Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Gesundheitsschutz
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 27

1 2
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
27.10.2020 Schweiz
Bauwirtschaft
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Arbeitsplatzkontrolle
Coronavirus
Volltext
Covid-Schutzmassnahmen in der Arbeitswelt. Wirksame Kontrollen retten Leben und schützen Arbeitsplätze, Seit dem Frühjahr fordert die Unia strengere und flächendeckende Kontrollen, um die Covid-19-Schutzkonzepte in Branchen und Betrieben durchzusetzen. Dies ist heute wichtiger denn je. Sonst steigt das Risiko eines zweiten Lockdowns. Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia fordert Politik und Behörden zum raschen Handeln auf. Zumindest vorderhand lässt sich das Coronavirus nur eindämmen, indem grundlegende Schutzmassnahmen befolgt werden (Händewaschen und Desinfektion, Hygiene in Gemeinschaftsräumen, Einhaltung eines Sicherheitsabstandes, Tragen einer Maske). Dies gilt im Privatleben genauso wie in der Arbeitswelt. Die mit Hilfe der Gewerkschaften entwickelten Schutzkonzepte in Branchen und Betrieben haben ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt – da wo sie wirklich umgesetzt werden. Ungenügende Umsetzung der Schutzkonzepte. Genau da aber liegt das Problem. Seit dem Abflauen der ersten Corona-Welle im Sommer werden die Schutzkonzepte in immer mehr Betrieben und auf Baustellen nur noch ungenügend umgesetzt. Denn alles kostet Zeit, Mühe und Geld: die tägliche Reinigung der Toiletten, das Arbeiten unter Einhaltung der Sicherheitsabstände, die Organisation von Pausen in Schichten, die Neuorganisation der Teams, die Dosierung der Kundenströme, das Homeoffice für Risikogruppen. Wenn die Betriebe heute die wirksamen Covid-Schutzmassnahmen verschleppen, steigt morgen das Risiko, dass nur ein „Lockdown“ ein Kollaps des Gesundheitswesens zu verhindern mag. Schutzkonzepte anwenden und weiterentwickeln. Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia hat sich an seiner heutigen Sitzung intensiv mit der aktuellen Situation auseinandergesetzt und fordert: Damit Ansteckungen am Arbeitsplätz die zweite Covid-Welle nicht noch zusätzlich antreiben, müssen die Behörden jetzt dringendst handeln. Die spezifischen Schutzkonzepte und Checklisten für Branchen und Betrieben müssen sofort wieder angewendet werden. Dabei gilt es, auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, so dass etwa die Ansteckung über Aerosole minimiert werden kann. Und wo eine generelle Maskenpflicht Sinn macht, brauchen die Arbeitnehmenden zusätzliche Pausen, um die Masken zu wechseln und übermässigen Stress zu vermeiden. Die Behörden müssen mehr kontrollieren. Vor allem aber müssen die Suva und die kantonalen Arbeitsinspektorate die Schutzmassnahmen entschieden durchsetzen, d.h. kontrollieren und Verstösse ahnden. Dafür braucht es jetzt sofort zusätzliches Personal. Die Gewerkschaften haben wiederholt vorgeschlagen, dass die Kontrollvereine der Sozialpartner die Behörden in dieser Aufgabe unterstützen können. In einzelnen Kantonen hat die Zusammenarbeit in der Vergangenheit gut funktioniert. Wenn Kantone und Suva die Kontrollen alleine ausführen wollen und auf Unterstützung verzichten, dann müssen sie jetzt nach Auffassung des Unia-Zentralvorstandes den Tatbeweis antreten und rasch die notwendigen zusätzlichen Ressourcen aufbauen. Risikogruppen schützen. In dieser besonderen Situation tragen die Arbeitgeber gegenüber ihren Angestellten auch eine besondere Fürsorgepflicht. Insbesondere Beschäftigte aus Risikogruppen, zu denen nach neuern Erkenntnissen auch Schwangere gehören, haben Anspruch auf besonderen Schutz. Falls dieser nicht gewährt werden kann und falls auch kein Homeoffice möglich ist, sollen sie bei voller Lohnfortzahlung freigestellt werden, bis die aktuelle Ansteckungswelle wieder abgeflaut ist. Weitere Informationen: Nico Lutz, Mitglied der Geschäftsleitung, Christine Michel, Fachsekretärin Gesundheitsschutz, Serge Gnos, Leiter Kommunikation
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.10.2020.
Unia Schweiz > Arbeitsplatzkontrolle. Unia Schweiz, 2020-10-27.
Ganzer Text
20.08.2019 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Schweizerischen Gesundheitsbefragung: Arbeit und Gesundheit. Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen (von 18% im Jahr 2012 auf 21% im Jahr 2017). Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Dazu zählen z.B. hoher Zeitdruck, geringer Gestaltungsspielraum, Diskriminierung, Stress sowie Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes. Gleichzeitig bleiben die physischen Belastungen in der Arbeitswelt anhaltend hoch. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Besonders beunruhigend ist der hohe Anteil der sehr oft gestressten Personen, die sich emotional erschöpft fühlen (49%). Diese Personen sind unmittelbar Burnout gefährdet. Alarmierend ist auch, dass junge Erwerbstätige speziell betroffen sind und dass die Zunahme im Gesundheits- und Sozialwesen besonders stark ist. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2019-08-20.
Ganzer Text
16.01.2017 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Verwaltung
Volltext
Unia-Umfrage zu Stress im Büro zeigt dringenden Handlungsbedarf. Die Unia fordert besseren Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft Unia hat im Herbst 2016 eine Online-Befragung bei büronahen Dienstleistungsberufen durchgeführt. Das Resultat ist besorgniserregend und zeigt klar: Es braucht dringend Massnahmen, um die Gesundheit der Arbeitnehmenden besser zu schützen. Aktuelle parlamentarische Vorstösse, die Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes in Frage stellen, müssen gestoppt werden. Die Gewerkschaft Unia hat im Herbst 2016 eine breit angelegte Online-Befragung bei büronahen Dienstleistungsberufen in den Branchen Versicherungen, Krankenkassen, Informatik, Werbung/Marketing, Advokatur/Notariat, Immobilienverwaltung, Verwaltungen sowie Banken durchgeführt. Insgesamt nahmen 586 Personen an der Umfrage teil. 65% der Befragten sind Frauen. Die Umfrage zeigt: Arbeitsbedingter Stress kommt in büronahen Dienstleistungsberufen sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten. Viele fühlen sich deshalb unmotiviert, ausgelaugt, nervös und gereizt oder körperlich angeschlagen. Als Hauptgründe für den Stress geben viele Zeit- und Leistungsdruck, überlange Arbeitstage und arbeiten in der Freizeit an. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 16.1.2017.
