Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 51

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20.11.2017 Schweiz
Migranten
VPOD Schweiz

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Konferenzen
Migranten
Volltext
Respektiert unsere Rechte! MigrantInnen formulierten an der VPOD-Migrationskonferenz ihre Forderungen an die Politik. In Basel widmete sich am Samstag, den 18.11.17 die Verbandskonferenz Migration des VPOD dem Thema „Gleiche Rechte für alle!“. Die Delegierten verabschiedeten zwei Resolutionen. In einer allgemeinen wurde festgestellt, dass MigrantInnen sich oftmals nur schwer gegen Ausbeutung am Arbeitsplatz wehren könnten, da sie bei Gegenwehr Gefahr liefen, mit ihrer Stelle auch ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlieren. Die Gewerkschaften ständen deshalb in der Pflicht, MigrantInnen über ihre Rechte zu informieren und diese zu verteidigen. Die zweite Resolution widmet sich den Arbeitsbedingungen in der sogenannten „24-Stunden-Betreuung“ in Schweizer Privathaushalten. In dieser sind zurzeit rund 10‘000 Pendelmigrantinnen angestellt, die vorwiegend aus Osteuropa kommen. Deren Arbeitsbedingungen und Entlohnung sind oftmals Ausbeutung. Der VPOD unterstützt diese Care-Arbeiterinnen, wenn es darum geht, ihre legitimen Ansprüche vor Gericht durchzusetzen und fordert auch angesichts derzeitiger Regulierungsbestrebungen der 24-Stunden-Betreuung vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) bessere Arbeitsbedingungen mit Pausen und Ruhephasen sowie eine faire Bezahlung für Pikett- und Präsenzzeiten. Tatsächlich gewährleistet werden könne dies nur durch eine Unterstellung der Betreuung unter das Arbeitsgesetz. (…). Johannes Gruber.
VPOD Schweiz, 20.11.2017.
VPOD Schweiz > Migranten. Konferenz. VPOD Schweiz, 2017-11-20.
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18.05.2017 Biel
Migration
SGB
Syndicom

Konferenz
Migranten
Volltext
Migration. Konferenz der IG Migration: „Wir alle sind die Schweiz“. Am 13. Mai 2017 führte die Interessengruppe Migration in Biel die MigrantInnen Konferenz durch. Augustin Mukamba, Co-Präsident der Migrationskommission, und Patrizia Mordini, Leiterin Gleichstellung und Mitglied der Geschäftsleitung, eröffneten die Konferenz am Samstagmorgen. Die drei Schwerpunkte bildeten der Rechtsrutsch in der Schweizer Politik und dessen Auswirkungen, die Einbürgerungsoffensive und die Digitalisierung des Arbeitsmarkts und dessen Einfluss auf Arbeitnehmerinnen, die einen Migrationshintergrund haben. Sibel Arslan: Von Dersim zum Parlament. In ihren aufschlussreichen Ausführungen zeichnete Sibel Arslan, Nationalrätin und Juristin, ihre eigene Karrieren Geschichte nach - von Dersim, einer kleinen Stadt in Anatolien nach Bern ins Parlament: «Ich bin als Flüchtlingskind hier in die Schweiz gekommen, und jetzt bin ich eine Vertreterin der Flüchtlingskinder geworden.» Dafür habe sie jeder Stufe ihrer Karriere immer mehr kämpfen müssen als ihre schweizerischen Kolleginnen und Kollegen. In ihrer Schulzeit habe sie als Übersetzerin für Flüchtlingsfrauen gearbeitet. Dort habe sie rasch gemerkt, warum die Behörden, die Ärztin usw. ungehalten sind mit diesen Menschen - weil sie keine genügenden Deutschkenntnisse hätten. Dort habe sie sich schon gefragt, was Schweizerinnen und Schweizer meinten: wenn man kein Deutsch oder nur gebrochenes Deutsch spreche, werde man dann als dumm angesehen? Auch deswegen habe sich Sibel Arslan entschieden, Jura zu studieren. Nach dem Studium wurde (…). Patrizia Mordini, Mahir Üzmez.
Syndicom, 18.5.2017.
Syndicom > Migration. Konferenz. Syndicom, 2017-05-18.
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13.01.2017 Kuba
USA
Granma
Migration

Migranten
Volltext
Erklärung des Präsidenten der Vereinigten Staaten Barack Obama zur Migrationspolitik gegenüber Kuba. Mit sofortiger Wirkung werden alle kubanischen Bürger, die versuchen, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen und nicht unter humanitäre Hilfe fallen, abgeschoben. Heute haben die Vereinigten Staaten wichtige Schritte zur Normalisierung der Beziehungen mit Kuba und zur Erlangung einer grösseren Konsistenz bei unserer Einwanderungspolitik getan. Das Ministerium für Innere Sicherheit hebt die sogenannte Politik der „nassen Füsse - trockenen Füsse“ auf, die vor über zwanzig Jahren in Kraft trat und die für eine andere Epoche konzipiert wurde. Mit sofortiger Wirkung werden die kubanischen Bürger, die versuchen, illegal die Vereinigten Staaten zu betreten und nicht unter humanitäre Hilfe fallen, entsprechend der Gesetzgebung der Vereinigten Staaten und den Prioritäten der Anwendung und Erfüllung des Gesetzes, abgeschoben. Mit diesem Schritt behandeln wir die kubanischen Migranten auf die gleiche Weise wie die Migranten anderer Länder. Die kubanische Regierung hat zugesagt, die Rückkehr der kubanischen Bürger mit Abschiebebescheid und die auf dem Meer aufgebrachten Migranten aufzunehmen. Heute setzt das Ministerium für Innere Sicherheit auch dem Parole Programm für Kubanische Medizinische Fachkräfte ein Ende. Die Vereinigten Staaten und Kuba arbeiten zusammen daran, Krankheiten zu bekämpfen, die die Gesundheit und das Leben unseres Volkes gefährden. (…). Barack Obama.
Granma, 13.1.2017.
Granma > Emigration. USA. Granma, 2017-01-13-2.
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20.02.2015 Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Marco Geissbühler
Rita Schiavi
Interview
Kongress
Migranten
Volltext
Unia-Migrations-Expertin Rita Schiavi: „Ein schöner Erfolg“. Es sei nicht ganz einfach, so viele Organisationen zusammenzubringen, sagt Unia-Mitorganisatorin Schiavi. Aber es habe sich gelohnt. Work: Rita Schiavi, die Unia hat den Migrationskongress mitorganisiert. Sind Sie zufrieden mit dem Resultat? Ria Schiavi: Ja, sehr. Wir brachten 260 Menschen aus 58 Vereinen und Gruppen zusammen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Kulturen und Lebenssituationen. Das war nicht ganz einfach. Da gehen die Ideen und die Ansichten zum Teil schon sehr weit auseinander. Aber es hat sich gelohnt. Es ist uns gelungen, das Einigende und am Ende nicht das Trennende in den Vordergrund zu rucken. Das ist ein schöner Erfolg! Was eint denn die Migrantinnen, Migranten in der Schweiz? Sie alle haben Geschichten von Benachteiligungen und Verachtung zu erzählen. Sei es, weil sie eine dunklere Hautfarbe haben, einen fremdländischen Namen oder die Sprache nicht richtig sprechen. Es gibt sie, diese Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz. Das trifft alle Migrantinnen und Migranten. Ob sie nun eingebürgert sind oder nicht, ob sie eine gute Ausbildung haben oder nicht, ob sie Angst um ihren Job haben oder nicht. Die Erfahrung, ausgegrenzt und benachteiligt zu werden, verbindet alle. Also die negative Erfahrung, Opfer zu sein? (…). Marco Geissbühler, Interview.
Work, 20.2.2015.
Personen > Schiavi Rita. Migration. Kongress. Manifst. Work, 20.2.2015.
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21.01.2015 Schweiz
Emigranten
VPOD Schweiz

Ausländerpolitik
Migranten
Migrationstag
Volltext
VPOD-Migrationskonferenz: Gemeinsam für ein Leben in Würde. Die europäische Flüchtlingspolitik und die Arbeitsbedingungen der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz standen im Mittelpunkt der Migrationskonferenz des VPOD am Samstag in Bern. Viele Migrantinnen und Migranten arbeiten im Tieflohnbereich. Bożena Domańska, Betreuerin in der Langzeitpflege, berichtete von den prekären Arbeitsbedingungen, unter denen Pflegerinnen aus Osteuropa Senioren in Schweizer Privathaushalten betreuen. Im Netzwerk „Respekt@vpod", einem Pilotprojekt der Gewerkschaft in der Nordwestschweiz, kämpfen diese um ihre Rechte und faire Löhne. Domańska forderte, die Wichtigkeit der Care-Arbeit anzuerkennen und mehr öffentliche Mittel für diese bereitzustellen. Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin des VPOD, betonte, dass Reichtum und Wohlstand der Schweiz gerade auch der Einwanderung zu verdanken sind. Obwohl Wirtschaft und Sozialversicherungen von den Migrantinnen und Migranten profitieren, sei es den rechtspopulistischen Kräften gelungen, diese zu Sündenböcken zu machen. Dabei liege das Problem bei der Umverteilung von unten nach oben, dank der seit 20 Jahren die Reichen und Superreichen von Lohnsteigerungen und Steuererleichterungen profitieren. (…). Johannes Gruber.
VPOD Schweiz online, 21.1.2015.
VPOD Schweiz > Ausländerpolitik. VPOD Schweiz. 2015-01-21.
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19.11.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Migranten
Volltext
Arne Hegland zur Migrationstagung und zur Arbeit der Migrationskommission. Ziel: Aufmunterung zur Partizipation. Die SEV-Migrationstagung wurde auch dieses Jahr wieder von Arne Hegland und Susanne Frischknecht vom SEV-Regionalsekretariat Zürich organisiert. kontakt.sev fragte den „Migrationssekretär“ nach seiner Bewertung der Tagung und nach den sonstigen Aktivitäten der Migrationskommission, für die er zuständig ist. kontakt.sev: Bist du mit der Migrationstagung 2014 zufrieden? Arne Hegland: Ja, ich bin sehr zufrieden, wir erlebten einen spannenden und abwechslungsreichen Tag mit engagierten, kompetenten Referent/innen. Gefreut hat mich auch die bunte Durchmischung der zahlreichen Teilnehmenden: Migrant/innen wie Schweizer/innen aus allen Landesteilen, vorwiegend natürlich SEV-Kolleg/innen, aber auch solche befreundeter Gewerkschaften. Beeindruckt hat mich weiter, wie aufmerksam und konzentriert alle waren und dass sich alle auch persönlich einbrachten, vor allem natürlich am Nachmittag in den Workshops. Ich denke, wir sind dem Ziel der Tagung, die Leute über ihre Rechte zu informieren und sie aufzumuntern, diese auch wahrzunehmen, recht nahe gekommen. Wenn jede/r sich ab und zu sogar fragt, was kann ich tun, damit es uns allen besser geht, und auch entsprechend handelt, dann haben wir das Ziel sogar mehr als erreicht und ein starkes Zeichen gegen den zunehmend egoistischen Zeitgeist gesetzt. (…).
Fragen: Markus Fischer.
SEV online, 19.11.2014.
SEV > Migration. Tagung. SEV, 19.11.2014.
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24.09.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
SGB
Daniel Lampart
Migranten
Sozialhilfe
Volltext
Früher oder später kämen alle dran! Keine weitere Schlechterstellung von Migrantinnen und Migranten. Unter dem Schlagwort ‚Missbrauchsbekämpfung‘ plant der Bundesrat die sozialen Rechte von ausländischen Arbeitnehmenden zu beschneiden. Er will ihre Aufenthaltsbewilligung stärker an die Arbeitsstelle koppeln. Dies erhöht ihre Abhängigkeit von den Arbeitgebern und führt nicht nur zu mehr Druck auf ihre Lohn- und Arbeitsbedingungen, sondern auch auf die aller anderen Arbeitnehmenden. Der SGB wehrt sich energisch gegen die Vorlage. Der Bundesrat präsentiert eine Reihe von Massnahmen, die Missbräuche bei der Zuwanderung im Rahmen der Personenfreizügigkeit bekämpfen sollen: Ausländische Arbeitnehmende, die mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung zum Arbeiten in die Schweiz gekommen sind, sollen ihr Aufenthaltsrecht bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit sofort verlieren. Wer eine Aufenthaltsbewilligung B besitzt, hat in der gleichen Situation maximal 6 weitere Monate ein Aufenthaltsrecht. Die einmal gewährte Aufenthaltsbewilligung soll also wieder entzogen werden, ohne dass die Person sich etwas zu Schulden hat kommen lassen und unabhängig davon, ob Frau und Kinder in der Schweiz leben. Schliesslich sollen ausländische Personen, deren Kurzaufenthaltsbewilligung abgelaufen ist und die von ihrem Recht auf Stellensuche während sechs weiterer Monate Gebrauch machen, von der Sozialhilfe ausgeschlossen werden. (…). Daniel Lampart.
SGB, 24.9.2014.
Personen > Lampart Daniel. Emigranten. Sozialhilfe. SGB, 2014-09-24.
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12.05.2014 Schweiz
Emigranten
Migration
Unia Schweiz

Arbeitsmarkt
Migranten
Resolution
Volltext
Resolution der Migrationskonferenz der Gewerkschaft Unia. Ohne Migrantinnen und Migranten hätte die Schweiz ein Problem. Die Migrationskonferenz der Gewerkschaft Unia hat am Samstag, 10. Mai eine Resolution zur Situation der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz verabschiedet. Ohne Migration hätte die Schweiz ein enormes Problem, vor allem in der Pflege, auf dem Bau und in der Reinigung. Denn diese Arbeiten werden vorwiegend von Menschen mit ausländischem Pass ausgeführt. Zudem würdigte die Migrationskonferenz den Einsatz einer Privatperson für die Migrantinnen und Migranten. Würde die Bevölkerung ohne Schweizerpass die Schweiz verlassen, hätte unser Land ein riesiges Problem. Ein Grossteil der Arbeit insbesondere im Betreuungs- und Pflegebereich, dem Baugewerbe, der Reinigung und bei den persönlichen Dienstleistungen würde nicht mehr erledigt. Nicht die Migration ist also das Problem, wie mit der Masseneinwanderungs-Initiative suggeriert wurde, sondern umgekehrt: Wir hätten vielmehr ein Problem ohne sie! (…).
Unia Schweiz Medienmitteilung, 12.5.2014.
Unia Schweiz > Migranten. Arbeitsmarkt. Unia 12.5.2014.
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10.05.2014 Schweiz
Emigranten
Migration
Unia Schweiz

Arbeitsmarkt
Migranten
Resolution
Volltext
Resolution Migrationskonferenz 10. Mai 2014. Migrantinnen und Migranten lösen unsere Probleme! Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative, das hat auch die VOX-Analyse bestätigt, war mehrheitlich ein fremdenfeindliches Ja. Eine knappe Mehrheit der Stimmbevölkerung billigt die Positionen der populistischen Rechten gegen die Zuwanderer. Die Ja-Stimmenden haben bewusst auch eine Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU in Kauf genommen. Den populistischen, fremdenfeindlichen Kräften kommt sehr entgegen, dass nicht nur sie selber, sondern auch die Medien und die PolitikerInnen seit Jahren die Zuwanderung und die MigrantInnen selbst als Problem darstellen und in Verbindung mit Problemen (Wohnungsnot, Verkehr, usw.) bringen, die nichts mit der Migration zu tun haben. Dieser negative Diskurs fördert die Fremdenfeindlichkeit. Die Tatsache, dass vor allem Städte und Regionen mit vielen Zugewanderten (mit Ausnahme des Tessins), die Initiative abgelehnt haben zeigt, dass die Fremdenfeindlichkeit nicht durch die reale Situation erzeugt wird, sondern durch das Bild, das die Populisten und die Medien von den MigrantInnen zeichnen. (…).
Unia Schweiz, 10.5.2014.
Unia Schweiz > Migranten. Arbeitsmarkt. Resolution. Unia 10.5.2014.
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17.10.2013 Schweiz
Migration
Personen
Work
Ralph Hug
Rita Schiavi
Interview
Migranten
Volltext

„Das Mittelmeer kann man nicht aufmauern“. Migration lasse sich nicht stoppen. Aber wir sollten sie endlich als das sehen, was sie ist, sagt Unia-Frau Schiavi: ein starker Motor für die Wirtschaftsentwicklung. Interview. Work: Rita Schiavi, Sie sind soeben von einer Uno-Konferenz über Migration heimgekommen. Waren die 359 toten Bootsflüchtlinge vor Lampedusa dort ein Thema? Rita Schiavi: Ja, natürlich. Viele Voten bezogen sich darauf. Das Entsetzen war gross. Es gab auch eine Schweigeminute für die Opfer. Ist das mehr als Heuchelei? Gleichzeitig schottet sich die EU weiter ab. Sie steckt noch mehr Geld in die Aufrüstung an den Süd- und Ostgrenzen zur Abwehr von Flüchtlingen. Stichwort Frontex, Eurosur, Drohnen, Grenzüberwachung … Das stimmt. (...).Ralph Hug.

Work online, 17.10.2013.
Personen > Hug Ralph. Schiavi Rita. Interview. Migration. Work. 2013-10-17.

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29.09.2012 Schweiz
Emigranten
Personen
Unia Schweiz
Aurora Garcia
Rita Schiavi
Medien-Mitteilung
Migranten
Rassismus
Volltext

Unia gegen Sonderjustiz für Migrantinnen und Migranten. Die Unia lehnt beide vom Bundesrat vorgeschlagenen Varianten zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative entschieden ab. Beide basieren auf fremdenfeindlichen Prinzipien und würden zu einer Sonderjustiz gegen Ausländer/-innen führen. Die Unia fordert den Bundesrat auf, sich klar gegen fremdenfeindliche Gesetze zu stellen. Es braucht deshalb einen neuen Vorschlag, welcher völkerrechtskonform ist und das Prinzip der Verhältnismässigkeit achtet. (...).

Medienmitteilung Unia Kommunikation, 29.9.2012.
Unia Schweiz > Migration. Unia Schweiz 29.9.2012.doc.

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21.06.2012 Bern
Schweiz
Asylgesetz
Demonstrationen Bern
Sans-Papiers

Demonstrationen Bern
Flüchtlinge
Migranten
Sans papiers
Volltext
23. Juni Demo in Bern: Stopp der menschenverachtenden Migrationspolitik. Die Stimmungsmache gegen Asylsuchende, Flüchtlinge, Roma, Sans-Papiers, irreguläre Migrantinnen und Migranten sowie Ausländerinnen und Ausländer hat in den letzten Monaten allgemein wieder zugenommen. Die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in der Schweiz werden bewusst Migrantinnen und Migranten zugeschoben. Sie sind unerwünscht, als Sündenböcke aber sehr willkommen. (...).

Syndicom, 21.6.2012.
Syndicom > Migration. Demonstration Bern 23.6.2012.doc.

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19.06.2012 Schweiz
Demonstrationen Schweiz
SGB

Asylgesetz
Migranten
Volltext

Aufruf zur Kundgebung vom 23. Juni. Die Treibjagd gegen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz hat in der laufenden Sommersession im Nationalrat einen traurigen Höhepunkt erreicht. Die von den Rechtsbürgerlichen unter willfähriger Mithilfe der Mitteparteien durchgedrückten Verschärfungen im Asylgesetz sind happig. Ihr Ziel: die Lebensumstände der Asylsuchenden in der Schweiz sollen so lange verschlechtert werden, bis sie am besten gleich alle freiwillig gehen und auch gar niemand mehr auf die Idee kommt, vor seinen Peinigern in die Schweiz zu flüchten. Das Motto „Ausländer raus!“ ist unüberhörbar.

SGB-Migrationskommission, 19. Juni 2012.
SGB > Migranten. 2012-06-23.doc.

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22.03.2012 Zürich
Frauen
Personen
WOZ
Dore Heim
Lotta Suter
Burka
Gleichstellung
Migranten
Volltext

Durch den Monat mit Dore Heim. Teil 4. Wo stossen Sie an die Grenzen Ihrer Toleranz? Dore Heim setzt beim Thema „Zwangsheirat“ eher auf Beratung als auf Paragrafen. Ein Gespräch über Kopftücher, kulturelle Identitäten und familiäre Zwänge, denen Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgesetzt sind. (...).
Lotta Suter Interview, Ursula Häne Foto.

WOZ. Donnerstag, 2012-03-22.
Personen > Heim Dore. Migration. 2012-03-22.doc.

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27.06.2011 Schweiz
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Peter Sigerist
Berufsbildung
Bildung
Migranten
Pensionierte
Volltext

In eigener Sache. Merci Pierre!. Der vorangehende Beitrag ist wohl der letzte von Peter Sigerist für den SGB-Newsletter. Mitte Juli gibt Sigerist seine Verantwortung für Bildungspolitik beim SGB in jüngere Hände ab. 16 Jahre war er als Zentralsekretär für den SGB tätig, 13 Jahre lang prägte er die Bildungspolitik weit über die Gewerkschaften hinaus. Gleichzeitig war er zuständig für die Jugend-, die Rentner- und zeitweise die Migrationskommission – und brachte das mühelos zusammen. Zutiefst davon überzeugt, dass Berufsbildung nicht ausschliesslich auf das berufliche Funktionieren auszurichten sei, sondern auch die Autonomie und die Gesellschaftsfähigkeit des Individuums zu fördern habe, musste Sigerist diesen emanzipatorischen Ansatz zurückstellen: Zu tief war Mitte der 90er Jahre die Lehrstellenkrise, als dass die in seinem Beitrag aufgereihten qualitativen Punkte in den Mittelpunkt gewerkschaftlicher Berufsbildungspolitik hätten gestellt werden können. (...). Ewald Ackermann.

27.6.2011 SGB-Newsletter 9/2011.
Personen > Sigerist Peter. SGB. 27.6.2011.doc.

Sigerist Peter. SGB. 27.6.2011.pdf

18.02.2011 Zürich
Widerspruch
Work

Integration
Migranten
Rassismus
Widerspruch

Der neue Widerspruch. Mit links gegen Ausländerhass. Die westlichen Industrieländer sind für die Migration mitverantwortlich. Doch statt die Ursachen anzuerkennen, machen die Regierungen auf Alarmismus und Abschottung. Bürgerliche rufen nach immer schärferen Sanktionen in der „Ausländerpolitik“ und gegen „Integrationsunwillige“. In Europa ist eine islamfeindliche, völkisch orientierte, radikale Rechte im Vormarsch. Nicht überraschend, dass Thilo Sarrazins Konglomerat von Eugenik, Sozialdarwinismus und Neoliberalismus im fremdenfeindlichen Klima einen Nährboden findet. Der „Widerspruch 59“ enthält Konzepte und linke Gegenstrategien, die auf eine demokratische und soziale Integration aller Migrantinnen und Migranten abzielen und dabei kompromisslos Menschenrechte und Völkerrecht verteidigen. Widerspruch 59, Integration und Menschenrechte, div. Autorinnen und Autoren. Erhältlich im Buchhandel oder bei Widerspruch, Postfach, 8031 Zürich. 2010, 224 Seiten, Fr. 25.-.

Work. Freitag, 2011-02-18.

06.02.2011 Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Work
Blaise Carron
Giovanni Giarrana
Mauro Moretto
Jean-Claude Rennwald
Judith Stofer
Antirassismus
Migranten
Sozialforum
Volltext

Weltsozialforum: Gegen die zunehmende fremdenfeindliche Politik. Auch die Unia plant eine breite Kampagne gegen Rassismus. Die Gewerkschaften als massgebliche Kraft im gesellschaftlichen Wandel: ein Bericht vom Weltsozialforum in Dakar, Senegal. Judith Stofer. „Wir müssen die Solidarität ins Zentrum unserer Arbeit stellen“, bilanziert Mauro Moretto. Der Branchenleiter Gastgewerbe bei der Unia war Teil der sechsköpfigen Unia-Delegation am Weltsozialforum.  Besonders beeindruckt war Moretto vom runden Tisch mit brasilianischen Gewerkschaften. Daran nahm auch der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, kurz Lula, teil. Moretto: „Die Gewerkschaften leisten einen wichtigen Beitrag. Sie setzen sich für mehr Demokratie ein, für das Recht auf Nahrung und gegen die Ausgrenzung von Migrantinnen und Migranten.“ Damit seien sie eine Kraft, die massgeblich zur gesellschaftlichen Entwicklung Brasiliens beitrage. (...). Mit Foto.

Work. Freitag, 2011-02-18.

 

Ganzer Text

21.01.2011 Schweiz
Migration
Work

Besitzverhältnisse
Migranten
Selbständigkeit

Ausländer schaffen Jobs. Neuenburg. Eine Studie räumt auf mit dem Vorurteil, ausländische Arbeitskräfte würden Einheimische verdrängen. Denn: Jeder zehnte erwerbstätige Eingewanderte in diesem Land ist  Unternehmer. Zusammen bieten sie in der Schweiz rund 275‘000 Stellen an. Auf diese Zahl kommt eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Universität Neuenburg. 2009 arbeiteten hierzulande 76‘000 Ausländerinnen und Ausländer auf eigene  Rechnung. Zusammen mit den Eingebürgerten belief sich die Zahl der Selbständigerwerbenden ausländischer Herkunft auf 135‘000. Etwa 22 Prozent waren im Handel tätig. Work. Freitag, 2011-01-21.

01.12.2010 Schlieren
Zürich
Bildung
Personen
Weltwoche
Work
Michael Stötzel
Migranten
Pisa-Studie
Volltext

Kulturkampf mit Pisa. Die Migrantenkinder in der Schweiz haben in den letzten Jahren ihre schulischen Leistungen massiv verbessert. Dank ihnen ist die Schweiz heute besser beim Lesen als im Jähr 2000. Das zeigt die 2009 wieder erhobene internationale Schülerbewertung, im Englischen abgekürzt Pisa. Rund 20000 Schülerinnen und Schüler sorgten für aussagekräftige Daten. Das erfreuliche Ergebnis: Gerade jene Jugendlichen, bei denen zu Hause keine der drei Landessprachen gesprochen wird, haben aufgeholt. Genauso wie die aus armen Familien. Die Reformanstrengungen der Schweizer Schulen, die die SVP ständig verteufelt, können so schlecht also nicht gewesen sein. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 17.12.2010.

Stötzel Michael. Migranten. 17.12.2010.pdf

01.07.2010 Schweiz
Personen
Widerspruch
Hilmi Gashi
Migranten
Die Migration fordert Gewerkschaften heraus. Hilmi Gashi, Widerspruch 59/2010, Zürich 2010, Seiten 55ff.
06.11.2009 Bern
Personen
Work
Fredi Lerch
Migranten
Sprache
"Sprachen lernt man spielend". L'Aquila, Bern, Thun: Stationen der italienischen Auswanderin Manuela Di Marino Demenga. Italienischunterricht mit Erwachsenen ist ein Traumjob, sagt Manuela Di Marino Demenga. Den erteilt sie gerne auch in einem Laden oder im italienischen Restaurant. (...). Foto Patric Spahni. Fredi Lerch. Work 6.11.2009
01.05.2009 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Stefan Giger
Ada Marra
Integration
Migranten
Wer zuletzt kam, ist zuerst betroffen. Verbandskonferenz Migration am 25. April in Bern: Eine Chance für die öffentlichen Dienste. Sie strömen in die Schweiz und nutzen unsere Gesetze schamlos aus - dass viele bei diesen Worten reflexartig an die Migrationsbevölkerung und nicht an hinterzogene Steuergelder denken, ist symptomatisch. Wirtschaftliche interessen über Menschenrechte stellen? Die rund 60 Teilnehmenden der ersten VPOD-Verbandskonferenz Migration gaben Gegensteuer. Zum Einstieg zeigte VPOD-Generalsekretär Stefan Giger auf, dass Migration ein immerwährendes Phänomen der Menschheitsgeschichte ist - und kulturelle Normalität in praktisch allen Schweizer Familien. Der VPOD versteht Wanderung als Chance, auch für den öffentlichen Dienst. Ada Marra, SP-Nationalrätin aus dem Kanton Waadt, machte sich stark gegen eine weitere Verschärfung im Ausländer- und Asylrecht und für bessere Integrationsbedingungen. (...). Mit Foto. Iris Bischel VPOD-Magazin Mai 2009
12.12.2008 ZH Kanton
SP ZH Kanton

Migranten
Scharfe Kritik am Migrationsamt. Beim Ombudsmann sind heuer fast doppelt so viele Klagen über das kantonale Migrationsamt eingegangen wie 2007. Das Amt ist überlastet, die Ausländer fühlen sich schlecht behandelt. Mit scharfen Worten hatte der kantonale Ombudsmann Thomas Faesi im Juni das Zürcher Migrationsamt kritisiert. Die Fallbearbeitung habe 2007 zu viel Zeit in Anspruch genommen. Zudem hätten sich diverse Klienten "unhöflich und mit unangemessenen Bemerkungen" behandelt gefühlt. Faesi taxierte die Leistung des Migratinsamtes als "unbefriedigend", was postwendend die Politik auf den Plan rief. SP-Kantonsrätin Elisabeth Derisotis (Zollikon) etwa befand, dieser Zustand sei für die Betroffenen "unzumutbar" und schade dem Ruf des Standortes Zürich. (...). Stefan Häne. Tages-Anzeiger 12.12.2008
03.10.2008 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Anna Luisa Ferro Mäder
Judith Stofer
Integration
Migranten
Langfristige Perspektiven für Migrantinnen und Migranten. Die Unia verlangt einen Kurswechsel in der Integrationspolitik. Die Unia fordert eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Die Fähigkeiten der Eingewanderten sollen vermehrt im Zentrum stehen. (…). Mit Karikatur. Anna Luisa Ferro Mäder, Judith Stofer. Work 3.10.2008
22.09.2008 Schweiz
Unia Schweiz

Integration
Migranten
Unia fordert neue Migrationspolitik. Die Gewerkschaft Unia will einen Kurswechsel in der Migrations- und Intregrationspoliti. Gefordert wird der gezielte Abbau von Diskriminierungen in der Arbeitswelt durch entsprechende sozialpartnerschaftliche Regelungen, teilte die Unia am Samstag, 20.9.2008 mit. Zudem wird eine Einbürgerungsoffensive sowie eine nachhaltige Migrations- und Integrationspolitik verlangt, welche die Migranten als Akteure mit "eigenem Willen und Würde" ernst nehme. TA 22.9.2008
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