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Anzahl gefundene Artikel: 73

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16.03.2018 Schweiz
Migration
Personen
Work
Sabine Reber
Einwanderung
Volltext
Architekt Giulio Sovran (36) und sein Kollektiv für Auswanderungswillige. Goodbye Mamma: Jetzt kommen die neuen Italos. Einst kamen sie als Bauarbeiter oder Fabrikarbeiterinnen. Jetzt kommen auch viele gut ausgebildete Italienerinnen und Italiener in die Schweiz, um einen Job zu suchen. Seine Heimatstadt Mailand verliess Architekt Giulio Sovran 2006, um in der Schweiz Arbeit zu suchen. Inzwischen zählt er im Wallis mit seinem eigenen Büro mit Partner und sechs Mitarbeitenden zu den Erfolgreichen. Er hat einen Abschluss gemacht am Politecnico di Milano sowie einen Master am Politecnico di Torino. Das sind die beiden Spitzenuniversitäten für Architektur in Italien. Derzeit hat er neun Baustellen offen, weitere Projekte seien in der Pipeline. Sovran zeigt die Pläne für ein spektakuläres Terrassenhaus mit viel Glas und riesigen Balkonen. Ausserdem hat er mit zwei anderen Architekten den Dorfplatz von Grimisuat VS umgebaut, "das war ein cooles Projekt, ich habe mich riesig gefreut, dass wir als Ausländer dort die öffent¬liche Ausschreibung gewonnen haben!". Sein Geschäftspartner Luigi Di Berardino stammt aus Rom. Das seien von der Kultur und der Mentalität her Welten, sagt Sovran: "Die Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden sind in Italien riesig. Bei uns im Norden glauben viele, der Süden sei schuld an der Misere. Aber wenn man Italien von Rom aus anschaut, ergibt sich ganz ein anderes Bild." Sie hätten oft Diskussionen wegen ihrer unterschiedlichen Herkunft. Aber dass sie beide eine Frau aus dem Wallis (…). Sabine Reber.
Work online, 16.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Migration. Work online, 2018-03-16.
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18.05.2017 Biel
Migration
SGB
Syndicom

Konferenz
Migranten
Volltext
Migration. Konferenz der IG Migration: „Wir alle sind die Schweiz“. Am 13. Mai 2017 führte die Interessengruppe Migration in Biel die MigrantInnen Konferenz durch. Augustin Mukamba, Co-Präsident der Migrationskommission, und Patrizia Mordini, Leiterin Gleichstellung und Mitglied der Geschäftsleitung, eröffneten die Konferenz am Samstagmorgen. Die drei Schwerpunkte bildeten der Rechtsrutsch in der Schweizer Politik und dessen Auswirkungen, die Einbürgerungsoffensive und die Digitalisierung des Arbeitsmarkts und dessen Einfluss auf Arbeitnehmerinnen, die einen Migrationshintergrund haben. Sibel Arslan: Von Dersim zum Parlament. In ihren aufschlussreichen Ausführungen zeichnete Sibel Arslan, Nationalrätin und Juristin, ihre eigene Karrieren Geschichte nach - von Dersim, einer kleinen Stadt in Anatolien nach Bern ins Parlament: «Ich bin als Flüchtlingskind hier in die Schweiz gekommen, und jetzt bin ich eine Vertreterin der Flüchtlingskinder geworden.» Dafür habe sie jeder Stufe ihrer Karriere immer mehr kämpfen müssen als ihre schweizerischen Kolleginnen und Kollegen. In ihrer Schulzeit habe sie als Übersetzerin für Flüchtlingsfrauen gearbeitet. Dort habe sie rasch gemerkt, warum die Behörden, die Ärztin usw. ungehalten sind mit diesen Menschen - weil sie keine genügenden Deutschkenntnisse hätten. Dort habe sie sich schon gefragt, was Schweizerinnen und Schweizer meinten: wenn man kein Deutsch oder nur gebrochenes Deutsch spreche, werde man dann als dumm angesehen? Auch deswegen habe sich Sibel Arslan entschieden, Jura zu studieren. Nach dem Studium wurde (…). Patrizia Mordini, Mahir Üzmez.
Syndicom, 18.5.2017.
Syndicom > Migration. Konferenz. Syndicom, 2017-05-18.
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03.04.2017 Schweiz
Migration
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Migrationstag
Volltext
SGB-Migrationskonferenz: Gleiche Rechte für alle. Rund 50 GewerkschafterInnen diskutieren Demokratiedefizite. Die Schweiz ist längst zum Einwanderungsland geworden, das sie nie sein wollte, ist der Rassismusforscher Kijan Espahangizi überzeugt. Doch diese Entwicklung ist positiv für die Schweiz und ihre Gewerkschaften, so das Fazit der SGB-Migrationskonferenz vom 1. April 2017. Rund 50 Gewerkschafter/innen haben sich am 1.4.2017 im Berner Hotel Hotel Ador getroffen. Sie diskutierten, wie ein Miteinander von Zugewanderten und Einheimischen aussehen müsste und was die Gewerkschaften dazu beitragen könnten. Solidarische Politik erst ab den 70er Jahren. Unia-Präsidentin Vania Alleva zeigte in ihrem Referat auf, dass die Rolle der Gewerkschaften nicht immer vorbildlich war. Lange organisierten sie primär Menschen mit Schweizer Pass. Die Gewerkschaften verteidigten eine restriktive Bewilligungspraxis, um die Arbeitsplätze der Schweizer/innen zu sichern. Ab den 70er Jahren vollzogen sie einen Kurswechsel zu einer solidarischen Migrationspolitik. Sie lehnten die Schwarzenbach-Initiative ab, welche zur sofortigen Ausweisung von über 300'000 ausländischen Arbeitnehmenden geführt hätte. Seither ist die Organisierung von MigrantInnen, deren Anteil in z.B. in der Unia 50% ausmacht, zu einem wichtigen Motor für Kämpfe zur Gleichberechtigung geworden. Erfolge wie die Ablehnung der Durchsetzungsinitiative sind Zeichen davon. Rassismus: ein Demokratieproblem. Während Vania Alleva vor allem die Einheit der (...). Regula Bühlmann.
SGB, 3.4.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Migration. Konferenz. SGB, 2017-04-03.
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02.03.2017 Schweiz
Migration
Personen
SGB
José Corpataux
Migrationstag
Volltext
Mehr Rechte für Migrant/innen! SGB-Migrationskonferenz, 1. April 2017. Am Samstag 1. April 2017 wird in Bern die nächste SGB-Migrationskonferenz stattfinden. Gemeinsam werden die Teilnehmenden Wege suchen und Strategien erörtern, wie Migrant/innen mehr Rechte erhalten sollen. In den letzten Jahren wurde die Migrationsdebatte systematisch und zunehmend durch fremdenfeindliche Züge geprägt. Zwar ist es der Linken und den weltoffenen Liberalen in zwei Volksabstimmungen gelungen, die SVP auf die Verliererstrasse zu schicken. Dennoch: die fremdenfeindlichen Populisten werden weiterhin provozieren. Sie werden Ängste schüren, Sie werden die weltweite Migration als Gefahr aufbauschen. Sie werden den Migrant/innen Rechte verweigern. Was tun dagegen? Wie kann man allen die gleichen Rechte sichern? Wo sollen die Gewerkschaften hier ansetzen? Diese Fragen bilden den Mittelpunkt einer Debatte, welche die nächste SGB-Migrationskonferenz anpacken will. In einem ersten Vortrag wird die These vertreten, dass die erwünschte soziale Beteiligung gleiche Rechte für alle voraussetzt. Ein zweiter Input-Beitrag wird auf das Engagement eingehen, das die Gewerkschaften seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt haben, um für Migrant/innen gleiche Rechte und insbesondere auch gleiche Löhne zu erzielen. Auf einem Podium und in einer offenen Diskussion wird diesen Teil des Programms abschliessen. Aktuelle Fragen im Brennpunkt von Migration und gewerkschaftlichem Handeln werden am Nachmittag (...). José Corpataux.
SGB, 2.3.2017.
Personen > Corpataux José. Migration. Kongress. SGB, 2017-03-02.
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13.01.2017 Kuba
USA
Granma
Migration

Migranten
Volltext
Erklärung des Präsidenten der Vereinigten Staaten Barack Obama zur Migrationspolitik gegenüber Kuba. Mit sofortiger Wirkung werden alle kubanischen Bürger, die versuchen, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen und nicht unter humanitäre Hilfe fallen, abgeschoben. Heute haben die Vereinigten Staaten wichtige Schritte zur Normalisierung der Beziehungen mit Kuba und zur Erlangung einer grösseren Konsistenz bei unserer Einwanderungspolitik getan. Das Ministerium für Innere Sicherheit hebt die sogenannte Politik der „nassen Füsse - trockenen Füsse“ auf, die vor über zwanzig Jahren in Kraft trat und die für eine andere Epoche konzipiert wurde. Mit sofortiger Wirkung werden die kubanischen Bürger, die versuchen, illegal die Vereinigten Staaten zu betreten und nicht unter humanitäre Hilfe fallen, entsprechend der Gesetzgebung der Vereinigten Staaten und den Prioritäten der Anwendung und Erfüllung des Gesetzes, abgeschoben. Mit diesem Schritt behandeln wir die kubanischen Migranten auf die gleiche Weise wie die Migranten anderer Länder. Die kubanische Regierung hat zugesagt, die Rückkehr der kubanischen Bürger mit Abschiebebescheid und die auf dem Meer aufgebrachten Migranten aufzunehmen. Heute setzt das Ministerium für Innere Sicherheit auch dem Parole Programm für Kubanische Medizinische Fachkräfte ein Ende. Die Vereinigten Staaten und Kuba arbeiten zusammen daran, Krankheiten zu bekämpfen, die die Gesundheit und das Leben unseres Volkes gefährden. (…). Barack Obama.
Granma, 13.1.2017.
Granma > Emigration. USA. Granma, 2017-01-13-2.
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18.12.2014 Schweiz
Colonia Liebera
Migration
Unia Schweiz

Ausländerfeindlichkeit
Manifest
Tag der Migration
Volltext
18. Dezember - Internationaler Tag der Migrantinnen und Migranten: Manifest der IG Migration der Gewerkschaft Unia, Second@s Plus und Federazione Colonie Libere Italiane. Für eine starke Bewegung der Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund - gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Seit Jahren verbreiten rechtsnationalistische Kreise ein negatives Bild der Migrantinnen und Migranten und schüren damit bewusst Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Die Initiativen der letzten Jahre zielen dabei nicht nur auf zukünftige Einwanderung ab, sondern auf uns, die wir hier längst in der Schweiz leben. Offene Ressentiments und Ausgrenzung gegenüber Migrantinnen und Migranten bzw. Menschen mit Migrationshintergrund ist in der Schweiz wieder salon- und mehrheitsfähig. Und dies obwohl die Schweiz längst ein Land ist, das nicht erst seit gestern durch Migration geprägt ist. Menschen mit Migrationshintergrund, Migrantinnen und Migranten prägen die Schweiz längst wirtschaftlich, kulturell und sozial, von der eingebürgerten Seconda bis hin zum illegalisierten Sans-Papier, und werden doch auf vielfältige Weise ausgegrenzt. Ohne Migrantinnen und Migranten wäre unsere Altersvorsorge längst in den roten Zahlen und mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze wären nicht mehr besetzt. (…). Rita Schiavi.
Unia Schweiz, Migranten. 18.12.2014.
Unia Schweiz > Migration. Fremdenfeindlichkeit. Unia Schweiz, 2014-12-18.
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12.05.2014 Schweiz
Emigranten
Migration
Unia Schweiz

Arbeitsmarkt
Migranten
Resolution
Volltext
Resolution der Migrationskonferenz der Gewerkschaft Unia. Ohne Migrantinnen und Migranten hätte die Schweiz ein Problem. Die Migrationskonferenz der Gewerkschaft Unia hat am Samstag, 10. Mai eine Resolution zur Situation der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz verabschiedet. Ohne Migration hätte die Schweiz ein enormes Problem, vor allem in der Pflege, auf dem Bau und in der Reinigung. Denn diese Arbeiten werden vorwiegend von Menschen mit ausländischem Pass ausgeführt. Zudem würdigte die Migrationskonferenz den Einsatz einer Privatperson für die Migrantinnen und Migranten. Würde die Bevölkerung ohne Schweizerpass die Schweiz verlassen, hätte unser Land ein riesiges Problem. Ein Grossteil der Arbeit insbesondere im Betreuungs- und Pflegebereich, dem Baugewerbe, der Reinigung und bei den persönlichen Dienstleistungen würde nicht mehr erledigt. Nicht die Migration ist also das Problem, wie mit der Masseneinwanderungs-Initiative suggeriert wurde, sondern umgekehrt: Wir hätten vielmehr ein Problem ohne sie! (…).
Unia Schweiz Medienmitteilung, 12.5.2014.
Unia Schweiz > Migranten. Arbeitsmarkt. Unia 12.5.2014.
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10.05.2014 Schweiz
Emigranten
Migration
Unia Schweiz

Arbeitsmarkt
Migranten
Resolution
Volltext
Resolution Migrationskonferenz 10. Mai 2014. Migrantinnen und Migranten lösen unsere Probleme! Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative, das hat auch die VOX-Analyse bestätigt, war mehrheitlich ein fremdenfeindliches Ja. Eine knappe Mehrheit der Stimmbevölkerung billigt die Positionen der populistischen Rechten gegen die Zuwanderer. Die Ja-Stimmenden haben bewusst auch eine Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU in Kauf genommen. Den populistischen, fremdenfeindlichen Kräften kommt sehr entgegen, dass nicht nur sie selber, sondern auch die Medien und die PolitikerInnen seit Jahren die Zuwanderung und die MigrantInnen selbst als Problem darstellen und in Verbindung mit Problemen (Wohnungsnot, Verkehr, usw.) bringen, die nichts mit der Migration zu tun haben. Dieser negative Diskurs fördert die Fremdenfeindlichkeit. Die Tatsache, dass vor allem Städte und Regionen mit vielen Zugewanderten (mit Ausnahme des Tessins), die Initiative abgelehnt haben zeigt, dass die Fremdenfeindlichkeit nicht durch die reale Situation erzeugt wird, sondern durch das Bild, das die Populisten und die Medien von den MigrantInnen zeichnen. (…).
Unia Schweiz, 10.5.2014.
Unia Schweiz > Migranten. Arbeitsmarkt. Resolution. Unia 10.5.2014.
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17.10.2013 Schweiz
Migration
Personen
Work
Ralph Hug
Rita Schiavi
Interview
Migranten
Volltext

„Das Mittelmeer kann man nicht aufmauern“. Migration lasse sich nicht stoppen. Aber wir sollten sie endlich als das sehen, was sie ist, sagt Unia-Frau Schiavi: ein starker Motor für die Wirtschaftsentwicklung. Interview. Work: Rita Schiavi, Sie sind soeben von einer Uno-Konferenz über Migration heimgekommen. Waren die 359 toten Bootsflüchtlinge vor Lampedusa dort ein Thema? Rita Schiavi: Ja, natürlich. Viele Voten bezogen sich darauf. Das Entsetzen war gross. Es gab auch eine Schweigeminute für die Opfer. Ist das mehr als Heuchelei? Gleichzeitig schottet sich die EU weiter ab. Sie steckt noch mehr Geld in die Aufrüstung an den Süd- und Ostgrenzen zur Abwehr von Flüchtlingen. Stichwort Frontex, Eurosur, Drohnen, Grenzüberwachung … Das stimmt. (...).Ralph Hug.

Work online, 17.10.2013.
Personen > Hug Ralph. Schiavi Rita. Interview. Migration. Work. 2013-10-17.

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24.05.2013 Schweiz
Emigranten
Migration
Vorwärts

Aufenthaltsbewilligungen
Ventilklausel
Volltext

Ventilklausel gegen MigrantInnen. Mau. Am 24. April 2013 hat der Bundesrat angekündigt, die im Freizügigkeitsabkommen vorgesehene Ventilklausel anzurufen. Dadurch wird für die Arbeiterlnnen der EU-25-Staaten die Einreise in die Schweiz neu reguliert. Folgen davon sind einerseits eine Prekarisierung der Arbeitsbedingungen, andererseits die Legitimation einer repressiven Asylpolitik. Per 1. Mai 2013 wurde die Kontingentierung (Begrenzung) der B-Bewilligungen (Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für fünf Jahre) für die Arbeiterlnnen der osteuropäischen Staaten (EU-8) fortgesetzt. (...).

Vorwärts, 24.5.2013.
Vorwärts > Ventilklausel. Emigranten. Vorwärts 2013-05-24.

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10.05.2013 Schweiz
Emigranten
Migration
Personen
SVP
Work
Marie-Josée Kuhn
Simonetta Sommaruga
Saisonnierstatut
Volltext

Will die Justizministerin zurück zum Saisonnierstatut? Sommaruga auf SVP-Kuschelkurs. Paul Rechsteiner, SGB-GewerkschafsChef, wirft Bundesrätin Simonetta Sommaruga in der Migrationspolitik Konzessionen nach „rechts aussen“ vor. Ihren Namen nannte er zwar nicht in seiner Rede zum 1.Mai. Dennoch brauchte Paul Rechsteiner, oberster Gewerkschafter der Schweiz, bei seinem Frontalangriff auf Justizministerin Simonetta Sommaruga eindeutige Worte. Grund: der Ventilklausel-Entscheid des Bundesrates. Rechsteiner: „Das Zünglein an der Waage für diesen fragwürdigen Entscheid war die Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements.“ Ausgerechnet eine Genossin also trägt diesen nutzlosen und erst noch „gefährlichen“ (Rechsteiner) Entscheid mit. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work, 10.5.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Simonetta Sommaruga. SVP. 2013-05-10.

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14.03.2013 Schweiz
Migration
Personen
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Einbürgerung
Volltext

Unia weist inakzeptable Verschärfungen für junge MigrantInnen zurück. Der Nationalrat hat in der heutigen Debatte das Bürgerrechtsgesetz verschärft. Der Beitrag der MigrantInnen an die Schweizer Gesellschaft wird weiterhin nicht anerkannt. Besonders stossend ist, dass die Integration der Jugendlichen weiter erschwert wird. Die Gewerkschaft Unia stellt sich klar gegen diese Verschärfungen. Die Einbürgerung sei nicht ein Mittel zur Integration - diese Argumentation zeigt, wie realitätsfremd inzwischen in der Schweiz politisiert wird. (...).
Rita Schiavi, Mitglied der Geschäftsleitung Unia 

Unia Kommunikation Unia, 14.3.2013.
Unia Schweiz >Einbürgerungen. Unia Schweiz. 2013-03-14.

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01.03.2013 Schweiz
GBI Schweiz
Initiativen Schweiz
Migration
Personen
SGB
Work
Lotta Suter
Ausländerfeindlichkeit
Mitenand-Initiative
Nationalismus
Saisonarbeit
Volltext

Schweizer Gewerkschaften: Von der Abschottung zur Öffnung. Das neue Mitenand. Die Schweizer Gewerkschaften gingen einen langen Weg: von der Abwehr der Fremdarbeiter zum Kampf für die Rechte aller Lohnabhängigen. „Gegen Migrantinnen und Migranten zu hetzen ist unschweizerisch“ „Fremdenfeindlichkeit ist ein negativer Standortfaktor“. „Die Schweiz wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von MigrantInnen nicht, was sie ist.“ Solche Sätze fallen an einer Medienkonferenz der Unia im August 2011. Die grösste Gewerkschaft der Schweiz bekämpfte die Fremdenfeindlichkeit in diesem Wahljahr mit ihrer Gegenkampagne „Ohne uns keine Schweiz. Stop Fremdenfeindlichkeit!“. (...).  Lotta Suter.

Work, 1.3.2013.
Migration > Saisonarbeiterstatut. Gewerkschaften. 2013-03-01.

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18.10.2012 Solothurn
Migration
Personen
Unia Solothurn
Zoran Jovanovic
Marc Spescha
Ausschaffungs-Initiative
Emigranten
Volltext

Infoabend zum Thema Ausschaffungsinitiative am 18. Oktober in Solothurn. Prominenter wie anerkannter Gastreferent in Solothurn: Dr. iur. Marc Spescha, Lehrbeauftragter für Migrationsrecht der Universität Freiburg. Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19.00 Uhr, im Haus im Land Jugendherberge), Landhausquai 23, Solothurn (...).

Union Sektion Solothurn, 18.10.2012.
Unia Solothurn > Ausschaffungs-Initiative. 18.10.2012.doc.

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07.09.2012 BL Kanton
Emigranten
Migration
Personen
Work
Michael Stötzel
Integration
Sprache
SVP
Volltext

Keine Deutschkurse für Top Shots. Eine Klasse für sich. Das Baselbiet mag seine Ausländer. Wenn sie nur hoch qualifiziert sind, Führungspositionen bekleiden, ordentlich Steuern zahlen und, das vor allem, nicht ewig bleiben wollen. Diese ausländischen Top Shots, Manager usw., sind künftig nicht mehr dazu verpflichtet, Deutschkurse zu besuchen. So wie die übrigen Migrantinnen und Migranten. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 7.9.2012.
Migration > Sprachkurse BL Kanton. 7.9.2012.doc.

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07.09.2012 BL Kanton
Emigranten
Migration
Personen
Michael Stötzel
Integration
Sprache
Volltext

Keine Deutschkurse für Top Shots. Eine Klasse für sich. Das Baselbiet mag seine Ausländer. Wenn sie nur hoch qualifiziert sind, Führungspositionen bekleiden, ordentlich Steuern zahlen und, das vor allem, nicht ewig bleiben wollen. Diese ausländischen Top Shots, Manager usw., sind künftig nicht mehr dazu verpflichtet, Deutschkurse zu besuchen. So wie die übrigen Migrantinnen und Migranten. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 7.9.2012.
Migration > Sprachkurse BL Kanton. 7.9.2012.doc.

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30.11.2011 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Migration
Personen
Angelo Barrile
Migrationstag
Volltext

Eine Schweiz ohne uns? „Kosovarin rettet Schweizer das Leben!" Diese Schlagzeile ist nicht in der Zeitung zu lesen, aber es kommt jeden Tag in dieser oder einer ähnlichen Form vor. Die Berichterstattung in den Medien und die Hetzkampagnen rechtsbürgerlicher Parteien verzerren das Bild, das wir uns von ausländischen MitbürgerInnen machen. Dabei geht vergessen, dass die grosse Mehrheit nicht (negativ) auffällt, sondern hier arbeitet, Steuern und Beiträge an die Sozialwerke bezahlt und im Alltag so lebt wie du und ich. (...).

Angelo Barrile.

GBKZ, 30.11.2011.
Personen > Barrile Angelo. Migrationstag. Kolumne. 30.11.2011.

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23.09.2011 Flamatt
Migration
Personen
Unia Schweiz
Work
Bettina Epper
Sans-Papiers
Schwarzarbeit
Volltext

Sans-papiers-Schicksal: Eine Odyssee mit einem Happy End. Die Erfolgsgeschichte von Gerüstbauer Bakija. Ljazim Bakija war Saisonnier. Dann Sans-papiers. Er arbeitete sechs Jahre lang schwarz als Gerüstbauer. Heute hat er den B-Ausweis und ein Einfamilienhaus. Ein grünes Haus in Flamatt FR. Ein Nachbar wünscht winkend einen schönen Abend. Ljazim Bakija trinkt Kaffee. In der Stube quietscht die jüngste Enkelin. Sie ist neun Monate alt. Fünf Kinder hat Bakija, drei Töchter und zwei Söhne. „Und drei Enkelinnen“, sagt er stolz. Es war ein langer Weg hierhin. Als er daran zurückdenkt, wie er jahrelang schwarz in der Schweiz arbeitete, verschattet sich sein Blick. „Ich hatte Angst, immer Angst, Angst, Angst.“ Bakija war Sans-papiers. Er hatte zwar einen Pass, aber keine gültigen Aufenthaltspapiere. Zwischen 70‘000 und 300‘000 Sans-papiers leben schätzungsweise in der Schweiz. Das zeigt die Studie „Leben als Sans-papiers in der Schweiz“, die 2010 im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen durchgeführt wurde. (...). Mit Fotos. Bettina Epper.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. 2011-09-23.doc.

Ganzer Text

03.06.2011 Schweiz
Frauen
Migration
Personen
Work
Marisa Pralong
Judith Stofer
Arbeitsbedingungen
Berufsbildung
Frauenstreik
Gleichstellung
Volltext

„Ohne uns...!“ geht es nicht. Die Migrationskonferenz der Unia verabschiedet eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit. Die 80 Delegierten der Konferenz fordern griffigere flankierende Maßnahmen zum Schutz des Arbeitsmarktes. Die Arbeitsmigration hat stark zugenommen. Um negative Folgen wie Lohndumping und Verdrängung von schlechter qualifizierten Arbeitnehmenden zu verhindern, verlangte die Konferenz am 14. Mai in Bern eine Verstärkung der flankierenden Massnahmen. In einer Resolution fordern die Delegierten eine Sprach- und Bildungsoffensive für Zugewanderte, die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmenden, die bereits in der  Schweiz sind, und Anerkennung von ausländischen Berufsdiplomen. (...). Mit Fotos. Judith Stofer.

Work. Freitag, 3.6.2011.
Migration > Arbeitsbedingungen. 3.6.2011.doc.

Migration > Arbeitsbedingungen. 3.6.2011.pdf

21.01.2011 Schweiz
Migration
Work

Besitzverhältnisse
Migranten
Selbständigkeit

Ausländer schaffen Jobs. Neuenburg. Eine Studie räumt auf mit dem Vorurteil, ausländische Arbeitskräfte würden Einheimische verdrängen. Denn: Jeder zehnte erwerbstätige Eingewanderte in diesem Land ist  Unternehmer. Zusammen bieten sie in der Schweiz rund 275‘000 Stellen an. Auf diese Zahl kommt eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Universität Neuenburg. 2009 arbeiteten hierzulande 76‘000 Ausländerinnen und Ausländer auf eigene  Rechnung. Zusammen mit den Eingebürgerten belief sich die Zahl der Selbständigerwerbenden ausländischer Herkunft auf 135‘000. Etwa 22 Prozent waren im Handel tätig. Work. Freitag, 2011-01-21.

04.12.2010 Schweiz
Migration
SVP
Unia Schweiz

Antirassismus
Ausländerpolitik
Kongress
Resolution
Volltext

Wir. Die Schweiz! In der Schweiz leben 1,7 Mio. Menschen ohne Schweizerpass. Sie machen 20% der Wohnbevölkerung und 25% der Arbeitskräfte aus. Sie sind zum Teil schon seit Jahrzehnten hier oder gar in der Schweiz geboren, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen und haben hier eine Existenz, eine Familie, ein Leben aufgebaut wie die übrigen Schweizer und Schweizerinnen auch. Unser Land ist ihre Heimat. Und sie sind ein Teil der Schweiz. Die Migrantinnen und Migranten leisten einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand der Schweiz. Unser Land erlebt einen Bauboom ohnegleichen - doch ohne die Arbeit der Migrantinnen und Migranten, würden in der Schweiz keine Häuser, Strassen, Tunnels und Brücken gebaut. (...).

Resolution. A.o. Unia-Kongress, 3./4.12.2010, Lausanne. Archiv Schaffer.

Ausländerpolitik. 4.12.2010.pdf

02.07.2010 Schweiz
Bundesamt für Migration
Migration
Personen
Work
Daniel Vonlanthen
Einwanderung
Personenfreizügigkeit
Einwanderungsland Schweiz. Asiatinnen sollen die Alten pflegen. Hier Beschränkung, dort Öffnung: die Widersprüche der schweizerischen Migrationspolitik. Arbeitslosen EU-Bürgern droht der Entzug der Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz. Dieser SVP-Forderung haben der National- und der Ständerat zugestimmt. Der entsprechende Passus im Freizügigkeitsabkommen soll nun konsequent angewandt werden. Der jüngste Bericht des Bundesamtes für Migration aber zeigt: Menschen aus dem EU-Raum kommen in erster Linie in die Schweiz, um zu arbeiten. Im letzten Jahr waren es 63% von 90'215 Personen. Der Ausländeranteil liegt bei 22% der Wohnbevölkerung. 76% der aus dem EU-Raum eingewanderten Beschäftigten fanden im Dienstleistungssektor eine Stelle. (...). Daniel Vonlanthen. Work. Freitag, 2.7.2010
21.05.2010 Schweiz
Migration
Personen
Unia Schweiz
Work
Cristina Anliker Mansour
Giovanni Giarrana
Emine Sariaslan
Ausschaffungs-Initiative
2 x Nein zur Ausschaffungs-Initiative. Migrationskonferenz lehnt Scheinlösungen für Scheinprobleme ab. Die Initiative der SVP und der Gegenvorschlag verletzen das Grundrecht der Gleichbehandlung. Die Unia-Migrationskonferenz lehnt beide Vorlagen ab. Die Schweiz hat eine der härtesten Ausländer-Gesetzgebungen Europas. Das geltende Recht erlaubt bereits heute Ausschaffungen von Ausländerinnen und Ausländern, die schwerwiegende Straftaten begangen haben. Die Behörden entscheiden von Fall zu Fall und unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit. Nach Ansicht der Unia-Migrationskonferenz genügt das geltende Recht, um Straftaten zu ahnden. (...). Mit Foto von Emine Sariaslan. Cristina Anliker-Mansour. Work. Freitag, 21.5.2010
08.04.2010 Kosovo
Migration


Wandel durch Aus- und Rückwanderung. Der Beitrag zur Modernisierung am Beispiel einer Region in Mazedonien. Migration verändert auch das Herkunftsland. Eine Studie über eine Region in Mazedonien beleuchtet die Rolle der Geldüberweisungen und der Rückkehrer aus der Schweiz sowie die Entstehung transnationaler Netze. (...). Christoph Wehrli. NZZ. Donnerstag, 8.4.2010
04.12.2009 Biel
Migration
Personen
Work
Alvaro Bizzari
Sina Bühler
Filme
Filme für die Schweiz. Er kam als Gastarbeiter, dann drehte er Filme: Alvaro Bizzaris Perlen der Zeitgeschichte gibt es jetzt auf DVD. (...). Mit Fotos. Sina Bühler. Work 4.12.2009
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