Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 37

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14.06.2016 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
SEV Schweiz
Peter Anliker
Henriette Schaffter
Arbeit auf Abruf
Industriewerk Bellinzona
Volltext
Aktion „SEV bi de Lüt“ vom Mai im Industriewerk Yverdon. Arbeit auf Abruf? – Nein danke! Der SEV hat gegen die im Industriewerk Yverdon praktizierten kurzfristigen Aufgebote zur Samstagsarbeit interveniert, damit eine klare Weisung erlassen wurde. Im Industriewerk Yverdon muss gelegentlich auch am Samstag gearbeitet werden. Das ist eigentlich nicht problematisch, meistens versteht man auch die Gründe. Wie aber diese „Arbeitssamstage“ geplant wurden, war bisher etwas… speziell. Der SEV hat nämlich erfahren, dass es sich bisher um Arbeit auf Abruf handelte – ohne Entschädigung. Deshalb haben die beiden SEV-Gewerkschaftssekretäre Jürg Hurni und Jean-Pierre Etique eine Unterredung verlangt, die jüngst stattgefunden hat. Neben den beiden nahmen daran auch ein Vertreter der Personalkommission und die Leitung des Industriewerks teil. Die Samstagsbeschäftigung sollte dabei so geregelt werden, wie es das Gesetz vorsieht. Ungeplante Samstagseinsätze, d.h. solche, die weniger als 36 Stunden im Voraus angekündigt werden, sind künftig freiwillig. Die tägliche Arbeitszeit von 8h12 wird garantiert, sie kann zum Verlängern des nächsten Wochenendes genutzt werden. Auf Verlangen des Beschäftigten kann die Kompensation auch unter der Woche oder an einem anderen Wochenende erfolgen. Zusätzlich gibt es für diese kurzfristigen Samstagseinsätze eine Zulage von 90 Franken. „Eine gute Lösung“, erklärt Jean-Pierre Etique: „Wir sind zufrieden damit, dass wir diese Zulage für ungeplante Samstage erreicht haben. Es ist eine gute Lösung sowohl für die Angestellten wie für den Arbeitgeber, (…). Henriette Schaffter, Peter Anliker.
SEV Schweiz, kontakt.sev, 14.6.2016.
SEV Schweiz > Arbeit auf Abruf. SEV Schweiz, 2016-06-14.
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20.11.2015 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Work
Ralph Hug
Arbeitsbedingungen
Digitalisierung
Volltext
Self-Scanning, Apps und automatische Zugsteuerung: Die Roboter sind schon mitten unter uns. Die digitale Revolution ist längst da. Man sieht sie nicht immer. Aber immer öfter. Im Post-Logistikzentrum „YellowCube“ in Oftringen AG kommissionieren Roboter Tausende Päckli mit Waren aus dem Onlinehandel. Alles vollautomatisch. Dort arbeiten mehr Roboter als Menschen. Ab nächstem Jahr regelt Software den ganzen Zugverkehr der SBB. Dazu braucht es nur noch vier statt hundert Betriebszentralen. In wenigen Tagen kurven in Sitten versuchsweise Postautobüssli herum. Ohne Chauffeur. Das Google-Auto wird gelb. Bei Migros und Coop hingegen steht die Digitalisierung zum Greifen bereit. Immer mehr Kundinnen und Kunden behändigen am Eingang den Scanner und rechnen am Ausgang selber ab. Self-Scanning und Self-Checkout heisst das. Ohne Kassierin. Diese wird langsam an den Rand gedrängt. Wer mit ihr noch ein Wort wechseln will, muss in der Schlange warten. Hunderte dieser Self-Scanning-Stationen sind in den Einkaufszentren schon in Betrieb. Es sollen noch viel mehr werden. Die Grossverteiler investieren Millionen. Vor zehn Jahren hatte der damalige Coop-Chef Hansueli Loosli noch versprochen, dass keine Kassierin deswegen den Job verlieren würde. Schnee von gestern. Natalie Imboden, Tertiärchefin bei der Unia: „Es findet ein schleichender Personalabbau statt.“ Denn mit der Digitaltechnologie können die Detailhändler Personalkosten in einem hart umkämpften Markt einsparen. Und nur das zählt. (…). Ralph Hug.
Work, 20.11.2015.
Personen > Hug Ralph. Digitalisierung. Arbeitsbedingungen. Work, 20.11.2015.
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17.09.2015 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Work
Daniel Ganzfried
Gesundheitsschutz
Interview
Stress
Volltext
„Wir sind vorsichtig optimistisch“. Die Sozialpartner und der Bund wollen psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz zu Leibe rücken. Erste konkrete Schritte sind in die Wege geleitet. Dario Mordasini, Unia-Fachsekretär für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, weiss, wie die aussehen. Work: Dario Mordasini, seit einem Jahr sollen die Arbeitsinspektorate besonders auf die psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz achten, wenn sie Betriebe überprüfen. Was ist denn das überhaupt? Dario Mordasini: Psychosoziale Risiken, sogenannte PSY, das sind zum Beispiel Stress, Mobbing oder sexuelle Belästigung. Und dann natürlich Burnout und Depression als Konsequenzen davon. Ein Jahr läuft diese Zusammenarbeit zwischen dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), den Sozialpartnern und den Arbeitsinspektoren jetzt. Was ist in dieser Zeit alles angepackt worden? Die systematische Prävention von psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz ist relativ neu. Deshalb hat man zuerst vor allem entscheidende Grundlagenarbeit geleistet. Das heisst zum Beispiel, dass ein Grossteil der Arbeitsinspektorinnen und Arbeitsinspektoren eine Ausbildung zu diesem neuen Thema erhalten hat. Ausserdem hat man ein Konzept zur Wirkungsmessung definiert und erprobt. Eine Gruppe, in der die Sozialpartner eingesetzt sind, begleitet das Projekt. Und auf der Website www.psyatwork.ch finden sich Links zu verschiedenen Informationsangeboten. Am allerwichtigsten aber ist natürlich: (…). Interview: Daniel Ganzfried.
Work online, 17.9.2015.
Personen > Ganzfried Daniel. Stress. Gesundheitsschutz. Work online, 17.9.2015.
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18.06.2015 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Work
Sina Bühler
Arbeitskleider
Ratgeber
Volltext
Wie viel nackte Haut darf es denn sein? Ob im Büro, im Geschäft oder auf dem Bau: fast überall gelten gewisse Kleidervorschriften. Es gibt Sommertage, vor denen selbst der Knigge kapituliert. Die Knigge-Gesellschaft, welche die berühmte Anstandsbibel herausgibt, entschied vor einigen Jahren: Nackte Frauenbeine sind im Sommer auch bei der Arbeit kein Tabu mehr. Und Männer dürfen an Hitzetagen Jackett und Krawatte im Schrank lassen. Das gilt zumindest für Angestellte ohne Kundenkontakt. Wer sich im Sommer auf den Strassen umsieht, erkennt aber schnell, dass sich die wenigsten um den Knigge scheren. Je heisser die Temperaturen, desto knapper die Bekleidung. Nun: Auf der Strasse dürfen alle, wie sie wollen. Am Arbeitsplatz aber nicht. Was darf ich tragen? Das hängt ganz davon ab, wo Sie arbeiten. Sind Berufskleider Pflicht, so müssen Sie diese auch an Hitzetagen tragen. Auch das Tragen von Sicherheitskleidung bleibt bei jedem Wetter obligatorisch. Und allzu luftige Sommerkleider sind je nach Arbeitsplatz ein Problem: Ein offenes Hemd oder ein flatternder Rock könnten sich in einer Maschine verfangen und Sie und andere damit in Gefahr bringen. Vorschriften in der Firma? Ihr Betrieb kann Ihnen Kleidervorschriften machen. Diese müssen Ihre Vorgesetzten aber eindeutig kommunizieren. (…). Sina. Bühler.
Work online, 18.6.2015.
Personen > Bühler Sina. Arbeitskleider. Work, 18.6.2015.
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28.11.2014 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Syndicom

Burnout
Stress
Volltext
Humane Arbeit statt Entgrenzung der Arbeit. Syndicom-Fachtagung „Entgrenzung der Arbeit“. „Die Work-life-balance muss tief im Herzen eines Gewerkschafters verankert sein“, verrät einleitend Syndicom-Co-Präsident Alain Carrupt sein Rezept gegen die grassierende „Entgrenzung der Arbeit“. Dieses hochaktuelle Thema behandelte die Syndicom-Fachtagung am 21. November im Hotel-Restaurant Jardin in Bern mit hochkarätigen Referierenden aus Syndicom, IG Metall, Staat, Wissenschaft, Swisscom und Gewerkschaftsbund. Der Saal ist voll, das Interesse gross. SECO: Flexibilisierung führt zu Entfremdung. Syndicom Telecom/IT-Sekretär Daniel Münger hat die Aufgabe auf sich genommen, die Fachtagung „Entgrenzung der Arbeit“ zu moderieren. Als erste stellt er Maggie Graf vor, Ressortleiterin Arbeit und Gesundheit beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Maggie Graf sieht zuerst einmal Vorteile in der Flexibilisierung der Arbeit, sowohl beim Arbeitgeber (Wegfall von Überstunden, Zuschlägen usw.), aber auch beim Arbeitnehmer: Nähe zur Familie, selbständige Organisation der Arbeit usw. Doch Studien belegten auch Nachteile, nämlich die „Ökonomisierung der Zeit, die zu Entfremdung führt“. Dies zeige sich bei der Gesundheit der Arbeitenden, beispielsweise beim zunehmenden Burnout, und auch bei der hohen Belastung und der zunehmend komplexen Kinderbetreuung in der Familie. (…).
Syndicom, News, 28.11.2014.
Syndicom > Stress. Burnout. Syndicom, 2014-11-28.
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28.11.2014 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Syndicom

Burnout
Interview
Stress
Volltext
Gesundheit: Grenze der Flexibilisierung. Interview mit Klaus Pickshaus. Syndicom: Die neuen Möglichkeiten der Profitmaximierung und Steuerung der Arbeitenden durch grosse Unternehmen sind ja haarsträubend. Was können Gewerkschaften tun? Klaus Pickshaus: Wir müssen der Arbeit wieder ein gesundes Mass geben. Die Gesundheit der Arbeitenden ist ein zentraler Zugang dazu: Gute Arbeit ist aus gewerkschaftlicher Sicht der Orientierungspunkt für die Regulierung der Flexibilität. Die tatsächliche Arbeitszeit muss auf acht Stunden beschränkt werden, denn Arbeitende sollen ihre Freizeit planen können. Ausserdem sind die Entscheidräume der Beschäftigten zu sichern. Um das Ganze zu überprüfen ist die Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten zentral. Syndicom: Diese Diskussion kennen wir auch in der Schweiz, wo die Erfassung der Arbeitszeit an sich gesetzlich vorgeschrieben ist, aber nicht immer eingehalten wird. Aus deutscher Erfahrung: Was ist die wichtigste Forderung, um der Entgrenzung der Arbeit Einhalt zu gebieten? Pickshaus: Wir stellen gute, humane Arbeit ins Zentrum unserer Kampagnen. Die Humanisierung der Arbeit ist kein veraltetet Begriff. Im Gegenteil: Humane Arbeit wird gut verstanden als Gegenbegriff zur Flexibilisierung der Arbeit. Wie wehren Sie sich gegen die Prekarisierung, gegen die zunehmende Verunsicherung der Arbeitsverhältnisse? (…). Alfred Arm, Interview.
Syndicom, 28.11.2014.
Syndicom > Stress. Burnout. Interview. Syndicom, 2014-11-28.
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16.11.2012 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
DV
Lohndumping
Solidarhaftung
Volltext

Jetzt muss Nationalrat dem Ständerat folgen. Solidarhaftung. Den Schweizer Arbeitnehmenden wurde versprochen, dass die Schweizer Löhne und Arbeitsbedingungen durch die Flankierenden geschützt werden. Dieses Versprechen war auch Thema der SGB-Delegiertenversammlung vom 16. 11. 2012. Der Nationalrat müsse dieses Versprechen einhalten, forderten die Delegierten. Einstimmig verabschiedeten sie das folgende Papier. „Mit den Flankierenden Massnahmen hat die Schweiz grundsätzlich ein Instrument, mit dem die Zuwanderung von Erwerbstätigen kontrolliert werden kann. Der Grundsatz der Flankierenden ist: Wer in der Schweiz arbeitet, muss einen Schweizer Lohn erhalten und zu Schweizer Arbeitsbedingungen beschäftigt werden. (...). Daniel Lampart.

SGB online, 2011.2012.
SGB > Solidarhaftung. Positionspapier SGB. 16.11.2012.

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04.11.2011 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Unia Schweiz
Work
Nico Lutz
Roland Schiesser
Chauffeure
Mindestlöhne
Volltext

Chauffeure unzufrieden mit Kuschelkurs. Der Berufsverband Routiers Suisses gerät zunehmend in die Kritik. In einem offenen Brief verlangen Chauffeure vom Berufsverband Routiers Suisses, dass er endlich mit der Unia für bessere Anstellungsbedingungen sorge. Die Chauffeure arbeiten 48 Stunden pro Woche länger als die meisten Arbeitnehmenden. Trotzdem haben sie einen schlechteren Lohn. Die Mindestlöhne sind kantonal geregelt, die tiefsten liegen bei 3300 Franken pro Monat. Roland Schiesser, in der Unia für das Transportgewerbe zuständig, sagt: „Bauchauffeure haben es da besser. Für sie gilt der Landesmantelvertrag für das  Bauhauptgewerbe.“ Dort haben die Gewerkschaften die 40,5-Stunden-Woche durchgesetzt. Es gibt im Minimum fünf Wochen Ferien. Die Fahrer können mit 60 in Pension gehen. Und gelernte Bauchauffeure verdienen mindestens 5449 Franken - mit garantiertem 13. Monatslohn. Astag bricht Recht. (...). Nico Lutz.

Work. Freitag, 2011-11-04.
Unia Schweiz > Chauffeure . Arbeitsbedingungen. 2011-11-04.doc.

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01.05.2009 Schweiz
Arbeitsbedingungen


"Aktivere Gewerkschaften". Wie reagieren Gewerkschaften auf die veränderte Berufswelt? Ein Berufscoach liefert am Tag der Arbeit Antworten. Neue Arbeitsformen, bunte Berufskarrieren: Die Gewerkschaften könnten innovativer sein und den Umbau der Arbeitswelt stärker mitgestalten, sagt Laufbahnberater Thoams Diener. (...). Interview. Mit Foto. Christof Forster. Bund 1.5.2009
25.01.2008 Schweiz
Arbeitsbedingungen

Unia Schweiz
Flexibilität nicht auf Kosten der Arbeitnehmer. Unia startet Kampagne gegen "prekäre" Arbeitsverhältnisse. Die Gewerkschaft Unia will in ihren Augen negative Auswirkungen des flexiblen Arbeitsmarktes beseitigen. Arbeitnehmer dürften nicht dem "Arbeitszeit-Diktat" der Arbeitgeber unterliegen. Der Gewerkschaft Unia sind Arbeitsverhältnisse auf Stundenlohnbasis, die keine Mindestarbeitszeit sowie kein regelmässiges Gehalt garantieren, ein Dorn im Auge. Diese Art von "Arbeit auf Abruf" breite sich in der Schweiz aber immer mehr aus, sie sei zu einer "Landplage" geworden, sagte Andreas Rieger, Co-Präsident der Gewerkschaft Unia anlässlich einer Fachtagung unter dem Titel "Flexibel auf Biegen und Brechen" am Donnerstag in Bern. (…). Markus Hofmann. NZZ 25.1.2008
04.09.2007 Schweiz
Baumeisterverband
Arbeitsbedingungen


Baubranche ohne Landesmantelvertrag. Was auf dem Spiel steht. Die Baumeister kündigen den Landesmantelvertrag (LMV). Angesichts der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und Europa ist dies ein Spiel mit dem Feuer. Wenn sie ganz ehrlich sind, ist den Baumeistern selber nicht ganz wohl bei der Tatsache, dass sie den Landesmantelvertrag gekündigt haben. Wenn sich der Verband zu weit aus dem Fenster lehnt, wird es seinen eigenen Leuten schwindlig. Strada Nr. 16, 4.9.2007, Seite 2
31.08.2007 Schweiz
Arbeitsbedingungen


Kritik am Bund. Die grafische Industrie wehrt sich gegen Dumping bei der Vergabe von Staatsaufträgen. Der Branchenverband Viscom fordert von Bund und Kantonen, die Einhaltung der Sozialstandards zu berücksichtigen. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) habe am 23. Oktober 2006 den laufenden Kontrollvertrag gekündigt, den es 3 Jahre zuvor mit Viscom sowie den Gewerkschaften Comedia und Syna unterzeichnet hatte. Gemäss Vertrag durfte das BBL Druckaufträgen nur an Unternehmen vergeben, die die Einhaltung gewisser Mindeststandards gewährleisten. BZ 31.8.2007
07.07.2007 Schweiz
Arbeitsbedingungen


Coop vorbildlich - Aldi abgeschlagen. Gewerkschaft Unia fordert bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte statt Preiskampf. Die Unia fordert einen Schweizer Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag für die Detailhandelsbranche. Schlusslicht des am Freitag präsentierten Ratings ist der deutsche Discounter Aldi. Coop um eine Nasenlänge vor Migros, Volg und Carrefour im Mittelfeld und abgeschlagen Denner und Aldi. Die vom Institut Inrate im Auftrag der Gewerkschaft Unia erhobenen Vergleichswerte überraschen kaum - zumindest was Migros und Coop anbelangt. Denn beide Organisationen pflegen das Gespräch mit den Arbeitnehmerorganisationen. Beide haben sie auch Gesamtarbeitsverträge (GAV) und richten Leistungen aus, die über die Minimalvorschriften hinausgehen. Mit Foto. Robert Bösiger. BaZ 7.7.2007
23.11.2006 Brügg
Arbeitsbedingungen

Weber Benteli AG
Gegen härtere Arbeitsbedingungen. Die Chefs der Farbendruck Weber AG in Brügg wollen die Anstellungsbedingungen nach unten anpassen. Doch es gibt Widerstand. Bei Farbendruck Weber in Brügg herrscht dicke Luft. Die neuen Besitzer - die deutsche Gruppe Arques Industrie AG - haben einen harten Sanierungskurs eingeschlagen. Dabei sind auch Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen vorgesehen. Stefan Schnyder. BT 23.11.2006
18.07.2006 Schweiz
Arbeitsbedingungen

Lidl
Das "System Lidl" hält in der Schweiz Einzug. Noch bevor der erste Laden eröffnet ist, häufen sich im Kader die Abgänge - Gewerkschafter schlagen Alarm. Mit fragwürdiger Behandlung seines Ladenpersonals macht Lidl europaweit Schlagzeilen. Doch auch beim Management, das die Expansion in der Schweiz vorantreibt, herrschen ungewöhnliche Arbeitsbedingungen. Mit Foto. Dieter Bachmann. BaZ 18.7.2006
18.07.2006 Zürich
Arbeitsbedingungen

Detailhandel
Unia befürchtet Sozialdumping. Die Gewerkschaft Unia will sich gegen eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen im Detailhandel zur Wehr setzen. Sie hat vor allem Aldi und Lidl im Visier. Das Billigprinzip der deutschen Anbieter gehe auf Kosten der Beschäftigten, sagte Andreas Rieger, Unia-Co-Leiter Sektor Tertiär, gestern an einer Medienkonferenz in Zürich. Die Gewerkschaft stützt sich auf Angaben der deutschen Gewerkschaft Ver.di, die einen Bericht über die Arbeitsbedingungen beim Discounter Lidl in europäischen Ländern verfasst hat. BT 18.7.2006
13.07.2006 Bern
Arbeitsbedingungen

Bern Mobil
Mässig zufriedene Chauffeure. Seit 4 Jahren nimmt die Zufriedenheit bei Bern-Mobil-Mitarbeitenden ab. Die Angestellten von Bern Mobil sind nicht ganz zufrieden. Die Mitarbeiterbefragung 2006 des Verkehrsunternehmens hat ergeben: Auf einer Skala von 1-10 beträgt die Gesamtzufriedenheit 7,01%, womit sie insgesamt als "mittel" bezeichnet werden könne, wie es in einer Medienmitteilung von gestern heisst. Marcello Odermatt. Bund 13.7.2006
13.01.2005 Biel
Arbeitsbedingungen


Lokführer teilweise am Anschlag. Bieler Lokpersonal mehrheitlich zufrieden. Ob das Lokpersonal unter dem Regime der Bahn 2000 leidet, ist umstritten. Einhellig positiv hingegen bilanziert die BLS den Fahrplanwechsel. Mit Foto. Samia Guemi. BT 13.1.2005
13.01.2005 Biel
Arbeitsbedingungen


Schneller geht (n)immer. Mehrbelastung des Personals. Laufen die Lokführer mit der Bahn 2000 auf dem Zahnfleisch, wie der Eisenbahnerverband meint? Oder doch nicht, wie der Bieler Verband sagt? Die Effizienzsteigerung führt auch zu überraschenden Freuden. Mit Foto. Samia Guemi. BT 13.1.2005
11.10.2004 Lenk
Arbeitsbedingungen


Aktionstag zur Übermüdung am Steuer von LKW-Chauffeuren. Gewerkschaftsvertreter warnen Lastwagenchauffeure vor Übermüdung bei zu langen Fahrten. Mit ihrer Teilnahme am internationalen Aktionstag der Transportgewerkschaften prangern sie Missstände auf den Strassen an. "Sehr viele Lastwagen sind mit übermüdetem Personal unterwegs", schreiben die Gewerkschaften VHTL, GBI, SMUV und unia auf ihrem Flugblatt. Sie verteilten es an der Autobahnzollstation Weil bei Basel, auf Raststätten und anderen wichtigen Knotenpunkten für den Lastwagenverkehr in der Ost- und Nordwestschweiz. Die Fahrer müssten viel zu lange Lenk- und Arbeitszeiten, Stress und Staus auf sich nehmen und hätten die Disponenten im Genick. Der weltweite Aktionstag sei aber nicht gegen die Fahrerinnen und Fahrer gerichtet, halten die Gewerkschaften fest. Verantwortlich für die Übermüdung im Strassenverkehr seien vor allem die Wirtschaftsführer und Minister, schreiben die Gewerkschaften. Die aggressive Wirtschaftspolitik erhöhe den Druck auf die Preise der Transporteure. Und dieser Druck werde ungebremst auf die Fahrer übertragen. Das grösste Problem seien diejenigen LKW-Chauffeure, die quer durch Europa fahren, sagte VHTL-Zentralsekretär Hans Baumgartner. Oft würden die Vorschriften über die Ruhe- und Lenkzeiten nicht eingehalten. Bei rund 20 Prozent der von der Polizei kontrollierten LKW-Chauffeure sei dies der Fall. Die europäischen Verkehrswege seien sehr lange, sagte Baumgartner. Die Wirtschaft übe deswegen Einfluss aus auf die Regierungen, möglichst keine Vorschriften zu erlassen. Zudem würde im EU-Raum nicht sehr streng kontrolliert. Die Fahrer müssten sich fügen, beklagte sich Baumgartner. In der Schweiz könnten die LKW-Chauffeure die Fahrzeitenregelungen noch eher einhalten. Doch beklagen die Gewerkschaften, dass durch "künstlich geschaffene Bedürfnisse" und die längeren Ladenöffnungszeiten Mehrverkehr mit Lieferwagen entsteht. Und dort gebe es keine Arbeits- und Ruhezeitverordnung. sda. 11.10.2004
09.07.2004 Schweiz
Arbeitsbedingungen

Verwaltung
Der Frust der Beamten wächst. Die Angestellten des Bundes sind gemäss einer Befragung mit ihrem Arbeitsplatz mässig zufrieden und haben häufiger resigniert. Heftige Kritik üben die Angestellten an den Chefs der Bundesämter. Mit Foto. BaZ 9.7.2004
05.07.2004 Schweiz
Arbeitsbedingungen


Frust bei Angestellten des Bundes. Die Bundesangestellten sind weniger zufrieden mit ihrer Arbeit als noch vor 4 Jahren, ergab eine Umfrage. Der Anteil der Bundesangestellten, die "innerlich gekündigt" haben, sei äusserst beunruhigend, sagte Peter Hablützel, Leiter des eidg. Personalamtes gegenüber der "SonntagsZeitung". BT 5.7.2004
12.05.2004 BL Kanton
Arbeitsbedingungen

Lehrkräfte
Lehrer empört über Pflichtstunden-Hickhack. Die Pflichtstundenzahl für die Baselbieter Lehrerinnen und Lehrer soll statt diesen Sommer erst in einem Jahr wieder gesenkt werden. Das schlägt der Regierungsrat jetzt dem Landrat vor. Die Lehrerschaft fühlt sich verraten und zweifelt die Glaubwürdigkeit der Regierung an. Mit Foto. Esther Ugolini. BaZ 12.5.2004
05.12.2003 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Textilindustrie
Work
Ralph Hug
GBI Schweiz
Sozialpartnerschaft
Zum Leben reicht es kaum. Arbeitsbedingungen. Viele Textilunternehmer foutieren sich um die Sozialpartnerschaft. Deshalb liegen Löhne 20% unter dem Schweizer Mittel. Die Gewerkschaften wollen den GAV ausweiten. Mit Foto. Ralph Hug. Work 5.12.2003
14.10.2003 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Kommunikation

GeKo
Gewerkschaft prangert Sozial-Dumping an. Die Gewerkschaft Kommunikation kritisiert die Arbeitsbedingungen im Telekom-Sektor und fordert das Bundesamt für Kommunikation auf, aktiv zu werden. Schlechte Arbeitsbedingungen und der anhaltende Stellenabbau prägten ein negatives Bild dieses Sektors, kritisierte die Gewerkschaft gestern. Immer mehr Telekom-Unternehmen vernachlässigten ihre soziale Verantwortung. LNN 14.10.2003
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