Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 38

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.05.2012 BS Kanton
Schweiz
Friedensabkommen
Funke, Der
Juso
Personen
SMUV Schweiz
Renatus Galatti
Miguel Godoy
Konrad Ilg
Arbeitsfriede
Friedensabkommen
Opportunismus
Volltext
75 Jahre Arbeitsfrieden - und nun? Am 19. Juli 2012 wird der Arbeitsfrieden 75 Jahre alt. Ihm wird unter anderem das wirtschaftliche Gelingen der Schweiz, wie auch die guten Arbeitsumstände der Schweizer Arbeiterinnen zugeschrieben. Der Arbeitsfrieden soll Sinnbild dafür sein, dass es in der Schweiz keine Klassen gäbe, sondern nur „Partner", welche die Bedingungen für ihre Zusammenarbeit bei Tee und Kuchen regeln. Kritisiert man ihn, wird man bezichtigt, diese Idylle (...). Miguel Godoy.

Der Funke, Nr. 21, Mai 2012.
Funke, Der > Arbeitsfriede. 75 Jahre.doc.

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03.09.1987 Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
WOZ
Bernhard Degen
Konrad Ilg
Max Weber
Arbeitsfriede
Friedensabkommen
Richtlinienbewegung
Volltext

Konrad Ilg und Max Weber.  Nachdem sich Ilg gegen die demokratische Richtlinienbewegung wandte, nachdem er vom ASM-Präsidenten Dübi in dieser Richtung bearbeitet worden war und einen Verzicht auf diese „aggressive Politik“ und zur loyalen Zusammenarbeit mit den Behörden aufgefordert hatte, schrieb Max Weber daraufhin, die „Ereignisse im Ausland hätten auch hierzulande manche Leute eingeschüchtert“. Sie hätten den „Mut verloren“ und suchten ihr Heil im „Nachgeben“. Weber stellte dann klar: „Es gibt für die Arbeiterbewegung Grenzen, hinter die sie nicht mehr zurück  darf.“ Konrad Ilg, der sich von Webers Plädoyer für die Demokratie angegriffen fühlte, konterte darauf, er halte die von Weber geäusserte Auffassung für „vollständig abwegig“ und sage ihr „den schärfsten Kampf an“. (...). Bernhard Degen.

WOZ. Donnerstag, 1987-09-03.
SMUV Schweiz > Richtlinienbewegung. 1987-09-03.doc.

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18.07.1987 Schweiz
Maschinenindustrie
Metallindustrie
Personen
SMUV Schweiz
Volksrecht
Peter Graf
Konrad Ilg
Friedensabkommen
Kündigungsschutz
Volkszählung
Volltext

Zum 50. Geburtstag des Friedensabkommens in der Maschinen- und Metallindustrie. Ein Beispiel macht Schule. „Du würdest Dir einen ungleich schöneren Ehrenplatz in den Herzen der Arbeiterschalt erringen, wenn Du die Zehntausend unserer braven Verbandskollegen für die Zukunft ideologisch vorbereiten und ihnen diesen Weg erläutern wolltest“. So lautete die besorgte Klage eines Genossen in einem Leserbrief vom 11. September 1943 im Zürcher „Volksrecht“  an  die Adresse des SMUV und seines damaligen Präsidenten, Konrad Ilg. Ob Ilg seine Kolleginnen und Kollegen „ideologisch“ vorbereitet hat, ist eher zu bezweifeln. (...). Peter Graf, Pressechef SMUV.

Berner Tagwacht. Samstag, 1987-07-18.
SMUV Schweiz > Friedensabkommen. Jubiläum. 1987-07-18.doc.

Friedensabkommen. Jubiläum. 1987-07-18.pdf

18.07.1987 Schweiz
Friedensabkommen
Personen
SMUV Schweiz
Solothurner AZ
Konrad Ilg
Arbeitsfriede
Friedensabkommen
Geschichte
Volltext

Ein paar Fakten als „Vorgeschichte“. AZ. Natürlich ist eine solche Vereinbarung (das Friedensabkommen), die nunmehr die Bewährungsprobe eines halben Jahrhunderts bestanden hat, nicht von ungefähr entstanden. Das Friedensabkommen bildet vielmehr die reife Frucht einer langen „Verhandlungskultur“, wie sie in der Schweiz seit jeher praktiziert wird. Das Miteinander von Menschen verschiedener sozialer Stellung, Sprache und Konfession, politischer Überzeugungen und wirtschaftlicher Interessen ist auf die Dauer nur in einem Klima der Kooperation möglich. So nimmt es auch nicht wunder, wenn man in der Entwicklung, die dem Friedensabkommen vorausgegangen ist, eine ganze Reihe kooperativer Schritte feststellen kann. Erste Kontakte reichen bis 1907 zurück, nachdem es 1905 noch zu harten Auseinandersetzungen gekommen war (mit Ausschreitungen, die den Einsatz von Polizei und Militär erforderlich machten). (...).

