Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Ausgliederung
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 22

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.12.2017 Schweiz
Postfinance
Syndicom

Ausgliederung
Postfinance
Volltext
Auslagerung der Belegverarbeitung bei PostFinance an Swiss Post Solutions (SPS). Die Belegverarbeitung von PostFinance wird an Swiss Post Solutions (SPS) ausgelagert. Nach dem Abschluss des Konsultationsverfahrens Mitte November sind die Verhandlungen mit Syndicom abgeschlossen. Die Standorte Kriens und Münchenstein werden per Mitte 2018 geschlossen. Auch das Kontaktcenter in St. Gallen wird per Januar 2019 die Tore schliessen. Syndicom bedauert diesen Entscheid, konnte aber in schwierigen Verhandlungen die Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeitenden abfedern. Die Gewerkschaft stellt fest, dass bei der Post immer stärker auf Auslagerungen gesetzt wird und fordert deshalb ein Umdenken. Zwei Jahre die gleichen Anstellungsbedingungen und 21 Monate Besitzstandsgarantie. Die Verhandlungen mit PostFinance gestalteten sich äusserst schwierig. Das Verständnis für eine konstruktive Sozialpartnerschaft musste erst aufgebaut werden und bedarf einer weiteren Entwicklung. Folgendes Verhandlungsergebnis liegt jetzt vor: Die betroffenen Angestellten von PostFinance werden von SPS übernommen und erhalten eine Besitzstandsgarantie für ihren Lohn und ihren Beschäftigungsgrad bis Februar 2020. Die Mitarbeitenden verbleiben im Basisplan I der Pensionskasse Post. Die Auslagerung wird um 3 Monate verschoben, damit mehr Zeit für individuelle Gespräche bliebt. Neuausrichtung der Sozialpartnerschaft. (…).
Syndicom, 18.12.2017.
Syndicom > PostFinance. Auslagerung. Syndicom, 2017-12-18.
Ganzer Text
21.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Ausgliederung
Volltext
Geplante Auslagerung nach Polen. ABB-Mitarbeitende erzielen Einigung mit Management. Durchbruch für die ABB-Mitarbeitenden in Sécheron. Nach insgesamt sechs Tagen kollektiver Konsultation haben die betroffenen Mitarbeitenden und das Management am Montagabend eine Vereinbarung erzielt. Bis Mitte Dezember soll nun beidseitig alles unternommen werden, die Arbeitsplätze in Genf zu sichern. Erfolg für die von der Auslagerung nach Polen betroffenen ABB-Mitarbeitenden in Sécheron. Am Montagabend haben die Mitarbeitenden und das Management eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin wird beiden Parteien eine Frist bis Mitte Dezember für eine kollektive Konsultation eingeräumt, um eine Lösung zur Erhaltung der Arbeitsplätze in Sécheron zu erarbeiten. Dies in Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen. Über den genauen Inhalt der Vereinbarung haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Mit Unterstützung der Unia sowie mit diversen Fachleuten soll an der Stärkung der verschiedenen Kompetenzzentren gearbeitet werden. Parallel dazu wird auch die Task Force des Staatsrates, die sich aus Vertreter/innen des Kantons und der Sozialpartner zusammensetzt, ihre Arbeit aufnehmen. Mit den nun erhalten Garantien des ABB-Managements haben sich die Mitarbeitenden dazu entschieden, das kollektive Konsultationsverfahren auszusetzen. Beispielhaftes Engagement der Mitarbeitenden. (…).
Unia Genf, 21.11.2017.
Unia Genf > ABB. Auslagerung. Unia Schweiz, 2017-11-21.
Ganzer Text
31.10.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Ausgliederung
Volltext
Ungewissheit über Zukunft von ABB Sécheron SA in Genf. ABB-Personal legt wegen Verlagerungsplänen die Arbeit nieder. Angesichts hartnäckiger Gerüchte über die Verlagerung eines Teils der Produktion und den Verlust von 130 bis 180 Arbeitsplätzen hat das Personal von ABB Sécheron SA in Meyrin (GE) für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Angestellten fordern Arbeitsplatzgarantien und Erklärungen zum Ausscheiden von Direktor Jean-Luc Favre. Seit Tagen halten sich Gerüchte über einen möglichen Verlust von 130 bis 180 Stellen bei der ABB Sécheron SA in Genf. Die Mitarbeitenden forderten – unterstützt von der Gewerkschaft Unia – bereits vergangene Woche eine transparente Kommunikation und Arbeitsplatzgarantien seitens der ABB-Konzernleitung. Unerklärter Abgang des Direktors. Die Unternehmensleitung hat zwar für den 6. November ein Treffen mit der Personalvertretung anberaumt. Doch der sofortige Abgang des langjährigen Direktors von ABB Sécheron SA, Jean-Luc Favre, sorgt für weitere Unsicherheit. Da es von der Firma keine Erklärung dafür gibt, liegt die Vermutung nahe, dass er mit den Umstrukturierungsplänen der Konzernzentrale nicht einverstanden war. Als Warnung die Arbeit niedergelegt. (…).
Unia Genf, 31.10.2017.
Unia Genf > ABB SA. Auslagerung. Unia Genf, 2017-10-31.
Ganzer Text
19.09.2017 Biel
Alters- und Pflegeheim
GBLS Biel

