Gewerkschaftschronik
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24.06.2020 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Peter Moor
SEV
Volltext
Der SEV bietet viele Vorteile. Mit den zunehmenden Lockerungen finden nun wieder Aktionen vor Ort statt. Hier sind ein paar Bilder aus den letzten Wochen aus der ganzen Schweiz. Jetzt ist auch der richtige Moment, um einen Blick auf die Leistungen zu werfen, die der SEV seinen Mitgliedern zu bieten hat. Auch wenn sie allgemein bekannt sind, lohnt es sich doch, sie wieder einmal in Erinnerung zu rufen.
In der letzten Zeitung brachten wir verschiedene Aussagen von Neumitgliedern, die erklärt haben, weshalb sie dem SEV beigetreten sind. Die meisten streichen heraus, dass der SEV ihnen den nötigen Schutz bietet. «Das ist keine Überraschung», findet Giorgio Tuti, Präsident SEV. «Wir haben über 70 Gesamtarbeitsverträge, die stark sind. Sie regeln insbesondere die Arbeitszeit, die Ferien, die Löhne, aber auch die Abläufe bei disziplinarischen Vergehen. Das sind für unsere Mitglieder die wichtigsten Themen.»
Der Organisationsgrad als Stärke des SEV. Dass die GAV, die der SEV ausgehandelt hat, von so hoher Qualität sind, ist kein Zufall. Giorgio Tuti betont gerne, dass sie nicht einfach vom Himmel fallen. „Wir haben gegen 40‘000 Mitglieder. Diese Zahl allein bedeutet aber nicht viel. Der durchschnittliche Organisationsgrad ist viel aussagekräftiger. In der Verkehrsbranche ist nahezu jede und jeder zweite Beschäftigte Mitglied des SEV. In einzelnen Betrieben kitzeln wir die 100%. Es ist klar: Je höher der Organisationsgrad in einem Betrieb, umso stärker sind wir in den Verhandlungen.“ (…).
SEV-Zeitung, 24.6.2020.
Personen > Bologna Vivian. SEV. SEV-Zeitung, 2020-06-24.
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24.06.2020 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Liegenschaften
SBB
Volltext
SBB Immobilien: Eine Reorganisation in Schieflage. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV erhält vermehrt sehr negative Rückmeldungen von Mitarbeitenden bei SBB Immobilien Facility Management bezüglich der laufenden Reorganisation „Silhouette“. Das Personal beklagt sich über fehlende Informationen, fühlt sich übergangen und unter Druck gesetzt. Der SEV kann nicht länger zuschauen!
Die Reorganisation „Silhouette“ bei SBB Immobilien war gut aufgegleist, trotzdem droht sie im Bereich Facility Management nun bereits zu entgleisen. Für den SEV ist aufgrund der Rückmeldungen von Mitarbeitenden klar, dass in verschiedenen Regionen einiges nicht korrekt abläuft. „Wir erhalten aktuell fast täglich neue negative Rückmeldungen von Mitarbeitenden, die sich schlecht informiert und übergangen fühlen. Sie erzählen uns von herablassendem Verhalten und verletzenden Äusserungen seitens Vorgesetzten, von Rückstufungen und dem Druck, diese zu akzeptieren sowie von Klüngelei bei Stellenbesetzungen“, zeigt sich der zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär Patrick Kummer besorgt.Die Mitarbeitenden bei Facility Management wurden Anfang Juni per Brief über ihre zukünftige Stelle informiert mit der Aufforderung, diese bis Ende Juni mit Unterschrift zu bestätigen. Eine Stellenbeschreibung wurde den Briefen nicht beigelegt. Viele Betroffene wissen nicht, was genau die Stellenbeschreibung beinhaltet, für die sie mit ihrer Unterschrift zusagen. Einige Mitarbeitende sehen sich auch mit einer (...).
SEV, Medienmitteilung, 24.6.2020.
SEV > SBB. Immobilien. SEV, 2020-06-24.
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23.06.2020 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Peter Moor
Gleisbauer
Lokomotivführer
Porträt
Volltext
Pascal Schneiter fährt beim Léman Express. Er ist auch aktiv gegen die Begrenzungsinitiative, über die das Schweizer Stimmvolk am 27. September abstimmen wird. Auf den Spuren von Pascal Schneiter, vom Gleismonteur zum Lokführer. Der Kassier des LPV Genf, Pascal Schneiter, ist ein Aktivist, der einiges zu bieten hat. Einst war er Gleismonteur, heute führt er den Léman Express. Politisch engagiert er sich gegen die Begrenzungsinitiative, über die wir am 27. September abstimmen. Wir treffen Pascal Schneiter in Genf Cornavin. Anlass dafür ist die Abstimmung vom 17. Mai – wegen der Coronakrise auf den 27. September verschoben – über die Begrenzungsinitiative der SVP. Pascal hat allen Grund, darüber zu reden. Er hat den Schweizer Pass, lebt aber in Frankreich, eine Viertelstunde von Genf entfernt. Er hat kein Verständnis für die Initiative: „Die Mobilität der Menschen zu begrenzen ist utopisch in einer Welt, die sich immer mehr öffnet. Ein Ja zu diesem Begehren wäre ein grosser Fehler. Es bringt nichts, sich zu verbarrikadieren. Unsere Arbeitsbedingungen werden über Gesamtarbeitsverträge geschützt und nicht über die Schliessung der Grenzen.“ Als Lokführer des Léman Express spricht er gerne über die Situation in Genf. „Die Lösung ist ganz einfach: Die Schweizer Lokführer fahren auf dem Schweizer Netz, die französischen Kolleg/innen in Frankreich.“ Sie bleiben jeweils Angestellte der SBB bzw. der SNCF. (…).

SEV-Zeitung, 23..6.2020.
Personen > Bologna Vivian. Lokomotivfuehrer. SEV-Zeitung, 2020-06-23.
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20.05.2020 Schweiz
SEV Schweiz
SGB
Syndicom
Unia Schweiz

Prekariat
Volltext
Bündnis fordert Überbrückungsfonds für prekäre Arbeitnehmende. Die Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er soll Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten. Die Corona-Krise trifft zwar die ganze Gesellschaft – besonders hart aber die prekär Angestellten, die von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sind; z.B. Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung. Schon während gewöhnlichen Bedingungen leben sie oft am Existenzminimum; aktuell können sie weder Entschädigungen der Arbeitslosversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen. Die Probleme der betroffenen Personengruppen sind vielfältig: Lücken bei Kurzarbeit. Niedrige Löhne, unsichere Anstellungsbedingungen, fehlende oder lückenhafte Sozialversicherungen gehören zum Alltag vieler Hausangestellten. In der Corona-Krise haben viele von ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen verloren. Sie haben keine Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen. Auch Betreuerinnen in Privathaushalten können oft nicht mehr weiterarbeiten. Auch wenn sie ein Recht auf Lohn hätten, ist es für sie schwierig bis unmöglich, diesen einzufordern. Auch sie haben kein Recht auf Kurzarbeit. (…).  Unia Schweiz, 20.5.2020.
Unia Schweiz > Prekariat. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-05-20.
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07.05.2020 Schweiz
Post
Postauto Schweiz AG
SEV Schweiz

Anstellungsbedingungen
Post
Volltext
Post-Mitarbeitende erhalten modernere und familienfreundlichere Anstellungsbedingungen. Die Post, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband transfair haben die Verhandlungen zum neuen Dach-Gesamtarbeitsvertrag sowie zum Firmen-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Post CH AG erfolgreich abgeschlossen. Die Verhandlungsdelegationen einigten sich auf einen GAV mit modernen und familienfreundlichen Anstellungsbedingungen. Dieser tritt per 1. Januar 2021 in Kraft. PostAuto und PostFinance erhalten auf der Grundlage der neuen Vereinbarung „Dach-GAV“ separate Gesamtarbeitsverträge. Die Verhandlungen zwischen der Post, Syndicom und Transfair waren geprägt von unterschiedlichen Interessen, aber einer konstruktiven Zusammenarbeit. Die drei Sozialpartner verhandelten zum einen die neue Vereinbarung Dach-GAV, welche die Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern regelt. Diese Vereinbarung gilt für etwa 70 Prozent der Belegschaft – das sind rund 32 000 Mitarbeitende der Post CH AG, der PostAuto AG und der PostFinance AG. Zum anderen verhandelten die Parteien den neuen Firmen-GAV für die Post CH AG, welcher die Anstellungsbedingungen für die Mitarbeitenden der Post CH AG definiert. Die Verhandlungsdelegationen einigten sich dabei auf ein Gesamtpaket mit modernen und familienfreundlichen Anstellungsbedingungen, die in Zeiten der Veränderung Stabilität bringen. Lohngleichheit, Schutz vor Diskriminierung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. (…).
SEV, Medienmitteilung, 7.5.2020.
SEV > Post. Anstellungsbedingungen. SEV, 2020-05-07.
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07.05.2020 Romanshorn
Personen
Schifffahrt
SEV Schweiz
Barbara Spalinger
Arbeitszeit
Schifffahrt
Volltext
Ungültige Saisonvereinbarung bei der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS). Dass sie zwischen unzimperlichem Vorgehen und Gesetzesverstoss nicht unterscheiden kann, hat die SBS bereits in der Vergangenheit mehrfach bewiesen. Jetzt aber ist es amtlich: Eine Beschwerde des SEV beim Bundesamt für Verkehr gegen Verstösse in der Arbeitszeit ist gutgeheissen worden. Die Schifffahrt ist stark saisonal geprägt, weshalb das Arbeitszeitgesetzes für den öffentlichen Verkehr (AZG) auch Spezialbestimmungen für diese Branche enthält. So können Schiffsbetriebe, die vorab im Sommer hohe Frequenzen haben, Ausnahmen in den strengen Regelungen erwirken, müssen dies aber zum Schutz der Arbeitnehmenden schriftlich mit deren Vertretung vereinbaren. „Nicht erst seit gestern tut sich die SBS aber mit Arbeitnehmervertretungen schwer. Obwohl das gesamte nautische Personal beim SEV organisiert ist, akzeptiert sie die Gewerkschaft als Vertretung nicht“, sagt Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV. So hat die SBS auch für die Saisonvereinbarung jeden Mitarbeiter im Einzelgespräch ein Dokument mit einem lückenhaften Auszug aus dem Gesetz unterschreiben lassen, das sie dann als Saisonvereinbarung verwendete. Pikant daran: Die Lücken im Dokument betreffen sämtliche gesetzliche Vorgaben, die den Arbeitnehmenden Mitwirkungsrechte gewähren. Der SEV hat daraufhin beim Bundesamt für Verkehr eine Beschwerde eingereicht, die am 5. Mai gutgeheissen wurde. Die SBS wird nun angewiesen, die Dienstplanung per sofort – also ohne mögliche Ausnahmen – AZG-konform zu  (...).SEV, 7.5.2020.
SEVV > SBS. Schifffahrt. Arbeitszeit. SEV, 2020-05-07.
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06.05.2020 Schweiz
Nationalrat
SEV Schweiz
Ständerat

Erwerbsersatz
Motionen
Volltext
National- und Ständerat haben soeben die Motion „Ertragsausfälle im öV – der Bund steht in der Pflicht“ angenommen. Die Motion verlangt vom Bundesrat, dass er zusammen mit den Kantonen und den Unternehmen einen Plan aufstellt, wie die Ertragsausfälle ausgeglichen werden können. Es kann nicht sein, dass die öV-Angestellten den Preis für die Krise bezahlen müssen. Der SEV hatte deshalb einen Brief an alle Parlamentarier/innen geschrieben, um die Motion zu unterstützen. Unser Engagement hat sich ausgezahlt. Das Votum des National- und Ständerats ist eine Erleichterung und eine grossartige Nachricht für das Verkehrspersonal. Es muss um jeden Preis verhindert werden, dass die öV-Angestellten unter den Folgen der Einnahmeverluste der Unternehmen leiden müssen, denn diese haben während der Krise den reduzierten Betrieb sichergestellt. Der SEV erachtet es als Pflicht des Bundes, die finanzielle Unterstützung zu gewährleisten: Einerseits, weil er verständlicherweise die Aufrechterhaltung eines grossen Teils des Angebots gefordert hat, andererseits aber auch, weil er der Bevölkerung empfohlen hat, den öffentlichen Verkehr möglichst zu meiden. Der Entscheid von National- und Ständerat ist ein erster Schritt. Jetzt bleibt abzuwarten, wie der Bundesrat ihn umsetzen wird. Die Krise ist noch nicht zu Ende, aber wir werden sie gemeinsam bewältigen. Der SEV wird sich weiterhin unermüdlich auf gewerkschaftlicher und politischer Ebene einsetzen, um eure Rechte, Arbeitsplätze und Löhne zu verteidigen.
SEV, 6.5.2020.
SEV >Erwerbsersatz. Nationalrat. SEV, 2020-05-06.
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04.05.2020 JU Kanton
CJ Chemins de fer du Jura
SEV Schweiz

Anstellungsbedingungen
CJ Chemins de fer du Jura
Volltext
Buslinien im Jura an Postauto vergeben- Der SEV sorgt sich um die CJ-Mitarbeitenden. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist in erster Linie erleichtert, dass die Ausschreibung von einem Unternehmen mit branchenüblichen Anstellungs- und Lohnbedingungen gewonnen worden ist. Der SEV wird jetzt dafür kämpfen, dass die betroffenen Angestellten der CJ nicht benachteiligt werden. Er ist auch besorgt über die Zukunft der Buslinien im Berner Jura. Der SEV erinnert daran, dass diese Ausschreibung sehr viel Geld, Zeit und Kraft gekostet hat. Sie löste zudem grosse Unruhe beim Personal von Postauto und CJ aus. Eine Frage bleibt: Wer wird die Einsparungen beim Besteller bezahlen? Der für die Chemins de fer du Jura zuständige Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique wird nun das Gespräch mit der Direktion suchen, da die CJ zahlreiche Linie verliert. „Die CJ behalten einige Buslinien im Berner Jura, aber nicht genug, um allen ihren Busfahrern Arbeit zu geben. Wer seine Stelle verliert, hat die Garantie, von PostAuto übernommen zu werden. Wir sind dennoch besorgt über die Linien im Berner Jura und die Kollegen, die diese Dienstleistungen anbieten. Der Entscheid betrifft auch Personal in der Administration und im Unterhalt. Ihre Zukunft bleibt ungewiss. Niemand soll Federn lassen müssen, dafür werden wir sorgen. Die Situation bleibt aber schwierig.“ SEV-Vizepräsident Christian Fankhauser nimmt kein Blatt vor den Mund, was die jurassischen Behörden angeht. „Diese Ausschreibung hat viel zu reden gegeben. (…).
SEV, Medienmitteilung, 4.5.2020.
SEV > CJ. Anstellungsbedingungen. SEV, 2020-05-04.
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30.04.2020 Schweiz
SEV Schweiz

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Fahrgäste hat oberste Priorität. De Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) fordert die Nutzer des öffentlichen Verkehrs dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, wenn der normale Fahrplan am 11. Mai wieder in Kraft tritt. „Die Einhaltung der von den Unternehmen festgelegten Schutzmassnahmen dient der Gesundheit der Fahrgäste und des Personals“, betont Giorgio Tuti, SEV-Präsident. Die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs bauen auf die Eigenverantwortung und die soziale Kontrolle, damit die öffentlichen Verkehrsmittel bestmöglich genutzt werden können. „Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand der Fahrgäste, um Konfliktsituationen zu vermeiden. Die Kundenbegleiter werden nicht die Rolle des Sicherheitspersonals übernehmen“, bemerkt Barbara Spalinger, SEV-Vizepräsidentin und Verantwortliche des SBB-Dossiers. Der SEV wird genau beobachten, wie die anderen Verkehrsunternehmen die von der SBB für die Schiene und von PostAuto für die Strasse vorgestellten Sicherheitskonzepte umsetzen. „Die Gesundheit des Personals ist unsere oberste Priorität. Wir warten nun ab, welche Massnahmen die Unternehmen ergreifen. Wenn nötig, werden wir aufgrund von Rückmeldungen und Beobachtungen des Personals intervenieren, insbesondere in der Frage der Maskenpflicht für öV-Nutzer und Personal“, ergänzt SEV-Vizepräsident Christian Fankhauser, verantwortlich für die Dossiers der konzessionierten Transportunternehmen.
SEV, Medienmitteilung, 30.4.2020.
SEV > Kinderbetreuung. Cooronavirus. SEV, 2020-04-30.
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03.04.2020 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
SBB-Cargo
Volltext
WEKO genehmigt Beteiligung an SBB Cargo. SBB-Cargo muss Personal einstellen. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV muss die Zustimmung der Wettbewerbskommission zum Zusammenschluss der vier Strassentransporteure bei SBB Cargo zu einem Fortschritt führen. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Wir erwarten zudem, dass SBB Cargo die Arbeitsplätze erhalten oder sogar ausbauen wird. Die Coronavirus-Krise darf nicht als Vorwand für den Abbau von Arbeitsplätzen benutzt werden“. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“Gute Sozialpartnerschaft ist notwendig. „«So erwarten wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SEV > SBB-Cargo. Gesundheitsschutz. SEV, 2020-04-03.
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10.03.2020 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gewinnbeteiligung
SBB
Volltext
Solides Jahresergebnis 2019 der SBB. Mitarbeitende müssen endlich angemessen honoriert werden! Der Gewinn der SBB bleibt hoch – auch 2019 erzielte das Bahnunternehmen ein gutes Resultat. Der SEV will mit dem Unternehmen nun über eine angemessene Beteiligung des Personals am erwirtschafteten Gewinn verhandeln. «Denn es kann nicht sein, dass die Mitarbeitenden nach ihren Höchstleistungen im Pannenjahr 2019 leer ausgehen!», betont SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger. Der SEV nimmt Kenntnis vom soliden Jahresergebnis der SBB und freut sich über die Zunahme der Anzahl Reisender und den deutlichen Anstieg der Billettverkäufe. Wir deuten dies nicht zuletzt auch als positives Signal in der laufenden Umweltdebatte. Auch die weiterhin schwarzen Zahlen der SBB Cargo wertet der SEV positiv. Personal als Erfolgsfaktor. Auch 2020 will die SBB ihren Kundinnen und Kunden mit rund 100 Millionen Franken Rabatte zur Verfügung stellen, was der SEV sehr begrüsst. „Wie die Jahre zuvor vergisst die SBB aber neben ihrer Kundschaft die Honorierung ihrer Mitarbeitenden, dem Gesicht des Unternehmens“, gibt SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger zu bedenken. „Das Personal stand und steht auch weiterhin unter grossem Druck und ist vermehrt Aggressionen ausgesetzt. Es hat im letzten Jahr unter widrigen Umständen – Pannen, sich häufende Verspätungen, schlechte Personalplanung und knappe personelle und materielle Ressourcen – Grossartiges geleistet. Das stabile Konzernergebnis von 463 Millionen Franken ist zu einem grossen Teil auch den SBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen zu verdanken. Es kann deshalb nicht sein, dass sie leer ausgehen.“ (…).  SEV, Medienmitteilung, 10.3.2020.
SEV > SBB. Gewinnverteilung. SEV, 2020-03-10.
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10.03.2020 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
VPT
Markus Fischer
Digitalisierung
Kurs
Volltext
VPT-Branchentagung Bahn&Touristik. Digitalisierung: Personal braucht Unterstützung. Von allen grossen und vielen kleineren Bahnen kamen am 3. März 70 Milizgewerkschafter/innen nach Olten an die jährliche Tagung der Branche Bahn und Touristik, des SEV-Unterverbands VPT (Personal privater Transportunternehmen). Hauptthema war die Digitalisierung, doch zur Sprache kamen auch die SEV-Mobilisierungen im 2020 – z.B. für die Fahrvergünstigungen des Personals (FVP) – die Mitgliederwerbung und die SEV-Jugendkommission. „70 Teilnehmende, das ist phänomenal!“, beglückwünschte VPT-Zentralpräsident Gilbert D’Alessandro die Kolleg/innen des Branchenvorstands, welche die Tagung organisierten. Der Branchenvorstand wurde für die Jahre 2021–24 neu gewählt: Ein Thema, das sich von selber einlud, war das Coronavirus. „Wer hätte vor zwei Wochen gedacht, dass deswegen viele Veranstaltungen abgesagt werden müssen“, sagte Mitorganisator Laurent Juillerat. „Viele von euch leben mit einem besonderen Ansteckungsrisiko: Zug- und Schalterpersonal, Mitarbeitende der Bahnrestauration usw. Betroffen sind aber letztlich alle, und die Folgen der Epidemie sind nicht absehbar.“ SEV-Vizepräsident Christian Fankhauser gestand: „Wie die Politiker leide auch ich unter dem Verbot, beim Begrüssen die Hand zu geben, das ist für uns ungewohnt…“ (…).
Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 10.3.2020.
Personen > Fischer Markus. Digitalisierung. VPT. SEV-Zeitung, 2020-03-10.
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24.02.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
SEV Schweiz

Kündigungsinitiative
Volltext
Gewerkschaftskomitee: Gute Jobs und Löhne verteidigen!. NEIN zur SVP-Kündigungsinitiative. Die SVP-Kündigungsinitiative will den Lohnschutz aufweichen, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und die Schweiz isolieren. Die Arbeitnehmerverbände sagen dazu klar NEIN. Sie werden eine Gegenkampagne machen, um die grossen Gefahren für die Berufstätigen in der Schweiz aufzuzeigen. Die Kündigungsinitiative schadet den Arbeitnehmenden in der Schweiz. Weil sie den Lohnschutz in Frage stellt. Weil sie zu prekären Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führt. Und weil sie die Schweiz isoliert, indem sie die Bilateralen Verträge kündigt. Nichts von alldem trägt zur Lösung der realen Probleme in der Schweiz bei; wie beispielsweise die zu tiefen Einkommen, die Kaufkraftprobleme oder die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Die Kündigungsinitiative verschärft die Probleme. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse sagen deshalb zusammen klar NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP, im Interesse aller Arbeitnehmenden. Die Einführung der Bilateralen Verträge hat den Arbeitnehmenden in der Schweiz spürbare Verbesserungen gebracht. Dank den Flankierenden Massnahmen werden die Löhne und die Arbeitsbedingungen systematisch durch die Sozialpartner kontrolliert, in Schweizer und in ausländischen Firmen. (…).
SEV, 24.2.2020.
SEV > Kuendigungsinitiative. SEV, 2020-02-24.
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19.02.2020 Schweiz
BLS
Personen
Schifffahrt
SEV Schweiz
Markus Fischer
BLS
Schifffahrt
Volltext
Der Ausbau der Winterschifffahrt ist eine gute Nachricht für das Personal und den Tourismus. BLS lagert Schifffahrt in Tochter-AG aus. Den GAV verteidigen. Zum neuen Geschäftsmodell für die BLS-Schifffahrt, welches der Verwaltungsrat genehmigt hat, gehört die Auslagerung in ein Tochterunternehmen. Der SEV wird auf keinen Fall zulassen, dass die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen des BLS-Schiffspersonals verschlechtert werden. Mit der geplanten BLS-Tochter will der SEV einen GAV aushandeln, der zum bisherigen GAV mindestens gleichwertig ist. Der SEV begrüsst, dass die BLS mit dem neuen Geschäftsmodell keine Stellen abbauen will. “Dass die BLS das Schifffahrtsangebot auf dem Thuner- und Brienzersee im Winter ausbauen und zu diesem Zweck mittelfristig zusätzliche Stellen schaffen will, ist eine gute Nachricht für das Schiffspersonal und für den Tourismu“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Michael Buletti. „Wir hoffen, dass die dafür nötigen zwei neuen Schiffe mit wenig Tiefgang beschafft werden können, mit Unterstützung des Kantons.“ GAV einhalten und einen neuen aushandeln. Zur geplanten Auslagerung der Schifffahrt in eine Tochterfirma und zur Aussage der BLS in ihrer Medienmitteilung, sie prüfe „die Ausarbeitung von Anstellungsbedingungen, die vom Gesamtarbeitsvertrag der BLS unabhängig sind“, hält Michael Buletti klar fest: „Die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen des Schiffspersonals dürfen nicht schlechter werden. Für die betroffenen Mitarbeitenden gelten die Bestimmungen des GAV BLS weiterhin – auch noch während eines Jahres nach ihrer Übernahme durch die “(…).  Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 19.2.2020.
Personen > Fischer Markus. BLS. Schifffahrt. SEV-Zeitung, 2020-02-19.
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28.01.2020 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Reinigungspersonal
Schmutzzulage
Volltext
Cleantagung. SEV erreicht höhere Schmutzzulage. Am 18. Januar trafen sich in Olten über 30 Cleaning- und Rangiermitarbeitende, die beim Personenverkehr SBB Wagen reinigen. Themen der Tagung waren das Ergebnis der Verhandlungen über die Arbeitserschwerniszulagen und die „bedarfsorientierte Reinigung“ (Projekt “Cleaning 4.0“). SEV-Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni rief kurz in Erinnerung, wie die SBB im Frühjahr 2019 die Arbeitserschwerniszulage („Schmutzzulage“) von 1 Franken 45 für das Reinigen von WCs in Reisezugwagen streichen wollte. Sie begründete dies vor allem damit, dass das WC-Reinigen seit Anfang 2018 in den Stellenbeschrieben des Cleaningpersonals erfasst und daher mit dem Lohn abgedeckt sei. Der SEV lehnte diese Einsparung ausgerechnet bei Berufskategorien mit bereits tiefen Löhnen empört ab, und weil das Reinigen von WCs klar eine besonders unangenehme Tätigkeit ist, für die eine Erschwerniszulage gemäss Reglement R113.2 auf jeden Fall gerechtfertigt ist. Und was die Änderung der Stellenbeschriebe betrifft, hatte die SBB diese wie üblich einseitig vorgenommen. Da die SBB an der Streichung festhielt und auch die Erschwerniszulage für das Ablaugen von Graffitis streichen wollte, ging der SEV an die Öffentlichkeit. Bei dieser kam der Angriff auf das bescheidene Einkommen des Reinigungspersonals schlecht an. Die couragierte Protestaktion von Hans Ruh trug das Ihre dazu bei, dass die SBB mit dem SEV eine akzeptable Übergangslösung für 2019 aushandelte und dann im Herbst eine neue Lösung für 2020 und die folgenden Jahre. Summe der Zulagen für (…).  Markus Fischer.
SEV, 28.1.2020.
SEV > Reinigungspersonal. SEV, 2020-01-28.
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28.01.2020 Schweiz
Personen
Schifffahrt
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Schifffahrt
Volltext
„Der Kapitän ist nichts ohne Mannschaft“. Rund 40 Personen versammelten sich am 22. Januar am Vierwaldstättersee in Luzern zur Branchentagung Schiff. Eine gute Gelegenheit für die Teilnehmenden, sich über die Bedingungen auf den anderen Seen zu informieren, um die eigenen Arbeitsbedingungen besser verteidigen zu können. Welche Rolle haben Unternehmung und Gewerkschaft, wenn Schiffsführer verklagt werden, weil sie das Schiffshorn betätigen? Schon an der letzten Tagung waren die Beschwerden gegen Zürcher Kollegen ein Thema. „Ein Hafenanwohner von Stäfa beschwerte sich beim Bundesamt für Verkehr“, berichtete Barbara Schraner. „Das BAV antwortete ihm, dass die Benützung des Signalhorns rechtmässig sei.“ Dennoch klagte der Nörgler 2018 gegen drei Kapitäne. Weitere Klagen folgten 2019 gegen fünf Kapitäne. Die Justiz antwortete gleich wie das BAV. Der SEV nahm die klare Position ein, dass es für Unternehmen Pflicht sei, den angegriffenen Mitarbeitern Rechtsschutz zu gewähren. Mit Erfolg. Der Fall interessierte die Teilnehmenden. Einige erinnerten daran, dass ein Kapitän strafrechtlich belangt werden kann, wenn er das Horn nicht benutzt, um einen Unfall zu verhindern. Ein weiterer Gesprächspunkt war die Situation der ehemaligen Streikenden des Lago Maggiore. „Die Situation ist speziell“, erläuterte Gewerkschaftssekretär Angelo Stroppini. „Wir haben einen GAV mit der Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft SNL für jene Angestellten, die auf dem Lago (…).  Vivian Bologna,.
SEV , 28.1.2020.
Personen > Bologna Vivian. Schifffahrt. SEV, 2020-01-28
28.01.2020 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Elisa Lanthale
Giorgio Tuti
Interview
Volltext
„Wir lassen keinen Abbau bei Lohn und Rente zu“. Zum Jahreswechsel blicken wir mit SEV-Präsident Giorgio Tuti zurück auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr 2019 und sprechen über die Themen und Herausforderungen, die uns 2020 als Gewerkschaft beschäftigen werden. SEV-Zeitung: 2019 feierte der SEV sein 100-jähriges Jubiläums – schon allein deshalb ein ereignisreiches Jahr. Was waren deine schönsten Momente? Giorgio Tuti: 2019 war ein wahnsinnig befrachtetes Jahr. Denn zusätzlich zum Tagesgeschäft, also zusätzlich zu den GAV-Verhandlungen, den vielen Verhandlungen mit Sozialpartnern, den verkehrs- und sozialpolitischen Fragestellungen, kamen noch der Kongress und das 100-jährige Jubiläum. Über Arbeit konnten wir uns dementsprechend nicht beklagen. Es hat die Organisation von der Arbeitslast her ziemlich an ihre Grenzen gebracht. Trotzdem blicken wir voller Genugtuung, Freude und Stolz zurück. Von der Feier am 3. Juni mit Bundesrätin Sommaruga und vielen Gästen, über die Bustour bis hin zum Fest am 30. November: Was hier alles geleistet wurde, und in welcher Qualität, darauf kann man wirklich stolz sein. Ich möchte auch nochmals die Gelegenheit nutzen und den vielen Menschen Danke sagen, die zum Gelingen beigetragen haben. Ein Highlight waren auch die vielen Treffen und Begegnungen mit unseren Mitgliedern auf der Bustour – auch mit solchen, die man sonst weniger sieht. Das hat mich persönlich besonders gefreut. Und hinsichtlich des Tagesgeschäfts: (…).  Elisa Lanthale.
SEV, 28.1.2020.
Personen > Lanthale Elisa. Tuti Giothio. Interview. SEV, 2020-01-28.
Ganzer Text
15.01.2020 Frankreich
Gewerkschaften
SEV Schweiz
Streik

Fotos
Solidarität
Streik
Volltext
Streik in Frankreich. „Euer Kampf, unsere Solidarität“. Euer Kampf, unsere Solidarität: Das ist die Solidaritätsbekundung der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV gegenüber den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern in Frankreich, welche seit dem 5. Dezember gegen die Rentenreform streiken.
SEV, 15.1.2010.
SEV > Frankreich. Streik. SEV, 2020-01-15.
Ganzer Text
09.01.2020 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Patrick Kummer
Immobilien
Liegenschaften
SBB
Volltext
SBB Immobilien. Auf Anstoss des SEV plant SBB Immobilien mehr Zeit für Reorganisation „Silhouette“ein. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV erachtete den Zeitplan von „Silhouette“ als zu ambitioniert und forderte von SBB Immobilien genügend Zeit, um Mitarbeitende und Führungskräfte einzubeziehen, anzuhören und ernst zu nehmen. Die Leitung von SBB Immobilien hat sich die Vorschläge des SEV zu Herzen genommen und mehr Zeit eingeräumt. Um die Zusammenarbeit, die Wirkung und die Leistung der Bereiche Bewirtschaftung (BW), Facility Management (FM) und Portfolio Management (PF) bei SBB Immobilien zu verbessern, wird durch die Reorganisation «Silhouette» bei SBB Immobilien eine ganzheitliche Prozesslandschaft angestrebt. Die interne Zusammenarbeit soll vereinfacht und ein durchgängiges und transparentes Laufbahnmodell eingeführt werden. Der SEV hat zur Reorganisation Stellung bezogen. Als Resultat wurde der Go-live Termin verschoben, es steht mehr Zeit für Information und Einbezug der Betroffenen zur Verfügung und GAV-Verträge können behalten werden, auch wenn eine Stelle mit einem OR-Vertrag ausgeschrieben sein sollte.. Das Personal soll aus Sicht des SEV nicht nur frühzeitig auf die anstehenden Veränderungen durch umfassende und angemessene Information vorbereitet, sondern auch in die Gestaltung der Veränderungen mit einbezogen werden. Das forderte der SEV von SBB Immobilien. (…).
SEV, 9.1.2020.
Personen > Kummer Patrick. SBB. Immobilien. SEV, 2020-01-09.
Ganzer Text
19.12.2019 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Karin Taglang
Abstimmung
Antirassismus-Strafnorm
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„Hass ist keine Meinung“. Am 9. Februar 2020 entscheidet das Volk über die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm. Dabei geht es um die Frage, ob künftig auch lesbische, schwule und bisexuelle Menschen gesetzlich vor Hass und Hetze geschützt werden sollen. Der zusätzliche Schutz ist nötig, die Gewerkschaften plädieren für ein klares Ja. Seit 1995 verbietet das Strafgesetzbuch in der sogenannten „Rassismus-Strafnorm“ Diskriminierung sowie öffentliche Aufrufe zu Hass und Hetze aufgrund von Rasse, Ethnie und Religion. Seither werden solche Angriffe strafrechtlich verfolgt. 2013 forderte der Walliser SP-Nationalrat Mathias Reynard in einer parlamentarischen Initiative, dass dieser Artikel auf das Kriterium der sexuellen Orientierung ausgeweitet wird und somit auch lesbische, schwule und bisexuelle Menschen schützen soll. Das Parlament nahm Reynards Initiative an, doch rechtskonservative Kreise um EDU und SVP ergriffen das Referendum. Deshalb kommt die Erweiterung des Anti-Diskriminierungsartikels am 9. Februar 2020 zur Abstimmung. Ungenügender Schutz. Die Erweiterung ist nötig, denn aktuell sind LGBTI-Menschen nicht genug geschützt. Gerade am Arbeitsplatz kommt es immer wieder zu Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung. Laut einer Umfrage der Fédération Genevoise des Associations LGBT werden 30% der homosexuellen Arbeitnehmenden im Erwerbsleben regelmässig diskriminiert. Dank der LGBT-Kommission des SGB und ihrer GAV-Richtlinien enthalten viele GAV, darunter derjenige der SBB, besondere Schutzklauseln, doch auf übergeordneter Ebene – also im Strafrecht – (…).  Karin Taglang.
SEV, 19. 12.2019.
Personen > Taglang Karin. Antirassismus. SEV, 2019-12-19.
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18.12.2019 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
SBB
Sicherheit
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Auf den Spuren von … Michel Turin, ein rigoroser Kämpfer. Der SEV ist nur so stark wie seine Mitglieder. Eins davon haben wir getroffen: Michel Turin, frisch gewählter Vizepräsident der Sektion BAU Genferseeregion. Turin ist ein rigoroser Mann und erfrischend unverblümt. Sein Credo: „Ich engagiere mich, um unsere Errungenschaften zu verteidigen.“ Es ist Dienstagmorgen, am Bahnhof Lausanne ist es eisig kalt. Wir treffen dort Michel Turin, Qualitätsexperte bei der SBB seit Oktober 2012. Eigentlich war es nie sein Plan, zur SBB zu gehen, denn dort hatten bereits sein Vater, Onkel und Grossvater gearbeitet. „Mein Vater war ständig weg – als Betriebsdisponent war er auch an den Wochenenden und in den Ferien kaum zuhause. Doch 1991, als ich 28 Jahre alt war, machte meine Firma Konkurs. Weil man seiner Familie so etwas nicht gerne am Weihnachtsfest erzählt, habe ich erst im Januar mit meinem Vater darüber geredet. Ein Freund von ihm suchte damals Personal für die Sicherungsanlagen der SBB. So bin ich am 1. Juli 1992 schliesslich doch bei der SBB gelandet.“Davor arbeitete Michel Turin sechs Monate lang nicht. „Das war Absicht: Meine Frau war damals mit unserem zweiten Kind schwanger, der Geburtstermin war im Juni. Also habe ich ein bisschen Papa gespielt“, erzählt er lachend. Auch wenn seine Eisenbahnerkarriere nicht geplant war, schätzt er die nötige Disziplin am Arbeitsplatz. „Man muss es von Anfang an richtig machen, sonst gibt’s Pannen – oder Schlimmeres. Ich war damals dafür verantwortlich, die Sicherungsanlagen einzustellen und anzupassen. Ich konnte viele  (…).  Vivian Bologna, Übersetzung: Karin Taglang.
SEV, 18.12.2019.
Personen > Bologna Vivian. Michel Turin. Portraet. SEV, 2019-12-18.
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13.12.2019 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Patricia D Incau
Direktion
SBB
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Neuer SBB-Chef. Juhu, ein Bähnler. Wechsel an der SBB-Spitze: Auf Manager Andreas Meyer folgt der Bähnler Vincent Ducrot. Jetzt ist es raus: Vincent Ducrot (57) wird der neue Mann an der SBB-Spitze. Anfang April wird er den Posten vom bisherigen CEO Andreas Meyer (58) übernehmen. Und damit: viele Baustellen, Denn die Bilanz nach Meyers Manager-Ära (sein aktuelles Jahressalär: 987‘442 Franken) ist desaströs: Der Personalbestand wurde zusammengestrichen, die Fahrpreise nach oben geschraubt, die Infrastruktur bescheiden unterhalten. Und mit dem Zug reibungslos von A nach B kommen: das ist für Pendlerinnen und Pendler immer öfter eher Glückssache. Ducrot solls nun also richten. Immerhin: Service public ist für ihn kein Fremdwort. Schliesslich war er in den letzten acht Jahren Chef der freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF. Und schon vorher arbeitete der Elektroingenieur bei den SBB: 1993 fing er dort in der Informatik an, machte steil Karriere und verliess den Betrieb 2011 als Leiter des Fernverkehrs. Allerdings war Ducrot auch der Mann, der den SBB den „FV-Dosto“-Zug von Bombardier eingebrockt hat. Der Kauf wurde noch unter seiner Leitung vorbereitet - als grösste Flottenbeschaffung in der Schweizer Bahngeschichte. Der Doppelstöcker ist inzwischen als „Pannenzug“ berüchtigt. Vertrauen verloren. (…).
Patricia D’Incau.
Work online, 13.12.2019.
Personen > D’Incau Partricia. SBB. Direktiion. Work online, 2019-12-13.
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11.12.2019 Schweiz
BLS
SEV Schweiz

BLS
Lohnerhöhungen
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BLS: Sozialpartner einigen sich auf generelle Lohnerhöhung. Die diesjährigen Lohnverhandlungen der Sozialpartner (Gewerkschaft SEV, Personalverbände transfair und VSLF sowie BLS) sind erfolgreich verlaufen. Die Parteien einigen sich auf eine generelle Lohnerhöhung um 0,5% und eine Einmalzahlung. Insgesamt erhalten BLS-Mitarbeitende, die einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellt sind, bei einem Beschäftigungsgrad von 100% im kommenden Jahr maximal 1‘100 Franken mehr Lohn. Diese Summe ergibt sich aus der generellen Lohnerhöhung von 0,5% sowie einer einmaligen Differenzzahlung. Die Einmalzahlung passt sich für Teilzeitangestellte je nach Beschäftigungsgrad an. Darüber hinaus gewährt die BLS systembedingte Lohnanpassungen im Umfang von insgesamt 1,1%. Die Anpassungen erfolgen per 1. April 2020 und gelten für alle Mitarbeitenden, die zu diesem Zeitpunkt bei der BLS beschäftigt sind.„Zufriedenstellendes Ergebnis“. Die BLS stimmte einer generellen Lohnerhöhung um 0,5% zu. Im Gegenzug verzichten die Gewerkschaften und Verbände mit dem vorliegenden Gesamtpaket auf die geforderte generelle Erhöhung um 2%. «Wir haben trotz herausfordernden Verhandlungen ein für beide Seiten zufriedenstellendes Ergebnis erzielt», sagt Michael Buletti, SEV-Gewerkschaftssekretär und Leiter der Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften und Verbände. Wichtig ist ihm nach Jahren ohne generelle Lohnanpassung, dass die BLS hier einen Schritt gemacht hat. Wertschätzung der Mitarbeitenden. (…).
SEV, 11.12.2019.
SEV > BLS. Lohnerhoehungen. SEV, 2019-12-11
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09.12.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Direktion
SBB
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Vincent Ducrot an der SBB-Spitze. Für den SEV geht diese Wahl. Die Ernennung des derzeitigen Direktors der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF), Vincent Ducrot als Leiter der SBB ist nach Ansicht der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ein Schritt in die richtige Richtung. „Mit der Wahl eines Eisenbahners als CEO sendet der Verwaltungsrat ein positives Signal an die Mitarbeitenden“, sagt SEV-Präsident Giorgio Tuti. „Der SEV kennt Herrn Ducrot seit Jahren, da ein GAV den SEV und die TPF verbindet. Die Beziehungen sind von gegenseitigem Respekt geprägt. Das geht schon auf die Zeit zurück, als Vincent Ducrot bei der SBB tätig war.“ Mit der Wahl des Eisenbahners Vincent Ducrot als CEO sendet der SBB-Verwaltungsrat ein positives Signal an die Mitarbeitenden. „Herr Ducrot wird jedoch keine leichte Aufgabe haben, da es bei der SBB derzeit viele Probleme gib“, sagt Barbara Spalinger, Vizepräsidentin des SEV und zuständig für SBB-Angelegenheiten. „Für die Mitarbeitenden ist vor allem wichtig, dass sich die SBB wieder auf die Qualität und Sicherheit ihrer Dienstleistungen konzentriert und diese zu einem erschwinglichen Preis anbietet.“Für Giorgio Tuti sind die Beziehungen zwischen dem SEV und Vincent Ducrot von gegenseitigem Respekt geprägt: „Das haben wir in der Sozialpartnerschaft gesehen, die uns mit den Freiburgischen Verkehrsbetrieben verbindet. (…).
SEV, Medienmitteilung, 9.12.2019.
SEV > SBB. Direktion. SEV, 2019-12-09.
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05.12.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Resolution
Sicherheit
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Zugspersonal
Zugpersonal übergibt Resolution für die Rückkehr zur Doppelbegleitung. Die SBB muss im Fernverkehr wieder die Doppelbegleitung einführen, die sie Ende 2018 abgeschafft hat. Dies fordert das bei der Verkehrspersonalgewerkschaft SEV organisierte Zugpersonal in einer Resolution, die es gestern an Linus Looser, Leiter Bahnproduktion, und Reto Liechti, Leiter Kundenbegleitung und Cleaning (KBC), übergab. „Die Abschaffung des Prinzips, dass alle Fernverkehrszüge grundsätzlich von einem Zweierteam begleitet werden sollen, war ein Fehle“, erklärt ZPV-Zentralpräsident Andreas Menet. „Denn die Doppelbegleitung hat sich in den zehn Jahren ihrer Existenz bewährt. Sie war ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit von Passagieren und Personal. Und sie erlaubte es uns Kundenbegleiterinnen und Kundenbegleitern, unsere Arbeit einigermassen entspannt zu machen und den Reisenden den bestmöglichen Kundendienst zu bieten, als ‚Gesicht der SBB‘. Als Auskunftspersonen gibt es bei der Bahn ja bald nur noch uns, weil im Zuge der Automatisierung und Digitalisierung immer mehr Personal verschwindet. Ein guter Kundenservice ist für uns aber unmöglich, wenn wir alleine in einem langen Zug, womöglich gar einer Doppelkomposition, Hunderte von Reisenden betreuen müssen. Ganz zu schweigen bei Störungen oder gar bei einer Evakuation in einem Tunnel bei einem Zugbrand…“. Die Resolution verweist denn auch speziell auf die Gotthardachse mit dem längsten Bahntunnel der Welt, wo die Züge zudem oft überfüllt sind. (…).
SEV, Medienmitteilung, 5.12.2019.
SEV > Zugpersonal. Sicherheit. Resolution. SEV, 2019-12-05.
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