Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 784

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29.06.2020 Brasilien
Kuba
Faschismus
Granma

Faschismus
Präsident
Volltext
Mobilisierung „Stop Bolsonaro“ in über 20 Ländern. Mehr als 60 Städte in 23 Ländern der Welt hatten erklärt, am gestrigen Sonntag am sogenannten „Stop Bolsonaro"-Welttag teilzunehmen, einer Bewegung gegen den rechtsextremen brasilianischen Präsidenten, wegen seiner Maßnahmen gegen das neue Coronavirus, seiner faschistischen Drohungen und wegen des Mangels an Demokratie. Diese Bewegung, die von in anderen Ländern lebenden Brasilianern organisiert wird, brachte u.a. Demonstrationen in Städten wie München, Berlin und Frankfurt in Deutschland, Barcelona und Madrid in Spanien, Rom in Italien sowie Zürich und Genf in der Schweiz auf die Beine. Im Falle Brasiliens haben Demonstranten vor dem Kongress dieses Landes tausend Kreuze festgenagelt, um an die mehr als 57‘000 Opfer zu erinnern, die die Coronavirus-Pandemie jetzt schon in dem südamerikanischen Riesenland hinterlassen hat.
Granma, 29.6.2020.
Granma > Brasilien. Praesident. Granma 2020-06-29.
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04.06.2020 Kuba
Granma

Gratulation
KP Kuba
Präsident
Volltext
Präsidenten gratulieren Raúl. Zahlreiche Glückwünsche erhielt Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, anlässlich seines 89. Geburtstages am 3. Juni. Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, veröffentlichte auf seinem Twitter-Account: „Herzlichen Glückwunsch zu seinem 89. Geburtstag an unseren Armeegeneral, den Helden der Republik Kuba, den grundlegenden Protagonisten der Revolution und der Zeitgeschichte“
Zahlreiche Glückwünsche erhielt Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas (PCC), anlässlich seines 89. Geburtstages am 3. Juni. In einem weiteren Tweet dankte das Staatsoberhaupt Raúl „für die Geschichte, die Loyalität und die Bescheidenheit. Für Vertrauen und Führung. Für die freie und mühsam verteidigte Heimat.“Von Venezuela aus umarmte Präsident Nicolás Maduro, ebenfalls über Twitter, den „Führer makelloser revolutionärer Prinzipien, der uns mit Kraft erfüllt, um weiter für die Würde unserer Völker zu kämpfen. Vielen Dank für so viel Weisheit, Kommandant!“ Wie Prensa Latina berichtet, gratulierte Kim Jong Un, Vorsitzender der Koreanischen Partei der Arbeit, Raúl und betonte, dass die Kubaner unter seiner Führung und der des PCC die sozialistische Sache mit Siegen voranbringen und zahlreiche Prüfungen und Schwierigkeiten überwinden.
Granma, 4.6.2020.
Granma > Regieung. Praesident. Gratulation. Granma, 2020-06-04.
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02.06.2020 Kuba
USA
Granma

Präsident
Volltext
Trump und die Hunde. „Die wildesten Hunde“ drohte Trump auf die Demonstranten loszulassen, die sich vor dem Weissen Haus versammelt hatten, um gegen den Mord eines weissen Polizisten an dem Schwarzen George Floyd zu protestieren. Donald Trump ist der zweite Präsident in der Geschichte seines Landes, der kein Haustier im Wessßen Haus hat. Der andere war James Polk (1845-1849). Die Tradition reicht bis in die Zeit von George Washington zurück, und Hunde waren bei weitem die Mehrheit in der Rolle des „Präsidentenhaustiers“. Die Medien sorgten dafür, nicht wenige dieser heimischen Begleiter bekannt zu machen: Fala, den schottischen Terrier von F. D. Roosvelt; Heidi, das Hündchen, mit dem Eisenhower sich gerne porträtierte, und schließlich Bo und Sunny der Familie Obama, die letzten Hunde, die die Teppiche des Präsidentengebäudes betraten. Es ist bekannt, dass die öffentlichen Imageberater des Magnaten ihm empfohlen haben, einen Hund willkommen zu heissen und sich sehen zu lassen, während er ihn streichelt. Darauf reagierte der Präsident, der auch von einer Gruppe von Anhängern bedrängt wurde, mit einer leicht aufrichtigen Umgehung: „Ich weiß nicht… nein, ich fühle mich nicht wohl dabei. Ich fühle mich ein bisschen wie ein Schwindler. Ehrlich gesagt hätte ich nichts dagegen, einen zu haben, aber ich habe keine Zeit.“
Es mangelt jedoch nicht an Stimmen, um sicherzustellen, dass der Präsident ein gewisses  l…).

Granma, 2.6.2020.
Granma > USA. Regierung. Granma, 2020-06-02.
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13.05.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Präsident
Volltext
Donald Trump lehnt eine Maske ab, die ihm ein Arbeiter einer Fabrik dieser Schutzmittel in Phoenix, Arizona, während eines Besuchs am 5. Mai überreicht. Die „harten Jungs“ benutzen kein Mundschutz. Die Übertragung der Fiktion auf das wirkliche Leben kann rätselhaft sein und vermeintlich auserwählte Wesen hervorbringen, die durch das Leben gehen und danach trachten, ja keinen einzigen Charaktermangel oder eine Schwäche angesichts der Gefahr erkennen zu lassen (hauptsächlich wenn es sich um ein öffentliches Image handelt). John Wayne mit Mund-Nasen-Schutz? Unmöglich, auch wenn die grausamste Pandemie über ihn hergeht: Mit dem Revolver in der Hand wird er weiterhin auf Indianer, Mexikaner und jede Viruslast schiessen, die ihm in den Weg kommt. Es gibt kein einziges Land, in dem Realität und Fiktion auf so erstaunliche Weise verschmelzen wie in den Vereinigten Staaten. Der Meister des Western John Ford sagte es: „Das Wichtigste ist nicht, die Realität zu filmen, sondern die Legende.“ Wenn die Legende bereits erhöht ist, gibt es nichts Besseres, als sie zu benutzen. Reagan tat es bereits in den 80er Jahren mit seiner Initiative der Verteidigungsstrategie, die als Star Wars getauft wurde, in Anspielung auf den Film von George Lucas: „Wenn ich einen Satz aus dem Film stehlen darf“, sagte er nachdrücklich:, „Die Macht ist mit uns“. (…).
Granma, 13.5.2020.
Granma > USA. Coronavirus. Donald Trump. Granma, 2020-05-13.
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13.05.2020 Brasilien
Granma
Regierung

Faschismus
Präsident
Volltext
Regina repräsentiert nicht die Kultur Brasiliens. Die Schauspielerin beleidigte die öffentliche Meinung, indem sie die Repression des Militärregimes rechtfertigte, unter der das Land von 1964 bis 1985 gelitten hatte und im Gleichklang mit ihrem Chef die verheerenden Auswirkungen von COVID-19 verharmloste. Die brasilianische Schauspielerin Regina Duarte hat bei über 500 Künstlern und Intellektuellen ihres Landes, grosse Ablehnung hervorgerufen. Sie unterzeichneten ein Dokument, das am vergangenen Wochenende veröffentlicht wurde und sich auf die Erklärungen bezieht, die die Ministerin für Kultur im Kabinett von Jair Bolsonaro dem Nachrichtenkanal CNN gab. Berühmt wurde sie für ihre Rollen in Malú mujer und Vale todo, wo sie die Unternehmerin Raquel spielte, die ausgehend von einem kleinen Paladar eine Kette von Restaurants hochgezogen hatte. Jetzt beleidigte sie die öffentliche Meinung, indem sie die Repression des Militärregimes rechtfertigte, das von 1964 bis 1985 in dem südamerikanischen Land herrschte und im Gleichklang mit ihrem Chef Jair Bolsonaro die verheerenden Auswirkungen von COVID-19 verharmloste. „Als Künstler, Intellektuelle und Kulturproduzenten bilden wir die Mehrheit derer, die die Worte und die Haltung von Regina Duarte als Ministerin für Kultur ablehnen. Sie vertritt uns nicht“, heisst es in dem Manifest, das von 512 Persönlichkeiten unterzeichnet wurde,(…).
Granma, 13.5.2020.
Granma > Brasilien. Regierung. Granma, 2020-05-13.
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30.04.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Präsident
Volltext
Wahlen
Kozaks Besessenheit gegen Kuba. Das ausgesprochen schlechte Management der Pandemie bedroht die mögliche Wiederwahl von Trump, der zunächst überrascht sein wird, in Florida zu verlieren, weil er unkritisch den Ratschlägen und absurden Meinungen von vier antikubanischen Fanatikern folgt, die ihn anlügen. Ein perfekter Sturm machte die Vereinigten Staaten wochenlang zum Epizentrum der globalen Pandemie, die von Sars-Cov-2 ausgelöst wurde. Inmitten dieses Szenarios ist es unglaublich, dass es noch immer US-Regimebeamte gibt, deren Aufgabe es ist, Kuba anzugreifen und Lügen zu verbreiten, um die Menschen auf der Insel und die Menschheit zu verwirren. Weder die schlimmste Weltgesundheitskrise noch der Umstand, deren Zentrum zu sein, sind Elemente von ausreichendem Gewicht, um die Sprachrohre des Hasses und der Intoleranz des McCarthyismus gegen Kuba für einige Monate auszuschalten. In Bezug auf die Gesundheitskatastrophe, die die USA derzeit mit mehr als einer Million infizierten Menschen erleben, muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Chronik einer angekündigten Pandemie handelt. Mehr kann man nicht erwarten von der Kombination eines Präsidenten, der wissenschaftliche Argumente ignoriert, und eines privatisierten Gesundheitssystems, das dem Leben einen Preis auferlegt. Mehr als 50‘000 Amerikaner sind bereits gestorben. Wie viele weitere Todesfälle wird dieses edle Volk noch erleiden müssen, damit die Gesundheit dort zu einem Menschenrecht wird? (…).
Granma, 30.4.2020.
Granma > USA. Boykott. Granma, 2020-04-30.
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30.04.2020 Schweiz
USA
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Coronavirus
Präsident
Volltext
Klassenunterschiede. Jetzt haben wir weltweit wieder zwei Corona-Spezialisten mehr. Der eine ist Herr Doktor Donald Trump, der von sich sagt, er habe eine Begabung für medizinisches Wissen. Und der es „interessant“ fände, wenn man Menschen direkt Des¬infektionsmittel spritzen würde gegen Corona. Und der andere ist eine Spezialistin: Frau Doktor Magdalena Martullo-Blocher. Die sich selber zur maskierten Expertin kürt, wegen „ihrer Erfahrungen und Kontakte“. Und jetzt den sofortigen Exit aus dem Lockdown fordert. Weil: Jeder Todesfall sei zwar „tragisch“, aber nicht wirklich zu vermeiden. Trump & Martullo: zwei Führungspersönlichkeiten, die über Leichen gehen. Grotesk und toxisch zugleich. „Seuchensozialismus“. Corona hat die Blocher-Partei auf dem linken Fuss erwischt. Ganze drei Wochen lang blieb sie stumm. Jetzt kommt sie aus der Versenkung raus und dreht im Roten. Ein typischer Fall von „Hurrlibueb“-Politik, weist Work nach. Die SVP schiesst scharf gegen den Bundesrat und seine Corona-Politik. Behauptet, die Corona-Krise sei ausgeblieben. Behauptet, der Lockdown habe die Wirtschaft zugrunde gerichtet. Und fordert: „Stopp Lockdown jetzt!“. Work hat die SVP-Behauptungen an der Realität gemessen. Punkt für Punkt. Und kommt zum Schluss: Was die Partei wirklich will, ist weniger Sozialstaat in der Krise. Oder wie es der hartrechte NZZ-Chefredaktor Eric Gujer auszu¬drücken pflegt: weniger „Seuchensozialismus“. Und damit mehr Arbeitslose, mehr Konkurse und mehr Tote. Mehr von dem, was in der Corona-Krise gerade kläglich versagt: der Markt. Work-Autor Ralph Hug zeigt das Versagen des Kapitalismus e? (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 30.4.2020.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Donald Trump. Work online, 2020-04-30.
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27.04.2020 Kuba
USA
Granma
Regierung

Faschismus
Präsident
Volltext
Innenporträt von Donald Trump. In den USA haben sich mindestens 100 Menschen vergiftet, nachdem Donald Trump fälschlicherweise vorgeschlagen hatte, Desinfektionsmittel oder Chlor zu sich zu nehmen oder zu injizieren, um SARS-CoV-2 abzutöten. „Er ist nicht verrückt, denn wenn er es wäre, hätte er nicht so viele Millionen Dollar“, entgegnete mir ein Kollege telefonisch, als wir über die angeblichen „Verrücktheiten“ von Donald Trump sprachen. Die letzte bestand darin, den Menschen zu empfehlen, Desinfektionsmittel zu injizieren, um - laut ihm - das Virus, das Covid-19 verursacht, sofort abzutöten. ie Realität ist, dass die Pandemie, die bereits 899‘281 Menschen in den Vereinigten Staaten infiziert hat, von denen mehr als 46‘200 sind gestorben, Präsident Trump an den öffentlichen Pranger gestellt hat. Er kann nach fachlichen Kriterien als Psychopath angesehen werden, der davon fasziniert ist, sein Ego zu einem systemischen Banner zu machen.. Durch den Dialog mit meinem Kollegen ermutigt, suchte ich nach verschiedenen Kriterien für die besagte Gestalt und ihre Leistung an der Spitze der grössten Weltmacht. Ich fand eine britische digitale Quelle, den Jobsanger: British Writer Pens, der reproduziert, was der englische Schriftsteller Nate White sagte, für den „Trump bestimmte Eigenschaften fehlen ... Er hat keine Klasse, keinen Charme, keine Gelassenheit, keine Glaubwürdigkeit, kein Mitgefühl, keinen Witz, keine Wärme, keine Weisheit, keine Subtilität, keine Sensibilität, kein Bewusstsein seiner selbst, keine Demut, keine Ehre, keinen Anmut“. (…).
Granma, 27.4.2020.
Granma > USA. Regierung. Donald Ttump. Granma, 2020-04-27.
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22.04.2020 Brasilien
Granma

Arbeiterpartei
Präsident
Volltext
Lula spricht per Videokonferenz mit Führern der Arbeiterpartei über die Aktion zur Absetzung von Bolsonaro. Der frühere Präsident Luiz Inácio Lula sprach am 21. April per Videokonferenz mit Führern der Arbeiterpartei (PT) über Strategien der Aktion Fuera Bolsonaro (Bolsonaro raus), die wegen des verantwortungslosen Verhaltens des rechtsextremen Präsidenten inmitten der COVID-19-Pandemie gestartet wurde. „Wir können keinen Präsidenten akzeptieren, der gegen die Verfassung verstösst, deren Einhaltung er geschworen hat. Er hat alle Grenzen überschritten, daher stellt sich die Frage nach seiner Absetzung“, sagte José Guimarães, Anführer der Minderheit in der Abgeordnetenkammer. Wie es gehen könnte, fragte er sich und antwortete: „Wir werden es bewerten, wir werden die breitesten politischen Kräfte anrufen, die sozialen Bewegungen.“Bolsonaro hatte am 19. April in Brasilia an einer Demonstration von Anhängern teilgenommen, auf der die Beendigung der Massnahmen zur sozialen Isolation wegen COVID-19 gefordert und eine militärische Intervention beantragt wurde. Gleichermassen wurden bei der Demonstration ein neues Institutionelles Gesetz Nummer Fünf (AI-5, willkürliche Aussetzung von Verfassungsgarantien während der Diktatur) und die Schliessung des Nationalkongresses und des Bundesgerichtshofs gefordert. (…).
Granma, 22.4.2020.
Granma > Brasilien. Praesdent. Absetzung. Granma, 2020-04-22.
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15.04.2020 Kuba
USA
Granma
Regierung
WHO

Coronavirus
Präsident
Volltext
Regeln einer neuen Welt: Staats-Soziopathie. Genau in dem Moment, in dem die aktuelle Pandemie von Covid-19 Zahlen erreicht, die fast zwei Millionen Infizierte ausweisen, kündigt Donald Trump, der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten, „die vorübergehende Aussetzung der Finanzierung der Organisation (WHO) zur Bewältigung der Pandemie“ an. Ich kann noch immer nicht glauben, was die Augen lesen: ein Konflikt zwischen Wahrnehmung und Vernunft, zwischen Interpretation und grundlegendster Logik. Genau in dem Moment, in dem die aktuelle Pandemie von Covid-19 Zahlen erreicht, die fast zwei Millionen Infizierte ausweisen, kündigt Donald Trump, der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten, „die vorübergehende Aussetzung der Finanzierung der Organisation (WHO) zur Bewältigung der Pandemie“ an. Seit Tagen sind die Differenzen zwischen dem Direktor der WHO, der dazu aufrief, die Pandemie nicht zu politisieren, und Präsident Trump, der der Organisation Vorwürfe macht, immer offener zutage getreten. Inmitten der Krise Geldfragen anzuführen, ist jedoch eine Art Geste, die aufgrund ihrer Vulgarität und ihrer Konsequenzen keiner bekannten Realität anzugehören scheint. Die Vulgarität ergibt sich aus der Einbeziehung internationaler Organisationen von globaler Reichweite in die Bestrafungspraktiken – wie gegen jene Länder, gegen die eine Politik der Feindseligkeit verfolgt wird (siehe Kuba, Venezuela, Nicaragua, Iran). (…).
Granma, 15.4.2020.
Granma > USA. Regierung. Granma, 2020-04-15.
Ganzer Text
15.04.2020 Kuba
USA
Granma
Regierung

Coronavirus
Präsident
Volltext
Regeln einer neuen Welt: Staats-Soziopathie. Genau in dem Moment, in dem die aktuelle Pandemie von Covid-19 Zahlen erreicht, die fast zwei Millionen Infizierte ausweisen, kündigt Donald Trump, der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten, „die vorübergehende Aussetzung der Finanzierung der Organisation (WHO) zur Bewältigung der Pandemie“ an. Ich kann noch immer nicht glauben, was die Augen lesen: ein Konflikt zwischen Wahrnehmung und Vernunft, zwischen Interpretation und grundlegendster Logik. Genau in dem Moment, in dem die aktuelle Pandemie von Covid-19 Zahlen erreicht, die fast zwei Millionen Infizierte ausweisen, kündigt Donald Trump, der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten, „die vorübergehende Aussetzung der Finanzierung der Organisation (WHO) zur Bewältigung der Pandemie“ an. Seit Tagen sind die Differenzen zwischen dem Direktor der WHO, der dazu aufrief, die Pandemie nicht zu politisieren, und Präsident Trump, der der Organisation Vorwürfe macht, immer offener zutage getreten. Inmitten der Krise Geldfragen anzuführen, ist jedoch eine Art Geste, die aufgrund ihrer Vulgarität und ihrer Konsequenzen keiner bekannten Realität anzugehören scheint. Die Vulgarität ergibt sich aus der Einbeziehung internationaler Organisationen von globaler Reichweite in die Bestrafungspraktiken – wie gegen jene Länder, gegen die eine Politik der Feindseligkeit verfolgt wird (siehe Kuba, Venezuela, Nicaragua, Iran). Was die Konsequenzen angeht, wenn die von BBC Mundo angegebenen (…).
Granma, 15.4.2020.
Granma > USA. Regierung. Granma, 2020-04-15.
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14.09.2019 Schweiz
Travail.Suisse

Präsident
Volltext
Adrian Wüthrich als Präsident von Travail.Suisse bestätigt. Der Kongress von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, hat Adrian Wüthrich heute als Präsidenten wiedergewählt. Am Kongress 2015 wurde Adrian Wüthrich als neuer Travail.Suisse-Präsident gewählt. „Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir ihr Vertrauen für weitere vier Jahre ausgesprochen haben“, sagt Adrian Wüthrich am heutigen Kongress. Adrian Wüthrich ist seit Mai 2018 Mitglied des Nationalrats und hat als solches den Arbeitnehmenden eine starke Stimme verliehen. Als Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur kann er Travail.Suisse in wichtigen Bereichen wie etwa dem Vaterschaftsurlaub vertreten. Mit dem Politprogramm, das von den Delegierten am heutigen Kongress verabschiedet wird, habe sich Travail.Suisse viel vorgenommen, dessen ist sich Adrian Wüthrich bewusst. „Wir werden alles daran setzen, um möglichst viele dieser Ziele zu erreichen“. (…).
Travail.Suisse, 14.9.2019.
Travail.Suisse > Praesident. Travail.Suisse, 2019-09-14.
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30.08.2019 Brasilien
Landwirtschaft
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Faschismus
Präsident
Volltext
Die Brandstifter. In Brasilien lodert der Amazonas-Regenwald. Nicht etwa wegen Trockenheit und Dürre, sondern wegen illegaler Brandrodungen. Wenn er Präsident werde, prahlte Jair Bolsonaro im Wahlkampf, werde es „keinen einzigen ¬Quadratzentimeter mehr“ Umweltschutzgebiet geben. Und Bolsonaro wurde Präsident. Ein lärmiger, hemdsärmeliger und zulangender Präsident. Jetzt können Agrar- und Bergbauunternehmen wieder leichter Wälder abholzen. Denn Bolsonaro hat die einst vorbildliche Überwachung des Regenwaldes aus dem All finanziell ausgehungert und den Chef der Behörde entlassen. Die Abholzung hat sich fast verdoppelt. Eine Bedrohung für die ganze Welt.Erst gegen Frauen, Farbige und Fremde, dann gegen den Regenwald. Derweil in den USA: Seit zwanzig Jahren darf man im „Tongass National Forest“ in Alaska keine Bäume mehr fällen. Die Umweltschutzgesetze verbieten in diesem riesigen Regenwald auch Strassen-, Bergbau- und Energieprojekte. Doch nun will Donald Trump das ändern. Und den Wald für Holzfirmen öffnen. Auch Trump ist ein lärmiger, hemds¬ärmeliger und zulangender Präsident. Wie Bolsonaro sonnt er sich in seiner Vergewaltigermentalität. Er könne die Frauen sogar zwischen den Beinen grapschen, prahlte er. Und Bolsonaro erklärte einer linken Kongressabgeordneten, er würde sie nie vergewaltigen, sie sei zu hässlich. Zuerst holzen sie gegen Frauen, Farbige und Fremde, dann fackeln sie die Wälder ab. Trump & Bolsonaro: Schon erstaunlich, wie sich hartrechte bis rechtsextreme Politiker ähneln. Sie sind hemmungslose Sexisten und Rassisten.  (…).  Marie-Josée Kuhn.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Brasilien. Landwirtschaft. Work online, 2019-08-30.
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14.12.2018 Schweiz
Personen
SGB
Work
Marie-Josée Kuhn
Pierre-Yves Maillard
Präsident
SGB
Volltext
SGB-Präsidium: Noch selten gab es eine derart hitzige Wahl. Der kleine Unterschied und seine grossen Folgen. Gysi oder Maillard? Frau oder Mann? Schon früh im Wahlkampf lief die Debatte um die Nachfolge von SGB-Präsident Paul Rechsteiner auf der Gender-Schiene. Dabei spielte die West-Ost-Schiene eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Pierre-Yves Maillard ist der neue oberste Gewerkschafter im Land. Er erreichte das absolute Mehr im ersten Wahlgang knapp mit 115 Stimmen. Gegenkandidatin Barbara Gysi erhielt 82 Stimmen, ein gutes Resultat und gleichzeitig eine Warnung an Maillard: Sollten er und der SGB mit der Gleichstellung innerhalb und ausserhalb der Gewerkschaftsbewegung jetzt nicht mit doppelter Kraft vorwärtsmachen, gibt es Krach. Noch mehr Krach als im Wahlkampf. Frau und Mann. Als Nachfolge für Paul Rechsteiner kandidierten Barbara Gysi und Pierre-Yves Maillard. Hier die Präsidentin des Bundespersonalverbands (PVB), SP-Nationalrätin und Chefin des St. Galler Gewerkschaftsbundes. Dort der Waadtländer Gewerkschafter und SP-Regierungsrat. Sie wurde nominiert vom Bundespersonalverband und unterstützt vom VPOD und der SGB-Frauenkommission. Er wurde nominiert von der Unia und der Bähnlergewerkschaft SEV und unterstützt von der Gewerkschaft Medien und Kommunikation Syndicom. Hier also die Frau. Dort der Mann. Und sehr bald stand nur noch diese eine Frage im Raum: Frau oder Mann? Dass es endlich Zeit sei für eine Frau. Dass eine Frau andere Sensibilitäten (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 14.12.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Pierre-Yves Maillard. SGB-Praesident. Work online, 2018-12-14.
Ganzer Text
05.12.2018 Schweiz
Personen
SGB
Pierre-Yves Maillard
Giorgio Tuti
Präsident
SGB
Volltext
Der SGB ist bereit. Es spricht für unsere Gewerkschaftsbewegung, dass sich für Paul Rechsteiners Nachfolge zwei sehr gute Kandidaten beworben haben. Sowohl Barbara Gysi als auch Pierre-Yves Maillard hatten das ideale Profil, um den SGB zu präsidieren. Bevor ich auf die künftigen Herausforderungen unseres Dachverbandes eingehe, möchte ich kurz auf Paul Rechsteiners Präsidentschaft zurückblicken. 20 Jahre lang hat er den SGB mit Fingerspitzengefühl, Weitsicht und absoluter Integrität geführt. Er wusste die Politik in den Dienst der Gewerkschaften zu stellen, um die Lebensbedingungen der Beschäftigten und Pensionierten zu verbessern. Dass der SGB heute ein wichtiger politischer Akteur ist, ist auch Paul Rechsteiners Wirken in den letzten 20 Jahren zu verdanken. Dazu gehörte diesen Sommer sein entschiedenes Nein zur Teilnahme an einem runden Tisch über ein Rahmenabkommen mit der Europäischen Union auf Kosten des Lohnschutzes. Die Kämpfe, die ich an Paul Rechsteiners Seite ausgefochten habe, gehen mit Pierre-Yves Maillard weiter. In seiner ganzen Wahlkampagne für das SGB-Präsidium hat unser Waadtländer Kollege immer wieder unterstrichen, wie wichtig Gewerkschaftsarbeit bei der Basis und in den Betrieben ist. Diese Botschaft war ihm aufgrund seiner Erfahrung als Gewerkschaftssekretär beim SMUV wichtig. Unermüdlich hat er gewerkschaftliche und politische (…).
Giorgio Tuti, Präsident SEV und Vizepräsident SGB
SGB, 5.12.2018.
Personen > Tuti Giorgio. SGB. Präsident. SGB, 2018-12-05.
Ganzer Text
03.12.2018 Schweiz
Personen
SGB
Syndicom
Pierre-Yves Maillard
Präsident
SGB
Volltext
SGB beschliesst Projekte zur Stärkung der Kaufkraft – Neuer Präsident gewählt. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes haben an ihrem 56. Kongress den Waadtländer SP-Regierungsrat Pierre-Yves Maillard zum SGB-Präsidenten gewählt. Er folgt auf Paul Rechsteiner, der nach 20 Jahren sein Amt abgab und von den Delegierten mit langanhaltendem Applaus verabschiedet wurde. Thematisch im Zentrum des zweitägigen Kongresses standen der Kampf für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie verschiedene Positionspapiere und Resolutionen, die zum Ziel haben, die Kaufkraft der Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen oder Renten zu stärken. (SGB) Einstimmig beschlossen die Delegierten, mit der aktiven Unterstützung des Frauenstreiks am 14. Juni 2019 die Gleichstellung zu einem gewerkschaftlichen Hauptschwerpunkt der nächsten Zeit zu machen. In einer Resolution beschlossen sie zudem, ein Massnahmenpaket gegen die Lohn- und andere Diskriminierungen auszuarbeiten und einer Delegiertenversammlung zu unterbreiten. Zentrales Element der Gewerkschaftsarbeit ist auch der Kampf für anständige Renten. Die Delegierten beauftragten die SGB-Organe, eine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente zu planen. Eine Erhöhung der AHV-Renten ist der einzige sinnvolle Weg, die stetig sinkenden Pensionskassenrenten der künftigen Rentnergenration auszugleichen. Denn die AHV hat das beste Preis-Leistungsverhältnis der Schweizer Altersvorsorge: Über drei Viertel der Versicherten erhalten mehr (…).
Syndicom, 3.12.2018.
Personen > Maillard Pierre-Yves. SGB. Präsident. Syndicom, 2018-12-03.
Ganzer Text
01.12.2018 Schweiz
Personen
SGB
Pierre-Yves Maillard
Präsident
SGB
Volltext
Pierre-Yves Maillard ist neuer SGB-Präsident. Mit 115 Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. Die Entscheidung ist gefallen: Mit absolutem Mehr der Stimmen haben die Delegierten des 56. Kongresses des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) Pierre-Yves Maillard im ersten Wahlgang zum neuen Präsidenten gewählt. Er steht die nächsten vier Jahre an der Spitze der grössten Arbeitnehmervertretung in der Schweiz. Er löst Paul Rechsteiner ab, der nach 20 Jahren SGB-Präsident feierlich verabschiedet wurde. An der Wahl nahmen 212 Delegierte teil. 82 stimmten für Barbara Gysi, 115 für Pierre-Yves Maillard, 15 Delegierte enthielten sich. In seiner Bewerbungsrede vor den rund Delegierten plädierte er für eine starke Gewerkschaftsbewegung. Diese zeichne sich durch Vielfalt aber auch durch Einigkeit aus. Er erinnerte zudem den Bundesrat, bei den Flankierenden Massnahmen Wort zu halten und keinen „europaweiten Lohnwettbewerb“ zu betreiben. Der 50-Jährige ist seit 2004 Waadtländer SP-Regierungsrat. Er steht dem Departement für Gesundheit und Soziales vor. Er studierte an der Universität Lausanne und arbeitete als Oberstufenlehrer, bevor er Regionalsekretär der Gewerkschaft SMUV (Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband) wurde. Pierre-Yves Maillard wird als Regierungsrat zurücktreten und sein Amt als SGB-Präsident zwischen Mai und Juni 2019 antreten. Bis dahin leiten die Vizepräsidentin Vania Alleva und der Vizepräsident Giorgio Tuti den SGB. (…).
SGB, 1.12.2018.
Personen > Maillard Pierre Yves. Präsident. SGB. SGB, 2018-12-01.
Ganzer Text
30.11.2018 Schweiz
Personen
SGB
WOZ
Pierre-Yves Maillard
Kaspar Surber
Präsident
SGB
Volltext
Der „Macher“ setzt sich durch. Der Gewerkschaftsbund ruft zum Frauenstreik auf und wählt doch einen Mann zum neuen Präsidenten. Ohne Quoten geht es auch in der Linken nicht vorwärts mit der Gleichberechtigung. Sieben Minuten hat Pierre-Yves Maillard Zeit, um im Berner Kursaal für sich zu werben. Es hört sich an wie eine Verteidigungsrede. Es gehe heute nicht um die Wahl zwischen einem Mann und einer Frau, sagt Maillard. Zuerst seien sie hier alle Gewerkschafter: „Wir kämpfen gegen jede Ungerechtigkeit, ob wir selbst davon betroffen sind oder nicht!“ Nach sieben Minuten wird Maillard - er ist gerade daran zu erklären, dass er trotz seines Spitznamens kein „Bulldozer“ sei - von einer Delegierten unterbrochen, seine Redezeit sei um. Maillard ignoriert den Zwischenruf, fährt fort: Ganz der Bulldozer halt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) wählt an diesem Samstag eine neue Spitze. Verbände und Parteien in der Schweiz bestimmen ihre PräsidentInnen häufig nach internen Ausmarchungen per Akklamation. Dass es beim SGB zu einer demokratischen Wahl kommt, zeigt alleweil die Lebendigkeit der Gewerkschaftsbewegung. Immer diese Zuschreibungen. Maillard, SP-Regierungsrat in der Waadt, ist als Favorit ins Rennen gestartet, er wurde von der mächtigen Einzelgewerkschaft Unia nominiert. Doch der Druck ist hoch, dass eine Frau den SGB präsidieren sollte. Vor Maillard hat Barbara Gysi gesprochen, SP-Nationalrätin aus St. Gallen, Kandidatin des kleineren VPOD. In den letzten Wochen (…). Kaspar Surber.
WOZ, 30.11.2018.
Personen > Surber Kaspar. SGB. Präsidium. WOZ, 2018-11-30.
Ganzer Text
02.11.2018 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Paul Rechsteiner
Interview
Präsident
SGB
Volltext
Paul Rechsteiner war 20 Jahre lang SGB-Präsident. Wie er wurde, was er ist. Nach 20 Jahren an der Spitze des Gewerkschaftsbundes tritt Paul Rechsteiner zurück. Höchste Zeit für ein etwas persönlicheres Bilanz-Gespräch. Work: Paul Rechsteiner, 66, geboren in St. Gallen, Mutter Putzfrau, Vater Hilfsarbeiter, katholische Schule, Ministrant, dann Anwalt, mit 34 SP-Nationalrat, mit 46 Chef des ¬Gewerkschaftsbundes, seit 2011 Ständerat. Habe ich was vergessen? Paul Rechsteiner: Lassen wir das mal so stehen. Sie haben eine Blitzkarriere hinter sich, sind Schnellredner, immer auf Draht. Laufen Sie eigentlich der Zeit weg, oder läuft die Zeit Ihnen weg? Die Zeit ist endlich, das ist so, auch meine. Und was das Sprechtempo anbelangt: ich kann auch getragener reden, je nachdem, wo und mit wem ich rede. Gehen wir mal in der Zeit ganz zurück, in Ihre Jugend. Wie wird man ein roter Paul im schwarzen St. Gallen? Wie bei allen anderen hat auch bei meiner Politisierung das Milieu eine Rolle gespielt, in das ich hin-eingeboren worden bin. Ich wurde sehr früh dafür sensibilisiert, was Machtverhältnisse sind. Aber, für eine Politisierung braucht es nicht nur das Sein, sondern auch das Bewusstsein. Es war eine Aufbruchszeit, damals in den 1960er Jahren. Wir erlebten die erste Mondlandung, die Bürgerrechtsbewegung in den USA, all das war prägend. Erstmals gab es mehr Studierende als Bauern. Das war, soziologisch gesehen, ein grosser Umbruch. 1968 war ich sechzehn: Ich sehe noch die Bilder der beiden 200-Meter-Läufer John Carlos und Tommie Smith, wie sie an der Siegerehrung an der Olympiade die (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 2.11.2018.
Personen > Rechsteiner Paul. Interview Marie-Josée Kuhn. Work online, 2018-11-02.
Ganzer Text
29.03.2018 Frankreich
Personen
Regierung
Work
Oliver Fahrni
Politik
Präsident
Volltext
Der französische Präsident pflegt die soziale Verachtung. "Leute, die nichts sind". Macron beleidigt Arme und Arbeitslose als "Tagediebe". Unter der glatten Pariser Politur ist er brutal einfach gestrickt. Kürzlich gab es eine Szene mit französischen Rentnern. Präsident Macron (41) federt aus dem Dienstwagen und beginnt mit dem Händetätscheln, um für seinen Rentenabbau zu werben: "Sie müssen Opfer bringen." Küsschen. Da sagt eine Frau: "Sie fressen uns auf, Herr Präsident. Ich habe 44 Jahre lang gearbeitet, und jetzt habe ich weniger als 800 Euro zum Leben." Macron sofort: "Das stimmt nicht!" Er sagt nicht: "Wie kann das sein?" Er weiss nichts über die Verhältnisse dieser Frau, aber er weiss es besser. Schliesslich hat er ja Eliteschulen absolviert. Schliesslich ist er reich. Schliesslich ist er Präsident. Glatt poliert. Manchmal geht es mit Macron einfach durch. Seit seine Umfragewerte sinken, immer häufiger. Da werden aus Arbeitslosen "Tagediebe", aus Armen " Leute, die nichts sind", und wer einen Widerspruch wagt, hört sich "Analphabet" geschimpft. Und wehrt sich jemand gegen Entlassungen, will der nur "foutre le bordel", eine derbe Formulierung für "den Laden aufmischen". Natürlich hat man ihn danach nur falsch verstanden. Er pflege halt ein "komplexes Denken", sagt er. Tatsächlich aber ist sein Weltbild, unter einer glatten Pariser Politur, brutal einfach gestrickt. Er allein weiss, was für Frankreich gut ist. Sträuben sich (…). Oliver Fahrni.
Work online, 29.3.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich. Präsident. Work online, 2018-03-29.
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10.10.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Interview
Präsident
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Interview mit Giorgio Tuti nach 100 Tagen als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich kämpfe gegen Dumping!“ Seit 100 Tagen steht SEV-Präsident Giorgio Tuti der-Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) vor. Das ist ein guter Grund, die heissen Themen der Eisenbahnpolitik genauer zu betrachten. Giorgio, wie fühlst du dich nach 100 Tagen an der Spitze der ETF-Eisenbahnsektion? Ich fühle mich wohl an der Seite meines Steering Committees, das aus 8 Personen besteht, die sehr gute Zusammenarbeit leisten. Das habe ich während unserer Retraite vom 4. und 5. Juli bemerkt, wo wir gemeinsam unsere Arbeitsweise festgelegt und die Aufgaben verteilt haben. Das Klima war sehr kollegial und konstruktiv. Wir sind ein echtes Team – das ist mir sehr wichtig. Mit welchen Problemen hat das Personal der europäischen Eisenbahnen zurzeit vor allem zu kämpfen? Für die Arbeit der ETF-Eisenbahnsektion wurden am ETF-Kongress Ende Mai in Barcelona drei Prioritäten festgelegt: der Kampf gegen Privatisierung und Liberalisierung, das Bekämpfen von Sozialdumping und den Schutz der Arbeitnehmenden einerseits und der Eisenbahn andererseits. Das Steering Committee hat jetzt einen Aktionsplan erstellt, den die Eisenbahnsektion am 30. November diskutieren wird. Woraus besteht dieser Aktionsplan? Kannst du uns Einblick in die wichtigsten Punkte gewähren? Der Fokus liegt natürlich auf den Prioritäten, die ich eben aufgezählt habe. Der Plan ist in drei Phasen unterteilt: In einem ersten Schritt werden die schlimmsten Dumping-Praktiken in Europa – also Dumping bei Lohn, Arbeitszeit und (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Interview. SEV, 2017-10-10.
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22.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
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Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF). „Nach der Wahl schlief ich noch besser“. Am 9. März ist Giorgio Tuti an die Spitze der Eisenbahnsektion der ETF gewählt worden. Der SEV-Präsident blickt in unserem Interview auf diese Wahl zurück und nach vorne auf die Herausforderungen, die ihm dieses neue Amt in den nächsten vier Jahren bringen wird. Gross ist die Zahl der Gewerkschaften, die davon träumen, ihren Präsidenten an der Schlüsselstelle eines Dachverbandes zu platzieren. Nach dem ETF-Kongress von Ende Mai in Barcelona wird Tuti quasi als höchster Eisenbahngewerkschafter Europas amten. Wie hat er diese Wahl erlebt? Giorgio, hast du in der Nacht vor der Wahl gut geschlafen? Ja, und in der Nacht danach noch besser (lacht). Auch wenn du der einzige offizielle Kandidat warst, war diese Wahl nicht nur eine Formalität… Es handelte sich um eine wirkliche Wahl. Niemand hat gegen mich gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Diese Einstimmigkeit macht natürlich Freude, bedeutet aber auch einen gewissen Druck, denn ich stehe nun gegenüber jenen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, in der Schuld. Worauf ist dieses Vertrauen zurückzuführen? Einerseits auf meine klaren Positionsbezüge in den letzten Jahren im Exekutivausschuss der ETF und in der Eisenbahnsektion. Andererseits auf das Image des SEV in Europa. Die Arbeit, die unsere Gewerkschaft in der Schweiz leistet, insbesondere in der Verkehrs- und Vertragspolitik, hat einen guten Ruf und Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene. Der SEV ist glaubwürdig, das hat meine Kandidatur begünstigt. Geholfen hat mir (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 22.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Präsident ETF. SEV, 2017-03-22.
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09.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
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Giorgio Tuti an der Spitze der europäischen Bahngewerkschaften. Der Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) Giorgio Tuti wurde heute Donnerstag, 9. März, zum Präsidenten der Eisenbahnsektion der europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) gewählt. Tutis oberstes Ziel ist es, den sozialen Dialog in der Eisenbahnbranche wiederzubeleben. Die Delegierten der Europäischen Transportarbeiterföderation wählten am Donnerstag, 9. März, Giorgio Tuti zum Präsidenten der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich bin sehr glücklich über diese Wahl. Die europäischen Gewerkschaften haben mir ihr Vertrauen geschenkt und das freut mich ausserordentlich“, sagt Giorgio Tuti, 53-jährig. Nach seinem Amtsantritt am ETF-Kongress in Barcelona vom 22. bis 26. Mai wird er die Leitung der Sektion übernehmen und die Verhandlungsdelegation der Arbeitnehmerseite im sozialen Dialog anführen. Er will alles daran setzen, diese ins Stocken geratene Verhandlungsplattform wieder in Schwung zu bringen. „Um zu verhindern, dass der Preis für die Liberalisierung und den Wettbewerb von den Arbeitnehmenden bezahlt wird, sind flankierende Schutzmassnahmen unabdingbar“ plädiert Tuti. Die Sektion, welche Giorgio Tuti künftig präsidieren wird, besteht aus 83 Eisenbahngewerkschaften aus 37 europäischen Ländern mit rund 850‘000 Beschäftigten. Als ihr Präsident ist Tuti nun der oberste Bahngewerkschafter Europas. „Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für die Kandidatur, weil es auch für den SEV sehr wichtig ist, auf europäischer Ebene präsent zu sein und mitreden zu können“, begründet Tuti seinen Entscheid, (…).
SEV, 9.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Präsident. SEV kontakt, 2017-03-09.
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06.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Karin Taglang
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
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Der SEV-Präsident kandidiert für das Präsidium der ETF-Eisenbahnsektion. Giorgio Tuti stellt sich zur Wahl. Giorgio Tuti ist seit acht Jahren Präsident im SEV. Jetzt kandidiert er für das Präsidium der Eisenbahnsektion in der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF). Die Wahl findet am 9. März statt. Wird Giorgio Tuti zum obersten europäischen Bahngewerkschafter? „Ich werde nicht nach Brüssel ziehen, falls ich gewählt werde. Der SEV bleibt mein Hauptgeschäft“, betont Giorgio Tuti gleich zu Beginn des Gesprächs mit kontakt.sev. Es war auch gar nicht sein Ziel, für das Präsidium der ETF-Eisenbahnsektion zu kandidieren, sondern er wurde von der deutschsprachigen Ländergruppe vorgeschlagen. „Später sicherten mir auch andere Länder wie zum Beispiel Frankreich, Belgien und die nordischen Länder ihre Unterstützung zu.“ Nach reiflicher Überlegung entschied er sich für die Kandidatur, da sie auch für den SEV wichtig ist. Tuti ist bereits heute im Exekutivausschuss der ETF, die in Brüssel angesiedelt ist. Die Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation besteht aus 83 Eisenbahngewerkschaften aus 37 europäischen Ländern und umfasst rund 850‘000 Beschäftigte. Das klingt nach viel Arbeit: „Konkret müsste ich als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion die Sitzungen der Sektion leiten und mit den Mitgliedern der Sektion die Gewerkschaftsposition definieren“, erklärt Tuti. Zudem würde er die Verhandlungsdelegation im sozialen Dialog führen. Auf europäischer Ebene sei der soziale Dialog – die Verhandlungsplattform zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer – ins Stocken geraten. (…). Karin Taglang.
SEV, 6.3.2017.
Personen > Taglang Karin. ETF. Giorgio Tuti. SEV, 2017-03-06.
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03.02.2017 USA
Frauen
Personen
Work
Ralph Hug
Marie-Josée Kuhn
Demonstration
Präsident
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Die Pussy-Muschis schlagen zurück. Trump & Co.: Jetzt gehen die Frauen auf die Strasse. Ob in Polen oder in den USA: wo rechtskonservative Männerregierungen das Steuer übernehmen, attackieren sie die Rechte der Frauen. Zum Beispiel das Recht auf Abtreibung. Doch sie sollten die Frauen besser nicht unterschätzen. Washington, 21. Januar, Frauenmarsch. Auf der Bühne stiefelt Schauspielerin Ashley Judd mit ihren Cowgirlboots hin und her. Sie heizt den Frauen ein – mit dem Rap der 19jährigen Nina Donovan aus Tennessee. Hart, schnell, schrill: „Ich bin eine böse Frau (nasty woman)! Eine laute, vulgäre Frau – und stolz darauf (nasty, vulgar and proud)! Und ich sage euch: Unsere Pussies sind nicht zum Grapschen da. Unsere Muschis sind zu unserem Vergnügen da. Und um neue Generationen böser, vulgärer, stolzer, christlicher, muslimischer, buddhistischer und Sikh-Frauen zu zeugen, neue Generationen böser Frauen. Wenn du also eine böse Frau bist oder eine liebst, die es ist, dann ruf jetzt: Hell, yes!“ Hell, yes! Zum Teufel mit Trump. „Dump the Trump“: Versenkt ihn! Eine halbe Million Frauen (und Männer) protestierten alleine in Washington gegen den Grapscher-Präsidenten der USA. Die grössten Kundgebungen seit Vietnam. Girlpower gegen Trumptower. Junge Frauen, ältere Frauen, ganz alte Frauen, Mütter mit Töchtern. Bürgerrechtsaktivistinnen, Feministinnen, Anti-Globalisierungs-Aktivistinnen, ehemalige Anti-Vietnam-Aktivistinnen, Mütterberatungsaktivistinnen, Umweltaktivistinnen, (…). Mit Fotos. Marie-Josée Kuhn, Mitarbeit und Recherche: Ralph Hug.
Work, 3.2.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Frauen. Donald Trump. Work. 2017-02-03.
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