Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 105

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20.10.2020 Bolivien
Granma
Wahlen

Präsident
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Wahlen
Mit Bolivien und MAS sind wir mehr. In der ersten Ansprache nach seinem Sieg betonte Arce, dass er eine Regierung der nationalen Einheit errichten und den Prozess des Wandels ohne Gefühle des Hasses fortführen werde; dabei würde man von den begangenen Fehlern lernen und sie überwinden
Das bolivianische Volk hat bewiesen, dass die Vernunft, die Würde und Kampfgeist weder durch einen Militärputsch noch durch die von der im vergangenen Jahr installierten de facto Regierung begangenen Abscheulichkeiten verloren gegangen sind. Der überwältigende Sieg des Kandidaten der Bewegung zum Sozialismus (MAS) Luis Arce, der mehr als 20 Prozentpunkten über seinem nächsten Rivalen lag, hat den Traum der Rechten zerstört, in einem zweiten Wahlgang die Kräfte zu vereinen und zu siegen. „Glückwünsche an die MAS, die an den Urnen die Macht zurückgewonnen hat, die ihr von der Oligarchie in Komplizenschaft mit der OAS und imperialer Anleitung entrissen wurde“, schrieb sehr früh der Präsident der Republik Kuba Miguel Díaz-Canel Bermúdez über Twitter, um seine Freude über die Nachricht kundzutun: „Kuba freut sich über den Sieg von Arce“ und fügte hinzu: „Das bolivarische Ideal ist wiedergeboren“, Am späten Nachmittag erreichte ihn die Dankesantwort des Gewinners: „ Danke, Präsident Miguel Díaz-Canel. Das vereinte Volk hat sich mit seiner Stimme für die Rückkehr zur wirtschaftlichen, sozialen und politischen Stabilität ausgesprochen. Heute teilen wir die gleiche Freude, weil unser Volk die Hoffnung wiedererlangt hat“. Die Ergebnisse der Wahlen in dem Andenland machen die Farce deutlich, die von der OAS, der Lima Gruppe und den USA nach den Wahlen 2019 aufgezogen wurde und zum Militärputsch, zum Weggang von Evo Morales und einer Repression führte, durch die über 30 Menschen starben. Der Wille des Volkes war so überzeugend, dass der de facto Präsidentin ¬Jeanine Áñez nichts anderes übrig blieb, als den Sieg der MAS anzuerkennen. In der ersten Ansprache nach seinem Sieg betonte Arce, dass er eine Regierung der nationalen Einheit errichten und den Prozess des Wandels ohne Gefühle des Hasses fortführen werde; dabei würde man von den begangenen Fehlern lernen und sie überwinden. Zusammen mit seinem Vizepräsidenten David Choquehuanca verfügt er über die Moral und die Erfahrung, die nötig sind, um den neoliberalen Alptraum nach dem Militärputsch umzukehren. Das von Áñez herbeigeführte wirtschaftliche Desaster, das noch durch die schlechte Handhabung der Pandemie, die steigende Korruption, die Übergabe von Naturressourcen und Fabriken an grosse Monopole verschlimmert wurde, erschütterten die Würde des Volkes, das auf den Frieden durch die Urnen setzte. Einmal an der Macht – aber aufmerksam gegenüber den Machenschaften, mit dem ganz sicherlich die Feinde innerhalb und ausserhalb des Landes reagieren werden – wird die neue Regierung vor Aufgaben grösster Herausforderung stehen: die politischen Vorstellungen unter einen Hut zu bringen, das Vertrauen im Volk zu festigen, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu steuern, den Umgang mit COVID-19 zu korrigieren, um die Infektionsherde und Todesfälle zu senken und die Souveränität und die internationalen Beziehungen wiederherzustellen, die von der Puschregierung zerstört wurden.,
Granma, 20.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen- Präsident. Granma-2020-10-20.
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19.10.2020 Bolivien
Granma
Wahlen

Präsident
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Wahlen
Neuer Staatschef Boliviens: „Wir haben die Demokratie und die Hoffnung zurückerobert“ „Wir werden dafür sorgen, dass sich die Wirtschaft erholt und unser Programm ohne Hass wiederaufnehmen", sagte der gewählte bolivianische Präsident. Der Präsidentschaftskandidat für die Bewegung Zum Sozialismus (MAS) und nunmehr gewählte Präsident Boliviens, Luis Arce, äusserte sich, nachdem er die Ergebnisse erfahren hatte, die ihn mit 52,4 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger machten. „Jetzt, da die Ergebnisse vorliegen, möchten wir dem bolivianischen Volk danken (...), wir danken all unseren Aktivisten. Wir haben wichtige Schritte unternommen, haben Demokratie und Hoffnung wiedererlangt", sagte Arce. Er bestätigte auch seine Zusage, die Wahlversprechen zu erfüllen: „Wir verpflichten uns zu arbeiten und unser Programm durchzuführen. Wir werden für alle Bolivianer regieren. Wir werden die Einheit unseres Landes aufbauen", fügte er hinzu. „Wir werden die Wirtschaft des Landes wiederherstellen. Wir sind verpflichtet, unseren Veränderungsprozess ohne Hass wiederaufzunehmen, aus unseren Fehlern zu lernen und sie zu überwinden", betonte Luis Arce. Das neue Staatsoberhaupt dankte der internationalen Gemeinschaft für die Begleitung des Wahlprozesses, der sich unter grosser Polarisierung und Erwartung entwickelt hatte: "Ich danke den Beobachtern, die so freundlich waren, zu uns nach Hause zu kommen und sich unsere Besorgnis über die Entwicklung des Wahlvorgangs anzuhören", fügte er hinzu.
"Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen weise sind. Wir werden mit allen Perspektiven reagieren", schloss der gewählte Präsident.
Granma, 19.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen. Granma, 2020-10-19.
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05.10.2020 Bolivien
Kuba
Granma
Wahlen

Präsident
Volltext
Wahlen
Ob Bolivien vor der Stabilität oder dem Neoliberalismus steht, entscheiden die kommenden Präsidentschaftswahlen. Die allgemeinen Wahlen finden mitten in der Administration einer De-facto-Regierung statt, die 2019 nach dem Putsch gegen Evo Morales die Macht ergriff. Das Volk werde am 18. Oktober zwischen dem Vorschlag der Bewegung zum Sozialismus (MAS) zur politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung Boliviens und den Verteidigern des Neoliberalismus wählen, sagte der ehemalige Präsident Evo Morales vergangenen Sonntag auf seinem Twitter-Account. Zu dieser Erklärung kam es im Rahmen der ersten grossen Debatte, die letzten Samstag im Land stattfand und bei der die bolivianische Bevölkerung von den Vorhaben der Kandidaten erfuhr, die Präsident des Plurinationalen Staates werden wollen. Laut Telesur sind die sieben Kandidaten: Luis Arce für die Bewegung zum Sozialismus (MAS), Carlos Mesa für die Bürgergemeinschaft; Fernando Camacho für CREEMOS; Chi Hyun Chung für die Frente para la Victoria (FVP); Jorge Quiroga für Libre 21; Feliciano Mamani für Pan-Bol und María Baya für ADN. Sie waren bei der Konferenz anwesend, die von der Föderation der Bezirksverbände Boliviens (FAM) einberufen worden war. Für Luis Arce, Vertreter der MAS, „besteht die globale Herausforderung für die Bolivianer darin, sowohl die Demokratie als auch das Wirtschaftswachstum mit sozialer Gerechtigkeit wiederherzustellen". Die allgemeinen Wahlen finden mitten in der Administration einer De-facto-Regierung statt, die 2019 nach dem Putsch gegen Evo Morales die Macht ergriff.
Granma, 5.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen. Granma, 2020-10-05.
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13.08.2020 Brasilien
Granma

Volltext
Wahlen
Beichte von Jair Bolsonaro
Er war es, der die Krankheit, die inzwischen fast 20 Millionen Infektionen und mehr als 732‘000 Todesfällen weltweit verursacht hat, als „kleine Grippe“ bezeichnet hatte
Für die Ausarbeitung dieses Kommentars gehe ich von dem religiösen Konzept aus, dass „Beichte“ das Erkennen der eigenen Sünden (Sündhaftigkeit) oder Übel ist. Obwohl ich nicht sicher bin, ob die betroffene Person in diesem Fall zum „Beichtstuhl“ gegangen ist, um ihre Fehler vor dem Vertreter Gottes zu gestehen.
Zu viele Fehler in einem Jahr und sieben Monaten an der Spitze Brasiliens. Viele Entscheidungen gegen die Vernunft beim Lenken des Schicksals eines vielschichtigen grossen Landes, das nicht nur von COVID-19 geplagt wird, sondern vor allem unter einem Jair Bolonaro leidet, der sich mehr der Nachahmung seines Amtskollegen in den Vereinigten Staaten, Donald Trump, widmet, als dass er nach Lösungen für die schreckliche Situation seiner Landsleute suchen würde.
Granma, 13.8.2020.
Granma > Brasilien-Coronavirus-Granma-2020-08-13
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10.06.2020 Kuba
USA
Granma

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Wahlen
Für Trump oder gegen Trump. Das Aufbegehren der Bevölkerung gegen Rassismus und das bedauernswerte Verhalten derer, die das Schicksal der Vereinigten Staaten bestimmen, könnten die Entscheidung bei den nächsten Wahlen hervorrufen. Die Art und Weise, wie er die angeblichen Pläne zur Kontrolle von Covid-19 durchgeführt hat, könnte schlechter nicht sein. Man könnte annehmen, dass Trump sogar sein eigenes Volk verachtet. Ein klares Beispiel sind die fast 110^`000 Todesfälle und die fast zwei Millionen Menschen, die mit dem Virus infiziert sind. Es offenbarten sich ein prekäres Gesundheitssystem, ein sehr groSSen Mangel an Vorräten zur Bekämpfung der Pandemie und die Verpflichtung zur Rettung der Wirtschaft, aber nicht zur Erhaltung des Lebens. Das heutige erstickende Szenario ist Ausdruck einer Gesellschaft mit einem dekadenten Modell, und ein Donald Trump im Weissen Haus ist das deutlichste Beispiel dafür, wie fragil und angespannt das Zusammenleben zwischen Menschen ist.
Eine seiner letzten Äusserungen, als er sich auf den Afroamerikaner George Floyd bezog, der von einem weissen Polizisten unter dem vom Präsidenten selbst ausgelösten supremacistischen Impuls getötet wurde, und sich eines angeblichen Rückgangs der Arbeitslosigkeit im Monat Mai rühmte, war: „Ich hoffe, George Sie sehen uns gerade von oben zu, Sie werden sagen, dass dies eine sehr gute Sache für unser Land ist. Es ist ein groSSartiger Tag für ihn, ein groSSartiger Tag für alle“. (…).
Granma, 9.6.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Granma/USA.%20Wahlen.%20Granma,%202020-06-%E2%80%9A10.pdf
27.05.2020 Schweiz
SBB
SEV-Zeitung

Personalkommission
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Wahlen
Personalkommissionen. Peko SBB: Resultat der Kampfwahlen bei Infra und P. Die Gesamterneuerung der Peko Infrastruktur ist abgeschlossen. Nachdem in stiller Wahl bereits 40 Sitze besetzt werden konnten – siehe SEV-Zeitung vom 23. April –, ist nun auch bekannt, wer die vier Wahlkreise vertreten wird, wo Kampfwahlen nötig waren: Peko Division Infrastruktur: Verfügbarkeit und Unterhalt (3 Sitze): René Hofbauer (Teamleiter SAI), Carlo Bontà (Auftragsverantwortlicher) und Karl Steinegger (Technischer Assistent). Peko Fläche Infrastruktur: Verfügbarkeit und Unterhalt: Region Ost (3 Sitze): Yves Weitzel (Disponent), Peter Müller (Handwerkmeister) und Urs Casanova (TFF B100). Region Süd (3 Sitze, davon garantiert 1 Sitz für die Region nördlich Gotthard): Davide Perini (Manager delle perturbazioni e piccola manutenzione impianti di sicurezza RSD / STÖMA), Marco Hardmeier (Coordinatore BM) und Jean-Pierre Bäbi (Techniker SAI). Region West (3 Sitze): Olivier Fortis (CVM B100), Valentin Schmutz (CT SAA-SAI) und Emmanuel Pierroz (CT SAA-SAI). Resultat der Kampfwahlen für die Peko Fläche Personenverkehr. Im Rahmen der Nachwahlen für bestimmte Peko der Divisionen P, Cargo und K/IM, deren Zwischenresultat ebenfalls in der SEV-Zeitung vom 23. April abgedruckt war, haben auch noch in zwei Wahlkreisen der Peko Fläche Personenverkehr Kampfwahlen stattgefunden. Gewählt sind: (…).
SEV-Zeitung, 27.5.2020.
SEV-Zeitung > SBB. Personalkommission. SEV-Zeitung, 2020-05-27.
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30.04.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Präsident
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Wahlen
Kozaks Besessenheit gegen Kuba. Das ausgesprochen schlechte Management der Pandemie bedroht die mögliche Wiederwahl von Trump, der zunächst überrascht sein wird, in Florida zu verlieren, weil er unkritisch den Ratschlägen und absurden Meinungen von vier antikubanischen Fanatikern folgt, die ihn anlügen. Ein perfekter Sturm machte die Vereinigten Staaten wochenlang zum Epizentrum der globalen Pandemie, die von Sars-Cov-2 ausgelöst wurde. Inmitten dieses Szenarios ist es unglaublich, dass es noch immer US-Regimebeamte gibt, deren Aufgabe es ist, Kuba anzugreifen und Lügen zu verbreiten, um die Menschen auf der Insel und die Menschheit zu verwirren. Weder die schlimmste Weltgesundheitskrise noch der Umstand, deren Zentrum zu sein, sind Elemente von ausreichendem Gewicht, um die Sprachrohre des Hasses und der Intoleranz des McCarthyismus gegen Kuba für einige Monate auszuschalten. In Bezug auf die Gesundheitskatastrophe, die die USA derzeit mit mehr als einer Million infizierten Menschen erleben, muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Chronik einer angekündigten Pandemie handelt. Mehr kann man nicht erwarten von der Kombination eines Präsidenten, der wissenschaftliche Argumente ignoriert, und eines privatisierten Gesundheitssystems, das dem Leben einen Preis auferlegt. Mehr als 50‘000 Amerikaner sind bereits gestorben. Wie viele weitere Todesfälle wird dieses edle Volk noch erleiden müssen, damit die Gesundheit dort zu einem Menschenrecht wird? (…).
Granma, 30.4.2020.
Granma > USA. Boykott. Granma, 2020-04-30.
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29.11.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Frauen
Volltext
Wahlen
Zum ersten Mal. Die Greta-Wahlen haben uns Frauen ganz schön viele Zum-ersten-Mal-Erlebnisse beschert: Zum ersten Mal haben wir im Nationalrat 84 von 200 Sitzen. Und 12 Ständerätinnen, davon 11 neue. Zum ersten Mal schicken sieben Kantone eine Frau nach Bundesbern. Obwalden und Zug hatten dort überhaupt noch nie eine. Baselland, Freiburg, Tessin, Wallis und Uri noch nie eine Ständerätin. Das ändert sich jetzt schlagartig. Dank der Schubkraft des Frauenstreiks. Mehr noch: Zum ersten Mal sind die Frauen in den Bundeshausfraktionen der Grünen und der SP in der Mehrheit. Und selbst die grösste Macho-Partei hat neuerdings einen Frauenanteil von 24 Prozent in ihrer Fraktion. Wiewohl die SVP im Stöckli zu 100 Prozent testosterongesteuert bleibt. Der Cassis-Angriff ist politologisch. Grüne Bundesrätin. So viele „zum ersten Mal“ – und das im Jahr 2019! Nicht grad ein Pionierdatum für etwas, das selbstverständlich sein sollte: für die politische Gleichstellung der Frau. Fortschrittliche Frauen fordern diese schon seit mehr als 100 Jahren. Doch das Frauenstimmrecht kam erst 1971 in die Schweiz. Und mit ihm betraten erstmals elf Nationalrätinnen und eine Ständerätin das Bundeshaus. Erst 1974 kam die erste Bundesrichterin (Margrith Bigler-Eggenberger). Erst 1977 kam die erste Nationalratspräsidentin (Elisabeth Blunschy, CVP). Erst 1983 kam die erste Regierungsrätin (Hedi Lang in Zürich, SP). Erst 1984 kam die erste Bundesrätin (Elisabeth Kopp, FDP). Erst 1987 kam die erste Bundeshaus- (…).  Marie-Josée Kuhn.
Work online, 29.11.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Nationalratswahlen. Work online, 2019-11-29.
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28.06.2019 Europa
EU
Personen
SP
Andreas Rieger
Europaparlament
Volltext
Wahlen
Europaparlament: Wechselnde linke Bündnisse. Die europäische Sozialdemokratie ist schon häufig totgesagt worden. In einzelnen Ländern liegt sie heute in der Tat am Boden, zerstört durch ihre eigene neoliberale Politik. In Frankreich macht der Parti socialiste gerade noch 6 Prozent der Stimmen. Und war früher immerhin mehrmals stolze Regierungspartei. Die europäischen Wahlen straften die SP in mehreren Ländern ab. Aber gleichzeitig haben die Sozialisten in Spanien und Portugal mit einer starken sozialen Offensive zu einem eigentlichen Höhenflug angesetzt, in Aktionseinheit mit anderen fortschrittlichen Kräften. Auf die konkrete Politik kommt es also an. Nichts zu lachen. Allen Linken, die sich schon über den Niedergang der nach rechts gerutschten Sozialdemokraten gefreut hatten, blieb nach den Europawahlen das Lachen im Halse stecken. Denn in fast keinem Land schafften es die Linken links der SP, in jene Lücke zu springen, die die schrumpfenden Sozis hinterlassen hatten. Selbst die französische Bewegung von Jean-Luc Mélenchon hat, verglichen mit den letzten nationalen Wahlen, ein schlechtes Resultat eingefahren. In die Lücke sprangen dafür die Grünen, und zwar in mehreren Ländern. Sie konnten ihre Sitze zum Teil fast verdoppeln. Und die gute Nachricht: Die Grünen segeln nicht nur auf der ökologischen Welle. Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen Europafraktion, Terry Reindtke zum Beispiel, sagt: „Als Ruhrpottkind ist es für mich zentral, dass die EU endlich sozialer wird.“ Die Grünen (...). Andreas Rieger.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Rieger Andreas. EU. SP. Wahlen. Work online, 2019-06-28.
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13.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
WOZ
Ruth Dreifuss
Noemi Landolt
Interview
Volltext
Wahlen
„Wir müssen wohlwollende Bürokratinnen sein“. Altbundesrätin Ruth Dreifuss ist in die AHV verliebt, hat aber nichts gegen eine Rentenaltererhöhung bei den Frauen. Lohn für Hausarbeit begegnet sie mit Skepsis und den Status von Sans-Papiers hält sie für ein Problem, das man nicht negieren könne – ausser man heisse Mario Fehr. WOZ: Frau Dreifuss, wie haben Sie den 14. Juni 1991 erlebt? Ruth Dreifuss: Ich war unter den Organisatorinnen des Streiks, seit morgens um fünf waren wir gespannt, haben Informationen ausgetauscht, wo etwas passiert. Und wie Sie wissen, war dieses Etwas sehr bestimmt, mit klaren Forderungen, und andererseits sehr fröhlich und fantasievoll. Es war ja eine Wette, ob auch ausserhalb der Gewerkschaftskreise Frauen und Männer mobilisiert werden können. Später am Tag war ich als Vertreterin der Arbeiterinnen und Arbeiter an der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf. Zu meiner grossen Freude waren mehrere internationale Sekretärinnen da, ebenfalls in lila Kleidung. Während der Pause von 13 bis 15 Uhr gingen wir spontan zu einer Quartierdemo. Zwei Jahre später war Christiane Brunner Bundesratskandidatin der SP, das Parlament wählte jedoch Francis Matthey an ihrer Stelle. Nach einer Woche mit lautstarken Protesten aus der Frauenbewegung zog sich Matthey zurück. Die SP stellte Sie als zweite Kandidatin auf, und Sie wurden schliesslich zur zweiten Schweizer Bundesrätin in der Geschichte gewählt. Hatten Sie Ihre Wahl Christiane Brunner zu verdanken? Ich wäre (…). Noëmi Landolt.
WOZ, 13.6.2019.
Personen > Landolt Noemi. Dreifuss Ruth. Interview. WOZ, 2019-06-13.
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31.05.2019 EU
Europa
EU
Personen
Work
Oliver Fahrni
Parlament
Volltext
Wahlen
Bizzares neues EU-Parlament. Europawahlen: Die Analyse von Work-Autor Oliver Fahrni. 28 Nationen haben ein neues europäisches Parlament gewählt. Und das kam dabei heraus. Rechtsradikale und Nationalisten jubeln. Auch die Grünen legen stark zu. Hingegen schmelzen die grossen Parteien, die Sozialdemokraten wie der Bürgerblock, weiter ab. Alles klar? Ein zweiter Blick zeigt: In Strassburg wird ab Juli ein Haus der Paradoxe politisieren. Die harte Rechte: Kaum 18 Monate ist es her, da wollten die rechten Nationalisten wie Frankreichs Marine Le Pen oder Italiens Matteo Salvini raus aus Euro und EU. Jetzt drängen sie mit Macht rein. Und avancierten in ihren Ländern zur stärksten Partei. Und wären Europas Ultrarechte nicht so zerstritten, etwa über ihr Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin, könnten sie mit rund 170 Abgeordneten (von 751) vielleicht die grösste Fraktion im EU-Parlament stellen. Mancherorts ¬haben sie ähnlich hohe Stimmenanteile erreicht wie ihr Vorbild SVP (2015: 29,4 Prozent). Salvini machte mit der Lega gar 34 Prozent. Noch mehr schaffte nur Ungarns Viktor Orbán, der von der EU für sein antidemokratisches Regime gerügt wird: er holte die absolute Mehrheit. Dennoch ist die Machtübernahme der Rechtsextremen, die etwa der französische Präsident Emmanuel Macron seinem Publikum an die Wand malte, vorerst abgesagt. Denn Österreichs FPÖ floppte, die deutsche AfD blieb bei 11 Prozent hängen, Spaniens Vox bei 6,5 Prozent, Hollands Geert Wilders versank in der Bedeutungslosigkeit, die „Wahren Finnen“ sackten ab. Kein Wunder, denn das einzige Thema der Rechten, (…). Oliver Fahrni.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Parlamentswahlen. Work online, 2019-05-31.
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29.03.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Frauen
Volltext
Wahlen
Gruppenbild mit zwei Herren. Er war der erste Kanton, in dem die Frauen wählen konnten: der Kanton Waadt. Das war 1959 und zwölf Jahre bevor schliesslich die ganze Schweiz das Frauenstimmrecht einführte. Und nun schreibt der Westschweizer Kanton schon wieder Frauengeschichte. Mit neu 5 Frauen im Regierungsrat. 5 Frauen und 2 Männern. Und alle Frauen sind erst noch Mütter. Die frischgewählte SP-Politikerin Rebecca Ruiz ist sogar Mutter zweier Kleinkinder. Sie, die Nachfolgerin von Pierre-Yves Maillard, der neu SGB-Präsident wird, hängte den SVP-Konkurrenten bereits im ersten Wahlgang ab. Nun hat die SP sogar all ihre drei Regierungssitze mit Frauen besetzt. 5:2. Noch nie sassen mehr Frauen in einer Kantonsregierung, geschweige denn in der Landesregierung. Das Foto spricht Bände: Pascal Broulis und Philippe Leuba, die beiden letzten (freisinnigen) Mohikaner im Château zu Lausanne, verblassen, ja verschwinden beinahe inmitten all der Perlen, assortierten Lippenrouges und verwehtem Haar der Frauen. Als wären die zwei Herren eine aussterbende Gattung. Beklagenswerte Opfer der natürlichen Selektion: zu eng die Krawatte, zu dick der Hals, zu glänzig die Glatze, zu scharf die Bügelfalten und zu speckig der Blick. (Heissa, ist das lustig, mal nur über das Äussere von Männern zu schreiben!) Aber vor allem: Als wäre die politische Luft, die sie atmen, zu dünn für dieses Frauenjahr. 14. 6. Im Juni ist Frauenstreik – und das Frauenbündnis für den Streik wird immer breiter. Von autonom, links bis bürgerlich. Neu hat nun auch der katholische Frauenbund (SKF) beschlossen, am Frauenstreik mitzumachen. (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 29.3.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Frauen. Regierung. Work online, 2019-03-29.
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18.03.2019 EU
Schweiz
Unia Schweiz

Europaparlament
Volltext
Wahlen
Europa braucht ein sozialeres Parlament. Die Wahlen für das EU-Parlament finden zwischen dem 23. und dem 26. Mai statt. Zwischen den 23. und 26. Mai werden die EU–Bürger/innen ihre Abgeordnete für das EU-Parlament wählen. Auch EU-Bürger/innen, die in der Schweiz leben, können daran teilnehmen. Die Unia lädt alle ein, progressive Kräfte, die sich für die Rechte der Arbeitnehmenden einsetzen, zu wählen. Das EU-Parlament spielt eine entscheidende Rolle bei die Gesetzgebung in der EU. Alle relevanten Vorschiften benötigen die Zustimmung des Parlaments. Die EU-Abgeordneten entscheiden über die Finanzen und über die Zusammensetzung der EU-Kommission (quasi die Regierung der EU). Diese Wahl wird darüber entscheiden, in welche Richtung sich die EU in den nächsten fünf Jahren entwickeln wird. Besorgniserregende Entwicklung. Die aktuelle politische Entwicklung gibt leider Grund zur Sorge. Überall in der EU werden radikale Kräfte stärker. Sie betrachten soziale Errungenschaften wie Sozialversicherungen und Rechte der Arbeitnehmenden als Bedrohung. Sie schüren Angst vor Migrant/innen und vertreten eine nationalistische und egoistische Politik. So bezeichnen sie beispielsweise die Gleichberechtigung der Geschlechter als einen «Angriff auf traditionelle Werte». Deswegen ist es wichtig, für diejenigen abzustimmen, die für die Rechte der Arbeitnehmenden und ein soziales Europa kämpfen. Für ein sozialeres Europa stimmen gehen. (…).
Unia Schweiz, 18.3.2019.
Unia Schweiz > EU. Europaratswahlen. Unia Schweiz, 2019-03-18.
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16.08.2018 Schweiz
Personen
SGB
Corrado Pardini
Präsidium
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Wahlen
Corrado Pardini. Gewerkschafter, Nationalrat. An die Präsidentin Unia, die GL Unia, den Zentralvorstand Unia, die Mitglieder des SGB Präsidialausschusses. Viareggio am 8. August 2018. Werte Kolleginnen und Kollegen. Dieser Tage hat mich die Einladung für die Gespräche/Hearings des SGB zur Nachfolge von Paul Rechsteiner erreicht. Inzwischen häufen sich auch die Medienanfragen zu meiner möglichen Kandidatur für das SGB-Präsidium. Ich habe mich bisher dazu nicht abschliessend geäussert. Aber man scheint davon auszugehen, dass ich ein natürlicher Anwärter auf das Amt sei. Das legt Zeugnis ab für 30 Jahre Arbeit im Dienst der Gewerkschaftsbewegung, seit bald 8 Jahren auch im Nationalrat. Als Verantwortlicher Industrie der Unia und ihr GL-Mitglied, aber auch als Nationalrat konnte ich mit meinen Teams einige wichtige Errungenschaften verteidigen und ausbauen und für die Zukunft entscheidende Weichen stellen. Höchste Zeit also, mich zu erklären. Die engeren Mitarbeitenden kennen meine Haltung schon länger. In den Sommerferien konnte ich die Lage noch einmal gründlich wägen. Der Entscheid für oder gegen ein solches Amt hat mehr als eine persönliche Tragweite. Die richtige Frage heisst nicht: wo ist viel Ehr', sondern: wo kann ich mein Engagement für eine soziale und gerechtere Schweiz mit der höchsten Wirksamkeit fortsetzen und entfalten? Es gab schon ruhigere Zeiten für die Gewerkschaften. Heute stehen wir vor Auseinandersetzungen, die für uns und die Zukunft des Landes existenziell sind. (…). Corrado Pardini.
E-Mail, 16.8.2018.
Personen > Pardini Corrado. SGB-Präsidium. E-Mail. 2018-08-16.
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05.07.2018 Schweiz
Personen
WOZ
Susan Boos
Abstimmung
E-Voting
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Wahlen
Es wird garantiert gehackt. Der Bund treibt das E-Voting voran. Gleichzeitig formiert sich Widerstand. Es lohnt sich, den GegnerInnen zuzuhören. E-Voting ist sicher. E-Voting ist modern. Deshalb braucht die Schweiz möglichst bald ein Gesetz, das erlaubt, flächendeckend ein digitales Abstimmungs- und Wahlsystem einzuführen. Das war die Botschaft, die Bundeskanzler Walter Thurnherr vergangene Woche an einer Pressekonferenz in Bern verkündete. Mit dabei war auch Barbara Schüpbach, Staatsschreiberin von Basel-Stadt. Sie sagte, mit E-Voting gebe es keine ungültigen Stimmen mehr und es liesse sich Geld sparen. Heute haben acht Kantone bereits ein E-Voting-System im Einsatz (AG, BS, BE, FR, GE, LU, NE, SG). Bei einigen können es nur die AuslandschweizerInnen nutzen, bei anderen wie dem Kanton St. Gallen soll es bald in allen Gemeinden zur Verfügung stehen. Vier weitere Kantone sind daran, E-Voting einzuführen (GL, GR, TG, VD). Doch es gibt Opposition. Mitte Juni wurde die Website stop-evoting.ch aufgeschaltet. Darauf wird eine Volksinitiative zur Debatte gestellt, die die elektronische Stimmabgabe verbieten will. Getragen wird die vorgeschlagene Initiative unter anderem vom Luzerner SVP-Nationalrat und Internetunternehmer Franz Grüter. Massgeblich betreut wird die Website von Hernani Marques vom Chaos Computer Club Schweiz, einem Linken. Als Mitte Juni das St. Galler Kantonsparlament über die definitive Einführung von E-Voting debattierte, war die SVP geschlossen dagegen, (…). Susan Boos.
WOZ online, 5.7.2018.
Personen > Boos Susan. E-Voting. Wahlen. WOZ online, 2018-07-05.
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16.05.2018 Schweiz
Personen
SVP
WOZ
Andreas Fagetti
Interview
SVP
Volltext
Wahlen
Die Niederlagen der SVP. „Auf soziale Fragen hat die SVP keine Antwort“. Die SVP verliert in Kantonen, Städten und Gemeinden eine Wahl nach der anderen. Die Politologin Line Rennwald sagt, ein negativer Trend sei erkennbar, warnt aber vor übereilten Schlüssen. In Europa feiern populistische, rechte und rechtsextreme Parteien und Bewegungen Wahlsiege. In den USA regiert Donalds Trump. Die Schweiz hat diese Entwicklung mit der SVP vorweggenommen, die alles rechts von ihr aufsog. Vor zehn Jahren erreichte sie, was vorher keiner Partei gelungen war, sie holte bei den nationalen Wahlen einen WählerInnenanteil von nahezu dreissig Prozent, und diesen Erfolg konnte sie bei den letzten Wahlen sogar übertreffen. Seither verliert sie nicht nur Abstimmungen, in den bisherigen Wahlen in den meisten Kantonen - Ausnahmen sind St, Gallen, Thurgau und Schaffhausen - und nun auch in Gemeinden ist sie auf der Verliererstrasse. Die schwersten Verluste fuhr sie im vergangenen Jahr in Neuenburg ein. Dort musste sie fast die Hälfte ihrer Sitze im Kantonsparlament hergeben. Bei den jüngsten Wahlen hat dieser Trend angehalten. In der Stadt Zürich und in Winterthur setzte es eine heftige Niederlage ab. Bei den Zürcher Gemeindewahlen musste sie selbst in Agglo- und Landgemeinden Verluste hinnehmen. In Genf ist sie mit einem Verlust von drei Prozent WählerInnenanteil ebenfalls stark in die (…). Interview Andreas Fagetti.
WOZ, 16.5.2018.
Personen > Fagetti Andreas. SVP. Wahlen. WOZ, 2018-05-16.
Ganzer Text
27.04.2018 Schweiz
Personen
SVP
Work
Clemens Studer
SVP
Volltext
Wahlen
Anhaltende Serie von Wahlniederlagen. Ohrfeigenwetter für die SVP. In den Städten auf verlorenem Posten, in der Agglo bröckelt’s, und in den Kantonsparlamenten seit Herbst 2015 minus 13 Sitze netto: Götterdämmerung bei der SVP? Ausgerechnet Zürich. Ausgerechnet in dem Kanton, wo der Umbau von der bürgerlichen Partei der Gewerbler und Bauern zur rechtsnationalistischen Bewegung begann, herrscht Ohrfeigenwetter für die SVP: minus 24 Sitze in kommunalen Parlamenten, minus 8 Sitze in städtischen Regierungen. Im Kanton Zürich haben 13 Gemeinden, in denen gut die Hälfte der Bevölkerung lebt, Parlamente mit insgesamt 572 Sitzen. Bisher sassen auf 150 Sesseln SVP-Leute, jetzt sind es noch 126. Rund jedes sechste Mandat ist futsch. Und stärkste Parlamentspartei ist die SVP auch nicht mehr. Das ist jetzt die SP mit insgesamt 141 Sitzen. In der Stadt Zürich scheiterte das rechte Bündnis für die Exekutive krachend mit Sitzverlust. Und im städtischen Parlament legte die Linke zu – trotz der von den Lokalzeitungen herbeigeschriebenen angeblichen „Wechselstimmung“. Nach der ersten Zürcher Wahlrunde hatte es auch im Kanton Bern gewetterleuchtet: Dort brachte die SVP ihren bernjurassischen Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg zwar wieder ins Ziel. Doch der Sozialkahlschläger landete auf dem letzten Platz der Gewählten. Im Kantonsrat lautete das SVP-Resultat: minus 2,24 Prozent (…). Clemens Studer.
Work online, 27.4.2018.
Personen > Studer Clemens. SVP. Wahlen. Work online, 2018-04-27.
Ganzer Text
16.03.2018 Italien
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
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Wahlen
Italien: Zwei Drittel haben rechts gewählt. Mamma mia! Europa rutscht scharf nach rechts, der neue Nationalismus ist auf dem Vormarsch. Nun auch in Italien. Stunde null in Italien. Das Land ist am 4.März politisch weit nach rechts gerutscht. Die Antipolitikbewegung der Cinque Stelle ist mit 33 Prozent zur stärksten Partei aufgestiegen. rechts aussen hat der Rassist und Europafeind Matteo Salvini von der Lega den langjährigen Regierungschef Silvio Berlusconi überflügelt. Die heute regierende linke (Demokratische Partei. PD), die bei den letzten Europawahlen noch 40 Prozent der Stimmen gemacht hatte, wurde brutal geschlagen (18 Prozent). Und der Versuch, eine systemkritische Linke zu lancieren (LEU), ist gescheitert. Italien ist nach den Wahlen dreigeteilt aufgewacht: In der Lombardei und im übrigen Norden macht die Lega die rechte Musik, in Zentralitalien widersteht die PD, im Süden hat sich die arbeitslose Jugend mit dem Votum für Cinque Stelle gerächt. Jetzt zittern die Demokraten Europas vor einer Machtergreifung Salvinis. Der Mann, der mit Marine Le Pen vom Front national befreundet ist, hat an einer Demo in Mailand schon mal provokativ einen Amtseid abgelegt. Damit drohte er, die Macht notfalls auch mit undemokratischen Mitteln zu ergreifen. Denn die Lega hat faktisch nur etwa halb so viel Stimmen gemacht wie Cinque Stelle. Keine Regierungsmehrheit mehr. In Italien ist immer mal wieder Stunde null. Es ist das politische. Labor Europas. So kam hier der Faschismus an die Macht, lange vor den Nationalsozialisten (…). Oliver Fahrni.
Work, 16.3.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Wahlen. Work online, 2018-03-16.
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09.05.2017 Frankreich
Junge Welt
Wahlen

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Wahlen
Vive la Banque! Mit Pathos zum Sozialabbau: Emmanuel Macron wird neuer Präsident Frankreichs. Nach der Wahl ist vor der Wahl: In einem Monat, am 11. und 18. Juni, werden in Frankreich 44 Millionen Menschen erneut an die Urnen gerufen. Es gilt dann, die Nationalversammlung, das französische Parlament zu wählen. Dann wird entschieden, welchen Spielraum der neue Präsident haben wird. Zu diesem haben die Franzosen am Sonntag den 39 Jahre jungen Wirtschaftsliberalen Emmanuel Macron gewählt. Mit zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen distanzierte er seine Konkurrentin Marine Le Pen vom faschistischen Front National (FN), die nur auf 33,94 Prozent kam, deutlicher als erwartet. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,62 Prozent. Die Bewegung „En Marche!“, die Macron vor nicht einmal einem Jahr mit Hintermännern aus der Wirtschaft aus der Taufe gehoben hatte, trug den früheren Investmentbanker des Geldhauses Rothschild mit einem lauthals versprochenen »Programm der Erneuerung« an die Spitze des Staates. Macron wird in den kommenden Tagen und Wochen nicht nur einen Ministerpräsidenten finden und ein Kabinett zusammenstellen müssen. Er muss sich im künftigen Parlament auch um Mehrheiten bemühen, die sein Programm tragen und in Tagespolitik umsetzen können. Im Wahlkampf hatte Macron versprochen, sich nur 50 Prozent der neuen Regierung aus den Kadern der Altparteien zusammensuchen zu wollen, die andere Hälfte wollte er aus „neuen Gesichtern“ rekrutieren, die nicht aus der Politik kommen. 50 Prozent (…). 
Junge Welt, 9.5.2017.
Junge Welt > Frankreich. Wahlen. Junge Welt, 2017-05-09.
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02.05.2017 Schweiz
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SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Pensionskasse
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Wahlen
Stiftungsratswahl bei der Pensionskasse SBB. „Diesmal haben wir etwas unternommen“. Bei der Gesamterneuerungswahl der Arbeitnehmervertretung im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB hat der SEV seine vier Sitze verteidigt, der VSLF und der KVöV ihre Sitze ebenso. Damit gehen alle sechs Sitze an die GAV-Sozialpartner der SBB. SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, zuständig für die SBB, ist froh über diesen Wahlausgang. Manuel Avallone, die Sozialpartner der SBB behalten ihre Sitze im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB. Bist du darüber erleichtert? Ja, sehr, denn diese Wahlen waren äusserst wichtig. Zurzeit haben ja alle Pensionskassen Mühe, das Rentenniveau halten zu können. Die tiefen Kapitalzinsen von fast 0 Prozent und die Altersstruktur der aktiven Versicherten sind für die Pensionskasse SBB eine grosse Herausforderung. Deshalb ist es wichtig, dass das Personal im Stiftungsrat durch kompetente Personen vertreten wird, die sich für die Gesamtheit des Personals einsetzen. Ich bin froh, dass die gemeinsame Liste der Sozialpartner überzeugt hat. Nachdem wir beim ersten Anlauf im Herbst zwei Sitze verloren hatten, war dies nicht selbstverständlich. Nach dieser ersten Wahl legte der SEV Rekurs ein, weil mit internen Mails auf unzulässige Weise für eine andere Kandidatenliste geworben wurde, worauf der Stiftungsrat dem SEV recht gab und die Wahl wiederholen liess. Damit stand der SEV unter Druck: Er durfte nicht nochmals verlieren. Hätten wir unsere Sitze nicht halten (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV kontakt, 2.5.2017.
Personen > Bologna Vivian. SBB. Pensionskasse. Wahlen. SEV, 2017-05-03.
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28.04.2017 Frankreich
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Work
Marie-Josée Kuhn
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Wahlen
Schimpfwort der Saison. Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. „Ist dieser Mélenchon in Frankreich nicht ein Linkspopulist?“ Derart misstrauisch fragte kürzlich ein Gewerkschafter nach dem französischen Linkspolitiker, der es in den Präsidentschaftswahlen richtig weit gebracht hat. Mit seinem kapitalismuskritischen, sozialen und ökologischen Programm holten er und seine Bewegung in Marseille stolze 41 Prozent der Stimmen. „Linkspopulist“ ist das Schimpfwort der Saison. Es meint Linkspopulist = Demagoge = gefährlich. Es soll linke Politik diffamieren, die dem Volk aufs Maul schaut und die zieht. Wo mit diesem Schlötterlig politisiert wird, ist auch der „Rechtspopulist“ in Gebrauch. Beide werden dann gerne gleich(böse)gesetzt. Das ärgert nicht nur den deutschen Kolumnisten und „Freitag“-Verleger Jakob Augstein. Doch ihm kommt das Verdienst zu, kürzlich in einem gescheiten Interview im „Tages-Anzeiger“ einige Pflöcke zu diesem Geschwätz vom Populismus eingeschlagen zu haben. Gut vereinfacht. Augstein sagt: „Jede Politik, die keine Eliten- oder Expertenpolitik ist, muss populistisch sein – das heisst, sich ans Volk wenden.“ Deshalb sei Populismus auch nicht schlecht, nur schlechter Populismus sei schlecht. Wenn einer zum Beispiel ein Dauerlügner sei wie Donald Trump. Nicht aber, weil einer oder eine mit Emotionen politisiere: „Politik ist ein emotionales Geschäft.“ Oder mit Vereinfachungen: «Gut vereinfachen können Sie nur, wenn Sie eine Sache durch und durch verstanden haben.» (…). Marie-Josée Kuhn.
Work, 28.4.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Frankreich. Wahlen. Work, 2017-04-28.
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28.04.2017 Frankreich
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Work
Oliver Fahrni
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Wahlen
Der rote Mélenchon. Frankreich: Es gibt e. De Alternative zum Brutalo-Kapitalismus. Die französischen Sozialisten sind tot. Es leben der Linkspolitiker Mélenchon und seine Bewegung. In Marseille haben sie bei den Wahlen glatt 41 Prozent abgeräumt. Der Tag nach der Wahl beginnt mit einem Kaffee. Auf der Terrasse begrüssen mich ein milder Morgen und die Nachbarin beim Sträuchergiessen. „Bonjour“, strahlt die ältere Dame: „Haben Sie schon gehört? 41,33!!“ Pardon? „Mélenchon hat hier bei uns im Stadtzentrum mehr als 41 Prozent der Stimmen abgeräumt.“ Und im heissen 14. Arrondissement, wo der Front national regiert? „Mélenchon weit vor Le Pen! Jetzt muss er Bürgermeister von Marseille werden!“ „Du Mélenchonianer!“ Vier Tage zuvor. „Fiskal Kombat“ gespielt, das Videospiel der „Bewegung der Freien“ („les insoumis“). Sie wollen den Linken Jean-Luc Mélenchon zum französischen Präsidenten machen. Es geht darum, „Oligarchen“ einzufangen, etwa den Chef des Arbeitgeberverbandes, einen Waffenhändler, oder einen der 9 Milliardäre, die 90 Prozent der französischen Medien kontrollieren. Die Geldsäcke stossen Drohungen aus wie: „Du kannst mir gar nichts. Mein Geld ist in der Schweiz.“ Hat man einen gepackt, schüttelt man ihn, und sein Geld fällt raus, in einen gemeinsamen Topf aller Spielenden, aus dem zum Beispiel ein höherer gesetzlicher Mindestlohn finanziert wird. Im wirklichen Leben liegt er heute bei 1153 Euro (rund 1250 Franken). Mélenchon hat versprochen, ihn massiv zu erhöhen. „Du Mélenchonianer!“ ruft der Mann (…). Oliver Fahrni.
Work, 28.4.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich. Wahlen. Work, 2017-04-28.
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12.04.2017 Frankreich
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Work
Oliver Fahrni
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Wahlen
Mélenchon! „Hier sind wir!“ ruft er in die Menge am alten Hafen von Marseille, und aus 70‘000 Kehlen steigt ein Freudenschrei. Ein bunter Haufen von Arbeiterinnen, Beamten und Bankern, Musikerinnen, Gewerkschaftern, Verkäuferinnen, Pensionierten, Schülerinnen und Biobauern staunt darüber, dass sie alle hier sind, am Meeting des linken Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon. Eigentlich ist diese Gegend Kernland der Neofaschistin Marine Le Pen und ihres Front national. Eigentlich sollten hier Furcht, Rassismus, Islamhass und wütender Nationalismus herrschen. Doch, „hier sind wir“, ruft die „Bewegung der Freien“. Sie feiert soziale Rechte, Offenheit, Fortschritt, Gerechtigkeit. Schweigt und hört! Das alles stand im neoliberalen Europa nicht hoch im Kurs. Der Traum vom grossen Aufbruch schien zum Albtraum aus Krise, Massenarbeitslosigkeit und Sozialabbau zu werden. Fast überall blüht die extreme Rechte. Jetzt habt ihr keine Alternative mehr, sagen die Chefs von Frankreichs rechten Sozialisten: Wollt ihr den Faschismus verhindern, müsst ihr uns wählen! „Unsinn“, sagt der linke Mélenchon, „dieses Land braucht weder extreme Rechte noch extremes Kapital.“ Und er schwingt sich vor dem glitzernden Mittelmeer zu einer poetischen Phrase über den antiken Dichter Homer, die Demokratie und die Französische Revolution auf. Applaus. „Schweigt, ihr Leute!“ ruft er da, „schweigt und hört: Hört den stillen, kalten Schrei der 30000, für die dieses Meer zum Friedhof geworden ist.^“ Eine Minute lang ist kein Mucks mehr zu hören. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 12.4.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich. Wahlen. Work, 2017-04-12.
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17.02.2017 Frankreich
Faschismus
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
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Wahlen
Wird die Grande Nation bald von einer Neofaschistin regiert? Marine Le Pen marschiert. Für ihre Favoritenrolle im Wahlkampf musste die Führerin des Front national nicht mal viel tun. Dafür sorgten die anderen. Im Nordosten von Paris entbrannte 2005 der grosse Aufstand der Vorstädte. Seither werden die Verhältnisse nur schlimmer. Vor zwei Jahren schloss Autobauer Citroën in Aulnay-sous-Bois seine Fabrik mit 3000 Jobs. Anfang Februar prügelten die Polizisten hier wieder einmal mit rassistischem Geschrei auf die Jugendlichen ein. Dabei vergewaltigten sie Théo (22) mit einem Schlagstock, den sie ihm tief in den Anus stiessen, und verletzten ihn dabei schwer. „Knüppel raus!“ hat die sozialdemokratische Regierung zuletzt immer wieder befohlen. Gegen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, gegen Umweltschützer, gegen Secondos in der Banlieue. Doch diesmal empörte sich die Politik, von rechts bis links. Théo ist ein guter Junge, einer, der älteren Damen die Einkäufe nach Hause trägt. Und Wahlen stehen an. Präsident François Hollande eilte, von Kameras begleitet, an Théos Spitalbett. Eine Politikerin aber warf den Prügelpolizisten Handküsse zu und versprach „prinzipielle Unterstützung“: die Neofaschistin Marine Le Pen. Sie will am 7. Mai Frankreichs Präsidentin werden. Hollands Ausnahmezustand. Das könnte sie schaffen. In den Umfragen liegt Le Pen derzeit an erster Stelle. So wollen zum Beispiel 52 Prozent der Polizisten und Militärs sie wählen. Die Grande Nation von einer Faschistin regiert? Ein Desaster. Mit rassistischem Zungenschlag plant sie „null Prozent Ausländer“ und die Todesstrafe. Unter anderem. (…). Oliver Fahrni.
Work, 17.2.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich. Faschismus. Work, 2017-02-17.
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14.02.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Karin Taglang
Mitgliederwerbung
Mitsprache
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Wahlen
Unbequeme Fragen zur Mitgliederwerbung. Die Werbung war ein zentraler Punkt an der Vorstandssitzung vom 10. Februar. Weiter hat der Vorstand Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl am Kongress nominiert: Es geht um die Präsidien und Vizepräsidien von SEV und Vorstand. „Das Geld ist der Nerv des Krieges.“ Diese Weisheit gilt auch für den SEV, der viele Todesfälle zu verzeichnen hat. Die Anzahl Neueintritte konnte dies nicht kompensieren, denn sie war etwas tiefer als die Anzahl Austritte im Jahr 2016. «Zum finanziellen Aspekt hinzu kommt die zentrale Frage der Repräsentativität in den Unternehmen», betonte SEV-Präsident Giorgio Tuti. Der Vorstand befasste sich mit der Werbung, weil die Werbeverantwortliche Elena Obreschkow über die Aktion «Gratismitgliedschaft für Neumitglieder» in den vier letzten Monaten im Jahr 2016 Bilanz zog: „In den Augen der Werbeverantwortlichen der Unterverbände trug die Aktion Früchte, doch es ist schwierig zu sagen, wie sich die Zahlen ohne die Gratis-Mitgliedschaft entwickelt hätten. Auf jeden Fall waren sie am Ende des Jahres stabil.“ Der nationale Werbetag am 14. September hat gezeigt, dass die Organisation einer solchen Aktion eine grosse Herausforderung ist, und zwar für die Sektionen, die Unterverbände und die SEV-Mitarbeitenden gleichermassen. Hinzu kommt, dass es schwierig ist, Aktionen innerhalb der Unternehmen, namentlich bei der SBB, durchzuführen. Diese erschweren den Gewerkschaften den Zugang zu den Gebäuden – oder verbieten ihn sogar. Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV kontakt, 14.2.2017.
SEV > Mitgliederwerbung. SEV, 2017-02-14.
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