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Anzahl gefundene Artikel: 27

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06.07.2020 Afrika
Kuba
Granma

Solidarität
Volltext
Kuba geht nicht nach Afrika, es kehrt dahin zurück. Die Geschichte der Beziehungen zwischen Kuba und Afrika umfasst möglicherweise die umfangreichsten und zahlreichsten Zeugnisse der bedingungslosen Solidarität, die die Karibikinsel der Welt bietet. Die Geschichte der Beziehungen zwischen Kuba und Afrika umfasst möglicherweise die umfangreichsten und zahlreichsten Zeugnisse der bedingungslosen Solidarität, die die Karibikinsel der Welt bietet.Es ist eine lebendige, permanente Geschichte, die in ihrer langen Entstehungszeit vergossenes Blut und wertvolle Leben enthält, die sich dem Wohl ferner und brüderlicher Länder opferten. Kuba geht nicht nach Afrika, es kehrt dahin zurück, und so war es an diesem Sonntag erneut der Fall, als 111 seiner Söhne und Töchter, Fachärzte in weißen Kitteln, die die Welt gesehen hat, wie sie weit weg von ihrer Familie ziehen, um anderen Völkern zu helfen, den verheerenden Schlag des Covid-19 zu stoppen. Diesmal reisten sie in drei Länder dieses Kontinents, in die nur wenige gehen, um zu helfen und zu retten. Äquatorialguinea, São Tomé und Príncipe sowie Sierra Leone sind die Ziele der neuen Henry Reeve-Brigaden, die sich den mehr als 30 anschließen, die derzeit in anderen Gefahrenzonen gegen das Coronavirus kämpfen, neun davon in Afrika. (…).

Granma, 6.7.2020.
Granma > Afrika. Solidaritaet. Granma, 2020-07-06.
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22.06.2020 Kuba
Venezuela
Gesundheitswesen
Granma

Gesundheitswesen
Solidarität
Volltext
Kubanisches Fachwissen trotzt auch einer Blockade in Venezuela. Mit der Wiederherstellung von 19 Dialysegeräten in nur 14 Arbeitstagen haben zwei kubanische Fachleute für Elektromedizin, die in Venezuela solidarische Dienste leisten, eine überzeugende Antwort auf die Blockade der USA gegen dieses südamerikanische Land gegeben. Die volkstümlich unter dem Namen künstliche Nieren bekannten Geräte sind bereit, um der Bevölkerung in der Jayor Klinik in Caracas, eines der Krankenhäuser Venezuelas, die hauptsächlich Nierenkrankheiten behandeln, ihre kostenlosen Dienste zu leisten. Die jungen Ingenieure Wilmer Soto Martínez und Yander Luis Hernández Armas, die in der Firma Fresenius ausgebildet wurden, sind beide Fachleute für Dialysegeräte und arbeiten auch an der Widerherstellung anderer lebenserhaltender Ausrüstungen. Sie haben ihre Erfahrungen im Provinzzentrum für Elektromedizin in Ciego de Ávila gesammelt. Die Gesundheitseinrichtung in Caracas verfügt über 70 künstliche Nieren besagter Marke, von denen aufgrund des Mangels an Ersatzteilen nur 30 betriebsbereit sind. Yaner Luis sagt, dass es mit ständigem Erfindungsreichtum gelungen sei, in den schadhaftesten Geräten Teile anzupassen oder durch andere noch funktionstüchtige zu ersetzen und so eine Reihe dieser künstlichen Nieren wieder in Betrieb zu nehmen. (…).

Granma, 22.6.2020.
Granma > Venezuela. Gesundheitswesen. Solidaritaet. Granma, 2020-06-22.
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16.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Je mehr man uns in Verruf bringen möchte, desto grösser die Solidarität. Gestützt durch ein Prinzip, das unsere nationale Identität ausmacht, teilt Kuba das, was es besitzt. Das sind nicht bloß Worte, denn in seinen Taten kann man das erkennen, was das Gute in der Welt mobilisiert. Weil diese kleinen Inseln in den Atlanten kaum wahrzunehmen sind, schaffen sie es auch nicht in die Schlagzeilen der grossen Medien. Zum einen, weil die Turks- und Caicosinseln winzig sind und zweitens, weil hier wieder eine solidarische Geste zum Ausdruck kommt, die den grossen Mächten, die vom Kapital regiert werden, unangenehm ist, da sie die Gesundheit als Buchführung privater Dienstleistungen verstehen und jene als störend empfinden, die einen Beitrag zum Überleben und nicht für die Aktienbörse leisten. Und drittens, weil wiederum Kuba das Land ist, das seine Hilfe anbietet. Auch auf diesem winzigen Archipel entkommen die Menschen nicht der Gefahr, die von einem Virus ausgeht, das keine Grenzen kennt. Dort leben Menschen, die Hilfe brauchen, die Kuba um Hilfe gebeten haben, die Kuba einmal mehr leisten wird, ohne dabei Berechnungen anzustellen, ob sie Geld es einbringt, wie dies von denjenigen aufgeblasen wird, die je nach Bedarf Gründe finden, um uns in Verruf zu bringen und die Ärzte als Sklaven bezeichnen, während bei ihnen zu Hause Hunderte an derselben Krankheit sterben, gegen die diese „kubanischen Sklaven“ in der Lage wären etwas zu tun. (…).

Granma, 16.6.2020.
Granma > Coronavirus. Solidaritaet. Granma, 2020-06-16.
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09.06.2020 Kuba
Gesundheitswesen
Granma

Ärzte
Solidarität
Volltext
Sie repräsentieren den Sieg des Lebens über den Tod, der Solidarität über die Selbstsucht, es sozialistischen Ideals über den Mythos des Marktes. Willkommensgruss von Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik Kuba, an die Ärzte der Henry-Reeve-Brigade, die sich in Crema, Italien, befanden, nach deren Ankunft am 8. Juni 2020 auf dem Flughafen José Martí
Liebe Landsleute, Willkommen in der Heimat!Erst vor wenigen Minuten endete das heutige Treffen der temporären Arbeitsgruppe, die die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie leitet. Eine Gruppe von Compañeros sind hier geblieben, um an diesem Fernempfang teilzunehmen. In innigerem Kontakt werden wir ihn vornehmen, sobald Sie die Quarantäne absolviert haben, denn wir wollten nicht alle Protokolle verletzen, die das Land aufgestellt hat, um die Übertragung dieser Pandemie zu vermeiden. Unter uns befinden sich der Premierminister Marrero, der Vizepräsident der Republik Salvador, der Vizepremier Morales; die Minister für Gesundheit und Aussenhandel, Portal und Malmierca; Compañero Amado, Sekretär des Ministerrates, und Dr. Tania Margarita. Wir heissen Sie im Namen des Armeegenerals, im Namen unserer Partei, unserer Regierung und unseres Volkes zu Hause willkommen. Ihre Rückkehr erfüllt uns mit tiefer Freude, denn Sie kehren gesund und nach Erfüllung der humanitärsten und edelsten aller Missionen - Leben zu retten - zurück. Nach mehr als zwei Monaten intensiver und riskanter Arbeit …).
Granma, 9.6.2020.
Granma > Aerzte. Solidaritaet. Granma, 2020-06-09.
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08.06.2020 Kuba
Gesundheitswesen

Ärzte
Solidarität
Volltext
Die Umarmung eines Landes. Weltweit verstreut kämpfen mehr als 30 Brigaden mit mehr als 2`500 Angehörigen der Gesundheitsberufe gegen die COVID-19-Pandemie. Diejenige, die heute in ihre Heimat zurückkehrt, ist voller intensiver Erfahrungen, bei denen es wichtiger war, andere zu retten, als das Leben zu riskieren. Mit Empfindungen wie „hier ist es“ , „ich bin gemeint“ und „es sind meine Leute“, kamen sie vor etwas mehr als zwei Monaten nach Italien, um Hand an den Schmerz zu legen und die Hekatombe, in die das Coronavirus das bereits beschädigte Gleichgewicht der Welt verwandeln wollte, in Hilfeleistung und Überleben umzuwandeln. Wenn es für bestimmte Wesen ausreicht, vor Krankheit, dem Zorn des Himmels oder dem Abgrund sozialer Missstände sicher zu sein; wenn glücklich sein sich für sie auf das eigene Wohlbefinden reduziert und das Unglück der anderen nicht zählt, trifft dies auf kubanische Ärzte nicht zu. Die Unseren hinterlassen, wo sie hinkommen, eine Spur der Liebe, um den Benachteiligten ein frisches Grün zu stiften, das die Streiche des Schicksals zunichte macht. Sie gehen dorthin, wo es am schwierigsten und notwendigsten ist, zu heilen, und sie dort sind, wo sich andere ihre weißen Kittel nicht schmutzig machen. (…).

Granma, 8.6.2020.
Granma > Aerzte. Solidaritaet. Granma, 2020-06-08.
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11.05.2020 Kuba
Sri Lanka
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Sri Lanka dankt Kuba für die Behandlung seiner Arbeiter in Haiti. Das aus fünf Mitgliedern bestehende medizinische Team Kubas traf am 7. Mai in den im Industriepark Caracol im Nordosten Haitis gelegenen Einrichtungen ein, wo die Mehrheit der Arbeiter aus Sri Lanka leben Auf Bitten der Regierung von Sri Lanka sandte Kuba ein medizinisches Team, um die Gesundheit der Bewohner Sri Lankas, die sich in Haiti aufhalten, zu überwachen, berichtete Prensa Latina. Dies ist ein weiteres Beispiel für die Verpflichtung Kubas mit der Menschheit in einem Moment, wenn sie gebraucht wird und für die wahre Freundschaft zwischen den beiden Ländern, betonte die Tageszeitung Daily News in Sri Lanka. Die Regierung Sri Lankas übermittelte den Regierungen Kubas und Haitis ihre tiefe Dankbarkeit wegen ihrer Unterstützung und Zusammenarbeit, heisst es in der Zeitung weiter. Das aus fünf Mitgliedern bestehende medizinische Team Kubas traf am 7. Mai in dem im Nordosten Haitis gelegenen Industriepark Caracol ein, wo die Mehrzahl der Arbeiter aus Sri Lanka wohnt. Die kubanischen Ärzte unterrichteten die Arbeiter aus Sri Lanka darüber, wie sie am besten die Verbreitung von COVID-19 verhindern, sie führten die periodische Untersuchung der medizinischen Bedingungen und die medizinische Grundversorgung durch. (…).
Granma, 11.5.2020.
Granma > Haiti. Coronavirus. Granma, 2020-05-11.
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07.05.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Eine weitere solidarische Geste aus China. Die Kommunistische Partei Chinas spendete Kuba Schutzausrüstung zur Bekämpfung von COVID-19. Eine weitere Geste der Solidarität, die die engen Bindungen zwischen den Kommunistischen Parteien Chinas und Kubas deutlich macht, zeigt sich in einer Spende von Schutzausrüstungen zur Bekämpfung von COVID-19 auf der Insel, die der Parteichef Chinas seinem kubanischen Kollegen am Mittwoch in Havanna zukommen liess. Etwa 70‘000 chirurgische Gesichtsmasken des Typs n-95 (sie filtern bis zu 95% der Luftpartikel) sind Teil der humanitären Spende im Wert von über 420500 Dollar, die dem nationalen Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt wird Der Botschafter Chinas in Kuba Chen Xi sprach Staat und Volk Kubas seine Anerkennung für ihren Kampf gegen die Pandemie aus und bekräftigte die gegenseitige Solidarität, die sechs Jahrzehnte lang kennzeichnend für die bilateralen Beziehungen gewesen ist. „Dieser neue Coronavirus kennt keine Grenzen und Nationalitäten. Nur durch gegenseitige Unterstützung können wir uns untereinander schützen. Aus diesem Grund sind sowohl Kuba als auch China gegen die Politisierung und Stigmatisierung der Pandemie, die schon so viele Leben gefordert hat. Unsere Nation hat allmählich COVID-19 besiegt und wir gehen davon aus, dass Kuba, dank der Aktionen der Regierung und der Disziplin seines Volkes, dies auch tun wird“, betonte er. Der stellvertretende Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Ángel Arzuaga Reyes bedankte sich für die solidarische Geste (…).
Granma, 7.5.2020.
Granma > Coronavirus. China. Granma, 2020-05-07.
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20.04.2020 Honduras
Katar
Kuba
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Eine weitere Geste geht in die Solidaritätsgeschichte Kubas ein. Am Sonntag trafen in Honduras 20 Fachkräfte des Gesundheitswesens ein, die zum internationalen Ärztekontingent Henry Reeve gehören, das auf Katastrophensituationen und schwere Epidemien spezialisiert ist. Sie werden in der Konfrontation mit COVID-19 zum Einsatz kommen und stärken damit die internationalistische Tradition unserer Insel gegenüber dem zentralamerikanischen Land. Am Sonntag trafen in Honduras 20 Fachkräfte des Gesundheitswesens ein, die zum internationalen Ärztekontingent Henry Reeve gehören, das auf Katastrophensituationen und schwere Epidemien spezialisiert ist. Sie werden in der Konfrontation mit COVID-19 zum Einsatz kommen und stärken damit die internationalistische Tradition unserer Insel gegenüber dem zentralamerikanischen Land. Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla beschrieb dies in seinem Twitter-Account als „eine neue Geste der Solidarität mit Kuba in einer Situation, in der globale Anstrengungen erforderlich sind, um die Pandemie zu stoppen“. Die Neuankömmlinge schlissen sich den mehr als tausend Mitarbeitern an, die bereits zuvor in diesem Land tätig waren. Das erste Mal, dass die Unseren als Solidaritätsboten der kubanischen Medizin honduranisches Land betraten, war 1998 nach dem Durchzug des Hurrikans Mitch. Damals beschränkte sich Kubas Reaktion nicht nur auf Personal, sondern schloss auch Medikamente und andere Hilfsgüter ein, die nach dem Naturphänomen, von dem mehrere Länder in dieser geografischen Region betroffen waren, zur Versorgung der Bevölkerung (…).
Granma, 20.4.2020.
Granma > Honduras. Coronavirus. Granma, 2020-04-20.
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13.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Solidarität
Volltext
Kuba rettet. In so schwierigen Zeiten, in denen einige Supermächte Zäune errichten, baut Kuba Brücken und entsendet medizinische Brigaden, um Nationen zu unterstützen, die seine Hilfe benötigen. Die neue Coronavirus-Pandemie macht keinen Unterschied. Sie greift mit Gewalt arme und reiche Nationen an, von Ost nach West, von Nord nach Süd. Sie hat die Welt in eine Krise getrieben, die nur mit der vergleichbar ist, die die Menschheit während des Zweiten Weltkriegs verwüstet hat. Es hat sich gezeigt, dass Kuba in so schwierigen Zeiten, während einige Supermächte Zäune errichten, Brücken baut und medizinische Brigaden entsendet, um Nationen zu unterstützen, die seine Hilfe benötigen. Diesen Sonntag reisten neue kubanische Medizinbrigaden des internationalen Kontingents Henry Reeve nach Italien in Europa und nach Togo in Westafrika ab. Die beiden Flugzeuge, in denen Dutzende von Gesundheitshelfern aus dieser kleinen Karibikinsel saßen, gingen in entgegengesetzte Richtungen. Eines wird in Turin landen, in Piemont, Italien, einer der reichsten Regionen des europäischen Landes, die von der Pandemie schwer betroffen sind, während das Land bald 20‘000 Todesfälle zu beklagen hat und mehr als 150‘000 Infizierte aufweist. Dies ist die zweite Brigade, die das Mittelmeerland erreicht. Die erste davon kam Mitte März in die Lombardei, eine der am stärksten von der Krankheit betroffenen Regionen. Die andere Brigade wird einen vergessenen Punkt in der afrikanischen Geographie erreichen, Togo, eines der ärmsten Länder auf dem Kontinent. Es wurde vom neuen Coronavirus genauso betroffen wie viele Nationen der Ersten Welt wie Italien. (…).
Granma, 13.4.2020.
Granma > Coronavirus. Solidaritaet. Granma, 2020-04-13.
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09.04.2020 Egerkingen
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Solidarität
Volltext
Solidaritäts-Aktion auf der Autobahn für Chauffeur/innen. «Ihr bringt’s! Solidarität mit Logistikerinnen und Chauffeuren»: Ein Transparent mit dieser Botschaft hängte die Unia heute Morgen bei Egerkingen über die Autobahn. Neben Dank gebührt den Arbeitnehmenden in Logistik und Transport auch ein angemessener Gesundheitsschutz und eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. In Krisenzeiten wird offensichtlich, welche Dienstleistungen für eine Gesellschaft absolut unentbehrlich sind. Dazu gehören Logistik und Transport. Leider entsprechen die Arbeitsbedingungen in dieser Branche nicht der gesellschaftlichen Bedeutung der Arbeit. Logistiker/innen und Chauffeur/innen arbeiten Tag für Tag, um lebenswichtige Güter verfügbar zu halten. Hohes Risiko, schlechte Arbeitsbedingungen. Die Arbeitnehmenden sind dabei einem erhöhten Ansteckungsrisiko, Stress, einer hohen physischen Belastung und Überwachung ausgesetzt. Sie leisten Nacht- und Sonntagsarbeit und zurzeit zahlreiche Überstunden unter prekären Arbeitsbedingungen. Auch tiefe Löhne prägen das Bild der Branche. Verstösse sollen gemeldet werden Die Unia erhielt in den letzten Wochen hunderte Meldungen aus Schweizer Logistik- und Transportbetrieben wegen mangelhafter Umsetzung der BAG-Schutzmassnahmen. Die Unia lanciert angesichts dieser Situation eine Corona-Checkliste für die Beschäftigten in Logistik und Transport. Schutz statt immer mehr Druck. (…).n.
Unia Schweiz, 9.4.2020.
Ubia Schweiz > Chauffeure, Chauffeusen. Solidaritaetsaktion. Unia Schweiz, 2020-04-09.
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15.01.2020 Frankreich
Gewerkschaften
SEV Schweiz
Streik

Fotos
Solidarität
Streik
Volltext
Streik in Frankreich. „Euer Kampf, unsere Solidarität“. Euer Kampf, unsere Solidarität: Das ist die Solidaritätsbekundung der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV gegenüber den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern in Frankreich, welche seit dem 5. Dezember gegen die Rentenreform streiken.
SEV, 15.1.2010.
SEV > Frankreich. Streik. SEV, 2020-01-15.
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12.11.2019 Chile
Gewerkschaften
SGB

Solidarität
Volltext
Solidarität mit den chilenischen Gewerkschaften. Der SGB fordert ein Ende der staatlichen Gewalt in Chile. Angesichts der anhaltenden Proteste in Chile erklärt sich der SGB in einem Brief an den chilenischen Gewerkschaftsbund Bloque Sindical de Unidad Social solidarisch mit den Demonstrierenden und den Forderungen der Gewerkschaften. Der chilenische Präsident und seine Regierung müssten die Angriffe auf demokratische Recht und die Gewalt gegen die Protestierenden stoppen, schreiben SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard und der für internationale Beziehungen zuständige SGB-Zentralsekretär Luca Cirigliano in ihrer Solidaritätsbotschaft. Die Austeritätspolitik treibe die Bevölkerung in die Hoffnungslosigkeit und müsse sofort beendet, der Ruf der Bevölkerung und der Gewerkschaften nach Mindestlöhnen, einem guten Service public und Renten, die ein Leben in Würde ermöglichen, gehört werden. (...).
SGB, 12.11.2019.
SGB > Chile. Solidaritaet. SGB, 2019-11-11.
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30.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Solidarität
Streik
Volltext
Solidaritätsbotschaft an die Streikenden bei der SDA. Liebe Kolleginnen und Kollegen. Die Medienwelt ist im Umbruch: Digitalisierung, Gratiskultur und eine permanente Verunglimpfung der seriösen Medienschaffenden durch populistische Kreise setzen die Branche unter Druck. Ihr kennt dies, berichtet regelmässig über diese Themen. 24 Stunden, 7 Tage in der Woche. Damit leistet ihr einen unverzichtbaren Beitrag an die Demokratie. Genauso gewissenhaft, wie ihr eure Arbeit leistet, müssten auch die Geschäftsleitungen von Unternehmen arbeiten. Wer seine Arbeit als Berufung sieht, ist sich bewusst, dass die Bedürfnisse vieler Anspruchsgruppen gebührend zu berücksichtigen sind. Ansprüche der Kundinnen und Kunden. Ansprüche der Lieferantinnen und Lieferanten. Ansprüche des Staates. Ansprüche der Gesellschaft. Ansprüche der Beschäftigten. Selbstverständlich auch Ansprüche der Inhaberinnen und Inhaber. Wenn ein CEO eines Medienhauses der Öffentlichkeit mitteilt, er sei nur den Aktionären etwas schuldig und habe keinen Service-public-Auftrag zu erfüllen, ist eine Grenzlinie überschritten. Wenn ein Unternehmen ohne erkennbare, zukunftsfähige Strategie Stellen abbaut und kein Gehör hat für die berechtigten Anliegen der Beschäftigten, ist eine Grenzlinie überschritten. Wenn während eines Warnstreiks Kündigungen ausgesprochen werden, ist eine Grenzlinie überschritten. Wer offenbar keine Grenzlinien kennt, dem müssen Grenzen gesetzt werden. Ihr setzt mit eurem berechtigten Streik diese Grenze. (…).
Syndicom, Medien. Medienmitteilung, 30.1.2018.
Syndicom > sda. Streik. Solidarität. Syndicom, 2018-01-30.
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16.06.2017 Deutschland
Junge Welt

Ärzte
Solidarität
Volltext
„Prinzipien nicht des Geldes wegen aufgeben“. Die Ärzte ohne Grenzen lehnen wegen Abschottungspolitik Geld aller EU-Staaten ab. Ein Gespräch mit Volker Westerbarkey. Volker Westerbarkey ist Mediziner und seit 2012 im Vorstand der deutschen Sektion der Ärzte ohne Grenzen und seit Mai 2015 deren Vorsitzender. Er arbeitet zudem als Allgemeinmediziner in einer Berliner Gemeinschaftspraxis. Herr Westerbarkey, was sind seit dem letzten Jahresbericht die Entwicklungen der Arbeit der Ärzte ohne Grenzen? Wir sehen, dass das Hilfsbedürfnis von Flüchtlingen weiter massiv vorhanden ist. Es gibt chronische Krisen wie im Südsudan, wo sich inzwischen eine dramatische Unterernährung ausbreitet. Auch die Krisen im Jemen und in Syrien sind nach wie vor existent und Hauptfokus unserer Arbeit. Dazu kommt aktuell im Jemen eine Choleraepidemie in einem Ausmaß, wie sie es nur selten gegeben hat mit bisher über 100‘000 Betroffenen. Das beansprucht uns maximal. Die Ärzte ohne Grenzen arbeiten weltweit mit 33‘000 Kollegen. Sie haben sich in Ihrem Jahresbericht dezidiert geäussert über „das Massengrab Mittelmeer“, nannten die EU-Flüchtlingspolitik „verheerend“. Ein grösserer Privatspender habe sich zurückgezogen, weil Sie sich so offensiv für die Flüchtenden einsetzen. Erleben Sie das häufiger? Wir versuchen vor allen Dingen, sehr transparent zu sein, also was wir machen, und warum wir das machen. In dem angesprochenen Fall sagte uns ein früherer Spender, er habe uns das Geld gegeben, „damit die Leute in Afrika bleiben“. (…). Interview: Anselm Lenz.
Junge Welt, 16.6.2017.
Junge Welt > Ärzte ohne Grenzen. Junge Welt, 2017-06-16.
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30.03.2017 Kuba
Venezuela
Gewerkschaften
Granma

Gewerkschaften
Solidarität
Volltext
Erklärung des Gewerkschaftsbundes CTC in Solidarität mit den Arbeitern und dem Volk von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit dem Volk und der legitimen Regierung von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit der überzeugenden und energischen Antwort des Volkes und der legitimen Regierung des Arbeiterpräsidenten Nicolás Maduro Moros, die angesichts der Debatte über die Situation in Venezuela, welche von einem Bruchteil der Länder des Ständigen Rats der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am 28. März 2017 einberufen worden war, in Verteidigung seiner Souveränität, seiner Unabhängigkeit, seiner Selbstbestimmung für die Würde Venezuelas und unseres ganzen Amerika gegeben worden ist. Wir missbilligen und verurteilen die Einmischung des Generalsekretärs der OAS, Luis Almagro, der mit der Unterstützung Washingtons durch seine destabilisierenden Aktionen eine Minderheit von Venezolanern und Vertreter der Rechten unseres Kontinents ermutigt, damit die Demokratische Interamerikanische Charta gegen Caracas zur Anwendung kommt. Dies geschieht mit dem Ziel der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela und der Abschaffung der sozialen und beliebten Errungenschaften, die von den Arbeitern und dem ganzen Volk erreicht wurden. (…). Redacción Nacional. Granma, 30.3.2017.
Granma > Gewerkschaften. Venezuela. Granma, 2017-03-30.
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13.02.2017 Kuba
Gewerkschaften
Granma

Gewerkschaften
Solidarität
Volltext
Für die Arbeiter und die Menschheit. Im vergangenen Jahr empfing die kubanische Gewerkschaftsbewegung 1560 Besucher. Die Kubanische Gewerkschaftsdachverband verstärkt weiterhin, auf der Suche nach einer grösseren Integration der progressiven Kräfte weltweit, seine Beziehungen zu den sozialen Bewegungen der Welt. Das sagte in Havanna der Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsdachverbandes (CTC) und Mitglied des Politbüros Ulises Guilarte de Nacimiento. Im letzten Jahr empfing die kubanische Gewerkschaftsbewegung 1560 Besucher aus 56 Ländern Amerikas, Europas, Asiens, Ozeaniens, Afrikas und dem Mittleren Osten, alle solidarisch mit Kuba. Diese Delegationen tauschten sich mit führenden Persönlichkeiten der CTC und Gewerkschaften auf verschiedenen Ebenen aus, besuchten Arbeitszentren und sprachen mit Gewerkschaftern an der Basis und mit Arbeitern. Die Mehrzahl der Delegationen kam aus Amerika und Europa. Aber auch die Beziehungen mit Gewerkschaftsorganisationen Vietnams und Nordkoreas wurden intensiviert. Gleichermassen verstärkte man die Verbindungen zu CGT in Frankreich und zu Cosatu in Afrika, es wurden bei einem Meinungsaustausch sowohl auf internationalen Events als auch in Kuba, neue Beziehungen mit Arbeiterinstitutionen in Kanada, Curazao, Bahamas, Costa Rica, in der Schweiz, Österreich und den Vereinigten Staaten geknüpft. Die CTC verband mit diesen Kontakten das Ziel, die Wirklichkeit unserer Revolution darzustellen, die sozialen und arbeitsrechtlichen Vorteile, die unsere Arbeiter geniessen bekannt zu machen und die Auswirkungen der US-Blockade (...). Orestes Eugellés Mena.
Granma, 13.2.2017
Granma > Gewerkschaft. Solidarität. Granma, 2017-02-13.
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04.09.2015 Schweiz
Flüchtlinge
Unia Schweiz

Flüchtlinge
Solidarität
Volltext
Die Unia fordert mehr Engagement der Schweiz. zur Lösung der Flüchtlingskrise. Flüchtlingselend: Jetzt ist Solidarität gefragt! Angesichts des Elends, in welchem viele Flüchtlinge im Nahen Osten, in Afrika und auf den Fluchtrouten nach und in Europa stecken, fordert die Gewerkschaft Unia die Schweiz zu mehr Engagement auf. Die aktuelle Flüchtlingskrise zeigt: Abschottung, geschlossene Grenzen und Abschreckung sind keine Lösungen. Solange in vielen Ländern Krieg herrscht und die Menschen unter Ausbeutung und Armut leiden, werden Flüchtlingsströme Realität bleiben. Statt die Augen davor zu verschliessen, gilt es konkrete Lösungen zu suchen, Solidarität zu zeigen und den Menschen in Not zu helfen. Die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt ist speziell gefordert. Die Gewerkschaft Unia ruft deshalb Bundesrat und Parlament auf, das schweizerische Engagement zugunsten der Flüchtlinge auszuweiten. Konkret verlangt sie: (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 4.9.2015.
Unia Schweiz > Flüchtlinge. Solidarität. Unia Schweiz, 4.9.2015.
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03.09.2015 Schweiz
Personen
Work
Vania Alleva
Flüchtlinge
Solidarität
Volltext
„Wir helfen. Bitte helfen Sie auch!“ Flüchtlings-Drama: Unia-Chefin Vania Alleva ruft auf zur Solidarität. 71 Flüchtlinge ersticken, eingeschlossen in einem Schlepper-LKW. Ein Massenmord. Tausende Menschen ertrinken auf ihrer Flucht übers Mittelmeer. Ein Massenmord und ein Massengrab. Und Abertausende, darunter viele Kinder, harren tagelang aus im Niemandsland zwischen Ungarn und Mazedonien. Fast ohne Wasser, fast ohne Essen. Schande. Derweil schotten sich die EU-Länder Bulgarien und Ungarn ab. Mit Nato-Stacheldraht, Tränengas und Gummiknüppeln. Die grossen EU-Länder sind willenlos. Ausgerechnet jetzt will die Schweiz die Entwicklungshilfe kürzen, während die SVP weiter gegen Menschen in Not hetzt und einen „Asyl-Stop“ verlangt. Das ist eine Schande! Hilfe. Wir dürfen nicht länger untätig zuschauen. Wir müssen helfen! Die Unia spendet 20‘000 Franken für das Syrien-Flüchtlingsprojekt von Solidar Suisse. Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Deshalb: Helfen und spenden auch Sie! (…). Vania Alleva.
Work online, 3.9.2015.
Personen > Alleva Vania. Flüchtlinge Solidarität. Work online, 3.9.2015.
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28.05.2015 Deutschland
Schweiz
Syndicom
Verdi

Solidarität
Streik
Verdi
Volltext
Syndicom solidarisch mit ver.di-Mitgliedern bei der Deutschen Post. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte euch im Namen unseren 37‘000 Mitgliedern, die wir in Syndicom vertreten, unsere Solidarität mit den ver.di-Mitgliedern, die sich derzeit bei der Deutsche Post-DHL im Streik befinden, bekunden. Mit grosser Besorgnis lasen wir die Einzelheiten des aggressiven Plans der Deutschen Post, 10‘000 Beschäftigte im Paketdienst aus dem bei der Deutschen Post bestehenden Tarifvertrag abzuziehen und ihre Bezahlung um €3.500 pro Jahr zu kürzen. Die einseitige Verschiebung dieser Beschäftigten, die gegen die bestehenden Verträge mit ihrer Gewerkschaft verstösst, ist eine zynische Strategie zur Kürzung der Kosten auf Kosten der ArbeitnehmerInnen und untergräbt das Konzept der Mitbestimmung, das zentraler Bestandteil des deutschen Modells der Arbeitsbeziehungen ist. In einem breiter gefassten europäischen Postsektor, der immer noch mit den Folgen von Liberalisierung und unfairem Wettbewerb kämpft, ist die Lage bei der Deutschen Post besonders bedenklich. Wir wissen, dass andere Postunternehmen bei der Entwicklung ihrer Pläne für die Zukunft auf Deutschland blicken und das Modell, das die Deutsche Post vorschlägt, ist ein Modell, das sich weder in Deutschland durchsetzen, noch woanders nachgeahmt werden darf. (…).
Alain Carrupt, Präsident Syndicom.
Syndicom, 28.5.2015.
Syndicom > Verdi. Streik. Solidarität. Syndicom, 28.5.2015.
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01.04.2011 Biel
Olten
Solothurn
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Beat Jost
Solidarität
Volltext

Vorwärts zur Basis - und zur Solidarität!. Gewinnen und verlieren - im Grossen wie im Kleinen - ist in der Gewerkschaft täglich hartes Brot. Auch im Jahr 2010 hatten wir daran reichlich zu beissen. Das überwältigende Volks-Nein von 72 Prozent am 7. März an der Urne zum Rentenklau in der beruflichen Vorsorge (BVG] war ein Glanzresultat einer gewerkschaftlichen Kampagne. Die Region Biel mit 80% Nein und der Kanton Solothurn mit der höchsten Ablehnung in der Deutschschweiz trugen dazu ihren Teil bei. Doch dem Sieg folgten die Niederlagen auf dem Fuss. Zum Beispiel das Ja zur unsozialen Revision der Arbeitslosenversicherung (AVIG) am 26. September, deren rücksichtlose Umsetzung durch den Bundesrat inzwischen bereits zu einer Massenaussteuerung von Zehntausenden Arbeitslosen führte. Angesichts dieser brutalen Strafexpedition der Bürgerlichen gegen die Opfer der von Banken und Spekulanten verursachten Krise bleibt es ein schwacher Trost, dass der Nein-Anteil von 46 Prozent eines der besten Ergebnisse in der langen Reihe von AVIG-Abstimmungen war. (...). Mit Foto von Beat Jost, Beat Jost, Regionalsekretär.

Stradina, April 2011.
Personen > Jost Beat.doc.

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12.02.2011 Biel
Lyss
Oberburg b. Burgdorf
Hegi AG
Osterwalder AG
Personen
Unia Biel-Seeland
Jesus Fernandez
Beat Jost
Betriebsschliessung
Entlassungen
Solidarität
Volltext

Solidaritätserklärung mit den Mitarbeitenden der Giesserei der Osterwalder AG in Lyss. Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn bekundeten am Samstag, 12. Februar 2011, an der Delegiertenversammlung in Solothurn ihre Solidarität mit den 31 Mitarbeitenden der Giesserei Osterwalder AG in Lyss. Die Giesserei soll an die Firma Hegi in Oberburg verkauft werden. 20 Mitarbeitern wird eine Weiterbeschäftigung in Oberburg zu massiv schlechteren Löhnen angeboten werden. Das Vorgehen der Firmen Osterwalder und Hegi ist unhaltbar. Die betroffene Belegschaft hat darum der Gewerkschaft Unia nahezu einhellig einen umfassenden Verhandlungsauftrag erteilt. Ihre legitime Forderung: Die Direktion der Osterwalder AG wird ersucht, mit der Gewerkschaft Unia unverzüglich Verhandlungen über den Abschluss eines notwendigen Sozialplans aufzunehmen. (...).

 

Unia Biel-Seeland/Kanton Solothurn. Osterwalder Lyss. 12.2.2011.
Unia Biel-Seeland/Kanton Solothurn > Osterwalder Lyss. 2011-02-12.doc.

 

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01.05.1987 Schweiz
SGB

SAH
Solidarität
Volltext

Der SGB ruft auf: „Einen Stundenlohn fürs Arbeiterhilfswerk“. Liebe Kollegin, lieber Kollege. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH ist vor 50 Jahren von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern mitbegründet worden. Es ist also auch Dein Hilfswerk. Immer noch und immer wieder versucht es, die Übel an der Wurzel zu packen, und wagt sich an die Bekämpfung von Armut und Unterdrückung. Informationen über die SAH-Projekte im In- und Ausland vermitteln Dir regelmässig Deine Gewerkschaftszeitung und das SAH-Bulletin „Arbeiter-Solidarität“. 1987 soll besonders die Inlandarbeit verstärkt werden, leben doch in unserem reichen Lande zunehmend Familien, alleinerziehende Frauen, Langzeitarbeitslose, Rentner in Armut. Sie alle sollen auf ihrem selbstverständlichen Recht auf ein würdiges Leben bestehen können. (...).

Der öffentliche Dienst. Freitag, 1987-05-01.
SGB > SAH. Unterstützung 1987-05-01.doc.

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17.07.1986 Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg

Solidarität
Schweiz: Ängstliche Regierung - hilfsbereites Volk. Als am 17. Juli 1936 die spanischen Generäle um Francisco Franco in Spanisch-Marokko ihren Aufstand gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung begannen und bald einmal klar wurde, dass der Putsch einiger meineidiger Militärs in einen Bürgerkreig mündete, nahm auch die Schweizer Öffentlichkeit lebhaft Anteil an den Ereignissen in Spanien. Sofort ergriff eine Sympathiewelle für die angegriffene spanische Republilk die Schweiz wie alle anderen demokratischen Staaten Europas. Vor allem die Organisationen der Arbeiterschaft riefen zur Verteidigung und Unterstützung der spanischen Demokratie auf, aber auch besorgte Kreise des liberalen Bürgertums sahen im Aufstand Francos einen weiteren bedrohlichen Angriff auf die angeschlagene Front der europäischen Demokratien. (...). Felix Maise. TA 17.7.1986
14.11.1979 Sarnen
Zürich
Gewerkschaftskartell Zürich
Haefeli AG

Haefeli AG
Solidarität
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Solidarität mit den Glasarbeitern von Sarnen. Die Sarner-Glasarbeiter kämpfen gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen: - sehr schlechte Löhne (z.B. gelernte Facharbeiter im Akkord Fr. 2'000.-), - seit Jahren kein Teuerungsausgleich, - miserables internes Arbeitsklima etc. Seit einem Jahr hat sich die Belegschaft gewerkschaftlich organisiert. Sie fordert einen Gesamtarbeitsvertrag und eine Betriebskommission um ihre Interessen wahrnehmen zu können. Gemeinsam mit der Gewerkschaft wurden mehrmals Verhandlungen geführt, die aber von der Geschäftsleitung Carl Häfeli abgebrochen wurden. Vor dem Einigungsamt Obwalden wurden ihre Begehren nach Lohnerhöhungen und einer Betriebskommission unterstützt. Entlassungen - dann Streik. Dies war dem Geschäftsinhaber bereits zuviel. Die drei aktivsten Gewerkschafter wurden entlassen. Für die Glasbläser und Schleifer blieb nur eine Wahl offen: entweder können alle hier weiterarbeiten oder dann niemand. Als letztes gewerkschaftliches Mittel wurde am 14. November in den Streik getreten. Der Betriebsinhaber hat auf dieses legale Mittel mit illegalen fristlosen Entlassungen geantwortet. Die Belegschaft kämpft weiter und zusätzliche Kolleginnen und Kollegen haben sich ihnen angeschlossen: ~ für die Rücknahme aller Entlassungen, für einen Gesamtarbeitsvertrag. Solidarität. Wenn das Beispiel Häfeli Schule macht, dann werden gewerkschaftliche Rechte in Frage gestellt: das Recht auf Betriebskommission und Gesamtarbeitsvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen. Das Koalitions- und Streikrecht würde durch illegale Entlassungen wertlos. (…).
Gewerkschaftskartell Zürich, 14.11.1979.
Gewerkschaftskartell Zürich > Haefeli AG. Streik. Solidaritaet. Gewerkschaftskartell 1979-11-14.
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31.12.1968 Schweiz
Tschechoslowakei
SGB

Solidarität
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Der Schweizerische Gewerkschaftsbund zu den Ereignissen in der Tschechoslowakei. Mit tiefer Bestürzung und Empörung haben alle demokratisch gesinnten Menschen die Nachricht vom hinterhältigen und brutalen Überfall sowjetischer, ostdeutscher, polnischer, ungarischer und bulgarischer Truppen auf das tschechoslowakische Volk vernommen. Wiederum, wie schon vor zwölf Jahren in Ungarn, hat die Sowjetunion militärische Machtmittel eingesetzt, um einem mit ihr befreundeten Volk ihren Willen aufzuzwingen. Nach der scheinbaren Einigung in Cierna und Bratislava bedeutet der Angriff der Sowjetunion und der ihr untertanen Staaten des Warschauerpaktes einen um so verwerflicheren Gewaltakt, der den getroffenen Vereinbarungen, dem Selbstbestimmungsrecht der Nationen und allen Geboten der Friedenspolitik und der Menschenrechte ins Gesicht schlägt. (...).

SMUV Schweiz. Geschäftsbericht 1968.
SGB > Tschechoslowakei, SMUV Schweiz, Geschäftsbericht 1968.

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