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Anzahl gefundene Artikel: 154

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07.04.2020 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden und Antrag auf Kurzarbeit. Die SRG geht auf zwei wichtige Vorschläge des SSM ein. Die SRG geht auf zwei wichtige Voschläge des SSM während der Corona-Pandemie ein: Einerseits beantragt die SRG nun für gewisse Bereiche Kurzarbeit, andererseits hat sich die SRG entschieden, externes und Leihpersonal sowie StundenlöhnerInnen gleich zu behandeln wie das interne Personal im Monatslohn. Die SRG übernimmt damit Verantwortung gegenüber diesen von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Mitarbeiterkategorien und sendet hinsichtlich externen Personals ein wichtiges Signal in die von erneuten Werbeeinbrüchen stark gebeutelte Medienbranche aus. Damit die SRG ihren Auftrag wahrnehmen kann, sind auch viele externe Mitarbeitende, Leihpersonal, Freischaffende oder StundenlöhnerInnen für die SRG tätig. Sie alle sind nun besonders stark in ihrer Existenz bedroht, da viele Aufträge wegbrechen, sie aber nur eingeschränkt Kompensation für Lohnausfälle beantragen können. Am stärksten ist das externe und das Leihpersonal betroffen, welche wegen des Lockdowns ihre Aufträge vollumfänglich verlieren. Freischaffende mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. (…).
SSM, 7.4.2020.
SSM > Coronavirus. Kurzarbeit. SSM, 2020-04-07.
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19.03.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Freischaffende
Volltext
Coronavirus: Informationen für Freischaffende, Selbständige, Temporär-Arbeitende. Du bist nicht allein. Die Entwicklungen rund um das Coronavirus sind eine grosse Herausforderung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Während für die Wirtschaft und Festangestellte Instrumente (Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigung) zur Verfügung stehen, um diese schwierigen Zeiten finanziell zu überstehen, sind Freischaffende, Selbständige, Kleinst-Betriebe und viele Arbeitnehmende mit befristeten Verträgen sowie Temporärbeitende fast ausnahmslos auf sich selbst gestellt. Angesichts der grossen Anzahl freischwebender Arbeitsverhältnisse hat die Politik erkannt, dass sie unverzüglich handeln muss. Die Bundesbehörden arbeiten zusammen mit Kantonen und Gemeinden mit Hochdruck an Möglichkeiten von Soforthilfemassnahmen. So fordert das SSM zusammen mit anderen Gewerkschaften und Gewerkschaftsbünden, mit dem Dachverband der Kultur- und Medienschaffenden „Suisseculture“ und anderen Berufs- und Branchenverbänden einen unkomplizierten und unbürokratischen Zugang zu zinslosen Darlehen, Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigungen für Freischaffende, Selbständigerwerbende, Kleinstbetriebe und Personen mit befristeten Verträgen. Bund, Kanton und Gemeinden haben bereits ein Bündel von millionenschweren Hilfspaketen beschlossen oder sind daran, diese zu beschliessen. Das SSM wird Dich über alle wichtigen Informationen laufend informieren und (…).
SSM, 19.3.2020.
SSM > Coronavirus. Freischaffende. SSM, 2020-03-19.
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16.03.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Volltext
Corona-Virus: Deine Rechte. Das Corona-Virus hat innerhalb weniger Tage unseren Alltag sowohl privat als auch beruflich vollkommen auf den Kopf gestellt. Vergangenen Freitagnachmittag (13. März 2020) hat der Bundesrat beschlossen, dass bis am 4. April 2020 kein Präsenzunterricht mehr stattfindet. Verschiedene Kantone haben den Unterricht sogar bis zum 30. April 2020 ausgesetzt. Für viele Arbeitnehmende wird daher die Organisation des Alltags zur Herausforderung. Das SSM fordert, dass die SRG mithilft, dass alle Mitarbeitenden eine Lösung für diese besondere Situation finden können. Die Lohnfortzahlung muss in jedem Fall gesichert sein. Das Risiko darf in diesen unsicheren Zeiten nicht auf die Arbeitnehmenden abgewälzt werden. Die Arbeitgeber müssen nun den Gesundheitsschutz und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen, regelmässig informieren, geeignete Massnahmen treffen und wo nötig Schutzmaterial zur Verfügung stellen. Mitarbeitende, die derzeit draussen und weiterhin im Kontakt mit Menschen arbeiten und damit die Schweiz mit den wichtigsten Informationen versorgen, müssen sich besonders schützen. Daher gilt es, alle Schutzmassnahmen einzuhalten. Sind spezifische Schutzmassnahmen mangels geeigneter Ausrüstung nicht möglich, muss die SRG auf nicht prioritäre Dienste verzichten. Die Mitarbeitenden werden ermutigt, ihre Vorgesetzten unverzüglich über alle Bedenken hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatz zu informieren. (…).
SSM. 16.3.2020.
SSM > Coronavirus. SSM, 2020-03-16.
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09.03.2020 Schweiz
SRI AG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

GAV
SRG
Volltext
GAV-Verhandlungen: dritte Runde. Am 4. März 2020 fand der dritte GAV-Verhandlungstag (GAV SRG 21+) in Bern statt. Nach den ersten beiden Verhandlungsrunden, bei denen die Präsentation und Klärung der jeweiligen Forderungen im Zentrum standen, standen am 4. März personalpolitische Themen im Vordergrund. Dabei wurden insbesondere die Themen rund um den Geltungsbereich des GAV (Ausweitung auf alle SRG-Mitarbeitende, Kader und auch Lernende sowie einen besseren Schutz von externem Personal) und die Zukunft der Aus- und Weiterbildung sowie des mobilen-flexiblen Arbeitens diskutiert. Beide Seiten haben dabei die Anliegen der Sozialpartner anerkannt und die Bereitschaft signalisiert, in diesen Bereichen nach Lösungen zu suchen. Inakzeptabel ist, dass die SRG, trotz ihrer Bekundungen, die Attraktivität der SRG als Arbeitgeber mit guten Arbeitsbedingungen zu erhalten, im Bereich der Spesen und Entschädigungen einen „kleinen Spareffort“ vom Personal erwartet. Diese materiellen Forderungen der SRG werden an den nächsten beiden Verhandlungsrunden vom 30./31. März diskutiert. Zusammen mit den Forderungen des SSM nach einer nachhaltigen Lohnentwicklung, werden diese beiden Verhandlungsrunden sicherlich um einiges kontroverser ablaufen. Das Personal der SRG will keinen Abbau!. (…).
SSM, 9.3.2020.
SSM > SRG. GAV. SSM, 2020-03-09.
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20.02.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Freischaffende
GAV
Volltext
Freie und Urheberrecht. Freie Journalistinnen und Journalisten tragen zur Medienvielfalt bei – auch bei der SRG. Sie arbeiten für Print und Rundfunk, sie schreiben und fotografieren Reportagen, sie machen Features, Podcasts, Videos, Hintergrundbeiträge und Interviews. Ihre Beiträge sind im Radio zu hören, im Fernsehen zu sehen, sie sind online und im Print zu lesen. Ein grosser Teil arbeitet allein. Viele sind bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) als Selbständige gemeldet, viele rechnen aber auch als Unselbständige ab, viele sind bei der SVA als Selbständige gemeldet und rechnen doch grösstenteils als Unselbständige ab. Das heisst, das Medienunternehmen, welches das Honorar bezahlt, rechnet auch die Sozialversicherungsbeiträge ab. Einige Freischaffende haben auch eine Einzelfirma gegründet. Ob selbständig, unselbständig oder als Firma organisiert: Freie müssen nicht nur kreativ, sondern auch fit sein, denn sie müssen sich in einem herausfordernden Umfeld bewähren. Sie müssen ihre Beiträge anbieten, ihre Honorare verhandeln, machen Administration, Buchhaltung und schlagen sich mit den Steuerbehörden herum – und vergessen dabei im alltäglichen Trubel oft, dass sie auch Urheberin und Urheber sind. Festangestellte profitieren vom Kreativitätsfonds. (…).
SSM, 20.2.2020.
SSM > Freischaffende. GAV. SSM, 2020-02-20.
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21.01.2020 Schweiz
Löhne
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Löhne
SRG
Volltext
Eine planbare, transparente und gerechte Lohnentwicklung in der SRG. Das SSM wird von seinen Mitgliedern immer wieder mit Klagen über die aktuelle Handhabung des Lohnsystems und der Lohnpolitik der SRG konfrontiert. Dabei ist insbesondere die lange Dauer oder besser gesagt das Nichterreichen des 100%-Richtlohnes Thema. Für die SRG ist der im Gesamtarbeitsvertrag SRG (GAV SRG) festgeschriebene 100%-Richtlohn ein theoretischer Wert, der nicht unbedingt erreicht werden muss. Für das SSM ist dieser Richtlohn jedoch der Wert der Schlüsselfunktion und muss deshalb realistisch und erreichbar sein. Die Regelung im GAV SRG ist unpräzise. Einerseits wird der Richtlohn als „Wert der Schlüsselfunktion“ definiert und bezeichnet damit den eigentlichen Wert der Funktion. Andererseits ist festgehalten, dass der Richtlohn ein technischer Wert ist, welcher nicht in einer bestimmten Zeitspanne erreicht werden muss. Diese Aussage ist nicht nur unklar, sondern widersprüchlich. Wenn der Richtlohn den Wert einer Schlüsselfunktion widergibt, dann ist dieser Wert aus der Funktionsbewertung mit entsprechend definierten Kriterien abgeleitet worden und muss innert einer bestimmten Zeitspanne erreicht werden. (…).
SSM, 21.1.2020.
SSM < SRG. Loehne. SSM, 2020-01-21
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24.09.2019 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

SRG
Stellenabbau
Volltext
Weitere Sparmassnahmen SRG: SRG-Personal… die „Zitrone ist ausgepresst“ … Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM nimmt die von der SRG zusätzlich beschlossenen Sparmassnahmen im Rahmen von 50 Millionen Franken*, um der Erosion der Werbeeinnahmen zu begegnen, mit grosser Sorge zur Kenntnis. Für die allgemein erodierenden Werbeeinnahmen, welche die gesamte Medienbranche betreffen, kann zwar die SRG als Arbeitgeberin nicht verantwortlich gemacht werden, aber noch weniger das SRG-Personal, bei welchem die Zitrone, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgepresst ist. Obwohl sich das Stimmvolk letztmals am 04. März 2018 klar zu einem starken medialen Service-Public bekannte. Ein starker und guter medialer Service Public ist jedoch nur möglich, wenn die SRG-Mitarbeitenden auch genügend Zeit für ihre Arbeit haben. Die Mitarbeitenden der SRG sind jedoch in den letzten Jahren durch verschiedene Sparpakete massiv unter Druck geraten und die Grenzen der Belastbarkeit sind erreicht. Eine weitere Erhöhung der Produktivität des SRG-Personals ist schlichtweg nicht mehr möglich, ohne dass das Angebot und die Qualität der SRG-Produktionen darunter leiden. Die konkreten Massnahmen über dieses weitere 50-Millionen-Sparkpaket sind derzeit noch nicht bekannt. Die SRG plant, den Sozialpartner in die kommenden Schritte einzubinden. Das SSM nimmt die SRG-Führung beim Wort. Das SSM wird zusammen mit den Angestellten Alternativen zum Stellenabbau ausarbeiten und der SRG-Führung unterbreiten. (…).
SSM, 24.9.2019.
SSM > SRG. Stellenabbau. SSM, 2019-09-24.
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02.05.2019 China
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom
WOZ

Offener Brief
Pressefreiheit
Volltext
Zum Tag der Pressefreiheit: Offener Brief an den Bundesrat. Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte. Soeben ist Bundespräsident Ueli Maurer von einem Staatsbesuch in China in die Schweiz zurückgekehrt. Auf seiner China-Reise hat er gemeinsam mit Robin Li, CEO von Baidu, eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit zwischen Baidu und der Schweizer Botschaft unterzeichnet. Das Unternehmen Baidu, das den chinesischen Markt für Suchmaschinen dominiert, arbeitet, so die Feststellung von Reporter ohne Grenzen (ROG), mit der staatlichen Zensur und Propaganda zusammen. Wer die Baidu-Suchfunktion nutzt, wird also keine Informationsfreiheit geniessen, die Informationen werden durch Zensur massiv eingeschränkt. China liegt auf der aktuellen „Rangliste der Pressefreiheit“ von ROG auf Rang 177 von 180 Staaten. Die Schweiz liegt auf Platz sechs. Eine gute Rangierung – und sie verpflichtet, auch über die Landesgrenzen hinaus. Zum Beispiel auch in China. Dieser Ansicht sind neben ROG Schweiz auch die Schweizer Journalistenorganisationen Impressum, SSM und Syndicom. Bereits Anfang März hat die Schweiz keine Anstalten gemacht, dieser Verpflichtung für das Menschenrecht Informationsfreiheit nachzukommen. Im Gegenteil: Sie hat sich im UNO-Menschenrechtsrat nicht einer Erklärung zu Saudiarabien und zum Fall Khashoggi angeschlossen. (…).
Syndicom, 2.5.2019.
Syndicom > China. Pressefreiheit. Offenere Brief Bundesrat. Syndicom, 2019-05-02.
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01.03.2019 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Judith Stofer
Kantonsratswahlen
Volltext
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den Kantonsrat! Jahr für Jahr spielt sich im Kantonsrat jeweils im Dezember während der Budget-Debatte dasselbe Trauerspiel ab: Lohnerhöhungen, Einmalzulagen, Gewährung des Teuerungsausgleichs, begründete Personalaufstockungen, fünfte Ferienwoche für das Staatspersonal und vieles mehr werden von der bürgerlichen Mehrheit unter Federführung der FDP im Kantonsrat wortreich und arrogant zerfleddert und danach knallhart versenkt. Die bürgerliche Mehrheit (SVP, FDP, GLP, CVP und sehr oft auch die EDU und BDP) überholt dabei ihre bürgerlichen Regierungsräte und Regierungsrätinnen noch rechter als rechts. Sündenbockpolitik der Rechten. Die links-grüne Seite (AL, Grüne, SP und in vielen Fällen unterstützt von der EVP) argumentiert mit Verve, Herz und Verstand, doch prallen ihre Voten auf der rechten Ratsseite an einer Mauer von blankem Unverständnis ab. Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Ratsprotokolle der vergangenen Budget-Debatten durchgelesen. Es ist erschreckend, welche Abgründe sich zwischen den Zeilen der bürgerlichen Voten auftun. Die rund 45'000 Staatsangestellten werden kollektiv für alles abgestraft, was im Staat angeblich falsch läuft. So werden sie beispielsweise verantwortlich gemacht für die «Gesetzesflut», für «die Zunahme der Bürokratie» oder für angeblich „komplizierte Bewilligungsprozesse“. Dass die Hauptverantwortung für schludrige Gesetzgebungsarbeit (...). Judith Stofer, AL-Kantonsrätin und Gewerkschaftssekretärin SSM
GBKZ, 1.3.2019.
Personen > Stofer Judith. Kantonsratswahlen. GBKZ, 2019-03-01.
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15.10.2018 Schweiz
Medien
SGB
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom

Gesetze
Medien
Volltext
Die Schweiz braucht ein mutigeres Mediengesetz. Für eine starke Medienlandschaft im digitalen Zeitalter reichen die Vorschläge bislang nicht. Autor/in: Arbus, fög, impressum, media FORTI, Médias pour tous, SGB, SSM, Suisseculture, Syndicom, UNIKOM und Verband Medien mit Zukunft. Das neue Bundesgesetz über elektronische Medien (BGeM) setzt die Leitplanken für die künftige Entwicklung der Schweizer Medienlandschaft. Angesichts der Digitalisierung ist die Ablösung des veralteten Radio- und Fernsehgesetzes dringend nötig. Doch das neue Gesetz ist nur ein halber Schritt in die richtige Richtung. Trotz wichtiger Neuerungen reichen die Vorschläge des Bundesrates bei weitem nicht aus, um eine innovative und vielfältige Medienlandschaft zu erhalten. Zahlreiche Verbände und Vereine aus Medien und Zivilgesellschaft setzen sich deshalb für ein mutigeres Mediengesetz ein und stellen folgende Forderungen auf: 1. Onlinejournalismus muss unabhängig davon gefördert werden, ob es sich um Audio-, Video- oder Textangebote handelt. Das gilt auch für Onlineangebote von Lokal- und Regionalzeitungen. Die Beschränkung auf eine Förderung von Audio- und Videoangeboten im Internet ergibt keinen Sinn. Inhalte müssen auf die Bedürfnisse des Publikums zugeschnitten sein. Zudem kann ohne eine Förderung von Textangeboten die Finanzierungskrise im Schweizer Journalismus nicht bewältigt werden. Voraussetzung für eine Förderung sind eine Selbstverpflichtung auf die Regeln des Presserates und die Einhaltung branchenüblicher Arbeitsbedingungen. 2. Die Mindestanforderungen im Gesetz (…).
SSM, 15.10.2018.
SSM > Medien. Gesetz. SSM, 2018-10-25
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10.10.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Konsultationsverfahren
SRG
Volltext
Sparmassnahmen SRG: SSM wehrt sich gegen Alibi-Konsultationsverfahren. Das durch die Geschäftsleitung der SRG beschlossene Konsultationsverfahren ärgert das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM. Das SSM weist das geplante SRG-Konsultationsverfahren als ungenügend zurück. SSM fordert Respektierung des ordentlichen Konsultationsverfahren. Im Interesse der Angestellten verlangt das SSM schon seit dem 4. März 2018, als die No-Billag Initiative mit 71.6% wuchtig verworfen wurde, dass die SRG dem Personal genügend Zeit und alle notwendigen Mittel zur Verfügung stellt, um ein anständiges Konsultationsverfahren zu den Sparmassnahmen und allen strategischen Zukunftsprojekten durchzuführen. Den Angestellten und ihren VertreterInnen muss dabei Zugang zu allen relevanten Informationen gewährt werden. Das SSM verlangte dabei immer, nicht nur die simple Umsetzung der Mitwirkungsrechte gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV Art. 36), sondern eine Konsultation im Sinne des Obligationenrechtes (OR Art. 335). Nur so ist es den Mitarbeitenden möglich, die Sparpläne zu prüfen und valable Alternativen vorzuschlagen. Das SSM verlangt hiermit von der SRG erneut und mit Nachdruck eine seriöse Konsultation des Personals durchzuführen. Mit den angekündigten Sparmassnahmen und dem Stellenabbau steigt der Druck auf die Angestellten erneut. Der Produktivitätsdruck ist bereits durch die Sparrunden der vergangenen Jahre massiv erhöht worden und es stellt sich die Frage, ob die Qualität des Angebotes noch gewährleistet werden kann, ohne dass die Mitarbeitenden dabei riskieren, krank zu (…).
SSM, 10.10.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-10-10.
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25.09.2018 Schweiz
Medien
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Medien
Vernehmlassung
Volltext
Neues Bundesgesetz über elektronische Medien (BGeM). Der nationale Vorstand hat das Fachsekretariat Medienpolitik mandatiert, die Vernehmlassungsantwort zum Entwurf des Bundesgesetzes über elektronische Medien (BGeM) zu verfassen. Die definitive Stellungnahme wird bis zum 15. Oktober erstellt. In Anbetracht der fortschreitenden Konvergenz, unterstützt das SSM die Absicht, das bisherige Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) durch ein neues Bundesgesetz über elektronische Medien zu ersetzen. Wir begrüssen das eindeutige Bekenntnis zu einem starken medialen Service public und die Anerkennung der Verbreitungskanäle Radio, Fernsehen und Online als gleichwertig. Das SSM freut sich über den Stellenwert, welcher im neuen Gesetz für die indirekte Medienförderung vorgesehen ist und wird sich dafür einsetzen, dass sich die Gleichwertigkeit der Vektoren Radio, Fernsehen und Online auch bei der Vergabe von Fördergeldern niederschlagen wird. Wir fordern, dass die Einschränkung, wonach nur Medienangebote gefördert werden, die im Wesentlichen mit Audio- und audiovisuellen Medienbeiträgen erbracht werden, aufgehoben wird. Die Schaffung einer unabhängigen Regulierungsbehörde unterstützen wir grundsätzlich, vermissen aber beispielsweise Regelungen zur Transparenz der Arbeitsweise der Kommission. (…).
SSM, 25.9.2018.
SSM > Medien. Vernehmlassung. SSM, 2018-09-25.
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30.08.2018 Schweiz
Le Matin
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom

Demonstration
Le Matin
Volltext
Beeindruckende Protestaktion der Medienschaffenden für die mediale Vielfalt in der Schweiz auf dem Berner Bundesplatz. Rund 2000 Medienschaffende aller Gattungen haben heute Abend auf dem Bundesplatz Bern ein starkes Zeichen gegen die Verarmung der Medienvielfalt in der ganzen Schweiz gesetzt. Neben der Deutschschweizer Vertretung beteiligte sich auch eine Westschweizer Delegation. Mit der Protestaktion wollten sie die Öffentlichkeit aufrütteln und auf den medialen Einheitsbrei aufmerksam machen, der durch die verheerenden Sparprogramme droht oder bereits Realität geworden ist. Unterstützung erhielten sie dabei von der regionalen und nationalen Politik aller Couleur. Verheerende Sparprogramme und ein massiver Stellenabbau bedrohen die Medien- und Meinungsvielfalt in der Schweiz: Tamedia hat infolge der Zentralisierung der überregionalen Berichterstattung in Zürich die Redaktionen des „Bund“ und der „Berner Zeitung“ ausgedünnt. Die SRG will das Radiostudio Bern nach Zürich verschieben – nur noch das Regionaljournal und die Bundeshausredaktion würden in Bern bleiben. Bereits im Frühjahr haben die Medienunternehmen die grösste Massenentlassung der Schweiz bei der SDA vollzogen. In der Romandie hat Tamedia die Tageszeitung „Le Matin“ eingestellt. Die Medienschaffenden solidarisieren sich mit der Zentralisierung aller überregionalen Ressorts in Zürich – sei dies bei den Zeitungsverlagen oder bei der SRG - verliert nicht nur der Medienplatz Bern an Bedeutung, sondern das ganze Land die (…).
Syndicom, 30.8.2018.
Syndicom > Le Matin. Demonstration. Syndicom, 2018-08-30.
Ganzer Text
29.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Lohnerhöhungen
SRG
Volltext
Erfolg vor der Schiedsstelle Lohnverhandlungen: SSM erkämpft Lohnerhöhung für alle. Das SSM hat in den Lohnverhandlungen 2018 einen Erfolg erzielt. Es hat die Lohnforderung "Mehr Geld für alle" bis vor die "Schiedsstelle Lohnverhandlungen" durchgesetzt. Diese hat am Montag entschieden: "Den Mitarbeitenden, die dem Gesamtarbeitsvertrag 2013 der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (GAV-SRG) unterstellt sind, wird mit Wirkung auf den 1.1.2018 eine generelle Lohnerhöhung von 0,3% gewährt." Dies entspricht zwar nicht ganz der Forderung des SSM von 0,5 Prozent, ist aus lohnpolitischer Sicht dennoch bemerkenswert: Hat es doch für die SRG-Angestellten seit 2011 keine generelle Lohnerhöhung mehr gegeben. Das SSM begründete seine Forderung in den gescheiterten Lohnverhandlungen mit der SRG und vor der Schiedsstelle mit der Jahresteuerung per Oktober 2017 und den stetig steigenden Krankenkassenprämien. Die SRG bestand bis vor die Schiedsstelle darauf, 0,9 Prozent der Lohnsumme nur für individuelle Lohnerhöhungen bei Entwicklerinnen und Entwicklern einzusetzen. Das SSM erwartet nun, dass die SRG trotzdem entsprechende Mittel für individuelle Lohnerhöhungen bei den Entwicklerinnen und Entwicklern einsetzt.
SSM, 29.3.2018.
SSM > SRG. Lohnerhöhungen. SSM, 2018-03-29.
Ganzer Text
06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. Das SSM verlangt weiter von der SRG, dass sie die Voraussetzungen schafft, um das gesetzliche Konsultationsverfahren schnellstmöglich (…). SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
Ganzer Text
06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. Das SSM verlangt weiter von der SRG, dass sie die Voraussetzungen schafft, um das gesetzliche Konsultationsverfahren schnellstmöglich (…). SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
Ganzer Text
06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. (…).
SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
Ganzer Text
04.03.2018 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Abstimmung
No Billag
Volltext
Klares Nein zur „No Billag-Initiative“, klares Bekenntnis zum öffentlichen Rundfunk. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM ist erleichtert und erfreut über das Verdikt an der Urne. Nach monatelangen sehr kontroversen und für die betroffenen Mitarbeitenden nicht immer einfachen Diskussionen, hat der Schweizer Souverän umsichtig entschieden. Er bekennt sich klar zu einem gebührenfinanzierten Rundfunk, der einen Service public garantiert und nicht nur auf kommerzielle Erträge abstützen muss. Die Stimmberechtigten wollen am Prinzip dieser und solidarischen Dienstleistung festhalten. Für die Gewerkschaft SSM, welche die „No Billag-Initiative“ mit aller Kraft bekämpft hat, ist der Erhalt der rund 13‘000 Arbeitsplätze durch dieses Nein ein grosser Erfolg. In der hitzigen Debatte war selten die Rede von den zigtausend betroffenen Arbeitsstellen in der gesamten audiovisuellen Branche, im Musik- und Kulturbereich und den indirekt betroffenen Zuliefererbetrieben. Deshalb gebührt der heutige Dank all den Mitarbeitenden der gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehstationen. Sie haben trotz der schwierigen Situation tagtäglich einen guten Job gemacht, um der Schweizer Bevölkerung qualitativ hochwertige, professionelle Sendungen zu bieten. Das klare Nein zur „No Billag-Initiative“ verpflichtet insbesondere die SRG, mit fairen Arbeitsbedingungen dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden den Service public weiterhin in hoher Qualität in allen Landesteilen erbringen können. (…).
SSM, 4.3.2018.
SSM > No-Billag. Abstimmung, SSM, 2018-03-04.
Ganzer Text
07.02.2018 Schweiz
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Philipp Cueni
No Billag
Repression
Volltext
SSM besorgt über Druck auf Mitarbeitende der SRG. Die Einschüchterung der SRG-Mitarbeitenden. Im Rahmen eines zunehmend aggressiven Auftretens der „No Billag“-Befürworter wird massiv Druck auf die SRG-Mitarbeitenden gemacht. Zwischendurch fuhren die „No Billag”-Initianten eine Vernebelungs-Taktik. Mehrmals beteuerten sie, ihre Initiative gehe keinesfalls gegen die SRG, sie selbst fänden gerade Informations-Sendungen der SRG gut und möchten diese auch in Zukunft nicht missen. Und Komitee-Vertreter versuchten sogar darzulegen, wie die SRG auch nach einem “Ja” weiter existieren könne. Es gehe wirklich nur ums Gebührensystem – so wurde entgegen jeglicher Realität und allen Fakten argumentiert. Zu überzeugen mochte dieses Wirrwarr an Argumenten nicht, aber die Absicht war klar. Man versuchte zu vermitteln, es gehe gar nicht gegen die SRG (“No Billag=No SRG sei falsch”), deren Programme doch weit verbreitet und beliebt sind. Bei solcher Vernebelung wird leicht übersehen, mit welcher zunehmenden Arroganz die „No Billag”-Befürworter auftreten. Und dass dabei gezielt Druck auf die Mitarbeitenden der SRG ausgeübt wird. Die wiederholten unbelegten Pauschalvorwürfe gegenüber den Mitarbeitenden der SRG haben System. Konkrete Belege oder Beispiele werden nie nachgereicht – aber die allgemeinen Behauptungen werden dauernd wiederholt: Die Programme seien nicht ausgewogen, der Journalismus sei staatsnah, die Diskussionen würden manipulativ moderiert usw. Solche unbelegten (…). Philipp Cueni. 
SSM, 7.2.2018.
Personen > Cueni Philipp. Repression. No-Billag. SSM, 2018-02-07.
Ganzer Text
05.02.2018 Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Melanie Berner
No Billag
Volltext
Ein solidarisches Zeichen setzen. Gewerkschaftliche Gedanken zur No Billag Initiative. In den letzten Wochen kam es häufig vor, dass ich zu früh aufgestanden und gleichentags zu spät nach Hause gekommen bin, um meinem Kind ein „Guete-Morge-Drucki“ oder einen Gutenachtkuss geben zu können. Das schlechte Gefühl über meine Absenz steht im Widerspruch zu meiner Überzeugung, dass man sich manchmal für etwas einsetzen muss, das wichtiger ist, als die momentane persönliche Befindlichkeit. Mein Kind kann dies noch nicht verstehen. Doch ich hoffe, dass das Einstehen für seine Überzeugungen ein Wert sein wird, den es auf seinen Weg mitnimmt. Zusammen mit einem solidarischen Gerechtigkeitsempfinden, Ehrlichkeit und Anstand. Die No Billlag-Initiative ist ein fundamentaler Angriff auf den medialen Service Public und die Medienvielfalt. Gleichzeitig symbolisiert sie für mich auch die Verrohung der meinungsbildenden Debattenkultur in unserer Demokratie. Anstand und Ehrlichkeit spielen bei zahlreichen No Billag-Diskussionen Nebenrollen. Das wertvolle Instrument der Volksinitiative dient einmal mehr nicht als kompromissförderndes Korrektivinstrument, sondern als Kampagnenmaschinerie, in deren Fahrwasser auf einmal alle zu Medienexperten avancieren und unbekümmert gelogen wird. Ich befürchte, dass die No Billag-Initiative nur der Anfang einer mächtigen Angriffswelle auf unser solidarisches Staatswesen ist. Ich wünschte mir, irgendjemand hätte vor ein paar Jahren eine allgemeine Solidaritätskampagne im grossen Stil geführt. Wenn mehr Menschen die elementare Bedeutung der Solidarität für eine (…). Melanie Berner. .
Personen > Berner Melanie. No-Billag. Abstimmung. GBKZ, 2018-02-05.
Ganzer Text
05.02.2018 Schweiz
Personen
SGB
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Melanie Berner
Entlassungen
No Billag
Volltext
No Billag: Harter Schlag für 13‘500 Beschäftigte und ihre Familien. Die Folgen eines Ja zu No Billag wären absolut verheerend. Ein Ja zu No Billag hätte nicht nur verheerende staats-, demokratie-, sprach-, regional- und medienpolitische Folgen, es würde auch Medien- und Kulturschaffende existenziell bedrohen, schreibt Melanie Berner, zuständig für Medienpolitik beim Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM: 13'500 Stellen und 1,8 Milliarden Franken stehen auf dem Spiel. Massiv schlechtere Arbeitsbedingungen würden zudem die Qualität der Medien senken. Ein Ja zur No-Billag-Initiative am 4. März wäre das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen. Wenn überhaupt, könnte nur ein kleiner Teil der 6000 SRG-Mitarbeitenden ihre Stelle behalten. Ebenso betroffen wären die Angestellten der 34 privaten Lokalradios und Regionalfernsehsender, die aktuell jährlich 67,5 Millionen Franken Gebühren erhalten. Könnten die Privaten nicht innert kürzester Zeit neue Finanzierungsquellen erschliessen, wären weitere 900 Vollzeitstellen existenziell bedroht. Aber auch die Kulturschaffenden kämen mit No Billag massiv unter die Räder. Allein der Filmbranche würden nicht nur die attraktiven Sendeplätze fehlen, sondern jährlich 27,5 Millionen Franken entgehen. Der „pacte de l'audiovisuel", der seit 1997 die Zusammenarbeit zwischen der SRG und der Schweizer Filmbranche regelt, würde hinfällig. Ohne diese Unterstützung würde es künftig keine Schweizer Filme wie „Mein Name ist Eugen" und „Die Herbstzeitlosen" oder TV-Eigenproduktionen (...). Melanie Berner.
SGB, 5.2.2018.
Personen > Berner Melanie. No-Billag. Entlassungen. SGB, 2018-02-05.
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19.12.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Philipp Cueni
Abstimmung
No Billag
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No Billag hat Auswirkungen auf die ganze Medienbranche. „Aus” für die SRG und „Aus” für die gebührenfinanzierten privaten Radio- und TV-Stationen – das wären die direkten Folgen, falls No Billag angenommen wird. Aber: welches sind die möglichen Auswirkungen dieses Szenarios auf die Arbeitssituation der Medienschaffenden und die Medienbranche insgesamt in der Schweiz? Mit „No Billag” würden 6’800 Arbeitsplätze direkt zerstört bei der SRG und den gebührenfinanzierten privaten Radio- und TV-Stationen. Davon abhängig würden indirekt weitere mindestens 6’700 Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft vernichtet, es geht dabei vor allem um Auftragsnehmer, Zulieferer und Geschäftspartner von SRG und Co. Insgesamt rechnet eine Studie der „BAK Basel” mit einem Arbeitsplatzverlust von mindestens 13’500 Vollstellen. Diese bieten heute für geschätzte 17’000 – 20’000 Mitarbeitende eine Beschäftigung. Weil mit einem „Aus” für die SRG auch 40 Millionen Franken, welche die SRG heute zum Schweizer Film beisteuert, verloren gehen, würde auch etwa ein Drittel der Arbeitsplätze im Filmbereich zerstört. Diese massive Schrumpfung des Mediensektors wird vermutlich die Medienbranche insgesamt strukturell schwächen und noch mehr zu einer wirtschaftlichen Nische degradieren. Es besteht die Gefahr, dass die Medienwirtschaft unter eine kritische Grösse fällt, welche für eine gesunde Branche insgesamt nötig ist. Oder kann der private Sektor diesen Produktionsbereich ersetzen, welcher mit der Abschaffung der (…). Philipp Cueni.
SSM, 19.12.2017.
Personen > Cueni Philipp. No-Billag. SSM, 2017-12-19.
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23.10.2017 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

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Vorstandssitzung
Informationen aus dem SSM-Vorstand. SRG kündigt Sparmassnahmen an. Die Senkung der Haushaltabgaben von bisher 451 auf 365 Franken sowie die gleichzeitige Plafonierung der Gebühreneinnahmen der SRG bei 1,2 Milliarden Franken werden massive Auswirkungen auf das Personal und das Programmangebot der SRG haben. Die SRG geht von einer „faktischen Reduktion von 50 Millionen Franken“ aus. Dabei soll die bestmögliche Aufrechterhaltung des heutigen Programmangebots Priorität haben. Für das SSM hat der Gesundheitsschutz der Angestellten und die Erhaltung qualifizierter Arbeitsplätze Priorität. Die letzte Sparrunde 2015 kostete rund 250 Vollzeitstellen und hat zu zahlreichen Entlassungen geführt. Das verbleibende Personal bewegt sich bereits nahe an der Überlastungsgrenze. Bei einem neuerlichen Stellenabbau im selben Rahmen wird es kaum möglich sein, das aktuelle Programmangebot beizubehalten. Die jahrelangen Angriffe auf die SRG und den medialen Service public in der Schweiz zeigen bereits negative Folgen. Von der SRG erwartet das SSM, dass die Sparmassnahmen möglichst ohne Entlassungen und mit so wenig Stellenabbau wie möglich umgesetzt werden. Das SSM wird im sozialpartnerschaftlichen Dialog mit der SRG darauf bestehen, dass die von der SRG-Spitze angekündigten Sparmassnahmen sozialverträglich umgesetzt werden. Mehr Geld für die Privaten. (…).
SSM, 23.10.2017.
SSM > Vorstandssitzung 23.10.2017. SSM, 2017-10-23.
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01.08.2017 Schweiz
Impressum
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom

Kurs
Videofilm
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Edito-Academy – jetzt anmelden! Weiterbildungskurs „Video on the Web". Im Weiterbildungskurs „Video on the Web" vom 1. bis 2. September 2017 in Zürich sind noch Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 15. August 2017. Melden Sie sich jetzt an: edito.ch/academy! Video hat sich längst als kurzweiliges und vielseitiges Medium im Web etabliert. So gehört der gekonnte Umgang mit Web-Videos zum Rüstzeug von Online-Journalistinnen und -Journalisten. Video produzieren mit dem Smartphone. Im zweitägigen Workshop „Video on the Web" befassen sich die Teilnehmenden mit den vielfältigen Video-Formaten und digitalen Kanälen, die sich in den letzten Jahren im Onlinejournalismus etabliert haben. Wir besprechen klassische Storytelling-Techniken und veranschaulichen mit praktischen Übungen den Umgang mit Smartphone-Videos und dem Schnitt am Computer. Sie lernen anhand von Best Practice Beispielen aktuelle Trends im Bereich Virtual Reality und Live-Videos kennen und erfahren dabei, welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten Web-Videos mit sich bringen – vor allem wenn es um die Einbindung in den redaktionellen Alltag geht. Die EDITO-Academy bietet professionelle Weiterbildung zu äusserst attraktiven Preisen. Mit einem EDITO-Abonnement oder als Mitglied von Impressum, Syndicom oder SSM profitieren Sie zudem von Spezialtarifen. Kurskosten: (…).
Edito, 1.8.2017.
Syndicom > Video. Kurs. Edito, 2017-08-01.
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09.06.2017 Zürich
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SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Bertolt Brecht
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Mit dem SSM ins Theater: Herr Puntila und sein Knecht Matti von Bertold Brecht. 20% Rabatt für SSM-Mitglieder im Schauspielhaus Zürich. Verhältnisse in der Arbeitswelt: Vorstellungsbesuch und Austausch. Am 11. Juni und am 18. Juni, Pfauen. 15.00-17.30 Uhr Vorstellung und 17.45-19.15 Uhr Austausch. Bis heute aktuell: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ hat in seiner Blossstellung von Macht-, Herrschafts- und Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Herr(scher) und Knecht, Arbeitgebenden und -nehmenden, über die Jahre nicht an Aktualität verloren und doch ist es heute, vor dem Hintergrund einer veränderten Realität der herrschenden Verhältnisse u.a. in der Arbeitswelt „anders“ aktuell. Das Stück von Bertolt Brecht wurde – in seiner Regie – 1948 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt und ist nun in einer neuen Inszenierung zurück auf der Pfauenbühne. Am 11. Juni und 18. Juni haben Sie die Möglichkeit, nach Vorstellungen des Stückes mit anderen ZuschauerInnen und ExpertInnen, die sich in unterschiedlichen Bereichen mit der heutigen Arbeitswelt auseinandersetzen, in Austausch zu treten. Anwesend sind u.a. VertreterInnen der Unia Schweiz, des Schweizerischen Bühnenkünstlerverbands, der Initiative für Bedingungsloses Grundeinkommen und des technischen und künstlerischen Personals des Schauspielhauses Zürich. Rabatt beim Vorstellungsbesuch: für die folgenden Vorstellungstermine erhalten Gewerkschaftsmitglieder eine Ticketreduktion von 20%. (…).
SSM. 9.6.2017.
SSM > Brecht Bertolt. Theatervorstellung. SSM, 2017-06-09.
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