Alters- und Pflegeheim
Ausgliederung
Volltext
Nein zum Verpflichtungskredit zur Ausgliederung der städtischen Alters- und Pflegeheime. Der Bieler Stadtrat entscheidet am 21. September 2017 über einen Verpflichtungskredit, mit dem die Ausgliederung der vier städtischen Heime Ried, Schüsspark, Cristal und Redernweg, des städtischen Tageszentrums sowie der städtischen Alterssiedlungen in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft in die Wege geleitet werden soll. Die Gewerkschaften lehnen diesen Kredit klar ab, weil sie die Auslagerung dieser städtischen Angebote ablehnen. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) hat die Stadträtinnen und Stadträte angeschrieben, um sie über seine Positionen zu informieren. Bei den Bieler Wahlen 2016 hatte der GBLS Kandidierende von Passerelle, Grünen und SP/PSR unterstützt mit der gemeinsamen Forderung, die städtischen Heime nicht auszulagern. Der GBLS stellt sich auf den Standpunkt, dass der städtische Service public nicht unter einem Kosten/Nutzen-Aspekt betrachtet werden darf. Die Stadt Biel ist befugt und berechtigt, selber und direkt Dienstleistungen zum Wohle ihrer BewohnerInnen anzubieten. Dazu gehört auch die effiziente Führung der städtischen Heime. Eine aktive Alterspolitik wie sie die Stadt Biel befolgt, verlangt die notwendigen Instrumente. Dazu gehören auch die Heime. Diese Heime unterstehen der öffentlichen Kontrolle und sie sind der Öffentlichkeit rechenschaftspflichtig. Dies ist wichtig, um alte und gebrechliche Menschen zu schützen. (…).
GBLS, Medienmitteilung, 19.9.2017.
GBLS > Altersheime. Ausgliederung. GBLS, 2017-09-19.
Ganzer Text
07.07.2017 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Arbeitsbedingungen
Ausgliederung
Löhne
Volltext
20 Jahre Auslagerungen von Dienstleistungen - Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen. In den letzten 20 Jahren haben die Banken, Versicherungen, Industriebetriebe etc. verstärkt Dienstleistungen ausgelagert. Begonnen hat es mit der Reinigung und der Gastronomie. Seit ein paar Jahren betrifft es vermehrt auch administrative Arbeiten oder die Informatik. Dadurch kamen die Löhne der Betroffenen unter Druck. Denn wenn eine Reinigungskraft in einer Firma mit insgesamt eher höheren Löhnen angestellt ist, ist in der Regel auch ihr Lohn im Vergleich zu anderen Berufsleuten etwas höher (sog. „Firmenprämie“). Durch die Auslagerung droht diese Firmenprämie wegzufallen. In der ersten Hälfte der 1990er Jahren waren die Personen, welche die Banken, Versicherungen oder Industriebetriebe gereinigt haben, noch meistens auch dort angestellt. Dasselbe galt auch für das Personal in den Kantinen. Dann hat das Management entschieden, die Reinigung/Gatronomie an Externe zu vergeben oder die Arbeiten wurden in eine separate Firma ausgelagert und dann verkauft. Dass heute 160 Prozent mehr Leute in der Reinigungsbranche arbeiten als 1995 hat nichts damit zu tun, dass heute mehr geputzt würde, sondern es spiegelt einfach diese Entwicklung. Um dem Lohndruck entgegen zu wirken, haben sich die Betroffenen gewerkschaftlich organisiert. Die Gewerkschaften haben in der Schweiz Reinigungs-GAV mit Mindestlöhnen durchgesetzt. Im Gastgewerbe konnten die GAV-Mindestlöhne markant angehoben werden. (…). Daniel Lampart.
SGB, 7.7.2017.
Personen > Lampart Daniel. Auslagerung. Löhne. SGB, 2017-07-07.
Ganzer Text
15.06.2017 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Ausgliederung
SBB-Cargo
Volltext
SEV begrüsst Eintreten des Ständerats auf die Vorlage zur Bahninfrastruktur (OBI). Nein zur Auslagerung von SBB Cargo. Entgegen dem Nationalrat, der die OBI-Vorlage an den Bundesrat zurückweisen will mit der Forderung, die Auslagerung von SBB Cargo darin vorzusehen, hat dies der Ständerat heute abgelehnt. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist froh über diese Absage an die Zwängerei des Nationalrats, der nicht einmal die Ergebnisse des Berichts abwarten will, den das Parlament zu dieser Frage bestellt hat. „Das Parlament ist gut beraten, den für September angekündigten Bericht der Bundesverwaltung zu den Weiterentwicklungsmöglichkeiten von SBB Cargo und den verschiedenen Eignermodellen abzuwarten“, sagt Daniela Lehmann, Koordinatorin Verkehrspolitik beim SEV. „Die Forderung des Nationalrats nach sofortiger Auslagerung von SBB Cargo, angeblich zur Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene, ist auch deshalb überstürzt, weil mit dem gleichen Stärkungsziel auf Anfang 2017 schon das Gütertransportgesetz revidiert wurde“, ergänzt Philipp Hadorn, SEV-Gewerkschaftssekretär und Nationalrat. „Die Instrumente dieser Revision, die dem Güterverkehr etwa bessere Trassen bringen sollen, sind eben erst in Kraft getreten, der erste Netznutzungsplan gilt sogar erst für das Fahrplanjahr 2018. Da wäre es verfrüht, schon jetzt weitere Massnahmen zu ergreifen, bevor man weiss, wie diese Instrumente wirken.“ Scheinwettbewerb bringt nichts. Gar keinen Sinn macht für Philipp Hadorn die Begründung der Auslagerung mit der Notwendigkeit (…).
SEV, 15.6.2017.
SEV > SBB. SBB-Cargo. Auslagerung. SEV, 2017-06-15.
Ganzer Text
19.04.2017 Ecublens
Thermo Fischer AG
Unia VD Kanton

Ausgliederung
Streik
Thermo Fischer AG
Volltext
Belegschaft wehrt sich gegen Arbeitsplatzverlagerungen. Arbeitsniederlegung bei der US-Firma Thermo-Fisher in Ecublens. Seit heute Morgen um 6 Uhr hat das gesamte Personal der Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD) die Arbeit niedergelegt. Die Angestellten protestieren gegen die Verlagerung von 106 der insgesamt 165 Arbeitsplätze in die Tschechische Republik. Die Belegschaft hat konkrete Forderungen an die Direktion gestellt und erwartet nun die Antwort des Managements des US-Konzerns. Der Streik dauert mindestens bis heute Abend. Trotz gutem Geschäftsgang will der US-amerikanische Konzern Thermo Fisher einen Grossteil seines Betriebs im waadtländischen Ecublens, der auf die Produktion von Laborgeräten (Röntgen-Photoelektronen-Spektrometer) spezialisiert ist, in die Tschechische Republik verlagern. Gleichzeitig hat sich die Direktion geweigert, die Gewerkschaft Unia bei den Verhandlungen über die Zukunft des Waadtländer Betriebs als Vertreterin der Belegschaft anzuerkennen. Die Konsultationsfrist wurde auf lediglich 14 Arbeitstage beschränkt, was zu kurz ist, damit das Personal seriöse Alternativvorschläge zum Arbeitsplatzabbau erarbeiten kann. Angesichts dieser Haltung hat die Betirebsversammlung gestern beschlossen, heute in den Streik zu treten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Konkrete Forderungen: Die Streikenden haben der Geschäftsleitung drei konkrete Forderungen gestellt. Sie soll erstens alle Unternehmenszahlen offenlegen, die notwendig sind, um alternative Vorschläge zum (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 19.4.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fischer AG. Auslagerung. Streik. Unia VD Kanton, 2017-04-19.
Ganzer Text
17.03.2016 ZH Kanton
Personen
Regierungsrat
VPOD ZH Kanton
Brigitte Gügler
Ausgliederung
Psychiatrische Klinik
Regierungsrat
Volltext
Zürich: Auslagerung der PUK wäre ein undemokratisches Abenteuer. Der Zürcher Regierungsrat hat eine Gesetzesvorlage für die Auslagerung der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) zuhanden des Kantonsrats verabschiedet. Der VPOD lehnt die Vorlage ab, weil sie ein unverantwortliches Abenteuer und einen Angriff auf die Demokratie darstellt. Auf die Kritikpunkte, die der VPOD in der Vernehmlassung angebracht hatte, ist der Regierungsrat gar nicht eingetreten. Es gibt für den VPOD daher auch keinen Anlass, seine ablehnende Haltung zu diesem Vorhaben zu revidieren. Gemäss Gesetzesvorlage soll ein vom Regierungsrat eingesetzter Spitalrat weitgehende Kompetenzen über einen Betrieb erhalten, der die psychiatrische Grundversorgung von 500‘000 Menschen sicherstellen muss und wichtige Aufgaben in Ausbildung und Forschung übernimmt. Dieser Spitalrat kann praktisch frei über teure Bauten und hohe Mittel aus dem Volksvermögen verfügen, Betriebsteile privatisieren, Geschäfte ausserhalb des Gesundheitsbereichs betreiben, die PUK verschulden usw. - und dies mit nur marginaler Kontrolle. (…). Brigitte Gügler.
VPOD ZH Kanton, 17.3.2016.
Personen > Gügler Brigitte. PUK. Auslagerung. VPOD ZH Kanton, 17.3.2016.
Ganzer Text
18.12.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Post
Transport
Volltext
„Stop Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Alle Chauffeure erhalten ein Weiterbeschäftigungsangebot. Die LKW-Flotte der Post wird definitiv ausgelagert. Trotz massivem Widerstand von Chauffeuren und Syndicom hält die Post an ihrem Entscheid von Anfang September fest. In den letzten Wochen haben die Post und die Gewerkschaften Syndicom und Transfair die Umsetzung des bestehenden Sozialplans in zwei Gesprächsrunden konkretisiert. Alle betroffenen LKW-Chauffeure erhalten ein zumutbares Weiterbeschäftigungsangebot. Zudem hat die Post die Konditionen des Sozialplans noch verbessert: Mitarbeitende über 55 Jahre und mit mehr als 20 Dienstjahren erhalten eine Weiterbeschäftigungsgarantie bei der Post. Für Härtefälle gibt es einen Fonds. Ab Januar finden Gespräche mit den Angestellten statt, zu denen Vertrauenspersonen oder Gewerkschaftssekretäre beigezogen werden können. An einer Versammlung vom 5. Dezember in Olten, zu der Syndicom eingeladen hatte, akzeptierten die Wagenführer die ergänzenden Massnahmen zum Sozialplan. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre ablehnende Haltung (…).
Syndicom, 18.12.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2015-12-18.
Ganzer Text
05.11.2015 Ostermundigen
Post
Syndicom

Ausgliederung
Protestversammlung
Transport
Volltext
„Stopp Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Protestpause im regionalen Logistikzentrum in Ostermundigen. Heute hat die Post bekannt gegeben, dass sie den internen Postsachen-Transport und damit ihre LKW-Flotte definitiv vollständig auslagern wird. Von dieser Massnahme sind 187 Angestellte der Post betroffen, welche als sogenannte „Wagenführer“ mit den gelben Lastwagen unterwegs sind. Die Vorschläge der Angestellten und der Gewerkschaft Syndicom, die im Rahmen des Konsultationsverfahrens gemacht wurden, hätten keine „strategiekonformen und wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten“ aufgezeigt, um die Chauffeure in ihrer bisherigen Funktion weiterzubeschäftigen, teilt die Post heute mit. Die betroffenen Chauffeure haben schon im September ihren Widerstand gegen die geplante Auslagerung angekündigt. Als erste Reaktion nehmen heute die Wagenführer des Logistikzentrums in Ostermundigen (BE) um 11.00 Uhr an einer Protestpause teil, zu welcher die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen hat. Die Wagenführer kritisieren den Entscheid der Postleitung in vier Punkten: (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 5.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestversammlung. Syndicom 5.11.2015.
Ganzer Text
24.09.2015 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Ausgliederung
Rollmaterial
SBB
Volltext
SEV verlangt von SBB klares Bekenntnis zum Fahrzeugunterhalt. Fahrzeugunterhalt muss Kernaufgabe der SBB bleiben. Die Gewerkschaft SEV verlangt, dass die SBB auch in Zukunft den Unterhalt an ihren Fahrzeugen in ihren eigenen Unterhalts- und Industriewerken ausführt. Die heute bekanntgegebene Vergabe an Alstom muss ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Nur Fachwissen im eigenen Haus sichert die langfristige Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte. Die Vergabe des Fahrzeugunterhalts für die ETR-610-Flotte an den Hersteller Alstom ist untragbar. Die SBB riskiert damit, notwendiges Fachwissen nicht aufzubauen, das in Zukunft nötig sein wird, um die langfristige Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu sichern. Bei einer voraussichtlichen Betriebsdauer von 40 Jahren ist es falsch, wenn sich die Bahn in eine Abhängigkeit von Dritten gibt. „Die SBB verfügt über die Spezialisten, die es braucht, um Schienenfahrzeuge jahrzehntelang betriebstauglich zu halten“, betont SEV-Vizepräsident Manuel Avallone und ergänzt: „Es ist fahrlässig, sich sowohl bezüglich Fachwissen als auch bezüglich Preis in die Abhängigkeit eines multinationalen Konzerns zu begeben, dessen Interessen zweifellos völlig anders gelagert sind.“ (…).
SEV, 24.9.2015.
SEV > SBB. Rollmaterial. Alstom. SEV, 24.9.2015.
Ganzer Text
23.09.2015 BS Kanton
Frauenklinik
VPOD Region Basel

Ausgliederung
Offener Brief
Volltext
Keine Privatisierung der Frauenklinik Bruderholz! Offener Brief an Herrn Thomas Weber, Regierungsrat des Kantons Baselland. Gemeinsame Spitalgruppe Ja! Vorzeitiges Herausbrechen der Frauenklinik Nein! Sehr geehrter Herr Regierungsrat Weber. Der VPOD und zahlreiche Angestellte des KSBL-Standorts Bruderholz sind empört, dass ohne den Einbezug der Sozialpartner und der Angestellten, ohne jede Transparenz und ohne öffentliche Diskussion über das Herausbrechen der Frauenklinik Bruderholz aus dem Kantonsspital Baselland verhandelt wird. Ende Juni 2015 haben Sie und BS-Regierungsrat Lukas Engelberger die Idee der gemein-samen Spitalgruppe präsentiert. Der VPOD hat dazu Ja gesagt, unter gewissen Bedingungen: Sorgsamer Umgang mit den Angestellten, keine Kündigungen, Verbesserung der Stellenschlüssel, damit gute Pflege wieder möglich ist, und keine Privatisierungen. Kaum war die gemeinsame Spitalgruppe bekannt, nahm das KSBL Verhandlungen auf mit dem Bethesda-Spital zur Übernahme der Frauenklinik Bruderholz. Dies würde die Privatisierung eines wichtigen Teils der Grundversorgung der Frauen bedeuten. Keine Privatisierung der Frauenklinik! Die Frauenklinik Bruderholz mit ihren jährlich rund 700 Geburten, der Frühgeborenen- und Pränatalstation, der Gynaekologie, den zahlreichen Notfällen etc. ist ein wichtiger Teil der Grundversorgung für die Frauen im Kanton Baselland. (…). Basel/Liestal 22. September 2015
Martin Kaiser Co-Präsident VPOD Region Basel
Marianne Meyer Lorenceau, Gewerkschaftssekretärin VPOD Region Basel
VPOD Region Basel > Frauenklinik. Ausgliederung. VPOD Basel, Facebook, 23.9.2015.
Ganzer Text
20.09.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Transport
Volltext
LKW-Chauffeure der Post formieren den Widerstand gegen die Auslagerung. Heute Sonntag haben sich die LKW-Chauffeure der Post in Olten getroffen, um über ihren Widerstand gegen die geplante Auslagerung des Postsachentransports zu diskutieren. Zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom werden sich die Betroffenen vehement dagegen wehren, dass die Post die Stellen der über 180 „Wagenführer.“ streicht und das gesamte Volumen an externe Transportfirmen vergibt. Die rund 80 TeilnehmerInnen bekräftigten, dass sie gemeinsam die geplante Auslagerung bekämpfen werden. Sie fordern von der Post, mindestens den aktuellen Bestand an Personal „inhouse“ zu belassen und diesen auch in Zukunft zu erneuern. Damit sichert sich die Post Qualität sowie Know How und geht weniger Risiken beim internen Postsachentransport ein. Unter dem Slogan „Wo Post drauf steht, muss auch Post drin sein - STOP Auslagerung!“ startet am Montag eine breite Mobilisierungskampagne, an der sich alle Angestellten der Post beteiligen können. Die Versammlung verabschiedete auch ihre konkreten Forderungen für das laufende Konsultationsverfahren mit der Post. Einerseits soll die Frist für die Einreichung von Alternativ-Vorschlägen zur Auslagerung verlängert werden. Damit kann die Basis für eine solide Diskussion gelegt werden. (…).
Syndicom. Medienmitteilung, 20.9.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 20.9.2015.
Ganzer Text
18.09.2015 Arbon
Arbonia Forster AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Arbonia Forster AG
Ausgliederung
Volltext
Arbonia Forster übergeht Rettungsvorschläge. Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht, dass Arbonia Forster alle Rettungsvorschläge der Mitarbeitenden in den Wind schlägt. Es geht nicht an, dass diese nun auf billige Art und Weise für die Fehler des Managements büssen müssen. Arbonia Forster hat zum Abschluss des Konsultationsverfahrens sämtliche Vorschläge der Mitarbeitenden zur Rettung von Arbeitsplätzen abgelehnt. Dieser Tage erfolgte die Information. Das Management hält an der Verlagerung der Heizkörper-Produktion nach Tschechien fest. Dies obwohl hohe Risiken drohen. Bereits im Oktober sollen 16 Mitarbeitende entlassen werden. Weitere 50 Kündigungen sollen in einem Jahr ausgesprochen werden. Personalkommission und Kadermitarbeiter hatten nach der Ankündigung im August, die Heizkörperproduktion in Arbon aufzugeben und ins tschechische Stribro zu verlegen, ein 40seitiges Papier erarbeitet. Darin wird aufgezeigt, wie die wirtschaftliche Situation durch weitere Optimierungen und Einsparungen so verbessert werden kann, dass die Produktion aufrecht und die Arbeitsplätze erhalten werden können. Insbesondere warnen die Mitarbeitenden vor den hohen Risiken einer Verlagerung. Die Marktführerschaft werde durch den Lieferunterbruch gefährdet, Kunden würden abspringen, und der Verlust an „Swissness“ werde negative Folgen haben. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 18.9.2015.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Arbonia-Forster. Auslagerung. Unia, 18.9.2015.
Ganzer Text
04.09.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Transport
Volltext
Post schafft ihre Lastwagen-Flotte ab: Das hat Konsequenzen! Syndicom fordert Fairness gegenüber den angestellten LKW-Chauffeuren der Post und griffige Massnahmen gegen Dumping durch die Subunternehmen. Die Post hat heute bekannt gegeben, dass sie ab Ende 2016 keine eigene Lastwagen-Flotte mehr betreiben und unterhalten wird. Die Logistik-Dienstleistungen im sogenannten „Postsachentransport“ sollen vollständig an externe Subunternehmen ausgelagert werden. Bereits heute wird ein grosser Teil dieser Dienstleistungen nicht mehr von der Post selbst erbracht. Für über 180 Post-Mitarbeitende, welche bisher als „Wagenführer“ angestellt und mit den posteigenen LKWs unterwegs waren, bedeutet dies, dass ihre Jobs verschwinden werden. Die Post kündigte an, dass im Rahmen des Sozialplanes für alle eine annehmbare Lösung gefunden werden soll. Die Gewerkschaft Syndicom beobachtet seit einiger Zeit mit Besorgnis, wie die Post den Postsachentransport systematisch ausgehungert hat. Sie ist deshalb vom Entscheid, den Bereich per Ende 2016 vollständig auszulagern, nicht überrascht. Syndicom kritisiert aber das Vorgehen der Post und fordert das Unternehmen auf, die volle Verantwortung für die Konsequenzen dieser Massnahme zu übernehmen. (…). Am nächsten Sonntag hat Syndicom sämtliche Wagenführer der Post zu einer Versammlung nach Olten eingeladen. Die Gewerkschaft erwartet gegen 100 Teilnehmer an der Veranstaltung. (…).
Syndicom. Post, Medienmitteilung, 4.9.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 4.9.2015.
Ganzer Text
10.06.2015 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Daniela Lehmann
Peter Moor
Ausgliederung
SBB-Cargo
Volltext
Ständerat nimmt wichtige Korrekturen beim Güterverkehr vor. Nicht gut - aber besser. Die Auslagerung von SBB Cargo in ein privates Unternehmen ist vorerst vom Tisch. Der Ständerat hat das Gütertransportgesetz mit einer wesentlichen Ausnahme so beschlossen, wie es Bundesrat und Nationalrat auch schon wollten: also mit einer klaren Ausrichtung auf Eigenwirtschaftlichkeit, ohne Leistungs- oder Verlagerungsauftrag. Die Ausnahme ist aber wesentlich: Anders als die beiden Gremien zuvor will der Ständerat den Güterverkehr nicht aus den Kernaufgaben der SBB herauslösen. Dieser Punkt geht zur Bereinigung zurück in den Nationalrat. „Es bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat dieser Haltung folgt, denn Gütertransport ist ein zentraler Bereich des schweizerischen Schienenverkehrs“, kommentiert SEV-Präsident Giorgio Tuti den Entscheid des Ständerats. Definitiv begraben hat der Ständerat eine Motion der Verkehrskommission des Nationalrats. Diese hätten den Bundesrat beauftragt, die Gütersparte aus der SBB herauszulösen. Der Ständerat fordert nun in einem eigenen Vorstoss den Bundesrat auf, verschiedene Varianten für die Zukunft des Güterunternehmens zu untersuchen. Der SEV hat in einer Medienmitteilung auf die Entscheide reagiert. Er freut sich über kleine Verbesserungen, befürchtet aber nach wie vor eine markante Fehlentwicklung: „In der Frühjahrssession hatte der Nationalrat schlicht alles beschlossen, was dazu geeignet war, dem Inland-Schienengüterverkehr ein schnelles Ende zu bereiten. (…). Peter Moor
SEV, 10.6.2015.
SEV > SBB-Cargo. Auslagerung. SEV, 10.6.2015.
Ganzer Text
20.06.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Ausgliederung
Löhne
Volltext
Franchising: Ein neues Risiko für die Angestellten im Detailhandel. Zum zweiten Mal hat die Gewerkschaft Unia eine Nationale Tagung Detailhandel organisiert. Dabei wurde angeregt über aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um die Arbeitsbedingungen im Detailhandel diskutiert. Kern der Debatten: Die Entwicklung in Richtung neuer Modelle (Franchising) und deren Folgen für die Angestellten. Die Unia organisierte heute die 2. Nationale Tagung Detailhandel. Rund sechzig Verkaufsangestellte, Gewerkschaftsmitglieder und weitere Interessierte haben sich mit Fragestellungen auseinandergesetzt, welche die Zukunft der Branche mitbestimmen. An der Tagung wurde eine vom externen Forschungsbüro BASS im Auftrag der Unia erstellte neue Analyse zum Franchising vorgestellt. Beim Franchising gibt ein Arbeitgeber Unternehmensteile an Dritte, sogenannte Franchising-Nehmer weiter. Dabei ist das Personal der Franchise-Nehmer normalerweise nicht den Arbeitsbedingungen und bestehenden Gesamtarbeitsverträgen (GAV) des Franchise-Gebers unterstellt. Die BASS-Studie zeigt Wege auf, wie die komplexe und für das Personal oft nachteilige Situation verbessert werden kann. Dabei zentral ist der Schutz aller Angestellten durch GAV. Die Unia fordert, dass alle Angestellten von Franchise-Läden durch einen allgemeinverbindlichen nationalen GAV geschützt werden. Im Sinne einer Solidarhaftung müssen die Franchise-Geber die Verantwortung für gute Arbeitsbedingungen für alle Anstellten übernehmen. (…).
Unia Medienmitteilung, 20.6.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Auslagerungen. Löhne. Unia, 20.6.2014.
Ganzer Text
14.02.2014 BS Kanton
Löhne
Regierung Schweiz
Unia Nordwestschweiz

