Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 25

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
06.03.2013 ZH Kanton
Abstimmungen Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SP ZH Kanton
Monika Spring
Abzocker-Initiative
Volltext

Genug ist genug. Am Abstimmungssonntag habe ich mich mit wohl allen LeserInnen des P.S. über ein nationales Resultat besonders gefreut: Die deftige Ohrfeige der Abstimmenden für die Vasellas und die Economieschweizer dieses Landes. Mit der überwältigenden Zustimmung zur Abzocker-Initiative haben die Abstimmenden gezeigt, dass sie der Selbstbedienungsmentalität der Manager nicht mehr länger zuschauen wollen. Ein klares Zeichen gegen die überhohen Boni und VR-Honorare, mit welchen sich Manager und Mitglieder von Verwaltungsräten von Schweizer Grossfirmen persönlich bereichern. Es reicht! Genug ist genug. (...). Monika Spring, Kantonsrätin SP und Mitglied der Gewerkschaftlichen Gruppe im Kantonsrat.

GBKZ, 6.3.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Spring Monika. Abzocker-Initiative. Abstimmung. 6.3.2013.

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04.03.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB

Abzocker-Initiative
Kinderbetreuung
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Abstimmungsresultate 3. März: Abzockerproblem bleibt ungelöst. SGB fordert wirksame Massnahmen für gerechtere Löhne. Die deutliche Annahme der Minder-Initiative ist Ausdruck der grossen Empörung der Stimmberechtigten über horrende Managergehälter und die sich öffnende Lohnschere. Der Unmut ist berechtigt und wird vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund geteilt. Der SGB gibt sich jedoch nicht der Illusion hin, dass das Abzocker-Problem mit der Annahme der Minder-Initiative gelöst wurde. Mit der von der Initiative angestrebten Verschärfung des Aktienrechts wird sich am krassen Missverhältnis zwischen den exorbitanten Löhnen in den Teppichetagen und den tiefsten Löhnen kaum etwas ändern. (...).

SGB, 3.3.2013.
SGB > Abzocker-Initiative, Abstimmung. SGB. 2013-03-04.

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03.03.2013 ZH Kanton
Abstimmungen Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

Abzocker-Initiative
Grundstückgewinnsteuer
Raumplanung
Volltext

Goal, Goal, Goal… Sieg! 5:2 für die Gewerkschaften. Wäre die Politik ein Fussballspiel, dann hätte der FC Gewerkschaften an diesem Abstimmungswochenende einen Sieg errungen. Er ist eine Runde weiter gekommen, trifft aber bald wieder auf harte Gegner… so Bilanz und Ausblick. Drei nationale und vier kantonale Vorlagen standen zur Abstimmung – und bei den meisten sind die Abstimmenden den Parolen des Gewerkschaftsbundes gefolgt. (...).

GBKZ, 3.3.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Abzocker-Initiative. Abstimmung. GBKZ. 2013-03-03.

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03.03.2013 Genf
GR Kanton
ZH Kanton
Abstimmungen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Abzocker-Initiative
Olympiade
Raumplanung
Volltext

Symbolpolitik à la Suisse – den Sack gehauen. Das Schweizer Stimmvolk hat sich einmal mehr in Symbolpolitik geübt – üben müssen, denn die wirklich guten Vorschläge zur Begrenzung der Abzockerei sind längst vom Tisch. Namentlich die Bonussteuer, die im Parlament von den Grünliberalen zuerst unterstützt, dann versenkt wurde. Das hohe Ja zur Minderinitiative schlägt den Sack, denn den Esel kann es nicht treffen. Es stärkt Aktionärsrechte, also die Macht des Geldes, nicht Demokratie, die Macht der Menschen. Dennoch anerkennt der VPOD (seine Parole: leer) die Signalwirkung der Entscheidung. (...). Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz, 3.3.2013.
VPOD Schweiz > Abstimmungen. VPOD Schweiz. 3.3.2013.doc.

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03.03.2013 JU Kanton
NE Kanton
Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Hans Hartmann
Abzocker-Initiative
Mindestlöhne
Volltext

Abstimmungen vom 3. März 2013: Stimmbevölkerung will mehr Verteilgerechtigkeit. Gegen Abzockerei – für gesetzliche Mindestlöhne. Die Gewerkschaft Unia ist hoch erfreut über das klare Votum der Schweizer Stimmbevölkerung gegen die Abzockerei. Ebenso erfreulich ist die Annahme einer Mindestlohn-Initiative im Kanton Jura, welche insbesondere von der Unia unterstützt wurde. Das Resultat zeigt: Die Bevölkerung will nicht, dass hunderttausende von Arbeitnehmenden mit Tiefstlöhnen abgespiesen werden, die kaum zum Leben reichen. Die Annahme der Abzockerinitiative und das Ja zu einer Volksinitiative im Kanton Jura, welche Tieflöhne verbietet und verbindliche Mindestlöhnen einführt, sind ein klares Signal für mehr Verteilgerechtigkeit. (...). Hans Hartmann.

Medienmitteilung Unia Schweiz, 3.3.2013.
Personen > Hartmann Hans. Abzocker-Initiative. Abstimmung 2013-03-03.

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03.03.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB

Abzocker-Initiative
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Abzockerproblem bleibt ungelöst. SGB fordert wirksame Massnahmen für gerechtere Löhne. Die deutliche Annahme der Minder-Initiative ist Ausdruck der grossen Empörung der Stimmberechtigten über horrende Managergehälter und die sich öffnende Lohnschere. Der Unmut ist berechtigt und wird vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund geteilt. Der SGB gibt sich jedoch nicht der Illusion hin, dass das Abzocker-Problem mit der Annahme der Minder-Initiative gelöst wurde. Mit der von der Initiative angestrebten Verschärfung des Aktienrechts wird sich am krassen Missverhältnis zwischen den exorbitanten Löhnen in den Teppichetagen und den tiefsten Löhnen kaum etwas ändern. (...).

SGB, 3.3.2013.
SGB > Abzocker-Initiative, Abstimmung. SGB. 2013-03-03.

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01.03.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
1-zu-12-Initiative
Abzocker-Initiative
Volltext

Minder war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich. Zahltag für Manager. Am 3. März stimmen wir über die Antl-Abzocker-Initiative ab. Jede Stimme zählt. Denn bei einem Ja geht die Lohndiskussion erst richtig los. Stinkt er nach Schwefel? Daniel Vasella wird dieser Tage von seinem grossbürgerlichen Milieu gemieden. Denn ein Versuch, den eigenen Abgang als Präsident von Novartis mit 72 Millionen Franken zu vergolden, hat die Kampagne der Economiesuisse gegen die Abzocker-initiative endgültig versenkt. (...). Oliver Fahrni.

Work, 1.3.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Abzocker-Initiative. 2013-03-01.doc.

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01.03.2013 Schweiz
ABB
Hofmann-La Roche
Novartis
Personen
SBB
Work
Matthias Preisser
Abzocker-Initiative
Ausbeutung
Managerlöhne
Volltext

Von ABB zur Zürich:1,2,3... viele Vasellas. Der Abzocker-Reigen geht weiter. Abzockerlöhne und Millionenabfindungen gibt es nicht erst seit Vasella. Schon SBB-Chef Weibel sackte mächtig ein. Angefangen hat die Diskussion ausgerechnet mit den SBB: 2001 sollte der Lohn von CEO Benedikt Weibel auf bis zu 720‘000 Franken klettern. Die Schweiz empörte sich, Weibel begnügte sich dann mit 600‘000. Ein besonders krasser Fall brachte 2002 die Abzockerdebatte richtig in Schwung: ABB-Präsident Percy Barnevik kassierte bei seinem Abgang 148 Millionen Pensionskassengelder, CEO Björn Lindahl 85 Millionen. (...).
Matthias Preisser.

Work, 1.3.2013.
Personen > Preisser Matthias. Abzockerei. Work 1.3.2013.

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15.02.2013 Italien
Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Abzocker-Initiative
Volltext

Päpstlich. Die einen merken, wann genug ist. D[e anderen haben nie genug. Zu den einen gehört Papa Ratzinger. Der 86jährige Pontifex aus dem Oberbayrischen, der die alte lateinische Messe wieder zugelassen und das rechte Gedankengut sowie die Holocaustleugner gestärkt hat, geht in Pension. Eine Wohltat, die uns seit 1296 kein Papst mehr gönnte. lm Gegenteil: Päpste kennen kein Pensionsalter, sie haben lebenslänglich. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work, 15.2.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Päpstlich. Editorial Work. 2013-02-15.doc.

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15.02.2013 Schweiz
Economiesuisse
Initiativen Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
Abstimmung
Abzocker-Initiative
Economiesuisse
Volltext

Minder-Initiative: Ein Wirtschaftsverband sieht rot. Economiesuisse leidet Höllenqualen. Andere haben den Maya-Kalender. Wir haben Minder und seine Abzockerinitiative. Der Weltuntergang nach Maya-Rechnung wurde gerade auf 2116 verschoben. Der Untergang der Schweiz aber ist auf den 3.März angesagt. Behauptet der Wirtschaftsverband Economiesuisse.  Dann werde das Volk seinen Untergang beschliessen. Wenn es Minders Abzockerinitiative annehme. Apokalypse durch Volksentscheid. Zwar halten selbst die meisten Unternehmer die Initiative inzwischen für harmlos. (...). Oliver Fahrni.

Work, 15.2.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Economiesuisse. Abzocker-Initiative. 15.2.2013.doc.

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13.02.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Beat Jost
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Volltext

Unia sagt Ja zur Abzocker-Initiative: Jetzt ein klares Signal aussenden! Die Gewerkschaft Unia steht für ein kritisches Ja zur Abzocker-Initiative. Es geht jetzt nur noch um Ja oder Nein. Jetzt ist die politische Bedeutung dieser Initiative wichtiger als ihre technischen Schwächen. Aber was ist das eigentlich für eine Initiative, für deren Bekämpfung der Wirtschaftsverband Economiesuisse acht Millionen Franken aufwirft? (...). 

Unia Schweiz, 13.2.2013.
Unia Schweiz > Abzocker-Initiative. Abstimmungsparole. Unia Schweiz. 13.2.2013.doc.

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07.02.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Christina Werder
Abzocker-Initiative
Gleichstellung
Raumplanung
Volltext

Es geht um mehr Vereinbarkeit und gegen ein Zurück an den Herd. Abstimmungen vom 3. März 2013. Wer wie der SGB die Gleichstellung von Frau und Mann zu einem prioritären Anliegen erhebt, wird in der Praxis um mehr Vereinbarkeit zwischen Erwerb und Familie besorgt sein müssen. Der neue Familienartikel wird diese Vereinbarkeit fördern. Deshalb ist das Ja des SGB und seiner Frauenkommission dazu klar und deutlich. Der neue Familienartikel 115 verankert das Prinzip der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Bundesverfassung. (...). Christina Werder.

SGB, 7.2.2013.
Personen > Werder Christina. Gleichstellung. Abstimmung 2013-03-03.doc.

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31.01.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Work
Ralph Hug
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Mindestlöhne
Volltext

Vasella geht, die Boni-Jäger bleiben. Super-Abzocker Daniel Vasella räumt seinen Top-Posten beim Pharmariesen Novartis. Und bleibt bis zuletzt unbelehrbar. Sein bester Nachlass sind drei Anti-Abzocker-Initiativen. Bald wird Daniel Vasella 60. Die AHV bekommt er in fünf Jahren. Doch niemand hat sie weniger nötig als er. Während eines Jahrzehnts langte der Novartis-Chef schamlos zu, dank dem verpönten Doppelmandat als CEO und Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns. Allein im Jahr 2006 strich er nach Berechnungen der Stiftung Ethos über 44 Millionen Franken ein. Letztes Jahr, als er „nur“ noch VR-Präsident war, waren es immer noch 13 Millionen. (...). Ralph Hug.

Work online, 31.1.2013.
Personen > Hug Ralph. Abzocker-Initiative. 2013-01-13.doc.

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13.12.2012 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Abzocker-Initiative
Erbschaftssteuer
Mindestlohn-Initiative
Personenfreizügigkeit
Unternehmenssteuer
Volltext

Die Schweiz, ein Mindermärchen. Stimmt das Volk für die Abzocker-Initiative, geht die Schweizer Wirtschaft unter, erzählt die Wirtschaft. Ein schönes Märchen. Es war einmal ein kleiner Mann, der Wässerchen und Zahnpasta produzierte, am Ende der Welt, hinter Chappelerholz und Rhein im Schaffhausischen. Seine Trybol-Fabrik war klein, neben der grossen Gewehrfabrik, und sie hatte nicht einmal 20 Angestellte. Mehr als ein paar Millionen Umsatz machte er nicht. Aber Thomas Minder tat dies schon in der dritten Generation. Er war bieder und rechtschaffen und rechts, Hauptmann der Füsiliere, und er liebte Vögel über alles. Ausländer, Linke und Gewerkschafter weniger. Er spielte Fussball, ruderte, joggte jeden Abend und trieb sich häufig allein im Schwarzwald herum, im Rucksack nur Brot und Käse. Und den Feldstecher. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 13.12.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Abzocker-Initiative. 13.12.2012.

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08.12.2012 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Rahel Imobersteg
Abzocker-Initiative
DV
Streik
Volltext

Solidarität mit den Streikenden in Neuenburg und „Leer" zur Minder-Initiative. Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung des VPOD. Die Delegiertenversammlung des VPOD hat ihre Solidarität mit den Streikenden des Privatspitals La Providence in Neuenburg ausgedrückt. Die Delegierten unterstützen die streikende Belegschaft in ihrer Forderung zur Einhaltung des GAV. Weiter haben die Delegierten zur Minder-Initiative beschlossen, den Mitgliedern „leer einlegen“ zu empfehlen. (...). Rahel Imobersteg.

VPOD Schweiz, 8,12,2012.
VPOD Schweiz > Abzocker-Initiative. Abstimmung. VPOD Schweiz. 8.12.2012.

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25.11.2012 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Löhne
SGB

Abstimmung
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Minder: SGB-Vorstand empfiehlt leer einzulegen. Parolenfassung eidg. Abstimmungen. Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) hat die Parole zur Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ gefasst. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder hat nach einer ausführlichen Diskussion die Parole „leer einlegen" beschlossen. Sowohl die Initiative als auch der indirekte Gegenvorschlag, der bei einer Ablehnung der Initiative in Kraft tritt, sind nicht nur untaugliche Instrumente im Kampf gegen die Lohnschere, sondern stellen im Gegenteil eine Gefahr für die Arbeitsplätze dar. (...).

SGB Kommunikation, 21.11.2012.
SGB > Abstimmungen 25.11.2012. Parolen SGB.doc.

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01.06.2011 BE Kanton
Lyss
GKB
Initiativen Schweiz
Personen
SP BE Kanton
Corrado Pardini
Abzocker-Initiative
Nationalrat
Volltext

Votum von Corrado Pardini gehalten am 1. Juni 2011 im Nationalrat anlässlich der Debatte über die Abzocker-Initiative. Pardini Corrado (SP, BE): Die SP-Fraktion unterstützt den Minderheitsantrag Vischer, der verlangt, dass die Mitglieder eines Verwaltungsrates sowie Dritte, die mit der Geschäftsführung befasst sind, ihre Aufgabe mit aller Sorgfalt erfüllen und die Interessen der Gesellschaft in guten Treuen wahren. Insbesondere sollen sie bei der Festlegung der Vergütung dafür sorgen, dass diese sowohl mit der wirtschaftlichen Lage als auch mit dem dauernden Gedeihen des Unternehmens im Einklang stehen und in einem angemessenen Verhältnis zur Aufgabe der Verwaltungsratsmitglieder sind. Dabei darf - und das ist die Kernaussage des Minderheitsantrags - die höchste Gesamtvergütung das Zwölffache des Medianlohns der Arbeitnehmerlöhne nicht überschreiten. (...). Corrado Pardini. Mail 3.6.2011

 

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01.07.2010 Schweiz
Grüne
Initiativen Schweiz
Juso
SP Schweiz
Unia Schweiz
WOZ

Abzocker-Initiative
Bonisteuer
Linke Allianz. Weiter in der Krise. Das Fazit ist ernüchternd: Keine Aufarbeitung, keine Konsequenzen. Zwei Jahren nach der schlimmsten Finanzkrise seit über 70 Jahren soll in der Schweiz alles weitergehen wie bisher. Die Linke wehrt sich dagegen. Die Gewerkschften Unia und SGB sowie SP und Juso, Grüne und Junge Grüne luden deshalb letzte Woche zu einer Pressekonferenz. Gemeinsam will die breite Allianz "gegen Abzocker und für mehr Demokratie " kämpfen (WOZ, 24/2010). Sie ist daran, eine Volksinitiative auszuarbeiten, die mit den überhöhten Löhnen Schluss macht. Zwei Möglichkeiten sind denkbar: Die Steuerprogression bei der direkten Bundessteuer erhöhen - heute zahlt jemand, der 20 Millionen Franken verdient, gleich viel wie jemand, der 700'000 verdient - oder eine Art Bonussteuer einzuführen. (...). WOZ. Donnerstag, 1.7.2010
18.03.2010 Schweiz
Personen
SP
Ständerat
Alain Berset
Anita Fetz
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Der Ständerat hat zwei SP-Motionen an die vorberatende Kommission zurückgewiesen, die Msssnahmen gegen hohe Managerlöhne forderten. Mit 24 zu 14 Stimmen stimmte die kleine Kammer einem entsprechenden Ordnungsantrag von Christoffel Brändli (Graubünden; SVP) zu.Die Motionen seien im Rahmen der Debatte um die "Abzocker-Initiative" vertieft zu prüfen, befand die Ratsmnhrheit. Die Motion von Anita Fetz (Base-Stadt, SP) verlangt eine Begrenzung des Steuerabzuges von Löhnen und Boni in Millionenhöhe. Alain Berset (Freiburg, SP) will mit seiner Motion im Jahr 2009 angefallene Boni mit einer Steuer von 50% belasten. NZZ. Donnerstag, 18.3.2010
17.03.2010 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Abzocker-Initiative
Ein Gewerkschafter hat Mühe mit Minders Rezepten. Nicht alle Linken sind von der Abzockerr-Initiative begeistert. Der Chefökonom des Gewerkschaftsbundes warnt vor den negativen Folgen des Anliegens. Sozialdemokraten iund Gewerkschafter, so glauben viele, stünden geschlossen hinter Thomas Minders Abzocker-Initiative. Tatsächlich aber tanzt zumindest einer seit längerem aus der Reihe. Nicht der Unwesentlichste: Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), gab schon letztes Jahr in der "Südschweiz" zu bedenken, die Initiative sei unausgegoren und löse das Problem der überrissenen Managergehälter in keiner Weise. Letzte Woche hat Lampart seine Bedenken erneut im Internet formuliert, worauf ihn die Zeitung "Sonntag" prompt als linken "Querdenker" porträtierte. (...). Fabian Renz. Tages-Anzeiger. Mittwoch, 17.3.2010
26.02.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Anita Thanei
Abzocker-Initiative
SP sticht Blocher im Kampf gegen die Abzocker aus.Die SP setzt sich in der nationalrätlichen Kommission gegen das Bündnis zwischen der SVP und Thomas Minder durch. Minder ist darüber erzürnt. Der kurzfristige Schachzug der Sozialdemokraten ist aufgegegangen: Das Volk soll über die Abzocker-Initiative des Unternehmers Thomas Minder sowie über einen direktren Gegenvorschlag abstimmen können und selber entscheiden, welche Regeln künftig für Managerlöhne und Boni gelten (Bund, 25.2.2010). Dies hat die Rechtskommission des Nationalrates (NR) gestern mit Stichentscheid der Präsidentin und Sozialdemokratin Anita Thanei entschieden. (...). David Schaffner. Bund. Freitag, 26.2.2010
25.02.2010 Schweiz
FdP
SP Schweiz
SVP

Abzocker-Initiative
Die SP ringt um die Führungsrolle im Kampf gegen die Abzocker. Mit einem Schachzug will die SP erreichen, dass das Volk doch noch über die Abzocker-Initiative abstimmt. Wer kämpft mit wem gegen die Abzocker auf den Teppichetagen? Und wie streng sollen künftige Regeln gegen Exzesse bei Löhnen und Boni ausfallen? Diese Fragen treiben die Parteien um, seit die UBS mitgeteilt hat, dass sie trotz Verlust wieder Boni in Milliardenhöhe bezahlt. Nich zuletzt geht es darum, sich für den Wahlkampf im Herbst 2011 gut zu positionieren. Die SP will das Volk über die Abzocker-Initiative von Thomas Minder abstimmen lassen und damit auf Wählerfang gehen. SVP und FdP hingegen wollen ausschliessen, dass sie als Verbündete der Abzocker wahrgenommen werden und einen Urnengang verhindern oder herauszögern. (...). Mit Foto von Christian Levrat. David Schaffner. Bund. Donnerstag, 25.2.2010
25.02.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Christian Levrat
Daniel Ryser
Abzocker-Initiative
Der Volkswille geschehe. Abzocker. Die SP fährt in Sachen Abzocker-Initiative eine Doppelstrategie: Ja zum CVP-Gegenvorschlag oder Ja zu Minders Anliegen. Sie gibt damit Christoph Blocher einen Korb. Um sich politisch permanent zu reanimieren springt Christoph Blocher inzwischen auf jedes Thema auf. Er bespringt alle Seiten, wie Omas Schosshündchen, das einen bei Kaffee und Kuchen dauernd ins Schienbein zu ficken versucht. Und allen ist es dann furchtbar peinlich und so weiter. (...). Mit Foto. Daniel Ryser. WOZ. Donnerstag, 25.2.2010
23.02.2010 Schweiz
SP Schweiz

Abzocker-Initiative
Die SP ist nicht da, wo die Musik spielt. Die Volksseele kocht, masslose Mangaerlöhne und Boni-Exzesse verärgern die Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichte. Der "Krise des Kapitalismus" zum Trotz sind es aber nicht die kapitalismuskritischen Sozialdemokraten, welche die Bühne beherrschen. Spätestens seit dem perfekt inszenierten Schulterschluss von Thomas Minder, dem Mann hinter der Abzocker-Initiative und Christoph Blocher ist klar: die Musik spielt anderswo. (...). Michael Hermann. Bund. Dienstag, 23.2.2010
22.02.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
SVP
Thomas Christen
Abzocker-Initiative
Auch die SP in Minders Lager. Plötzliches Interesse an Gegenvorschlag zur Initiative. Die SP springt auf den von Thomas Minder und der SVP angeschobenen Zug und unterstützt grundsätzlich einen indirekten Gegenvorschlag zu Minders "Abzocker"-Initiative. Die SP will den Deal zwischen der SVP und Thomas Minder mittragen. Allerdings verlangt sie von der SVP in der Kommissionssitzung vom kommenden Donnerstag den Tatbeweis. SP-Generalsekretär Thomas Christen bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Sonntags-Zeitung". Die SP haben Minders Initiative von allem Anfang an unterstützt. (...). NZZ. Montag, 22.2.2010
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