Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 95

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10.03.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
GA-FVP. Fahrvergünstigungen
Volltext
Fahrvergünstigungen für das Personal. Das GA-FVP im Fokus. In der Sonntagspresse wurden die Fahrvergünstigungen des Personals (FVP) auf eine einseitige, reisserische Art thematisiert, die für den SEV inakzeptabel ist. Denn sie entspricht nicht den Tatsachen. „Jedes sechste GA ist ein Schnäppchen aus dem Mitarbeiter-Shop“, titelte die „SonntagsZeitung“ am 10. März. 2018 hätten 260 öV-Unternehmen 101'243 GA-FVP mit Rabatten zwischen 30 und 82% abgegeben, während 490'000 GA zu kommerziellen Preisen verkauft wurden. 57% der GA-FVP gingen an Mitarbeitende, 29% an Angehörige und 14% an Pensionierte. „Das Geschenk, das die Branche ihren Mitarbeitenden macht, hat laut zurückhaltenden Hochrechnungen einen Marktwert von 380 Millionen Franken. Der Verkauf der rabattierten GA bringt jährlich 120 Millionen ein.“ VöV verteidigt FVP. Den Wert der Rabatte so zu berechnen sei eine (falsche) „Milchbüchleinrechnung“, sagte dazu Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr im „Echo der Zeit“ von Radio SRF. „Denn diese Mitarbeitenden machen ja sehr häufig Dienstreisen: das hat einen Wert. Zudem ist zu berücksichtigen, dass diese GA-Vergünstigungen von den Mitarbeitenden versteuert werden. Ich bin überzeugt, dass den Steuerzahlenden unter dem Strich nichts verloren geht.“ Im Gegenzug gewännen die öV-Betriebe motivierte Mitarbeitende, die sich stark mit ihnen identifizierten. Auch die FVP für Angehörige und Pensionierte hätten seit jeher zur Betriebskultur gehört: „Das hat sich (…).
SEV, 10.3.2019.
SEV > GA-FVP. Fahrverguenstigungen. SEV, 2019-03-10.
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20.02.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Sicherheitsbranche
Markus Fischer
GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Securitrans: Sparen beim GAV? Nein danke! Securitrans will den 2012 letztmals verhandelten GAV per 1. Januar 2020 neu aushandeln und verschlechtern, um „wettbewerbsfähiger zu werden“. Die rund 30 Teilnehmenden an der Branchenversammlung Securitrans des SEV-Unterverbands AS vom 9. Februar in Zürich waren sich einig, dass ihre Anstellungs- und Arbeitsbedingungen nicht schlechter werden dürfen. „Diese GAV-Verhandlungen werden nicht einfach, denn die Geschäftsleitung verfolgt damit ausdrücklich das Ziel, den Personalaufwand zu reduzieren“, erklärte SEV-Gewerkschaftssekretär Stefan Marti den versammelten Kolleg/innen. Er betreut seit Anfang Jahr als Nachfolger von Gewerkschaftssekretärin Lucie Waser das Securitrans-Personal. Bei seinem Antrittsbesuch bei Securitrans-CEO Désirée Baer und HR-Leiter Andreas Feuz Ende Januar wurde Marti gleich mit der Forderung nach tieferen Personalkosten konfrontiert. Sonst sei Securitrans gegenüber der Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig, besonders im Bereich Objektschutz (Überwachung von Immobilien). Dort bezahlten Firmen wie Protectas, Delta oder Securitas tiefere Löhne, sagte die Securitrans-Spitze und verwies auf den GAV für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen, den die Unia mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) abgeschlossen hat. Dieser GAV enthalte Mindestlöhne, die deutlich unter jenen von Securitrans lägen. Aber auch im Bereich Baustellensicherheit arbeite die Konkurrenz (…). Markus Fischer.
SEV, 20.2.2019.
SEV > Sicherheitsdienste. GAV, 2019-02-20.
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29.01.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Volltext
Zugbegleitung
Auf den Spuren von… Ruedi Baumann, Kundenbegleiter. Die SEV-Zeitung begleitete Ruedi Baumann bei seiner Arbeit als Zugchef und sprach mit ihm über seine langjährige Erfahrung in der Peko Division Personenverkehr und als Vizepräsident des ZPV Säntis Bodensee. Ruedi Baumann und Urs Wenger haben ihren Frühdienst schon um 4 Uhr 21 begonnen. Nun bleibt ihnen noch die Interregio-Fahrt von Zürich HB nach St. Gallen. „Urs als Sektionspräsident und ich als sein Vize sind auch im SEV ein eingespieltes Team“, sagt Ruedi und beantwortet vor dem Flirt-Doppelstockzug Fragen zweier Kundinnen, bevor er kurz mit dem Lokführer telefoniert. Um 12 Uhr 09 fertigt er den Zug klassisch ab: mit einer Drehung des Vierkantschlüssels im orangen Kasten, Hochhalten einer gelben Karte (für ein Foto) und einem Pfiff. An den sieben Zwischenstationen wird er den Zug meistens per Handy-App abfertigen. Nachdem der Zug über die letzten Weichen des Vorbahnhofs gewankt ist, steigt Urs die Treppe hoch und Ruedi bittet unten freundlich um die Fahrausweise. Flink checkt sein Handy Swisspass um Swisspass, blitzartig stanzt die Billettzange Löcher in Tickets. Plötzlich stutzt Ruedi: „Sie haben trotz Ihrem Halbtaxabo ein ganzes Billett nach St. Gallen gelöst“, sagt er zu einem älteren Kunden und gibt ihm einen Elvetino-Bon im Wert von sechs Franken. Die restlichen zehn zuviel bezahlten Franken muss sich der Kunde als Gebühr ans Bein streichen. (…). Markus Fischer.
SEV, 29.1.2019.
SEV > Zugbegleiter. SEV, 2019-01-29.
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29.01.2019 Schweiz
Personen
Schifffahrt
SEV Schweiz
Markus Fischer
Tagung
Volltext
Schifffahrt: Zusammenstehen lohnt sich. An der Branchentagung Schiff des Unterverbands VPT vom 23. Januar in Luzern auf dem Motorschiff Europa bilanzierten die rund 40 Teilnehmenden die aktuelle Situation in den Schiffsbetrieben. Die Schiffsleute des Lago Maggiore mussten nach dem 20-tägigen Streik im Juni/Juli 2017 anderthalb Jahre lang mit der neuen Arbeitgeberin SNL (Società navigazione del lago di Lugano) verhandeln und am 3. Juli nochmals einen Tag streiken, bis Ende November vor dem kantonalen Einigungsamt unter Vermittlung eines Tessiner Regierungsrats ein GAV für die nächsten drei Jahre unterzeichnet wurde. So konnte die ursprünglich drohende Lohneinbusse von über 1000 Franken im Monat erheblich reduziert werden durch eine – aus einem Fonds finanzierte – Abfederung des Abbaus der Wohnortzulage, durch die Etappierung ihres Abbaus sowie durch die Anhebung der SNL-Löhne um insgesamt 5% bis 2023. «Somit profitiert auch das Personal des Luganersees vom Kampf ihrer Kollegen vom Lago Maggiore», erklärte Gewerkschaftssekretär Angelo Stroppini. «Entscheidend war ihr enger Zusammenhalt vom Anfang bis zum Schluss.» Wichtige Errungenschaften seien auch das Schiedsgericht und Bestimmungen zum Schutz der Saisonangestellten. «Dieser Kampf hat sehr lange gedauert und enorm viel Einsatz und Nerven gekostet, doch er zeigt beispielhaft, dass sich das Kämpfen lohnt», sagte SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger. Angelo Stroppini und der anwesende Kapitän und Personalkommissionspräsident Domenico Ferrazzo erhielten einen kräftigen Applaus. (…). Markus Fischer.
SEV, 29.1.2019.
SEV > Schifffahrt. Branchentagung. SEV, 2019-01-29.
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18.12.2018 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Personenverkehr
SBB
Volltext
SBB-Projekt „WEP“: Hohes Tempo schadet der Qualität. Mit der neusten Phase im Projekt „Weiterentwicklung Personenverkehr“ (WEP) will die SBB diverse Geschäftsbereiche zusammenlegen oder auftrennen. Für mindestens 400 Mitarbeitende soll der Arbeitsort ändern. Obwohl manche Versetzungen aus SEV-Sicht nicht wirklich oder nicht sofort nötig sind, werden sie mit Hochdruck und etlichen Pannen vorangetrieben, was die Betroffenen verärgert und verunsichert. Einige haben schon gekündigt. Um die Abwanderung von Knowhow abzuwenden und die vielen offenen Fragen zu klären, fordert der SEV einen Marschhalt, bis die neuen Strukturen klar sind. Mehr Zeit ermöglicht bessere Lösungen für die von Arbeitsortwechseln Betroffenen. Der SEV und seine Partner der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft (VG) wurden von der SBB am 9. Oktober über die Phase 2 im Projekt WEP der Aufbauorganisation P-O informiert. Diese „Riesen-Kiste“ betrifft Hunderte von Mitarbeitenden in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Rollmaterial, Lok-, Zug-, Rangier- und Reinigungspersonal inklusive Personaleinteilung und Steuerung/Lenkung sowie Ereignismanagement. Sie alle sollen im Bereich „Bahnproduktion“ zusammengelegt werden, um Schnittstellen zu eliminieren und Synergien zu erreichen. Zum Beispiel sollen die Bereiche Fahrzeugindustrie, Materiallogistik und Instandhaltung Zugbereitstellung (ZBS) im „Unterhalt Rollmaterial“ zusammengeführt werden. Das erachtet die VG in  (…). Markus Fischer.
SEV, 18.12.2018.
SEV > SBB. Personenverkehr. SEV, 2018-12-18.
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20.11.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Sekretariat
Volltext
Denise Engel, Projektassistentin. Als Bahnbetriebsdisponentin hatte Denise Engel mehr Bewegung zwischen Schalter, Stellpult und Perron als heute am PC. Doch auch als Projektassistentin hat sie vielfältige Aufgaben. Sie ist keine Blenderin und Vielrednerin, sondern eine zuverlässige Teamplayerin, die lieber im Hintergrund bleibt. Doch ihre Meinung sagt sie durchaus, auch im SEV. Der SEV-GAV-Konferenz gehört Denise Engel an, seit bei der SBB das GAV-Zeitalter begann, und der Delegiertenversammlung des Unterverbands AS, seit SBV und VPV vor fünf Jahren fusionierten. Vorher schon war sie SBV-Delegierte, zuvor viele Jahre Protokollführerin ihrer SBV-Sektion und Leiterin des SEV-Jugendforums Zürich. Seit sechs Jahren arbeitet sie in der Peko Division Infrastruktur mit (und befürchtet, dass deren Verkleinerung zum Verlust von Knowhow und vermehrtem Koordinationsbedarf führt). Auch an den Kundgebungen und Aktionen des SEV ist sie stets präsent. Trotzdem wundert sie sich über die Interviewanfrage: „Warum gerade ich?“ Einige Tage später treffen wir uns im Westlink-Verwaltungsgebäude der SBB in Zürich-Altstetten. An einem Fenstertisch der Bar im Erdgeschoss, mit Blick auf Hochhäuser und Trams, zeichnet sie ihren Berufsweg nach. Eisenbahnerin von der Pike auf. Nach Schnupperlehren im Hotelfach und bei der Bahn steigt die Zürcherin 1989 in Horgen in die dreijährige Betriebsdisponentenlehre ein. Nach wenigen Wochen wirbt der Bahnhofvorstand-Stellvertreter die 16-Jährige für den SEV: (…). Markus Fischer.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Fischer Markus. Sekretariat. Projektassistentin. SEV, 23018-11-20.
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20.11.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Generalstreik
Volltext
Nie mehr Unrecht wie 1914-1918! Im Zentrum der VPT-Tagung vom 10. November in Dürnten (ZH) stand der Generalstreik vor 100 Jahren. SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger zeigte auf, dass im Ersten Weltkrieg ein Erwerbsersatz für die Soldaten ebenso fehlte wie Massnahmen für eine gerechte Verteilung der knappen Güter. So gerieten viele Arbeiterfamilien in grosse Not. Zudem hatte die Arbeiterschaft wegen dem Majorzwahlsystem und dem Vollmachtenregime kaum noch ordentliche politische Einflussmöglichkeiten. Weil Rationierungen lebenswichtiger Güter erst ab März 1917 eingeführt wurden, kam es bereits 1915 zu massiven Preissteigerungen, die zu Protesten führten. Auf städtischen Märkten taten sich Arbeiterfrauen zusammen, um den Bauern klar zu machen, dass sie keine höheren Preise bezahlen konnten. Es gab auch Streiks für Lohnerhöhungen und gegen die langen Arbeitstage sowie eigentliche Hungerdemonstrationen. Im Juni 1918 lebten von den knapp vier Mio. Schweizer/innen fast 700'000 unter der Armutsgrenze und waren auf Sozialhilfe angewiesen. Vor Suppenküchen und Stellen für Lebensmittelhilfe bildeten sich Schlangen. Die Arbeiter waren zornig, wegen ständigem Aktivdienst ihre Familien nicht mehr ernähren zu können, während Industrielle und Banker gute Kriegsgeschäfte machten und Bauern und Spekulanten von den steigenden Preisen profitierten. Das im Februar 1918 gegründete Oltener Aktionskomitee bestehend aus Sozialdemokraten und (…). Text und Fotos: Markus Fischer
SEV, 20.11.2018.
SEV > Generalstreik. SEV, 2018-11-20.
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06.11.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo: Wagenladungsverkehr. Wie kommen die Gespräche über die Zukunft des Wagenladungsverkehrs im Rahmen der Interessengemeinschaft WLV voran? Der Verband der verladenden Wirtschaft lobt SBB Cargo für ihr offenes Ohr. Im März kündigte SBB Cargo an, die Hälfte ihrer noch 340 Zustellpunkte des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) zu überprüfen, weil deren Auslastung von durchschnittlich zwei Wagen pro Tag für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genüge. Man müsse mit den Kunden über Zusammenlegungen oder flexible, nicht mehr tägliche Bedienung auf Bestellung sprechen. Zu diesem Zweck wurde die Interessengemeinschaft Wagenladungsverkehr (WLV) gegründet, bestehend aus SBB Cargo, dem Verband der Verlader, Anschlussgleis- und Wagenbesitzer VAP und dem VöV als Vertreter aller Verkehrsunternehmen. Eine positive Zwischenbilanz dieser Gespräche zogen VAP-Generalsekretär Frank Furrer und Hans-Peter Hadorn, Präsident der Kommission Güterverkehr des VöV, vor den Bahnjournalisten Schweiz an deren Inforeise zum Güterverkehr am 25. Oktober im Swissterminal in Frenkendorf (BL). Rahmenbedingungen verbessern. Frank Furrer ging zuerst auf den ständigen Rückgang des EWLV in den letzten Jahren ein. Als Gründe nannte er einerseits die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr wegen fehlender Netzkapazitäten und Anlagen. Sowie wegen seiner Benachteiligung gegenüber dem Personenverkehr nicht nur bei den Trassen, sondern z.B. auch bei den vom Bund finanzierten Agglomerationsprogrammen: (…). Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2018-11-06.
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28.08.2018 Genf
Personen
Schifffahrt
Markus Fischer
Yves Sancey
Betriebsunfälle
CGN Genf
Volltext
Zunehmende Regelverstösse auf den Schweizer Seen. Stress für die Schiffsführer/innen. Der Sommer 2018 ist schön und heiss und ladet zum Baden, Paddeln und Bötlen. Viele missachten dabei leider die einfachsten Grundregeln. Ein Albtraum für unsere Kolleg/innen der Kursschifffahrt… Von allen Schiffsbetrieben ist zu hören, dass Kapitäne täglich mehrfach heikle Notfallmanöver vollführen müssen, um gefährliche Situationen zu entschärfen, in die sich Badende, Paddlerinnen, Kanufahrer und andere „Wasserratten“ durch unbewusste oder bewusste Missachtung von Sicherheitsregeln begeben. Ein besonderes Problem ist das zum Teil waghalsige, ja selbstmörderische Verhalten gewisser Badender an den Landestegen. Dagegen hat die Genfersee-Schifffahrtsgesellschaft (CGN) im Juli denn auch eine Sensibilisierungskampagne lanciert. Immer weiter hinaus. Aber auch ausserhalb der 300-Meter-Uferzone, wo Matratzen und Gummiboote nichts mehr zu suchen haben und Schwimmwesten vorgeschrieben sind, tummeln sich immer mehr Hobbymatrosen unter völliger Missachtung nautischer Grundregeln. „Schwimmerinnen und Paddler wagen sich phänomenal weit hinaus, schneiden uns den Weg ab und sind sich keiner Gefahr bewusst. Beim ersten gröberen Windstoss ist die Notfallzentrale überfordert“, sagt CGN-Kapitän Mathias Gay-Crosier, der die SEV-Sektion Lac Léman präsidiert. Ständig müssten die (...).
Yves Sancey, Markus Fischer.
SEV, 28.8.2018.
Personen > Sancey Yves. CGN. Betriebsunfälle. SEV, 2018-08-28.
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16.07.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Philipp Hadorn
Interview
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
„Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden“. Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. Kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt. Kontakt.sev: Welche Infos hat SBB Cargo dem Begleitausschuss vom letzten Freitag zum Abbau gegeben? Haben schon Mitarbeitende die Stelle verloren oder sind über den Verlust ihrer Stelle orientiert worden? Philipp Hadorn: Das Reorganisationsprogramm Struko (Reduktion der Strukturkosten) ist aus Sicht von SBB Cargo auf Kurs. Von 674,5 Vollzeitstellen (FTE) 2015 sind Ende April 2018 noch 474,6 ordentlich besetzt. Bis Ende Jahr folge noch der Abbau von weiteren knapp 23 FTE. Ebenfalls für 23 Mitarbeitende konnte keine geeignete Lösung gefunden werden. Sie wurden ans Arbeitsmarktcenter (AMC) übergeben. Auch Frühpensionierungslösungen mussten erarbeitet werden. Die Überprüfung der Bedienpunkte im Hinblick auf erste Schliessungen auf den Fahrplanwechsel 2018/2019 ist in voller „Talfahrt“, was wohl der „Rückzugs- und Optimierungspolitik“ von SBB Cargo entspricht. (…). Fragen: Markus Fischer
SEV, 16.7.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-08-16.
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04.04.2018 Schweiz
Frauen
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Volltext
Die rund 70 Pensionierten hörten nicht nur zu, sondern brachten sich auch aktiv ein. Branchentagung Pensionierte des Unterverbands VPT. Die Rechte spart bei den Kleinen. Die politische Grosswetterlage mit einem Parlament und einem Bundesrat rechts der Mitte, welche Liberalisierung, Wettbewerb, Privatisierung und Sparen priorisieren, hat auch Folgen für die Pensionierten. So will die Parlamentsmehrheit bei den Ergänzungsleistungen massiv sparen. Das Thema "Ergänzungsleistungen" der Branchentagung der VPT-Pensionierten vom 15. März in Olten war aktuell, denn gleichentags beriet der Nationalrat die EL-Reform und erhöhte die Kürzungen des Ständerats von 352 auf 700 Mio. Viel zu tiefe Mietzinsmaxima. "Besonders wichtig wären höhere Mietzinsmaxima, denn seit ihrer letzten Anpassung 2001 sind die Mietzinsen im Schnitt um rund 24% gestiegen", sagte SGB-Zentralsekretär Reto Wyss. Doch der Nationalrat will sie nur in Städten leicht erhöhen (für Alleinstehende von 1100 auf 1200 Franken), auf dem Land aber nicht. Und neu sollen die Kantone sie gar um 10% senken können. Einziger positiver Punkt der Reform ist nur noch, dass man ab 58 Jahren beim Verlust der Stelle neu Anrecht darauf haben soll, in der Pensionskasse zu bleiben und eine Rente zu erhalten. Dies hatte schon die im September verworfene "Altersvorsorge 2020" vorgesehen, die von rechts mit dem Argument bekämpft wurde, dass Bedürftige ja EL beantragen könnten. (…). Markus Fischer.
SEV, 4.4.2018.
SEV > Ergänzungsleistungen. SEV, 2018-04-04.
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04.04.2018 Schweiz
Frauen
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Yves Sancey
Frauen
Schwangerschaft
Volltext
Eine Mutter kämpft für ihr Recht. Seit 2014 haben alle arbeitenden Mütter in der Schweiz Anrecht auf bezahlte Stillpausen am Arbeitsplatz. Doch die Genfer Verkehrsbetriebe TPG sträubten sich neulich noch gegen die Anwendung dieses Bundesrechtes. Die junge Tramführerin Esperanza Muñoz wurde im August 2017 Mutter. Da sie nach der Wiederaufnahme der Arbeit weiter stillen wollte, erkundigte sie sich über ihre Rechte. Ihr Arzt bescheinigte, dass sie aus gesundheitlichen Gründen und im Interesse des Stillens während dessen Dauer vom Fahren zu dispensieren sei.* Als sie das Arztzeugnis im November dem Arbeitgeber vorlegte, antwortete der Rechtsdienst, dass die Bestimmungen des Arbeitsgesetzes zum Stillen für sie nicht gälten, da sie dem Arbeitszeitgesetz (AZG) unterstehe. Sie suchte Rat beim SEV und einem Anwalt. Der verwies die TPG auf Artikel 17 des AZG, der klarstellt: "«Für den Gesundheitsschutz, die Beschäftigung, die Ersatzarbeit und die Lohnfortzahlung bei Mutterschaft gelten die Bestimmungen des Arbeitsgesetzes (…)." Trotz der klaren Rechtslage und dem Arztzeugnis verlangten die TPG aber von der stillenden Mutter, ab 15. Januar wieder zu fahren. Also ging sie an diesem Tag in die Garage, damit man ihr nicht Fehlen am Arbeitsplatz vorwerfen konnte, jedoch in Zivilkleidung, da ihr das Arztzeugnis vom Fahren abriet. Dank der Unterstützung des SEV lenkten die TPG schliesslich ein, wiesen ihr bis auf Weiteres eine Büroarbeit zu und gestanden ihr täglich maximal 90 bezahlte Minuten (…). Yves Sancey, Markus Fischer.
SEV > Frauen. Stillpause. SEV, 4.4.2018.
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08.02.2018 Schweiz
Löhne
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Lohnerhöhungen
Volltext
Konzessionierte Transportunternehmen. Lohnverhandlungen 2018 bei den KTU: Versuch einer Bilanz. Der SEV führt schweizweit mit über 60 konzessionierten Transportunternehmungen (KTU) Lohnverhandlungen. 2018 sind substanzielle allgemeine Lohnerhöhungen die Ausnahme, doch die in den Lohnsystemen vorgesehenen individuellen Aufstiege werden zumeist gewährt. Hinzu kommen in vielen KTU Einmalprämien und diverse Verbesserungen, etwa bei Zulagen. Gewisse KTU leisten ausserordentliche Beiträge an die Pensionskasse. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) forderte für 2018 allgemein 1,5 bis 2 Prozent mehr Lohn mit folgender Begründung: Die Teuerung hat wegen der Abschwächung des Frankens erstmals seit fünf Jahren etwas zugelegt (auf 0,7% im Oktober). Die Krankenkassenprämien steigen 2018 weiter um durchschnittlich rund 4%. Die Beiträge an die Pensionskassen nehmen ebenfalls laufend zu, weil die Sparkapitalien zurzeit nur geringe Erträge abwerfen und weil die Lebenserwartung zunimmt. Zudem erleben wir gerade einen Konjunkturaufschwung: Davon muss das Personal auch etwas haben. Keine allgemeine Lohnforderung für die KTU möglich. Der SEV kann die SGB-Lohnforderungen für die KTU nie einfach übernehmen, weil diese – anders als Privatfirmen in anderen Branchen – öffentliche Abgeltungen erhalten. Diese sind zudem je nach Finanzlage der 26 Kantone und des Bundes, die den Verkehr bestellen, unterschiedlich gross, aber überall knapp genug. Und die KTU an sich sind sehr (…). Markus Fischer.
SEV, 8.2.2018.
SEV > Lohnerhöhungen. SEV, 2018-02-08.
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21.11.2017 Lugano
NLM Lugano
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Françoise Gehring
Anstellungsbedingungen
NLM Lugano
Volltext
Die Schiffsleute vom Lago Maggiore warten seit dem Streik noch immer auf konkrete Zusagen,
trotz Garantien der Tessiner Regierung. Aufreibende Geduldsprobe für das NLM-Personal. Die Zeit vergeht, doch die Angestellten der Langensee-Schifffahrtsgesellschaft NLM warten noch immer auf die Umsetzung der Zusicherungen, die ihnen der Kanton in seiner Rolle als Vermittler und Garant im Juli zur Beendung des Streiks gemacht hat: Weiteranstellung aller Mitarbeitenden inkl. Saisonniers, Weiterführung der bisherigen Lohnbedingungen im Jahr 2018 und Aushandlung eines GAV für 2019. Das muss das neue Konsortium von NLM und SNL (Luganersee) umsetzen. Doch das Treffen vom Montag mit Agostino Ferrazzini, Chef der SNL und des Konsortiums, räumte die Sorgen des Personals nicht grundsätzlich aus. Blenden wir kurz zurück: Am 11. Oktober fand im Grossratsgebäude in Bellinzona eine Sitzung zur Zukunft des Schifffahrtsangebots auf dem Lago Maggiore statt. Es resultierte eine Medienmitteilung, die klar festhielt, dass die Weiteranstellung des NLM-Personals ab 1. Januar gesichert sei. Die Società Navigazione Lugano (SNL) vertraten CEO Agostino Ferrazzini, Galionsfigur des künftigen Konsortiums von NLM und SNL, und Alen Vukic. Doch einen Monat später haben die NLM-Angestellten, die seit ihrer Entlassung im Juli auf Nadeln sitzen, noch immer keine Bestätigung ihrer Übernahme durch das Konsortium erhalten. Der Nebel über ihrer beruflichen Zukunft hat sich noch immer nicht gelichtet. Das (…). Françoise Gehring, Markus Fischer.
SEV, 21.11.2017.
SEV > NLM. Anstellungsbedingungen. SEV, 2017-11-21,
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08.11.2017 Granges-Marnand
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Yves Sancey
Betriebsunfälle
Volltext
Der Lokführerfehler allein hätte nicht zum Zusammenstoss führen dürfen. Die SBB hat das Unglück von Granges-Marnand mitverursacht. Der Lokführer, der 2013 die Zugkollision in Granges-Marnand durch Abfahren bei Rot verursacht hat, ist am 31. Oktober zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden. Auf die Anklagebank hätte aber auch das SBB-Management gehört, weil es das Unglück durch Sparmassnahmen und Inkaufnahme von Sicherheitslücken mitverursacht hat. Das Regionalgericht in Yverdon sprach den Lokführer der fahrlässigen Tötung schuldig, anerkannte aber entlastende Punkte: im Dienstfahrplan der Lokführer sind Kreuzungsstellen nicht mehr enthalten, die Zugabfertigung wird nicht mehr doppelt kontrolliert und das Lokpersonal steht unter hohem Druck. Der erfahrene Lokführer (Jg. 1959) fuhr am 29. Juli 2013 um 18.43 mit seinem Regionalzug bei rotem Signal los, wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) in ihrem Bericht schreibt. Sie hält ihm zugute, dass er die Signalfarbe möglicherweise atmosphärisch bedingt nicht gut sah. Den in Gegenrichtung nahenden Regioexpress sah er wegen in der Kurve abgestellter Wagen zuerst nicht, sodass er die Notbremsung zu spät auslöste. Die Frontalkollision tötete den RE-Lokführer (Jg. 1982) und verletzte 25 Passagiere, davon 6 schwer. Die Staatsanwaltschaft klagte nur den (selber leicht verletzten) Regionalzuglokführer an und stellte die strafrechtlichen Ermittlungen gegen die SBB ein. Für den SEV ist diese aber mitschuldig, weil sie das Unglück durch (…). Yves Sancey, Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 8.11.2017.
SEV > Betriebsunfälle. SBB. SEV, 2017-11-08.
Ganzer Text
07.11.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Kurs
Personalkommission
Volltext
Peko-Tagung des SEV. Viel Skepsis zur neuen Mitwirkung bei der SBB. Rund 90 SEV-Mitglieder, die in SBB-Personalkommissionen aktiv sind, diskutierten am letzten Freitag in Bern über die Veränderungen bei der Mitwirkung, die SBB und Gewerkschaften im Juni vereinbart haben. Die Grundstimmung war sehr kritisch. „Ziel der Tagung ist, Fragen zur neuen Mitwirkung zu beantworten und herauszufinden, wo die grössten Probleme zu erwarten sind. Diese will der SEV an weiteren Veranstaltungen thematisieren, um Lösungen zu finden“, sagte SEV-Vizepräsident Manuel Avallone einleitend. Zur Umsetzung der neuen Mitwirkung hielt er fest, dass diese gemäss Vereinbarung nur in Kraft tritt, falls der GAV SBB/SBB Cargo neu ausgehandelt wird. Liefe der GAV unverändert weiter, bliebe die Mitwirkung unverändert. Wahrscheinlicher sei aber, dass Anfang 2019 ein neuer GAV in Kraft tritt. Dann werden im ersten Semester 2019 alle Peko neu gewählt und starten am 1. Juli 2019. Bis dahin würden die jetzigen Peko nach den jetzigen Regeln weiterarbeiten. Viele Fragen und Sorgen. Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni stellte die Vereinbarung im Plenum vor. Darauf folgte eine Diskussion in Gruppen und die Präsentation der Resultate wieder im Plenum. Viele Mitglieder der Peko befürchten, dass diese durch die Reduktion der Sitzzahl geschwächt werden. Sie forderten, dass die sprachliche und geografische Abdeckung gewährleistet bleibt (wie es die Vereinbarung verlangt) und dass genügend Zeit für die Peko-Arbeit zur Verfügung stehen muss. Jürg Hurni stellte klar, (…). Markus Fischer
SEV, kontakt.sev, 7.22.2017.
Personen > Fischer Markus. Peko. Tagung. SEV, 2017-11-07.
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01.11.2017 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Besitzverhältnisse
SBB-Cargo
Volltext
Bericht des Bundesrats zum künftigen Eignermodell für SBB Cargo. Bund soll und muss Eigner von SBB Cargo bleiben. Der Bundesrat kommt bei seinem Vergleich von Eignermodellen für SBB Cargo zum Schluss, dass der Bund aus volkswirtschaftlichen, verkehrs- und staatspolitischen Gründen Mehrheitsaktionär von SBB Cargo bleiben muss. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst die Einsicht, dass eine Privatisierung nicht zielführend wäre. Der SEV findet aber, dass neben dem vom Bundesrat favorisierten Verbleib von SBB Cargo im Konzern SBB auch das Modell einer direkten Unterstellung unter den Bund weiterzuverfolgen ist. „SBB Cargo gehört in die Hand des Bundes, weil Mobilität für Mensch und Güter Bestandteil einer Grundversorgung ist“, erklärt Philipp Hadorn, der beim SEV für SBB Cargo zuständig ist und als Nationalrat über die Vorlage ‚Organisation der Bahninfrastruktur’ (OBI) mitentscheiden wird, mit welcher der bundesrätliche Bericht zusammenhängt. „Kann der SBB-Konzern den Güterverkehr als Service public nicht mehr sicherstellen, hat der Bund in die Bresche zu springen.“ Zum Vorschlag des Bundesrats, private Minderheitsbeteiligungen an SBB Cargo zuzulassen, stellt Philipp Hadorn folgende Bedingung: „Sollten Kunden oder andere Dritte Miteigner von SBB Cargo werden können, gilt es diese auch an den Investitionen und am Betriebsrisiko zu beteiligen.“ Bitte keine Schnellschüsse. Philipp Hadorn sieht keinen sofortigen Änderungsbedarf beim Eignermodell von SBB Cargo, um den (…). Markus Fischer.
SEV, Medienmitteilung, 1.11.2017.
Personen > Fischer Markus. SBB-Cargo. Besitzverhältnisse. SEV, 2017-11-03.
Ganzer Text
10.10.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Barbara Lehmann
Konzession
SBB
Volltext
Aufteilung der Fernverkehrskonzession gefährdet das Schweizer Bahnsystem. SEV appelliert an die Kantone. Im Dezember läuft die Fernverkehrskonzession der SBB aus. Die BLS macht ihr bekanntlich mehrere Linien streitig. Das Bundesamt für Verkehr muss entscheiden, ob es die Konzession aufteilen will oder nicht, und führt dazu aktuell eine Konsultation durch. Der SEV fordert deshalb die Kantone in einem Brief auf, gegen die Konzessionsaufteilung Stellung zu nehmen. Im Brief erläutert der SEV, warum bei einer Aufteilung der Fernverkehrskonzession langfristig alle verlieren: die Bahnen, die Kantone, der Bund, die Kundschaft und vor allem auch das Personal der Bahnen: Wettbewerb und Konfrontation bedrohen ein gut funktionierendes System ohne Not. Die Kooperation der Bahnen hat sich in der kleinräumigen Schweiz mit ihrem dicht befahrenen Netz und ihrem bestens ausgebautem Taktfahrplan bisher gut bewährt. Fernverkehr muss wie bisher aus einer Hand geplant, gesteuert und betrieblich koordiniert werden. Eine Aufteilung würde die Komplexität des Betriebs erhöhen, namentlich bei Störungen und Baustellen, deren Zahl eher noch steigen wird. Erfahrungen in andern Ländern, z.B. in Schweden, haben gezeigt, dass Anbieterwettbewerb im Bahnsystem die indirekten Kosten erhöht: bei der Beschaffung und dem Einsatz von Rollmaterial (auch Dispo-Züge), beim Rollmaterialunterhalt, bei den Standorten für Abstell- und Dienstlokale oder beim Personal (Dienstpläne). Die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen (…). Daniela Lehmann, Markus Fischer
SEV, kontakt.sev. 10.10.2017.
SEV > SBB. Konzession. SEV, 2017-10.10.
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26.09.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
SBB
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Zulagen
Manuel Avallone ist froh, dass Belohnungen einfacher werden. SBB gibt Kadern mehr Spielraum für Belohnungen. Stellvertretungen besser honorieren. SBB-Vorgesetzte haben nun genug Spielraum, um Mitarbeitende, die sie vorübergehend vertreten, angemessen zu entschädigen. Der SEV fordert die Kader auf, diesen Spielraum auch wirklich zu nutzen. „Per sofort können Vorgesetzte über Belohnungen bis maximal 500 Franken für ausserordentliche Leistungen von Mitarbeitenden selber entscheiden“, schreibt die SBB-Konzernleitung im Newsletter „Flash Kader SBB“ vom 11. September. Und für Belohnungen von über 500 bis höchstens 2000 Franken sei nur noch die Zustimmung des nächsthöheren Vorgesetzten nötig. Bisher brauchten die Vorgesetzten für Belohnungen jeglicher Höhe zusätzlich eine Bewilligung durch das HR, die nun bei Belohnungen bis 2000 Franken entfällt. „Der SEV ist sehr erfreut, dass die SBB dem Kader mehr Spielraum für Belohnungen gibt“, sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. „Dies deshalb, weil wir immer wieder zu hören bekommen, dass Mitarbeitende, die ihre Vorgesetzten vertreten, während diese in den Ferien, im Militär, krank oder unfallbedingt abwesend sind, nicht angemessen entschädigt werden.“ Stellvertretungen schlecht honoriert, trotz GAV-Artikel 96. Bis 2006 kannte die SBB für die Verwendung in einer höher eingereihten Funktion eine spezielle Zulage, die mit dem GAV 2007 abgeschafft wurde, „unter anderem mit der Begründung, dass die Stellvertreter/innen nicht den ganzen Job ihrer (…). Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 26.9.2017.
SEV > Zulagen. SBB. SEV, 2017-09-26.
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21.08.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV
Markus Fischer
Stellenplan
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Fragwürdige Umsetzung neuer Berufsbilder beim Personenverkehr SBB. SEV lehnt Rückstufungen ab. 2774 Mitarbeitende des Bereichs Operating des Personenverkehrs SBB erhalten auf Ende Jahr neue Stellenbeschriebe, basierend auf neuen Berufsbildern. Für 727 bringt die neue Funktion ein höheres Anforderungsniveau, für 227 ein tieferes. Der SEV und die Personalkommission lehnen die Rückstufungen ab, weil er den Verdacht hat, dass die Anforderungen real gar nicht sinken, sondern nur auf dem Papier – das heisst in den Stellenbeschrieben. Und diese will die SBB nicht offenlegen… „Wir halten fest, dass die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden nicht transparent dargestellt wurden“, schreibt der SEV in seiner Stellungnahme vom 14. Juli zu den Stellenzuteilungen und Neueinreihungen aufgrund des Projekts „Berufsbilder Operating“. Dieses hatte Operating (OP) den Sozialpartnern erstmals im Juni 2016 vorgestellt und der Personalkommission (Peko) ab September 2016 zur Mitsprache vorgelegt. Doch alle Inputs und Änderungseingaben der Peko wurden vollumfänglich ignoriert und in einer nicht nachvollziehbaren Stellungnahme vom Geschäftsbereich abgelehnt. Im Rahmen des Projektes wurden zuerst neue Berufsbilder für die Berufsfelder Kaizen, Instandhaltung, Cleaning (Reinigung), Rangier und Logistik erarbeitet. Auf dieser Grundlage erstellten im Frühling 2017 HR-Spezialisten Stellenbeschriebe und legten deren Anforderungsniveaus fest. Danach teilten sie in einem ersten Schritt die Teamleiter/innen den (…).
SEV, kontakt.sev, 21.8.2017.
SEV > Stellenplan. Rückstufungen. SEV, 2017-08-21.
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11.07.2017 ZH Kanton
Personen
SEV Schweiz
SEV/ZPV
Markus Fischer
Petition
Verkehrsplanung
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Petition des Ostschweizer Zugpersonals. Der Geschäftsbereich Verkehrsmanagement (VM) will die Regionen Zürich und Ost unter einer Führung zusammenlegen. Dies bereitet dem Zugpersonal in der Region Ost grosse Sorge, da es einen Abzug der Linienvorgesetzten und Einteiler/innen nach Zürich befürchtet – und durch die physische Trennung ein unpersönlicheres Verhältnis zu diesen wichtigen Leuten. Gerade bei der Einteilung würde das gegenseitige Geben und Nehmen dadurch erschwert. Die betroffenen Sektionen des SEV-Unterverbands des Zugpersonals ZPV lancierten daher Ende Mai eine Petition mit zwei Forderungen: Linienvorgesetzte bleiben physisch vor Ort, und die Einteilung bleibt in der Region Team Ost. „Seit die Einteilungen vor Ort gemacht werden und in jedem Depot jemand persönlich vor Ort erreichbar ist, hat sich die Personalzufriedenheit diesbezüglich verbessert“, führt die Petition aus. Dank persönlichem Kontakt würden gute Lösungen für alle gefunden. „Das Erhalten von Büroarbeitsplätzen vor Ort gewährt auch Mitarbeitenden einen temporären Arbeitsplatz, wenn sie vorübergehend nicht auf dem Zug arbeiten können.“ Innert zehn Tagen unterschrieben praktisch alle betroffenen rund 200 Zugbegleiter/innen und ein paar aus Zürich, sodass die Geschäftsleitung VM per Post 220 Unterschriften erhielt. Am 22. Juni schrieben VM-Leiter Linus Looser und die Leiterin Region Zürich/Ost, Claudia Bossert, zurück, die VM-Region Ost werde nicht aufgehoben, die Regionen würden „in erster Linie auf der Führungsebene (…). Markus Fischer.
SEV kontaklt.sev, 11.7.2017.
SEV > ZPV Ostschweiz. Petition. SEV, 2017-07-11.
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14.06.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Personalkommission
SBB
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SEV-GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo genehmigt Verhandlungsresultat zur Mitwirkung. Ja zur Reform der Peko – ohne Begeisterung. Mit 68:44 bei 8 Enthaltungen sagten die Delegierten Ja zur Reform der Personalkommissionen, die auf eine Stärkung der Peko-Fläche hinausläuft. Zu Neinstimmen führten vor allem Sorgen um die Peko der Stufe Division. Einleitend blendete SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, der die Verhandlungsgemeinschaft (VG) von SEV, VSLF, Transfair und KVöV bei den Verhandlungen zur Peko-Reform anführte, zurück: Der SEV wollte die Peko-Fläche (auf Antrag des TS) schon im GAV 2011 stärken, doch wurde das Thema dann ausgeklammert, wie auch bei den Verhandlungen zum GAV 2015: 2014 hielten die Sozialpartner im „Beschluss 33“ fest, bis Ende Juni 2016 neue Grundlagen für die Mitwirkung auszuhandeln, diese aber erst mit dem nächsten GAV in Kraft zu setzen. Also frühestens 2019. Nicht Sparen, sondern bessere Mitwirkung als Ziel. Die SBB provozierte anfänglich mit radikalen Kürzungsideen, erklärte dann aber, keine Sparübung zu wollen. Auf dieser Basis einigten sich die Sozialpartner auf folgende Reformziele: mehr Nähe zum Personal dank Stärkung der Peko Fläche, mehr Effizienz und Fokussierung auf definierte Themen und Projekte/Reorganisationen. Avallone betonte, dass der SEV den Kontakt zu den Peko aller Stufen suchte und deren Forderungen in die Verhandlungen einbrachte. Am 14. Oktober 2015, dem Tag nach dem Verhandlungs-Kick-off, (…). Markus Fischer.
SEV kontakt, 14.6.2017.
SEV > Personalkommission. SBB. SEV, 2017-06-14.
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24.05.2017 Schweden
Personen
SEV Schweiz
SJ Schwedische Staatsbahn
Markus Fischer
Infrastruktur
SJ Schwedische Staatsbahn
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Rückfall ins Marktchaos des 19. Jahrhunderts. Wenn das Bahnsystem auseinanderfällt. Der schwedische Journalist und Buchautor Mikael Nyberg berichtete am SEV-Kongress über die Folgen der Bahnmarktöffnung und der Trennung von Betrieb und Infrastruktur in seinem Land. Wenn Besteller, Operateure und Unterhaltsfirmen alle nur für sich schauen, leidet die Qualität von Angebot, Rollmaterial, Infrastruktur und Service bis hin zu Sicherheitsproblemen. Und die Bürokratie floriert. „Das schwedische Bahnexperiment mag für die EU ein Vorbild sein, doch bei uns ist es ein Desaster“, erklärte Mikael Nyberg. „Wir sind als erstes Land Europas ins Marktchaos des 19. Jahrhunderts zurückgekehrt.“ Nachdem im Bahnwesen zuerst der Markt regiert hatte, sei Ende 19. Jahrhundert klar geworden, dass es viel Koordination und Planung braucht, damit ein Netz richtig funktioniert. Deshalb wurden Monopole geschaffen: In den USA wurden alle Systemkomponenten vertikal in private Bahngesellschaften integriert, in Europa eher verstaatlicht. Die schwedische Staatsbahn SJ, die ab Mitte 19. Jahrhundert Linien betrieb, vergrösserte ihren Anteil am gesamten Bahnverkehr bis 1931 auf 40% und bis 1960 auf 95%. 1988 aber lagerte das schwedische Parlament die Infrastruktur in die Gesellschaft Banverket aus, die 2010 mit der Strassenbaubehörde zu Trafikverket zusammengelegt wurde. Bis heute gehört die Infrastruktur dem Staat, doch ihr Unterhalt wird ausgeschrieben. Jeder optimiert seine Kosten. 2001 wurden die SJ-Divisionen Personenverkehr und Cargo in die selbstständigen Unternehmen SJ AB und Green Cargo AB umgewandelt und (…). Markus Fischer.
SEV, Aktuell, 24.5.2017.
Personen > Fischer Markus. SJ Schwedische Staatsbahn. Infrastruktur. SEV, 2017-05-24.
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18.05.2017 Schweiz
Personen
Postautobetriebe
SEV Schweiz
Syndicom
Vivian Bologna
Markus Fischer
Arbeitszeit
Arbeitszeitgesetz
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Postautoregion West. Mobilisierung hat sich gelohnt. Die Petition des Fahrpersonals auf Initiative des SEV und mit Unterstützung von Syndicom hat Früchte getragen: Es wurden Verbesserungen erreicht und der soziale Dialog wieder lanciert. „Es ist ein Etappensieg, der zu begrüssen ist, doch müssen wir wachsam bleiben“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der zusammen mit Syndicom- und Peko-Vertretern mit der Leitung der Postautoregion West verhandelt hat. Hier die wichtigsten Punkte, die dank der Petition vom Februar mit 70 Unterschriften verbessert werden konnten: „Zur Verbesserung der Diensttouren wird die Peko in den Prozess eingebunden. Ziele sind Touren von maximal acht Tagen, gefolgt von mindestens zwei freien Tagen“, erklärt Fankhauser. „Angestrebt werden Dienstschichten von maximal zwölf Stunden mit maximal drei Dienstantritten und mindestens 7½ bezahlten Arbeitsstunden.“ Das Mittel der bezahlten Stunden pro Arbeitstag soll steigen. Für das Fahrpersonal wird der Pikettdienst, der gemäss Arbeitszeitgesetz (AZG) illegal ist, durch Reservedienst in der Garage ersetzt. Weiter sollen Abweichungen vom AZG künftig nicht mehr so allgemein vereinbart werden wie bisher. Solche Abmachungen werden nun genau protokolliert und die Protokolle Syndicom vorgängig vorgelegt. Was die Toiletten an den Endstationen der Linien betrifft, ist eine Bestandesaufnahme geplant, und Massnahmen sind eingeleitet. Postauto hat sich verpflichtet, zusammen mit den Peko-Mitgliedern darüber zu wachen, dass die sanitären Anlagen eingerichtet werden. Auch soll mit den Werkhöfen eine Erneuerung der (...). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 18.5.2017.
SEV > Postautobetriebe. Arbeitszeit. SEV, 2017-05-18.
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16.05.2017 Schweiz
Personen
RailFit
SEV Schweiz
Markus Fischer
GA
RailFit
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SBB-Topkader gehen nicht mit dem guten Beispiel voran beim Sparen. Railfit20/30: Wer Wasser predigt, muss Wasser trinken. Den „normalen“ Pensionierten den Railcheck streichen, selber aber das 1. Klasse-GA auf Lebzeiten behalten? Wo bleibt das Vorbildbewusstsein? Die „Basler Zeitung“ machte am 29.April darauf aufmerksam, dass SBB-Topkader nach der Pensionierung weiterhin auf Lebzeiten von einem Gratis-GA 1. Klasse profitieren, während die normalen Pensionierten ab diesem Jahr auf den 100-Franken-Railcheck verzichten müssen – als Beitrag zum Sparprogramm Railfit20/30. Unfair und unsensibel. „Die Kleinen sollen bluten, während die Grossen ihre Pfründe behalten: Schreit das nicht zum Himmel?“, fragte die „BaZ“ je ein Mitglied der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) von National- und Ständerat. Diese reagierten empört: „Dieses Verhalten ist gegenüber den einfachen Angestellten nicht fair … Die Mehrverantwortung wird im Lohn abgegolten, den die Konzernleitungsmitglieder erhalten… Die SBB-Spitze agiert unsensibel, zumal ihre hohen Löhne bereits in der Kritik stehen…“ Bei 75 ehemaligen SBB-Mitarbeitern, die derzeit Anspruch auf ein 1. Klasse-Gratis-GA im Wert von 6300 Franken hätten, betrage das Sparpotenzial 472000 Franken pro Jahr, rechnet die „BaZ“ vor. Schlechte Vorbilder. Die Zeitung fragte auch beim SEV nach: „Für mich ist das Verhalten des obersten Kaders ein Armutszeugnis“, wird Vizepräsident Manuel Avallone zitiert, „leider passt es zum generellen Eindruck, (…). Markus Fischer.
SEV, 16.5.2017.
Personen > Fischer Markus. GA. Railfit. SEV, 2017-05-16.
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