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Anzahl gefundene Artikel: 94

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23.10.2016 Schweiz
AHV
Syndicom-Zeitung

AHVplus
Ratgeber
Volltext
Fakten statt Mythen. Rechtzeitig auf die Ständeratsdebatte hat der SGB eine Broschüre veröffentlicht. Die im Themenschwerpunkt auf dieser Doppelseite präsentierten Grafiken sind dieser Broschüre entnommen, die mit den Mythen rund um die AHV endlich aufräumen. Fakt ist beispielsweise, dass die AHV für die grosse Mehrheit der Bevölkerung die wichtigste Einkommensquelle im Alter und auch die kostengünstigste Altersvorsorge ist. Tatsache ist auch, dass die AHV die demografische Alterung problemlos finanzieren kann. Und nicht zuletzt ist die AHV insbesondere für die Frauen wichtig, da sie unbezahlte Erziehungs- und Betreuungsarbeit bei der Rentenberechnung berücksichtigt. Harter Richtungskampf - zu Unrecht. Ein Teil der bürgerlichen Parteien und die Arbeitgeber wollen vor allem eines: Die Leistungen abbauen - über ein höheres Rentenalter, über die Senkung des Umwandlungssatzes oder mit einer Sparbremse für die AHV. Seit Jahren reden diese Kreise die AHV schlecht und bekämpfen nun auch die von der Sozialkommission vorgeschlagene Erhöhung der AHV-Renten um 70 Franken für Alleinstehende und 226 Franken für Ehepaare. (…).
Syndicom-Zeitung, 23.10.2016.
Syndicom-Zeitung > AHVplus. Ratgeber. SGB. Syndicom-Zeitung, 23.10.2016.
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07.10.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Abstimmung
AHVplus
Volltext
Stellungnahme der PdAS zu den Abstimmungen vom 25. September. Initiative „AHVplus. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) ist über die Ablehnung der Initiative „AHVplus“ sehr enttäuscht. Mit dem Nein wurde eine gute Möglichkeit verpasst, die AHV als sicheres und solidarisches Rentensystem zu stärken. Die PdAS erinnert einmal mehr daran, dass die Rente kein Almosen ist, sondern ein von der Schweizer Verfassung garantiertes Recht. So hält Artikel 112 fest, dass „die Renten den Existenzbedarf angemessen zu decken“ haben. Die PdAS hat sich immer für eine Volkspension eingesetzt. Leider wurde bereits 1972 eine entsprechende Volksinitiative der PdAS abgelehnt. Stattdessen haben die StimmbürgerInnen einen Gegenvorschlag angenommen, der 1985 mit der Einführung der 2. Säule (Pensionskassen) umgesetzt wurde. Seither hat die PdAS immer wieder darauf hingewiesen, dass die Pensionskassen mit den Rentengeldern an den Börsen spekulieren. In den letzten Jahren wurde diese Tatsache für immer mehr Menschen offensichtlich. Daher arbeitet die PdAS an einer Initiative mit dem Ziel, den obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge in die AHV zu integrieren, um eine sichere Rente für alle zu garantieren. Bevor die PdAS diesen Kampf wieder aufnimmt, wird sie mit Entschlossenheit die Verschlechterungen in der AHV bekämpfen, die in der laufenden Revision vorgesehen werden. Die Revision mit dem Titel „AHV 2020“ ist für unsere Partei ein weiterer Versuch, den Sozialstaat abzubauen. Nachrichtendienstgesetz. (…).
Partei der Arbeit der Schweiz. Vorwärts 7.10.2016.
Vorwärts > Abstimmungen Schweiz. Vorwärts, 2016-10-07.
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29.09.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
WOZ
Kaspar Surber
Abstimmung
AHVplus
Volltext
Altersvorsorge. Solidarisch lebts sich schöner. Irgendwie klemmt die Schublade. Ist eine Initiative abgelehnt, ziehen die GewinnerInnen sonst sofort ihre eigenen Vorschläge hervor. Die Bürgerlichen können aber nach der Abstimmung über „AHV plus“ keinen Plan präsentieren. Dabei läuft diese Woche die Parlamentsdebatte über die Altersvorsorge 2020. Das Chaos begann schon vor der Abstimmung mit der Forderung nach einem Rentenalter 67, eine ideologische Provokation von SVP und FDP. Auf eine generelle Erhöhung des Rentenalters hatte der Bundesrat in der Reform verzichtet. Angesichts der Arbeitsmarktsituation für ältere Beschäftigte ist eine solche auch volkswirtschaftlich sinnlos. Letzte Woche bekam die SVP dann kalte Füsse. Unter dem Druck ihrer Bauernfraktion, die besonders auf die AHV angewiesen ist, wollte sie eigentlich erst in ferner Zukunft über das Rentenalter 67 diskutieren. Es könnte nun doch etwas schneller gehen: Diese Woche stimmte der Nationalrat einer Erhöhung zu, will den Beschluss aber von der Reform entkoppeln. Als ob die StimmbürgerInnen solche Tricks nicht bemerken würden. Orientierungslos wirkte am Abstimmungssonntag auch die FDP. Sie will verhindern, dass die Senkung der Renten bei den Pensionskassen über eine Erhöhung in der AHV kompensiert wird. Diese soll ganz im Sinn der Versicherungslobby in der zweiten Säule erfolgen. Die Partei hat sich dabei verrechnet: Laut Bundesamt für Sozialversicherungen käme der Vorschlag teurer als jener des Ständerats, der die AHV-Renten um siebzig Franken erhöhen will. (…). Kaspar Surber.
WOZ, 29.9.2016.
Personen > Surber Kaspar. AHVplus . Abstimmung. WOZ, 2016-09-29.
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27.09.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Junge Welt

Abstimmung
AHVplus
Volltext
Typisch Schweiz: Volk gegen höhere Renten. Mehrheit stimmt nach Kampagne von Wirtschaftsverbänden gegen bessere Altersbezüge. Eine deutliche Rentenerhöhung wird es in der Schweiz auch künftig nicht geben. Ein entsprechender Vorschlag des Schweizer Gewerkschaftsbundes (SGB), die AHVplus-Initiative, wurde am Sonntag bei einer Volksabstimmung abgelehnt. 59,4 Prozent der Abstimmenden erteilten der Initiative, mit der der SGB versuchte die gesetzliche Mindestrente um zehn Prozent zu erhöhen, eine Abfuhr. Nur in der französischsprachigen und italienischen Schweiz stimmte eine Mehrheit der Bevölkerung für sie. Zu Beginn des Abstimmungskampfes schien der Vorstoss einen Nerv zu treffen. Überraschende 61 Prozent der Befragten kündigten noch im August an, ein Ja in die Urne legen zu wollen. Ablehnen wollten die Initiative nur 24 Prozent. Die Umfragewerte schienen der Gegnerschaft aus Wirtschaftsverbänden und bürgerlichen Parteien ein Weckruf gewesen zu sein. Nachdem deren Kampagne angelaufen war, führte das Lager der Initiativgegner die Umfragen an. Die Bürgerlichen verbreiteten, dass manchen Rentenbeziehern wegen der Initiative gar weniger Geld im Portemonnaie bleiben würde als bislang. Gewerkschaftliche Vorlagen haben es bei Abstimmungen in der Regel schwer. Sie werden von den Kapitalverbänden und bürgerlichen Parteien in Talkshows, durch Plakatwerbung und in Zeitungsinseraten bekämpft. Über die Kosten solcher Kampagnen schweigen sich die Unternehmer aus. Sie dürften jedoch jeweils im Millionenbereich liegen – und damit die eingesetzten Mittel der Gewerkschaften (…). Florian Sieber.
Junge Welt, 27.9.2016.
Junge Welt > Schweiz. AHVplus. Abstimmung. Junge Welt, 2016-09-27.
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26.09.2016 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Abstimmung
AHVplus
Volltext
Eine Niederlage, die auch ein Zeichen ans Parlament ist. Initiative AHVplus wird mit 59,4 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Wir, die Gewerkschaften, wollten diese Abstimmung gewinnen. Die Volksinitiative AHVplus hätte allen Rentnerinnen und Rentnern dort eine Verbesserung gebracht, wo sie am meisten nützt: bei der AHV. Es sollte nicht sein. Das bürgerliche Lager, tatkräftig unterstützt von praktisch allen Medien und im Hintergrund befeuert von Banken und Versicherungen, die ihre Pfründen bei der zweiten Säule gefährdet sahen, hat eine Angstkampagne geführt. Ihre Argumente (die Erhöhung sei nicht zu bezahlen, die Generationensolidarität werde überstrapaziert) haben besser gewirkt als unsere. Die Niederlage hat sich abgezeichnet, denn unsere Mittel waren begrenzt. Dennoch sind die 40,6 Prozent Ja-Stimmen ein deutliches Zeichen ans Parlament. Es sind weit mehr als bloss die Stimmen des linken Lagers. Es ist schwierig, eine Initiative zu gewinnen. Deutlich einfacher ist es, ein Referendum zugewinnen. Erst recht mit einem solchen Resultat im Rücken. Dessen müssen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier bewusst sein, wenn sie in diesen Tagen die Rentenreform behandeln. Zu dieser Reform wird es zweifellos eine Volksabstimmung geben, und dort hat niemand etwas zu verlieren, denn alles, was das Parlament plant, ist Abbau. Also aufgepasst: Wir sind bereit! Giorgio Tuti.
SEV, 26.9.2016.
SEV > AHVplus. Abstimmung. SEV, 2016-09-26.
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25.09.2016 Schweiz
Initiativen Schweiz
Syndicom

Abstimmung
AHVplus
Volltext
Grosser Rückhalt für bessere AHV-Renten. Der SGB-Kommentar zu AHVplus und den übrigen Abstimmungsvorlagen. Die Forderung nach höheren AHV-Renten hat einen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Dies zeigt die breite Unterstützung der AHVplus-Initiative, insbesondere das sich abzeichnende Ja in der lateinischen Schweiz. Die AHV wurde viele Jahre schlecht geredet. Die Volksinitiative AHVplus war die erste Etappe auf dem Weg zu besseren AHV-Renten. Den AHVplus-Gegnern ist es zwar mit ihrer Angstkampagne noch einmal gelungen, Unsicherheit zu schüren und Zweifel an der Finanzierbarkeit der 10-Prozent-Erhöhung zu streuen. Dabei machten sie nicht nur die AHV schlecht, sondern spielten auch in unverantwortlicher Weise die Alten gegen die Jungen aus. Doch die Pensionskassenrenten stehen wegen den historisch tiefen Zinsen unter einem noch nie dagewesenen Druck. Dazu kommen stark steigende Lebenshaltungskosten - namentlich wegen den massiven Erhöhungen der Krankenkassenprämien. Zur Sicherung Altersrenten hat die AHV ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. „Altersvorsorge 2020" muss Rentenverluste ausgleichen. (…). (SGB).
Syndicom, 25.9.2016.
Syndicom > AHVplus. Abstimmung. Syndicom, 2016-09-25.
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25.09.2016 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
VPOD Schweiz

Abstimmung
AHVplus
Volltext
AHV bleibt die beste Altersvorsorge weltweit. Die AHV ist und bleibt die beste Altersvorsorge weltweit. Zwar hat die Angstmacherei der Gegenseite funktioniert und eine Niederlage der AHVplus-Initiative herbeigeführt. Der Ja-Stimmen-Anteil von rund 40% zeigt aber: Ein Ausbau ist nicht gelungen - ebenso wenig darf ein Abbau Thema sein. Die Volksabstimmung vom 25. September reiht sich ein in die Liste verpasster historischer Chancen. Und in die Geschichte der abgelehnten sozialpolitischen Vorstösse, bei denen es den Rechten gelungen ist, die gewöhnlichen Leuten mit Angstmacherei aus dem Tritt zu bringen. Deutlichen Widerstand zeigt gemäss Abstimmungsresultat die lateinische Schweiz, wo sich ein Ja abzeichnet. Die Gegner mussten zur Bekämpfung von AHV+ ihr ganzes Arsenal aufbieten. Der Grund für diese geballte Kampagne ist klar: Die AHV sorgt für Ausgleich, indem sie die hohen und sehr hohen Einkommen ohne Obergrenze abgreift, um damit den Wenigverdienern zu helfen. Dieser Effekt ist den Reichen in diesem Land seit 1948 ein Dorn im Auge. Ein Ausbau der AHV ist damit erneut gescheitert. Dabei wäre dieser Stärkung der ersten Säule genau der richtige Ansatz gewesen, um der Rentenschmelze in der zweiten Säule zu begegnen. Dort wird man in den kommenden Jahren immer mehr Geld einzahlen müssen - und trotzdem werden die Rentenversprechungen immer weiter herabgesetzt. Da wäre es nichts als logisch, jene Säule der Altersvorsorge zu stärken, die gegenüber der Zinsentwicklung robust und resistent ist. Bedauerlich, dass bei dieser Abstimmung auch wieder das tumbe Argument von der Giesskanne verfangen hat. (…).
VPOD Schweiz, 25.9.2016.
VPOD Schweiz > AHVplus. Abstimmung. VPOD Schweiz, 2016-09-25.
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21.09.2016 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHVplus
Parolen
Volltext
AHVplus: Jede Stimme zählt. Jetzt die sicherste und solidarischste Sozialversicherung stärken! Die Renten der Pensionskassen sinken. Sie werden in naher Zukunft immer tiefer ausfallen. Wie kann das heutige Rentenniveau so noch gehalten werden? Noch mehr in die Pensionskassen einzahlen? Eine teure Lebensversicherung abschliessen? Oder sollen noch mehr Leute in die Ergänzungsleistungen gedrängt werden? Auf genau diese Fragen liefert die Volksinitiative AHVplus die richtige Antwort: Viel effizienter ist es, bei der AHV zu intervenieren. Heute werden die Lohnbeiträge für die Pensionskassen immer tiefer verzinst. Für das kommende Jahr muss von einer Mindestverzinsung von 1% ausgegangen werden. Die Berechnungen für die Mindestverzinsung im Jahr 2020 zeigen eine Nullverzinsung an. Unter diesen Umständen ist ein Lohnfranken im Umlageverfahren, wie es die AHV kennt, viel besser eingesetzt. Ein Umlageverfahren ist in der gegenwärtigen Nullzinsphase der effizientere Weg, um sichere Leistungen zu garantieren. Denn das Alterssparen lohnt sich immer weniger. Zudem nehmen die Risiken eines Kapitalverlustes zu: Um die nötigen Renditen zu erwirtschaften, müssen heute die Pensionskassen immer risikoreicher anlegen. (…). Doris Bianchi.
SGB, 21.9.2016.
Personen > Bianchi Doris. AHVplus. Abstimmungsparole. SGB, 2016-09-21.
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16.09.2016 Schweiz
AHV
Bankpersonalverband

AHVplus
Bankpersonalverband
Volltext
JA zur Initiative AHVplus. Der Vorstand des SBPV hat die Initiative AHVplus geprüft und einstimmig beschlossen, diese im Interesse der Bankangestellten zu unterstützen. Er empfiehlt seinen Mitgliedern und den Bankangestellten, ein JA in die Urne zu legen. AHV: Sicherheit für das Alter. Der SBPV befürwortet die Rentenfinanzierung über das 3-Säulen-Prinzip: AHV, berufliche Vorsorge (Pensionskasse) und individuelle Vorsorge. Die Kombination der drei Systeme sollte ermöglichen, dass Grundbedürfnisse gedeckt (AHV) und die Erhaltung des Lebensstandards sichergellt werden (2. Säule). Die steigende Lebenserwartung und die sinkenden finanziellen Erträge setzen das System jedoch unter Druck. Im Vergleich zur zweiten Säule ist die AHV allerdings den Risiken an der Börse weit weniger ausgesetzt. Ebenso tangiert die Überalterung der Bevölkerung die AHV nur zum Teil, da die AHV auch von der Wirtschaftsentwicklung abhängt. Trotz sinkender Anzahl Aktive pro Rentner(in) - die Anzahl sank von 6,5 auf 3,4 Aktive auf 1 Rentner(in) – und steigender Lebenserwartung federt die AHV seit mehr als 65 Jahren automatisch die Kosten der älter werdenden Gesellschaft ab. Erhöhung der AHV: Die Mehrheit der Bevölkerung profitiert. Der Zustand der Pensionskassen verschlechtert sich unter dem Druck der Finanzmärkte und der steigenden Lebenserwartung: sinkender Umwandlungssatz, steigende Beiträge und zunehmendes Rentenalter. Die Rentenentwicklung der AHV dagegen ist berechenbar und zuverlässig. Aus diesen Gründen muss die AHV gestärkt und damit der Ausfall in der zweiten Säule mindestens teilweise kompensiert werden. (…).
Bankpersonalverband, 16.5.2016.
Bankpersonalverband > AHVplus. Initiative. BPV, 2016-09-16.
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15.09.2016 Schweiz
AHV
CVP
Personen
Work
Ralph Hug
AHVplus
CVP
Volltext
Unter jeder Sau, diese AHV-Gegner! CVP sieht Rentner als gefrässige Säue. Und: Firmenchefs finden 1292.- Franken Rente Luxus, Und: Junge Rechte wollen Generationenkrieg. Grunz! Letzte Woche liess die CVP einige Sauen auf den Bundesplatz karren. Man servierte ihnen ein Drei-Gang- Menu. Innert Sekunden waren die Teller leer. Die Botschaft: Die 1‘518‘578 Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz (Stand 2015) sind für die CVP verfressene Schweine. Thomas Zimmermann vom Gewerkschaftsbund findet die christdemokratische Schweinigelei (online auf youtu.be/q_b1dzwdYoo) eine „primitive und dumme Diffamierung“. Erdacht von offensichtlich unbedarften PR-Leuten und verantwortet von CVP-Kommunikationschef Thomas Jauch. Ein richtiger PR-Gau. Die saumässige Aktion löste in den sozialen Medien einen Shitstorm aus. Pressechef Jauch reagierte via Twitter: Man habe mit der Aktion bloss sagen wollen, die AHV-plus-Initiative sei „ein gefrässiges Schwein“. Unter der Gürtellinie. Doch damit geriet er nur noch mehr in den Sumpf. Der Schweizerische Seniorenrat ist entsetzt. Der Verband, der zahlreiche Organisationen vertritt und den Bundesrat in Altersfragen berät, verlangt von CVP-Präsident Gerhard Pfister eine Entschuldigung. Co-Präsident Michel Pillonel sagt: „Diese Aktion war unter der Gürtellinie.“ In Sachen AHV politisiert die CVP reichlich widersprüchlich. Eben hat sie noch im Ständerat bei der Vorlage zur Altersvor sorge 2020 eine Rentenerhöhung von 70 Franken mitgetragen. Jetzt aber, wenn es um AHVplus und eine Rentenerhöhung um zehn Prozent geht, bekämpft sie diese vehement. (…). Ralph Hug.
Work online, 15.9.2016.
Personen > Hug Ralph. CVP. AHVplus. Work online, 2016-09.15.
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15.09.2016 Schweiz
AHV
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
AHVplus
Initiativen Schweiz
Volltext
„AHV plus“-Abstimmung. Das letzte Aufgebot. Es war die grösste Demo der letzten Jahre, als am vergangenen Wochenende mehr als 20‘000 Menschen durch Bern zogen. Weniger eindrücklich war die Berichterstattung über den Aufmarsch für eine starke AHV. Sie erschöpfte sich in Kurzmeldungen – Bilder gab es keine zu sehen. Man stelle sich vor, Christoph Blocher und seine Entourage hätten zur Demonstration gerufen, und die Medien hätten es einfach ignoriert. Undenkbar in Zeiten, da diese Medien selbst über die Albisgüetli-Tagung Jahr für Jahr auf allen Kanälen berichten, sich dort „StarjournalistInnen“ der grossen Medienhäuser drängeln und vor lauter Kameras kein Durchkommen ist. Wirklich überraschend ist die Ignoranz in diesem Abstimmungskampf nicht. Die Abstimmungskommentare sind einhellig, sie bilden so etwas wie eine Einheitsfront der grossen Tageszeitungen gegen die erste Erhöhung der bescheidenen AHV-Renten seit den siebziger Jahren. Das zeichnete sich bereits in der Berichterstattung, in den Analysen und Geschichten ab. Die Stimmung in der breiten Bevölkerung wurde kaum abgebildet, obwohl die Umfragen darauf hindeuten, dass die BürgerInnen einem Ausbau der AHV und einer Finanzierung über höhere Lohnprozente nicht völlig abgeneigt wären. Stattdessen wurden die Argumente der BefürworterInnen vorgeführt, um sie dann mit der Demografiekeule totzuschlagen. Eine bemerkenswerte Ausnahme bildete ausserhalb seiner Kommentarspalten das grösste Boulevardblatt. (…). Andreas Fagetti.
WOZ online, 15.9.2016
Personen > Fagetti Andreas. AHVplus. Initiative. WOZ, 2016-09-15.
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14.09.2016 Schweiz
AHV
Demonstrationen Bern
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Starke Worte für eine starke AHV. AHV: das Herz des Sozialstaats. „Nur bei der AHV führen höhere Beiträge auch zu höheren Renten“: Dies ist die Kernaussage der kurzen Reden an der Schlusskundgebung. Vier Männer und vier Frauen traten zum Abschluss der Kundgebung ans Rednerpult am Aargauerstalden, allen voran Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbundes. Als Ständerat war er beteiligt an der Version der Rentenreform 2020, die nun von der Sozialkommission des Nationalrats zerpflückt und zu einer Abbauvorlage umgebaut wurde, was Rechsteiner als „übles Spiel“ bezeichnete. Er hielt weiter fest: „Die AHV ist das Herz des Sozialstaats Schweiz.“ Allerdings war für ihn auch klar, dass ohne die Gewerkschaften in dieser Sache nichts geht: „Es braucht die Kraft unserer Bewegung für die Solidarität der Generationen und der gesellschaftlichen Gruppen.“ Sind Rentner Schweine? Giorgio Tuti erntete schon bei der Vorstellung Szenenapplaus, als der Moderator darauf hinwies, dass der SEV allein über einen Fünftel der für die Initiative nötigen Unterschriften beigesteuert hatte. Tuti kritisierte die Gegenseite: „Es hat System, wenn Arbeitgeber, bürgerliche Politiker, Versicherungen und Banken die AHV schlechtreden“, denn nur so gelinge es ihnen, das Rentenalter zu erhöhen und die Leistungen zu reduzieren. „Aber dieses Spiel machen wir nicht mit!“ Mit scharfen Worten verurteilte Tuti, wie weitere Redner auch noch, die Aktion der CVP vom Donnerstag: Diese hatte auf dem Bundesplatz Schweine, die mit AHVplus beschriftet waren, ein Drei-Gang-Menü fressen lassen. (…). Peter Moor, Peter Anliker, Vivian Bologna.
SEV, 14.9.2016.
Personen > Moor Peter. AHVplus. Demonstration Bern. SEV, 2016-09-14.
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10.09.2016 Bern
AHV
Demonstrationen Schweiz
Unia Schweiz

AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Gewerkschaftsdemo „Rentenabbau stoppen – AHV stärken“. Mehr als 20‘000 protestieren gegen geplantes Rentenmassaker und für besseren Arbeitnehmerschutz Über 20‘000 Gewerkschafter/innen verlangten an der heutigen Demo des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes in Bern eine Altersvorsorge, die diesen Namen auch verdient. Unia Präsidentin Vania Alleva machte in ihrer Rede klar, dass die Arbeitnehmenden die Angriffe der bürgerlichen Hardliner auf die Renten nicht akzeptieren werden. Zudem forderte sie mehr Schutz für alle in der Schweiz arbeitenden Menschen. Die Verfassung verlangt, dass alle nach ihrer Pensionierung ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können. Für viele Rentnerinnen und Rentner ist dies heute nicht der Fall. Die Renten der Pensionskassen sinken, die AHV hinkt den Löhnen immer mehr hinterher. Deshalb muss die AHV als stabilste und sicherste Säule der Altersvorsorge gestärkt werden, wie dies die Initiative AHVplus verlangt. Aldo Ferrari, Geschäftsleitungsmitglied der Unia, betonte in seiner Rede, dass ein Ja zu AHVplus äusserst wichtig für die Altersvorsorge ist: „AHVplus ist die beste Investition für die Zukunft und sichere Renten.“ Rentenmassaker stoppen. Eine Stärkung der AHV ist umso dringender, als bürgerliche Hardliner im Rahmen der Altersvorsorge 2020 ein eigentliches Rentenmassaker planen. Sie wollen den Umwandlungssatz bei der 2. Säule und damit die Renten massiv und ohne volle Kompensation senken und gleichzeitig das Rentenalter für alle auf 67 Jahre erhöhen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 10.9.2016.
Unia Schweiz > AHVplus. Demonstration Bern, 2016-09-10.
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10.09.2016 Bern
AHV
Demonstrationen Schweiz
SGB

AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Eine überdeutliche Warnung an die Brandstifter im Nationalrat. Mehr als 20'000 demonstrieren gegen Rentenabbau und für starke AHV. Mehr als 20'000 Rentnerinnen und Rentner, Erwerbstätige, Junge und Alte aus allen Regionen der Schweiz sind heute Samstag dem Aufruf der Allianz für eine starke AHV gefolgt und haben ihre Empörung und Wut über das geplante Rentenmassaker im Nationalrat sowie ihre Forderung nach einer Stärkung der AHV und ihr Ja zu AHVplus auf die Strasse getragen. Dies ist ein überdeutliches Zeichen an die Brandstifter in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N). Würden sie sich mit ihren Abbauplänen durchsetzen, müssten am Schluss alle für weniger Rente länger arbeiten und mehr Beiträge bezahlen. Solch ein Rentenmassaker wird vor dem Volk keinen Bestand haben. Mit dem mächtigen, friedlichen und bunten Demonstrationszug von der Schützenmatte durch die Berner Innenstadt ist der Nationalrat gewarnt. Nun liegt es an ihm, in die Altersvorsorge 2020 wieder einen Ausgleich für die Rentenkürzungen in der zweiten Säule einzubauen. Der St. Galler Ständerat und SGB-Präsident Paul Rechsteiner sprach an der Schlusskundgebung am Aargauerstalden von einer „gewaltigen Provokation in einer neuen Dimension wie es sie in der Schweiz noch nicht gab. Was die SVP und FDP bei der Rentenreform wollen, übersteigt im Negativen alles, was wir bisher gesehen haben." (…).
SGB, 10.9.2016.
SGB > AHVplus. Demonstration Bern. SGB, 2016-09-10.
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08.09.2016 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Kaspar Surber
AHVplus
Interview
Volltext
„Schwarzmalerei bei der AHV diente stets dem Abbau“. Die Geschichte der AHV ist auch eine der Prognosen über ihre Zukunft. Der Historiker Matthieu Leimgruber hat sie untersucht und stellt fest: Das System ist erstaunlich stabil und wird einen Ausbau verkraften. WOZ: Herr Leimgruber, derzeit malen Versicherungs- und Bankenvertreter sowie das bürgerliche Leitmedium NZZ im Tagesrhythmus Schreckensszenarien über die Zukunft der AHV an die Wand. Das zentrale Argument ist die demografische Entwicklung. Matthieu Leimgruber: Das ist nicht neu. Das Demografieargument war bereits in den neunziger Jahren präsent. Jetzt wird es aber auffällig oft verwendet. Es ist ein nützliches Werkzeug, um politische Ziele wie Rentensenkungen durchzusetzen. Es scheint bestechend logisch, ja mathematisch gewiss. Es suggeriert einen alternativlosen Weg: Rentenkürzungen und Rentenaltererhöhungen. Aber so einfach ist es nicht. Die steigende Lebenserwartung lenkt ab von anderen Aspekten, die zu diskutieren wären, um ein realistisches Bild über den Zustand der Altersvorsorge zu erhalten. Welche Aspekte kommen zu kurz? Kaum diskutiert wird die Tatsache, dass bereits heute viele ältere Menschen, die ihren Job verlieren, keinen mehr finden, also in der Arbeitslosigkeit landen, ausgesteuert werden und schliesslich von der Sozialhilfe leben müssen. Später sind sie auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Diese Kosten werden ausgeblendet. Ausserdem verweisen die bürgerlichen Politiker und Politikerinnen auf Staaten, die bereits ein höheres Rentenalter eingeführt haben. (…). Interview: Andreas Fagetti, Kaspar Surber. WOZ, 8.9.2016.
Personen > Leimgruber Matthieu. AHVplus-Initiative. WOZ, 2016-09-08.
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18.08.2016 Schweiz
AHV
Personen
Work
Christian Egg
Abstimmung
AHVplus
Volltext
„Jetzt stoppen wir die AHV-Fäller!“ AHVplus: Mit Herzblut für die SGB-Initiative. Über hundert AHV-Botschafterinnen und -Botschafter sind in der ganzen Schweiz unterwegs, um für die Initiative AHVplus zu werben. Ehrenamtlich. Florian Vock sagt: „Die AHV soll auch noch für mich funktionieren.“ Es überrasche viele, wenn er als 26jähriger für die AHV-Initiative der Gewerkschaften auftrete. „Bei dem Thema denkt man zuerst an die Rentner, weniger an die Rentner in vierzig Jahren. Ich bin einer von denen.“ Der Aargauer SP-Grossrat und VPOD-Vorstandsmitglied ist AHV-Botschafter des Gewerkschaftsbunds. Und er ist optimistisch: „Jetzt stoppen wir die AHV-Fäller!“ Als Work mit ihm spricht, bereitet er sich gerade auf einen Auftritt in Brugg vor, zwei Tage später geht’s nach Aarau. Zwei Präsentationen hat er schon hinter sich. Die Vorträge machen ihm kein Bauchweh: „Ich bin jetzt seit zehn Jahren politisch aktiv. Solche Auftritte mache ich gern.“ Schwerer fällt das Anita Mattes (59). Die KV-Angestellte aus Rorschach SG ist es nicht gewohnt, vor grossem Publikum aufzutreten. „Wenn ich vor hundert Leuten stehe, werde ich schon nervös.“ Besonders, wenn dann etwas nicht klappt. „Die Technik“ sei für sie die grösste Herausforderung beim Einsatz als Botschafterin für eine stärkere AHV. Einfach und klar. (…). Christian Egg.
Work online, 18.8.2016.
Personen > Egg Christian. AHVplus-Initiative. Abstimmung. Work online, 18.8.2016.
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27.07.2016 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Guy Zurkinden
AHVplus
Interview
Volltext
„AHVplus ist eine historische Wende“. Am 25. September stimmen wir über die gewerkschaftliche Initiative AHVplus ab, die die AHV-Rentenerhöhen will. Matthieu Leimgruber, Professor für Geschichte an der Universität Zürich, macht eine Einschätzung der Ausgangslage. Inwiefern ist die Einführung der AHV im Jahr 1947 ein „Jahrhundertereignis“? Matthieu Leimgruber: Am 6. Juli 1947 wurde die Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV) in der Volksabstimmung mit überwältigendem Mehr angenommen. Die grosse Zustimmung bildet den Abschluss von fast fünfzig Jahren leidenschaftlicher Diskussionen der sozialen Frage, in denen die Rentenfrage eine zentrale Rolle spielte. Deshalb ist es ein historischer Moment für die Sozialpolitik, eine neue Etappe der schweizerischen Gesellschaft, 100 Jahre nach der Annahme der Bundesverfassung. In welchem Kontext spielte sich dies ab? Die Schweiz nimmt die AHV am Ende des Krieges an, in einem Moment, wo sich in andern Ländern Ähnliches abspielt: in England schlägt der Plan Beveridge eine Umgestaltung der Sozialversicherung und die Schaffung eines nationalen Gesundheitswesens vor, in Frankreich steht ein kompletter Plan der sozialen Sicherheit im Zentrum des Programms des Nationalen Widerstandsrats. Nach zwei Weltkriegen und einer Wirtschaftskrise nie dagewesenen Ausmasses wuchs die Einsicht in die Notwendigkeit einer anderen Gesellschaft. Die Verwirklichung von Einrichtungen der sozialen Sicherheit in ganz Europa war auch eine Folge bürgerlicher Vorsicht: Die AHV steht seit ihrer Gründung neben den Pensionskassen (…). Guy Zurkinden. 
SEV, 27.7.2016.
Personen > Zurkinden Guy. Leimgruber Matthieu. Interview. AHV. SEV, 2016-07-27.
Ganzer Text
07.07.2016 Schweiz
AHV
Personen
WOZ
Adrian Riklin
AHVplus
AHV-Renten
Volltext
AHV: Der Angriff der Verfressenen. Kürzlich hörte ich von einer Frau - nennen wir sie Madame X. -, die ein paar Freundinnen in ein Nobellokal eingeladen hatte. Titel der Veranstaltung: „Meine erste AHV verfressen“. Aufgrund ihres Status (Ehefrau eines reichen Geschäftsmanns) könnte es sich dabei um eine Rechnung von etwa 1750 Franken gehandelt haben - das ist die Hälfte des Maximalbetrags, den ein Ehepaar von der AHV erhält. Nichts gegen die Frau; nichts dagegen, dass sie ihr erstes AHV-Geld mit Freundinnen „verfressen“ hat. Es sei ihnen gegönnt. Interessant ist die Episode, weil sie etwas über die Altersvorsorge erzählt. Für Madame X. ist der monatliche Betrag aus der AHV nicht mehr als ein „Batzeli“. Für grosse Teile der Bevölkerung aber hat die AHV existenzielle Bedeutung: Was Madame X. und ihre Freundinnen an einem Abend „verfressen“, muss vielen für den Lebensunterhalt während eines ganzen Monats reichen. Nun aber wollen wohlsituierte VolksvertreterInnen weniger privilegierte SeniorInnen mit noch weniger Geld über die Runden schicken. Mit dem Argument, dass wegen der demografischen Entwicklung immer weniger junge Erwerbstätige für immer mehr alte Menschen zahlen müssten - und die AHV bei einer Anpassung an die Lohnentwicklung der letzten zwanzig Jahre nicht mehr zu finanzieren wäre. In der Debatte um die AHV zeigt sich, wie sehr sich das politische Wetter seit den eidgenössischen Wahlen im vergangenen Herbst verändert hat. Hatten die moderaten bundesrätlichen Vorschläge zur Rentenreform (…). Adrian Riklin.
WOZ, 7.7.2016.
Personen > Riklin Adrian. AHVplus. Rentenkürzung. WOZ, 2016-07-07.
Ganzer Text
05.07.2016 Schweiz
AHV
Syndicom

AHVplus
Pensionskassen
Volltext
AHVplus statt PK minus. Der Bundesrat ignoriert die Sorgen der Bevölkerung. Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative AHVplus ab. Damit missachtet er die Anliegen der Bevölkerung, die sich um ihr künftiges Renteneinkommen Sorgen macht. Denn wer in den nächsten Jahren in Pension geht, muss sich mit einer immer tieferen Rente aus der zweiten Säule begnügen: Die Pensionskassen senken reihenweise ihre Umwandlungssätze. Dadurch werden die künftigen Renten immer tiefer ausfallen. Kommt dazu, dass Bundesrat und Parlament den gesetzlichen Mindestumwandlungssatz senken wollen, ohne für genügende Ausgleichsmassnahmen zu sorgen. Den Beteuerungen von Bundesrat und bürgerlicher Parteien zum Trotz rutscht das Rentenniveau so weiter ab. Und die nächsten Rentenverschlechterungen in Form eines höheren Rentenalters 67 oder gar darüber hinaus stehen bereits vor der Tür. Einzig die Volksinitiative AHVplus vermag das Rentenniveau zu stabilisieren. Für bescheidene 0,4 Lohnprozentpunkte (plus 0,4 des Arbeitgebers) erhalten später alle deutlich mehr Rente - im Schnitt 2400 Fr./Jahr für Alleinstehende und 4200 Fr. für verheiratete Paare. Ein so gutes Preis-Leistungsverhältnis hat nur die AHV zu bieten. Hier bringt ein Beitragsfranken am meisten Rente, was besonders den Frauen und den Jungen zu Gute kommt. Denn in der zweiten und dritten Säule müssten wir viel mehr Geld auf die Seite legen, um einen entsprechenden Rentenzuwachs finanzieren zu können. Die AHV trumpft insbesondere in der aktuellen Tiefzinsphase gegenüber der 2. und 3. Säule auf. (…). (SGB)
Syndicom, 5.7.2016.
Syndicom > AHVplus. Pensionskasse. Syndicom, 2016-07-05.
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01.07.2016 Zürich
AHV
AVIVO
Vorwärts

AHVplus
AHV-Renten
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Gegen die Rentenreform 2020. Die Rentenreform 2020 von Bundesrat Berset entwickelt sich zum Trauerspiel. Zwar hat der Ständerat eine Lösung verabschiedet, die ein Erhöhung der einfachen AHV-Rente um 70 Franken für die NeurentnerInnen vorsieht, sonst sind aber alle Abbaumassnahmen weiterhin in der Vorlage drin, insbesondere auch die diskriminierende Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre und die Senkung des Umwandlungssatzes bei der 2. Säule von 6,8 auf 6,0 Prozent. Eine Verminderung des Prinzips des Selbstbedienungsladens bei der 2. Säule durch die Versicherungswirtschaft wurde im Ständerat abgelehnt. Dafür wird es zu einer Erhöhung der Mehrwertsteuer kommen. Auf die von der Avivo angeregte Einführung der AHV-Beitragspflicht auf Dividendenerträge wurde nicht eingegangen. Leider ist es heute illusorisch zu glauben, der neu gewählte Nationalrat werde der Vorgabe des Ständerats folgen. Im Gegenteil, es ist zu erwarten, dass er weitere Verschlechterungen vornehmen wird. Damit wird die Rentenreform für die Avivo definitiv ungeniessbar. Wir werden uns am wahrscheinlichen Referendum beteiligen. Unterdessen hat die vorberatende Kommission des Nationalrates die Vorlage vergiftet und eine automatische Erhöhung des Rentenalters auf 66 und 67 Jahre bei defizitärer AHV-Rechnung vorgeschlagen. Dies darf bei der erwarteten Volksabstimmung keinesfalls beschlossen werden! (…). Marco Medici, Präsident von AVIVO Zürich.
Vorwärts, 1.7.2016.
Vorwärts > Avivo. AHVplus. AHV-Renten. Vorwärts, 2016-07-01.
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29.06.2016 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB

AHVplus
Bilaterale Verträge
Demonstrationen Bern
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Bilaterale erhalten – Masseneinwanderungsartikel innenpolitisch umsetzen. Aus dem SGB-Vorstand: Resolution zum Brexit und Aufruf zur nationalen Renten-Demo am 10. September. Der SGB-Vorstand hat an der heutigen Sitzung die Auswirkungen des „Brexit"-Entscheides auf die Schweizer Wirtschaft und die „Umsetzung" des Masseneinwanderungsartikels diskutiert. Er hat einstimmig eine Resolution mit folgenden Forderungen verabschiedet: Die SNB muss verhindern, dass die Löhne und die Arbeitsplätze durch eine Frankenaufwertung unter Druck kommen. Der Franken ist viel zu hoch bewertet. Der SGB erwartet, dass die SNB den Franken rasch im Bereich von mindestens 1.10 Fr./Euro stabilisiert und danach für einen Wechselkurs sorgt, bei dem die Löhne und Arbeitsplätze gesichert sind und eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindert wird. Die Bilateralen Verträge mit der EU müssen erhalten bleiben. Die so genannte „Umsetzung" des Art. 121a BV soll primär über nicht-diskriminierende Massnahmen in der Schweiz erfolgen. Der Schutz der Löhne, der Arbeitsbedingungen und der älteren Arbeitnehmenden muss verbessert werden. Zusätzlich braucht es Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie bessere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die vom Bundesrat präsentierte „einseitige" Schutzklausel ist abzulehnen. Sie steht einerseits im Widerspruch zu den Bilateralen. Andererseits fördert sie prekäre Aufenthaltsstatus und Arbeitsbedingungen. Weiter sagt der SGB-Vorstand den Rentenabbauplänen im Nationalrat den Kampf an. Er ruft die Arbeitnehmenden in der Schweiz zu einer nationalen Renten-Demo auf. Unter der Losung „Rentenabbau stoppen - AHV stärken" werden wir am 10. September in Bern für anständige (…).
SGB, 29.6.2016.
SGB > Bilaterale Verträge. Einwanderung. SGB, 2016-06-29.
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25.06.2016 England
EU
Unia Schweiz

AHVplus
EU
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Unia DV zu Brexit und Altersvorsorge. Die Unia wird sich mit aller Kraft gegen einen Abbau bei den Altersrenten und gegen die Erhöhung des AHV-Alters einsetzen, wie dies bürgerliche Kreise verlangen. Die Brexit-Abstimmung in Grossbritannien sieht die Unia als Weckruf auch an die Schweiz. Die Delegiertenversammlung bekräftigte, dass die Unia alle bürgerlichen Angriffe auf die Altersvorsorge energisch bekämpfen wird. Hardliner im Parlament wollen im Rahmen der Altersvorsorge 2020 harte Abbaumassnahmen durchsetzen. Sie fordern die Erhöhung des Rentenalters auf 67 und eine massive Senkung des Umwandlungssatzes bei den Renten der 2. Säule. Grossdemo im September. Um die Altersvorsorge und die Renten zu sichern, setzt sich die Unia für eine Stärkung der AHV und ein Ja zur Initiative AHVplus ein, über die am 25. September abgestimmt wird. Nebst vielen anderen Aktivitäten organisiert die Unia am 10. September in Bern eine Grossdemonstration „Rentenabbau stoppen – AHV stärken!“. Brexit als Weckruf. Die Unia-Delegiertenversammlung diskutierte auch den Brexit. Die knappe Mehrheit für den Austritt aus der EU sieht sie nicht zuletzt als Folge der sozialen Missstände und des fehlenden Sozialschutzes in Grossbritannien. Sie ist auch ein Protest gegen die unsoziale und antidemokratische Sparpolitik der EU-Kommission. (…).
Unia Schweiz, 25.6.2016.
Unia Schweiz > England. EU. Abstimmung. Unia Schweiz, 2016-06-25.
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24.06.2016 Frauenfeld
AHV
Unia Ostschweiz-Graubünden

AHVplus
Aktionstag
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Gelungene Auftaktaktion für die AHV+ Initiative in Frauenfeld. Mit einem Aktionstag haben heute Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia den Abstimmungskampf für die Volksinitiative AHVplus eröffnet. Sie verlangt eine Erhöhung der AHV-Renten und kommt am 25. September zur Abstimmung. Die Gewerkschafter/innen verteilten an Passant/innen Sonnencrème und erinnerten daran: Nicht nur die Haut braucht Schutz, sondern auch die Renten. Der beste Weg ist die Stärkung der AHV. Die Altersrenten in der Schweiz sind bedroht: Die Umwandlungssätze bei den Pensionskassen schrumpfen und mit ihnen die Renten. Die AHV-Renten wurden seit Jahrzehnten nicht mehr substanziell erhöht und hinken den Löhnen immer mehr hinterher. Gleichzeitig wollen Hardliner im Parlament das Rentenalter für alle auf 67 Jahre und mehr erhöhen und Leistungen kürzen. Auf diese Gefahren machten heute Aktivist/innen der Gewerkschaft aufmerksam. Gewerkschafter der Unia verteilten heute am Sämansbrunnen in Frauenfeld kleine Tuben mit Sonnencreme und eine Karte mit dem Aufruf: „Nicht nur ihre Haut braucht Schutz, auch ihre Altersrenten! Der beste Weg dazu ist die Stärkung der AHV!“. Die Gewerkschafter diskutierten bei Speis und Trank mit der Frauenfelder Bevölkerung und die Stimmen waren eindeutig: „Die AHV muss die Existenz im Alter sichern!“ Dies war der Auftakt der AHVplus-Kampagne. (…).
UNIA Ostschweiz-Graubünden, 24.6.2016.
Unia Ostschweiz > AHVplus. Aktionstag. Unia Ostschweiz, 2016-06-24.
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06.06.2016 Schweiz
Jugend
Unia Schweiz

AHVplus
Jugendkonferenz
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Unia-Jugendkonferenz stellt sich hinter die AHV. Sichere Renten für eine sichere Zukunft. Die jährliche Jugendkonferenz der Gewerkschaft Unia spricht sich klar für die Volksinitiative AHVplus aus. Die AHV ist für junge Menschen das günstigste und nachhaltigste Vorsorgemodell. In einer Resolution fordert die Unia Jugend zudem Solidarität mit den Streikenden in Frankreich. Die jungen Unia-Mitglieder bekannten sich an der Jugendkonferenz der Gewerkschaft zum Modell AHV. Im Gegensatz zur zweiten Säule, wo trotz steigender Beiträge immer tiefere Renten zu erwarten sind, sorgt die AHV mit ihrem stabilen Finanzierungsmodell und einem gerechten Verteilmechanismus für langfristig sichere Renten. Gerade für jüngere Menschen ist die AHV die kostengünstigste Altersvorsorge mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb gilt es die AHV – besonders im Interesse der jüngeren Generationen – gegen Angriffe und Rentenkürzungen zu verteidigen. Unterstützung für AHVplus. Als wirksamstes Instrument dazu sehen die Jugend-Delegierten die Volksinitiative AHVplus, die am 25. September zur Abstimmung kommt. Die Erhöhung der AHV-Renten um 10 Prozent stärkt die AHV als wichtigste Säule des Schweizer Rentensystems. Sie fördert zudem das Vertrauen der jüngeren Menschen in die AHV und ihre Fähigkeit, würdige Renten auszubezahlen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 6.6.2016,
Unia Schweiz > Jugend. AHVplus. Unia Schweiz, 2016-06-06.
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06.06.2016 Schweiz
AHV
Jugend
Unia Schweiz

AHVplus
Jugendkonferenz
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Sichere Renten für eine sichere Zukunft. Die jährliche Jugendkonferenz der Gewerkschaft Unia spricht sich klar für die Volksinitiative AHVplus aus. Die AHV ist für junge Menschen das günstigste und nachhaltigste Vorsorgemodell. In einer Resolution fordert die Unia Jugend zudem Solidarität mit den Streikenden in Frankreich. Die jungen Unia-Mitglieder bekannten sich an der Jugendkonferenz der Gewerkschaft zum Modell AHV. Im Gegensatz zur zweiten Säule, wo trotz steigender Beiträge immer tiefere Renten zu erwarten sind, sorgt die AHV mit ihrem stabilen Finanzierungsmodell und einem gerechten Verteilmechanismus für langfristig sichere Renten. Gerade für jüngere Menschen ist die AHV die kostengünstigste Altersvorsorge mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb gilt es die AHV – besonders im Interesse der jüngeren Generationen – gegen Angriffe und Rentenkürzungen zu verteidigen. Unterstützung für AHVplus. Als wirksamstes Instrument dazu sehen die Jugend-Delegierten die Volksinitiative AHVplus, die am 25. September zur Abstimmung kommt. Die Erhöhung der AHV-Renten um 10 Prozent stärkt die AHV als wichtigste Säule des Schweizer Rentensystems. Sie fördert zudem das Vertrauen der jüngeren Menschen in die AHV und ihre Fähigkeit, würdige Renten auszubezahlen. Solidarität mit Streikenden in Frankreich. (…).
Unia Schweiz, 6.6.2016.
Unia Schweiz > Jugendkonferenz. AHVplus. Unia Schweiz, 2016-06-06.
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