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Anzahl gefundene Artikel: 60

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15.05.2020 Deutschland
DGB
Frauen

Kinderbetreuung
Volltext
Kein Zurück zum „Heimchen am Herd". Corona-Krise als Belastung für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Wenn Kitas und Schulen geschlossen sind, kümmern sich meist die Frauen um die Kinder oder zu pflegende Angehörige. Die Politik muss jetzt dringend gegensteuern, damit sich alte Rollenmuster nicht wieder verfestigen. Hans-Böckler-Stiftung: Erwerbstätige Mütter tragen Hauptlast zusätzlicher Sorgearbeit in Corona-Zeiten Die Coronakrise stellt eine enorme Belastung dar für das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft, den Sozialstaat – und für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung warnt vor langfristigen Nachteilen. "Die Politik muss jetzt dringend gegensteuern, damit sich alte Rollenmuster nicht wieder verfestigen. Wenn Kitas und Schulen geschlossen sind, kümmern sich meist die Frauen um die Kinder oder zu pflegende Angehörige", sagt DGB-Vize Elke Hannack. "Es kommt jetzt auf die staatlichen Hilfen für alle Eltern an, die in der Corona-Krise wegen der Kinder nicht arbeiten können. Diese Hilfen müssen dringend verlängert und verbessert werden, indem sie von jetzt 67 auf 80 Prozent vom Nettogehalt aufgestockt werden. Solche Hilfen ermöglichen auch, die Betreuung der Kinder partnerschaftlich zwischen Frauen und Männern aufzuteilen." (…).
DGB, 15.5.2020.
DGB > Frauenarbeit. Kinderbetreuung. DGB, 2020-05-15.
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11.05.2020 Schweiz
Kinder
VPOD Schweiz

Arbeitsbedingungen
Kinderbetreuung
Volltext
Tag der Kinderbetreuung. Tag der Kinderbetreuung - es braucht nicht nur Beifall, sondern Geld! Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, die Leistungen und die Arbeitsbedingungen der Kinderbetreuer*innen in Kitas und Tagesfamilien ins öffentliche Bewusstseins zu bringen und die gesellschaftliches Bedeutung dieser Arbeit in den Fokus zu rücken. Er findet international schon seit mehreren Jahren immer am Montag nach dem Muttertag statt, dieses Jahr am 11. Mai. Breiten Kreisen ist diese Jahr zum ersten Mal richtig bewusst geworden, wie wichtig die familienergänzende Kinderbetreuung für die Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Alltags ist. Es ist deutlich geworden, dass das Missverhältnis von öffentlicher Aufgabe und privater Lösung den berechtigten Erwartungen der Gesellschaft nicht gerecht wird. Es braucht daher grundsätzlich eine klare, langfristige Unterstützung durch die Politik: Die familienergänzende Kinderbetreuung muss als Teil des Bildungssystems verstanden und wie dieses behandelt werden. Sie muss für die Eltern kostenlos sein. Betreuungseinrichtungen müssen durch öffentliche Gelder finanziert werden und Non-Profit-Organisationen sein. Der VPOD fordert 1% vom BIP für die Kinderbetreuung im vorschulischen Bereich (bis 4 Jahre). Diese Zahl beruht auf den Empfehlungen des Netzwerk Kinderbetreuung der EU, der OECD, und Unicef. (…).
VPOD Schweiz, 11.5.2020.
VPOD Schweiz > Kinderbetreuung. Arbeitsbedingungen. VPOD Schweiz, 2020-05-11.
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07.05.2020 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Gabriela Medici
Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Corona-Elternurlaub und Ausstieg aus dem Lockdown. Was gilt und was muss besser werden? Der Corona-Elternurlaub schützt alle erwerbstätigen Eltern mit Kindern unter 12 Jahren vor Lohneinbussen wenn sie ihre Arbeit nicht oder nicht wie üblich erledigen können, weil die Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleistet ist. Nach anfänglichen Unsicherheiten hat sich die Zahl der ausbezahlten Taggelder für Eltern in den letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung weist in die richtige Richtung. Denn eine erste Zwischenbilanz des SGB zeigte, dass der Corona-Elternurlaub mit Anlaufschwierigkeiten kämpfte – obwohl die Belastung erwerbstätiger Eltern aufgrund der Kinderbetreuung zuhause stetig zunahm. Verschiedene Arbeitgeber haben in der Zwischenzeit nachgebessert, und ihre Angestellten über diese Entlastungsmöglichkeit orientiert. Auf Druck des SGB hat das Bundesamt für Sozialversicherungen ausserdem klargestellt, dass Arbeitnehmende im Homeoffice nicht ausgeschlossen sind und das Merkblatt entsprechend aktualisiert. Bis Anfang Mai haben knapp 2600 Eltern Corona-Elternurlaub erhalten. Der Bundesrat rechnete mit rund 60‘000 Anmeldungen. Es stellt sich die Frage, woher diese grosse Diskrepanz kommt. Zumal die Gewerkschaften weiterhin zahlreiche Anfragen verunsicherter und überlasteter Eltern erhalten. Und selbst die bürgerliche Presse weist mittlerweile darauf hin, dass der Druck auf die Familien und insbesondere die Mütter weiter zunimmt. Was gilt ab dem 11. Mai? (…).  Gabriela Medici.
SGB, 7.5.2020.
Personen > Medici Gabriela. Kinderbetreuung. Coronavirus. SGN, 2020-05-07.
