Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Transportbranche
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 14

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
13.05.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Transportbranche
Chantal Fischer
Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Ertragsausfälle im öv. Investition in die Zukunft. Die Coronakrise macht auch vor den Verkehrsunternehmen nicht halt. Der SEV ist in dieser ausserordentlichen Zeit für seine Mitglieder da. Er setzt sich aber auch dafür ein, dass auf politischem Weg die finanzielle Unterstützung von öV-Unternehmen und der Luftfahrt vorangetrieben und damit ein wichtiges Signal für den Zusammenhalt der Schweiz und für zukunftsfähige Infrastrukturen gesetzt wird. Die Coronakrise hat bekanntlich auch grosse Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr: Obwohl die Nachfrage um 80 bis 90 Prozent eingebrochen ist – bedingt auch durch die durchaus gerechtfertigte Aufforderung des Bundesrates, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden –, verlangte der Bund verständlicherweise die Aufrechterhaltung eines grossen Grundangebots während der gesamten Krise. Es verkehrten weiterhin 70 bis 80% aller öffentlicher Verkehrsmittel. Kosten entfielen damit bei den Transportunternehmungen nur in geringem Masse. Viele können – trotz grossen Anstrengungen – die zu erwartenden Ertragsausfälle nicht alleine tragen. Der SEV setzt sich deshalb dafür ein, dass die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs finanziell unterstützt werden. Die Situation wurde mit dem Lockerungsschritt vom 11. Mai nur bedingt entschärft. Zwar wird das öV-Angebot seither wieder hochgefahren, viele Verkehrsmittel verkehren wieder nach Normalfahrplan. Die Nachfrage steigt allerdings nur langsam; der Bund empfiehlt auch weiterhin, nach Möglichkeit zu Hause (…). Chantal Fischer.
SEV-Zeitung, 13.5.2020.
SEV-Zeitung > Coronavirus. Transportbranche. SEV-Zeitung, 2020-05-13.
Ganzer Text
23.10.2015 Schweiz
Syndicom
Transportbranche

GAV
Transport
Vertragsverhandlungen
Volltext
Gegen Dumpinglöhne im Transportgewerbe. Syndicom und Unia haben am 8. Oktober in Bern ihre Vorschläge für einen Gesamtarbeitsvertrag in der Transport- und Logistikbranche vorgestellt. Sie fordern faire Mindestlöhne, einen besseren Gesundheitsschutz und ausreichende Kompensationen für Nacht- und Sonntagsarbeit. Unia-Präsidentin Vania Alleva betonte die Notwendigkeit eines GAV für die Transport- und Logistikbranche, um das Lohndumping zu bekämpfen: Es ist nicht hinnehmbar, dass die Löhne in dieser Branche oft nicht für einen würdigen Lebensstandard reichen. Es braucht Instrumente für bessere Kontrollen, da das Transportgewerbe europaweit krassem Lohndumping ausgesetzt ist. Mehr Gesundheitsschutz und Sicherheit. Auch der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden muss stärker gewichtet werden. Syndicom-Präsident Alain Carrupt wies darauf hin, dass lange Arbeitstage, zu wenig Ruhepausen und Termindruck Stressfaktoren sind, welche die Gesundheit der Chauffeure und Chauffeurinnen, aber auch die Strassensicherheit beeinträchtigen. Die Gewerkschaften fordern deshalb mindestens fünf Ferienwochen, eine Beschränkung der Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche und einen wirksamen Gesundheitsschutz für TransportarbeiterInnen und LogistikerInnen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen. Zudem verlangen die Gewerkschaften für ArbeitnehmerInnen einen Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen und für Arbeitnehmer einen Vaterschaftsurlaub von 10 Tagen. (…). Syndicom, Unia.
Syndicom-Zeitung, 23.10.2015.
Syndicom > Transportbranche. GAV. Syndicom, 2015-10-23.
Ganzer Text
08.09.2015 Schweiz
Syndicom
Transportbranche

GAV
Lohndumping
Transport
Volltext
Mit einem Gesamtarbeitsvertrag gegen das Lohndumping. Die Gewerkschaften Syndicom und Unia haben heute in Bern ihre Vorschläge für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der Transport- und Logistikbranche vorgestellt. Sie fordern faire Mindestlöhne, einen besseren Gesundheitsschutz und ausreichende Kompensationen für Nacht- und Sonntagsarbeit. Unia-Präsidentin Vania Alleva betonte die Notwendigkeit eines GAV für die Transport- und Logistikbranche, um das Lohndumping zu bekämpfen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Löhne in dieser Branche oft nicht für einen würdigen Lebensstandard reichen. Es braucht Instrumente für bessere Kontrollen, da das Transport- und Logistikgewerbe europaweit krassem Lohndumping ausgesetzt ist. Mehr Gesundheitsschutz und Sicherheit. Auch der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden muss stärker gewichtet werden. Syndicom-Präsident Alain Carrupt wies darauf hin, dass lange Arbeitstage, zu wenig Ruhepausen und Termindruck Stressfaktoren sind, welche die Gesundheit der Chauffeure und Chauffeurinnen, aber auch die Strassensicherheit beeinträchtigen. Die Gewerkschaften fordern deshalb mindestens fünf Ferienwochen, eine Beschränkung der Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche und einen wirksamen Gesundheitsschutz für Transportarbeiter/innen und Logistiker/innen. (…).
Syndicom, Unia. Medienmitteilung, 8.9.2015.
Syndicom > Transportbranche. GAV. Syndicom, 8.9.2015.
Ganzer Text
07.11.2014 Schweiz
Syndicom-Zeitung
Transportbranche

Chauffeure
Ruhezeit
Volltext
Syndicom fordert Einhaltung der Ruhezeiten für Chauffeure und Chauffeurinnen. Die Transportgewerkschaften Syndicom und Unia haben genug vom Schlendrian bei der Umsetzung der Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen MotorfahrzeugführerInnen (sog. Chauffeurverordnung, ARV 1). Sie fordern eine Regelung, mit der die Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden. Regelmässig werden bei Kontrollen Verletzungen der Verordnung festgestellt. Bestraft werden in der Regel nicht die Arbeitgeber, die für die Fahrtenplanung verantwortlich sind, sondern die Chauffeure und Chauffeurinnen, die unter grossem Zeitdruck arbeiten. Die Gewerkschaften Syndicom und Unia fordern eine Änderung dieser Praxis: Wie in der EU sollen auch in der Schweiz die Arbeitgeber für Missachtungen der Ruhezeiten in die Pflicht genommen werden. Faire Arbeitsbedingungen für mehr Sicherheit. Die ARV sagt klar: Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer, der Arbeitnehmerin die Arbeit so zuteilen, dass er oder sie die Bestimmungen über die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit einhalten kann. Diese Regelung wird aber kaum eingehalten: Ein Kontrolleur, der wöchentlich über 3000 FahrerInnen-Karten auswertet, gab gegenüber der „Aargauer Zeitung“ zu Protokoll, dass gerade einmal 5 Prozent davon „sauber“ seien. Änderung gefordert. (…).
Syndicom-Zeitung, 7.11.2014.
Syndicom-Zeitung > Ruhezeiten. Chauffeure. Syndicom-Zeitung. 2014-11-07.
Ganzer Text
16.04.2014 Schweiz
Transportbranche
Unia Schweiz

Mindestlöhne
Transport
Volltext

Auswertung zeigt: Transport- und Logistikgewerbe ist eine Tieflohnbranche. Mindestlohn auch beim Transport notwendig. Rund 25% der Beschäftigten im Transport- und Logistikgewerbe verdienen weniger als 22 Franken in der Stunde. Dies zeigt eine neue Auswertung des Verein Projekt Strassentransport (VPST). Insbesondere die Situation der weiblichen Angestellten in dieser Branche ist prekär, da sie im Verhältnis zu ihren männlichen Kollegen noch weniger verdienen. Ein Mindestlohn von 22 Franken ist auch im Transport- und Logistikgewerbe dringend notwendig. Die Auswertung der Lohndaten des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass die Löhne im Transportwesen extrem tief sind. So verdienen 25% der Chauffeure, die als Kuriere tätig sind, weniger als 20.45 Franken pro Stunde. Bei den weiblichen Kurieren verdient ein Viertel gar weniger als 18.10 Franken. Leicht besser, aber noch immer tief ist der Lohn bei den Lastwagenchauffeurinnen. Von ihnen verdienen ebenfalls ein Viertel weniger als 20.90 Franken. (…).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 16.4.2014.

Unia Schweiz > Transportgewerbe. Mindestlohn. Unia,16.4.2014.

Ganzer Text

29.01.2013 BL Kanton
Transportbranche
Unia Nordwestschweiz

Sicherheit
Volltext

Auf die Strasse gehören nur korrekte Lastwagen. Gemäss dem kürzlich erschienen Bericht des Kantonslabors Basel-Stadt zur Kontrolle des Gefahrgut-Schwerverkehrs haben 26 von 51 Fahrzeugen die Sicherheitsvorschriften nicht vollständig erfüllt. Die Unia Nordwestschweiz findet diese hohe Beanstandungsquote bedenklich und appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber im Transportgewerbe. Sie begrüsst die konsequente Fortführung dieser wichtigen Kontrollen. (...).

Unia Nordwestschweiz, 29.01.2013.
Unia Nordwestschweiz > Transport. Strassenverkehr. 29.1.2013.

Ganzer Text

 

09.11.2012 Schweiz
Löhne
Personen
SEV Schweiz
Transportbranche
Giorgio Tuti
Arbeitsbedingungen
Astag
Mindestlöhne
Volltext

„Tieflohnbranche Transport und Logistik“. Für einen fairen Wettbewerb zwischen Schiene und Strasse. Bevor ich den Blick auf die gesamte Branche richte, zuerst ein Hinweis darauf, wie der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG noch letztes Jahr die Lohnsituation seiner Mitglieder einschätzte: Der ASTAG prophezeite 2011: In zehn Jahren werden in der Schweiz rund 25‘000 Fahrer fehlen. Auf die Frage, woran das liege, meinte der Direktor ASTAG: "Nun, eines kann ich Ihnen versichern: Es sind nicht die Arbeitsbedingungen oder – wie dem Gewerbe auf Grund von Einzelfällen oft angekreidet wird – die Löhne. Der Strassentransport in der Schweiz ist grundsätzlich keine Niedriglohnbranche."!  Wir zeigen hier heute, dass genau das Gegenteil stimmt: (...). Giorgio Tuti, Präsident SEV.

Medienkonferenz der Gewerkschaften SEV, Syndicom und Unia, 9. November 2012.
SEV > Transport. Löhne. 9.11.2012.

Ganzer Text

 

08.11.2012 Schweiz
Löhne
Personen
Transportbranche
Unia Schweiz
Vania Alleva
Mindestlöhne
Mindestlohn-Initiative
Transport
Volltext

„Tieflohnbranche Transport und Logistik“. Weil die Arbeitgeber einen GAV und verbindliche Mindestlöhne verweigern, braucht es den gesetzlichen Mindestlohn. Als Tochter eines Lastwagenchauffeurs kenne ich die Arbeits- und Lohnbedingungen im Transport gut. Schon damals war der Arbeitstag eines Chauffeurs lang und hart. Das hat sich nicht verändert, im Gegenteil: Heute geht es auf den Strassen noch bedeutend hektischer zu und her, als zu der Zeit, als ich Kind war. Doch die Chauffeure von heute leiden nicht nur unter steigendem Stress, Termindruck und verstopften Strassen. Auch ihre übrigen Arbeitsbedingungen und die Lohnsituation haben sich verschlechtert. In der Transportbranche sind die Löhne unglaublich tief. Das bestätigt die an der Universität Genf ausgearbeitete Studie, die wir heute präsentieren. Und die Situation droht sich weiter zu verschlechtern, weil die Löhne in der Branche schon seit Jahren stagnieren. (...). Vania Alleva. 

Medienkonferenz der Gewerkschaften Unia, Syndicom und SEV, 9. November 2012.
Unia Schweiz > Transportgewerbe Unia. Löhne. 9.11.2012.

Ganzer Text

 

05.10.2012 Schweiz
VS Kanton
Personen
Seilbahnen
SEV Schweiz
Transportbranche
Work
Daniel Lampart
Matthias Preisser
Giorgio Tuti
Arbeitsbedingungen
GAV
Mindestlöhne
Normalarbeitsvertrag
Seilbahnen
Volltext

13‘000 Seilbahn-Angestellte dürfen sich freuen: Mindestlohn ist in Sicht. Endlich! Bei den Seilbahnen herrschen die schlechtesten Arbeitsbedingungen im öffentlichen Verkehr. Jetzt wollen die Patrons zeigen, dass es auch anders geht. In der Seilbahnbranche sind Monatslöhne um 3400 Franken noch weit verbreitet. Teilweise verdienen die Seilbahnangestellten, die Billette verkaufen, Bahnen bedienen oder Touristinnen und Touristen in den Skilift helfen, gar unter 3000 Franken. Kollektivverträge gibt es nicht, ausser im Wallis. Dort hat der Kanton einen Normalarbeitsvertrag erlassen. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Preisser Matthias. Seilbahnen. Mindestlohn. 5.10.2012.doc.

Ganzer Text

 

01.04.2010 Burgdorf
Schweiz
Personen
Transportbranche
Work
Matthias Preisser
Arbeitszeiterfassung
Eine Stempeluhr statt 13-Stunden-Wochen: Das haben die beiden mutigen Planzer-Chauffeure Regusci (22) und Utiger (23) durchgesetzt: "Jetzt kommen wir pünktlich in den Feierabend!". Riesenerfolg für Marc Utiger und Claudio Regusci: "Jetzt kommen wir pünktlich in den Feierabend!". Planzer regelt seine Arbeitszeiten jetzt besser. Schweizweit. (...). Mit Foto. Matthias Preisser. Work. Donnerstag, 1.4.2010
03.04.2009 Schweiz
Personen
Transportbranche
Michael Stötzel
Wirtschaftskrise
Lastwägeler blochen mit Vollgas in die Krise. Auftragsrückgang, weniger Lastwagen auf den Strassen, Entlassungen. Der Unternehmerverband der Transportbranche rechnet mit dem grossen Firmensterben. Die Frachten seien seit Februar um 20% zurückgegangen. Spezialbereiche wie der Autotransport sogar um über 50%, sagt André Kirchhofer, Leiter der Kommunikationsabteilung beim Transportunternehmerverband Astag gegenüber work. (...). Michael Stötzel. Work 3.4.2009
20.10.2006 Luzern
Personen
Transportbranche
Unia Zentralschweiz
Work
Michael Stötzel
Transport
Grosser Chef ganz klein. Blamage für Spediteur Imbach - Erfolg für Unia. Der Versuch des Luzerner Spediteurs Walter Imbach, die Unia per Gerichtsentscheid los zu werden, ist gescheitert. Ausser Spesen nichts gewesen. Das Amtsgericht Sursee hob Mitte dieser Woche alle Verfügungen wieder auf, die am 22. September auf Antrag des Spediteurs Walter Imbach gegen die Unia in einer dringlichen Anordnung erlassen worden waren. Mit Foto. Michel Stötzel. Work 20.10.2006
02.06.2004 Bern
Transportbranche

Finanzen
Gurtenbahn
Gurtenbahn erzielte Gewinn. Die Bilanz fürs Jahr 2003 sieht für die Gurtenbahn AG erfreulich aus: Mit 796'697 beförderten Personen erzielte die Bahn die zweithöchste Frequenz der Bahngeschichte. Allein am Gurtenfestival beförderte sie 100'909 Personen. 72% aller Fahrgäste lösten eine Retourkarte. Positiv auf die Frequenz wirkte sich das gute Schlittelwetter vom Februar aus. Bund 2.6.2004
28.12.1988 Bern
Transportbranche

Gurtenbahn
Pensionierung
Reinhard Brunner: Im Ruhestand aufwärts mit der Gurtenbahn. Martin Heutschi. Berner Zeitung 28.12.1988
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden