Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 30

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.03.1993 Schweiz
Personen
Preise
VHTL-Zeitung
Arnold Isler
Konsumentenpreise
Volltext
Preise und Löhne. Anpassungen beim Index sind fällig. Der Landesindex der Konsumentenpreise ist wohl eine der wichtigsten und einflussreichsten Zahlen. Er misst die Teuerung und ist die Grundlage für den Teuerungsausgleich. Jetzt wird die Berechnung revidiert; ab Mal 1993 gilt dann ein neuer Index.Berechnet wird der Index durch die Erfassung eines sogenannten „Warenkorbs“, in dem von Nahrungsmitteln, über Bekleidung, Verkehr, Körper- und Gesundheitspflege, von Bildung und Erholung bis zur Wohnung und Heizung die für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen hineingerechnet werden. Mängel ausmerzen. Allerdings hat der Landesindex auch Lücken und Mängel. Die können daher rühren, dass eine Leistung nicht erfasst wird. Und sie kommen vielfach daher, dass sich die Lebensgewohnheiten ändern, die „Messlatte“ also veraltet ist. Deshalb gibt es von Zeit zu Zeit Korrekturen. Eine grosse Revision steht kurz vor dem Abschluss, wie das Bundesamt für Statistik (BFS), das für die Erfassung und Berechnung zuständig ist, kürzlich mitteilte. Ab Mai 1993 soll der Landesindex auf einer neuen Grundlage funktionieren. Er soll näher an die Verbrauchs- und Lebenswirklichkeit von heute herangebracht werden. Er soll auch besser vergleichbar gemacht werden mit den in den Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA üblichen Standards. Wechselwirkung. Der Landesindex der Konsumentenpreise wird also aus existierenden Preisen ermittelt. Er beeinflusst aber gleichzeitig die Preise wieder, indem diese sich mehr oder weniger an den Index anzupassen pflegen. Für Arbeitnehmerinnen und (...).  Arnold Isler.
VHTL-Zeitung, 14.1.1993.
Personen > Isler Arnold. Landesindex. Konsumentenpreise. VHTL-Zeitung, 21993-01-14.
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26.02.1993 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Arnold Isler
Frauenkongress
Volltext
Ein Blick auf den kommenden SGB-Frauenkongress. Geld, Arbeit, Zeit und Macht umverteilen. Am 19. und 20. März 1993 werden Delegierte der in den Verbänden des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) organisierten Frauen im Rhypark Basel über die „Umverteilung von Geld. Arbeit. Zeit und Macht“ diskutieren. Auch dieser Kongress der SGB-Frauen wird mit Sicherheit in den Gewerkschaften und in der Gesellschaft seine Auswirkungen haben. Man denke nur an den letzten SGB-Frauenkongress vor vier Jahren zurück, als mit den „Positiven Aktionen“ mancher Grundstein für frauenfördernde Massnahmen gelegt wurde. Die spektakulärste „positive Aktion“ im Sinne des damaligen Kongresses war der Frauenstreik vom 14. Juni 1991. In Politik, Gesellschaft und namentlich auch in der Gewerkschaftswelt fand etliches seinen Niederschlag, was damals als Forderung zu Papier und in die Köpfe gebracht wurde. Umverteilen. Am kommenden Kongress geht es den Gewerkschaftsfrauen um Umverteilungen in vier wesentlichen Lebensbereichen: Mit dem „Kampf der Diskriminierung am Arbeitsplatz“ soll die dem Verfassungsversprechen entsprechende Umverteilung von Geld vorangebracht werden; der Kampf gegen die Frauenerwerbslosigkeit zielt auf eine Umverteilung der Arbeit; mit der „selbstverständlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ wird die Umverteilung von Zeit ins Visier genommen; die „starke und sichtbare“ Präsenz der Frauen in den Gewerkschaften stellt die heutige Verteilung der Macht in den eigenen gewerkschaftlichen Reihen und indirekt auch darüber hinaus zur Diskussion. (…). Arnold Isler.
Der öffentliche Dienst, 26.2.1993.
Personen > Isler Arnold. SGB-Frauenkongress. OeD, 1993-02-26.
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11.12.1992 Schweiz
Föderativverband
Personen
Arnold Isler
DV
Föderativverband
Volltext
Delegiertenversammlung Föderativverband¨. „Es genügt nicht, den warmen Pullover anzuziehen“ <Tatsächlich, sich einfach vor der einbrechenden Kälte, verursacht durch Sparmassnahmen und Stellenabbau bei öffentlichen Verwaltungen und Betrieben, durch einen warmen Pullover schützen zu wollen und der Dinge zu harren, die da kommen werden, genügt heute nicht. Der mit Akklamation für weitere zwei Jahre zum Präsidenten des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe gewählte Nationalrat Georges Eggenberger machte das in seinem Referat anlässlich der Delegiertenversammlung des Föderativverbandes im Berner Rathaus überdeutlich. Die 86 stimmberechtigten Delegierten aus den Gewerkschaften des öffentlichen Personals spendeten Applaus, als Eggenberger sagte: „Kolleginnen und Kollegen, die Verweigerung des Teuerungsausgleichs ist Diebstahl am Einkommen des Arbeitnehmers. Und dagegen werden wir uns wehren. Die über hundert Gäste, zum Teil Verantwortliche aus der Bundesverwaltung und öffentlichen Betrieben, hatten an der von Charles Noirat, dem Zentralpräsidenten des Verbandes des Schweizerischen Zollpersonals, geleiteten Delegiertenversammlung auch zur Kenntnis zu nehmen, dass Georges Eggenberger völlig richtig lag, als er auf die Arbeitsplatzabbaupläne einging und sagte: „Bund, Kantone und Gemeinden würden, wenn diese verrückten Ankündigungen tatsächlich realisiert werden, in den nächsten Jahren gegen (…). Arnold Isler.
Der öffentliche Dienst, 11.12.1992.
Personen > Isler Arnold. Foederativverband. DV. OeD, 1992-12-11.
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09.07.1992 EU
EWR
GBH Schweiz
Personen
Arnold Isler
EU-Beitritt
Löhne
Volltext
Auswirkung des EWR auf Beschäftigung und Löhne. Aussichten bei Integration besser als bei Alleingang. Der Befund des vom Bundesrat für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Biga) und vom Integrationsbüro kürzlich vorgestellten Berichts über die „Auswirkungen des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) auf Beschäftigung und Löhne in der Schweiz“ ist klar: In der Gesamtheit wirkt sich der Anschluss an den EWR sowohl auf die Beschäftigung als auch auf die Löhne wesentlich positiver aus, als es ein Alleingang der Schweiz täte. Allerdings braucht es dazu aus der Sicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ein dezidiertes Handeln in bezug auf den sozialen Schutz der Arbeitnehmerschaft. Der SGB und die von ihm mitgetragene „Aktionsgemeinschaft der Arbeitnehmer und Konsumenten (AGAK)“ hatten den Bundesrat aufgefordert, zu diesen Fragen, die Grund für Ängste und Beunruhigung vieler Menschen sind, einen Bericht zu erstellen. Hier seien einige der Schlussfolgerungen des Berichts wiedergegeben; Folgerungen, die auch Jean-Luc Nordmann, der Direktor des Biga, anlässlich der Präsentation des Berichtes in den Vordergrund stellte. Im Gegensatz zu einem Alleingang verbessert ein Beitritt zum EWR die Attraktivität des Wtrtschaftsstandortes Schweiz. Die Freizügigkeit des Personenverkehrs führt nicht zu einer grösseren Einwanderung, als das beim Alleingang der Fall wäre. Denn die freie Einwanderung von Menschen aus den anderen EWR-Staaten ist. daran gebunden, dass diese (…).  Arnold Isler.
GBH-Zeitung,9.7.1992.
GBH > EWR-Beitritt. Loehne. GBH-Zeitung, 1992-07-09.
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06.03.1992 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Die zwei Erhebungsarten der Arbeitslosenzahlen. Arbeit haben beide nicht. OeD 6.3.1992
28.02.1992 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Beschäftigung: SGB läutet Alarmglocke. Antizyklische Massnahmen gefordert. OeD 28.2.1992
13.12.1991 GL Kanton
GBH
GTCP
Personen
Regierungsrat
SMUV
Arnold Isler
Betriebsschliessung
Streik
Der Warnstreik im Glarnerland. Trauerspiel. Die Belegschaft der Tuchfabrik Hefti und Co. In Hätzingen nehme zur Kenntnis, dass der Regierungsrat des Kantons Glarus seine Bereitschaft erklärt habe, zwischen den Sozialpartnern zu vermitteln, hiess es in einer Mitteilung der 3 Gewerkschaften GBH, GTCP und SMUV. Die Betriebsversammlung erwarte, dass die Regierung in den nächsten Tagen das Ergebnis ihrer Vermittlungsbemühungen der Belegschaft und den Gewerkschaften mitteile. Und: "Sollte innert nützlicher Frist kein branchenüblicher Sozialplan zustande kommen, behält sich die Belegschaft weitere Massnahmen vor". Mit Foto. Arnold Isler. OeD 13.12.1991
13.12.1991 GL Kanton
Personen
Textilindustrie
Arnold Isler
Streik
