Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 136

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15.10.2020 Biel
Wahlen
WOZ

Stadtratswahlen
Volltext
JUSO-Wahlerfolg in Biel. Eine Stadt dreht nach links. Im Bieler Stadtparlament gibt es seit kurzem wieder eine linke Mehrheit. Wahlsiegerin ist die Juso Bielingue. Ein Treffen mit fünf ihrer Stadt rätInnen, die sich als radikal-parlamentarische Linke verstehen. Dem kapitalistischen Leistungszwang könne man sich in Biel „ein Stück weit“ entziehen, erzählt die neu gewählte Juso-Stadträtin Salome Trafelet: „Eine Kollegin von mir arbeitet sechzig Prozent in der Stadt Zürich. Dort wird sie gefragt, was sie in der restlichen Zeit mache. In Biel heisst es immer: Boah, du arbeitest ja viel.“ Trotz dieses Lebensgefühls und einer rot-grünen Regierungsmehrheit verfolgte auch die Bieler Politik bisher Wachstumsprojekte, die die Verdrängung antreiben. Ändert sich das jetzt? Am 27. September holten die linken und grünen Parteien nach acht Jahren die Mehrheit im Stadtparlament zurück. Die Partei der Arbeit (PdA) hat ein Mandat, die Grünen deren zwei dazugewonnen. Aber die grösste Wahlsiegerin übersieht man leicht: Die Juso schickt über ihre eigene Liste und mit „SpitzenkandidatInnen“ auf den SP-Listen neu sieben statt bisher zwei Leute ins Stadtparlament.
Klimaschutz: Ja, aber ... Die Jusos haben SP- Bisherige verdrängt, die ihr Amt teils seit den 1980ern innehatten, und sind wesentlich dafür verantwortlich, dass das Stadtparlament jünger und weiblicher ist: dreissig Frauen im sechzigköpfigen Stadtrat; jüngste Parlamentarierin ist eine achtzehnjährige Klimaaktivistin. Auch sie ist in der Juso Bielingue. An diesem Montagabend sitzen fünf der sieben Juso-StadträtInnen an den Pulten im Kurszimmer des „Hauses pour Bienne“, eines offenen Trffpunkts im Bieler Zentrum, in dem man sowohl Deutsch als auch türkische Gitarre lernen kann. Hier trifft sich die Juso sonst zu Mitgliederversammlungen. Marie Moeschler war noch nie an einer solchen. Die neue Juso-Stadträtin kennt das „Haus pour Bienne“ von den Vorbereitungen zum Frauenstreik. Der Partei ist sie erst kürzlich beigetreten. Der Juso Bielingue gelingt es anscheinend, eine Brücke zwischen Aktivismus und Parlament zu schlagen. Wie in anderen Städten blieb auch der in Biel verhängte „Klimanotstand“ weitgehend symbolisch - in Biel war es die Juso, die aus Ärger über die Untätigkeit diesen Sommer ihr „Bieler Klimanotstandsprogramm“ präsentierte. Dessen 24 Forderungen reichen vom Verbot neuer fossiler Heizungen über einen Plan für eine autofreie Stadt ab 2030 bis zur „Befreiung“ der Stadt von kommerzieller Plakatwerbung. Die Juso-Forderungen setzen allesamt auf einen Service-public-Ausbau. Hingegen lehnt die Juso die vor kurzem eingeführte Abgabe auf Erdgas ab - weil sie auch Leute mit wenig Geld treffe.
„Die Grünen wollen Klimaschutz auch dann, wenn er unsozial ist. Wir als radikale Linke glauben, dass die Wende sozial sein muss“, sagt Levin Koller, der die Juso bereits seit vier Jahren im Parlament vertritt. Zur «radikal-parlamentarischens Linken, wie es die frisch gewählte Silja Kohler ausdrückt, gehöre neben der Juso noch die PdA. Doch politisieren wird sie in der SP-Fraktion. Läuft die Jungpartei der SozialdemokratInnen denn nicht Gefahr, von den Gemässigten in der SP ausgebremst zu werden?
Wankende „Agglolac“-Siedlung „In der letzten Legislatur hat die rot-grüne Regierung zweimal einen Verkauf von Land im öffentlichen Besitz durchgebracht“, er-. zählt der Umweltwissenschaftler Miro Meyer, der zweite wiedergewählte Juso. Nun sei es unwahrscheinlich, dass sie damit nochmals durchkämen. „Und darum werden sie es vielleicht gar nicht probieren.“ Grossprojekte, die die Verdrängung antreiben, etwa die Seeufersiedlung „Agglolac“ samt Wassersportzentrum und Bootsanlegestellen. könne man nun stoppen. Womöglich gebe es auch eine Parlamentsmehrheit für kommunalen Wohnungsbau, klinkt sich Koller ein.
Es klingt, als präge eher die Juso Bielingue den SP-Kurs als umgekehrt. Trafelet sagt, es sei ein offenes Geheimnis, dass es in der Bieler SP lange Streitigkeiten gab. „Uns kann man nicht vorwerfen, dass es darum geht, alte Konflikte aufzuwärmen. Manche waren noch nicht geboren, als die entstanden sind“, so Trafelet weiter. Ihnen könne man höchstens vorwerfen, dass sie radikal seien. Früher haben sich Trafelet, Koller und Meyer, die sich seit zehn Jahren in der Juso Bielingue engagieren, oft über Sozialdemo¬kratInnen geärgert, die neoliberale Politik ermöglichten. Es habe sie aber auch darin be¬stärkt, weiterzumachen und sich als radikale Linke in der SP einzubringen. Obwohl sich die drei bereits über ein Drittel ihres Lebens parteipolitisch engagieren, verstehen sie Po¬litik als Kontinuum zwischen Parlament und Strasse. „Nur mit parlamentarischer Politik hätten wir bis heute kein Frauenstimmrecht“, so Trafelet. Frauenstreikaktivistin Moeschler sagt erst, sie müsse sich einlesen, was man in einem Stadtparlament überhaupt bewegen könne. Dann macht sie aber klar, dass sie bereits weiss, was sie will: „Es braucht in der Schule Aufklärungsunterricht, der mehr schafft, als Teenagerschwangerschaften zu verhindern. Geschlechtsidentitäten, Feminismus und die Mechanismen von Sexismus sollen in Zusatzlektionen unterrichtet werden.» Zudem will sie sich für alle einsetzen, die im Zuge der Pandemie ihre Arbeit verlieren. „Die Politik beschäftigt sich nur mit jenen, die Geld haben, und nicht mit denen, die keines haben. Für alle Frühpensionierten und Arbeitslosen braucht es Angebote: Treffpunkte, Ateliers, Perspektiven.“ Vielleicht sei das utopisch. „Aber ich werde versuchen, was möglich ist.“
Benjamin von Wyl.
WOZ, 15.10.2020.
WOZ > Juso Biel. Gemeindewahlen. WOZ, 2020-10-15
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12.01.2018 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Stadtratswahlen
Volltext
Gewollt ungewöhnlich. Gewerkschaftliche Gedanken zur Wahlkampfunterstützung. Von „mutig“ bis „goht’s no“ gingen die Kommentare, nachdem der GBKZ auch einen Kandidaten der SVP zur Wahl in den Stadtrat von Zürich empfohlen hatte. Ungewohnte Empfehlungen regen zum Nachdenken an. Welchen Wert haben Wahlempfehlungen, welche Rolle Gewerkschaften und sollen sie überhaupt Exekutivkandidaten unterstützen? Die Gewerkschaften haben die Rechte der Arbeitnehmenden zu stärken. Sie engagieren sich für gerechte Löhne, Lohngleichheit von Frau und Mann, gute Arbeitszeiten, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und für die Gleichbehandlung von ausländischen und inländischen Arbeitnehmenden. Die Bandbreite der Mitglieder von Gewerkschaften ist gross: Sie reicht von oftmals wert- und strukturkonservativen SBB-Mitarbeitenden, über eine reformfreudige Lehrerschaft bis zu bürgerlichen Bankmitarbeitenden. Die Gewerkschaften dienen sich bewusst keiner Partei oder einem Parteispektrum an. Denn auch rot-grüne Parteipolitik ist kein Garant für eine Politik im Interesse der Arbeitnehmenden. Nur wer unabhängig ist, hat die nötige Distanz zur Macht. In der Gewerkschaft kann jede und jeder mitmachen. Bedingung ist der Einsatz für gewerkschaftliche Ziele. Roger Bartholdi ist Präsident der Personalvertretung einer Grossbank und zugleich Vizepräsident des nationalen Personalverbandes. Er ist ohne Zweifel gewerkschaftlich aktiv und ständig mit den politisiert. (…).. Markus Bischoff.
GBKZ, 12.1.2018.
Personen > Bischoff Markus. GBKZ, 2018-01-12.
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02.12.2016 Neuenburg
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Stadtratswahlen
Volltext
Eine engagierte Genossin. Die Verhältnisse in der Regierung und im Parlament der Stadt Neuenburg bleiben stabil. FDP und SP verlieren im Parlament auf Kosten der Grünliberalen. Viele Leute am Treffen von der Partei der Arbeit (PdA) und Solidarité am Sonntagabend in der geräumigen Küche der Unia Neuenburg. Ältere und junge GenossInnen, Familien mit kleinen Kindern - und viel Gutes zum Essen und Trinken. Die Stimmung ist gelöst und herzlich, gegenseitige freundschaftliche Besuche von und bei den Grünen, Meldungen aus dem Stadthaus über eine weitere Verspätung der Resultate wegen einer Informatikpanne. Freude darüber, dass das Bündnis PdA, Grüne und Solidarités (PopVertSol) fast gleich zieht mit der Sozialdemokratischen Partei (SP). Die PdA behält einen von zwei Sitzen, die Bisherige Arnanda loset verliert ihren knapp und Ariane Tripet (Bild) ist gewählt. Dafür hat Solidarité drei statt nur einen, die Grünen behalten ihre sieben Sitze, das Linksbündnis PopVertSol hält seine elf Sitze. Die FDP hat neu 13 und verliert zwei, die SP hat auch nur noch 13 und verliert einen an die Grünliberalen. Die Stimmbeteiligung war mit 36 Prozent höher als vor vier Jahren. Die FDP und SP erhalten offenbar die Quittung für ihre neoliberale Austeritätspolitik, die sie kantonal betreiben. „PdA, Grüne und Solidarité haben einen kohärenteren Diskurs und eine kohärentere politische Praxis, deshalb werden wir im ganzen Kanton stärken“, hält Armanda loset fest. (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 2.12.2016.
Vorwärts > PdA Neuenburg. Stadtratswahlen. Vorwärts, 2016-12-02.
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02.12.2016 Bern
Partei der Arbeit Bern
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Stadtratswahlen
Volltext
Die PdA verteidigt· ihren Sitz. Bei den Stadtratswahlen in Bern hat die Partei der Arbeit (PdA) 1,7 Prozent der Stimmen geholt und ihren Sitz erfolgreich verteidigt. Daniel Egloff bleibt Stadtrat. Die Fraktion, zu der die PdA gehört, bleibt wohl bestehen. Im Laufe des Abends verschlechterte sich die Stimmung am Wahlfest der PdA Bern spürbar. Man spekulierte bereits darüber, wieso man verloren haben könnte. Die stärkere Wahlbeteiligung könnte uns geschadet haben, hiess es. Wir hatten auch deutlich weniger Ressourcen als andere Parteien, sinnierte der Spitzenkandidat Daniel Egloff, als sich die ParteiaktivistInnen von einander verabschiedeten, ohne das Ergebnis erfahren zu haben. Die Stadt Bern konnte das Resultat erst nach Mitternacht mit zwei Stunden Verspätung bekannt geben. Die Erwartungen der Pda-Anhängerlnnen wurde übertroffen: Daniel Egloff wurde mit einem sehr guten Ergebnis in den Stadtrat von Bern gewählt. Insgesamt konnte ihre Liste die Anzahl Parteistimmen verdoppeln und kommt nach vorläufigen Berechnungen auf 1,7 Prozent der Stimmen (2012: 1,0 Prozent). Das ist das beste Ergebnis seit den Nachkriegsjahren. Auch die Zweit- und Drittplatzierten erzielten sehr gute Ergebnisse. Für Mess Barry reichte es aber nicht für die Wiederwahl. Die drei Parteien, die bisher eine Fraktion bildeten, erhielten diesmal insgesamt vier Sitze und werden die Fraktion wohl weiterführen. Entscheidend war, dass die „Alternative Linke“ einen zweiten Sitz holen konnte. Die Stadtberner Gemeindewahlen waren allgemein positiv für die linken (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 2.12.2016.
Vorwärts > PdA Bern. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-12-02.
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29.09.2016 Biel
Personen
WOZ
Jan Jirat
Stadtratswahlen
Volltext
Bieler Wahlen. Linksrutsch mit Jungen. In Biel, der zweitgrössten Stadt im Kanton Bern, ging die Linke am vergangenen Wochenende als Siegerin aus den Stadtparlamentswahlen hervor, ausserdem konnte sie Ihre Mehrheit in der fünfköpfigen Stadtregierung halten. Das linke Lager - bestehend aus SP, Grünen, Juso, der SP-Absplitterung Passerelle sowie der Partei der Arbeit (PdA) - legte um satte fünf Sitze zu, womit das künftige Bieler Parlament exakt zweigeteilt ist: Dreissig Sitze hält das linke, ebenso viele Sitze das bürgerliche Lager. Es wird sich zeigen, wie stabil diese Pattsituation tatsächlich ist und ob es der Linken gelingt, Mehrheiten zu finden - in Umweltfragen etwa mit der GLP. Fürs linke Lager ist die Ausgangslage auf jeden Fall erfreulicher als während der letzten Legislaturperiode. Diese begann vor vier Jahren mit einem Wahldebakel (sechs Sitzverluste) und offenen Grabenkämpfen. Doch die Legislatur unter bürgerlicher Mehrheit - lange Zeit eine völlig undenkbare politische Lage in Biel - hat die linken Parteien näher zusammenrücken lassen. Das lag in erster Linie an der „kompromisslosen Abbaupolitik“ des bürgerlichen Blocks, wie Urs Scheuss, Präsident der Grünen, sagt. „Der gemeinsame Widerstand gegen diese Abbaupolitik hat im linken Parteienspektrum eindeutig linke Positionen gestärkt. Es war nötig, Haltung zu zeigen“, so Scheuss. Erfreulich am BieIer Linksrutsch ist, dass er massgeblich mit jungen KandidatInnen gelang. (…). Jan Jirat.
WOZ, 29.9.2016.
WOZ > Biel. Stadtratswahlen. WOZ, 2016-09-29.
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29.09.2016 St. Gallen
WOZ

Stadtratswahlen
Volltext
St. Galler Wahlen. Linksschub mit „Pappa-Mobil“. In St. Gallen bebte die Erde schon wegen Geothermiebohrungen, für politische Erschütterungen ist die Stadt weniger bekannt. Noch nie wurde ein Mitglied der Stadtregierung abgewählt. Und wären die StimmbürgerInnen der Empfehlung des „St. Galler Tagblatts“· gefolgt, hätte sich auch bei den jüngsten Regierungswahlen nichts verändern dürfen: Es empfahl alle Bisherigen zur Wiederwahl. Vor diesem Hintergrund ist das Wahlresultat vom Sonntag ein kleines Erdbeben. CVP-Stadträtin Patrizia Adam verpasste die Wiederwahl knapp, SP-Herausforderin Maria Pappa blieb nur tausend Stimmen hinter ihr zurück. Chancen los war der Kampfkandidat der FDP. Sozialpädagogin Pappa wusste im Wahlkampf mit ihrer direkten Art zu punkten. Sie strich ihre Biografie als Kind italienischer EinwanderInnen hervor und ging mit einem „Pappa-Mobil“ auf Werbetour: Die kirchlich Engagierte erreichte damit nicht nur linke, sondern auch katholische WählerInnen. Pappa steht beispielhaft für den Erfolg, den die Linke derzeit in St, Gallen verbucht. Auch bei den Wahlen ins Stadtparlament konnte diese zulegen: SP und Junge Grüne gewannen je einen Sitz. Die linken Parteien kommen damit zusammen mit den Grünliberalen erstmals auf eine Mehrheit im Stadtparlament. Der zweite Wahlgang für die Stadtregierung - bisherige Zusammensetzung: 2 CVP, 1 FDP, 1 SP, 1 Parteiloser - folgt im November. Um die bürgerliche Mehrheit nicht zu gefährden, hat die FDP ihren Kampfkandidaten bereits zurückgezogen. (…). Kaspar Surber.
WOZ, 29.9.2016.
WOZ > St. Gallen. Stadtratswahlen. WOZ, 2016-09-29.
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26.08.2016 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Gründung
PdA
Stadtratswahlen
Volltext
PdA Biel in den Stadtrat! In der Stadt Biel regt sich politischer Widerstand gegen die bisherige Stadtpolitik. Die Partei der Arbeit (PdA) kandidiert dort für den Stadtrat und möchte in der Legislative eine unabhängige linke Opposition bilden. 2012 war ein Schicksalsjahr für die linken Parteien in Biel. Bis anhin hatten SP und Grüne eine Mehrheit sowohl in der Exekutive wie auch knapp in der Legislative der Stadt. Nach den Wahlen, in denen die zuvor schwächelnde SVP 15 Prozent der Stimmen errang, blieb die Exekutive zwar in der Hand von Rot-Grün, die Mehrheit im Stadtrat, in der Bieler Legislative, ging ihr jedoch verloren. „Schluss mit immer neuen Integrations-, Förder- und Koordinationsstellen, Schluss aber auch mit zukunftsweisenden Infrastrukturprojekten“, resümiert ein Kommentator der Wochenzeitung „Biel-Bienne“ die vergangene Legislaturperiode. Aus dem Bürgerlichen übersetzt bedeutet das, dass das Parlament zwar soziale Projekte verfolgte; es förderte jedoch auch – was von Rechts natürlich gelobt wird – Gentrifizierung, das heisst die Verdrängung von wenigverdienenden MieterInnen durch „zukunftsweisende Infrastrukturprojekte“. Deutliche Forderungen. „Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben“, heisst ein kluger Satz des Sozialisten August Bebel. Die Linke in Biel braucht also einen Richtungswechsel und die PdA Biel sei die „klare und unabhängige Alternative auf der linken Seite“, heisst es auf ihrer Facebook-Seite. Die Partei will gegen die „neoliberalen Ansprüche“, die sich in der Mitte der Arbeitnehmenden festgesetzt haben, und gegen „xenophobes Gedankengut“ Gegensteuer geben. Die Bieler Sektion der PdA wurde „nach Jahren der politischen Abstinenz“ am Ersten Mai dieses Jahres gegründet (…) Vorwärts online, 26.8.2016.
Vorwärts > PdA Biel. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-08-26.
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15.07.2016 Bern
Partei der Arbeit Bern
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Partei der Arbeit
Stadtratswahlen
Volltext
„Es gibt eine Alternative und sie lebt“. Die Partei der Arbeit Bern (PdA) will bei den Wahlen im Herbst ihren Sitz im Stadtrat der Stadt Bern verteidigen. Ein Gespräch mit Daniel Egloff, der die PdA bisher im Parlament vertritt. Welche Bilanz zieht die PdA aus ihrer Zeit im Parlament? Grundsätzlich ist es gut, dass es uns dort gibt. Man kann immer darüber diskutieren, wie viel Einfluss man hat und was man bewirken kann. Aber schon unsere Präsenz führt zu einem gewissen Druck auf die Rot-Grün-Mitte-Regierung (RGM) der Stadt Bern, die den Stadtrat dominiert. RGM bildet dort eine absolute Mehrheit, das heisst, wenn sie sich einig ist, dann kann sie durchsetzen, was sie will. Alle anderen Parteien, auch wenn sie sich zusammenschliessen, haben nichts zu melden. Wenn etwas von uns kommt, gibt es meist gar keine Diskussion und das Thema ist vom Tisch. Trotzdem versuchen wir immer wieder, Themen reinzubringen. Und wenn über Inhalte diskutiert wird, versuchen wir, unsere Position rüberzubringen und die Diskussion zu beeinflussen. Zum Beispiel bei der Viererfeld-Diskussion. Dabei ging es um eine Überbauung, die am Ende zwar ganz knapp durchgekommen ist, im Vorfeld haben wir aber dagegen opponiert. Wir haben die Fragen gestellt: Welche Stadtentwicklung wollen wir in Bern; welche Art von Wohnraum soll geschaffen werden; für welche Menschen soll Wohnraum geschaffen werden? Wenn es bei Überbauungen darum geht, Wohnraum zu schaffen, beantragen wir immer, dass günstiger Wohnraum geschaffen wird. (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 15.7.2016.
Vorwärts > PdA Bern. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-07-15.
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21.04.2013 Zürich
Alternative Liste
Funke, Der
Juso
Personen
Jonas Gerber
Stadtratswahlen
Volltext

Kommentar zur Wahl von Wolff. Am Sonntag, den 21.April 2013 wählten die Stadtzürcherlnnen Richard Wolff von der AL (Alternative Liste) in die Zürcher Stadtregierung. Er konnte sich knapp gegen den FdP-Kandidaten Marco Camin durchsetzen. Die bürgerlichen Medien sprechen von einer riesigen Sensation, Doch was bedeutet dieser Sieg für die Arbeiterbewegung? Nicht, dass ein Linker gegen die FdP, die Bonzenpartei vom Paradeplatz, gewonnen hat, nicht dass ein sehr Linker den gesamten Bürgerblock bodigte, sondern dass die Zürcher Arbeiterklasse einen Vertreter einer Kleinstpartei gewählt hat, war die Überraschung. (...).
Jonas Gerber.

Der Funke, Nr. 27, Mai 2013.
Funke, Der > AL Zürich. Stadtratswahlen. Der Funke. 21.4.2013.

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24.08.2012 Biel
Stradina
Unia Biel-Seeland

Gemeinderatswahlen
Stadtratswahlen
Stradina
Volltext
Stradina Biel, August 2012. 8 Seiten, Format A4. Hrsg. Unia Biel-Seeland.

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24.08.2012 Biel
GBLS Biel

Medien-Mitteilung
Stadtratswahlen
Volltext

„Biel-Bienne syndicale" mit starken Gewerkschafts-Kandidierenden. Unterstützt vom Gewerkschaftsbund des Kantons Bern, in der Person von Co-Präsident und Nationalrat Corrado Pardini, haben sich heute die Kandidierenden des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland für die Stadtratswahlen in Biel vom 23. September 2012 präsentiert: (...).

Medienmitteilung Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland (GBLS) Biel, 24.8.2012.
GBLS >  Gemeindewahlen. Medienmitteilung GBLS 24.8.2012.doc.

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01.06.2012 Biel
GBLS Biel
Personen
Daniel Hügli
Esed Jasari
Pierre Ogi
Alain Zahler
Medien-Mitteilung
Stadtratswahlen
Volltext
Medienmitteilung des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland (GBLS), Biel, 1.6.2012. Starke Gewerkschafts-Kandidierende für den Bieler Stadtrat. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) hat an seiner gestrigen Delegiertenversammlung seine Spitzenkandidatin und Spitzenkandidaten für die Bieler Stadtratswahlen nominiert. Die starken Kandidaturen sind eine klare Kampfansage: Die Gewerkschaften müssen und wollen ihre Position im Bieler Parlament ausbauen.  An seiner ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 31. Mai 2012 hat der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) seine Spitzenkandidatin und Spitzenkandidaten für die Bieler Stadtratswahlen nominiert: (...).

Gemeindewahlen. Medienmitteilung GBLS 1.6.2012.doc.

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31.05.2012 Biel
GBLS Biel
SP Biel

Gemeinderatswahlen
SP Biel
Stadtratswahlen
Volltext
Wahlabkommen
Wahlabkommen Stadtratswahlen in der Stadt Biel/Bienne. Zwischen: Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) und Sozialdemokratische Partei Gesamtpartei Biel/Bienne (SP) Entsprechend dem Beschluss seiner ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 31.05.2012 will der GBLS den Wahlkampf für die Stadtratswahlen in Biel (...).

GBLS > Gemeindewahlen. Wahlabkommen GBLS-SP. 2012.doc.

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31.05.2012 Biel
GBLS Biel
Grüne

Stadtratswahlen
Volltext
Wahlabkommen
Wahlabkommen Stadtratswahlen in der Stadt Biel/Bienne. Zwischen: Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) und Grüne Biel/Bienne (Grüne). Entsprechend der Beschlüsse der Mitgliederversammlung der Grünen Biel/Bienne vom 24.05.2012 und der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des GBLS vom 31.05.2012 wollen die Grünen Biel/Bienne und der GBLS eine gemeinsame Wahlkampagne für die Stadtratswahlen in Biel/Bienne vom 23. September 2012 (...).

GBLS > Gemeindewahlen. Wahlabkommen GBLS-Grüne.2012.doc.

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31.05.2012 Biel
GBLS Biel
Grüne
SP Biel

Bienne solidaire
Gemeinderatswahlen
Stadtratswahlen
Volltext
Wahlabkommen
Zusatzvereinbarung Bieler Wahlen 2012 zwischen „Bienne solidaire“ (SP und Grüne) sowie Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland. Die Vereinbarung hat zum Zweck, zentrale Anliegen gewerkschaftlicher Politik durch Bündelung der Kräfte mit den linken Parteien besser umzusetzen. Dazu arbeiten die SP und die Grünen mit den Gewerkschaften zusammen, um bei den Gemeindewahlen 2012 (...).

GBLS > Gemeinderatswahlen. Wahlabkommen „Bienne solidaire“ 2012.doc.

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26.03.2010 Freiburg
Personen
SP
Christoph Allenspach
Gemeinderatswahlen
Stadtratswahlen
SP Stadt will an der Macht bleiben. Die SP der Stadt Freiburg strebt für die Legislatur 2011 bis 2015 eine linke Mehrheit in Gemeinde- und Genralrat an. Die Allianz mit CSP und Grünen solls möglich machen. "Die Partei ist bereit", sagte Christoph Allenspach, Präsident der SP der Stadt Freiburg, an der Generalversammlung vom Mittwochabend. Bereit für die Herausforderungen des Wahljahres 2011, wenn im Frühling die kommunalen und im Herbst die eidgenössischen Behörden neu bestellt werden. Das Hauptaugenmerk der städtischen SP liegt bei den Gemeindewahlen, und die Zielsetzung ist klar: "Wir wollen eine linke Mehrheit im Gemeinde- und im Generalrat, so Allenspach. (...). Freiburger Nachrichten. Freitag, 26.3.2010
09.03.2010 Winterthur
Zürich
SP

Gemeinderatswahlen
Stadtratswahlen
Noch keine Trendwende - trotz Abstimmungserfolg. Wählerverluste der SP halten an. Die SP wittert nach dem BVG-Abstimmungssieg und den Exekutivwahlen im Kanton Zürich Morgenluft. Die SP stand in den letzten Jahren bei Wahlen und Abstimmungen kaum je auf der Seite der Gewinner. Nach der wuchtigen Ablehnung der BVG-Revision freute sich SP-Präsident Christian Levrat am Sonntag über das "Waterloo für die Rechte". Und seine Partei feierte die verteidigten Sitze in der Exekutive der Städte Zürich und Winterthur sowie im Kanton Glaurs als "Wahlerfolge". (...). Markus Brotschi. Bund. Dienstag, 9.3.2010
09.03.2010 Zürich
Personen
SP Zürich
Beatrice Reimann
Gemeinderatswahlen
Stadtratswahlen
"Das sehen wir als Trendwende". Stadtzürcher SP zu Wahlausgang. Die SP hat in Zürich zwar ihre vier Stadtratsmandate verteidigt, aber fünf Gemeinderatssitze eingebüsst. Co-Präsidentin Beatrice Reimann erläutert im Gespräch, weshalb die Parteileitung sich dennoch im Vollerfolg wähnt. (...). Interview. NZZ. Dienstag, 9.3.2010
08.03.2010 Winterthur
Personen
SP
Nicolas Galladé
E-Voting
Stadtratswahlen
E-Voting-Stimmen gingen verloren. In der Winterthurer Stadtregierung ist es zu einem leichten Rechtsrutsch gekommen. Die FdP hat mit Stefan Fritschi auf Kosten der EVP einen zweiten Sitz gewonnen. Die bisherige rot-grüne Mehrheit bleibt aber trotz dieser Verschiebung erhalten, weil die SP mit dem 34-jährigen Nicolas Galadé ihren dritten Sitz verteidigen konnte. Bei der Auszählung ist ein Missgeschick passiert: Die Stimmen, die über das Internet abgegeben wurden, gingen vergessen. Am E-Voting ist aber nur ein Zählkreis beteiligt. Bund. Montag, 8.3.2010
08.03.2010 Zürich
Grüne
Personen
SP Zürich
Ruth Genner
Daniel Leupi
Stadtratswahlen
Rot-Grün baut Mehrheit aus. In der Stadt Zürich gewinnen die Grünen einen Sitz in der Regierung. Links-Grün baut damit die Vormacht aus. Im Parlament erobern die Grünliberalen 12 Sitze - vor allem auf Kosten der SP. Die Resultate der Stadtzürcher Wahlen dürften unter anderem die etwas in Misskredit geratene Zunft der Meinungsforscher freuen. Ergebnisse und Analyse einer Wahlumfrage des Instituts Isopublic wurden gestern an der Urne fast vollumfänglich bestätigt. Wie prognostiziert spielte die Allianz zwischen Sozialdemokraten und Grünen bei der Ausmarchugn um die Sitze im Stadtrat (Exekutive). Mit der Wahl eines zweiten Grünen verfügt Rot-Grün jetzt über eine noch deutlichere ;Mehrheit. Die FdP konnte ihren dritten Sitz nicht verteidigen und die SVP war vom Einzug in den Stadtrat einmal mehr meilenweit entfernt. (...). Mit Foto von Ruth Genner und Daniel Leupi. Andreas Minder. Bund. Miontag, 8.3.2010
02.03.2010 Dübendorf
Gemeinderat
Stadtrat

Stadtratswahlen
Die SP drängt und ist empört. Ein bisschen Polemik im Dübendorfer Wahlkampf. Wenn die Dübendorfer Stimmbürger am 7. März an die Wahlurne schreiten, wird das Resultat kaum zu einem politischen Erdbeben führen. Die sieben bisherigen Stadträte treten geschlossen wieder an und dass einer von ihnen abgewählt wird, scheint eher unwahrscheinlich. Diese Ausgangslage kann die örtlichen Sozialdemokraten nicht freuen. Die SP ist im Exekutivgremium seit 12 Jahren nicht mehr präsent, hätte aber laut eigenen Berechnungen zwei Stadtratsmandate zugut. Die Partei tritt deshalb aus dem Stand mit zwei Kandidaten an, der langjährigen Gemeinderätin Andrea Kennel und dem Jungsozialisten Patrick Angele, der sein Geld unter anderem als Sekretär der Gruppe Schweiz ohne Armee GSoA verdient. (...). NZZ. Dienstag 2.3.2010
20.01.2010 Zürich
Fernsehen DRS
Personen
SP Zürich
Corinne Mauch
Stadtratswahlen
Mauch war "erste Wahl", Gut nicht. Susi Gut (PfZ) wirft dem Schweizer Fernsehen vor, Corine Mauch (SP) im Wahlkampf zu bevorzugen. Die Stadtpräsidentin hat einen Auftritt in der Sendung von Kurt Aeschbacher erhalten. Gut weibelte erfolglos. (...). Stefan Häne. Tages-Anzeiger 20.1.2010
20.01.2010 Zürich
Personen
SP Zürich
André Odermatt
Stadtratswahlen
Politik als höfliche Wissenschaft. Stadtratskandidaten III. André Odermatt (SP). Einen kritischen Kommentar zu André Odermatt aufzutreiben, ist schwieriger, als in Zürich eine günstige Wohnung zu finden. Alle angefragten Gemeinderäte, die mit dem 50-Jährigen zusammengearbeitet haben, schildern ihn als ruhigen Analytiker, der Probleme von verschiedenen Seiten betrachte und sachlich auf den Punkt bringe. (...). Mit Foto von André Odermatt. Beat Metzler. Tages-Anzeiger 20.1.2010
20.02.2009 Winterthur
Grüne

Stadtratswahlen
Winterthurer Grüne mit Einerkandidatur. Die Parteileitung der Grünen Winterthur schlägt für die Stadtratswahlen im Jahr 2010 die Nomination des Bisherigen Matthias Gfeller vor, von einer zusätzlichen Nomination rät sie laut Mitteilung ab. Der Anspruch auf Regierungsbeteiligung sei mit einem Sitz erfüllt, Priorität hätten die Wiederwahl von Gfeller sowie eine Stärkung der Fraktion. NZZ 20.2.2009
18.02.2009 Winterthur
Personen
SP
Pearl Pedergnana
Ernst Wohlwend
Stadtratswahlen
Bossert verlässt Winterthurer Stadtrat 2010. SP mit Wohlwend, Pedergnana und einer neuen Kandidatur. Ernst Wohlwend und Pearl Pedergnana kandidieren erneut, Walter Bossert zieht sich auf Ende Legislaturperiode zurück. Die SP Winterthur hält am Ziel einer Dreiervertretung im Stadtrat fest, für Bosserts Nachfolge sind parteiintern derzeit 5 Namen im Gespräch. Die drei SP-Vertreter in der Winterthurer Exekutive fühlen sich in ihrer politischen Tätigkeit gut unterwegs und verspüren keine Amtsmüdigkeit, wie sie am Dienstatg, 17.2.2009, vor den Medien unisono ausführten. (...). Florian Sorg. NZZ 18.2.2009
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