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01.05.2020 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Christine Flitner
Kinderbetreuung
Volltext
Wildwuchs kantonaler Regelungen bei der Kinderbetreuung - ein sinnvolles Corona-Ausstiegskonzept ist nötig. Von der Krise in die Krise? Seit Beginn der Corona-Krise herrscht grosser Wirrwarr in der Kinderbetreuung - zulasten fast aller Beteiligten. Der VPOD verlangt, dass wenigstens der Ausstieg geplant erfolgt. Es braucht eine Strategie zur Erhaltung der Strukturen und eine Ausbildungsoffensive. Bei der Bewältigung der Pandemie spielt die familienergänzende Kinderbetreuung eine wichtige Rolle. Auch der Bundesrat hat dies erkannt und deshalb verordnet, dass sie aufrechterhalten werden muss. Gleichzeitig wurde jedoch darauf verzichtet, den Betrieb und die Finanzierung in dieser aussergewöhnlichen Situation zu regeln. Die Folge ist ein Wildwuchs an kantonalen Regelungen bezüglich Finanzierung und Zulassungskriterien, der für Verwirrung und Frust sorgt: Eltern werden gebeten, die Kinder zuhause zu betreuen, bleiben aber teilweise trotzdem die Beiträge schuldig. In Kantonen mit offenen Kitas bleibt unklar, ob die Eltern zum Bezug des Corona- Elternurlaubs berechtigt sind. Arbeitnehmende versuchen im Homeoffice, ihrer Erwerbsarbeit und ihren Kindern gerecht zu werden. Und Betreuungsinstitutionen wissen nicht, wie lange sie den Kleingruppenbetrieb finanzieren und ihren Angestellten Lohn zahlen können. Mit der Öffnung zusätzlicher Dienstleistungsbetriebe seit dem 27. April spitzt sich die Situation weiter zu. Und wenn Schulen, Kindergärten und Spielgruppen im Mai den Betrieb wieder aufnehmen (…). Christine Flitner.
VPOD-Magazin, 1.5.2020.
Personen > Christine Flittner. Kinderbetreuung. VPOD-Magazin, 2020-05-01.
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30.04.2020 Schweiz
SEV Schweiz

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Fahrgäste hat oberste Priorität. De Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) fordert die Nutzer des öffentlichen Verkehrs dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, wenn der normale Fahrplan am 11. Mai wieder in Kraft tritt. „Die Einhaltung der von den Unternehmen festgelegten Schutzmassnahmen dient der Gesundheit der Fahrgäste und des Personals“, betont Giorgio Tuti, SEV-Präsident. Die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs bauen auf die Eigenverantwortung und die soziale Kontrolle, damit die öffentlichen Verkehrsmittel bestmöglich genutzt werden können. „Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand der Fahrgäste, um Konfliktsituationen zu vermeiden. Die Kundenbegleiter werden nicht die Rolle des Sicherheitspersonals übernehmen“, bemerkt Barbara Spalinger, SEV-Vizepräsidentin und Verantwortliche des SBB-Dossiers. Der SEV wird genau beobachten, wie die anderen Verkehrsunternehmen die von der SBB für die Schiene und von PostAuto für die Strasse vorgestellten Sicherheitskonzepte umsetzen. „Die Gesundheit des Personals ist unsere oberste Priorität. Wir warten nun ab, welche Massnahmen die Unternehmen ergreifen. Wenn nötig, werden wir aufgrund von Rückmeldungen und Beobachtungen des Personals intervenieren, insbesondere in der Frage der Maskenpflicht für öV-Nutzer und Personal“, ergänzt SEV-Vizepräsident Christian Fankhauser, verantwortlich für die Dossiers der konzessionierten Transportunternehmen.
SEV, Medienmitteilung, 30.4.2020.
SEV > Kinderbetreuung. Cooronavirus. SEV, 2020-04-30.
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28.04.2020 Schweiz
Personen
SGB
VPOD Schweiz
Katharina Prelicz-Huber
Kinderbetreuung
Medienkonferenz
Referate
Volltext
Koalition für Kinderbetreuung. Stellungnahme von Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD, Mitglied Präsidialausschuss SGB, Nationalrätin (Grüne). Keine Kitakrise nach der Coronakrise! Die Massnahmen zur finanziellen Entlastung derBetreuungseinrichtungen sind nach wie vor ein Flickenteppich. Damit ist die Existenz der Betreuungseinrichtungen bedroht, und es führt dazu, dass Eltern zurzeit vielerorts die Aufrechterhaltung eines systemrelevanten Angebots ohne unmittelbare Gegenleistung finanzieren.Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass die Betreuungseinrichtungen für Vorschulkinderwie für Schulkinder tragende Stützen unserer Wirtschaft und Gesellschaft sind. Die familienergänzende Kinderbetreuung ist Service Public und hat bei der Bewältigung der Pandemie eine wichtige Aufgabe, und Bund und Kantone sind in der Verantwortung – auch finanziell. Die Schweiz würde massiv Schaden nehmen, wenn am Ende der Corona-Krise das Betreuungsangebot aufgrund von Konkursen und Schliessungen massiv ausgedünnt wäre. Schon jetzt berichten viele Kitas von Vertragskündigungen, weil die Eltern die bekanntlich hohen Kosten der Betreuung nicht länger ohne Gegenleistung tragen wollen oder können. Auch bleiben die Neuanmeldungen aufgrund der unsicheren allgemeinen Lage aus und in vielen Kantonen rufen die Behörden sogar dazu auf, keine neuen Kinderin die Kitas zu bringen Kitas können ihre Kosten so nicht decken. Die Folgen liegen auf der Hand: Auch ein vorübergehender Rückgang bei den Plätze nwürde zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit bei den Frauen (erfahrungsgemäss (...). Katharina Prelicz-Huber,
VPOD Schweiz, 28.4.2020.
Personen > Prelicz-Huber Katharina. Kinderbetreuung. Referat. VPOD Schweiz, 2020-04-28.
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13.04.2020 Schweiz
Kinder
VPOD Schweiz

Kinderbetreuung
Petition
Volltext
Keine Betreuungskrise nach der Coronakrise – Eltern, Personal und Betreuungseinrichtungen für faire Finanzierung. Bund, Kantone und Gemeinden müssen die Existenz der Einrichtungen der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung sichern und die Eltern von ihrer Beitragspflicht entlasten. Das fordern Eltern, Betreiber/innen und Mitarbeitende der Einrichtungen in einer gemeinsam initiierten Petition des Verbands Kinderbetreuung Schweiz, kibesuisse, und des VPOD, Verband des Personals öffentlicher Dienste, welche heute mit über 12’400 Unterschriften an die Mitglieder der SODK, die Kommissionsmitglieder der WBK-N und WBK-S und die Mitglieder der Parlaments übergeben wurde. Betreuungseinrichtungen unterstützen und damit Eltern von der Beitragspflicht entlasten. Die Massnahmen zur finanziellen Entlastung von Kindertagesstätten, Tagesfamilienorganisationen und schulergänzenden Tagesstrukturen sind nach wie vor ein Flickenteppich. Einige Kantone und Gemeinden haben nach wie vor gar keine oder zumindest keine zufriedenstellenden Regelungen kommuniziert. Damit wird nicht nur die Existenz der Betreuungseinrichtungen, sondern es führt dazu, dass Eltern zurzeit vielerorts die Aufrechterhaltung eines systemrelevanten Angebots ohne unmittelbare Gegenleistung finanzieren. Die Unterzeichnenden der Petition «Keine Betreuungskrise nach der Coronakrise» fordern, dass die Kantone und Gemeinden koordiniert mit dem Bund rasch klare und unbürokratische Finanzhilfen bereitstellen. (…).
VPOD Schweiz, 13.4.2020.
VPOD Schweiz > Kinderbetreuung. Petition. VPOD Schweiz, 2020-04-13.
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08.04.2020 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Gabriela Medici
Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Kinderbetreuung ist auch in Corona-Zeiten keine Privatsache! Durchzogene Zwischenbilanz – Elternurlaub ist nur ein Teil der Lösung. Etwa ein Viertel aller Arbeitnehmenden hat Kinder unter 15 Jahren. Sie sind seit fast einem Monat direkt betroffen von den Schul- und Kitaschliessungen. Aber auch davon, dass die Grosseltern keine Betreuungsaufgaben mehr übernehmen sollen. Letztere leisten üblicherweise einen enormen Beitrag an die Kinderbetreuung, das Bundesamt für Statistik rechnet mit insgesamt 160 Millionen Stunden pro Jahr. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie während der Corona-Krise stellt Eltern vor grosse Herausforderungen. Nur ein kleiner Teil der erwerbstätigen Eltern kann die Kinderbetreuung tatsächlich auslagern. Je nach Alter und Selbstständigkeit der Kinder sind viele Familien seit vier Wochen ausserordentlich gefordert und es ist leider zu befürchten, dass die Last der weggefallenen Drittbetreuung vorwiegend von den Frauen getragen wird. Die Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeber in der Betreuungsthematik ist juristisch umstritten und erste Beispiele zeigten, dass Arbeitgeber sehr unterschiedlich auf die Situation reagieren. Der SGB hat sich deshalb bereits früh für eine bundesrechtliche Sicherung der Löhne bei Betreuungsabwesenheiten eingesetzt. Am 20. März – also eine Woche nach der Schliessung der Schulen – ist der Bundesrat dem SGB gefolgt und hat einen Corona-Elternurlaub beschlossen. Corona-Elternurlaub: ein Teil der Lösung. Der Corona- (…). Gabriela Medici.
SGB, 8.4.2020.
Personen > Medici Gabriela. Kinderbetreuung. SGB, 2020-04-08.
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03.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Bundesrat schweigt zur Kinderbetreuung. und den verletzlichen Arbeitnehmenden. Der Bundesrat schweigt zum Handlungsbedarf bei der Kinderbetreuung und bei den besonders gefährdeten Arbeitnehmenden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist enttäuscht und erwartet endlich Schritte für mehr Schutz bei Familien und verletzlichen Arbeitnehmenden. Die Corona-Krise führt dazu, dass Schulen und Kindertagesstätten für die meisten Kinder faktisch geschlossen sind, auch wenn für einzelne Kinder ein minimales Betreuungsangebot aufrechterhalten wird. Die Eltern finanzieren gleichzeitig die Kindertagesstätten weiter. Der Bundesrat sieht weiterhin keinen Handlungsbedarf zur finanziellen Entlastung und zum Schutz der Familien. Erwerbstätige Familien finanzieren weiterhin die Leistungen der Kindertagesstätten ohne Gegenleistung weiter und müssen weiterhin versuchen, Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit mit dem Beruf zu vereinbaren. Für erwerbstätige Familien mit einem Arbeitspensum über 100% eine äusserst schwierige und gesundheitsschädigende Aufgabe. Travail.Suisse fordert deshalb, dass der Bund die Gebühren für die nicht geleistete familienexterne Betreuung übernimmt. Travail.Suisse fordert zudem reduzierte Arbeitspensen für erwerbstätige Familien, damit Kinderbetreuung, Unterrichtstätigkeit und Beruf vereinbart werden können (vgl. Travail.Suisse-Medienmitteilung vom 2. April 2020 „Mehr Luft für erwerbstätige Familien in der Corona-Krise“). (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > coronavirus.. Kinderbetreuung. Travail.Suisse, 2020-04-03.
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02.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Mehr Luft für Familien in der Corona-Krise. Die Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise sind weitgehend und wichtig. Sie übersehen aber ein wesentliches Problem: Wenn Kinder faktisch nicht in die Schule oder die Kindertagesstätte gehen können, brauchen erwerbstätige Familien neben einer Lohngarantie in erster Linie mehr Zeit. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb kürzere Arbeitspensen und Erwerbsersatz für Familien, die gemeinsam mehr als 100% erwerbstätig sind. Travail.Suisse unterstützt die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung der Corona-Krise. Die Gesundheit hat Vorrang. Die Lohnfortzahlung konnte für die meisten Menschen gewährleistet werden. Die Unternehmen sollen dank der Kurzarbeit auf Entlassungen verzichten. Es existiert aber eine Lücke: Der Bundesrat fordert, dass Kinder nicht mehr in die Schule, den Kindergarten und die Kindertagesstätte gehen sollen, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist. Sie sollen stattdessen zu Hause betreut und unterrichtet werden. Gleichzeitig wird verlangt, dass das Arbeitsleben weitergehen soll wie bisher – wenn möglich im Homeoffice. Dies ist aber nur möglich, wenn die Eltern zusammen nicht mehr als 100% arbeiten. (…).
Travail.Suisse, 2.4.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Kinderbetreuung. Travail.Suisse, 2020-04-02.
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26.03.2020 Schweiz
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Kinderbetreuung in Coronazeiten. Im Alltag betrachten wir gewisse Rahmenbedingungen als selbstverständlich: Am Morgen den Nachwuchs in die Kita oder zu den Grosseltern bringen und ins Büro gehen, die Grossmutter anfragen, ob sie einspringen kann, wenn ein Kind krank ist, die Tochter in den Schulferien mit dem Grossvater in den Zoo schicken... Und von einem Tag auf den anderen ist dies alles nicht mehr möglich. Jetzt fällt auf, welch grossen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft die Grosselterngeneration unbezahlt – sowie unzählige Kita-Angestellte mit bescheidenen Löhnen und anstrengenden Arbeitsbedingungen normalerweise leisten. Die Betreuung durch die Grosseltern fällt zurzeit ganz weg – und es könnte noch länger dauern, bis Grosseltern und Enkelkinder sich einander wieder annähern dürfen, ohne dass dies für erstere ein gesundheitliches oder gar tödliches Risiko ist. Die Schulen sind ebenfalls geschlossen. Der Bundesrat hat zwar angeordnet, dass die Kantone eine schulische (bis 6. Klasse) und vorschulische Betreuung anbieten müssen für Kinder, deren Eltern sie in dieser ausserordentlichen Situation nicht selbst betreuen können. Gleichzeitig müssen jedoch auch die Betreuungsinstitutionen die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um ihr Personal zu schützen und die Weiterverbreitung von Covid zu stoppen. Die ist jedoch gerade in der Kinderbetreuung kaum umsetzbar: Trösten auf zwei Meter Distanz ist nicht möglich, geschweige denn Wickeln. (…).  Regula Bühlmann.
SGB, 26.3.2020.
Personen > Buehlmann Regula. Coronavirus. Kinderbetreuung. SGB, 2020-03-26.
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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Patricia D Incau
Frauenstreik
Kinderbetreuung
Volltext
Zürcher Kinderbetreuerinnen im Streik-Endspurt. „Der 14. Juni ist erst der Anfang!“ Am 14. Juni streiken auch Kinderbetreuerinnen in Zürich mit. Work hat die Gruppe „Trotzphase“ an ihrem letzten Vernetzungstreffen besucht. Ein Sommerabend am Sihlquai, rund eine Woche vor dem Frauenstreik: Im Jugendlokal „Planet 5“ laufen die Vorbereitungen für das letzte Treffen. Fünfzehn gelernte Kinderbetreuerinnen sitzen im Kreis. Lorena Campagnoli (28) eröffnet die Runde. Heute sind drei neue Gesichter dabei: Amara, Nina und Stephanie. Alle anderen kennen sich schon länger. Gemeinsam sind sie in der „Trotzphase“ aktiv. Einer Gruppe von Kita-Angestellten, die seit rund drei Jahren für bessere Arbeitsbedingungen kämpft. Seit Monaten arbeiten sie für den Frauenstreik. Lorena fasst zusammen: „Wir sind übernächtigt und mega motiviert.“ Selber machen. Und dann sind schon wieder alle auf den Beinen. Draussen wird das letzte Transparent gemalt. ¬Lorena schüttelt Farbflaschen, Rebecca Lüthi (25) sortiert Scha¬blonen. „DIY“, „Do it yourself“, lautet das Motto. Selbstgemacht sind zum Beispiel auch die Streik-Bandanas. Violette Tücher für ins Haar oder für um den Hals. Hunderte davon haben die jungen Frauen hergestellt und verteilt. „Das war eine riesige Büez“, sagt Rebecca. Und es war bei weitem nicht das einzige. „Wir haben alle Kitas in Zürich angeschrieben und sie über den Streik ¬informiert. Wir gingen (…). Patricia D'Incau.
Work online, 14.6.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Frauenstreik. Kinderbetreuerinnen. Work online, 2019-06-14.
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03.05.2017 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Kinderbetreuung
Volltext
Finanzhilfen Kinderbetreuung: Was lange währt, wird endlich gut. Nationalrat stellt Weichen richtig. Nach dem Ständerat hat nun auch der Nationalrat grünes Licht gegeben: Der Bund wird über die nächsten fünf Jahre 100 Millionen Franken in die familienergänzende Kinderbetreuung investieren. Ein zukunftsorientierter Entscheid der Grossen Kammer. Lange hat das Parlament die Vorlage beraten, die in der Vernehmlassung nahezu unbestritten war. Oft schien sie zum Scheitern verurteilt, denn Economiesuisse und ihre politischen Gehilfen wollten berufstätige Eltern partout nicht entlasten. Am 2. Mai hat nun aber auch der Nationalrat den Vorschlag des Bundesrates gutgeheissen, über die nächsten fünf Jahre 100 Millionen Franken in die familienergänzende Kinderbetreuung zu investieren. Unsere Argumente überzeugten auch bürgerliche PolitikerInnen. Insbesondere in der FDP-Fraktion haben etliche sich durch Vernunft statt durch Ideologie leiten lassen. Schweizer Eltern zahlen zuviel. Der Grossteil des gesprochenen Geldes soll die Kantone darin unterstützen, die in der Schweiz massiv zu hohe Elternbeteiligung an der Finanzierung zu reduzieren. Dazu ist es höchste Zeit. Denn die Eltern tragen in der Schweiz im Schnitt zwei Drittel der (international vergleichbaren) Vollkosten, die im europäischen Umland rund einen Drittel. Kein Wunder, entscheiden sich in der Schweiz immer mehr Frauen gegen Kinder oder dann gegen eine berufliche Karriere. Die vorgesehene Investition ist ein wichtiges Signal, aber immer noch meilenweit vom einen (…). Regula Bühlmann.
SGB, 3.5.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Kinderbetreuung. Nationalrat. SGB, 2017-05-03.
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24.04.2017 Schweiz
Kinder
VPOD Schweiz

Kinderbetreuung
Praktikum
Volltext
Kita-Praktika müssen endlich abgeschafft werden. 1% vom BIP für die Kinderbetreuung! Vorpraktika in Kitas senken die Betreuungskosten, doch für die Ausbildungswilligen haben sie keinen Nutzen, und sie tragen mit dazu bei, dass viele den Beruf schnell wieder verlassen. Es ist daher höchste Zeit, dass diese Vorpraktika endlich abgeschafft werden. Trotzdem wehren sich manche Arbeitgeber mit Händen und Füssen dagegen, obwohl sie damit dem Beruf schaden. Neun von zehn Ausbildungswilligen im Bereich Betreuung absolvieren vor der Ausbildung ein Praktikum von einem, manchmal sogar zwei Jahren in der Hoffnung, dass sie dann eine Lehrstelle bekommen. Doch das ist nicht garantiert, denn viele Betriebe beschäftigen mehr PraktikantInnen als sie Lehrstellen anbieten. Die Folgen: Jugendliche werden mit Versprechungen hingehalten und das Ansehen des Berufs wird beschädigt. Auch die Qualität der Kita-Betreuung leidet, wenn die Kinder mehrheitlich von unausgebildetem Personal betreut werden, und viele Betreuerinnen verlassen den Beruf bald nach der Ausbildung, weil sie nicht länger eine Arbeit machen wollen, für die es ja angeblich nicht einmal eine Ausbildung braucht. Der Kanton Bern hat daher jetzt Massnahmen ergriffen und verlangt, dass nach einem halben Jahr Praktikum ein Lehrvertrag vorliegen muss, wenn das Praktikum länger dauern soll. Falls kein Vertrag vorliegt (und nur dann) muss bei einer Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses ein (immer noch jämmerlicher) Mindestlohn von Fr. 3000.- gezahlt werden. Andere Kantone unterstützen (…).
VPOD Schweiz, 24.4.2017.
VPOD Schweiz > Kinderbetreuung. Praktikum. VPOD Schweiz, 2017-04-24.
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04.04.2017 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Gleichstellung
Kinderbetreuung
Volltext
Finanzhilfen für Kinderbetreuung vor letzter Hürde. Kleiner, aber wegweisender Schritt ist möglich. Wer die Geschlechtergleichstellung fördern und den Fachkräftemangel bekämpfen will, muss sich für mehr familienergänzende Kinderbetreuung einsetzen. Der SGB erwartet dieses Engagement vom Nationalrat. Die grosse Kammer wird das Geschäft „Finanzhilfen für Familienergänzende Kinderbetreuung" am 2. Mai beraten. Es war eine Zangengeburt. Erst nach langem Hin und Her hat sich der Ständerat in der Frühlingssession zu den Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung bekannt. Der Bundesrat will mit den dafür vorgesehenen 100 Mio. Franken einerseits die Elternbeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung senken, andererseits die Angebote besser auf die Bedürfnisse der Familien abstimmen. Eine sinnvolle Idee, wenn auch massiv mehr Geld nötig wäre dafür: OECD und UNO empfehlen, mindestens 1 Prozent des BIP in die familienergänzende Kinderbetreuung zu investieren - die Schweiz ist noch weit davon entfernt. Trotzdem hat die Kommission des Nationalrates die Vorlage nur knapp mit 13 zu 11 Stimmen angenommen, und eine bedeutende Minderheit will das vorgesehene Budget auch noch halbieren. Doch wenn es dem Nationalrat ernst ist mit der Fachkräfteinitiative, muss er auf die Vorlage einsteigen und sie ausbauen statt abbauen. Krippenkosten bei uns viel höher. Ein grosser Stolperstein für Frauen, die ihr Pensum aufstocken wollen, sind die hohen Krippenkosten. Dieser Umstand (…). Regula Bühlmann.
SGB, 4.4.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Kinderbetreuung. Gleichstellung. SGB, 2017-04-04.
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22.02.2017 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Regula Bühlmann
Kinderbetreuung
Ständerat
Volltext
Familienergänzende Kinderbetreuung mehr fördern. Mehr Vereinbarkeit – mehr Geschlechtergerechtigkeit. Der Ständerat hat es in der Hand, in der Familienergänzenden Kinderbetreuung wieder für mehr Schub zu sorgen. Verlangt ist ein Ja zu einem Schritt, der nicht genügt, aber in die richtige Richtung weist. Um mit der Fachkräfteinitiative endlich etwas vorwärts zu kommen, hat der Bundesrat im letzten Sommer eine Verlängerung der Finanzhilfen für die familienergänzende Kinderbetreuung vorgeschlagen: 100 Millionen Franken sollen über fünf Jahre zu tieferen Elternbeiträgen und zur besseren Abdeckung der Bedürfnisse berufstätiger Eltern führen. Ein kleiner Betrag, eine schlanke Vorlage. Das Geschäft war in der Vernehmlassung denn auch nahezu unbestritten, hat aber seither eine ziemliche Odyssee durchlaufen. Zur Erinnerung: Im November hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates nach Anhörung von Arbeitgeberverband und économie.suisse (nicht jedoch der Gewerkschaften!) beschlossen, nicht auf den bundesrätlichen Vorschlag einzutreten und ihn demzufolge auch nicht im Detail zu beraten. Der Ständerat hat in der Wintersession diesen unsäglichen Entscheid korrigiert und das Geschäft zur seriösen Beratung zurück an die Kommission geschickt. Die Kommission hat gelernt und ist am 21. Februar weitgehend dem Vorschlag des Bundesrates gefolgt. Am 14. März kommt dieser nun (…). Regula Bühlmann.
SGB, 22.2.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Kinderbetreuung. Ständerat. SGB, 2017-02-22.
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14.02.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Karin Taglang
Kinderbetreuung
RailFit
Volltext
Reorganisation der SBB Kidz Care. Familie und Beruf müssen vereinbar sein. Die SBB will die Organisation der Kinderbetreuung umstrukturieren. Die Modernisierung ist bitter nötig, doch sie hat auch ihre Tücken. Der SBB ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. Deshalb unterstützt sie ihre Mitarbeitenden dabei, die Kinderbetreuung zu organisieren, und übernimmt einen Teil der Betreuungskosten. Bisher hat das Unternehmen im Rahmen seines Angebots „Kidz Care“ jeweils Kontingente an Krippenplätzen für seine Mitarbeitenden eingekauft, doch die Bedürfnisse im Bereich der Kinderbetreuung haben sich in den letzten Jahren stark verändert; grössere Flexibilität ist gefragt. Dies haben SBB-interne Umfragen sowie Rückmeldungen der SEV-Frauenkommission ergeben. Ausserdem hat auch dieser Bereich der SBB im Rahmen von Railfit20/30 einen Auftrag zur Effizienzsteigerung. Dennoch soll weder die Qualität noch das Wohl der Kinder gefährdet werden. Betreuung bis 16 Jahre. Neu gilt das Angebot für Kinder bis 16 Jahre. Das Betreuungsalter wird somit angehoben und das Angebot wird für alle Familienkonstellationen geöffnet. „Alle Kinder brauchen Betreuung, nicht nur die von verheirateten Eltern“, sagt Lucie Waser, die Gleichstellungsbeauftragte im SEV. „Diese Öffnung finde ich super.“ Um den internen Administrationsaufwand zu senken, wird die Organisation der Kinderbetreuung ausgelagert. Neu stehen den SBB-Mitarbeitenden zwei externe Beratungsstellen zur Verfügung: profawo und UND. Diese suchen für die Mitarbeitenden individuelle Lösungen für die Kinderbetreuung. (…). Karin Taglang.
SEV kontakt, 14.2.2017.
Personen > Taglang Karin. SBB. Kinderbetreuung. SEV, 2017-02-14.
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02.02.2017 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Kinderbetreuung
Volltext
Kinderkrankheiten sind nicht planbar. Der Arbeitgeberverband verlangt von Angestellten neuerdings prophetische Fähigkeiten: Die Krankheiten der Kinder sollen bitte geplant werden. Kinderkrankheiten sind nicht planbar - Pflegende Angehörige müssen entlastet werden! Arbeitgeber-Direktor Müller rät Eltern im Blick „Betreuungsfälle wie ein krankes Kind im Voraus (zu) planen“. Mit weltfremden Aussagen wie diesen wird Betreuung und Pflege von kranken Angehörigen einmal mehr zum privaten Problem von Eltern, meistens der Mütter, verkleinert. Sie zeigen, dass das freiwillige Engagement der Arbeitgeber für die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Betreuungsarbeit immer nur ein folgenloses Lippenbekenntnis bleibt. Dabei ist längst klar, dass es für die Pflege von Betreuungsbedürftigen endlich gesellschaftliche Lösungen braucht. Der Bundesrat will die Situation für betreuende und pflegende Angehörige verbessern, so dass sie sich engagieren können, ohne sich zu überfordern oder in finanzielle Engpässe zu geraten. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Der VPOD fordert seit längerem, dass die unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit in den Sozialversicherungen anerkannt und besser unterstützt wird. Dazu braucht es ausser einem bezahlten Betreuungsurlaub, wie ihn der Bundesrat vorschlägt, weitere Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und einen Ausbau von bezahlbaren ambulanten Betreuungsdiensten. Ausserdem ist es wichtig, dass die Regelungen auch für Pflegebedürftige gelten, die nicht (…). Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 2.2.2017.
Personen > Flitner Christine. Kinderbetreuung. VPOD Schweiz, 2017-02-02.
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09.01.2017 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Kinderbetreuung
Volltext
Neues Unterhaltsrecht: halbherzige Verbesserungen Mütter und Kinder nach wie vor benachteiligt. Seit dem 1.1.2017 ist ein neues Unterhaltsrecht in Kraft. Es bringt zwar ein paar Verbesserungen, kommt jedoch nicht über Symptombekämpfung hinaus. Kinder brauchen finanzielle Sicherheit, Betreuung und verlässliche Bezugspersonen. Dafür sind die Eltern verantwortlich - auch wenn sie sich getrennt haben. Trotzdem ist eine solche Trennung für Kinder immer noch ein grosses Armutsrisiko: Die Armutsquote von Einelternfamilien liegt bei fast 15%, gut ein Viertel der Einelternfamilien sind armutsgefährdet. Bei der Gesamtbevölkerung betragen diese Werte 6,6, resp. 13,5% (vgl. Armut und materielle Entbehrung von Kindern. Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) 2014, BFS 2016). Um diesen Missstand zu beheben, wollte das Justizdepartement das Unterhaltsrecht gemeinsam mit dem Sorgerecht revidieren. Es sollte nicht soweit kommen, unter Druck von Männer- und Väterorganisationen hat es das Sorgerecht bevorzugt behandelt. Die gemeinsame elterliche Sorge ist seit dem 1. Juli 2014 auch bei geschiedenen und unverheirateten Eltern der Regelfall. Finanzielle Sicherheit und stabile Betreuung als Anspruch des Kindes. Zweieinhalb Jahre später ist nun auch ein neues Unterhaltsrecht in Kraft getreten. Es soll den Anspruch von Kindern auf finanzielle Sicherheit und eine stabile Betreuung verbessern, und dies unabhängig davon, ob die Eltern verheiratet sind oder waren. Neu gilt die Betreuung als Anspruch des Kindes und somit als Teil des Kindesunterhalts. Damit anerkennt das revidierte Recht, dass Kinder neben finanzieller Sicherheit, (…). Regula Bühlmann.
SGB, 9.1.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Kinder. Kinderbetreuung. SGB, 2017-01-09.
Ganzer Text
28.11.2016 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Regula Bühlmann
Kinderbetreuung
Ständerat
Volltext
Erfreuliches Ja des Ständerats zu familienergänzender Kinderbetreuung. Nun muss die Anschubfinanzierung deutlich aufgestockt werden. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund ist erfreut, dass der Ständerat in den nächsten 5 Jahren 100 Mio. Fr. für die familienergänzende Kinderbetreuung zur Verfügung stellen will. Es wäre völlig unverständlich gewesen, wenn der Ständerat seiner vorberatenden Kommission gefolgt wäre und eine der wenigen konkreten Massnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Keime erstickt hätte. Mit dem Beschluss hat der Ständerat ein wichtiges Zeichen gesetzt, dass es ihm ernst ist mit der Gleichstellung von Frauen und Männern und mit der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im weiteren Verlauf der parlamentarischen Debatte muss nun dafür gesorgt werden, dass der Qualität der Kinderbetreuung und den Arbeitsbedingungen des Personals in der Vorlage ein höherer Stellenwert eingeräumt wird. Zudem sollte die Anschubfinanzierung aufgestockt werden. Bislang übt die öffentliche Hand in dieser Frage zu grosse Zurückhaltung. Für eine nachhaltige Beseitigung negativer Erwerbsanreize braucht es einen Beitrag der öffentlichen Hand von mindestens einem Prozent des Bruttoinlandprodukts. (…). Regula Bühlmann.
SGB, 28.11.2016.
Personen > Bühlmann. Regula. Kinderbetreuung. Ständerat. SGB, 2016-11-28.
Ganzer Text
01.10.2015 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Daniel Lampart
Kinderbetreuung
Löhne
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Lohnentwicklung im Schneckentempo verstärkt Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung. Im Betreuungsbereich gibt es in der Schweiz einen Mangel an Fachkräften. Gemäss einer Studie im Auftrag des Dachverbandes Savoirsocial ist die Kinderbetreuung (Horte, Krippen) einer der besonders betroffenen Bereiche. Eine Ursache für den Personalmangel ist die Fluktuation. In der Stadt Zürich dürften 35 Prozent der Gruppenleitungen und 45 Prozent der Miterziehenden weniger als zwei Jahre an der bisherigen Stelle arbeiten, wie eine Studie der Uni Zürich zeigt. Das ist im gesamtwirtschaftlichen Vergleich eine sehr hohe Fluktuationsrate. Unklar ist, wie viele Personen den Arbeitgeber wechseln und wie viele generell aus dem Beruf aussteigen. Die Fluktuation hängt wesentlich mit den Arbeitsbedingungen zusammen. Nur rund 60 bis 70 Prozent sind zufrieden damit. Dabei kann ein Teufelskreis entstehen. Wenn ein Teil des Personals kündigt, steigt die Belastung für die Verbliebenen, was weitere Kündigungen auslösen kann. Besonders schlecht fällt die Beurteilung der Lohnsituation aus. Angesichts der soeben erschienenen Lohnerhebung 2014 der Stadt Zürich ist das wenig überraschend. Von 2003 bis 2014 stiegen die Durchschnittslöhne der Fachangestellten Betreuung FABE nur um rund 4.6 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Lohnindex des BFS für alle Branchen um 13,7 Prozent (Frauen +14,5 Prozent). Das entspricht einer Wachstumsdifferenz von rund 10 Prozentpunkten. (…). Daniel Lampart.
SGB, 1.10.2015.
Personen > Lampart Daniel. Kinderbetreuung. Löhne. SGB, 1.10.2015.
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21.05.2015 Schweiz
Kinder
SGB

Kinderbetreuung
Volltext
SGB begrüsst stärkere Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung. Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) ist erfreut über den Entscheid des Bundesrats, Anreize zu schaffen, damit Kantone, Gemeinden und auch Arbeitgeber mehr in die familienergänzende Kinderbetreuung investieren. Für den SGB ist das ein wichtiger Schritt, damit in der Schweiz Beruf und Familie besser unter einen Hut gebracht werden können. Es ist der Beginn eines Prozesses, in dem nun auch die Kantone, Gemeinden und Arbeitgeber mitziehen müssen. Denn die Schweiz ist im internationalen Vergleich bezüglich Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine Musterschülerin: Familie gilt hierzulande immer noch zu oft als Privatsache, die Unterstützung durch den Staat ist vergleichsweise gering. So investiert die Schweiz weniger als 2% des BIP in die Entlastung von Familien, während der OECD-Schnitt 2,55% beträgt und Spitzenreiter wie Irland, Grossbritannien und Dänemark über 4% investieren. Noch eklatanter sind die Unterschiede in der Finanzierung von Kinderbetreuungsangeboten (Quelle: OECD 2011). (…).
