Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 51

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07.11.2018 Schweiz
Personen
SGB
Fritz Reimann
Thomas Zimmermann
Nachruf
SGB
Volltext
Der SGB trauert um Fritz Reimann. Mit Reimann geht einer der prägendsten Gewerkschafter seiner Generation. Fritz Reimann, ehemaliger Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB, ist heute in Thun im Alter von 94 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte. Damit verliert der SGB einen der prägendsten Gewerkschafter der 1970er bis 90er Jahre. Der 1924 in Oberhof (Fricktal) geborene Fritz Reimann arbeitete nach seiner Lehre als Werkzeugmacher in seinem Beruf und war im Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband (SMUV) organisiert. 1951 wurde er Berufsgewerkschafter, 1973 SMUV-Zentralsekretär, und von 1980-1988 wirkte er als SMUV-Präsident. In diese Jahre fällt auch seine Tätigkeit als SGB-Präsident (1982-1990). Politisch war Fritz Reimann in der SP zuhause, die er von 1979 bis 1991 im Nationalrat vertrat. Fritz Reimann repräsentiert eine ganze Generation Schweizer Gewerkschafter, die in den „goldenen Jahren" der Schweizer Gewerkschaftsgeschichte für den Glauben in Vertragspolitik, Sozialpartnerschaft und die Sicherung steten materiellen Fortschritts der Arbeiterklasse standen. Der SGB trauert um Fritz Reimann und spricht dessen Familie sein Beileid aus. Mit Foto. (…).
Thomas Zimmermann.
SGB, 7.11.2018.
Personen > Reimann Fritz. Praesident SGB. SGB, 2018-11-07.
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16.09.2014 Schweiz
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Ewald Ackermann
Fritz Reimann
Gratulation
Volltext
Fritz Reimann wird 90. In Thun feiert am 22. September Fritz Reimann seinen 90. Geburtstag. Fritz Reimann war eine prägende Figur in der Schweizer Gewerkschaftsgeschichte. In den 80er Jahren war er sowohl Präsident des SGB wie des SMUV. Fritz Reimann, 1924 in Oberhof (Fricktal) geboren, repräsentiert eine Generation von Schweizer Gewerkschaftern. Sein Vater war Förster und Kleinbauer. Nach Schulabschluss hatte er das Glück, wie er es selbst formulierte, eine Lehre als Werkzeugmacher absolvieren und damit in eine neue Welt eintreten zu können. Als Berufsarbeiter tritt er dem SMUV bei, wird bald Präsident einer Betriebskommission. 1951 wird er Profigewerkschafter. Acht Jahre arbeitet er als SMUV-Funktionär in Aarau, 1959 wird er SMUV-Sekretär in Thun, wo das Militärpersonal dominiert, 1973 wird er zum SMUV-Zentralsekretär gewählt, wo er für das Metallgewerbe und das Militärpersonal zuständig ist, aber auch in der Maschinenindustrie eine zentrale Rolle spielt. 1980 bis 1988 wirkt er als SMUV-Präsident, 1982-1990 präsidiert er auch den SGB. Dieses Amt übernimmt er nicht aus Leidenschaft, eher aus Loyalität gegenüber seinem Verband, der in der SGB-Leitung seine Linie gesichert haben will. Parallel dazu entwickelt Fritz seine SP-Karriere, die über den Stadtrat von Thun (1962 bis 1976), den Grossrat im Kanton Bern (1974 bis 78) und den Nationalrat (1979 bis 1991) führt. Ironie der Geschichte: In der Politik hätte er, der Mann der Verhandlungen und der traditionellen Sozialpartnerschaft, denn auch seinen grössten Triumpf feiern können. Wenn er gewollt hätte - aber er wollte nicht. Des Rätsels Lösung? Die Bürgerlichen wollten Fritz Reimann als Nachfolger von Willi Ritschard in die Landesregierung wählen; er aber erteilte entschlossen allen Avancen eine Absage. (…). Ewald Ackermann.
SGB, 16.9.2014.
Personen > Reimann Fritz. Gratulation. Ewald Ackermann. SGB, 16.9.2014.
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14.06.1991 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Work
Christiane Brunner
Oliver Fahrni
Fritz Reimann
Liliane Valceschini
Frauenstreik
Volltext

Liliane Valceschini. "Die Dinge sind nie für immer gewonnen". Mit 17 ging sie in die Uhrenfabrik. Seither hat Liliane Valceschini, 73, für gleichen Lohn und Frauenrechte gekämpft. Hartnäckig, höflich und notfalls bis zur letzten Konsequenz. Besuch bei einer Unbeugsamen. In jener Nacht schlief sie wenig. Zornige Gedanken trieben sie um. Tagsüber hatte sie mit  Gewerkschafterinnen über Lohndiskriminierung der Frau gesprochen. Über die Ungleichheit vor der AHV. Und über die Doppelbelastung. Im Auto, auf dem Weg zurück nach L’Orient im Vallée de Joux, war es aus Liliane Valceschini herausgebrochen:“Wir sollten streiken!“ Nun lag sie wach und malte sich den Streik aus. Ein paar Tage später, es war Anfang 1991, stand die Uhrenarbeiterin im Büro von Christiane Brunner, der späteren SMUV-Präsidentin, Parlamentarierin und SP-Chefin.“Christiane, ich bin wütend. Seit zehn Jahren steht die Gleichstellung in der Bundesverfassung. Aber nichts ist geschehen. So geht das nicht mehr.“ Brunner schwieg. „Das hat mich angestachelt“, erzählt Liliane Valceschini, „ich habe ausgepackt, was mir in der Nacht eingefallen war.“ Brunner hat dann „alles in die Hand genommen“. Mit Foto von Liliane Valceschini. Oliver Fahrni. Foto Rolf Neeser.

Work, 2.06.2011.
Frauen > Frauenstreik. 14.6.1991.doc.

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01.09.1989 Schweiz
Diskussion Zürich
Frauen
Personen
SGB
Fritz Reimann
Walter Renschler
Hans Schäppi
Arbeitsgesetz
Frauenarbeit
Nachtarbeit
Volltext

Arbeitsgesetz wohin? Die aktuell zur Diskussion stehende Revision des Arbeitsgesetzes steht ganz im Zeichen der Flexibilisierung und Deregulierung. Im Zentrum steht die Frage der Aufhebung von Sonderschutzbestimmungen für die Frauen, unter anderem bezüglich Nachtarbeitsverbot. Ebenso geht es um die Frage, ob in Zukunft das Gesetz mittels GAV unterlaufen werden kann. Hans Schäppi setzt sich mit diesen Punkten auseinander. Ziel des vorliegenden Artikels ist es, aus gewerkschaftlicher Sicht Gesichtspunkte zur Beurteilung von zentralen Revisionspunkten zu liefern, zum Problem des Frauenschutzes, insbesondere zum Nachtarbeitsverbot für Frauen und der Regelung der Abgeltung der Gesamtarbeitsverträge. (...). Hans Schäppi.

Diskussion, Nr. 9. September 1989.
Personen > Schäppi Hans. Arbeitsgesetz. 1.9.1989.doc.

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01.07.1989 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

Wo die Weiterbildung heute krankt. Vor 4 Wochen stellte der SGB sein neues Berufs- und Weiterbildungskonzept der Öffentlichkeit vor. Im folgenden Beitrag zeigt SGB-Präsident Fritz Reimann auf, wo in der heute betriebenen Weiterbildung die Schwachstellen liegen. Mit Foto. Fritz Reimann. Gewerkschaftsjugend 7/8-1989
20.01.1989 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

Mit Zuversicht in die Zukunft. OeD 20.1.1989
20.01.1989 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

Mit Zuversicht in die Zukunft. OeD 20.1.1989
31.12.1988 Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Fritz Reimann
GAV
Geschäftsbericht
Jahresbericht
Volltext

Vorwort SMUV Geschäftsbericht 1984-1987. Mit diesem Geschäftsbericht informieren wir über die Tätigkeit des SMUV in den letzten vier Jahren seines 100jährigen Bestehens. Diese 100jährige Gewerkschaftsgeschichte ist in einer separaten Jubiläumsschrift zusammengefasst. „Für eine Technik im Dienste der Menschheit", „Zukunft der Arbeit" und die Herausforderung der Gewerkschaft angesichts des Wertwandels, hervorgerufen durch die umwälzende technologische und gesellschaftspolitische Entwicklung, das waren die Leitsätze, welche den Kongress unseres Verbandes von 1984 beherrschten. Es waren aber auch die Merkmale, welche unsere gewerkschaftliche Tätigkeit in den vergangenen vier Jahren mitbeeinflusst haben. Der Umstrukturierungsprozess in der Wirtschaft geht mit unvermindertem Tempo weiter. Er ist begleitet von Personalabbau im Produktionsbereich, von Betriebsschliessungen und Entlassungen. Gleichzeitig hat die Tendenz zu Betriebszusammenschlüssen, welche über die Landesgrenzen hinausgehen, zugenommen. Wohl zu den spektakulärsten Fusionen gehört die jüngste Zusammenlegung der beiden Multis BBC und ASEA. Der Rationalisierungseffekt im Produktionsbereich führt nicht nur zu Personalreduktionen, er beeinflusst auch immer mehr die Arbeitsorganisation. (…).

Fritz Reimann.

SMUV Schweiz. Geschäftsbericht 1984-1988.

SMUV Schweiz > Jahresbericht SMUV 1988. Vorwort.

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04.09.1987 Schweiz
Berner Tagwacht
Friedensabkommen
Personen
SMUV Schweiz
Fritz Reimann
Jubiläum
Sozialpartnerschaft
Volltext

Arbeitgeber und Arbeitnehmer feierten Friedensabkommen. „Von historischer Bedeutung“. Mit einem Festakt im Zürcher Kongresshaus haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen der Schweizer Maschinen- und Metallindustrie gestern Freitag das 50jährige Bestehen des Friedensabkommens in dieser Branche gefeiert. Der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz, würdigte die Vereinbarung als „von historischer Bedeutung“. sda. Vertreter des Arbeitgeberverbandes und der Gewerkschaften unterstrichen ihren Willen zur Fortführung des Abkommens, setzten aber teilweise unterschiedliche Akzente für die Zukunft. (...).

Berner Tragwacht, 1987-09.05.
Friedensabkommen > Jubiläum 1987-09-04.doc.

Jubiläum 1987-09-04.pdf

04.09.1987 Schweiz
Friedensabkommen
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Solothurner AZ
Fritz Reimann
Jubiläum
Sozialpartnerschaft
Volltext

Zürich: Friedensabkommen, die Feier und auch Kritik. Mit einem Festakt im Zürcher Kongresshaus haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Organisationen der Schweizer Maschinen- und Metallindustrie am Freitag das 50jährige Bestehen des Friedensabkommens in dieser Branche gefeiert. Der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes, Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz, würdigte die Vereinbarung als „von historischer Bedeutung“. Vertreter des Arbeitgeberverbandes und der Gewerkschaften unterstrichen ihren Willen zur Fortführung des Abkommens, setzten aber teilweise unterschiedliche Akzente für die Zukunft. Zu dem Festakt hatten sich im grossen Tonhallesaal rund 1100 Gäste eingefunden. (...).

Solothurner AZ, 1987-09-05.
Friedensabkommen > Jubiläum 1987-09-04.1.doc.

Jubiläum 1987-09-04.1.pdf

02.07.1987 Schweiz
Friedensabkommen
Personen
SMUV Schweiz
Fritz Reimann
Berufsbildung
Ferien
Friedensabkommen
Gleichstellung
Volltext

SMUV-Begehren zur Erneuerung des Friedensabkommens. Für gesicherte Rechte. Gleichstellung von Mann und Frau, Abbau von Überstunden, Verlängerung der Ferien und Verbesserung der Ausbildungsbedingungen für Lehrlinge – mit diesem Forderungskatalog will der SMUV in die Verhandlungen über die Erneuerung des Friedensabkommens in der Maschinen- und Metallindustrie steigen. sda. Es gelte, die erworbenen Rechte zu schützen und wichtige rechtliche, vertragliche, arbeitsmedizinische und gewerkschaftspolitische Positionen zu sichern, erklärte der Präsident des Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeitnehmer-Verbandes (SMUV), Fritz Reimann, an einer Pressekonferenz in Bern. Die Gleichstellung der Geschlechter ist im beruflichen Alltag noch keineswegs verwirklicht. Der SMUV will deshalb nicht nur die lohnmässige Diskriminierung bekämpfen, sondern sich auch dafür einsetzen, dass die Frauen die gleichen Aufstiegschancen bekommen wie die Männer. (...).

Berner Tagwacht, 1987-07-02.
Friedensabkommen > SMUV.Ferien.doc.

SMUV. Ferien..pdf

08.05.1987 Biel
Personen
SMUV Biel
Uhrenindustrie
Richard Müller
Fritz Reimann
Friedensabkommen
Streik
Volltext

Verabredeter Friede. Kaum ein Streik hatte derart weitreichende Folgen wie derjenige im Frühling 1937 in einer Bieler Zifferblattfabrik. Der Arbeitskonflikt führte zu einer Vereinbarung zwischen dem Metall- und Uhrenarbeiterverband (SMUV) und 19 Arbeitgeberverbänden. Sie sah die Einsetzung eines Schiedsgerichtes vor, was die Vertragspartner im Falle von Auseinandersetzungen verpflichtet, auf Kampfmassnahmen wie Streik und Aussperrung zu verzichten. Doch auch Bestimmungen über Löhne und Ferienansprüche fanden in dieser Verabredung Aufnahme, die am 15. Mai 1937 unterzeichnet wurde. (...).
Richard Müller.

Berner Tagwacht, 1987-05-08.
Personen > Müller Richard. Friedensabkommen. 1987-05-08.doc.

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15.04.1987 Schweiz
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Solothurner AZ
Fritz Reimann
Friedensabkommen
Volltext

50 Jahre Friedenabkommen: Gewerkschafter für Ausbau. sda. Das sogenannte Friedensabkommen in der schweizerischen Maschinen- und Metall-Industrie, dessen Unterzeichnung sich heuer zum 50. Mal jährt, habe Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermassen Vorteile gebracht. Diese Auffassung haben übereinstimmend Vertreter der drei beteiligten Gewerkschaften und des Arbeitgeber-Verbandes vertreten. (...).

Solothurner AZ, 1987-04-15.
Friedensabkommen > SMUV. Vertragsverlängerung. 1987-04-15.doc.

SMUV. Vertragsverlängerung. 1987-04-15.pdf

01.04.1987 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

50 Jahre Friedensabkommen - 50 Jahre Vertragspolitik. Fritz Reimann. Gewerkschaftliche Rundschau 4/1987
01.04.1987 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

50 Jahre Friedensabkommen - 50 Jahre Vertragspolitik. Fritz Reimann. Gewerkschaftliche Rundschau 4/1987
25.03.1987 Schweiz
Arbeitszeit
Nationalrat
Personen
SGB
VHTL Schweiz
Jean Clivaz
Fritz Reimann
Walter Renschler
Gesundheitsschutz
Motionen
Nachtarbeit
Volltext

Für Arbeitnehmer mit Nachtarbeit. Der SGB fordert 38-Stunden-Woche. (SGB) Vor kurzem reichte VPOD-Präsident Walter Renschler im Nationalrat eine Motion ein. Darin forderte er den Bundesrat auf, die Höchstarbeitszeit für Nachtarbeiter oder für in Schichtarbeit regelmässig in der Nacht Arbeitende auf 38 Stunden herabzusetzen. Das geltende Arbeitsgesetz räumt dem Bundesrat eine entsprechende Verordnungskompetenz ein. 45 Stunden betragen heute die Höchstarbeitszeiten in der Industrie und in den grossen Detailhandelsbetrieben. Alle übrigen Arbeitnehmer müssen bis zu 50 Stunden arbeiten. Die Motion ist von zahlreichen Parlamentariern aus der SPS und den Gewerkschaften unterzeichnet; darunter befinden sich SGB-Präsident Fritz Reimann und Jean Clivaz, SGB-Vize. (...).

VHTL-Zeitung, 25.3.1987.
SGB > Arbeitszeit. Nachtarbeit. 25.3.1987.doc.

Arbeitszeit. Nachtarbeit. 25.3.1987.pdf

07.01.1987 Grenchen
Marin
ETA Grenchen
Personen
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Peter Graf
René Loosli
Fritz Reimann
Gilbert Tschumi
Arbeitszeit
Jugend
Verbandsvorstand
Volltext

Der Verbandsvorstand zum Vertrag mit der ETA. An seiner letzten Sitzung im alten Jahr hat der Verbandsvorstand eine eingehende Aussprache über den ebenso wegweisenden wie weitreichenden, inner- und ausserhalb der Gewerkschaften jedoch heftig diskutierten „Vertrag über die Arbeitszeitgestaltung“ zwischen dem SMUV und der ETA-Gruppe gepflogen. Zentralsekretär Kollege Gilbert Tschumi orientierte die Mitglieder des Verbandsvorstandes nochmals eingehend über den gesamtarbeitsvertraglichen Zusammenhang, in dem diese unter den neuen Kollektivvertrag in der westschweizerischen Uhrenindustrie fallende Vereinbarung steht. Er unterstrich dabei erneut, dass die Informationspolitik über das entsprechende Verhandlungsergebnis von den Vertragsparteien nicht mehr autonom bestimmt werden konnte, nachdem eine Neuenburger Tageszeitung mit einer gezielten Indiskretion eine Lawine in den Medien ausgelöst hatte. (...). Peter Graf.

SMUV-Zeitung, 1987-01-07.
SMUV Schweiz > ETA Grenchen. 1987-01-07.doc.

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07.01.1987 Biel
Schweiz
Personen
SMUV Biel
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Peter Graf
René Loosli
Fritz Reimann
Gilbert Tschumi
Nachtarbeit
Temporärarbeit
Verbandsvorstand
Volltext

Der Verbandsvorstand zum Vertrag mit der ETA. An seiner letzten Sitzung im alten Jahr hat der Verbandsvorstand eine eingehende Aussprache über den ebenso wegweisenden wie weitreichenden, inner- und ausserhalb der Gewerkschaften jedoch heftig diskutierten „Vertrag über die Arbeitszeit-gestaltung zwischen dem SMUV und der ETA-Gruppe gepflogen. Zentralsekretär Kollege Gilbert Tschumi orientierte die Mitglieder des Verbandsvorstandes nochmals eingehend über den gesamtarbeits-vertraglichen Zusammenhang, in dem diese unter den neuen Kollektivvertrag in der westschweizerischen Uhrenindustrie fallende Vereinbarung steht. Er unterstrich dabei erneut, dass die Informationspolitik über das entsprechende Verhandlungsergebnis von den Vertragsparteien nicht mehr autonom bestimmt werden konnte, nachdem eine Neuenburger Tageszeitung mit einer gezielten Indiskretion eine Lawine in den Medien ausgelöst hatte. Kollege Tschumi konnte jedoch aufgrund des Vertragsinhaltes klar und deutlich aufzeigen, dass dessen Bestimmungen in allen Teilen den Beschlüssen, nicht nur unseres Verbandes, sondern auch des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes entsprechen. Er betonte im weiteren, dass in der schweizerischen Uhrenindustrie während Jahren von Betriebsschliessungen und Arbeitsplatzeinbussen berichtet werden musste. (...). Peter Graf.

SMUV-Zeitung, 7.1.1987.

Nachtarbeit ETA. 7.1.1987.pdf

17.12.1986 Schweiz
Metallindustrie
Personen
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Fritz Reimann
Arbeitsbedingungen
Arbeitslosigkeit
Volltext

Mehr Spielraum für den arbeitenden Menschen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, Geschätzte Leserinnen und Leser. Das zu Ende gehende Jahr 1986 hat die Konturen des strukturellen Wandels in der schweizerischen Maschinen-, Metall- und Uhrenindustrie, der seit etwa einem Jahrfünft spürbar ist, deutlicher gemacht. Wir haben alle mit Genugtuung ein - allgemein gesprochen - gutes Wirtschaftsjahr hinter uns gebracht. Und doch gab es immer wieder Hiobsbotschaften über Entlassungen, Stellenabbau und gescheiterte, anfänglich ehrgeizige Sanierungsprogramme. Ich denke an das Webmaschinen-Debakel bei Saurer, an die 1500 Stellen bei BBC, die abgebaut werden sollen, an andere Vorkommnisse dieser Art, die Angst und Unsicherheit bei vielen Beschäftigten nicht minderten, sondern grösser werden liessen. Die Gewissheit über den weiteren Gang der Wirtschaft ist trotz allen hoffnungsvollen Zeichen nicht stärker, sondern geringer geworden. (...). Fritz Reimann.

SMUV-Zeitung, 17.12.1986.

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17.12.1986 Schweiz
GBH Schweiz
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Fritz Reimann
Leiharbeit
Teilzeitarbeit
Temporärarbeit
Volltext

Leiharbeiter gehören unter den GAV! Der  Ausleih  von Arbeitskräften durch eigens dafür tätige Verleihfirmen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr eingebürgert. Das geschah gegen den Widerstand der Gewerkschaften. Kongressbeschlüsse der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH) und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) konnten indessen nicht verhindern, dass sich diese Art des Arbeitsverhältnisses immer mehr verbreitete. Der Widerstand der Gewerkschaften war verständlich. Er richtete sich vorab gegen die Umgehung gesamtarbeitsvertraglicher  Bestimmungen im Dreiecksverhältnis Verleihfirma-Arbeitnehmer-Einsatzbetrieb. Ausgeliehene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstehen in der Regel nicht den gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen des Einsatzbetriebes. Sie werden zudem von der Stammbelegschaft als unerwünschte Fremdlinge empfunden. (...). Fritz Reimann.

SMUV-Zeitung, 17.12.1986

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06.11.1985 Schweiz
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Fritz Reimann
Friedensabkommen
Sozialpartnerschaft
Volltext

Zum Friedensabkommen. Pioniergeist immer mehr durch Kalkül verdrängt. Anlässlich des II. Zermatter Symposions „Partnerschaft in der sozialen Marktwirtschaft“ des Institutes für Wirtschaftspolitik der Universität Hamburg ist Nationalrat Fritz Reimann, Präsident des SGB und des SMUV, auf das Friedensabkommen und die damit verbundene Vertragspolitik eingegangen. Fundament dieses im Jahre 1937 erstmals abgeschlossenen Abkommens in der Maschinen- und Metallindustrie ist der Grundsatz von Treu und Glauben, „wonach sich die Vertragsparteien gegenseitig nichts vorenthalten dürfen, was sie in der Lage zu geben sind, voneinander aber auch nichts verlangen dürfen, was der andere Vertragspartner offensichtlich nicht in der Lage ist zu geben“. Eingehend erläuterte er das System der friedlichen Konflikterledigung durch vertragliche Schlichtungsstellen, deren Urteil endgültig ist. (...). SGB-Pressedienst.

VHTL-Zeitung, 1985-11-06.
Friedensabkommen > SGB-Pressedienst, 1985-11-06.doc.

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30.10.1985 Schweiz
Personen
Fritz Reimann

Pioniergeist immer mehr durch Kalkül verdrängt. Anlässlich des II. Zermatter Symposiums "Partnerschaft in der sozialen Marktwirtschaft" des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Hamburg ist Nationalrat Fritz Reimann, Präsident des SGB und des SMUV, auf das Friedensabkommen und die damit verbundene Vertragspolitik eingegangen. Fundament dieses im Jahr 1937 erstmals abgeschlossenen Abkommens in der Maschinen- und Metallindustrie ist der Grundsatz von Treu und Glauben, "wonach sich die Vertragsparteien gegenseitig nichts vorenthalten dürfen, was sie in der Lage zu geben sind, voneinander aber auch nichts verlangen dürfen, was der andere Vertragspartner offensichtlich nicht in der Lage ist zu geben. (…). SGB. Sonder-Nummer PTT-Union 30.10.1985
05.09.1985 Australien
Kanada
Schweiz
Kapitalismus
Personen
Georges Eggenberger
Erwin Gerster
Fritz Reimann
Walter Renschler
Hans Schäppi
Exil
Reduit
Volltext

Das jüngste Gerücht... Die Schweiz vom Krieg umtost, eine Nation in Igelstellung, einig bis zum letzten Mann: Das Bild hat einen Knacks bekommen: „Alles, was in der Schweizer Wirtschaft Rang und Namen hat, sässe im Kriegsfall nicht im Bunker, sondern im sicheren  Exil.“  Im renommierten Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ plauderte Balz Hosang in der Juni-Nummer aus, was diskret behandelt sein wollte: Gestützt  auf den  Bundesratsbeschluss vom 12. April 1957/4. Juli 1958 können hochkarätige Firmen ihren Sitz samt ausgewählten Unterzeichnungsberechtigten ins Ausland verlegen. Ein Überbleibsel aus dem kalten Krieg? Keineswegs: Seit einigen Wochen ist ein Gastland für die exilierten Firmenvertreter gefunden: Ein mit bundesrätlichem Segen geschlossenes Abkommen mit der kanadischen Zentralregierung, das erste dieser Art, regelt die Rahmenbedingungen. Auch mit Australien soll vielleicht noch verhandelt werden. (...). Anna Klar.

Die Gewerkschaft, 5.9.1985.
Kapitalismus > Exil. 5.9.1985.doc.

Ganzer Text

07.03.1985 Schweiz
SGB
Ferien
Personen
Fritz Reimann
Ferien
SGB
Ferieninitiative - jenseits wirtschaftlicher Realität? Am Wochenende entscheiden die Stimmbürger über die vom SGB lancierte initiative "für eine Verlängerung der bezahlten Ferien": 4 Wochen Ferien für alle und eine 5. Woche für Arbeitnehmer über 40 fordern die Initianten. Fritz Reimann, Präsident des SGB und Heinz Allenspach, Direktor des Zentralverbandes schweizerischer Arbeitgeberorganisationen, diskuiteren in der BaZ das Für und Wider. Interview. Mit Fotos. Henri Stranner/Caroline Ratz. BaZ 7.3.1985
27.02.1985 Schweiz
Personen
Ferien
SGB
Fritz Reimann
SGB
Ferien
Fragwürdige Argumentation. Man kann es dem Arbeitgeberexponenten kaum verbieten, und es liegt auch nicht in der Natur der Dinge, wenn Heinz Allenspach gegen eine Verbesserung des gesetzlichen Ferienanspruchs Sturm läuft. Fragwürdig ist allerdings die Argumentation, deren sich der Direktor des Verbandes Schweizerischer Arbeitgeberorganisationen in der Nummer 5 seines Hofblattes bedient. Er versucht damit gleich zwei Fleigen zu treffen, inder er Vergleiche anstellt zwischen dem Bundesgesetz über die Berufliche Vorsorge (BVG) und der Ferienregelung und die älteren Arbeitnehmer vor angeblich nachteiligen Folgen verbesserter Arbeitsbedingungen und Sozilalleistungen an ihrem Arbeitsplatz warnt. Fritz Reimann. VHTL-Zeitung 27.2.1985
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