Gewerkschaftschronik
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01.07.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 1.7.2020.
Unia Schweiz > Oeffentlcher Verkehr. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Masken
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 1.7.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Masken. Unia Schweiz, 2020-07-01.
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29.06.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Referendum
Sonntagsarbeit
Volltext
Die Branchenkonferenz Detailhandel der Unia fordert eine bessere Anerkennung der geleisteten Arbeit im.
Stopp der prekären Arbeit und der Sonntagsarbeit. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel hat heute in Bern getagt und zwei Resolutionen beschlossen. Die eine richtet sich gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit, die andere fordert das Ende der prekären Arbeit auf Abruf. In den letzten Monaten waren die Angestellten des Detailhandels an vorderster Front. Es ist endlich an der Zeit, dass ihre Arbeit besser anerkannt wird! Die Covid-19-Krise zeigt, wie sehr die Gesellschaft von den Hunderttausenden von Menschen abhängt, die in schlecht bezahlten Berufen des Dienstleistungssektors, insbesondere im Detailhandel, arbeiten. Vorwiegend sind es Frauen. Applaus allein reicht nicht, um ihrer Arbeit gegenüber mehr Respekt zu zeigen. Die Branchenkonferenz Detailhandel der Unia fordert die Aufwertung dieser essentiellen Berufe und Gesamtarbeitsverträge mit fairen Löhnen. Eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und die tiefen Löhne sind ein No-Go! Gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit
Die erste von den Teilnehmenden verabschiedete Resolution betrifft die Sonntagsarbeit. Die Delegierten haben beschlossen, alle auf Bundesebene lancierten Pläne zur Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Verkauf zu bekämpfen und das im Kanton Bern geplante Referendum gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zu unterstützen. (…). 
Unia Schweiz, 29.6.2020.
Unia Schweiz > Sonntagsarbeit. Detailhandel. Unia Schweiz, 2020-06-29.
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29.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
Unia Schweiz

Lohngleichheit
Volltext
Inkraftsetzung neues Gleichstellungsgesetz. Lohngleichheit: Mitarbeitende einbeziehen! Morgen tritt das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Gewerkschaft Unia appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber: Die Unternehmen müssen bei der Überprüfung der Lohngleichheit die Personalkommissionen oder Arbeitnehmendenvertretungen in den Prozess einbeziehen und schliesslich auch die nötigen Korrekturen vornehmen, damit der Verfassungsauftrag von 1981 endlich umgesetzt wird. Lohndiskriminierung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem. Es betrifft alle Frauen in allen Berufen, in allen beruflichen Stellungen und in jedem Alter. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr, weil sie ihnen für die gleiche oder gleichwertige Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen rund 20 Prozent oder im Schnitt 657 Franken pro Monat weniger als Männer. Weil sie Frauen sind. Deshalb sind es auch die Arbeitgeber, die jetzt in der Pflicht stehen! Forderung der Frauen ernst nehmen. Das revidierte Gesetz ist zwar wichtig, aber ungenügend: Es sieht lediglich vor, dass 1% aller Unternehmen eine Lohnanalyse durchführen müssen (Betriebe ab 100 Mitarbeitenden), Sanktionen sind keine vorgesehen und das Gesetz läuft nach 12 Jahren aus. Selbst diese Mini-Revision wäre ohne Druck der 20'000 Menschen, die im September 2018 auf die Strassen gingen, vom Parlament nicht verabschiedet worden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.6.2020.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Gesetz. Unia Schweiz, 2020-06-29.
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26.06.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Dividenden
Volltext
Trotz Corona-Krise bedienen Schweizer Unternehmen ihre Aktionäre und CEOs grosszügig. Die Corona-Krise hat die Gier der Aktionäre und CEOs in Bezug nach überhöhten Vergütungen nicht gedämpft. Ganz im Gegenteil: Die Ausschüttungen an Aktionäre steigen, und die Lohnschere hat sich weiter geöffnet. Die Aktionäre von 33 Schweizer Unternehmen streichen 63 Milliarden Franken ein. Einige Unternehmen schütteten gar Dividenden in Milliardenhöhe aus, obwohl sie Bundeshilfe bezogen. Unter diesen Bedingungen ist klar: Es darf es keine Lohnkürzungen oder Entlassungen bei den Beschäftigten geben.
Rekordgewinne für die Aktionäre, Existenzängste für die Arbeitnehmenden: So lässt sich die Studie der Gewerkschaft Unia zum Lohngefälle in der Schweiz zusammenfassen. Die Studie analysiert 37 Schweizer Unternehmen, von denen 33 an der Börse kotiert sind. Allein diese Unternehmen schütteten für das Jahr 2019 63 Milliarden Franken in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre aus (4,4 Milliarden mehr als im Vorjahr). Auch in diesem Jahr öffnet sich die Lohnschere weiter. Den grössten Unterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Gehalt in ein und demselben Unternehmen gab es beim Pharmariesen Roche mit 1 zu 308. Im Durchschnitt der untersuchten Konzerne betrug das Verhältnis 1 zu 148 (gegenüber 1 zu 142 im Vorjahr). (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.6.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Dividenden. Unia Schweiz, 2020-06-26.