Ausgliederung
Mindestlöhne
Regierung Schweiz
Volltext

Faire Löhne in der Schweiz – statt Offshore-Millionen im Ausland. Anlässlich des Besuchs von Bundesrat Schneider-Ammann an der Mustermesse in Basel hat heute morgen die Unia Nordwestschweiz zusammen mit Multiwatch und der Juso Basel-Stadt eine Protestaktion gegen Offshore-Konstrukte organisiert. Die Unia Nordwestschweiz ruft Schneider-Amman auf, sich besser für faire Löhne im eigenen Land einzusetzen, statt für unfaire Offshore-Konstrukte im Ausland. Die Annahme der Masseinwanderungs-Initiative ist eine Quittung für die Untätigkeit und die Weigerung des Bundesrates, der Wirtschaft und der bürgerlichen Parteien, den Lohnschutz und die Arbeitnehmerrechte in der Schweiz auszubauen. Um gegen Dumpinglöhne nachhaltig vorzugehen, braucht es einen gesetzlicher Mindestlohn von 4'000 Franken. Doch genau diesen will Bundesrat Schneider-Ammann verhindern, unter anderem mit dem Argument ein Mindestlohn bekämpfe nicht die Armut. Tatsache aber ist, dass gerade durch Offshore-Konstrukte, wie es die Ammann-Gruppe getätigt hat, dem Fiskus in diesem Fall Steuereinnahmen von mehreren 100 Millionen Franken entgehen. Geld das den Sozialwerken dringend fehlt. Besser für faire Löhne sorgen, statt für unfaire Offshore-Konstrukte-

Unia Nordwestschweiz, 14.02.2014.
Unia Nordwestschweiz > Regierung Schweiz. Mindestköhne. Unia. 2014-02-14.

Ganzer Text

17.12.2013 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Ausgliederung
BVB
Privatisierung
Volltext

BVB-Skandal: VPOD benennt Ursachen und kritisiert Aufarbeitung. Der VPOD und die anderen Personalverbände (FeMe und PSVB) erinnern via Medienmitteilung daran, dass die BVB vor allem aus 1100 Mitarbeitenden besteht, die Tag für Tag für einen sicheren und dichten Tram- und Busverkehr in der Metropole am Rheinknie sorgen. Dass einige wenige Spitzenleute die BVB als Königreich betrachtet haben, in dem man sich ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze bewegen und bedienen kann, ist erschütternd - kaum hilfreich ist die jetzt tobende Hetzjagd, die vor nichts und niemandem Halt macht und die ganze Führungsriege unter den Verdacht stellt, von den Vorkommnissen nicht nur gewusst zu haben, sondern diese auch böswillig gefördert zu haben. Zweierlei ging und geht bei der ganzen Hetzjagd vergessen: (...).Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz, 17.12.2013.
VPOD Schweiz > BVB BS Kanton. Privatisierung. VPOD. 2013-12-17.

Ganzer Text

01.09.2012 St. Gallen
Verkehrsbetriebe
VPOD St. Gallen

Ausgliederung
Privatisierung
Volltext

Ausgliederung der VBSG: VPOD ist noch wie vor dagegen. Hier geblieben! 2008 startete das Projekt „Ausgliederung der Verkehrsbetriebe Sankt Gallen (VBSG)“. Bereits damals hat sich der VPOD Ostschweiz als Vertreter des Personals gegen diesen Schritt ausgesprochen. An diesem Standpunkt hat sich auch vier Jahre später - die Vorlage kommt jetzt endlich ins Parlament – nichts geändert. (...). VPOD.

VPOD-Informationen, September 2012.
VPOD St. Gallen > Verkehrsbetriebe St. Gallen. Ausgliederung. 2012-09-01.doc.

Ganzer Text

 

01.07.2012 St. Gallen
Personen
Verkehrsbetriebe
VPOD St. Gallen
Kurt Altenburger
Maria Huber
Ausgliederung
Privatisierung
Volltext
Die geplante Ausgliederung der Verkehrsbetriebe Sankt Gallen: Stand der Dinge. Ein Dossier mit Sprengstoff. Die Verkehrsbetriebe Sankt Gallen sollen verselbständigt werden. Damit hat der Stadtrat ein heisses politisches Eisen angepackt. Der VPOD hat sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt gegen die Ausgliederung ausgesprochen. Die Verkehrsbetriebe Sankt Gallen (VBSG) streben den Lead im öffentlichen Verkehr der Agglomeration an. Effiziente und überschneidungsfreie Verkehrsangebote heisst das Ziel. (...).

Kurt Altenburger, VPOD-Zentralsekretär.

VPOD-Magazin, Juli 2012.
VPOD St. Gallen > Verkehrsbetriebe. Ausgliederung. 1.7.2012.doc.

Ganzer Text

01.11.2006 Wil SG
Links
Psychiatrische Klinik
Regierungsrat
SP St. Gallen

Ausgliederung
Links
Privatisierung
Psychiatrische Klinik
Volltext

Privatisierung: Abgekartetes Spiel in Wil? Die Wäscherei der Psychiatrischen Klinik Wil soll ausgelagert werden. Dieses Outsourcing scheint von langer Hand geplant. Gemäss Beschluss der St. Galler Regierung soll die Wäscherei der Psychiatrischen Klinik Wil ausgelagert werden. Verschiedene Kunden der Wäscherei und die Sozialpartner wurden in den letzten Wochen über das Vorhaben informiert. Begründet wird die Auslagerung mit dem veralteten Maschinenpark und Kapazitätsengpässen. Ausserdem sind die Arbeitsplätze nach Ansicht des CEO der Klink, Josef Fässler, für das Personal „nicht mehr zumutbar“. Woher aber rühren die Engpässe? Sie wurden durch die Übernahme der Wäsche der Spitalregion Linth verursacht. Das wirft Fragen auf: (...).

SP St. Gallen, Links. 1.11.2007
SP St. Gallen > Psychiatrische Klinik. Privatisierung. Links. 2006-11-01.

Ganzer Text

 

1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden