Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 23

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
27.05.2020 Kuba
Granma

Baugewerbe
Coronavirus
Volltext
In der Anstrengung aller liegt der Erfolg gegen die Epidemie. Während des Treffens äusserten sich die Minister für Industrie und Bauwesen zur Arbeit beider Sektoren, die, ohne ihre Beteiligung an den priorisierten Programmen des Landes einzustellen, auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des neuen Coronavirus gespielt haben Mit dem klaren Grundsatz, dass der Kampf gegen Covid-19 auf den Großen Antillen eine latente Tatsache ist und dass kein Ergebnis, so ermutigend es auch sein mag, einen Grund darstellt, die Massnahmen zu vernachlässigen, die die Regierung seit Anfang des Jahres umgesetzt hat, traf sich am Dienstagnachmittag erneut die temporäre Arbeitsgruppe, angeführt vom Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und dem Premierminister, Manuel Marrero Cruz, um sich dem neuen Coronavirus zu stellen. Nach einem neuen Tag, an dem offensichtlich wird, dass die Zahl der Personen, die zur Pflege und Überwachung der Krankheit in Gesundheitseinrichtungen des Landes aufgenommen wurden, weiter abnimmt, berichtete der Gesundheitsminister José Ángel Portal Miranda, dass die Zahl von 2‘022 vom Montagabend der niedrigste Stand seit dem 22. April ist, an dem 1‘ 742 Patienten in den verschiedenen Einrichtungen behandelt worden waren. Von den 1‘963 Personen, bei denen bisher im Land ein positiver Covid-19-Befund diagnostiziert wurde, verbleiben 170 im Krankenhaus, was 8,6% der Gesamtzahl der bestätigten Personen entspricht. Er erklärte, dass 93 von ihnen Havanna und 62 Matanzas nd. (…). n. 
Granma, 27.5.2020.
Granma > Coronavirus. Bauwirtschaft. Granma, 2020-05-27.
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06.03.2019 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Baunebengewerbe
ISAB
Unia Schweiz

Baugewerbe
Gründung
ISAB
Volltext
Start des Informationssystems Allianz Bau (ISAB): Die Vertragsparteien machen gemeinsam einen grossen Schritt für eine bessere Durchsetzung der Mindestarbeitsbedingungen. Pressekonferenz: Donnerstag, 14. März, 10.15 Uhr, Kongresszentrum Kreuz Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Unseriöse Firmen, welche die Mindestarbeitsbedingungen nicht einhalten, schaden dem Grossteil der korrekten Betriebe. Und auch die Mitarbeitenden haben ein hohes Interesse, dass die Mindestarbeitsbedingungen durchgesetzt werden. Zu diesem Zweck haben praktisch alle Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes den Paritätische Verein Informationssystem Allianz Bau (ISAB) gegründet. Im März geht das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) online. ISAB verbessert und modernisiert den Vollzug von allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen in der ganzen Baubranche. ISAB schafft die Voraussetzung, dass zum ersten Mal branchen- und regionsübergreifen Informationen zur Verfügung, welche Firmen, welchem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, ob sie kontrolliert wurden und ob allfällig notwendige Nachzahlungen geleistet wurden. Eine derart breite Allianz von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden der Bauwirtschaft ist so noch nie dagewesen – ein historischer „Schulterschluss“ von 16 Branchen des Baugewerbes. Das gemeinsame Ziel ist, den fairen Wettbewerb durch Transparenz über die Einhaltung gesamtarbeitsvertraglicher Mindestarbeitsbedingungen zu sichern. (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 6.3.2019.
Unia Schweiz > Baugewerbe. ISAB. Gründung. Unia Schweiz, 2019-03-06.
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18.01.2019 Zürich
Bauwirtschaft
Personen
Work
Anna Luisa Ferro Mäder
Baugewerbe
Lohnnachzahlung
Volltext
Diese italienischen Plattenleger freuen sich riesig: 100'000.- Lohnnachzahlungen. Dicker Bschiss auf der Baustelle bei der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof: Die Sub-Sub-Unternehmensfirma Edil Service aus Zug prellte italienische Plattenleger um mehrere Monatslöhne. Doch dann schaltete sich die Unia ein. 3500 Franken netto, dazu Kost und Logis. Mit diesem Angebot lockte ein Vermittler im letzten Sommer vier italienische Plattenleger aus der Region Umbrien in die Schweiz. Einer von ihnen ist der 50jährige Pietro Martucci. Er erzählt: „Wir sind im Juli hier angekommen, mit fast leerem Portemonnaie, aber mit viel Energie und gutem Willen.“ Zuerst war nur ein Einsatz von 8 Tagen abgemacht, den Lohn dafür hätten sie pünktlich erhalten. Danach bot ihnen der Chef an, den Vertrag zu verlängern. „Was konnte Besseres geschehen?“ So arbeiteten die Plattenleger während Monaten auf der Baustelle an der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof für die Firma Edil Service aus Zug, ein Sub-Sub-Unternehmen. Als die Wochen vergingen, kamen immer neue Italiener dazu. 19 waren es am Schluss. Doch die Arbeiter mussten in Zürich eine bittere Erfahrung machen. Vom versprochenen Lohn sahen sie nichts. Christa Suter von der Unia Zürich: „Sie erhielten nur kleine Zahlungen in bar, ohne Quittung.“ Und der 41jährige Liviu Stanciu ergänzt: „Die Firma hat die Lohnzahlungen immer wieder unter irgendwelchen Vorwänden verzögert.“ Esspäckli aus Italien. Die Plattenleger waren in ständiger Geldnot. Sie hielten sich über Wasser, so gut sie konnten. Wer nach Italien ging, brachte Esspäckli für die ganze Gruppe mit. (…). Anna Luisa Ferro.
Work online, 18.1.2019.
Personen > Ferro Anna Luisa. Baugewerbe. Lohnnachzahlung. Work online, 2019-01-18.
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18.12.2018 Zürich
Löhne
Unia Zürich

Baugewerbe
Lohnnachzahlung
Volltext
Lohndumping auf der Baustelle Europaallee. Über 100'000 Franken Lohnnachzahlung. Eine Gruppe von Plattenlegern arbeitete seit Juli auf der Baustelle Europaallee beim Subunternehmer einer Plattenleger Firma. Lohn bekamen sie fast keinen. Sie wurden dazu gezwungen, Dokumente zu fälschen, damit das Lohndumping nicht auffällt. 3‘500 Franken netto im Monat wurde den elf Arbeitern in Italien für die Arbeit in einem Subunternehmen in der Schweiz versprochen. Statt den vollen Lohn erhielten sie jedoch monatelang nur kleinere Barzahlungen ohne Quittung. Als diese Taktik den Chefs wegen allfälligen Kontrollen zu heikel wurde, erschlichen diese sich mit einem miesen Trick vordergründig korrekte Lohnausweise: Den Plattenlegern legten sie die Zahlungsanweisung der Bank jeweils als Beweis vor, dass die Löhne überwiesen würden. Nachdem die Arbeiter die entsprechenden Lohnausweise als Quittung unterschrieben hatten, stornierten sie die Zahlungen wieder. Lohnnachzahlung noch vor Weihnachten. Nach einer Intervention der Gewerkschaft Unia hat die Generalunternehmung Porr die Verantwortung übernommen und schnell dafür gesorgt, dass dieser für die Branche leider typische Fall von Lohndumping gelöst werden konnte. Die Betroffenen werden bis Ende dieser Woche ausstehende Gehälter in der Höhe von total über 100‘000 Franken ausbezahlt erhalten und freuen sich, doch noch ein schönes Weihnachtsfest verbringen zu können. Ab sofort sind sie auch direkt von der Schweizer Plattenleger Firma angestellt, und nicht mehr über ein Subunternehmen. (...). Unia Zürich, 18.12.2018.
Unia Zürich > Lohnnachzahlung. Subunternehmen. Unia Zürich, 2018-12-18.
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13.10.2017 Schweiz
Baunebengewerbe
Unia Schweiz

Baugewerbe
Lohnverhandlungen
Medienkonferenz
Volltext
Medienkonferenz zur Lohnkampagne Bau. Lohnforderung Bau: Harte Arbeit muss sich lohnen! Freitag, 20. Oktober 2017, 10.15 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Während die Baubranche seit Jahren boomt, die Arbeiter immer mehr leisten und das Leben ständig teurer wird, stehen die Löhne still. Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss endlich Zahltag sein! Die Bauarbeiter aus dem ganzen Land bekräftigen ihre Forderung nach einer anständigen Lohnerhöhung mit Protestkundgebungen am Samstag, 21. Oktober in Olten und Lausanne. An der Medienkonferenz informieren wir Sie über die (wirtschaftliche) Situation im Schweizer Bau-Sektor und die Forderungen der Bauarbeiter. Zudem geben wir einen Ausblick auf den Bau-Protesttag vom Samstag, 21. Oktober. Es referieren: Nico Lutz, Leiter Sektor Bau, Mitglied der Geschäftsleitung, Unia, Serge Gnos, Co-Leiter Sektor Bau, Unia, Guido Schluep, Branchenleiter Bau, Syna. Wir freuen uns, Sie an der Medienkonferenz zu begrüssen. Und natürlich wäre es auch schön, Sie am Samstag, 21. Oktober an der Kundgebung in Olten oder Lausanne zu begrüssen. Gerne stehen Ihnen da auch Bauarbeiter für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dann an nachfolgende Ansprechpersonen: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.10.2017.
Unia Schweiz > Lohnkampagne 2017. Unia Schweiz, 2017-10-13.
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02.09.2017 Schweiz
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohn-Blockade. Gelbe Karte für die Chefs im Westschweizer Ausbaugewerbe. Die Delegierten der Berufe im Westschweizer Ausbaugewerbe bei den Gewerkschaften Unia und Syna haben heute in Tolochenaz (VD) ihre Lohnforderungen für 2018 diskutiert, die sie im Rahmen der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags stellen werden. Sie fordern eine generelle Erhöhung der Reallöhne um 120 Franken. In den letzten fünf Jahren wurden diese nur einmal angepasst. Die Angestellten haben die Arbeitgeber mit einer gelben Karte gewarnt, dass sie keine Nullrunde akzeptieren werden. An der heutigen Berufskonferenz in Tolochenaz haben Schreiner, Maler und Gipser aus der ganzen Westschweiz ihre gewerkschaftlichen Prioritäten für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) festgelegt, der Ende Jahr ausläuft. Die Berufsleute haben auch ihre Lohnforderungen für 2018 bestimmt: Sie fordern eine Erhöhung der Reallöhne um 120 Franken, um die steigenden Mieten, Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten auszugleichen. Eine Lohnerhöhung für alle ist nötig. Für die Angestellten des Westschweizer Ausbaugewerbes ist klar, dass ein weiteres Jahr ohne Lohnerhöhung nicht akzeptabel ist. Die zwei grössten Vertragspartner auf Arbeitgeberseite, FRECEM und FREPP, haben in den letzten fünf Jahren nur einer einzigen Reallohnerhöhung zugestimmt. Diese Situation ist unhaltbar: Die Auftragsbücher sind voll und der Stress bei der Arbeit nimmt ständig zu. Symbolische Aktion: Ausbildung muss sich auszahlen. Im Anschluss an (…).
Unia Schweiz, 2.9.2017.
Unia Schweiz > Lohnforderungen. Unia Schweiz, 2017-09-02.
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18.11.2016 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Syna
Unia Schweiz

Baugewerbe
GAV
Volltext
Protestpausen in der ganzen Westschweiz. Die Arbeitnehmenden des Westschweizer Ausbaugewerbes sind bereit, zu kämpfen. Mehr als 500 Arbeitnehmende des Westschweizer Ausbaugewerbes sind dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna gefolgt und haben heute in allen Westschweizer Kantonen Protestpausen durchgeführt. Sie verurteilten die Kündigung ihres Gesamtarbeitsvertrags (GAV) durch die Arbeitgeber vehement. Diese erste erfolgreiche Grossdemonstration zeigt, dass sie bereit sind, für die Erhaltung des GAV und für materielle Verbesserungen zu kämpfen. Aufgrund der Kündigung ihres GAV durch die Arbeitgeberschaft zeichnet sich ab dem 1. Januar 2017 im Westschweizer Ausbaugewerbe ein vertragsloser Zustand ab. Als Reaktion darauf verschafften heute mehr als 500 Arbeitnehmende ihrem Unmut gegen den vertragslosen Zustand Luft. Sie folgten damit dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna. In Renens, Bulle, Sion, Chênes-Bougeries (GE), Neuchâtel, Delémont und Brig machten die Arbeitnehmenden verlängerte Mittagspausen und unterbrachen bis am späten Nachmittag ihre Arbeit. Mit dieser ersten erfolgreichen Protestwelle sandten sie eine starke Botschaft an die Arbeitgeber. Lohndumping und Preiskrieg stoppen. Die Gewerkschaften stellen sich entschlossen gegen die Aufhebung des GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz. Sie kritisieren die verantwortungslose Haltung der Arbeitgeberschaft, die Lohndumping und einem beispiellosen Preiskrieg Tür und Tor öffnet. Angesichts des drohenden Chaos für die Branche verlangen die Unia und die Syna von den Arbeitgebern, ihren Entscheid (…).
Unia Schweiz, Syna, Medienmitteilung, 18.11.2016
Unia Schweiz > GAV. Ausbaugewerbe. Unia, 2016-11-18.
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19.05.2016 Deutschland
Bauhauptgewerbe
Junge Welt

Baugewerbe
Junge Welt
Volltext
Leichtes Lohnplus im Baugewerbe. Angleichung der Gehälter in Ost und West läuft schleppender als von Gewerkschaft gefordert. Es gibt eine Tarifeinigung für die rund 760‘000 Beschäftigten im Baugewerbe - auch wenn das Ergebnis deutlich magerer ausfällt, als die Gewerkschaften erhofft hatten. Am frühen Mittwochmorgen legten die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) sowie die beiden Unternehmervereinigungen Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) nach 14stündigen Verhandlungen einen Abschluss vor. Demnach sollen Bauarbeiter im Westen (inklusive Berlin) rückwirkend ab 1. Mai 2,4 Prozent mehr Lohn erhalten, in Ostdeutschland 2,9 Prozent. Am 1. Mai kommenden Jahres sollen die Gehälter dann um 2,2 (West), beziehungsweise 2,4 Prozent (Ost) steigen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten. Gefordert hatte die Gewerkschaft eine deutlichere Anhebung der Entgelte von 5,9 Prozent bei einem Jahr Laufzeit, sowie eine raschere Angleichung der Löhne in den beiden deutschen Landesteilen. Bei den Auszubildenden sollte die Vergütung nach Willen der Arbeitervertreter um 100 Euro pro Monat steigen. Dieser Wert wird nach der Einigung selbst nach annähernd zwei Jahren nicht erreicht. Je nach Lehrjahr und Region sollen die Bezüge zwischen 36 und 77 Euro erhöht werden. Trotzdem zeigt sich die Gewerkschaft zufrieden: „Uns war insbesondere wichtig, dass wir einen spürbaren realen Nettolohnzuwachs erzielen konnten“, sagte der stellvertretende IG-BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. (…). Claudla Wrobel.
Junge Welt, 19.5.2016.
Junge Welt > Löhne. Baugewerbe. Junge Welt, 2016-05-19.
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19.05.2016 Stettfurt TG
Bauwirtschaft
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Ralph Hug
Baugewerbe
Lohndumping
Volltext
Dumpingaffäre im Thurgau. Glamour-Multimillionär im Zwielicht. Bei einer Schloss-Sanierung im Thurgau hat die Unia Dumpinglöhne festgestellt. Der Besitzer, ein Hedge-Funds-Guru und Horrorfilm-Darsteller, muss sich erklären. Für den Leiter der Unia Thurgau, Stefan Brülisauer, ist klar: „Da sind Dumpinglöhne im Spiel.“ Ein polnischer Trockenbauer verriet ihm auf der Baustelle, dass er 3300 Franken brutto verdiene. Dabei müsste ein gelernter Gipser mindestens 4780 Franken bekommen. Das schreibt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) vor. Die Szenerie auf dem 150 Hektaren grossen Gelände des Schlosses Sonnenberg in Stettfurt TG stinkt nach Dumping. An die 30 Büezer hausen in Containern auf dem Schlossgelände. Handwerker sollen sogar auf der Baustelle übernachten. Als die Unia auftauchte, liess der Betriebsleiter das Schloss mit Ketten abriegeln. Die Gewerkschafter wurden unter Drohungen weggewiesen. Der Betriebsleiter stellt sich auf den Standpunkt, die Bauarbeiter seien Angestellte und unterstünden keinem GAV. Klar ist, dass für die Sanierung des Schlosses im Mai 2008 eigens eine Firma gegründet wurde, die Schloss & Gut Sonnenberg AG. Kurz zuvor hatte das Kloster Einsiedeln als Besitzerin das beliebte Ausflugsziel verkauft. Und zwar über Kontakte des Kloster-Finanzchefs, der in der Hedge-Funds-Szene aktiv ist. Schwarzeneggers Kumpel. Der neue Besitzer Christian Baha (48) ist Finanzmanager und Multimillionär aus Wien. Er wurde mit dem „Superfund“ reich, einer Art Hedge-Funds mit computerisierten Handelssystemen. Einst Absolvent der Polizeischule, (…). Ralph Hug.
Work online, 19.5.2016.
Unia Ostschweiz > Dumpinglöhne. Schloss Sonnenberg. Work online, 2016-05-19.
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04.03.2015 Zürich
Bauhauptgewerbe
Unia Zürich

Baugewerbe
Lohndumping
Volltext
Lohndumping auf mehreren Baustellen in Zürich. In den letzten Tagen stellte die Unia Zürich mehrere Baustellen aufgrund von Lohndumping ein. Bei allen eingestellten Baustellen zeichnet sich dasselbe Muster ab. Über komplizierte Subunternehmerketten wird versucht, Lohndumping zu vertuschen. Die Fälle der letzten Tage zeigen, dass es wirksame Massnahmen gegen Lohndumping auf den Schweizer Baustellen braucht. Letzte Woche schloss die Unia Zürich zwei Baustellen in Zürich und Dietikon. Die vom Lohdumping betroffenen Arbeiter sind Gipser. Am Freitag wurde eine Baustelle in Zürich Schwamendingen eingestellt, weil Eisenleger und Schaler zu Dumpinglöhnen arbeiten mussten. Und diese Woche stellte die Unia die Arbeit auf der Baustelle Hardturmpark in Zürich ein. Dort wird seit Monaten zu massiven Dumpinglöhnen von gerade mal 10 Franken pro Stunde gearbeitet. Alle Fälle haben gemeinsam, dass komplizierte Konstrukte mit Subunternehmen verwendet wurden, um die Lohndumpingfälle zu kaschieren. Typisches Lohndumpingmodell. Das Lohndumping-Konstrukt ist typisch und zum Alltag auf Zürcher Baustellen geworden: Ein Baumeister aus dem Bauhauptgewerbe, im Schwamendinger Fall z.B. Feldmann, hat eine kleine Stammbelegschaft. (…).
Unia Zürich, 4.3.2015.
Unia Zürich > Bauwirtschaft. Lohndumping. Unia Zürich, 4.3.2015.
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27.02.2015 Bilten GL
Zürich
Feldmann Bau AG
Unia Zürich

Baugewerbe
Feldmann Bau AG
Lohndumping
Volltext
Lohndumping ist Alltag auf Zürichs Baustellen. Lohndumping ist Alltag und die Situation auf Zürichs Baustellen verkommt immer mehr zum Wilden Westen. Vorgestern und gestern waren es Gipser und Trockenmaurer, heute sind es Eisenleger und Schaler. Aus Protest gegen einen neuen Lohndumpingfall hat die Unia heute Morgen die Baustelle des Grossprojekts Mattenhof für zwei Stunden eingestellt. Der Fall ist typisch, hinter dem Glarner Bauunternehmen Feldmann, das sich die Hände in Unschuld wäscht, sind Sub- und Subsubunternehmen, die mit Dumpinglöhnen operieren. In Schwammendingen baut die Genossenschaft „Sunnige Hof“ das Grossprojekt Mattenhof. Der Unia liegen Abrechnungen, Arbeitsverträge sowie übereinstimmende Aussagen von Betroffenen vor, dass es bei mindestens drei der Sub- und Subsubunternehmen der Baufirma Feldmann zu teils massiven Verstössen gegen den geltenden Gesamtarbeitsvertrag des Bauhauptgewerbes (LMV) kommt. Einzelne Lohnbestandteile werden nicht ausbezahlt, Arbeitsverträge widersprechen dem Gesamtarbeitsvertrag. Das führt direkt zu Löhnen, die ein paar Hundert bis tausend Franken unter den Mindestlöhnen liegen. Deshalb hat die Unia die Baustelle heute Morgen für zwei Stunden eingestellt und gemeinsam mit allen Arbeitern ein Zeichen gesetzt, dass Lohndumping nicht akzeptiert wird. Typisches Lohndumpingmodell: Alle schauen weg - denn sie wissen, was sie tun. (…).
Unia Zürich, Medienmitteilung. 27.2.2015.
Unia Zürich > Feldmann Bau AG. Dumpinglöhne. Unia Zürich, 27.2.2015.
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29.11.2014 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baugewerbe
Gesundheitsschutz
Volltext
Bauarbeiter bereit, für besseren LMV zu kämpfen! Das Bauarbeiterparlament verabschiedete heute in Zürich den Forderungskatalog für die nächstjährigen Verhandlungen des Landesmantelvertrags (LMV) im Bauhauptgewerbe. Unter anderem fordern die Bauarbeiter einen besseren Schutz für ihre Gesundheit bei Schlechtwetter. Das Bauarbeiterparlament war auch wütend über den respektlosen Abbruch der Lohnverhandlungen seitens des Baumeisterverbands (SBV). Nach der Versammlung protestierten die Bauarbeiter vor dem Hauptsitz des SBV und mauerten den Eingang zu. Die Bauarbeiter setzten damit ein entschlossenes Zeichen, dass sie bereit sind, für einen verbesserten LMV zu kämpfen. Besserer Schutz bei Schlechtwetter. Das Bauarbeiterparlament beschloss den Forderungskatalog für die Verhandlungen des LMV im nächsten Jahr. Als wichtigen Punkt sehen die Bauarbeiter einen besseren Schutz ihrer Gesundheit bei Schlechtwetter. Sie sind Wind und Wetter ausgesetzt, bewegen sich auf rutschigen Gerüsten und sind sowohl bei Eiseskälte, wie auch bei sengender Sonne draussen. (…).
Unia Schweiz, 29.11.2014.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Bauwirtschaft. Unia, 2014-11-29.
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28.11.2014 Schweiz
Baumeisterverband
Löhne
Vorwärts

Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnstreit im Bauboom. Seit September mobilisiert die Unia auf den Baustellen um pauschal 150 Franken mehr Lohn zu erstreiten. Nun blasen die Baumeister zum Gegenangriff und beenden definitiv alle Verhandlungen. 2015 läuft zudem der Landesmantelvertrag aus. Steht ein grösserer Konflikt bevor? Es ist Herbst - Lohnherbst! Die sich als „Sozialpartner“ verstehenden Organisationen handeln wie jedes Jahr den Zahltag für die ArbeiterInnen aus. Branchenübergreifend fordern die Gewerkschaften 2 bis 2,5 Prozent mehr Lohn. Angesichts der „guten Konjunktur“, der fetten Gewinne der KapitalistInnen, steigender Krankenkassenprämien und der kapitalfreundlichen Zurückhaltung in den letzten Jahren ist das eine recht zahme Forderung. Dennoch liessen die UnternehmerInnen bereits durchblicken, dass sie im Schnitt die Löhne bloss um 1,09 Prozent erhöhen werden. Zudem sieht nur gerade ein Drittel der Unternehmen generelle Lohnerhöhungen vor. Der Rest setzt auf die sogenannte „Leistungskomponente“ der individuellen Lohnanpassung. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung der Unia und der BauarbeiterInnen geradezu kämpferisch. Alle Arbeiterinnen des Bauhauptgewerbes sollen im nächsten Jahr 150 Franken mehr verdienen. (…). Jonas Komposch.
Vorwärts, 28.11.2014.
Vorwärts > Lohnerhöhungen Unia. Vorwärts, 2014-11-28.
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12.11.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Löhne
Unia Schweiz

Baugewerbe
Lohnerhöhung
Volltext
Bauarbeiter haben eine Lohnerhöhung verdient. Über 18’000 Bauarbeiter fordern Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch. Anlässlich der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) forderten heute 150 Bauarbeiter mit ihren Familien die Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch. Zudem haben in den letzten Wochen über 18'000 Bauarbeiter eine Petition unterzeichnet, in der sie ihren Unmut zum Verhandlungsabbruch der Baumeister äusserten. Die Bauarbeiter, ihre Frauen und ihre Kinder bestehen auf eine faire Lohnerhöhung - sie haben es verdient! Mit einer friedlichen und farbenfrohen Aktion forderten heute 150 Bauarbeiter mit ihren Familien die Delegierten des SBV zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Sie stellten vor dem Verkehrshaus in Luzern, in welchem die Baumeister ihre Delegiertenversammlung abhielten, einen grossen Verhandlungstisch auf und übergaben eine von über 18'000 Bauarbeitern unterzeichnete Petition. Mit der Petition äussern die Bauarbeiter ihren Unmut über den Verhandlungsabbruch der Baumeister und fordern eine faire Lohnerhöhung. (…).
Unia Bau, Medienmitteilung, 12.11.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhung. Unia Schweiz, 12.11.2014.
Ganzer Text
26.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnforderung 150 Franken für harte Arbeit auf dem Bau! Bauindex in 10 Jahren um 40% gestiegen. Der Bauwirtschaft geht es gut, es wird so viel gebaut wie nie zuvor. Daher fordern die Gewerkschaften für das nächste Jahr eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Sie begründen diese Lohnforderung an der heutigen Medienkonferenz in Zürich mit der guten Ertragslage in der Branche, mit dem Kaufkraftverlust der Bauarbeiter und dem Bedarf an Fachkräften im Bauhauptgewerbe. Der Bauwirtschaft geht es gut, die Gewinne sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt die kürzlich vom Bundesamt für Statistik erstellte Analyse klar auf. In den letzten Jahren haben immer weniger Festangestellte immer mehr gebaut. Die Bauarbeiter arbeiten unter enormem Termindruck und Stress. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass die Unfallzahlen nach wie vor hoch sind: Im Durchschnitt fällt ein Bauarbeiter alle fünf Jahre wegen einem Unfall aus, die Zahl der schweren Unfälle ist in den letzten Jahren leider wieder gestiegen. Gewinnmargen steigen deutlich an. Die Bauarbeiter leisten harte Arbeit, sahen aber kaum Lohnerhöhungen in den letzten Jahren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.9.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhungen. Unia, 2014-09-26.
Ganzer Text
26.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnforderung 150 Franken für harte Arbeit auf dem Bau! Bauindex in 10 Jahren um 40% gestiegen. Der Bauwirtschaft geht es gut, es wird so viel gebaut wie nie zuvor. Daher fordern die Gewerkschaften für das nächste Jahr eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Sie begründen diese Lohnforderung an der heutigen Medienkonferenz in Zürich mit der guten Ertragslage in der Branche, mit dem Kaufkraftverlust der Bauarbeiter und dem Bedarf an Fachkräften im Bauhauptgewerbe. Der Bauwirtschaft geht es gut, die Gewinne sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt die kürzlich vom Bundesamt für Statistik erstellte Analyse klar auf. In den letzten Jahren haben immer weniger Festangestellte immer mehr gebaut. Die Bauarbeiter arbeiten unter enormem Termindruck und Stress. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass die Unfallzahlen nach wie vor hoch sind: Im Durchschnitt fällt ein Bauarbeiter alle fünf Jahre wegen einem Unfall aus, die Zahl der schweren Unfälle ist in den letzten Jahren leider wieder gestiegen. Gewinnmargen steigen deutlich an. Die Bauarbeiter leisten harte Arbeit, sahen aber kaum Lohnerhöhungen in den letzten Jahren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.9.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhungen. Unia, 2014-09-26.
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18.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Work
Michael Stötzel
Baugewerbe
Baumeisterverband
Gewinne
Volltext
Neue Statistik zeigt: 2013 war für die Baubetriebe ein Rekordjahr. Bauboom straft die Jammeri-Meister Lügen. Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Die Baubranche läuft auf Hochtouren, und der Boom hält an. Nur die Baumeister jammern - pünktlich zu den Lohnverhandlungen. Die Bauwirtschaft stehe vor ihrem Zenit, erklärte der Baumeisterverband (SBV) zum Halbjahresabschluss 2014. Und weiter: „Der lange Wachstumszyklus neigt sich nun definitiv dem Ende zu. Die weitere Entwicklung ist von Unsicherheit geprägt.“ Klar, was das heissen soll: Die Patrons wollen von den Lohnforderungen der Baugewerkschaften nichts wissen. Unia und Syna fordern dieses Jahr 150 Franken mehr für alle Büezer. Diese Jammeritaktik der Meister erinnert Unia-Bauchef Nico Lutz an die Lohnverhandlungen vor einem Jahr. Damals hätten die Meister erklärt, dass die Bauwirtschaft bereits 2011 ihren Zenit erreicht habe und es seitdem bergab gegangen sei. Wahr ist: 2013 war für die Baubetriebe ein Rekordjahr. Dies, nachdem sie ihre Gewinne bereits zwischen 2011 und 2012 hatten steigern können. Pro vollbeschäftigte Person fielen 2012 ganze 11‘000 Franken Gewinn im Hochbau ab und 8000 Franken im Tiefbau (siehe Grafik). Das zeigen Berechnungen des Bundesamtes für Statistik auf Basis der Buchhaltungsergebnisse von 800 repräsentativen Firmen. Entsprechend gut war die Ertragslage der Baufirmen. (…). Michael Stötzel.
Work online, 18.9.2014.
Personen > Stötzel Michael. Bauwirtschaft. Gewinne. Work, 2014-09-18.
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18.07.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Vorwärts
Siro Torresan
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Warm-up vor Entscheidung. Ende Juni haben in Bern 450 BauarbeiterInnen an der Bau-Landsgemeinde der Gewerkschaft Unia teilgenommen. Ihre Forderung an die Baubosse ist einfach und klar: 150 Franken mehr Lohn im Monat für alle! Die Kolleginnen diskutierten auch die Forderungen für die Erneuerung des Landesmantelvertrags (LMV) im nächsten Jahr. Der Bauwirtschaft geht es so gut wie nie. Die nominellen Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe stiegen im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,7 Prozent auf rund 3,8 Milliarden Franken an. Der Wohnungsbau legte sogar um 19,2 Prozent zu. Sogar der Schweizerische Baumeisterverband schreibt: „Ein Rückgang oder gar ein Einbruch der Bautätigkeit ist (…) nicht in Sicht. Die Auftragslage ist weiterhin gut: Aufträge für fast dreizehn Milliarden Franken stehen in den Büchern der Baufirmen. Die Bautätigkeit dürfte daher 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013.“ Die Bauwirtschaft boomt, die Auftragsbücher sind voll und somit sind fette Gewinne für die Baubossen auch in Zukunft sicher. Doch, was ist mit den Löhnen jener, dank deren Arbeit die Gewinne auch zustande kommen? (…).
Siro Torresan.
Vorwärts, 18.7.2014.
Vorwärts > Bauarbeiter. Lohnerhöhungen. Vorwärts, 18.7.2014.
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04.07.2013 Winterthur
Löhne
Personen
Unia Nordwestschweiz
Work
Matthias Preisser
Baugewerbe
Lohndumping
Volltext

„So legte er uns herein“. Drei ungarische Gipser finden in der Schweiz Arbeit. Bei einem Landsmann. Als einer sich verletzt, zeigt der Chef sein wahres Gesicht.  György Kodály, Imre Ligeti und Béla Kertész* sind gelernte Maler und Gipser aus Ungarn. Alle sind sie Opfer des jüngsten Lohndumpingfalls im Grossraum Basel geworden. Arbeitsunfall mit Folgen. Nur durch einen Arbeitsunfall fliegt der Fall der drei auf: Béla Kertész (37) quetscht sich auf einer Baustelle in Allschwil BL die Finger in einer Umlenkrolle ein. Sein Kollege Imre Ligeti (38) verbindet ihm den verletzten Finger notdürftig. Dann ruft Kertész den Chef an. Der ist selbst Ungar, Mitbesitzer und Geschäftsführer der Filber GmbH in Winterthur. Kertész kennt sich nicht aus, fragt seinen Chef, zu welchem Arzt er gehen könne. Aber statt ihm weiterzuhelfen, kündigt der Chef Kertész und Ligeti kaltschnäuzig. (...). Matthias Preisser.

Work online, 4.7.2013.
Personen >  Preisser Matthias. Lohndumping. Bauwirtschaft. Work. 2013-07-04.

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21.05.2011 Schweiz
Personen
Syna
Unia Schweiz
Hansueli Scheidegger
Bauarbeiter
Baugewerbe
Landesmantelvertrag
Landsgemeinde
Volltext

Bauarbeiter kämpfen für mehr Schutz. 800 Bauarbeiter haben sich heute auf Einladung der Gewerkschaften Unia und Syna in Bern zur Bau-Landsgemeinde versammelt. Ihr Landesmantelvertrag läuft Ende Jahr aus. Sie verlangen mehr Schutz und sind auch bereit, dafür zu kämpfen. Sie habe für Sommer Aktionen auf Baustellen, im September eine nationale Demonstration und für den Herbst falls nötig Protest- und Kampfmassnahmen beschlossen. (...). Mit Fotos.

 

Medienmitteilung der Gewerkschaften Unia und Syna, 21.5.2011.
Unia Schweiz > Landsgemeinde Bau 21.5.2011.doc.

 

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21.05.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Hansueli Scheidegger
Bauarbeiter
Baugewerbe
Landsgemeinde
Volltext

Bau-Landsgemeinde vom 21. Mai 2011 in Bern. Es braucht mehr Schutz.

Von Hansueli Scheidegger, Sektorleiter Bau Unia. Liebe Kolleginnen und Kollegen. 16'000 Bauarbeiter können sich nicht irren! 16'000 und damit fast jeder fünfte Bauarbeiter hat im letzten Herbst bei unserer grossen Umfrage auf den Baustellen mitgemacht und unmissverständlich gefordert: Ihr, die Bauarbeiter brauchen und wollen mehr Schutz! Mehr gesundheitlichen Schutz, mehr wirtschaftlichen Schutz und mehr sozialen Schutz! Ausgerechnet die Bauarbeiter, die noch immer viel zu oft bei Eis und Wind auf der Baustelle arbeiten und dadurch krank werden oder einen Unfall haben, erhalten nur noch 80% des Lohnes während ihrer unverschuldeten Abwesenheit. Das kann doch nicht sein. Die Bauarbeiter wollen die gleiche Regelung wie sie in den geheizten und geschützten Büros schon längst gang und gäbe ist: Sie wollen 100% Lohnfortzahlung bei unverschuldeten Arbeitsausfällen - und dies ab dem ersten Tag! (...).

 

Unia Schweiz, Medienmitteilung 21.5.2011.

Personen > Scheidegger Hansueli 21.5.2011.doc.

 

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04.04.2003 Schweiz
GBI
Personen
Work
Fredi Lerch
Baugewerbe
Rentenalter
Weil alle es verdient haben. Die Pensionierung mit 60 soll auch im Baunebengewerbe möglich werden. Die Maler Heinz Brönimann und Fredy Hadorn sagen, warum. Mit Foto. Fredi Lerch. Work 4.4.2003
01.09.1970 Schweiz
Bauwirtschaft
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Heinz F. Anderegg
Alkoholismus
Baugewerbe
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Die Alkoholfrage im Baugewerbe. Die Bemühungen, die zur Bekämpfung des Alkoholkonsums auf Bauplätzen unternommen werden, sind recht zahlreich. Es wird als Anachronismus empfunden, dass der Verbrauch von Bier im Baugewerbe gestattet ist, und dass die Bauarbeiter auch heute noch von der Möglichkeit Gebrauch machen, alkoholische Getränke zu konsumieren. In der Industrie wird es als selbstverständlich angesehen, dass alkoholische Getränke auf dem Arbeitsplatz nichts zu suchen haben. Warum gelten im Baugewerbe andere Massstäbe, und warum wird nicht ein Alkoholverbot erlassen? Um auf die gestellten Fragen eine Antwort zu erhalten, müssen einige Umstände und Zustände abgeklärt werden. Der Flüssigkeitsbedarf der Bauarbeiter. Was den Flüssigkeitsbedarf der Bauarbeiter betrifft, gehen die Meinungen stark auseinander. Mancherorts will man den stark erhöhten Bedarf nicht wahrhaben. Bekannt ist, dass der Mensch pro Tag leicht einen Liter Wasser verdunstet. Es ist keine Tabelle bekannt, die über den Flüssigkeitsbedarf bei einer bestimmten Aussentemperatur und bei gleichzeitiger körperlicher Arbeit Auskunft gibt. Hier sollen zwei Zitate aus einem Buch von E. Grandjean1 Aufschluss geben: „Bei Umgebungstemperaturen (Wand- und Lufttemperaturen), die über 25 Grad Celsius liegen, kann der bekleidete menschliche Körper praktisch keine Wärme durch Konvektion oder Strahlung abgeben, und es bleibt nur noch die Wärmeabgabe durch Schweissverdunstung als alleiniger Kompensationsmechanismus übrig. (…). Heinz Anderegg, Bern.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 9, September 1970.
Gewerkschaftliche Rundschau > Alkoholismus. Bauwirtschaft. Rundschau, Sept. 1970.
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