Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 31

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06.11.2018 Schweiz
Frauen
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Frauenstreik
Volltext
Unterstützung des Frauenstreiks. Der SEV-Vorstand unterstützt den Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Er empfiehlt ausserdem ein deutliches Nein zur Überwachung von Versicherten und zur SVP-Initiative, über die am 25. November abgestimmt wird. Der Frauenstreik vom 14. Juni 1991 sitzt mit seinen über 500‘000 Teilnehmerinnen noch tief im Gedächtnis. „Es war ein historischer Moment“, betont Lucie Waser am 26. Oktober vor dem SEV-Vorstand. 2019, 28 Jahre später ist wiederum am 14. Juni ein Frauenstreik geplant. Der Vorstand hat entschieden, dass sich der SEV aktiv und finanziell daran beteiligen wird. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund wird seinen formellen Beschluss anlässlich seines Kongresses Ende November fassen. „Trotz dem starken Signal, das am 22. September 20‘000 Personen in Bern für die Lohngleichheit ausgesendet haben, hat sich unter der Bundeshauskuppel nichts bewegt. Wir müssen weiter mobilisieren“, präzisierte die Gleichstellungsverantwortliche des SEV. „Der nächste Streik wird anders sein als bisherige“, führte SEV-Präsident Giorgio Tuti aus. „Dieser Streik ist politischer Natur. Es geht darum, den Behörden und der Gesellschaft die inakzeptable Situation aufzuzeigen und ein starkes Zeichen zu setzen!“ Lucie Waser hat dem Vorstand in Erinnerung gerufen, dass die Frauen an unterschiedlichen Fronten kämpfen: Lohngleichheit, soziale Gleichheit, gleichberechtigte Aufteilung der Hausarbeit. „Es gab zwar Verbesserungen hinsichtlich diesem letzten Punkt, (…). Vivian Bologna, chf
SEV, 6.11.2018.
SEV > Frauenstreik. SEV, 2018.11-06.
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23.10.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Logo
Volltext
Die Weichen für die Einführung des neuen Logos ab 1. November sind gestellt. Visuelles Erscheinungsbild. Ein Lifting zum 100. Geburtstag. Das neue SEV-Logo soll am 1. November flächendeckend eingeführt werden. Es ist somit an der Zeit, es offiziell zu enthüllen, auch wenn einige von euch bereits einen Blick darauf werfen konnten. Der „Allerheilige“ als Einführungsdatum für ein neues Logo mag vielleicht erstaunen. Das Datum wurde aber nicht zufällig gewählt, denn die Produktion der neuen Mitgliederkarten für 2019 hat begonnen. Wir sind stolz darauf, dieses neue Logo nun präsentieren zu können, denn es war mit grossen Herausforderungen verbunden und hat seine Zeit gedauert. Ein gutes Jahr, vom Anfang des Prozesses bis heute. Das gewählte Grafikbüro entwickelte zuerst ein Logo mit den Buchstaben des SEV und einem Pfeil, der die Mobilität symbolisierte und gegen rechts – in die Zukunft – wies. Sehr schnell war klar, dass dieser erste Wurf mit einer anderen roten Variante ergänzt werden sollte. Ohne die rote Farbe hätte der SEV nicht dieselbe Würze. Das neue Logo wurde im Vorstand und bei den Mitarbeitenden mehrfach diskutiert. Wieso etwas ändern? Natürlich wurde auch die Frage nach dem Beibehalten des Status Quo besprochen. Schnell war man sich aber über die Notwendigkeit einer Veränderung einig. „Wir müssen unbedingt das Interesse der jüngeren Generationen wecken. Damit das gelingt, braucht unser Image eine Auffrischung“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti. Auch das (…). Vivian Bologna.
SEV, 23.10.2018.
SEV > Logo. SEV, 2018-10-23.
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29.05.2018 Schweiz
Personen
SEV/LPV
Vivian Bologna
DV
Lokomotivführer
Volltext
Delegiertenversammlung des Unterverbandes LPV. „Basta!“ – „Es reicht!“. Die Delegierten des Unterverbands des Lokomotivpersonals sagten in Bellinzona „Stopp!“ zu den Forderungen der SBB. Der geladene Personalverantwortliche Markus Jordi erläuterte an der DV die Ausbildung des Lokpersonals. „Die Delegiertenversammlung findet zum ersten Mal im Tessin statt“, freute sich Thomas Giedemann, Präsident LPV Tessin. Gleichwohl war die DV geprägt von der Wut des Lokomotivpersonals gegenüber der SBB und deren inakzeptablen Forderungen in den GAV-Verhandlungen. Markus Jordi, Personalverantwortlicher der SBB, präsentierte die Fortschritte in der Ausbildung des Lokpersonals. „Es ist wichtig, dass er unsere Forderungen wahrnimmt. Denn unsere Produktivität steigt schon heute. Beim GAV SBB sprechen wir von einem Leitstern. Er ist unser Stolz und sollte dies auch fürs Unternehmen sein, wenn es seine Mitarbeitenden behalten möchte“, betonte Zentralpräsident Hans-Ruedi Schürch. Die Delegierten bestätigten dies mit Nachdruck. So auch Peter Mathis, der kein Blatt vor den Mund nahm: „Die Forderungen der SBB haben mich schockiert! Sie sind inakzeptabel von einem Unternehmen in öffentlicher Hand. Hier drückt klar der Kapitalismus durch.“ Stefan Bruderer betonte, dass sonst zurückhaltende Kolleginnen und Kollegen nun plötzlich laut werden. Rolf Braun brachte es schliesslich auf den Punkt: „Die Produktivitätssteigerung durch das Personal wird nicht finanziell abgegolten. (…). Vivian Bologna.
SEV, 29.5.2018.
SEV > Lokomotivführer. DV. SEV, 2018-05-29.
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20.12.2017 JU Kanton
CJ Chemins de fer du Jura
Personen
Unia Transjurane
Vivian Bologna
Arbeitsbedingungen
CJ Chemins de fer du Jura
Petition
Volltext
4000 Unterschriften für gute Arbeitsbedingungen bei Buslinien im Jura. 4000 Unterschriften haben SEV und Syndicom zur Busausschreibung im Kanton Jura gesammelt! Die Übergabe an den Kanton fand am Mittwochmorgen statt. Die Petition unterstützt die Forderung von Syndicom und vom SEV, die Ausschreibung mit Auflagen zum Schutz der Anstellungsbedingungen zu verbinden. „Offerierende Unternehmen sollen einen GAV abschliessen und vor allem die branchenüblichen Löhne und Arbeitszeiten einhalten müssen“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique. Er ist für die Chemins de fer du Jura (CJ ) zuständig, die heute zwei Buslinien im Kanton Jura betreiben. „Falls die tägliche Fahrzeit steigt, leidet die Sicherheit“, warnt Etique. „Zudem sichern die heutigen Betreiber Postauto und CJ Arbeitsplätze in der Region, und zwar auch im Fahrzeugunterhalt.“ Der Jura ist kein Einzelfall: „Überall in der Schweiz wollen zurzeit Kantone Linien ausschreiben, weil sie sich davon substanzielle Einsparungen bei ihren Verkehrsbudgets erhoffen“, sagt SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger. „Die Verantwortlichen müssen sich bewusst sein, welche Folgen diese Politik hat.“ „Die 4000 Unterschriften zeigen, dass die jurassische Bevölkerung mit dem heutigen Angebot zufrieden ist und weiss, was auf dem Spiel steht“, sagt Jean-François Donzé, Regionalsekretär von Syndicom. Für die Qualität und Sicherheit des ÖV und für Arbeitsplätze in der Region mit anständigen Löhnen und Arbeitsbedingungen (…). Vivian Bologna.
Syndicom, 20.12.2017.
Syndicom > Chemin de fer du Jura. Petition. Syndicom, 2017-12-20.
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21.11.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Anliker
Vivian Bologna
GAV
SBB
Volltext
„Der GAV SBB, unser Leitstern“ Die Verhandlungen über den GAV SBB/SBB Cargo standen im Zentrum der Vorstandssitzung vom 17. November. Dem wichtigsten Geschäft des SEV im nächsten Jahr ist auch unser Edito gewidmet. Der Leiter der Verhandlungsdelegation GAV SBB/SBB Cargo, Manuel Avallone, rief in Erinnerung, dass der SEV im Moment in der Fläche unterwegs ist, um das Personal für die GAV-Verhandlungen des nächsten Jahres zu sensibilisieren: „Diese Präsenz in der Fläche kommt bei den Angestellten sehr gut an. Die von uns überbrachte Botschaft ist dabei klar: Der GAV fällt nicht vom Himmel.“ Manuel Avallone erinnerte daran, dass es nicht in Frage kommt, zwei verschiedene GAV für SBB und SBB Cargo zu verhandeln. Präsident Giorgio Tuti haute in die gleiche Kerbe, indem er die Wichtigkeit des GAV SBB/SBB Cargo mit diesen Worten charakterisierte: „Er ist der Leitstern unserer Vertragspolitik. Wir müssen alle für dieses Dossier mobilisieren, das unser Thema Nummer eins im Jahr 2018 sein wird. Vom Personal des SEV über die Unterverbände bis zu den Sektionen müssen wir alle Kräfte für diese überaus wichtigen Verhandlungen bündeln, denn sie beeinflussen die GAV in andern Transportunternehmungen.“ Gilbert D’Alessandro, Präsident des Unterverbandes VPT, sekundierte: „Bei den Transports publics fribourgeois werden wir den GAV 2020 verhandeln. Der Tenor des GAV SBB spielt dabei eine extrem wichtige Rolle. Der VPT ist deshalb absolut solidarisch mit den SBB-Verbänden und (…). Vivian Bologna, Peter Anliker.
SEV, 21.11.2017.
SEV > SBB. GAV. SEV. 2017-11-21.
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24.10.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Karin Taglang
Volltext
Vorstandssitzung
SEV-Vorstandssitzung vom 13. Oktober. Grünes Licht für ein leicht rotes Budget. Hauptthema der Vorstandssitzung vom 13.Oktober war das SEV-Budget 2018. Der Vorstand hat das Budget von rund 13 Millionen, welches ein Defizit von 41‘000 Franken vorsieht, einstimmig angenommen. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. Finanzverwalter Aroldo Cambi hat seinen Entwurf anhand eines Vergleichs der Zahlen mit den Ergebnissen von 2016 – nicht mit dem Budget 2017 – präsentiert. Denn in Anbetracht des negativen Ergebnisses von 2016 (-800 Fr.) kann das im nächsten Jahr vorgesehene Defizit (-41‘000 Fr.) als stabil betrachtet werden. Wegen der sinkenden Mitgliederzahlen und den schlechten Zinsen auf den Finanzmärkten ist es unmöglich, einen Gewinn zu erzielen. „Der Mitgliederverlust ist dieses Jahr aufgrund der Integration der rund 500 PUSH-Mitglieder ab dem ersten Juli weniger gravierend als in anderen Jahren“, erinnert Aroldo Cambi. Ein wichtiger Aspekt sind auch die höheren Anwaltskosten, die entstehen, „weil die Verfahren immer komplexer werden, länger dauern und durch Railfit20/30 mehr Dossiers zu bearbeiten sind“. Trotz schwieriger Ausgangslage steht der SEV finanziell auf stabilen Beinen. Die grosse Disziplin bei der Umsetzung des Budgets kann den fehlenden Einnahmen entgegenwirken, „aber das Sparpotential ist nicht unendlich“, betont der Finanzverwalter. Eine solche Strenge beim Budget ist weiterhin angesagt, um strukturelle Defizite zu vermeiden, die zu einem Kapitalverlust führen (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV, 24.10.2017.
SEV > Vorstandssitzung 13.10.2017. SEV, 2017-10-24.
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10.10.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Interview
Präsident
Volltext
Interview mit Giorgio Tuti nach 100 Tagen als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich kämpfe gegen Dumping!“ Seit 100 Tagen steht SEV-Präsident Giorgio Tuti der-Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) vor. Das ist ein guter Grund, die heissen Themen der Eisenbahnpolitik genauer zu betrachten. Giorgio, wie fühlst du dich nach 100 Tagen an der Spitze der ETF-Eisenbahnsektion? Ich fühle mich wohl an der Seite meines Steering Committees, das aus 8 Personen besteht, die sehr gute Zusammenarbeit leisten. Das habe ich während unserer Retraite vom 4. und 5. Juli bemerkt, wo wir gemeinsam unsere Arbeitsweise festgelegt und die Aufgaben verteilt haben. Das Klima war sehr kollegial und konstruktiv. Wir sind ein echtes Team – das ist mir sehr wichtig. Mit welchen Problemen hat das Personal der europäischen Eisenbahnen zurzeit vor allem zu kämpfen? Für die Arbeit der ETF-Eisenbahnsektion wurden am ETF-Kongress Ende Mai in Barcelona drei Prioritäten festgelegt: der Kampf gegen Privatisierung und Liberalisierung, das Bekämpfen von Sozialdumping und den Schutz der Arbeitnehmenden einerseits und der Eisenbahn andererseits. Das Steering Committee hat jetzt einen Aktionsplan erstellt, den die Eisenbahnsektion am 30. November diskutieren wird. Woraus besteht dieser Aktionsplan? Kannst du uns Einblick in die wichtigsten Punkte gewähren? Der Fokus liegt natürlich auf den Prioritäten, die ich eben aufgezählt habe. Der Plan ist in drei Phasen unterteilt: In einem ersten Schritt werden die schlimmsten Dumping-Praktiken in Europa – also Dumping bei Lohn, Arbeitszeit und (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Interview. SEV, 2017-10-10.
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18.05.2017 Schweiz
Personen
Postautobetriebe
SEV Schweiz
Syndicom
Vivian Bologna
Markus Fischer
Arbeitszeit
Arbeitszeitgesetz
Volltext
Postautoregion West. Mobilisierung hat sich gelohnt. Die Petition des Fahrpersonals auf Initiative des SEV und mit Unterstützung von Syndicom hat Früchte getragen: Es wurden Verbesserungen erreicht und der soziale Dialog wieder lanciert. „Es ist ein Etappensieg, der zu begrüssen ist, doch müssen wir wachsam bleiben“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der zusammen mit Syndicom- und Peko-Vertretern mit der Leitung der Postautoregion West verhandelt hat. Hier die wichtigsten Punkte, die dank der Petition vom Februar mit 70 Unterschriften verbessert werden konnten: „Zur Verbesserung der Diensttouren wird die Peko in den Prozess eingebunden. Ziele sind Touren von maximal acht Tagen, gefolgt von mindestens zwei freien Tagen“, erklärt Fankhauser. „Angestrebt werden Dienstschichten von maximal zwölf Stunden mit maximal drei Dienstantritten und mindestens 7½ bezahlten Arbeitsstunden.“ Das Mittel der bezahlten Stunden pro Arbeitstag soll steigen. Für das Fahrpersonal wird der Pikettdienst, der gemäss Arbeitszeitgesetz (AZG) illegal ist, durch Reservedienst in der Garage ersetzt. Weiter sollen Abweichungen vom AZG künftig nicht mehr so allgemein vereinbart werden wie bisher. Solche Abmachungen werden nun genau protokolliert und die Protokolle Syndicom vorgängig vorgelegt. Was die Toiletten an den Endstationen der Linien betrifft, ist eine Bestandesaufnahme geplant, und Massnahmen sind eingeleitet. Postauto hat sich verpflichtet, zusammen mit den Peko-Mitgliedern darüber zu wachen, dass die sanitären Anlagen eingerichtet werden. Auch soll mit den Werkhöfen eine Erneuerung der (...). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 18.5.2017.
SEV > Postautobetriebe. Arbeitszeit. SEV, 2017-05-18.
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16.05.2017 Schweiz
Domo-Reisen
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Barbara Spalinger
Domo-Reisen
Volltext
BAV spielt mit dem Feuer – SEV schlägt Alarm. Ab Mitte Juni will das Busunternehmen Domo Reisen drei Fernbuslinien testen: St. Gallen- Genf, Chur-Sion und Basel-Lugano. Das Bundesamt für Verkehr hat die Versuche genehmigt und versichert, diese stellten für seinen definitiven Entscheid kein Präjudiz dar. Publik wurden die Versuche am 3. Mai durch einen Artikel von blick.ch. Das BAV verzichtete auf eine offizielle Kommunikation seiner Bewilligung für Domo Reisen, ab Mitte Juni drei Fernbuslinien zu testen. Der SEV verurteilte am folgenden Tag in einer Medienmitteilung das gefährliche Spiel des BAV in Sachen Fernbusse. Das Bundesamt lässt die Möglichkeit einer Konzession für Domo Reisen in der Schwebe. Das Carunternehmen hat eine Bewilligung für den Betrieb von Fernbuslinien beantragt mit dem Ziel, die Bahn auf Strecken zu konkurrenzieren, die nicht zu den unrentabelsten gehören. BAV in der Kritik und im Scheinwerferlicht. Neben dem SEV hat auch der VCS auf die Ankündigung dieser Tests reagiert. Angesichts der Kritik versucht das BAV, die Tragweite der Versuchsfahrten von Domo Reisen herunterzuspielen: „Formell haben wir keine Bewilligung für solche Versuche erteilt. Wir brauchten das gar nicht zu tun, weil das Unternehmen bereits über eine Verkehrslizenz in der Schweiz verfügt. Es hat uns informiert, dass es im Rahmen seines Konzessionsgesuchs Versuche durchführen will“, präzisierte eine BAV-Sprecherin. „Der Umstand, dass wir solche Versuche zulassen, ist keineswegs ein Präjudiz für unseren Entscheid, ob wir eine Konzession erteilen oder nicht.“ Die einzigen Bedingungen, die das BAV Domo-Reisen (…).
SEV, 16.5.2017.
SEV > Domo-Reisen. BAV. SEV, 1017-05-16.
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02.05.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Pensionskasse
Volltext
Wahlen
Stiftungsratswahl bei der Pensionskasse SBB. „Diesmal haben wir etwas unternommen“. Bei der Gesamterneuerungswahl der Arbeitnehmervertretung im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB hat der SEV seine vier Sitze verteidigt, der VSLF und der KVöV ihre Sitze ebenso. Damit gehen alle sechs Sitze an die GAV-Sozialpartner der SBB. SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, zuständig für die SBB, ist froh über diesen Wahlausgang. Manuel Avallone, die Sozialpartner der SBB behalten ihre Sitze im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB. Bist du darüber erleichtert? Ja, sehr, denn diese Wahlen waren äusserst wichtig. Zurzeit haben ja alle Pensionskassen Mühe, das Rentenniveau halten zu können. Die tiefen Kapitalzinsen von fast 0 Prozent und die Altersstruktur der aktiven Versicherten sind für die Pensionskasse SBB eine grosse Herausforderung. Deshalb ist es wichtig, dass das Personal im Stiftungsrat durch kompetente Personen vertreten wird, die sich für die Gesamtheit des Personals einsetzen. Ich bin froh, dass die gemeinsame Liste der Sozialpartner überzeugt hat. Nachdem wir beim ersten Anlauf im Herbst zwei Sitze verloren hatten, war dies nicht selbstverständlich. Nach dieser ersten Wahl legte der SEV Rekurs ein, weil mit internen Mails auf unzulässige Weise für eine andere Kandidatenliste geworben wurde, worauf der Stiftungsrat dem SEV recht gab und die Wahl wiederholen liess. Damit stand der SEV unter Druck: Er durfte nicht nochmals verlieren. Hätten wir unsere Sitze nicht halten (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV kontakt, 2.5.2017.
Personen > Bologna Vivian. SBB. Pensionskasse. Wahlen. SEV, 2017-05-03.
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22.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
Volltext
Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF). „Nach der Wahl schlief ich noch besser“. Am 9. März ist Giorgio Tuti an die Spitze der Eisenbahnsektion der ETF gewählt worden. Der SEV-Präsident blickt in unserem Interview auf diese Wahl zurück und nach vorne auf die Herausforderungen, die ihm dieses neue Amt in den nächsten vier Jahren bringen wird. Gross ist die Zahl der Gewerkschaften, die davon träumen, ihren Präsidenten an der Schlüsselstelle eines Dachverbandes zu platzieren. Nach dem ETF-Kongress von Ende Mai in Barcelona wird Tuti quasi als höchster Eisenbahngewerkschafter Europas amten. Wie hat er diese Wahl erlebt? Giorgio, hast du in der Nacht vor der Wahl gut geschlafen? Ja, und in der Nacht danach noch besser (lacht). Auch wenn du der einzige offizielle Kandidat warst, war diese Wahl nicht nur eine Formalität… Es handelte sich um eine wirkliche Wahl. Niemand hat gegen mich gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Diese Einstimmigkeit macht natürlich Freude, bedeutet aber auch einen gewissen Druck, denn ich stehe nun gegenüber jenen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, in der Schuld. Worauf ist dieses Vertrauen zurückzuführen? Einerseits auf meine klaren Positionsbezüge in den letzten Jahren im Exekutivausschuss der ETF und in der Eisenbahnsektion. Andererseits auf das Image des SEV in Europa. Die Arbeit, die unsere Gewerkschaft in der Schweiz leistet, insbesondere in der Verkehrs- und Vertragspolitik, hat einen guten Ruf und Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene. Der SEV ist glaubwürdig, das hat meine Kandidatur begünstigt. Geholfen hat mir (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 22.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Präsident ETF. SEV, 2017-03-22.
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22.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Karin Taglang
AHV-Revision
Volltext
Die SGB-Gewerkschaften wollen die AHV stärken. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes behandeln diesen Freitag, 24. März die Rentenreform, die das Parlament letzte Woche nur knapp annahm. Sie dürften die „Altersvorsorge 2020“ unterstützen, denn Syndicom, Unia und VPOD haben sie schon gutgeheissen, und der SEV provisorisch bereits am 10. Februar. Trotzdem führen wir in der Box rechts auch die Argumente der Reformgegner/innen in unserem Lager auf. Die SGB-Gewerkschaften wollten die AHV-Renten mit ihrer Volksinitiative AHVplus um 10% erhöhen, was das Volk im Herbst ablehnte.Die Rentenreform sieht nun eine moderatere Erhöhung um 3 bis 4% vor. Im Bild die AHVplus-Demo vom 10. September 2016 in Bern. Der SEV-Vorstand hiess die Rentenreform einstimmig gut unter dem Vorbehalt, dass sie nicht mehr verschlechtert wird (siehe Seite 2). Die einzige Verschlechterung ist, dass nur 0,6% mehr Mehrwertsteuer in die AHV fliesst statt 1%. Die Delegiertenversammlungen von Unia und VPOD nahmen die Reform am letzten Wochenende eher knapp an. Trotzdem würde eine Ablehnung durch die SGB-Delegierten am Freitag überraschen, denn die Reform bringt nebst zwei dicken „Kröten“ wichtige Fortschritte. Die SP plant eine Urabstimmung zur Reform. Danach kann der Abstimmungskampf beginnen. Die eidgenössische Volksabstimmung steht am 24. September auf dem Plan. Zwei Fragen an Edith Graf-Litscher. Mit dabei bei den Parlamentsdebatten um die Rentenreform war auch Nationalrätin und SEV-Gewerkschaftssekretärin Edith Graf-Litscher. (...). Vivian Bologna, Markus Fischer, Karin Taglang
SEV, kontakt, 22.3.2017.
SEV > AHV-Revision. Referendum. SEV, 2017-03-22.
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07.03.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Kommunikation
Mitglieder
Volltext
Einbezug der Basis geht weiter. Letzten Sommer lud der SEV alle interessierten Mitglieder zum „Tag der Kommunikation“ nach Olten. Auf seiner Grundlage wurden erste Massnahmen erarbeitet und im Herbst vom Vorstand SEV genehmigt. Wo stehen wir heute? Transparenz gegenüber der Mitgliedschaft ist dem SEV wichtig, erst recht bei Prozessen, in die er die Basis explizit einbezieht, wie mit dem „Tag der Kommunikation“ am 2. Juli 2016 in Olten geschehen. Deshalb sollen die Kommunikationsprojekte auch am SEV-Kongress vom 23./24. Mai 2017 vorgestellt werden. Bisher hat sich das Kommunikationsteam auf die Zeitung kontakt.sev konzentriert. Sie soll inhaltlich und visuell verbessert werden. Zweite Baustelle ist die Webseite www.sev-online.ch, wo am Kommunikationstag ebenfalls Verbesserungspotenzial geortet wurde. Die Vorstandsbeschlüsse vom Oktober betreffen vor allem diese beiden Kommunikationskanäle. Insbesondere sollen auch die Möglichkeiten des Dialogs innerhalb der Mitgliedschaft ausgebaut werden. Gleich mehrfach wurde am Tag der Kommunikation die Idee eingebracht, eine «SEV-App» zu entwickeln. Das ist einfach mal ein technisches Mittel, doch welche Dialogbedürfnisse soll eine solche App abdecken? Das ist vor ihrer Entwicklung zu präzisieren, denn davon hängen die technischen Anforderungen an sie ab und damit die Wahl des am besten geeigneten Typs. Basis spricht weiter mit. (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 7.3.2017.
SEV > Kommunikation. Mitgliederbetreuung. SEV, 2017-03-07.
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14.02.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Karin Taglang
Mitgliederwerbung
Mitsprache
Volltext
Wahlen
Unbequeme Fragen zur Mitgliederwerbung. Die Werbung war ein zentraler Punkt an der Vorstandssitzung vom 10. Februar. Weiter hat der Vorstand Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl am Kongress nominiert: Es geht um die Präsidien und Vizepräsidien von SEV und Vorstand. „Das Geld ist der Nerv des Krieges.“ Diese Weisheit gilt auch für den SEV, der viele Todesfälle zu verzeichnen hat. Die Anzahl Neueintritte konnte dies nicht kompensieren, denn sie war etwas tiefer als die Anzahl Austritte im Jahr 2016. «Zum finanziellen Aspekt hinzu kommt die zentrale Frage der Repräsentativität in den Unternehmen», betonte SEV-Präsident Giorgio Tuti. Der Vorstand befasste sich mit der Werbung, weil die Werbeverantwortliche Elena Obreschkow über die Aktion «Gratismitgliedschaft für Neumitglieder» in den vier letzten Monaten im Jahr 2016 Bilanz zog: „In den Augen der Werbeverantwortlichen der Unterverbände trug die Aktion Früchte, doch es ist schwierig zu sagen, wie sich die Zahlen ohne die Gratis-Mitgliedschaft entwickelt hätten. Auf jeden Fall waren sie am Ende des Jahres stabil.“ Der nationale Werbetag am 14. September hat gezeigt, dass die Organisation einer solchen Aktion eine grosse Herausforderung ist, und zwar für die Sektionen, die Unterverbände und die SEV-Mitarbeitenden gleichermassen. Hinzu kommt, dass es schwierig ist, Aktionen innerhalb der Unternehmen, namentlich bei der SBB, durchzuführen. Diese erschweren den Gewerkschaften den Zugang zu den Gebäuden – oder verbieten ihn sogar. Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV kontakt, 14.2.2017.
SEV > Mitgliederwerbung. SEV, 2017-02-14.
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27.01.2017 Neuenburg
LNM Neuchâtel
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Arbeitsbedingungen
LNM Neuchâtel
Volltext
Neuenburgersee- und Murtensee-Schifffahrt. LNM erhält Führung ad interim. Anfang Woche hat sich der Verwaltungsrat der Société de navigation sur les lacs de Neuchâtel et Morat (LNM) vom bisherigen Direktor getrennt. Die Analyse, die zu diesem Schritt führte, wurde durch eine Mobilisierung des Personals angestossen. Den Stein ins Rollen gebracht hatte im letzten Juli ein Artikel in den Zeitungen „L’Express“ und „L’Impartial“ (siehe kontakt.sev vom 28. Juli 2016): Darin wurde behauptet, dass die Ausbildungskosten, welche die LNM-Rechnung in den letzten Jahren stark belastet hatten, künftig zurückgehen würden, da die Mitarbeitenden nun ausgebildet seien. „Dies hat beim Personal grösste Sorgen ausgelöst, weil es wusste, dass beim nautischen Personal in vier bis fünf Jahren sechs Kollegen das Pensionierungsalter erreichen und ersetzt werden müssen“, sagt Jean-Pierre Etique, der zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär. Er verlangte daraufhin ein Treffen mit Verwaltungsratspräsident Olivier Arni und stellte diesem im September einen Bericht über die Sorgen und Forderungen des Personals zu. „Unser Ziel war nicht, Köpfe rollen zu lassen, sondern die Zukunft der LNM und ihrer Arbeitsplätze zu sichern“, stellt Jean-Pierre Etique klar. „Das Personal schlug Alarm, weil sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert hatten. Das Personal hatte in der Unternehmens- und Personalführung schwere Mängel festgestellt und deshalb das Vertrauen in die Direktion verloren.“ Die Probleme waren so gravierend, dass das Bundesamt für Verkehr die Konzession der LNM für 2017 infrage stellte. Silberstreifen am Horizont. (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV aktuell, 27.1.2017.
SEV > LNM. Arbeitsbedingungen. SEV, 2017-01-27.
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24.10.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Pensionskasse
Volltext
SEV-Rekurs gegen Stiftungsratswahlen PK SBB. Rekurs gegen die Stiftungsratswahlen der PK SBB wegen Unregelmässigkeiten, Genehmigung des Budgets 2017 und ein neues Kommunikationskonzept – dies waren die drei Hauptthemen an der Vorstandssitzung vom 14. Oktober. Der SEV mobilisierte gegen die von der Pensionskasse SBB vorgesehenen variablen Renten. „Der SEV hat zwei Sitze bei der Pensionskasse verloren. Wir haben es nicht geschafft, unsere Mitglieder zu mobilisieren. Wir haben gewartet, überzeugt von uns selbst; wir haben uns auf unseren Lorbeeren ausgeruht, weil wir uns gute Resultate gewöhnt sind!“ Der SEV-Präsident Giorgio Tuti schaut nicht weg und betrachtet das Vorgehen des SEV selbstkritisch. Dennoch betont er, dass diejenige Liste (Liste 3), die sich selbst als „Wahlvorschlag für eine generationsgerechte PK“ proklamierte, im Wahlkampf illegale Mittel eingesetzt hat. Da die Entscheidungen der Pensionskasse SBB für das Personal sehr wichtig sind, wird der SEV Rekurs gegen das Wahlresultat einlegen. Die Debatte war heftig. Einige haben sich gefragt, weshalb die Wahlkommission nicht eingeschritten ist, nachdem die Unregelmässigkeiten im Wahlkampf bekannt geworden sind. Es wurde kritisiert, dass nur elektronisch gewählt werden konnte. Dies benachteiligt diejenigen Personen, die nicht am Computer arbeiten (siehe auch die Antworten von Aroldo Cambi im Interview auf den Seiten 6 und 7). Die Argumente für den Rekurs waren klar: Einerseits ist es inakzeptabel, dass Gewählte, die illegale Mittel eingesetzt haben, einen Sitz in einem Stiftungsrat erhalten. Vielmehr sind aber im Hinblick auf das Programm (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV aktuell, 24.10.2016.
SEV Schweiz > SBB. Pensionskasse. SEV Schweiz, 2016-10-24.
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28.09.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Mitgliederwerbung
Volltext
Beitreten kostet erst mal nichts. Im Zentrum des diesjährigen Werbe- und Präsenztags vom 14. September stand die Aktion „Gratismitgliedschaft bis Ende Jahr“. Miliz- und Profigewerkschafter/innen besuchten rund 15 Standorte in der Deutschschweiz, verteilten Erfrischungstüchlein, führten unzählige Gespräche und warben Mitglieder. Elena Obreschkow ist mit dem Präsenz- und Werbetag 2016 sehr zufrieden, auch wenn am 14. September selbst nur rund ein Zehntel der SEV-Sektionen involviert war. „Viele weitere Aktionen fanden eben schon vor oder erst nach dem Stichtag statt oder kommen erst noch“, erklärt die Werbeverantwortliche SEV. „Sich SEV-weit auf einen Tag einzuschwören wäre eine grosse Herausforderung. Wir lassen den Sektionen den Spielraum, Werbeaktionen dann durchzuführen, wenn es für sie am geeignetsten ist.“ Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion „SEV vor Ort“ stand die bis Ende Jahr dauernde Gratismitgliedschaft für Neumitglieder. „Damit wollen wir die in diesem Jahr mittelmässige Werbequote bis im Dezember noch steigern“, hofft Obreschkow. Fixe Aktionen und Touren Ein Teil der Aktionen fand fix an einem Standort statt, so z.B. im Reparaturcenter Zürich–Altstetten (RZA), im Aarepark in Olten oder beim Verwaltungspersonal in St. Gallen. Daneben besuchten „fliegende Equipen“ gleich mehrere Standorte bei der BLS, bei den Appenzeller Bahnen und beim SBB-Baupersonal im Grossraum Zürich. Bei den Aktionen machten neben Verantwortlichen der Sektionen und Unterverbände sowie (…).
Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 28.9.2016.
Personen > Fischer Markus. Mitgliederwerbung. SEV, 2016-09-28.
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27.07.2016 Neuenburg
Personen
Schifffahrt
SEV Schweiz
Peter Anliker
Vivian Bologna
Finanzen
Schifffahrt
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Schifffahrt auf dem Neuenburger- und Murtensee LNM. Die LNM kreuzt momentan in trüben Gewässern. Ein Artikel im L’Express/L’Impartial vom 1. Juli führte zum Eklat. Ausgehend von den schwer defizitären Zahlen der LNM des letzten Jahres, waren es die Vorstellungen von VR-Präsident Olivier Arni und von Direktor Jean-Jacques Wenger, die den SEV zur schriftlichen Reaktion - mit Kopie an die Presse - bewogen. „Wir haben der Presse entnommen, dass die LNM in einer Phase der tiefgreifenden Veränderungen ist und in der letzten Kurve auf die Strategie 2022, die den Aktionären Anfang 2017 präsentiert werden soll. Das Personal befürchtet, am Schluss vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Deshalb fordert es ein Treffen mit dem VR-Präsidenten am Ende der Schifffahrtssaison“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique, der die entsprechende Forderung am 4. Juli an Olivier Arni gesandt hat. Die 21 Angestellten fordern insbesondere Garantien zur Zukunft des Unternehmens und ihrer Arbeitsplätze. Die Strategie 2022 der LNM muss das Personal einschliessen und zu einem Resultat führen, das die heutigen Arbeitsplätze in der Region sichert. Das Personal wird keine Auslagerungen hinnehmen. Olivier Arni hat Jean-Pierre Etique am 11. Juli geantwortet. Er gibt sich beruhigend: „Die Strategie 2022 wird den Aktionären anlässlich einer ausserordentlichen GV Anfang 2017 präsentiert. Es ist klar, dass die Strategie vorgängig dem Personal unserer Unternehmung präsentiert werden wird, denn ohne dieses können wir ganz einfach die Leistungen an unsere Kunden nicht in der gewünschten Qualität erbringen.“ (…). Vivian Bologna, Peter Anliker.
SEV, 27.7.2016.
Personen > Bologna Vivian. Schifffahrt. Neuenburgersee. SEV, 2016-07-27.
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15.06.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Anliker
Vivian Bologna
Petition
SBB
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Am 15. Juni haben Basismitglieder des SEV die Petition gegen Railfit 20/30 eingereicht. 3000 Unterschriften gegen Railfit: das Signal der Basis. Am 15. Juni haben Vertreter/innen der SEV-Basis die Petition gegen Railfit offiziell an Vertreter/innen der SBB überreicht. Der Text, der 3000 Unterschriften trägt, wurde zum Sitz der SBB-Konzernzentrale in Bern gebracht. Dort trugen vier SBB-Angestellte einen Sarg herbei, um zu symbolisieren, was sie sich wünschen: die Beerdigung des Programms, das einen Abbau von mindestens 900 Stellen vorsieht. Es ist Mittwoch, 15. Juni. Die Sonne scheint. Die Beerdigung von Railfit kann beginnen. Die Sargträger, Angestellte der SBB, setzen sich in Marsch, um der Delegation der SBB den Sarg zu überbringen. Ein feierlicher Augenblick. Die vier SEV-Mitglieder in Arbeitskleidung bewegen sich während der zweieinhalb Minuten, die das Stück „Railway Station“ aus dem Film „Chat Noir Chat Blanc“ dauert, 50 Meter vorwärts. Nachdem der Sarg abgestellt ist, gesellen sich weitere Mitglieder dazu und machen deutlich, dass sie sich für ein gutes Unternehmen und einen guten Service public einsetzen (vgl. Kastenmeldung). „Der Service public ist für uns eine Herzensangelegenheit. Man muss unbedingt in Erinnerung rufen, dass das Publikum Personal in den Zügen und auf den Bahnhöfen wünscht“, so sagt es Angelo Stroppini, der Gewerkschaftssekretär, der die Tessiner Delegation begleitet. Symbolisch entnimmt er einem Karton eine Bluse einer Schalterangestellten, einen Helm eines Rangierers. „Die Petition will, dass genügend Arbeitsplätze geschaffen werden, um die Sicherheit und die Entwicklung (…). Vivian Bologna, Peter Anliker.
SEV, kontakt.sev, 28.6.2016.
SEV > Railfit. SBB. Petition. SEV, 2016-06-15.
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26.05.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Bundesverwaltungsgericht
Lohngleichheit
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Lohnungleichheit bei der SBB. Gericht stellt Lohndiskriminierung fest. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klage einer SBB-Zugbegleiterin wegen Lohndiskriminierung abgewiesen, obwohl es die Ungleichbehandlung als gegeben ansah. Diese stuften drei von zwei Richtern aber als objektiv begründet ein. Der SEV wird den Fall höchstwahrscheinlich ans Bundesgericht weiterziehen. St. Gallen, 19. Mai: Vor dem Bundesverwaltungsgericht beantwortet SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger Journalistenfragen. Daneben Lucie Waser, Gleichstellungsbeauftragte SEV, und Vincent Brodard. Die SBB ist der Meinung, dass Mitarbeitende, die der Arbeit mehr als sechs Monate fernbleiben – aus welchen Gründen auch immer – kein Anrecht auf eine lohnwirksame Personalbeurteilung und eine allfällige Lohnerhöhung im Folgejahr haben. Das solle auch für die Zugbegleiterin gelten, die wegen dem Mutterschaftsurlaub und Arbeitsunfähigkeit während der Schwangerschaft sechs Monate und eine Woche fehlte. kontakt.sev analysiert das Urteil mit Vincent Brodard vom Rechtsschutzteam SEV, der die Betroffene begleitet hat. Das Bundesverwaltungsgericht sah eine indirekte Lohndiskriminierung zwar als erwiesen an, sprach die SBB aber von jeder Schuld frei. Was sagst du dazu? Vincent Brodard: Ich bin sehr enttäuscht, weil ich weiterhin überzeugt bin, dass es höchst ungerecht ist, den Mutterschaftsurlaub als Absenz zu zählen. Maude (Name geändert) brauchte Mut, um sich zu wehren, und viel Geduld: (…). Vivian Bologna, Markus Fischer. 
SEV, 26.5.2016
Personen > Bologna Vivian. Lohngleichheit. Bundesverwaltungsgericht. SEV, 2016-05-26.
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17.05.2016 Delemont
Yverdon
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Reorganisation
SBB-Cargo
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SEV und Peko besuchen Cargo-Teams im Jura, Fragwürdige Reorganisation. Die Aktion „SEV bi de Lüt“ vom 10./11. Mai 2016 in der Westschweiz widmete sich besonders den Kollegen im Jura, die von der x-ten Reorganisation von SBB Cargo betroffen sind. Die neuste Restrukturierung wird von den Mitarbeitenden nicht verstanden, sie demotiviert sie. Die laufende Reorganisation bei SBB Cargo im Jurabogen stösst überall auf einhellige Ablehnung. Die rund 20 betroffenen Mitarbeitenden in Cornaux, Neuenburg, Reuchenette und Delsberg sollen auf den Fahrplanwechsel im Dezember in Biel zentralisiert werden, wie ihnen ihre Leitung vor kurzem mitgeteilt hat. Auch für die Vertreter von SEV und Personalkommission, welche die Cargo-Teams letzte Woche besuchten, ist dieser Entscheid unverständlich. Erstes grosses Problem: die Sprache. Die französischsprachigen Rangierer und technischen Kontrolleure bzw. „Visiteure“, wie sie lange hiessen, sind sich einig: Richtig zusammenarbeiten ist unmöglich, wenn man die Sprache des anderen nicht versteht. Die in Biel geplanten Arbeitsteams sollen zweisprachig sein. Was bereichernd sein kann, wird hier zum gefährlichen Handicap: „Neulich hätte ein Verständigungsproblem bei uns beinahe schlimme Folgen gehabt“, erzählt man uns in einem Pausenraum. „Hätte sich einer unserer Kollegen nicht unter ein Fahrzeug gelegt, wäre es um ihn geschehen gewesen. Er und ein Deutschschweizer Kollege hatten sich missverstanden.“ Jean-Pierre Etique, zuständiger SEV-Gewerkschaftssekretär für SBB Cargo in der Westschweiz, kann gut nachvollziehen, „dass man unter solchen Beding (…). Vivian Bologna Markus Fischer.
SEV, 17.5.2016
Personen > Bologna Vivian. SBB Cargo. SEV, 2016-05-17.
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06.04.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Peter Moor
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Vorstandssitzung
Vorstand SEV genehmigt Jahresabschluss. Schwarze Zahlen in der Rechnung des SEV. Der Vorstand hat die Rechnung 2015 mit einem Gewinn von 258‘000 Franken genehmigt. Zudem hat er das neue Konzept der Jugendkommission und das Entwicklungskonzept der Kommunikation behandelt. Obwohl er dem Vorstand einen Gewinn von 258‘000 Franken präsentieren konnte, gab sich Finanzchef Aroldo Cambi vorsichtig: „Das ist ein guter Abschluss; wir sind finanziell solid. Es geht darum, auf diesem Weg weiterzugehen, denn der Mitgliederrückgang hält trotz der positiven Wirkung des Sektionscoachings an.“ Zwei Hauptgründe. Der Überschuss ist vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: Das Hotel Brenscino schloss ohne Verlust ab – dafür waren 200‘000 Franken bereitgestellt – und die Kosten blieben gut im Budget. „Die Zuständigen der Budgets haben sehr diszipliniert gearbeitet“, stellte Cambi fest. Dank gezielten Einsparungen in der Administration und der Verjüngung der Belegschaft blieben die Personalkosten stabil. Trotz diesem guten Resultat ist Vorsicht geboten, denn die Mitgliederzahl ging um 1,57 Prozent zurück, vor allem wegen der Todesfälle der Pensionierten. Die Neueintritte reichen nicht aus, um Austritte und Todesfälle zu kompensieren. Das Vermögen brachte einen Ertrag von 274 000 Franken. „Aber mit Obligationen verdient man zurzeit gar nichts, und die Aufhebung des Eurokurses durch die Nationalbank hat uns Einbussen von rund 200 000 Franken gebracht. Zum Glück hat sich der amerikanische Dollar ganz und der Euro teilweise von diesem Taucher erholt, sonst hätten wir ein negatives Finanzergebnis“, (…). Vivian Bologna, Peter Moor.
SEV 6.4.2016.
Personen > Bologna Vivian. SEV. Vorstandssitzung 6.4.2016. SEV, 2016-04-06.
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24.03.2016 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
AHVplus
Pensionierte
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AHVplus-Kampagne ist lanciert. Rund 100 Pensionierte des SEV-Unterverbands des Personals privater Transportunternehmen behandelten am 17. März in Olten die AHVplus-Initiative, die im September zur Abstimmung gelangt, sowie eine Umfrage zum Umgang der Sektionen mit den Pensionierten. Bis zum 25. September bleibt nur noch ein knappes halbes Jahr, darum gilt es, AHVplus ab sofort bekannt zu machen. Gewerkschaftssekretär Vincent Brodard zeigte auf, warum die Initiative zehn Prozent höhere AHV-Renten für künftige und bisherige Rentner/innen fordert, womit Einzelrenten im Schnitt um 200 Franken steigen und Ehepaarrenten um 350 Franken. Brodard stellte klar, dass die AHV keineswegs vor dem Kollaps steht, wie ihre Feinde ständig glauben machen, um die AHV-Leistungen zu kürzen. „Man muss sich vor Augen halten, dass Banken und Versicherungen mit der 2.Säule viel verdienen und daher an einer starken 1.Säule nicht interessiert sind.“ Weil die AHV-Beiträge direkt in die Renten fliessen, gibt es bei der AHV nur wenig Geld langfristig anzulegen: Ihr Ausgleichsfonds enthielt 2013 gerade mal 43 Milliarden Franken, was 21-mal weniger ist als die 891 Milliarden an Kapitalanlagen der beruflichen Vorsorge. Bei dieser kosteten die Vermögens- und die sonstige Verwaltung, die Werbung und die abgesahnten Gewinne im Jahr 2013 6,4 Milliarden, zehnmal mehr als die gesamten AHV-Verwaltungskosten von 600 Mio. Franken. Vincent Brodard ging kritisch auf Zahlen ein, mit denen zu Unrecht immer wieder Angst (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 24.3.2016.
Personen > Bologna Vivian. Pensionierte. AHVplus. SEV, 2016-03-24.
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01.03.2016 Genf
Lausanne
Léman-Express
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Fahrpersonal
Léman-Express
Lokomotivführer
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Treffen zum Projekt „Léman Express“, der grenzüberschreitenden S-Bahn zwischen Frankreich, Genf und Waadt. Die Mauer SBB/SNCF hat Risse. Am 16. Februar diskutierten Vertreter/innen der französischen und Schweizer Gewerkschaften, der SBB und der SNCF über das Projekt „Léman Express“. Das Gespräch drehte sich vor allem um das künftige Betriebsmodell. Zu den Gewerkschaften SEV und LPV Genf, CGT, VSLF und Sud Rail, die dieses Dossier seit Monaten genau verfolgen, gesellten sich beim Treffen die französischen Gewerkschaften CDFT und UNSA (Kader). Laurence Eymieu, Leiterin SNCF-Region Rhône-Alpes, und Barbara Remund, Leiterin Regionalverkehr SBB, stellten insbesondere den Zeitplan für die Umsetzung des Léman Express vor. Bis zur Inbetriebnahme des grenzüberschreitenden, 230km langen S-Bahn-Netzes müssen verschiedene Punkte geklärt werden, angefangen beim Betriebsmodell - siehe Grafik. Diese Frage ist brandaktuell, wollen die SBB und die SNCF dazu doch bis Ende August einen Entscheid treffen. „Wir Gewerkschaften halten zusammen wie die Finger einer Hand“, sagt Gewerkschaftssekretärin Valérie Solano, die beim SEV für das Dossier verantwortlich ist. „Wir wollen uns an der Ausarbeitung dieses Projekts beteiligen.“ SEV und LPV Genf, VSLF, CGT und Sud Rail haben im Februar den Behörden, die für den Léman Express zuständig sind, einen offenen Brief geschrieben, in dem sie betonen, dass «die Leitung dieses Projekts nicht nur eine Sache (...). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 1.3.2016.
Personen > Fischer Markus. Léman Express. Lokomotivführer. SEV, 2016-03-01.
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08.12.2015 Lausanne
LEB Lausanne
Personen
TL Lausanne
Vivian Bologna
Markus Fischer
GAV SEV
LEB Lausanne
TL Lausanne
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GAV-Verhandlungen bei den Lausanner Verkehrsbetrieben. Neuer Vertrag kommt bei SEV-GAV-Konferenz schlecht an. Wird die SEV-Basis den neuen GAV für die Lausanner Verkehrsbetriebe TL und die LEB-Bahn in der Urabstimmung annehmen? Wohl kaum, denn an der GAV-Konferenz vom 7. Dezember fand das Verhandlungsresultat keine Gnade. „Für uns ist das Verhandlungsresultat schlecht“, sagt Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser an der gut besuchten GAV-Konferenz. Die GAV-Verhandlungen endeten am 26. November abrupt, als die Direktion die Gespräche für beendet erklärte. Ihr letzter Vorschlag zum Lohnsystem datiert vom Juli. „Seither hat uns die Direktion ein wenig an der Nase herumgeführt“, sagte Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser an der GAV-Konferenz mit 70 Teilnehmenden im Espace Dickens in Lausanne. „Für uns ist das Verhandlungsresultat schlecht.“ Unbefriedigendes Lohnsystem. Es ist vor allem das neue Lohnsystem, das die Vorstände der SEV-Sektionen TL und LEB, die mit der TL-Direktion seit 20 Monaten über den neuen GAV verhandeln, erzürnt. Nun ist es an den SEV-Mitgliedern, bis zum 17. Dezember zum Verhandlungsresultat Stellung zu nehmen. Falls der neue GAV in der Urabstimmung durchfällt, bleibt bei den TL der bisherige Vertrag in Kraft. LEB vor vertragslosem Zustand? (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 8.12.2015.
Personen > Fischer Markus. TL Lausanne. GAV. SEV, 8.12.2015.
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