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Anzahl gefundene Artikel: 28

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18.01.2019 Schweiz
Personen
Work
Patricia D Incau
Rosa Luxemburg
Biografien
Volltext
Zum 100. Todestag der Revolutionärin Rosa Luxemburg. Ein Leben im Sturm. Rosa Luxemburg war eine Jahrhundertfrau. Mit Leidenschaft stritt sie für die Arbeiterbewegung. Und bezahlte dafür mit dem Leben. Aufgewachsen ist sie in Warschau. Berlin sollte ihr Schicksal werden. Aber die Weltbühne betritt Rosa Luxemburg in Zürich. Am 6. August 1893 beginnt dort der dritte Kongress der sozialistischen Internatio¬nale. Luxemburg, Exil-Polin und Studentin in der Schweiz, will als Delegierte teilnehmen. Die polnischen Genossen sind dagegen, wegen politischer Differenzen. Unbeeindruckt davon steigt die 1,46 Meter kleine Luxemburg auf einen Stuhl und stellt zum ersten Mal ihr rhetorisches Talent unter Beweis, mit dem sie später Tausende für sich und die sozialistische Bewegung gewinnen wird. Junge Marxistin. Rosa Luxemburg begreift schon als Kind, dass die Teilung in Arm und Reich kein Naturgesetz ist. Als Schülerin schreibt sie: „Für die¬jenigen fordere ich Strafe, die heute satt sind, die in Wollust leben, die nicht wissen, die nicht fühlen, unter welchen Qualen Millionen ihr Brot verdienen.“ Ihre Überzeugung wächst durch die Theorie: Jung schon studiert sie Marx und Engels, die kapitalistische Produktionsweise, ihre historische Entwicklung und den Zusammenhang mit Krieg, Kolonialismus und globaler Ausbeutung. Mit der „Akkumulation des Kapitals“ schreibt Luxemburg später ihr theoretisches Hauptwerk. Ihre revolutionäre Praxis wird die Agitation. Am 16. Mai 1898 zieht Luxemburg von Zürich nach Berlin. Dort wird sie (...). Patricia D'Incau. (...).
Work online, 18.1.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Rosa Luxemburg. Work online, 2019-01-18.
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18.01.2019 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Rosa Luxemburg
Ermordung
Volltext
Der rechtsextreme Offizier Waldemar Pabst liess Luxemburg töten. Mörder-Chef lebte straflos in der Schweiz. Ein vergessener Skandal: Die Schweiz deckte jahrelang den Mörder von Rosa Luxemburg. Sie warfen die Leiche in den Berliner Landwehrkanal. Zwei Schergen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division brachten die Sozialistin Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 brutal um. Der wahre Mörder war aber Waldemar Pabst, der Chef dieses Elite-Freikorps. Pabst hatte die Tötung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veranlasst. Und zwar unter Billigung des damaligen Wehrministers Gustav Noske (SPD), genannt „Bluthund“. Nie wurde Pabst dafür zur Rechenschaft gezogen. Waldemar Pabst (1880-1970) gilt als Schlüsselfigur der deutschen Gegenrevolution. Er war Offizier, Waffenhändler und Strippenzieher im Rechtsextremismus. Vergeblich putschte er 1923 gegen die Weimarer Republik. Nach Hitlers Machtergreifung baute er seinen Einfluss aus. Für Hitler organisierte er den Import verbotener Rüstungsgüter. Unter anderem aus der Schweiz mit einer Tarnfirma namens Sfindex in Sarnen OW. Besonders scharf war Pabst auf hochpräzise Werkzeugmaschinen. Auch in der von Deutschen gegründeten Waffenfabrik Solothurn war er aktiv. Mächtig. Die Historikerin Doris Kachulle sagt: „Pabst war eine wichtige Scharnierfigur zwischen der deutschen und der Schweizer Kriegswirtschaft.“ Dass er unbehelligt blieb, hatte politische und wirtschaftliche Gründe. Pabst war mit der Schweizer Wirtschaftselite verbandelt. Er hatte auch beste Kontakte zu Schweizer Rechten, allen voran zu Eugen (…). Ralph Hug.
Work online, 18.1.2019.
Personen > Hug Ralph. Rosa Luxemburg. Ermordung. Work online, 2019-01-18.
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17.01.2019 Schweiz
Personen
WOZ
Rosa Luxemburg
Volltext
Wirtschaft
Ihr Ökonomie-Begriff. Scharfer Intellekt, heiliger Ernst. Für Rosa Luxemburg war Karl Marx' „Kapital“ eine „grosse Unvollendete“. Die Ökonomie verstand sie als hochpolitische Wissenschaft. Heute fast eine Heilige der Linken weltweit, war Rosa Luxemburg zu Lebzeiten heftig umstritten. Eine Studierte, Theoretikerin, blitzgescheit, gebildet, charismatisch, polemisch, witzig und furchtlos, eine klein gewachsene Jüdin polnischer Herkunft, eine emanzipierte, selbstbestimmte Frau, ein Graus für viele in der deutschen Sozialdemokratie, wo sie dennoch Karriere machte. Berühmt wurde Luxemburg, weil sie als junge, freche Ausländerin auch Veteranen des Marxismus heftig zu attackieren wagte - und sich sogar eine fulminante Marx-Kritik erlaubte. Luxemburg scheute sich ebenfalls nicht, Lenin und die Politik der Bolschewiki in Russland gnadenlos zu kritisieren. Für eine linke Politik nach der Logik des Bürgerkriegs hatte sie nichts übrig. Ihr oft zitiertes Wort von der politischen Freiheit, die immer die „Freiheit des Andersdenkenden“ sein müsse, stammt aus einer Polemik zu dieser Frage. Geliebt und verehrt. Schon als Schülerin wollte Luxemburg, 1871 im ostpolnischen Zamosz geboren, die Welt verändern. Um studieren zu können, musste sie nach Zürich gehen, wo Frauen zum Studium zugelassen wurden. Von 1889 bis 1897 studierte sie dort - als eine der ersten Frauen überhaupt - Nationalökonomie und schloss ihr Studium mit einer Dissertation über die industrielle Entwicklung Polens ab, was damals noch einiges Aufsehen (…). Michael R. Krätke.
WOZ, 17.1.2019.
Personen > Luxemburg Rosa. Oekonomie. WOZ, 2019-01-17.
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17.01.2019 Schweiz
Personen
WOZ
Rosa Luxemburg
Ermordung
Volltext
Ihre Ermordung. Die Leiche im Landwehrkanal. Der Tod von Kar! Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 verewigte die Spaltung der Arbeiterbewegung. Brisant bleibt die Verantwortung der SPD-Regierung. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht seien von Freikorpssoldaten ermordet worden, heisst es in vielen Medienberichten über den folgenschwersten Doppelmord der deutschen Geschichte. Bei einer solchen Darstellung schwingt mit, es seien Marodeure gewesen. Tatsächlich aber handelte es sich um reguläre Regierungstruppen. Und die Regierung war zu diesem Zeitpunkt rein sozialdemokratisch. Gustav Noske (SPD), der Oberbefehlshaber der Freikorps, hatte dem Kriegsminister schon Weihnachten 1918 vorgeschlagen, auf jeden zu schiessen, „der der Truppe vor die Flinte kommt“. Er arbeitete mit Hauptmann Waldemar Pabst zusammen, dem faktischen Befehlshaber der Garde-Kavallerie-Schützen-Division, einer ursprünglich kaiserlichen Elitetruppe, die er in Absprache mit der Regierung in ein Freikorps umgewandelt hatte. „Stunde der Abrechnung“. Noske war am 6. Januar 1919 mit „unbeschränkter Vollmacht“ ausgestattet worden, die revolutionäre Linke zu vernichten. „Die Stunde der Abrechnung naht“, verkündete ein Regierungsplakat. Es hätten sich viele gefragt, so Noske damals, ob denn „niemand die Unruhestifter unschädlich mache“. Weil man den beiden Revolutionärlnnen Liebknecht und Luxemburg den eben niedergeschlagenen „Spartakusaufstand“ anlastete, erklärte sich Pabst dazu bereit. Dass die Liquidierung der beiden „durchgeführt werden musste, darüber bestand bei Herrn Noske und mir nicht der geringste (…).
WOZ, 17.1.2019.
Personen > Luxemburg Rosa. Ermordung. WOZ, 2019-01-17.
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01.04.2018 Deutschland
Funke, Der
Personen
Rosa Luxemburg
Reformismus
Volltext
Rosa Luxemburg: Kämpferin gegen den Reformismus. Der Reformismus steht heute nicht nur ohne Reformen da, sondern führt sogar Konterreformen durch. Wir versuchen unter Rückgriff auf Rosa Luxemburgs Klassiker „Sozialreform oder Revolution?“ zu erklären, warum - und wie wir dagegen kämpfen müssen. Am 2. März kündigte SP-Bundesrat Berset an, dass er einen neuen Versuch starten will, den Frauen die Rente zu kürzen. Die SP und Berset sind damit keine Ausnahme: Fast alle reformistischen Parteien haben die ArbeiterInnen in den letzten Jahren direkt angegriffen. Auf den ersten Blick scheint das rätselhaft, denn eigentlich beteuern ja all diese Parteien, dass sie für sofortige Verbesserungen für die 99% arbeiten. Von solchen Reformen fehlt aber in der Realität jede Spur - hingegen Konterreformen wie die AV2020 finden wir überall. Um die Verrate der Sozialdemokratie zu verstehen und zu sehen, was wir tun müssen, damit wir nicht gegen, sondern für die Revolution kämpfen, müssen wir Rosa Luxemburgs Kritik am Reformismus verstehen. Die Entwicklung der SPD. Luxemburg trat 1898 der SPD bei. Diese war in den Jahren seit ihrer Legalisierung 1890 mitsamt den Gewerkschaften stark gewachsen und integrierte sich immer mehr in das bürgerliche System. Darin konnte sie auf der Basis des wirtschaftlichen Aufschwungs dieser Zeit Erfolge feiern. Die deutsche Bourgeoisie, machte nebst den Profiten (…). Flurin Andry.
Der Funke, April 2018.
Personen > Luxemburg Rosa. Reformismus. Der Funke, 2018-04-01.
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15.01.2018 Berlin
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Demonstration
Gedenkfeier
Volltext
Luxemburg, Liebknecht und die „Freiheit der Andersdenkenden“. Tausende Menschen zog es auch in diesem Jahr zur Gedenkstätte der Sozialisten. Gedenken heisst kämpfen. Luxemburg, Liebknecht und die „Freiheit der Andersdenkenden“. Tausende Menschen zog es auch in diesem Jahr zur Gedenkstätte der Sozialisten. Die Gedenkstätte der Sozialisten im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde ist auch nach fast einem Jahrhundert ein magischer Ort. Denn mehr als zehntausend Menschen zog es auch am Sonntag zu dem Friedhof, auf dem Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und zahlreiche weitere deutsche Arbeiterführer ihre letzte Ruhestätte fanden. 99 Jahre nach ihrer Ermordung am 15. Januar 1919 gedachten sie der beiden Führer der damals neugegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Getrennt oder vereint? Wie in den Jahren zuvor war das Erinnern geteilt. Bei der traditionellen Gedenkdemonstration vom Frankfurter Tor im Stadtteil Friedrichshain zum Zentralfriedhof Friedrichsfelde marschierten alte und junge Kommunisten, Aktivisten antifaschistischer Gruppen und Vertreter verschiedener Gliederungen der Partei Die Linke gemeinsam. Andere Menschen zog es direkt zur Gedenkstätte, die ein Teil des Friedhofs ist. Dort wurden von vielen Teilnehmern Kränze und rote Nelken niedergelegt. Auch Spitzenpolitiker der Linkspartei gedachten der von Freikorps-Söldnern umgebrachten Arbeiterführer, darunter die Bundestagsfraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger. (…).
Junge Welt, 15.1.2018.
Junge Welt > Luxemburg Rosa. Gedenkfeier. Junge Welt, 2018-01-15.
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13.01.2018 Deutschland
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Demonstration
Gedenkfeier
Volltext
Traditionsreiche Demo. Tausende werden am Sonntag wieder an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnern. Am Sonntag werden wieder Tausende Menschen an der traditionellen Demonstration zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilnehmen. Und viele weitere werden direkt zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde gehen, um an dem Stein mit dem Schriftzug „Die Toten mahnen uns“ und an den Tafeln mit den Namen bekannter und heute weniger bekannter Revolutionäre Blumen niederzulegen. Die Tradition der Ehrung reicht 99 Jahre zurück. Am 15. Januar 1919 wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Freikorps ermordet. Zehn Tage später trugen mehr als 100‘000 Menschen Liebknecht und 32 während der Januarkämpfe in Berlin getötete Revolutionäre zu Grabe. Der Berliner Magistrat hatte der Kommunistischen Partei jedoch verboten, sie im Friedrichshain zu bestatten, wo auch die Opfer der Revolution von 1848 begraben sind. Er wies der KPD einen hinteren Bereich des Friedhofs Friedrichsfelde zu, der damals für Kriminelle vorgesehen war und „Verbrecherecke“ genannt wurde. Nachdem am 1. Juni 1919 auch der Leichnam Rosa Luxemburgs gefunden worden war, der nach dem Mord in den Landwehrkanal geworfen worden war, gaben am 13. Juni auch ihr Tausende das letzte Geleit. Ab 1920 erinnerte vor allem die KPD alljährlich im Januar mit Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen an den Doppelmord und die Niederschlagung der Revolution. Als am 21. Januar (…).
Junge Welt, 13.1.2018.
Junge Welt > Luxemburg Rosa. Gedenktag. Junge Welt, 2018-01-13.
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11.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Gedenkfeier
Volltext
Rote Tradition. Die Herrschenden haben gute Gründe, die antikapitalistische Manifestation im Januar in Berlln zu behindern. Zwar ist es der Kapitalistenklasse gelungen, die DDR und andere sozialistische Staaten niederzuringen - aber die Hoffnung, das sei schon das Ende der Geschichte, haben die Klügeren unter dem Personal der Herrschenden aufgegeben: Zunehmende soziale Widerspruche und Verwerfungen weisen immer drängender daraufhin, dass der bürgerliche Staat mit seinen Eigentums- und Produktionsverhältnissen Armut, Hunger und Krieg zwingend hervorbringt. Weil solche Erkenntnisse gefährlich werden können, werden die Verhältnisse verschleiert: Sie seien gottgewollt, jedenfalls nicht veränderbar und eigentlich nicht erkennbar. Macht wird genutzt, um aufgeklärte Gegenpositionen konsequent zu unterdrücken. Egal, ob Geschichtsschreibung, Bildungswesen, Medien, Rechtswesen, Philosophie oder Kultur: Wer die vordefinierten Spielräume nicht einhält, wird mal mit groben, mal mit feinen Mitteln auf Linie oder zum Schweigen gebracht. Für die, die trotzdem eine Alternative wollen, wird rechtes Pack von NPD bis AfD bereitgehalten. Aber das verhindert nicht, dass es Menschen gibt, die auch weiterhin Verhältnisse wollen, in denen die wichtigsten Produktionsmittel nicht mehr einer kleinen Oberschicht gehören. Solche Menschen informieren und organisieren sich. Solche Menschen abonnieren alternative Medien wie die Tageszeitung Junge Welt. Und solche Menschen treffen sich zur Lenin-Liebknecht- (…).
Junge Welt, 11.11.2017.
Junge Welt > Luxemburg Rosa. Gedenkfeier. Junge Welt, 2017-11-11.
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10.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Gedenkfeier
Volltext
„An LL-Gedenken kann man sich aufrichten“. Treffen von Menschen, die wissen, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte ist, kann stattfinden. Gespräch mit Gesine Lötzsch, Abgeordnete der Partei Die Linke im deutschen Bundestag. Von 2010 bis 2012 war sie Parteivorsitzende. – Das Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht findet seit der Ermordung der KPD-Gründer 1919 statt. Am Donnerstag hat sich eine neue Entwicklung ergeben, was den Gedenktag am 14. Januar betrifft. Können Sie uns die kurz umreissen? Das Gedenken kann in gewohnter Form ohne Einschränkungen stattfinden. Dass die Sache jetzt geklärt ist, ist für mich persönlich wie für Tausende weitere Menschen in ideeller und praktischer Hinsicht von grosser Bedeutung. Denn das jährliche Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14. Januar ist ein traditionelles Zusammenkommen von Linken und auch von Leuten, die einfach nur humanistische Vorstellungen haben. Die vorgesehenen Einschränkungen waren nicht akzeptabel. Und ich bin erleichtert, dass sich das nun geklärt hat. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel beim zuständigen Bezirksbürgermeister? Herr Grunst hat sich endlich mit den zuständigen Behörden, Polizei und Ordnungsamt zusammengesetzt. Nun ist erreicht, dass die Stände wieder aufgestellt werden können und alle Betreiber, die dort Stände angemeldet haben, auch den entsprechenden Platz bekommen und die Versorgung mit Speisen und Getränken stattfinden kann. Es ist wohl in dieser Sache ein (…). Interview: Anselm Lenz.
Junge Welt, 10.11.2017.
Junge Welt > Luxemburg Rosa. Gedenktag. Junge Welt, 2017-11-10.
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08.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Gedenkfeier
Volltext
Lichtenberger Lügenmeister, Schikanen zum Luxemburg-Liebknecht-Gedenken 2018: Berliner Polizei widerspricht Darstellung von Michael Grunst (Linke). Nachdem Junge Welt in der vergangenen Woche berichtet hatte, dass das traditionelle Gedenken an die beiden KPD-Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14. Januar 2018 nicht in gewohnter Form stattfinden können soll, schlägt die Angelegenheit mittlerweile hohe Wellen. Zur Erinnerung: Das von Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) geführte Bezirksamt von Berlin-Lichtenberg hatte in einem Schreiben verkündet, dass „aufgrund der aktuellen Entwicklungen (sic!) und aufgestockter Sicherheitskonzepte auch diese traditionelle Veranstaltung ab 2018 in geänderter Form stattfinden“ müsse. Fortan „sollten nur noch reine Informationsstände“ direkt vor der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde zulässig sein. Selbst die kostenlose Ausgabe von warmen Getränken sei – ebenso wie deren Verkauf – untersagt. Gleiches gelte für Stände mit Bekleidung oder antiquarischen Büchern. Mehreren politischen Initiativen und Verlagen wurde seitens des Bezirksamtes bereits untersagt, mit einem Stand an dem Gedenken teilzunehmen. Anderen, wie dieser Zeitung oder auch der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), wurde die Standgrösse im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich zusammengestrichen. Während der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Michael Grunst eine JW-Anfrage zu den behördlichen Schikanen bis heute nicht beantwortet hat, erklärte er sich zumindest parteiintern. Am 31. Oktober verschickte der Landesgeschäftsführer der Berliner (...). Junge Welt, 8.11.2017.
Junge Welt > Rosa Luxemburg. Gedenktag. Junge Welt, 2017-11-08.
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30.10.2017 Berlin
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Gedenkfeier
Verbot
Volltext
Berliner Behördenschikane. Polizei und Bezirksamt attackieren traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an Luxemburg und Liebknecht. Angeblich Sicherheitsbedenken. Geht es nach dem Bezirksamt von Berlin-Lichtenberg, wird die Luxemburg-Liebknecht-Ehrung, die im kommenden Jahr am 14. Januar stattfinden soll, nicht mehr in gewohnter Form veranstaltet werden dürfen. Im Zusammenhang mit dem traditionellen Gedenken an die beiden Begründer des Spartacus-Bundes und der KPD, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, am zweiten Januarwochenende in Berlin gibt es offenbar Repressalien seitens der Behörden. So liegt „Junge Welt“ ein Schreiben des Bezirksamtes Berlin-Lichtenberg vor, in dem auf „wichtige Änderungen ab 2018“ hingewiesen wird. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und aufgestockter Sicherheitskonzepte wird auch diese traditionelle Veranstaltung ab 2018 in geänderter Form stattfinden“, heisst es darin. Das Amt wird von Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) geführt. Demnach sollen „nur noch reine Informationsstände“ vor der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde zulässig sein. Solche, an denen Essen und Trinken angeboten werden, sind fortan untersagt. Auch jene mit Bekleidung oder antiquarischen Büchern. Informationstische sollen nur noch direkt auf dem Friedhofsvorplatz aufgebaut werden dürfen. Mehreren Initiativen und Verlagen, die sich seit Jahren am Gedenken an die beiden Arbeiterführer beteiligen, wurde bereits vom Bezirksamt mitgeteilt, dass sie für 2018 keine Genehmigung erhalten werden. (…).
Junge Welt, 30.10.2017.
Personen > Liebknecht Karl. Gedenkfeier. Junge Welt, 2017-10-30.
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16.01.2017 Deutschland
Junge Welt
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Gedenkfeier
Volltext
Mit roten Nelken zu Rosa und Karl. Tausende Menschen haben am Sonntag in Berlin an die am 15. Januar 1919 ermordeten Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, erinnert. Bei ungemütlichem Winterwetter zogen Mitglieder zahlreicher linker Organisationen vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Die Berliner Polizei sprach von 3‘500 Teilnehmern, die tatsächliche Zahl der Demonstranten dürfte mindestens doppelt so hoch gelegen haben. Am Gedenkstein mit der Aufschrift „Die Toten mahnen uns“ legten Tausende rote Nelken nieder und zogen um das Rondell. Vor dem Friedhofsgelände hatten wieder Initiativen, Verlage und Parteien Informationsstände aufgebaut. Für Misstöne sorgte die Polizei, die offenkundig Auseinandersetzungen provozieren wollte. So postierten sich Uniformierte mitten auf dem Weg der Demonstration. Träger von Transparenten wurden von Beamten tätlich angegangen. Zu Attacken der Polizei kam es auch gegen kurdische Teilnehmer. Demonstranten, die Bilder des in der Türkei inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan zeigten, wurden von der Polizei abgeführt. Mit Foto.
Junge Welt, 16.1.1017.
Junge Welt > Gedenktag Rosa Luxemburg. Junge Welt, 2017-0116.
Ganzer Tag
24.05.2013 Deutschland
Schweiz
Personen
Vorwärts
Axel Berger
W. I. Lenin
Rosa Luxemburg
Holger Politt
Nationalitätenfrage
Publikation
Volltext

Vaterlandslose Gesellin. Die Kritik Rosa Luxemburgs an der Nationalitätenpoltik der Bolschewiki ist nach wie vor von Bedeutung für die Perspektive eines „klassenbezogenen lnternationalismus“. Ein Beitrag zum erstmaligen Erscheinen von Luxemburgs „Nationalitätenfrage und Autonomie“ in deutscher Sprache. (...).
Axel Berger.

Vorwärts, 24.5.2013.
Personen > Luxemburg Rosa. Nationalitätenfrage. 2013-05-24.

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17.03.2012 Schweiz
Winterthur
Funke, Der
Juso
Personen
Rosa Luxemburg
Klassenkampf
Marxismus
Programm
Sozialismus
Volltext

Für eine sozialistische Demokratie - Lightversion angenommen. Über 300 Jungsozialisten und Jungsozialistinnen haben zur Jahresversammlung vom 17./18. März in Bern zusammengefunden. Nach einer langen und kontroversen Diskussion verabschiedeten sie ein Diskussionspapier zur Frage der Demokratie. Ohne Demokratie kein Sozialismus, ohne Sozialismus keine Demokratie. Dieses Prinzip wird in der Juso kaum bestritten. Dass die Begriffe Demokratie und Sozialismus aber mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt werden können, wurde an der Juso-Jahresversammlung vom 17. und 18. März offensichtlich. (...). Die Redaktion.

Der Funke, Nr. 21, Mai 2012.
Funke, Der >Juso Schweiz. GV 17.3.2012.doc.

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04.03.2011 Zürich
Frauen
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Biografien
Volltext

Rosa Luxemburg (1871-1919). Deutsche Marxistin, Sozialistin, Kommunistin und Revolutionärin. Schon als Schülerin engagierte sie sich ab 1886 in der polnischen Arbeiterpartei, die als erste europäische Arbeiterpartei einen Massenstreik organisierte. Die Partei wurde aufgelöst, Luxemburg floh nach Zürich und studierte an der dortigen Universität. 1898 zog sie nach Deutschland und engagierte sich in der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und der Zweiten Internationale. Sie war als Journalistin, Übersetzerin und Lehrerin an der Parteischule der SPD tätig. Im Februar 1915 kam sie wegen Antikriegsagitation ins Zuchthaus. Von dort aus organisierte sie die revolutionäre Untergrundbewegung Spartakus. Am 8. November 1918 wurde sie aus der Haft entlassen. Nach der blutigen Niederschlagung des Spartakusaufstands vom 5. Januar 1919 wurde Luxemburg zusammen mit Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 verhaftet und in der Nacht ermordet. Mit Foto von Rosa Luxemburg.
Syndicom die Zeitung. 4.3.2011.

 

Personen > Luxemburg Rosa. 4.3.2011.doc.

 

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13.06.2009 Schweiz
Personen
Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg auf der Spur. Die prominente Sozialistin und Pazifistin liegt nicht in ihrem Berliner Grab. Heute vor 90 Jahren fand in Berlin vor über 100'000 Trauergästen die Beerdigung von Rosa Luxemburg statt. In ihrem Grab in Friedrichsfelde, einer traditionellen Pilgerstätte für Linke, befindet sich die ehemalige Arbeiterführerin aber höchstwahrscheinlich nicht. (...). Mit Foto. Markus Sutter. BaZ 13.6.2009
15.01.2009 Schweiz
Personen
Dominik Gross
Rosa Luxemburg

"Sie war kein Friedensengel". Rosa Luxemburg. Vor 90 Jahren wurde die deutsche Kommunistin Rosa Luxemburg in Berlin ermordet. Ein Gespräch mit dem Autor Dietmar Dath über die Aktualität ihres Denkens in einer schwer durchschaubaren Gegenwart. (...). Interview. Dominik Gross. WOZ 15.1.2009
12.01.2009 Schweiz
Personen
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg

Berlin: Luxemburg und Liebknecht. Rund 23'000 Menschen haben gestern in Berlin an die vor 90 Jahren ermordeten KPD-Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnert. Auf dem Friedhof Friedrichsfelde legten die Teilnehmer rote Nelken auf die Gräber von Luxemburg und Liebknecht. Bieler Tagblatt 12.1.2009
01.01.1984 Schweiz
Personen
Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis. Rosa Luxemburg. 103 Seiten, Leinen. Dietz-Verlag, Berlin 1984
01.01.1984 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis. Rosa Luxemburg. 103 Seiten, Leinen. Dietz-Verlag, Berlin 1984
28.05.1970 Schweiz
Zürich
Gewerkschaften
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Typographia Schweiz
Fritz Heeb
W. I. Lenin
Rosa Luxemburg
Karl Marx
Arbeiterbewegung
Geschichte
Linksradikalismus
Opportunismus
Volltext

GUSS, Grundlagen- und Strategie-Seminar, Postfach 2?2, 8025 Zürich, 28.5.1970. Unsere Lage: Zur Frage der Gewerkschaften. Die Anfänge der Gewerkschaftsbewegung; Gewerkschaften als Versicherungen, Berufsverbände, Interessenverbände; Die Vertragspolitik; Die Organisationsstrukturen; Gewerkschaften und Neue Linke; Thesen; Literatur. Die Anfänge der schweizerischen Gewerkschaftsbewegungen. Die übliche Auffassung, dass die Gewerkschaften ursprünglich viel kämpferischer gewesen seien ist nur bedingt richtig. Schon im Wort bedeutet „Gewerk" soviel wie Zunft, die Organisationsform der Handwerker. Sie sind also schon seit Beginn nur einzelne Berufsgruppen erfassende Organisationen, also einer Einheitspolitik strukturell entgegengesetzt. Heute bestehen einerseits ganze Industriezweige umfassende Industrie-Gewerkschaften wie etwa der SMUV (130'000 Mitglieder) oder der VHTL (40'000 Mitglieder), daneben gibt es aber auch noch heute Berufsgewerkschaften, wie etwa die Seidenbeuteltuchweber (ca. 480 Mitglieder) oder die Lithographen mit etwa 4800 Mitgliedern.  Die ersten Gewerkschaften sind Hilfs- und Unterstützungsvereine, sind Kassengründungen gewesen. Auch das Gewerkschaftsleben entsprach mehr dem Stil eines Gesellenvereins - eines Männerklubs - und war einer modernen Industriegewerkschaft weit entfernt.

Guss Zürich, 28.5.1970.
GUSS Zürich > Gewerkschaften. 28.5.1970.doc.

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01.01.1932 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis. Rosa Luxemburg. 95 Seiten, kartoniert. Verlag der Jugendinternationale, Berlin 1932
01.01.1932 Schweiz
Personen
Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis. 95 Seiten, kartoniert. Verlag der Jugendinternationale, Berlin 1932
01.01.1922 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Rosa Luxemburg
Clara Zetkin

Um Rosa Luxemburgs Stellung zu russischen Revolution. Clara Zetkin. 224 Seiten, kartoniert. Hamburg 1922
15.01.1919 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg. Die Politikerin, die Schriftstellerin, der Mensch. Clara Stern. 19, Seiten, broschiert. Neue Wege, Zürich
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