Solothurner AZ. Samstag, 1987-07-18.
Friedensabkommen > Geschichte. 1987-07-18.doc.

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18.07.1987 Schweiz
Friedensabkommen
Konrad Ilg

Schiedsgericht statt Kampf. Das Friedensabkommen wurde vor 50 Jahren unterzeichnet. BT 18.7.1987
17.07.1987 Schweiz
Friedensabkommen
Personen
SMUV Schweiz
Solothurner AZ
Konrad Ilg
Otto Stich
Friedensabkommen
Jubiläum
Volltext

50 Jahre Friedensabkommen: Pionierarbeit geleistet. Vor 50 Jahren wurde in Zürich das auch heute noch vielgerühmte „Friedensabkommen“ der Schweizerischen Maschinen- und Metallindustrie geschlossen. Im Jahr 1937 ist diese Vereinbarung vor allem mit dem Hintergrund einer steigenden Arbeitslosigkeit in der Metallbranche getroffen worden.  Für den Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeitnehmerverband (SMUV) heisst das heutige Jubiläum auch: Ein halbes Jahrhundert Vertragspolitik, die sich sowohl in wirtschaftlich guten wie in schlechten Zeiten im grossen und ganzen bewährt hat. Seit dem 19. Juli 1937 musste nicht mehr gestreikt werden, damit sich Arbeitgeber überhaupt zu Verhandlungen herbeiliessen. Seit diesem Tag konnte bei Arbeitskonflikten in einem dreistufigen Verfahren in grosser Zahl eine Lösung im Sinne der Gewerkschaftspolitik des SMUV gefunden werden. Seither mussten Familienväter und -mütter nicht mehr um den durch Streik ausgefallenen Lohn bangen. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Gewissheit, im Falle einer Abteilung - oder Betriebsschliessung Ersatz dafür zu finden, war grösser als je zuvor. (...). Mit Fotos Konrad Ilg.

Solothurner AZ. Freitag, 1987-07-17.
Friedensabkommen > SMUV. Jubiläum 1987-07-17.doc.

SMUV. Jubiläum. 1987-07-17.pdf

01.12.1979 Bern
Bildungsarbeit
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Sozialistische Bildungsarbeit
Georges Duhamel
Robert Grimm
Konrad Ilg
Kurt Pahlen
Otto Volkart
Bibliothek
Jubiläum
Literatur
Volltext
Weiterbildung

Ein kleines Jubiläum. 50 Jahre „Bildungsarbeit“. Unsere kleine Zeitschrift „Bildungsarbeit“ ist 50 Jahre alt geworden. Streng genommen ist sie zwar ein paar Jahre älter, denn bereits in den Jahren 1919 bis 1926 gab die SABZ unter dem Namen „Sozialistische Bildungsarbeit“ eine eigene Zeitschrift heraus. Mit recht hoch gesteckten Zielen, hoffte man doch, mit ihr Wissen und Information unter die Arbeiterschaft bringen zu können, indem man das achtseitige, in der Regel jeden Monat einmal erscheinende Blatt der Arbeiterillustrierten „Der Aufstieg» beilegte. Wenn wir in ihren ersten Ausgaben blättern, so staunen wir ob dem guten Willen und dem Idealismus ihrer Herausgeber. Der eben zu Ende gegangene Weltkrieg und der Generalstreik vom November 1918 hatten die Arbeiterschaft hart erschüttert. Ihre Organisationen mussten bei uns in der Schweiz wie auch in den umliegenden Ländern gestärkt und zum Teil neu aufgebaut werden. Den führenden Kadern war dabei klar geworden, welch wichtige Rolle in diesem Aufbau der Bewusstseinsbildung innerhalb der Arbeiterschaft zukam. (...). Hedi Schaller.

Bildungsarbeit. Mitteilungsblatt der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale. 50. Jg., Nr. 6/1979.
SABZ > Bildungsarbeit. 1919.doc.

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28.10.1970 Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Konrad Ilg
Ernst Wüthrich
Kongress
Referate
SMUV Schweiz
Volltext

Hoffnung. Mit den beschwingten und spritzigen Klängen der Ouvertüre zu Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, gespielt vom Kammerorchester Lausanne und dirigiert von Erich Bauer, wurde der Kongress eingeleitet. Verbandspräsident Ernst Wüthrich begrüsste hierauf Delegierte und Gäste. Er erinnerte daran, dass man sich hier, in Lausanne, gewerkschaftlich gesehen, auf historischem Boden befinde, gehörte doch die Sektion Lausanne zu den Gründersektionen unseres Verbandes. Sie ging aus einem Schlosserfachverein hervor, der 1869 gegründet wurde. Die gastgebende Sektion könne auf viele Jahrzehnte der Aktivität zurückblicken. „Sie ist dabei jung, angriffig und erfolgreich geblieben; sie ist eine Sektion, die sich nie über Schwierigkeiten beklagt, sondern diese angeht und zu überwinden versucht. Sie konnte durch diese offensive Politik ihren Mitgliederbestand in den drei Zwischenkongressjahren um annähernd 300 auf 4‘324 erhöhen. „ Eine andere geschichtliche Reminiszenz galt dem Andenken Konrad Ilgs. (...).

SMUV Schweiz. Geschäftsbericht 1970.
Personen > Wüthrich Ernst. Referat. SMUV-Kongress 1970-10-28.

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12.08.1954 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
SMUV Schweiz
Robert Grimm
Konrad Ilg

Konrad Ilg zu Ehren. Beiträge: Gewerkschaften und gewerkschaftliches Werden, Geschichtliches aus dem SMUV, Am Bodensee aufgewachsen, Auf der Walz, Konrad Ilg 25.1.1877-12.8.1954, Die Gedenkrede des Verbandspräsidenten Arthur Steiner, Ansprache von Emile Giroud, Die Abschiedsrede von Robert Grimm, Die letzte Fahrt, Beileidsbezeugungen, Was Konrad Ilg und lehrt, Seine Tätigkeit im Internationalen Metallarbeiterbund, Konrad Ilgs internationales Vermächtnis. 121 Seiten, kartoniert. SMUV 1954
01.01.1954 Schweiz
Personen
Arthur Steiner
Robert Grimm
Konrad Ilg

Konrad Ilg zu Ehren. Beiträge: Gewerkschaften und gewerkschaftliches Werden, Geschichtliches aus dem SMUV, Am Bodensee aufgewachsen, Auf der Walz, Konrad Ilg 25.1.1877-12.8.1954, Die Gedenkrede des Verbandspräsidenten Arthur Steiner, Ansprache von Emile Giroud, Die Abschiedsrede von Robert Grimm, Die letzte Fahrt, Beileidsbezeugungen, Was Konrad Ilg und lehrt, Seine Tätigkeit im Internationalen Metallarbeiterbund, Konrad Ilgs internationales Vermächtnis. 121 Seiten, kartoniert. SMUV 1954
01.01.1954 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
SMUV Schweiz
Emilie Giroud
Robert Grimm
Konrad Ilg
Arthur Steiner

Konrad Ilg zu Ehren. Beiträge: Gewerkschaften und gewerkschaftliches Werden, Geschichtliches aus dem SMUV, Am Bodensee aufgewachsen, Auf der Walz, Konrad Ilg 25.1.1877-12.8.1954, Die Gedenkrede des Verbandspräsidenten Arthur Steiner, Ansprache von Emile Giroud, Die Abschiedsrede von Robert Grimm, Die letzte Fahrt, Beileidsbezeugungen, Was Konrad Ilg und lehrt, Seine Tätigkeit im Internationalen Metallarbeiterbund, Konrad Ilgs internationales Vermächtnis. 121 Seiten, kartoniert. SMUV 1954
01.01.1947 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Robert Grimm
Konrad Ilg
Fritz Marbach
Arthur Steiner

Festgabe. Konrad Ilg zum siebzigsten Geburtstag am 25. Januar 1947. Mit Beiträgen von Robert Grimm, Fritz Marbach, Arthur Steiner u.a. 269 Seiten, kartoniert. SMUV 1947
01.01.1947 Schweiz
Personen
Konrad Ilg

Festgabe. Konrad Ilg zum siebzigsten Geburtstag am 25. Januar 1947. Mit Beiträgen von Robert Grimm, Fritz Marbach, Arthur Steiner u.a. 269 Seiten, kartoniert. SMUV 1947
19.08.1943 Biel
Schweiz
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Robert Bratschi
Konrad Ilg
Hermann Leuenberger
Werner Walter
Austritt
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
SGB
SMUV
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 19. August 1943, 18.15 Uhr, Domizil Sekretär

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Stellungnahme und Beschlussfassung betreffend Abgabe einer Solidaritätsmarke, 5. Festsetzung der Delegiertenver-sammlung, Entgegennahme der Berichte, 6. Verschiedenes.

 

1. Appell. Vorsitz: Kollege Baptiste Clerico. Es sind 8 Kollegen anwesend. Die Sitzung findet im Domizil des Sekretärs, Kollege Emil Brändli, Mett, statt. Weil dieser erkrankt ist, wünscht ihm der Vorsitzende im Namen des Vorstandes baldige Genesung.

2. Protokoll. Die Protokolle vom 18. Juni und 9. Juli werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Baptiste Clerico teilt mit, dass der SMUV in einer Sitzung zur Besprechung der Kartellfrage beschlossen hat, das Bildungswesen selber in die Hand zu nehmen. Am 12. September wird der SMUV in einer Konferenz Stellung nehmen zu den Nationalratswahlen. Die weiteren Kartellfragen werden bis dahin verschoben. Kollege Baptiste Clerico teilt mit, dass an Stelle des erkrankten Kollegen Emil Brändli Kollege Hugo Bremy das Büro halbtagsweise betreut. Kollege Emil Brändli erstattet Bericht über die Ausschuss-Sitzung des Gewerkschaftsbundes am 22. Juni. Die Sitzung hatte Stellung zu nehmen zu den Berichten und Wahlen. Als Präsident des Gewerkschaftsbundes wurde der Bisherige, Kollege Robert Bratschi, bestätigt, aber erst nach langer Nötigung hat dieser das Amt wieder angenommen. Nach seinen Aussagen war eine erspriessliche Zusammenarbeit in den letzten Jahren unmöglich wegen des Verhaltens des SMUV. Gegenwärtig (...).

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokolbuch, gebunden, Handschrift.

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19.10.1942 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Fritz Gilomen
Konrad Ilg
AHV
Arbeitslosenfürsorge
Arbeitslosenversicherungsgesetz
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. DV, 19. Oktober 1942, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Die Arbeits-losenfürsorge während der Kriegszeit. Referat Kollege Nationalrat Konrad Ilg, 5. Verschiedenes

 

1. Appell. Vorsitz: Kollege Josef Flury. Es sind 77 Delegierte anwesend. Kollege Josef Flury begrüsst speziell den Referenten Kollege Nationalrat Konrad Ilg, sowie den Vertreter der „Seeländer Volksstimme“ Kollege Fritz Gilomen.

2. Protokoll. (...).

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Der Vorsitzende Kollege Josef Flury teilt mit, dass im November eine öffentliche Versammlung stattfindet über das Thema „Preis und Lohn“. Er ersucht die anwesenden Kollegen, für diese Veranstaltung zu agitieren.

4. Die Arbeitslosenfürsorge während der Kriegszeit. Kollege Nationalrat Konrad Ilg referiert über  das neue Arbeitslosen-Versicherungsgesetz. Das Gesetz tritt durch Bundesratsbeschluss auf 1.1.1942 in Kraft. Das alte Gesetz war ein ausgesprochenes Subventionsgesetz und datiert von 1924. An sich war es den meisten ausländischen Gesetzen ebenbürtig, hatte aber den Nachteil, dass die kantonalen Verordnungen eine ungleiche Behandlung der Mitglieder mit sich brachten. Einer der grössten Nachteile der alten Verordnung war die ungleiche Subventionierung zwischen öffentlichen und paritätischen Arbeitslosenkassen gegenüber den Genossenschaftskassen. 

Gewerkschaftskartell Biel. DV. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.
Archiv GBLS Biel.

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25.09.1942 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Robert Bratschi
Hedy Flury
Konrad Ilg
Emil Rufer
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Mitgliederbeiträge
SBHV
SMUV
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 25. September 1942, 20.30 Uhr, Volkshaus Zimmer 2

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Sekretariatsbericht, 5. Beitragsfrage und Delegiertenversammlung, 6. Verschiedenes

 

1. Appell. Vorsitz: Kollege Josef Flury. Es sind 7 Kollegen anwesend. Entschuldigt ist Kollege Paul Fell.

2. Protokoll. Das Protokoll vom 28. August ist noch nicht erstellt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Der Vorstand beschliesst, an einer der nächsten Delegiertenversammlungen ein Referat über die Arbeitslosenfürsorge in der Kriegszeit einzuschalten. Als Referent soll Kollege Nationalrat Konrad Ilg angefragt werden. Die Versammlung soll angesetzt werden auf Mitte Oktober. Im weiteren wird beschlossen, eine öffentliche Versammlung über das Thema „Preis und Lohn“ durchzuführen. Als Referent wird Kollege Nationalrat Robert Bratschi in Betracht gezogen. Das weitere wird dem Büro übertragen. Der VPOD schlägt als Mitglied der Geschäfts-prüfungskommission Kollege Johann Kehrli vor. Der Vorstand wird diesen Vorschlag der kommenden Delegiertenversammlung vorlegen. Frau Schöchlin ist als Kassierin des Bildungsausschusses  zurückgetreten. Der Bildungsausschuss schlägt an deren Stelle Kollegin Hedy Flury vom VHTL vor. Auch dieser Vorschlag wird der Delegiertenversammlung vorgelegt.

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.
Archiv GBLS Biel.

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06.02.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
GM
Personen
SP Biel
Paul Fell
Konrad Ilg
Hermann Kurz
Guido Müller
Arbeitslosigkeit
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Gemeinsame Sitzung Gewerkschaftskartell und Geschäftsleitung der Partei. 6. Februar 1940, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus

Vizepräsident Kollege Josef Flury begrüsst die beiden Vorstände. Zur Behandlung steht die Aussprache über die Arbeits-Detachemente einschliesslich des Presseartikels des Genossen Dr. Guido Müller, der am 22. Januar 1940 in der „Seeländer Volksstimme“ erschienen ist.

 

Als erster Sprecher teilt Kollege Emil Rufer den Standpunkt der Gewerkschaften vor. Er weist auf die Resolution hin, die in einer öffentlichen Protest-Versammlung, die durch das Gewerkschaftskartell auf den 27. Dezember 1939 einberufen wurde, einstimmig gutgeheissen wurde. Unsere Forderungen decken sich übrigens mit denen des Gewerkschaftsbundes. Kollege Emil Rufer kritisiert besonders die Anwendung der Bestimmungen durch das hiesige Arbeitsamtes. Im Falle der Arbeiter der General Motors hat das Arbeitsamt ganz versagt. Unsere Behörden fassen die Beschlüsse falsch auf. Den Artikel des Genossen Dr. Guido Müller müssen die Gewerkschaften verurteilen, weil er zu allgemein gehalten ist. Kollege Gottfried von Ins teilt mit, dass der Zentralvorstand des Bau- und Holzarbeiter-Verbandes sofort nach Kenntnisnahme des Bundesrats-Beschlusses eine Resolution an den Bundesrat gerichtet hat. Am 23. Januar 1940 ist dann eine Konferenz zustande gekommen, in der einigen Verbesserungen zugestimmt worden ist. Aber leider ist ein Tag vorher der Artikel des Genossen Dr. Guido Müller erschienen, der an der Konferenz auch entsprechend ausgeschlachtet wurde. 

Gewerkschaftskartell Biel DV Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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02.10.1939 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
SMUV Biel
Josef Fluri
Konrad Ilg
Karl Meierhans
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Mitgliederbeiträge
SMUV
Volltext
Vorstand

Gewerkschaftskartell Biel

Vorstandssitzung mit Vorstand SMUV Biel. 2. Oktober 1939, 20 Uhr, im Volkshaus Zimmer 1

 

Vizepräsident Kollege Josef Flury eröffnet die Sitzung um 20 Uhr und begrüsst speziell die Vertreter des SMUV-Vorstandes.

 Traktanden: 1. Appell, 2. Korrespondenzen und Mitteilungen, 3. Verhandlung mit dem SMUV über die Beitragsfrage, 4. Festsetzung einer Delegiertenversammlung, 5. Verschiedenes

 

1. Appell. Es sind 12 Vertreter des Generalvorstandes des SMUV anwesend, der Kartell-Vorstand ist vollzählig vertreten bis auf die Kollegen Gottfried von Ins und Schneiter, die im Militärdienst sind. Kollege Gottfried Trächsel ersetzt Kollege Gottfried von Ins.

2. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Emil Brändli gibt Kenntnis von einem Schreiben betreffend Ersatz-Nomination in den Genossenschaftsrat der Konsumgenossenschaft Biel anstelle des verstorbenen  Genossen Schüepp und in des in den Verwaltungsrat übergetretenen Genossen Hofer. Das Büro hat die Kollegen Paul Fell und (…) bezeichnet. Der Vorstand nimmt Kenntnis. Kollege Emil Brändli teilt mit, dass er einige Tage abwesend ist wegen der Grossratssession. Kollege Peyer vom VPOD ist im Büro. Dringende Fälle werden von Kollege Brändli erledigt. Kollege Walther wünscht quartalsweise Mutationen. Kollege Brunner ist nicht dafür, erst sollen wir Erfahrungen sammeln.

Gewerrkschaftskartell Biel Vorstand Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden. Handschsirft. Archiv GBLS Biel.

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03.07.1927 Schweiz
Föderativverband
Personen
SEV Schweiz
Robert Bratschi
Konrad Ilg
Hans Oprecht
Beamtengesetz
Dienst- und Besoldungsordnung
Streikrecht
Volltext

Zwei wichtige Tagungen. Der S.E.V. und der Föderativverband einstimmig für das Besoldungsgesetz, dem Referendum wird schärfster Kampf angesagt. In Bern haben letzten Samstag und Sonntag die Vertrauensleute der schweizerischen Eisenbahnerschaft, und am Montag die Delegierten des Föderativverbandes des eidgenössischen Personals sich zusammengefunden, um hauptsachlich zum Beamtengesetz des eidgenössischen Personals Stellung zu beziehen. (...). Hans Oprecht.

Der öffentliche Dienst, 1927-07-08.
Föderativverband > Dienst- und Besoldungsordnung. 1927-07-04.doc.

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04.05.1923 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Karl Dürr
Ernst Eichenberger
M. Hirsbrunner
Konrad Ilg
Hans Oprecht
Oskar Schneeberger
Organisationsbereich
Volltext

Übereinkommen. zwischen dem Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband und dem Schweizerischen Gemeinde- und Staatsarbeiterverband zur Vermeidung von Grenzstreitigkeiten. Art. 1.  In Anbetracht, dass die rein grundsätzliche Lösung der Frage der Zuweisung von Berufs- und Betriebsangehörigen in den einen oder anderen Verband infolge der gegebenen Verhältnisse und der wirtschaftlichen Entwicklung unmöglich ist, was daraus erhellt, dass einerseits der Metall- und Uhrenarbeiterverband  alle Metallarbeiter in Industrie und Gewerbe organisiert ohne Rücksicht, auf die Betriebsform, andererseits für den Gemeinde- und Staatsarbeiterverbands nicht der Beruf massgebend ist, sondern nur die Betriebsform, also speziell die Tatsache, dass es ein Gemeinde- oder Staatsbetrieb ist, sehen sich die am Kopf bezeichneten Verbände veranlasst, zur Vermeidung von Streitigkeiten ein Übereinkommen zu treffen. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-05-11.
SMUV Schweiz > Organisationsbereich. 1923-05-04.doc.

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22.02.1923 Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern
Personen
Konrad Ilg
Eduard Meyerhofer
Ernst Reinhard
Anarchismus
Gelbe Gewerkschaften
Pferdewärter
Syndikalismus
Volltext

Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern. Pferdewärter. Unsere Versammlung vom 22. Februar 1923 war ziemlich gut besucht, hätte aber noch besser sein dürfen. Die üblichen Traktanden waren rasch erledigt. Präsident Ernst Reinhard gab nun das Wort dem anwesenden Referenten, Genosse Nationalrat Konrad Ilg, über das Thema: Der Hemmschuh in der Arbeiterbewegung. Er sagte ungefähr folgendes: Die gegnerischen Gewerkschaften sind so alt wie die unseren. In erster Linie waren es die christlich-sozialen. Diese haben es verstanden, einen Keil in die Arbeiterschaft zu treiben. Sie sind bis auf den heutigen Tag ein Gegner gewesen, der der Arbeiterbewegung schweren Schaden zugefügt hat. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-03-09.
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern > Gelbe Gewerkschaften. 1923-02-22.doc.

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13.05.1922 BE Kanton
Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter Biel
Gemeinde- und Staatsarbeiter Burgdorf
Gemeinde- und Staatsarbeiter Thun
Personen
Robert Grimm
Konrad Ilg
Oskar Schneeberger
Grossratswahlen
Volltext
Grossratswahlen im Kanton Bern. Arbeiter, Angestellte, Beamte! Am 13. und 14. Mai 1922 finden die Erneuerungswahlen in den Grossen Rat, und zwar zum ersten Mal nach dem Proporz statt. In allen Wahlkreisen hat es die Arbeiterschaft in der Hand, eigene Vertreter in den Rat abzuordnen, wenn sie nur einig und geschlossen dasteht. Unter dem gegenwärtigen Regime der bäuerlichen Mehrheit des Grossen Rates haben die kantonalen Arbeiter und Angestellten schwer gelitten. Nicht einmal das zum Leben Notwendige hat man ihnen gegeben. Sie haben jahrelang darben müssen. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 12.5.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern > Grossratswahlen. 13. 5.1922.doc.

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20.01.1922 BS Kanton
Schaffhausen
Zürich
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Metallarbeiterverband, Schweizerischer
Personen
SMUV Schweiz
Hermann Bobst
Konrad Ilg
Martin Meister
Jakob Recher
Ausschluss
KPS
Metallarbeiterverband
SMUV Schweiz
Volltext

Ursachen und Wirkungen. Der Kongress des Schweiz. Metall- und Uhrenarbeiterverbandes hat 6 seiner Mitglieder wegen verbandsschädigenden Verhaltens ausgeschlossen. Dieser Beschluss hat in der gesamten organisierten Arbeiterschaft berechtigtes Aufsehen erregt.  Arbeiterunionen, Gewerkschaftskartelle, sowie Sektionen haben deswegen getagt und nach teilweise scharfen Diskussionen ihnen gutscheinende Beschlüsse gefasst. Gewiss wird der Grossteil der Arbeiterschaft (...). Jakob Recher.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 201.1922.
Personen > Recher Jakob. KPS. Metallarbeiterverband. 20.1.1922.doc.

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20.01.1922 Bern
Zürich
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern
Personen
SMUV Schweiz
Konrad Ilg
Hans Stettler
Ausschluss
KPS
Metallarbeiterverband
Volltext

Im Zeichen der Einheit -! Ich finde es für nötig, auf den Artikel von Genosse Hans Stettler im Verbandsorgan Nr. 1 eine Erwiderung zu machen. Der Artikel des Genossen Hans Stettler ist nicht ganz fertig, denn er hätte doch wenigstens schreiben sollen „Grossrat". Nun, was er in seinem Artikel niederschreibt, ist nichts weniger als im Interesse der Einheit der Gewerkschaftsbewegung, sondern tendiert direkt nach Spaltung à la Konrad Ilg. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 20.1.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern > Metallarbeiterverband. Ausschlüsse. 20.1.1922.doc.

Ganzer Text

20.01.1922 Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
SP Bern Stadt
Karl Dürr
Konrad Ilg
Arthur Schneeberger
Hans Stettler
Ausschluss
KPS
Metallarbeiterverband
SMUV Schweiz
Volltext

Eine Erwiderung zur Vertrauensfrage an Genosse Hans Stettler. Es ist nicht zu verwundern, dass auch in unserem Verbande sich Leute zum Worte melden, die die Gewaltstreiche im Metallarbeiterverband befürworten und begrüssen.  Bezeichnend ist es, dass diese Rufe aus Bern, der Domäne Konrad Ilgs, Karl Dürrs und Ernst Schneebergers kommen, dass zudem der Einsender ein höherer Beamter, bernischer sozialdemokratischer Stadt- und Kantonsrat ist. Es ist jedenfalls notwendig, das anzuführen, um zu zeigen, aus welchen Kreisen sich die Befürworter der Gewerkschaftssäuberung rekrutieren. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 201.1922.
Gemeine- und Staatsarbeiter Bern > Metallarbeiterverband. KPS. 20.1.1922.doc.

Ganzer Text

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