Unia Schweiz > Verwaltung. Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2017-01-16.
Ganzer Text
10.01.2017 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Medienkonferenz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Angriff auf das Arbeitsgesetz. Ergebnisse der Unia-Umfrage zu Stress im Büro. Montag, 16. Januar 2017, 13.30-14.30 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern, Unionssaal (2. Stock). Sehr geehrte Medienschaffende. Im Herbst 2016 hat die Gewerkschaft Unia eine Onlineumfrage bei büronahen Dienstleistungsberufen durchgeführt. Die Ergebnisse der Onlinebefragung sind alarmierend. Sie zeigen, dass die Mehrzahl der Beschäftigten in den untersuchten Branchen an ihrem Arbeitsplatz grossem Stress ausgesetzt sind. Wichtige arbeitsrechtliche Normen wie Arbeitszeiterfassung, die Kompensation von Überstunden und die Einhaltung der Maximalarbeitsstunden etc. werden nicht konsequent eingehalten. Angesichts der Resultate ist es umso wichtiger, dass der weiteren Liberalisierung des Arbeitsgesetzes, wie sie am 23.1. in der WAK-NR diskutiert wird, konsequent der Riegel geschoben wird. An der Medienkonferenz werden die Umfrageresultate präsentiert sowie die daraus resultierenden Forderungen und Massnahmen der Unia vorgestellt. Referent/innen: Vania Alleva, Präsidentin Unia, Leiterin Sektor Tertiär, Natalie Imboden, Mitglied Sektorleitung Tertiär, Christine Michel, Unia-Verantwortliche Gesundheitsschutz. Für Rückfragen: Leena Schmitter, Mediensprecherin Gewerkschaft Unia
Unia Schweiz, Medieneinladung. 10.1.2017.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2017-01-10.
Ganzer Text
21.06.2016 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Asbest
Entschädigungen
Runder Tisch
Volltext
Ein Schritt vorwärts in der Bewältigung der Asbesttragödie. Runder Tisch Asbest beschliesst Eckwerte für Entschädigungsfonds. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt erfreut zur Kenntnis, dass sich der Runde Tisch Asbest auf einen wichtigen Kompromiss einigen konnte. Dieser gilt der Festsetzung von Eckwerten zur Entschädigung von Asbestopfern. Der von alt Bundesrat Moritz Leuenberger präsidierte Runde Tisch schlägt einen Entschädigungsfonds mit folgenden Hauptmerkmalen vor: (…). Der SGB, der den Runden Tisch massgeblich initiiert hatte und an diesem vertreten war, unterstützt den Vorschlag. Mit der Einigung über die Eckwerte ist ein wichtiger Schritt nach vorwärts getan worden, um die Asbestkatastrophe aufarbeiten zu können und ihre verheerenden Auswirkungen auch auf die finanziellen Verhältnisse der Betroffenen zu mildern. Der SGB erwartet nun, dass in den weiteren Arbeiten des Runden Tisches, die der finanziellen Ausstattung des Fonds gelten, schnelle Fortschritte und verbindliche Zusicherungen erreicht werden. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 21.6.2016.
Personen > Cirigliano Luca. Asbest. Runder Tisch. SGB, 2016-06-21.
Ganzer Text
25.04.2016 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
Work
Luca Cirigliano
Betriebsunfälle
Stress
Volltext
Stress stoppen – und Politiker stoppen, die mehr Stress wollen! Am 28. April ist Workers Memorial Day. Am 28. April, dem „Workers Memorial Day", gedenkt die Welt den Opfern von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Gemeint sind dabei nicht nur „klassische" Berufskrankheiten wie Asbest-Krebs. Auch der steigende Stress am Arbeitsplatz verursacht mehr Krankheiten, Unfälle und Todesfälle. Gerade deshalb ist es fast schon zynisch, dass gewisse Politiker den Schutz durch Arbeitszeitbestimmungen abschaffen wollen. Der Stress am Arbeitsplatz nimmt immer mehr zu. Das zeigt der Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz. Gut ein Fünftel (22,5 %) der erwerbstätigen Bevölkerung hat Stress, ebenso viele Erwerbstätige fühlen sich erschöpft (22,6 %). Stress führt zu Herzkrankheiten, Krebs und Burnouts, manchmal zu Selbstmorden. Mehr Stress = mehr Unfälle. Wo es Stress gibt, hat es auch mehr Unfälle. Die europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) zeigt: Wo Arbeitsdruck und Stress herrscht, verunfallen Personen schneller. Die Schweiz weist im Vergleich zu den Nachbarländern im Bereich der Stressprävention viel Aufholbedarf auf. Der Workers Memorial Day soll, gerade in der Schweiz, dazu dienen, der Öffentlichkeit und der Politik bewusst zu machen, dass Stress nicht nur krank macht, sondern auch Unfälle verursacht. Stress kann ganz direkt töten - sei es im Bau, sei es in den Dienstleistungsbetrieben. Keller-Sutter und Graber stoppen! (…). Luca Cirigliano.
SGB, 22.4.2016.
Personen > Cirigliano Luca. Stress. Gesundheitsschutz. SGB, 2016-04-22.
Ganzer Text
20.05.2015 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Burnout
Volltext
Burnouts endlich ernst nehmen! Immer mehr Menschen leiden wegen des steigenden Stresses am Arbeitsplatz an Burnouts und können nicht mehr arbeiten. Trotzdem bleibt der Bund weitgehend untätig. Die stressbedingten Erkrankungen, darunter das Burnout-Syndrom, gehören heute nicht zu den Berufskrankheiten im Sinne des Unfallversicherungsgesetz (UVG). Die im UVG verwendeten Bestimmungen schliessen diese Krankheiten aus, obwohl sie immer häufiger vorkommen und klar auf Risiken am Arbeitsplatz (Stress) zurückgeführt werden können. Mit einer Anerkennung dieser psychischen Erkrankungen im UVG wäre eine deutlich bessere Betreuung der Patientinnen und Patienten möglich. Die Gesellschaft würde dieses Leiden besser akzeptieren, was auch die Wiedereingliederung in die Arbeitswelt verbesserte. Die Aufnahme ins UVG würde sich auf die entsprechende Primärprävention auswirken, indem diese besser in SUVA-Kampagnen integriert würde und vor allem besser kontrollierbar wäre. Bund muss endlich handeln. (…).
Luca Cirigliano.
SGB, 20.5.2015.
Personen > Cirigliano Luca. Burnout. SGB, 20.5.2015.
Ganzer Text
25.02.2015 Schweiz
Gesundheitsschutz
SGB

Asbest
Volltext
Asbestkatastrophe umfassend bewältigen - SGB begrüsst runden Tisch. Bund beschliesst runden Tisch zur Hilfe für Asbesterkrankte. Der SGB begrüsst den Entscheid von Bundesrat Alain Berset, einen runden Tisch unter Leitung von alt Bundesrat Moritz Leuenberger zum Thema Asbest einzusetzen, der auch nach Lösungen bei der finanziellen Hilfe für Asbesterkrankte und ihre Angehörigen suchen soll. Der Bund entspricht damit einer zentralen Forderung der Gewerkschaften und des SGB. Der SGB und seine Verbände werden am Runden Tisch gerne ihren Beitrag zu einer gemeinsamen Lösung leisten. Erstes Ziel des runden Tischs muss sein, möglichst rasch finanzielle Lösungen für bereits verjährte Fälle und asbestbedingt Erkrankte zu suchen, die nicht unter das Unfallversicherungsgesetz (UVG) fallen. Für sie stellt eine Entschädigung einen späten Akt der Gerechtigkeit dar. Im Vordergrund steht für die Gewerkschaften dabei nach wie vor die Schaffung eines von der Wirtschaft finanzierten Entschädigungsfonds. Zweitens muss das schweizerische Verjährungsrecht in Zivilsachen neu geregelt werden, weil eine zehnjährige Verjährungsfrist den modernen gesundheitlichen Risiken nicht entspricht. Dies hat zuletzt vor Jahresfrist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) klar gemacht. (…).
SGB, 25.2.2015.
SGB > Asbest. Gesundheitsschutz. SGB, 2015-02-25.
Ganzer Text
30.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Asbest
Volltext
Bundesrat darf Opfer nicht länger vertrösten. Die heute präsentierte bundesrätliche Antwort auf die Motion 14.3664 der nationalrätlichen Rechtskommission (Fonds zur gerechten Entschädigung von Asbestopfern) ist unbefriedigend. Sie muss vielen Asbesterkrankten als eigentliche Rechts- bzw. Arbeits-Verweigerung erscheinen. Der Bundesrat anerkennt zwar in seiner Begründung für eine Empfehlung der Motion, dass viele Asbesterkrankte nicht unter die in der Schweiz guten Unfallversicherungs-Leistungen fallen. Trotzdem will der Bundesrat aber gerade für diese besonders betroffene Kategorie heute keine gerechte Lösung präsentieren (z.B. Angehörige von betroffenen Arbeitnehmenden oder Menschen, welche in der Nähe von Asbest-Fabriken wohnten). Immerhin will der Bundesrat die Forderung des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) aufnehmen, zur Auslotung von möglichen Lösungen für die Asbest-Tragödie einen Runden Tisch einzuberufen. Leider wird aber kein Zeitplan genannt. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 30.10.2014.
SGB > Asbest. Bundesamt für Justiz. SGB. 2014-10-30.
Ganzer Text
07.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
SGB

Asbest
Entschädigungen
Volltext
Opfergerechte Verjährung und runder Tisch zur Bewältigung. Asbestkatastrophe jetzt umfassend angehen. Die Asbestkatastrophe ist auch in der Schweiz noch lange nicht bewältigt. Weil es endlich eine umfassende Antwort braucht, fordert der SGB den Bundesrat auf, die massgebenden Akteure zu einem „runden Tisch" einzuladen. Der Gesetzgeber hat zuerst einmal die heute viel zu rigide Verjährungsfrist von 10 Jahren anzupassen. Denn Asbest-Erkrankungen brechen oft erst 40 Jahre nach Exposition mit dem Stoff aus. „Es ist schreiendes Unrecht, dass Schädigungen durch Asbest verjähren, bevor die Krankheit ausgebrochen ist“, stellte SGB-Präsident Paul Rechsteiner vor versammelter Presse fest. Trotz klarer Kritik durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sperre sich die Politik hierzulande gegen eine opfergerechte Verjährung. Rechsteiner weiter: „Der bundesrätliche Vorschlag von 30 Jahren - vom Nationalrat nun auf 20 Jahre verkürzt - ist mit Blick auf die Latenzzeiten bei weitem nicht ausreichend.“ Richtig wäre es, „die Verjährung generell erst ab Ausbruch der Krankheit laufen zu lassen.“ Eine solche neue Regelung könnte allenfalls auf Asbesterkrankungen beschränkt werden. Die Politik muss jedoch auch menschenwürdige und gerechte Lösungen für die bereits erkrankten Asbestopfer finden. Der SGB fordert hier einen Entschädigungsfonds. (…).
SGB, 7.10.2014.
SGB > Asbest. Gesundheitsschutz. SGB, 7.10.2014.
Ganzer Text
07.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Asbest
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
Asbest-Katastrophe: Höchste Zeit für eine umfassende Lösung! Asbest galt lange als hoch attraktiver Werkstoff und wurde ab etwa 1930 in grossen Mengen industriell verwendet und verbaut. Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen und tödlichen Folgen von Asbest waren früh bekannt. Trotzdem bedurfte es in den 1980er Jahren einer grossen Kampagne des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), bis die Schweiz ein generelles Asbestverbot erliess (in Kraft seit 1990, mit Übergangsfristen bis 1994). Das war später als in den skandinavischen Ländern, aber Jahre vor den meisten anderen Staaten. Seit 2005 ist Asbest EU-weit verboten. Katastrophe sind allerdings auch in der Schweiz alles andere als bewältigt, im Gegenteil. Das liegt zum einen an der langen Latenzzeit bis zum Ausbruch der Krankheit, die von zwanzig bis fünfzig Jahren reicht. Studien gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankungen in den nächsten Jahren ansteigen wird und das Plateau zwischen 2015 und 2030 erreicht werden sollte. Zum anderen kommt für die vor 1990 erstellten Gebäude jetzt die Phase der Sanierung und Renovation. Schätzungen gehen davon aus, dass 85% der Gebäude, die vor dem Verbot gebaut wurden, Asbest enthalten. Das allein schon zeigt den akuten Handlungsbedarf. In den letzten 25 Jahren ist zwar einiges geschehen. Zu denken ist vor allem an die Abdeckung der Berufskrankheiten durch das Unfallversicherungsgesetz (UVG) und den Ausbau der Prävention durch die Suva. (…).
Paul Rechsteiner, Referat Medienkonferenz.
SGB, 7.10.2014.
Personen > Rechsteiner Paul. Asbest. Verjährung. SGB, 7.10.2014.
Ganzer Text
07.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Vania Alleva
Asbest
Verbot
Volltext
Ungelöste Probleme bei Prävention und Risikoverteilung unverzüglich anpacken! Anfang der 1980er-Jahre forderte die damalige Gewerkschaft Bau und Holz, eine der Vorgängerorganisationen der Unia, den SGB auf, eine gewerkschaftliche Kampagne zum Thema Asbest zu führen. Sie führte unter anderem 1989 zum Asbestverbot. In den folgenden Jahrzehnten wurde vor allem bei der Prävention viel geleistet. Die von der Suva gemeinsam mit den Sozialpartnern geführte Präventionsarbeit gilt inzwischen international als beispielhaft. Trotz dieser Bemühungen bleiben verschiedene Probleme ungelöst. Heute braucht es eine neue Offensive: Neben einer Revision der Verjährungsfrist und der Schaffung eines Entschädigungsfonds für Asbestopfer stehen drei Themen im Zentrum: (…). Vania Alleva, Vize-Präsidentin SGB, Referat Medienkonferenz.
SGB, 7.10.2014
Personen > Alleva Vania. Asbest. Gesundheitsschutz. SGB, 7.10.2014.
Ganzer Text
07.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Asbest
Europäischer Gerichtshof
Volltext
Asbestkatastrophe ganzheitlich angehen: Verjährungsrecht anpassen - Entschädigungsfonds schaffen. Heute noch sterben Menschen in unserem Land an den Folgen von Asbestexposition. Und auch in Zukunft wird mit weiteren Toten zu rechnen sein. Deshalb ist es höchste Zeit, dass die Schweiz, Standort eines der grössten ehemaligen Asbest-Produzenten (Eternit), endlich in vollem Umfang die richtigen Antworten auf die Asbestkatastrophe formuliert. Auf juristischer Ebene ist denn auch einiges in Gang gekommen: (…).
Luca Cirigliano, Zentralsekretär SGB. Referat Medienkonferenz SGB.
SGB, 7.10.2014.
Personen > Cirigliano Luca. Asbest. Gesundheitsschutz. SGB, 7.10.2014.
Ganzer Text
03.10.2014 Schweiz
FdP
Gesundheitsschutz
Personen
SVP
Michael Stötzel
Asbest
Volltext
Keine vernünftigen Verjährungsfristen und keine Genugtuung. SVP und FDP verhöhnen Asbestopfer. Der Vorschlag des Bundesrats zum neuen Verjährungsrecht hilft kaum einem Asbestopfer. Doch SVP und FdP geht auch das noch zu weit. Der Nationalrat hat entschieden: Die Asbestopfer und ihre Angehörigen erhalten weiterhin keine Erleichterung. Und die Firmen, die mit Giftstoffen arbeiten liessen, werden für die Folgen weiterhin nicht zur Verantwortung gezogen. Das sind die Konsequenzen des neuen Verjährungsrechtes, das die grosse Kammer am 25. September als Erstrat beschlossen hat. Zwar soll die Verjährungsfrist für Asbestopfer von heute zehn auf zwanzig Jahre verlängert werden. Doch das bringt den Betroffenen praktisch nichts. Die tödlichen Asbesterkrankungen brechen nämlich erst 15 bis 45 Jahre nach dem Kontakt mit der Faser aus. Das dürfte auch jenen Nationalrätinnen und Nationalräten von SVP und FdP bekannt sein, die dieser 20-Jahre-Regelung zustimmt haben. Ebenfalls bekannt ist, dass Bundesrat und Parlament die dringliche Revision des Haftungs- und Verjährungsrechtes während Jahren vor sich herschoben. Der kurzzeitige SVP-Justizminister Christoph Blocher erklärte schlicht das ganze Unternehmen für überflüssig. Verständlich ist das nur aus reiner Unternehmeroptik. Denn schliesslich geht es um die brisante Frage, ob und wie lange die asbestverarbeitende Industrie für schwerstes menschliches Leid, das sie angerichtet hat, belangt werden könne. (…). Michael Stötzel.
Work, 3.10.2014.
Personen > Stötzel Michael. Asbest. SVP, FdP. Work, 3.10.2014.
Ganzer Text
04.12.2013 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Asbest
Gesundheitsschutz
Nano-Materialien
Volltext

Risiken eindämmen und längere Verjährungsfristen. SGB-Tagung zu Chancen und Risiken von Nano-Materialien. Bei der neuen Nano-Technologie darf sich die Asbest-Tragödie nicht wiederholen. An einer SGB-Tagung haben die Anwesenden deshalb bessere Information, Kontrolle und Schutz verlangt. SUVA und Arbeitgeber stehen in der Pflicht. Verlangt sind auch längere Verjährungsfristen. Die Gesundheitskommission des SGB befasst sich mit Fragen der Gesundheit am Arbeitsplatz. Für das Jahr 2013 legte die Kommission den Schwerpunkt bei den „Emerging Risks“ am Arbeitsplatz, also den Gesundheitsrisiken, deren schädliche Folgen sich erst nach sehr vielen Jahren zeigen. Dazu gehören auch Nano-Materialien, also Partikel in kleinster Grösse (häufig nur wenige Atome gross). Diese Materialien weisen jedoch ein grosses wirtschaftliches und technologisches Potential auf. Ihre Anwendung hat deshalb in den letzten 10 Jahren exponentiell zugenommen. Schätzungen gehen dahin, dass die künftige Anwendung weitere 10‘000 hochqualifizierte Stellen schafft. SGB-Gesundheitskommission organisiert Tagung zu Nano. (...).Luca Cirigliano.

SGB online, 4.12.2013.
Personen > Cirigliano Luca. Gesundheitsschutz. Nano-Materialien. SGB. 2013-12-04.

Ganzer Text

04.05.2013 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Arbeitskleider
Solidarhaftung
Volltext

Die Firmen müssen Arbeitsschutzkleider bezahlen. Das Bauarbeiterparlament mit rund 120 Teilnehmenden heute in Bern verlangt, dass Baufirmen die gesetzlichen Vorschriften einhalten und ihren Arbeitern geeignete Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe kostenlos zur Verfügung stellen. Zum besseren Schutz vor Dumpinglöhnen verlangen die Teilnehmenden einen Ausbau der flankierenden Massnahmen.  Bauarbeiter machen eine gefährliche und harte Arbeit oft unter schwierigen klimatischen Bedingungen. (...).
Nico Lutz, Sektorleiter Bau, Mitglied der Geschäftsleitung Unia

Unia Schweiz, 04.05.2013.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Arbeitskleider. Unia. 2013-05-04.

Ganzer Text

25.04.2013 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Suva
Work
Luca Cirigliano
Betriebsunfälle
Gesundheitsschutz
Volltext

Schutzalter für gefährliche Arbeiten nicht senken. Workers‘ Memorial Day. Täglich sterben weltweit laut Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation IAO mehr als 5500 Menschen durch Arbeitsunfälle oder wegen arbeitsbedingten Krankheiten. Das sind deutlich mehr als in kriegerischen Auseinandersetzungen sterben. Dies allein ist Grund genug, am 28. April – dem Workers‘ Memorial Day – den Arbeitnehmenden zu gedenken, die wegen der Arbeit erkrankten oder die bei der Arbeit getötet, verletzt oder verstümmelt wurden. Auch in der Schweiz ist das Thema Arbeitsunfälle hochaktuell – insbesondere für die Jüngsten unter den Arbeitnehmenden. Laut Zahlen der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) stieg die Anzahl Arbeitsunfälle bei den Lernenden zwischen 1996 und 2009 um über 6 Prozent. (...). Luca Cirigliano.

SGB, 25.4.2013.
SGB > Gesundheitsschutz. Betriebsunfälle. SGB. 2013-04-25.

Ganzer Text

 

06.07.2012 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
Work
Franco Cavalli
Lotta Suter
Nachtarbeit
Volltext

Neue Studie beweist: Nachtschicht ist krebserregend. Krebs ist eine hochpolitische Krankheit. Das sagte der Tessiner Onkologe und Linkspolitiker Franco Cavalli im grossen Work-Gespräch in der letzten Work-Ausgabe. Denn Krebs ist nicht bloss Schicksal. Krebs hat auch viel mit unserer Lebensweise (Rauchen! usw.), mit der Umweltverschmutzung und mit ungesunden Arbeitsbedingungen zu tun. Vor kurzem erst erklärte  die  Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Dieselabgase eindeutig krebserregend seien. (...). Lotta Suter.

Work. Freitag, 6.7.2012.
Personen > Cavalli Franco. Nachtarbeit. 6.7.2012.doc.

Ganzer Text

 

06.07.2012 Italien
Niederurnen
Payerne
Area
Gesundheitsschutz
Holcim AG
Personen
Work
Zementindustrie
Claudio Carrer
Matthias Preisser
Asbest
Prozesse
Volltext

Asbest: Italien nimmt die Schweizer Eternit-Fabriken ins Visier. Turiner Justiz ermittelt erneut.  Der Schweizer Zementmilliardär Stephan Schmidheiny bekommt es erneut mit der italienischen Justiz zu tun. Der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello ist ein unauffälliger Mann. Klein, ruhig, mit Halbglatze und einem spitzbübischen Lachen. Doch der 71jährige ist ein Mann, der hartnäckig verfolgt, was seinem Rechtsempfinden widerspricht. Erst ging es um Doping im italienischen Fussball. Jetzt folgt er schon seit Jahren den tödlichen Spuren von Asbest. Liest Dossier um Dossier über verstorbene Asbestarbeiter. Und will die Betreiber ehemaligen Asbestfabriken zur Rechenschaft ziehen. Zum Beispiel den Schweizer Zementmilliardär Stephan Schmidheiny. (...). Claudio Carrer Redaktor „Area“, Matthias Preisser.

Work. Freitag, 6.7.2012.
Zementindustrie > Asbest. 2012-07-06.doc.

Ganzer Text

 

01.08.2010 Zürich
Comedia
Gesundheitsschutz
Personen
Maya Griesser
Charlotte Spindler
Seminar
Volltext

Die Gesundheit geht vor! Die gesundheitlichen Belastungen durch den Schichtbetrieb dürfen nicht gering geschätzt werden. Für die Angestellten der Ziegler Druck- und Verlags-AG in Winterthur hat Comedia in Zusammenarbeit mit Personalleitung und Betriebskommission zwei eintägige Seminare aufgegleist, die wichtige Fragen um Gesundheit und Arbeitssicherheit aufgreifen. Wer Schichtarbeit leistet, klagt oft schon in jungen Jahren über Stress, Schlafstörungen;   Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. In einer Umfrage, die Maya Griesser, Comedia-Regionalsekretärin Zürich und Ostschweiz, im Januar 2010 unter Schichtarbeitenden von Ziegler Druck gemacht hat, erklärt ein 30-jähriger Mann: „Die Nachtschicht geht über die Jahre an die Substanz.“ Andere, auch ganz junge Leute, sprechen von chronischer Müdigkeit oder erwähnen Konflikte mit der Familie, wenn sie beispielsweise wegen zusätzlicher Aufträge ein paar Wochenenden hintereinander auch samstags zur Nachtschicht einrücken müssen. (..). Charlotte Spindler. Comedia-Magazin, Nr. 8, August 2010.

 

Ganzer Text

01.04.2010 BS Kanton
Gesundheitsschutz
Personen
Work
Michael Stötzel
Gesundheitsschutz
Erster Erfolg für die Achatschleifer. Tödliche Arbeitsbedingungen: Die Basler Schmucksteinmesse hat erstmals eine chinesische Firma ausgeschlossen. Die  beiden ehemaligen Steinschleifer Weizhong und Deng sind krank. Von der Arbeit. Deshalb wollen sie von ihrem Arbeitgeber eine Entschädigung. Dank internaitonaler Hilfe ist ihnen nun ein erster Durchbruch gelungen. (...). Mit Fotos. Michael Stötzel. Work. Donnerstag, 1.4.2010. Standort: Sozialarchiv
04.03.2010 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
Franziska Meister

"Die Verbesserung ist richtig drastisch". Brustkrebsfrüherkennung. Für Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben, ist eine Mammografie denkbar ungeeignet. Das bestätigt die jüngste Studie zum Thema erneut - und sie zeigt eine Alternative auf, die zuverlässiger, besser und ausserdem ungefährlich ist. (...). Mit Foto. Franziska Meister. WOZ. Donnerstag., 4.3.2010
04.03.2010 Schweiz
Gesundheitsschutz
SEV Schweiz

Arbeitsbedingungen
Chauffeure
Toilettenanlagen
Volltext

SEV-Umfrage zur gesundheitlichen Belastung der Busfahrer/innen am Arbeitsplatz. Die Busfahrer/innen leiden unter den Arbeitsbedingungen. Die ersten Resultate der Umfrage zur gesundheitlichen Belastung von Buschauffeuren in der Westschweiz sind erschütternd: 51,4% klagen über körperliche Leiden und Stress. Lange Fahrzeiten, die zunehmende Aggressivität von Kundschaft und Verkehrsteilnehmenden sowie schlecht eingerichtete Fahrerstände sind die Hauptgründe für die gesundheitlichen Probleme. Die Idee, die Gesundheitsprobleme der Busfahrer/ innen mit einem Fragebogen zu erheben, kam von den Verantwortlichen der SEV-VPT-Sektionen bei städtischen Nahverkehrsbetrieben der Westschweiz. Der Bogen umfasst 42 Fragen zu folgenden Themen: Gesundheit am Arbeitsplatz und persönlicher Gesundheitszustand, mit der Arbeit verbundene Belastungen, Arbeitsatmosphäre und Angaben zur Person. Für die Formulierung der Fragen, die Auswertung der Antworten und die Analyse der Resultate zog der SEV Arbeitsmediziner bei. (...). Alberto Cherubini/Fi.

SEV, 4.3.2010.
SEV Schweiz > Chauffeure. Arbeitsbedingungen. SEV. 2010-03-04.

Ganzer Text

24.10.2008 Schweiz
Bundesgericht
Gesundheitsschutz
Personen
Work
Matthias Preisser
Asbest
Asbestopfer: Das Bundesgericht hat zwei widersprüchliche Urteile gefällt. Entschädigung für Opfer ja, Strafe für Schmidheiny nein. Bundesrichter zeigen Herz für die Asbestopfer. Aber auch für die Eternit. (…). Mit Foto. Matthias Preisser. Work 24.10.2008
01.03.1974 Schweiz
Gesundheitsschutz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Paule Rey
Stress
Volltext
Wie lässt sich die nervöse Ermüdung messen? Die Fachleute der Arbeitsgestaltung trachten danach, auch im realen Milieu, sei es in einer Werkstatt oder auf einer Baustelle, strenge wissenschaftliche Beobachtung zu pflegen, die im Laboratorium leicht zu verwirklichen ist. Sie bemühen sich daher, Instrumente und Geräte zu entwickeln, um die nervöse Ermüdung zu testen, das heisst um deren Schwere in Ziffern ausdrücken zu können. Das Quecksilberthermometer, das in manchen Zimmern hängt, ist ein Instrument zum Messen der Lufttemperatur des Raumes. Es weist eine Ableseskala mit Einheiten auf. Durch eine kontinuierliche Messung kann die Temperatur auch bei breiter Gradeinteilung des Thermometers nicht nur in Graden, sondern auch in Gradbruchteilen durch Aufteilung der Abstände festgestellt werden. Bei konstanter Temperatur bleibt das Quecksilber unverändert hoch im Thermometerrohr. Das Quecksilberthermometer bietet also zahlreiche Vorteile: u.a. zeigt es die Temperatur sogleich in herkömmlichen Einheiten genau an; die Beobachtung kann sich auf längere Zeit erstrecken; der jeweilige Irrtum ist ein reiner Irrtum der ablesenden Person. Das Quecksilberthermometer misst ein einfaches und einziges physisches Phänomen und ist daher auch nichts anderes als ein einfaches Instrument. Man sieht aber sofort, dass sich die nervöse Ermüdung nicht mit Hilfe eines einfachen Apparates (…). Paule Rey.
Gewerkschaftliche Rundschau, März 1974.
Personen > Rey Paule. Stress. Gesundheitsschutz. Rundschau, März 1974.
Ganzer Text
1 2


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden