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Anzahl gefundene Artikel: 20

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21.10.2020 Bolivien
Iran
Kuba
Venezuela
Granma

Aussenpolitik
Volltext
Regierung von Arce hat vor, Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wieder aufzunehmen
Die Beziehungen zwischen diesen Ländern verschlechterten sich nach dem Staatsstreich im November 2019 und der Machtergreifung der de facto Regierung von Áñez. Der gewählte Präsident Boliviens Luis Arce plant im Rahmen der Aussenpolitik seiner zukünftigen Regierung, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wieder aufzunehmen, meldete Telesur. Arce gwann als von der Bewegung zum Sozialismus (MAS) aufgestellter Kandidat am Sonntag die Präsidentschaftswahlen des südamerikanischen Landes mit etwa 54 % der Stimmen, wie der Oberste Wahlgerichtshof (TSE) basierend auf einer Teilauszählung bekanntgab. In einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE sagte der 57jährige Politiker, dass, wenn er einmal das Präsidentenamt übernommen habe, was voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte der Fall sein werde, er damit beginne, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wiederaufzunehmen, Die Beziehungen zu diesen Ländern verschlechterten sich nach dem Staatsstreich gegen den ehemaligen Präsidenten Evo Morales im November 2019 und der Machtübernahme durch die von der rechten Jeanine Áñez angeführten de facto Regierung. Die bolivianische de facto Regierung brach die diplomatischen Beziehungen mit Venezula am 15. Novemer 2019 an und tat das gleiche mit Kuba am 24 Januar wegen angeblicher „Feindseligkeiten und Aggressionen“. Das von Áñez angeführte Regime hat ausserdem ein gespanntes Verhältnis zu den Regierungen Mexikos und Argentiniens, weil sie den ehemaligen Präsidenten Evo Morales nach dem Staatsstreich aufgenommen hatten. Ausserdem ist die Rückkehr Boliviens in die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) vorgesehen, ein Integrationsmechanismus, der sich aus 33 Ländern Lateinamerikas und der Karibik zusammensetzt.
Granma, 21.10.2020.
Granma > Venezuela. Aussenpolitik. Granma, 2020-10-21.
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13.07.2020 Venezuela
Granma
Wahlen

Volltext
Selbst mit Schlamm bedeckt, wagen sie es, auf Venezuela zu zeigen
Mehrere iberoamerikanische Ex-Regierungschefs - in dunkler Erinnerung in einigen Fällen – „drängten“ die OAS und die Europäische Union (EU), das abzulehnen, was sie als „Wahlfiktion" in Venezuela zu bezeichnen wagten
Aus Miami kam die Meldung, woher sonst? Mehrere iberoamerikanische Ex-Regierungschefs - in dunkler Erinnerung in einigen Fällen – „drängten“ die OAS und die Europäische Union (EU), das abzulehnen, was sie als „Wahlfiktion" in Venezuela zu bezeichnen wagten.
Diese Herren, die damit im Auftrag des US-Aussenministeriums handeln, wenden sich gegen die für den 6. Dezember 2020 anberaumten Parlamentswahlen, bei denen alle Sitze in der Nationalversammlung durch universelle, direkte, personalisierte und geheime Abstimmung erneuert werden.

Granma, 13.7.2020.
Granma > venezuela. Wahlen. USA. Granma, 2020-07-13
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22.06.2020 Kuba
Venezuela
Gesundheitswesen
Granma

Gesundheitswesen
Solidarität
Volltext
Kubanisches Fachwissen trotzt auch einer Blockade in Venezuela. Mit der Wiederherstellung von 19 Dialysegeräten in nur 14 Arbeitstagen haben zwei kubanische Fachleute für Elektromedizin, die in Venezuela solidarische Dienste leisten, eine überzeugende Antwort auf die Blockade der USA gegen dieses südamerikanische Land gegeben. Die volkstümlich unter dem Namen künstliche Nieren bekannten Geräte sind bereit, um der Bevölkerung in der Jayor Klinik in Caracas, eines der Krankenhäuser Venezuelas, die hauptsächlich Nierenkrankheiten behandeln, ihre kostenlosen Dienste zu leisten. Die jungen Ingenieure Wilmer Soto Martínez und Yander Luis Hernández Armas, die in der Firma Fresenius ausgebildet wurden, sind beide Fachleute für Dialysegeräte und arbeiten auch an der Widerherstellung anderer lebenserhaltender Ausrüstungen. Sie haben ihre Erfahrungen im Provinzzentrum für Elektromedizin in Ciego de Ávila gesammelt. Die Gesundheitseinrichtung in Caracas verfügt über 70 künstliche Nieren besagter Marke, von denen aufgrund des Mangels an Ersatzteilen nur 30 betriebsbereit sind. Yaner Luis sagt, dass es mit ständigem Erfindungsreichtum gelungen sei, in den schadhaftesten Geräten Teile anzupassen oder durch andere noch funktionstüchtige zu ersetzen und so eine Reihe dieser künstlichen Nieren wieder in Betrieb zu nehmen. (…).

Granma, 22.6.2020.
Granma > Venezuela. Gesundheitswesen. Solidaritaet. Granma, 2020-06-22.
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02.06.2020 Kuba
Venezuela
Gesundheitswesen
Granma

Gesundheitswesen
Volltext
Solidarische Arbeit von Elektromedizinern. Mit der Erfahrung von rund sechs Jahrzehnten der Konfrontation mit der US-Blockade in ihrem Heimatland helfen 382 kubanische Elektromediziner dabei, den Fallstricken des Wirtschaftskrieges zu entgehen, den der US-Imperialismus auch Venezuela auferlegt hat. In den bisherigen fünf Monaten dieses Jahres haben kubanische Elektromediziner in Venezuela mehr als 2.400 lebenswichtige Geräte für die nachhaltige zusätzliche und stationäre Versorgung in esundheitseinrichtungen des Nationalen Gesundheitssystems repariert.Laut Aldo Fidel Miranda Quintana, Leiter der Elektromedizin-Gruppe der medizinischen Mission in dem Bruderland, hat COVID-19 die Arbeitsdynamik in den Labors und den 398 umfassenden Diagnosezentren (CDI), die von kubanischem Personal verwaltet werden, verändert. Und die Krankenhäuser, die für die Behandlung von Patienten und Verdächtigen dieser Krankheit zugewiesenen wurden, wurden zu den grundlegenden Arbeitsszenarien. Angesichts der Dringlichkeit des Augenblicks übernahmen sie die Aufgabe, diese CDI mit Lungenbeatmungsgeräten auszustatten und deren ordnungsgemässen Betrieb zu gewährleisten, um eventuellen Vorkommnissen vorzubeugen. (…).

Granma, 2.6.2020.
Granma > Gesundheitswesen. Technik. Granma, 2020-06-02.
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27.05.2020 Kuba
USA
Venezuela
Granma

Aggression
Boykott
Volltext
Der fehlerhafte Schachzug. Es gibt kaum einen Zweifel daran, dass die Drehbücher des Einfalls in Venezuela und das terroristische Attentat gegen die Botschaft Kubas in Washington vom selben Autor geschrieben wurden. Die Inszenierung nach Art eines Action Films made in Hollywood könnte man als Scherz betrachten, wenn die möglichen Folgen solcher Aktionen nicht so schwerwiegend wären.
Der Glaube, dass die Welt ein Filmstudio sei, zusammen mit der Söldnermoral der Teilnehmer bei beiden terroristischen Vorfällen und der Fehleinschätzung der Angegriffenen, führten dazu, dass der Drehbuchautor eine schmähliche Niederlage erlitt. Bei der Söldnerinvasion in Venezuela sind die von der Regierung der USA vorgebrachten Argumente- wenn man sie so nennen kann - angesichts des historischen Hintergrunds der Politik und des Verhaltens der aktuellen Administration gegenüber Venezuela wenig glaubwürdig.
Durch Angriffe von Söldnern wurde 1954 Präsident Jacobo Arbenz in Guatemala gestürzt, Söldner führten 1961 die Invasion in Playa Girón durch und unter dem Vorwand einen Drogenhändler gefangen zu nehmen, fiel man 1991 in Panama ein. Fast täglich entdeckt man neue Fäden des Komplotts und nimmt Söldner fest, die sich im Dschungel versteckt hatten, ehemalige im Rambo-Stil verkleidete Angehörige der Yankee Sondereinheiten, gemischt mit kolumbianischen Drogenhändlern und Paramilitärs, Abenteurer und Deserteure wie zu Zeiten des Freibeuters William Walker. (…).
Granma, 27.5.2020.
Granma > Aggression. USA. Granma, 2020-05-27.
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25.05.2020 Iran
USA
Venezuela
Granma

Aggression
Volltext
Währenddessen spielt Trump Golf. Die New York Times veröffentlicht auf ihrer Titelseite der Sonntagsausgabe einen Teil der unvollendeten Liste der fast 100‘000 Menschen, die im mächtigsten und reichsten Land der Welt infolge der COVID-19-Pandemie gestorben sind. Drei Nachrichten vom Wochenende. Alle drei hängen mit den Vereinigten Staaten zusammen. Donald Trump ist entweder der Protagonist der Nachricht oder diese hat viel mit seiner Politik zu tun. Eine zweite Nachricht, die die Welt in der Ungewissheit eines möglichen Krieges hält, hat mit Trumps Drohungen gegen die iranischen Frachter zu tun, die Treibstoff nach Venezuela bringen, um die Bedrängnisse zu lindern, die die bolivarische Nation aufgrund der Washington Sanktionen durchmacht. Der erste der Tanker ist glücklicherweise ohne Pannen angekommen. Das Schiff Fortune wurde von Booten, Hubschraubern und Flugzeugen der Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) begleitet. Die anderen vier Öltanker - Fores, Petunia, Faxon und Clavel - werden voraussichtlich in den kommenden Tagen an den Küsten des südamerikanischen Landes eintreffen.
Venezuela, das über eine der grössten Ölreserven der Welt verfügt, musste auf internationale Solidarität zurückgreifen, um den benötigten Treibstoff zu erhalten. Um die Sache noch schlimmer zu machen, verurteilte seine Regierung am Sonntag den illegalen Verkauf des Unternehmens Citgo Petroleum, einer Tochtergesellschaft des staatlichen Unternehmens Petroleos de Venezuela (PDVSA) in den USA, n(…). .
Granma, 25.5.2020.
Granma > USA. Âggression. Granma, 2020-05-25.
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07.05.2020 Kuba
Venezuela
Granma

Aggression
Volltext
„Operation Gideon“: die vereitelte Invasion. Immer mehr Elemente der Beteiligung der Vereinigten Staaten an der gescheiterten Operation gegen die Bolivarische Republik Venezuela treten ans Licht. In den frühen Morgenstunden des 3. Mai entdeckte das venezolanische Militär zwei Schnellboote an der Nordküste, in der Region Macuto im Bundesstaat La Guaira, 20 Minuten von Caracas entfernt, in denen mutmassliche Söldner unterwegs waren. Die Operation gegen die Landung - deren Verwirklichung einen grossen militärischen Interventionsplan ausgelöst hätte, ähnlich dem, der bei der Söldnerinvasion von Playa Girón im Jahr 1961 in Kuba geplant war - hinterliesss acht Tote und 13 Terroristen wurden gefangen genommen, darunter zwei US-Amerikaner namens Luke Alexander Denman und Airan Berry. Laut Telesur arbeitete eine dieser Personen zuvor im Sicherheitsteam von Donald Trump. „Wir wussten alles: worüber sie sprachen, was sie assen, was sie nicht assen, was sie tranken, was sie nicht tranken, wer sie finanzierte“, sagte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro. Der Präsident stellte fest, dass „die Regierung der USA die Vorbereitung dieser Aktion an die DEA delegierte und deren gesamte operative Planung an eine private Firma, Silvercorp vergab.“(…).
Granma, 7.5.2020.
Granma > Aggression. Venezuela. Granma, 2020-05-07.
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04.05.2020 Kuba
Nicaragua
Venezuela
Granma

Coronavirus
Konferenzen
Volltext
Virtueller Gipfel der Blockfreien. unter Teilnahme des kubanischen Präsidenten. Ein Team der Zeitung verfolgt das Virtuelle Gipfeltreffen „Vereint gegen COVID-19“ zu dem Aserbaidschan in seiner Funktion als Vorsitzender der Bewegung der Blockfreien aufgerufen hat. NICOLÁS MADURO DANKTE IM NAMEN VENEZUELAS FÜR DIE MEDIZINISCHE HILFE AUS KUBA, RUSSLAND UND CHINA. Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela Nicolás Maduró sagte, er finde die Initiative für dieses Treffen wunderbar, dass die Einheit der Länder der Blockfreien in einem für die Welt so kritischen Moment suche. Er erinnerte an die Herausforderung, die vor 200 Jahren die spanische Grippe stellte und er betonte, dass man jetzt über ein Kommunikationssystem verfüge, das es ermögliche in Kontakt zu sein und gemeinsam gegen die Pandemie zu arbeiten. Maduro führte aus, dass er sich gemeinsam mit seiner Frau in Quarantäne befinde und die im Land etablierten Massnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung erfülle und dass man über ein Team von Wissenschaftlern verfüge, die für dieses Ziel arbeiteten. Er dankte Kuba, das eine Brigade nach Venezuela geschickt hat, um die Pandemie zu bekämpfen für seine Unterstützung und Russland und China, Länder die Ressourcen zu Bekämpfung der Pandemie geschickt hatten, für die Solidarität. PRÄSIDENT NICARAGUAS BEZEICHNETE DIE MILITÄRISCHEN AKTIONEN GEGEN VENEZUELA INMITTEN DER PANDEMIE ALS KRIMINELL (…).
Grnma, 4.5.2020.
Granma > Coronavirus. Blockfreie. Granma, 2020-05-04.
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20.04.2020 Kuba
USA
Venezuela
Granma

Boykott
Venezueka
Warum steht Venezuela erneut auf der Zielscheibe der USA? Die Bolivarische Republik Venezuela steht inmitten der COVID-19-Pandemie erneut im Fadenkreuz Washingtons. Das Weisse Haus hat kürzlich neue Massnahmen ergriffen, die unsere Völker dazu verpflichten, wachsam zu bleiben, um jegliche Aggression zu verhindern. Die jüngsten imperialen Schachzüge beinhalten formelle Anklagen wegen Narkoterrorismus, Waffenhandels und Korruption gegen Präsident Nicolás Maduro und 13 andere hochrangige Beamte des Landes, einschliesslich Belohnungen, sowie einen sogenannten „Rahmenplan für den demokratischen Übergang“ für Venezuela. Darüber hinaus starteten die Vereinigten Staaten und andere Länder eine weitreichende Operation „gegen den Drogenhandel“ mit dem Einsatz militärischer Verstärkung durch die Marine und die Luftwaffe in der Karibik, vor der Küste der südamerikanischen Nation. Was motiviert die USA, diese Eskalation der Massnahmen vorzunehmen? Warum ist die Regierung Donald Trump weiterhin von Venezuela besessen? Betrachten wir nur drei Faktoren, die für Washington von besonderer Bedeutung sind. 1-Seine geostrategische Macht. Die südamerikanische Nation besitzt wichtige natürliche Ressourcen, die den US-amerikanischen Appetit anregen, insbesondere Erdöl. Die Bolivarische Republik Venezuela verfügt über 299‘953 Millionen Barrel (MMBLS). Damit hat das Land nach Angaben des Unternehmens Petróleos de Venezuela SA (PDVSA) mit 20% die weltweit grössten Rohölreserven auf dem Planeten. (…)
Granma, 20.4.2020.
Granma > Venezuela. USA. Granma, 2020-04-20.
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09.04.2020 Kuba
Russland
Venezuela
Granma

Coronavirus
Volltext
Venezuela wird von PAHO, Unicef und Russland bei Bekämpfung von COVID-19 unterstützt. Venezuela erhält heute angesichts der Pandemie humanitäre Hilfe von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) und Russland berichtete Präsident Nicolás Maduro. Die Hilfe umfasst medizinische Ausrüstung und Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal, Beatmungsgeräte sowie PCR Tests ( Polymerase Kettenreaktion) für die definitive Diagnostik des neuen Coronavirus SARS-CoV-2, sagte der Regierungschef. In diesem Zusammenhang dankte er den internationalen Organisationen und Russland für die Unterstützung in diesen schweren Zeiten: „Venezuela hat Freunde in aller Welt, wahrhafte, effektive und konkrete Partnerschaft und Solidarität, die die Familie erreicht“, sagte er. In seinem Kontakt mit der Präsidialen Ausschuss zur Kontrolle und Prävention von Covid-19 kündigte der Staatschef an, dass die zwei technisch fortschrittlichen Maschinen, die Kolumbien gespendet wurden aber von Präsident Iván Duque zurückgewiesen worden seien, jetzt dem Nationalen Institut für Hygiene übergeben worden seien, um das venezolanische Volk zu schützen. Sie werden im Kampf gegen Covid-19 in Venezuela eingesetzt, wo bis jetzt 166 Fälle registriert wurden, von denen sich 65 zufriedenstellend erholten. 40 Patienten befinden sich in häuslicher Isolierung, 24 in integralen Diagnosezentren(CDI) der Mission Barrio Adentro, 15 in Krankenhäusern, 13 in privaten Kliniken und zwei in Hotels. Sechs Fälle liegen auf der Intensivstation und sieben sind bis jetzt , (…). Granma, 9.4.2020.
Granma > Coronavirus. Venezuela. Granma, 2020-04-09.
Ganzer Text
08.04.2020 Kuba
Venezuela
Granma

Venezueka
Volltext
Venezuela kann zu einem weiteren Vietnam für die USA werden. In Zeiten, in denen die Menschheit gegen die Pandemie des COVID-19 kämpft und Washington davon ausgeht, dass die progressiven Kräfte der Welt demobilisiert sind, macht sich das Imperium in opportunistischer und feiger Weise bereit, der Bolivarischen Revolution den, wie es glaubt, letzten Schlag zu versetzen. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro warnte jüngst in einem Brief an das Volk der Vereinigten Staaten vor dem Abenteuer eines solchen Plans, der in „einem verlustreichen, blutigen, kriegerischen Konflikt von unbestimmter Dauer münden kann“. Der gefährliche Versuch eine Operation unter falscher Flagge durchzuführen, der als Vorwand für eine militärische Invasion dienen soll, ist in diesem Szenario wieder zu einer realen Möglichkeit geworden.Die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte neutralisierten in der Nacht zum 6. April ein Flugzeug, das für den Drogenhandel benutzt wird und das versuchte, in den venezolanischen Luftraum einzudringen. Maduro verhängte angesichts der drohenden Einschleusung von Söldnern und Paramilitärs ins Land für die Grenzgemeinden Simón Bolívar y Ureña, zwischen Táchira und Kolumbien eine Ausgangssperre. Vier dieser Söldner wurden bereits bei dem Versuch als auf dem Heimweg befindliche Venezolaner getarnt, die Grenze zu überschreiten, gefangen genommen, meldete Telesur. (…).
Granma, 8.4.2020.
Granma > Venezueka. USA. Granma, 2020-08-04.
Ganzer Text
07.04.2020 Kuba
Nicaragua
USA
Venezuela
Granma

Boykott
Coronavirus
Volltext
Sao Paulo Forum ruft zum Aktionstag gegen Blockade Kubas, Venezuelas und Nicaraguas auf. Die Aktionstage des Sao Paulo Forums schliessen sich anderen internationalen Aktionen an, die die sofortige Aufhebung der einseitigen Zwangsmassnahmen der USA gegen einige Staaten fordern, die diesen Ländern den Kauf von Medikamenten, Nahrungsmitteln und andere Materialien zur Prävention und Bekämpfung von COVID-19 unmöglich machen, ihn einschränken oder verteuern. Ab Montag dem 6. April hat das Sao Paulo Forum, ein Zusammenschluss von progressiven lateinamerikanischen und karibischen Parteien und Bewegungen, zwei Wochen lang zu Aktionstagen gegen die Blockaden und internationalen wirtschaftlichen Sanktionen aufgerufen, die die Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba, Venezuela, und Nicaragua verhängt hat, um angesichts der Pandemie von COVID-19 deren Aufhebung zu fordern. Das Hauptziel der Kampagne besteht darin, die grösste Zahl von möglichen Unterschriften zur Unterstützung des online Dokuments „Petition gegen die illegale Blockade und für die Solidarität zwischen den Völkern“ zu erhalten, die in der Plattform www.change.org veröffentlicht ist und ausserdem Informationen über die humanitären und wirtschaftlichen Folgen der US-Sanktionen zu verbreiten. (…).
Granma, 7.4.2020.
Granma > Coronavirus. ALBA. Boykott. Granma, 2020-04-07.
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18.10.2019 Schweiz
Venezuela
Personen
Work
Jean Ziegler
Boykott
Volltext
Ignazio Cassis: Aufwachen! Kürzlich läutete bei mir in Russin GE an einem Sonntagabend das Telefon. Am Apparat Felix Peña Ramos, der venezolanische Botschafter beim Uno-Menschenrechtsrat. „Compañero Professor, ich muss Sie unbedingt sprechen…nein, nicht am Telefon, sondern direkt, persönlich.“Die Unterwerfung des Bundesrats unter Trumps Sanktionen ist skandalös – und für Genf höchstgefährlich.Schweizer Boykott Venezuelas. Zwei Tage später trafen wir uns mittags in einer diskreten Ecke des Cafés Le Lyrique. Peña zog einen Brief der UBS aus einer Mappe. Die Grossbank teilte der venezolanischen Botschaft mit, dass sie ab sofort keine Zahlungsanweisungen mehr von venezolanischen Behörden ausführen werde. Die Löhne, die Miete und die sonstigen Ausgaben der Mission Venezuelas am europäischen Uno-Sitz in Genf können damit nicht mehr aus Caracas überwiesen werden. Ich riet zum Wechsel zur Postbank, die im Besitz der Eidgenossenschaft ist. Doch auch sie lehnte ab. Wenig später traf ich den venezolanischen Aussenminister Jorge Arreaza. Seine Frage: „Wie kann eure Regierung eine solche Verletzung des Völkerrechts stillschweigend hinnehmen?“ Arreaza hat recht: Die Wiener Verträge, welche die Beziehungen zwischen dem Gastland Schweiz und der Uno regeln, verpflichten unser Land, „befriedigende“ Arbeitsbedingungen für die in Genf akkreditierten Missionen zu garantieren. (…).
Jean Ziegler.
Work online, 18.10.2019.
Personen > Ziegler Jean. Venezuela. Boykott. Work online, 2019-10-18.
Ganzer Text
15.02.2019 Venezuela
Personen
Work
Michael Stötzel
Putschismus
Volltext
Schweizer Medien-Liebling: Putschistenführer Juan Guaidó. Irren sich die Linken wirklich? Wer gegen den laufenden Putsch in Venezuela ist, wird von Rechten und Medien als „*ewiggestriger Revolutionsromantiker“ gegeisselt. Höchste Zeit für ein paar Fakten. Die Schweizer Presse verbreitet fast durchgängig die Ansicht, Hugo Chávez und sein Nachfolger Nicolás Maduro hätten mit ihrer linken Politik das einst blühende Venezuela in den Bankrott geführt. Letzte Hoffnung für die verzweifelte Bevölkerung sei deshalb Juan Guaidó, der sich selbst zum Interimspräsidenten ernannt hat. „Zu Recht“ („Tages-Anzeiger“) hätten ihn deshalb die USA, Kanada und Venezuelas rechtsradikal regierte Nachbarn Brasilien und Kolumbien postwendend als legitimen ¬Präsidenten anerkannt. Genau wie alle grossen EU-Staaten (Ausnahme: Italien), die von Maduro ultimativ Neuwahlen forderten. Das allerdings hatten sie mit ihrem Hoffnungsträger Guaidó nicht genau abgesprochen. Denn mit Washington im Rücken, allenfalls auch mit US-Soldaten, will er Maduro vertreiben – aber nicht über Wahlen verhandeln oder gar einen Dialog mit der Regierung eröffnen. Diese von Mexiko und Uruguay vorgeschlagene und möglicherweise nichtkriegerische Lösung ist vorerst vom Tisch. Rechte Betrüger im Parlament. Dabei ist die internationale Anerkennung Guaidós völkerrechtlich fragwürdig. Das sagt zum Beispiel der Wissenschaftliche (...). Michael Stötzel.
Work, 15.2.2019.
Personen > Stoetzel Michael. Venezuela. Putsch. Work online, 2019-02-15.
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30.03.2017 Kuba
Venezuela
Gewerkschaften
Granma

Gewerkschaften
Solidarität
Volltext
Erklärung des Gewerkschaftsbundes CTC in Solidarität mit den Arbeitern und dem Volk von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit dem Volk und der legitimen Regierung von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit der überzeugenden und energischen Antwort des Volkes und der legitimen Regierung des Arbeiterpräsidenten Nicolás Maduro Moros, die angesichts der Debatte über die Situation in Venezuela, welche von einem Bruchteil der Länder des Ständigen Rats der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am 28. März 2017 einberufen worden war, in Verteidigung seiner Souveränität, seiner Unabhängigkeit, seiner Selbstbestimmung für die Würde Venezuelas und unseres ganzen Amerika gegeben worden ist. Wir missbilligen und verurteilen die Einmischung des Generalsekretärs der OAS, Luis Almagro, der mit der Unterstützung Washingtons durch seine destabilisierenden Aktionen eine Minderheit von Venezolanern und Vertreter der Rechten unseres Kontinents ermutigt, damit die Demokratische Interamerikanische Charta gegen Caracas zur Anwendung kommt. Dies geschieht mit dem Ziel der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela und der Abschaffung der sozialen und beliebten Errungenschaften, die von den Arbeitern und dem ganzen Volk erreicht wurden. (…). Redacción Nacional. Granma, 30.3.2017.
Granma > Gewerkschaften. Venezuela. Granma, 2017-03-30.
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14.12.2016 Kuba
Venezuela
Granma
Personen
Fidel Castro
Aussenpolitik
Volltext
Das Treffen, zwei Jahrzehnte später. Am 14. Dezember vor 22 Jahren besuchte Hugo Chávez Kuba zum ersten Mal. Am 14. Dezember vor 22 Jahren besuchte Hugo Chávez zum ersten Mal Kuba und traf mit dem Revolutionsführer Fidel Castro zusammen. Ihre Beziehung ging über eine blosse Freundschaft zwischen zwei Männern hinaus und führte dazu, dass sich das Antlitz eines ganzen Kontinents zu ändern begann. „Als ich aus der Flugzeugtür blicke, sehe ich ihn, Fidel, ´das Pferd´, er steht dort und wartet auf mich an der Gangway. Fidel hatte schnell verstanden, was geschehen war, und schnell verstanden, was hier zu geschehen begann“, erzählte der bolivarische Führer, der den Augenblick, in dem er Fidel kennen lernte, als „das Treffen“ bezeichnete. „Ich habe diese Ehre nicht verdient, ich strebe an, sie eines Tages, in den folgenden Monaten und Jahren, zu verdienen“, sagte Chávez an jenem Tag im Jahr 1994, überrascht, denn schliesslich war er der „Militärputschist“, der „Zurückgewiesene“ in Lateinamerika und der Karibik. Der Venezolaner hatte die Einladung des Historikers Eusebio Leal angenommen und kam mit den gleichen Träumen wie der Libertador Simón Bolívar von einer neuen Ära, die am Erwachen war. Er fand in Fidel die Motivation, das Projekt der Vorkämpfer des Unabhängigkeitskampfes neu aufzunehmen und damit das Erscheinungsbild unseres Amerikas zu verändern. Auf der anderen Seite nahm ein weitsichtiger und seiner Zeit vorausschauender Fidel in dem jungen Revolutionär dessen Fähigkeiten als ausgezeichneter Redner war, sah in ihm einen Mann, der sich seinen Wurzeln, seinen Ideen verpflichtet fühlte, und erkannte (…).
Granma, 14.12.2016.
Personen > Castro Fidel. Venezuela. Alba. Granma, 2014-12-14.
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29.01.2016 Venezuela
Granma

Privatisierungen
Volltext
Wohnungsbau
Präsident Maduro ergreift Massnahmen gegen Privatisierung des Wohnungswesens. Vom Palast Miraflores aus kündigte das Staatsoberhaupt die Schaffung des Nationalen Systems des Öffentlichen Immobilienregisters der GMVV an, eine Einrichtung, die dem Schutz des Eigentums und der Familie dient. Angesichts des Versuchs der parlamentarischen Rechten in der Nationalversammlung, die Grosse Mission des Wohnungswesens von Venezuela (GMVV) zu privatisieren, verabschiedete Präsident Nicolas Maduro am Donnerstag Massnahmen, um die Ziele der Opposition zu verhindern. Vom Palast Miraflores aus kündigte das Staatsoberhaupt die Schaffung des Nationalen Systems des Öffentlichen Immobilienregisters der GMVV an, eine Einrichtung, die dem Schutz des Eigentums und der Familie dient. Ebenfalls bestätigte Maduro die Übertragung des Fonds Simon Bolivar, eines Finanzinstruments, das die GMVV Konten artikuliert, damit dieser von nun an durch das Ministerium für Habitat und Wohnungswesen verwaltet wird, berichtete Prensa Latina. Diese Massnahmen wurden getroffen, nachdem wenige Stunden zuvor die oppositionelle Mehrheit in der Nationalversammlung in erster Lesung einen Privatisierungsvorschlag dieses von Hugo Chavez ins Leben gerufenen Sozialprogramms verabschiedet hatte, das derzeit im ganzen Land mehr als eine Million Wohnungen an Familien vergeben hat. Der Präsident rief das Volk dazu auf, sein Recht auf angemessenen Wohnraum zu verteidigen und bekräftigte, dass er die Privatisierung dieses Sozialprogramms nicht (…).
Granma, 29.1.2016.
Granma > Venezuela. Privatisierungen. Granma, 29.1.2016.
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10.04.2014 Venezuela
Personen
Regierung
Franco Cavalli
Reaktion
Volltext

Was in Venezuela wirklich geschieht. Die extreme Rechte will das Land bis zum Sturz der Regierung Maduro destabilisieren. Das erinnert an die Vorbereitung des Pinochet-Putschs 1973 in Chile. Es ist rund dreissig Jahre her, dass ich nach Ca¬racas eingeladen wurde, um einen Vortrag zu halten. Damals fragte ich die einladenden Ärzt¬Innen, wie viele Leute in den riesigen Armen¬vierteln lebten, die ich auf den Hügeln und Ber¬gen sah, die Caracas umrahmen. Etliche Millio¬nen, sagte man mir. Niemand kenne die genaue Zahl. „Uns ist es aber auch egal, die können unsere Behandlungen sowieso nicht bezahlen.“ Als diese SlumbewohnerInnen 1989 von den Hügeln herunter ins Zentrum von Caracas kamen, um gegen die Erhöhung des Brotprei¬ses zu protestieren. wurden sie zusammenge¬schossen. Man spricht von mindestens 3000 Toten, wahrscheinlich waren es viel mehr. Von diesem Massaker, das man den „Caracazo“ nennt, sprach man damals bei uns kaum - ganz anders als über die fast gleichzeitig vorgefal¬lenen Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz in Beijing. Franco Cavalli.

WOZ, 10.4.2014.

Personen > Cavalli Franco. Venezuela. WOZ, 10.4.2014.

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07.10.2012 Venezuela
Personen
Wahlen
Work
Franco Cavalli
Luc Recordon
Michael Stötzel
Präsident
Volltext

Präsidentschaftswahlen in Venezuela mit Schweizer Wahlbegleitung. Hugo Chavez zum siebten. Sozialstaat oder Privatisierungen? Am 7. Oktober will der schillernde Hugo Chavez (58) erneut Präsident Venezuelas werden. Es ist das siebte MaI seit seinem Amtsantritt als Präsident Venezuelas 1998, dass die BevöIkerung über Hugo Chavez, die von ihm initiierte Verfassung oder seine Partei entscheidet. Bisher gewann er jedes Mal klar. Laut allen Umfragen wird er auch bei den Präsidentenwahlen vom 7. Oktober wieder eine eindeutige Mehrheit finden. Insgesamt ist das kein schlechter Ausweis für einen Mann, der im Westen gerne als „autoritärer Caudillo“ abgetan wird. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Cavalli Franco. Präsidentenwahl Venezuela. 5.10.2012.doc.

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01.07.2010 Schweiz
Venezuela
Personen
Widerspruch
Hans Schäppi
Journalismus
Medien
Venezuela unter Dauerbeschuss. Parlamentswahlen 2010 und die Desinformationspolitik der Medien. Hans Schäppi. Widerspruch 59/2010, Zürich 2010, Seite 189ff.
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