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Anzahl gefundene Artikel: 35

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16.05.2019 Schweiz
Nestlé
Novartis
Vorwärts

Nestlé
Volltext
Wasser
Schweizer Giftkartell in Brasilien. Die Schweiz gilt mit Ihren glitzernden Bergseen gerne als Wasserschloss Europas. Dabei sind Schweizer Multis Weltmeister in der Wasserprivatisierung und -Vergiftung, etwa mit Atrazine, und verkaufen gleich auch noch die passenden Medikamente. Nirgends zeigt sich das so deutlich wie in Brasilien. Zwischen der industriellen Landwirtschaft, der Agrochemie-Industrie und der Pharma-Industrie gibt es, so die indische Ökofeministin Vandana Shiva, ein richtiges Giftkartell. Die Pharma-Industrie verkauft Medikamente gegen die von der Fast-Food- und Pestizidwirtschaft verursachten Krankheiten. Agrochemie und Pharma haben eine gemeinsame Herkunft, weiss Vandana Shiva. Und die liegt am Rheinknie. Einen grossen Anteil an diesem Kartell haben die Basler Konzerne Novartis und Syngenta. Giftiges Wasser für die Armen. Dem Kartell gehört aber auch noch ein anderer Schweizer Grosskonzern mit Hauptsitz in Vevey an. Nestlée setzt zunehmend auf die Karte der Wasserprivatisierung. Nestlée verkauft dort Flaschenwasser, wo die bessergestellten Mittelschichten kein Vertrauen in das öffentliche Trinkwasser haben. Je schlechter die Qualität des öffentlichen Trinkwassers, desto grösser die Motivation, das Wasser von Nestlèe zu kaufen. Das vergiftete Wasser wird dann jenen überlassen, die sich die Wasserflaschen nicht leisten können. Syngenta, Novartis und Nestlée schaffen so wundervolle Synergien, die die zukünftigen Profite ihrer Aktionäre sichern sollen. Nirgends (…). Ueli Gähler, Multiwatch.
Vorwärts, 16.5.2019.
Vorwärts > Wasser. Nestle. Vorwaerts, 2019-05-16.
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15.05.2019 Schweiz
Nestlé
Vorwärts

Nestlé
Volltext
Wasser
Widerstand gegen Nestlé. Der lokalen Bevölkerung In Vlttel (Frankreich) wird die Lebensgrundlage entzogen. Ein ähnliches Schicksal erleiden die Menschen rund um die Welt. Dem global tätigen Konzern, der 10,5 Prozent des weltweiten Wassermarktes kontrolliert, muss zwingend ein globaler Widerstand entgegengesetzt werden - auch hier in der Schweiz. Nestlés Flaschenwasser-Marke Vittel „erweckt die Vitalität in Ihnen“, verspricht die Werbung des Schweizer Multi. Gleichzeitig wird jedoch ausgeblendet, dass der lokalen Bevölkerung in Vittel, in den Vogesen im Osten Frankreichs, aus deren Grundwasserquellen das Flaschenwasser stammt, die Lebensgrundlage entzogen wird. Denn der Wasserspiegel in dem Gebiet sinkt jährlich um 30 Zentimeter. Die Quelle droht zu versiegen. Vom Kampf ums Wasser In Vlttel… Nestlé verfügt in Vittel praktisch über ein Monopol auf eine Ressource, die niemandem gehören sollte, ausser der lokalen Bevölkerung, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. So lautet die Kritik vom Collectif Eau 88 (ein Zusammenschluss von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen). Nestlé pumpt seit 1992 jedes Jahr 950‘000 Kubikmeter Wasser. Mittlerweile stellt sich heraus, dass spätestens 2050 die Quelle einen kritischen Stand erreichen wird. Mit wachsender Kritik senkt Nestlé im Jahr 2017 den Wasserverbrauch auf 750‘000 Kubikmeter - Kritiker'innen relativieren diese Senkung, Nestlé habe bloss an einer anderen (…).
Vorwärts, 16.5.2019.
Vorwärts > Nestle. Wasserquellen. Vorwaerts, 2019-05-15.
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21.02.2019 Zürich
Abstimmungen Zürich

Abstimmung
Privatisierung
Volltext
Wasser
Privatisierung abgelehnt. Die Vorlage für das neue Wassergesetz wurde von der Zürcher Stimmbevölkerung deutlich verworfen, zum grossen Frust der Bürgerlichen. Ausschlaggebend war die Ablehnung der Privatisierung dieses essentiellen Rohstoffs. Doch nicht alle Gefahren sind gebannt. Die Frage der Privatisierung löste eine breite Debatte aus. Die VertreterInnen bürgerlicher Parteien sahen vor, die Trinkwasserversorgung neu ausdrücklich so zu regeln, dass sie zu einem Teil privaten Investorlnnen in die Hände gegeben werden könnte. Die Vorlage legte den Privatisierungsanteil zwar auf maximal 49 Prozent fest und untersagte eine direkte Gewinnausschüttung, doch liesse sich dieses Verbot mittels indirekter Gewinnausschüttung leicht umgehen, zum Beispiel mittels Miet-, Outsourcing oder Investitionsverträgen. Auch die Gründung von Mischfirmen mit liberalisierten Teilen wäre möglich gewesen, wodurch Grossfirmen und Anlagefonds hätten einsteigen und sich an der Wasserversorgung der Gemeinden beteiligen können. Kapitalistische Weitsicht. Da das bestehende Gesetz keine Regelung zur Privatisierung enthalte, würde das neue Gesetz vor dem ungewollten Eingreifen von Unternehmen besser schützen. So die Behauptung der bürgerlichen Mehrheit im Parlament. Die neue Regelung würde daher einen „Schutz vor einer gänzlichen Privatisierung“ bringen, wie FDP-Präsident Hans-Jakob Bösch vertrat. Ein zwielichtiges Argument, anhand dessen man die kapitalistische Weitsicht des (…). Fabian Perlini.
Vorwärts, 21.2.2019.
Vorwärts > Wasser. Privatisierung. Abstimmung. Vorwaerts, 2019-02-21.
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26.04.2018 Brasilien
Nestlé
Vorwärts

Nestlé
Privatisierung
Volltext
Wasser
Run aufs blaue Gold. In Brasilien treibt der Schweizer Grosskonzern Nestle die Wasserprivatisierung voran. Gespräch mit dem brasilianischen Aktivisten Franklin Frederick, der sich für den Kampf gegen die Wasserprivatisierung engagiert. Eine Handvoll AktivistInnen haben in Lausanne eine Aktion gegen Nestle durchgeführt, vor dem Gebäude, in dem die Generalversammlung des Grosskonzerns stattfand. Sie verurteilten die Versuche Nestles, Wasser zu privatisieren. Hinter der Aktion stand Multiwatch, ein Bündnis von NGOs, Parteien und Gewerkschaften. Was bezweckt diese Aktion? Franklin Frederick: Multiwatch will den seltsamen Widerspruch innerhalb der Schweizer Wasserwirtschaft aufzeigen. Einerseits das Modell der Wasserversorgung durch den Service public, das auch ein Modell für Brasilien und andere Länder ist, weil es an ein Wunder grenzt, dass man Leitungswasser trinken kann. Andererseits fördert die Schweiz via der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) die Wasserprivatisierung. Sie unterstützt die Water Resources Group, eine öffentlich-private Partnerschaft, die auf Initiative von Nestle gegründet wurde. Stattdessen könnte die Schweiz doch ihre Staatsunternehmen dazu bringen, mit öffentlichen Wasserversorger in Brasilien zusammenzuarbeiten. Aber sie unterstützt Nestle. Nestle hat keine Kompetenzen in der öffentlichen Wasserversorgung; es weiss nur wie man Wasser abzapft, in  (…).
Vorwärts, 26.4.2018.
Vorwärts > Wasser. Privatisierung. Nestlé. Vorwärts, 2018-04-27.
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29.03.2018 Brasilien
Nestlé
Vorwärts

Hausbesetzung
Nestlé
Volltext
Wasser
Frauen besetzen Nestlé-Hauptquartier. Der Hauptsitz von NestIé Im brasilianischen Sao Lourenço Ist am 20. März von 600 Frauen besetzt worden. Die Aktivistinnen von der Landlosenbewegung MST protestierten gegen die Privatisierung von Wasser und verurteilten die Wasserlieferungen an internationale Konzerne. "Stellen Sie sich vor, Sie sind gezwungen, das Wasser in Flaschen zu kaufen, um den Durst zu stillen. Niemand würde das ertragen. Genau das wollen aber die Unternehmen in diesem Moment bei diesem Forum", erklärte Maria Gomes de Oliveira von der MST-Leitung. "Es ist sehr schlimm, ein internationales Forum für die Vermarktung unserer Wasserreserven zu schaffen. Sie sind nicht da, um das Management von irgendetwas zu diskutieren, sie machen eine Aktion, um das Land zum Preis von Bananen zu verkaufen", sagte sie weiter. Im Januar dieses Jahres trafen sich Staatspräsident Temer und Nestlé-Chef Paul Bulcke, um über die Ausbeutung des Guarani-Wasservorkommens zu diskutieren. Das Reservat umfasst vier Länder. Nach den Siegen der Konservativen in Argentinien und den parlamentarischen Staatstreichen in Paraguay und Brasilien könne nur Uruguay die Privatisierung verhindern. "Je mehr der Putsch sich vertieft, desto deutlicher wird der Einfluss grosser Wirtschaftsgruppen auf die Politik und ihr Interesse an der Ausbeutung unserer natürlichen Reichtümer", so Oliveira. Die Frauen der (…).
Vorwärts, 29.3.2018.
Vorwärts > Nestlé. Hausbesetzung. Wasser. Vorwärts, 2018-03-29.
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08.08.2017 Deutschland
Junge Welt
Landwirtschaft

Trinkwasser
Volltext
Wasser
Salzwasser aus dem Hahn. Hohe Nitratbelastung: Versorger warnen vor steigenden Preisen. Die deutschen Wasserversorger warnen vor deutlichen Preissteigerungen im kommenden Jahr. Am Pranger diesmal die Landwirtschaft: Seit Jahrzehnten würden zu viel Gülle und Mineraldünger auf Wiesen und Feldern verteilt, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes BDEW der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Wegen der daraus folgenden hohen Nitratbelastung werde die Wasseraufbereitung immer schwieriger. Nitrate sind Salze und Ester der Salpetersäure HNO3. Sie sind Bestandteil der Gülle aus den Stallungen und werden als Dünger verwendet. „Wir machen uns grosse Sorgen um den Zustand des Grundwassers“, sagte Weyand. „Das ist die wichtigste Ressource, die wir haben.“ Das Anfang des Jahres verabschiedete neue Düngerecht reiche nicht aus, um die Belastung zu senken. Offiziell geht die Bundesregierung davon aus, dass knapp ein Drittel der Messstellen im Bundesgebiet Nitratwerte über dem Schwellenwert von 50 Milligramm pro Liter ausweist. Aus Sicht der knapp 6‘000 deutschen Wasserversorgungsunternehmen ist die Lage jedoch erheblich kritischer, weil diese sich an einen deutlich niedrigeren Grenzwert halten müssen als den gesetzlich vorgeschriebenen. Aus dieser Sicht weisen fast alle Messstellen im Bundesgebiet zum Teil deutlich überhöhte Werte auf. (…).
Junge Welt, 8.8.2017.
Junge Welt > Wasser. Trinkwasser. Junge Welt, 2017-08-08.
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11.05.2016 Schweiz
Personen
TISA
VPOD Schweiz
Natascha Wey
TISA
Volltext
Wasser
Ertrinkt die Demokratie? Maude Barlow über Wasserprivatisierung und TISA. Die kriPo (kritische Politik an den Hochschulen) Zürich organisiert – mit Unterstützung des VPOD Schweiz – eine Veranstaltung mit einer der prominentesten Kritikerinnen der internationalen Freihandelsabkommen GATS, TISA, TTIP und Ceta. Maude Barlow, die kanadische Wasser und Frauenaktivistin, wird am Donnerstag, 12. Mai 2016 um 18.15 Uhr an der Universität Zürich sprechen. TISA (Trade In Services Agreement) ist ein internationales Abkommen, welches seit vier Jahren zwischen verschiedenen Staaten – auch die Schweiz – und privatwirtschaftlichen Akteuren geheim verhandelt wird. Das Abkommen strebt die unwiderrufliche Privatisierung aller öffentlichen Dienste an. Neben jener des Gesundheitswesens und der Bildung, ist auch die Privatisierung des Wassers geplant. Wasserzugang ist ein weltweites Menschenrecht, welches die UNO im Jahre 2010 anerkannt hat. Zudem ist Wasser ein öffentliches Gut, das allen gehört und die Verantwortung dafür sollte deshalb in der öffentlichen Hand liegen. Seit einigen Jahren jedoch wird dessen Privatisierung angetrieben und das Wasser wird vermehrt als globale Handelsware vermarktet. Internationale Firmen wollen diese Rechte besitzen, um Profit zu machen. Sie agieren ohne Rücksicht auf die verheerenden Folgen. So gefährden sie Menschenleben und nehmen Umweltschäden in Kauf. (…). Natascha Wey.
VPOD Schweiz, 11.5.2016.
VPOD Schweiz > TISA. Wasser. VPOD Schweiz, 2016-05-11.
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20.11.2015 Schweiz
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Personen
Work
Andreas Rieger
initiaitve
Privatisierung
Volltext
Wasser
Erfolgreiche Bürgerinitiative. Unser Wasser. „Wasser ist ein öffentliches Gut - es darf nicht verhökert werden.“ Gegen zwei Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger unterstützen diese Forderung. Das ist beachtlich. In Europa sind grosse Teile des Service public bereits privatisiert. Post, Bahn, Strom: fast alles kommt unter den Hammer. Jetzt wollten die Turbo-Privatisierer auch noch Wasserquellen und Wasserwerke an die Meistbietenden verkaufen. „So nicht!“ sagt die Europäische Gewerkschaftsföderation des öffentlichen Dienstes (EGÖD). Sie lancierte 2013 die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Bürgerrecht“. Die erste europäische Initiative, die mit Erfolg eingereicht werden konnte. Die EU-Kommission reagierte auf das Bürgerbegehren und kippte vorläufig „das Wasser“ aus ihrer neuen Privatisierungsrichtlinie. Das europäische Parlament nimmt die Initiative noch ernster und verlangt jetzt ein Gesetz, welches das Wasser als öffentliches Gut verankert. Das ist ein Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger der EU. Aber es ist auch ein Erfolg für das neue demokratische Recht der europäischen Initiative. Dieses hatte einen schwierigen Start. Viele Initiativprojekte überlebten die Vorprüfung nicht. Andere scheiterten zu einem späteren Zeitpunkt an der geforderten Million Unterschriften. (…). Andreas Rieger.
Work, 20.11.2015.
Personen > Rieger Andrea. Wasser. Bürgerinitiative. Work, 20.11.2015.
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18.12.2014 Schweiz
Nestlé
Personen
Work
Michael Stötzel
Volltext
Wasser
Weltausstellung
Weltausstellung 2015: Scharfe Kritik von Brot für alle. „Nestlé kauft sich den Schweizer Pavillon“. Der Schweizer Auftritt an der Weltausstellung in Mailand droht zur Nestlé-Propagandashow zu werden. Das befürchtet Tina Goethe vom Hilfswerk Brot für alle. Work: Die Mailänder Weltausstellung 2015 beschäftigt sich mit Ernährung, also mit einem entscheidenden entwicklungspolitischen Thema. Haben sich die Hilfswerke an der Konzeption des Schweizer Beitrags beteiligen können? Tina Goethe: Nein, meines Wissens fand keine Diskussion statt. Das finde ich störend. Aber die Idee des Pavillons, unser Konsumverhalten in den Mittelpunkt zu stellen, ist doch nicht schlecht, oder? Im Prinzip schon: Vier Türme sind mit Lebensmitteln gefüllt, und die Besucherinnen und Besucher können zugreifen. Wenn aber viele zu viel nehmen, hat es für die anderen zu wenig. Auf diese Weise will man dazu anregen, über Eigenverantwortung, Solidarität und Nachhaltigkeit nachzudenken. Offenbar haben die Aussteller nicht daran gedacht, dass es in Mailand im Sommer heiss ist … (…). Michael Stötzel, Interview.
Work online, 18.12.2014.
Personen > Stötzel Michael, Nestlé. Weltausstellung. Work, 18-12-2014.
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05.12.2014 Schweiz
Personen
Syndicom
Alain Carrupt
Trinkwasser
Volltext
Wasser
Gewerkschaft Syndicom wird „Blue Community“: Wasser ist ein lebenswichtiger Teil des Service public. Die Gewerkschaft Syndicom hat sich als erste Non-Profit-Organisation der Schweiz der internationalen Initiative „Blue Community“ angeschlossen. Die „Blue Community“ wurde in Kanada lanciert und setzt sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht und als öffentliches Gut ein. Für Syndicom als Branchengewerkschaft Medien und Kommunikation ist eine starke und sichere öffentliche Grundversorgung zentral. So ist der Austausch von Informationen und Daten über die Netze von Post und Telekommunikation für unsere moderne Gesellschaft existenziell. Ist der Zugang eingeschränkt oder wird er gar behindert, hat das gravierende Auswirkungen auf unseren Alltag. Diese Netze sind ein wichtiger Teil der öffentlichen Infrastruktur, welche in der Schweiz für einen hohen Lebensstandard und wirtschaftliche Prosperität sorgt. Viele Menschen leben derweil in Verhältnissen, in denen die viel existenziellere Versorgung mit ausreichendem und sauberem Trinkwasser nicht garantiert ist. 2010 hat die UNO-Generalversammlung deshalb den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht erklärt. Hier setzt die «Blue Community» an, welche Wasser als öffentliches Gut für alle erhalten will. Eine zentrale Forderung der internationalen Initiative ist, dass die Wasserversorgung in allen Ländern Aufgabe der öffentlichen Hand ist und bleibt. (…).
Syndicom, 5.12.2014.
Syndicom > Wasser. Blue Community. Syndicom, 1204-12-05.
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07.03.2014 Schweiz
Syndicom

Initiative
Volltext
Wasser

Wasser ist ein Teil des Service public. Syndicom möchte sich der internationalen Initiative „Blue Community“ anschliessen, als erste Non-Profit-Organisation in der Schweiz. Die Blue Community wurde in Kanada lanciert und setzt sich für den Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht und Wasser als öffentliches Gut ein. Nebst der bewussten politischen Positionierung bedeutet dieses Engagement für Syndicom, dass bei internen Veranstaltungen, bei Versammlungen und am Arbeitsplatz der Mitarbeitenden nur noch Trinkwasser aus der öffentlichen Versorgung angeboten wird. Soweit wie möglich soll auf abgepacktes und transportiertes Flaschenwasser verzichten werden. Für Syndicom ist eine starke und sichere öffentliche Grundversorgung zentral. Etwa der Austausch von Informationen und Daten über die Netze von Post und Telekommunikation ist für unsere Gesellschaft lebenswichtig. Ist der Zugang eingeschränkt oder wird er gar behindert, hat das gravierende Auswirkungen auf unseren Alltag. Diese Netze sind ein wichtiger Teil der öffentlichen Infrastruktur, welche in der Schweiz für einen hohen Lebensstandard und wirtschaftliche Prosperität sorgt.

Syndicom, 7.3.2014.
Syndicom > Wasser. Syndicom. 2014-03-07.

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07.03.2014 Schweiz
Syndicom

Initiativen
Volltext
Wasser

Wasser ist ein Teil des Service public. Syndicom möchte sich der internationalen Initiative „Blue Community“ anschliessen, als erste Non-Profit-Organisation in der Schweiz. Die Blue Community wurde in Kanada lanciert und setzt sich für den Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht und Wasser als öffentliches Gut ein. Nebst der bewussten politischen Positionierung bedeutet dieses Engagement für Syndicom, dass bei internen Veranstaltungen, bei Versammlungen und am Arbeitsplatz der Mitarbeitenden nur noch Trinkwasser aus der öffentlichen Versorgung angeboten wird. Soweit wie möglich soll auf abgepacktes und transportiertes Flaschenwasser verzichten werden. Für Syndicom ist eine starke und sichere öffentliche Grundversorgung zentral. Etwa der Austausch von Informationen und Daten über die Netze von Post und Telekommunikation ist für unsere Gesellschaft lebenswichtig. Ist der Zugang eingeschränkt oder wird er gar behindert, hat das gravierende Auswirkungen auf unseren Alltag. Diese Netze sind ein wichtiger Teil der öffentlichen Infrastruktur, welche in der Schweiz für einen hohen Lebensstandard und wirtschaftliche Prosperität sorgt. Viele Menschen leben derweil in Verhältnissen, in denen die viel existenziellere Versorgung mit ausreichend und sauberem Trinkwasser nicht garantiert ist.



Syndicom, 7.3.2014.

Syndicom > Wasser. Syndicom. 2014-03-07.

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05.07.2013 Schweiz
EU
Personen
Work
Michael Stötzel
EU
Privatisierung
Volltext
Wasser

EU-Wasser-Initiative. Das Wasser gehört allen. Die erste EU-Initiative zeigt Wirkung: EU-Kommissar Michel Barnier mottet seine Pläne ein. Es ist die erste EU-Bürgerinitiative, und sie wendet sich gegen die Wasser-Privatisierungspläne von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier. Bis 2020 wollte dieser europaweit die Wasserversorgung für private Wasseranbieter öffnen (Work berichtete). Auf Initiative der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben sich über 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger der EU-Staaten für die Bürgerinitiative aus gesprochen. (...). Michael Stötzel.

Work, 5.7.2013.
Personen > Stötzel Michael. Wasser. Privatisierung. Work. 2013-07-05.

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05.04.2013 Scuol
Personen
Work
Jean Ziegler
Trinkwasser
Volltext
Wasser

Recht auf Wasser. 20 Mineralquellen mit grosser Heilkraft entspringen dem Schiefergebirge hoch über dem wundervollen Bündner Dorf Scuol. Majestätisch fliesst der lnn durch die schneebedeckten Wiesen und dunklen Schluchten des Unterengadins. Am Freitag, dem 22.März 2013 beging die Uno den Weltwassertag. Dicht drängten sich die Menschen aus diesem Anlass im Gemeindesaal von Scuol. Ihre Diskussion zeugte von einer erstaunlichen Bewegung, die das europäische Kollektivbewusstsein erfasst hat. (...). Jean Ziegler.

Work, 5.4.2013.
Personen > Ziegler Jean. Wasser Scuol. Work 4.5.2013.

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26.01.2012 Lausanne
Nigeria
Pakistan
Attac
Filmtage Solothurn
Nestlé
Personen
WOZ
Sonja Wenger
Trinkwasser
Überwachung
Volltext
Wasser

Das Geschäft mit Wasser. „Was hat Nestlé zu verstecken?“ Ein neuer Schweizer Dokumentarfilm setzt sich mit der Frage auseinander, wie Nestlé mit Wasser und Kritik umgeht. Trotz massiver  Behinderungsversuche vonseiten des  Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé kommt (...). Sonja Wenger.

WOZ. Donnerstag, 2012-01-26.
WOZ > Wasser. Nestlé. 2012-01-26.doc.

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20.01.2012 Aethiopien
Schweiz
Filmtage Solothurn
Nestlé
Personen
Syndicom-Zeitung
Geri Krebs
Film
Trinkwasser
Volltext
Wasser

Wenn Trinkwasser zur Marke wird. Dass Nestlé, grösster Lebensmittelkonzern der Welt, gewissermassen über Leichen geht, ist seit vierzig Jahren, seit der Kampagne „Nestlé tötet Babys“, bekannt. Wie der Multi in den letzten zwanzig Jahren auch zum grössten Flaschenwasserproduzenten wurde und welche Folgen dies hat, davon handelt der sorgfältig recherchierte Kinodokumentarfilm „Bottled Life –Nestlés Geschäfte mit Waser“ von Urs Schnell und Res Gehriger. (...). Geri Krebs.

Syndicom-Zeitung, 2012-01-20.
Syndicom > Wasser. Nestlé. 2012-01-20.doc.

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04.05.2009 Luzern
Nestlé
Unia Zentralschweiz

Wasser
Autonome wollen Nestlé-Chef stören. Der Auftritt von Nestlé-Chef Peter Brabeck am 6. Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) sorgt für Gesprächsstoff. Unter dem Titel "Brabeck in die Wüste schicken", ruft die Jugendsektion der Gewerkschaft Unia für den kommenden Mittwoch zu einer "friedlichen Aktion gegen die Brabeck-Rede" auf. Der Nestlé-Chef referiert am Mittwochvormitteg in der Swiss Life Arena. Seit dem Wochenende machen nun auch verschiedene linke autonome Gruppen gegen Peter Brabeck mobil. "Ziel unserer Aktion ist es, dass Brabeck sein Referat am Mittwoch nicht halten kann. Wie wir dabei vorgehen wollen, lassen wir noch offen", erklärt ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung. In einer Mitteilung werfen die autonomen Gruppen dem Chef des weltgrössten Nahrungsmittelherstellers Nestlé "Profit- und Machtgier" vor. Sie kritisieren, dass Brabeck Wasser nicht als Menschenrecht, sondern als Handelsware betrachte. (...). Neue Luzerner Zeitung 4.5.2009
20.02.2009 Schweiz
Energieversorgung
Personen
Michael Kaufmann
Wasser
Ein nationaler Sachplan für die Wasserkraft. Lösungsansätze für die Konflikte um anstehende Ausbauten. Ökologische Anliegen in der Stromproduktion können im Widerspruch zu anderen Umweltschutzzielen stehen - einer der Interessenkonflikte, die am diesjährigen Natur-Kongress in Basel behandelt wurden. Michael Kaufmann vom Bundesamt für Energie regt als Lösung die Definition von Schutz. uznd Nutzungszonen auf nationaler Ebene an. (...). Michael Kaufmann. NZZ 20.2.2009
07.11.2008 Biel
Attac

Wasser
Wasserversorung nicht privatisieren. "Wasser ist Allgemeingut und muss in der öffentlichen Hand bleiben", sagt Claire Magnin, Stadträtin der Grünen und Mitglied von Attac Biel-Jura. "Die Schweiz ist ein Wasserschloss. Das könnte gewisse Begehrlichkeiten wecken". Tatsächlich zeichnet sich weltweit eine Tendenz zur Privatisierung der Wasserversorgung ab. Aus diesem Grund hat die Politkerin eine Motion im Stadtparlament eingereicht. Darin wird die Stadt Biel aufgefordert, die Erklärung für einen globalen Wasservertrag zu unterzeichnen. (…). BT 7.11.2008
15.02.2004 Twann
Wasserverbund

Wasser
Genügend und gutes Wasser für alle. Wasserverbund Linkes Bielerseeufer. Um Menge und Qualität des Wassers am linken Bielerseeufer zu garantieren, liegt jetzt das Projekt des Wasserverbundes CEBIW zur Abstimmung vor. Foto Stefan Wermuth. BT 15.2.2004
06.12.2002 Schweiz
Wasser
Work

Privatisierung
Wasser
Das Geschäft mit dem Wasser. Die Lebensbedingungen aller Menschen wird den geschäftlichen Interessen Einzelner unterworfen. Acht Fragen an den Wasserexperten Fritz Brugger zum Stand einer unheimlichen Entwicklung. Mit Fotos. Fritz Brugger. Work 6.12.2002
27.07.2000 Biel
ESB

Wasser
Nidau. Wasser interessiert den Gemeindekassier nicht. Bund 20.7.2000
18.05.2000 Biel
ESB

Wasser
Wasseruhren statt Wasseranschlüsse. Bund 28.4.2000
28.04.2000 Biel
ESB

Wasser
Politisches Hickhack um Wasser, Anschlüsse und Zähler. Bund 18.4.2000
14.10.1999 Biel
ESB

Tarife
Wasser
Wassergrundgebühr: Neue Berechnung. Fast wie ein Schlag ins Wasser. BT 14.10.1999
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