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20.06.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Politik
Volltext
Covid-19-Krise macht Politikwechsel unvermeidlich. Die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia von heute Samstag in Bern fordert zur Überwindung der Covid-19-Krise Mitbestimmungsrechte für die Arbeitnehmenden, eine Aufwertung der schlecht bezahlten Dienstleistungsberufe, soziale Solidarität und ein griffiges Konjunkturprogramm für den ökosozialen Umbau. Weiter lancierten die Delegierten den Abstimmungskampf gegen die Kündigungsinitiative der SVP. Die Delegiertenversammlung der Unia stand heute ganz im Zeichen der Covid-19-Krise und ihrer Folgen. Zwar ist die Zahl der Covid-19-Ansteckungen in der Schweiz ist erfreulicherweise stark zurückgegangen, aber die Krise der öffentlichen Gesundheit ist noch nicht vorbei. Es braucht jetzt eine wirksame Strategie, die die Gesundheit, die Arbeit und das soziale Leben der Menschen ins Zentrum stellt. Dazu sind Schutzkonzepte und wirksame Kontrollmassnahmen in der Arbeitswelt nötig. Für nachhaltige Lösungen braucht es die Mitbestimmung der Angestellten und den zwingenden Einbezug der Gewerkschaften in Fragen des Gesundheitsschutzes. Solidarisch aus der Krise. Die Covid-19-Krise hat aber auch gezeigt, wie stark die Gesellschaft von Hunderttausenden Menschen abhängt, die in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen – in der Pflege, im Verkauf, in der Logistik oder in der Reinigung – arbeiten. Die meisten sind Lohn-diskriminierte Frauen. Applaus reicht nicht, um mehr Respekt zu demonstrieren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.6.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Politik. Unia Schweiz, 2020-06-20.
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14.06.2020 Schweiz
Frauen
Streik
Unia Schweiz

Frauenstreik
Gleichstellung
Volltext
Frauenstreik und violette Woche. Die Schweiz mobilisiert für Gleichstellung. Heute, am 14. Juni, und während der ganzen letzten Woche haben sich die Frauen der Unia mit zahlreichen Aktionen für Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit eingesetzt! Denn trotz dem überwältigenden Frauenstreik vom letzten Jahr tippelt die Schweiz in Sachen Gleichstellung nur mit kleinsten Schritten vorwärts. Unia fordert deshalb eine generelle Aufwertung aller Frauenlöhne sowie Prämien für diejenigen Frauen, die während der Pandemie an vorderster Front unsere Grundversorgung sicherstellten. Die Frauen haben mehr verdient: Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Vor einem Jahr haben die Frauen in der ganzen Schweiz mit der grössten politischen Mobilisierung seit Jahrzehnten ihre Kraft und die Entschiedenheit unter Beweis gestellt. Und doch hat sich seither viel zu wenig getan. Lohndiskriminierung, Doppel- und Dreifachbelastung und Respektlosigkeiten prägen den Alltag der Frauen in der Schweiz. Aus diesem Grund finden heute – am Jahrestag des Frauenstreiks – in der ganzen Schweiz Aktionen statt. Schon im Verlauf dieser Woche, seit Montag, 8. Juni, haben sich die Frauen der Unia mobilisiert. In Neuenburg wurde eine Schandmauer erbaut und anschliessend abgerissen, um das Ende von Sexismus und Diskriminierung zu symbolisieren. In Olten wurde eine Statue in Violett gekleidet. In Delsberg haben die Frauen den Mahnfinger für Gleichstellung erhoben. Anlässlich des Frauenstreikjubiläums publiziert die Unia auch ihr Buch“Die Schweiz bebt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 14.6.2020.
Unia Schweiz > Frauenstreik. Gleichstellung. Unia Schweiz, 2020-06-14.
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09.06.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Unia Schweiz

Jugendarbeitslosigkeit
Volltext
Immer mehr unter 25-Jährige ohne Arbeit. Bund und Kantone müssen Jugendarbeitslosigkeit
entschlossen bekämpfen. Die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen ist im Mai auf 3,4 Prozent gestiegen. Das sind 76 Prozent. (7'709 Personen) mehr als noch vor einem Jahr. Bund und Kantone müssen für die Sicherung und Schaffung von Lehrstellen sorgen. Die Gewerkschaft Unia fordert zudem Massnahmen, um junge Stellensuchende zu unterstützen. Der Zugang zu Arbeitslosenunterstützung für unter 25-Jährige muss rasch vereinfacht werden. Das Problem ist ernst, denn Arbeitslosigkeit in jungem Alter kann weitreichende Folgen haben wie u.a. eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von erneuter Arbeitslosigkeit, tiefere Löhne in zukünftigen Arbeitsverhältnissen und gesundheitliche Belastungen. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen bilden zudem erfahrungsgemäss nur einen Teil der Wirklichkeit ab. Frühere Krisen haben gezeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene sich oft nicht arbeitslos melden, auch wenn sie ohne Stelle sind. Lehrstellen müssen gesichert werden. In einigen Kantonen zeichnet sich ab, dass weniger Lehrverträge abgeschlossen werden – auch dies schlägt sich in einer höheren Jugendarbeitslosigkeit nieder. Der Bund muss eine schweizweite und möglichst effektive Lösung für die Unterstützung von Betrieben finden, die Lernende ausbilden. Wo Kantone bereits Massnahmen ergriffen haben (z.B. in Genf, Waadt), soll der Bund diese finanziell unterstützen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 9.6.2020.
Unia Schweiz > Jugendarbeitslosigkeit. Unia Schweiz, 2020-06-09.
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08.06.2020 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Corrado Pardini
Demission
Geschäftsleitung
Volltext
Rücktritt von Corrado Pardini aus der Unia-Geschäftsleitung. Corrado Pardini hat der Geschäftsleitung der Unia mitgeteilt, dass er auf Ende Juli aus der Geschäftsleitung sowie aus sämtlichen Unia-Gremien zurücktritt. Er hat sich entschlossen, am nächsten ordentlichen Kongress der Gewerkschaft nicht mehr für die GL zu kandidieren und statt dessen nochmals eine neue Herausforderung anzugehen und sich beruflich selbständig zu machen. Pardinis Gewerkschaftslaufbahn begann vor 33 Jahren bei den Unia-Vorläufergewerkschaften Bau und Holz (GBH) beziehungsweise Bau und Industrie (GBI). Seit 12 Jahren war er Mitglied der Unia Geschäftsleitung. In dieser Zeit prägte er die Gewerkschaftsarbeit in der Industrie entscheidend. In verschiedenen Industrie-GAV erreichte er wichtige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Löhne, im Gesamtarbeitsvertrag der MEM-Industrie gar erstmalig die Einführung von verbindlichen Mindestlöhnen. Die Geschäftsleitung der Unia dankt Corrado Pardini herzlich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie bedauert seinen Weggang sehr und gibt gleichzeitig ihrer Befriedigung darüber Ausdruck, dass er den Gewerkschaften eng verbunden bleiben wird. Sie zählt darauf, dass er auch als selbständiger Berater weiterhin wichtige Impulse für die Entwicklung und den Erfolg der Gewerkschaftsbewegung in der Schweiz geben wird. (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.6.2020.
Personen > Pardini Corrado. Demission. Unia. Unia Schweiz, 2020-08-08.
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04.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Lohnerhöhungen
Volltext
pplaus genügt nicht: Eine „violette Woche“ für Frauenrechte. Frauen haben mehr verdient: Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit! Deshalb wird die Gewerkschaft Unia während einer „violetten Woche“ vom 8. bis am 14. Juni täglich Aktionen in der ganzen Schweiz durchführen. Der 14. Juni 2019 war eine Demonstration der Macht der Frauen und der Entschlossenheit. Zum Jahrestag werden die Unia-Frauen während einer „violetten Woche“ vom 8. bis 14. Juni 2020 jeden Tag in den verschiedenen Regionen der Schweiz Aktionen durchführen, um Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit einzufordern – jetzt erst recht! Die letzten Monate haben deutlich gezeigt: Die Frauen leisten nicht nur doppelte Arbeit im Job und zu Hause, sondern stellen auch die Grundversorgung in Branchen wie der Pflege, dem Detailhandel oder der Logistik sicher. In Krisensituationen stehen sie an vorderster Front, sind aber gleichzeitig skandalös unterbezahlt.
Der Einsatz aller Arbeitnehmerinnen muss belohnt werden: mit mehr Lohn und besseren, verbindlich geregelten Arbeitsbedingungen. Die Unia fordert für alle Frauen: Keine Löhne unter 4000 Franken (x13; 40-Stunden-Woche), Lohnerhöhungen und eine allgemeine Reduktion der Arbeitszeit bei gleichem Lohn. Und in den Branchen der Grundversorgung muss der ausserordentliche Einsatz der Frauen während der Pandemie mit einer “Coronaprämie“ von mindestens 2'000 Franken honoriert werden. Gleichstellungsgesetz ist ungenügend. (…). 
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.6.2020.
Unia Schweiz > Frauen. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-06-04.
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29.05.2020 Nyon
Unia Schweiz
Weight Watchers SA

Entlassungen
Volltext
Weight Watchers SA
Massenentlassung bei Weight Watchers. Weight Watchers muss die Rechte der Arbeitnehmenden wahren!
Weight Watchers (WW) Schweiz mit Sitz in Nyon hat den Abbau von rund zwei Drittel der Stellen des in der Schweiz beschäftigten Personals bekannt gegeben. Das multinationale Unternehmen für Gewichtsreduktion hat die im Konsultationsverfahren die Rechte der betroffenen Arbeitnehmerinnen mit Füssen getreten und verweigert Verhandlungen. Die Unia verlangt eine erneute Intervention der Waadtländer Behörden und ruft die Kundschaft dazu auf, das Personal zu unterstützen. Die Gewerkschaft Unia verlangt eine Verlängerung der Konsultationsfrist. Die Gewerkschaft Unia verurteilt die inakzeptablen Verstösse gegen die Mitwirkungsrechte und die gewerkschaftlichen Rechte der WW-Angestellten im Rahmen der Massenentlassung. Betroffen sind 110 Stellen von Coaches und Guides, das sind rund zwei Drittel der Angestellten in der Schweiz. WW Schweiz hat die Angestellten am 8. Mai 2020 per Zoom über ihr Vorhaben informiert. WW plant, die Tätigkeiten stärker auf die Online-Beratung auszurichten.
Strategie der vollendeten Tatsachen. Die Unia, die von der WW-Personalkommission und dem Personal mandatiert wurde, stellt fest, dass das US-amerikanische Unternehmen eine radikale Umstrukturierung plant. (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.5.2‘2020.
Unia Schweiz > Weight Watchers SA. Entlassungen. Uia Schweiz, 2020-05-29.
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20.05.2020 Schweiz
SEV Schweiz
SGB
Syndicom
Unia Schweiz

Prekariat
Volltext
Bündnis fordert Überbrückungsfonds für prekäre Arbeitnehmende. Die Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er soll Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten. Die Corona-Krise trifft zwar die ganze Gesellschaft – besonders hart aber die prekär Angestellten, die von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sind; z.B. Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung. Schon während gewöhnlichen Bedingungen leben sie oft am Existenzminimum; aktuell können sie weder Entschädigungen der Arbeitslosversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen. Die Probleme der betroffenen Personengruppen sind vielfältig: Lücken bei Kurzarbeit. Niedrige Löhne, unsichere Anstellungsbedingungen, fehlende oder lückenhafte Sozialversicherungen gehören zum Alltag vieler Hausangestellten. In der Corona-Krise haben viele von ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen verloren. Sie haben keine Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen. Auch Betreuerinnen in Privathaushalten können oft nicht mehr weiterarbeiten. Auch wenn sie ein Recht auf Lohn hätten, ist es für sie schwierig bis unmöglich, diesen einzufordern. Auch sie haben kein Recht auf Kurzarbeit. (…).  Unia Schweiz, 20.5.2020.
Unia Schweiz > Prekariat. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-05-20.
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19.05.2020 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Private Sicherheitsbranche: Der GAV 2020 tritt in Kraft. Der neue, angepasste Gesamtarbeitsvertrag der Sicherheitsbranche tritt am 1. Juni 2020 in Kraft. Dies erfolgt gleichzeitig mit der vom Bundesrat beschlossenen Allgemeinverbindlichkeitserklärung des GAV. Der neue Gesamtarbeitsvertrag bringt mehrere Verbesserungen mit sich, u.a. bei den Löhnen. Zudem wird sich die Gewerkschaft Syna am 1. Juni als neuer, zusätzlicher Sozialpartner dem Gesamtarbeitsvertrag der Sicherheitsbranche anschliessen.
Zwischen dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) und der Gewerkschaft Unia verhandelt, wurde der GAV vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärt. Der GAV enthält mehrere Anpassungen, namentlich in den Bereichen Löhne, Vaterschaftsurlaub, Arbeitszeitverwaltung und Kontrolle der Untervergabe von Aufträgen. Die Sozialpartner möchten damit die Qualität der privaten Sicherheitsdienstleistungen aufrechterhalten und die Arbeitsbedingungen der Sicherheitsangestellten verbessern. Neue Mindestlöhne – Neue Bestimmungen. Die Arbeitsbedingungen der Sicherheitsmitarbeitenden sollen in mehreren Punkten verbessert werden: Namentlich durch eine Erhöhung der Einstiegslöhne um 0,5 % bis 1% je nach Kategorie. Zudem ist ein Zeitzuschlag für Monate mit hohen Arbeitspensen vorgesehen. Der Vaterschaftsurlaub wird auf 3 Tage (bisher nur 1 Tag) verlängert. Der GAV sieht neu einen Lohnzuschlag für bewaffnetes Personal vor.(…). 
Unia Schweiz, 19.5.2020.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2020-05-19.
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07.05.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Pflegepersonal
Volltext
Unia-Pflegeumfrage: Die Pflegenden arbeiten am Limit, mit fatalen Folgen für ihre Gesundheit. Zwei Umfragen der Unia belegen, um die Gesundheit der Pflegenden steht es wegen den schlechten Arbeitsbedingungen bereits seit Jahren schlecht. Stress, Überarbeitung und hohe Erwartungen an die Flexibilität der Pflegenden sind nicht erst ein Phänomen seit der Corona-Pandemie. Die Schlechten Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Probleme verstärken den Personalmangel zusätzlich. Diese Abwärtsspirale muss jetzt aufgehalten werden. Eine Umfrage Anfang 2019 unter 1200 Pflegenden aus Alters- und Pflegeheimen brachte zu Tage, dass 72 Prozent wegen ihrer Arbeit unter körperlichen Beschwerden leiden. Fast die Hälfte konnte sich nicht vorstellen, bis zur Pensionierung im Beruf zu bleiben. Fast 50 Prozent begründeten ihren Ausstiegswunsch primär mit den gesundheitlichen Problemen durch den Pflegeberuf. Bereits im März 2019 hatte die Unia deshalb Alarm geschlagen. Umfrage Stress und Gesundheit in der Pflege In einer vertieften Umfrage im Sommer 2019 bei rund 500 Pflegenden der Langzeitpflege ging die Unia den gesundheitlichen Problemen und deren Ursachen näher auf den Grund. Die Umfrage bestätigt nun die Erkenntnisse: Die Pflegenden arbeiten seit Jahren am Limit. Stress und gesundheitliche Probleme gehören zum Courant-normale und sind nicht erst mit der Corona-Pandemie zum Thema geworden. Um die Gesundheit steht es schlecht (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.5.2020.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-05-07.
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28.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durchsetzen statt wegschauen! Ohne konsequente Einhaltung der Schutzmassnahmen droht ein Wiederanstieg der Fallzahlen, sagen die Behörden. Doch in ganzen Branchen – dem Detailhandel zum Beispiel – fehlt ein Schutzkonzept. Genauso schlecht sieht es bei den Kontrollen aus. Der Bundesrat muss jetzt hinschauen und für klare Verhältnisse sorgen. Das nützt allen. Hundertausende von Beschäftigten sollen in den nächsten Wochen wieder die Arbeit aufnehmen, unter anderem im Detailhandel. Doch dort weigert sich der Branchenverband Swiss Retail ein verbindliches Schutzkonzept für die Branche zu erlassen. In der Mehrheit der Läden wurden auch die Beschäftigte noch nicht konsultiert – wie das im Gesetz vorgesehen wäre. Auch in anderen Branchen wurden die Sozialpartner weitgehend nicht einbezogen und zumeist ungenügende Konzepte verabschiedet. Wenn der Bundesrat – wie er es angekündigt hat – eine weitergehende Öffnung von der strikten Einhaltung der Schutzmassnahmen abhängig macht, dann muss er nun entweder einen Stopp verfügen oder endlich verbindliche und abgesprochene Schutzkonzepte einverlangen. Bereits bisher Vollzugsnotstand wegen zu wenigen Kontrolleuren Seit dem Beginn der Covid-19-Krise hat die Unia den Kontrollinstanzen mehr als 4’000 Hinweise von betroffenen Arbeitnehmenden weitergeleitet, dass die Schutzmassnahmen an ihrem Arbeitsplatz nicht eingehalten werden. Das Problem: Es fehlen die Kontrolleure, um nur schon diesen Meldungen nachzugehen. Rund 30 Kontrolleure der Suva sollen schweizweit mehr als 30'000 …).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.4.2020.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-04-28.
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28.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Unia-Umfrage zeigt Missstände in der Logistik- und Transport-Branche. Ungenügender Corona-Schutz: Arbeitsbedingungen in der Logistik müssen stärker kontrolliert werden. Die Logistik- und Transport-Branche ist in Corona-Zeiten stark exponiert. Eine Erhebung der Gewerkschaft Unia mit knapp tausend Rückmeldungen zeigt, dass es bei der Umsetzung der Schutzmassnahmen hapert. Es braucht dringend grössere Anstrengungen der Arbeitgeber sowie mehr und bessere Kontrollen durch die Behörden. Die Unia fordert auch eine generelle Aufwertung der Logistik-Berufe und eine Corona-Prämie für die Beschäftigten. Die Beschäftigten in der Logistik und im Transport sind aufgrund des hohen Arbeitsanfalls und vieler Kundenkontakte derzeit besonders exponiert. Deshalb hat die Unia ein Online-Meldeformular bereitgestellt, wo Angestellte aus der Branche Verstösse gegen die Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) melden können. Schutzmassnahmen werden ungenügend umgesetzt. 43 Prozent der Rückmeldungen beanstanden, dass der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Arbeitnehmenden nicht permanent eingehalten wird. Bei einem Drittel werden Arbeitsmittel (Hubwagen, Führerhaus, Lenkrad, Arbeitsflächen) nicht regelmässig desinfiziert oder sie verfügen über kein Desinfektionsmittel, um dies selbst zu tun. Bei 28 Prozent wurden auch im Kontakt mit Kund/innen keinerlei Massnahmen getroffen, um den direkten Kontakt zu reduzieren. Teilweise verantwortungsloser Umgang mit Erkrankungen. (…).
Unia Schweiz, 28.4.2020.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-04-28.
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24.04.2020 Schweiz
Coiffeurgeschäfte-Verband
Unia Schweiz

Coiffeure/Coiffeusen
Coronavirus
Volltext
Coiffeurgeschäfte dürfen am 27. April unter Berücksichtigung von Schutzmassnahmen wieder öffnen. Die Coiffeure gehören zu den ersten, denen der Bundesrat nach dem Lockdown in Zusammenhang mit Covid-19 erlaubt, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Es gilt aber unbedingt zu vermeiden, dass die Corona-Ansteckungskurve wieder ansteigt. Deshalb müssen verschiedene Schutzempfehlungen beachtet werden. Coiffure Suisse hat ein umfassendes Schutzkonzept ausgearbeitet, das in der ganzen Branche zur Anwendung kommen muss, analog der Branchenlösung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Es wurde nach Rücksprache mit den Sozialpartnern finalisiert und muss ab nächster Woche von den Coiffeurgeschäften umgesetzt werden. Der Schutz der Kunden und der Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Das wichtigste ist das Einhalten des Social Distancing auch bei Dienstleistungen, welche einen engen Kontakt mit den Kunden erfordern. Die Hygieneregeln wie das regelmässige Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel vor und nach der Bedienung eines Kunden sind ebenso eine oberste Priorität. Auch der Kunde desinfiziert sich beim Betreten des Salons die Hände aus Dispenser, die dafür bereit stehen. Der Bedienungsplatz und die Arbeitsutensilien werden nach jedem Kunden desinfiziert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.4.2020.
Unia Schweiz > Coiffeure. Coronavirus. Unia Schweiz. 2020-04-24.
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17.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Coronavirus: Besonders gefährdete Arbeitnehmende wieder besser geschützt. Die Gewerkschaften haben erreicht, dass besonders gefährdete Personen wieder besser geschützt werden Auf Druck der Gewerkschaften hat der Bundesrat den Schutz für besonders gefährdete Arbeitnehmende wiederhergestellt. Sie können zuhause arbeiten oder werden bei voller Lohnzahlung freigestellt. Mit der Anpassung der Covid-19-Verordnung sind die Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, besonders gefährdete Personen von zuhause aus arbeiten zu lassen, wenn nötig durch eine angemessene, zumutbare Ersatzarbeit im Home Office. Lohneinbussen oder Ferienbezug bzw. Abbau von Überstunden oder Überzeit sind verboten. Arbeitnehmende können Nein sagen. Ist die Präsenz am Arbeitsplatz unabdingbar, muss der Arbeitgeber die betreffende Person schützen, indem er die Abläufe oder den Arbeitsplatz entsprechend anpasst. Eine besonders gefährdete Person kann jedoch immer eine Arbeit ablehnen, wenn sie die Gesundheitsrisiken als zu hoch erachtet. Die Arbeit im Betrieb ist also auf jeden Fall nur auf freiwilliger Basis und nach Ergreifung spezifischer Gesundheitsmassnahmen durch den Arbeitgeber möglich. Löhne werden weiter gezahlt. Ist eine Arbeitsleistung zuhause oder vor Ort nicht möglich, hat der Arbeitgeber die Person unter Lohnfortzahlung freizustellen, wobei der Betrieb Kurzarbeitsentschädigung beantragen sollte. (…).
Unia Schweiz, 17.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-04-17
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15.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitslosenkasse
Volltext
Unia Arbeitslosenkasse: Was macht sie genau? Es ist zu befürchten, dass mehr Menschen durch die Corona-Pandemie arbeitslos werden. Die Unia Arbeitslosenkasse ist die grösste Arbeitslosenkasse der Schweiz. Während der Corona-Pandemie ist sie besonders gefordert. Sie betreut arbeitslos gewordene Personen, bezahlt ihnen das Arbeitslosengeld aus und ist für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung an die Firmen zuständig. In der Schweiz gibt es mehr als 30 Arbeitslosenkassen. Die Unia Arbeitslosenkasse ist die grösste davon. Sie betreut etwa einen Viertel aller Arbeitslosen im Land. Eine Kasse für alle. Die Unia Arbeitslosenkasse ist mit 68 Standorten in der ganzen Schweiz präsent. Eine arbeitslos gewordene Person entscheidet selbst, bei welcher Kasse sie sich anmelden möchte. Die Arbeitslosenkasse der Unia ist offen für alle Arbeitnehmenden, nicht nur für Gewerkschaftsmitglieder. Welche Leistungen erbringt die Unia Arbeitslosenkasse? Die Unia Arbeitslosenkasse erbringt gemäss den Vorgaben des Gesetzes folgende Leistungen: Anspruch auf Arbeitslosengeld klären. Arbeitslosenentschädigung monatlich ausbezahlen. die vom regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) bewilligten arbeitsmarktlichen Massnahmen bezahlen. • betroffene Menschen rund um die Arbeitslosenversicherung beraten. Die Unia Arbeitslosenkasse zahlt jährlich über eine Milliarde Franken an Arbeitslosengeldern aus. Welches ist ihr Auftrag? (…).
Unia Schweiz, 15.4.2020.
Unia Schweiz > Arbeitslosenkasse. Unia Schweoz, 2020-04-15.
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09.04.2020 Egerkingen
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Solidarität
Volltext
Solidaritäts-Aktion auf der Autobahn für Chauffeur/innen. «Ihr bringt’s! Solidarität mit Logistikerinnen und Chauffeuren»: Ein Transparent mit dieser Botschaft hängte die Unia heute Morgen bei Egerkingen über die Autobahn. Neben Dank gebührt den Arbeitnehmenden in Logistik und Transport auch ein angemessener Gesundheitsschutz und eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. In Krisenzeiten wird offensichtlich, welche Dienstleistungen für eine Gesellschaft absolut unentbehrlich sind. Dazu gehören Logistik und Transport. Leider entsprechen die Arbeitsbedingungen in dieser Branche nicht der gesellschaftlichen Bedeutung der Arbeit. Logistiker/innen und Chauffeur/innen arbeiten Tag für Tag, um lebenswichtige Güter verfügbar zu halten. Hohes Risiko, schlechte Arbeitsbedingungen. Die Arbeitnehmenden sind dabei einem erhöhten Ansteckungsrisiko, Stress, einer hohen physischen Belastung und Überwachung ausgesetzt. Sie leisten Nacht- und Sonntagsarbeit und zurzeit zahlreiche Überstunden unter prekären Arbeitsbedingungen. Auch tiefe Löhne prägen das Bild der Branche. Verstösse sollen gemeldet werden Die Unia erhielt in den letzten Wochen hunderte Meldungen aus Schweizer Logistik- und Transportbetrieben wegen mangelhafter Umsetzung der BAG-Schutzmassnahmen. Die Unia lanciert angesichts dieser Situation eine Corona-Checkliste für die Beschäftigten in Logistik und Transport. Schutz statt immer mehr Druck. (…).n.
Unia Schweiz, 9.4.2020.
Ubia Schweiz > Chauffeure, Chauffeusen. Solidaritaetsaktion. Unia Schweiz, 2020-04-09.
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09.04.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Coronavirus
Detailhandel
Volltext
Kampf gegen das Coronavirus im Detailhandel: Probleme kommen ans Licht. Die bei der Unia eingegangene Meldungen zeigen, dass das Verkaufspersonal nicht ausreichend geschützt ist. Über tausend Verkäuferinnen und Verkäufer haben anhand der Unia-Checkliste für den Detailhandel überprüft, ob ihre Arbeitgeber die Sicherheitsmassnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus korrekt umsetzen. Es sind viele Probleme zum Vorschein gekommen. Aufgrund dessen hat die Unia über 500 Mal bei den Detailhandelsketten interveniert. Die Unia hat dem Personal im Detailhandel am 27. März eine Online-Checkliste zu Verfügung gestellt, anhand derer überprüft werden kann, ob die Arbeitgeber die vom BAG vorgeschriebenen Massnahmen zum Schutz des Personals vor der Covid-19-umsetzt oder nicht. Mehr als tausend Personen haben von der Checkliste Gebrauch gemacht und die Ergebnisse an die Unia übermittelt. Dadurch konnten zahlreiche Probleme aufgedeckt werden. Drei Hauptprobleme. An erster Stelle: Nichteinhaltung der Kundenzahlbeschränkung in den Läden. In vielen Geschäften sind die Massnahmen zur Kontrolle der Kundenanzahl ungenügend. Das führt für Kund/innen und Personal zu gefährlichen Menschenansammlungen. Am zweithäufigsten wird folgendes Problem gemeldet: Nichteinhaltung des Abstands von zwei Metern zwischen den Angestellten in den Pausenräumen oder im Ladengeschäft. Und schliesslich ist der Schutz an den Kassen oft unzureichend. In vielen Geschäften sind die installierten Plexiglasscheiben, sofern überhaupt vorhanden, zu klein, um einen echten Schutz zu bieten. (…).
Unia Schweiz, 9.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Detailhandel. Unia Schweiz, 2020-04-09.
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08.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Hausarbeit
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Corona-Krise: Appel an den Bundesrat. Die prekärsten Arbeitnehmenden müssen geschützt werden. Für eine Mehrheit der Arbeitnehmenden bringen die getroffenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 zwar eine Erleichterung, allerdings beinhalten diese Massnahmen noch immer keine Lösung für zehntausende von Angestellten, die in Privathaushalten Haus-, Pflege- und Hilfsarbeiten leisten. Und dies trotz der Zusage des Bundesrats von vergangener Woche! Viele von ihnen sind zurzeit in grossen Schwierigkeiten. Es muss schnell gehandelt werden, um auch sie zu schützen. Die Bundesbehörden haben ein umfangreiches Massnahmenpaket beschlossen um Kündigungen zu verhindern, die Arbeitsplätze zu schützen und die Löhne zu sichern: unter anderem durch den erleichterten Zugang zu Kurzarbeit oder spezifische Massnahmen für Selbständige. Wir begrüssen diese Massnahmen, bedauern aber, dass bis heute nichts für die Arbeitnehmenden in der Hauswirtschaft vorgesehen wurde, für die die Corona-Krise gleichzeitig auch eine schwere wirtschaftliche Krise bedeutet. Dies, obwohl Bundesrat Parmelin letzte Woche einen Ad-hoc-Plan für Hausangestellte angekündigt hat. Die unterzeichnenden Organisationen rufen dazu auf, diese Kategorie von Arbeitnehmenden nicht zu vergessen! Für sie wird diese Situation schwerwiegende Folgen haben, da sich ihre bereits vorher sehr beschränkten finanziellen Mittel plötzlich in Nichts auflösen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.4.2020.
Unia Schweiz > Hausangestellte. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-04-08.
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05.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Pflegepersonal
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Alters- und Pflegeheime in der Corona-Krise. Schutz der Bewohner/innen kann nur durch Schutz der Pflegenden sichergestellt werden. Alters- und Pflegeheime stehen an vorderster Front bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Ihre Bewohner/innen sind besonders gefährdet und können nur durch einen konsequenten Schutz des Pflegepersonals geschützt werden. Schutzmaterialien fehlen jedoch an allen Ecken und Enden, Personalengpässe gefährden die Qualität der Pflege und eine Überbelastung der Pflegenden ist unter diesen Umständen nur eine Frage der Zeit. Es braucht deshalb sofort mehr Schutzmaterial für Alters- und Pflegeheime und genügend Personalreserven. Zudem muss die Aufweichung des Arbeitnehmenden-schutzes bezüglich Arbeits- und Ruhezeiten sowie für Angestellte, die zur Risikogruppe gehören, sofort gestoppt werden! Keine Gruppe ist stärker bedroht vom Coronavirus als Pflegebedürftige und Bewohner/innen von Alters- und Pflegeheimen. In der Schweiz sind das rund 100’000 Betagte, die in 1’566 Heimen gepflegt und betreut werden. Die Sterblichkeit in dieser Höchstrisikogruppe beträgt fast 20 Prozent. Alters- und Pflegeheime nehmen somit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle ein. Bewohner/innen und damit auch die Pflegenden müssen deshalb besonders geschützt werden. Schutzmaterial ein rares Gut. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Pflegepersonal. Unia Schweiz, 2020-04-05.
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03.04.2020 Schweiz
Taxibranche
Unia Schweiz

Coronavirus
Taxibranche
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Nach Bundesrats-Ankündigung zu Hilfe für Einzelunternehmen. Taxibranche einstellen, Taxifahrer/innen unterstützen. Die vom Bundesrat letzten Mittwoch angekündigte Unterstützung für Einzelunternehmen (Selbständige) und Haushaltsangestellte ist nötig und überfällig. Es braucht jetzt eine rasche Umsetzung. Unverständlich ist, dass der Bundesrat der Forderung der Taxiverbände und der Gewerkschaft Unia nicht nachkommt, die Taxibranche per Verordnung einzustellen. Der Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung kann im Taxi nicht garantiert werden. Zudem sind Taxifahrer/innen wirtschaftlich existentiell bedroht. Die Unia hat diese Woche zusammen mit Verbänden der Taxichauffeur/innen aus sechs Schweizer Städten (zusammengeschlossen in der Schweizer Taxiunion) beim Bundesrat interveniert. Seit der Erklärung der ausserordentlichen Lage am 16. März haben die Taxifahrten um mindestens 90 Prozent abgenommen. Die Taxifahrer/innen, die noch unterwegs sind, können unmöglich kostendeckend arbeiten. So sind rund 10'000 Chauffeur/innen akut in ihrer Existenz gefährdet, da oft keinerlei Reserven vorhanden sind. Für sie braucht es dringend Unterstützungsmassnahmen, sonst droht einer ganzen Branche der Ruin. Schutzmassnahmen können im Taxi nicht eingehalten werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.4.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Unia%20Schweiz/Coronavirus.%20Taxibranche.%20Unia%20Scweiz,%202020-04-03.pdf
24.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
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Covid-19: Gefährliche Aufweichung des Arbeitsgesetzes. Corona-Krise darf nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gehen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige Entscheide zugunsten der Beschäftigten getroffen. Doch er hat auch in verschiedenen Bereichen den Schutz der Arbeitnehmenden gelockert. Die Gewerkschaft Unia hält klar fest, dass die gegenwärtige Pandemie nicht missbraucht werden darf, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Der Bundesrat hat insbesondere in der Logistik- und Transportbranche sowie bei Kurierdienstleistungen massgebliche Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes ausser Kraft gesetzt. Das ist problematisch, zumal die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in keinem Fall konsultiert wurden. Deregulierungen sind nicht zulässig, ausser es gibt eine nachweisbare Notwendigkeit in absolut essenziellen Bereichen (Grundversorgung), die Sozialpartner werden einbezogen, stimmen geschlossen zu (Ausnahmebewilligung) und es gibt klare kompensatorische Massnahmen für die Arbeitnehmenden. Ausnahmen müssen zeitlich sehr beschränkt sein und sofort aufgehoben werden, sobald die Situation sich entschärft. Transport: Chauffeur/innen am Limit. Für Chauffeur/innen wurden die Ruhezeitbestimmungen massiv gelockert: Innert zwei aufeinanderfolgenden Wochen sollen sie künftig bis zu 112 Stunden (statt 90) fahren, die vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten werden von 45 auf 36 Stunden reduziert. Diese Massnahmen entstammen direkt dem Wunschzettel der grossen Detailhändler (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 23.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus.. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-23.
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