Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Berner Tagwacht
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 110

1 2 3 4 5
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.01.2003 Burgdorf
Berner Tagwacht
Kornhaus

Eröffnung
Ein schönes, teures Haus für die kulturelle Mehrheit. Festliche Eröffnung des Kornhauses. Mit Fotos. Berner Tagwacht 24.8.1991
05.01.2003 BE Kanton
Berner Tagwacht
Personen
SP BE Kanton
Margrit Meier
Lohn
34'000 Franken sind uns nicht genug. Margrit Meier, SP-Grossrätin. Berner Tagwacht 8.2.1988
03.04.1997 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
Verwaltungsreform
Regine Aeppli
NPM
New Public Management und das Primat der Politik. "NPM", ein Ufo vor dem Hintergrund der Krise. Grosse Worte, zurückhaltende Taten: Das ist bisher der Output des NPM. Trotzdem wäre es verfrüht, NPM als untauglich zu bezeichnen. Aber: Das Primat der Politik muss ins Zentrum der NPM-Diskussion gerückt werden. Sonst läuft das Kundinnen-freundliche Verwaltungsmodell unter anderem Gefahr, zur Vorzugsbehandlung von mächtigen Lobbies zu werden. Regine Aeppli. 
Berner Tagwacht 3.4.1997
03.04.1997 Nidau
Berner Tagwacht
SP Nidau
Stadtrat

Stadtpräsidentenwahl
Volltext

Stadtrat Nidau. SP sucht Ersatz. Keine Nachrutschenden Der erst seit Anfang Jahr amtierende Stadtratspräsident von Nidau, Thomas Frutschi, zieht aus dem Grafenstädtchen bei Biel weg und muss deswegen per Ende April demissionieren. Weil seine Partei, die SP, keine Ersatzleute mehr auf der Liste hat, gelangt eine Spezialbestimmung zur Anwendung. Wie es gestern in einer Mitteilung hiess, ist das Potential an Nachrutscherinnen und Nachrutschern auf der SP-Liste der Gemeindewahlen 1993 erschöpft. Deshalb werden nach dem Rücktritt Frutschis die seinerzeitigen UnterzeichnerInnen des SP-Wahlvorschlags aufgefordert, innert 30 Tagen einen Ersatzvorschlag einzureichen. (...).

Berner Tagwacht. Donnerstag, 3.4.1997.
SP Nidau > Stadtrat. Ersatzwahl. 3.4.1997.doc.

SP Nidau. Stadtrat. Ersatzwahl. 3.4.1997.pdf

06.02.1997 Burgdorf
Berner Tagwacht
Freie Liste

Ökologie
Ökologie als Markenzeichen. Die Freie Liste weist den Entwurf zum regionalen Richtplan zurück und beantragt dem Planungsverband Region Burgdorf, die Arbeiten nicht weiterzuführen. (...). Berner Tagwacht 6.2.1997
23.01.1997 Bern
Berner Tagwacht
Verwaltung Bern
Ursula Hirt
Sozialpolitik
Verwaltungsreform
Volltext
Neue Stadtverwaltung Bern. Der sozialpolitische Bumerang. Der „Neuen Stadtverwaltung Bern (NSB)“ weht von allen Seiten ein warmer Wind der Anerkennung entgegen. Ein Postulat von Ursula Hirt (GB) fordert heute im Stadtrat jedoch wider die Bise des freien Wettbewerbes den Einbau von sozialpolitischen und ökologischen „Sicherungen“. In einer Kinderkrippe können Sprösslinge aus vermögendem Haus auf der Warteliste gegen Entgelt die Überholspur nehmen. In diesem fiktiven Beispiel hätten die übereifrigen Leiterinnen der Krippe gewinnorientiert und somit betriebswirtschaftlich geschickt gehandelt. Die neue Verwaltungsführung fordert von den Angestellten der drei Pilotprojekte (Strasseninspektorat, Berufsfeuerwehr und Jugendamt) bekanntlich vor allem ein kostenbewussteres Denken. Könnte der nahe Mutterschaftsurlaub der neuen Mitarbeiterin das Produktebudget nicht etwas zu fest belasten? Ist die Rücksichtnahme auf ökologische Kriterien nicht zu kostspielig? Sozialverträglich Leistungskriterien. „Im Projekt NSB ist ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden», erklärt Ursula Hirt (GB), „dass Frauenanliegen, soziale und ökologische Massnahmen und Errungenschaften bei der Annäherung der Verwaltung an die Privatwirtschaft auf der Strecke bleiben.“ (…).
Samuel Reber.
Berner Tagwacht, 23.1.1997.
Berner Tagwacht > Verwaltung Bern. Verwaltungsreform. Sozialpolitik. TW, 1997-01-23.
Ganzer Text
23.01.1997 Bern
Berner Tagwacht
Verwaltung Bern
Ursula Hirt
Sozialpolitik
Verwaltungsreform
Volltext
Neue Stadtverwaltung Bern. Der sozialpolitische Bumerang. Der „Neuen Stadtverwaltung Bern (NSB)“ weht von allen Seiten ein warmer Wind der Anerkennung entgegen. Ein Postulat von Ursula Hirt (GB) fordert heute im Stadtrat jedoch wider die Bise des freien Wettbewerbes den Einbau von sozialpolitischen und ökologischen „Sicherungen“. In einer Kinderkrippe können Sprösslinge aus vermögendem Haus auf der Warteliste gegen Entgelt die Überholspur nehmen. In diesem fiktiven Beispiel hätten die übereifrigen Leiterinnen der Krippe gewinnorientiert und somit betriebswirtschaftlich geschickt gehandelt. Die neue Verwaltungsführung fordert von den Angestellten der drei Pilotprojekte (Strasseninspektorat, Berufsfeuerwehr und Jugendamt) bekanntlich vor allem ein kostenbewussteres Denken. Könnte der nahe Mutterschaftsurlaub der neuen Mitarbeiterin das Produktebudget nicht etwas zu fest belasten? Ist die Rücksichtnahme auf ökologische Kriterien nicht zu kostspielig? Sozialverträglich Leistungskriterien. „Im Projekt NSB ist ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden», erklärt Ursula Hirt (GB), „dass Frauenanliegen, soziale und ökologische Massnahmen und Errungenschaften bei der Annäherung der Verwaltung an die Privatwirtschaft auf der Strecke bleiben.“ (…).
Samuel Reber.
Berner Tagwacht, 23.1.1997.
Berner Tagwacht > Verwaltung Bern. Verwaltungsreform. Sozialpolitik. TW, 1997-01-23.
Ganzer Text
15.01.1997 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

Privatisierung
Verwaltungsreform
Volltext
Öffentliche Unternehmen - weniger Politik, mehr Unternehmertum. Unternehmertum von Staates wegen. Es naht das Ende der Staatsbetriebe: Der Bund will seine öffentlich-rechtlichen Unternehmen von politischen Fesseln befreien und ihnen mehr Raum für unternehmerisches Denken geben. Nicht mehr altgediente ParteienvertreterInnen sollen in den Leitungsgremien Einsitz nehmen, sondern Fachleute. Die politische Kontrolle soll für den „service public“ aber trotzdem gewährleistet sein. Wer kennt sie nicht, die vielen altgedienten Politikerlnnen, welche in PTT und SBB-Verwaltungsräten, kantonalen Bankräten oder den Verwaltungsräten der halbstaatlichen Energiekonzerne sitzen? Sie beziehen dicke Sitzungsgelder und sind für Schönwetterlagen gerade gut. Kommen die Konzerne jedoch in Schräglage, sind die viel zu grossen Verwaltungsräte für das Krisenmanagement zu träge und es fehlt das Know-How. Oder aber: Die halbstaatlichen Betriebe haben auch bei gutem Management die Freiräume zum unternehmerischen Handeln nicht. Hautnah erleben dies die Krisenbetriebe SBB, Swissair und die Post, aber auch kantonale Unternehmungen wie Privatbahnen und Energieproduzentlnnen. Kurz: die Zeiten der „bhäbigen“ gemischtwirtschaftlichen Unternehmen sind vorbei, neue Führungs- und Strukturmodelle sind gefragt. Aus diesen Gründen geht der Bund - federführend ist da Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement (EVED - nun in die Offensive: (…). Berner Tagwacht, 15.1.1997.
Berner Tagwacht > Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. Privatisierung. TW, 1997-01-15.
Ganzer Text
20.12.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