SGB, 21.5.2015.
SGB > Kinderbetreuung. SGB, 21.5.2015.
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07.05.2014 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Christina Werder
Kinderbetreuung
Lohnfortzahlung
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Hat, wer sein krankes Kind zuhause pflegt, Anrecht auf Lohn? Wenn die Kinder krank sind. Das Kind ist krank oder verunfallt und muss zuhause gepflegt werden. Beide Elternteile arbeiten. Ein Elternteil beschliesst, diese Pflege zu übernehmen. Wie lange kann diese Mutter oder dieser Vater frei nehmen? Wie lange hat sie oder er Anrecht auf Lohn? Braucht ein krankes oder verunfalltes Kind zuhause Pflege von einem arbeitenden Elternteil, dann hat der Arbeitgeber dieser Person bis zu drei Tagen frei zu geben. Dabei ist es sinnvoll, mit dem Arbeitgeber abzumachen, wann und unter welchen Umständen ein ärztliches Zeugnis vorzulegen ist. Unter Umständen kann ein Arbeitnehmer aber auch länger von der Arbeit befreit werden, wenn dies gerechtfertigt ist. Wichtig zu wissen ist: Das Anrecht auf 3 Tage Urlaub gilt pro Krankheitsfall und nicht pro Jahr. Das scheinen Arbeitgeber immer wieder mal zu vergessen! Und auch viele Arbeitnehmende glauben, sie hätten ihren Anspruch nach 3 Tagen ausgeschöpft. (…). Christina Werder.
SGB online, 7.5.2014.
Personen > Werder Christina. Kinderbetreuung. Lohnzahlung. SGB. 7.5.2014.
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07.05.2014 Schweiz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitsplatz
Arbeitszeit
Kinderbetreuung
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Wieder ein Schritt in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bezahltes Stillen am Arbeitsplatz. Neu müssen die Arbeitgeber die Zeit, welche für das Stillen eines Säuglings während der Arbeitszeit gebraucht wird, entlöhnen. Der Bundesrat hat mit der Inkraftsetzung des neuen Art. 60 ArGV1 einen weiteren, gewichtigen Schritt in Richtung besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan. Die Revision tritt per 1. Juni 2014 in Kraft. Erfreulicherweise hat das Parlament letztes Jahr eine Parlamentarische Initiative von Ständerätin Maury Pasquier (SP GE) angenommen und den Bundesrat beauftragt, das ILO-Übereinkommen Nr. 183 zu ratifizieren und umzusetzen. Mit der vorliegenden Neuerung zu den Stillzeiten in der ArGV 1 setzt nun der Bundesrat diesen Auftrag um. Der SGB begrüsst die vorliegende, sozialpartnerschaftlich in der Eidgenössischen Arbeitskommission vorbereitete Lösung Sie wurde auch von einer breiten Allianz zahlreicher Frauen- und Fachorganisationen unterstützt und getragen. Art. 60 Abs. 2 ArGV 1 bestimmt, dass Müttern die für das Stillen oder für das Abpumpen von Milch erforderlichen Zeiten als Pausen freizugeben sind und dass diese Pausen ganz normal wie Arbeitszeit entlöhnt werden müssen. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 7.5.2014.
Personen > Cirigliano Luca. Kinderbetreuung. Arbeitsplatz. SGB. 7.5.2014.
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24.11.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
1-zu-12-Initiative
Kinderbetreuung
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VPOD erfreut über klares Nein zur Familieninitiative. Der VPOD freut sich, dass die SVP-Familieninitiative deutlich abgelehnt worden ist – viel deutlicher, als man das aufgrund der Prognosen hatte voraussehen können. Offenkundig haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im letzten Moment doch noch gemerkt, dass das Begehren keineswegs die häusliche Erziehungsarbeit honoriert hätte, sondern dass es vielmehr jene Familien bestraft, die eine moderne Aufteilung der Erwerbs- und Erziehungspflichten wählen. Wie immer, wenn es um Steuersenkungen geht: Es hätten ohnehin nur die Gut- und Sehr-gut-Verdienenden profitiert. Das ist vom Tisch; der Ausbau der Kinderbetreuung – jetzt vor allem punkto Qualität – geht weiter. Dass die 1-zu-12-Initiative in der Volksabstimmung scheitern würde, war ebenso voraussehbar, wie es bedauerlich ist. Trotzdem hat die Initiative grosse Verdienste: Sie hat landesweit eine Debatte über Verteilungsgerechtigkeit entfesselt. Und das ist schon mal gut so. Die von den Gegnerinnen und Gegnern vorgebrachten Argumente gegen die Initiative waren teilweise von schierer Panik geprägt. Einen Teil der Einwände kann man aber durchaus ernst nehmen. „Wenn Umverteilung, dann nicht via Lohnbeschränkung, sondern via Steuern“ – Bürgertum, wir kommen! Angesichts der Sparbudgets in den Kantonen drängt es sich ohnehin auf, in nächster Zeit die Einnahmenseite der öffentlichen Haushalte in den Blick zu nehmen. Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz, 24.11.2013.
VPOD Schweiz > 1-zu-12.Initiative, Abstimmung 24.11.2013. VPOD. 2013-11-24.

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