Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.10.2012 Griechenland
Vevey
Armut
Nestlé
Personen
Unilever Schweiz GmbH
Work
Ralph Hug
Armut
Lebensmittelbranche
Nahrungsmittel
Nestlé
Volltext

Nestlé, Unilever & Co. machen jetzt Kasse mit der Krise. Maxi-Gewinne mit Mini-Packrungen. In Europa gibt es immer mehr Arme, vor allem im Süden. Jetzt lancieren Lebensmittelkonzerne wie Nestlé Arme-Leute-Produkte und -Packungen. Jan Zijderveld, Europachef des Nahrungsmittelmultis Unilever, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Er sagt: „Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte davon verkaufen.“ (...). Ralph Hug.

Work. Freitag, 19.10.2012.
Personen > Hug Ralph. Nestlé. Armut. 19.10.2012.

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02.12.2011 Vevey
Nestlé
Personen
Solidar Suisse
Work
Matthias Preisser
Kinderarbeit
Nestlé
Volltext

Macht Clooney bei Nespresso Druck? Vevey. Die Parodie des Hilfswerks Solidar Suisse auf die Nespresso-Werbung mit George Clooney zeigt Wirkung. Die deutsche Zeitung „Taz“ meldete, Clooney wolle seinen Vertrag nur verlängern, wenn Nestle ihm „nachweist, dass die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen nach den Kriterien des fairen Handels bezahlt und keine Kinder unter 18 Jahren beschäftigt werden“. „Taz“-Autor Andreas Zumach beruft sich auf Quellen bei Nestle und aus Clooneys Umfeld. (...). Matthias Preisser.

Work, 2011-12-02.
Solidar Suisse > Nestlé. Kinderarbeit. 2011-12-02.doc.

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21.01.2011 Kolumbien
Vevey
Gewerkschaften
Nestlé
Work

Boykott
Nestlé
Repression

Nespresso: Aufruf zum Verzicht. Die Solidaritätskoordination Schweiz-Lateinamerika ruft zum Boykott von Nespresso auf. Grund: die gewerkschaftsfeindliche Politik des Multis. Die Nestle-Tochter importiert Kaffee  unter anderem aus Kolumbien. Dort werden Bauern in die Abhängigkeit von Grossgrundbesitzern getrieben. Immer wieder werden Gewerkschafter ermordet oder mit dem Tod bedroht. Zwischen 1986 und 2005 starben zehn Nestle-Arbeiter durch Kugeln von Paramilitärs. Nestle unternehme nichts zum Schutz der Arbeiter und zur Aufklärung der Morde, So die Koordination. Work. Freitag, 2011-01-21.

14.08.2008 Lausanne
Schweiz
Vevey
Attac
Nestlé
Securitas
WOZ

Hausdurchsuchung
Razzia
Überwachung
Attac abgeblitzt. Am 12. August hat das Bezirksgericht Lausanne entschieden. Es wird keine Hausdurchsuchung bei Nestlé und Securitas geben, um etwaige Dokumente im Zusammenhang mit der Spitzelaffäre bei der globalisierungskritischen Organisation Attac zu beschlagnahmen. Das heisst: Die Justiz gibt sich mit den von den beiden Firmen vorgelegten Dokumenten zufrieden, obwohl sie auffällige zeitliche Lücken aufweisen (WOZ Nr. 32/2008). Mehr noch: Sie verurteilt die Klägerin Attac zur Bezahlung eines Teils der Kosten. Insgesamt rund 5'000 Franken muss Attac auf den Tisch legen, davon gehen je 2250 an Nestlé und Securitas - für deren Anwaltskosten. (…). WOZ 14.8.2008
07.08.2008 Lausanne
Schweiz
Vevey
Attac
Überwachung
Nestlé
Personen
Helen Brügger
Überwachung
Attac
Was Sara alles wusste. Nestlégate. Die von Nestlé beauftragte Spionin "Sara Meylan" hat Fichen über Attac-Mitglieder angelegt. Jetzt liegen zumindest einige der Akten den Betroffenen vor. Demnächst spricht sich die Waadtländer Justiz erstmals zu "Nestlégate" aus, zur Infiltrierung der globalisierungskritischen Organisation Attac durch eine Securitas-Spionin im Dienst der Firma Nestlé. Das Westschweizer Fernsehen TSR hatte die Affäre im Juni aufgedeckt, Attac reichte Klage ein, und am 23. Juli fand die erste Anhörung vor dem Bezirksgericht Lausanne statt. (…). Helen Brügger. WOZ 7.8.2008
24.07.2008 Vevey
Schweiz
Lausanne
Nestlé
Securitas
Attac

Überwachung
Attac
"Kein Unrecht begangen". Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und die Sicheherheitsfirma Securitas sind überzeugt, mit der Bespitzelung der globalisierungskritischen Organisation Attac kein Unrecht begangen zu haben. Nestlé schliesst ähnliche Aktionen auch in Zukunft nicht aus. Die Infiltrierung von Nichtregierungsorganisationen (NGO) gehörten nicht zu den "Verhaltensprinzipien von Nestlé", sagte der Direktor der Nestlé-Rechtsabteilung Hans Peter Frick gestern vor den Medien in Lausanne. Wenn Nestlé - wie im Vorfeld der G8-Demonstrationen vom Juni 2003 - Gefahr drohe, könne er aber "nicht ausschliessen, auch künftig ähnliche Massnahmen zu treffen", erklärte er im Anschluss an eine erste Gerichts-Anhörung zum Fall der Aushorchung einer Attac-Arbeitsgruppe in den Jahren 2003 und 2004. (…). BT 24.7.2008
10.09.2005 Kolumbien
Vevey
Zug
Nestlé
Personen
Unia Schweiz
Work
Luciano Romero
Michael Stötzel
Ermordung
Nestlé
Volltext

Sind die Ex-Chefs Peter Brabeck und Rainer E. Gut mitverantwortlich für einen Mord? Nestlé unter Verdacht. Schlechte Zeiten für Top Shots der Schweizer Wirtschaft: Erst wird Zementmilliardär Stephan Schmidheiny in Italien verurteilt. Und jetzt sollen die ehemaligen Nestlé-Chefs auf die Anklagebank. (...). Mit Foto von Luciano und Lady Mendoza Romero. Michael Stötzel.

Work. Freitag, 2012-03-16.
Personen > Romero Luciano. Kolumbien. 2012-03-16.doc.

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25.10.1993 Vevey
Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenquote
Vevey - Stadt mit höchster Arbeitslosenquote. Finanzjongleure wie Werner K. Rey und freisinnig-liberale Polit-Klüngel haben die Waadtländer Rviera ins Verderben gestürzt. Foto Jean-Paul Maeder. Christoph Büchi. BaZ 25.10.1993
25.10.1993 Vevey
Arbeitslosigkeit


Vevey - Stadt mit höchster Arbeitslosenquote. Finanzjongleure wie Werner K. Rey und freisinnig-liberale Polit-Klüngel haben die Waadtländer Rviera ins Verderben gestürzt. Foto Jean-Paul Maeder. Christoph Büchi. BaZ 25.10.1993
17.08.1923 Cham
Schönenwerd
Thalwil
Vevey
Winterthur
Bally AG
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Kapitalismus
Nestlé
Sulzer AG

Maschinenindustrie
Nahrungsmittel
Volltext

Organisation und Ausdehnung schweizerischer Grossbetriebe. Die G.F. Bally in Schönenwerd ist wohl eine der grössten Gesellschaften der Schuhfabrikation der Welt. Sie ist nur noch Holdinggesellschaft, nachdem die Sdhweizerbetriebe im Mai 1921 abgetrennt und in eine neue Gesellschaft unter dem Namen Bally-Schuhfabriken A.-G. Schönenwerd, verwandelt wurden. Neben dieser Hauptproduktionsfirma kontrolliert Bally zahlreiche Engros- und Detailgeschäfte in der Schweiz. (...). („Schweiz. Bankbeamte")

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-08-17.
Kapitalismus > Monopolkapital. 1923-08-17.doc.

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18.06.1915 Vevey
Zürich
Arbeiterunion Zürich
Tabakindustrie

Boykott
Prozess
Volltext

Zum Ormondboykott. Bekanntlich hatte die Arbeiterunion Zürich eine Kommission gewählt, die die Propagierung des Boykotts über die Produkte der Firma Ormond an Hand zu nehmen hatte.  Diese Kommission hat nun ihren Aufträgen gemäss eine  umfangreiche Arbeit geleistet.  Der Dank, den diese Kommission verdiente, soll nun nicht ausbleiben. Der Rechtsanwalt Dr. Gubser in Zürich wurde von der boykottierten Firma beauftragt, die einzelnen Mitglieder der Kommission  einzuklagen.  Das tat dieser in „weitherziger" Weise, indem er von jedem einzelnen Mitglied die Kleinigkeit von 30‘000 Franken als Schadenersatz verlangte. Neben diesen Genossen ist noch eine weitere Anzahl von Redaktionen und Administrationen eingeklagt, oder doch mit Zivilklagen bedroht worden.  Die Firma macht geltend, dass der Boykott zu Unrecht verhängt worden sei usw. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 18.6.1915.

 

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03.07.1914 Vevey
Tabakarbeiterinnen

Anarcho-Syndikalismus
Konflikt mit Ormond. Man schreibt uns: "Die bürgerlichen Blätter haben mit sichtlichem Vergnügen einen gegen den Verband der Lebens- und Genussmittelarbeiter und seinen Sekretär gerichteten Brief der Lokalorganisation der Zigarrenarbeiterinnen von Vevey veröffentlicht. Dieser Brief, der von Unrichtigkeiten strotzt, drückt nur die Meinung eines kleinen Teils der Arbeiterinnen der Firma Ormond aus. Jenes Teils, der unter dem Einfluss einiger Anarcho-Sydikalisten von Vevey steht. Wir geben in folgendem die Tatsachen wieder, welche zu dem gegenwärtigen Konflikt geführt haben. Als sich vor 2 Jahren unsere Sektion gebildet hatte, war von der obengenannten Organisation schon längst keine Versammlungen mehr abgehalten worden. Viele Arbeiterinnen glaubten, sie sei überhaupt aufgelöst worden. (…). Strassenbahner-Zeitung 3.7.1914
22.05.1914 Vevey
VHTL

Tabakindustrie
Konflikt mit der Zigarrenfabrik Ormond. Wir erhalten folgende Zuschrift: Das Zentralkomitee des Verbandes der Lebens- und Genussmittelarbeiter der Schweiz hat in seiner Sitzung vom 11.5.1914 die Ursachen, die zu dem Konflikt zwischen der Sektion des genannten Verbandes und der Zigarrenfabrik Ormond in Vevey geführt haben, in der eingehendsten Weise geprüft und festgestellt: Die Zigarrenfabrik Ormond in Vevey verweigert den in der Fabrik beschäftigten Arbeitern die Garantien auf die volle Vereinsfreiheit, welche von der organisierten Arbeiterschaft der Fabrik verlangt werden. Die Direktion der Fabrik weigert sich ausserdem, die Lohn- und Arbeitsbedingungen in der gleichen Weise zur regeln, wie diese mit verschiedenen anderen Fabriken der Tabakbranchen durch Tarifverträge geregelt sind. (…). Strassenbahner-Zeitung 22.5.1914
27.03.1914 Vevey
VHTL
Tabakindustrie

Tabakindustrie
Konflikt mit der Zigarrenfabrik Ormond. Zwischen dem Verband der Lebens- und Genussmittelarbeiter der Schweiz und der Zigarrenfabrik Ormond in Vevey bereitet sich ein Konflikt vor, ähnlich dem, wie er sich gegenwärtig in der Uhrenindustrie abspielt. Die Zigarrenfabrik Ormond, Herstellerin der bekannten Ormondstumpen, gehört zu den grössten Betrieben der Tabakbranche in der Schweiz. Beschäftigt sind 780 Personen. Der jährliche Umsatz beträgt 160 Millionen Zigarren. Was die Arbeitsverhältnisse anbetrifft, so gehören diese zu den schlechtesten in der Tabakindustrie. Der Lohn einer Arbeiterin stellt sich auf 20 bis 28 Cts., der eines Arbeiters auf 30 bis 45 Cts. im Maximum per Stunde. Die Arbeitszeit beträgt 101/2 bis 11 Stunden. (…). Strassenbahner-Zeitung 27.3.1914
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