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Anzahl gefundene Artikel: 37

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18.01.2019 Schweiz
Personen
Work
Patricia D Incau
Marie-Josée Kuhn
Interview
Volltext
^Exklusiv: Das grosse Work-Interview mit Rosa Luxemburg. „Jetzt rede ich!“ Zum hundertsten Todestag von Rosa Luxemburg gelang es Work, ein Interview mit der grossen Revolutionärin zu führen. Exklusiv! Das war möglich, weil wir ihre Schriften studierten und das Interview gleich selber schrieben. Work: Rosa Luxemburg, wir dachten, Sie seien schon lange tot?! Rosa Luxemburg: Nein, nein, ich bin allzeit auf dem Posten und werde bei der nächsten Möglichkeit wieder dem Weltklavier mit allen zehn Fingern in die Tasten fallen, dass es dröhnt. Erstaunlich, immerhin werden Sie am 5. März 148 Jahre alt. Wie halten Sie sich fit? Also, morgens vor acht werde ich wach, hopse ins Vorzimmer, schnappe Zeitungen und Briefe, dann schwupp unter das Federbett, und lese die wichtigsten Sachen. Dann reibe ich mich kalt ab (regelmässig, -jeden Tag), dann kleide ich mich an, trinke auf dem Balkon ein Glas heisse Milch mit Butterbrot. Dann ziehe ich mich ordentlich an und gehe für eine Stunde in den Tiergarten spazieren (regelmässig, jeden Tag, bei jedem Wetter). Dann gehe ich wieder nach Hause, ziehe mich um und schreibe meine Notizen oder Briefe. Wer macht bei Ihnen eigentlich den Haushalt? Sie meinen die kümmerliche Geistlosigkeit und Kleinlichkeit des häuslichen Waltens? Ja, Kochen zum Beispiel. Am Mittag esse ich um 12.30 zu Hause bei meiner Wirtin für 60 Pfennige in meinem Zimmer, das Mittagessen ist ausgezeichnet und äusserst gesund. Nach dem Mittagessen schwupp auf das Kanapee, schlafen! Gegen drei stehe ich auf, trinke Tee, um acht esse ich Abendbrot: drei weiche Eier, Brot mit Butter, mit Käse (…). Patricia D'Incau, Marie-Josée Kuhn.
Work online 18.1.2019 .
Personen > Kuhn Marie-Josée. Rosa Luxemburg. Work online, 2019-01-18.
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14.12.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Patricia D Incau
Biografien
Volltext
Frauenbiografien. Salut Frau Oberst, Grüezi Frau Bundesrat. Die Journalistin Fatima Vidal porträtiert hundert Frauen aus der ganzen Schweiz. Weil es sonst niemand tut. Was tut frau, wenn sie sich ärgert, dass die Medien auch noch im Jahr 2018 vor allem Männern eine Bühne bieten? Sie gründet selbst eine Plattform. So, wie es Journalistin und Autorin Fatima Vidal gemacht hat. Sie hat das Projekt „100 Frauen“ angestossen. Eine Website, gefüllt mit kurzen Interviews und Portraits von aussergewöhnlichen Frauen in der Schweiz. Vidal zeigt: An weiblichen Stimmen mangelt es nicht. Man muss ihnen nur Platz geben. Hundert Frauen. Auf „100 Frauen“ erklärt die Biersommeliere Karin Patton, was ein richtig gutes Bier ausmache. Pascale Beucler, eine von nur sieben weiblichen Obersten in der Schweiz, berichtet aus der Armee. Madame Malevizia, Pflegerin mit Pseudonym, prangert Missstände an. Und die Weltraumforscherin Dr. Kathrin Altwegg erzählt, wie ältere Professoren den Frauen an der Universität den „Ratschlag“ erteilten, sie sollten doch besser „in der EPA Strümpfe verkaufen“ als zu studieren. Das Projekt „100 Frauen“ dokumentiert journalistisch die Frauenvielfalt heute. Eine systematische, länderübergreifende Ergänzung leistet die deutsche Feministin und Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch. Sie hat gleich ein ganzes Online-Nachschlagewerk für Frauenbiographien aufgesetzt. „FemBio“ heisst die Datenbank Und ist eine wahre Goldgrube, um die (männlich geprägte) Geschichtsschreibung zu (…). Patricia D’Incau.
Work, 14.12.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Frauenbiografien. Work, 2018-12-14.
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14.12.2018 Schweiz
ILO
Personen
Work
Patricia D Incau
ILO
Löhne
Volltext
Der neue internationale Lohnbericht der ILO Zeigt: Löhne steigen im Schneckentempo. Schwacher Zuwachs, dafür riesige Ungleichheit: Das ist das Ergebnis einer globalen Lohnauswertung. Für Berufstätige in der ganzen Welt geht es mit den Löhnen kaum vorwärts. Das zeigt der globale Lohnbericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Sie hat Daten aus 136 Ländern ausgewertet. Das Resultat: 2017 ist der weltweite Lohnzuwachs durchschnittlich auf 1,8 Prozent 1 geschrumpft. 2016 waren es noch 2,4 Prozent. Damit ist die Lohnentwicklung so schlecht wie während der letzten Finanzkrise. Zwar war die Arbeitsproduktivität im Zeitraum der Erhebung leicht schwächer. Alleine damit lasse sich das geringe Lohnwachstum aber nicht erklären, hält die ILO fest. Einfluss hätten auch Faktoren wie die steigende Anzahl von Teilzeitstellen und der Einsatz von neuen Technologien. ILO-Generaldirektor Guy Ryder mahnt: „Stagnierende Löhne sind ein Hemmschuh für Wirtschaftswachstum“. Regierungen müssten deshalb zusammen mit den Sozialpartnern Wege für sozial und wirtschaftlich nachhaltige Lohnzuwachses finden. Frauen diskriminiert. Die ILO untersuchte auch die Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann. Das Resultat: Weltweit liegt der Lohnunterschied nach wie vor bei durchschnittlich 20 Prozent. Die Schweiz liegt mit 18,1 Prozent nur leicht darunter. Im Vergleich mit 26 Ländern mit ähnlichen Einkommen bel die Schweiz in Sachen Lohnungleichheit den siebten Platz. Die Berechnungen der LO (…).  Patricia D’Incau.
Work, 14.12.2018.
Personen > D’Incau Patricia. ILO. Löhne. Work, 2018-12-14.
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30.11.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Patricia D Incau
Ausweise
Sans-Papiers
Volltext
Kommt jetzt die „City Card“ für alle, auch für Sans-papiers? Ein Stadtausweis gegen die Angst. Knochenarbeit und ein Leben in ständiger Angst: Für Sans-papiers ist das Alltag, weil sie keine gültigen Papiere haben. In mehreren Schweizer Städten wird jetzt über einen Stadtausweis diskutiert. Auf diesen Tag hatte sich Juan lange gefreut: FC Zürich gegen Real Madrid, Champions League im Zürcher Letzigrund-Stadion. Ein Spiel, das der Zehntklässler auf keinen Fall verpassen wollte. Doch dann kam alles anders: Juan geriet in eine Polizeikontrolle. Er wurde verhaftet. Nicht, weil er etwas getan hätte. Sondern, weil er sich nicht ausweisen konnte. Juan war ein Sans-papiers. Ein Junge ohne Aufenthaltsbewilligung. Noch während er in Untersuchungshaft sass, wurde seine Mutter, eine „illegale“ Hausangestellte, nach Kolumbien ausgeschafft. Obwohl Juan quasi in Zürich aufgewachsen ist, wurde auch er abgeschoben. Der FC ¬Zürich verlor an jenem Tag 2:5. Juan verlor alles. Leben in Angst. Das war am 15. September 2009. Passieren kann das heute noch genauso. Ein Fussballspiel besuchen, bei roter Ampel über die Strasse gehen, einmal kein Busbillett lösen – die meisten Schweizerinnen und Schweizer riskieren höchstens eine Busse. Für Sans-papiers ist das gefährlich. Für sie gilt: Wer auffällt, wird kontrolliert. Und wer kontrolliert wird, wird ausgeschafft. Das betrifft zwischen 50’000 und 200’000 Personen in der Schweiz. Genaue Zahlen gibt es jedoch nicht. Denn: Sans-papiers ¬leben im Verborgenen. Obwohl sie in der Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Bea Schwager ist Leiterin der Zürcher Anlaufstelle für Sans-papiers (…). Patricia D'Incau.
Work online, 30.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Sans-Papiers. Ausweise. Work online, 2018-11-30.
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30.11.2018 Deutschland
England
Spanien
Amazon GmbH
Personen
Work
Patricia D Incau
Arbeitsbedingungen
Streik
Volltext
Europaweite Streikwelle beim Online-Giganten. Amazon-Arbeit macht krank. Für den Profit gefährdet Amazon die Gesundheit seiner Angestellten. In der Weihnachtszeit wird's noch brutaler. Auch deshalb wird jetzt gestreikt. Am „Black Friday“ bricht der Wahnsinn aus: Mega-Rabatte für die Schnäppchenjäger, Mega-Umsätze für die Händlerinnen. Und dazwischen Angestellte, die kaum noch wissen, wo wehren. Beim Onlinegiganten Amazon traten sie deshalb in den Streik. Und zwar in ganz Europa: In Spanien, Grossbritannien, Deutschland und Italien haben mehrere Tausend Mitarbeitende protestiert. Vor den Logistikzentren, in denen sie an einem normalen Arbeitstag bis zu 20 Kilometer durch die Gänge hetzen, im Sekundentakt Artikel einpacken und bis vor die WC-Tür überwacht werden. Und das, je nach Standort, für unter 13 Franken in der Stunde - während sich Amazon-Gründer Jeff Bezos, der reichste Mann der Welt, eine goldene Nase verdient (Vermögen: über 137 Milliarden Dollar). Schwangere schikaniert. In der Vorweihnachtszeit wird's noch brutaler. Kevin Douglas, Amazon-Arbeiter in Madrid, sagt: „Wir arbeiten im Moment sechs Tage am Stück. Jetzt sollen es sieben werden.“ Selbst bei werdenden Müttern kennt Amazon keine Gnade: Eine schwangere Arbeiterin meldete der britischen Gewerkschaft GMB, dass sie 10 Stunden am Tag stehen müsse. Eine GMB-Umfrage unter Amazon-Angestellten zeigt: 9 von 10 Personen haben bei der Arbeit Schmerzen. Kranke bestraft. (…).
Patricia D’Incau.
Work online, 30.11.2018.
Personen > D Incau Patricia. Amazon GmbH. Streik. Work online, 2018-11-30.
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16.11.2018 Katar
Personen
Work
Patricia D Incau
Reportagen
Volltext
Work unterwegs in Katar, wo sich Scheichs von Migranten ein neues Land bauen lassen. Die im Schatten stehen in der tödlichen Sonne. Katar erfindet sich gerade neu. Als Sport-Emirat, als Touristen-Hochburg, als Kunst-Mekka. Eine Work-Reportage. Der Stau löst sich. Naseem* gibt Gas. Mit 50, 80, 100 Kilometern pro Stunde jagt das Auto über den Asphalt. Der Teer ist so dunkel, als wäre er erst gestern gelegt worden. Vor dem Fenster fliegt die Welt vorbei: kleine Pärke, die Strandpromenade, der Hafen. Herausgeputzt und ausgestorben. «Die Hitze», erklärt Mila*, eine Filipina, Stadtführerin für einen Tag. 36 Grad sind es draussen, selbst im Herbst. Die Sonne brennt, das Atmen fällt schwer. Im Freien ist nur, wer muss. Naseem biegt ab. Zwischenstop: Al Bidda und Westbay, Katars Schaltzentrale. In der Mitte: der Doha Tower, Spitzname: Phallus-Turm. Mila lacht: „Schau, es ist eindeutig.“ Im Herzen Katars steht ein 232 Meter hoher, 46stöckiger Penis. Wo vor wenigen Jahren noch Wüste war, geschäften heute Ministerien und Banken, Immobilienkonzerne und Handelsorganisationen. Katar hält Anteile an der Credit ¬Suisse und der Deutschen Bank. Am Rohstoffunternehmen Glencore und der russischen Ölgesellschaft Rossneff. An VW, Porsche und Siemens. Auch Schweizer Luxushotels stehen auf der Liste: Der „Bürgenstock“ in Luzern und der „Schweizerhof“ in Bern. Katar ist viermal kleiner als die Schweiz, aber überall dabei: 320 Milliarden Dollar soll der katarische Staatsfonds weltweit investiert haben. Das (…). Patricia D'Incau.
Work online, 16.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Katar. Reportage. Work online, 2018-11-16.
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16.11.2018 Katar
Personen
Work
Patricia D Incau
Haushalthilfen
Reportagen
Volltext
Arm, hungrig und missbraucht: Migrantinnen und Migranten in Katar erleben den Horror. Aber ein neues Gesetz gibt Hoffnung. Der stille Aufstand der mutigen philippinischen Hausangestellten. „Meine Schwiegertochter ist als Hausangestellte hier. So wie ich. Ich mache mir grosse Sorgen um sie! Ihre Madame schreit sie an, die Kinder schlagen sie. Und an ihrem freien Tag wird sie in ein anderes Haus gebracht, um zu arbeiten. Zu einer Schwester der Madame. Dort muss sie putzen, waschen, bügeln. Stundenlang. Sie ruft mich an und sagt: ‚Mama, kannst du mir Essen bringen? Ich bin so müde und hungrig.‘ Um 1 Uhr nachts! Die Küche wird abgeschlossen, damit sie sich nichts zu Essen holen kann. Es ist schrecklich. Vor kurzem hatte sie einen Unfall. Sie war müde, hatte wenig gegessen, es war heiss. Sie wurde ohnmächtig. Durch den Sturz hat sie sich das Steissbein geprellt. Nach ein paar Stunden im Spital wurde sie zurück ins Haus geschickt. Nur mit einem Panadol und einer Salbe. Sie musste sofort wieder arbeiten. Sie hatte keine Wahl. Weil die Schmerzen geblieben sind, habe ich sie zu einem Privatdoktor gebracht. Das hat mich 350 Riyal gekostet – ich verdiene 1500 Riyal (rund 400 Franken) im Monat. Aber das war es mir wert. Ich wollte wissen, was los ist. Bis jetzt hat meine Schwiegertochter keine Gesundheitskarte und keine Identitätskarte. Die Madame hat sie ihr einfach nicht gegeben. Das ist sehr gefährlich. Denn: Wer ohne ID in eine Polizeikontrolle gerät, wird bestraft. Wie (…). Patricia D'Incau.
Work online, 16.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Katar. Hausangestellte. Work online, 2018-11-16.
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02.11.2018 Schweiz
Personen
Work
Patricia D Incau
Arbeitszeit
Volltext
Eric Ducrey (42), Bauarbeiter, alleinerziehend, sagt: „Was die Patrons wollen, ist unmöglich!“ Eric Ducrey ist alleinerziehender Vater. Längere Arbeitstage, wie es die Baumeister wollen, kommen für ihn nicht in Frage. Work hat ihn am Bauprotest in Freiburg getroffen. Freiburg, Dienstagmorgen, 8 Uhr 15: Der Wind pfeift, es schüttet und schneit. Im Festzelt auf der Place Python ist es heiterer. Hunderte Bauarbeiter sitzen auf Holzbänken, es wird geredet und gelacht. In den Kartonbechern dampft der Kaffee, die Proteststimmung steigt. Für Kaffee hatte Eric Ducrey noch keine Zeit. Er steht draussen auf dem Platz. Graue Mütze, blaue Augen, einen schwarzen Faserpelz über die Thermowäsche gezogen. An jedem anderen Arbeitstag sitzt er auf seinem Brecher. Neun Stunden am Tag bedient er die riesige Maschine, mit der altes Baumaterial zu neuem verarbeitet wird. Da wird aus Beton zum Beispiel Kies. Das Rumpeln und Rütteln geht in die Knochen. 300 Gratis-Überstunden. Heute ist Ducrey einer der Protestführer. Zusammen mit rund 550 anderen Bauarbeitern bereitet er sich auf die Demo vor. Wie die Kollegen in Neuenburg, im Wallis und im Jura. Auch dort stehen die Baustellen still. 1500 Arbeiter sind im Ausstand. Ducrey ist schon seit Stunden auf den Beinen. „Um 2 Uhr nachts sind wir los“, ¬erzählt er. Ab da ging alles Schlag auf Schlag: Protestplakate aufhängen, Baustellen abklappern, Kollegen abholen. Dazwischen ein Telefon nach Hause: der Weckruf für seinen 12jährigen Sohn. „Eigentlich steht er schon von selber auf“, sagt Ducrey und lächelt. Aber er rufe eben trotzdem immer noch an. Auch einfach, um ein bisschen (…). Patricia D‘Incau.
Work online, 2.11.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Arbeitszeit. Work online, 2018-11-02.
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02.11.2018 JU Kanton
Initiative
Personen
Work
Patricia D Incau
Initiative
Lohngleichheit
Volltext
Im Kanton Jura steht die erste Lohngleichheits-Initiative. Die Frauen machen Dampf. Per Volksabstimmung kann der Kanton Jura nun endlich die Lohngleichheit durchsetzen. Auch in der übrigen Schweiz weht ein frischer Frauen-Wind. Es geht vorwärts für die Frauen im Jura. Am 24. Oktober hat die Regierung bestätigt: Die kantonale Lohngleichheitsinitiative ist zustande gekommen. Damit hat die jurassische Stimmbevölkerung die Chance, die Lohngleichheit endlich durchzusetzen. Erstmals in der Schweiz! 23 Prozent weniger Lohn. Lanciert wurde die Initiative von der Unia im Jura, Die Gewerkschafterinnen fordern, dass der Kanton festlegt, wie die Lohngleichheit in den Betrieben kontrolliert und die Frauenlöhne an die Männerlöhne angeglichen werden sollen. Das ist auch bitter nötig: Denn obwohl die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau bereits seit 37 Jahren in der Bundesverfassung steht, ist sie bis heute nicht umgesetzt. Schweizweit verdienen Frauen nach wie vor rund zwanzig Prozent weniger als Männer. Im Kanton Jura beträgt die Lohndifferenz sogar 23 Prozent. Der Frauenstreik kommt. Das Ziel der Initiative ist deshalb: ein kantonales Gesetz, welches das nationale Gleichstellungsgesetz ergänzt. Dieses wird gerade revidiert. Eigentlich sollte es griffiger werden, aber: National- und Ständerat bewegen sich nur mit Mini-Schrittchen. Und trotzdem laufen SVP und FDP Sturm dagegen. Vorläufiges Fazit: ein zahnloser Beschluss, der Lohnanalysen nur für Betriebe mit über 100 Angestellten vorschreibt. (…). Patricia D’Incau.
Work, 2.11.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Lohngleichheit. Jura Kanton. Work, 2018-11-02.
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31.08.2018 Schweiz
Personen
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Work
Patricia D Incau
Entlassungen
Redaktion
Volltext
Roboter statt Journis. SDA-Sportredaktion vor dem Aus. Die Nachrichtenagentur SDA beliefert die Schweiz auch mit Sport-News. Der Medienkonzem Tamedia findet nun: Ein Roboter soll übenehmen. Gerade erst hat die Nachrichtenagentur SDA jede vierte Stelle gestrichen (Work berichtete: rebrand.lyjsda-jobs).jetzt platzt schon die nächste Bombe: Die Sportredaktion steht auf der Kippe. 26 Stellen sind bedroht. Der Grund: Der Zürcher Medienkonzern Tamedia will ab nächstem Jahr keine Sportnachrichten mehr bei der SDA einkaufen. Die Redaktionen „Tages-Anzeiger“, „Bund“. „Basler Zeitung“ usw.) sollen ihre Sportseiten künftig alleine füllen - mit der Hilfe eines Roboters. Roboter. „Tadarn“ heisst das Programm. das nun die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten ersetzen soll. Der Roboter durchsucht das Internet automatisch nach Sportresultaten und liefert diese an die Redaktionen. Die meisten Meldungen müssen dort noch immer von Menschen geschrieben werden. dennoch findet die Tarnedia-Leitung. den SDA-Sportdienst brauche es nicht mehr. Unsinnig findet das Marco Geissbühler von der Mediengewerkschaft Syndicom. Er sagt: „Die SDA liefert Analysen, Einordnungen und Hintergründe. Das alles kann ein Roboter nicht.“ Die Entscheidung. den Sportdienst zu künden, haben die Tamedia-Redaktionen offenbar auch nicht ganz freiwillig getroffen. Wie die Basler „Tageswoche“ berichtet. wurde den Verantwortlichen eiskalt gedroht: Wenn sie den SDA-Dienst behielten. müssten sie selber fünf Vollzeitstellen streichen. Für Gewerkschafter (…). Patricia D’Incau.
Work, 31.8.2018.
Personen > D’Incau Patricia. SDA. Redaktion. Work, 2018-08-31.
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17.08.2018 Schweiz
Personen
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Work
Patricia D Incau
Entlassungen
SDA
Volltext
SDA-Journalist Mark Theilers Meldung in eigener Sache: „Ich habe meinen Job wieder!“ Massenentlassung, Streik, Schlichtung: Hartnäckig haben sich die Journalistinnen und Journalisten der Nachrichtenagentur SDA gegen den Kahlschlag gewehrt. Mark Theiler (63) ist einer von ihnen. Am 9. Juli wäre mein erster Tag ohne Arbeit gewesen. Der Termin auf dem RAV war schon vereinbart. Doch dann kam der Anruf von der Redaktionskommission. Sie hat die Belegschaft im Schlichtungsverfahren vertreten. Ich erfuhr, dass alle acht Entlassenen über 60 wieder eingestellt werden. Und zwar zum gleichen Lohn, zum gleichen Pensum und am selben Arbeitsort wie vorher. Und: mit Kündigungsschutz. Bis zu unserer Pensionierung können wir Ü60 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr entlassen werden. Zum Glück bin ich gesessen, als ich das gehört habe. Es hätte mich sonst wohl umgehauen. Eine riesige Überraschung! Erstaunlich. Ich hätte niemals damit gerechnet, wieder eingestellt zu werden. So, wie sich die SDA-Spitze gegenüber dem Personal verhalten hatte. Monatelang mauerten sie. Sie wollten den Kahlschlag ohne Wenn und Aber durchziehen. Warum der Verwaltungsrat bei uns Ü 60 jetzt plötzlich seine Meinung geändert hat? Darüber rätseln wir alle. Vielleicht liegt es daran, dass neben den Entlassenen inzwischen etwa 20 Redaktorinnen und Redaktoren die SDA freiwillig verlassen haben und ein personeller Engpass drohte? Oder daran, dass wir Ältere damit gedroht haben, wegen diskriminierender Kündigung vor Gericht (…). Patricia D'Incau.
Work online, 17.8.2018.
Personen > D’Incau Patricia. sda. Entlassungen. Work online, 2018-08-17.
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17.08.2018 Schweiz
Krankversicherungen
Personen
Work
Patricia D Incau
Krankenversicherungen
Prämien
Volltext
Neue Zahlen zeigen: Sparwut der Kantone bringt immer mehr Haushalte in Not. Hunderttausende verlieren Prämienverbilligungen. Die Krankenkassenprämien steigen Jahr für Jahr. Trotzdem streichen die Kantone immer mehr Versicherten die Prämienverbilligung. Das zeigen neue Zahlen. Seit 2012 haben die Kantone rund 100‘000 Personen die Prämienverbilligung gestrichen. Und das, obwohl die Haushalte immer mehr unter den steigenden Krankenkassenprämien leiden, Das zeigt eine Auswertung des SRF-Nachrichtenmagazins „10 vor 10“. Getroffen hat es vor allem Berufstätige in der unteren Mittelschicht, Alleinerziehende und Familien, Weil die Krankenkassenprämie in der Schweiz für alle Versicherten gleich hoch ist - egal ob arm oder reich - gibt es die Prämienverbilligungen. Darauf haben laut dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung alle Anrecht, die „in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen“ leben. Was das genau heisst, kann aber jeder Kanton selber bestimmen - und immer wieder daran rumschrauben. Steuergeschenke. Zum Beispiel der Kanton Luzern: Dort bekam vor einigen Jahren noch Prämien-verbilligung, wer maximal 75‘000 Franken pro Jahr verdiente. Heute liegt die Grenze bei 54‘000 Franken. Der Grund: Luzern hat die Steuern für Unternehmen gesenkt. Das hat ein grosses Loch in die Kantonskasse gerissen. Um es zu stopfen, wird bei den Leistungen gekürzt. Konsequenz: Mehr als der Hälfte der bisherigen Beziehenden strich der Kanton die Prämienverbilligung. Konkret (…). Patricia D’Incau.
Work, 17.8.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Krankenversicherungen. Prämien. Work, 2018-08-17.
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15.06.2018 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Patricia D Incau
Lohngleichheit
Rechtsschutz
Volltext
Lohngleichheit: Fast die Hälfte der Klagen scheitern. Richter kennen das Gleichstellungsgesetz nicht. Die Hürden für erfolgreiche Lohnklagen sind riesig. Nicht selten deshalb, weil die Gerichte das Gleichstellungsgesetz zu wenig gut kennen. Und das ganze 22 Jahre nach Inkrafttreten. Es ist eine unendliche Geschichte: Schon seit sechs Jahren kämpft Françoise Robert dafür, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber endlich geradestehen muss. Dafür, dass er Frauen schlechter bezahlt als Männer. Nur deshalb, weil sie Frauen sind. Robert arbeitete bis 2012 in einem Westschweizer Luxuswarenhaus. Als gelernte Schneiderin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis kürzte sie dort Hosenbeine, nahm Röcke ein und änderte Blusen. Alles Arbeiten, die sich praktisch nicht von denen ihrer männlichen Kollegen unterschieden. Doch dann erfuhr Françoise Robert per Zufall: Ihre Kollegen verdienten mehr. Sie sprach ihre Vorgesetzten darauf an. Kurz danach erhielt sie die Kündigung. Robert ging vor Gericht und meldete sich bei der Unia. Der Prozess läuft heute noch. Immerhin bestätigt inzwischen ein Gutachten, dass Robert tatsächlich weniger verdient hat als ihre Kollegen. Und zwar zwischen 24 und 33 Prozent. Das ist ein erster Erfolg, aber noch lange kein Sieg. Steiniger Weg. Die Geschichte von Schneiderin Françoise Robert ist keine Ausnahme. Auch bei der Gewerkschaft VPOD kennt man solche „langen Fälle“. VPOD-Gleichstellungsfachfrau Christine Flitner sagt: Für LohnkIagen braucht es einen (…).  Patricia d’Incau.
Work, 15.6.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Lohngleichheit. Klagen. Work, 2018-06-15.

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27.04.2018 Zürich
Personen
VPOD Zürich
Work
Patricia D Incau
Kindertagesstätten
Personalbestand
Volltext
Kita-Frau Camilla Carboni (26) ist bereit für den 1. Mai: Die Trotzphase geht auf die Strasse. In Zürich wehren sich Kita-Mitarbeitende gegen Personalmangel, lange Arbeitstage und tiefen Lohn. In der Gruppe „Trotzphase“ haben sie sich organisiert. Work traf Mitgründerin Camilla Carboni. Camilla Carboni hat gerade viel um die Ohren. Der Flyer für die 1.-Mai-Demo muss noch gedruckt werden, die letzten Workshop-Vorbereitungen fürs Zürcher Maifest laufen – und zu Hause stapelt sich die Wäsche. Für Work findet die junge Zürcherin trotzdem Zeit. Klar seien die Tage im Moment etwas anstrengend, sagt Carboni. Aber: „Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, müssen wir selber etwas tun.“ Mit „wir“ meint die 26jährige die „Trotzphase“. Carboni hat die Gruppe zusammen mit Berufskolleginnen und -kollegen gegründet, unterstützt von der Gewerkschaft VPOD. Sie alle sind Fachfrauen und Fachmänner Betreuung (FaBe). Und sie haben genug von den schlechten Bedingungen, mit denen sie an ihrem Arbeitsplatz, in der Kindertagesstätte (Kita), kämpfen. Die „Trotzphase“ ist zwei Jahre alt. Schon länger war Carboni aufgefallen: Gespräche mit Freundinnen, die ebenfalls in der Kita arbeiten, drehten sich häufig um die Probleme im Job: die langen Arbeitstage, den geringen Lohn, den permanenten Personalmangel. Irgendwann fanden sie: „Wir müssen machen statt motzen.“ Besser (…). Patricia D'Incau.
Work online, 27.4.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Kindertagesstätten. Personalmangel. Work, 2018-04-27.
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29.03.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Sozialforum
Work
Patricia D Incau
Reportagen
Sozialforum
Volltext
Gewalt gegen Frauen: Das grosse Thema am Weltsozialforum in Brasilien. "Wir alle sind Marielle!" Trauer statt Feststimmung: Der Mord an der linken Politikerin Marielle Franco traf Brasiliens Frauen mitten ins Herz. Auch diejenigen am Weltsozialforum. Es sollte ein freudiges Treffen werden, das 14. Weltsozialforum in Salvador da Bahia. Strahlendes Wetter, Sommersonne im März, Couscous aus Plasticschalen und Tausende Menschen aus aller Welt, die auf dem Universitätscampus über globale Probleme diskutieren, Kontakte knüpfen und politische Energie tanken. Doch das globale "Klassentreffen der Fortschrittlichen" ist kaum einen Tag alt, als die brutale brasilianische Realität einbricht. Mord auf offener Strasse. Es geschah am vergangenen 14. März in Rio de Janeiro. Anderson Pedro Gomes schlängelt sein Auto durch den abendlichen Verkehr. Auf der Rückbank sitzt Marielle Franco, Stadtparlamentarierin von Rio de Janeiro und Mitglied der linken Partei für Sozialismus und Freiheit (PSOL). Plötzlich fallen Schüsse. Die Killer schiessen neun Mal. Vier Schüsse treffen Franco direkt in den Kopf. Die 38jährige ist sofort tot. Auch für ihren Fahrer Gomes kommt jede Hilfe zu spät. Schnell wird klar: Der Mord war minutiös geplant. Als Stadträtin hatte Franco immer wieder Missstände angeprangert. Die Linkspolitikerin war in den Slums aufgewachsen, in den Favelas von Rio, sie war Afrobrasilianerin und alleinerziehend. Sie leitete die (…). Patricia D'Incau.
Work online, 29.3.2018.
Personen > D'Incau Patricia. Sozialforum. Frauen. Work online, 2018-03-29.
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16.02.2018 Schweiz
Personen
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Work
Patricia D Incau
Pensionskasse
Sda
Volltext
SDA: Arbeitskampf wirft Schlaglicht auf stossende Versicherungslücke. Ü58 in der Pensionskassen-Falle. Wer im Alter die Stelle verliert, fällt womöglich in ein Pensionskassenloch. Das droht jetzt auch mehreren langjährigen Mitarbeitenden der Nachrichtenagentur SDA. Eiskalt wollte CEO Markus Schwab die Abbaupläne der Verleger umsetzen: Kosten drücken, Stellen streichen, Leute entlassen. Und das alles auf einen Schlag. Der mutige Streik der Angestellten der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) hat ihm aber vorläufig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diese wollen sich nicht einfach abservieren lassen. Sie zwangen Schwab und den Verwaltungsrat an den grünen Tisch. Jetzt laufen Verhandlungen. Lösung im Gesetz? Der Arbeitskampf bei der SDA wirft auch ein Schlaglicht auf ein lange vernachlässigtes Problem der zweiten Säule: Wer mit 58 oder 60 entlassen wird und keine Stelle mehr ¬findet, fällt aus der Pensionskasse. Genau das droht jetzt jenen elf SDA-Mitarbeitenden, die 60 und mehr Jahre alt sind. Kaltblütig will sie Chef Schwab in die Arbeitslosigkeit schicken. RAV statt Rente. Dort können die Betroffenen zwar Arbeitslosengeld beziehen. Doch der Versicherungskonzern Swisslife, bei dem sie ihre Pensionskasse haben, setzt sie vor die Tür, wenn sie den Job verlieren. Sie müssten dann ihr Altersguthaben bis 65 auf einem Freizügigkeitskonto parkieren. Oder die Rente vorbeziehen, mit entsprechend grossen Einbussen. SDA-Redaktor Werner Marti * sagt zu Work: „Uns drohen grosse Verluste bei der Rente.“ Der langjährige (…). Patricia D'Incau.
Work online, 16.2.2018.
Personen > D’Incau Patricia. sda. Pensionskasse. Work online,2018-02-16.
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02.02.2018 Schweiz
Personen
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Work
Patricia D Incau
Sda
Streik
Volltext
Der erste Journalistenstreik seit Jahren. Streik Der Agentur. Massenentlassungen für die Angestellten, Millionen für die Aktionäre: Das ist die Logik von SDA-CEO Markus Schwab. Doch der Streik der Journalistinnen und Journalisten könnte ihn kippen. Es ist noch früh an diesem Morgen, als die Nachricht die Runde macht. Redaktionen in der ganzen Schweiz erhalten die Meldung: „Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) wird heute Dienstag bestreikt.“ Eine Bombe: Seit Jahrzehnten haben in der Deutschschweiz keine Medienschaffenden mehr zum Streik gegriffen. Und dies trotz einer nicht abreissenden Welle von Fusionen und Entlassungen. Jetzt trifft es die SDA, die wichtigste Nachrichtenquelle des Landes. Der Streikentscheid fällt deutlich, mit 124 zu 6 Stimmen. Denn es geht um viel: Job, Pensum, Lohn. 36 von 150 Vollzeitstellen will CEO Markus Schwab streichen, betroffen sind 83 Personen. Die Ressorts Inland und Ausland werden zusammengelegt, das Wirtschaftsressort an die Finanznachrichtenagentur AWP ausgelagert, das Kulturressort ganz gestrichen. RAV statt Rente. Diese Hiobsbotschaft erhalten die Journalistinnen und Journalisten am 8. Januar. Per ¬E-Mail. Um 17 Uhr. Seither steht kein Stein mehr auf dem anderen. Rasch wird klar: Der Abbau soll nicht gestaffelt über die nächsten zwei Jahre stattfinden, wie ursprünglich angekündigt, sondern bereits in den kommenden Monaten. Und auch von Frühpensionierung ist keine Rede mehr. Für die älteren Arbeitnehmenden (…).  Patricia D'Incau.
Work online, 2.2.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Sda. Streik. Work online, 2018-02-02.
Ganzer Text
19.01.2018 Schweiz
Personen
Work
Patricia D Incau
Layout
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Work
Freude herrscht: Work ganz neu und frisch im Web. Pünktlich zur ersten Ausgabe im neuen Jahr präsentiert Work den rundum erneuerten Webauftritt. Bereits 2003 wagte Work, als eine der ersten Schweizer Zeitungen überhaupt, den Sprung ins Internet. Nach 14 Jahren im Dienst hat der bisherige Webauftritt nun allerdings Staub angesetzt – gestalterisch wie auch technisch. Darum geht er jetzt in den wohlverdienten Ruhestand. Die Nachfolgerin wartet mit mehr Inhalten auf, viel Farbe, grossen Bilder und knalligen ¬Titeln. Auffällig im Stil, klar im Inhalt. Also typisch Work. Das ist neu. Mehrere Monate lang wurde an der neuen Seite getüftelt. Und das nicht nur an der Optik, sondern auch an den Funktionen. Dort hat Work im Netz nun mehr zu bieten. Zum Beispiel: Gesammelte Work-Dossiers: Von der AHV über den Landesstreik bis zu den Abzockern im internationalen Bösencasino – im Work-Dossier werden wichtige Themen, ob historisch oder aktuell, unter die Lupe genommen. Auf der neuen Website sind sämtliche Dossiers nun mit einem Klick abrufbar. Umfassendes Archiv: Ausgabe verpasst? Kein Problem. Ab sofort lässt sich im Work auch nachträglich stöbern. Und zwar Seite für Seite. Denn: Im neuen Onlinearchiv sind alle Ausgaben ab -Januar 2017 als PDF-¬Dateien abrufbar. Rubriken und Kolumnen auf einen Blick: Endo Anacondas SMS an Bankster, Politikerinnen sowie an Cervelat- und andere Promis gehören ebenso (…). Patricia D'Incau
Work online, 19.1.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Work. Layout. Work online, 2018-01-19.
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19.01.2018 Schweiz
OVS
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Work
Patricia D Incau
Arbeitsbedingungen
OVS
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Dicke Luft beim Vögele-Nachfolger. OVS macht Druck auf Personal. Weniger Zeit, mehr Arbeit: Beim Modehändler OVS sind die Angestellten am Limit. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Sylvie B* Sie erzählt von Stress, Unsicherheit und Angst. Und meint damit die aktuelle Stimmung bei OVS, der italienischen Modekette, die 2017 die serbelnden Vögele-Läden übernommen hat. Zum Glück für B. schien es damals. Sie konnte den Job behalten. Während am Hauptsitz in Pfäffikon SZ rund 260 Personen entlassen wurden, sollte es in den Filialen keine Kündigungen geben. Im Gegenteil: „Zwischen 150 und 200 Stellen“ wolle er schaffen, sagte OVS-Chef Stefano Beraldo im Juni dem „Blick“. Ernüchterung. Davon ist heute wenig geblieben. B. weiss: Weil die Verkaufszahlen nicht stimmen, spart OVS am Personal. So wurden die Filialleiter im Dezember angewiesen, die Pensen der im Stundenlohn Angestellten zu reduzieren - auf maximal 8 Stunden in der Woche. Was darüber hinausgeht, wird nun auf die Festangestellten verteilt. Sie müssen die Zusatzarbeit - laut B. bis zu 30 Prozent mehr - in der normalen Arbeitszeit leisten. Das ist Stress pur. Denn: Überstunden dürfen keine mehr gemacht werden. Von zusätzlichen Arbeitsplätzen ist kaum mehr die Rede. Zwar wurden neue Stellen ausgeschrieben, doch die Filialleiter mussten plötzlich allen Bewerbern absagen. Auf Geheiss von oben. Furcht. Bei OVS widerspricht man: „Ein genereller Anstellungsstopp wurde nicht ausgesprochen“. Das Unternehmen überprüfe laufend (…). Patricia D’Incau.
Work, 19.1.2018.
Personen > D’Incau Patrizia. OVS. Arbeitszeit. Work, 2018-01-19.
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14.12.2017 Winterthur
Coiffeurgeschäfte-Verband
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Patricia D Incau
Coiffeure/Coiffeusen
Gratisarbeit
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Monsieur Pierre, es geht auch anders! Ostschweizer Coiffeur lässt Junge gratis arbeiten. Jugendliche ohne Lohn. Das Unternehmen spricht von Ausbildung. Das richtige Wort ist: Ausbeutung. Den ganzen Tag auf den Beinen, lange Arbeitszeiten und wenig Lohn. Der Alltag der Coiffeurangestellten ist hart. Und manchmal sind die Arbeitsbedingungen sogar skandalös. Wie bei der Ostschweizer Coiffeurkette Hairstylist Pierre AG. Denn: Eine Lehrstelle bekommt dort nur, wer zuerst gratis chrampft. Ein Jahr lang müssen die Jungen die firmeneigene P2 Hairacademy besuchen, bevor es den Lehrvertrag gibt – eventuell. Denn eine Garantie, dass sie nach einem Jahr Gratisarbeit eine reguläre Lehre machen können, haben die Schulabgänger nicht. An zwei Tagen pro Woche arbeiten die Praktikantinnen und Praktikanten – meist 15- und 16jährige – im Salon. An echten Kunden, zum Rabattpreis. Einen Lohn bekommen die Jugendlichen nicht. Dafür eine Rechnung: für Arbeitsmaterial wie Scheren und Bürsten sowie Spesen. „Sklaverei“. Die Berner Coiffeur-Legende Gianni Izzo weiss, wie hier gerechnet wird. „Wenn man Nebentätigkeiten wie Bodenwischen, Haarewaschen und Färben an unbezahlte ‚Praktikanten‘ abgeben kann, kann man mehr Kundinnen und Kunden bedienen und verdient entsprechend mehr.“ Zwar, so Izzo, wenden dieses Prinzip die meisten Coiffeurketten an. Dass aber unter dem Vorwand „Ausbildung“ ein ganzes Jahr kein Lohn bezahlt werde, sei doch besonders dreist. Unia-Jugend-Sekretärin Kathrin Ziltener sagt zum (...). Patricia D’Incau.
Work online, 14.12.2017.
Personen > D’Incau Patricia. Coiffeure. Gratisarbeit. Work online, 2017-12-14.
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01.12.2017 Schweiz
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Work
Patricia D Incau
68er-Bewegung
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Neue Ausstellung in Bern zu den „wilden Sechzigern”. Als die Zwangsjacken platzten. Das Bernische Historische Museum führt durch die Schweiz der 1960er Jahre: eine Zeitreise zu grünen Polstermöbeln und roten Aufständen. Lausanne, April 1960: Ein langer Trauerzug zieht durch die Stadt. Im Sarg,- der von einer Schweizerfahne bedeckt wird, liegt Henri Guisan. General im Zweiten Weltkrieg, bereits zu Lebzeiten mehr Mythos als Mensch. 300‘000 Schweizerinnen und Schweizer sind mit Extrazügen angereist. Männer in Uniform und Zivil salutieren in Achtungsstellung, Frauen in Trauerkleidern weinen wie um einen Familienangehörigen. Der vollständige Bundesrat und die gesamte Armeespitze folgen dem Trauerzug zu Fuss. Im ganzen Land läuten die Kirchenglocken. Die Beerdigung von General Guisan ist der erste TV-Grossevent des Schweizer Fernsehens. Mit sieben Kameras dokumentieren die Journalisten das Staatsbegräbnis. Die Wochenschau sendet später die Bilder in die Haushalte, wo die Daheimgebliebenen mittrauern. In ihren 1950er-Jahre-Stuben, zwischen Blümchentapeten, grünen Polstermöbeln und Mahagonitischen. Gegen die Spiesserhölle. Dort, in dieser „Spiesserhölle“, beginnt heute der Rundgang im Historischen Museum in Bern. „1968 Schweiz“ heisst die Ausstellung, die Reise führt vom Guisan-Abschied bis zur Revolte. Medienberichte, historische Dokumente und sechzehn Zeitzeugen spannen den roten Faden durch die „wilden Sechziger“, an deren Ende junge Menschen die bestehende (…). Patricia D’Incau.
Work, 1.12.2017.
Personen > D‘Incau Patricia. 68er-Bewegung. Work, 1.12.2017.
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16.11.2017 Thun
Meyer Burger AG
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Work
Patricia D Incau
Betriebsschliessung
Meyer Burger AG
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Jobs weg trotz Steuergeschenken. Solarzulieferer Meyer Burger verlagert die Produktion nach China. Im Meyer-Burger-Werk in Thun droht 250 Mitarbeitenden die Entlassung. Der Konzern will künftig in China produzieren. Obwohl der Kanton Bern das Unternehmen jahrelang steuerlich begünstigte. Jahrelang galt der Solarzulieferer Meyer Burger als Hoffnungsträger. Eine Art Lieblingskind, zu dem man nicht nur in guten Zeiten hält. Sondern auch bei Millionenverlusten, Kursstürzen und Sparprogrammen. Irgendwann muss doch alles irgendwie gut kommen. Doch seit rund zwei Wochen ist klar: Es kommt nicht gut. Am 2. November kündete Meyer Burger an, die Produktion am Thuner Firmenhauptsitz zu schliessen und nach China zu verlegen. Man sei „mit dem Werkplatz in Thun kostenmässig nicht mehr konkurrenzfähig“. 250 Angestellten, darunter 26 Lernenden, droht der Jobverlust. In Thun sollen einzig die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Verkauf und Marketing bleiben. Üppige Steuergeschenke. Die Verlagerung ist nicht nur für die Belegschaft ein Schock, sondern auch für Stadt und Kanton. Schliesslich hat Meyer Burger jahrelang von grosszügigen Steuernachlässen profitiert: Grössenordnung 50 Prozent. Der Berner Regierungsrat gewährte den saftigen Steuerrabatt. Als Massnahme zur Wirtschaftsförderung können die Kantone Unternehmen ganz oder teilweise von Steuern befreien. Damit sollen Anreize für neue Arbeitsplätze und Investitionen geschaffen werden. Tatsächlich hatte Meyer Burger vor sieben Jahren noch (…). Patricia D’Incau.
Work online, 16.11.2017.
Personen > D’Incau Patricia. Meyer Burger AG. Betriebsschliessung. Work online, 2017-11-16.
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02.11.2017 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Patricia D Incau
Natascha Wey
Feminismus
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„Wir müssen weg vom reinen Gleichstellungs-Feminismus!“. Mit Gewerkschafterin Natascha Wey an der Spitze weht bei den „SP Frauen“. Erst 15 Monate im Amt – und schon hat die neue Co-Chefin der „SP Frauen“ ein feministisches Manifest durchgebracht, das sich sehen lässt. Work: Natascha Wey, Sie haben sich während Ihres Studiums an der Uni unter den Linken unwohl gefühlt. Warum? Natascha Wey: An der Uni sind in der Tendenz Leute, deren Eltern auch einen höheren Bildungsgrad haben. Ich hatte das nicht. Ich hatte als erste in meiner Familie die Möglichkeit zu studieren. Es kann einschüchternd sein, wenn man mit so einem Hintergrund an die Uni kommt und auf Personen trifft, vor allem Männer, die Marx gelesen haben und all die grossen linken Denker kennen. Die eloquenter sind und mit einem völlig anderen Selbstverständnis Texte diskutieren. Nach dem Motto: Wer länger schnorret, und das möglichst kompliziert, ist der Gescheitere. Ich war dem nicht so gewachsen. Also probierten Sie es mit den Rechten, mit der NZZ, und machten da ein Volontariat? Ich habe meine NZZ-Zeit in guter Erinnerung. Ich wollte schreiben und musste irgendwie mein Studium finanzieren. Die NZZ war die einzige Zeitung, die damals für ein Volontariat 3‘000 Franken bezahlte. Ich mag es übrigens nicht, wenn man immer so tut, à la: „Was, du warst bei der NZZ? Das ist erstaunlich für eine Linke.“ Was soll denn das? Gibt es vielleicht einen Prototyp der idealen linken Biographie? Muss ich einen Kurs machen, damit ich eidgenössisch diplomierte Trotzkistin bin? ? (…). Patricia D’Incau.
Work, 2.11.2017.
Personen > D’Incau Patricia. Feminismus. Interview. Work, 2017-11-02.
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14.09.2017 Schweiz
FDP
Personen
Work
Patricia D Incau
Oliver Fahrni
Marie-Josée Kuhn
Redaktion
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Freunde der FDP. „Zürcher Banker sind wieder wer!“ Das vermeldet der „Blick“. Die News hinter dem Juchzer: Der Finanzplatz an der Limmat rangiert wieder in den Top Ten der wichtigsten Finanzplätze. Seinen neuerlichen Aufstieg verdanke der Paradeplatz auch seiner Bedeutung als sicherer Platz. Als sicherer Hafen für allerlei Gelder. Immer noch – und obwohl das Steuerhinterziehungsgeheimnis offiziell längst abgedankt hat. Sicher sind die Zürcher Banken aber auch vor der Politik. 2008 retteten wir Steuerzahlende die crashende UBS mit 60 Milliarden Franken. Nach dieser staatlichen Rettungsaktion versprachen alle Parteien, sie würden die Grossbanken nun an die kurze Leine nehmen. Rein gar nichts davon sei geschehen, schreibt Peter Bodenmann, Work-Autor und Briger Hotelier, in seiner Analyse zur wirtschaftlichen Lage der Schweiz zum Bericht Bodenmann : „Noch immer haftet der Staat für UBS, Credit Suisse & Co. Der Skandal: Sie zahlen keinen müden Rappen für diese staatliche Vollkaskogarantie.“ UBS-Chef Sergio Ermotti räumte 2016 13,7 Millionen Franken Boni und Lohn ab. Dies, obwohl der Reingewinn seiner Bank in diesem Jahr um fast die Hälfte zurückging. Auch Ermotti ist eben wer. (…). In eigener Sache. Seit Jahren prägt Oliver Fahrni Work mit seinen profunden Analysen und Geschichten, mit knusprigen Reportagen, saftigen Portraits und bissigen Kommentaren. Nun geht er in Pension. Das Schöne daran ist: Oliver Fahrni wird uns als Autor weiterhin erhalten bleiben. Gleichzeitig begrüssen wir Patricia D’Incau als neue Redaktorin und Digital-Verantwortliche an Bord. In dieser Ausgabe berichtet sie unter anderem über das drohende Aus für die Gartenbauschule in Hünibach BE. Marie-Josée Kuhn.
Work online, 14.9.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. FDP. UBS. Work online, 2017-09-14.
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14.09.2017 Hünibach BE
Gartenbau
Personen
Work
Patricia D Incau
Betriebsschliessung
Gartenbau
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Bedrohtes Paradies. Gartenbauschule in Hünibach BE vor dem Aus? Der Berner Regierungsrat will die Unternehmenssteuern senken und schnürt deshalb ein Sparprogramm. Mit verheerenden Auswirkungen für die Gartenbau-Lehrwerkstätte am Thunersee. Im Hünibach am Thunersee, hinter niedrigen grauen Mauern, liegt ein Paradies aus tausend Pflanzen. Palmen und Feigenbäume, Bananenstauden und Beerensträucher, Begonien und Frauenherzen. Sie wachsen und ranken sich in der Zufahrt zu den drei Gebäuden, in denen die Gartenbauschule Hünibach (GSH) untergebracht ist. Seit mehr als achtzig Jahren wird hier gegärtnert, angebaut und ausgebildet. Doch jetzt droht der Schule das Aus. Denn: Der Kanton Bern will die Gelder streichen, mit denen er die Lehrwerkstätte bisher unterstützt hat. Zwei Millionen Franken sind das pro Jahr. Die Hälfte des gesamten Schulbudgets. Für Direktorin Marianna Serena ist klar: „Wenn das passiert, können wir hier zumachen.“ 100 Arbeitsplätze, die Hälfte davon Lehrstellen, wären verloren. Serena sitzt in ihrem Büro im Haupthaus der Schule. Ein Bau aus dem vorigen Jahrhundert, mit alten Holztreppen und dünnen Wänden. Es knarzt und rumpelt in den Gängen. Die Direktorin erzählt vom Schulbetrieb, den sie dieser Tage nicht nur leitet, sondern zu retten versucht. „Für mich ist das nicht nur ein Job, sondern eine Herzensangelegenheit.“ Einerseits biete die Gartenbauschule Jugendlichen eine Chance, für die der Einstieg ins Berufsleben sonst schwierig wäre. Andererseits bilde sie ihre Lernenden im (…). Patricia D’Incau.
Work online, 14.9.2017.
Personen > D’Incau Patrizia. Gartenbauschule Hünibach. Work, 2017-09-14.
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