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06.04.2020 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Dividenden
Swisscom
Volltext
Bund muss Swisscom-Dividende reinvestieren. Durch die Coronavirus-Krise verknappen sich auch die finanziellen Mittel, welche die Swisscom dringend benötigen würde, um die Telekommunikationsinfrastruktur im Sinne der Grundversorgung zu stärken. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass er in der aktuellen Situation die Mittel aus der Dividende im Unternehmen belässt, welche an der heutigen Generalversammlung der Swisscom beschlossen wurde. Damit soll Swisscom zweckgebunden die für die Bevölkerung und Wirtschaft nötige Infrastruktur ausbauen sowie in diesbezügliche Innovation investieren. Bereits vor der Corona-Krise hat der finanzpolitische Druck durch die Eignerstrategie des Bundes bei der Swisscom zu kurzsichtigen Kostensenkungsprogrammen und einem linearen Personalabbau geführt. Seit Jahren wird Personal abgebaut, was eine nachhaltige Personalplanung zunehmend erschwert. Im Herbst 2018 hat syndicom gemeinsam mit ihren Mitgliedern bei Swisscom eine entsprechende Petition beim Bundesrat und dem Parlament eingereicht. 40‘00 Mitarbeitende von Swisscom fordern in dieser Petition den Bundesrat dazu auf, seinen Kurs zu ändern und die Eignerstrategie zur Swisscom anzupassen. Für eine gesunde Entwicklung muss der finanzpolitische Druck jetzt gelockert werden. (…).
Syndicom, 6.4.2020.
Syndicom > Swisscom. Dividenden. Syndicom, 2020-04-06.
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06.04.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Volltext
Folgende sechs Massnahmen könnten die USA angesichts Covid-19 zum Wohle der Menschheit ergreifen. Die Vereinigten Staaten sollten unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Die Vereinigten Staaten sollten anstatt ihrer Versuche, die Pandemie zu politisieren und einen wenig kooperativen und ausgesprochen unilateralen Ansatz beizubehalten, unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Mindestens sechs Aktionen würden heute ihre Verpflichtung gegenüber der Charta der Vereinten Nationen, dem Völkerrecht, den Menschenrechten und den Völkern der Welt demonstrieren. 1. Alle einseitigen Sanktionen gegen Kuba, Venezuela, Iran, Syrien und andere Staaten vollständig, bedingungslos und endgültig beseitigen. Heutzutage kommen diese Massnahmen doppelt einem Genozid gleich, da sie den Kauf von Medikamenten, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern, die zur Vorbeugung und Bekämpfung der Krankheit erforderlich sind, durch diese Länder verhindern, einschränken oder verteuern. Es zeigt sich erneut, dass die Sanktionen der USA nicht gegen Regierungen, sondern gegen Völker gerichtet sind. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. USA. Granma, 2020-04-06.
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02.04.2020 Italien
Kuba
Granma
Kapitalismus

Coronavirus
Kapitalismus
Volltext
Der Kapitalismus liefert das Überflüssige. und der Sozialismus gibt das Notwendige. In den letzten Zeilen der Botschaft erklären sie sich noch mehr vereint beim Aufbau einer Welt des Friedens und der sozialen Gleichheit und betonen, dass heute dank der Kubaner „auch in Italien verstanden wurde, dass der Kapitalismus das Überflüssige liefert, während der Sozialismus das Notwendige gibt“ Als ausdrücklichen Dank für die Unterstützung einer Brigade kubanischer Ärzte in der italienischen Region der Lombardei, die am stärksten von der Verbreitung des neuen Sars Cov-2 Coronavirus betroffen ist, sandte die Kommunistische Partei dieses europäischen Landes eine Nachricht an den Ersten Sekretär des Zentralkomitee der Partei, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, und den Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez. Der Brief lobt die wertvolle kubanische Zusammenarbeit, die dem italienischen öffentlichen Gesundheitssystem in einem schweren Moment des nationalen Notstands zu Hilfe kam. „Nach Jahren der Kürzungen der öffentlichen Gesundheitsausgaben ist unser Gesundheitssystem heute in grossen Schwierigkeiten, trotz der Selbstverleugnung und unermüdlichen Arbeit von Ärzten und Gesundheitspersonal, die sich auch heute in der ersten Linie des Kampfes gegen das Coronavirus befinden.“ (…).
Granma, 8.4.2020.
Granma > Kapitalismus. Granma, 2020-04-08.
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02.04.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Die Zeit drängt: Noch immer keine Lösung für besonders gefährdete Arbeitnehmende. Die Situation für durch den Coronavirus besonders gefährdete Arbeitnehmende ist unhaltbar – sie können je nach Umständen zur Arbeit gezwungen werden. Dies obwohl der Bundesrat gerade für solche Risiko-Personen sonst die absolute Selbstisolation verordnet: Menschen, die laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) weder einkaufen noch ihre Enkelkinder, Familie oder Freunde sehen dürfen, müssen nun plötzlich wieder arbeiten gehen. Der Bundesrat untergräbt mit seiner widersprüchlichen Revision vom 20. März seine gesamte Strategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wie kann es sein, dass einerseits 15jährige, die in einem Park mit mehr als vier Personen Fussball spielen, mit einer Geldstrafe belegt werden, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu garantieren – während andererseits der Bundesrat gleichzeitig Regeln erlässt, dass 60jährige, die z. B. an Krebs erkrankt oder von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen sind, ohne jegliche Kontrolle der Arbeitsbedingungen zur Arbeit gezwungen werden können? Folge davon sind Angst und grosse Rechtsunsicherheit am Arbeitsplatz, nicht nur für die Arbeitnehmenden. Arbeitgeber können sich nämlich u. a. der Gefährdung des Lebens gemäss StGB strafbar machen, wenn sie besonders gefährdete Arbeitnehmende beschäftigen. (…).