Der Warnstreik im Glarnerland. Trauerspiel. Die Belegschaft der Tuchfabrik Hefti und Co. In Hätzingen nehme zur Kenntnis, dass der Regierungsrat des Kantons Glarus seine Bereitschaft erklärt habe, zwischen den Sozialpartnern zu vermitteln, hiess es in einer Mitteilung der 3 Gewerkschaften GBH, GTCP und SMUV. Die Betriebsversammlung erwarte, dass die Regierung in den nächsten Tagen das Ergebnis ihrer Vermittlungsbemühungen der Belegschaft und den Gewerkschaften mitteile. Und: "Sollte innert nützlicher Frist kein branchenüblicher Sozialplan zustande kommen, behält sich die Belegschaft weitere Massnahmen vor". Mit Foto. Arnold Isler. OeD 13.12.1991
07.12.1991 Schweiz
ABB
Berner Tagwacht
Löhne
Personen
Arnold Isler
Lohnverhandlungen
Schiedsgericht
Volltext
Die ABB vor Schiedsgericht, Ein Informationsaustausch im Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zeigte und die seitherigen Umfragen von Medienagenturen und Zeitungen bestätigen es: Die Auseinandersetzungen um den Teuerungsausgleich oder gar um die Erhöhung von Reallöhnen sind dieses Jahr ausserordentlich hart und zähflüssig. Deutlich zeichnet sich auch bereits ab, dass nur die Kampfbereitschaft der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen da und dort noch ein Umdenken bewirken kann.. Und klar ist schon jetzt, dass es eine ganze Reihe von Schlichtungs- und Schiedsgerichtsfällen um Teuerungsausgleich und Lohnfragen geben wird. Praktisch Tag für Tag werden jetzt Meldungen über Abschlüsse, über Auseinandersetzungen zu lesen sein, Kundgebungen wird es noch einige geben. Es ist an den Verhandlungstischen und rund herum sehr viel los. Beginnen wir mit Erfreulichem. Coop Schweiz und die Gewerkschaften haben den vollen Teuerungsausgleich vereinbart. Die Gewerkschaft Verkauf Handel Transport Lebensmittel (VHTL) machte in ihrer Pressemitteilung einige detailliertere Angaben. Mit 5,7 Prozent Lohnerhöhung ist die Teuerung auf den Indexstand von Ende September voll ausgeglichen. Bei 90‘000 Franken Jahreseinkommen wurde ein sogenannter „Plafonds“ gesetzt, das heisst, auch wer mehr verdient, erhält den Ausgleich von 5,7 Prozent „nur“ auf diesen 90‘000. Als „Gegenstück“ sozusagen handelten die Sozialpartner einen „Socke“ aus: Wer (…). Arnold Isler.
Berner Tagwacht, 7.12.1991.
Personen > Isler Arnold. ABB. Schiedsgericht. TW, 1991-12-07.
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04.07.1990 Europa
EWR
Helvetische Typographia
Personen
Arnold Isler
EWR
Frauen
Volltext
Europäischer Zusammenschluss. Für Frauen ein Gewinn. Margrit Meier, Frauen- und Wirtschaftssekretärin beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), machte es am diesjährigen Frauenaktionstag an der Universität Bern deutlich: Schweizerinnen können durch einen Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) viel gewinnen. In den siebziger Jahren hätten die Frauen eine Einrichtung der Europäischen Gemeinschaft (EG) entdeckt, die ihnen in der Folge viel geholfen habe: den EG-Gerichtshof in Luxemburg. Da in den EG-Verträgen der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ verankert sei, hätten die Frauen begonnen, die Richter mit Lohngleichheitsprozessen zu beschäftigen. Folge davon: Der EG-Gerichtshof in Luxemburg sei zu einem Pionier der Gleichberechtigung in Lohnfragen geworden. Auch in anderen Bereichen sei die EG-Rechtssprechung bedeutend frauenfreundlicher als die schweizerische, betonte Fachfrau Margrit Meier, die vor ihrer Wahl zur SGB-Sekretärin au1 den 1. Mai dieses Jahres im Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) im Integrationsbüro sich intensiv mit Europafragen befasste. In den EG-Richtlinien seien zum Beispiel festgeschrieben: die gesetzliche Gleichstellung von Mann und Frau in der sozialen Sicherheit (AHV, Pensionskassen, Krankenversicherung) ; ein Kündigungsschutz für Frauen, die wegen Lohngleichheit klagen; ein Diskriminierungsverbot für Frauen im Arbeitsleben, so beim Zugang zur Beschäftigung, bei Ausbildung und Aufstieg, (…). Arnold Isler.
Helvetische Typographia, 4.7.1990.
Personen > Isler Arnold. EWR. Frauen. HT, 1990-07-04.
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09.02.1990 Schweiz
Arbus
Personen
Arnold Isler

Kritisches Medienbewusstsein. Mit kritischem Medienbewusstsein in die neunziger Jahre. Unter dieses Motto stellt der Arbus seine Arbeit, die er im vergangenen Jahr neu definiert und mit neuen Statuten abgestützt hat. 1930 wurde der Arbus als "Arbeiter-Radiobund der Schweiz" gegründet. Arnold Isler. OeD 9.2.1990
25.01.1990 Muttenz
Coop
Personen
SEV-Zeitung
Arnold Isler
Coop
Jubiläum
Volltext
Jahre Coop Schweiz. Beginn mit Sinn. Als im Januar 1890 als Vorgängerin der Coop Schweiz der „Verband schweizerischer Konsumvereine“ gegründet wurde, da machte der Zusammenschluss kleinerer Konsumgenossenschaften zur die gesamte Schweiz abdeckenden Selbsthilfeorganisation sehr viel Sinn. Im Laufe dieses Jahres werden wir noch Gelegenheit haben, auf die Bedeutung und die Leistung von Coop Schweiz aufmerksam zu machen. Im Juni wird das Coop-Jubiläum in Basel seinen Höhepunkt haben. Auch den Beginn des Jubiläumsjahres hat Coop Schweiz mit einer sehr sinnvollen Tat gekennzeichnet: Sie hat ihr Bildungszentrum in Muttenz bei Basel erweitert. Edith Nobel-Rüefli, Direktorin Coop Schweiz und Präsidentin des Stiftungsrates des Bildungszentrums, erinnerte an die Geschichte der Bildungsstätte, die 1956 ihren Betrieb aufnahm und 1973 durch die Aula erweitert wurde. 1987/88 kam ein neuer Gästetrakt mit 37 Zimmern und 64 Betten dazu. (Mit den vielleicht einigen Teilnehmern an Kursen bekannten und nicht gerade beliebten Dreierzimmern ist es jetzt vorbei).Nun sind durch modernste Ausrüstung optimale Schulungsmöglichkeiten gegeben. Besonders beeindruckend für den Laien: Das Computer-Selbstlernprogramm, in welchem Coop-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter schrittweise und sinnvoll in ihrer beruflichen Ausbildung weitergebracht werden. „Wir“Gefühl stärken. (…).
Arnold Isler.
SEV-Zeitung, 25.1.1990.
Personen > Isler Arnold. Coop. Jubiläum. SEV-Zeitung, 1990-01-25.
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24.11.1989 Schweiz
Personen
SGB
Arnold Isler
Verkehr
Nein zu Tempo 100/130. Die Delegierten des SGB haben im September die Initiative 130/100 einmütig zur Ablehnung empfohlen. Besonders bemerkenswert ist, dass auch die gewerkschaftlich organisierten Berufschauffeure die Initiative ablehnen. Mit Plakat. Arnold Isler. OeD 24.11.1989
10.11.1989 DDR
DFGB
Gewerkschaften
Personen
Arnold Isler
Revisionismus
Volltext

Wandel in Osteuropa. Der DDR-Gewerkschaftschef Harry Tisch hat in Berlin seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er war wegen seiner konservativen Haltung stark kritisiert worden. Der Rücktritt ist eine der geforderten Massnahmen um den „rapiden Autoritätsverfall“ des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) aufzuhalten. Der Rücktritt des Vorsitzenden des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes FDGB; Harry Tisch, ist ein weiteres äusseres Zeichen dafür, dass auch die Gewerkschaften in Osteuropa von den gesellschaftlichen Entwicklungen erfasst worden sind. Harry Tisch war sozusagen ein Symbol der für uns westliche Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen auch gedanklich schwer nachvollziehbaren engen Verbindung von Partei/Staat und Gewerkschaft. (...). Mit Foto von Harry Tisch. Arnold Isler.

Der öffentliche Dienst, 10.11.1989.
DDR > FDGB.doc.

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05.10.1989 Schweiz
Personen
Arbus
Arnold Isler
Geschichte
Der Arbus passt sich den Erfordernissen an. Der Arbus gehört zu den in der ASASK, der Arbeitsgemeinschaft Sc hweizerischer Arbeiter-Sport- und Kulturorganisationen zusammengeschlossenen Kulturträgern. Gegründet wurde er 1930, nachdem bereits in den zwanziger Jahren die ersten Arbeiter-Radio-Vereine entstanden waren. Arnold Isler. SEV-Zeitung 5.10.1989
16.03.1989 Schweiz
Löhne
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Arnold Isler
Lohnverhandlungen
Volltext
Vertragsverhandlungen 1988 ·aufwärts mit den Reallöhnen. 1988 war in den Branchen, die von den SGB-Gewerkschaften abgedeckt werden, sozusagen ein „Jahr des materiellen Fortschritts“. Nebst den rund 2 Prozent Teuerungszulage waren in der Regel bis zu 2 Prozent Reallohnerhöhung zu notieren. Das erfreuliche Ergebnis ist sicher einerseits auf die bereits im siebten Jahr mit Volldampf fahrende Konjunktur zurückzuführen. Anderseits aber brauchte es ein gutes Stehvermögen der Gewerkschaften und der Betriebskommissionen, dass solche Ergebnisse erzielt werden konnten. Denn trotz gutem Geschäftsgang und grosser Gewinne stellten die weitaus meisten der 15 Einzelgewerkschaften des SGB fest: Das Verhandlungsklima hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verschlechtert. Schon 1987 aber waren die Verhandlungen beileibe keine „Sonntagsschule“, wie wir damals schrieben. Jetzt stellen SGB- Verbände mit einem gewissen Erstaunen fest, „dass trotz überraschend gutem Ergebnis das Verhandlungsklima im allgemeinen härter war als vorher“ oder: „Es kam öfters vor als früher, dass es mehrere Verhandlungen brauchte, bis ein Resultat da war“. Sind Arbeitgeber schlechte Teiler? Vermutlich trifft das bei vielen von ihnen zu, denn an Argumenten gegen gewerkschaftliche Forderungen wurde von Unsicherheiten der Zukunft bis zur konkreten „Bedrohung“ durch den Europäischen Binnenmarkt vieles herbeigezogen, respektive herbeigeredet. (…). Arnold Isler.
Der öffentliche Dienst, 16.3.1989.
Personen > Isler Arnold. Lohnverhandlungen 1988, OeD, 1989-03-16.
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16.03.1989 Schweiz
Löhne
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Arnold Isler
Lohnverhandlungen
Volltext
Vertragsverhandlungen 1988 ·aufwärts mit den Reallöhnen. 1988 war in den Branchen, die von den SGB-Gewerkschaften abgedeckt werden, sozusagen ein „Jahr des materiellen Fortschritts“. Nebst den rund 2 Prozent Teuerungszulage waren in der Regel bis zu 2 Prozent Reallohnerhöhung zu notieren. Das erfreuliche Ergebnis ist sicher einerseits auf die bereits im siebten Jahr mit Volldampf fahrende Konjunktur zurückzuführen. Anderseits aber brauchte es ein gutes Stehvermögen der Gewerkschaften und der Betriebskommissionen, dass solche Ergebnisse erzielt werden konnten. Denn trotz gutem Geschäftsgang und grosser Gewinne stellten die weitaus meisten der 15 Einzelgewerkschaften des SGB fest: Das Verhandlungsklima hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verschlechtert. Schon 1987 aber waren die Verhandlungen beileibe keine „Sonntagsschule“, wie wir damals schrieben. Jetzt stellen SGB- Verbände mit einem gewissen Erstaunen fest, „dass trotz überraschend gutem Ergebnis das Verhandlungsklima im allgemeinen härter war als vorher“ oder: „Es kam öfters vor als früher, dass es mehrere Verhandlungen brauchte, bis ein Resultat da war“. Sind Arbeitgeber schlechte Teiler? Vermutlich trifft das bei vielen von ihnen zu, denn an Argumenten gegen gewerkschaftliche Forderungen wurde von Unsicherheiten der Zukunft bis zur konkreten „Bedrohung“ durch den Europäischen Binnenmarkt vieles herbeigezogen, respektive herbeigeredet. (…). Arnold Isler.
Der öffentliche Dienst, 16.3.1989.
Personen > Isler Arnold. Lohnverhandlungen 1988, OeD, 1989-03-16.
Ganzer Text
03.03.1989 Schweiz
Personen
SGB
Arnold Isler
Datenschutz
Persönlichkeitsschutz: Abbau in Raten? Arnold Isler. Öffentlicher Dienst 3.3.1989
09.12.1988 Südafrika
Personen
SGB
Arnold Isler

Kein Geld für Apartheid. Arnold Isler. Öffentlicher Dienst 9.12.1988
22.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
Personen
PTT
PTT-Union
Arnold Isler
Demonstration
Löhne
Volltext
PTT-Angestellte gingen in Zürich auf die Strasse. Erbittert und enttäuscht. In seiner ganzen Dienstzeit von 33 Jahren bei der Post habe er noch nie eine derart grosse Verbitterung und Enttäuschung beim Personal festgestellt wie heute, sagte der frühere Präsident der Sektion Zürich Post der PTT-Union, Peter Heeb, als einer der Redner an der Kundgebung in der ersten Juliwoche in Zürich. Gegen 4000 PTT-Bedienstete, aber auch weiteres Bundespersonal nahm an der Kundgebung teil. Hauptforderung: 2000 Franken Sonderzulage rückwirkend per 1. Januar 1988 für das gesamte auf dem Platz Zürich arbeitende Bundespersonal. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres haben nicht weniger als 280 Zürcher Briefträger gekündigt. Kunststück, wenn man zum Beispiel im Zürcher „Volksrecht“ lesen konnte, dass einer dieser Pöstler als Tramführer bei der Stadt glatte 700 Franken pro Monat mehr verdient. Wie happig müssen da die von Wachstumsbereichen in der Privatwirtschaft ausgelegten Köder erst sein! Den Briefträgern und Briefträgerinnen oder den ebenfalls mit viel zu wenig Personal arbeitenden Telefonistinnen - um nur zwei Personalkategorien zu nennen - ist es nicht zu verdenken, dass sie ihren harten und nicht dementsprechend entlohnten Dienst aufkündigen und ihr Brot anderswo verdienen. Auch wenn dieses Anderswo eines Tages sich als nicht allzu sichere Sache erweisen könnte. Denn solche Boom-Erscheinungen haben erfahrungsgemäss zwei Seiten. Das Personal läuft davon. (…).Mit Foto.
Arnold Isler.
OeD, 22.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Loehne. OeD, 1988-07-22.
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21.11.1986 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Schattenwirtschaft dunkel und hell. Arnold Isler. OeD 21.11.1986
22.01.1986 Bévilard
Friedensabkommen
Hélios AG
Personen
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Arnold Isler
Entlassungen
Kündigungsschutz
Volltext

Wegweisendes Urteil in der Uhrenindustrie. Haftungspflicht für Arbeitgeberorganisationen. Friedenspflicht - ein allen Gewerkschaftern sehr bekanntes Wort. Auf die Friedenspflicht der Arbeitnehmer und ihrer Organisationen wird gepocht, wenn Auseinandersetzungen bevorstehen. Der absoluten Friedenspflicht während der Dauer eines Vertrages, die Streiks auch für Fragen ausschliesst, die gar nicht im betreffenden Vertrag geregelt sind, stehen nicht entsprechende Gegenwerte auf der Arbeitgeberseite gegenüber. Es fehlt zum Beispiel ein starker Kündigungsschutz für den einzelnen oder für ganze Gruppen von  Arbeitnehmern. Aussperren kann der Arbeitgeber unter dem Siegel der Friedenspflicht nicht, wohl aber entlassen. Der Fall Helios. Und hier setzt der Fall Helios ein, über den kürzlich an einer Pressekonferenz der Schweizerische Metall- und Uhrenarbeitnehmer-Verband (SMUV) informierte. (...). Mit Fotos. Arnold Isler.

SMUV-Zeitung, 1986-01-22.
SMUV Schweiz > Friedenspflicht. Uhrenindustrie. 1986-01-22.doc.

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30.03.1983 Bern
Winterthur
Zürich
Arbeiterbewegung
Personen
Volkshaus
Robert Grimm
Arnold Isler
Betriebsschliessung
Eröffnung
Opportunismus
Volltext

Volkshäuser in der Schweiz. In rund zwei Dutzend Städten der Schweiz gibt es heute noch Volkshäuser. Viele haben den alten Namen behalten. Andere haben ihn gewechselt. So heisst zum Beispiel das Winterthurer Volkshaus heute Hotel Winterthur. Das Hotel Bern hat also bereits ein Vorbild. In der Westschweiz heissen  sie „maison du peuple“. Sie haben hüben und drüben der Saane vielfach eine sehr bewegte Geschichte. Ob sie alle noch heute „dem Kampf geweiht“ sind, wie das Robert Grimm bei der Eröffnung des Berner Volkshauses 1914 sagte, darf bezweifelt werden. In Gewerkschaftszeitungen erschien 1979 denn auch unter dem Titel „Volkshäuser und Arbeiterkultur“ ein geschichtlicher Abriss von Hans Jörg Rieger, der kurzum das, was heute mit den Volkshäusern geschieht, als „Volkshäuser im Niedergang“ betitelte. Rieger schrieb unter anderem: „Schwindende Besucherzahlen und eine geringere Benutzung der Säle führten - zusammen mit einem wachsenden Desinteresse - bald zu finanziellen Engpässen. (...). Mit Foto Volkshaus Bern.
Arnold Isler.

SMUV-Zeitung, 30.3.1983.
Volkshäuser Schweiz > Eröffnungen.doc.

Eröffnungen.pdf

03.11.1982 Schweiz
Lokalradio
Personen
SMUV
Arnold Isler
Lokalradios
Lokal-Radio: Breit in die Diskussion einsteigen. Arnold Isler. SMUV-Zeitung 3.11.1982
01.04.1979 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Gewerkschaftspresse
Personen
SABZ
SGB
Arnold Isler
Agitation
Journalismus
Öffentlichkeitsarbeit
Propaganda
Volltext
Werbung

Öffentlichkeitsarbeit der Gewerkschaften. Public Relations (PR), zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit, ist jene Arbeit, mit der ein Produkt, eine Firma, eine Organisation, eine Behörde der Öffentlichkeit so vorgestellt wird, dass sich diese ein Bild vom Vorgestellten machen kann. Natürlich geschieht Öffentlichkeitsarbeit nicht wertfrei. Sie hat zum Ziel, das Produkt, die Firma, die Organisation, die Behörde so darzustellen, dass die guten Seiten möglichst ins Licht zu stehen kommen und dass die schlechteren Seiten wenigstens plausibel erklärt sind. Mit Öffentlichkeitsarbeit sollen „good-will“, guter Wille also und Verständnis geschaffen werden. Allerdings: Mit PR allein ist das nicht zu schaffen, das Vorzustellende muss schon so sein, dass damit auch ein gewisser Staat beim Publikum gemacht werden kann. Wo nichts ist, kann man auch nichts draus machen, wenigstens auf die Länge nicht. Öffentlichkeitsarbeit kann in der unterschiedlichsten Weise gemacht werden. (...). Arnold Isler.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft Nr. 4, April 1979, Seiten +-119ff.
Gewerkschaftliche Rundschau > Öffentlichkeitsarbeit. 1979-04-01.doc.

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