Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 189

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11.12.2020 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Poliere
Volltext
Ohne Poliere geht auf dem Bau nichts: Sie planen, motivieren, leiten an.

Baumeister lassen Poliere schon wieder leer ausgehen
Die Lohnverhandlungen für die Baupoliere sind gescheitert. Der Baumeisterverband hat sämtliche Kompromissvorschläge abgelehnt. Diese erneute Nullrunde ist ein Affront für die Poliere und sie verschlimmert den Fachkräftemangel auf den Baustellen.
Ohne Poliere geht nichts auf der Baustelle. Sie planen, motivieren und leiten die Bauarbeiter tagtäglich an. Und während der Coronakrise haben sie Ausserordentliches geleistet, um wo möglich die Baustellen weiterzuführen.
Lohn und Work-Life-Balance im Fokus
Im Zentrum der diesjährigen Verhandlungen standen Verbesserungen bei den Löhnen und im Bereich Work-Life-Balance. Die Arbeitnehmerverbände, also die Gewerkschaften Unia und Syna sowie Baukader Schweiz, forderten für die Poliere neben einer Lohnerhöhung ein Recht auf Teilzeitarbeit sowie eine bezahlte Znüni-Pause.
Keine Lohnerhöhung seit 2013
Seit 2013 haben die Poliere keine generelle Lohnerhöhung mehr erhalten. Wenn es nach dem Baumeisterverband geht, sollen sie auch dieses Jahr leer ausgehen. Die Baumeister lehnten sämtliche Forderungen und Kompromissvorschläge ohne zu verhandeln ab. Sieht so Wertschätzung aus?
Eigentor der Baumeister
Die Haltung der Baumeister ist auch ein Eigentor. Denn gerade bei den Polieren gibt es einen akuten, spürbaren Personalmangel: Bereits heute fehlen Hunderte Baupoliere. In Zukunft wird sich die Situation noch verschärfen, weil viele Poliere ins Pensionsalter kommen. Zudem fehlt es in der Branche an Nachwuchs.
Die Unia unterstützt die Poliere
Die Arbeitnehmerverbände fordern verantwortungsvolle Firmen auf, die Löhne auf Betriebsebene zu erhöhen. Auch sollen sie Mitarbeitenden, die Teilzeit arbeiten möchten, dies zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Polieren wird sich die Unia weiter für die Umsetzung dieser Forderungen einsetzen.
Unia Schweiz, 11.12.2020.
Unia Schweiz > Poliere. Baumeisterverband. Unia, 2020-12-11
19.11.2020 Schweiz
Fenaco
Löhne
Unia Schweiz

Fenaco
Lohnerhöhungen
Volltext
Die fenaco erhöht Lohnsumme um 1,0 Prozent. Die fenaco Genossenschaft erhöht ihre Gesamtlohnsumme für 2021 um 1,0 Prozent. Bei einer erwarteten Minusteuerung entspricht das einer deutlichen Reallohnerhöhung. Es profitieren insbesondere Mitarbeitende im unteren Lohnsegment. Der Vaterschaftsurlaub beträgt neu 15 Tage zum vollen Lohn. Ebenfalls gestartet wurde die Überprüfung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann Die fenaco Genossenschaft hat sich bei den diesjährigen Lohnverhandlungen mit ihren Sozialpartnern, den Gewerkschaften Syna und Unia, unter Mitwirkung der Personalkommission der fenaco, geeinigt. Die Gesamtlohnsumme wird 2021 um 1,0 Prozent angehoben. 0,3 Prozent fliessen in eine generelle Lohnerhöhung von CHF 50 für Mitarbeitende im unteren Lohnsegment. Davon profitiert rund ein Drittel aller Angestellten. Für individuelle Lohnerhöhungen werden 0,5 Prozent der Gesamtlohnsumme zur Verfügung gestellt. 0,2 Prozent stehen für strukturelle Anpassungen im Sinne von ausserordentlichen Lohnerhöhungen wie Beförderungen, Stellen- oder Funktionswechsel während des Jahres zur Verfügung. Die Regelung gilt für alle Mitarbeitenden, die dem GAV fenaco angeschlossen sind. Deutliche Reallohnerhöhung. Das Staatssekretariat für Wirtschaft rechnet sowohl für 2020 (-0,9 Prozent) als auch für 2021 (-0,1 Prozent) mit einer Minusteuerung. Die Erhöhung der Lohnsumme um 1,0 Prozent entspricht somit einer deutlichen Reallohnerhöhung. In den letzten zwei Jahrzehnten gab es bei der fenaco stets eine Lohnrunde, die über der Teuerung und dem nationalen Durchschnitt lag. Vaterschaftsurlaub von 15 Tagen. Neu gewährt die fenaco zudem einen Vaterschaftsurlaub von 15 Tagen zum vollen Lohn. Die fenaco geht damit 5 Tage über das gesetzliche Minimum hinaus und setzt ein Zeichen für familienfreundliche Anstellungsbedingungen. Unter Einbezug der Sozialpartner hat zudem die Überprüfung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann gestartet (sozialpartnerschaftliche Lohngleichheitsanalysen). In diesem Prozess werden die Löhne aller GAV-unterstellten Arbeitnehmenden überprüft. Die letzte Analyse, bei der keine Lohndiskriminierungen festgestellt wurden, geht auf das Jahr 2016 zurück.
Für Rückfragen:
Teresa Dos Santos Lima-Matteo, Branchenleiterin Lebens- und Genussmittelindustrie Unia
Berthold Büscher, Stv. Branchenleiter Lebens- und Genussmittelindustrie Unia,
Philipp Zimmermann, Mediensprecher Unia
Unia Schweiz, 19.11.2020.
Unia Schweiz > Fenaco. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 2020-11-19.
Ganzer Text
05.11.2020 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Kurzarbeit
Lohnerhöhungen
Volltext
Kanton Waadt bekämpft sozialen Notstand. Kurzarbeit: Es braucht vollen Lohnausgleich. Die Regierung des Kanton Waadt will für den November die Kurzarbeitsentschädigung um 10% auf neu 90% aufstocken. Der Entscheid wurde notwendig, weil der Bund die Mängel bei der Kurzarbeitsentschädigung vor sich herschiebt. Wegen der zweiten Covid-Welle wird die Zahl der Menschen, welche auf Kurzarbeitsentschädigung angewiesen sind, wieder ansteigen. Hunderttausende werden erneut nur 80% ihres üblichen Lohnes erhalten – weil sich der Bund bisher weigert, den Lohnausfall in dieser Ausnahmesituation vollständig auszugleichen. Tieflohnbezüger*innen überdurchschnittlich betroffen. Rund die Hälfte von ihnen arbeitet in Tieflohnbranchen, die Lohneinbusse wegen Kurzarbeit wiegt schwer. Wer z.B. im Gastgewerbe oder in der Coiffeurbranche arbeitet, verdient im Durchschnitt rund 4'100 Franken im Monat (Vollzeitstelle). Wenn 20% wegfallen, bleibt noch ein Lohn von 3'300 Franken; viele haben Mühe, damit sich und ihre Familien durchzubringen. Unia begrüsst deshalb den heutigen Entscheid der Regierung des Kanton Waadt, die Kurzarbeitsentschädigung für den November um 10% auf neu 90% des üblichen Lohnes aufzustocken sowie einen Fonds für Härtefälle in der Höhe von 50 Millionen Franken bereitzustellen. Das verbessert die teilweise äusserst prekäre Lage der Betroffenen. Bundesrat muss endlich handeln
Die Unia hat dem Bundesrat bereits im August eine Petition übergeben, die den 100%-igen Lohnersatz für Löhne bis netto 5000 Franken forderte. Der Beschluss der Waadtländer Regierung zeigt nun, dass Bundesrat und Parlament die offensichtlichen Mängel der heutigen Kurzarbeitslösung zu lange vor sich hergeschoben haben. Es besteht dringender Handlungsbedarf, und die Untätigkeit des Bundes darf nicht einzelne Kantone in eine Lückenbüsserrolle zwingen. Das Engagement einzelner Kantone ist zwar zu begrüssen, gefordert ist aber in erster Linie der Bund. Denn die Pandemie trifft Arbeitnehmende in allen Kantonen hart. Es braucht jetzt dringender denn je eine Bundeslösung, welche eine soziale Notlage insbesondere für wenig Verdienende vermeidet. Die Sicherung ihrer Kaufkraft ist auch die beste Massnahme, um einen weiteren Einbruch der Konjunktur zu vermeiden. Ein solidarischer Weg aus der Krise ist nötig und möglich. Die Kurzarbeitsentschädigung muss für Löhne bis 5'000 Franken netto auf 100% aufgestockt werden. Das ist sozial gerecht und wirtschaftlich sinnvoll. Jetzt ist der Bundesrat in der Pflicht, diesen Weg zu gehen.
Für Rückfragen: Vania Alleva, Präsidentin Unia, Serge Gnos, Leiter Kommunikation & Kampagnen Unia
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.11.2020.
Unia Schweiz > Kurzarbeit. Löhne. Unia Schweiz, 2020-11-05
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04.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Lohnerhöhungen
Volltext
pplaus genügt nicht: Eine „violette Woche“ für Frauenrechte. Frauen haben mehr verdient: Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit! Deshalb wird die Gewerkschaft Unia während einer „violetten Woche“ vom 8. bis am 14. Juni täglich Aktionen in der ganzen Schweiz durchführen. Der 14. Juni 2019 war eine Demonstration der Macht der Frauen und der Entschlossenheit. Zum Jahrestag werden die Unia-Frauen während einer „violetten Woche“ vom 8. bis 14. Juni 2020 jeden Tag in den verschiedenen Regionen der Schweiz Aktionen durchführen, um Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit einzufordern – jetzt erst recht! Die letzten Monate haben deutlich gezeigt: Die Frauen leisten nicht nur doppelte Arbeit im Job und zu Hause, sondern stellen auch die Grundversorgung in Branchen wie der Pflege, dem Detailhandel oder der Logistik sicher. In Krisensituationen stehen sie an vorderster Front, sind aber gleichzeitig skandalös unterbezahlt.
Der Einsatz aller Arbeitnehmerinnen muss belohnt werden: mit mehr Lohn und besseren, verbindlich geregelten Arbeitsbedingungen. Die Unia fordert für alle Frauen: Keine Löhne unter 4000 Franken (x13; 40-Stunden-Woche), Lohnerhöhungen und eine allgemeine Reduktion der Arbeitszeit bei gleichem Lohn. Und in den Branchen der Grundversorgung muss der ausserordentliche Einsatz der Frauen während der Pandemie mit einer “Coronaprämie“ von mindestens 2'000 Franken honoriert werden. Gleichstellungsgesetz ist ungenügend. (…). 
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.6.2020.
Unia Schweiz > Frauen. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-06-04.
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21.04.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Coronavirus
Lohnerhöhungen
Volltext
Generelle Lohnerhöhungen und mehr Gesamtarbeitsverträge mit guten Mindestlöhnen nötig. Besorgniserregende Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Die Lohnentwicklung von 2016 bis 2018 ist ungenügend. Die Reallöhne sind um 0,8 Prozent gesunken – namentlich bei Berufstätigen ohne Kaderfunktion (-0,9 Prozent). Nach Branchen betrachtet fallen vor allem die nur teilweise durch Mindestlöhne geschützte Sicherheitsbranche (real -5.9 Prozent) sowie die Post- und Kurierdienste (real -2.9 Prozent) negativ auf. Erfreulich ist, dass der Rückstand der Frauenlöhne von 12 auf 11.5 Prozent abermals etwas verringert wurde. Das zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Dass die Zeit von 2016 bis 2018 lohnpolitisch schwierig war, ist bereits bekannt. Die Lohnstrukturerhebung bestätigt nun, dass die grössten Probleme in den Branchen ohne Gesamtarbeitsverträge mit Mindestlöhnen auftreten. In den klassischen GAV-Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Ausbaugewerbe stiegen die Reallöhne. Auch im Detailhandel resultierte in einem nicht einfachen Umfeld ein Plus. Umgekehrt bestätigten sich die Befürchtungen der Gewerkschaften, dass in der dumpinggefährdeten Sicherheitsbranche (kein GAV für kleinere Firmen) oder in der Logistik (Post- und Kurierdienste mit zu tiefen Mindestlöhnen) die Löhne unter Druck geraten sind. (…).
SGB, Medienmitteilung, 21.4.2020.
SGB > Lohnerhoehungen. Coronavirus. SGB, 2020-04-21.
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01.04.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Zentrakbahn
Elisa Lünthaler
Lohnerhöhungen
Volltext
Zentralbahn
Das Personal ist verärgert über die Bedingungen, welche die Zentralbahn an eine generelle Lohnerhöhung knüpft und hält an seinen Forderungen fest. Lohnverhandlungen Zentralbahn. Lohnerhöhung für alle – ohne Bedingungen. Die Zentralbahn erwirtschaftete in den letzten Jahren gute Resultate mit Millionengewinnen, steigenden Pünktlichkeitswerten und steigendem Kostendeckungsgrad. Die Mitarbeitenden leisteten Sonderefforts, sind hoch motiviert und loyal. Dafür fordern sie von ihrem Arbeitgeber endlich eine angemessene Entschädigung. Jeder Platz ist besetzt im Saal des Hotel Bahnhof in Giswil. Die Vorstände der SEV-Sektionen der Zentralbahn haben für diesen Mittwoch, 11. März, zur ausserordentlichen Generalversammlung eingeladen. Auf dem Traktandum stehen die ins Stocken geratenen Lohnverhandlungen 2019. Der grosse Andrang am heutigen Abend zeigt: Den Angestellten der Zentralbahn ist es ernst, sie wollen, dass in Sachen Lohnverhandlung endlich etwas geht. Die Zentralbahn konnte in den letzten Jahren sehr gute Ergebnisse verbuchen: 2018 betrug der Gewinn rund 6 Mio. Franken, der Kostendeckungsgrad konnte auf 64 Prozent erhöht werden. Die Kundenzufriedenheit stieg signifikant und 97,9 Prozent der Reisenden erreichten ihr Ziel pünktlich. Das Bahnunternehmen mit 370 Mitarbeitenden darf sich somit das „zuverlässigste S-Bahn-System der Schweiz“ nennen. (…).
Elisa Lünthaler.
SEV-Zeitung, 1.4.2020.
Personen > Luenthaler Elisa. Zentralbahn. Lohnerhoehung. SEV-Zeitung, 2020-04-01.
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04.02.2020 Schweiz
Holcim AG
Löhne
Unia Schweiz

Holcim AG
Lohnerhöhungen
Volltext
Erfolgreiche Lohnverhandlung bei Holcim. Letztes Jahr waren die Lohnverhandlungen bei Holcim gescheitert. Für 2020 konnten sich die Sozialpartner nun auf eine Lohnerhöhung von 1.2 Prozent einigen.Für Mitarbeitende und Basiskader wurde eine generelle Lohnerhöhung von 0.5 Prozent festgelegt. Weitere 0.5 Prozent der Gesamtlohnsumme werden für individuelle Lohnerhöhungen eingesetzt. Aufholbedarf bei Frauen und Jungen. Für alle Mitarbeitenden stehen ausserdem 0.2 Prozent der Lohnsumme für ausserordentlicher Lohnanpassungen zur Verfügung. Davon profitieren insbesondere Frauen und Junge, die nach der Lehre in der Firma aufgestiegen sind, beim Lohn aber hinterherhinken. Generelle Lohnerhöhungen nötig. Schliesslich gibt es für Mitarbeitende und Basiskader ohne Bonusbestandteil im Lohn eine einmalige Sonderprämie von 400 Franken. Dieser Lohnabschluss ist zufriedenstellend. Trotzdem ist die Arbeitnehmendendelegation enttäuscht, dass die Konzernleitung nicht bereit war, einen höheren generellen Anteil zu geben. Einsatz der Angestellten entlöhnen 2019 war für Holcim Schweiz ein erfolgreiches Jahr. Das ist nicht zuletzt dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken. Entsprechend ist es nichts als richtig, sie anständig am Erfolg zu beteiligen. (…).
Unia Schweiz, 4.2.2020.
Unia Schweiz > Holcim AG. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-02-04.
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22.01.2020 Schweiz
Isoliergewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Isoliergewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
GAV-Erneuerung Isoliergewerbe. Mehr Lohn für alle – neue Mindestlöhne für Lernende. Der Cleantech-Beruf Isolierspengler/in wird für Lernende attraktiver: Der Branchenverband ISOLSUISSE und die Gewerkschaft Unia haben sich erstmals auf einen verbindlichen Mindestlohn für Lernende geeinigt. Der GAV, der am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, bringt aber auch weitere Verbesserungen für alle, z.B. Lohn- und Spesenerhöhungen. Der GAV schützt rund 2'000 Isolierspengler/innen. Die Vertragspartner des Gesamtarbeitsvertrages im Schweizerischen Isoliergewerbe – der Branchenverband ISOLSUISSE und die Gewerkschaft Unia – haben sich erstmals auf einen verbindlichen Mindestlohn für Lernende geeinigt. Lernende haben durch diese Verbesserung bereits in der frühen Phase ihres Berufslebens Gewissheit, wie viel sie während der Lehre im Isoliergewerbe mindestens verdienen werden: stolze 54'600 Franken in drei Jahren (zuzüglich Spesen)! Die Mindestlöhne für Lernende, die im Jahr 2020 ihre Lehre beginnen im Detail: 1. Lehrjahr: 1'000 Franken/Monat. 2. Lehrjahr: 1'350 Franken/Monat. 3. Lehrjahr: 1'850 Franken/Monat. (…).
Unia Schweiz, 22.1.2020.
Unia Schweiz > Isolsuisse. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-01-22.
Ganzer Text
15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
Volltext
Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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16.12.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Lohnerhöhungen
Volltext
Nur magere Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Obwohl es der Schweizer Wirtschaft gut geht, profitieren die Arbeitnehmenden kaum davon, die Löhne stagnieren. Zwar bringt die diesjährige Lohnrunde in vielen Betrieben eine Erhöhung zwischen 0.5 und 1.5 Prozent. Doch das ist zu bescheiden. Zudem bewirken die Teuerung und eine verfehlte Verteilungspolitik, dass den Arbeitnehmenden kaum etwas davon im Portmonee bleibt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, und die angeschlossenen Verbände Syna und transfair beurteilt die diesjährige Lohnrunde als ungenügend. Das positive vorneweg: Nullrunden für die Arbeitnehmenden gibt es dieses Jahr – im Vergleich zu den letzten Jahren - nur ganz selten. Für einen Grossteil der Arbeitnehmenden werden die Löhne zwischen 0.5 und 1.5 Prozent steigen, wobei Lohnerhöhungen deutlich über einem Prozent aber Seltenheitswert haben. Doch mit Blick auf die Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre ist dieses Ergebnis ungenügend. „Wir beobachten in den letzten Jahren ein Auseinanderdriften von Wirtschaftsentwicklung und Lohnentwicklung“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. „Deshalb sind immer mehr Arbeitnehmende unzufrieden mit ihrem Einkommen – das birgt politische Sprengkraft“, sagt Fischer und verweist damit auf die Ergebnisse zur Einkommenszufriedenheit aus dem „Barometer Gute Arbeit“ von Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 16.12.2019.
Travail.Suisse > Lohnerhoehungen. Travail.Suisse, 2019-12-16.
Ganzer Text
11.12.2019 Schweiz
BLS
SEV Schweiz

BLS
Lohnerhöhungen
Volltext
BLS: Sozialpartner einigen sich auf generelle Lohnerhöhung. Die diesjährigen Lohnverhandlungen der Sozialpartner (Gewerkschaft SEV, Personalverbände transfair und VSLF sowie BLS) sind erfolgreich verlaufen. Die Parteien einigen sich auf eine generelle Lohnerhöhung um 0,5% und eine Einmalzahlung. Insgesamt erhalten BLS-Mitarbeitende, die einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellt sind, bei einem Beschäftigungsgrad von 100% im kommenden Jahr maximal 1‘100 Franken mehr Lohn. Diese Summe ergibt sich aus der generellen Lohnerhöhung von 0,5% sowie einer einmaligen Differenzzahlung. Die Einmalzahlung passt sich für Teilzeitangestellte je nach Beschäftigungsgrad an. Darüber hinaus gewährt die BLS systembedingte Lohnanpassungen im Umfang von insgesamt 1,1%. Die Anpassungen erfolgen per 1. April 2020 und gelten für alle Mitarbeitenden, die zu diesem Zeitpunkt bei der BLS beschäftigt sind.„Zufriedenstellendes Ergebnis“. Die BLS stimmte einer generellen Lohnerhöhung um 0,5% zu. Im Gegenzug verzichten die Gewerkschaften und Verbände mit dem vorliegenden Gesamtpaket auf die geforderte generelle Erhöhung um 2%. «Wir haben trotz herausfordernden Verhandlungen ein für beide Seiten zufriedenstellendes Ergebnis erzielt», sagt Michael Buletti, SEV-Gewerkschaftssekretär und Leiter der Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften und Verbände. Wichtig ist ihm nach Jahren ohne generelle Lohnanpassung, dass die BLS hier einen Schritt gemacht hat. Wertschätzung der Mitarbeitenden. (…).
SEV, 11.12.2019.
SEV > BLS. Lohnerhoehungen. SEV, 2019-12-11
Ganzer Text
29.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnerhöhungen
Post
Volltext
Syndicom fordert Transparenz und faire Lohnerhöhungen bei Swiss Post Solutions. Wie der Blick in der heutigen Ausgabe offenlegt, herrscht bei Swiss Post Solutions (SPS) mindestens eine Zweiklassengesellschaft. Während das Kader regelmässig an kostspieligen Ausflügen opulent verwöhnt wird, wird beim Personal die Sparschraube angesetzt. Mit diesem Verhalten beschädigt die SPS-Führung um Jörg Vollmer das Ansehen der Schweizerischen Post und verliert gegenüber dem Personal jegliche Glaubwürdigkeit. Die Post muss nun die Kosten offenlegen und bei ihrer Tochterfirma für eine neue Firmenkultur sorgen. Unter den enthüllten Kaderfeiern bei SPS, die dieses Jahr in Vietnam stattgefunden haben, leidet das Personal doppelt. Das Personal ist es, das im Kontakt mit den Kunden Häme über das Verhalten der Vorgesetzten über sich ergehen lassen muss und weit schlimmer: bei SwissPostSolutions finanziert es mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen die Feiern der Chefs. Schlechtere Arbeitsbedingungen bei SwissPostSolutions nicht akzeptabel. Die Angestellten von SwissPostSolutions haben deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen als jene des Post-Stammhauses. Dies, obwohl die Post Alleinaktionärin bei SPS ist. Die Unterschiede sind zahlreich: Löhne, Zulagen und Rentenleistungen sind alle tiefer als bei den Angestellten im Stammhaus. Zudem haben sie keinen Schutz durch einen Sozialplan und keine geregelte Frühpensionierung. Post muss für Transparenz sorgen und Reisekosten offen legen. (…).
Syndicom, 29.1.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-01-29.
Ganzer Text
18.11.2019 Rheinfelden
Feldschlösschen AG
Unia Schweiz

Feldschlösschen AG
Lohnerhöhungen
Volltext
Unia und Feldschlösschen einigen sich bei Lohnverhandlungen. Feldschlösschen erhöht erneut die Löhne. Feldschlösschen hat sich mit der Unia und der Betriebskommission im Rahmen der jährlichen Lohnverhandlungen in einem konstruktiven Dialog geeinigt: Anfang 2020 steigt die Lohnsumme bei Feldschlösschen um 0,75 Prozent. Die Nominallohnerhöhungen erfolgen individuell. Der Mindestlohn steigt um 100 Franken. Der Mutterschaftsurlaub wird ab dem 3. Dienstjahr um zwei Wochen erhöh. Die Lohnsumme für die rund 600 Mitarbeitenden, die dem Feldschlösschen-Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, wird per 1. Januar 2020 um 0,75 Prozent erhöht und wird für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung gestellt. Anpassungen beim Mindestlohn, Mutterschaftsurlaub und Pensionskassen-Sparbeiträgen. Bei den diesjährigen Lohnverhandlungen wurde die Thematik des Mindestlohnes und eine weitere Verbesserung des Mutterschaftsurlaubs diskutiert. Die Unia und Feldschlösschen einigten sich darauf, den Mindestlohn von heute 4'100 Franken auf neu 4'200 Franken anzuheben. Neu haben Mitarbeiterinnen ab dem 3. Anstellungsjahr Anspruch auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub. Beide Änderungen treten ab 1. Januar 2020 in Kraft. Für die Pensionskasse werden ab 1. Januar 2020 die Sparbeiträge um 10 Prozent erhöht. Die Erhöhung wird entsprechend der generellen Beitragsaufteilung zu 60 Prozent vom Unternehmen getragen. (…).
ikation Feldschlösschen,
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.11.2019.
Unia Schweiz > Feldschloesschen. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-11-18.
Ganzer Text
08.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Migros
Volltext
Ungenügende Lohnerhöhungen bei Migros. Die bei der Migros ausgehandelte Spanne der Lohnerhöhungen reicht in vielen Fällen nicht, um die Lebenshaltungskosten der Angestellten zu decken. Die verschiedenen Unternehmenseinheiten müssen jetzt den Ausgleich der Teuerung für die tiefsten Einkommen sicherstellen und dafür sorgen, dass die Lohnerhöhungen die Kaufkraftverluste der letzten Jahre ausgleichen. Die Unia verlangt auch wirksame und transparente Massnahmen zur Kontrolle der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2017 wurde der mickrige Anstieg der Reallöhne (0,1%) durch die wachsenden Krankenkassenprämien zunichte gemacht. 2018 sanken die Reallöhne um 0,2%. Im laufenden Jahr führen die nur individuellen Erhöhungen dazu, dass viele Mitarbeitende weiter an Kaufkraft verlieren. Die für 2020 geplanten Erhöhungen betragen für die 36 dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellen Unternehmenseinheiten zwischen 0,5 und 0,9%. Sie werden wiederum nur individuell gewährt und werden in vielen Fällen die steigenden Lebenshaltungskosten der Angestellten nicht ausgleichen und auch die in den letzten Jahren verursachten Kaufkraftverluste nicht kompensieren. Die Unia und ihre Mitglieder verlangen, dass die verschiedenen Einheiten der Migros generelle Lohnerhöhungen beschliessen, die zumindest die Teuerung für die tieferen Einkommen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre ausgleichen. Eigentor. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.10.2013.
Unia Schweiz > Migros. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-10-08.
Ganzer Text
04.10.2019 Schweiz
Gartenbau
Unia Schweiz
Vorwärts

JardinSuisse
Lohnerhöhungen
Volltext
Eine Vielzahl untypischer Aktionen. Starke Euphorie war spürbar, aber es brauchte viel Anstrengung und Mut. Ohne aktive Gärtner*lnnen-Gruppen, die Themen aufs Tapet gebracht hatten, um dann Druck auf Arbeltgeber*innen auszuüben, hätten keine Verbesserungen der Arbeitsbedlngungen stattgefunden. Ein Bericht. Gärtnerin" und Gärtner" zu sein, ist ein schöner Beruf. Doch er bedeutet auch tiefe Löhne, lange Tage und wenig Ferien. Mit Tausenden von Mitgliedern ist die Unia die grösste Vertretung von Arbeitnehmenden in der grünen Branche. Gemeinsam mit den Gärtner*innen will die Unia deren Arbeitsbedingungen verbessern. Di; Hauptforderungen sind: Faire Löhne, fünf Wochen Ferien und die Möglichkeit zur Frühpensionierung. Am Frauenstrelk dabei. Mit diesen Forderungen waren Gärtner*innen am Frauen "streik präsent. Bereits im Vorfeld nahmen einige Frauen aus unserer Gruppe extra frei, um die Gewerkschaftssekretär*innen beim Aussendienst zu begleiten und spezifisch ihre Arbeitskolleg*innen für den Frauenstreik zu mobilisieren. Einige Gärtner" aus unserer Gruppe wiederum beteiligten sich bei der Kinderbetreuung in der Lorraine, um den Müttern die Gelegenheit zu geben, sich an den verschiedenen Aktionen und Umzügen während des Tages zu beteiligen. Am Abend des Frauenstreiks solidarisierten sich natürlich noch weitere Gärtner=innen und nahmen an der Kundgebung teil. Einige unserer Arbeitskolleg*innen machten dafür extra früher Feierabend.  (…). Gruppe Gartenbau Unia Bern.
Vorwaerts, 4.10.2019.
Vorwärts > Gartenbau. Lohnerhoehungen. Vorwaerts, 2019-10-04.
Ganzer Text
13.09.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Jonas Komposch
Lohnerhöhungen
Volltext
Gewerkschaften fordern 2 Prozent mehr Lohn und zusätzlich 50 Franken pro Monat für die Frauen. Jetzt müssen die Löhne rauf! Rekord-Dividenden und Millionen-Saläre für die oben, sinkende Reallöhne für den Rest. Zugleich steigende Arbeitsproduktivität und eine solide Konjunktur: Das ist die Ausgangslage für den Lohnherbst 2019. Gschämigi Realität. Wie schlecht sind Schweizer Löhne wirklich? Sind nicht existenzsichernde Löhne tatsächlich eine Realität? Work wollte die Beweise schwarz auf weiss und hat in den Unia-Regionen nachgefragt. Skandallöhne belegen? Für die Gewerkschaft kein Problem. Im Nu trafen die Lohnausweise ein. Ob von jungen Frauen oder von jahrzehntelang im selben Betrieb tätigen Männern: sie zeigen 100-Prozent-Löhne zwischen 2‘650 und 4‘118.70 Franken. Brutto! Am krassesten ist der Lohnausweis aus der Tessiner Industrie: 2‘116 Franken netto für eine Vollzeitstelle. Normalerweise lassen Wirtschaftsverbände und Arbeitgeber keine Gelegenheit aus, euphorische Loblieder auf den Schweizer Wirtschaftsstandort zu ¬singen: „Innovation! Wachstum! Chancen!“ tönt es jeweils in den schönsten Klängen. Doch immer gegen Ende Sommer ist das ganz anders. Dann nämlich steht der Lohnherbst vor der Tür, und bei den Arbeitgebern dominiert das Klagelied. Düstere Töne künden plötzlich von schlechten Prognosen und globalen Unsicherheiten. Adressatinnen und Adressaten dieses Katzenjammers sind (…).
Jonas Komposch.
Work online, 13.9.2019.
Personen > Komposch Jonas. Lohnerhoehungen. Work online, 2019-09-13
13.09.2019 Genf
Post
Unia Genf

Lohnerhöhungen
Volltext
Zeitungszustellung
Zeitungsverträger/innen erkämpfen Verbesserungen: Erfolgreicher Arbeitskampf bei der Genfer Post-Tochter Epsilon. Anpassung der Löhne an die geltenden Mindestlöhne, Lohnrückzahlungen von rund 600'000 Franken sowie Einführung von Nachtarbeitszuschlägen und eines Zeiterfassungssystems: Wie gestern in einen Beitrag in der SRF-Sendung „10vor10“ berichtet wurde, ist der über ein Jahr andauernde Arbeitskampf der Genfer Zeitungsverträger/innen mit der Post-Tochter Epsilon mit einer einvernehmlichen Lösung erfolgreich zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Unia, die die rund 60 Angestellten organisiert und in den Verhandlungen begleitet hat, verlangt nun, dass die Post die Lohnrückzahlungen auch für die ehemaligen Arbeiter/innen garantiert. Vor rund einem Jahr begannen rund 60 Zeitungsverträger/innen der Post-Tochter Epsilon in Genf für eine Verbesserung ihrer prekären Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Die Angestellten, die jeden Morgen zwischen 4 und 7 Uhr und bei jedem Wetter im ganzen Kanton die Zeitungen ausliefern, verlangten die Einhaltung der geltenden Mindestlöhne und der Nachtarbeitszuschläge. Ebenso forderten sie die Einführung eines Zeiterfassungssystems, welches ihnen eine gerechte Entlöhnung für ihre harte Arbeit garantieren sollte. Nach langen Auseinandersetzungen kam es in diesem Sommer endlich zum Durchbruch. Wie gestern in der Sendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehens berichtet wurde, vereinbarten die Angestellten, ihre Gewerkschaft Unia und die Post, (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 13.9.2019.
Unia Genf > Post. Loehne. Unia Genf, 2019-09-13.
Ganzer Text
06.09.2019 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Lohnerhöhungen
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Lohnerhöhungen von 2% und für die Frauen endlich eine spürbare Korrektur nach oben. Lohnrunde 2019/2020. In den letzten drei Jahren ging es mit der Schweizer Wirtschaft spürbar aufwärts. Doch obwohl die Arbeitslast stieg, gingen die Reallöhne um 0,6 Prozent zurück! Das ist ungerecht. Und es gefährdet zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung im Inland. Der Pro-Kopf-Konsum (ohne Gesundheitsausgaben) sank seit 2015 real um rund 0,7 Prozent. Ohne spürbare Lohnerhöhung wird sich diese Entwicklung verschärfen. Deshalb fordern die Verbände des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) für die Lohnrunde 2019/2020 generelle Lohnerhöhungen von 2 Prozent. Insbesondere bei den Frauenlöhnen braucht es nun ein deutliches Plus. Der Spielraum dazu ist vorhanden. Die Schweizer Konjunktur läuft besser als in diesen Wochen von vielen dargestellt. Die Firmen suchen so viele Arbeitskräfte wie nie in den letzten 10 Jahren. Die Geschäftslage ist in nahezu allen Branchen gut. Selbst in der Industrie, wo sich die internationale Konjunkturabkühlung bemerkbar machte, ist die Geschäftslage nach wie vor mehrheitlich positiv und die Firmen rechnen für die nächsten Monate mit leicht anziehenden Exporten. Der Handlungsbedarf ist nicht nur mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im Inland offensichtlich. Aus Sicht der Arbeitnehmenden braucht es die Lohnerhöhung auch um die Teuerung von knapp 0,5 Prozent im laufenden Jahr sowie die weiter steigenden Krankenkassenprämien zu finanzieren. (…)
Daniel Lampart.
SGB, 6.9.2019.Personen > Lampart Daniel. Lohnerhoehungen. SGB, 2019-09-06
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16.08.2019 Deutschland
Löhne
Personen
Work
Andreas Rieger
Lohnerhöhungen
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Deutschland: Löhne rauf! „Spektakulär“. So titelte der Deutschlandfunk den Lohnabschluss für den öffentlichen Dienst: Um mehr als drei Prozent steigen die gesamtarbeitsvertraglichen Bruttolöhne in Deutschland in diesem und auch im nächsten Jahr für rund eine Million Mitarbeitende der Bundesländer. Einen richtigen Sprung nach oben machen die Löhne der Beschäftigten in der Krankenpflege. Ihre Arbeit wird endlich aufgewertet – sie erhalten pro Monat 400 bis 700 Euro mehr Lohn! „Das ist der beste Abschluss für die Länder seit Jahren“, bilanziert der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske. Diese Lohnerhöhung ist kein Einzelfall in Deutschland. Auch in der Industrie und den privaten Dienstleistungen gibt es sehr gute Abschlüsse. Laut der neusten Statistik steigen die kollektivvertraglich ausgehandelten Löhne seit sechs Jahren um durchschnittlich 1,5 Prozent. Real, nach Abzug der Teuerung. Das war nur möglich mit den Streiks, wie sie die Mitarbeitenden in Kitas und Pflegeheimen, in der Maschinenindustrie oder im Detailhandel führten. Welch ein Unterschied zur düsteren Ära unter Ministerpräsident Gerhard Schröder (SPD) ab 2001. Da dumpte Deutschland halb Europa. Die Reallöhne sanken. Nicht so sehr im Bereich der Kollektivverträge, sondern vor allem im prekären Tieflohnsektor, der immer grösser wurde. Dieses Problem ist in Deutschland bis heute nicht gelöst. Der gesetzliche Mindestlohn ist mit 9,19 Euro pro Stunde viel zu tief. Hier gehen nun die Gewerkschaft Verdi, die SPD und die Grünen in die Offensive und verlangen 12 Euro. (…). Andreas Rieger.
Work online,16.8.2019.
Personen > Rieger Andreas. Loehne. Deutschland. Work online, 2019-08-16.
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13.08.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Lohnerhöhungen
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Jetzt müssen die Löhne um mindestens 2 Prozent steigen. Obwohl die Wirtschaft erfreulich erfolgreiche Jahre hinter sich hat, sind die Löhne der Arbeitnehmenden kaum gestiegen. Im Gegenteil: Durch die anziehende Teuerung mussten die Arbeitnehmenden zwei Jahre in Folge Reallohnverluste hinnehmen. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist deshalb klar, dass die Arbeitnehmenden endlich wieder mehr Geld ins Portemonnaie bekommen müssen. Um einen weiteren Kaufkraftverlust zu verhindern, sollten in der diesjährigen Lohnrunde die Löhne um mindestens zwei Prozent erhöht werden. Die Arbeitnehmenden haben mit viel Einsatz und grosser Flexibilität mitgeholfen, den jetzigen Wirtschaftsboom zu ermöglichen. In den letzten zwei Jahren ist die Wirtschaft um 4.2 Prozent gewachsen und auch dieses Jahr deuten die Prognosen auf ein stabiles Wachstum von 1.2 Prozent. Dieser Wirtschaftsaufschwung ist bisher an den Arbeitnehmenden vorbeigezogen. Die Lohnerhöhungen blieben äusserst bescheiden und wurden von der Teuerung weggefressen. Erstmals seit 10 Jahren, dafür gleich zwei Jahre in Folge waren die Arbeitnehmenden mit Reallohnverlusten konfrontiert. Für Travail.Suisse und seine Mitgliedverbände Syna, transfair und Hotel&Gastro Union ist klar, dass es einen Nachholbedarf bei den Löhnen gibt und dass in der kommenden Lohnrunde den meisten Arbeitnehmenden Lohnerhöhungen von mindestens zwei Prozent gewährt werden müssen. Nur generelle Massnahmen erhalten die Kaufkraft aller Arbeitnehmenden. (…). Travail.Suisse, 13.8.2019.
Travail.Suisse > Lohnerhoehungen. Travail.Suisse. 2019-08-13.
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02.04.2019 Schweiz
Gerüstbau
Unia Schweiz

Gerüstbau
Lohnerhöhungen
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Gerüstbau. Verdiente Lohnerhöhung ab dem 1. April. Die Gerüstbauarbeiter erhalten ab dem 1. April sowohl eine generelle Lohnerhöhung, wie auch eine Erhöhung der Mindestlöhne. Dies sendet auch ein Signal an andere Branchen: Arbeitnehmende sollen von der steigenden Konjunktur profitieren! Die rund 2'850 Gerüstbauarbeiter erhalten ab dem 1. April mehr Lohn. Die Lohnerhöhung beträgt generell 50 Franken pro Monat, basierend auf dem Gehalt vom 31. März 2018. Aber auch die Mindestlöhne steigen: für die Gerüstbaumitarbeiter ohne Fachkenntnisse um 100 Fr. (neu 4'293 Franken) und für die Gruppenleiter Gerüstbau mit Zertifikat um 78 Franken (neu 5'160 Fr.). Die Lohnerhöhungen traten am 1. April 2019 in Kraft und sind allgemeinverbindlich für alle Betriebe, die im Gerüstbau tätig sind. Sie gelten auch für ausländische Firmen, die Gerüstbauarbeiter in der Schweiz einsetzen, sowie für Temporärarbeiter. Ein Signal an andere Branchen. Die Gerüstbauarbeiter haben diese Lohnerhöhung verdient. Ihre Arbeit ist schwierig und anstrengend. Der Branche geht es gut und davon können nun auch die Mitarbeitenden profitieren. Dies ist ein wichtiges Signal auch an andere Branchen: sie müssen nun bei den Lohnerhöhungen nachziehen! Die Konjunktur ist gut, die Teuerung steigt. Die Arbeitnehmenden sollen überall an den Produktivitätsgewinnen beteiligt werden und Betriebe müssen sicherstellen, dass die Teuerung Lohnerhöhungen nicht wegfrisst. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 2.4.2019.
Unia Schweiz > Geruestbau. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-04-02.
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01.04.2019 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
Gleisbauer
Lohnerhöhungen
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Die jüngeren Gleismonteure der BLS erhalten rascher mehr Lohn. BLS: Attraktivere Löhne im Gleisbau. Seit dem Fahrplanwechsel 2018/2019 unterstehen die Mitarbeitenden der BLS einem neuen GAV. Die Sozialpartner einigten sich Ende Mai 2018 nach vier Verhandlungsrunden. Eine der vereinbarten Massnahmen wird nun anfangs April vollständig umgesetzt. Die GAV-Verhandlungen fanden im Zuge der Revision des Arbeitszeitgesetzes (AZG) und der entsprechenden Verordnung (AZGV) statt. Dem SEV war es in den Verhandlungen ein grosses Anliegen, dass das von den Änderungen betroffene Personal mindestens die Hälfte davon zurück erhält, was die BLS durch die Anpassungen infolge der Revision an Produktivität gewinnt. Eine Massnahme in diesem Sinne ist der schnellere Lohnaufstieg bei den Mitarbeitenden im Gleisbau. Schwierige Rekrutierung. In den vergangenen Jahren wurde es für die BLS zunehmend schwieriger, junge ausgebildete Mitarbeitende im Gleisbau zu rekrutieren. Ein Lohnvergleich zeigte schliesslich, dass Mitarbeitende beim Gleisbau BLS konkurrenzfähige Löhne erhalten, wenn sie über 40 Jahre alt sind. Denn mit 40 Jahren haben sie im Lohnsystem der BLS das Lohnmaximum für ihre entsprechende Funktion erreicht. Auf der anderen Seite bedeutet dies aber, dass die BLS jungen Mitarbeitenden wesentlich tiefere Einstiegslöhne bezahlt als die private Konkurrenz. Der SEV hat sich im Rahmen der GAV-Verhandlungen 2018 stark dafür gemacht, dass dem jungen Gleisbaupersonal ein eutlich schnellerer Lohnanstieg gewährt wird. Damit soll schliesslich auch (...).Chantal Fischer.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Fischer Chantal. Gleisbauer. Lohnerhoehungen. SEV, 2019-04-01.
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27.03.2019 Schweiz
Bundespersonalverband
VPOD Schweiz

Bundespersonal
Lohnerhöhungen
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200 Franken mehr fürs Bundespersonal gefordert. 200 Franken mehr Lohn und bessere Vereinbarkeit fürs Bundespersonal - dies ist die Forderung der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal, der auch der VPOD angehört. Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal VGB hat Bundespräsident Ueli Maurer in einer ersten Verhandlungsrunde im Februar aufgefordert, im Voranschlag 2020 einen deutlichen Spielraum zugunsten der Bundesangestellten vorzusehen. Konkret fordern die Personalverbände den vollen Teuerungsausgleich und pro Monat 200 Franken mehr für alle. Damit würden die Mitarbeitenden in den tieferen Lohnklassen stärker profitieren als das Kader, was angesichts der steigenden Belastung durch die Krankenkassenprämien durchaus gerechtfertigt ist. Denn diese Kosten treffen Leute mit tiefem Einkommen wesentlich härter als Gutverdienende. Mit Befriedigung nimmt die VGB zur Kenntnis, dass der Bundesrat angesichts der ausgezeichneten Finanzlage für 2019 den vollen Teuerungsausgleich gewähren will. Es wäre sehr seltsam gewesen, wenn dies bei 3 Milliarden Überschuss in der Bundesrechnung dem Personal vorenthalten worden wäre. Die VGB fordert den Bundespräsidenten jedoch auch dazu auf, konkrete Massnahmen für die bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit zu lancieren. In jeder Personalbefragung schneidet dieser Aspekt schlecht ab. Dabei ist gute Vereinbarkeit mindestens so wichtig wie der Lohn. Heutzutage betrifft dies längstens nicht mehr nur junge Eltern, sondern eben auch (…).
VPOD Schweiz, 27.2.2019.
VPOD Schweiz > Bundespersonal. Lohnerhoehungen. VPOD Schweiz, 2019-02-27.
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07.03.2019 Schweiz
Cablex AG
Syndicom

Cablex AG
Lohnerhöhungen
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Lohnsummenerhöhung um 1,2% bei Cablex. Die Gewerkschaft Syndicom hat bei den Lohnverhandlungen mit dem Netzinfrastruktur-Unternehmen Cablex eine Erhöhung der Gesamtlohnsumme um 1,2% erreicht. Dieser Lohnabschluss enthält eine generelle Erhöhung von 0,9%. Dies ermöglicht einen vollständigen Ausgleich der Teuerung für einen grossen Teil der Mitarbeitenden und honoriert die Arbeit der Mitarbeitenden mit zusätzlichen individuellen Lohnerhöhungen. Der Lohnabschluss ist ein starkes Signal für die gesamte Netzinfrastruktur-Branche. Die Lohnsummenerhöhung ist das Ergebnis von kollektiven Lohnverhandlungen, die nur dank dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen Syndicom und Cablex möglich sind. Dieser kürzlich erneuerte Firmen-GAV beinhaltet zudem u.a. eine Erhöhung der Mindestlöhne, die Senkung der unbezahlten Fahrzeit und garantiert den Anspruch auf drei Weiterbildungstage im Jahr. Gerade in einer Branche, in welcher die Arbeit der Mitarbeitenden vermehrt durch Kosten- und Leistungsdruck geprägt ist, sind gute und fortschrittliche Arbeitsbedingungen ein entscheidender Faktor um die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu erhalten. Der neue GAV Cablex und die vereinbarten Lohnmassnahmen bringen wichtige Verbesserungen mit sich und stärken so die gesamte Branche. Syndicom wird sich dafür einsetzen, dass diese positive Entwicklung weitergeführt werden kann.
Syndicom, 7.3.2019.
Syndicom > Cablex. Lohnerhoehungen. Syndicom, 2019-03-07.
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27.02.2019 Schweiz
IMS Post Immobilien
Post
Syndicom

IMSb Post Immobilien
Lohnerhöhungen
Post
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IMS - Bis zu 1,2 Prozent mehr Lohn. Die Lohnverhandlungen mit der Post Immobilien Management und Services AG verliefen erfolgreich. Über 90 Prozent der Angestellten von IMS erhalten in diesem Jahr eine wiederkehrende Lohnerhöhung. Bei IMS Clean wird die Gesamtlohnsumme um 0,6 Prozent erhöht und für die restlichen Angestellten um 1,2 Prozent. Syndicom wertet die wiederkehrende Lohnerhöhung für 90 Prozent der Mitarbeitenden als erfreuliches Resultat. Die übrigen 10 Prozent der Personen, die sich im obersten Lohnbereich ihrer Funktionsstufe befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 500 Franken. Zu Beginn der Verhandlungen hat Syndicom klargemacht, dass wegen der hohen Jahresteuerung eine substanzielle und wiederkehrende Lohnerhöhung nötig ist - auch bei den höheren Löhnen. Besonders aber profitieren in diesem Jahr Angestellte mit tieferen Löhnen. David Roth, der zuständige Zentralsekretär, beurteilt das Ergebnis: „Die Ausgestaltung der Lohnmassnahmen ist gelungen, weil niemand leer ausgeht. Das gibt Raum für individuelle Lohnerhöhungen. Gleichzeitig konnten wir uns auf generelle Massnahmen einigen, von denen alle profitieren. Alles in allem ein ausgewogenes Lohnresultat.“ Wiederkehrende Lohnerhöhung für 9 von 10 Angestellten. Für die rund 1‘200 Angestellten bei der IMS AG beträgt die Lohnerhöhung 1,2 Prozent der Gesamtlohnsumme. Von den 1,2 Prozent werdn e60 Prozent über einen vereinbarten Verteilmechanismus ausbezahlt. Je tiefer jemand eingestuft ist, desto höher wird die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.2.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-27.
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