Bundesämter
Verwaltungsreform
Volltext
Vorschläge zur Reorganisation der Bundesverwaltung. Adolf Ogis EMD soll zum Sicherheitsdepartement werden. Das „grüne“ Bundesamt soll von Ruth Dreifuss zu Moritz Leuenberger wechseln, Adolf Ogi ein Sicherheitsdepartement erhalten, Dies sind zwei der Expertenvorschläge zur Reorganisation der Bundesverwaltung. Erste Entscheide des Bundesrates sind bis Ende März 1997 zu erwarten. Mit der Verwaltungsreform will der Bundesrat die Effizienz der Aufgabenerfüllung steigern und Kosten sparen. Die Strukturen der Departemente sollen besser den Kriterien der Ausgewogenheit, Homogenität und Führbarkeit genügen, wie Bundeskanzler François Couchepin bei der Vorstellung der Expertenvorschläge am Donnerstag in Erinnerung rief. Für eine erste Phase schlägt die Beratungsfirma Arthur Andersen in drei Varianten eine Neuzuordnung bestimmter Aufgaben an die Departemente vor. Nach Auskunft ihres Schweizer Leiters Andreas Bürge kann diese Strukturverbesserung mit dem erwünschten Sparpotential von fünf Prozent innert 12 bis 24 Monaten umgesetzt werden, sofern der Bundesrat mit der Neuauflage des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes (RVOG) die erforderlichen Kompetenzen erhält. Auch ohne Sport „zivileres“ EMD. (…). sda.
Berner Tagwacht, 2012.1996.
Berner Tagwacht > Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. Bundesämter. TW, 1996-12-20.
Ganzer Text
07.12.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

Verwaltungsreform
Volltext
New Public Management beim Bund: Meteorologische Anstalt und Landestopographie als Pilotprojekte. Hoffen auf mehr Effizienz. Der Bund erprobt das New Public Management (NPM): Als erste Bundesämter werden die Schweizerische Meteorologische Anstalt (SMA) und die Landestopographie (L+T) ab 1997 mit Leistungsauftrag und Globalbudget geführt. Damit verbunden ist ein Sparauftrag. Weitere Ämter sollen 1998 und 1999 folgen. Die vom Bundesrat gutgeheissenen Leistungsaufträge der SMA und der L+T gelten für 1997 bis 1999. Im Rahmen der vorgegebenen Ziele und Strategien erhalten die beiden Bundesämter mehr unternehmerischen Spielraum, um ihre Aufgaben effizienter und kundennäher zu erfüllen. Gleichzeitig müssen sie ihre Ausgaben in den ersten beiden Jahren um fünf Prozent und bis Ende 2000 um weitere fünf Prozent senken. Die SMA hat den Auftrag, die dem Bund übertragenen meteorologischen und klimatologischen Aufgaben als nationaler Wetterdienst und Kompetenzzentrum der Schweiz zu erfüllen. Ihr Angebot wird in fünf Produktegruppen gegliedert, nämlich in die Grundinformationen (inkl. militärischer Wetterdienst), den Flugwetterdienst, die Warnungen, die Unterstützung der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) und die kommerziellen erweiterten Dienstleistungen. (…).(sda).
Berner Tagwacht, 7.12.1996.
Berner Tagwacht > Meteorologische Anstalt, Verwaltungsreform. TW, 7.12.1996.
Ganzer Text
13.11.1996 TG Kanton
Berner Tagwacht
Freiheitspartei

Freiheitspartei
Rassismus
FPS-„Sozialrambo“. Bezirksgericht Bischofszell: Weinfelder Fürsorger darf „Sozialrambo“ genannt werden. Berner Tagwacht 13.11.1996
11.10.1996 Nidau
Berner Tagwacht
Gemeinderat
Personen
SP Nidau
Stadtrat
Peter Rolli
Austritte
Volltext

Nidauer SP. Spaltung. Aderlass Der rechte Flügel der SP Nidau spaltet sich von der Mutterpartei ab und gründet eine eigene Gruppierung, die „Vereinigung Pro Nidau“ (VPN). Vier von elf Nidauer SP-Stadträten und einer der sozialdemokratischen Gemeinderäte gehören zu den ÜberläuferInnen. Der frischgebackene Präsident der Nidauer SP, Peter Rolli, erst seit zehn Tagen im Amt, bestätigte gestern einen Bericht des „Bieler Tagblatts“. „Erst heute habe ich einige der Austrittsschreiben erhalten“, erklärte der überraschte Rolli gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er wolle nun mit einigen der Beteiligten noch Gespräche führen. Von einer dramatischen Schwächung der SP im Stadtparlament des Grafenstädtchens bei Biel mag der Parteipräsident indes nicht sprechen. Zwar schrumpft seine Fraktion von elf auf sieben Mitglieder, doch sei die SP im freisinnig dominierten 30köpfigen Stadtrat ohnehin in der Minderheit gewesen. (...).

Berner Tagwacht. Freitag, 11.10.1996.
SP Nidau > Austritte. 11.10.1996.doc.

SP Nidau. Austritte. 11.10.1996.pdf

05.09.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Regierung Schweiz

Regierungsreform
Volltext
Bundesrat will neue Vorlage zum Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz. Neuer Anlauf ohne Sekretäre. Dann eben ohne Staatssekretäre: Der Bundesrat will dem Parlament wenn möglich schon im Winter ein „entschärftes“ Regierungs- und Verwaltungsorganisatiosgesetz (RVOG) vorlegen. Die Diskussion über eine Vergrösserung des Kollegiums und ein neues Regierungsmodell folgt später. Das Nein zum RVOG in der Referendumsabstimmung vom 9. Juni dieses Jahres galt klar den neuartigen Staatssekretärinnen und Staatssekretären, die Führungs- und Vertretungsfunktionen zur Entlastung der Regierungsmitglieder hätten übernehmen' sollen. Zahlreiche andere Neuerungen blieben unbestritten und fanden sogar die ausdrücklich Unterstützung der RVOG-Gegner. Dies gilt namentlich für die Organisationskompetenz des Bundesrates und für die Einführung neuer Methoden der Verwaltungsführung (Stichwort New Public Management). Bei dieser Ausgangslage beschloss der Bundesrat am Mittwoch, unverzüglich eine Neuauflage des RVOG mit den unbestrittenen Elementen vorzubereiten. Laut Bundeskanzlei sollte diese Vorlage für die Wintersession bereit sein. Auf die neuen Staatssekretäre wird verzichtet. Stattdessen will der Bundesrat die Regelung des geltenden Verwaltungsorganisationsgesetzes (VwOG) für die Titular-Staatssekretäre übernehmen. (…). (sda).
Berner Tagwacht, 5.9.1996.
Berner Tagwacht > Regierungsreform. Staatssekretäre. TW, 5.9.1996.
Ganzer Text
02.08.1996 ZG Kanton
Berner Tagwacht
Verwaltung

NPM
Verwaltungsreform
Volltext
Zentralschweiz setzt auf „New Public Management“. Zug hält nichts von „Modeströmung“. Die Idee des „New Public Management“ ist auch in die Zentralschweiz vorgedrungen. Nicht in allen Kantonen ist die Begeisterung allerdings gleich gross. Der Kanton Zug tanzt gar aus der Reihe: Dort erachten Regierung und Parlament NPM als untauglich zur Lösung der konkret anstehenden Fragen. Effizient und bürgernah verwalten, insbesondere aber Kosten sparen: Das verspricht „New Public Management“ (NPM) - auf deutsch zumeist „Wirkungsorientierte Verwaltung“. Der schuldengeplagte Kanton Luzern stieg denn auch als erster in der Zentralschweiz auf den NPM-Zug auf. Ab 1997 arbeiten versuchsweise zehn Dienststellen nach dem NPM-System mit den drei Hauptsäulen Leistungsauftrag, Globalkredit und Controlling. Ziel ist ein massgeschneidertes Modell für ein „kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen Kanton Luzern“. Allerdings blieb Luzern auf halbem Weg stehen. Zwar wurden das Organisationsrecht und die Verwaltungsrechtspflege reformiert. Doch die Revision der Staatsverfassung, die Volk und Parlament die gegenüber einer NPM-gestärkten Regierung und Verwaltung notwendigen Rechte und Einflussmöglichkeiten sichern könnte, wurde auf die lange Bank geschoben: (…). (sda). Gaby Gerteis.
Berner Tagwacht, 2.8.1996.
Berner Tagwacht > Verwaltungsreform ZG Kanton. TW, 2.8.1996.
Ganzer Text
11.05.1996 Bern
Berner Tagwacht

Konzept
Redaktion
Volltext

Vor 14 legen erschien Berner Tagwacht - Die Neue. Blitzstart für einen Marathon. Berner Tagwacht - die Neue hat eingeschlagen. Vierzehn Tage nach dem Start stellt das BT-Team bei den Leserinnen und Lesern durchwegs gute Reaktionen fest. Die Zeitung sei lesbarer  und  übersichtlicher geworden, die Titelseite sei frech, spreche an und lade zum Lesen ein. Die BT ist zum Gespräch geworden: Die Leute haben in den Medien von unserem Frühlingsschwung gelesen oder konnten sich eine Woche lang jeden Morgen im Berner Bahnhof mit einem Exemplar eindecken; Viele liessen sich von der Aktion „10für10“ überzeugen und lesen jetzt die BT 10 Wochen lang auf Probe. Das für bescheidene 10 Franken. Über 500 ProbeleserInnen sind es bereits, welche den Sprung gewagt haben und die täglich den Vergleich mit anderen Medien machen. Uns freut dieser Zuzug sehr. (...).

Berner Tagwacht. Samstag, 11.5.1996.doc.

Die Neue. Redaktion. 11.5.1996.pdf

30.04.1996 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

Verwaltungsreform
Volltext
Kaspar Villiger zur RVOG-Abstimmung. Ein Ja zum Reformkurs. Ein Nein zum RVOG würde laut Bundesrat Kaspar Villiger nicht nur die Staatssekretäre bodigen, sondern der ganzen Verwaltungsreform den Schwung nehmen. Noch sieht der Finanzminister allerdings eine Siegeschance. Im Februar jedenfalls war im Volk die Unwissenheit klar grösser als der Widerstand. Den Gegnern zufolge wird es nach einer Ablehnung des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes (RVOG) am 9. Juni ein Leichtes sein, die unbestrittenen Elemente - die vermehrte Organisationsfreiheit des Bundesrates und die Grundlage für das „New Public Management“ - neu aufzulegen und ohne Referendum über die Bühne zu bringen. An einem Informationsgespräch warnten Bundesrat Villiger und Bundeskanzler François Couchepin am Montag in Bern vor dieser Erwartung. Keine problemlose Neuauflage. Nicht nur seien die Staatssekretäre als neue Führungsfiguren ein wichtiges Element der Verwaltungsreform, sagte Villiger: Wenn das RVOG scheitere, nehme dies den ganzen Bestrebungen für eine effizientere Administration ihren Schwung. (…).
Berner Tagwacht, 30.4.1996.
Berner Tagwacht > Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. TW, 1996-04-30.
Ganzer Text
12.03.1996 BE Kanton
Bern
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

FdP
Privatisierung
Verwaltungsreform
Volltext
HIV mochte Verwaltung beraten. Der Handels- und Industrieverein (HIV) Sektion Bern begrüsst zwar die laufenden Versuche einer effizienteren Verwaltungsführung, hat aber auch Bedenken. Der Grund: Die effiziente Verwaltung könnte zur unliebsamen Konkurrenz der Wirtschaft werden. Die Verwaltungen von Stadt und Kanton Bern werden auf Effizienz und Bürgerinnen-Nähe getrimmt - mit New Public Management (NPM). Unter dem Strich soll NPM auch finanziell etwas einfahren, da die Amtsstellen zu Profit-Centers werden. NPM gedeiht zwar auf dem Boden der rosa Parteien besonders gut; angesichts der Mischung von Effizienz und Spareffekt fällt es aber auch bei der Rechten auf fruchtbaren Boden. Aber zumindest deren Gewerbeflügel stellt sich mit NPM offenbar ein Problem: Die effiziente Verwaltung darf mit ihren „Produkten“, wie die Dienstleistungen in NPM-Deutsch heissen, die Privatwirtschaft nicht konkurrenzieren. Die HIV-Sektion Bern bestellte deshalb beim Büro Ecoplan eine Studie über verschiedene Versuche in Stadt und Kanton. Der Auftrag: „Welche Chancen und Gefahren erwachsen der Privatwirtschaft mit dem NPM? Sollen staatliche Stellen überhaupt Leistungen für Dritte erbringen dürfen? Welche Anforderungen sind zu erfüllen, wenn staatliche Stellen am Markt auftreten?“ (…).
Berner Tagwacht, 12.3.1996.
Berner Tagwacht > Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. HIV. TW, 1996-03-12.
Ganzer Text
21.12.1995 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
Richard Müller
Autopartei
Faschismus
Berührungspunkte mit Nazitum. Richard Müller. Berner Tagwacht. 21.12.1995
21.12.1995 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
Richard Müller
Autopartei
Berührungspunkte mit Nazitum. Richard Müller. Berner Tagwacht, 21.12.1995
26.08.1995 Köniz
Berner Tagwacht
Verwaltung

Verwaltungsreform
Volltext
Köniz startet NPM-Pilotversuch. Mitdenken und Entscheiden gefordert. Die Könizer Sozialberatung und die Kindertagesstätten sollen während zwei Jahren nach den Grundsätzen des New Public Management geführt werden. Gleichzeitig mit dem Voranschlag 1996 wird das Parlament zum Vorschlag des Gemeinderates Stellung nehmen. Stimmt der Grosse Gemeinderat Mitte September zu, so werden die Könizer Sozialberatung und die Kindertagesstätten 1996 und 1997 mit einem Nettobudget und einem Leistungsauftrag ausgestattet. In einem Pilotversuch soll ausgelotet werden, ob und wie sich die Grundsätze des New Public Management (NPM) auf die Gemeindeverwaltung anwenden lassen. Ziel des Gemeinderates ist es, mit dem Versuch neue Führungsinstrumente auszuprobieren. Global- statt Detailbudgets und Leistungsauftrag. Statt einem Detailbudget erhalten die beiden Amtsstellen ein Globalbudget: Das Parlament kann somit nicht mehr zu jedem einzelnen Ausgabe- oder Einnahmepunkt Stellung nehmen, sondern beschliesst nur noch das gesamte Budget und - daran gekoppelt - einen Leistungsauftrag, den es zu erfüllen gilt. „Wir verschieben damit Kompetenzen auf eine untere Stufe“, erläuterte Gemeinderat Daniel Pauli (SVP) an der gestrigen Medienkonferenz, „das steigert die Motivation und die Innovation.“ (…).
Berner Tagwacht, 26.8.1995.
Berner Tagwacht > Verwaltung Köniz. Verwaltungsreform. TW, 26.8.1995.
Ganzer Text
27.05.1995 Bern
Berner Tagwacht

SVP
Ist Globi Mitglied der Auns/SVP? Diese Frage stellt sich hinsichtlich des neuen Globi-Buches, das im Juli erscheinen soll und den in die Jahre gekommenen ewigen Lausbuben in eindeutige Nähe zu Dr. Blochers Heimatverein Auns rückt. (...). Mit Karikaturen. Berner Tagwacht 27.5.1995
10.02.1995 BE Kanton
Berner Tagwacht
Verwaltung BE Kanton

Verwaltungsreform
Volltext
Kanton Bern lanciert „Verwaltung 2000“. „Aufbruch in neues Verwaltungszeitalter“. Mit einer neuen, leistungs- und wirkungsorientierten Verwaltungsführung will der Kanton Bern seinen Staatshaushalt mittel- und langfristig um 10 bis 15 Prozent entlasten. Mit sieben Pilotprojekten soll das neue Management in den kommenden vier Jahren erprobt werden. Im Zentrum des grossangelegten Pilotversuches, in den rund 15 Prozent des gesamten Staatspersonals involviert sein wird, steht die klare Trennung der politisch-strategischen Staatsleitung von der betrieblich-operativen Verwaltungsführung, wie Finanzdirektor Hans Lauri (SVP) am Donnerstag an einer Pressekonferenz erklärte. Die Verantwortung für das operative Tagesgeschäft soll nach unten delegiert und damit die Identifikation und Motivation des Personals gestärkt werden. Der Grosse Rat wird somit beispielsweise nicht mehr, wie heute mit der budgetorientierten Steuerung, über Dienstkleider oder Büromaterial entscheiden. Den politischen Behörden wird künftig vielmehr die Definition der erwarteten Leistung in den verschiedenen Bereichen obliegen, für die sie das jeweilige Kostendach festlegen. Öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Formen der Auslagerung von öffentlichen Aufgaben sollen gemäss Lauri erst in einem späteren Zeitpunkt konkretisiert und erprobt werden. 2300 Beschäftigte werden einbezogen. (…).
Berner Tagwacht,10.2.1995.
Berner Tagwacht > Verwaltungsreform BE Kanton. TW, 10.2.1995.
Ganzer Text
04.10.1994 VS Kanton
Berner Tagwacht
Verwaltung

Stellenabbau
Verwaltungsreform
Volltext
Massnahme zur Sanierung der Kantonsfinanzen. Wallis will 10 Prozent Personal abbauen. Die Walliser Kantonsregierung will in den nächsten vier Jahren das Staatspersonal um 200 bis 250 Stellen abbauen. Die zehnprozentige Reduktion bringt Einsparungen von 22,6 Millionen Franken jährlich. Nur mit drastischen Massnahmen seien die Kantonsfinanzen zu sanieren, argumentiert der Staatsrat. Das gestern vorgestellte Budget 1995 sieht bei Gesamtausgaben von 1,776 Milliarden Franken Einnahmen von 1,727 Milliarden ein Defizit von 49 Millionen vor. Das bedeutet eine markante Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren: Die Rechnung 1994 dürfte ein Defizit von 140 Millionen ergeben; 1993 waren es 72 Millionen, 1992 99 Millionen und 1991 140 Millionen. Keine Entlassungen. Trotzdem braucht das Wallis nach Überzeugung von Finanzdirektor Wilhelm Schnyder mehr denn je eine nachhaltige Sanierung seiner Kantonsfinanzen. Der Finanzplan 1995-1998 sieht deshalb eine ganze Reihe tiefgreifender Massnahmen vor. So hat die Kantonsregierung Kosten und Leistungen der öffentlichen Verwaltung analysieren lassen. Dabei handle es sich um „eine äusserst harte Übung“, die auf einen Stellenabbau ausgerichtet sei, teilte der Staatsrat mit. Mitte dieses Monats soll der Bericht vorliegen, aufgrund dessen innert vier Jahren 200 bis 250 Stellen abgebaut werden sollen. (…). sda.
Berner Tagwacht, 4.10.1994.
Berner Tagwacht > Verwaltungsreform VS Kanton. Stellenabbau. TW, 4.10.1994.
Ganzer Text
24.08.1994 Schweiz
Berner Tagwacht
Bundesverwaltung

Betriebsführung
Verwaltungsreform
Volltext
Tagung des Schweizerischen Städteverbandes in Bern diskutiert neues Verwaltungsmanagement für Städte und Gemeinden. Sollen die Verwaltungen marktwirtschaftlich arbeiten? Bern sda. Die unerfreuliche Finanzlage, der immer hektischere Markt und die immer kürzeren Entscheidungsfristen zwingen viele Städte und Gemeinden zu ökonomischerem Wirtschaften. Hält die Marktwirtschaft nun Einzug in den Verwaltungen? „New Public Management (NPM) - Neues Verwaltungsmanagement“ heisst das Zauberwort, das in den letzten Monaten die Runde machte und Thema vieler Veranstaltungen war. Das „Tilburger Modell“ ist in aller Munde. Die 158'000 Einwohner zählende holländische Stadt kann heute dank einer streng nach betriebswirtschaftlich geführten Kriterien geführten Verwaltung eine ausgeglichene Rechnung präsentieren. Die politischen Behörden sind von der operativen Führung getrennt und legen nur die Leitlinien fest. Die Stadt wird seit 1985 quasi als Konzern geführt mit den einzelnen Direktionen als Betriebsgesellschaften, welche über die ausgehandelten finanziellen Mittel frei verfügen dürfen. Ziel der Tagung vom Dienstag war indes ein schweizerisches, wie Verbandspräsident Diego Scacchi, Stadtpräsident von Locarno, in seiner Begrüssungsansprache sagte. (…).
Berner Tagwacht, 24.8.1994.
Berner Tagwacht. Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. TW, 1994-08-24.
Ganzer Text
25.04.1994 Bern
Berner Tagwacht
Flüchtlinge
Personen
Andreas Schmutz

"Wir lassen uns nicht beirren". Im Kanton Bern solidarisieren sich seit einem Jahr hunderte von Menschen gegen die drohende Ausschaffung kosovo-albanischer Flüchtlinge. "Mit dem Kirchenasyl schieben wir ein Tabu zwischen die Ankündigung des Ausweisungsentscheides und den Vollzug", sagt Andreas Schmutz vom kirchlichen Amt für Migrationsfragen. Interview mit Andreas Schmutz. (...). Jürg Fischer. Berner Tagwacht 25.4.1994
1 2 3 4 5


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden