Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.02.2018 Genf
Anarchismus
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Anarchismus
Streik
Volltext
Arbeitsfrieden statt direkte Aktion. Durch einen Streik erreichte der Bau- und Holzarbeiterverband Genf 1928 einen Gesamtarbeitsvertrag, die Aktionstage der Bauarbeiter setzte Ihn mit direkten Aktionen durch. Ein politisches Geschichtsbuch aus anarchistischer Sicht. „Jeder Arbeiter, der an einem Samstagnachmittag auf der Baustelle erwischt wird, wird als Saboteur betrachtet und entsprechend behandelt. Jegliche an einem Samstagnachmittag durch Saboteure ausgeführte Arbeit wird zerstört“, erklärte der Schweizerische Bau- und Holzarbeiterverbands (SBHV) denen, die sich 1930 nicht an den GAV hielten. Die Gründung der Genfer Aktionsliga der Bauarbeiter war inspiriert durch die Lyoner Aktionsliga der Bauarbeiter, die von 1911 bis 1930 mit direkten Aktionen Lohnniveau und Anstellungsbedingungen bestimmte, die Einhaltung der Bedingungen auf den Baustellen kontrollierte und wenn nötig mit Gewalt intervenierte. Der Name «Aktionsliga» deutet auf die direkte Aktion, ein Kampfmittel vor allem von anarchistischen Gruppen. 1872 wurde in St-Imier im Berner Jura die „antiautoritäre und föderalistische Internationale“ gegründet, in der Michael Bakunin mitarbeitete. Im Gegensatz zur sozialdemokratischen Dominanz in der Deutschschweiz und im nationalen Gewerkschaftsbund waren in der Romandie die AnarchistInnen stark. Bis zum Streit 1935 kämpften Mitglieder der sehr kleinen KP Genf solidarisch mit den AnarchistInnen. Aussperrung und Gründung. (…).
Damian Bugmann.
Vorwärts, 1.2.2018.
Personen > Bugmann Damian. Streik _SBHV 1926. Vorwärts, 2018-02-01.
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28.06.2012 Genf
Lausanne
Anarchismus
Archive
Cira Archive
Personen
Mirjam Grob
Anarchismus
Cira Archive
Volltext
Geschichtsschreibung. Hier wird der Anarchismus eingeordnet. Seit 48 Jahren arbeitet Marianne Enckell in einem Archiv zum Anarchismus. Nie hat sie dafür Lohn erhalten. Aber jeden Tag Post aus aller Welt. „Internationales Zentrum zur Forschung über Anarchismus“. Sie muss lächeln, wenn sie das sagt: Marianne Enckell widmet sich schon ein knappes halbes Jahrhundert lang dem Archiv mit dem „nicht gerade bescheidenen Namen“. Genauer: seit 1963, als sie zusammen mit ihrer Mutter Marie-Christine Mikhailo das Centre International de Recherches sur l'Anarchisme (CIRA) vom italienischen Anarchisten und Kriegsdienstverweigerer Pietro Ferrua übernahm. (...). Mehr Informationen und Onlinekatalog unter www.cira.ch. Mirjam Grob Text, Patrick Lopreno Foto.

WOZ. Donnerstag, 28.6.2012.
Archive > Cira. Anarchismus. 28.6.2012.doc.

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30.01.2008 Winterthur
Libertäre Aktion

Anarchismus
Die Anarchisten tagen. Die eben eröffneten vierten Anarchietage dauern noch bis zum 9. Februar 2008. Die Libertäre Aktion Winterthur organisiert in der "Blackbox" im Tössfeld täglich Filme, Referate und Diskussionen. Die Themenpalette reicht von Anarchismustheorien über Zivildienst zum Anarchafeminismus. Die Veranstaltungen der früheren Anarchietage wurden laut Mitteilung von bis zu 60 Personen besucht. TA 30.1.2008
25.06.1926 Bern
Schweiz
Anarchismus
Personen
Michael Bakunin
Karl Dürr
Karl Marx
Franz Mehring
Anarchismus
Volltext

Zur Erinnerung an den 50. Todestag Michael Bakunins am 1. Juli 1926. Die Lust der Zerstörung ist zugleich eine schaffende Lust. Michael Bakunin, der ewige Rebell, der leidenschaftliche Revolutionär, der jeden Augenblick sein Leben opferte für die revolutionäre Sache des Volkes, der immer bereit war, den Funken der Empörung zur lodernden Flamme der Rebellion zu entfachen, war der Künder und Prophet des anarchistischen Kollektivismus, war der grosse Propagandist der kollektivistischen Tat. Er kannte nur die Lust der Zerstörung, und ohne diese Leidenschaft des Zerstörens konnte er sich eine revolutionäre Tat nicht vorstellen, nicht ausdenken, für ihn gab es keine Revolution ohne „rettende und fruchtbare Zerstörung“. (...). Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 25.6.1926.
Personen > Bakunin Michael. Dürr Karl, OeD 25.6.1926.

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22.02.1923 Bern
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern
Personen
Konrad Ilg
Eduard Meyerhofer
Ernst Reinhard
Anarchismus
Gelbe Gewerkschaften
Pferdewärter
Syndikalismus
Volltext

Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern. Pferdewärter. Unsere Versammlung vom 22. Februar 1923 war ziemlich gut besucht, hätte aber noch besser sein dürfen. Die üblichen Traktanden waren rasch erledigt. Präsident Ernst Reinhard gab nun das Wort dem anwesenden Referenten, Genosse Nationalrat Konrad Ilg, über das Thema: Der Hemmschuh in der Arbeiterbewegung. Er sagte ungefähr folgendes: Die gegnerischen Gewerkschaften sind so alt wie die unseren. In erster Linie waren es die christlich-sozialen. Diese haben es verstanden, einen Keil in die Arbeiterschaft zu treiben. Sie sind bis auf den heutigen Tag ein Gegner gewesen, der der Arbeiterbewegung schweren Schaden zugefügt hat. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-03-09.
Gemeinde- und Staatsarbeiter Bern > Gelbe Gewerkschaften. 1923-02-22.doc.

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