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Anzahl gefundene Artikel: 1273

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13.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Hauslieferdienst
Volltext
Lieferservice Amigos. Migros muss ihre „Freunde“ anstellen. Seit eineinhalb Jahren lässt die Migros mit der Plattform „Amigos“ scheinselbständige „Bringe“ Einkäufe ausliefern. Nun hält die AHV-Ausgleichskasse des Kantons Zürich fest: Die „Bringer“ sind Angestellte der Migros. Die Unia fordert die Migros auf, unverzüglich alle Amigos-Lieferant/innen ordentlich anzustellen und zu versichern. Zudem muss die Migros auch die Löhne, Versicherungsbeiträge und Berufsauflagen rückwirkend bezahlen. Wie die SonntagsZeitung berichtet, hat die AHV-Ausgleichskasse des Kantons Zürich in einem wegweisenden Entscheid einen „Bringer“ als unselbständig, also als Angestellten der Migros eingestuft. Diese Entscheidung klärt die Rechtsunsicherheit über den Status dieser Lieferant/innen. Illegale Scheinselbständigkeit. Die Migros wollte die „Bringer“ bisher nicht anstellen, sondern liess sie als Scheinselbständige arbeiten. Das heisst, die Lieferant/innen arbeiteten ohne fixen Lohn, ohne Unfall-, Arbeitslosen- und Krankentaggeldversicherung sowie ohne Altersvorsorge. Die Unia hat dieses Modell vehement kritisiert und die Uberisierung von Dienstleistungen bei der Migros denunziert. Jetzt gibt die Ausgleichskasse der Gewerkschaft Recht. Migros in der Pflicht. Die Unia fordert die Migros auf, unverzüglich alle Amigos-Lieferant/innen ordentlich anzustellen und zu versichern. Für die vergangenen eineinhalb Jahre muss die Migros den „Bringer/innen“ zudem Löhne, Sozialversicherungsbeiträge und Auslageersatz etwa für den Einsatz von privaten (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.10.2019.
Unia Schweiz > Hauslieferdienst. Unia Schweiz, 2019-10-13.
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08.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Migros
Volltext
Ungenügende Lohnerhöhungen bei Migros. Die bei der Migros ausgehandelte Spanne der Lohnerhöhungen reicht in vielen Fällen nicht, um die Lebenshaltungskosten der Angestellten zu decken. Die verschiedenen Unternehmenseinheiten müssen jetzt den Ausgleich der Teuerung für die tiefsten Einkommen sicherstellen und dafür sorgen, dass die Lohnerhöhungen die Kaufkraftverluste der letzten Jahre ausgleichen. Die Unia verlangt auch wirksame und transparente Massnahmen zur Kontrolle der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2017 wurde der mickrige Anstieg der Reallöhne (0,1%) durch die wachsenden Krankenkassenprämien zunichte gemacht. 2018 sanken die Reallöhne um 0,2%. Im laufenden Jahr führen die nur individuellen Erhöhungen dazu, dass viele Mitarbeitende weiter an Kaufkraft verlieren. Die für 2020 geplanten Erhöhungen betragen für die 36 dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellen Unternehmenseinheiten zwischen 0,5 und 0,9%. Sie werden wiederum nur individuell gewährt und werden in vielen Fällen die steigenden Lebenshaltungskosten der Angestellten nicht ausgleichen und auch die in den letzten Jahren verursachten Kaufkraftverluste nicht kompensieren. Die Unia und ihre Mitglieder verlangen, dass die verschiedenen Einheiten der Migros generelle Lohnerhöhungen beschliessen, die zumindest die Teuerung für die tieferen Einkommen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre ausgleichen. Eigentor. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.10.2013.
Unia Schweiz > Migros. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-10-08.
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01.10.2019 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

Geldtransport
Volltext
Konferenz der Sicherheitsbranche verlangt Regulierungen. Die Sicherheitsangestellten fordern einen rechtlichen Rahmen für ihre Ausbildung und ihre Sicherheit. Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche hat die Bundesbehörden aufgerufen, einen Rahmen für die Branche zu schaffen. Die jüngsten Angriffe auf Geldtransporter in der Romandie und im Tessin erfordern eine Reaktion. Die Arbeitgeber und die Behörden müssen dringende Massnahmen auf gesamtschweizerischer Ebene ergreifen. In einer Resolution fordern die Delegierten von den Bundesbehörden, dass die Beschäftigten in die Diskussion um ein Bundesgesetz über die Sicherheitsunternehmen einbezogen werden. Die Sicherheit der Angestellten und ihre Ausbildung müssen thematisiert werden, und es braucht diesbezügliche Kontrollen. Transporteure besser schützen. Die Unia verlangt zudem die Schaffung einer spezifischen Rechtsgrundlage für Geldtransporte, um die Sicherheit der Arbeitnehmenden zu verbessern. Sie unterstützt die Motion von Nationalrat Nicolas Rochat Fernandez, die während der Herbstsession eingereicht wurde. Eine Unia-Umfrage bei den Geldtransporteuren zeigt, dass am meisten die Kontrolle der Massnahmen der Unternehmen für mehr Sicherheit und für die Qualität der Dienstleistungen gefordert wird.
Unia Schweiz, 1.10.2019.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. Geldtransport. Unia Schweiz, 2019-10-01.
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26.09.2019 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Kaufkraft
Lohnerhebung
Volltext
Grosse Lohnumfrage der Unia im Westschweizer Ausbaugewerbe. Kaufkraftverlust: Zwei Drittel verzichten auf Freizeitaktivitäten. Zum Start der Lohnverhandlungen im Westschweizer Ausbaugewerbe hat die Unia eine grosse Lohnumfrage in der Branche durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Die Kaufkraft den Arbeitnehmenden verschlechtert sich praktisch überall. Manche haben gar Mühe, anständig von ihrer Arbeit leben zu können. Die Unia fordert eindringlich eine Reallohnerhöhung von 100 Franken. Im Hinblick auf die am 2. Oktober beginnenden Lohnverhandlungen hat die Unia eine Lohnumfrage bei über 1’500 Arbeitnehmenden im Westschweizer Ausbaugewerbe (Schreinerei, Zimmerei, Gipserei, Malerei, Glaserei, Bodenverlegung usw.) durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Zwei Drittel geben an, auf Freizeitaktivitäten oder Urlaub verzichten zu müssen, weil das Geld nicht reicht. 17 Prozent der Befragten sagen gar, dass sie Ende Monat nicht alle Rechnungen zahlen können. Lediglich ein knappes Fünftel ist der Ansicht, einigermassen anständig von der Arbeit leben zu können. Über 77% Prozent der Arbeitnehmenden sind der Meinung, Ende Monat weniger Geld in der Tasche zu haben als 2013. Im gleichen Zeitraum stiegen die Krankenkassenprämien in der Westschweiz um 38,7 Prozent, die Mieten um 6,4 Prozent und die Effektivlöhne insgesamt um 2,2 Prozent. Daraus folgt ein Kaufkraftverlust der Angestellten in einer Branche, die seit zehn Jahren boomt. Schneller arbeiten ohne faire (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.9.2019.
Unia Schweiz > Kaufkraft. Loehne. Unia Schweiz, 2019-09-26.
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26.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Ausbaugewerbe
Unia Schweiz

Arbeitszeitgesetz
Ausbaugewerbe
Volltext
Ausbaugewerbe Westschweiz: Wegen Kaufkraftverlust verzichten zwei Drittel auf Freizeitaktivitäten. Die Angestellten im Westschweizer Ausbaugewerbe wollen dieses Jahr eine Lohnerhöhung. Zum Start der Lohnverhandlungen im Westschweizer Ausbaugewerbe hat die Unia eine grosse Lohnumfrage in der Branche durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Die Unia hat eine Lohnumfrage bei über 1’500 Arbeitnehmenden im Westschweizer Ausbaugewerbe (Schreinerei, Zimmerei, Gipserei, Malerei, Glaserei, Bodenverlegung usw.) durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Zwei Drittel geben an, auf Freizeitaktivitäten oder Urlaub verzichten zu müssen, weil das Geld nicht reicht. 17 Prozent der Befragten sagen gar, dass sie Ende Monat nicht alle Rechnungen zahlen können. Lediglich ein knappes Fünftel ist der Ansicht, einigermassen anständig von der Arbeit leben zu können. Schneller arbeiten ohne faire Entschädigung. Die Arbeitsproduktivität ist gestiegen. Diese Steigerung erklärt sich durch die immer knapperen Fristen, welche die Arbeitgeber – oft auf Kosten der Gesundheit der Angestellten – verlangen. Die gesteigerte Arbeitsleistung wird den Angestellten aber nicht über eine anteilmässige Lohnerhöhung weitergegeben. Im Gegenteil: Die Beschäftigten profitieren nicht von der Produktivitätssteigerung. Die Lohnbremse ist auch deswegen stossend, weil verwandte Branchen im Baugewerbe bereits wohlverdiente Lohnerhöhungen gewährt haben, etwa bei den Maurern oder den Elektriker/innen. Grosse Erwartungen auf den Baustellen. (…).
Unia Schweiz, 26.9.2019.
Unia Schweiz > Ausbaugewerbe. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2019-09-26.
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23.09.2019 Zürich
Manor
Unia Schweiz

Entlassungen
Manor
Volltext
Stellenabbau Manor Bahnhofstrasse in Zürich. Die Unia akzeptiert keine Massenentlassung. Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz hat heute die Schliessung des Standorts Zürich Bahnhofstrasse kommuniziert. Es droht eine Massenentlassung im grossen Ausmass: betroffen sind 480 Mitarbeiter/innen. Die Unia verlangt, dass Manor ihre Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrnimmt und Lösungen für ihre Weiterbeschäftigung findet. Die Situation an der Bahnhofstrasse ist nicht neu; die Warenhauskette hätte genug Zeit gehabt, um Alternativen für das Personal zu finden. Wie das Unternehmen heute kommuniziert, plant Manor die Filiale Zürich Bahnhofstrasse per Ende Januar 2020 zu schliessen. Der Streit um das Gebäude ist seit langem bekannt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Manor nun erwägt das Personal zu entlassen. Manor hätte die Situation besser einschätzen müssen, um die androhende Massenentlassung zu verhindern. Die Unia verlangt, dass Manor eine genügend lange Konsultationsfrist vorsieht, damit die Angestellten angehört und ihre Vorschläge berücksichtigt werden können. Gleichzeitig wird sich die Unia dafür einsetzen, dass so viele Stellen wie möglich erhalten bleiben: Die Unia verlangt interne Lösungen für die Weiterbeschäftigung der Angestellten, damit Manor auf die Entlassungen verzichten kann. Straucheln des Unternehmens seit Jahren bekannt. (…).
Unia Schweiz, 23.9.2019.
Unia Schweiz > Manor. Entlassungen. Unia Schweiz, 2019-09-23.
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18.09.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsgesetz
Volltext
Erfolg für Gewerkschaften: Angriff auf Arbeitsgesetz abgewehrt! Arbeitszeiterfassung schützt vor Gratisarbeit, Stress und überlangen Arbeitstagen. Der Ständerat hat darauf verzichtet, die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für weite Kreise der Angestellten abzuschaffen. Damit bleibt ein zentrales Instrument erhalten, das die Arbeitnehmenden vor Gratisarbeit, Stress und überlangen Arbeitszeiten schützt. Die Unia begrüsst diesen Entscheid und erwartet jetzt vom Parlament, auch die weiteren Angriffe auf das Arbeitsgesetz abzuwehren. Mit dem Entscheid, eine parlamentarische Initiative der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter zu beerdigen, anerkennt der Ständerat, dass die Pläne für eine weitgehende Deregulierung des Arbeitsgesetzes auf den breiten Widerstand von Gewerkschaften und weiteren Kreisen stossen. Arbeitszeiterfassung = Gesundheitsschutz. Die Umsetzung der Initiative Keller-Sutter hätte mit der Abschaffung der Arbeitszeiterfassung das Instrument zerstört, das überhaupt erst die Kontrolle der Höchstarbeitszeiten und Überzeit erlaubt und so die Angestellten vor Stress und Burn-out schützt. Höchstarbeitszeiten und Verbot von Sonntagsarbeit verdienen Schutz. Das Arbeitsgesetz – und damit der Schutz der Angestellten -, stehen aber weiterhin unter Beschuss: Jetzt muss das Parlament auch die Pläne aufgeben, die Höchstarbeitszeiten zu erhöhen und das Sonntags-Arbeitsverbot weiter aufzuweichen. Deshalb muss auch die entsprechende parlamentarische Initiative von Ständerat Konrad Graber beerdigt werden. Gesundheitsschutz aus- statt abbauen. (…). Unia Schweiz, 18.9.2019.
Unia Schweiz > Arbeitsgesetz. Unia Schweiz, 2019-09-18.
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17.09.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Migros
Stellenabbau
Volltext
Stellenabbau bei der Migros Aare. Druck auf das Personal stoppen: Keine Entlassungen bei der Migros! Die Migros schraubt weiter am Personal. Nun ist die Migros Aare betroffen: Sie plant den Abbau von 300 Stellen – obwohl die Migros finanziell solid ist. Der Stellenabbau wird noch mehr Druck auf das bereits jetzt ausgelastete Personal ausüben. Die Unia erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, dass er auf die Entlassungen verzichtet und interne Lösungen für das Personal findet. 2018 ist der Gewinn der Migros Aare gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gestiegen: Er beträgt 36 Millionen Franken. Auch die Arbeitsproduktivität und damit der Gewinn pro Kopf sind bei Migros in den letzten Jahren ständig gestiegen. Obwohl die Migros finanziell stabil ist, plant sie einen weiteren Stellenabbau. Betroffen sind 300 Stellen bei der Migros Aare. Die Unia kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Sie erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, der sich ausserdem als besonders sozialverantwortlich bezeichnet, interne Lösungen für die betroffenen Angestellten zu finden, um Entlassungen zu vermeiden. Und mehr noch: Obwohl das Personal hart dafür arbeitet, dass die Migros prosperieren kann, hat sich dies kaum auf die Löhne des Personals ausgewirkt. Die Reallohnentwicklung ist letztes Jahr sogar um 0,2 Prozent gesunken. Nein zu noch mehr Stress. Bei einem weiteren Stellenabbau ergibt sich eine zunehmende Verdichtung der Arbeit für das verbleibende Personal. Das heisst auch: Mehr Stress für die bereits jetzt ausgelasteten (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.9.2019.
Unia Schweiz > Migros. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2019-09-17.
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13.09.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Marie-Josée Kuhn
Pensionskasse
Rentenalter
Volltext
Die grösste Gewerkschaft erhöht-das Rentenalter für Mitarbeitende um ein Jahr. Rentenalter 63 bei der Unia. Die rund 1‘200 Mitarbeitenden der Unia konnten bisher mit 62 in Pension gehen. Jetzt haben diese in einer Konsultativabstimmung der Erhöhung des BVG-Referenzalters auf 63 zugestimmt. 84,4 Prozent aller Unia-Mitarbeitenden haben einer Erhöhung ihres Rentenalters von 62 auf 63 Jahren in der Pensionskasse und einer Erhöhung ihrer Spar- und Risikobeiträge zugestimmt. 14,6 Prozent waren dagegen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 59,2 Prozent. Doch: Warum ist das nötig? Work sprach mit Unia-Vizepräsident Aldo Ferrari. Er ist auch Präsident des paritätisch zusammengesetzten PK-Stiftungsrates, Work: Aldo Perrari, was hat die Unia-Pensionskasse für Probleme? Aldo Ferrarl: Sie musste 2018 auf dem Anlagevermögen Verluste abbuchen. Andererseits machen ihr die langfristig tiefen Zinserwartungen und die steigende Zahl von Pensionierungen in den nächsten zehn Jahren zu schaffen. Wegen der gesunkenen Kapitalerträge muss die Unia auch die Übergangsrente bis zur ordentlichen Pensionierung neu ausrichten. Wer länger bei der Unia arbeitet, erhält eine Übergangsrente bis 65, die haben wir bisher über Kapitalerträge finanziert. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Die Zinserträge der Pensionskassen befinden sich schon lange im Fall, das hätte man doch kommen sehen müssen? Die Unia-Pensionskasse weist heute im Quervergleich mit anderen Kassen ein ungünstiges Verhältnis von (…). Marie-Josée Kuhn.
Work, 13.9.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Rentenalter. Unia. Work, 2019-09-13.
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20.08.2019 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Schweizerischen Gesundheitsbefragung: Arbeit und Gesundheit. Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen (von 18% im Jahr 2012 auf 21% im Jahr 2017). Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Dazu zählen z.B. hoher Zeitdruck, geringer Gestaltungsspielraum, Diskriminierung, Stress sowie Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes. Gleichzeitig bleiben die physischen Belastungen in der Arbeitswelt anhaltend hoch. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Besonders beunruhigend ist der hohe Anteil der sehr oft gestressten Personen, die sich emotional erschöpft fühlen (49%). Diese Personen sind unmittelbar Burnout gefährdet. Alarmierend ist auch, dass junge Erwerbstätige speziell betroffen sind und dass die Zunahme im Gesundheits- und Sozialwesen besonders stark ist. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2019-08-20.
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20.08.2019 Schweiz
Ständerat
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das Bundesam für Statistik BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen. Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Befunde der Unia bestätigt. Die Analyse der schweizerischen Gesundheitsbefragung stützt Ergebnisse von Unia-Umfragen, die zu einem ähnlichen Schluss kamen. Schon 2016 hat die Unia eine Online-Befragung bei büronahen, unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen durchgeführt und dringenden Handlungsbedarf verortet, denn arbeitsbedingter Stress kommt gerade in büronahen Dienstleistungsberufen sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten (…).
Unia Schweiz, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Staenderat. Unia Schweiz, 2019-08-20.
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16.08.2019 Le Lieu
Dubois Dépraz SA
Personen
Unia Schweiz
Work
Ralph Hug
Dubois Dépraz SA
Entlassung
Gewerkschaftsrechte
Volltext
Neuer Fall einer antigewerkschaftlichen Kündigung. Ist Unia-Mann Mickael Béday das letzte Opfer der Brutalo-Chefs? Eine Schande: Die Schweiz stand wegen antigewerkschaftlicher Kündigungen auf der schwarzen Liste der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Das jüngste Opfer ist ein Uhrmacher aus dem Jura. Mickael Béday (28) wollte eine Betriebskommission auf die Beine stellen. Und in der Uhrenfirma Dubois Dépraz SA im Vallée de Joux dafür sorgen, dass der Gesamtarbeitsvertrag auch bei Überstunden korrekt angewendet wird. Aber das missfiel der Direktion. Am 24. Juni entliess sie den Gewerkschafter aus fadenscheinigen Gründen. Für Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), ein klarer Fall von antigewerkschaftlicher Kündigung: „Niemand darf entlassen werden, bloss weil er seine Rechte als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer wahrnimmt“, kritisierte er Anfang Juli an einer Solidaritätskundgebung. Rund hundert Protestierende verlangten die Wiedereinstellung von Mickael Béday. Die Unia hat inzwischen eine Petition lanciert. Wende in Sicht. Der Fall Béday ist der jüngste in einer langen Geschichte. Denn die Schweiz schützt Arbeitnehmende nur höchst ungenügend vor missbräuchlicher Kündigung. Das ist der Grund, weshalb sie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) im Mai auf eine schwarze Liste gesetzt hat. Mit dem fehlenden Schutz verstösst die Schweiz gegen die ILO-Konvention Nr. 98, die sie selber unterschrieben (…). Ralph Hug.
Work online, 16.8.2019.
Personen > Hug Ralph. Dubois Dépraz SA. Entlassung. Work online, 2019-08-16.
09.08.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Sexuelle Belästigung
Volltext
Alarmierend: Sexuelle Belästigung gehört zum Alltag in der Lehre. Lernende sind in einer abhängigen Position. Nicht immer ist es einfach, „Nein“ zu sagen. Eine Umfrage der Unia Jugend zeigt: Ein Drittel der Lernenden wurde im Arbeitsalltag schon einmal sexuell belästigt. Auch Mobbing, Stress und Überforderung sind weit verbreitet. Die Ergebnisse der Umfrage mit über 800 Teilnehmer/innen sind alarmierend: Ein Drittel der Befragten gab an, auf der Arbeit schon sexuelle Belästigung erlebt zu haben. Dabei sind Frauen (36 Prozent) stärker betroffen als Männer (25 Prozent). Die Zahlen sind insbesondere erschreckend, da die Lernenden erst seit kurzer Zeit im Arbeitsleben und viele von ihnen noch minderjährig sind. Ein gesellschaftliches Problem. Weitet man den Blick über den Arbeitsplatz hinaus auf Schule und Privatleben, sind die Zahlen noch deutlich höher. 80 Prozent der befragten Frauen gaben an, schon eine Art von sexueller Belästigung erlebt haben. Bei den Männern waren knapp die Hälfte (48 Prozent) schon Opfer von Belästigung. Verschiedene Arten von Belästigung – oft kombiniert. Unter Belästigung werden dabei verschiedene Arten von Grenzüberschreitungen und Übergriffen gefasst. Oft treten diese auch kombiniert auf: So ist «sexuelle Anspielungen oder abwertende Bemerkungen» die am weitesten verbreitete Form ist, aber nur gerade 16 Prozent aller Betroffenen waren ausschliesslich von dieser Art der Belästigung betroffen. Mobbing, Stress, Überforderung. (…).
Unia Schweiz, 9.8.2019.
Unia Schweiz > Sexuelle Belaestigung. Unia Schweiz, 2019-08-09.
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06.08.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Falschmeldungen
Presserat
Volltext
Der Presserat gibt der Unia recht. Im Mai 2018 veröffentlichten die Zeitungen „La Côte“ und „Arcinfo“ einen Artikel mit unfairen Anschuldigungen gegen die Unia. Jetzt hat der Schweizer Presserat eine Beschwerde der Gewerkschaft weitgehend gutgeheissen. Unter dem Titel „Ça barde au syndicat Unia“ berichtete der Artikel über einen angeblichen Konflikt beim Personal der Unia Neuenburg. Um seine Behauptungen zu untermauern, verallgemeinerte der Journalist Teilinformationen aus unvollständigen internen Dokumenten und verbreitete fantasievolle Vorwürfe aus anonymen Quellen. Der schwammige und wenig präzise Artikel schürte einen Generalverdacht und ein sehr negatives Bild der Unia Neuenburg. Gegenüber einem Unia-Sprecher hielt der Journalist bestimmte Informationen zurück und hinderte die Gewerkschaft so daran, sich gegen die Vorwürfe verteidigen zu können. Irreführender Artikel. Angesichts dieser besonders unfairen Methoden führte die Unia eine Beschwerde beim Schweizer Presserat. Dieses Gremium prüft, ob Journalist/innen im Einklang mit den Rechten und Pflichten ihres Berufs gearbeitet haben. Der siebenköpfige Rat aus Medienfachleuten hat jetzt eine klare Stellungnahme vorgelegt: Der Artikel ist verwirrend und führt die Leserschaft in die Irre. (…).
Unia Schweiz, 6.8.2019
Unia Schweiz > Falschmeldungen. Presserat. Unia Schweiz, 2019-08-06.
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05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
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05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
Ganzer Text
05.07.2019 Schweiz
Suva
Uber
Unia Schweiz

Anstellungsbedingungen
Uber
Volltext
Suva stuft Uber-Fahrer/innen erneut als unselbständig ein. Bestätigt: Uber ist ein normaler Arbeitgeber und muss Fahrer/innen anstellen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva hat Uber-Fahrer/innen erneut als Unselbständigerwerbende und somit als Angestellte des US-Konzerns eingestuft. Der Entscheid bestätigt, was die Gewerkschaft Unia schon lange fordert: Uber muss seine Fahrer/innen ordentlich anstellen und alle seine Arbeitgeberpflichten wahrnehmen. Laut einem Bericht von SRF.ch bestätigt die Suva in ihrer Verfügung, dass Uber-Fahrer/innen als Unselbständigerwerbende und Uber als ihr Arbeitgeber anzusehen sind. Dafür führt die Suva eine Vielzahl von hinlänglich bekannten Kriterien an: Uber legt die Preise fest, betreibt das Inkasso, gibt Weisungen zum einzuschlagenden Weg und zum Verhalten der Fahrer/innen aus und gibt ein Bewertungssystem vor. Die Suva spricht von einem klaren „arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsverhältnis“ der Fahrer/innen zu Uber. Fahrer/innen sind Angestellte von Uber. Die Suva steht mit ihrer Einschätzung nicht allein. Kürzlich entschied das Lausanner Arbeitsgericht, dass ein Fahrer als Angestellter von Uber einzustufen sei. Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), die Arbeitsbehörde des Kantons Genf und zahlreiche Rechtsgutachten kommen zum Schluss, dass die Fahrer/innen als Unselbständige, ergo Angestellte, für Uber arbeiten. Die Einstufung als Angestellte macht einen Unterschied. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.7.2019
Unia Schweiz > Uber. Anstellungsverhältnisse. Unia Schweiz 2019-07-05.
Ganz > er Text
28.06.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Vania Alleva
Lohnverhandlungen
Unia Schweiz
Volltext
Nach dem Frauenstreik: Gewerkschaften machen vorwärts. Für Lohngleichheit • Gegen Tieflöhne • Gegen Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Im Herbst stehen die Lohnverhandlungen an. Die Unia hat beschlossen, diese ganz im Zeichen der Frauenl6hne zu führen. Und nicht nur das. Die grosse Wucht des Frauenstreiks habe allen progressiven Kräften Energie gegeben. Für die überfälligen Veränderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft weiterzukämpfen. Das sagt Unia-Chefin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva. Und erklärt konkret. wie: Frauenlöhne. Die Unia hat beschlossen. die kommenden Lohnverhandlungen ganz im Zeichen der Frauenlöhne zu führen. Es braucht eine substantielle Lohnerhöhung für Frauen und eine Aufwertung der sogenannten Frauenberufe. Denn heute arbeiten mehr als doppelt so viele Frauen in der Schweiz zu einem Tieflohn als Männer. Rund 53 Prozent der Frauen verdienen netto weniger als 4‘000 Franken im Monat. 70 Prozent weniger als 5‘000 Franken. Gleichzeitig fordern wir griffige Sanktionen gegen jene Unternehmen, die sich nicht an die Lohngleichheit halten. Tieflohnbranchen. In den letzten Jahren haben besonders die Löhne von Frauen stagniert, die in Tieflohnbranchen arbeiten. Und dort arbeiten sehr viele Frauen. Im Detailhandel etwa, der grössten Branche des Privatsektors, war die Lohnentwicklung sehr viel schwächer als in den übrigen Wirtschaftszweigen. Gleichzeitig stieg die Arbeitsproduktivität ständig. mit der (…). Unia Schweiz.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Alleva Vania. Lohnverhandlungen 2019. Work, 2019-06-28.
Ganzer Text
27.06.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Corinne Schärer
Geschäftsleitung
Volltext
Renate Schoch in die Geschäftsleitung der Unia gewählt. Mit grossem Mehr wählte die Delegiertenversammlung vom vergangenen Samstag 22. Juni Renate Schoch neu in die Geschäftsleitung der Unia. Die Kommunikationsexpertin wechselt von PostFinance zur grössten Gewerkschaft der Schweiz. Sie wird ihr Amt am 1. Oktober antreten. Die 54-jährige Kommunikationsexpertin hat nach einem Studium der Germanistik in Zürich zuerst 17 Jahre bei Nichtregierungsorganisationen gearbeitet: die ersten zehn Jahre als Geschäftsführerin in einer Mitgliederorganisation im Bereich der Friedensarbeit (GSoA). Anschliessend war Renate Schoch sieben Jahre bei einem Hilfswerk tätig (Stiftung Terre des hommes). Nach einer Weiterbildung wollte sie ein anderes Arbeitsumfeld kennenlernen und hat für zwei Jahre die Verantwortung für die Kommunikation eines Branchenverbands (Seilbahnen Schweiz) übernommen. Die letzten 10 Jahre war sie schliesslich bei PostFinance in der Kommunikation beschäftigt. Renate Schoch, die seit 11 Jahren in Bern lebt, sagt von sich selbst, sie sei eine offene Person, die sich schnell in neue Themen einarbeiten und klare Meinungen vertreten kann. Sie überzeuge gern, werde aber auch gern überzeugt, wenn sie erkenne, dass ihr Gegenüber Recht hat. Ihr Credo sei Transparenz und Fairness. Sie schätzt offene und konstruktive Auseinandersetzungen. „Für mich ist es selbstverständlich, dass eine Gesellschaft starke Gewerkschaften braucht. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Geschaeftsleitung. Unia Schweiz, 2019-06-27.
Ganzer Text
27.06.2019 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Hitzewelle
Volltext
Hitze auf dem Bau. Gesundheit vor Abgabetermin: Arbeitgeber und Bauherren müssen jetzt handeln! Die aktuelle Hitzewelle gefährdet die Gesundheit der Arbeitnehmende auf dem Bau. Die Unia fordert die Arbeitgeber und Bauherren dazu auf, jetzt zu handeln, Baustellen zu schliessen und die Arbeitszeiten anzupassen. Termin- und Zeitdruck darf nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden, auch wenn das einzelnen Bauherren nicht passt. Die Unia unterstützt die Arbeitnehmenden auf den Baustellen bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Die Hitzewelle hält an. Besonders gefährlich ist sie für Arbeitnehmende, die draussen arbeiten und zusätzlich zur Hitze auch der Sonne direkt ausgesetzt sind. Die Unia fordert deshalb Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen. Nun müssen die Arbeitgeber und die Bauherren handeln. Gesundheit geht vor Abgabetermin. Die Unia fordert, dass die Arbeitszeiten angepasst und besonders exponierte Baustellen geschlossen werden. Viele Firmen schliessen ihre Baustellen jedoch nicht, da sie unter Termindruck stehen. Die Gesundheit der Arbeitnehmenden muss jedoch klar an erster Stelle kommen – vor der Einhaltung der sowieso oft zu knapp berechneten Terminen. Insbesondere die öffentlichen Bauherren, wie das ASTRA, die SBB oder Kantone, Städte und Gemeinden müssen nun ihre Abgabetermine verschieben. Mit der Unia zu ihrem Recht. Die Unia unterstützt die Arbeitnehmenden auf den Baustellen dabei, ihre Rechte wahrzunehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Auch dann, (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Hitzewelle. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2019-06-27.
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27.06.2019 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
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Die Unia verteidigt Sicherheitsmitarbeitende. Sicherheitsbranche: Verlängerung und Verbesserungen im GAV. Die Mobilisierung und die Entschlossenheit der Sicherheitsmitarbeitenden zahlen sich aus: Der allgemeinverbindliche GAV wurde verlängert und tritt am 1.1.2020 in verbesserter Form in Kraft. Parallel dazu finden Ende 2019/anfangs 2020 Lohnverhandlungen statt. Der Bundesrat hat der Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrages für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen zugestimmt. Damit wird eine Lücke der AVE, welche die Arbeitsbedingungen in dieser Branche ernsthaft beeinträchtigt hätte, vermieden. Die Verhandlungen mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungsunternehmen (VSSU) war in den letzten Jahren schwierig. Und die Unia-Branchenkonferenz der Sicherheitsmitarbeitenden hatte den Vorschlag des VSSU vom letzten Jahr abgelehnt. Dies alles führte zu Verzögerungen. Verbesserter GAV ab 1.1.2020. Die Unia hat mit dem VSSU eine Vereinbarung zur Verbesserung des GAV ab 1.1.2020 abgeschlossen. Die Verbesserungen betreffen im Wesentlichen die folgenden Punkte: Gezielte Erhöhung der Einstiegslöhne: Je nach Kategorie zwischen 0,5% und 1% (leichte Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen den Kategorien). Arbeitszeitbegrenzung durch eine Zulage bei Wiederholung langer Arbeitswochen und Kontrolle der Arbeits- und Ruhezeit pro Tag. Zuschlag für das Tragen von Schusswaffen (2 Fr./Stunde bis max. 150 Fr./Monat). Unia Schweiz, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-27.
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26.06.2019 Schweiz
Uhrenindustrie
Unia Schweiz

GAV
Uhrenindustrie
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Nach dem Frauen*streik. Forderungskatalog für die Uhrenindustrie: Respekt – mehr Lohn – mehr Zeit! Ein im Rahmen des Frauenstreiks vom 14. Juni erarbeiteter Forderungskatalog wurde beim Arbeitgeberverband der schweizerischen Uhrenindustrie offiziell eingereicht. Dieser Katalog hat eine Gruppe von Frauen der Uhrenindustrie, die Mitglieder der Unia sind, erarbeitet und erstmals im Vallée de Joux präsentiert. Er verlangt Lohnerhöhungen, eine bessere Arbeitszeitgestaltung und mehr Respekt. Die Kommission der Uhrenindustrie der Unia hat die Forderungen verabschiedet und beschlossen, sie gemeinsam zu unterstützen. In den Monaten vor dem Frauenstreik unterstützte die Unia die Erarbeitung von konkreten Forderungen um die Situation der Frauen in der Uhrenindustrie (wo rund 25’000 Frauen arbeiten) zu verbessern und noch immer bestehende Ungleichheiten zu beseitigen. Die Mitglieder der Kommission der Uhrenindustrie der Unia haben an ihrer Sitzung vom vergangenen Donnerstag in Neuenburg beschlossen, die im Vallée de Joux vorgestellten Forderungen zu unterstützen. Die Löhne müssen erhöht werden. 2019 reichen die Mindestlöhne für ungelernte Personen, darunter viele Frauen, nicht aus, um mit einem oder mehreren unterhaltsbedürften Kindern ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Bruttolohngefälle zwischen Frauen und Männern beträgt in der Uhrenindustrie 24,8 Prozent. Das ist noch mehr als in der Privatwirtschaft im Allgemeinen! Zusammen mit der Unia fordern die Angestellten der Uhrenbranche deshalb eine unabhängige Kontrolle, um die Lohnungleichheiten zu ermitteln und zu (…).
e Gnos, Leiter Kommunikation und Kampagnen Unia Schweiz 26.6.2019.
Unia Schweiz > Uhrenindustrie. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-26.
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25.06.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
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Unia startet Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Die Unia lanciert eine Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Laut der Umfrage der Unia vom letzten Winter sehen sich 47 Prozent der Angestellten in der Langzeitpflege nicht bis zur Pensionierung im Beruf. Die Gründe: die Arbeitsbedingungen und die eigene Gesundheit. Diese Situation ist besorgniserregend. Die Unia will den Ursachen der Probleme auf den Grund gehen und führt deshalb eine Umfrage mit dem Fokus Stress und Gesundheit in der Pflege durch. Bei der letzten Pflege-Umfrage, mit über 2‘800 Beteiligten, wurde klar: Die Gründe für die fehlende berufliche Perspektive in der Pflege sind eine zu hohe Belastung durch schwierige Arbeitsbedingungen sowie eigene gesundheitliche Probleme infolge der Arbeitsbelastung. Mehr als 60 Prozent der Befragten waren unter 30 Jahre alt und fast die Hälfte hatte weniger als sechs Jahre in der Pflege gearbeitet. Das sind dramatische Aussichten, gerade für eine Branche, in der es an Personal mangelt. Teufelskreis. 70 Prozent der Befragten gaben an, während der Arbeit unter Stress zu stehen, 86 Prozent fühlen sich müde und ausgebrannt und 72 Prozent haben körperliche Beschwerden. Dies führt zu einem Teufelskreis: Krankheitsbedingte Ausfälle verstärken den Personalmangel, das führt zu unfairen Dienstplänen, einer unausgeglichenen Work-Life-Balance, mehr Stress und schliesslich zu noch mehr Krankheitsfällen. Und wegen des fehlenden Personals leidet auch die Pflegequalität insgesamt. Dies bestätigten 92 Prozent in der letzten Pflege-Umfrage. (…). Unia Schweiz, 25.6.2019.
Unia Schweiz > Meinungsumfrage. Stress. Unia Schweiz, 2019-06-25.
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24.06.2019 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Hitzewelle
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Gefährliche Hitze: Arbeitgeber und Bauherren stehen in der Pflicht. Der Sommer schlägt diese Woche mit voller Kraft zu: es werden Temperaturen von bis zu 40°C erwartet. Die Hitze ist für Arbeitnehmende auf den Baustellen gefährlich. Die Arbeitgeber haben die Verantwortung für die Gesundheit und müssen deshalb besondere Schutzmassnahmen ergreifen: bis hin zur Schliessung von Baustellen. Die Unia fordert die Bauherren dazu auf, bei Verzug kulant zu sein, damit die Schutzmassnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Termin- und Zeitdruck darf nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden! Endlich ist es soweit, der Sommer ist da, die Temperaturen steigen diese Woche auf bis zu 40 Grad. Was viele während der Ferienzeit freut, stellt eine grosse Gefahr für die Gesundheit der Arbeitnehmenden auf den Baustellen dar. Dehydrierung, ein Sonnenstich oder Hitzeschlag können schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben und gar zum Tod führen. Jedes Jahr erkranken etwa 1’000 Arbeitnehmende an Hautkrebs, weil sie bei der Arbeit der brennenden Sonne direkt ausgesetzt sind. In Hitzeperioden mehren sich auch Unfälle, es sind 7 Prozent mehr als sonst. Arbeitgeber haben die Verantwortung. Die Arbeitgeber sind für den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden verantwortlich. Bei grosser Hitze müssen sie deshalb besondere Massnahmen ergreifen. „Auf den Baustellen muss Sonnenschutz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen. Die Arbeitszeiten müssen auch so angepasst werden, dass während der heissesten Zeit nicht  (…).
Unia Schweiz, 24.6.2019.
Unia Schweiz > Hitzewelle. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2019-06-24.
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24.06.2019 Schweiz
Hotel Marriott
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Hotel Marriott
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Mehr Rechte für Arbeitnehmende in Marriott-Hotels. statt PR bei EDA und IOM! Unter dem Titel „Bekämpfung von Menschenhandel und Ausbeutung im Hotelgewerbe“ laden EDA und die internationale Organisation für Migration (IOM) zur Veranstaltung im Kursaal Bern und geben u.a. einem Vertreter der Marriott International die Möglichkeit, sich im besten Licht darzustellen. Derweil weigert sich Marriott International mit der IUF (Internationale Gewerkschaft der Nahrungsmittelarbeiter) an den Tisch zu sitzen und über Massnahmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu verhandeln. Auch in der Schweiz leistet Marriott keinen Beitrag, um die Rechte von Arbeitnehmenden konsequent durchzusetzen. Marriott ist mit Abstand das grösste Hotelunternehmen der Welt. Damit setzt es in einer ganzen Branche Standards und ist - im Guten, wie im Schlechten - Vorbild für Arbeitsbedingungen in der Hotellerie. Der Alltag für Arbeitnehmende, insbesondere in der Hotelreinigung, in den Häusern der Marriott-Gruppe ist hart. In den meisten Fällen wird die Hotelreinigung an Subunternehmen ausgelagert. Dies führt zu unrealistische Zeitvorgaben und eine zu dünne Personaldecke in der Zimmerreinigung: Immer weniger Personal muss immer mehr und immer schneller putzen. Statt in diesem Bereich Verantwortung zu übernehmen, handelt Marriott nicht. (…).
Unia Schweiz, 24.6.2019.
Unia Schweiz > Marriott International. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2019-06-24.
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