Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 140

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18.10.2018 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwaerts
Edgar Woog
Biografien
Volltext
Immer vorwärts schreitend. Edgar Woog hat sein ganzes Leben in den Dienst der kommunistischen Bewegung gestellt. Von 1949 bis 1968 stand Woog als Sekretär an der Spitze der Partei der Arbeit der Schweiz. Für kurze Zeit war er sogar in der Regierung der Stadt Zürich, bis ihn eine Intrige aus dem Amt entfernte. Dieses Jahr feiern wir seinen 120. Geburtstag. Edgar Woog wurde am 24. April 1898 in Liestal geboren, als siebter, jüngster Sohn einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie. !m weltoffenen, grossbürgerlichen Elternhaus verlebte er eine glückliche Kindheit und Jugendzeit. Die Schulen besuchte er im nahegelegenen Basel. Gemäss der Familientradition sollte der hoffnungsvolle jüngste Sohn der Familie Woog den Kaufmannsberuf ergreifen, und der Vater schickte ihn schon früh in eine kaufmännische Lehre nach Hamburg. Woog fühlte sich nicht glücklich an dieser Lehrstelle. Da unterbrach der ausbrechende erste imperialistische Weltkrieg die Ausbildung. Woog musste im Sommer 1914 in die Schweiz zurückkehren. 1916 trat Woog, der sich zum Sozialisten entwickelt hatte, der Freien Jugend bei. 1918 wurde er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei von Basel. Zweifellos haben die Eindrücke, die der verbrecherische Weltkrieg hervorriefen, und der Ausbruch der Revolution in Russland, die persönliche politische Entwicklung des jungen, sensiblen und Gerechtigkeit liebenden Menschen stark beschleunigt. Gründer der KP Mexikos. (…). Redaktion Vorwärts.
Vorwärts, 18.10.2018.
Vorwaerts > Woog Edgar. Biografie. Vorwaerts, 2018-10-18.
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20.09.2018 Biel
Partei der Arbeit
Personen
Stadtrat Biel
Peter Heiniger
Judith Schmid
Stadtrat Biel
Volltext
Wechsel im Parlament. Judith Schmid tritt aus beruflichen Gründen als Bieler Stadträtin der PdA/POP zurück. Die Islamwissenschaft-Studentin und GSoA-Sekretärin engagierte sich Im Rat und ausserparlamentarisch für Geflüchtete, Gleichstellung und gegen Diskriminierungen. Pesche Heiniger übernimmt. Judith, Was sind für dich die Höhepunkte deiner Zeit als Stadträtin? Judith Schmid: Es ist schwierig, einen Höhepunkt herauszupicken. Aber in Erinnerung bleibt mir natürlich der erste Vorstoss zu den Zufluchtsstädten. Das hat schon Wellen geworfen und wurde von den nationalen Medien aufgegriffen. Ernüchternd ist dann aber, wenn das Gefühl entsteht, dass doch nichts passiert. Welches waren die schwierigen Momente? Ich fand es immer sehr schwierig, wenn grundlinke Anliegen nicht von der gesamten Linken getragen wurden. Zum Beispiel wenn es um Landverkauf versus Abgabe im Baurecht ging wie beim Eingang der Taubenlochschlucht. Das ist sehr deprimierend. Schwierig fand ich auch, wenn die Voten von manchen Personen persönliche Angriffe wurden und nicht auf der sachlichen Ebene blieben. Was konntest du abschliessen, was übergibst du an Pesche? Es ist immer schwierig zu sagen, ob etwas abgeschlossen ist oder nicht. Es lohnt sich oft, auch nachzufragen, wenn es nicht weiter geht, auch wenn die Vorstösse schon behandelt wurden. Offen ist noch die feministische Offensive - mehrere Vorstösse zu Gleichstellungsthemen. Pesche kann da aufzeigen, dass feministische Anliegen (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 20.9.2018.
Vorwärts > PdA Biel. Stadtrat. Vorwärts, 2018-09-20.
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26.04.2018 GE Kanton
Partei der Arbeit
Vorwärts

Grossratswahlen
PdA
Mission erfüllt. Bel den kantonalen Wahlen in Genf kann das Wahlbündnis der PdA Ihre Anzahl Sitze halten. Linksgrün legt zu, allerdings auch die Bürgerlichen. Grund zur Freude bietet die Niederlage der Rechtspopullstlnnen. Erlc Stauffer verpasst das Quorum. Bei den kantonalen Wahlen in Genf hat das Bündnis „Ensemble à Gauche“ (EàG) die Wahlhürde von sieben Prozent mit 7,83 Prozent der Stimmen überwunden, seine neun Sitze konnten verteidigt werden. Die Spannung war gross am Wahlsonntag beim Bündnis, das aus der Partei der Arbeit (PdA), Solidarités und der linksalternativen DAL besteht, da andere linke Listen in Konkurrenz zu ihr standen: die „Liste pour Genàve“ (0,71%), „Egalire et equite“ (0,88%) und die Frauenliste (3,26%). „Die Stimmen, die an uns, die alternativen Kräfte der Linken gingen, hatten eine Wirkung. Unser Ergebnis würdigen die Kontinuität von und den Respekt für unser Engagement, wie auch ihre Kohärenz. Das haben wir mit unserer Kampagne bewiesen“, erklärt Jocelyne Haller, die für „Ensemble à Gauche“ gewählt wurde. Da sie bei den Wahlen für die Kantonsregierung ein starkes Resultat erhielt, wird sie auch am zweiten Wahlgang für die EàG teilnehmen. „Wir sind insgesamt zufrieden. Wir haben noch nie eine so lange, intensive und vielfältige Kampagne geführt mit unseren Bündnispartnerlnnen“, berichtet Alexander Eniline, der Präsident der Genfer PdA. Das Listenbündnis. die neben (…). .Joel Depommier.
Vorwärts, 26.4.2018.
Vorwärts > Grossratswahlen Genf. Vorwärts, 26.4.2018.
Vorwärts > Grossratswahlen GE Kanton 2018. Vorwärts, 2018-04-26.
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29.03.2018 BE Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Grossratswahlen
Volltext
Bürgerliche Dominanz. Sieben Regierungsrats- und 160 Grossratssitze wurden im Kanton Bern neu verteilt. Die Bürgerlichen behalten ihre Mehrheit in der Regierung, das Parlament bleibt bürgerlich dominiert. Die SP legt zu, die SVP verliert, die PdA-POP-Listen Bern und Biel/Seeland schaffen keinen Sitz. "Schnegg muss wegg!", skandierten die Gruppen und Einzelpersonen an den zahlreichen Demos gegen die abgründige Sparpolitik von Grossrat und Regierungsrat zugunsten von Steuergeschenken an Reiche und grosse Unternehmen vor dem Berner Rathaus, das letzte Mal am Mittwoch vor dem Wahlwochenende. Der SVP-Gesundheits- und Fürsorgedirektor wurde mit dem schlechtesten Ergebnis gewählt, machte aber mehr Stimmen als sein bernjurassischer SP-Konkurrent Christophe Gagnebin. Schnegg behält deshalb den Sitz des Berner Juras im Regierungsrat und darf seine menschenverachtende Spital- und Sozialpolitik mit Rückenwind weiter betreiben. Die bürgerliche Mehrheit bleibt mit 2 SVP, 1 BDP, 1 FDP gegenüber 2 SP, 1 Grüne. Rot-Grün ungeschickt. Die Bisherigen Beatrice Simon BDP, Christoph Ammann SP und Christoph Neuhaus SVP wurden am besten wiedergewählt. Die zurückgetretenen Hans-Jürg Käser FDP, Barbara Egger-Jenzer SP und Bernhard Pulver Grüne werden ersetzt durch Philippe Müller FDP, Evi Allemann SP und Christine Häsler Grüne. Die Regierungsrats-Mehrheit hatte Rot-Grün (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 29.3.2018.
Personen > Bugmann Damian. Grossratswahlen. PdA Biel. Vorwärts, 2018-03-29.
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15.02.2018 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Grossratswahlen
Partei der Arbeit
Volltext
Volkspension, Umverteilung. Bei den Wahlen für den bernischen Grossrat vom 25. März tritt die Partei der Arbeit in den Wahlbezirken Bern (Liste 16) und Biel/Seeland (Liste 22) an. Wahlprogramm und Kurzstatements der Spitzenkandidatinnen. Mit dem „Entlastungspaket 2018“ will die Kantonsregierung vor allem bei der Spitex, den Behindertenorganisationen, der Sozialhilfe, dem öffentlichen Verkehr und der Bildung sparen. Wir kennen diese „Sparpakete“, das letzte wurde 2014 von der damals noch mehrheitlich sozialdemokratisch-grünen Regierung geschnürt. Dem Kanton fehle das Geld, heisst es. Warum wohl? Ganz einfach, weil schon mehrmals die Steuern der Gutverdienenden „entlastet“ wurden. Und jetzt soll die „Steuerlast“ der Unternehmen reduziert werden - was die Schweizer Bevölkerung in der Abstimmung vor Kurzem doch abgelehnt hat! Oben wird „entlastet“ - und die Folgen davon erfahren die Pflegebedürftigen, Behinderten, SchülerInnen und Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen. Es ist Zeit, dass die unten sich wehren! Recht auf soziale Sicherheit. Die etablierten Parteien von Links bis Grün führen das Thema zwar beständig im Mund, sie wollen uns aber vergessen machen, was Klassenkampf in diesem Bereich bedeutet und wie man ihn führt. Von oben. Von unten. Der Kampf für soziale Sicherheit beginnt am Arbeitsplatz und meint: garantierte Anstellungsverhältnisse. Löhne, die zum Leben reichen, und Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen, die nicht chronisch krank machen. (…). Die Redaktion.
Vorwärts, 15.2.2018.
Vorwärts > PdA Biel. Grossratswahlen. Vorwärts, 2018-02-15.
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01.02.2018 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Flüchtlingsunterkünfte
Flüchtlnge
Volltext
Leben im Container. Seit 2007 stehen die Container am Stadtrand von Biel. Bewohnt wurden sie von Tunnelbauerinnen, die auf der Baustelle eines neuen Autobahnabschnitts tätig waren. Diese Strasse ist nun eröffnet und die Containersiedlung in eine Kollektivunterkunft für Asylsuchende umgewandelt worden. Beschlossen haben dies der Regierungsrat des Kantons Bern und der Bieler Gemeinderat Eingewilligt hat die Bieler Exekutive nur unter der Bedingung, dass dafür keine zusätzlichen Wohnungen für Asylsuchende, vorläufig Auf-genommene oder anerkannte Flüchtlinge in der Stadt dazugemietet werden müssen. Wer also einen positiven Asylentscheid erhält und die Kollektivunterkunft verlassen darf, wird es schwierig haben, in Biel zu bleiben, egal ob bereits ein soziales Netz in der Region besteht. Als ich die geplante Asylunterkunft letzten Sommer ein erstes Mal besuchte, war ich schockiert. Der Standort ist unglaublich trist und erinnerte mich stark an die provisorischen Camps auf der griechischen Insel Lesvos. Auf der einen Seite des Standorts liegen die Autobahn und die grosse Ausfahrt, auf dei anderen Seite stehen grosse Industriebauten. Das Stadtzentrum ist über eine Stunde Fussmarsch entfernt und somit auch alle kulturellen Angebote sowie die von Freiwilligen organisierten Sprachkurse. Natürlich hatten vorher Bauarbeiterinnen in diesen Containern gewohnt. Diese verbrachten jedoch viel Zeit auf der Baustelle, schliefen in Einzelzimmern und an ihren freien Tagen konnten sie ihre Familien besuchen. Die Asylsuchenden (…). Judith Schmid.
Vorwärts, 1.2.2018.
Vorwärts > Flüchtlinge. Unterkünfte. Vorwärts, 2018-02-01.
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18.01.2018 Zürich
Partei der Arbeit
Vorwärts

Gemeinderatswahlen
PdA
Volltext
Mehr als eine Wahl! „Schaffen wir eine offene, solidarische Stadt Zürich ohne Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, dafür voller Respekt, Toleranz und Verantwortung. Jede und jeder in der Stadt Zürich soll aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Schaffen wir eine neue Gesellschaft hier und jetzt, um unser Potenzial entfalten zu können. Dafür lohnt es sich zu kämpfen - auch im Gemeinderat! Diese Worte stehen unter meinem Namen auf dem Wahlflyer der Partei der Arbeit Zürich, meiner Partei, für die ich in den Gemeinderat der Stadt Zürich will. Die PdA ist die einzige revolutionäre Partei, die zu den Wahlen antritt. Alle anderen Parteien und Organisation, die sich in der grössten Stadt der Schweiz zur Wahl stellen, sind trotz „farblichen „ Nuancen Trägerinnen des kapitalistischen Systems, das Mensch und Umwelt schonungslos im Namen des Profits ausbeutet. Zürich braucht eine kommunistische Stimme im Parlament. Eine Stimme, die klar und deutlich sagt, dass es nicht nur um eine Reform der Wirtschaft, des Staates, der sozialen Strukturen und um die Beseitigung negativer Auswirkungen geht, sondern um die Veränderung der Gesellschaft. Dabei stützt sich die Partei der Arbeit auf die Grundlage des Marxismus. „Mehr als eine Wahl“ ist der Wahlslogan unserer Partei. Was ist damit gemeint? Wir leben hier in Zürich in einer reichen Stadt, ja gar in einer der reichsten der Welt. Und wir wollen, dass Zürich noch reicher wird, aber nicht an Geld! Reicher an bezahlbaren Wohnungen für (…). Nesrin Ulu, Spitzenkandidatin der PdA Zürich im Kreis 3.
Vorwärts, 18.1.2018.
Vorwärts > Gemeinderatswahlen Zürich. Vorwärts, 2018-01-18.
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07.12.2017 Zürich
Partei der Arbeit
Vorwärts

Partei der Arbeit
Veranstaltung
Volltext
Komm&iss und rede mit! Die PdA Zürich Iädt jeden Monat zum ungezwungenen Politessen ein. Die erste Runde Ist äusserst erfolgreich verlaufen. Dass das Essen frühzeitig ausging, tat der guten Stimmung Im vollen Haus keinen Abbruch. Am 20. November hat im Mosaik zum ersten Mal das Politessen „Komm&iss“ der PdA Zürich stattgefunden. Das allmonatliche Treffen bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich in einem ungezwungenen Rahmen über Alltagsprobleme und Politik auszutauschen und die PdA kennenzulernen. Dieser Direktkontakt im Quartier soll es uns als Partei gleichzeitig erleichtern, uns vor Ort zu organisieren sowie konkrete, vordringliche Themen wahrzunehmen und in unsere politische Arbeit zu integrieren. Im Sinne der Gegenkultur. Entstanden ist die Idee für das „Komm&iss“ im September an einer Sitzung der Bildungsgruppe Politische Arbeit und Theorie. Wir waren gerade dabei mit dem Buch „Verbreitern, Verbinden, Vertiefen“ die Erfolgsgeschichte der Belgischen Schwesterpartei PTB zu diskutieren. Dabei haben wir uns beim Unterkapitel „Ein breiter kultureller Kampf“ die Frage gestellt, welche kulturellen Möglichkeiten es für unsere Partei gibt. Wenn, wie im Buch beschrieben, die Klasse von uns Arbeitenden den gesellschaftlichen Reichtum erschafft, und so auch der Pfeiler einer neuen, breiten und solidarischen Emanzipationskultur ist, welche Aufgabe haben wir dann? Ganz im Sinne der Gegenkultur und unter anderem vom „Free Breakfast Program“ der Black Panthers und der allmonatlichen (…). Salomé Voirol.
Vorwärts, 7.12.2017.
Vorwärts > PdA Zürich. Komm&iss. Vorwärts, 2017-12-07.
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26.10.2017 Biel
Partei der Arbeit
Personen
Damian Bugmann
Judith Schmid
Interview
Partei der Arbeit
Volltext
Ist die Linke nicht geeint... Nach langen Jahren ohne PdA-Vertretung Im Bieler Gemeindeparlament wurde vor einem Jahr Judlth Schmld in den Stadtrat gewählt. Im Interview erzählt die Genossin über ihre Erfahrungen Im Parlament und hält fest, dass feministische Anliegen die ganze Gesellschaft angehen. Welches Geschäft beschäftigte dich bis jetzt am meisten? Am meisten beschäftigte mich wohl das Postulat Zufluchtsstadt - mein erster Vorstoss, den ich eingereicht habe. Mit einer Aktion vor der Sitzung habe ich zusammen mit anderen Stadträtinnen und Aktivistinnen eine Aktion dazu organisiert. Nach einer intensiven Debatte konnte schliesslich die Mehrheit im Rat überzeugt werden und das Postulat wurde zumindest in drei Punkten überweisen. Das Postulat verlangt die Prüfung der Direktaufnahme von 300 Flüchtlingen und einen Anschluss der Stadt Biel an das Netzwerk sowie weitere Massnahmen zu einer nachhaltigen Integration der Geflüchteten in der Gesellschaft. Das Medienecho danach war sehr gross, was mich wirklich gefreut hat. Grösster Aufsteller, grösster Absteller deiner Zeit im Stadtrat? Grösster Aufsteller ist wohl, dass die Ratslinke es immer besser schafft, sich zu koordinieren und einen gemeinsamen Nenner findet. Bei einer Pattsituation in Parlament von 30 zu 30 ist das sehr wichtig. Leider gelingt das nicht immer, und das ist dann wohl der grösste Absteller bisher: Weil die Linke nicht geeint war, wurde zum Beispiel dem Landverkauf beim Eingang der Taubenlochschlucht zugestimmt. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 26.10.2017.
Vorwärts > PdA Biel. Interview Judith Stamm. Vorwärts, 2017-10-26.
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14.09.2017 BS Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Grosskopf Kurt
Nachruf
Volltext
Kurt Grosskopf zu Ehren. Kurt Grosskopf, ein liebenswerter Genosse, ist am 25. Juni mit 88 Jahren in Basel gestorben. Am 3. September trafen sich am Rheinufer bei herrlichem Wetter gut hundert GenossInnen, FreundInnen und Verwandte zu einem recht weltlichen Gedenkanlass mit Speise und Trank, wie Kurt es gewünscht hatte. In den geselligen Gesprächen kam die Hochachtung vor ihm und die Sympathie für ihn zum Ausdruck. So soll zum Beispiel ein ehemaliger Arbeitskollege gesagt haben: Kurt hat mir das linke Auge geöffnet. Oder eine ehemalige Aktivistin des 1988er Kulturexperiments „Alte Stadtgärtneret“: „Das war ein cooler Alter, er hat mir als Jugendliche aufgezeigt, dass nicht alle Alten reaktionär und nicht alle Jungen progressiv sind. Kurt war und bleibt ein beispielhafter Kommunist. Gebildet und interessiert, mitfühlend und mitdenkend wie er war, entspricht er fast dem Idealbild eines Protagonisten der ArbeiterInnenbewegung. Er hat sich auf vielen Ebenen für unsere Sache eingesetzt: im Parlament, basisdemokratisch und. auch, oft als Schreibender für den Vorwärts. Er war als Mitglied des Vorwärts-Forums einer der ArchitektInnen der Neuen PdA Basel und als aktiver Genosse ein tragender Pfeiler dieser Sektion der PdA Schweiz. Peter Flubacher hielt eine kurze Rückschau auf die letzten dreieinhalb Jahrzehnte des politischen Wirkens von Kurt. Zum Glück hat Kurt vor knapp einem Jahr in einem umfassenden Buch sein Leben dargestellt, sowohl das private als auch das gesellschaftspolitische. Das Buch zeigt authentisch die ehrliche, (…). Mit Foto. Guido Nussbaum.
Vorwärts, 14.9.2017.
Personen > Grosskopf Kurt. Nachruf. Vorwärts, 2017-09-14.
Ganzer Text
14.09.2017 GE Kanton
Initiative
Partei der Arbeit

initiative
Volltext
Zahnversicherung
Sand in die Augen. Das rechte Kantonsparlament von Genf hat einen Gegenvorschlag zur Initiative für eine kantonale Zahnversicherung präsentiert. Die PdA Genf, die die Initiative lanciert hat, lehnt diesen Gegenvorschlag entschieden ab. Nach den Kantonen Waadt, Neuenburg und Wallis wurde auch in Genf eine Volksinitiative eingereicht, um eine kantonale Zahnversicherung einzuführen. Die Partei der Arbeit (PdA) Genf konnte 2016 erfolgreich 18‘000 Unterschriften zusammentragen. Während die Kantonsregierung vorgeschlagen hat, die Initiative alternativlos abzulehnen, hat die rechte Mehrheit des Kantonsparlaments, die sich der Popularität der Vorlage bewusst war, nun entschieden, einen Gegenvorschlag vorzulegen. Was der beinhaltet, ist klar: Der Gegenvorschlag hat nichts mit einer Versicherung zu tun und er darf nichts kosten... Das ist Sand in die Augen mit dem Ziel, eine realistische Initiative, die einen wichtigen Schritt vorwärts in der öffentlichen Gesundheit und der sozialen Gerechtigkeit darstellt, zum Scheitern zu bringen. Bezahlbare Zahnversicherung. In der Schweiz wird die Zahnhygiene nicht durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckt. Dentalprobleme, die nicht behandelt werden, tragen stark dazu bei, dass sich die öffentliche Gesundheit verschlechtert: Sie können zu verschiedenen Infektionen, zu Herzerkrankungen und sogar zu Krebs führen. Nach einer Studie muss ein Drittel der Menschen mit tiefem Einkommen in Genf wegen finanziellen Gründen auf die Gesundheitsversorgung, insbesondere auf (…). Salika Wenger.
Vorwärts, 14.9.2017.
Vorwärts > Zahnversicherung. Vorwärts, 2017-09-14.
Ganzer Texthttp://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Vorw%C3%A4rts/Zahnversicherung.%20Vorw%C3%A4rts,%202017-09-14.pdf
31.08.2017 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Rösli Weber
Anjuska Weil
Nachruf
Volltext
Rösti Weber. Im Gedenken an Genossin Rösti. Es ist immer traurig, von einem Menschen Abschied zu nehmen, mit welchem man über weite Wegstrecken, ja Jahrzehnte verbunden war. Doch wer Rösti in den letzten Monaten gesehen hat, weiss, dass der Tod für sie eine Erlösung von ihrem sich ständig verschlimmernden Leiden war. Bei meinem Abschiedsbesuch am Tag bevor sie starb, habe ich ihr eine gute Reise gewünscht, denn seit Jahren stand für sie fest, dass sie auf Wolke sieben fliegen würde, wo ihr geliebter Charly sie erwartet. Vor ein paar Monaten hat Rösti mir erzählt, Charly hätte sie besucht. Er habe sie um etwas Geduld gebeten, denn bevor sie, die eine so Ordentliche sei, kommen könne, müsse zuerst noch aufgeräumt werden. Am 17. August um 6 Uhr in der Frühe war es dann so weit: Genossin Rösti ist auf Wolke sieben zu ihrem Charly und hat uns im stolzen Alter von 93 Jahren verlassen. Rosis Kindheit war geprägt durch die Zwischenkriegsjahre. Ihr Vater Luigi Daniele Brunei war nach dem 1. Weltkrieg als sogenannt illegaler Immigrant in die Schweiz gekommen. Hier hat er Rosa Schneider kennengelernt und mit ihr eine Familie gegründet. Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Luigi wuchs Rösti in einem offenen Klima, gleichzeitig jedoch in bescheidenen Verhältnissen auf. Als Tochter eines Italieners lehnte der Wollen-Keller ihren Wunsch, dort eine Lehre zu machen, ab. Der Vater brachte sie dann in der MFO, der Maschinenfabrik Oerlikon, unter. Dort lernte Rösti den harten Arbeitsalltag kennen und verdiente als (…). Anjuska Weil.
Vorwärts, 31.8.2017.
Personen > Weil Anjuska. Rösli Weber. Nachruf. Vorwärts, 2017-08-31.
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07.04.2017 NE Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Grossratswahlen
Volltext
Denkzettel für Spital-Kurth. Liberale und Grüne legten Im Kantonsparlament von Neuenburg zünftig zu, die PdA vertor Sitze und die SVP stürzte ab. Die bisherigen StaatsrätInnen machten die besten Resultate, erreichten aber das absolute Mehr nicht. Drei sozialdemokratische und zwei liberale KandidatInnen für den Staatsrat, alle Bisherige, belegen die ersten fünf Plätze: Die SPIerInnen Jean-Nathanael Karakash, Monika Maire-Hefti und Laurent Kurth sowie die FDPler Laurent Favre und Alain Ribaux; sie machten jeweils um die 20‘000 Stimmen. Der sozialdemokratische Gesundheitsdirektor Laurent Kurth landete mit dem schlechtesten Resultat der Bisherigen von knapp 18‘000 auf dem 5. Platz - wohl deshalb, weil er das Spital im oberen Kantonsteil hatte schliessen wollen. Auf dem sechsten Platz kommt der Grüne Fabien Fivaz mit 12‘000 Stimmen noch vor der drittbesten Liberalen Isabelle Weber mit 12‘000. Dann folgt gleich Nago Humbert von der PdA, der nicht mehr wie vor vier Jahren mit den SozialdemokratInnen auf derselben Liste kandidierte, weil diese in der vergangenen vier Jahren trotz Mehrheit mit den zwei Freisinnigen eine peinliche Austeritätspolitik machten. Dimitri Paratte von Solidarité bekam mit gut 4000 Stimmen weniger als die Hälfte der Stimmen von Humbert (gut 9000, 2013 knapp 14‘000). Verzichten Fivaz und Weber auf eine zweite Chance, findet kein zweiter Wahlgang statt und die fünf Bisherigen sind gewählt. Die Stimmbeteiligung betrug 34,2 Prozent, 2013 waren es 34,0. Linke Mehrheiten m6gllch. (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 7.4.2017.
Personen > Bugmann Daniel. Grossratswahlen NE. Kanton. Vorwärts, 2017-04-07.
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17.03.2017 GE Kanton
Initiative
Krankversicherungen
Partei der Arbeit
Personen
Siro Torresan
initiaitve
Krankenversicherung
Volltext
Eine kantonale Krankenkasse für Genf. Die PdA Genf lanciert eine kantonale Volksinitiative „Für eine öffentliche und soziale Kranken- und Unfallversicherung in Genf“. Damit will sie das untragbare System der privaten Krankenkassen, die ständig die Prämien erhöhen, beenden. Vor einem Jahr haben die AktivistInnen der Partei der Arbeit (PdA) Genf eine Volksinitiative „Für die Rückerstattung der Zahnpflegekosten“ lanciert, die mit einer Rekordzahl von über 18‘000 Unterschriften eingereicht werden konnte. Nicht nur haben die Leute gerne unterschrieben und uns für unseren Kampf gedankt, es wurde auch häufig gefragt, ob und wann wir auch etwas zu den Krankenkassen machen würden. Tatsächlich ist das gegenwärtige System der privaten Krankenkassen im Pseudowettbewerb, die die Versicherten übers Ohr hauen und immer höhere Prämien einstecken, geradezu unerträglich. Die massive Wut der Bevölkerung, die die Tricksereien und der Zynismus der Versicherungen erzeugen, ist nur allzu verständlich. Eine radikale Reform des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) zu einem wirklich sozialen und öffentlichen Gesundheitssystem entspricht klar dem Wunsch der Bevölkerung und ist eine dringende Notwendigkeit. Die Durchschnittsprämie für einen Erwachsenen in Genf übersteigt locker 500 Franken pro Monat! Es ist doch klar, dass dieses Geld am Ende nur in den Taschen der AktionärInnen der privaten Krankenkassen landet. Wie lange akzeptieren wir noch, dass wir solche skandalösen Summen zahlen müssen? (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 17.3.2017.
Vorwärts > Krankenkasse GE Kanton. Petition. Vorwärts, 2017-03-17.
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31.01.2017 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
De la Reussille
Interview
Nationalrat
Volltext
„Die AHV ist das viel gerechtere und solidarischere Rentensystem“. Seit etwas mehr als ein Jahr sitzt Denis de la Reussille als einziger Vertreter der Partei der Arbeit im Nationalrat. Die Machtverhältnisse im Nationalrat erschweren seine Arbeit beträchtlich, wie der Genosse im Interview erklärt. Denis, du bist jetzt über ein Jahr im Nationalrat? Wie hast du dich eingelebt? Gut, auch weil ich in der Fraktion der Grünen Partei bin. Dies war ein kohärenter Entscheid, da wir auf kantonaler Ebene in Neuenburg bereits in der gemeinsamen Parlamentsfraktion PopVertSol (PdA, Grüne, SolidaritéS) zusammenarbeiten. Einer Fraktion beizutreten, war ein notwendiger Schritt, um in einer Kommission Einsitz zu haben. Ich hätte die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen bevorzugt, aber die Aussenpolitische Kommission passt mir auch bestens und ich hab mich da gut eingearbeitet. Du hast seit deiner Wahl noch keinen Vorstoss eingereicht. Warum nicht? Ja, das stimmt. Ich habe mich auf die laufenden Geschäfte konzentriert, wie etwa jenes über die Reform der AHV. Diesbezüglich habe ich auch mit einem Redebeitrag die AHVplus-Initiative unterstützt. Für die kommende Session habe ich nun einige Interpellationen vorbereitet. Es gibt im Parlament ein richtiges Gerangel bezüglich den Interventionen. Grund dafür ist die Medienpräsenz und weil die Medien die ParlamentarierInnen anhand ihrer Anzahl Reden klassifizieren. Und dies führt zu einer Flut von Interventionen, von denen einige wirklich komisch und unnötig sind. Auf dieses Interventionengerangel bin ich sehr allergisch. Einige Medien haben dich mit Josef Zisyadis verglichen, der ja bekanntlich der (…).
Vorwärts, 31.1.2017.
Vorwärts > PdA. Nationalrat. Interview. Vorwärts, 2017-01-31.
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02.12.2016 Neuenburg
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Stadtratswahlen
Volltext
Eine engagierte Genossin. Die Verhältnisse in der Regierung und im Parlament der Stadt Neuenburg bleiben stabil. FDP und SP verlieren im Parlament auf Kosten der Grünliberalen. Viele Leute am Treffen von der Partei der Arbeit (PdA) und Solidarité am Sonntagabend in der geräumigen Küche der Unia Neuenburg. Ältere und junge GenossInnen, Familien mit kleinen Kindern - und viel Gutes zum Essen und Trinken. Die Stimmung ist gelöst und herzlich, gegenseitige freundschaftliche Besuche von und bei den Grünen, Meldungen aus dem Stadthaus über eine weitere Verspätung der Resultate wegen einer Informatikpanne. Freude darüber, dass das Bündnis PdA, Grüne und Solidarités (PopVertSol) fast gleich zieht mit der Sozialdemokratischen Partei (SP). Die PdA behält einen von zwei Sitzen, die Bisherige Arnanda loset verliert ihren knapp und Ariane Tripet (Bild) ist gewählt. Dafür hat Solidarité drei statt nur einen, die Grünen behalten ihre sieben Sitze, das Linksbündnis PopVertSol hält seine elf Sitze. Die FDP hat neu 13 und verliert zwei, die SP hat auch nur noch 13 und verliert einen an die Grünliberalen. Die Stimmbeteiligung war mit 36 Prozent höher als vor vier Jahren. Die FDP und SP erhalten offenbar die Quittung für ihre neoliberale Austeritätspolitik, die sie kantonal betreiben. „PdA, Grüne und Solidarité haben einen kohärenteren Diskurs und eine kohärentere politische Praxis, deshalb werden wir im ganzen Kanton stärken“, hält Armanda loset fest. (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 2.12.2016.
Vorwärts > PdA Neuenburg. Stadtratswahlen. Vorwärts, 2016-12-02.
Ganzer Text
07.10.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Abstimmung
AHVplus
Volltext
Stellungnahme der PdAS zu den Abstimmungen vom 25. September. Initiative „AHVplus. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) ist über die Ablehnung der Initiative „AHVplus“ sehr enttäuscht. Mit dem Nein wurde eine gute Möglichkeit verpasst, die AHV als sicheres und solidarisches Rentensystem zu stärken. Die PdAS erinnert einmal mehr daran, dass die Rente kein Almosen ist, sondern ein von der Schweizer Verfassung garantiertes Recht. So hält Artikel 112 fest, dass „die Renten den Existenzbedarf angemessen zu decken“ haben. Die PdAS hat sich immer für eine Volkspension eingesetzt. Leider wurde bereits 1972 eine entsprechende Volksinitiative der PdAS abgelehnt. Stattdessen haben die StimmbürgerInnen einen Gegenvorschlag angenommen, der 1985 mit der Einführung der 2. Säule (Pensionskassen) umgesetzt wurde. Seither hat die PdAS immer wieder darauf hingewiesen, dass die Pensionskassen mit den Rentengeldern an den Börsen spekulieren. In den letzten Jahren wurde diese Tatsache für immer mehr Menschen offensichtlich. Daher arbeitet die PdAS an einer Initiative mit dem Ziel, den obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge in die AHV zu integrieren, um eine sichere Rente für alle zu garantieren. Bevor die PdAS diesen Kampf wieder aufnimmt, wird sie mit Entschlossenheit die Verschlechterungen in der AHV bekämpfen, die in der laufenden Revision vorgesehen werden. Die Revision mit dem Titel „AHV 2020“ ist für unsere Partei ein weiterer Versuch, den Sozialstaat abzubauen. Nachrichtendienstgesetz. (…).
Partei der Arbeit der Schweiz. Vorwärts 7.10.2016.
Vorwärts > Abstimmungen Schweiz. Vorwärts, 2016-10-07.
Ganzer Text
04.10.2016 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Partei der Arbeit
Volltext
Vorwärts
„Eine starke Haltung von links ist wieder mehr gefragt“. Wahlerfolg für die Partei der Arbeit (PdA): Am 25. September wurde Judith Schmid für die PdA in den Bieler Stadtrat gewählt. Der Vorwärts hat mit ihr über den zurückliegenden Wahlkampf, die brennenden Themen in Biel und ihre persönliche Motivation gesprochen. Vor rund zwei Wochen, am 25. September, wurdest du mit 795 Stimmen in den Bieler Stadtrat gewählt. Mit welchen Themen hast du deinen Wahlkampf bestritten? Wir von der PdA Biel waren im Vorfeld der Wahlen auf der Strasse und an mehreren Anlässen präsent, haben Flyer verteilt und Unterschriften gegen die Unternehmenssteuerreform III gesammelt. Persönlichen Wahlkampf habe ich eigentlich nicht gemacht. Ich denke, zur Wahl hat auch geführt, dass ich in Biel sehr vernetzt bin. Ich wohne seit langem hier und viele Leute wissen auch von meinen Engagements. Ich setze mich zum Beispiel als Freiwillige für Geflüchtete ein und das ist ein Thema, das im Moment viele Menschen bewegt. Das hat bestimmt einen Einfluss gehabt. Meine Position war schon immer, dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollen, so zu leben, wie sie wollen, und zu leben, wo sie wollen. Kurzum: Ich vertrete die Idee einer solidarischen Gesellschaft. Und wenn ich sage: so zu leben, wie sie wollen, meine ich damit, dass die Menschen nachher nicht die Möglichkeiten der Anderen eingrenzen, sondern in einem Miteinander leben, anstatt in einem Gegeneinander, einer Konkurrenz. Nun ist die PdA Biel zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert in der Legislative vertreten. Was hat die Partei denn in den letzten 50 Jahren gemacht? (…).
Vorwärts, 4.10.2016.
Vorwärts > Stadtratswahlen Biel. Vorwärts, 2016-10-04.
Ganzer Text
26.08.2016 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Gründung
PdA
Stadtratswahlen
Volltext
PdA Biel in den Stadtrat! In der Stadt Biel regt sich politischer Widerstand gegen die bisherige Stadtpolitik. Die Partei der Arbeit (PdA) kandidiert dort für den Stadtrat und möchte in der Legislative eine unabhängige linke Opposition bilden. 2012 war ein Schicksalsjahr für die linken Parteien in Biel. Bis anhin hatten SP und Grüne eine Mehrheit sowohl in der Exekutive wie auch knapp in der Legislative der Stadt. Nach den Wahlen, in denen die zuvor schwächelnde SVP 15 Prozent der Stimmen errang, blieb die Exekutive zwar in der Hand von Rot-Grün, die Mehrheit im Stadtrat, in der Bieler Legislative, ging ihr jedoch verloren. „Schluss mit immer neuen Integrations-, Förder- und Koordinationsstellen, Schluss aber auch mit zukunftsweisenden Infrastrukturprojekten“, resümiert ein Kommentator der Wochenzeitung „Biel-Bienne“ die vergangene Legislaturperiode. Aus dem Bürgerlichen übersetzt bedeutet das, dass das Parlament zwar soziale Projekte verfolgte; es förderte jedoch auch – was von Rechts natürlich gelobt wird – Gentrifizierung, das heisst die Verdrängung von wenigverdienenden MieterInnen durch „zukunftsweisende Infrastrukturprojekte“. Deutliche Forderungen. „Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben“, heisst ein kluger Satz des Sozialisten August Bebel. Die Linke in Biel braucht also einen Richtungswechsel und die PdA Biel sei die „klare und unabhängige Alternative auf der linken Seite“, heisst es auf ihrer Facebook-Seite. Die Partei will gegen die „neoliberalen Ansprüche“, die sich in der Mitte der Arbeitnehmenden festgesetzt haben, und gegen „xenophobes Gedankengut“ Gegensteuer geben. Die Bieler Sektion der PdA wurde „nach Jahren der politischen Abstinenz“ am Ersten Mai dieses Jahres gegründet (…) Vorwärts online, 26.8.2016.
Vorwärts > PdA Biel. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-08-26.
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26.08.2016 Zürich
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Anjuska Weil
Biografien
Gratulation
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Alles Gute zum 70. Geburtstag, Anjuska! Am 21. August wurde Anjuska siebzig Jahre jung. Tja, was schreiben, wenn es so viel zu schreibe gibt? Was erzählen, wenn es so viel zu erzählen gibt Die Antwort liegt wohl im Sein der gestellten Frage, in dem ich also die Zeit schwelgen lasse und eine Reise in die Vergangenheit starte, so quasi in meiner persönlichen Anjuska-Vergangenheit. Solche Ausflüge in die Zeit, die mal war, sind nicht immer nur schön, was alle ab einem gewissen Alter wissen. Aber die Reise in meine gemeinsame Vergangenheit mit Anjuska ist ein Vergnügen. Eine Tatsache, die für sich spricht, ich meine: eine Tatsache, die für Anjuska spricht. Damals, ich war noch jung und hübsch (böse Zungen behaupten, ich sei heute nur noch „und“, da vom Jung und Hübsch nichts mehr übrig geblieben ist), das war vor ziemlich genau 25 Jahren, traf ich Anjuska zum ersten Mal. Es war im Gemeinschaftsraum eines Hauses an der Zentralstrasse im Kreis 3, wo die PdA Zürich ihre Mitgliederversammlungen (MV) durchführte. Es war meine erste MV. Anjuska war mit einer anderen Genossin am Kochen. Sie reichte mir die Hand und sagte: „Hoi, ich bin Anjuska. Willkommen!“ Im Verlauf meines Lebens - um das hat mittlerweile doch schon über 17‘000 Tage um Nächte auf dem Buckel - habe ich viele Menschen kennen gelernt. Einige spielen noch heute eine Rollt in meinem persönlichen Lebensuniversum. Aber bei den Wenigsten kann ich mich an die erste Begegnung erinnern. Kann es Zufall sein, dass ich die erste Begegnung mit Anjuska nicht vergessen habe - und nun vergessen werde? Wohl kaum. (…). Siro Torresan, Sekretär der PdA Zürich.
Vorwärts, 26.8.2016. Mit Foto.
Vorwärts > Weil Anjuska. Biografie. Vorwärts, 2016-08-26.
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18.08.2016 Zürich
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
Sarah Schmalz
Anjuska Weil
Biografien
Gratulation
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Die Partisanentochter kann nicht anders. Ein Leben zwischen Thurgauer Dorf, israelischem Kibbuz und Zürcher Kantonsrat: Anjuska Weil wird siebzig – und erinnert sich an die brutalen Folgen des Vietnamkriegs, an die Dicke ihrer Staatsschutzfiche und an enttäuschte sozialistische Ideale. Es war nur ein schmaler Streifen Land zwischen Wasser und Küstenstrasse. Wenn es stürmte, war das Mittelmeer eine schwarze Wand. Im trockenen Sommer brannte der Berg Carmel, der seinen grossen Schatten auf die Holzbaracke warf. Solange es die Flammen nicht über den Asphalt schafften, seien sie sicher, tröstete die Mutter ihre Tochter Anjuska. Angst hatte das Mädchen, wenn die Nachbarin einen ihrer Anfälle hatte. Dann schrie die Frau, dass es einem die Knochen zersägte – das Grauen der Konzentrationslager lag noch in ihrer Stimme. Anjuska Weil – die damals Goldstein hiess – packte in solchen Momenten ihren Spielkameraden an der Hand und rannte weg. „Wir fanden jeweils Unterschlupf bei der palästinensischen Nachbarsfamilie.“ Zwei Jahre lebte sie in Israel. Der Sand, die flirrende Hitze, das knarrende Holz: Alles ist noch da. Als die Familie an die Asylstrasse in Zürich zieht, liegt brauner Schneematsch auf der Strasse. „Plötzlich lebten wir aufgestockt in der vierten Etage, unter uns zwei alte Schwestern, die mit dem Besenstiel an die Decke klopften, wenn ich etwas zu laut vom Sofa sprang.“ Auch heute lebt Weil wieder in Zürich. In ihrer Wohnung stapelt sich das Erinnerungsarsenal eines bewegten Lebens: asiatische Fächer, Gemälde, Holzpuppen, tonnenweise Bücher. (…). Sarah Schmalz (Text), Florian Bachmann (Foto).
WOZ, 18.8.2016.
WOZ > Weil Anjuska. Biografie Sarah Schmalz. WOZ, 2016-08-18.
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01.07.2016 BS Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Ruedi Bantie
Tarek Idri
Biografien
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Hineingewachsen in die PdA. Ruedi Bantle feierte seinen Neunzigsten. Im Gespräch mit dem „Vorwärts“ erzählt er zusammen mit seiner Frau Erika von seiner Zeit in der Freien Jugend, vom Antikommunismus und seinen Erfahrungen als Parteisekretär der PdA Basel. Wie hast du die Partei der Arbeit (PdA) kennengelernt? Ich habe sie nicht kennengelernt, sondern ich bin hineingewachsen in die Partei. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie, mein Vater war Briefträger. Es daher war normal, dass man sich zur Arbeiterbewegung zählte. Man kann nicht sagen, ich habe die PdA gewählt. Es hat für mich nichts anderes gegeben. Dazu gehörte noch, dass man nicht in den Religionsunterricht ging. Der Papa hat gesagt: Du gehst nicht in den Religionsunterricht. Und das war’s. Es gab keine Diskussion. Meine Eltern haben mich stattdessen in den Arbeiterkinderverband geschickt, das war eine Gruppierung von Kindern aus dem kommunistischen Kreis. In der Organisation waren wir 30 bis 40 Kinder, die einmal im Jahr die zentrale Aufgabe hatten, ein Ferienlager zu organisieren. Das hat mich sehr geprägt, weil das politisch war. Danach ist man in die Freie Jugend (die Jugendorganisation der PdA) gekommen. So hat es sich ergeben. Wobei, es hat eine Rolle gespielt, dass ich in der Kriegszeit in der Pubertät war: Es war romantisch, wenn man Plakate geklebt, die Wände vollgeschmiert hat oder eine illegale Zeitung in einen Briefkasten steckte. So war dieses Milieu. Es war dann selbstverständlich, dass man von der Freien Jugend aus den (…). Mit Foto. Tarek Idri.
Vorwärts, 1.7.2016.
Vorwärts > Bantie Ruedi. Biografie. Vorwärts, 2016-07-01.
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06.05.2016 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Reaktion
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ProletarierInnen aller Länder vereinigt euch! Wir hören sie schon: die immer kritischeren TheoretikerInnen, die VirtuosInnen der Dissidenz, die Neomarxistinnen und ihr Neoneogefolge. Proletariat? Sie feixen. Aller Länder? Sie rülpsen, denn schon lange haben sie den Speech von Ländern und Nationen überwunden. Vereinigt euch? Sie schwärmen von Vernetzung, von der Crowd und der Subjektivität, die sich irgendwie und irgendwo konstituieren möge. Aber zurück zum Kommunistischen Manifest? Ein No-Go! Das Kapital geht da weniger schnöde um mit seiner Geschichte. Schliesslich hat es ja die besten Erfahrungen gemacht. Und so haut es uns das Rezept knüppeldicht über die Birne: Klassenkampf von oben! Und zur Verdauung macht es uns Standortvorteile schmackhaft und garniert sie mit ein paar Arbeitsplätzen. Der unterwürfige Dank ist ihm sicher. Kolonialismus, Imperialismus, Neoliberalismus: Die kritischen Kritikerlnnen und Neoneo-Whatever haben es ganz genau unter die Lupe genommen. Und wer betet es ihnen nicht nach? Das Vokabular hat sich verselbständigt, zur rituellen Beschwörungsformel verdichtet. In diesem Raubtierkapitalismus muss es wohl tierisch abgehen: brutal, blutig, beschissen. Rette sich, wer kann! (…).
Partei der Arbeit Schweiz, 6.5.2016,
Vorwärts > Reaktion. Vorwärts, 2016-05-06.
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14.04.2016 Le Locle
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
De la Reussille
Noemi Landolt
Interview
Partei der Arbeit
Stadtpräsident
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Durch den Monat mit Denis de la Reussille. Teil 2. Wo ist das Porträt von Che Guevara? Denis de la Reussille hegte eigentlich nie politische Ambitionen. Doch schon als Jugendlicher trat er der Partei der Arbeit bei und protestierte gegen eine neue Rutschbahn in der Badi von La Chaux-de-Fonds. WOZ: Monsieur de la Reussille, in der radikalen Linken gibt es ja immer auch eine gewisse Skepsis Exekutivämtern gegenüber, weil man dabei Kompromisse eingehen muss. Sie sind seit zwanzig Jahren in der Stadtregierung von Le Lode. Kennen Sie diese Angst? Denis de la Reussille: Ein Teil der radikalen Linken befürchtet tatsächlich, ihre Prinzipien zu verraten, wenn sie ein Exekutivamt einnimmt. Die Partei der Arbeit in der Romandie vertrat jedoch stets die Meinung, dass wir wo immer möglich Verantwortung übernehmen sollten. Aber darf ich eine Frage beantworten, die Sie mir gar nicht gestellt haben? Schiessen Sie los. Vor ein paar Jahren konnten wir die Ergänzungsleistungen auf Gemeindeebene erhöhen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir das entgegen dem nationalen Trend und dem ganzen Missbrauchsdiskurs geschafft haben. Viele vor allem ältere Menschen haben sich bei uns bedankt, da sie wieder ein Geschenk für ihre Enkel kaufen konnten. Sie sind seit sechzehn Jahren Stadtpräsident, seit letztem Herbst Nationalrat. Haben Sie weitere politische Ambitionen? Nein, die hatte ich nie. Ich bin ja in La Chaux-de-Fonds geboren und aufgewachsen und engagierte mich dort in der PdA. Nach Le Locle bin ich nur des Fussballs wegen gekommen. Und dann fragte mich die PdA, ob ich für das Stadtparlament kandidiere. Mit Foto. (…). Noemi Landolt.
WOZ, 14.4.2016.
Personen > Landolt Noemi. Interview Denis de la Reussille. WOZ, 2016-04-14.
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07.04.2016 Le Locle
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
De la Reussille
Noemi Landolt
Interview
Partei der Arbeit
Stadtpräsident
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Gönnt Ihnen Ihre Partei keine Lohnerhöhung? Der Kommunist Denis de la Reussille ist Stadtpräsident von Le Locle im Neuenburger Jura. Seine eigene Partei, die Partei der Arbeit, kämpfte mit einem Referendum gegen die Lohnerhöhung für ihren Genossen und seine Regierungskollegen. Denis de la Reussille: „In Spanien hat Podemos übrigens auch die Löhne ihrer Exekutivmitglieder gesenkt. Es geht um grundlegende politische Prinzipien.“ WOZ: Monsieur de la Reussille, Sie sitzen seit Herbst für die PdA, die Partei der Arbeit, im Nationalrat und sind seit sechzehn Jahren Stadtpräsident von Le Locle. Die Bevölkerung hat dort am Wochenende über die Gehaltserhöhung für Sie und die anderen Mitglieder der Stadtregierung abgestimmt und diese abgelehnt. Sind Sie enttäuscht? Denis de la Reussille: Nein, überhaupt nicht. Mein Lohn hat mir in den letzten sechzehn Jahren ein gutes Leben ermöglicht. Das wird auch weiterhin so sein. Während in Baden oder Biel die Senkung der Löhne der Gemeindepräsidenten gefordert wird, wollte das Parlament von Le Locle den Lohn der Stadtregierungsmitglieder erhöhen. Ist das nicht aussergewöhnlich in Zeiten, in denen alle den Gürtel enger schnallen? Absicht des Stadtparlaments war es, unser Pensum von fünfzig auf achtzig Prozent zu erhöhen, damit wir mit Kantonsbehörden und Vertretern anderer Städte auf Augenhöhe verhandeln können. Die Lohnerhöhung wäre damit einhergegangen. Ihre eigene Partei hat dagegen das Referendum ergriffen… Es war die Basis der PdA, die das Referendum ergriffen hat. (…). Noëmi Landolt. WOZ, 7.4.2016.
Personen > Landolt Noemi. Interview Denis de la Reussille. WOZ, 2016-04-07.
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