Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > SEV Schweiz
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 619

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.11.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Massnahmenpaket des Bundes zur Stärkung der Verkehrsverlagerung. Ein Schritt in die richtige Richtung – aber weitere müssen folgen. „Im Interesse von Klima, Mensch und Verkehrsfluss gilt es dringend die vorliegenden Beschlüsse des Bundesrats umzusetzen“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. Daneben müssen zwingend und zeitnah ebenfalls Massnahmen für die Verlagerung im Binnenverkehr entwickelt werden. Die Gewerkschaft für Verkehrspersonal SEV begrüsst es, dass der Bundesrat anerkennt, dass weitere Massnahmen zur Erreichung der Verlagerungsziele notwendig sind. Die vorgeschlagenen Massnahmen, die unter anderem die Erhöhung sowie Verlängerung der Laufzeit des Zahlungsrahmens für die Förderung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs, die Senkung der Trassenpreise sowie die Anpassung der LSVA vorsehen, beurteilt der SEV als zweckmässig. „Entscheidend ist zudem die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen“, so Philipp Hadorn. Denn die Erkenntnisse aus bisherigen Kontrollen sind erschreckend, was die Einhaltung von Sicherheitsmassnahmen und Arbeitsbedingungen betrifft. „Obwohl der SEV die vom Bundesrat beschlossenen Schritte befürwortet, gehen wir dennoch davon aus, dass zur erfolgreichen Verlagerung gemäss dem Volksverdikt noch weitere Massnahmen notwendig sind“, betont der Gewerkschaftssekretär. (…).
SEV, Medienmitteilung, 14.11.2019.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2019-11-14.
Ganzer Text
05.11.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Volltext
Zugbegleitung
„Auf dem Zug immer zu zweit“. Die Doppelbegleitung muss wieder eingeführt werden. Dies fordert das bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV organisierte Zugpersonal in einer Resolution, die es heute Dienstag, 5. November an einer nationalen Tagung in Bellinzona verabschiedet hat. Insbesondere das Zugpersonal, das auf der Gotthardachse arbeitet, verlangt von der SBB-Führung, dass sie ihre Strategie der Zugbegleitung anpasst. Um Sicherheit, Beratung und Service von hoher Qualität bieten zu können, müssen die Mängel behoben werden, die der SEV mehrfach angeprangert hat. 2018 hat die SBB nach rund 10 Jahren Doppelbegleitung entschieden, im Fernverkehr den zweiten Zugbegleiter zu streichen. Gemäss der SBB steht die Reorganisation der Zugbegleitung im Zusammenhang mit der Digitalisierung und geänderten Kundenbedürfnissen. Diese Strategie ist absurd, kurzsichtig und in komplettem Widerspruch zur Realität: Wie kann man auf die Idee kommen, das Personal auf den Zügen zu reduzieren, wenn die Zahl der Reisenden laufend zunimmt? Heute sind täglich 1,3 Millionen Passagiere auf dem SBB-Netz unterwegs. Die Gewerkschaft SEV hat sich immer gegen die Streichung des zweiten Zugbegleiters gewehrt, insbesondere wegen der Sicherheit sowohl der Reisenden als auch des Personals. Die Forderung nach Doppelbegleitung wurde seinerzeit mit der Sicherheit, dem Bedürfnis nach guter Kundenberatung und dem Schutz vor Aggressionen begründet. (…).
SEV Schweiz, 5.11.2019.
SEV Schweiz > Zugpersonal. Sicherheit. Petition. SEV Schweiz, 2019-11-05.
Ganzer Text
31.10.2019 Schweiz
Busbetrieb
SEV Schweiz

Autobusbetriebe
Konzession
Volltext
Das BAV darf keine neuen Konzessionen. für Fernverkehrsbusse mehr vergeben. Eurobus-Swiss Express hat angekündigt, auf ihre Konzession für Fernverkehrsbusse zu verzichten. Das zeigt, dass das Bedürfnis dafür in der Schweiz nicht gegeben ist. „Obwohl die Arbeits- und Lohnbedingungen weit ungenügend sind, ist das Geschäft nicht lebensfähig. Das Bundesamt für Verkehr darf keine neue Konzession für inländischen Busfernverkehr mehr vergeben“, fordert Christian Fankhauser, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. Der SEV hatte es schon vor dem Start von Eurobus-Swiss Express auf dem Schweizer Markt betont: Es gab keine aussagekräftigen Studien, die den Bedarf nach einem Fernverkehrs-Busnetz in der Schweiz auswiesen. „Das war reine Ideologie, und heute bestätigen es die Tatsachen. Bevor Eurobus-Swiss Express ganz auf die Konzession verzichtet hat, wollte sie diese reduzieren lassen“, gibt Christian Fankhauser zu bedenken. „Diese absurde Konkurrenz zur Bahn ist ein Unsinn, zumal der Bund Milliarden in die Eisenbahn investiert.“Der SEV fordert deshalb vom BAV, dass es auf jegliche neuen Konzessionen für den Busfernverkehr im Inland verzichtet.
SEV. Medienmitteilung. SEV, 31.10.2019.
SEV > Autobusbetriebe. Konzessionen. SEV, 2019-10-31.
Ganzer Text
31.10.2019 Schweiz
Autobusbetrieb
SEV Schweiz

Autobusbetrieb
Konzession
Das BAV darf keine neuen Konzessionen für Fernverkehrsbusse mehr vergeben. Eurobus-Swiss Express hat angekündigt, auf ihre Konzession für Fernverkehrsbusse zu verzichten. Das zeigt, dass das Bedürfnis dafür in der Schweiz nicht gegeben ist. „Obwohl die Arbeits- und Lohnbedingungen weit ungenügend sind, ist das Geschäft nicht lebensfähig. Das Bundesamt für Verkehr darf keine neue Konzession für inländischen Busfernverkehr mehr vergeben“, fordert Christian Fankhauser, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. Der SEV hatte es schon vor dem Start von Eurobus-Swiss Express auf dem Schweizer Markt betont: Es gab keine aussagekräftigen Studien, die den Bedarf nach einem Fernverkehrs-Busnetz in der Schweiz auswiesen. „Das war reine Ideologie, und heute bestätigen es die Tatsachen. Bevor Eurobus-Swiss Express ganz auf die Konzession verzichtet hat, wollte sie diese reduzieren lassen“, gibt Christian Fankhauser zu bedenken. „Diese absurde Konkurrenz zur Bahn ist ein Unsinn, zumal der Bund Milliarden in die Eisenbahn investiert.“ Der SEV fordert deshalb vom BAV, dass es auf jegliche neuen Konzessionen für den Busfernverkehr im Inland verzichtet.
SEV. Medienmitteilung. SEV, 31.10.2019.
SEV > Autobusbetriebe. SEV, 2019-10-31
Ganzer Text
24.10.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Oliver Fahrni
Digitalisierung
Roboter
Volltext
Arbeiten mit und für Roboter. Die Blechkollegen sind unter uns. In den Fabriken. Sie fahren unsere Postautos. Sie reden für und mit uns. Sie schreiben unsere Artikel. Sie kontrollieren uns und nun sollen sie eine Million Arbeitende ersetzen. Stecker ziehen? Besser: Nutzen wir sie für bessere Arbeit und ein besseres Leben. Digital muss sozial. In 16 Jahren übernimmt die Künstliche Intelligenz (KI) das Kommando über die Menschheit. Das behaupten Leute, die an dieser Künstlichen Intelligenz bauen. Oder die davon leben, dies zu behaupten, etwa der MIT-Professor und Firmengründer Ray Kurzweil, der als Technik-Genie gilt. Dieser Putsch wird, so vermutet er, schlagartig geschehen. Selbstlernende und miteinander kommunizierende Computer und Roboter werden dann angeblich durch eine „Intelligenzexplosion“ plötzlich so rasend schlau, dass sie den Menschen nicht mehr benötigen – und der Mensch seinerseits nicht mehr versteht, was die KI da treibt. Immerhin, einen kleinen Trost gibt es: Diese „technische Singularität“ hätte eigentlich schon eintreten müssen, sie wurde aber mehrmals abgesagt. Dafür hat die Künstliche Intelligenz jetzt sogar eine eigene Kirche, „Way of the Future“, gegründet vom Roboterpionier Anthony Levandowski. Sie arbeiten mit uns – und wir für sie. Ob ein Bittgebet an die KI hilft, wenn die Killermaschinen kommen? 1000 Experten aus dem Silicon Valley haben 2015 in einem offenen Brief die Menschheit vor Kampfrobotern gewarnt, die sich selbständig machen könnten, um die Gattung Mensch auszurotten. Irre Vorstellung? Stephen Hawking hatte den Brief unterschrieben, Apple-Mitbegründer (…). Oliver Fahrni.
SEV, 24.10.2019.
Personen > Fahrni Oliver. Digitalisierung. Roboter. SEV, 2019-10-24.
Ganzer Text.
24.10.2019 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Barbara Spalinger
Löhne
Lokomotivführer
Volltext
Lokführerlöhne SBB: SEV will Gleichbehandlung für alle. Die SEV-Sektion BAU Ticino forderte im Juli von der SBB mittels einer Petition mit über 1000 Unterschriften einen angemessenen Lohn für die Triebfahrzeugführenden B100. Die Forderung war nicht neu, denn schon seit der Einführung der „Lokführerkurve“ 2011 verlangen die Gewerkschaften die Gleichbehandlung jener Triebfahrzeugführenden, die davon nicht profitieren. Seit 2013 lief ein Schiedsverfahren dazu, das nun mit einer Teillösung beigelegt wird: Rund 300 Triebfahrzeugführende der Instandhaltung Infrastruktur erhalten seit 1. Oktober 2019 jährlich eine Marktzulage von 3000 Franken, aber viele Berufskolleg/innen bleiben benachteiligt. SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger erklärt, warum der SEV dieses Resultat akzeptierte, obwohl es insgesamt nicht befriedigt. SEV-Zeitung: Wie ist es dazu gekommen, dass die SBB einen Teil ihrer Triebfahrzeugführenden hinsichtlich des Lohns besser behandelt als andere? Barbara Spalinger: Bei der Aushandlung des Lohnsystems ToCo im Jahr 2011 kam es zur sogenannten Lokführerkurve – also einer Lohnsystematik für Lokpersonal, welche einen schnelleren Aufstieg als den von ToCo vorgesehenen beinhaltete. Bei der Schlussverhandlung meldeten die Vertreter der SEV-Unterverbände RPV und Bau, bei denen auch Lokpersonal organisiert ist, den Anspruch an, ebenfalls in die Lokführerkurve aufgenommen zu werden. Da die Zeit drängte, kam es zum sogenannten Beschluss 25 des GAV-Protokolls: Die Parteien verpflichteten sich, gemeinsame Kriterien für weitere (…). Interviewfragen: Markus Fischer.
SEV, 24.10.2019.
Personen > Fischer Markus. Lokomotivfuehrer. Loehne. SEV, 2019-10-24.
Ganzer Text
23.10.2019 Bellinzona
Personen
SBB
SEV Schweiz
Françoise Gehring
Asbest
Industriewerk Bellinzona
Volltext
Damoklesschwert Asbest. Rund 80 Leute kamen am 15. Oktober an den Infoabend zum Asbest in Bellinzona, alle mit der Forderung, dass Verantwortung übernommen wird. Und alle mit einem grossen Hunger nach Klarheit. Der öffentliche Anlass wurde organisiert von der Vereinigung „Giù le mani“, den Gewerkschaften SEV und Unia sowie der Peko der Officine. Die rege Beteiligung hat gezeigt, dass man sich Klarheit wünscht beim Thema Asbest. Die betroffenen Arbeiter/innen, Pensionierten und Angehörigen forderten Antworten von der SBB und von der Suva, die durch Roberto Dotti, den Leiter der Tessiner Agentur, vertreten war. Er hatte sich in die Höhle des Löwen gewagt, nachdem die Suva durch ihre unglückliche Kommunikation zu den Präventions- und Überwachungsprogrammen in die Kritik geraten war. Wie gross die Verunsicherung ist, zeigten die Fragen der Angestellten und Pensionierten: „Warum wurde ich trotz meiner Arbeit in Produktionsbereichen mit Asbest nie untersucht?“ «Warum hat man mich nicht kontaktiert?“ Zwei Arbeiter erzählen, wie sie mit Asbest in Kontakt gekommen sind: „Ich zerschnitt Wagenwände und die Substanz fiel zu Boden. Doch ich wurde nie medizinisch untersucht.“ „Ich arbeite seit sechs Jahren mit diesem Material. Das macht einem Angst.“ Heimtückische Krankheit. Mit der Angst müssen alle leben, die mit Asbest gearbeitet haben, denn das maligne Mesotheliom, das er auslösen kann, entwickelt sich langsam. Bei Erkrankten überwiegt mal die Hoffnung, mal die Verzweiflung – bis (…).
Françoise Gehring.
SEV, 23.10.2019.
Personen > Gehring Françoise. Asbest. SBB. SEV, 2019-10-23.
Ganzer Text
23.10.2019 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Arbeitsbedingungen
Lokomotivführer
Volltext
BLS-Lokpersonal: Arbeitsbedingungen müssen rasch bessern. Die Mitgliederversammlung vom 10. Oktober in Thun erteilte dem LPV BLS den Auftrag, zuhanden der Leitung Bahnproduktion einen Forderungskatalog auszuarbeiten. Und sie erwartet von der Leitung Bahnproduktion, dass sie bis Ende Januar einen Massnahmenplan vorlegt, wie sie den Forderungen nachkommen und die ernste Personalsituation verbessern kann. An der Mitgliederversammlung LPV BLS vom 10. Oktober in Thun nahmen rund 50 Kolleginnen und Kollegen teil. Haupttraktandum war die Information und Diskussion über das Gespräch vom 24. September von LPV-Vertretern mit der Leitung Bahnproduktion zum offenen Brief an Verwaltungsrat und Geschäftsleitung BLS vom Mai. Der Brief war von 475 Lokführer/innen – das heisst rund vier Fünfteln des Lokpersonals – unterzeichnet worden und enthielt folgende zwei Hauptforderungen: Verzicht auf eine Verminderung der Linienwechsel je Dienst. Die Dienste sollen abwechslungsreich bleiben. Monotonie und damit einhergehende Sicherheitsrisiken müssen minimiert werden. Weiterhin Arbeitsunterbrechungen statt langer Pausen (Pausen möglichst nur während den Hauptmahlzeiten). Denn die Nachteile unregelmässiger Arbeitszeiten werden mit den Vorteilen von Arbeitsunterbrechungen und den daraus resultierenden kürzeren Diensten ausgeglichen. Die Schichten sollen kompakt und damit familienfreundlicher sein. Dabei ist ein Minimum von 60 bis 70% Arbeitsunterbrechungen erstrebenswert. Dies gibt auch dem Unternehmen mehr Flexibilität bei kurzfristigen Änderungen. (…). Markus Fischer.
SEV, 23.10.2019.
Personen > Fischer Markus. Lokomotivfuehrer. BLS. SEV, 2019-10-23.
Ganzer Text
18.10.2019 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Jonas Komposch
Giorgio Tuti
Frauen
Gleichstellung
Volltext
Noch immer ist die Eisenbahnwelt eine Männerwelt. Das soll sich nun ändern. Giorgio Tuti und neun Frauen stellen die Bähnlerwelt auf den Kopf. SEV-Chef Giorgio Tuti ist auch oberster EU-Bahngewerkschafter. Mit Kolleginnen -zusammen hat er jetzt einen gewieften Gleichstellungsplan ausgeheckt. Jetzt geht Giorgio Tuti (55) auf tutti, deshalb ist er nach Brüssel gefahren. Aber nicht alleine. Neun Frauen begleiten den obersten Bähnlergewerkschafter der Schweiz und der EU. Sie alle sind kampferprobte Bahngewerkschafterinnen aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, England, Kroatien und Bulgarien. Tuti, der Hahn im Korb? Ja, aber die Gründe für die Frauen-Entourage sind hochpolitisch. Schliesslich sind weibliche Bahnangestellte in ganz Europa eine Seltenheit. Auch bei den SBB: Nur gerade 2,8 Prozent der Triebfahrzeugführenden der SBB sind Frauen. Das sind keine 100 Lokführerinnen. Nur wenig besser sind die ¬Gesamtzahlen der SBB: Bloss 17,3 Prozent der Belegschaft sind weiblich – Tendenz zwar steigend, aber nur um magere zwei Promille pro Jahr. Dieses Schneckentempo bei der Gleichstellung gibt Giorgio Tuti schon lange zu denken. Er sagt: „So kann es nicht weitergehen!“ Das findet auch die 700’000 Mitglieder starke Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF). Und die präsidiert seit zwei Jahren der Schweizer Tuti. Ihm kam daher die Aufgabe zu, eine Verhandlungsdelegation zusammenzustellen. Und eines, (…). Jonas Komposch.
Work online, 18.10.2019.
Personen > Komposch Jonas. SEV. Frauen. Work online, 2019-10-18.
Ganzer Text
17.10.2019 Europa
Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Frauen
SEV Schweiz

ETF Europ. Transport-Föderation
Gleichstellung
Volltext
Europäischer sozialer Dialog im Sektor Bahn. Frauenförderung bei den Bahnen auf EU-Ebene. Seit dem 16. Oktober 2019 verhandeln die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) und die Gemeinschaft der Europäischen Bahnen (CER) über eine Vereinbarung auf EU-Ebene mit dem Ziel, die Beschäftigung von Frauen im Eisenbahnsektor zu fördern. Der Frauenanteil liegt bei den Bahnmitarbeitenden unter 20% und damit weit unter dem Anteil von 46% im gesamten Arbeitsmarkt der EU. In einigen Bahnberufen ist der Frauenanteil sogar noch tiefer. Eisenbahnunternehmen und Gewerkschaften sind davon überzeugt, dass die Situation geändert werden muss, um den wertvollen Beitrag der Frauen nicht zu verpassen, um die Vielfalt der Beschäftigten zu fördern und um die Situation im Eisenbahnsektor jener in der gesamten Gesellschaft anzunähern, wie sie für die Bahnkundschaft normal ist. CER und ETF haben im letzten Jahrzehnt bereits mehrere Initiativen zur Erhöhung des Frauenanteils ergriffen und haben den Frauenanteil in den letzten sechs Jahren auch statistisch erhoben. Weil dieser nur beschränkt zugenommen hat, haben CER und ETF beschlossen, sich auf diesem Gebiet verstärkt zu engagieren und deshalb eine sozialpartnerschaftliche Vereinbarung auf EU-Ebene zur Frauenförderung bei den Bahnen abzuschliessen. (…).
SEV, 17.10.2019.
SEV > Frauen. ETF. SEV, 2019-10-17.
Ganzer Text
10.10.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Rollmaterial
Volltext
Überfüllte Züge: Auch das Personal ist empört. Immer wieder sorgen überfüllte Züge auf der Gotthardachse für Schlagzeilen in den Medien. Einen Sitzplatz zu finden ist zu bestimmten Zeiten schwierig, wenn nicht unmöglich, und das nicht nur an Wochenenden. Darunter leiden nicht nur die Reisenden, sondern auch das Zugpersonal, das die schwierigen Situationen, die sich daraus ergeben, irgendwie „handeln” muss. Trotz deutlicher Rückmeldungen des Personals an die Leitung scheint sich die Situation nicht zu bessern. Erst letzten Donnerstag machten Tessiner Zugbegleiter bei einem Treffen mit Verantwortlichen in Luzern aus ihrem wachsenden Frust keinen Hehl. Trotzdem kam es letztes Wochenende wieder zum Chaos. Als Gründe dafür nannte die SBB das schlechte Wetter nördlich der Alpen und das schöne Wetter im Süden, den Herbstferienbeginn in der Deutschschweiz und – von sich aus – den Umstand, dass kein einziger zusätzlicher Zug geplant worden war. Dies ist inakzeptabel: Kundschaft und Personal werden nicht ernst genommen. Die überfüllten Züge stellen die Nerven von Kund/innen und Personal auf eine harte Probe. Letzteres sieht sich oft in der Rolle des Blitzableiters, wenn sich erstere berechtigterweise darüber beklagen, dass sie ihre Fahrt zwar bezahlt haben, aber keinen Sitzplatz finden. Neben den vielen legitimen Beschwerden der Kundschaft hat die SBB-Leitung auch vom Personal schon unzählige Meldungen über die unerträgliche Situation erhalten. Letzten Donnerstag traf sich die Tessiner Sektion des (…).
SEV, 10.10.2019.
SEV > Passagiere. SBB. SEV, 2019-10-10.
Ganzer Text
08.10.2019 Schweiz
SEV Schweiz

Internet
Volltext
So zeigt sich der SEV neu im Netz. Mit dem Redesign der SEV-Webseite ist ein erster grosser Schritt in der Umsetzung der digitalen Strategie getan: Seit drei Wochen präsentiert sich unser Internetauftritt nicht nur im frischen „Look“, sondern auch mit verbesserter und vereinfachter Informationsarchitektur. Die Webseite ist die digitale Visitenkarte des SEV und die erste Anlaufstelle für alle Zielgruppen: Mitglieder und an einer Mitgliedschaft Interessierte, Medien sowie die allgemeine Öffentlichkeit. Und der Internetauftritt gewinnt immer noch an Relevanz, wie ein Blick in die Zahlen zeigt: In den letzten drei Jahren haben sich die Besuche der SEV-Webseite mehr als verdoppelt, im Schnitt surfen jeden Monat fast 1‘5000 Nutzer/innen auf sev-online.ch. Zudem erfolgt mittlerweile rund die Hälfte der Neueintritte online. Während der letzten Monate hat das SEV-Kommunikationsteam deshalb an einer Neugestaltung der Webseite gearbeitet. Ziel war es, den Internetauftritt ansprechend zu gestalten und ans neue CI/CD des SEV anzupassen. Damit die Nutzer/innen die relevanten Inhalte leicht finden, wurde die Struktur der Seite überarbeitet und die Navigation wesentlich vereinfacht. Da heute fast die Hälfte der Zugriffe über Smartphone oder Tablet erfolgen, war es wichtig, die Webseite auch für mobile Geräte zu optimieren. Eine weitere Neuerung: Auf sev-online.ch/gav kann man die über 70 vom SEV verhandelten Gesamt- und Firmenarbeitsverträge runterladen. Vor drei Wochen wurde die Seite im neuen Design und mit der überarbeiteten (…).
SEV, 8.10.2019.
SEV > Internet. SEV, 2019-10-08.
Ganzer Text
03.10.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SEV Schweiz

Demonstrationen Bern
Klimawandel
Volltext
Historische Demo in Bern. An die 100‘000 Menschen fordern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Noch nie gingen in der Schweiz so viele fürs Klima auf die Strasse: An die 100'000 Menschen forderten am Samstag, 28. September, an der nationalen Klimademo in Bern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die „Klima-Allianz“, ein Bündnis von über 80 Organisationen, zu welchem auch der SEV gehört. Bunt, laut und friedlich forderte die „Klimademo des Wandels“ eine konsequente Klimapolitik, den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas - auch auf dem Schweizer Finanzplatz - sowie Klimagerechtigkeit. Nur mit griffigen Massnahmen kann das Pariser Klimaschutzabkommen umgesetzt und die globale Erwärmung um 1.5 Grad eingehalten werden. Während einem Sit-In wurde eine Schweigeminute fürs Klima eingelegt. Verschiedene Rednerinnen und Redner zeigten auf, warum es einen grundlegenden Wandel in der Politik und der ganzen Gesellschaft braucht. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zeigten ihre Bereitschaft für diesen Wandel. „Die Klimakrise ist eine Machtkrise und wir werden gewinnen, wenn wir unübersehbar und bestimmt für gerechte Lösungen einstehen. Die Wissenschaft steht hinter uns, mit einer klimaklugen Wahl sorgen wir dafür, dass dies in Zukunft auch die Politik tut“, erklärte Georg Klingler, Mitglied des Geschäftsleitenden Ausschusses der Klima-Allianz und Klima-Campaigner bei Greenpeace Schweiz. Vania Alleva, Präsidentin Gewerkschaft Unia, betonte (…).
SEV, 3.10.2019.
SEV > Klimawandel. Demo Bern. SEV, 2019-10-03
Ganzer Text
23.09.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Betriebsunfälle
SBB
Volltext
Sicherheit für Personal und Reisende. SBB setzt vom SEV geforderten Abfertigungsprozess um. Nach dem tödlichen Unfall eines Kundenbegleiters forderte der SEV eine Änderung beim Prozess der Zugsabfertigung, um die Sicherheit der Kundenbegleiter/innen sowie der Reisenden zu gewährleisten. „Wir sind erleichtert, dass die SBB unseren Vorschlag nun umsetzt“, sagt Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni. Bereits im August, als erste Erkenntnisse zum tödlichen Arbeitsunfalls des Kundenbegleiters in Baden bekannt wurden, forderte der SEV, den Prozess bei der Zugsabfertigung zu überprüfen. Als Sofortmassnahme verlangte der SEV, den Prozess wie bei gestörter Türsteuerung 18-poliger Betrieb anzuwenden. Zusätzlich forderte der SEV, dass die Abfahrerlaubnis per SMS erst nach dem Einsteigen und Schliessen der eigenen Türe gegeben wird. Die SBB hat in den letzten Wochen eine Expertengruppe beauftragt, mögliche Anpassungen des Abfahrtsprozesses zu prüfen, darunter auch die Vorschläge des SEV. „An intensiven Gesprächen mit der SBB-Leitung konnten wir die Problematik des Kundenbegleitpersonals aufzeigen“, so Jürg Hurni. Die Gespräche haben gefruchtet: „Erleichtert nehmen wir zur Kenntnis, dass der Prozess nun wie von uns vorgeschlagen übernommen wurde, mit einer Ergänzung bei ortsfester Abfertigung.“ Beim angepassten Prozess beobachten die Kundenbegleiter/innen die Türschliessung von ausserhalb des Zuges und erteilen die Abfahrerlaubnis per SMS, nachdem sie selbst eingestiegen sind und die eigene Türe geschlossen ist. (…).  SEV, 23.9.2019.
SEV > Betriebsunfälle. Sicherheit. SEV, 2019-09-23.
Ganzer Text
04.09.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

SBB
Service public
Volltext
Nach der Ankündigung des Rücktritts von Andreas Meyer. Giorgio Tuti: „Die SBB muss den Service public wieder ins Zentrum stellen". Es ist an der Zeit, dass die SBB sich wieder auf ihr Kerngeschäft besinnt und auch die Unternehmenskultur neu ausrichtet. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ist klar, dass der Service public wieder ins Zentrum gestellt werden muss, und zwar mit guten Leistungen, einer hohen Sicherheit und angemessenen Preisen. „Das erreicht die SBB zuallererst mit Vertrauen ins eigene Personal, das weiss, wie Bahnbetrieb geht, und diesen mit Leidenschaft macht“, betont Giorgio Tuti, Präsident des SEV. Das Vertrauen der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in ihre Führung ist zurzeit klein. Der SEV fordert deshalb die SBB-Spitze auf, diese Signale ernst zu nehmen und auf das Personal zu hören, das den Bahnbetrieb letztlich macht. Dies ist auch für die Kundinnen und Kunden wichtig, die durch den tragischen Unfall verunsichert wurden. „Die SBB muss wieder ein Symbol für schweizerische Identität werden. Ihr angeschlagenes Image wird nur mit einem guten Kerngeschäft wiederhergestellt. Das heisst: hochstehende und sichere Leistungen zu einem angemessenen Preis. Aufgrund der unzähligen Sparprogramme hat die Qualität der Angebote in den letzten Jahren abgenommen. Diese Einsparungen haben Auswirkungen auf den Service public, und das Personal leidet unter den laufenden Reorganisationen“, unterstreicht Giorgio Tuti. (…).
SEV, Medienmitteilung, SEV, 2019-09-04
SEV > SBB. Service public. SEV, 2019-09-04.
Ganzer Text
04.09.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gewinnbeteiligung
SBB
Volltext
Beteiligung des Personals an den guten Finanzergebnissen. Hartnäckigkeit hat sich ausbezahlt. Seit die SBB ihre Bilanz 2018 mit 568 Millionen Gewinn präsentiert hat, hat der SEV gefordert, dass auch die Mitarbeitenden ihren verdienten Anteil daran erhalten. Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen kann sich das Personal nun über die erzielte Vereinbarung freuen. Der SEV gab seine Forderung bei der SBB-Führung schon im März ein und blieb hartnäckig. Nun hat er erreicht, dass das Personal an den guten Finanzergebnissen beteiligt wird, die es mit seinen ausserordentlichen Leistungen überhaupt erst ermöglicht hat. Inhalt der Vereinbarung: Mitarbeitende mit GAV-Vertrag mit einem Beschäftigungsgrad von 50 und mehr Prozent per 30. September 2019 erhalten wahlweise. einmalig zwei zusätzliche Ferientage oder eine Prämie von 800 Franken oder einen zusätzlichen Ferientag und 400 Franken. Mitarbeitende mit GAV-Vertrag mit einem Beschäftigungsgrad bis und mit 49 Prozent per 30. September 2019 erhalten wahlweise einmalig zwei zusätzliche Ferientage oder eine Prämie von 400 Franken oder einen zusätzlichen Ferientag und 200. Voraussetzung ist, dass das Anstellungsverhältnis seit mindestens 1.1.2019 ununterbrochen besteht und per 30.9.2019 ungekündigt ist. (…).
SEV, 4.9.2019.
SEV > SBB. Gewinnbeteiligung. SEV, 2019-09-04.
Ganzer Text
30.08.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Neuer Minderheitsaktionär bei SBB Cargo. SEV erwartet konkreten und strategischen Beitrag zum Wachstum des Schienengüterverkehrs. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Einstieg von vier Strassentransporteuren bei SBB Cargo. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo selber zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Und dass er für gute, faire Anstellungs- und Arbeitsbedingungen einsteht.“ Der SEV erhofft sich vom neuen Aktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze. SBB Cargo muss auch ein attraktiver, sozialer Arbeitgeber bleiben. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“ Hoffnung auf gute Sozialpartnerschaft. „So erhoffen wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 30.8.2019.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2019-08-30.
Ganzer Text
28.08.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
Gewalt
Volltext
Gewalt in der Öffentlichkeit. „Die Gesellschaft wird nicht brutaler“. Nach dem Vorfall in Frankfurt, als ein Mann eine Mutter und ihr Kind vor einen einfahrenden Zug stiess, wurde das Thema Sicherheit an Bahnhöfen gross diskutiert. Nicht weniger medial aufgenommen wird auch Gewalt in Zügen, sei diese gegen Zugpersonal oder Reisende gerichtet. Gibt es heute mehr Delikte in der Öffentlichkeit? Der SEV hat nachgefragt bei Dr. Patrik Manzoni, Soziologe/Kriminologe am Kriminologischen Institut der Universität Zürich. SEV: Wie entwickelt sich Gewalt im öffentlichen Raum der Schweiz? Dr. Manzoni: Entgegen der weitverbreiteten Meinung in der Bevölkerung ist die Gewalt im öffentlichen Raum zurückgegangen, wenn man die gemeldeten Fälle in der Kriminalstatistik anschaut. Auch die Meinung, dass die Gewalt immer brutalere Formen annimmt, lässt sich nicht erhärten: Im Wesentlichen ist seit 2010 eine relativ konstante Zahl schwerer Gewalt festzustellen, die nur etwa drei Prozent aller erfassten Gewaltdelikte ausmacht. Es ist also nicht so, dass die Gesellschaft immer mehr verroht und brutaler wird. Auch Gewalt durch Jugendliche ist übrigens deutlich zurückgegangen, wobei man allerdings in den letzten zwei Jahren wieder eine leichte Zunahme beobachten kann. Dennoch ereignen sich immer wieder schwere Gewalttaten, die zu Recht die Sorge der Bevölkerung erregen. Wie äussert sich Gewalt? (…). Chantal Fischer.
SEV, 28.8.2019.
SEV > Gewalt. SEV, 2019-08-28.
Ganzer Text
23.08.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Betriebsunfall
SBB
Todesfall
Volltext
Tödlicher Arbeitsunfall bei der SBB. SEV begrüsst die Umsetzung der angeordneten Massnahmen des BAV. Die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) verlangten Massnahmen decken sich mit den bereits gestellten Forderungen des SEV. „Dass die SBB diese nun ohne Wenn und Aber umsetzen wird, begrüssen wir sehr“, sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Das BAV veröffentlichte heute Freitag einen Katalog mit Massnahmen, welche die SBB treffen muss, um die Mängel an den Zugtüren zu beheben und die Erkennung von Fehlern zu verbessern. „Das BAV untermauert damit unsere bereits gestellten Forderungen an die SBB. Die geplanten Massnahmen der SBB gehen absolut in die richtige Richtung“, so SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Die Umsetzung der geforderten Massnahmen wird weiterhin eng durch den SEV begleitet, weitere Treffen zwischen SBB und SEV sind für Anfang September geplant. Neben den von der Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST empfohlenen Massnahmen verlangt das BAV, dass die SBB die Organisation und Abläufe beim Fahrzeugunterhalt durch ein externes Unternehmen überprüfen lässt. „Dieses Audit wird auch ans Licht bringen, dass es im Unterhalt zu wenig Personal hat“, ist Manuel Avallone überzeugt. „Die SBB muss jetzt Leute anstellen, in deren Ausbildung investieren und dafür sorgen, dass es im Unterhalt künftig genügend qualifiziertes Personal hat.“(…).
SEV. Medienmitteilung. 23.8.2019.
SEV > Betriebsunfall. Todesfall. SBB. SEV, 2019-08-23.
Ganzer Text
22.08.2019 Schweiz
BLS
SBB
SEV Schweiz

BLS
Kooperation
SBB
Volltext
BLS und SBB einigen sich beim Fernverkehr. Sieg der Vernunft. „Wir sind sehr froh, dass SBB, BLS und das Bundesamt für Verkehr (BAV) eingesehen haben, dass es für die Qualität des Fernverkehrs und für alle Beteiligten besser ist, wenn die Bahnen miteinander statt gegeneinander arbeiten“, sagt Giorgio Tuti, Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. „Kooperation statt blutiger Wettbewerb und Planung aus einer Hand im Rahmen einer einzigen Konzession waren und sind die beste Lösung.“ Für Giorgio Tuti ist klar, dass die Einigung zwischen BLS und SBB nicht nur darauf zurückzuführen ist, dass sie sich der vielen konkreten Probleme bezüglich Rollmaterial, Personal, Pensionskassenwechsel, Imageschaden usw. bewusst geworden sind – ganz abgesehen von den hohen Kosten für die Submissions- und Gerichtsverfahren. „Die Einigung ist auch die logische Folge davon, dass das BAV vor Kurzem seine Strategie zum öffentlichen Verkehr aus dem Jahr 2014 korrigiert hat“, erklärt Tuti: „Bisher hat das BAV den Wettbewerb zwischen den Bahnen bewusst gefördert, wollte deshalb die Fernverkehrskonzession aufteilen und einzelne Linien direkt an die BLS vergeben. Nun hat das BAV von dieser Wettbewerbsideologie Abschied genommen und deshalb auch die Einigung von SBB und BLS veranlasst.“ Ohne Zustimmung der konzessionsvergebenden Behörde wäre diese Einigung auch rechtlich gar nicht möglich gewesen. (…).
SEV, Medienmitteilung, 22.8.2019.
SEV > SBB. Kooperation. SEV, 2019-08-22.
Ganzer Text
21.08.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Betriebsunfall
SBB
Todesfall
Volltext
Tödlicher Arbeitsunfall bei der SBB. SUST-Zwischenbericht stützt unsere Forderungen. Der Zwischenbericht der SUST zeigt, dass technische Defekte Ursache für den tödlichen Arbeitsunfall waren. Die Ergebnisse bestätigen, dass unsere Forderungen absolut gerechtfertigt sind. Der Zwischenbericht der Schweizerischen Untersuchungsstelle (SUST) hat klar gezeigt, dass technische Defekte Ursache für den tragischen Unfall des Chef Kundenbegleiters am 4. August 2019 waren und der Fehler nicht beim Verunfallten lag. Wir fordern, dass die SBB sich nun darauf fokussiert, zu gewährleisten, dass Personal und Kunden sicher sind. Die SBB unterzieht derzeit alle Türen des Wagentyps EW IV einer zusätzlichen Kontrolle. Bis Ende Woche sollen alle Wagen fertig überprüft sein, so die Aussage der SBB an der Sitzung mit dem SEV vom 14. August. Wir halten daran fest, dass Wagen, bei denen der Klemmschutz nicht funktioniert, dann aus dem Verkehr gezogen werden müssen. In einem zweiten Schritt soll, wie im Zwischenbericht der SUST beschrieben, das heutige System für die Inaktivschaltung des Einklemmschutzes durch ein zuverlässiges ersetzt werden. Zudem muss die SBB im Unterhalt zusätzliches qualifiziertes Personal einsetzen. In ihrer Medienmitteilung vom Mittwoch, 21. August, schreibt die SBB, dass sie den Abfertigungsprozess überprüft und mit den Sozialpartnern diskutiert habe. Dies stimmt so nicht: Wir haben mit der SBB zwar über den Abfertigungsprozess gesprochen, haben dabei aber Änderungen im Prozess zur Erteilung der Abfahrerlaubnis gefordert: (…).
SEV, 21.8.2019.
SEV > Betriebsunfall. Todesfall. SBB. SEV, 2019-08-21.
Ganzer Text
16.08.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Betriebsunfälle
Todesfall
Volltext
Tödlicher Arbeitsunfall bei der SBB. SBB lenkt von den eigentlichen Problemen ab. In einem Interview mit Tele M1 wirft Linus Looser den Zugbegleitern vor, sich nicht korrekt an den Abfertigungsprozess zu halten. Diese Aussage der SBB-Führung ist ein Schlag ins Gesicht aller Zugbegleiter/innen. In einem Interview mit Tele M1 kritisiert Linus Looser, Leiter Bahnproduktion SBB, dass sich Mitarbeitende nicht immer an den vereinbarten Abfertigungsprozess halten. Dieser Vorwurf der SBB-Führung, der eine Mitschuld am Unfall suggeriert, ist respektlos und ein Schlag ins Gesicht aller Zugbegleiter/innen. Zudem lenkt die SBB mit dieser Aussage vom eigentlichen Problem ab. Dass der Klemmschutz nicht funktioniert hat, ist ganz klar ein technisches Problem, das seine Ursache auch im Unterhalt hat. Wir müssen davon ausgehen, dass das Personal im Unterhalt am Anschlag läuft. Wegen des Personalmangels und der Sparwut des Managements haben die Mitarbeitenden im Unterhalt immer weniger Zeit zur Verfügung, ihre Arbeit zu erledigen. Dazu hat auch die Reorganisation „Neue Berufsbilder ZBS“ beigetragen.
SEV, 16.8.2019.
SEV > Betriebsunfall. SBB. SEV, 2019-08-16.
Ganzer Text
15.08.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Betriebsunfall
Todesfall
Volltext
Tödlicher Arbeitsunfall bei der SBB. Das darf nie wieder passieren! Bei einem tragischen Arbeitsunfall in Baden bei der Zugsabfertigung des Interregio Basel-Zürich wurde ein 54-jähriger Chef Kundenbegleiter tödlich verletzt. Seine Kolleginnen und Kollegen und der SEV fordern nun: So ein Vorfall darf nie wieder passieren. Aussagen zum genauen Unfallhergang sind derzeit noch nicht möglich. Die unabhängige Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) führt detaillierte Untersuchungen durch. Fest steht einzig, dass der Arm des Zugbegleiters in der Türe eingeklemmt wurde, da der Klemmschutz der betroffenen Türe nicht funktionierte. Am Mittwoch, 14. August, traf sich der SEV mit der Leitung Personenverkehr. Dabei wurde die Aussage gemacht, dass die vertiefte Nachkontrolle der Wagentüren des entsprechenden Zugtyps (EW IV Wagen) bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein soll. Weiter fordert der SEV, dass überprüft wird, ob bei weiteren Wagentypen dieselben Probleme auftreten können, dass die Wagen EW IV und allenfalls weitere unverzüglich mit einem Blockiersystem der Einstiegstüre auszurüsten sind, so dass die Kundenbegleiter/innen die Türe blockieren können, wie es in den ICN und DOSTO möglich ist. Die SBB hat diese Tage eine Information an die Mitarbeitenden erlassen, in der Aussagen zum Abfahrprozess gemacht werden. (…).
SEV, 15.8.2019.
SEV > Betriebsunfall. SBB. SEV, 2019-08-15.
Ganzer Text
25.07.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Bahnhofläden
Betriebsschliessungen
Volltext
SEV-Kundenberater/innen übergeben Resolution. SBB bestätigt: „Kundenberatung ist wichtig“. Eine SEV-Delegation übergab am 24. Juli in Bern dem Leiter Vertrieb Service Vermarktung (VSV) des Personenverkehrs SBB, Alberto Bottini, die Kongressresolution gegen eine Werbekampagne der SBB vom Mai. Diese empfanden viele Kundenberater/innen als respektlos gegenüber ihrer beruflichen Kompetenz und ihrer Arbeit. „Das tut mir leid“, sagte Bottini und stellte klar: „Die Kundenberatung ist sehr wichtig. Komplexe Fälle können wir nie mit einer App lösen.“Im Mai warb ein neues SBB-Plakat für die SBB-App: „Sie müssen nicht bei der SBB arbeiten, um das richtige Billett zu lösen“, verkündete darauf App-Botschafterin Yvette Michel. „Als wir diese Plakate sahen, waren wir verletzt und irritiert, weil sie unsere berufliche Kompetenz infrage stellten“, erklärte die Genfer Kundenberaterin Marie-Josée Juillet bei der Petitionsübergabe ihrem Vorgesetzten Alberto Bottini. „Was die Frau da sagt, heisst letztlich, dass man für das Lösen von Billetten, also für unsere Tätigkeit keine Ausbildung braucht. In Wahrheit helfen wir täglich vielen Reisenden mit Beratungen beim Billettkauf, bei Verspätungen, Anschlussproblemen, Informatikproblemen und so weiter. Wir verkaufen Klassenwechsel, RailAway-Reisen, Geldwechsel und weitere Zusatzangebote, um unsere Umsatzziele zu erreichen. Das Plakat hat uns wirklich verletzt.“ Kundschaft braucht Beratung – auch für die App. (…).
SEV, 25.7.2019.
SEV > Bahnhofladen. Betriebsschliessung. Petition. SEV, 2019-07-25.
Ganzer Text
10.07.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Vaterschaftsurlaub
Volltext
SEV fordert Elternzeit – und eine bessere Regelung der Teilzeitarbeit. Das sagten Vertreter/innen von SGB und SGB-Gewerkschaften am Dienstag an einer Medienkonferenz. So wird die Unia, im kommenden Lohnherbst neben Mindestlöhnen von 4000 Franken (x13) in Branchen mit hohem Frauenanteil generell faire Löhne für Frauen fordern. Auch mehr Zeit und Respekt werden die Gewerkschaften verlangen. Zum Beispiel beim Verkehrspersonal, wo der SEV laut Vizepräsidentin Barbara Spalinger „18 Wochen Mutterschaftsurlaub und 10 bis 20 Tage Vaterschaftsurlaub, wie wir sie mit der SBB vereinbart haben, in allen Unternehmen des öffentlichen Verkehrs“ fordern wird. Spalinger betonte auch, dass eine Elternzeit „überfällig“ ist: „Die Schweiz ist das letzte Land Europas, das sie nicht kennt, das ist ein Armutszeugnis für Politik und Wirtschaft. Wir werden diese Diskussion aktiv mitgestalten.“ Kämpfen will Spalinger zudem für Verbesserungen für Teilzeitarbeitende: „Frauen, die nur kleine Pensen haben, sind dreifach benachteiligt: 1. Ihre Karriere wird gebremst oder verhindert, was sich auf den Lohn auswirkt. 2. Die finanzielle Absicherung im Alter ist völlig ungenügend. Und 3. liegt die grossmehrheitliche Last von Haushalt und Kinderbetreuung damit ‚natürlicherweise‘ bei der Frau. Studien haben nachgewiesen, dass Mütter, die höhere Pensen arbeiten, glücklicher sind, da sich ihre Partner mehr im Haushalt und bei der Kinderbetreuung engagieren, und da diese Frauen gleichzeitig eine höhere finanzielle Unabhängigkeit haben.“
SEV, 10.7.2019.
SEV > Vaterschaftsurlaub. SEV, 2019-07-10.
Ganzer Text
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden