Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Unia Zentralschweiz
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 20

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.06.2019 Luzern
Reinigung
Unia Zentralschweiz

Frauenstreik
Gratisarbeit
Volltext
Frauen*streik mit erstem konkreten Erfolg. Reinigungsfrauen streiken erfolgreich gegen Gratisarbeit in Luzern. Mit einem rund dreistündigen Streik haben sich Mitarbeiterinnen der A&M Duraes Reinigung+Hauswartung GmbH gegen Gratisarbeit, unbezahlte Reisezeit und ein schlechtes Betriebsklima gewehrt. Ihr gemeinsamer Kampf war ein voller Erfolg: In der Zwischenzeit konnte mit dem Inhaber eine Lösung vereinbart werden. Die A&M Duraes Reinigung+Hauswartung GmbH sei laut Eigenwerbung „eines der beliebtesten Reinigungsunternehmen der Zentralschweiz“. Weniger beliebt ist die Unternehmung aber bei ihren Mitarbeiterinnen: Gratisarbeit, unbezahlte Reisezeiten sowie ein Betriebsklima, in dem Belästigung und Beleidigungen zum Alltag gehören, prägen die Luzerner Unternehmung. Die rund 24 Mitarbeiterinnen müssen jeweils je eine Viertelstunde unbezahlt das für den Tag nötige Material vor- und nachbereiten und Aufträge ausserhalb von Luzern werden erst bezahlt, wenn die Mitarbeiterinnen vor Ort angekommen sind. Die Reisezeit – obwohl im Auftrag der Unternehmung – bleibt unbezahlt. Anlässlich des heutigen Frauen*streiks sind deshalb heute Morgen die Mitarbeiterinnen der Luzerner Unternehmung in Streik getreten. Gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia forderten sie ein Ende der Gratisarbeit, bezahlte Reisezeit nach Arbeitsgesetz sowie ein Betriebsklima, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Streik zeigt Wirkung. (…).
Unia Zentralschweiz, 14.6.2019
Unia Zentralschweiz > Reinigung. Frauenstreik. Unia Zentralschweiz, 2019-06-14.
Ganzer Text
10.04.2019 Stans
Müller Martini AG
Unia Zentralschweiz

Betriebsschliessung
Müller Martini AG
Volltext
Müller Martini Maschinen & Anlagen AG will Standort in Stans schliessen. 115 Stellen auf der Kippe. Die Firma Müller Martini Maschinen & Anlage AG will am Standort Stans rund 60 Arbeitsstellen abbauen. Weitere 55 Arbeitsstellen sind an anderen Standorten in der Schweiz gefährdet. Die Unia fordert einen Verzicht auf den Stellenabbau und wird sich zusammen mit den Angestellten für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen. Schocknachricht heute bei der Müller Martini Maschinen & Anlage AG. Das Traditionsunternehmen will seinen traditionellen Standort in Stans per Ende Jahr aufgeben. Das wurde den schockierten Angestellten im Rahmen des heute lancierten Konsultationsverfahrens eröffnet. Für die Gewerkschaft Unia ist klar: Statt einem Kahlschlag braucht es beim Familienunternehmen Massnahmen, um den Produktionsstandort langfristig zu sichern. Dazu soll auch das Konsultationsverfahren genützt werden. Zukunftsgerichtete Industriepolitik nötig. Das Beispiel Müller Martini Maschinen & Anlagen AG zeigt aber auch einmal mehr: Will die Schweiz die Chancen des ökologischen Umbaus nutzen, braucht sie endlich eine zukunftsgerichtete Industriepolitik. Die Unia hat mit dem „Pakt für eine produktive Schweiz“ schon längst konkrete Instrumente für eine solche Industriepolitik vorgeschlagen. (…).
Unia Zentralschweiz, Medienmitteilung, 10.4.2019.
Unia Zentralschweiz > Mueller-Martini AG. Betriebsschliessung. Unia, 2019-04-10.
Ganzer Text
28.06.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Unia Zentralschweiz

Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Protest des entlassenen Vögele-Personals in Pfäffikon/SZ. Klar definierte und verbindliche Leistungen gefordert! Rund 40 Mitarbeitende des Modekonzerns Vögele haben heute gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia in Pfäffikon (SZ) eine Protestaktion durchgeführt. Sie zogen vom Vögele-Logistikzentrum zum Hauptsitz des Unternehmens und übergaben der Firmenleitung eine Protestnote. Darin fordern sie einen Sozialplan mit klar definierten, verbindlichen Leistungen für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter/innen. Die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter/innen der Charles Vögele Mode AG erwarten von der Firmenleitung eine faire Diskussion und klare, verbindliche Leistungen. Es kann nicht sein, dass Aktionäre absahnen, während die Mitarbeitenden weiter vertröstet werden! Sozialplan mit klaren Eckwerten gefordert. Die Mitarbeitenden fordern u.a. einen Sozialplan mit klaren Eckwerten für die finanzielle Unterstützung bei der Stellensuche. Zudem verlangen sie die Einrichtung eines paritätisch verwalteten Sozialfonds für Härtefälle. Faire Abgangsentschädigungen und klare Leistungen für ältere Arbeitnehmende. Weiter müssen im Sozialplan faire Abgangsentschädigungen vorgesehen werden. Neu entstehende Arbeitswegkosten innerhalb der Schweiz müssen während mindestens drei Monaten vergütet werden. Zudem erwarten die Betroffenen klare Leistungen für Frühpensionierungen ab 58 Jahren. Die Betroffenen sollen frei zwischen Frühpensionierung und Abgangsentschädigung wählen können. Nach der Übernahme von Charles (…).
Unia Zentralschweiz, Medienmitteilung, 28.6.2017.
Unia Zentralschweiz > Charles Vögele AG. Entlassungen. Unia 2017-06-28.
Ganzer Text
17.05.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Unia Zentralschweiz

Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Erneute Entlassungswelle bei Charles Vögele/OVS. Vögele pfeift auf Konsultationsverfahren. Der Modekonzern Charles Vögele/OVS schockt mit einer erneuten Massenentlassung von über 100 Mitarbeitenden in Pfäffikon/SZ und Freienbach/SZ. Betroffen sind Mitarbeitende in der Logistik. Die Unia sieht sich in ihren Befürchtungen bestätigt und verlangt ein echtes Konsultationsverfahren, das diesen Namen auch verdient. Die Befürchtungen der Unia sind bestätigt: Charles Vögele/OVS schockt mit der Erneuten Entlassung von über 100 Mitarbeitenden. Der Modekonzern hat gestern das Personal über seine Pläne informiert. Betroffen sind Mitarbeitende in der Logistik in Pfäffikon/SZ und Freienbach/SZ. Die erneute Massenentlassung ist umso stossender, hat Charles Vögele/OVS doch bereits Anfang 2016 50 Vollzeitstellen in Pfäffikon gestrichen, die Hälfte davon durch Entlassungen. Das war dem Kleidergiganten aber offenbar damals schon nicht genug: Auch im Januar diesen Jahres entliess der Modekonzern am Hauptsitz der Firma in Pfäffikon (SZ) weitere rund 100 Mitarbeitende. Unia verlangt echtes Konsultationsverfahren. Das Einigungsverfahren aus der vorherigen Entlassungswelle läuft noch. Nun läutet der Modekonzern ein neues Konsultationsverfahren ein, macht aber gleichzeitig klar, dass er am Sozialplan festhalten werde. Charles Vögele/OVS ist offenbar nicht gewillt, auf Verbesserungen einzugehen und die Arbeitnehmendenrechte zu respektieren. Ein solches Verfahren ist eine Farce! (…).
Unia Zentralschweiz, 17.5.2017.
Unia Zentralschweiz > Charles Vögele AG. Entlassungen. Unia, 2017-05-17.
Ganzer Text
22.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Zentralschweiz

Entlassungen
Protestversammlung
Schindler Aufzüge AG
Volltext

Unia-Protest: Schindler-Aktionäre sollen auf Dividenden verzichten. „750 Millionen für Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“: Die Unia liess an der Generalversammlung ihrem Ärger freien Lauf. Die Unia nahm die ordentliche Generalversammlung der Schindler Holding AG im Luzerner KKL zum Anlass, gegen die Abbaupläne des Liftbauers zu protestieren und ihre Forderungen zu präsentieren. Vor drei Wochen hatte Schindler angekündigt, in der Abteilung Ebi Works in Ebikon (LU) rund 120 Stellen zu streichen – trotz grossem Jahresgewinn. Grund für die Unia als Schindler-Aktionärin an der Generalversammlung ihren Unmut freien Lauf zu lassen. „750 Millionen für die Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“ – mit Transparenten und Flugblättern protestierte die Gewerkschaft vor den KKL Luzern gegen die Abbaupläne des Unternehmens. Die Hauptforderung: Keine Dividenden für die Schindler-Aktionäre! Alternativen bieten – Entlassungen verhindern. (…).
Unia Zentralschweiz, 22.3.2016.
Unia Zentralschweiz > Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Unia Zentralschweiz, 2016-03-22.
Ganzer Text


18.03.2016 Ebikon
Personen
Schindler Aufzüge AG
Unia Zentralschweiz
Ralph Hug
Entlassungen
Schindler Aufzüge AG
Volltext
Trotz glänzenden Geschäften will Schindler Leute entlassen. Oben garnieren, unten schassen. Der Liftkonzern Schindler schwimmt im Geld. Und will in Ebikon LU trotzdem 120 Stellen abbauen. 40 Millionen Franken. Das ist der Betrag, den Schindler lockermachen soll, um Entlassungen zu vermeiden. Das fordert die Betriebskommission des Konzerns. Schindler hatte angekündigt, 120 der insgesamt 200 Stellen in der Produktion von Liftkabinen und Hochleistungsmotoren zu streichen. Wegen „mangelnder Auslastung“. Die Jobs wandern' ins Ausland ab. Anstelle von Massenentlassung will die Kommission Frühpensionierungen. Mit dem Geld könnten 120 Mitarbeiter ab 58 Jahren am Standort Ebikon vorzeitig in Rente gehen. Werner Pfister, Mitglied der Betriebskommission, sagt: „Es würden Stellenverschiebungen und Umbesetzungen möglich. Niemand müsste arbeitslos werden.“ 40 Millionen sind nicht viel für einen Weltkonzern mit einem Jahresgewinn von 747 Millionen Franken und vollen Auftragsbüchern. Vor allem in China sind die Luzerner dick drin. Der geforderte Betrag liegt nur bei gut fünf Prozent des Jahresgewinns. Management und Aktionäre würden immer noch den Löwenanteil des Profits einstecken. Alex Granato, Leiter Industrie bei der Unia Zentralschweiz, sagt: „Hier geht es nur um Gewinnmaximierung.“ Einen Grund dafür sieht er im Chefwechsel. Der langjährige Patron Alfred N. Schindler zieht sich nächstes Jahr zurück. Er macht dem bisherigen CEO Silvio Napoli Platz, der ihm als Verwaltungsratspräsident nachfolgen wird. Schindler (…). Ralph Hug.
Work, 18.3.2016.
Personen > Hug Ralph. Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Work, 2016-03-18.
Ganzer Text
08.07.2015 Sursee
Frutiger AG
Unia Zentralschweiz

Lohndumping
Vereinbarung
Volltext
Lohndumping-Fall in Sursee: Einigung zwischen Frutiger AG und Unia. Im mutmasslichen Lohndumping-Fall auf der Baustelle Hofstetterfeld in Sursee haben die Frutiger AG als Generalunternehmung und die Gewerkschaft Unia als Interessenvertreterin der Betroffenen eine Vereinbarung unterzeichnet. Diese sieht die umgehende Zahlung der korrekten Löhne der Monate Juni und Juli an die betroffenen Arbeiter vor. Als Kontrollinstanz wird die Regionale Paritätische Berufskommission (RPBK) Lohnbuchkontrollen bei den beschuldigten Subunternehmen durchführen. Anfang dieser Woche gelangten auf der Frutiger-Baustelle in Sursee tätige Gipser und Fassadenbauer mit dem Vorwurf an die Unia, sie hätten zu geringe Löhne ausbezahlt erhalten und illegale Überstunden leisten müssen. Die Unia stellte daraufhin zusammen mit den Betroffenen die Arbeiten auf der Baustelle mittels Behinderung des Zugangs ein. In der nun getroffenen Vereinbarung sind sich die Frutiger AG und die Unia einig, dass die Vorwürfe abgeklärt und geltende Gesetze und Gesamtarbeitsverträge zwingend eingehalten werden müssen. Kontrollen bei Subunternehmen. Da die betreffenden Gipser via Subunternehmen auf der Frutiger-Baustelle arbeiten, fordern beide Parteien die Regionale Paritätische Berufskommission (RPBK) für das Gipsergewerbe auf, eine umfassende Lohnbuchkontrolle bei den verdächtigen Firmen durchzuführen. (…).
Unia Zentralschweiz. Medienmitteilung Frutiger AG und Unia, 8.7.2015.
Unia Zentralschweiz > Frutiger AG. Lohndumping. Unia, 8.7.2015.
Ganzer Text
07.07.2015 Sursee
Frutiger AG
Unia Zentralschweiz

Lohndumping
Streik
Volltext
Lohndumping auf Frutiger-Baustelle in Sursee: Arbeiter schuften für 1‘200 Franken pro Monat. Auf der Frutiger-Baustelle „Hofstetterfeld 9“ in Sursee ist ein gravierender Fall von Lohndumping aufgeflogen. Arbeiter verdienten während Monaten nur 1‘200-1‘600 Franken. Korrekt wäre ein Lohn von ca. 4‘800 Franken. Sie waren als Scheinselbstständige durch einen Subunternehmer auf einer Baustelle der Frutiger AG tätig. Frutiger ist nun in der Pflicht und muss sicherstellen, dass alle Arbeiter den ihnen zustehenden Lohn bekommen. Seit Monaten wird auf der Baustelle „Hofstetterfeld 9“ von Frutiger in Sursee Lohndumping betrieben. Über ein kompliziertes Subunternehmerkonstrukt waren die betroffenen Gipser als Scheinselbständige auf der Baustelle beschäftigt. Laut eigener Aussage verdienten sie Fr. 1‘200-1‘600 pro Monat, obwohl ihnen üblicherweise ein Lohn von rund 4‘800 Franken zustand. Als sie dies merkten, wandten sich die Arbeiter an die Unia. Missstände schon länger bekannt. Nachforschungen haben ergeben, dass Frutiger schon länger von den Missständen auf seiner Baustelle gewusst haben muss. Denn schon im Mai fanden verschiedene Kontrollen der Luzerner Industrie- und Gewerbeaufsicht statt, welche Verstösse auf der Baustelle „Hofstetterfeld 9“ feststellten. In den letzten Wochen spitzte sich die Situation zu und die Polizei führte Kontrollen auf der Baustelle durch. Die Frutiger AG kann also nicht behaupten, dass sie von den Missständen nichts wusste. (…).
Unia Zentralschweiz. Medienmitteilung, 7.7.2015.
Unia Zentralschweiz > Frutiger AG. Arbeitsniederlegung. Medienmitteilung, 7.7.2015.
Ganzer Text
18.07.2013 Andermatt
Sawiris Samih
Unia Zentralschweiz

Arbeitsvertrag
Sawiris Samih
Volltext

Erfolgreicher Warnstreik in Andermatt. Korrekte Arbeitsverträge für die Sawiri-Elektriker. Der Warnstreik gegen einen krassen Fall von Lohndumping auf der Baustelle des Sawiri-Luxushotels The Chedi in Andermatt führt zum Erfolg. Alle betroffenen Elektroinstallateure werden von der Firma Imtech übernommen und erhalten neue, korrekte Arbeitsverträge. Zudem werden die Verträge bis Ende Oktober verlängert. Dies vereinbarten gestern die Auftraggeberin Swiss Alps AG, der Generalunternehmer Daltrop, die Firma Imtech AG und die Gewerkschaft Unia. Der Unia gelang es so, in Rekordzeit die Rechte der Arbeitnehmenden durchzusetzen. (...).

Unia Zentralschweiz. Medienmitteilung, 18.7. 2013.
Unia Zentralschweiz > Sawiris Samih Andermatt. Arbeitsverträge. Unia. 2013-07-18.

Ganzer Text

 

16.07.2013 Andermatt
Personen
Sawiris Samih
Unia Zentralschweiz
Alex Granato
Giuseppe Reo
Lohndumping
Sawiris Samih
Volltext

Andermatt: Krasser Lohndumpingfall auf der Baustelle der Swiss Alps AG. Die Unia hat erneut einen krassen Fall von Lohndumping auf der Baustelle des Luxushotels The Chedi von Samih Sawiri in Andermatt aufgedeckt. Die Beltec Electric GmbH entlöhnte ihre Mitarbeiter teilweise nach deutschem Tarif zu 9.90 Euro. Mit der missbräuchlichen, fristlosen Kündigung eines Teils der Arbeiter eskalierte der deutsche Subunternehmer gestern die Situation, weshalb die betroffenen Elektriker heute Nachmittag in einen Warnstreik traten. Sie verlangen die Einhaltung der Schweizer Bedingungen und die Rücknahme der missbräuchlichen Kündigungen. (...). Giuseppe Reo, Alex Granato.

Unia Zentralschweiz, 16.7.2013.
Unia Zentralschweiz > Sawiri Samih Andermatt. Lohndumping. Unia. 2013-07-16.

Ganzer Text

16.07.2013 Andermatt
Sawiris Samih
Streik
Unia Zentralschweiz

Sawiris Samih
Volltext
Warnstreik

Warnstreik auf der Baustelle der Swiss Alps AG in Andermatt. Die Unia hat erneut einen krassen Fall von Lohndumping auf der Baustelle des Luxushotels The Chedi von Samih Sawiri in Andermatt aufgedeckt. Die Beltec Electric GmbH entlöhnte ihre Mitarbeiter teilweise nach deutschem Tarif zu 9.90 Euro. Mit der missbräuchlichen, fristlosen Kündigung eines Teils der Arbeiter eskalierte der deutsche Subunternehmer gestern die Situation, weshalb die betroffenen Elektriker heute Nachmittag in einen Warnstreik traten. Sie verlangen die Einhaltung der Schweizer Bedingungen und die Rücknahme der missbräuchlichen Kündigungen. (...).

Unia Zentralschweiz, 16.7.2013.
Unia Zentralschweiz > Sawiris Samih Andermatt. Warnstreik. Unia. 2013-07-16.doc.

Ganzer Text

09.06.2013 LU Kanton
Luzern
Abstimmung
Personen
Unia Zentralschweiz
Giuseppe Reo
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Luzerner Stimmberechtigte lehnen zum dritten Mal längere Ladenöffnungszeiten ab. Mit einer Mehrheit von über 68% haben die Luzerner Stimmberechtigten der kantonalen Volksinitiative der Jungfreisinnigen eine deutliche Abfuhr erteilt. Das Resultat bestätigt einmal mehr den gesamtschweizerischen Trend: Die Bevölkerung ist mit den jetzigen Ladenöffnungszeiten zufrieden und will die Arbeitsbedingungen des Verkaufs­personals nicht weiter verschlechtern. Die Unia fordert die Luzerner Behörden auf, die geltenden Regelungen konsequent durchzusetzen. (...). Giuseppe Reo, Unia-Regionalsekretär Luzern  
 

Unia Kommunikation, 9.6.2013.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Ladenöffnungszeiten. Luzern. Unia. 2013-06-09.

Ganzer Text

01.03.2013 Andermatt
Löhne
Personen
Sawiri Samih
Unia Zentralschweiz
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Sawiri Samih
Volltext

Der Lohndumping-Fall von Andermatt ist gelöst. Happy End für die Sawiris-Elektriker. Lohn erhalten, Abzüge gestrichen: der polnische Elektriker Jurek Malara strahlt Jetzt hat er den Enkelkindern doch neue Ski schenken können. (…). Dabei sah es gar nicht gut aus. Das letzte halbe Jahr waren Malara und seine gut 30 Kollegen in Andermatt UR. Auf der Baustelle des Luxushotels Chedi von Investor Samih Sawiris. Monatelang bekamen die Polen den Lohn zu spät, mussten viel zu viele und unbezahlte Überstunden machen und überhöhte Mieten zahlen (Work berichtete). (...). Matthias Preisser.

Work, 1.3.2013.
Personen > Preisser Matthias. Lohndumping. Sawiris Andermatt. 2013-03-01.doc.

Ganzer Text

 

31.01.2013 Andermatt
Löhne
Personen
Unia Zentralschweiz
Work
Matthias Preisser
Giuseppe Reo
Lohndumping
Volltext

Lohndumping bei Sawiris. Polnische Arbeiter, Subunternehmen, Lohndumping: der schon fast alltägliche Skandal. Doch diese Geschichte geht anders aus. Göschenen im Urner Oberland. An der Gotthardstrasse sind die Schaufenster eines Hauses behelfsmässig abgedeckt. Dahinter erkennt man Betten. Hier sind rund zwei Dutzend polnische Elektriker gestrandet. Ihre Firma hat sie um den Lohn betrogen. Die Elektriker arbeiteten für die deutsche Condor Electric auf der Baustelle des Fünfstern-Luxushotels The Chedi in Andermatt. Condor hat den Auftrag von der holländischen Imtech. (...). Matthias Preisser.

Work online, 31.1.2013.
Personen > Preisser Matthias. Lohndumping. Sawiris Andermatt. 31.1.2013.doc.

Ganzer Text

 

31.01.2013 Andermatt
Löhne
Personen
Sawiri Samih
Unia Zentralschweiz
Work
Matthias Preisser
Giuseppe Reo
Lohndumping
Sawiri Samih
Volltext

Lohndumping bei Sawiris. Polnische Arbeiter, Subunternehmen, Lohndumping: der schon fast alltägliche Skandal. Doch diese Geschichte geht anders aus. Göschenen im Urner Oberland. An der Gotthardstrasse sind die Schaufenster eines Hauses behelfsmässig abgedeckt. Dahinter erkennt man Betten. Hier sind rund zwei Dutzend polnische Elektriker gestrandet. Ihre Firma hat sie um den Lohn betrogen. Die Elektriker arbeiteten für die deutsche Condor Electric auf der Baustelle des Fünfstern-Luxushotels The Chedi in Andermatt. Condor hat den Auftrag von der holländischen Imtech. Die wiederum von einem Generalunternehmen namens Daldrop. (...). Matthias Preisser.

Work online, 31.1.2013.
Personen > Preisser Matthias. Lohndumping. Sawiris Andermatt. 31.1.2013.doc.

Ganzer Text

 

17.09.2012 Luzern
Schweiz
Zürich
Detailhandel
Personen
Ständerat
Unia Zentralschweiz
Luca Cirigliano
Ladenöffnungszeiten
Tankstellenshops
Volltext

Kein Shoppen rund um die Uhr! Heute im Ständerat: Mehrfronten-Angriff auf das Detailhandelspersonal. In der Herbstsession wird das Verkaufspersonal im Detailhandel, eine bereits sehr stark prekarisierte Branche, mit gleich drei Vorstössen drangsaliert. Es soll länger arbeiten, in Tankstellenshops auch durchgehend nachts und sonntags. Das Trommelfeuer der Deregulierungslobby findet seine aktuellste Form in der Parlamentarischen Initiative des Genfer Nationalrats Christian Lüscher (FDP). Diese verlangt, dass Tankstellen an Autobahnen und „Hauptverkehrsstrassen“ (potentiell also an jeder besseren Dorfhauptstrasse!) neu ihre Ladenöffnungszeiten auf 24 Stunden ausdehnen können, inkl. Sonntage. (...). Luca Cirigliano.

SGB, 17.9.2012.
SGB > Ladenöffnungszeiten, Ständerat. 17.9.2012.doc.

Ganzer Text

 

17.06.2012 LU Kanton
Luzern
ZH Kanton
Zürich
Abstimmung
Personen
Unia Zentralschweiz
Vania Alleva
Lorenz Keller
Giuseppe Reo
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Kantonale Abstimmungen in Zürich und Luzern: Nein zu einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten. Die Abstimmungen in Zürich und Luzern haben Signalcharakter für die ganze Schweiz. Das Stimmvolk hat sich klar gegen die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und für den Schutz der Arbeitsbedingungen des Personals ausgesprochen. (...).

Kommunikation Unia, 17.6.2012.
Unia Zentralschweiz > Ladenöffnungszeiten. Abstimmung 17.6.2012..doc.

Ganzer Text

31.12.2009 Schweiz
Arbeit
Personen
Unia Zentralschweiz
Mattia Mandaglio
Leiharbeit
Temporärarbeit
Volltext

Leiharbeit: Prekäre Arbeit in der Schweiz im Vormarsch. Die Beschäftigungsform der Leiharbeit, häufig auch als Temporärarbeit bezeichnet, ist im Vormarsch, sowohl in der Schweiz als auch in ganz Europa. In einigen Betrieben – auch im öffentlichen Sektor1 – stellen die LeiharbeiterInnen mit einem Drittel oder mehr einen bedeutenden Teil der Belegschaft in der Einsatzfirma. Gemäss eine Studie des Observatoire Romand et Tessinois de l’Emploi (ORTE) haben sich die geleisteten Arbeitsstunden der LeiharbeiterInnen in der Schweiz während zwischen 1993 und 2005 vervierfacht. (...). Mattia Mandaglia.

Denknetz, Jahrbuch 2009.
Personen > Mandaglio Mattia. Leiharbeit. Denknetz 2009.doc.

Ganzer Text

 

04.05.2009 Luzern
Nestlé
Unia Zentralschweiz

Wasser
Autonome wollen Nestlé-Chef stören. Der Auftritt von Nestlé-Chef Peter Brabeck am 6. Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) sorgt für Gesprächsstoff. Unter dem Titel "Brabeck in die Wüste schicken", ruft die Jugendsektion der Gewerkschaft Unia für den kommenden Mittwoch zu einer "friedlichen Aktion gegen die Brabeck-Rede" auf. Der Nestlé-Chef referiert am Mittwochvormitteg in der Swiss Life Arena. Seit dem Wochenende machen nun auch verschiedene linke autonome Gruppen gegen Peter Brabeck mobil. "Ziel unserer Aktion ist es, dass Brabeck sein Referat am Mittwoch nicht halten kann. Wie wir dabei vorgehen wollen, lassen wir noch offen", erklärt ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung. In einer Mitteilung werfen die autonomen Gruppen dem Chef des weltgrössten Nahrungsmittelherstellers Nestlé "Profit- und Machtgier" vor. Sie kritisieren, dass Brabeck Wasser nicht als Menschenrecht, sondern als Handelsware betrachte. (...). Neue Luzerner Zeitung 4.5.2009
20.10.2006 Luzern
Personen
Transportbranche
Unia Zentralschweiz
Work
Michael Stötzel
Transport
Grosser Chef ganz klein. Blamage für Spediteur Imbach - Erfolg für Unia. Der Versuch des Luzerner Spediteurs Walter Imbach, die Unia per Gerichtsentscheid los zu werden, ist gescheitert. Ausser Spesen nichts gewesen. Das Amtsgericht Sursee hob Mitte dieser Woche alle Verfügungen wieder auf, die am 22. September auf Antrag des Spediteurs Walter Imbach gegen die Unia in einer dringlichen Anordnung erlassen worden waren. Mit Foto. Michel Stötzel. Work 20.10.2006
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden