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Anzahl gefundene Artikel: 165

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29.06.2020 Brasilien
Kuba
Faschismus
Granma

Faschismus
Präsident
Volltext
Mobilisierung „Stop Bolsonaro“ in über 20 Ländern. Mehr als 60 Städte in 23 Ländern der Welt hatten erklärt, am gestrigen Sonntag am sogenannten „Stop Bolsonaro"-Welttag teilzunehmen, einer Bewegung gegen den rechtsextremen brasilianischen Präsidenten, wegen seiner Maßnahmen gegen das neue Coronavirus, seiner faschistischen Drohungen und wegen des Mangels an Demokratie. Diese Bewegung, die von in anderen Ländern lebenden Brasilianern organisiert wird, brachte u.a. Demonstrationen in Städten wie München, Berlin und Frankfurt in Deutschland, Barcelona und Madrid in Spanien, Rom in Italien sowie Zürich und Genf in der Schweiz auf die Beine. Im Falle Brasiliens haben Demonstranten vor dem Kongress dieses Landes tausend Kreuze festgenagelt, um an die mehr als 57‘000 Opfer zu erinnern, die die Coronavirus-Pandemie jetzt schon in dem südamerikanischen Riesenland hinterlassen hat.
Granma, 29.6.2020.
Granma > Brasilien. Praesident. Granma 2020-06-29.
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26.06.2020 Russland
Faschismus
Granma

Faschismus
Volltext
Russland feiert historische Siegesparade auf dem Roten Platz. Präsident Wladimir Putin erinnerte an die Heldentat von vor 75 Jahren, als die Rote Armee den Faschismus im Zweiten Weltkrieg besiegte
Am vergangenen Mittwoch veranstaltete Russland die Siegesparade, um an die Errungenschaften der Roten Armee im Kampf gegen den Faschismus zu erinnern, informierte Telesur. In seiner Rede zu Beginn der Parade erinnerte der russische Präsident Wladimir Putin an die Heldentat: „Das sowjetische Volk hat den Nationalsozialismus besiegt, es war unser Volk, unser Volk hat sein Opfer bis zum Ende getragen. Dies ist die Wahrheit, die wir behalten müssen." Es sei „unmöglich sich vorzustellen", wie sich die Zukunft der Welt entwickelt hätte, „wenn die Rote Armee nicht zu ihrer Verteidigung gekommen wäre", fügte der Präsident hinzu.Man geht davon aus, dass 63‘000 Soldaten und über 2.400 Einheiten Kriegsausrüstung, einschliesslich Panzer, Fluggeräte und Wasserfahrzeuge an dem Event teilnahmen. Das Ereignis, das normalerweise am 9. Mai abgehalten wird, war 2020 infolge der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. In diesem Zusammenhang versicherte der russische Präsidentschaftssprecher Dmitri Peskov, dass das Verteidigungsministerium „alle notwendigen epidemiologischen Sicherheitsmassnahmen während der Organisation, der Vorbereitung und der Durchführung der Parade“ habe walten lassen. (…).

Granma, 26.6.2020.
Granma > Russland. Faschismus. Granma, 2020-06-26.
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23.06.2020 Kuba
USA
Granma

Faschismus
Rassismus
Volltext
Pompeos „Menschenrechte“. US-Aussenminister Mike Pompeo ist offenbar besorgt, dass auch er verabschiedet werden könnte, wenn sein Chef Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen im November aus dem Weissen Haus geworfen wird, und beschuldigt täglich irgendein Land, eine Regierung oder internationale Institution, die Menschenrechte nicht zu respektieren, was auf seine eigene Nation zutrifft
Er hat die Lüge zu seiner Lieblingskarte und die Manipulation zu seinem Modus Operandi gemacht.
Kuba, Venezuela, Nicaragua, China, Russland, Iran und viele andere „böse“ Länder werden wiederholt beschuldigt, gegen diese Vorschriften zu verstossen, und jetzt ist der UN-Menschenrechtsrat an der Reihe, den er gerade beschuldigt hat, „heuchlerisch“ zu sein, weil er Rassismus und Polizeibrutalität gegen Schwarze in den Vereinigten Staaten verurteilt hat. Er gab sich nicht mit dieser Bezeichnung zufrieden und beschuldigte die Institution, „ein Zufluchtsort für Diktatoren und Demokratien, die sie unterstützen, gewesen und weiterhin zu sein“, weshalb seine Regierung sie 2018 verlassen hat. Und der grösste Witz: „Wenn der Rat ehrlich wäre, würde er die Stärken der US-amerikanischen Demokratie anerkennen“, hat der Yankee-Aussenminister zynisch vorgeschlagen. (…).

Granma, 23.6.2020.
Granma > USA. Rassismus. Granma, 2020-06-23.
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18.06.2020 Kuba
USA
Granma

Faschismus
Rassismus
Volltext
Rassismus und Polizeigewalt sind keine Fehler des Systems, sie sind das System! Die Pandemie hat die sozialen Ungleichheiten verschärft und die Mängel eines Systems aufgezeigt, in dem die Armen und die Minderheiten ungeschützt bleiben, sagte der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla
Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla verurteilte diesen Mittwoch von seinem Twitter-Account aus „alle Äusserungen von Rassismus, Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.“
In seiner Mitteilung über die Teilnahme Kubas an den Debatten der Sitzung 43 des Menschenrechtsrates (HRC) der Organisation der Vereinten Nationen rief der Aussenminister dazu auf, gegen Trennungen nach Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit zu kämpfen und betonte: „22,2% der in den USA von Covid-19 hervorgerufenen Toten sind Afroamerikaner.“„Die Pandemie hat die sozialen Ungleichheiten verschärft und die Mängel eines Systems aufgezeigt, in dem die Armen und Minderheiten ungeschützt bleiben“, stellte der kubanische Aussenminister fest. Während der Wiederaufnahme der Sitzung des HRC am vergangenen Montag schlugen die afrikanischen Länder vor, für diesen Mittwoch eine dringende Debatte über Rassismus und Polizeigewalt im Rahmen der globalen Mobilisierung zu organisieren, die durch den Mord an George Floyd durch einen Polizisten in den USA ausgelöst wurde. (…).

Granma, 18.6.2020.
Granma > Rassismus. Granma, 2020-06-18.
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15.06.2020 Kuba
Faschismus
Granma

Faschismus
Rassismus
Volltext
Ich bekomme keine Luft. Ich muss atmen! Man darf nicht zulassen, dass die Zivilgesellschaft, die Kommunikationsmedien, die Meinungsfreiheit, die Kunst, die Bürgerrechte erstickt werden, dass die Zukunft der Generation dazu verurteilt ist in dieser verhängnisvollen Gegenwart zu leben. Die letzten Worte von George Floyd waren: „Ich kann nicht atmen“. Ich auch nicht. Ich kann auch in diesem Brasilien nicht atmen, das von Militärs (miss)regiert wird, die die demokratischen Institutionen bedrohen und den Staatsstreich verherrlichen, der 1964 zu 21 Jahren Militärdiktatur führte. Sie finden anerkennende Worte für Folterer und Todesschwadrone, etablieren ein System des Gebens und Nehmens mit den berüchtigten Korrupten des nur auf Privilegien ausgerichteten Parteienverbundes, des sogenannten Centrão, sie ahmen ganz offensichtlich die Nazis nach, manipulieren jüdische Symbolen, planen in Ministertreffen, wie man außerhalb der Gesetze agieren kann, bei offiziellen Treffen benutzen sie Kraftausdrücke, als ob sie sich in einer Verbrecherhöhle befänden, sie machen sich über jene lustig, die sich an die Protokolle zur Vorbeugung der Pandemie halten und in völliger Gleichgültigkeit ob der 30‘000 Toten und deren Familien gehen sie auf die Strassen, als ob es so viel Tod zu feiern gelte. (…).

Granma, 15.6.2020.
Granma > Faschismus. Granma. Granma, 2020-06-15.
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05.06.2020 USA
Granma

Faschismus
Terrorismus
Volltext
„Ich kann nicht atmen. Die Worte von George Floyd, der von dem Polizisten Derek Chauvin getötet wurde, verbreiteten sich in Netzwerken, auf Plakaten und Mauern und wurden in vielen Städten der Vereinigten Staaten und der Welt zu einem antirassistischen Slogan gegen ein System, das auf Hass und der Verletzung der Rechte von Diskriminierten und Ausgeschlossenen beruht. Jetzt ist in den USA die Rede von Exzessen bei den Protesten, von Vandalismus, von Angriffen auf das sakrosankte Privateigentum und nicht von dem Verbrechen selbst. Aber David Brooks sagt, die Proteste seien grösstenteils „friedlich und voller Solidaritätsbegegnungen in einem Land, das von einer Pandemie und der schlimmsten Wirtschaftskrise seit fast einem Jahrhundert heimgesucht wird“. Viele Ärzte und Krankenpfleger (die gesehen haben, wie das Virus schwarze Menschen in unverhältnismässig hohen Raten getötet hat) gingen in New York auf die Strasse, um ihre Unterstützung für die Mobilisierten zu demonstrieren. In Minneapolis gaben sie Masken und Milch aus, um die Auswirkungen des Tränengases zu lindern. Laut „Mapping Police Violence“ haben Schwarze in den USA eine fast dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, von einem Polizisten getötet zu werden als der Rest der Bevölkerung. Die „Washington Post“ stellt fest, dass pro Million Einwohner 30 Afroamerikaner, 22 Hispanics und 12 Weisse von der Polizei erschossen werden. „Ich kann nicht atmen“, sagte, vor Floyd, Eric Garner im Jahr 2014, als er nach seiner Verhaftung auf Staten Island, New York, (…).
Granma, 5.6.2020.
Granma > USA. Terrorismus. Granma, 2020-06-05.
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15.05.2020 Kuba
Faschismus
Granma

Faschismus
Volltext
Ist eine schlechtere Welt möglich? Ramonet erinnert uns in seinem Aufsatz Die Pandemie und das Weltsystem daran, dass der Faschismus genau infolge einer sehr ernsten Krise entstanden ist und verzweifelte Massen mit seiner Demagogie angezogen hat. Wird sich die Geschichte wiederholen?, fragt er sich. Das heisst: Eine andere, schlimmere Welt ist möglich. Die kanadische Journalistin und Forscherin Naomi Klein hat sich eingehend damit befasst, wie die Unternehmen und die Politiker zu ihren Diensten die Krisen ausgenutzt haben, um das neoliberale Modell in seiner ganzen Härte umzusetzen.
In ihrem Buch „Die Schock-Doktrin. Der Aufstieg des Katastrophenkapitalismus“ (2009 in Kuba veröffentlicht) enthüllt die Autorin einen wichtigen Vorläufer dieser Art von Operation: das makabere Mkultra-Projekt.
Die CIA beauftragte den Psychiater Ewen Cameron zwischen 1957 und 1964 mit Experimenten zur Gedankenkontrolle. Cameron wollte die Überzeugungen und Werte eines Individuums „neu konfigurieren“, seine Erinnerungen und Identität löschen, seine intellektuellen Fähigkeiten zerstören. Seine Labormäuse waren Patienten, die nur minimale psychologische Hilfe benötigten, und sie gaben nie ihre Erlaubnis, sich den Qualen zu unterwerfen, denen sie ausgesetzt waren: „Er beraubte sie des Schlafes, isolierte sie wochenlang und verabreichte dann hohe Dosen Elektroschocks und Drogencocktails. Es versetzte sie in präverbale und kindliche Zustände“ (Die Schock-Doktrin …). (…).
Granma, 15.5.2020.
Granma > Faschismus. Coronavirus. Granma, 2020-05-15
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13.05.2020 Brasilien
Granma
Regierung

Faschismus
Präsident
Volltext
Regina repräsentiert nicht die Kultur Brasiliens. Die Schauspielerin beleidigte die öffentliche Meinung, indem sie die Repression des Militärregimes rechtfertigte, unter der das Land von 1964 bis 1985 gelitten hatte und im Gleichklang mit ihrem Chef die verheerenden Auswirkungen von COVID-19 verharmloste. Die brasilianische Schauspielerin Regina Duarte hat bei über 500 Künstlern und Intellektuellen ihres Landes, grosse Ablehnung hervorgerufen. Sie unterzeichneten ein Dokument, das am vergangenen Wochenende veröffentlicht wurde und sich auf die Erklärungen bezieht, die die Ministerin für Kultur im Kabinett von Jair Bolsonaro dem Nachrichtenkanal CNN gab. Berühmt wurde sie für ihre Rollen in Malú mujer und Vale todo, wo sie die Unternehmerin Raquel spielte, die ausgehend von einem kleinen Paladar eine Kette von Restaurants hochgezogen hatte. Jetzt beleidigte sie die öffentliche Meinung, indem sie die Repression des Militärregimes rechtfertigte, das von 1964 bis 1985 in dem südamerikanischen Land herrschte und im Gleichklang mit ihrem Chef Jair Bolsonaro die verheerenden Auswirkungen von COVID-19 verharmloste. „Als Künstler, Intellektuelle und Kulturproduzenten bilden wir die Mehrheit derer, die die Worte und die Haltung von Regina Duarte als Ministerin für Kultur ablehnen. Sie vertritt uns nicht“, heisst es in dem Manifest, das von 512 Persönlichkeiten unterzeichnet wurde,(…).
Granma, 13.5.2020.
Granma > Brasilien. Regierung. Granma, 2020-05-13.
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07.05.2020 Brasilien
Faschismus
Granma

Coronavirus
Faschismus
Volltext
Brasilien … wie leid es mir tut! Bolsonaro hat im Stil seines bewunderten Donald Trump mehrere seiner Kabinettsmitglieder ersetzt, darunter den Gesundheitsministers Luiz Henrique Mandetta, dies inmitten der aktuellen COVID-19-Pandemie, die in Brasilien bereits 78‘000 Menschen erfasst und infolge der 5‘466 Brasilianer gestorben sind. Eine Bevölkerung mit einer sehr vielfältigen Kultur. Ein Land voller geografischer Reize. Der Amazonas - ein wichtiger Bestandteil des Klimagleichgewichts -, der in diesen Zeiten so notwendig ist, derzeit jedoch aufgrund seiner unkontrollierten Ausbeutung einer ungewissen Zukunft entgegensieht. So ist Brasilien, ein Heute, dessen Morgen unvorhersehbar ist, angeführt von der neoliberalen Regierung von Jair Bolsonaro, die es auf einem gefährlichen Weg in den Abgrund führt. Ein Freund, der die Internationale Organisation der Journalisten (OIP) leitete, in der ich vor dem Zusammenbruch des europäischen Sozialismus arbeitete, versicherte mir mehr als einmal, dass Brasilien und insbesondere Rio de Janeiro die schönste Kulisse darstellten, die er jemals gekannt hatte. Ich stimmte mit diesem Journalisten überein, und bei vielen Gelegenheiten haben andere Freunde wie Frei Betto mir diese Wertschätzung bestätigt, und sie haben mich auch über Brasilien informiert, das mir in diesen Jahren des reinen Neoliberalismus und der Machtausübung Bolsonaros leid tut. (…).
Granma, 7.5.2020.
Granma > Brasilien. Coronavirus. Granma, 2020-05-07.
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06.05.2020 Kuba
USA
Granma

Faschismus
Volltext
Lawfare, die andere Epidemie. Die Welt ist derzeit mit der COVID-19-Pandemie konfrontiert, aber seit einigen Jahren leidet Lateinamerika unter einer gefährlichen politischen Epidemie namens Lawfare, einer neuen unkonventionellen Kriegstaktik, die als Laborexperiment gegen fortschrittliche Führer südlich des Rio Grande angewendet wird. Vor kurzem tauchte der Begriff im regionalen Kontext wieder auf, nachdem bekannt wurde, dass der Nationale Gerichtshof von Ecuador gegen den ehemaligen Präsidenten Rafael Correa und mehrere Beamte seiner Regierung eine Haftstrafe von acht Jahren verhängte und sie wegen angeblicher Korruptionshandlungen zu 25 Jahren Nichtausübung politischer Ämter verurteilte. Aber wurde diese Taktik der politischen Verfolgung nur in Ecuador eingeführt? Was sind ihre finsteren Ziele? Welche Elemente unterscheiden diese Fälle? Eine vom Lateinamerikanischen Strategischen Zentrum für Geopolitik (CELAG) veröffentlichte Studie definiert diese Taktik als den missbräuchlichen Einsatz von Rechtsinstrumenten zum Zwecke der politischen Verfolgung, der Zerstörung des öffentlichen Images und der Delegitimierung eines politischen Gegners. (…).
Granma, 6.5.2020.
Granma > Lawfare. Faschismus. Granma, 2020-05-06.
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27.04.2020 Kuba
USA
Granma
Regierung

Faschismus
Präsident
Volltext
Innenporträt von Donald Trump. In den USA haben sich mindestens 100 Menschen vergiftet, nachdem Donald Trump fälschlicherweise vorgeschlagen hatte, Desinfektionsmittel oder Chlor zu sich zu nehmen oder zu injizieren, um SARS-CoV-2 abzutöten. „Er ist nicht verrückt, denn wenn er es wäre, hätte er nicht so viele Millionen Dollar“, entgegnete mir ein Kollege telefonisch, als wir über die angeblichen „Verrücktheiten“ von Donald Trump sprachen. Die letzte bestand darin, den Menschen zu empfehlen, Desinfektionsmittel zu injizieren, um - laut ihm - das Virus, das Covid-19 verursacht, sofort abzutöten. ie Realität ist, dass die Pandemie, die bereits 899‘281 Menschen in den Vereinigten Staaten infiziert hat, von denen mehr als 46‘200 sind gestorben, Präsident Trump an den öffentlichen Pranger gestellt hat. Er kann nach fachlichen Kriterien als Psychopath angesehen werden, der davon fasziniert ist, sein Ego zu einem systemischen Banner zu machen.. Durch den Dialog mit meinem Kollegen ermutigt, suchte ich nach verschiedenen Kriterien für die besagte Gestalt und ihre Leistung an der Spitze der grössten Weltmacht. Ich fand eine britische digitale Quelle, den Jobsanger: British Writer Pens, der reproduziert, was der englische Schriftsteller Nate White sagte, für den „Trump bestimmte Eigenschaften fehlen ... Er hat keine Klasse, keinen Charme, keine Gelassenheit, keine Glaubwürdigkeit, kein Mitgefühl, keinen Witz, keine Wärme, keine Weisheit, keine Subtilität, keine Sensibilität, kein Bewusstsein seiner selbst, keine Demut, keine Ehre, keinen Anmut“. (…).
Granma, 27.4.2020.
Granma > USA. Regierung. Donald Ttump. Granma, 2020-04-27.
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24.04.2020 Kuba
USA
Faschismus
Granma

Coronavirus
Faschismus
Volltext
„Opfert die Schwachen!“. Trump, sein Team, seine Getreuen genauso wie Bolsonaro und seine Anhänger repräsentieren die faschistische Kultur, die vor allem anderen das Geld, den Ruhm, die arrogante, idiotisierte, narzisstische Macht lieb, die die authentische Kunst, die Intelligenz, die humanistische Tradition hasst und bereits ist, die „Schwachen“ zu opfern, um die „Auserwählten“ zu retten. In einigen Ländern wächst die Zahl derer, die wieder eine Öffnung der Wirtschaft und eine mehr oder weniger allmähliche Flexibilisierung der mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen befürworten. Aber gleichzeitig häufen sich die Stimmen in der WHO und von angesehenen Wissenschaftlern, die vor den schweren Folgen einer nachlassenden Wachsamkeit warnen, wenn vorzeitig der Sieg über einen schrecklichen Feind verkündet wird, der jeden Tag seine Kraft und seine Aggressivität zeigt. Trump möchte nichts von besonderen Warnungen wissen und noch weniger von dem Schrecken, der aus den Statistiken hervorgeht. Er ist zum Anführer jener geworden, die unverantwortliche Position nach grösserer Öffnung vertreten. Er hat betont, wenn man ein Land einschliesst, man es „zerstören“ kann und dass die USA „nicht geschaffen worden sind, um eingeschlossen zu werden“. Ausserdem hat er eine optimistische, wenn auch irrationale Sicht verlauten lassen, was die Ergebnisse der Massnahmen der sozialen Isolierung angeht:“Die Lage an kritischen Punkten - ist dabei sich zu stabilisieren“. Gleichzeitig sind viele seiner fanatischen Anhänger (einige darunter stellen ihre Waffen zur Schau) auf die Strasse gegangen, um die staatlichen Behörden unter Druck zu setzen und den Prozess der Öffnung zu beschleunigen. (…). Granma, 24.4.2020.
Granma > Coronavirus. Faschismus. Granma, 2020-04-24.
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30.08.2019 Brasilien
Landwirtschaft
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Faschismus
Präsident
Volltext
Die Brandstifter. In Brasilien lodert der Amazonas-Regenwald. Nicht etwa wegen Trockenheit und Dürre, sondern wegen illegaler Brandrodungen. Wenn er Präsident werde, prahlte Jair Bolsonaro im Wahlkampf, werde es „keinen einzigen ¬Quadratzentimeter mehr“ Umweltschutzgebiet geben. Und Bolsonaro wurde Präsident. Ein lärmiger, hemdsärmeliger und zulangender Präsident. Jetzt können Agrar- und Bergbauunternehmen wieder leichter Wälder abholzen. Denn Bolsonaro hat die einst vorbildliche Überwachung des Regenwaldes aus dem All finanziell ausgehungert und den Chef der Behörde entlassen. Die Abholzung hat sich fast verdoppelt. Eine Bedrohung für die ganze Welt.Erst gegen Frauen, Farbige und Fremde, dann gegen den Regenwald. Derweil in den USA: Seit zwanzig Jahren darf man im „Tongass National Forest“ in Alaska keine Bäume mehr fällen. Die Umweltschutzgesetze verbieten in diesem riesigen Regenwald auch Strassen-, Bergbau- und Energieprojekte. Doch nun will Donald Trump das ändern. Und den Wald für Holzfirmen öffnen. Auch Trump ist ein lärmiger, hemds¬ärmeliger und zulangender Präsident. Wie Bolsonaro sonnt er sich in seiner Vergewaltigermentalität. Er könne die Frauen sogar zwischen den Beinen grapschen, prahlte er. Und Bolsonaro erklärte einer linken Kongressabgeordneten, er würde sie nie vergewaltigen, sie sei zu hässlich. Zuerst holzen sie gegen Frauen, Farbige und Fremde, dann fackeln sie die Wälder ab. Trump & Bolsonaro: Schon erstaunlich, wie sich hartrechte bis rechtsextreme Politiker ähneln. Sie sind hemmungslose Sexisten und Rassisten.  (…).  Marie-Josée Kuhn.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Brasilien. Landwirtschaft. Work online, 2019-08-30.
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30.08.2019 Schweiz
Faschismus
Personen
SVP
Work
Hans-Ulrich Jost
Faschismus
SVP
Volltext
Historiker Hans Ulrich Jost über das SVP-Wurmplakat: Nazibilder gehören zur DNA der SVP. Vor einigen Jahren hatte sich die SVP noch mit Schafen zufriedengegeben. Herhalten musste ein schwarzes, ein „fremdes“ Schaf, das aus der Herde hinausgestossen wird. Im Vergleich zum aktuellen Würmer-Plakat war das mit den Schafen geradezu idyllisch. Das neue Wahlplakat erniedrigt und verunglimpft politische Gegnerinnen und Gegner als Ungeziefer. Die SVP-Parole lautet: Mit Würmern (und Maden) führt man keinen politischen Kampf. Man zertritt und zerquetscht sie. Es ist kein Zufall, dass das Bild von Würmern im Apfel schon im Arsenal der Nationalsozialisten und Faschisten zu finden war. So etwa im „Stürmer“. dem Hetzblatt der Nazis. Mit den Maden, die es zu zertreten gelte, meinten die Nazis damals die Juden. Wohin dies führte, ist bekannt: Millionen von Menschen wurden in den Konzentrationslagern ermordet. Von solchen historischen Zusammenhängen wollen die SVP-Führer nichts wissen. Dabei würden sie sogar in ihrer eigenen Geschichte fündig. Judenhetze. 1942, an einer Landsgemeinde in Muri AG, sprach der Hauptredner von „politischen Gewandläusen“, die von den Flüchtlingen mitgebracht würden. Das war zu einer Zeit, als die Vernichtung der Juden durch die Nazis dem Höhepunkt zusteuerte und die Schweiz die Grenzen dichtmachte. Insbesondere für Jüdinnen und Juden. Der Redner in Muri hiess Eugen Bircher, Chefarzt im Kantonsspital Aarau, Divisionskommandant der Schweizer Armee, Gründer des rechtsextremen Vaterländischen Verbandes und Nationalrat der Bauern-, Gewerbe- und  (…). Hans Ulrich Jost.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Jost Hans Ulrich. SVP. Faschismus. Work online, 2019-08-30.
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30.08.2019 Italien
Personen
Regierung
Work
Andreas Rieger
Faschismus
Volltext
Kriselndes Italien: Spinnen die Römer? Sagten Asterix und Obelix einst: „Die spinnen, die Römer!“ Politisch etwas korrekter könnte man heute sagen: Ein grosser Teil des italienischen Wahlvolks spinnt. Erst lief es dem Rattenfänger Silvio Berlusconi nach, dem gelifteten Medien- und Immobilienmogul. Unter ihm begannen der Stillstand der italienischen Wirtschaft und die Verblödung der TV-Kanäle, in denen nur noch Show und Geschrei zählen. Aber Berlusconi wagte nicht, Gewerkschaften und Sozialstaat anzugreifen. Dies besorgte der nächste Stern am italienischen Polit-Himmel: Matteo Renzi vom sozialdemokratischen Partito democratico (PD). Mit seinem jungdynamischen Auftritt wurde er neuer Liebling der Medien und gewann bis zu 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Renzi versprach ihnen die Modernisierung Italiens. Die Gewerkschaften und den Arbeitnehmerschutz wollte er -«verschrotten». Und seine Reform des Arbeitsgesetzes machte noch mehr Arbeitsplätze prekär. Frustriert wandten sich jüngere Wählerinnen und Gewerkschafter ab, und der PD tauchte auf 20 Prozent. Rattenfänger. Jetzt wurde die schillernde 5-Sterne-Bewegung des Komikers Pepe Grillo zum Auffangbecken für Frustrierte aller Art. 2018 gewannen sie 33 Prozent der Stimmen. 17 Prozent wählten Matteo Salvini, der die Lega als ausländerfeindliche Partei für ganz Italien aufstellte. Zusammen regierten die beiden die letzten vierzehn Monate – es wurde das totale Desaster. Die politisch unerfahrenen 5-Sterne-Politiker liessen sich vom rechtsextremen Lega-Chef Salvini über den Tisch ziehen. Dieser benützte das Innen¬ministerium für seine permanente (…).
Personen > Rieger Andreas. Italien. Faschismus. Work online, 2019-08-30.
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31.05.2019 Frankreich
Italien
Österreich
Schweiz
Faschismus
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Nationalismus
Volltext
Europas Rechtsnationale haben eine dicke Kriminalakte. Testosteron und Lug und Trug. Korruptheit ist ihr Markenzeichen. Betrug ihr Alltag. Dennoch werden die Ultrarechten immer wieder gewählt. Beinahe hätte der österreichische Rechtsradikale die Falle gewittert. Heinz-Christian Strache fielen die schmutzigen Fussnägel der angeblichen russischen Oligarchen-Nichte auf. Sie behauptete, eine Viertelmilliarde Euro Schwarzgeld in Österreich investieren zu wollen. Doch man lümmelte sich auf dem Sofa einer Luxusfinca auf Ibiza, und Testosteron vernebelte den Blick. Die Gockelei vor der langmähnigen Blonden übernahm wieder das Kommando. Sechs Stunden lang redete sich der Führer der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in eine strahlende Zukunft. Wenn die Russin den Rechtsextremen zum Wahlsieg verhelfe, werde er ihr enorme Staatsaufträge, Casino-Lizenzen und Firmen zuhalten, versprach Strache. Auf Kosten österreichischer Unternehmen. Legal, illegal, scheissegal. Vorbild SVP. Unbemerkt solle die reiche Russin die grosse österreichische „Kronen-Zeitung“ kaufen, um ihn zu ¬„pushen“, schlug Strache vor. Und weil es so schön war, lästerten Strache und sein Begleiter noch eine Weile über die Sexaffären der politischen Gegner. Pech, dass dies irgendjemand mitschnitt. Das ¬Video zeigt die Ultrarechten in ihrer ganzen Pracht: prahlerisch, grossmannssüchtig und von brutalem Gemüt. Nur wenige Monate nach diesem Geheimtreffen stieg Strache in Wien zum stellvertretenden Regierungschef auf. Die Koalition von Volkspartei (ÖVP) und FPÖ ging sogleich daran, die 60-Stunden-Arbeitswoche einzuführen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Faschismus. Work online, 2019-05-31.
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16.03.2018 Italien
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Volltext
Wahlen
Italien: Zwei Drittel haben rechts gewählt. Mamma mia! Europa rutscht scharf nach rechts, der neue Nationalismus ist auf dem Vormarsch. Nun auch in Italien. Stunde null in Italien. Das Land ist am 4.März politisch weit nach rechts gerutscht. Die Antipolitikbewegung der Cinque Stelle ist mit 33 Prozent zur stärksten Partei aufgestiegen. rechts aussen hat der Rassist und Europafeind Matteo Salvini von der Lega den langjährigen Regierungschef Silvio Berlusconi überflügelt. Die heute regierende linke (Demokratische Partei. PD), die bei den letzten Europawahlen noch 40 Prozent der Stimmen gemacht hatte, wurde brutal geschlagen (18 Prozent). Und der Versuch, eine systemkritische Linke zu lancieren (LEU), ist gescheitert. Italien ist nach den Wahlen dreigeteilt aufgewacht: In der Lombardei und im übrigen Norden macht die Lega die rechte Musik, in Zentralitalien widersteht die PD, im Süden hat sich die arbeitslose Jugend mit dem Votum für Cinque Stelle gerächt. Jetzt zittern die Demokraten Europas vor einer Machtergreifung Salvinis. Der Mann, der mit Marine Le Pen vom Front national befreundet ist, hat an einer Demo in Mailand schon mal provokativ einen Amtseid abgelegt. Damit drohte er, die Macht notfalls auch mit undemokratischen Mitteln zu ergreifen. Denn die Lega hat faktisch nur etwa halb so viel Stimmen gemacht wie Cinque Stelle. Keine Regierungsmehrheit mehr. In Italien ist immer mal wieder Stunde null. Es ist das politische. Labor Europas. So kam hier der Faschismus an die Macht, lange vor den Nationalsozialisten (…). Oliver Fahrni.
Work, 16.3.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Wahlen. Work online, 2018-03-16.
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16.02.2018 Schweiz
Personen
Work
Christoph Blocher
Marie-Josée Kuhn
Faschismus
SVP
Volltext
Wille & Wahn. Wir haben die AHV und die IV. Wir haben die Proporzwahl bei den Nationalratswahlen. Wir haben die 5-Tage-Woche. Und wir haben das Frauenwahl- und -stimmrecht. All diese Errungenschaften gehören heute fest zur Schweiz, so wie Ricola und Matterhorn. Sie erlebten ihre Geburtsstunde am Generalstreik von 1918. Es ist Winter, es ist Hunger, es ist Krieg. Wer ins Militär muss, bekommt keinen Lohnausfall. Arbeiterfamilien darben. Nur die Reichen, die leben gut. Unternehmer und Aktionäre streichen sagenhafte Renditen ein. Schieber und Spekulanten feiern Hochkonjunktur. Die Verbitterung der Arbeiterinnen und Arbeiter ist ein Pulverfass. Am 9. November explodiert es: Das Oltener Aktionskomitee ruft den Landesstreik aus. Arbeiterführer Robert Grimm übernimmt. 250’000 Menschen streiken. Und fordern eine AHV, das Frauenstimmrecht, die 6-Tage-Woche usw. Ein Volksaufstand. Doch General Ulrich Wille sieht rot. Er schickt die Armee aus. In Grenchen töten sie drei junge Männer. Zwei davon mit einem Schuss in den Hinterkopf. Grossvater. Und jetzt kommt SVP-Führer Christoph Blocher und will feiern. Nein, nicht die Geburtsstunde der sozialen Schweiz. Sondern jene, die sie partout verhindern wollten. Blocher will Wille würdigen – und dessen Anpfiff zum Blutbad. Wille, diesen grossbürgerlichen Militärkopf. Wille, diesen glühenden Bewunderer des deutschnationalistischen Kaisers Wilhelm II. Wille, der auch den Grossvater von Historiker und Journalist Stefan Keller gegen die Büezer losschickte. (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 16.2.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Blocher Christoph. Faschismus. Work online, 2018-02-16.
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10.11.2017 Deutschland
DGB
Faschismus

Ausstellung
Faschismus
Volltext
Holocaustgedenken. Hoffmann: Erinnerung lebendig halten. Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in Berlin eröffnet. Die eindrücklichen grossformatigen Porträts von Holocaust-Überlebenden des Fotografen Luigi Toscano sind nun auch in Berlin zu sehen. Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender, sagte bei der Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen“: „Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung, die Erinnerung lebendig zu halten und uns gegen das Vergessen zu engagieren. ‚Gegen das Vergessen' gibt der Geschichte des Holocaust ein Gesicht. Statt abstrakter Zahlen und Fakten werden die Opfer des Nationalsozialismus in den Vordergrund gerückt. Sie ist persönlich (…) Erinnerung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit. Erinnerung richtet unseren Blick auch auf das Hier und Jetzt. Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 26. November auf dem Gelände der Sophienkirche, Grosse Hamburger Strasse 29-30 in Berlin-Mitte, zu sehen. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften GEW, ver.di, IG Metall und IG BCE unterstützen die Ausstellung in Berlin. Gegen das Vergessen – über die Ausstellung. „Gegen das Vergessen“ ist ein Projekt des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano. Ein Jahr lang traf Toscano dafür Verfolgte des Nationalsozialismus, die heute in Deutschland, den USA, der Ukraine, Israel und Russland leben. (…).
DGB, 10.11.2017.
DGB > Faschismus. Ausstellung. DGB, 2017-11-10.
Ganzer Text
10.11.2017 Deutschland
DGB
Faschismus

Ausstellung
Faschismus
Volltext
Holocaustgedenken. Hoffmann: Erinnerung lebendig halten. Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in Berlin eröffnet. Die eindrücklichen grossformatigen Porträts von Holocaust-Überlebenden des Fotografen Luigi Toscano sind nun auch in Berlin zu sehen. Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender, sagte bei der Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen“: „Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung, die Erinnerung lebendig zu halten und uns gegen das Vergessen zu engagieren. ‚Gegen das Vergessen' gibt der Geschichte des Holocaust ein Gesicht. Statt abstrakter Zahlen und Fakten werden die Opfer des Nationalsozialismus in den Vordergrund gerückt. Sie ist persönlich (…) Erinnerung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit. Erinnerung richtet unseren Blick auch auf das Hier und Jetzt. Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 26. November auf dem Gelände der Sophienkirche, Grosse Hamburger Strasse 29-30 in Berlin-Mitte, zu sehen. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften GEW, ver.di, IG Metall und IG BCE unterstützen die Ausstellung in Berlin. Gegen das Vergessen – über die Ausstellung. „Gegen das Vergessen“ ist ein Projekt des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano. Ein Jahr lang traf Toscano dafür Verfolgte des Nationalsozialismus, die heute in Deutschland, den USA, der Ukraine, Israel und Russland leben. (…).
DGB, 10.11.2017.
DGB > Faschismus. Ausstellung. DGB, 2017-11-10.
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28.09.2017 Deutschland
Personen
Wahlen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
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Letzte Wahl. In Marseille hoben am Nebentisch ein paar französische Grüne und SP-Politiker ihr Glas auf den Wahlsieg der CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Une grande dame“, sagte eine Sozialistin, „sie hat uns mit den Flüchtlingen gezeigt, was uns auch in Frankreich gut angestanden hätte.“ Die „grosse Frau“ der europäischen Politik hat ihre wohl letzte Wahl gewonnen. Ein guter Grund, sie auf die Work-Titelseite zu stellen. Fata morgana. Merkels Wahl riecht jedoch nach Niederlage. Nicht nur, weil nun mehr als 90 pöbelnde Rechtsradikale ins Parlament einziehen. Ein Schock, 72 Jahre nach dem Dritten Reich. Angela Merkel ging unterwegs auch die SPD verloren, die treue Gehilfin ihres falschen Wirtschaftswunders, das massenhaft arbeitende Arme produziert, wie Work- Redaktor Michael Stötzel aufzeigt. In Deutschland können 16 Prozent nicht mehr von ihrer Arbeit leben. Das schafft Verheerung in den Köpfen und ist einer der Gründe für den Aufstieg der AfD. Der andere ist das Fehlen einer starken kulturellen und politischen Alternative. Eigentlich wäre dies der Part der Sozialdemokratie. Doch die Sozis schielten nur auf den Soziussitz hinter Merkel. Danach war dem SPD Kandidaten Martin Schulz die Erleichterung anzumerken, dass er wenigstens noch vor der AfD gelandet war. Blick nach Portugal. Merkel wird nun mit der scharf neoliberalen FDP ein Bündnis suchen. Dann wird undenkbar, was Europa dringend brauchte und sogar der Internationale Währungsfonds empfiehlt: die Erhöhung der deutschen Löhne. Deutschland rückt nach rechts. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 28.9.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Faschismus. Europa. Work, 2017-09-28.
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28.09.2017 Deutschland
Personen
Wahlen
Work
Michael Stötzel
Faschismus
Populismus
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Deutschland liebt „Mutti“ Merkel immer noch. Tendenz: abnehmend. Zwölf Jahre an der Macht: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein Phänomen. Aber jetzt ist sie auch „die Mutti“ der Rechtsradikalen. Die Verwirrung nach den deutschen Bundestagswahlen ist gross. Zum Beispiel bei den Dampfplauderern aus der Ökonomenzunft. Am Morgen danach erklärte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher: „Bessere Bildung und Qualifizierung, gezieltere Leistungen des Sozialstaates und eine stärker auf die Zukunft ausgerichtete Wirtschaftspolitik sind die richtigen Antworten auf das Erstarken des Populismus.“ Er reagierte damit auf die Tatsache, dass die rechtsradikale Partei AfD zur drittstärksten Partei Deutschlands aufgestiegen ist. Hinter CDU/CSU und SPD. Fratzschers Rezept gegen den Aufstieg der Rechtsradikalen hatte im Wahlkampf auch Martin Schulz vertreten. Der Bundeskanzlerkandidat der SPD und Merkels Konkurrent. Und war dafür bitter bestraft worden. Die SPD schreibt das schlechteste Wahlresultat ihrer Geschichte. Verlorene Jahre. Vergleichbare Rezepte gegen rechts hatte auch Kanzlerin Angela Merkel geäussert. Womit beide, SPD und CDU, immerhin eins zugaben: In den bisher zwölf Merkel-Jahren, davon acht Jahre mit der SPD als Juniorpartnerin, haben sie beide die nach ihrer Ansicht entscheidenden Fragen verschlafen. Das belegen offizielle Statistiken. Trotz stetig wachsender Wirtschaftsleistung ist die Armutsquote in Deutschland hoch wie nie. Knapp 16 Prozent der Bevölkerung, (…). Michael Stötzel.
Work online, 28.9.2017.
Personen > Stötzel Michael. Bundestagswahlen. Faschismus. Work, 2017-09-28.
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30.03.2017 VS Kanton
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Regierungsratswahlen
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Oskar over & out. Darum wählte das Wallis Freysinger wirklich ab. Systematisch machte sich SVP-Staatsrat Oskar Freysinger Milieu um Milieu zum Feind. Ein Abgesang. Er lümmelt grimmig herum. Er wäre so gerne der Alpen-Trump geworden. Jetzt ist er hässig. Zeigt, dass ihn dies alles nichts mehr angeht. Dabei hatte Oskar Freysinger solche Momente wie die Vereidigung der neuen Walliser Polizistinnen und Polizisten in der Kathedrale von Sitten immer genossen. Samt Fanfare, alten Waffen und beleibten Klerikern. Doch im März hat ihm das Volk Böses angetan. Es hat den SVP-Staatsrat, den Vizepräsidenten der mächtigsten Partei des Landes, abgewählt. Es hat den Retter des Wallis, der Schweiz und des Abendlandes ans Kreuz genagelt. Den „Menschenjäger“, der im Ulk-Film die „Grüezini“ (Rest-Schweizer) vor die Flinte nahm, hat es unter Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt. Vorhang für den Bänkelsänger und Pissoirpoeten. Das unverdaute Trauma. Sorgen muss sich Freysinger (57) deswegen keine machen. Er kassiert eine Regierungsratsrente von über 80‘000 Franken pro Jahr. Lebenslang. Plus, in ein paar Jahren, AHV und die zweite Säule der Lehrer-Pensionskasse. Das ist fürstlich: Der Zürcher Justizminister Martin Graf (Grüne) etwa musste sich nach der Abwahl im Jahr 2015 mit 14 Monatslöhnen begnügen. Aber Freysingers Flop ist eine Ohrfeige für die SVP. Sie hat nun in der Romandie keinen Regierungsmann mehr. Das Trauma der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat (2007) bekommt neues Futter. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 30.3.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Oskar Freysinger, SVP. Work online, 2017-03-30.
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21.03.2017 Türkei
Faschismus
Lehrkräfte
VPOD Schweiz

Faschismus
Lehrkräfte
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Schluss mit der Verfolgung von Lehrpersonen in der Türkei! Seit der Einführung des Ausnahmezustandes im vergangenen Sommer wurden in der Türkei mehr als 33'000 Lehrpersonen entlassen oder suspendiert. Zahlreiche Personen wurden inhaftiert. Der VPOD verfolgt die zunehmende Represssion in tiefer Besorgnis und fordert, dass die Rechte der Bevölkerung auf freie Meinungsäusserung respektiert werden. Unter anderem wurden über 1’400 Mitglieder der Gewerkschaft der Lehrpersonen Egitim Sen entlassen und über 11’700 Mitglieder dieser Gewerkschaft suspendiert sowie 3000 Mitglieder der KESK (Dachverband von Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in der Türkei) entlassen. Mit Repressionen wie Streik- und Demonstrationsverboten und dem Verbot, Medienmitteilungen zu veröffentlichen, werden die Kolleginnen und Kollegen daran gehindert, auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ihre Kritik am Vorgehen der Regierung zu äussern. Auch politische Betätigung im Hinblick auf die kommende Volksabstimmung über die Einführung eines autoritären Präsidialsystems (am 16. April 2017) wird verhindert, so dass nur regierungsnahe Positionen öffentlich verbreitet werden. Die beiden Verbände werden in die Illegalität abgedrängt, es wird Druck auf ihre Mitglieder ausgeübt, und neue Lehrpersonen müssen sich in mündlichen Befragungen zum Regime bekennen, wenn sie eine Stelle wollen. Gleichzeitig wird der Ausbau von religiösen Schulen gefördert, und Unterrichtsinhalte, die religiösen Dogmen widersprechen (…).
VPOD Schweiz, 21.3.2017.
VPOD Schweiz > Türkei. Lehrkräfte. VPOD Schweiz, 2017-03-21.
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13.03.2017 Türkei
Junge Welt
Regierung

Faschismus
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Solider Erdogan. Ankara kann sich auf Berlin verlassen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein Massenmörder und Terrorpate – und wird von Angela Merkel unterstützt. Die Mainstreammedien beschweigen das. Sie befassen sich gern mit seiner Rhetorik, reden aber ungern von den Massakern, die seine „Sicherheitskräfte“ im Osten der Türkei unter der kurdischen Bevölkerung anrichten. Von den gemeinsam geführten Kriegen in Syrien und im Nordirak ganz zu schweigen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte bescheinigte Ankara am vergangenen Freitag, von Juli 2015 bis Dezember 2016 bis zu 500‘000 Menschen dort zu Vertriebenen gemacht, ganze Gemeinden niedergewalzt, mit Folter und Mord ein Schreckensregime errichtet zu haben. Am Sonntag war das in den meisten Medien hierzulande vergessen. Es galt, sich über Erdogans Krawallbrüder und -schwestern aufzuregen, die in westeuropäischen Städten Fahnen schwenkten. Das von den Vereinten Nationen ausgestellte Zertifikat für Mord passt nicht zu der auf solidem Militarismus basierenden Kumpanei des türkischen Muslimbruders und der christlich frömmelnden und „Werte“ anbetenden deutschen Kanzlerin. Ihr strategisches Bündnis ist mit Blut getauft, mit deutschen Panzern und Gewehren, mit gestiegenem Waffenexport und mit der Stationierung von Hunderten Bundeswehrsoldaten in der Türkei besiegelt. Das ist das Fundament des gemeinsam seit 2011 verübten Staatsterrors der NATO-Mitgliedsländer gegen Syrien, der den dschihadistischen am Boden einschloss – der zeitigte „Antworten“ in Form der Attentate in Westeuropa. (…). Arnold Schölzel.
Junge Welt, 13.3.2017.
Junge Welt > Türkei. Faschismus. Regierung. Junge Welt, 2017-03-13.
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