Syndicom, 6.4.2020.
Syndicom > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Syndicom, 2020-04-02.
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02.04.2020 Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
Coronavirus
Volltext
Wirtschaftskrise
Krisenverluste. Die Profiteure müssen zahlen. Wie viel darf ein Leben kosten?, fragen nun immer mehr Ökonomen und Wirtschaftsvertreterinnen. Hintergrund ist der Lockdown, der eine Überlastung der Spitäler mit Coronainfizierten verhindern und damit Leben retten will: Der Lockdown kostet in der Schweiz laut Schätzungen monatlich 16 Milliarden Franken. Hinter der Frage steht implizit die Forderung, ihn schnellstmöglich aufzuheben – auch wenn dafür ein paar Tausend schwächere Menschen zusätzlich sterben müssen. Abgesehen davon, dass es jene Stimmen sind, die mit ihrer Sparobsession die drohenden Engpässe mitverantworten, und es etwas einfach ist, vom sicheren Homeoffice aus die Schuhverkäuferin zurück an die Coronafront zu schicken – mit dem Kosteneinwand wird den Menschen Sand in die Augen geworfen: Es wird suggeriert, dass alle gleichermassen für die Kosten aufkommen müssten. Also auch jene, die gerade ihre Existenzgrundlage verlieren. Damit soll von der relevanten Frage abgelenkt werden: Wer soll bezahlen? In den letzten Jahrzehnten haben sich Konzerne, deren Aktionärinnen und Spitzenverdiener ein immer grösseres Stück des wirtschaftlichen Kuchens gesichert. Zehn Prozent der Bevölkerung streichen knapp ein Drittel des Volkseinkommens ein. Wird der Kuchen nun kleiner, verlieren sie ihrem Anteil entsprechend fast 5 der 16 Milliarden. Nicht besonders gravierend, sie könnten locker noch mehr schultern: 16 Milliarden sind ein Dreizehntel von dem, was sie jährlich als Lohn und vor (…). Yves Wegelin.
WOZ, 2.4.2020.
Personen > Wegelin Yves. Coronavirus. Wirtschaft. WOZ, 2020-04-02.
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31.03.2020 Deutschland
DGB

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Corona-Virus / Covid-19. Ohne Absturz durch die Krise – Kurzarbeitergeld jetzt anheben. Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagt Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied: „Rund 470‘000 Betriebe in Deutschland haben vorübergehend Kurzarbeit angezeigt – das ist eine immens hohe Zahl, die zeigt, wie gross die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Arbeitsleben sind. Erschrecken sollte uns die Zahl aber nicht: Kurzarbeit ist ein Mittel, um Einbrüche zu überbrücken und Beschäftigung zu halten. Wer jetzt Kurzarbeit beantragt, setzt darauf, dass es nach der Krise weitergeht, deshalb ist es gut, dass das Instrument genutzt wird. Gut ist in dieser Situation auch, dass die Bundesagentur ihre Kapazitäten so schnell hochzieht, um den Andrang gut und effektiv bewältigen zu können. Aber nicht nur die Betriebe, auch die Beschäftigten sollen ohne Absturz durch die Krise kommen. Deshalb müssen sich Arbeitgeber und Bundesregierung jetzt endlich bewegen und das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent anheben. Denn für viele tausend Beschäftigte, die nicht unter dem Schutz von aufstockenden Tarifverträgen stehen, bedeutet Kurzarbeit, mit 60 beziehungsweise 67 Prozent ihres bisherigen Nettolohns auszukommen, wobei nicht einmal die sonst gezahlten Zuschläge mit einberechnet werden. (…).
DGB, 31.3.2020.
DGB > Coronavirus. Kurzarbeit. Entschaedigung. DGB, 2020-03-31.
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27.03.2020 Schweiz
Personen
Vorwärts
Florian Sieber
Volltext
Wirtschaftskrise
Mit einem Fuss in der Depression. Massenhafte Entlassungen, Kursstürze, riesige Soforthilfepakete: Die Covid-19-Pandemie reisst die Schweiz wieder in die Realität der Krise, in der wir uns seit 2008 befinden. Was dies für die Situation der Massen bedeutet, scheint erst nach den Interessen der Wirtschaft Priorität zu haben. 2019 schien ein mehr oder weniger gutes Jahr fürs Kapital zu werden. Vor allem liefen die Geschäfte. Von Dezember 2018 bis Februar 2020 stiegen die Kurse auf dem Schweizerischen Indexmarkt (SMI) von 8400 Punkten auf 11 110. Diese Zeit ist endgültig vorbei. Innerhalb von nur drei Wochen wurden die Gewinne des ganzen Jahres vernichtet. Grundsätzlich ist die Entwicklung an den Börsen nicht repräsentativ dafür, was in der Wirtschaft geschieht. Die Vorstellung, dass steigende Börsenkurse für eine brummende Wirtschaft stehen, ist falsch – sie stehen für Profitmöglichkeiten für Gutbetuchte. So steigen Kurse, wenn Betriebe massenhaft Arbeiterinnen entlassen. Doch in diesem Fall stehen tatsächlich grosse Teile der Wirtschaft für einen längeren Zeitraum still, Lieferketten sind unterbrochen und es kommt zu Massenentlassungen. Hauptsache weiter schuften. Besonders betroffen sein wird wohl die Schweizer Baubranche, wenn es endgültig zum Knall kommt, wenn das Vertrauen so stark sinkt, dass Anleger*innen von den Grossbanken ihr Geld zurückverlangen und diese wegen Zahlungsunfähigkeit entweder dicht machen müssen oder wie die UBS vor dem selbstverschuldeten Ruin mit Staatsgeldern (...). Florian Sieber.
Vorwärts, 27.3.2020.
Personen > Sieber Florian . Wirtschaftskrise. Vorwaerts, 2020-03-27.
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05.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Pflegepersonal
Volltext
Alters- und Pflegeheime in der Corona-Krise. Schutz der Bewohner/innen kann nur durch Schutz der Pflegenden sichergestellt werden. Alters- und Pflegeheime stehen an vorderster Front bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Ihre Bewohner/innen sind besonders gefährdet und können nur durch einen konsequenten Schutz des Pflegepersonals geschützt werden. Schutzmaterialien fehlen jedoch an allen Ecken und Enden, Personalengpässe gefährden die Qualität der Pflege und eine Überbelastung der Pflegenden ist unter diesen Umständen nur eine Frage der Zeit. Es braucht deshalb sofort mehr Schutzmaterial für Alters- und Pflegeheime und genügend Personalreserven. Zudem muss die Aufweichung des Arbeitnehmenden-schutzes bezüglich Arbeits- und Ruhezeiten sowie für Angestellte, die zur Risikogruppe gehören, sofort gestoppt werden! Keine Gruppe ist stärker bedroht vom Coronavirus als Pflegebedürftige und Bewohner/innen von Alters- und Pflegeheimen. In der Schweiz sind das rund 100’000 Betagte, die in 1’566 Heimen gepflegt und betreut werden. Die Sterblichkeit in dieser Höchstrisikogruppe beträgt fast 20 Prozent. Alters- und Pflegeheime nehmen somit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle ein. Bewohner/innen und damit auch die Pflegenden müssen deshalb besonders geschützt werden. Schutzmaterial ein rares Gut. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Pflegepersonal. Unia Schweiz, 2020-04-05.
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12.02.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
Coronavirus ein globales Problem – kein chinesisches. „In diesem Moment, in dieser Krise sind wir alle gleich, sind wir alle China! #Iam China!“ So lautet die Botschaft des deutschen Ingenieurs und Vloggers Tobias „Tobi“ Dominiczak aus Stuttgart. Am letzten Freitag hat Tobi sein Video auf verschiedenen Social Media-Plattformen gepostet, in dem er einerseits rassistische Bemerkungen über Chinesen und negative Äußerungen über China wegen des Coronavirus-Ausbruchs kritisiert und anderseits von den Anstrengungen der Auslandschinesen im Kampf gegen die Epidemie erzählt. Er fordert Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, angesichts des Coronavirus zusammenzustehen und die Epidemie ohne Diskriminierungen zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung wurde das Video schnell zu einem Hit und rückte ins Zentrum einer Internetdiskussion. Viele Internetnutzer hinterließen Kommentare und Unterstützung für Tobi. Was war der Anlass für Tobis Video? Ihm sei nach dem Ausbruch der Epidemie eine große Ungerechtigkeit übel aufgestoßen. „Kein Chinese sollte sich dafür rechtfertigen müssen, dass er kein „Virus“ ist! Die Chinesen tun inzwischen alles nur Denkbare dafür, um einen globalen Ausbruch des Coronavirus zu verhindern – und als Dank werden sie ausgegrenzt und benachteiligt? Dabei konnte ich nicht länger zusehen. Das ist mein Beitrag, den ich leisten kann.“ „China hat mein Leben grundlegend verändert“ Vor einem Jahr fing Tobi gemeinsam mit seiner Frau und einem Freund damit an, in der Freizeit Videos zu machen. Ihr Ziel: (…).
Bejing Rundschau, 12.2. 2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Bejing Rundschau, 2020-02-12.
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02.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Kommunikation
Volltext
Die Stabilität der Dienste ist heute die vorrangige Aufgabe des Kommunikationssektors. Bei einem erheblichen Anstieg des Datenverkehrs im Mobilfunknetz bemüht sich das MINCOM um Stabilität der Dienste. Es werden Anstrengungen unternommen, um dem 30%igen Anstieg des Verkehrs im Mobilfunknetz mit größtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Photo: Anabel Díaz Mit einer noch immer begrenzten Infrastruktur und unter den spürbaren Auswirkungen der Blockade begegnen die Telekommunikationsdienste Kubas dem komplexen Szenario, das durch das Auftreten von Covid-19 im Land gekennzeichnet ist. Abgesehen von den enormen Anstrengungen der Insel, ihren Prozess der Computerisierung der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, ist es nicht zu leugnen, dass die Eskalation der sechzig Jahre alten Verfolgung der kubanischen Wirtschaft durch die US-Regierung ihren Tribut an dieses wesentliche Ziel der Entwicklung der Nation fordert. Laut Jorge Luis Perdomo Di-Lella, Minister für Kommunikation (MINCOM), bei seinem Auftritt in der Fernsehsendung Mesa Redonda, werden Anstrengungen unternommen, um der Zunahme des Verkehrs im Mobilfunknetz um 30% mit grssßtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Ebenso steigt die Zahl der Zuschauer und Radiohörer von Programmen, die Informationen über das neue Coronavirus und dessen Konfrontation im Land anbieten, und die Besuche auf den offiziellen Websites wie der Seite des Gesundheitsministeriums nehmen zu.(…)..
Granma, 2.4.2020.
Granma > Coronavirus. Kommunikation. Granma, 2020-04-02.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Todesfall
Volltext
Dilan, das erste Kind in Kuba mit Covid-19. Über die Hingabe und Liebe, mit der er betreut wird, spricht die Mutter des kleinen Jungen mit Granma. Bayamo, Granma - Die Stimme am Telefon klingt ruhig. „Hallo. Ja, ich bin Liliana Fajardo Bárzaga“, bestätigt ohne zu zögern die Mutter des kleinen Dilan, der mit nur 18 Monaten am 22. März das erste Kind in Kuba mit positivem Covid-19-Befund war. Aus einem der Säle des Isolationszentrums im Militärkrankenhaus Joaquín Castillo Duany in Santiago de Cuba erklärte sich das 19jährige Mädchen, ebenfalls Trägerin des neuen Coronavirus, bereit, kurz telefonisch mit Granma über die Diagnose, die Behandlung und diesen „Hurrikan der Liebe“ der Ärzte zu sprechen, die ihr und ihrem Baby das Leben gerettet haben. „Als der Test des Kindes positiv ausfiel, weinte ich als erstes viel und hatte Angst. Fast sofort erfuhr ich, dass ich auch das Virus hatte“, erzählt Liliana, jetzt ruhiger nach zehn Tagen Behandlung mit zufriedenstellender Entwicklung für beide, während sie sich daran erinnert, wie diese unerwartete Erfahrung begann. „Wir waren am 17. März von Madrid zum Flughafen Santiago de Cuba gereist, um meine Familie in der Gemeinde Guisa zu besuchen. Da wir beim Durchlaufen der Flughafenkontrollen keine Symptome zeigten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich an der Krankheit litt. Ich kam in meinem Heimatort an, machte Einkäufe, hatte Kontakt mit einigen Freunden und meiner Familie. Deshalb war es umso schwieriger, als ich die Nachricht erhielt, weil ich wusste, was es bedeutete. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Todesfall. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Verteidigungsrat der Provinz Havanna beschliesst Abriegelung des Volksrates El Carmelo. Die Schliessung des Zugangs zum Volksrat wurde für diesen Freitag, den 3. April, ab 20.00 Uhr festgelegt. Dieses Gebiet, das von Calle 6 bis Calle 28 und von Avenida 21 bis zur Avenida Malecón reicht, hat die höchste Anzahl von Menschen, die sich durch Kontakte mit Ausländern und Kubanern, die aus dem Ausland in die Provinz Havanna kamen, infiziert haben. Insgesamt gibt es hier 8 positiv getestete Patienten für die durch das SARS-CoV-2-Coronavirus verursachte Krankheit. Der Provinzverteidigungsrat von Havanna hat an diesem Donnerstag auf seiner Versammlung unter der Leitung seines Präsidenten Luis Antonio Torres Iríbar und seines Vizepräsidenten Reinaldo García Zapata „die Strategie zur Erhöhung der sozialen Isolationsmassnahmen des Volksrates El Carmelo, Stadtteil Vedado, Stadtbezirk Plaza de la Revolución“ beschlossen. Die Versorgung der Bevölkerung des isolierten Gebiets mit den erforderlichen Ressourcen wird garantiert. Darüber hinaus werden schutzbedürftige Menschen durch Sozialarbeiter betreut, die aus Lehrern und Fachpersonal des Gebiets ausgewählt werden. Gemäss den Anweisungen werden das Gebiet nur einige Bewohner verlassen können, deren Anwesenheit ausserhalb dieses Volksrates von wesentlicher Bedeutung ist und die sich einem COVID-19-Test unterziehen müssen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Havanna. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Ecuador
Kuba
Granma

Coronavirus
Neoliberalismus
Volltext
Neoliberalismus: und was nun? In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Der Neoliberalismus war schon lange gescheitert, bevor COVID-19 auftrat. Äusserst schmerzhaft ist jedoch, dass es erst zig tausend Tote aufgrund einer Pandemie geben musste, ohne dass die Regierungen, die für dieses gescheiterte Modell optierten, die geeigneten Massnahmen ergriffen hätten, um zumindest die Ansteckung zu kontrollieren. Damit wäre der Verlust von Menschenleben geringer ausgefallen und es wäre nicht zu so dramatischen Szenen gekommen, wie denen in Guayaquil, Ecuador. In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Das ist der Fall in Ecuador unter der Ägide von Lenin Moreno, auch wenn ein anderes Land der Region, das Argentinien unter Macri, der authentischste Vertreter für die Übel war, die ein System unter dem Befehl des IWF hervorruft. Moreno brach mit dem, was in den Zeiten von Rafael Correa aufgebaut wurde - einer Epoche, in der er Vizepräsident war- und er liess, nach zehn Jahren ohne Beziehungen mit dem IWF diesen im November 2019 erneut ins Land kommen, was zu schweren Protesten führte, die aber mit Gewalt unterdrückt wurden. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Neoliberalismus. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
AEO arbeitet bei Bekämpfung des neuen Coronavirus mit Kuba zusammen. Die Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme. Die Internationale Atomenergie-Organisation( IAEO) wird Kuba bei der Bekämpfung von COVID-19 durch die Spenden von Diagnose Kits, Ausrüstung und Schulung von Fachpersonal unterstützen. Wie Granma über Quellen der Agentur für Nuklearenergie und Fortschrittliche Technologie (Aenta) des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt erfuhr, gehören zu der Spende auch die sogenannte Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR), dank der man mit grosser Präzision die Präsenz des Virus feststellen und identifizieren kann, das die ansteckende Krankheit im Menschen sowie in Tieren, die als Wirt dienen können, verursacht. Der Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme, die auf die friedliche Anwendung der Nukleartechnologie in verschiedenen Bereichen ausgerichtet sind, wozu auch die Gesundheit von Mensch und Tier gehören.
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. IAEO. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Kooperation, Frieden und Stabilität in der Welt: Aufruf von 230 politischen Parteien angesichts der Pandemie. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Der Text, der von 230 politischen Parteien aus über hundert Ländern paraphiert wurde, erkennt an, dass COVID-19 uns vor die dringlichste und schlimmste Herausforderung für die menschliche Gesundheit und die friedliche Entwicklung in der Welt stellt. Die Unterzeichner, die dem Gemeinwohl, der nationalen Entwicklung, dem Frieden und der Stabilität in der Welt verpflichtet sind, bestehen angesichts dieser nie da gewesenen Situation auf der Notwendigkeit, durchschlagende Massnahmen zu ergreifen, bei denen Leben und Gesundheit der höchste Rang eingeräumt wird, um entschlossen der Ausbreitung der Epidemie entgegenzutreten. In dem Bewusstsein, dass das Virus keine Grenzen kennt, gehen die Unterzeichner davon aus, dass kein Land in der Lage ist, die Krankheit allein zu bekämpfen; deswegen rufen sie dazu auf, die Ressourcen und Kräfte weltweit durch internationale Zusammenarbeit, integrierte politische Massnahmen und koordinierte Aktionen zusammenzufügen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Travail.Suisse

Initiativen Schweiz
Umweltschutz
Volltext
Klimapolitik: Guter Entscheid des Bundesrates. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, begrüsst, dass der Bundesrat einen direkten Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative ausarbeiten will. Die Corona-Krise darf die Anstrengungen im Bereich der Klimapolitik jetzt nicht verlangsamen, den Preis dafür würden wir später zahlen. Travail.Suisse begrüsst die Absicht des Bundesrates, einen direkten Gegenvorschlag zur Volksinitiative für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative) auszuarbeiten. Die Initiative verlangt, dass das Ziel von Null Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 in der Bundesverfassung verankert wird. "Mit der Verankerung dieses Ziels auf der Verfassungsebene schaffen wir mehr Sicherheit für Investitionen in klimafreundliche Produkte und sensibilisieren gleichzeitig die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit, innerhalb von drei Jahrzehnten eine vollständig dekarbonisierte Wirtschaft zu erreichen", sagt Denis Torche, Leiter Umwelt- und Klimapolitik bei Travail.Suisse. Gerechter Übergang ist zentral. Aber technologische Innovation allein reicht nicht aus, denn, so Denis Torche weiter, „um das Ziel von Null Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 zu erreichen, müssen auch arbeitsmarkt- und sozialpolitische Überlegungen angestellt werden, um einen gerechten Übergang zu gewährleisten. Wenn nämlich ein Teil der Arbeitnehmenden, vor allem die Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen, unter der Klimapolitik litten, würde das Ziel in seinem Kern in Frage gestellt.“ Es braucht eine für alle Bevölkerungsgruppen gerechte Klimapolitik. (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > Umweltschutz. Initiative. Travail.Suisse, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Elektrizitätsversorgung
GAV
Volltext
Keine Öffnung des Strommarktes ohne flankierende Massnahmen für das Personal der Elektrizitätswirtschaft. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden bedauert die Absicht des Bundesrates, den Strommarkt vollständig zu öffnen, ohne gleichzeitig flankierende Massnahmen für die Beschäftigten der Elektrizitätswirtschaft vorzusehen. Travail.Suisse wird bei den zuständigen parlamentarischen Kommissionen darauf hinwirken, dass die Stimme der Beschäftigten der Elektrizitätswirtschaft gehört wird; andernfalls wird sich Travail.Suisse der vollständigen Marktöffnung widersetzen. Für Travail.Suisse ist der derzeitige Strommarkt gut reguliert und bietet ein hohes Mass an Versorgungssicherheit. Eine vollständige Öffnung des Marktes wäre daher nur im Hinblick auf ein Stromabkommen mit der EU sinnvoll, ein solches ist indes nicht in Sicht. Zudem können Travail.Suisse und die angeschlossenen Berufsverbände (der Schweizerische Verband der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft VPE und die Gewerkschaft Syna), die zusammen die Mehrheit der Beschäftigten in der Branche vertreten, nicht akzeptieren, dass die heute in Aussicht gestellte Änderung des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) immer noch keine flankierenden Massnahmen für das Personal vorsieht. Denn eine vollständige Öffnung des Marktes wird starken Druck auf die Arbeitsbedingungen und Löhne ausüben. (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > Energieversorgung. GAV. Travail.Suisse, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Bundesrat schweigt zur Kinderbetreuung. und den verletzlichen Arbeitnehmenden. Der Bundesrat schweigt zum Handlungsbedarf bei der Kinderbetreuung und bei den besonders gefährdeten Arbeitnehmenden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist enttäuscht und erwartet endlich Schritte für mehr Schutz bei Familien und verletzlichen Arbeitnehmenden. Die Corona-Krise führt dazu, dass Schulen und Kindertagesstätten für die meisten Kinder faktisch geschlossen sind, auch wenn für einzelne Kinder ein minimales Betreuungsangebot aufrechterhalten wird. Die Eltern finanzieren gleichzeitig die Kindertagesstätten weiter. Der Bundesrat sieht weiterhin keinen Handlungsbedarf zur finanziellen Entlastung und zum Schutz der Familien. Erwerbstätige Familien finanzieren weiterhin die Leistungen der Kindertagesstätten ohne Gegenleistung weiter und müssen weiterhin versuchen, Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit mit dem Beruf zu vereinbaren. Für erwerbstätige Familien mit einem Arbeitspensum über 100% eine äusserst schwierige und gesundheitsschädigende Aufgabe. Travail.Suisse fordert deshalb, dass der Bund die Gebühren für die nicht geleistete familienexterne Betreuung übernimmt. Travail.Suisse fordert zudem reduzierte Arbeitspensen für erwerbstätige Familien, damit Kinderbetreuung, Unterrichtstätigkeit und Beruf vereinbart werden können (vgl. Travail.Suisse-Medienmitteilung vom 2. April 2020 „Mehr Luft für erwerbstätige Familien in der Corona-Krise“). (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > coronavirus.. Kinderbetreuung. Travail.Suisse, 2020-04-03.
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03.04.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Die Zeit drängt: Noch immer keine Lösung für besonders gefährdete Arbeitnehmende. Die Situation für durch den Coronavirus besonders gefährdete Arbeitnehmende ist unhaltbar – sie können je nach Umständen zur Arbeit gezwungen werden. Dies obwohl der Bundesrat gerade für solche Risiko-Personen sonst die absolute Selbstisolation verordnet: Menschen, die laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) weder einkaufen noch ihre Enkelkinder, Familie oder Freunde sehen dürfen, müssen nun plötzlich wieder arbeiten gehen. Der Bundesrat untergräbt mit seiner widersprüchlichen Revision vom 20. März seine gesamte Strategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wie kann es sein, dass einerseits 15jährige, die in einem Park mit mehr als vier Personen Fussball spielen, mit einer Geldstrafe belegt werden, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu garantieren – während andererseits der Bundesrat gleichzeitig Regeln erlässt, dass 60jährige, die z. B. an Krebs erkrankt oder von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen sind ohne jegliche Kontrolle der Arbeitsbedingungen zur Arbeit gezwungen werden können? (…).
SGB, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-04-03.
Ganzer Text
02.04.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Homeoffice
Volltext
Der grosse Irrtum übers Homeoffice. Seit vielen Jahren wird Homeoffice als die Wunderwaffe zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit dargestellt. Ein riesiges Missverständnis. Aufgrund der aktuellen Epidemie machen nun breite Kreise erstmals Erfahrungen mit Homeoffice und stellen plötzlich fest, dass die Realität ganz anders ist als in Gleichstellungsbroschüren propagiert wird. Wer zuhause arbeitet, spart sich die Arbeitswege und kann den Tag eventuell etwas flexibler gestalten als im Betrieb. Er oder sie kann aber nicht gleichzeitig Kinder betreuen. Erstaunlicherweise gibt es aber nach wie vor breite Kreise, die das glauben. In der aktuellen Situation, in der die Kinder den ganzen Tag zuhause sind, eventuell noch ein schulisches Programm absolvieren müssen, den Computer dafür benötigen, wenige Aussenkontakte und kein Schulmittagessen haben, ist es völlig ausgeschlossen, dass sich ein Erwachsener gleichzeitig um die Bedürfnisse der Kinder kümmert und seine Berufsarbeit erledigt. Erwerbsarbeit und Kinderbetreuungszeiten müssen daher auch im Homeoffice klar getrennt werden, und wer keine andere Betreuungsmöglichkeit für seine Kinder hat, muss von der Arbeit freigestellt werden. Bei der Arbeit im Homeoffice stellen sich weitere Fragen: Wer zahlt meinen Lohn, wenn ich die Kinder betreuen muss? Bin ich versichert? Kann ich auf meinem eigenen Laptop arbeiten?, und andere mehr. Ein Informationsblatt des VPOD gibt Auskunft zu Fragen rund ums Homeoffice.
Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 2.4.2020.
Personen > Flittner Christine. Homeoffice. VPOD Schweiz, 2020-04-02.
Ganzer Text
02.04.2020 Schweiz
Elvetino
SEV-Zeitung

Elvetino
Kurzarbeit
Volltext
Bahnrestauration. SBB, RhB, MGB in der Pflicht. Wegen Covid-19 sind in den SBB-Zügen seit dem 14. März alle rund 100 Speise- und Bistrowagen der Elvetino AG geschlossen. Wer von den ca. 720 Mitarbeitenden über 60-jährig ist, ist bis 26. April freigestellt. Die übrigen mussten am 15./16. März die Esswaren aus den Wagen räumen und werden laufend zum Reinigen der Wagen aufgeboten. Alle müssen täglich von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar sein und um 11 und 17 Uhr auf ihrem Elvetino-Smartphone die Mitteilungen checken. Bis am 26. April zahlt die SBB für alle den Lohn voll weiter. Wer im Stundenlohn angestellt ist, erhält den Durchschnittslohn der letzten 12 Monate. Was ab dem 27. April gelten soll, wird zurzeit noch verhandelt. SEV und Unia haben den von Elvetino beantragten Zwangsurlaub von 5 bis 10 Tagen abgelehnt, zumal Elvetino im Gegenzug keinen Kündigungsschutz versprechen wollte. Elvetino hat am Freitag Kurzarbeit beantragt und will vorläufig die vollen Löhne auszahlen. „Dies ist jedoch nur möglich dank der Unterstützung unseres Mutterhauses“, teilte Elvetino dem SEV mit. „Dem Elvetino-Personal das bescheidene Einkommen zu senken, damit Covid-19 die SBB – die dem Bund gehört – weniger kostet, wäre schäbig“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Mario Schmid. (…).
SEV-Zeitung, 2.4.2020.
SEV-Zeitung > Bahnrestaurants. Kurzarbeit. SEV-Zeitung, 2020-04-02.
Ganzer Text
02.04.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Vivian Bologna
Fahrvergünstigungen
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Petition „Hände weg vom FVP“. 23'000 Unterschriften in Kürze. Das Leben in der Schweiz läuft seit Wochen verlangsamt. In dieser Ausnahmesituation ist es schwierig, über etwas anderes zu sprechen als die Coronavirus-Krise. Der SEV will dennoch Bilanz ziehen über die Unterschriftensammlung für die Petition „Hände weg vom FVP“, die er Anfang Februar lanciert hat. Die Mobilisierung war aussergewöhnlich: Mit über 23‘000 Unterschriften wurde das Ziel bereits übertroffen! „Die Unterschriftenbögen wurden enorm schnell zurückgeschickt!“ freut sich Vizepräsident Christian Fankhauser, verantwortlich fürs FVP-Dossier beim SEV. „Jedes Mitglied hat mit dem Versand seiner Mitgliederkarte einen Unterschriftenbogen erhalten, und auch die Sektionen haben sich mobilisiert, um diese Petition zu unterschreiben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: über 23‘000 Unterschriften sind zusammengekommen!“Diese Zahl ist wenig überraschend für Christian Fankhauser, der sich zusammen mit der gesamten SEV-Leitung und mit Vincent Brodard dafür einsetzt, dass das Personal weiterhin Fahrvergünstigungen erhält. „Wir waren davon überzeugt, dass unsere Mitglieder, aber auch Nicht-Mitglieder, die Petition unterzeichnen würden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die FVP sind kein Geschenk, sondern ein Lohnbestandteil, der versteuert werden muss – sowohl von den Mitarbeitenden als auch von den Pensionierten. Die Fahrvergünstigungen waren auch Lohnbestandteil der heutigen Pensionierten; sie sind somit auch integraler Bestandteil ihrer Rente. (…).
Vivian Bologna, Übersetzung: chf.
SEV-Zeitung, 2.4.2020.
Personen > Bologna Vivian. Fahrverguenstigung. Petition. SEV-Zeitung, 2020-04-02.
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03.04.2020 Schweiz
Taxibranche
Unia Schweiz

Coronavirus
Taxibranche
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Nach Bundesrats-Ankündigung zu Hilfe für Einzelunternehmen. Taxibranche einstellen, Taxifahrer/innen unterstützen. Die vom Bundesrat letzten Mittwoch angekündigte Unterstützung für Einzelunternehmen (Selbständige) und Haushaltsangestellte ist nötig und überfällig. Es braucht jetzt eine rasche Umsetzung. Unverständlich ist, dass der Bundesrat der Forderung der Taxiverbände und der Gewerkschaft Unia nicht nachkommt, die Taxibranche per Verordnung einzustellen. Der Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung kann im Taxi nicht garantiert werden. Zudem sind Taxifahrer/innen wirtschaftlich existentiell bedroht. Die Unia hat diese Woche zusammen mit Verbänden der Taxichauffeur/innen aus sechs Schweizer Städten (zusammengeschlossen in der Schweizer Taxiunion) beim Bundesrat interveniert. Seit der Erklärung der ausserordentlichen Lage am 16. März haben die Taxifahrten um mindestens 90 Prozent abgenommen. Die Taxifahrer/innen, die noch unterwegs sind, können unmöglich kostendeckend arbeiten. So sind rund 10'000 Chauffeur/innen akut in ihrer Existenz gefährdet, da oft keinerlei Reserven vorhanden sind. Für sie braucht es dringend Unterstützungsmassnahmen, sonst droht einer ganzen Branche der Ruin. Schutzmassnahmen können im Taxi nicht eingehalten werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.4.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Unia%20Schweiz/Coronavirus.%20Taxibranche.%20Unia%20Scweiz,%202020-04-03.pdf
03.04.2020 BS Kanton
VPOD Region Basel

Coronavirus
Selbständigerwerbende
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Notsituation von Selbständigen und Freischaffenden - Kanton Basel-Stadt liefert sinnvolle Lösung. Syndicom fordert gemeinsam mit acht weiteren Organisationen den Bundesrat auf, endlich einheitliche Lösungen zu präsentieren, welche der ausserordentlichen Situation Rechnung tragen. Unmittelbar und unbürokratisch. So sollte die Hilfe ausgestaltet sein, die der Bundesrat am 20. März infolge der Coronavirus-Krise für die Selbständigen angekündigt hat. Die Situation heute: Tausende Anträge stapeln sich bei den Ausgleichskassen, ein Grossteil der Selbständigen fällt durch die Maschen und bei denjenigen, die tatsächlich eine Entschädigung erhalten, reicht diese nicht aus. Es braucht einheitliche und klare Unterstützungsmassnahmen über die Kantonsgrenzen hinweg. Und zwar für alle Selbständigen und Freischaffenden. Basel-Stadt hat ein System aufgebaut, das diese Probleme lösen kann. Unbürokratisch, mit einer Verordnung, die auf einer Seite Platz hat, mit einem Anmeldeformular, das in 30 Minuten ausgefüllt werden kann, verspricht der Kanton eine Unterstützung, die auch tatsächlich zum Überleben reicht. Anders als bei den meisten anderen Stellen, garantiert Basel-Stadt einen Mindestsatz von 98 Franken pro Tag und beschränkt die Taggelder nicht auf abgesagte Veranstaltungen. So erhalten Selbständige mit einem 100 Prozent Ausfall zumindest knapp 3000 Franken pro Monat. Das reicht als eine Art Existenzminimum, um Lebensunterhalt und die wichtigsten laufenden Ausgaben zu decken. Um berufliche Existenzen zu sichern braucht es lückenlose Massnahmen. (…). Syndicom, 3.4.2020.
Syndicom > Coronavirus. Selbstaendige. BS Kanton. Syndicom, 2020-04-03.
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02.04.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Coronavirus
Sozialbereich
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VPOD fordert Schutz und Klarheit für den Sozialbereich. Der VPOD ist besorgt über den Umgang mit dem Coronavirus im Sozialbereich. Während das Gesundheitswesen im Fokus von Politik und Medien steht, sehen sich soziale Einrichtungen mit ihren Fragen und Problemen weitgehend alleingelassen – insbesondere im stationären Bereich, wo nicht, wie bei Beratungsdiensten, auf Telekommunikation ausgewichen werden kann. Menschen mit Unterstützungsbedarf müssen auch in Corona-Zeiten weiterhin betreut werden. Man kann sie weder auf die Strasse stellen noch einfach so zu ihren Eltern schicken, zumal wenn diese selbst schon im Grosselternalter sind. Häufig sind Klientinnen und Klienten sozialer Institutionen selbst Angehörige der Corona-Risikogruppen. Dennoch ist die Betreuung ohne körperliche Nähe je nach Art des Handicaps nur schwer oder gar nicht zu erbringen. Im Gegensatz zu den Spitälern, die Knowhow und Routine in solchen Fragen besitzen, fehlt es in sozialen Einrichtungen häufig an allem: an Material wie Schutzkleidung und Masken ebenso wie an Kenntnissen über den richtigen Umgang damit. Dass Personal, das selbst einer Risikogruppe angehört, in diesem Umfeld nicht eingesetzt werden kann, müsste eine Selbstverständlichkeit sein. Der Bundesrat hat aber nach über einer Woche geballten Protests von Arbeitnehmerseite den Artikel 10c der Covid-Verordnung 2 noch immer nicht korrigiert. In ihrer jetzigen Fassung wälzt die Verordnung die Verantwortung für die Einhaltung d (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 2.4.2020.
Personen > Schlatter Christoph. Coronavirus. Sozialbereich. VPOD Schweiz, 2020-04-02.
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