und betonen, dass heute dank der Kubaner „auch in Italien verstanden wurde, dass der Kapitalismus das Überflüssige liefert, während der Sozialismus das Notwendige gibt“ Als ausdrücklichen Dank für die Unterstützung einer Brigade kubanischer Ärzte in der italienischen Region der Lombardei, die am stärksten von der Verbreitung des neuen Sars Cov-2 Coronavirus betroffen ist, sandte die Kommunistische Partei dieses europäischen Landes eine Nachricht an den Ersten Sekretär des Zentralkomitee der Partei, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, und den Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez. Der Brief lobt die wertvolle kubanische Zusammenarbeit, die dem italienischen öffentlichen Gesundheitssystem in einem schweren Moment des nationalen Notstands zu Hilfe kam. „Nach Jahren der Kürzungen der öffentlichen Gesundheitsausgaben ist unser Gesundheitssystem heute in grossen Schwierigkeiten, trotz der Selbstverleugnung und unermüdlichen Arbeit von Ärzten und Gesundheitspersonal, die sich auch heute in der ersten Linie des Kampfes gegen das Coronavirus befinden.“ (…).
Granma, 8.4.2020.
Granma > Kapitalismus. Granma, 2020-04-08.
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02.04.2020 Kuba
Granma
Regierung

Coronavirus
Volltext
Kampf gegen COVID-19: Priorität der kubanischen Regierung. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, leiteten am Mittwochnachmittag das tägliche Treffen, das im Palast der Revolution die Situation mit COVID-19 auf der Insel im Detail bespricht, wo bisher 212 Fälle bestätigt wurden, darunter sechs Todesfälle. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, leiteten am Mittwochnachmittag das tägliche Treffen, das im Palast der Revolution die Situation mit COVID-19 auf der Insel im Detail bespricht, wo bisher 212 Fälle bestätigt wurden, darunter sechs Todesfälle. Während des Treffens verwies das Staatsoberhaupt auf die vier Gesundschreibungen, die am Vortag im Land vorgenommen wurden: „Das sind vier Leben, die gerettet wurden“, sagte er. In Bezug auf dieses heikle Thema sagte er: „Wir müssen - insbesondere aufgrund des Krankheitsverlaufs, den wir bei schwerkranken Patienten beobachteten - weiterhin darauf bestehen, dass die Menschen ab dem Zeitpunkt, an dem sie ihre ersten Symptome haben, sofort zum medizinischen Dienst gehen, denn je schneller wir die Krankheit erkennen und klinisch darauf reagieren können, desto besser sind die Erfolgsaussichten für die Behandlung.“Díaz-Canel verwies erneut beharrlich auf „die Verantwortung der Eltern, mit denen die Kinder in den Wohnungen verbleiben, damit sie nicht auf der Straße spielen“. Ebenso kommentierte er die soziale Disziplinlosigkeit, die in einigen Gebieten immer noch vorherrscht.(…). Granma, 2.4.2020.
Granma > Coronavirus. Regierung. Granma, 2020-04-02.
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01.04.2020 Kuba
1. Mai
Granma

1. Mai
Coronavirus
Politbüro beschliesst Demonstration zum 1. Mai auszusetzen und ANAP-Kongress zu verschieben. Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, leitete am Dienstag eine Sitzung des Politbüros, in der neue Massnahmen im Hinblick auf die Verbreitung von COVID-19 angenommen wurden Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, leitete am Dienstag eine Sitzung des Politbüros, in der die Aussetzung der Demonstration zum 1. Mai sowie die Verschiebung des Kongresses der Nationalverbandes der Kleinbauern (ANAP) beschlossen wurde. Die Entscheidung entspricht den Massnahmen, die das Land im Rahmen des Plans zur Verhütung und Kontrolle von COVID-19 getroffen hat und wurde vom Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, während der täglichen Überprüfung der Regierung zur Konfrontation der Krankheit mitgeteilt. Das Staatsoberhaupt forderte den Gewerkschaftsbund Kubas auf, Vorschläge zu unterbreiten, wie dieses Datum der Arbeiterbewegung unter den gegenwärtigen Bedingungen gefeiert werden könne, damit es nicht übergangen wird. Zuvor hatte das Politbüro am 19. März beschlossen, den für dieses Jahr genehmigten Plan der nationalen Festakte und Veranstaltungen erheblich zu ändern, um zu vermeiden, dass vonseiten unserer Institutionen, Organismen und Organisationen Aktivitäten durchgeführt werden, die zu Menschenansammlungen führen.. (…).
Granma, 1.4.2020.
Granma > Coronavirus. 1. Mai 2020. Granma, 2020-04-01
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01.04.2020 Kuba
Russland
Granma

Coronavirus
Volltext
Díaz-Canel hebt Erklärung Russlands zur Unterstützung der kubanischen medizinischen Zusammenarbeit hervor. Die russische Diplomatin hatte daran erinnert, dass nur die kubanische Nation am 18. und 19. März dem Empfang des britischen Kreuzfahrtschiffes MS Braemar mit mehr als tausend Personen an Bord und fünf bestätigten Fällen von COVID-19 zugestimmt habe. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel, hob die Erklärungen der Regierung der Russischen Föderation zur internationalen Zusammenarbeit Kubas bei der Bekämpfung der durch COVID-19 verursachten Pandemie hervor. Das Staatsoberhaupt teilte auf seinem Twitter-Account den von der Sprecherin des russischen Aussenministeriums, María Zajárova, unterzeichneten Text mit, in dem die Solidaritätsaktionen Kubas im Kampf gegen die Pandemie hervorgehoben und die Position der USA gegen die Zusammenarbeit Kubas im Gesundheitsbereich kritisiert werden. Die Erklärung des russischen Aussenministeriums hebt die „gegensätzlichen Eigenschaften einiger Mitglieder der internationalen Gemeinschaft“ im Kampf gegen das Coronavirus sars-Cov-2 hervor. Es unterstreicht ausserdem die kubanische Entscheidung, das britische Kreuzfahrtschiff MS Braemar am 18. März mit fünf bestätigten Fällen von Covid-19 an Bord zu empfangen und eine humanitäre Operation durchzuführen. (…).
Granma, 1.4.2020.
Granma > Coronaviorus. Russland. Granma, 2020-04-01.
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01.04.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Coronavirus
Volltext
Die unerzählte Geschichte, wie medizinische Hilfsgüter aus China nicht nach Kuba gelangen konnten „Die edle, enorme und lobenswerte Anstrengung des Gründers von Alibaba und der Jack Ma Foundation, die es geschafft hatte, mehr als fünfzig Länder auf der ganzen Welt mit Hilfsgütern zu beliefern, konnte den kubanischen Boden nicht erreichen, egal wie notwendig diese Ressourcen zur Unterstützung in dem Kampf, den die kleine belagerte und blockierte Insel austrägt, sein mögen", sagt Pereira Hernández. Für Kuba sind die Dinge immer schwieriger“, schreibt der Botschafter unseres Landes in China, Carlos Miguel Pereira Hernández, auf dem Blog der Botschaft und erzählt die unerzählte Geschichte, wie medizinische Hilfsgüter aus China nicht nach Kuba gelangen konnten, und zwar aufgrund der extraterritorialen Auswirkungen des Helms-Burton-Gesetzes, einer Massnahme, die von der internationalen Gemeinschaft angeprangert und abgelehnt wird, die sie als Eingriff in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Landes und Verstoß gegen das Völkerrecht betrachtet. Selbst in Zeiten der Pandemie ist es den Kubanern nicht vergönnt, leicht zu atmen“, schreibt der Botschafter und schildert, wie sich die von Jack Ma, dem Gründer des chinesischen Elektronikgiganten Alibaba, angeheuerte Fluggesellschaft in letzter Minute geweigert hat, eine aus Masken, Schnelldiagnose-Kits und Beatmungsgeräten bestehende Spende nach Kuba zu befördern. Ma hatte bereits 500‘000 Kits und eine Million Gesichtsmasken in die USA verschickt, „ohne Donald Trumps fremdenfeindliche und rassistische Sprüche zu beachten“. (…). Granma, 1.4.2020.
Granma > Coronavirus. Boykott. USA. Granma, 2020-04-01.
Ganzer Text
31.03.2020 Kuba
Granma

Gesundheitswesen
Volltext
Bei jenen, mit der Revolution geborenen Landärzte liegen die ethischen Wurzeln, die jetzt Prinzip und Bewusstsein sind Photo: Liborio Noval. Wurzel unserer Medizin. Unter den mehr als 95‘000 aktiven Ärzten, die Kuba heute hat, sollten etliche Felipe heissen, und vielleicht könnten einige wenige den Nachnamen Cura haben Cura ist ein seltener Nachname, der Vorname Felipe ist gebräuchlicher. An jenem 2. März 1960 jedoch, als auf Idee des Comandante en Jefe Fidel Castro eine Gruppe junger Ärzte in die Berge der Ostregion aufbrach, um ihre professionellen Dienste dort anzubieten, begann der Wille, der den „Arztneuling“ Felipe Cura bewegte, Wurzeln zu schlagen und hat sich Jahr für Jahr vermehrt, mit jeder neuen Abschlussklasse, jedem neuen Arzt, der von den akademischen Klassenzimmern in entlegene Orte der Insel ging.. Wenn die Revolution etwas gut im Gedächtnis hat, sind es die Meilensteine, die den frühen Bruch mit der vom merkantilen Individualismus geprägten Gesellschaft des besiegten Kapitalismus kennzeichneten. Die Alphabetisierungskampagne und der freie Zugang zur Gesundheit ebneten nicht nur den Weg zu bisher chimären massiven Vorteilen, es begann sich vor allem eine nationale Ethik im Verhalten von Mensch zu Mensch herauszubilden. (…).
Granma, 31.3.2020.
Granma > Gesundheitswesen. Granma, 2020-03-31.
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30.03.2020 Kuba
Granma
Landwirtschaft

Coronavirus
Ernährung
Volltext
Wie will Kuba inmitten von Blockade und Pandemie die Ernährung sichern? Mehrere Antworten auf diese Frage wurden im Verlaufe der drei Regionalsitzungen gefunden, die an diesem Wochenende im Osten, dem Zentrum und im Westen des Landes unter dem Vorsitz von José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei, Salvador Valdés Mesa, Vizepräsident der Republik Kuba, und José Ramón Monteagudo, Mitglied des PCC-Sekretariats, stattfanden. Wie kann die Ernährung sichergestellt werden, die Kuba inmitten der Geissel der Pandemie braucht, die durch das neue Coronavirus verursacht wird und die offensichtlich den Welthandel durcheinandergebracht hat, und ohne dass die vom Imperium gegen die Revolution auferlegte Blockade- und Erstickungspolitik auch nur für eine Minute nachgelassen hat? Einige der wichtigsten Massnahmen, die von der kubanischen Landwirtschaft angesichts von Covid-19 getroffen werden müssen, führen wir im Folgenden auf: Mit Argumenten und nicht mit Losungen jede produktive Basis, jeden Produzenten erreichen, um höhere Produktionen in Kulturen wie Knollenfrüchten, Gemüse und insbesondere bei Bohnen und Mais zu erzielen. Prioritäten setzen und jede mögliche Alternative in der landwirtschaftlichen Produktion nutzen. Nutzung des Kraftstoffs mit größtmöglicher Rationalität. Das Pflügen der Erde unter Nutzung des für Traktoren verfügbaren Kraftstoffes vor allem dort ausführen, wo es zu schwierig ist, dies mit Ochsen zu tun. Maximale Ausbeutung der Anbauflächen und verfügbaren Ressourcen. (…).
Granma, 30.3.2020.
Granma > Coronavirus. Landwirtschaft. Granma, 2020-3-30.
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27.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Díaz-Canel: Angesichts COVID-19 sind wir alle voneinander abhängig. Díaz-Canel hob die mehrheitliche Unterstützung des kubanischen Volkes für die ergriffenen Massnahmen hervor und sprach die Anerkennung für das in Kuba tätige Gesundheitspersonal sowie die medizinischen Brigaden aus, die nun in verschiedene Länder der Welt reisen, um dort zu helfen. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, äusserte am Donnerstag im Revolutionspalast die Ansicht: „In dem Masse, in dem wir alle die Verantwortung verstehen, die jeder von uns dem anderen gegenüber hat, werden wir uns effizienter der Pandemie des neuen Coronavirus stellen.“Das Staatsoberhaupt leitete zusammen mit Premierminister Manuel Marrero Cruz das Treffen, bei dem die Regierung jeden Nachmittag die Situation mit COVID-19 auf der Insel und den Plan für seine Prävention und Kontrolle bewertet. Dabei erkannte er an, dass in diesem Kampf «ein jeder von allen abhängt und wir alle von jedem einzelnen.“Er bestand darauf, dass Kinder und Jugendliche ihre Zeit nicht auf der Strasse verbringen können. „Junge Menschen mögen gesund sein, aber wenn sie die Krankheit übertragen, riskieren sie das Leben ihrer Eltern und Grosseltern, daher ist es eine soziale Verantwortung. Dies ist nicht der Moment, uns so zu vergnügen, wie wir es immer getan haben, wir befinden uns nicht in einem normalen Lebenszustand“, warnte er. Der Präsident erwähnte all jene Personen, die sich dieser gefährlichen Krankheit am besten bewusst geworden sind und weiterhin in den sozialen Netzwerken darauf bestehen, dass die Massnahmen mit Disziplin und Verantwortung befolgt werden müssen. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-03-27.
Ganzer Text
27.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Mehr als 45 Länder fordern Interferon gegen COVID-19 an. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. Im speziellen Fall des rekombinanten menschlichen Interferons Alpha 2b, das von Wissenschaftlern des Zentrums für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, sind bis Donnerstag an dieser Einrichtung der Unternehmensgruppe BioCubaFarma Bestellungen aus mehr als 45 Ländern aus verschiedenen geografischen Gebieten des Planeten eingegangen, um es in ihre therapeutischen Arsenale gegen die gefährliche Krankheit aufzunehmen, da die in China, Kuba und anderen Ländern beobachteten günstigen Ergebnisse seiner Anwendung dafür sprechen. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Medikament. Granma, 2020-03-27.
Ganzer Text
27.03.2020 Angola
Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Kubanische medizinische Brigade. reist zur Bekämpfung des Coronavirus nach Angola. 256 Gesundheitsfachkräfte aus Kuba, Mitglieder der Brigade Henry Reeve, werden in Angola daran arbeiten, die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie einzudämmen. 256 Gesundheitsfachkräfte aus Kuba, Mitglieder der Brigade Henry Reeve, reisen nach Angola, um die Ausbreitung des neuen SARS CoV-2-Coronavirus zu bekämpfen, das am 11. März von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie erklärt wurde. Wie von der kubanischen Botschaft in der Hauptstadt Luanda auf ihrem offiziellen Twitter-Account verlautbart, werden sich die Mediziner der Größten der Antillen den Bemühungen der angolanischen Regierung anschließen, das Covid-19 verursachende Virus zu stoppen. Zuvor hatte Sílvia Lutucuta, Gesundheitsministerin der Republik Angola, am 23. März die Entscheidung ihrer Regierung öffentlich gemacht, medizinische Hilfe von Kuba anzufordern, da die Fachleute der Insel über umfangreiche Erfahrung in der Bekämpfung verschiedener Krankheiten verfügten. In den letzten Tagen hat die Antillen-Nation hilfsbedürftigen Ländern mehrere medizinische Brigaden zur Verfügung gestellt, die bereits in Venezuela, Nicaragua, Belize, Surinam und in der norditalienischen Region Lombardei tätig sind. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Angola. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 Grenada
Kuba
St. Vinzent
Granma

Coronavirus
Volltext
Ralph Gonsalves heisst kubanische Ärztebrigade in St. Vincent und den Grenadinen willkommen. Der Premierminister dankte dem Kuba Fidels und Raúls für diese Geste der Solidarität. Auch übermittelte er seinen Dank an Präsident Díaz-Canel, den er als Fortführer des Werks der historischen Führer Kubas bezeichnete. Der Premierminister von St Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, hat eine medizinische Brigade aus Kuba empfangen, die mit dieser südkaribischen Nation zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie beitragen wird. Mit Applaus und Hochrufen wie „Viva Cuba“ und „Viva Venezuela" drückten die Bewohner von St. Vincent und den Grenadinen ihre Dankbarkeit und Bewunderung für die Ankunft der medizinischen Mitarbeiter der Größten der Antillen aus, die in einem Flugzeug der venezolanischen Fluggesellschaft „Conviasa“ ankamen – als Sinnbild für die Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den drei Nationen. In Erklärungen gegenüber Prensa Latina erklärte der kubanische Botschafter auf dieser Inselgruppe, José Manuel Leyva Ventura, dass der Premierminister, mehrere Mitglieder seines Kabinetts sowie der Leiter der venezolanischen Botschaft, Francisco Pérez, Kubas medizinische Brigade begrüsst hätten. „In seinen Worten dankte der Premierminister dem Kuba Fidels und Raúls für diese Geste der Solidarität. Auch übermittelte er seinen Dank an Präsident Díaz-Canel, den er als Fortführer des Werks der historischen Führer bezeichnete“, teilte der kubanische Diplomat mit. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Grenadinen. Granma, 2020-03-27.
Ganzer Text
27.03.2020 Grenada
Kuba
Surinam
Granma

Coronavirus
Volltext
Eine solidarische Umarmung für die Karibik. Mit Grenada, Suriname und Jamaika sind es bereits sieben karibische Länder, die dankbar sind für die sofortige Unterstützung Kubas, um ihre Reaktionsfähigkeit auf das Fortschreiten der durch das neue Coronavirus SARS-v2 verursachten Pandemie zu stärken „Unzerstörbare Bande der Solidarität und Brüderlichkeit vereinen Kuba und die Länder der Karibik“, schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter-Account, als er sich auf die Abreise von Mitgliedern der Brigade Henry Reeve in Länder unserer nächsten geografisch Region bezog, die sich dort mit hohe Professionalität der Bekämpfung von COVID-19 widmen. Seit gestern, dem 26. März, werden auch Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen von Ärzten und Pflegepersonal aus Kuba unterstützt. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Beziehungen der Insel zu diesen Staaten über die bilateralen Abkommen in verschiedenen Zweige hinausgehen, und zeigt das gemeinsame Interesse der CARICOM-Staaten im Sinne von Humanismus und Solidarität, die einen hohen Einfluss auf das Wohlergehen ihrer Völker haben. Als Bestätigung dieses Prinzips sind bereits zwei Gruppen nach Belize aufgebrochen, sodass jetzt 58 Mitglieder dieser edlen Armee in weißen Kitteln dort tätig sind. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Surinam. Coronavirus. Granma, 2020-03-27.
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26.03.2020 Kuba
Granma
Personen
Fidel Castro
Gesundheitswesen
Volltext
Ärzte und keine Bomben. Unser Land wirft weder Bomben auf andere Völker, noch schickt es Tausende von Flugzeugen, um Städte zu bombardieren. Unser Land besitzt keine Atomwaffen, chemischen Waffen oder biologischen Waffen. Die Zehntausende von Wissenschaftlern und Ärzten in unserem Land sind mit der Idee erzogen worden, Leben zu retten. Ich denke - weil ich optimistisch bin - dass diese Welt gerettet werden kann, trotz der Fehler, die gemacht wurden, trotz der immensen und unilateralen Kräfte, die geschaffen wurden, weil ich an den Vorrang der Ideen gegenüber der Gewalt glaube. (…) Unser Land wirft weder Bomben auf andere Völker, noch sendet es Tausende von Flugzeugen aus, um Städte zu bombardieren. Unser Land besitzt keine Atomwaffen, chemischen Waffen oder biologischen Waffen. Die Zehntausende von Wissenschaftlern und Ärzten in unserem Land sind mit der Idee erzogen worden, Leben zu retten. Es wäre ein absoluter Widerspruch zu ihrer Vorstellung, einen Wissenschaftler oder einen Arzt damit zu beauftragen, Substanzen, Bakterien oder Viren herzustellen, die anderen Menschen den Tod bringen können. Es kam sogar zu Behauptungen, dass Kuba Untersuchungen zu biologischen Waffen durchführt. In unserem Land wird geforscht, um solch schwere Krankheiten wie Meningokokken-Meningitis, Hepatitis, mit Impfstoffen zu heilen, die es mit therapeutischen Formeln der Gentechnik herstellt. Oder, was von grösster Bedeutung ist, die Suche nach Impfstoffen oder therapeutischen Formeln durch die molekulare Immunologie; von denen die einen schützen und andere sogar heilen können, und auf diesen Wegen kommen wir voran. (…).
Auszüge aus der Rede des Comandante en Jefe in Buenos Aires im Mai 2003.. Fidel Castro Ruz.
Granma, 26.3.2020.
Personen > Castro Fidel. Gesundheitswesen. Granma, 2020-03-26.
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26.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Todesfall
Volltext
Gesundheitsministerium: Die Zahl der Infizierten steigt auf 67 und Kuba meldet den zweiten Todesfall. Am gestrigen Dienstag wurden 10 neue Fälle bestätigt. Francisco Durán, der für Epidemiologie im MINSAP zuständige Direktor, informierte in einer Pressekonferenz, dass der 45jährige russische Staatsbürger aufgrund von Komplikationen, die sich durch von COVID-19 ergaben und durch andere Pathologien wie Diabetes Mellitus Typ II verstorben ist. Er starb trotz aller Anstrengungen des ihn behandelnden Ärzteteams heute in den frühen Morgenstunden. Von den 67 Patienten, bei denen die Krankheit festgestellt wurde, befinden sich 64 im Krankenhaus und zwei weiterhin in einem kritischen Zustand. Der Zustand des 38jährigen kubanischen Staatsbürgers, der am 13. März aus Italien einreiste, wird als ernst bezeichnet, da bei ihm eine Entzündung des rechten Lungenflügels diagnostiziert wurde. In Kuba befinden sich 1‘603 Patienten in speziell dafür geschaffenen Zentren unter klinisch-epidemiologischer Überwachung. Davon sind 148 Ausländer und 455 Kubaner. Andere 36‘056 Personen werden durch Organe der Gesundheitsgrundversorgung in ihrer Wohnung überwacht. Bis jetzt wurden 892 Tests auf COVID-19 durchgeführt, von denen sich 67 als positiv herausstellten. (…).
Gesundheitsministerium Kubas.
Granma, 26.3.2020.
Granma > Coronavirus. Granma,, 2020-03-26.
Ganzer Text
26.03.2020 Kuba
Granma

Bildung
Coronavirus
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Das kubanische Fernsehen wird ab dem kommenden Montag spezielle Bildungsprogramme übertragen. Das Bildungsministerium und das kubanische Fernsehen haben mitgeteilt, dass im Rahmen der Umsetzung der von unserer Regierung getroffenen Massnahmen in der Konfrontation mit COVID-19 am 30. März mit der Übertragung von Bildungsprogrammen begonnen wird. Ab Montag, dem 30. März, senden die Fernsehkanäle Cana Educativo und Tele-Rebelde des kubanischen Fernsehens im Rahmen der von der kubanischen Regierung getroffenen Massnahmen entsprechend dem Plan der Bekämpfung und Kontrolle von COVID-19 im Land spezielle Bildungsprogramme für die Schüler verschiedener Bildungsstufen, deren Unterricht in den Schulen ausgesetzt ist. Bildungsministerin Dr. Ena Elsa Velázquez Cobiella erklärte vor kurzem in der Informationssendung „Mesa Redonda“, dass in diesen speziellen Programmen Lehrer und Methodologen mitwirken werden. Sie werden die Schüler über die Lernziele und -Inhalte informieren, die diese je nach Bildungsstufe und Lernfach im jeweiligen Zeitraum mithilfe ihrer Schulmaterialien bewältigen sollen, und entsprechende Anleitungen geben. Canal Educativo überträgt seine derartigen Programme von 8:00 bis 16:00 Uhr, wobei die Zielgruppe von den Schülern der Primarstufe bis zu den Pädagogikstudenten reicht. Montags und freitags werden außerdem ein Schul-Bulletin und ein ergänzendes Programm gesendet, während dienstags, mittwochs und donnerstags Programme zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen zur Hochschulbildung ausgestrahlt werden. (…).
Granma, 26.3.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Granma/Coronavirus.%20Bildung.%20Granma,%202020-03-26.pdf
25.03.2020 Brasilien
Kuba
Granma

Coronavirus
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Lieber Miguel Díaz-Canel,, Präsident der Republik KubaLula: Das kubanische Volk wächst vor den Augen der Welt. Ich bitte Sie, lieber Compañero Díaz-Canel, den Kubanern, insbesondere den Wissenschaftlern und Angehörigen der Gesundheitsberufe, die sich in diesem harten Kampf um das Leben auf der ganzen Welt befinden, die Anerkennung, Bewunderung und Dankbarkeit des brasilianischen Volkes zu vermitteln. Wir werden immer zusammen sein, bis zum Sieg. Luiz Inácio Lula da Silva. Ich schreibe, um über die Emotionen zu sprechen, die ich empfand, als ich die Aufnahmen von den kubanischen Ärzten in Italien sah, die kamen, um den Opfern der Coronavirus-Pandemie in jenem Land zu helfen.. Wieder einmal geben die Regierung und das kubanische Volk der Welt ein Beispiel für Solidarität und überwinden alle Hindernisse, sei es wirtschaftlicher, geografischer oder politischer Natur. In Krisenzeiten treffen wir die wirklich Grossen. Und in diesen Stunden sind die Menschen dieser Insel gigantisch vor den Augen der Welt. Kubas aktive, militante und revolutionäre Solidarität wurde bereits in verschiedenen Teilen des Planeten bewiesen, in einer stolzen und souveränen Reaktion auf diejenigen, die versuchen, die Wirtschaftsblockade und die politische Isolation durchzusetzen. Das brasilianische Volk wird auf ewig dankbar sein für die Rolle, die es in unserem Más Médicos -Programm gespielt hat, in einer Zusammenarbeit, die unzählige Leben gerettet und unseren eigenen Angehörigen der Gesundheitsberufe viel beigebracht hat. (…). Luiz Inácio Lula da Silva.
Grasnma, 25.3.2020.
Granma > Coronavirus. Lula da Silva. Granma, 2020-03-25.
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25.03.2020 Kuba
Granma

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Wasser
Wasserversorgung
Verfügbares Wasser einsparen und Hydraulik-Investitionen beschleunigen. Verfügbares Wasser einsparen und Hydraulik-Investitionen beschleunigen. Bei einer Überprüfung der Programme des Sektors unter der Leitung des Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und in Anwesenheit von Vizepräsident Salvador Valdés Mesa berichteten die Behörden des Nationalinstituts für Wasserwirtschaft, dass allein in der Hauptstadt die Schäden 21,8% der Bevölkerung betreffen, die den Service nur stundenweise erhält. Die Sparmassnahmen in der Wassernutzung und die Beschleunigung der konstruktiven Massnahmen, die derzeit an kritischen Stellen der hydraulischen Infrastruktur in Havanna durchgeführt werden, werden dazu beitragen, die Schwierigkeiten zu verringern, die die anhaltende Dürre in der Wasserversorgung verursacht haben. Bei einer Überprüfung der Programme des Sektors unter der Leitung des Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und in Anwesenheit von Vizepräsident Salvador Valdés Mesa berichteten die Behörden des Nationalinstituts für Wasserwirtschaft, dass allein in der Hauptstadt die Schäden 21,8% der Bevölkerung betreffen, die den Service nur stundenweise, mit wechselnden Zyklen oder über Wasserwagen erhält, berichtete das Nationale Fernsehen. (…).
Granma,, 25.3.2020.
Granma > Wasser. Granma, 2020-03-25.
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24.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
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Erster Sekretär der PCC und Präsident aktivierten Verteidigungsräte des Landes. Eine grosse Gruppe neuer Massnahmen zum Schutz der Menschen und in Übereinstimmung mit dem Präventions- und Kontrollplan für die Konfrontation mit Covid-19 zeigte die Vorbereitung und Tiefe der Analyse in jeder der Entscheidungen zugunsten des Lebens der kubanischen Bevölkerung. Alle kubanischen Einwohner, die in das Land zurückkehren, werden 14 Tage lang in dafür geschaffenen Zentren isoliert sein.. Es ist notwendig, dem Reisenden, der in Kuba ankommt, viele Informationen zukommen zu lassen und Flugzeuge, Räumlichkeiten und Gepäck zu desinfizieren. Die Reisenden werden in von der Polizei ausgewählten und kontrollierten Bussen direkt zu den Isolationszentren gebracht. Ansammlungen von Familienangehörigen an den Flughäfen sind nicht gestattet. Die Passagiere, die nach Kuba zurückkehren, führen nur eine Handgepäcktasche und einen Koffer mit sich, um den Betrieb an Flughäfen und Isolationszentren zu beschleunigen. Die Ausreise von Kubanern wird geregelt, im Interesse des Schutzes ihrer Gesundheit und der ihrer Familien. Sie wird nur aus humanitären Gründen oder aus anderen wichtigen Gründen zugelassen. Die Touristen, die noch in den Hotels verbleiben, befinden sich ebenfalls in Quarantäne und dürfen diese Einrichtungen nicht verlassen. Gleichzeitig ziehen Besucher, die in Miethäusern wohnen, in die Touristenzentren. Ausflüge in Städte, historische, kulturelle und Naturstätten sowie die Vermietung von Touristenautos sind ausgesetzt. (…).  Granma, 24.3.2020.
Granma > Coronavirus. Gegenmassnahmen. Granma, 2020-03-24.
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