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Anzahl gefundene Artikel: 37

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.08.2016 Schweiz
Personen
WOZ
Jürg Frischknecht
Ruth Wysseier
Biografien
Nachruf
Volltext
Jürg Frischknecht (1947-2016). Seine Unabhängigkeit hütete er wie einen Schatz. Jürg Frischknecht zählte zu den profiliertesten JournalistInnen der Schweiz. WOZ-Redaktorin Ruth Wysseier erinnert an den kritischen Rechercheur als sinnlichen Menschen, der die Dinge zum Besseren wenden wollte. Es freue ihn enorm, sagte Jürg oft in den letzten Wochen, dass die Projekte, die ihm besonders am Herzen lägen, so gut unterwegs seien: die WOZ, das Bildungszentrum Salecina, der Rotpunktverlag und das Gasthaus San Martino im Valle Maira. Jürg hat viel lieber über seine Projekte gesprochen als über sich selbst. Aufgewachsen war er in Herisau. Die Familie, erinnert sich Schwester Vreni, wohnte im Schulhaus, der Vater war Lehrer und gleichzeitig Abwart, die Mutter Schneiderin. In der Pfadi hiess Jürg „Sperber“, und schon als Schüler, bevor er in St. Gallen in die Kanti kam, hat er Skirennen für den Bezirk organisiert, später auch mal eine Bachputzete. Die Liebe zum Schnee und die Sorge für die Umwelt waren also schon früh angelegt, ebenso sein politisches Engagement: Jürg setzte sich für das Frauenstimmrecht ein und war im appenzellischen Forum für politische Unternehmungen aktiv. Zwischen Kanti und Rekrutenschule machte er einen Stage bei der „Appenzeller Zeitung“. Schon während des Studiums in Zürich – Soziologie, Publizistik und Geschichte – arbeitete er für die Nachrichtenagentur UPI und die linksliberale Basler „Nationalzeitung“. Doch nach ihrer Fusion zur „Basler Zeitung“ und einem Rechtsrutsch erhielt Jürg ein Schreibverbot als Zürcher Korrespondent und durfte nur noch über Medienthemen berichten. (…). Ruth Wysseier. Mit Foto.
WOZ, 4.8.2016.
Personen > Frischknecht Jürg. Biografie. Ruth Wysseier. WOZ, 2016-08-04.
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21.07.2016 Zürich
Personen
WOZ
Jürg Frischknecht
Nachruf
Volltext
Jürg Frischknecht gestorben. Der Journalist und Buchautor Jürg Frischknecht ist am Montag in Zürich nach einer Krebserkrankung gestorben. Die Wochenzeitung WOZ verliert mit ihm einen langjährigen Mitarbeiter, Berater und Freund. Frischknecht war seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der profiliertesten Schweizer Journalisten. In den letzten zwanzig Jahren zeichnete er sich unter anderem als Autor von sehr erfolgreichen thematischen Wanderbüchern aus. Jürg Frischknecht wurde 1947 in Herisau, Appenzell Ausserrhoden, geboren und besuchte die Kantonsschule in St. Gallen. Politisch engagierte er sich früh, zuerst im appenzellischen Forum für politische Unternehmungen, dann bei den kritischen Publizisten an der Universität Zürich. Einen politischen Coup von grosser Tragweite landete Jürg Frischknecht im November 1976, als er zusammen mit anderen Aktivisten des Demokratischen Manifests einen Spitzel des Zürcher „Subversivenjägers“ Ernst Cincera enttarnte, sich in Cinceras Archiv führen liess und dort einen Teil der Karteikarten und Unterlagen behändigte. Ernst Cincera hatte systematisch die Linke in der Schweiz bespitzelt und denunziert. Nach der Aufdeckung seiner Machenschaften war in den Medien von einem Schweizer Watergate-Skandal die Rede. Als freier Journalist schrieb Jürg Frischknecht zunächst für die linksliberale Basler „National-Zeitung“ und viele Schweizer Regionalzeitungen, er spezialisierte sich dabei zunächst auf Medienjournalismus und beschäftigte sich kritisch mit Fragen der Überwachung. Bei der Gründung der Wochenzeitung WOZ 1981 wurde Frischknecht einer ihrer wichtigsten Mitarbeiter und (...).
WOZ, 21.7.2016.
WOZ > Frischknecht Jürg. Nachruf WOZ. WOZ, Facebook, 2016-07-21.
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18.12.2008 Schweiz
Personen
Wanderung
Ursula Bauer
Jürg Frischknecht

Ligurische Winterfrische. Zu Fuss an der Riviera. Vor 100 Jahren pilgerten Sonnenhungrige in der kalten Jahreszeit ans Mittelmeer. Winderwandernde wissen das auch heute noch zu schätzen. Sie war eine Kulmianerin der ersten Stunde. 15 Jahre lang hatte die britische Fotografin und Alpinistin Elizabeth Main die Wintermonate im Kulmhotel St. Moritz verbracht. Und dann dies. (...). Mit Foto. Ursula Bauer, Jürg Frischknecht. WOZ 18.12.2008
23.03.2006 Schweiz
Personen
WOZ
Jürg Frischknecht
Prozess
Spionage
Volltext
Der Fall Jeanmaire. Die Leiche im Keller der Militärjustiz. Zwölf Jahre sass der ehemalige Brigadier Jean-Louis Jeanmaire wegen Landesverrats im Gefängnis. Rückblick auf einen Geheimprozess, dessen Wahnwitz die WOZ enthüllte. Montag, 1. August 1988, am Kopiergerät in einem Schweizer Bahnhof. Der Kollege aus einer grossen Redaktion legt Seite um Seite auf die Glasplatte. Die fingerabdruckfreien Kopien behändigt der WOZ-Journalist. Es ist die Abschrift der geheimen Anklageschrift gegen den ehemaligen Brigadier Jean-Louis Jeanmaire. Dieser wird drei Tage später wieder ein freier Mann sein, nach Absitzen von zwei Dritteln der achtzehn Jahre Zuchthaus, die ihm die Militärjustiz 1977 in einem rechtsstaatswidrigen Geheimprozess aufgebrummt hatte. In den Tagen vor Jeanmaires Freilassung überboten sich die Medien mit Spekulationen zum Fall. Hatten sie den Brigadier 1976/77 zum „Jahrhundertspion“ gestempelt, so war nun vom „Jahrhundert-Justizskandal“ die Rede. Die geheime Anklageschrift, die inzwischen bei verschiedenen Redaktionen lag, auch in den Häusern Ringier und Tages-Anzeiger, bewies, dass Jeanmaire mitnichten „Geheimstes“ (Bundesrat Kurt Furgler) verraten hatte, sondern höchstens Zweit- und Drittrangiges. Manche Redaktionen hätten die Anklageschrift gerne publik gemacht. Doch das verboten ihnen die Hausjuristen; das Risiko sei zu gross. Also kam, nicht zum ersten Mal, die WOZ zum Zug. Wir fanden, das Papier sei unbestreitbar von grossem öffentlichem Interesse und (...). Jürg Frischknecht.
WOZ, 2006-03-23.
Personen > Frischknecht Juerg. Spionage. Jeanmaire. WOZ, 2005-03-23.
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19.10.1999 Schweiz
Faschismus
Personen
Jürg Frischknecht
Faschismus
Interview
Volltext
Die SVP geht auch in rechtsradikalen Kreisen auf Stimmenfang. „Es geht schlicht um Macht“ Auf den Listen der SVP für die Parlamentswahlen figurieren drei Kandidaten aus rechtsradikalen Kreisen. Wie es dazu kommen konnte, fragte Anna Luisa Ferro Mäder den Journalisten und Buchautor Jürg Frischknecht. Seit Jahren berichtet er über die rechtsradikale Szene in der Schweiz. „Neue Gewerkschaft“ Auf der SVP-Listen kandidieren nun auch Rechtsradikale. Wie kam es dazu? Jürg Frischknecht: In den letzten zehn, fünfzehn Jahren haben viele Schwarzenbach-Anhänger in die SVP gewechselt. Der berühmteste Fall ist der von Ulrich Schlüer, einst Sekretär von Schwarzenbachs Republikanern. Er wechselte zur SVP und hat heute einen Sitz im Nationalrat. Dieses Jahr fand zudem eine Wende statt: Es geschah im April, nach den deutlichen Erfolgen der Zürcher SVP in den kantonalen Wahlen. Kurz darauf erklärte Blocher in einem Interview in der NZZ, dass wenn die Bürgerlichen ihre Arbeit gut tun würden, rechts von ihnen keine weitere Partei Platz hätte. Ein Satz, der kaum für Schlagzeilen sorgte. Ich hatte mit einer harten Reaktion aus dem rechtem Flügel gerechnet, denn Blocher forderte damit ein Monopol für seine Partei. Aber nur die Schweizer Demokraten haben reagiert und die Äusserung kritisiert. Die Rechtsradikalen hingegen haben den Satz als Einladung verstanden, der SVP beizutreten. Wenn jemand eine solche Einladung öffentlich ausspricht, muss man sich nicht wundern, wenn auf den Listen solche Personen erscheinen, wie in Genf, im Tessin oder im Aargau. Das war vorauszusehen. Das bedeutet, dass Blocher den Rechtsradikalen (…).
GBI-Zeitung, 19.10.1999.
Personen > Frischknecht Juerg. Faschismus. GBI-Zeitung, 1999-10-19.
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19.10.1999 Schweiz
Faschismus
Personen
Anna Luisa Ferro Mäder
Jürg Frischknecht
SVP
"Es geht schlicht um Macht". Die SVP geht auch in rechtsradikalen Kreisen auf Stimmenfang. Auf den Listen der SVP für die Parlamentswahlen figurieren drei Kandidaten aus rechtsradikalen Kreisen. Wie es dazu kommen konnte, fragte Anna Luisa Ferro Mäder den Journalisten und Buchautor Jürg Frischknecht. Seit Jahren berichtet er über die rechtsradikale Szene in der Schweiz. (...). Interview. Mit Foto. Anna Luisa Ferro Mäder. GBI-Zeitung 19.10.1999
19.10.1999 Schweiz
Faschismus
Freiheitspartei
Personen
Schweizer Demokraten
SVP
Christoph Blocher
Anna Luisa Ferro Mäder
Jürg Frischknecht
Nationalratswahlen
Skinheads
Volltext

Die SVP geht auch in rechtsradikalen Kreisen auf Stimmenfang. „Es geht schlicht um Macht“. Auf den Listen der SVP für die  Parlamentswahlen figurieren drei Kandidaten aus rechtsradikalen Kreisen. Wie es dazu kommen konnte, fragte Anna Luisa Ferro Mäder den Journalisten  und  Buchautor  Jürg Frischknecht. Seit Jahren berichtet er über die rechtsradikale Szene in der Schweiz. (...). Interview. Mit Foto von Jürg Frischknecht. Anna Luisa Ferro Mäder. Neue Gewerkschaft, Nr. 16, 19.10.1999.

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01.01.1993 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Allianz zwischen Halbmond und Hakenkreuz. Jürg Frischknecht., WOZ 34/1993
10.05.1991 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht
Theo Pinkus

Der phantasievollste Öffentlichkeitsarbeiter, den ich kannte". Theo Pinkus gewiedmet. Mit Fotos. Jürg Frischknecht. WOZ 10.5.1991
10.05.1991 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Der phantasievollste Öffentlichkeitsarbeiter, den ich kannte". Theo Pinkus gewiedmet. Mit Fotos. Jürg Frischknecht. WOZ 10.5.1991
01.01.1990 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Ernst Feuerer-Mettler
Jürg Frischknecht
Liliane Studer
Fichenaffäre
Staatschutz
Schnüffelstaat Schweiz - 100 Jahre sind genug. Komitee Schluss mit dem Schnüffelstaat. Jürg Frischknecht, Liliane Studer. Karikaturen Ernst Feurer-Mettler. 255 Seiten. Limmat-Verlag, Zürich 1990
22.12.1989 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Hereinspaziert, werte Hacker, hereinspaziert! Bundesamt für Gesundheitswesen: Amtsgeheimnisse und persönliche Krankheitsdaten à discretion. Ruth Wysseier und Jürg Frischknecht. WOZ 22.12.1989
22.12.1989 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Hereinspaziert, werte Hacker, hereinspaziert! Bundesamt für Gesundheitswesen: Amtsgeheimnisse und persönliche Krankheitsdaten à discretion. Ruth Wysseier und Jürg Frischknecht. WoZ 22.12.1989
01.12.1989 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Holen wir uns unsere Akten! CH-Stasi abschaffen. Jürg Frischknecht. WOZ 1.12.1989
01.12.1989 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Holen wir uns unsere Akten. CH-Stasi abschaffen. WoZ 1.12.1989
10.02.1989 Zürich
GDP
Lithographenbund
Personen
Tages-Anzeiger
Karl Aeschbach
Jürg Frischknecht
Roland Kreuzer
Arnold Künzli
Entlassung
Gewerkschaftsrechte
Kündigungsschutz
Volltext

Die Tages-Anzeiger AG auf Konfrontationskurs. Imposante Solidaritätskundgebung. Am 2. Februar nahmen 800 Personen an einer Protestkundgebung für den von der Tages-Anzeiger AG entlassenen Roland Kreuzer im Zürcher Volkshaus teil, die von allen zürcherischen Gewerkschaftssektionen und Linksparteien unterstützt wurde. Die Gewerkschaften können es nicht zulassen, dass ihre Vertrauensleute wegen Ausübung der Gewerkschaftsrechte entlassen werden. Die Auseinandersetzung mit der Tages-Anzeiger AG ist daher von grundsätzlicher Bedeutung. Nach der Kündigung von Roland Kreuzer, Präsident der GDP Zürich, suchten die drei graphischen Gewerkschaften (GDP, SLB, SGG) das Gespräch mit dem Management des „Tages-Anzeigers“ (TA). Trotz drei Verhandlungsrunden, in denen die Gewerkschaftsdelegation bis an die Grenze  möglicher  Kompromisse ging, blieb die Unternehmensleitung hart. Sie lehnte eine Wiedereinstellung von Roland Kreuzer an seinem bisherigen Arbeitsplatz als Korrektor um jeden Preis ab. Der „TA“ wäre nur bereu gewesen, Kreuzer im Falle eines für ihn positiven Entscheides des Arbeitsgerichtes in einem anderen Betrieb des Konzerns weiter zu beschäftigen. (...). Foto Klaus Rosza.

Der öffentliche Dienst. Freitag, 10.2.1989.
GDP > Kreuzer Roland. Entlassung. 10.2.1989.doc.

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11.11.1988 Schweiz
Lokalradio
Personen
WOZ
Jürg Frischknecht
Lokalradios
Versteigert die Kommerzradios! Ein Drittel der Lokalradiofrequenzen für die Gemeinschaftsradios. Jürg Frischknecht. WOZ 11.11.1988
28.11.1986 Zürich
Personen
Staatsschutz
WOZ
Jürg Frischknecht
Staatsschutz
Staatsschutz offerierte Sprengstoff für Anschlag auf BBC. WOZ 28.11.1986
21.11.1986 Schweiz
Personen
WOZ
Jürg Frischknecht

Polizei wusste vom Bomben-Ding. Zum Fall Truniger. WOZ 21.11.1986
11.07.1986 Zürich
Personen
SRG
WOZ
Jürg Frischknecht
Fernsehgesetz
Liberalisierung
Lokalradios
Radiogesetz
Volltext

Radio- und Fernsehgesetz bringt wirtschaftlichen, nicht publizistischen Wettbewerb. Mehr für die Mehrheit. Auf Weihnachten 86 wünscht sich das Departement Schlumpf die Vernehmlassungsantworten zum eben veröffentlichten Entwurf für ein Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (das kaum vor 1990 in Kraft treten wird). BRF heisst die Abkürzung, die bald so geläufig sein wird wie das Kürzel RVO für jene Verordnung, die als vorgezogene Rechtsgrundlage kommerzielles Lokalradio ermöglichte. Mit dem BRF soll noch viel mehr möglich werden. Beispielsweise: (...). Jürg Frischknecht.

WOZ. Donnerstag, 1986-07-11.
Personen > Frischknecht Jürg. Radio- und Fernsehgesetz. 1986-07-11.doc.

Frischknecht Jürg. Radio- und Fernsehgesetz. 1986-07-11.pdf

11.07.1986 Schweiz
Personen
SRF
WOZ
Jürg Frischknecht
Fernsehgesetz
Radiogesetz
Volltext
Radio- und Fernsehgesetz bringt wirtschaftlichen, nicht publizistischen Wettbewerb. Mehr für die Mehrheit. Auf Weihnachten 86 wünscht sich das Departement Schlumpf die Vernehmlassungsantworten zum eben veröffentlichten Entwurf für ein Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (das kaum vor 1990 in Kraft treten wird). BRF heisst die Abkürzung, die bald so geläufig sein wird wie das Kürzel RVO für jene Verordnung, die als vorgezogene Rechtsgrundlage kommerzielles Lokalradio ermöglichte. Mit dem BRF soll noch viel mehr möglich werden. Beispielsweise: fast alles im Lokalen/Regionalen, wo Privatstationen künftig weniger Auflagen zu beachten hätten als heute mit der RVO; mit dem blossen Ja-Wort der bürgerlichen Parlamentsmehrheit ein privates Zweites Schweizer Fernsehen als Konkurrenz zur SRG; ein Splitting der heutigen SRG-Gebühren, etwa zugunsten schlecht rentierender Privatradios in Randgebieten. „Eine liberalere Medienordnung mit mehr Wettbewerb“, fassten die Schlagzeilen zusammen. Was ist von dieser Liberalisierung zu halten? Zunächst fällt auf, dass jene Reizworte – „objektiv“, „ausgewogen“ etc. -fehlen, welche die Linke vor zehn Jahren mit Erfolg gegen eine obrigkeitliche Radio- und Fernsehordnung Sturm laufen liessen. Stehen die selbsternannten Medienpolizisten mittlerweile im Abseits? Atmet der neue Gesetzesentwurf einen freiheitlichen Geist? Den Geist der freien Marktwirtschaft? Ja. Weil dieser Geist ganz nebenbei auch für die rechten Inhalte bürgt. Hans Feldmann, Sprecher von (…). Jürg Frischknecht.
WOZ, 11.7.1986.
Personen > Frischknecht Juerg. Radiogesetz. WOZ, 1986-07-11.
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10.03.1985 Schweiz
Informatik
Personen
Jürg Frischknecht
Digitalisierung
Volltext
Ein neues Medium für Leute mit wenig Zeit und viel Geld. Videotex schafft gläserne Konsumenten. Ähnlich wie die Personalinformationssysteme im Betrieb wird Videotex im Alltag „gläserne“ Konsumenten schaffen. Denn ein Grossteil unserer Tagesaktivitäten kann über dieses neue Medium abgewickelt werden. Doch das Business- und Elitemedium hat bislang praktisch keine Benutzer gefunden. PTT und Privatwirtschaft propagieren Videotex weiterhin mit allen Mitteln; sie verdrängen Probleme wie Datenschutz, Arbeitsplatzvernichtung usw. Die Medienpolitiker schliessen wie üblich die Augen. Der Telefon-Bildschirmtext, wie Videotex mit vollem Namen heisst (deshalb in der BRD die Abkürzung Btx), kombiniert die Elemente Telefonnetz, EDV-Datenbanken und Fernseh-Bildschirm . Per Telefon, das mit einem speziellen Modem ausgerüstet ist, kann ich die verschiedensten Datenbanken anrufen und Informationen seitenweise auf den Bildschirm eines speziell ausgerüsteten TV-Apparates (oder Horne Computers) rufen. Möglich ist das Abrufen von Informationen, von superaktuellen Börsenkursen bis zu Wörterbüchern oder Lexika. Möglich ist aber auch eine Art Dialog: Reservationen von Flugtickets, Hotelzimmern, Bestellungen bei Versandhäusern usw. Was heute über Kleinanzeigen in den Zeitungen läuft, könnte künftig über Videotex abgewickelt werden. Ist ein Occasionsauto verkauft, wird die entsprechende Videotex-Anzeige umgehend aus dem System genommen. Die Banken schliesslich bieten ein Horne-Banking an. Via Videotex kann ich zu jeder Tages- und Nachtstunde Überweisungen ab meinem (…). Jürg Frischknecht.
Die Gewerkschaft, 10.3.1985.
Personen > Frischknecht Juerg. Digitalisierung. Die Gewerkschaft, 1985-03-10.
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01.03.1985 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht

Videotex schafft gläserne Konsumenten. Ein neues Medium für Leute mit wenig Zeit und viel Geld. Ähnlich wie die Personalinformationssysteme im Betrieb wird Videotex im Alltag "gläserne" Konsumenten schaffen. Denn ein Grossteil unserer Tagesaktivitäten kann über dieses neue Medium abgewickelt werden. Doch das Business- und Elitemedium hat bislang praktisch keine Benutzer gefunden. PTT und Privatwirtschaft propagieren Videotex weiterhin mit allen Mitteln. Sie verdrängen Probleme wie Datenschutz, Arbeitsplatzvernichtung usw. Die Medienpolitiker schliesen wie üblich die Augen. Mit Fotos. Jürg Frsichknecht. GCPT-Zeitung 1.3.1985
30.11.1984 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Jürg Frischknecht
Ueli Haldimann
Peter Niggli

Sündenbockdenken als Bremsklotz. "Unheimliche Patrioten" mit Ergänzungsteil 1979-1984. Mitte Dezember erscheint eine Neuauflage des lange Zeit vergriffenen Buchs "Unheimliche Patrioten", aktualisiert mit einem 300seitigen Ergänzungsteil 1979-1984. Die Autoren Jürg Frischknecht, Ueli Haldimann und Peter Niggli formulieren im folgenden einige Beobachtungen zu den Veränderungen der letzten Jahre. TW 30.11.1984
12.07.1984 Schweiz
Personen
Jürg Frischknecht
Niklaus Meienberg

Zeitgeschichtliche Forschung auf der Anklagebank. Obergerichtsurteil gegen die Autoren der "Unheimlichen Patrioten": Richter als Historiker. Mit Fotos. Niklaus Meienberg. Weltwoche 12.7.1984
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