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24.06.2019 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Hitzewelle
Volltext
Gefährliche Hitze: Arbeitgeber und Bauherren stehen in der Pflicht. Der Sommer schlägt diese Woche mit voller Kraft zu: es werden Temperaturen von bis zu 40°C erwartet. Die Hitze ist für Arbeitnehmende auf den Baustellen gefährlich. Die Arbeitgeber haben die Verantwortung für die Gesundheit und müssen deshalb besondere Schutzmassnahmen ergreifen: bis hin zur Schliessung von Baustellen. Die Unia fordert die Bauherren dazu auf, bei Verzug kulant zu sein, damit die Schutzmassnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Termin- und Zeitdruck darf nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden! Endlich ist es soweit, der Sommer ist da, die Temperaturen steigen diese Woche auf bis zu 40 Grad. Was viele während der Ferienzeit freut, stellt eine grosse Gefahr für die Gesundheit der Arbeitnehmenden auf den Baustellen dar. Dehydrierung, ein Sonnenstich oder Hitzeschlag können schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben und gar zum Tod führen. Jedes Jahr erkranken etwa 1’000 Arbeitnehmende an Hautkrebs, weil sie bei der Arbeit der brennenden Sonne direkt ausgesetzt sind. In Hitzeperioden mehren sich auch Unfälle, es sind 7 Prozent mehr als sonst. Arbeitgeber haben die Verantwortung. Die Arbeitgeber sind für den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden verantwortlich. Bei grosser Hitze müssen sie deshalb besondere Massnahmen ergreifen. „Auf den Baustellen muss Sonnenschutz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen. Die Arbeitszeiten müssen auch so angepasst werden, dass während der heissesten Zeit nicht  (…).
Unia Schweiz, 24.6.2019.
Unia Schweiz > Hitzewelle. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2019-06-24.
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24.06.2019 Schweiz
Hotel Marriott
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Hotel Marriott
Volltext
Mehr Rechte für Arbeitnehmende in Marriott-Hotels. statt PR bei EDA und IOM! Unter dem Titel „Bekämpfung von Menschenhandel und Ausbeutung im Hotelgewerbe“ laden EDA und die internationale Organisation für Migration (IOM) zur Veranstaltung im Kursaal Bern und geben u.a. einem Vertreter der Marriott International die Möglichkeit, sich im besten Licht darzustellen. Derweil weigert sich Marriott International mit der IUF (Internationale Gewerkschaft der Nahrungsmittelarbeiter) an den Tisch zu sitzen und über Massnahmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu verhandeln. Auch in der Schweiz leistet Marriott keinen Beitrag, um die Rechte von Arbeitnehmenden konsequent durchzusetzen. Marriott ist mit Abstand das grösste Hotelunternehmen der Welt. Damit setzt es in einer ganzen Branche Standards und ist - im Guten, wie im Schlechten - Vorbild für Arbeitsbedingungen in der Hotellerie. Der Alltag für Arbeitnehmende, insbesondere in der Hotelreinigung, in den Häusern der Marriott-Gruppe ist hart. In den meisten Fällen wird die Hotelreinigung an Subunternehmen ausgelagert. Dies führt zu unrealistische Zeitvorgaben und eine zu dünne Personaldecke in der Zimmerreinigung: Immer weniger Personal muss immer mehr und immer schneller putzen. Statt in diesem Bereich Verantwortung zu übernehmen, handelt Marriott nicht. (…).
Unia Schweiz, 24.6.2019.
Unia Schweiz > Marriott International. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2019-06-24.
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22.06.2019 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Lohnschutz
Mindestlöhne
Volltext
Delegiertenversammlung der Unia tagt in Bern. Frauen zum Rabattpreis: Es reicht! Die Delegiertenversammlung der Unia stand heute ganz in Zeichen des Frauenstreiks. Dank einer breiten Lohnkampagne in den „typischen Frauenbranchen" wie beispielsweise dem Detailhandel sollen Tieflöhnen und prekären Arbeitsbedingungen schrittweise ein Ende gesetzt werden. Weiter verurteilten die Delegierten die Kündigungsinitiative in einer Resolution als massiven Angriff auf den Lohnschutz und die KollegInnen ohne Schweizer Pass.Der Frauenstreik vom 14. Juni stand auch an der heutigen Delegiertenversammlung der Unia im Zentrum der Debatten. Die Bewegung vom 14. Juni sei so bedeutend, dass sie noch für längere Zeit nicht abschliessend bilanziert werden könne, hielten die Delegierten fest. Umso stossender, dass Frauen bis heute im Schnitt 660 Franken pro Monat weniger verdienen als Männer. Das sind 10 Milliarden, die den Frauen in der Schweiz jedes Jahr entzogen werden. Diesem Missstand will Unia mit zwei Massnahmen endlich den Riegel schieben. Einerseits forderten die Delegierten als Sofortmassnahme gegen Lohnungleichheit am Arbeitsplatz systematischen Kontrollen in den Betrieben und griffige Sanktionen gegen fehlbare Unternehmen. Und andererseits sollen dank einer breiten Lohnkampagne in den „typischen Frauenbranchen" wie beispielsweise dem Detailhandel Tieflöhnen und prekären Arbeitsbedingungen schrittweise ein Ende gesetzt werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 22.6.2019.
Unia Schweiz > Mindestlohn. Lohnschutz. Unia Schweiz, 2019-06-22.
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18.06.2019 Schweiz
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
Unia Schweiz

GAV
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
Volltext
Maler-Gipser: Gemeinsam für eine Zukunft mit einem besseren GAV! Maler/innen und Gipser/innen fordern faire Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen für den neuen GAV im Maler- und Gipsergewerbe Deutschschweiz und Tessin sind voll im Gange. Die Maler/innen und Gipser/innen verdienen Wertschätzung und fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Dazu läuft ab heute eine Petition mit den Hauptforderungen der Maler/innen und Gipser/innen. Der neue GAV betrifft die Maler/innen und Gipser/innen in der Deutschschweiz und im Jura, sowie die Maler/innen im Tessin. Die Forderungen an die Arbeitgeber haben die Maler/innen und Gipser/innen bereits an ihrer grossen Berufskonferenz vom November 2018 festgelegt: Mehr Lohn für alle, 300 Franken pro Monat Mittagspauschale für alle, Besserer Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende, Reisezeit muss bezahlte Arbeitszeit sein – für alle, Lernende: Attraktiver Mindestlohn und 13. Monatslohn für alle. Die Petition dazu kann auch online unterzeichnet werden. Sie läuft bis Ende September und wird anschliessend den Arbeitgebern übergeben. Mehr Arbeit für weniger Geld? Die Maler/innen und Gipser/innen widersetzen sich vehement den Angriffen der Arbeitgeber. Diese haben ein inakzeptables Abbaupaket geschnürt: Keine Reallohnerhöhungen über mehrere Jahre und keinen Lohnzuschlag für die ersten 120 Überstunden Ende Jahr (bisher 25%). Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. (…).
Unia Schweiz, 18.6.2019.
Unia Schweiz > Maler-Gipser. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-18.
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17.06.2019 Baden
Birr AG
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
General Electric kündigt weiteren Stellenabbau an. Die Gewerkschaft Unia weist die Pläne von General Electric (GE), weitere 450 Stellen in Birr und Baden zu streichen, in aller Form zurück. Es braucht von GE endlich ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und eine langfristige Strategie für ihre hiesigen Niederlassungen. Nach 2016 (900 Stellen) und 2018 (rund 1‘200 Stellen) wäre dies bereits der dritte massive Abbau bei GE innert vier Jahren. Die Unia hat von Beginn an die Zerschlagung der Schweizer Produktionseinheiten und die Zerstörung des industriellen Know-how an den Aargauer Standorten kritisiert. Die Unia wird im anstehenden Konsultationsverfahren alles daransetzen, die Stellen in Birr und Baden zu erhalten. Industriepolitische Versäumnisse. Eine Mitverantwortung an diesem Debakel trifft auch die Politik, die bei der Übernahme von Alstom durch GE keine konkreten Garantien verlangt hat. Damals hat es Bundesrat Schneider-Ammann versäumt, sich von GE klare Garantien für die bestehenden Schweizer Produktionsstandorte geben zu lassen. Seither hat der US-Konzern Tausende Stellen vernichtet. Von den ursprünglich rund 5300 Stellen würden innert vier Jahren nur noch die Hälfte bleiben. Es braucht eine Industriepolitik. Die politischen Behörden müssen bei GE endlich konkrete Zusagen einfordern. Es hat sich gezeigt, dass Lippenbekenntnisse von GE, wie sie anlässlich der letzten Massenentlassung 2018 gegeben wurden, nichts wert sind. Der Fall zeigt, dass eine Politik des «Laissez-faire» zur Deindustrialisierung führt. In erster Linie der Bundesrat muss sich für eine moderne Industriepolitik entscheiden, welche den Werkplatz Schweiz dauerhaft sichert. (…). Unia Schweiz, 17.6.2019.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2019-06-17.
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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauenstreik
Volltext
Vom Detailhandel über die Uhrenindustrie bis auf die Strasse: Die Schweiz bebt! Schweiz steht nicht still. Die Schweiz bebt! Von Le Locle und Le Sentier über Wangen und Winterthur bis hin nach Genf und Grenchen haben bis heute Mittag bereits unzählige Frauen in Betrieben überdeutlich gezeigt: „Wir wollen mehr. Wir haben mehr verdient. Mehr Respekt – mehr Lohn – und mehr Zeit!“. Der Frauen*streik ist in vollem Gang. Bis jetzt haben bereits unzählige Frauen mit vielfältigen Streikaktionen in den Betrieben auf der Strasse diesen Tag zu einem historischen Tag gemacht. Das ist überwältigend! Die Frauen setzen heute ein mächtiges Zeichen: Es braucht Schub bei der Gleichstellung. Es braucht Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Überall in der Schweiz laufen Streiks, Streikpausen sowie verlängerte Mittagpausen und unzählige Aktionen. Allen gemeinsam ist, dass die Frauen Anerkennung, Wertschätzung und mehr Lohn verlangen. Etwa am historischen Vallée de Joux, dem Herz der schweizerischen Uhrenindustrie, wo der Frauenstreik 1991 seinen Anfang nahm. Hier haben heute über 500 Frauen in einer verlängerten Mittagspause mehr Respekt und mehr Zeit verlangt. In der Berner Altstadt haben 500 Verkäuferinnen um 11 Uhr ihre Arbeit unterbrochen und auf der Marktgasse für die Anerkennung ihrer Arbeit, mehr Lohn und Ladenöffnungszeiten, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie erlauben, demonstriert. Walk-Outs und verlängerte Mittagspausen gab es ausserdem bei der Swatch-Gruppe Nivarox in Le Locle. Und einen (…).
Unia Schweiz, 14.6.2019.
Unia Schweiz > Frauenstreik. Unia Schweiz, 2019-06-14.
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11.06.2019 Schweiz
Ems-Chemie
Personen
Unia Schweiz
Christoph Blocher
Vermögen
Volltext
Blochers kassieren mehr Dividenden als alle 3'075 Mitarbeitenden zusammen verdienen. Der Unterschied zwischen dem tiefsten und höchsten Lohn (Lohnschere) in den grössten Unternehmen der Schweiz verharrt 2018 mit 1:134 auf sehr hohem Niveau. Neben den CEOs und Geschäftsleitungen kassieren besonders die Aktionäre: Insgesamt 56.5 Mia. Franken wurden an sie ausgeschüttet. Die Blochers sahnen am meisten ab: Sie zahlten sich selbst 301.6 Mio. Franken an Dividenden aus – 57.6 Mio. Franken mehr, als ihre weltweit 3'075 Mitarbeitenden bei der EMS-Chemie zusammengerechnet verdienten. Die Unia hat das Verhältnis der tiefsten zu den höchsten Löhnen in den 36 grössten Unternehmen der Schweiz untersucht. Die Lohnschere ging 2018 zwar minim zurück, betrug jedoch immer noch 1:134 (1:136 im Vorjahr). Am weitesten klaffen die Löhne bei der UBS auseinander, wo Abzocker-Spitzenreiter Sergio Ermotti mit einem Bruttolohn von 13.9 Mio. Franken 267 Mal mehr verdient als seine Mitarbeiterin mit dem tiefsten Lohn. Aktionäre kassieren, Angestellte verlieren. Allein in den untersuchten 32 börsenkotierten Unternehmen profitierten die Aktionäre 2018 von Ausschüttungen über 56.5 Mia. Franken. Ganz im Gegensatz dazu die Mitarbeitenden: Nestlé und Novartis, zwei der Unternehmen, die 2018 Dividenden in Milliardenhöhe auszahlten und grosse Aktien-Rückkauf-Projekte durchführten, kündigten im gleichen Jahr einen Abbau von 550 bzw. von über 2’000 Stellen an. EMS Chemie: Familie Blocher zockt ab. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.6.2019,
Personen > Blocher Christoph. Einkommen. Unia Schweiz, 2019-06-11.
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11.06.2019 Schweiz
Ems-Chemie
Personen
Unia Schweiz
Christoph Blocher
Ems-Chemie
Vermögen
Volltext
EMS-Chemie: Verdienst des Personals vs. Ausschüttungen an die Familie Blocher 2018 in Franken. Die Lohnschere verharrt 2018 mit 1:134 auf sehr hohem Niveau. Am weitesten klaffen die Löhne bei der UBS auseinander, wo Abzocker-Spitzenreiter Sergio Ermotti mit einem Bruttolohn von 13.9 Mio. Franken 267 Mal mehr verdient als sein/e Mitarbeiter/in mit dem tiefsten Lohn. Die Unia untersucht in ihrer jährlichen Lohnschere-Studie den höchsten und tiefsten Lohn in den 36 grössten Schweizer Unternehmen (Lohnschere). 2018 ging die Lohnschere nur minim zurück, von 1:136 auf 1:134. Die Entschädigungen der Geschäftsleitungsmitglieder stiegen in den untersuchten Konzernen auf insgesamt fast 1 Mia. Franken, diejenigen aller CEOs zusammen auf 181.8 Mio. Franken. Im gleichen Jahr sanken die Reallöhne in der Schweiz um 0,4 Prozent! Aktionäre kassieren, Angestellte verlieren. Allein in den 32 untersuchten börsenkotierten Unternehmen profitierten die Aktionäre 2018 von Ausschüttungen über 56.5 Mia. Franken. Ganz im Gegensatz dazu die Mitarbeitenden: Nestlé und Novartis, zwei der Unternehmen, die 2018 Dividenden in Milliardenhöhe auszahlten und grosse Aktien-Rückkauf-Projekte durchführten, kündigten im gleichen Jahr einen Abbau von 550 bzw. über 2’000 Stellen an. EMS-Chemie: Familie Blocher zockt ab.n Bei drei Unternehmen, EMS-Chemie, Partners Group und Swiss Re, waren die Ausschüttungen an die Aktionäre 2018 höher, als die Löhne aller Mitarbeitenden zusammen. Besonders grotesk ist dies bei der EMS-Chemie: (…). Unia Schweiz, 11.6.2019.
Personen > Blocher Christoph. Einkommen. Vermoegen. Unia Schweiz, 2019-06-11.
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07.06.2019 Schweiz
Seco
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Die rote Linie Lohnschutz muss weiterhin gelten. Rahmenabkommen: Die „Rote Linie Lohnschutz“ gilt. Der Entscheid des Bundesrates, den vorliegenden Entwurf nicht zu unterzeichnen, macht den Weg frei für ein gutes institutionelles Rahmenabkommen mit der EU, das die „Rote Linie Lohnschutz“ respektiert. Zuerst gilt es nun aber, den Frontalangriff der SVP auf Personenfreizügigkeit und Flankierende Massnahmen abzuwehren. Die Personenfreizügigkeit mit der EU und starke Flankierende Massnahmen (FlaM) gehören untrennbar zusammen. Sie sind die Basis dafür, dass Arbeitnehmende in der Schweiz nicht auf Grund ihrer Herkunft diskriminiert und gegeneinander ausgespielt werden können. Und sie ermöglichen ganz praktisch die Kontrolle und Durchsetzung von guten Gesamtarbeitsverträgen, Mindestlöhnen und Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmende. Rahmenabkommen muss Lohnschutz respektieren. Der bestehende Entwurf zum Rahmenabkommen hätte diese Errungenschaften gefährdet. Ohne wirksame FlaM käme das ganze Lohngefüge ins Rutschen - mit unabsehbaren Folgen für alle Lohnabhängigen. Die Unia hat immer klargemacht: Das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ darf nicht verletzt werden. Die Flankierenden Massnahmen sind nicht verhandelbar. Sie müssen gestärkt, nicht geschwächt werden. Signal für Arbeitnehmerrechte. Das heutige Bekenntnis des Bundesrates für einen eigenständigen Lohnschutz trägt dem Rechnung. Die Unia versteht es als Signal für die Rechte der (…).
Unia Schweiz, 7.6.2019.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Unia Schweiz, 2019-06-07.
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05.06.2019 Kosovo
Nationalrat
Unia Schweiz

Nationalrat
Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Nationalrat für Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo. Zeit der Gerechtigkeit für Kosovar/innen! Der gewerkschaftliche Druck trägt Früchte: Heute hat der Nationalrat endlich das Abkommen mit Kosovo über soziale Sicherheit zugestimmt. Damit wird den kosovarischen Arbeitnehmenden ermöglicht, ihre Rente auch im Ausland zu beziehen und ihren wohlverdienten Ruhestand in ihrem Land zu geniessen. Die Unia begrüsst den Entscheid des Nationalrates, fordert aber nun auch Lösung, wie Ansprüche aus der Zeit, in der es kein Abkommen gab, abgegolten werden können. Kosovo ist der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz seit dem 1. April 2010 keine vertraglichen Beziehungen im Sozialversicherungsbereich unterhält. Seit jenem Zeitpunkt wird die Rente nur an in der Schweiz wohnhafte kosovarische Staatsangehörige ausbezahlt. Das Sozialversicherungsabkommen koordiniert insbesondere die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge der Vertragsstaaten und regelt die Auszahlung von Renten ins Ausland. Hoher Preis der Diskriminierung. Für die Betroffenen war die Situation schwierig. Sie fühlten sich von beiden Staaten im Stich gelassen und der Preis dieser Diskriminierung war hoch: Vielen AHV-Bezüger/innen wurde die Auszahlung der Rente in den Kosovo verweigert. Auch mit dem neuen Abkommen ist nicht restlos geklärt, wie sie diese Ansprüche rückwirkend geltend machen können. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.6.2019.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungsabkommen. Unia Schweiz, 2019-06-05.
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29.05.2019 Schweiz
Uber
Unia Schweiz

Sozialversicherungen
Uber
Volltext
Absurde Versicherungs-Praktiken von Uber. Uber muss Fahrer/innen ordentlich anstellen und versichern. Der Dumping-Fahrdienst Uber (und der Essenslieferdienst Uber Eats) will seinen Fahrer/innen eine „Versicherung“ anbieten, die gewisse Leistungen bei Krankheit, Unfall, Mutter- und Vaterschaft vorsieht. Dieses Versicherungskonstrukt ist unsinnig und nutzlos. Uber muss stattdessen seine Fahrer/innen endlich ordentlich anstellen, damit sie den Versicherungsschutz geniessen, der ihnen als Arbeitnehmende von Gesetzes wegen zusteht. Das Geschäftsmodell des US-Konzerns Uber beruht darauf, dass seine Fahrer/innen zur Arbeit als Scheinselbständige gezwungen werden. Obwohl die Suva, das Seco, mehrere Rechtsgutachten und kürzlich das Lausanner Arbeitsgericht die Fahrer/innen als unselbständig Erwerbende bzw. Angestellte von Uber qualifizieren, verweigert der Dumping-Fahrdienst ihnen eine ordentliche Anstellung. Die Fahrer/innen haben deswegen keinerlei Versicherungsschutz. Auch orts- und branchenübliche Löhne bzw. kantonale Mindestlöhne werden nicht eingehalten. Dasselbe Modell wendet Uber auch auf die Kurier/innen des Essenslieferdienstes Uber Eats an, wo zudem der allgemeinverbindliche Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV) zur Geltung kommen müsste. Keine Alibi-Übungen, sondern Gesetze einhalten. Vor diesem Hintergrund ist die Ankündigung von Uber, man wolle den „selbständigen Partner-Fahrern und –Kurieren“ in Partnerschaft mit einer (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.5.2019.
Unia Schweiz > Uber. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2019-05-29.
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23.05.2019 Schweiz
Seco
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
FlaM-Bericht 2018 des Seco. Flankierende Massnahmen sind im Kampf gegen Lohndumping wichtiger denn je. Die Zahl der meldepflichtigen Kurzaufenthalter/innen hat nochmals zugenommen, insbesondere in der Temporärbranche. Die paritätischen Kommissionen fanden 2018 bei jedem vierten Schweizer Betrieb und bei jedem fünften Entsendebetrieb Verstösse. Dies zeigt, dass die Flankierenden Massnahmen (FlaM) von grösster Wichtigkeit sind und keinesfalls abgebaut werden dürfen. Die Herausforderungen für die Kontrolle des Arbeitsmarktes in der Schweiz wachsen weiter: Die Zahl der meldepflichtigen Kurzaufenthalter/innen, die weniger als 90 Tage in der Schweiz arbeiten und so unter die Dienstleistungsfreiheit mit der Europäischen Union fallen, hat nochmals zugenommen. 2018 wurde mit 244'707 Personen ein neuer Rekordwert erreicht. Beim Start der Personenfreizügigkeit vor 15 Jahren waren weniger als 100'000 meldepflichtige Kurzaufenthalter/innen zu verzeichnen. Im internationalen Vergleich nimmt die Schweiz mit 113’512 Entsandten und selbständigen Dienstleistungserbringern aus dem EU-Raum nach wie vor einen Spitzenplatz ein. In absoluten Zahlen liegt die Nettobilanz (Entsendungen in die Schweiz abzüglich Entsendungen aus der Schweiz) nur in Deutschland und Belgien höher. Unsichere Temporärarbeit nimmt zu – insbesondere bei Kurzaufenthalter/innen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 23.5.2019.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Unia, 2019-05-23.
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23.05.2019 Schweiz
Personen
Seco
Unia Schweiz
Thomas Zimmermann
Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Wo kontrolliert wird, werden Lohnverstösse aufgedeckt. SECO-Bericht zeigt: Flankierende Massnahmen wichtiger denn je! Der heute veröffentlichte Bericht zu den Flankierenden Massnahmen zeigt: Die Flankierenden sind wichtiger denn je! Wo kontrolliert wird, werden Verstösse aufgedeckt. Insbesondere bei Firmen, die Kurz- und Kürzestaufenthalter oder Temporärarbeitskräfte beschäftigen. Die Kontrolleure der Gesamtarbeitsverträge (GAV) finden in jedem vierten Schweizer Betrieb und bei jedem fünften Entsendebetrieb Verstösse. Rund 6500 Betriebe mit zu tiefen Löhnen. Im vergangen Jahr haben die Kontrolleure über 40‘000 Firmen kontrolliert. Dabei haben sie bei rund 16 Prozent oder 6‘500 Betrieben zu tiefe Löhne oder Scheinselbständigkeit aufgedeckt. In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen sind die Verstossquoten etwas höher (über 20 Prozent), weil der Dumping-Tatbestand durch diese Mindestlöhne klar definiert ist. In den übrigen Branchen erlauben die Kantone teilweise Abweichungen von den üblichen Löhnen gegen unten, so dass ein Teil der Firmen mit zu tiefen Löhnen den Kontrolleuren entgeht. Die Verstossquoten betragen 15 Prozent (Entsendefirmen) bzw. 13 Prozent (Schweizer Arbeitgeber). Die Hälfte der Schweizer Arbeitgeber weigert sich, Löhne zu korrigieren. In Branchen mit verbindlichen Mindestlöhnen in GAV oder in Normalarbeitsverträgen (NAV) werden Arbeitgeber mit zu tiefen Löhnen gebüsst. Wenn keine Mindestlöhne vorliegen, fordern die Kantone die Firmen auf, die (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 23.5.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2019-05-23.
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17.05.2019 Schweiz
ILO
Unia Schweiz

ILO
Kündigungsschutz
Volltext
Gewerkschaftsrechte: Schweiz auf schwarzer Liste. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat die Schweiz auf eine schwarze Liste von Ländern gesetzt, welche die Gewerkschaftsrechte nicht ausreichend respektieren. Die IAO kritisiert den ungenügenden Kündigungsschutz für Vertreter/innen der Arbeitnehmenden. Dieses Jahr wird die ILO, die ihren Sitz in Genf hat, 100 Jahre alt. Die Schweiz wird das Präsidium für die im Juni stattfindende ILO-Jubiläumskonferenz innehaben. Ausgerechnet in diesem Jahr findet sich die Schweiz auf einer Liste von 40 Ländern wieder, welche internationale Abkommen der ILO nicht einhalten. Aus Europa werden neben der Schweiz nur Belarus und Griechenland gelistet. Schutz von Gewerkschafter/innen stärken. Der Grund für die Listung ist der ungenügende Kündigungsschutz für in den Betrieben aktive Gewerkschafter/innen, Personalvertreter/innen und Mitglieder der Stiftungsräte von Pensionskassen. Das Schweizer Obligationenrecht sieht heute nur eine Entschädigung von maximal 6 Monatslöhnen bei missbräuchlicher Entlassung vor. In der Realität werden von den Gerichten meist nur Strafen von 2-3 Monatslöhnen ausgesprochen. Das sind Peanuts. Die Schweiz muss ihre Verpflichtungen erfüllen. Seit 2004 verlangt die ILO, dass die Schweiz in ihren Gesetzen die internationalen Normen bezüglich Kündigungsschutz verankert, die sie in ILO-Abkommen ratifiziert hat. Doch die hiesigen Arbeitgeber wehren sich beharrlich. Angesichts der Untätigkeit der Schweiz verstärkt die ILO nun den (…).
Unia Schweiz, 17.5.2019.
Unia Schweiz > Kuendigungsschutz. ILO. Unia Schweiz, 2019-05-17.
Ganzer Text
10.05.2019 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
PeKo-Tagung der Industrie zum EU-Rahmenabkommen. An der diesjährigen Unia-Tagung für Mitglieder der Personalkommissionen aus der Industrie stand der Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU zur Debatte. Über 100 Teilnehmende diskutierten die Auswirkungen des vorliegenden Entwurfs des Rahmenabkommens für die Arbeitnehmenden der Industrie. Er würde den Schweizer Lohnschutz massiv verschlechtern. Die Kontrolle der Löhne und Arbeitsbedingungen wäre kaum noch möglich. Und der EU-Gerichtshof könnte den Lohnschutz jederzeit aushebeln. Prominent besetztes Podium. An einer Podiumsdiskussion widmeten sich Nationalrat und Unia-Sektorleiter Industrie, Corrado Pardini, SGB-Chefökonom Daniel Lampart, Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher und die Freiburger Professorin für Europarecht Astrid Epiney dem Thema. Personenfreizügigkeit und Lohnschutz gehören zusammen. Aus den Wortmeldungen aus dem Publikum wurde klar: Die Unia verteidigt die Personenfreizügigkeit. Gute, offene Beziehungen zur EU sind gerade für die Industrie notwendig. Doch dazu gehört untrennbar ein starker Lohnschutz. Sonst gewinnen die rechten, fremdenfeindlichen Nationalisten, die unser Land in die Isolation führen wollen: ohne Bilaterale, ohne Personenfreizügigkeit, ohne Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen.
Unia Schweiz, 10.5.2019.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Unia Schweiz, 2019-05-10.
Ganzer Text
07.05.2019 Genf
Solidar Suisse
Unia Schweiz

Asbest
Verbot
Volltext
Mit einer Aktion fordern Gewerkschaften und „Solidar“ Suisse Russland zum Handeln auf. Für ein weltweites Asbestverbot. Internationalen Aktivist/innen fordern ein weltweites Verbot von Asbest. Jedes Jahr sterben über 220‘000 Menschen an asbestbedingten Krankheiten. Betroffen sind insbesondere Arbeitnehmende in ärmeren Ländern. Mit einer Aktion auf dem Platz der Nationen in Genf setzten sich heute der Genfer Gewerkschaftsbund und „Solidar Suisse“ zusammen mit internationalen Aktivist/innen für ein weltweites Verbot des gefährlichen Stoffes ein. In der Schweiz ist Asbest seit 30 Jahren verboten. Aber noch immer sterben bei uns jährlich 120 Personen an den Spätfolgen des stark krebserregenden Materials. Viele Länder kennen jedoch noch kein Verbot – dort wird Asbest völlig bedenkenlos verwendet. Zusammen mit „Solidar Suisse“ und den internationalen Gewerkschaftsorganisationen Industriall und BHI (Bau und Holz-Internationale) setzt sich die Unia deshalb für ein weltweites Verbot von Asbest ein. Russland verhindert Fortschritt. Vom 7. bis 10. Mai findet in Genf die Konferenz der Rotterdamer Konvention statt. Durch die Aufnahme von Asbest auf die Liste der gefährlichen Chemikalien könnten die Staaten den internationalen Handel endlich drastisch einschränken. Das Listing muss aber einstimmig beschlossen werden, doch Russland blockiert seit Jahren jede Möglichkeit, den Handel mit Asbest zu begrenzen. Grund: Russland ist für rund die Hälfte der weltweiten Asbest-Produktion verantwortlich und hat somit ein grosses wirtschaftliches Interesse daran, die Gesundheit von Millionen von Menschen zu gefährden. Geschäft (…).
Unia Schweiz, 7.5.2019.
Unia Schweiz > Asbest. Verbot. Unia Schweiz, 2019-05-07.
Ganzer Text
03.05.2019 Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Attacke auf das Arbeitsgesetz. Ständeratskommission steht endlich auf die Bremse. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) steht bei den von ihr geplanten Verschlechterungen des Arbeitnehmerschutzes auf die Bremse: Nachdem die kantonalen Arbeitsinspektorate, die ArbeitsmedizinerInnen, die Kirchen sowie die Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Organisationen ihren starken Widerstand gegen die in einer Revision des Arbeitsgesetzes geplante Einführung der Sonntagsarbeit sowie der 80-Stunden-Arbeits-Woche deutlich gemacht haben, sistiert die WAK-S nun auch dieses Vorhaben und krebst zurück. Bereits früher hat die Kommission das Vorhaben sistiert, die Arbeitszeiterfassung für mindestens 30 Prozent der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Für die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit sind beide Vorlagen schlicht unnötig. In der Schweiz wird bereits heute viel zu viel gearbeitet und das Schweizer Arbeitsrecht ist extrem flexibel und arbeitgeberfreundlich. Immerhin will die Kommission nun endlich Anhörungen durchführen und Studien abwarten. Das hätte die WAK schon viel früher tun sollen. Dann hätte sie gemerkt, dass ihre Vorhaben auf derart vehementen Widerstand bei den Gewerkschaften, den Kantonen, den MedizinerInnen und in kirchlichen Kreisen stossen, dass sie zum Scheitern verurteilt sind. Die Kommission muss nun insbesondere klären, wie hoch die Gesundheitskosten für die faktische Abschaffung der Höchstarbeitszeit sowie für die Abschaffung der Arbeitszeiterfassung in der Schweiz ausfallen würden. (…). 
Syndicom, 3.5.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2019-05-03
02.05.2019 Schweiz
AHV
Bundesamt für Statistik
Unia Schweiz

AHV
Bundesamt für Statistik
Frauen
Volltext
Zahlen des BfS bestätigen: AHV stärken heisst Frauen stärken! Mehr Lohn, heisst mehr Respekt – auch im Alter. Dafür kämpfen Frauen auch am 1. Mai 2019 in Biel. Heute hat das Bundesamt für Statistik (BfS) neue Zahlen zur Altersvorsorge publiziert. Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass die AHV die fairste Altersvorsorge ist. Sie muss zu einer echten Existenzsicherung ausgebaut werden, so wie dies in der Verfassung verankert ist. Die heute publizierten Zahlen des BfS zeigen, dass die 2. Säule (Obligatorische berufliche Vorsorge) Frauen diskriminiert: Sie erhielten etwa halb so hohe Leistungen aus der 2. Säule wie Männer. Denn der Koordinationsabzug führt zu tiefen versicherten Löhnen bei Personen, die Teilzeit arbeiten. Davon sind Frauen besonders betroffen. Ausserdem berücksichtigt sie die unbezahlte Arbeit, etwa Erziehungsgutschriften, nicht. Frauen stärker von Armut betroffen. Frauen sind weitaus stärker von Armut betroffen als Männer. 2017 waren 9,5% der über 65-jährigen Männer auf Ergänzungsleistungen angewiesen, bei Frauen derselben Altersgruppe waren es ganze 14,8%. Diese Prekarisierung der Frauen im Alter ist inakzeptabel. Wer es sich leisten kann, geht früher in Pension. Männer, die vor dem ordentlichen Pensionsalter in Rente gingen, erhielten mit CHF 3‘009 pro Monat eine viel höhere Rente aus der beruflichen Vorsorge, als Männer, die bis 65 Jahre arbeiten mussten – sie erhielten nur 1‘809 Franken. Bei den Frauen zeigt sich das gleiche Muster mit einer Rente von 1'468 Franken vor dem gesetzlichen (...). .
Unia Schweiz, 2.5.2019.
Unia Schweiz > AHV. Bundesamt für Statistik. Unia Schweiz, 2019-05-02.
Ganzer Text
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Tag der Arbeit 2019. 1. Mai im Zeichen des Frauen*streiks. Am heutigen Tag der Arbeit gehen in zahlreichen Städten und Gemeinden der Schweiz Tausende von Menschen auf die Strasse. Der diesjährige 1. Mai steht im Zeichen der Mobilisierung für den Frauen*streik- und Aktionstag vom 14. Juni. An den Kundgebungen und Maifeiern sprechen viele Frauen, die Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit fordern. Die Frauen in der Schweiz sind wütend. Das zeigen sie deutlich am heutigen 1. Mai. Sei es in Zürich, Bern, Basel, Altdorf, Lausanne, Lugano oder Sion: Überall fordern die Frauen an den Kundgebungen und Maifeiern Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Im Vorfeld des Frauen*streik und -aktionstag vom 14. Juni zeigt sich: Die Frauen in der Schweiz sind viele und sie sind bereit zu kämpfen. Ungerechtigkeit hat ein Geschlecht. Unia-Präsidentin Vania Alleva spricht morgens in Winterthur ZH und abends in Altdorf UR. In ihrer Rede betont sie, dass wir heute statt sozialem Ausgleich und Integration eine zunehmende Ungleichheit und eine verstärkte Diskriminierung erleben. „Die Ungerechtigkeit hat auch ein Geschlecht. Wir Frauen verdienen in der reichen Schweiz im Schnitt immer noch 17 Prozent weniger als unsere männlichen Kollegen. Das ist der Schnitt. Im gewerkschaftlichen Alltag treffen wir oft noch krassere Fälle an. Dagegen wehren wir uns auf der Basis starker Werte: Solidarität, sozialer Ausgleich, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Kein Gesetz erlaubt Diskriminierung der Frauen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz. Frauenstreik. Unia, 2019-05-01.
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01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
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Zehntausende an 1. Mai-Feiern in der ganzen Schweiz
Allein in Zürich kamen 16'000 an die 1.-Mai-Kundgebung.
Zehntausende Arbeitnehmende und insbesondere Frauen forderten an rund 60 Demonstrationen zum 1. Mai mehr Respekt, Lohn und Zeit für die Frauen. Die grösste Kundgebung fand mit 16'000 Teilnehmenden in Zürich statt.
Der 1. Mai 2019 stand in der Schweiz ganz im Zeichen des Frauenstreik- und -aktionstages vom 14. Juni. An allen Demonstrationszügen und Platzkundgebungen, in allen Reden und Wortbeiträgen, in den Diskussionen während der Demo oder nachher beim Kaffee: überall wurde rege über Diskriminierung, Lohnungleichheit und Sexismus diskutiert und was dagegen unternommen werden muss.
Unia-Präsidentin Vania Alleva brachte es auf den Punkt, als sie in ihrer Rede die Frage nach einem „guten Leben“ stellte: „Gewerkschaften müssten heute auch visionäre Organisationen sein. Wir verlangen, dass die Arbeit insgesamt im Interesse der Menschen organisiert wird, dass ihre Früchte gerecht verteilt werden. Es geht um sozialen Ausgleich, gleiche Rechte, Demokratie und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“
Unia Schweiz, 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz 2019. Unia Schweiz, 2019-05-01.
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
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1. Mai im Zeichen des Frauen*streiks. In der ganzen Schweiz beteiligen sich heute Tausende an den 1. Mai Feiern. Am heutigen Tag der Arbeit gehen in zahlreichen Städten und Gemeinden der Schweiz Tausende von Menschen auf die Strasse. Der diesjährige 1. Mai steht im Zeichen der Mobilisierung für den Frauen*streik- und -aktionstag vom 14. Juni. An den Kundgebungen und Maifeiern sprechen viele Frauen, die Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit fordern. Die Frauen in der Schweiz sind wütend. Das zeigen sie deutlich am heutigen 1. Mai. Sei es in Zürich, Bern, Basel, Altdorf, Lausanne, Lugano oder Sion: Überall fordern die Frauen an den Kundgebungen und Maifeiern Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Im Vorfeld des Frauen*streik und -aktionstag vom 14. Juni zeigt sich: Die Frauen in der Schweiz sind viele und sie sind bereit zu kämpfen. Ungerechtigkeit hat ein Geschlecht. Unia-Präsidentin Vania Alleva betont in ihren Reden in Winterthur und Altdorf, dass wir heute statt sozialem Ausgleich und Integration eine zunehmende Ungleichheit und verstärkte Diskriminierung erleben. „Die Ungerechtigkeit hat auch ein Geschlecht. Wir Frauen verdienen in der reichen Schweiz im Schnitt immer noch 17 Prozent weniger als unsere männlichen Kollegen. Das ist der Schnitt. Im gewerkschaftlichen Alltag treffen wir oft noch krassere Fälle an. Dagegen wehren wir uns auf der Basis starker Werte: Solidarität, sozialer Ausgleich, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Kein Gesetz erlaubt Diskriminierung der Frauen. (…).
Unia Schweiz, 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz. Frauenstreik. Unia Schweiz, 2019-05-01
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01.05.2019 Thun
1. Mai
Personen
Unia Schweiz
Corrado Pardini
1. Mai
Referate
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Öffentliches Glück. Die soziale Frage ist zurück. Liebe Freundinnen und Freunde. Kürzlich hat mich einer gefragt: Was sind Sie nun eigentlich, Gewerkschafter oder Politiker? Der Mann hat wohl gedacht, das sei eine besonders kritische Frage. Ich hätte ihm sagen können, dass mein gelernter Beruf Maschinenschlosser ist und dass wir in einer gewählten Volksvertretung, die diesen Namen wirklich verdiente, eigentlich viel mehr Vertreter der Arbeitenden bräuchten, nicht nur Advokaten, Fürsprecher, Banker und Lobbyisten. Oder ich hätte ihm vom freisinnigen Putschversuch erzählen können, den wir jetzt im April gerade noch verhindert haben. Würden wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Parlament nicht aktiv und aufmerksam für eure Interessen arbeiten, hätte der freisinnige Bundesrat Cassis, zusammen mit Economiesuisse, den Schutz der Löhne, die Flankierenden Massnahmen und das erkämpfte Schweizer Sozialsystem ausgehebelt. Via Rahmenvertrag. Wir haben diesem FDP-Buebetrickli einen Riegel geschoben. Doch ich habe dem Mann nur gesagt: „Gewerkschaft und Politik gehören zusammen. In beiden geht es um die Emanzipation von Zwängen und ein besseres Leben.“ Ich weiss nicht, liebe Kolleginnen und Kollegen, wie euch das geht, aber ich bin gerne Mensch. Ich sage das, weil gerade viel vom Ende der Menschheit geredet wird. Manche glauben, der grosse Kollaps der Ökosysteme sei wahrscheinlicher als eine gründliche Reform des Wirtschaftssystems, das diesen Kollaps produziert. (…). Corrado Pardini.
Unia Schweiz, 1.5.2019.
Personen > Pardini Corrado. 1. Mai Thun. Referat. Unia Schweiz, 2019-05-01.
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25.04.2019 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauen
Frauenstreik
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50 Tage bis zum Frauen*streik. Frauen wollen Respekt – mehr Lohn – mehr Zeit! Ob im Detailhandel, in der Pflege oder in der Industrie: Die Frauen sind bereit für den Frauen*streik und -aktionstag vom 14. Juni. Heute, 50 Tage vor dem Frauen*streik, zeigen sie in zahlreichen Städten, dass sie viele sind und bereit sind zu kämpfen. Heute hängen in den Städten Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Lugano, Brig, Sierre, Sion und Yverdon Riesentransparente an Gebäuden, Baustellen oder Brücken: Darauf sichtbar sind Frauen, die am 14. Juni am Frauen*streik und -aktionstag teilnehmen werden oder sich mit den Streikenden solidarisieren. Allen gemein ist, dass sie einstehen für Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit für Frauen! Die Arbeit der Frauen ist unterbewertet. Arbeit auf Abruf, kleine Arbeitspensen, unfreiwillige Teilzeit, Schichtarbeit, und tiefe Stundenlöhne: So sieht der Alltag vieler Frauen aus. Die Arbeit der Frauen wird weniger ernst genommen und weniger honoriert. Ob Reinigungspersonal, Verkäuferinnen oder Pflegeangestellte: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit und haben aufgrund von Familienpflichten öfter Unterbrüche in der Erwerbsbiographie. Zusätzlich verdienen sie weniger als Männer und haben vielfach mickrige Löhne. Die Lohnungleichheiten wirken sich auch negativ auf ihre Renten aus und die Diskriminierung setzt sich im Alter fort: Frauenrenten sind ganze 37 Prozent tiefer als Männerrenten. Jede Arbeit ist wichtig und verdient Respekt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 25.4.2019.
Unia Schweiz > Frauenstreik. Unia Schweiz, 2019-04-25.
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12.04.2019 Schweiz
Bau und Gewerbe
Löhne
Unia Schweiz

DV
Lohnschutz
Delegiertenversammlungen Bau und Gewerbe: Löhne statt Grenzen schützen! Die Delegierten der Sektoren Bau und Gewerbe der Gewerkschaft Unia haben heute resp. am Freitag eine Resolution zum Rahmenabkommen mit der EU verabschiedet. Für sie ist klar: Das aktuelle Abkommen ist ungenügend und muss nachverhandelt werden. Denn wer in der Schweiz arbeitet, soll auch einen Schweizer Lohn erhalten. Für die Delegierten der Sektoren Bau und Gewerbe ist klar: Das vorliegende Rahmenabkommen ist eine Gefahr für Löhne und Arbeitsplätze in der Schweiz. Gerade für die Bau- und Gewerbebranche sind die Flankierenden Massnahmen (FlaM) elementar. Dank den FlaM und guten Gesamtarbeitsverträgen konnte ein Absinken der Löhne verhindert werden. Mit dem vorliegenden Rahmenabkommen stehen die für den Lohnschutz zentralen Teile auf dem Spiel. In der Resolution, die heute an der DV des Sektors Bau und gestern an der DV des Sektors Gewerbe verabschiedet wurde, fordern die Delegierten deshalb Schweizer Löhne für Arbeit in der Schweiz. Der Bundesrat wird aufgefordert, das Rahmenabkommen nachzuverhandeln. Die Schweiz wird seit Jahren von Bauarbeitern und Arbeitnehmenden des Gewerbes aus ganz Europa gebaut. Das soll auch so bleiben. Umso wichtiger ist es, die Löhne zu schützen. Solidarität mit dem Frauenstreik. Die Delegierten des Sektors Bau nahmen auch befriedigt vom erfolgreichen Kampf der Bauarbeiter für ihren Landesmantelvertrag (LMV) und die Sicherung der Rente mit 60 (FAR) Kenntnis. In zahlreichen Voten wurde herausgestrichen, wie wichtig die Bereitschaft der (…).
Unia Schweiz, 13.4.2019.
Unia Schweiz > Bau und Gewerbe. DV. Lohnschutz. Unia Schweiz, 2019-04-12.
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10.04.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Promoterin
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Lohnfortschritte bei Trade Marketing Intelligence. Etappensieg für die Promoterinnen und Promoter der Migros. Die Angestellten des Unternehmens Trade Marketing Intelligence (TMI), die für die Migros in der Produktepromotion tätig sind, werden neu jeden Monat einen Durchschnittslohn erhalten. Die Angestellten und Unia begrüssen, dass TMI damit endlich die gesetzlichen Vorgaben umsetzt. Sie sehen es als Beweis dafür, dass sich ihr gemeinsamer Einsatz gelohnt hat. TMI ist ein ehemaliges Start-up der Migros, das bis heute für den orangen Riesen tätig ist. Da sich die ohnehin schon prekären Arbeitsbedingungen der Angestellten von TMI massiv zu verschlechtern drohten, forderten sie zusammen mit Unia die Einhaltung ihrer elementarsten Rechte. Im Zentrum stand dabei vor allem die Forderung, dass sie statt einem monatlich stark schwankendem Lohn, wie gesetzlich vorgeschrieben jeden Monat einen Durchschnittslohn erhalten. Die Angestellten und Unia nehmen nun erfreut zur Kenntnis, dass TMI hier eingelenkt hat und sie damit in Zukunft zumindest etwas grössere finanzielle Sicherheit haben.Migros und TMI stellen sich taub. Es brauchte etliche Interventionen seitens Unia und viel Mut einiger betroffenen Promoterinnen, um diesen Fortschritt zu erreichen. Dennoch beantwortete die Migros als Aktionärin und Sprecherin ihres früheren Start-ups in der gestrigen Sendung ABE des westschweizer Fernsehens nur einen Teil der zahlreichen Bedenken und Fragen der TMI-Angestellten. Angesichts der unsicheren Situation haben deshalb viele Angestellte resigniert und seit dem Übergang des Unternehmens am 1. Januar 2019 gekündigt. Noch (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 10.4.2019.
Unia Schweiz > Promoterin. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2019-04-10.
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