Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 1197

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11.12.2018 Schweiz
Bürgerblock
Unia Schweiz

Menschenrechte
Migrationspakt
Volltext
UNO-Migrationspakt. Gemeinsame Verantwortung für Menschenrechte wahrnehmen! Heute hat der Nationalrat entschieden, dass der UNO-Migrationspakt dem Parlament zur Verabschiedung vorgelegt wird. Die Unia begrüsst, dass sich der Nationalrat nicht gegen eine Unterzeichnung ausgesprochen hat und fordert das Parlament nun auf, der Unterzeichnung des Paktes zuzustimmen. Im Juli 2018 haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UNO) zum ersten Mal auf ein globales Übereinkommen geeinigt, das einen Kooperationsrahmen für die Regulierung von Migration schafft. Der Migrationspakt wurde gestern in Marrakesch angenommen. Vorletzte Woche hatte der Ständerat entschieden, die Entscheidkompetenz betreffend Unterzeichnung des Migrationspaktes dem Parlament zu übertragen. Heute hat der Nationalrat diesen Entscheid gestützt. Obwohl die Schweiz bei seinem Ausarbeiten eine führende Rolle hatte, wollen rechtsbürgerliche Kreise im In- und Ausland seine Unterzeichnung verhindern und benutzen ihn, um Ängste vor Migration zu schüren. Nein zu Ausbeutung und Diskriminierung. Der Pakt basiert auf der Souveränität der Staaten und der gemeinsamen Verantwortung für die Umsetzung der Menschenrechte und gegen Diskriminierung. Ziel ist es, die Menschenrechte und Grundfreiheiten der Migrant/innen zu gewährleisten. Die Staaten bleiben hinsichtlich ihrer nationalen Migrationspolitik souverän und regeln die Zuwanderung von Arbeitsmigrant/innen selbständig. Sie verpflichten sich allerdings dazu, Migrant/innen vor (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.12.2018
Unia Schweiz > Migrationspakt. Menschenrechte. Unia Schweiz, 2018-12-11.
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07.12.2018 EU
Schweiz
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Personenfreizügigkeit
Volltext
Institutionelles Rahmenabkommen. Personenfreizügigkeit braucht starke Arbeitnehmerrechte. Das heute vom Bundesrat vorgestellte Rahmenabkommen würde den Lohnschutz in der Schweiz grundlegend in Frage stellen. Für die Unia ist klar: Die vorgeschlagene Schwächung der Flankierenden Massnahmen werden die Gewerkschaften nie akzeptieren und entschieden bekämpfen. Es braucht einen Ausbau und keinen Abbau bei den Flankierenden Massnahmen. Das heute vom Bundesrat vorgestellte Institutionelle Rahmenabkommen übertrifft alle Befürchtungen. Innerhalb von drei Jahren sollen die europäischen Richtlinien übernommen werden. Zukünftig würde der Europäische Gerichtshof über der Verhältnismässigkeit der Schutzmassnahmen in der Schweiz entscheiden. Somit würde der Lohnschutz in der Schweiz in wesentlichen Bereichen grundlegend in Frage gestellt. Der einzige positive Punkt: Der Bundesrat hat heute nicht entschieden, diesem Abkommen zuzustimmen, sondern will es in eine Vernehmlassung schicken. Die Unia wird den vorgeschlagenen Abbau des Lohnschutzes keinesfalls akzeptieren können und sich in der Vernehmlassung entschieden dagegen aussprechen. Die von der EU vorgeschlagenen Deregulierungsmassnahmen – generell verkürzte Voranmeldefrist für entsandte Arbeitnehmende, Einschränkung der bestehenden Kautionen, Abbau bei den Kontrollen, faktische Straflosigkeit der Unternehmen bei Vergehen – stellen einen weitreichenden Angriff auf die Löhne (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.12.2018.
Unia Schweiz > EU. Flankierende Massnahmen. Unia Schweiz, 2018-12-07.
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06.12.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
Volltext
Stellen im Detailhandel in Gefahr. Läden ohne Kassen: Menschen und Bildung müssen im Mittelpunkt stehen. Die Einführung von Filialen ohne Kassen führt zu einem weiteren Strukturwandel im Detailhandel. Die Unia steht dieser Entwicklung, die von einem Unternehmen kommt, das für seine schlechten Arbeitsbedingungen bekannt ist, sehr kritisch gegenüber. Um eine Massenentlassung in dieser Branche zu vermeiden, in welcher viele Menschen arbeiten, sind weitreichende Massnahmen für die Aus- und Weiterbildung sowie die berufliche Neuorientierung nötig, und zwar schnell! In Frankreich und anderswo gibt es schon viele Geschäfte ohne Kassen. Nun hat Valora die Eröffnung eines solchen Ladens für 2019 in Zürich angekündigt. Die Unia steht dieser Entwicklung sehr kritisch gegenüber. Sie wird den Verlust von noch mehr Arbeitsplätzen im Detailhandel, noch prekärere Arbeitsbedingungen sowie flexiblere und fragmentiertere Arbeitszeiten zur Folge haben. Die Unia wird sicherstellen, dass Valora das Arbeitsgesetz und die Ruhe- und Pausenzeiten für die Mitarbeitenden einhält. Valora ist bereits für seine schlechten und wenig respektvollen Arbeitsbedingungen bekannt (niedrige Löhne, systematisches Franchising, Druck, Nichteinhaltung von Pausen usw.). Die Verkäufer und insbesondere die Verkäuferinnen, vor allem die niedrigqualifizierten, werden unter diesem negativen Trend leiden, wenn nicht rasch gehandelt wird. Massnahmen sind absolut notwendig. (…).
Unia Schweiz, 6.12.2018.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Detailhandel. Unia Schweiz, 2018-12-06.
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03.12.2018 Schweiz
Syna
Unia Schweiz

Landesmantelvertrag
Rentenalter
Volltext
Verhandlungen über Landesmantelvertrag, Lohnerhöhung und Frührente auf dem Bau. Verhandlungsergebnis liegt vor – Gremien entscheiden noch im Dezember. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) sowie die Gewerkschaften Unia und Syna haben sich heute in Zürich nach langen und intensiven Verhandlungen auf einen neuen Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe, die Sicherung der Rente mit 60 sowie Lohnerhöhungen für die kommenden zwei Jahre geeinigt. Den definitiven Entscheid über das Verhandlungsresultat fällen noch im Dezember die jeweiligen Delegiertenversammlungen der Vertragsparteien. Die Delegationen der Gewerkschaften Unia und Syna und des Schweizerischen Baumeisterverbandes SBV haben sich heute auf eine Lösung beim Landesmantelvertrag und für die Frührente mit 60 einigen können. Die Lösung umfasst die bereits im Verlaufe des Herbstes ausgehandelte Massnahmen zur Sanierung der Stiftung FAR, welche die Rente mit 60 garantiert. Der Landesmantelvertrag (LMV) würde um vier Jahre mit gewissen Verbesserungen auf beiden Seiten abgeschlossen. Das Verhandlungsergebnis beinhaltet eine generelle Erhöhung der Effektiv- wie der Minimallöhne von je 80 Franken für die Jahre 2019 und 2020. (…).
Unia Schweiz, 3.12.2018.
Unia Schweiz > Landesmantelvertrag. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-12-03.
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03.12.2018 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauenstreik
Gleichstellung
Volltext
Revision des Gleichstellungsgesetzes. Völlig unzureichend – Frauen bereiten den Frauenstreik vor. Für die Unia ist die heute vom Nationalrat verabschiedete Revision des Gleichstellungsgesetzes absolut unbefriedigend. Das dürftige Gesetz eignet sich nicht, um die seit mehr als 30 Jahren in der Verfassung verankerte Lohngleichheit endlich umzusetzen. Die Unia engagiert sich deshalb mit voller Kraft für den Frauen*streik am 14. Juni 2019. Für die Unia ist die längst fällige Revision des Gleichstellungsgesetzes völlig ungenügend und eine grosse Enttäuschung. Nur Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden (exklusive Lernende) müssen Lohnanalysen durchführen. Das sind nicht einmal 1% aller Firmen und nur 46% der Arbeitnehmenden. Das ist ein Affront gegen die Gewerkschaftsfrauen, welche seit fünf Jahren für eine Änderung des Gesetzes kämpfen. Dazu kommt: Fehlbare Unternehmen müssen lediglich ihre Mitarbeitenden informieren. Sie werden weder sanktioniert, noch dazu verpflichtet, Massnahmen für die Lohngleichheit zu ergreifen. Das ist skandalös! Mit der zusätzlichen Begrenzung der Laufzeit auf 12 Jahren ist dieses Alibigesetz ein Hohn für alle Frauen. Die Verfassung gilt nicht nur auf Zeit! Es gilt ernst. Am 22. September gingen 20‘000 Frauen und solidarische Männer für die Lohngleichheit auf die Strasse. Seit Jahrzehnten kämpfen sie gemeinsam für das Recht auf Lohngleichheit und gegen Diskriminierung. Ihre Geduld ist am Ende! «Das von bürgerlichen Männern dominierte Parlament ignoriert unsere Anliegen (...). ,
Unia Schweiz, 3.12.2018.
Unia Schweiz > Frauen. Gleichstellung. Unia Schweiz, 2018-12-03.
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30.11.2018 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Gleichbehandlung aller Versicherten künftig gewährleistet. Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo beendet Diskriminierung. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Unia begrüsst den Entscheid. Mit der Zustimmung durch das Parlament würde die Diskriminierung von Bürger/innen aus dem Kosovo endlich enden. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Botschaft zum neuen Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo zuhanden des Parlaments verabschiedet. Dieses ist am 8. Juni unterzeichnet worden. Das Abkommen koordiniert insbesondere die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge der Vertragsstaaten und regelt die Auszahlung von Renten ins Ausland. Ab Inkrafttreten gewährleistet es eine weitgehende Gleichbehandlung der Versicherten und bietet eine Grundlage zur Bekämpfung von Missbräuchen. Auszahlung von Renten nach Kosovo künftig möglich. Der Kosovo ist der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz seit dem 1. April 2010 keine vertraglichen Beziehungen im Sozialversicherungsbereich unterhält. Seither wurden Renten nur an in der Schweiz wohnhafte kosovarische Staatsangehörige ausbezahlt. Im Fall des Wohnortverlustes oder einer Rückkehr in ihr Heimatland können Kosovar/innen nun die Rückvergütung ihrer AHV-Beiträge verlangen. Kosovarische Staatsangehörige im Rentenalter, welche die Rückvergütung der Beiträge nicht verlangt haben, können ab Inkrafttreten des Sozialversicherungsabkommens die Rentenzahlung ins Ausland beantragen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.11.2018.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungsabkommen. Unia Schweiz, 2018-11-30.
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28.11.2018 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Unia Schweiz

Arbeitslosenkasse
Volltext
Unia Arbeitslosenkasse lanciert Online-Kalkulator. Entschädigung in zwei Minuten berechnet. Die Arbeitslosenkasse der Unia setzt neue Service-Massstäbe für ihre Kunden. Die grösste Arbeitslosenkasse der Schweiz lanciert mit ohne-arbeit.ch eine neue Website, die in der Branche einmalig ist. Das Besondere daran: In Sekunden berechnen Versicherte ihre Entschädigung aufgrund ihrer eigenen Angaben. Wenn es um die Servicequalität gegenüber ihren Kunden geht, setzt die Arbeitslosenkasse der Unia immer wieder neue Akzente. Jetzt setzt die Kasse noch einen obendrauf und hat mit ohne-arbeit.ch eine neue Website lanciert. Der Clou: Kunden können gemäss ihren eigenen Angaben dank des Kalkulators mit nur wenigen Klicks ihre Entschädigung berechnen. Und dies bequem online und in wenigen Sekunden, jedoch ohne Gewähr. Dass der neue Online-Auftritt sämtliche Anforderungen an ein Design, welches State of the Art ist, versteht sich dabei fast schon von selbst. Nebst dem Kalkulator ermöglicht die neue Website dem Besucher zudem, sich zum Thema Arbeitslosigkeit mit nur wenigen Klicks die wichtigsten Informationen zu holen. Natasa Radisavljevic, Kommunikationsverantwortliche bei der Unia Arbeitslosenkasse, meint zur heutigen Lancierung ihres neuen Webauftritts: «Für die Unia Arbeitslosenkasse ist die Zufriedenheit und der Servicegedanke ihrer Kunden gegenüber zentral. Dass wir mit den guten Resultaten der kürzlich durchgeführten Umfrage auf dem richtigen Weg sind, hat uns darin bestärkt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.11.2018.
Unia Schweiz > Arbeitslosenkasse. Online-Kalkulator. Unia, 2018-11-28
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27.11.2018 Schweiz
H&M Schweiz AG
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
GAV
H&M Schweiz AG
Volltext
H&M: Die Unia fordert gute Arbeitsbedingungen, überall! H&M schert sich nicht um gute Arbeitsbedingungen – weder im Ausland noch in der Schweiz. Die Mitarbeitenden von H&M Schweiz und die Gewerkschaft Unia solidarisieren sich mit der Clean Clothes Campaign von Public Eye: eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen sind überall auf Welt nötig. Entgegen seinen internationalen Verpflichtungen kümmert sich H&M wenig um gute Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette, so auch in der Schweiz. Vor fünf Jahren verpflichtete sich H&M, bis 2018 anständige Löhne an Arbeitnehmende in der Textilindustrie in seiner gesamten Lieferkette zu zahlen. Alles leere Versprechungen, wie ein Bericht von Public Eye zeigt: Hunderttausende von Textilarbeiter/innen, die für H&M arbeiten, verdienen noch immer nicht genug, um davon zu leben und arbeiten unter haarsträubenden Bedingungen. Auch in der Schweiz. Auch in der Schweiz ist die Situation unbefriedigend. Die internationalen Verpflichtungen werden auch hier nicht erfüllt, insbesondere in Bezug auf die Achtung der Gewerkschaftsfreiheit. Die Unia hat noch immer Probleme, Zugang zu Geschäften und Mitarbeitenden zu erhalten und Angestellte haben Angst vor Repressalien, wenn sie mit Gewerkschaftssekretär/innen sprechen. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist nötig. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der die Arbeitsbedingungen regelt und verbessert, wäre für H&M-Mitarbeitende essenziell: Sie beklagen sich über ständigen Stress und Druck, schlechte Arbeitsplanung mit negativen Auswirkungen auf ihr Privatleben und einen (…).
Unia Schweiz, 27.11.2018.
Unia Schweiz > H&M. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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27.11.2018 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Verhandlungen zur Erneuerung des GAV der privaten Sicherheitsbranche gescheitert. Der neue GAV Sicherheit muss Lohndumping und Über-50-Stunden-Wochen verhindern! Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche der Unia hat das Verhandlungsresultat für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags abgelehnt. Die Arbeitgeber haben alle Massnahmen gegen Lohndumping, gegen wiederholte Überschreitungen der 50-Stunden-Woche und für eine Anerkennung der Ausbildung hartnäckig zurückgewiesen. Dadurch ist eine Erneuerung des bis Mitte 2019 allgemein gültigen Gesamtarbeitsvertrags für die Sicherheitsbranche gefährdet. Die Unia verlangt dringliche Massnahmen und lanciert eine nationale Petition bei den Sicherheitsangestellten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Unia hat während mehr als einem Jahr mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) Verhandlungen geführt, um den allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag für die private Sicherheitsbranche zu erneuern. Der allgemein verbindliche GAV schützt über 20‘000 Arbeitnehmende und läuft Ende Juni 2019 aus. Nach einer dreistündigen Debatte hat die Branchenkonferenz der Unia das Verhandlungsresultat einstimmig abgelehnt. Dumping, Über-50Stunden-Wochen, geringgeschätzte Ausbildung. Das Verhandlungsresultat entspricht nicht den Erwartungen des Sicherheitspersonals. Es enthält keine substantiellen Massnahmen gegen das Lohndumping, das zwischen den verschiedenen Lohnkategorien der Branche überhandnimmt, ebenso wenig gegen die Überschreitung der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.11.2018.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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25.11.2018 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SVP
Unia Schweiz

Abstimmung
Selbstbestimmungs-Initiative
Volltext
Selbstbestimmungsinitiative der SVP bachab geschickt. Starkes Signal für Grund- und Arbeitnehmerrechte. Die SVP hat mit ihrer Initiative „Schweizer Recht statt fremde Richter“ diesen Sonntag deutlich Schiffbruch erlitten. Die Unia ist erfreut, dass das Schweizer Stimmvolk damit auch die internationalen Grundlagen für wichtige Arbeitnehmenden- und Gewerkschaftsrechte bekräftigt hat. Dies ist ein deutliches Signal gegen jegliche Schwächung der Arbeitnehmerrechte bei den Verhandlungen zum institutionellen Rahmenabkommen mit der EU. Das „Nein“ zur Selbstbestimmungsinitiative ist ein starkes Signal für die Menschenrechte in der Schweiz. Zu diesen gehören die in internationalen Konventionen verbrieften Rechte auf eine würdige Arbeit mit gesundheits- und sozialverträglichen Arbeitsbedingungen und einem existenzsichernden Lohn. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten sich nicht von der fremdenfeindlichen Stimmungsmache aus SVP-Kreisen einschüchtern liess und am Schutz unserer Grundrechte festhält“, erklärt dazu die Unia-Präsidentin Vania Alleva. Kein Abbau der Arbeitnehmerrechte beim institutionellen Rahmenabkommen. Gemäss Alleva zeigt das Abstimmungsresultat auch, wie wichtig der Respekt gegenüber unseren Rechten für die Entwicklung der internationalen Beziehungen der Schweiz ist. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen des institutionellen Rahmenabkommens mit der EU lehnt sie darum jede Verschlechterung des Arbeitnehmerschutzes klar ab: Man könne nicht wie einige Bundesräte einerseits sagen, dass internationale Verträge unsere (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 25.11.2018.
Unia Schweiz > Selbstbestimmungs-Initiative. Abstimmung. Unia Schweiz, 2018-11-25.
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23.11.2018 Schweiz
PostCom
SEV Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz

Mindestlöhne
PostCom
Volltext
Viel zu tiefer Mindestlohn des Postregulators Hollenstein (PostCom). Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die Gewerkschaftsallianz FAIRLOG fordern als Mindestlohn für die Logistikbranche 22 Franken pro Stunde – gegen Dumping und für eine Digitalisierung, die den Berufstätigen nützt, nicht schadet. Mit seinem Entscheid, in der Logistikbranche einen Mindestlohn von 18.27 Fr./h einzuführen, hat der Postregulator Hans Hollenstein (PostCom) dem Dumping in der Logistikbranche Tür und Tor geöffnet. Der viel zu tiefe Mindestlohn unterläuft nicht nur die gewerkschaftlichen Bestrebungen, den Dumpingwettbewerb in der Schweizer Logistik und im Strassengütertransport zu verhindern. Sondern er steht auch in klarem Widerspruch zum Grundsatz der staatlichen Mindestlohnpolitik, dass der Lohn zum Leben reichen muss. Die gewerkschaftliche Mindestlohnpolitik hat dazu geführt, dass die tiefen Löhne in vielen Branchen deutlich angehoben wurden. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führte das zu einer spürbaren Verbesserung der Lebenssituation. Mit dem positiven Entscheid des Bundesgerichtes zum geplanten Mindestlohn von 20 Franken pro Stunde im Kanton Neuenburg hat der Kampf gegen Tieflöhne eine neue Dynamik gewonnen. 20 Franken seien zwar ein tiefer Lohn, doch orientiere er sich an den Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, begründete das Gericht. Wer erwerbstätig sei, solle nicht die Sozialhilfe beanspruchen müssen. Die Logistik hat mit dem Onlinehandel eine neue Bedeutung erhalten. Mit einem landesweiten Mindestlohn von nur 18.27 Fr./h droht ein Druck auf die Löhne in dieser (…).
SEV, 23.11.2018.
SEV > PostCom. Mindestlöhne. SEV, 2018-11-23.
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23.11.2018 Schweiz
PostCom
Unia Schweiz

Digitalisierung
PostCom
Volltext
Gegen Dumping – Für eine Digitalisierung, die Berufstätigen nützt, nicht schadet. Mit seinem Entscheid, in der Logistikbranche einen Mindestlohn von 18,27 Fr./h einzuführen, hat der Postregulator Hans Hollenstein (PostCom) dem Dumping in der Logistikbranche Tür und Tor geöffnet. Der viel zu tiefe Mindestlohn unterläuft nicht nur die gewerkschaftlichen Bestrebungen, den Dumpingwettbewerb in der Schweizer Logistik und im Strassengütertransport zu verhindern. Sondern er steht auch in klarem Widerspruch zum Grundsatz der staatlichen Mindestlohnpolitik, dass der Lohn zum Leben reichen muss. Die gewerkschaftliche Mindestlohnpolitik hat dazu geführt, dass die tiefen Löhne in vielen Branchen deutlich angehoben wurden. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führte das zu einer spürbaren Verbesserung der Lebenssituation. Mit dem positiven Entscheid des Bundesgerichtes zum geplanten Mindestlohn von 20 Franken pro Stunde im Kanton Neuenburg hat der Kampf gegen Tieflöhne eine neue Dynamik gewonnen. 20 Franken seien zwar ein tiefer Lohn, doch orientiere er sich an den Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, begründete das Gericht. Wer erwerbstätig sei, solle nicht die Sozialhilfe beanspruchen müssen. Dieser Mindestlohn gilt auch für die Logistikbranche. Die Logistik hat mit dem Onlinehandel eine neue Bedeutung erhalten. Mit einem landesweiten Mindestlohn von nur 18,27 Fr./h droht ein Druck auf die Löhne in dieser wachsenden Branche und indirekt auch im Detailhandel. Denn Lohndumping in der Logistik macht den Onlinehandel noch attraktiver. Schon heute spürt der (…).
Unia Schweiz, 23.11.2018.
Unia Schweiz > Digitalisierung. PostCom. Unia Schweiz, 2018-11-23.
Ganzer Text
17.11.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Maler und Gipser
Volltext
Branchenkonferenz der Maler und Gipser durchgeführt. Die FLAM sind nicht verhandelbar. Die am Samstag durchgeführte Branchenkonferenz der Maler und Gipser ist ganz im Zeichen der Flankierenden Massnahmen (FLAM) gestanden. Diese sowie die Gesamtarbeitsverträge (GAV) sind für Arbeitnehmende und KMU im Schweizer Gewerbe überlebenswichtig. Entsprechend sind die FLAM, wie von der Unia schon mehrfach gefordert, nicht verhandelbar. Zahlreich sind die Mitglieder an deren Branchenkonferenz der Maler und Gipser im Zürcher Volkshaus erschienen. Denn die traktandierten Themen sind für alle existentiell: Flankierende Massnahmen (FLAM), Personenfreizügigkeit sowie die GAV. Alleine dem Gesamtarbeitsvertrag der Maler und Gipser sind aktuell rund 15‘000 Angestellte unterstellt. Dramatisch: Erst kürzlich hatte der Bundesrat indirekt Zugeständnisse bei den FLAM gefordert. Und damit den Zorn der Gewerkschaften auf sich gezogen. FLAM und Gesamtarbeitsverträge sind überlebenswichtig. Löhne und Arbeitsbedingungen im Gewerbe stehen heute stark unter Druck. Entsprechend wichtig sind die Flankierenden Massnahmen und Gesamtarbeitsverträge, welche die Löhne in der Schweiz schützen. Aldo Ferrari, Vizepräsident der Unia und Sektorleiter Gewerbe, meint: „Im Gewerbe herrscht heute ein regelrechter Preiskrieg und stellt die Arbeitsbedingungen auf eine harte Probe. (...). 
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.11.2018.
Unia Schweiz > Flankierende Massnahmen. Unia, 2018-11-17.
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15.11.2018 Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Matthias Preisser
Bauarbeiter
Rentenalter
Volltext
Für Frühpension und würdige Arbeitsbedingungen. Grösste Baumobilisierung seit Jahrzehnten. 3000 im Tessin, 2500 in Genf, 1500 in Freiburg, Neuenburg, Jura und Wallis, 1000 in Bern, über 4000 in Lausanne, und zuletzt über 4000 in Zürich: Insgesamt haben in den letzten zwei Wochen über 16’000 Bauarbeiter aus Protest die Arbeit niedergelegt und sind auf die Strasse gegangen. Grund für diese grösste Mobilisierung der Bauarbeiter seit dem grossen, erfolgreichen Streiktag mit der Blockade des Bareggtunnels vor 15 Jahren ist der Angriff der Baumeister auf eben diese Errungenschaft, welche die Bauarbeiter damals erkämpft hatten: Die Frühpension mit 60 auf dem Bau. Zuerst wollten die Baumeister das Rentenalter um zwei Jahre erhöhen oder die Rente um ein Drittel kürzen. Dagegen gingen im Juni 18’000 Bauarbeiter auf die Strasse. Daraufhin lenkte der Baumeisterverband (SBV) ein und bot Hand zu einer finanziellen Absicherung von Rentenalter 60 und zu einer Lohnerhöhung nach vier Nullrunden. Doch dann folgte die Erpressung: Plötzlich wollten die Baumeister Rentenalter 60 nur noch sichern, wenn sie im Gegenzug massive Verschlechterungen bei Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen hätten durchsetzen können. Konkret: Arbeit auf Abruf mit 12-Stunden-Tagen, freie Bahn für Lohdumping mit Lohnsenkungen bei Stellenwechseln und Abschaffung des Schutzes bei Schlechtwetter. Nun haben die Bauarbeiter eindrücklich und deutlich gezeigt, dass sie bereit sind, für die Rente mit 60 und  (...).  Matthias Preisser.
SGB, 15.11.2018.
Personen > Preisser Matthias. Bauarbeiter, Rentenalter. SGB, 2018-11-15.
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15.11.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Betreuungsarbeit
Volltext
Wenn ein Kind krank ist, braucht es seine Eltern. Angehörigenbetreuung: Die Unia fordert Taten statt Worte. Der Bundesrat hat einen Vorentwurf in die Vernehmlassung geschickt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenbetreuung zu verbessern. Die Stossrichtung stimmt, aber die konkreten Bestimmungen sind für die Unia klar ungenügend, insbesondere für Einelternfamilien. Der Bundesrat sieht einen bezahlten Kurzurlaub von bis zu drei Tagen für ungeplant anfallende Betreuungsaufgaben von Angehörigen und ein Recht auf Urlaub zur Betreuung von schwer kranken oder schwer verunfallten Kindern von insgesamt 14 Wochen vor. Damit die neue Regelung (besonders Eineltern-Familien tatsächlich in ihrer Erwerbstätigkeit unterstützt, fordert die Unia eine kurzzeitige Arbeitsabwesenheit von bis zu fünf Tagen für alle. Bei schwer kranken oder verunfallten Kindern ist es zudem nötig, das die Eltern bis zu einem Jahr ohne Einkommenseinbusse die Betreuung übernehmen dürfen. Zentral für echte Chancengleichheit. Die Anerkennung der Care-Arbeit zeigt sich in griffigen Massnahmen, die unerlässlich sind für eine echte Förderung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Frauen übernehmen die Betreuung von Angehörigen heute in den meisten Fällen unbezahlt und dies führt sehr oft zu einer Einbusse beim Lohn und geht auf Kosten ihrer Gesundheit. Die Unia fordert deshalb eine stärkere Unterstützung, damit ihnen ihr Einsatz für Familie und Gesellschaft nicht zum Nachteil wird. Für einen Ausbau des Service-Public. (…).
Unia Schweiz, 15.11.2018.
Unia Schweiz > Betreuungsarbeit. Unia Schweiz, 2018-11-15.
Ganzer Text
13.11.2018 Grenchen
Generalstreik
Unia Schweiz

Armee-Einsätze
Generalstreik
Volltext
Unia-Gewerkschafter/innen gedenken den Opfern der Armee in Grenchen am 14. November 1918. Erschiessung von Arbeitern in Grenchen: Nie wieder! Vor hundert Jahren, am 14. November 1918, wurden drei Uhrmacher in Grenchen von der Schweizer Armee erschossen, obwohl das Ende des Generalstreiks bereits angekündigt war. Die Unia gedenkt dieses tragischen Ereignisses und ehrt die unschuldigen Opfer. Am 14. November 1918 wurden Hermann Lanz (29), Marius Noirjean (17) und Fritz Scholl (21) von Soldaten aus dem Waadtland, die in Grenchen stationiert waren, ermordet. Die drei jungen Uhrmacher zahlten den Preis für die staatliche Repression am letzten Tag des Generalstreiks. Von hinten erschossen. Am 12. November 1918 traten schweizweit rund 250'000 Arbeiterinnen und Arbeiter in den Streik, um gegen die soziale Ungleichheit und die prekären Lebensbedingungen zu protestieren. In Grenchen wurde die Armee gegen die Streikenden aufgeboten, obwohl das Streikende bereits angekündigt war. Die drei jungen Arbeiter gerieten in die Schusslinie, als eine Waadtländer Armeeeinheit das Feuer auf die Menge eröffnete. Zwei starben durch Schüsse in den Rücken, als sie zu fliehen versuchten. Der Dritte wurde in den Kopf getroffen. Nie wieder! Unia-Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben heute in Bern an diese Ereignisse erinnert. Die drei unschuldigen Opfer wurden von der Schweizer Armee ermordet, die verblendet war durch ihren Hass auf die Arbeiterklasse und ihre Angst vor einem (…).
Unia Schweiz, 13.11.2018.
Unia Schweiz > Generalstreik. Armee-Einsatz. Unia Schweiz, 2018-11-13.
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09.11.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Baumeister wollen radikale Forderungen überdenken. Nach den Protesttagen der Bauarbeiter hat die Verhandlungsdelegation der Baumeister verstanden, dass sie ihre radikalen Positionen nicht gegen den Widerstand der Bauarbeiter durchsetzen können. Sie wollen sich nun bei ihren Delegierten ein neues Mandat holen. Die Bauarbeiter erwarten, dass die Delegierten für die arbeitnehmerseitige Sanierung von FAR eine substantielle Lohnerhöhung anbieten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. November statt. Heute fand zwischen den Gewerkschaften Unia und Syna und dem Schweizerischen Baumeisterverband die 18. Verhandlungsrunde um einen neuen LMV und die Sicherung der Rente mit 60 statt. Die Verhandlungen bleiben jedoch weiterhin blockiert. Dabei liegt die Lösung seit August auf dem Tisch: Die Bauarbeiter übernehmen die Sanierungskosten der Rente mit 60. Im Gegenzug verlangen sie eine substantielle Lohnerhöhung. Nach mehr als vier Jahren ohne Lohnerhöhung ist das auch gerechtfertigt. Doch die Verhandlungsdelegation des Baumeisterverbands war heute nicht bereit, sich auf ein Verhandlungsergebnis festzulegen. Nach den Protesttagen der Bauarbeiter scheinen sie aber immerhin verstanden zu haben, dass sie mit ihren radikalen Abbauforderungen nicht durchkommen werden. Sie wollen sich nun bei ihren Delegierten ein neues Verhandlungsmandat holen. Verhandlungsführer Nico Lutz hält fest: «Wir erwarten, dass der Baumeisterverband endlich Hand bietet, die Rente mit 60 zu sichern, (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 9.11.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. LMV. Unia Schweiz, 2018-11-09.
Ganzer Text
07.11.2018 Schweiz
Tankstellenshops
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Tankstellenshops
Volltext
Ergebnisse der Lohnverhandlungen 2019. Keine Lohnerhöhung für das Personal der Tankstellenshops. Aufgrund des gegenwärtigen Wirtschaftsaufschwungs und der Teuerungsprognosen für das kommende Jahr fordern die Gewerkschaften Unia und Syna und der Kaufmännische Verband eine Anhebung der Mindestlöhne in der Branche der Tankstellenshops um 100 Franken. Die Lohnerhöhung ist notwendig, damit die Kaufkraft der Arbeitnehmenden gewährleistet werden kann. Der Verband der Tankstellenshop-Betreiber (VTSS) verweigert die Lohnerhöhung und eine Lösung zum Schutz der Löhne im Tessin. Wie es der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Tankstellenshops vorsieht, haben die Gewerkschaften Unia, Syna und der Kaufmännische Verband versucht, mit dem Arbeitgeberverband (VTSS) Verhandlungen aufzunehmen im Hinblick auf eine Erhöhung der Mindestlöhne um 100 Franken. Die heute geltenden Löhne, die 2015 ausgehandelt wurden, sind aus Sicht der Arbeitnehmerdelegation zu tief, da sich seither die Kaufkraft der Arbeitnehmenden klar verkleinert hat. In den Tankstellenshops arbeiten mehrheitlich Frauen mit kleinen Pensen. Für diese Angestellten ist – aufgrund des tiefen Einkommens – der Ausgleich des Kaufkraftverlustes existenziell. VTSS nimmt Kaufkraftverlust in Kauf. Nach mehrjähriger wirtschaftlicher Stagnation ist der gegenwärtige Aufschwung eine Aufforderung an die Schweizer Arbeitgeber, die Löhne anzuheben, um die steigenden Lebenskosten auszugleichen und die Kaufkraft des Personals zu stärken. Trotz des Anstiegs des Ölpreises verzeichnen Tankstellen, die über einen Shop verfügen, (…).
Unia Schweiz, Syna, KV, Medienmitteilung, 7.11.2018.
Unia Schweiz > Lohnerhöhungen. Tankstellenshops. Unia Schweiz, 2018-11-07.
Ganzer Text
02.11.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
Work
Ralph Hug
Arbeitszeit
Baumeisterverband
Volltext
Sogar Baufirma kritisiert: „SBV zu ideologisch“. Auch unter den Baumeistern wächst der Ärger über die weltfremde Politik ihrer Funktionäre. Die Neuenburger Baufirma Facchinetti SA hält nichts von der Forderung des Baumeisterverbands (SBV) nach mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit. Diese sei „ideologisch“. kritisiert sie in einem Brief an ihre Vorarbeiter. Der Brief liegt Work vor. Direktor Claude Conrad: „Wir unterstützen diese Forderung nicht. Die heutige Flexibilität genügt bei weitem.“ Klarer könnte man es nicht sagen. Das Dokument beweist, dass längst nicht alle Firmen die weltfremde Politik ihrer Verbandsspitze gutheissen. Besonders, wenn sie zu solch mächtigen Protesten auf den Baustellen führt. In den letzten Tagen gingen Tausende erboste Bauarbeiter in der Westschweiz und im Tessin auf die Strasse. Sie wollen keinen 12-Stunden-Tag, und sie wollen auch kein Lohndumping durch ausländische „Praktikanten“, bei denen kein Mindestlohn mehr gelten soll, wie das der SBV absurderweise vorschlägt. In den nächsten Tagen rollt die Protestwelle der Bauarbeiter weiter. Aktionen in der Deutschschweiz stehen auf dem Programm. Die Wut über die Baumeister und ihren erpresserischen Kurs in den Verhandlungen zum Landesmantelvertrag ist riesig. Im Wallis war es das erste Mal seitvielen Jahren, dass Bauleute den Pickel weglegten. Dabei liegt eine Einigung in Griffweite. Die Sanierung der Frührente mit 60 ist eigentlich unter Dach. Dank Entgegenkommen der Gewerkschaften: Die Bauleute übernehmen (…). Ralph Hug.
Work, 2.11.2018.
Personen > Hug Ralph. Baumeisterverband. Work, 2018-11-02.
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30.10.2018 FR Kanton
NE Kanton
VS Kanton
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Streik
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Bau steht still: Über 1500 Bauarbeiter protestieren in der Westschweiz. Der Protest der Bauarbeiter geht weiter. Nach den Protesttagen im Tessin und in Genf wehren sich heute über 1500 Bauarbeiter in mehreren Westschweizer Kantonen. Sie legten die Arbeit nieder, um für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag zu kämpfen (siehe unten). Seit heute Morgen stehen die Baustellen in mehreren Kantonen in der Romandie still. Über 1500 Bauarbeiter aus Freiburg, Neuenburg, Wallis und Jura haben ihre Arbeit niedergelegt. Die Bauarbeiter machen damit ihrer Wut über die Abbau-Forderungen des Baumeisterverbandes Luft. „Mit der Forderung nach 300 flexiblen Arbeitsstunden gefährden die Baumeister die Gesundheit der Bauarbeiter. Es braucht weniger, nicht mehr Flexibilität“, sagt Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia. Im Kanton Wallis ist es das erste Mal, dass die Bauarbeiter protestieren. Das ist ein weiterer Beweis dafür, wie absurd die Forderungen des Baumeisterverbandes sind. Eine Lösung liegt auf dem Tisch. Die Bauarbeiter sind bereit, die Kosten für die Sicherung der Rente mit 60 zu übernehmen. Im Gegenzug sollen sie nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen eine anständige Lohnerhöhung von 150 Franken erhalten. Aber die Baumeister versuchen die Bauarbeiter zu erpressen. So sind die Arbeitgeber nur zu dieser Lösung bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Einschnitt beim Landesmantelvertrag akzeptieren. „Die Bauarbeiter sind wütend über die Forderungen der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.10.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Schweiz, 2018-10-30.
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29.10.2018 Schweiz
Coop
Unia Schweiz

Coop
Lohnerhöhungen
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Die Sozialpartner von Coop bedauern das Resultat der Lohnrunde 2019 und die zu tiefe Lohnanpassung bei Coop. Unia, Syna, der Kaufmännische Verband (KFMV) und OCST bedauern, dass die diesjährigen Lohnverhandlungen mit Coop keine Einigung brachten. Ein befriedigendes Ergebnis, welches die Kaufkraft aller Mitarbeiter aufrechterhalten hätte, wäre aus Sicht der Sozialpartner für Coop möglich gewesen und bleibt für die Mitarbeitenden dringend nötig. Trotz schwierigem Marktumfeld hat sich die Lage im Detailhandel aufgehellt. Die Geschäftsentwicklung der Coop-Gruppe zeigt sich ebenfalls positiv. Dies auch dank der zunehmenden Produktivität der Angestellten, die immer mehr unter Druck stehen. Gleichzeitig steigen die Konsumentenpreise erstmals seit Jahren wieder an. Für 2018 wird von einer Teuerung von 0.8-1% ausgegangen. Zusammen mit den jährlich wachsenden Ausgaben für Krankenkassen, Mieten und den höheren Arbeitnehmerbeiträgen für die Coop-Pensionskasse per Januar 2019 (+0.7% vom versicherten Lohn), belasten die steigenden Preise die Budgets der Mitarbeitenden zusätzlich. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung von Coop, an der die Mitarbeitenden massgeblich beteiligt sind, und der steigenden Preise wäre eine generelle Lohnerhöhung für alle Mitarbeitenden angezeigt gewesen. Die Arbeitnehmervertreter und ihre Mitglieder bedauern die Entscheidung von Coop, die Lohnerhöhung von 1% ausschliesslich individuell zu verteilen. Dies führt dazu, dass nicht bei allen Mitarbeitenden der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.10.2018.
Unia Schweiz > Coop. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz. 2018-10-29.
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29.10.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
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Abbauforderungen des Baumeisterverbandes sind das Problem! Billiges Ablenkungsmanöver der Baumeister. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) kommuniziert heute in einer Medienmitteilung, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist korrekt, allerdings versucht der SBV so vom wahren Konflikt abzulenken. Der Baumeisterverband will gesundheitsschädigende Verschlechterungen im Vertrag. In einer Medienmitteilung teilt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) heute mit, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist richtig. Nachdem der SBV neun Monate lang Verhandlungen verweigerte, liegt eine Lösung in Griffweite: Die Bauarbeiter übernehmen die Kosten für die Sanierung der Rente mit 60 und erhalten im Gegenzug eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Das beinhaltet eine Kostenbeteiligung an der Sanierung, ein Ausgleich der Teuerung (1,2% per Ende August) und, nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen, eine moderate Reallohnerhöhung. Massive Verschlechterung des Landesmantelvertrages. Das Problem liegt anderswo: Der Baumeisterverband will diese Lösung nur umsetzen, wenn gleichzeitig der Landesmantelvertrag massiv verschlechtert wird. Die Baumeister wollen Arbeitstage von bis zu 12 Stunden zur Norm machen. Weiter fordern sie eine Abschaffung der Mindestlöhne für zahlreiche Kategorien – die Folge wäre massives Lohndumping. Zu diesen Forderungen ist der Medienmitteilung des SBV nichts zu entnehmen, (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 29.10.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-10-29.
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29.10.2018 Schweiz
Pensionskasse
Unia Schweiz

Mindestzinssatz
Pensionskassen
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Der Rentenklau geht weiter. Der Bundesrat entscheidet in den nächsten Tagen darüber, zu welchem Mindestzinssatz die Guthaben der 2. Säule im Jahr 2019 verzinst werden sollen. Eine Senkung des Zinssatzes würde nicht nur das Vertrauen in die 2. Säule erschüttern, sondern hätte längerfristig auch tiefere Renten zur Folge. Das kommt für die Unia nicht in Frage. Bei der Höhe der Leistungen soll das Volk das letzte Wort haben. Die Mehrheit der Eidgenössischen Kommission für die berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den BVG-Mindestzinssatz auf 0,75 Prozent zu senken (für 2018 beträgt der Zinssatz 1%). Während die Versicherungsgesellschaften der BVG-Kommission vorschlugen, den Zinssatz auf 0,25 Prozent zu senken, empfahlen die Gewerkschaften eine Erhöhung auf 1,25 Prozent, um durch einen Teuerungsausgleich zumindest die Werterhaltung des Kapitals der Versicherten zu garantieren. Rückkehr der Inflation und Rentensenkung. Falls der Bundesrat der Empfehlung der Kommission folgen sollte, spricht viel dafür, dass die Renten der Versicherten längerfristig noch mehr schrumpfen werden. Den Schätzungen des Seco und der KOF zufolge dürfte die Inflation im nächsten Jahr mindestens 1 Prozent betragen. Eine Senkung auf 0,75 Prozent würde bedeuten, dass das von den Versicherten in der 2. Säule angesparte Kapital an Wert verliert. Dazu kommt, dass die Pensionskassen ihren Umwandlungssatz weiterhin massiv senken. Die Versicherten werden somit doppelt bestraft: durch einen Wertverlust ihres Kapitals und (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung,  29.10.2018.
Unia Schweiz > Pensionskassen. Mindestzinssatz. Unia Schweiz, 2018-10-29.
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18.10.2018 Schweiz
Arbeit
SGB
Unia Schweiz

Arbeit
Digitalisierung
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Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung wird die Sozialpartnerschaft immer wichtiger. Bund, Gewerkschaften und Arbeitgeber haben heute eine Tripartite Erklärung zur Zukunft der Arbeit unterzeichnet. Sie betonen die Bedeutung der Sozialpartnerschaft angesichts der Digitalisierung. Die gemeinsame Erklärung nennt eine „vertrauensbildende und lebendige Sozialpartnerschaft“ als zentrales Element für einen gesellschaftlichen Interessenausgleich. Speziell hebt sie dabei die Bedeutung von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) als Säule der Sozialpartnerschaft hervor. Dialog auf Augenhöhe. Die Sozialpartner bekennen sich zu einem „konstruktiven, gleichberechtigten Dialog auf Augenhöhe“, um der Digitalisierung zu begegnen. Sie nennen explizit den Schutz der Lohn- und Arbeitsbedingungen als gemeinsames Ziel. Die Digitalisierung solle sowohl den Arbeitnehmenden als auch den Unternehmen zugutekommen. Vereinbarkeit, Schutz, Weiterbildung. Die Sozialpartner wollen «insbesondere Möglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie von Freizeit und Arbeitszeit fördern». Sie bekräftigen, dass „der Schutz aller Vertragsparteien des Arbeitsrechts gewährt bleibt“ und anerkennen die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung und das lebenslange Lernen der Arbeitnehmenden als zentrale Aufgaben, die von den Arbeitgebern ausdrücklich begünstigt werden sollen. Breit abgestützt. (…).
Unia Schweiz, 18.10.2018.
Unia Schweiz > Arbeit. Digitalisierung. Unia Schweiz, 2018-10-18.
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11.10.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
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Mehr Stress für das Verkaufspersonal. Eine von der Gewerkschaft Unia in Auftrag gegebene Studie der Universität Bern zeigt, dass die Folgen der Digitalisierung der Kassensysteme in den Supermärkten für die Angestellten gravierend sind. Mit den automatischen Kassen sparen die Grossverteiler Platz und Personal. Der Preis, den die Verkäuferinnen und Verkäufer zahlen, ist jedoch hoch: Mehr Stress, eine wachsende Zahl von Aufgaben, körperliche Belastungen, Veränderung des beruflichen Selbstverständnisses, Zukunftsängste und Verschlechterung des Kontakts zu Kundinnen und Kunden. Die Unia fordert bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, mehr Weiterbildungen und einen besseren Schutz des Personals. Die Studie der Universität Bern befasst sich mit den „Auswirkungen des Self-Checkout und des Self-Scanning auf die Arbeitsbedingungen, die Gesundheit und das berufliche Selbstverständnis des Verkaufspersonals im Detailhandel“. Sie wurde von der Unia in Auftrag gegeben und beleuchtet den Aspekt der Digitalisierung in der Detailhandelsbranche erstmals aus dem Blickwinkel des Personals. Schwerwiegende Folgen. Die Studie zeigt, dass das Personal an den Selbstbedienungskassen immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit bewältigen muss. Insbesondere hat es die Kontrolle und Überwachung zu gewährleisten, was nicht mehr viel mit dem Beruf einer Verkäuferin oder eines Verkäufers zu tun hat. Der Stress nimmt zu und der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden wird schwieriger. Die Angestellten, vor allem die Frauen, sind vermehrt mit aggressivem und unangemessenem Verhalten der Kundschaft exponiert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.10.2018.
Unia Schweiz > Detailhandel. Digitalisierung. Unia Schweiz, 2018-10-11.
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